November - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo November!

Da ist er auch schon, der November. Ist der Oktober bei euch auch so schnell vorbeigegangen? Bei mir schon. Ich hatte mir einiges vorgenommen, aber bei Weitem nicht alles umsetzen können. Beispielsweise wollte ich den coolsten aller Halloweenkürbisse schnitzen, lief auch gefühlt wochenlang an den schönsten Kürbissen vorbei und dachte mir jedesmal „Jaja, kaufe ich nächste Woche“ – und zack ist Halloween vorbei. Und der November da.

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Der November ist jetzt nicht unbedingt mein Lieblingsmonat. Der Oktober ist herrlich, die Blätter golden, das Licht sanft und die Tage gelegentlich noch recht mild – der November hingegen ist in meinem Kopf immer mit den Wörter grau, Regen und Matsch verbunden. Vielleicht auch ein bisschen mit der Vorfreude auf die Vorweihnachtszeit.

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Dieses Jahr habe ich beschlossen, es schon im November ein bisschen weihnachtlich zu machen. Noch nicht die volle Dröhnung, aber ein paar Lichterketten in den Blumenkübeln auf der Terrasse dürfen schon sein. Und auch drinnen werde ich mit Amaryllis, Heide-Kränzen und ein paar weihnachtlichen Vorboten dem Grau des November trotzen!

Natürlich dürfen auch ein paar Plätzchen nicht fehlen – immerhin müssen die ja für das optimale  Aroma noch etwas ziehen. Also kann man ruhig jetzt schon anfangen!

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Ansonsten habe ich auch im November eine gut gefüllte ToDo-Liste. Besuch von den Lieblingsfreundinnen aus der Heimat, Weihnachtsgeschenke basteln und kaufen und den Geburtstag von Mama Wunderbrunnen feiern. Der fällt manchmal mit dem 1. Advent zusammen und traditionell gibt es jedes Jahr an dem Geburtstags-Wochenende Grünkohl bei meinen Großeltern – ein Highlight, auf das ich mich jedes Jahr freue.

November - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Abseits der ToDo-Liste werde ich das Schmuddelwetter mit viel Tee, Kerzen  und einem Stapel Bücher genießen, die ich unbedingt lesen will. Und sollte der November doch mal einen Sonnentag spendieren, werde ich auch diesen maximal genießen 🙂

Da der September dieses Jahr so warm war, gibt es hoffentlich noch den einen oder anderen schönen Tag, denn die Bäume sehen im Moment einfach herrlich aus – die schönsten Herbstfarben erstrahlen, wohin man auch sieht. Eigentlich das perfekte Kontrastprogramm für den gelegentlichen grauen Novemberhimmel!

November - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Zusätzlich habe ich meinen Balkon schon winterfest gemacht, die verblühten Sommerblumen beseitigt und winterharte Überlebenskünstler gepflanzt – neben Stacheldraht und Gaultherie gehört die Heide zu meinen absoluten Lieblingen! Sie kommt in so vielen schönen Farben und Schattierungen daher, dass ich mich im Laden kaum entscheiden kann. Das Foto ist aus dem letzten Jahr, aber ich zeige euch bald, wie mein Balkon dieses Jahr aussieht.

November - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wie sieht es bei euch aus? Fangt ihr schon mit weihnachtlicher Deko an? Und wie macht ihr euch die dunklen Abende schön?

Ich freue mich auf den November mit euch!

Habt es wundervoll,

Alena

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Ravioli mit Salbeibutter

Hach, was wäre die Welt nur ohne Kürbisse. Als ich vor ein paar Wochen den ersten Kürbis der Saison verarbeitete – nämlich im Ofen gebacken – fühlte ich mich direkt wie in den Kürbishimmel versetzt. Ich hätte ihn einfach so, pur und ungewürzt, direkt aus dem Ofen kommend aufessen können.

Ich habe das dann aber doch lieber gelassen – immerhin hatte ich ja noch etwas mit ihm vor. Mit so einem handelsüblichen Hokkaido-Kürbis kann man nämlich viel anstellen. Und obwohl ich ihn wahnsinnig gerne pur oder als Ofengemüse esse, habe ich mittlerweile eine kleine Sammlung an Rezepten, in denen der Kürbis zwar eine große, aber keine Hauptrolle spielt.

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Beispielsweise gibt es Rezepte für köstlichen Kürbis-Feta-Dip, Pumpkin Chocolate Chip Cookies oder Pumpkin Spice Latte. Alle unglaublich lecker, der Kürbis gibt eine zarte süßliche Note dazu und macht selbst in Cookies eine unglaublich gute Figur (eine sehr saftige vor allem).

Heute gibt es allerdings Nudeln! Ravioli, um genau zu sein.

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mit einer Füllung aus Kürbis, Magerquark und Parmesan. Das ist vielleicht lecker sage ich euch… der absoluter Knaller!

Allerdings mag ich eigentlich keinen Magerquark. Ich halte mich gerne an den Grundsatz, dass Fett Geschmacksträger ist und deshalb wird es bei mir niemals Light-Frischkäse oder derlei Gruseligkeiten geben.

Aber Magerquark hat ein sehr entscheidendes Merkmal: Er kann in Bezug auf gefüllte Nudeln ganz ausgezeichnet Ricotta ersetzen. Falls man mal keinen im Haus hat oder im Supermarkt keinen gefunden hat… Und warum kein normaler Quark? Der ist zu „nass“. Magerquark ist trockener als der normale und hat somit eine ähnliche Konsistenz wie Ricotta.

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Herr Wunderbrunnen und ich haben übrigens vor einer ganzen Weile schonmal probiert, Kürbisravioli zu machen. Die Füllung war ganz gut, zumindest habe ich das so im Kopf – aber unsere Idee, dazu eine Kürbis-Soße zu machen, war dann doch eher… sagen wir mal vorsichtig, dass sie uns nicht besonders begeistert hat. Es war einfach zu viel Kürbis.

(Ja, es gibt so etwas wie „zu viel Kürbis“. Auch wenn es vielleicht schwierig vorstellbar erscheint ;))

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aus diesem Grund serviere ich euch heute zu den Kürbis-Ravioli keine Soße, sondern Salbei-Butter. Denn erstens ist man mit dem Basteln der Nudeln auch schon genug beschäftigt, als dass man noch Hände frei hätte für das Zubereiten einer Soße.

Und zweitens unterstreicht die Butter den feinen Geschmack der Nudeln perfekt. Eine aufwendige Soße würde diesen nur erschlagen. (Außerdem – Butter! Butter ist Liebe. Argument genug ;))

Kürbis-Ravioli

(für 2 Personen)

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten für die Nudeln

  • 2 Eier
  • 70 g Mehl
  • 130 g Hartweizengrieß
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz

Zutaten für die Füllung

  • 1 Ei
  • 100 g Magerquark (oder eben Ricotta)
  • 30 g frisch geriebener Parmesan
  • 250 g Kürbispüree
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zutaten für die Butter

  • 70 g Butter
  • Blätter Salbei

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zubereitung

1. Zuerst muss der Kürbis vorbereitet werden – ich nehme immer einen ganzen Hokkaido-Kürbis, wasche, viertele und entkerne ihn (die Schale kann dran bleiben). Dann mit der Schale nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad 45 Minuten backen (oder bis er weich ist). Rausnehmen und abkühlen lassen.

2. Für den Nudelteig das Mehl und den Hartweizengrieß vermengen und in der Mitte eine Mulde formen. In diese Mulde hinein die Eier und das Öl geben und salzen. Die Eier mit einer Gabel „kaputtstechen“ und mit der Mehl-Grieß-Mischung vermengen. Wenn der Teig fest wird, mit den Händen verkneten und zu einer glatten Kugel formen. Bei zu klebrigem Teig einfach noch etwas Mehl dazugeben (das hängt von der Größe der Eier ab). Für ca. eine Stunde in den Kühlschrank legen.

2. In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Dafür eines der Kürbisviertel nehmen bzw. etwa 250 Gramm und auf einem Teller mit einer Gabel musen. Die Schale kann dran bleiben und das Mus darf auch ruhig noch ein bisschen stückig sein. Den Rest vom Kürbis könnt ihr mit einem Pürierstab pürieren und einfrieren.

3. Nun das Kürbismus mit dem Quark, dem Ei und dem Parmesan zu einer cremigen Masse verrühren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen.

4. Den Nudelteig ausrollen und mit einer Ravioliform (ich habe eine, die etwa SO aussieht) ausstechen. Ihr könnt aber auch einfach runde Formen ausstechen und nach dem Zusammenklappen die Ränder mit einer Gabel zusammendrücken. Dann mit zwei Teelöffeln die Füllung portionieren und mittig auf die Teig-Kreise setzen, zusammenfalten und den Rand zusammendrücken.

5. Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen. Wenn es kocht, salzen und die Nudeln hineingeben. Nun garen lassen, bis sie oben schwimmen. In der Zwischenzeit die Butter in einer Pfanne schmelzen lassen. Die Salbeiblätter grob hacken, zu der Butter geben und knusprig braten. Über die Ravioli geben und servieren.

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hach, ich liebe Kürbis einfach! Und ich liebe gefüllte Nudeln. Habt ihr ein Lieblingsrezept mit Kürbis?

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachkochen und ein zauberhaftes Wochenende!

Habt es wundervoll,

Alena

Apfelmus - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Oh du schöne Apfelzeit – Zeit für Apfelmus

Dass ich ein großer Apfel-Fan bin, habe ich ja schon in den letzten beiden Beiträgen erwähnt. Heute geht es aber nicht ums Backen oder den Apfel als Müsli-Topping, sondern um Apfelmus. Das hatte ich auch als Zutat für die Apfel-Cranberry-Muffins aufgeführt – heute zeige ich euch, wie man es macht. Spoiler vorweg: Es ist kinderleicht!

Ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist, aber ich stehe absolut ausnahmslos auf alles, was selbstgemacht ist. Ob das nun Hühnersuppe ist, für die ein richtiges, echtes Huhn ausgekocht wurde, oder eine heiße Schokolade aus echter Schokolade und nicht aus Pulverkakao – es schmeckt einfach immer besser.

Apfelmus - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Äpfel für Apfelmus - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Klar ist es manchmal bequemer und schneller, nicht alles from scratch herzustellen, wie der Amerikaner so schön sagt. Aber für manche Sachen lohnt es sich einfach, ein bisschen Zeit zu investieren.

Das Gute an Apfelmus ist: es dauert überhaupt nicht lange. Zumindest nicht das Kochen. Das Schälen und Entkernen der Äpfel ist (ganz nach Menge) etwas zeitintensiver, aber das Kochen geht ruckzuck. Wer mag, kann das Apfelmus einfrieren oder einkochen, dann habt ihr immer etwas da, wenn euch der spontane Hunger überkommt.

Apfelmus - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apfelmus und Vanilleeis - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der Vorteil am Einkochen ist, dass ihr euch so ein Gläschen ganz wunderbar mitnehmen könnt. Als Snack für zwischendurch oder als Nachtisch in der Mittagspause – kommt immer gut!

Ich selber habe übrigens nicht eingekocht. Ich dachte, es würde reichen, das heiße Apfelmus einfach in Twist-Off-Gläser zu füllen – beim Abkühlen sollte sich ein Vakuum bilden und das Mus im Glas haltbar machen.

Ähm… ja… Also mein Profi-Tipp: Kocht lieber richtig ein! Ich habe das Apfelmus nämlich entweder nicht heiß genug umgefüllt (ich wollte es ja schließlich noch fotografieren ;)) oder sonst irgendeinen Fehler gemacht – das Apfelmus hat leider nicht überlebt. Insofern gebe ich diesen Tipp an euch weiter!

(Und wer zu faul zum Einkochen ist oder keine Gläser und stattdessen einen riesigen Gefrierschrank hat: Das Apfelmus hält sich darin auch sehr gut ;))

Apfelmus und Mandelcrunch - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich habe mein Apfelmus übrigens in einem ganz tollen Topf gekocht, den ich euch bald noch etwas näher vorstellen werde – nämlich einer sogenannten Cocotte, einem Schmortopf, der sich ganz hervorragend zum Kochen und Backen verwenden lässt.

Nicht nur für herzhafte Schmorgerichte ist das Ding ein Traum, sondern eben auch für Apfelmus. Aber wie gesagt, mehr dazu im Winter 😉

Apfelmus, Vanilleeis und Mandelcrunch - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Was ich am Apfelmus so mag, sind die vielen Kombinationsmöglichkeiten.

Ich esse es gerne:

  • pur (am liebsten noch lauwarm)
  • auf Pfannkuchen
  • mit etwas Naturjoghurt oder Quark, getoppt mit gehackten Mandeln
  • auf Milchreis
  • mit Vanilleeis und karamellisierten Mandeln

Der letzte Punkt ist natürlich die ein kleines bisschen dekadentere Dessert-Variante – so so lecker! Ich verrate euch heute, wie das geht:

Apfelmus

Apfelmus - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • ca. 2 kg Äpfel
  • 1-2 EL Zucker
  • 1/4 TL Zimt
  • Spritzer Zitronensaft
  • Schluck Wasser

Zubereitung

1. Die Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. In einen Topf geben und einen Spritzer Zitronensaft sowie den Zucker und den Zimt hinzufügen. Alles verrühren.

2. Mit einem Schluck Wasser aufsetzen. Wenn das Wasser kocht, runterschalten und köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren. Die Äpfel fallen irgendwann zusammen und es kann sein, dass die Masse dann dicker wird, dann gebt ihr einfach noch einen Schluck Wasser hinzu – bis das Mus die von euch gewünschte Konsistenz hat.

2. Abschmecken und gegebenenfalls noch Zucker und/oder Zimt hinzufügen. Wenn ihr stückiges Apfelmus bevorzugt, lasst ihr es so, ansonsten könnt ihr es noch pürieren.

Apfelmus und Mandelcrunch - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Für die karamellisierten Mandeln braucht ihr 3 EL gehackte Mandeln und 2 EL Zucker. Zuerst gebt ihr die Mandeln in einer kleine Pfanne und lasst sie leicht anrösten. Dann gebt ihr den Zucker dazu, dabei ständig rühren! Wenn der Zucker sich aufgelöst hat und alles ein bisschen gebräunt ist (aufpassen, dass es nicht anbrennt!), gebt ihr die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lasst sie abkühlen. Danach könnt ihr den Mandelcrunch zerbröseln und als Topping verwenden 🙂

Vanilleeis mit Apfelmus - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Natürlich könnt ihr mit diesem Mandelcrunch auch alles andere toppen, nicht nur Apfelmus. Zum Beispiel schmeckt es auch auf griechischem Joghurt mit Feigen sehr lecker!

Genießt dieses herbstliche Wochenende! Und vielleicht verratet ihr mir, wozu ihr Apfelmus am liebsten esst?

Habt es wundervoll,

Alena

Birnen-Pizza - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Backen mit Birnen – herzhaft auf Pizza-Zungen mit Gorgonzola und Speck

Heute wollen wir mal was Herzhaftes backen! Und zwar mit Birnen. Ich mag Birnen, aber wenn ich die Wahl zwischen Äpfeln und Birnen habe (die man ja auf gar keinen Fall miteinander vergleichen sollte ;)), dann geht das meistens zugunsten des Apfels aus… Das liegt hauptsächlich daran, dass ich Birnen im rohen Zustand tatsächlich nur mag, wenn sie wirklich wirklich hart sind. Steinhart quasi.

Birnen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Birnen-Pizza - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wenn ich ehrlich bin, geht es mir mit vielen Obstsorten so. Obst, dass so richtig reif und weich ist, ist mir meistens schon zu weich. Mit Ausnahme von Feigen, die dürfen ruhig so sein. Aber ansonsten? Darf es gerne knackig sein.

Es sei denn, das Obst wird gebacken. Im Kuchen oder einfach so – das ist egal. Obst, das noch warm aus dem Ofen oder auch vom Grill kommt, das liebe ich! Woher ich diese kleine Geschmacks-Macke habe, weiß ich nicht. Aber ich mache es mir einfach zunutze 😉

Birnen-Pizza - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

So dachte ich auch, als das Blogevent zum Thema „Die Äpfel  müssen weg!“ noch unter dem Motto „Backen mit Birnen“ stand. Denn Birnen gehen meiner Meinung nach in klassischen Rührkuchen oder dergleichen etwas unter – so richtig intensiv ist ihr Geschmack ja nicht. Also ging ich auf Inspirationssuche im Internet und fand gleich mehrere Rezepte, in denen Birnen als süße Komponente in einem herzhaften Gericht mitspielten.

Dass das funktioniert, weiß jedes Nordlicht (wie ich) – und jeder, der schon einmal das berühmte Gericht „Beer’n, Bohn‘ un Speck“ (Birnen, Bohnen und Speck) gegessen hat. Die dafür verwendeten Kochbirnen sind übrigens im ungegarten Zustand steinhart und werden erst durch den Kochvorgang genießbar. Köstlich! (Und sympathisch. Harte Birnen. Mmmmhh…)

Birnen-Pizza - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Birnen-Pizza - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Jetzt habe ich Hunger. Aber hier gibt es heute kein Rezept für Birnen, Bohnen und Speck, sondern eins für Pizza-Zungen mit der unschlagbar guten Kombi aus Birnen, Gorgonzola – und auch Speck. (Fehlen also eigentlich nur noch die Bohnen ;))

Der Pizzateig ist ganz einfach und schnell gemacht, auch wenn vielleicht einige Angst vor Hefeteig haben. Kein Grund! Der Teig ist etwas weich und klebrig, aber das gehört so. Gebt auf keinen Fall zu viel Mehl hinzu, dann wird er zu trocken. Gerade soviel, dass ihr ihn formen könnt! Die aufgegangenen Fladen seht ihr auf dem Bild:

Birnen-Pizza Hefefladen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Also traut euch ran, und ihr werdet mit köstlichster Pizza belohnt!

So, nun haben wir genug geschmachtet, hier kommt das Rezept:

Pizza-Zungen mit Birnen und Gorgonzola

(für vier Fladen)

Birnen-Pizza - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten für den Teig

  • 250 g Mehl
  • 10 g Hefe
  • 1 El Olivenöl
  • Prise Zucker
  • Prise Salz

Zutaten Belag

  • 100 g Crème Fraîche
  • etwas getrockneten, gerebelten Majoran
  • Pfeffer
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Birne
  • 100 g Gorgonzola
  • 100 g Tiroler Speck

Zubereitung

1. Das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Darin die Hefe und den Zucker mit 50 ml handwarmem Wasser verrühren und mit etwas Mehl vom Rand zu einem Vorteig vermengen. Zudecken und an einer warmen Stelle etwa 30 Minuten gehen lassen.

2. Eine Prise Salz, das Öl und 75 ml handwarmes Wasser zu dem Vorteig geben und einige Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten (am besten mit den Knethaken eines Mixers, denn mit den Händen ist das eine etwas klebrige Angelegenheit). Zu 4 Kugeln formen und zugedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen.

3. Den Majoran mit der Crème fraîche vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Die Birne waschen und das Kerngehäuse entfernen. In dünne Scheiben schneiden. Den Gorgonzola in kleine Würfel schneiden.

4. Die Teigfladen auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen bzw. mit den Händen in die gewünschte Form ziehen. Je 2 Fladen auf ein Backblech legen. Die Creme darauf verteilen und anschließend mit den Birnen, dem Gorgonzola und den Zwiebeln belegen. Im vorgeheizten Ofen (220 Grad) 10-12 Minuten backen. Vor dem Servieren mit dem Speck belegen.

Birnen-Pizza - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Birnen-Pizza - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wenn euch jetzt auch das Wasser im Munde zusammenläuft, dann müsst ihr nur noch einkaufen und den Ofen anschmeißen – und fertig ist das köstliche Abendessen fürs Wochenende.

Guten Appetit und viel Spaß!

Habt es wundervoll,

Alena

Apfel-Cranberry-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apfel-Cranberry-Muffins {Blogerrunde „Die Äpfel müssen weg!“}

Herbstzeit ist Apfelzeit! Okay, und Kürbiszeit. Und Birnenzeit. Und… bitte einsetzen, was ihr im Herbst am liebsten esst 😉 Vom Obst her wäre es bei mir tatsächlich der Apfel – und Äpfel gibt es jetzt im Überfluss!

Apfel-Liebe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

(Und die kleinen Zieräpfel machen sich als Deko einfach auch soooooo gut! :))

Passend dazu hat Tatjana von dem wunderschönen Blog Wiesenknopfschreibselei zu einer Bloggerrunde aufgerufen, die da heißt: Die Äpfel müssen weg! Den Anfang dieser Runde hat sie gemacht und zwar mit diesem herrlichen Rezept: Warme Zimtschnecken mit Apfelstückchen.

Inzwischen sind viele Blogger gefolgt – ich bin eine der letzten in der Runde. Gut für euch, denn ich habe euch am Ende des Beitrages eine Auflistung aller Blogger aufgeschrieben, sodass ihr ganz wunderbar schmökern könnt.

Apfel-Cranberry-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber zurück zum Thema! So dringend ist das bei mir eigentlich gar nicht mit den Äpfeln – aber ich habe auch (noch) keinen Garten mit Apfelbäumen, die sich gerade biegen unter der Last der roten Früchte. Ich esse trotzdem gerne Äpfel – ob pur, in meinem morgendlichen Müsli oder gebacken im Kuchen, Crumble oder als Bratapfel. Äpfel sind super!

Die heutigen Exemplare habe ich aus dem Garten der Mama von Herrn Wunderbrunnen, die wir Anfang September besucht haben. Sie hat einen wunderschönen Bauerngarten und neben einer Vielzahl an traumhaften Blumen auch zwei Apfelbäume. Da man ja manchmal mehr Äpfel hat, als man verarbeiten kann, habe ich ein paar abgestaubt – und mal ehrlich, die Äpfel aus dem eigenen Garten schmecken doch am allerbesten.

Apfel am Baum - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apfel-Cranberry-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die erste Ladung habe ich zuhause zu Apfelmus verarbeitet (Rezept folgt bald!). Mit den restlichen Äpfeln wollte ich backen. Habe ich auch. Und es liegen immer noch welche in meinem Kühlschrank – da habe ich also noch die Möglichkeit, mich auszutoben.

Tatsächlich sind gar nicht so wahnsinnig viele Äpfel im Teig gelandet – einige in Form von dem selbstgekochten Apfelmus und einige dann noch kleingeschnitten oben drauf. So gut!

Apfel-Cranberry-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apfel-Cranberry-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gebacken habe ich Muffins, denn die finde ich einfach perfekt zu portionieren und zum Mitnehmen – ob ins Büro oder zum Picknick, so einem handlichen Muffin kann doch niemand widerstehen. Und wenn welche übrig bleiben, könnt ihr sie hervorragend einfrieren!

Das Rezept habe ich auf dieser amerikanischen Seite gefunden und etwas abgewandelt – statt dem dort angegebenen Müsli habe ich einfach Haferflocken genommen. Haferflocken in Muffins finde ich sowieso immer eine gute Idee. Wer keine Cranberries mag oder spontan keine zuhause hat, kann sie auch weglassen oder vielleicht durch gehackte Walnüsse oder dergleichen ersetzen.

Na, läuft euch schon das Wasser im Munde zusammen? Die Muffins sind super-saftig, fruchtig, ein bisschen zimtig und durch die Cranberries und die Haferflocken sind sie auch ein kleines bisschen knackig. Einfach perfekt!

Damit ihr sie schnellstmöglich nachbacken könnt, ist hier nun das Rezept:

Apfel-Cranberry-Muffins

Apfel-Cranberry-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 200 g Mehl
  • 50 g Cranberries
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron (wer keins hat, nimmt einfach 2 TL Backpulver)
  • 1/2 TL Zimt
  • Prise Salz
  • 75 g Haferflocken
  • 170 g Apfelmus (ungesüßt)
  • 100 g Rohrohr-Zucker
  • 90 g Butter, geschmolzen
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanille-Extrakt (optional)
  • 1-2 Boskoop-Äpfel

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175° vorheizen. Die Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur schmelzen lassen. Die Cranberries grob hacken. Die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden.

2. In einer Schüssel das Mehl, Backpulver (und Natron), Zimt, Salz, die Cranberries und etwa 3/4 der Haferflocken vermengen. (Die übrigen braucht ihr als Topping.)

3. In einer zweiten Schüssel die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, anschließend das Apfelmus, die Butter und Vanille unterrühren. Etwa einen Esslöffel Butter übrig lassen! Die Eier-Mischung anschließend zur Mehlmischung geben und verrühren, bis sich alles gerade so verbunden hat. Auf keinen Fall zu lange rühren, sonst werden die Muffins zäh!

4. Papierförmchen in eine Muffinform geben (oder einfach auf ein Backblech, wenn ihr keine habt) und den Teig darauf verteilen. Die gewürfelten Äpfel mit einer Prise Zimt, dem Rest der geschmolzenen Butter und den restlichen Haferflocken vermengen. Diese Mischung nun auf den Muffins verteilen, bei Bedarf ein bisschen festdrücken.

5. Im Ofen auf der mittleren Schiene etwa 22-25 Minuten backen. Die Muffins sind fertig, wenn ihr einen Zahnstocher hineinstecht und kein Teig mehr daran kleben bleibt.

Apfel-Cranberry-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apfel-Cranberry-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das sieht doch super aus, oder? Wenn ihr noch mehr Lust auf Apfel-Rezepte habt, dann schaut doch einmal auf die anderen Blogs – es ist eine ganze Menge an tollen Rezepten zusammengekommen. Ihr findet bestimmt noch ein bisschen Inspiration 🙂

Bei der Bloggerrunde „Die Äpfel müssen weg!“ machen mit:

Apfel-Cranberry-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Habt es wundervoll,

Alena