Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Happy New Year 2017 – Hallo Januar!

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr! Ich hoffe, ihr seid alle ganz entspannt rübergerutscht und könnt euch nun nach dem Trubel der Feiertage an der Ruhe im Januar erfreuen.

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Für mich ist das letzte Jahr unglaublich schnell vorbeigegangen. Eigentlich geht mir das aber rückblickend gesehen mit jedem Jahr so. Besonders war das letzte Jahr für mich vor allem, weil ich diesen Blog gestartet habe und darin so viel Freude gefunden habe. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle bei euch bedanken, denn dass mein Blog gelesen wird und so viel Zuspruch findet – das hätte ich so nicht erwartet und ist ein unheimlich schönes Gefühl für mich! Vielen Dank dafür!

Nun freue ich mich auf ein neues Jahr voller spannender Geschichten, leckerer Rezepte und schönen Momenten mit euch zusammen.

Als ich mich hingesetzt habe, um zu überlegen, worauf ich mich im Januar freue, fiel mir zuerst nicht so wirklich viel ein. Da ich den Dezember mit der schönen Vorweihnachtszeit so liebe, kam mir der Januar dagegen grau und trüb vor. Aber als ich mich mit meinen Lieben darüber unterhielt, fielen uns so viele schöne Sachen ein, dass ich meine Meinung schnell änderte 🙂

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Der Umstand, dass Weihnachten vorbei ist, mag vielleicht einerseits traurig erscheinen – gleichzeitig macht er den Januar zu einer weit weniger stressigen Zeit. Zum Beispiel müssen keine Weihnachtsgeschenke mehr gekauft werden. Im Idealfall lagen ein paar Bücher unter dem Weihnachtsbaum und nun ist endlich Zeit, sie zu lesen.

Und was gibt es gemütlicheres, als an einem grauen Tag viele Kerzen anzuzünden, eine große Kanne Tee zu kochen und in die Welt der Bücher einzutauchen und alles andere zu vergessen?

Auch Plätzchen backen ist plötzlich kein Thema mehr. Vielleicht sind sogar noch welche übrig von den Feiertagen, die nun gemütlich und in aller Ruhe verputzt werden können.

Terminstress und die Unmöglichkeit, sich im Dezember zu verabreden, weil jeder ständig auf irgendwelchen Weihnachtsfeiern sein muss – fällt jetzt auch weg! Und man hat vielleicht auch wieder mehr Muße, Freunde zum gemütlichen Beisammensein einzuladen, weil man nicht mehr tausend Dinge mehr im Hinterkopf hat (wie Geschenke kaufen, Plätzchen backen oder auf alle Weihnachtsmärkte der näheren Umgebung gehen).

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Die vielen Dinge, die vor Weihnachten erledigt werden wollen, sind nun abgehakt, und wir können  es uns guten Gewissens auf dem heimischen Sofa gemütlich machen. Das finde ich wunderbar!

Mag einem der Januar manchmal etwas trüb vorkommen, so gibt es doch auch oft herrliche sonnige Tage. Mit etwas Glück auch ein wenig Schnee! Wenn schon nicht zu Weihnachten…

Außerdem, und darüber freue ich mich immer besonders: werden die Tage nun wieder länger! Es wird wieder heller – und diese Aussicht lässt manchen grauen Tag doch sehr gut aushalten.

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Mit dem neuen Jahr kommen auch wieder neue Farben in die Wohnung. Nach all dem weihnachtlichen Rot und Gold freue ich mich darauf, wieder mit Tulpen oder anderen Frühblühern zu dekorieren. Frisches Weiß und Grün heben die Stimmung und machen Lust auf den Frühling.

Für die Neu-Bepflanzung auf dem Balkon ist es noch etwas zu früh, aber in der Wohnung darf es gerne schon ein bisschen grünen. Denn nichts kündigt den Frühling schöner an als Tulpen…

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Auf einen Spaziergang im Winterwald freue ich mich auch – auch wenn der Schnee sich nicht planen lässt. Aber auch mit Reif überzogene Bäume finde ich traumhaft! Und wenn es ein knackig kalter Wintertag mit blauem Himmel und Sonne ist, brauche ich gar keinen Schnee mehr.

Und an mancher Ecke lässt sich auch schon erahnen, dass der Winter vielleicht nicht mehr allzu lange dauert…

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Nach einem Winterspaziergang draußen schmeckt ein wärmender Eintopf auch gleich doppelt so gut. Mein erstes Rezept auf diesem Blog war das für Rübenmus, das ich mit „Soulfood aus dem Norden“ untertitelt habe. Ich esse es natürlich auch in Hessen gerne 😉

So steht der Januar für mich als Wintermonat für Gemütlichkeit, Tee, dicke Socken und Bücher. Und eben deftiges Essen, das von innen wärmt. Natürlich auch für Leckereien wie Waffeln oder heiße Schokolade. Soulfood eben!

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Wie ist es bei euch – habt ihr etwas, worauf ihr euch im Januar besonders freut?

Ich wünsche euch die beste Zeit und freue mich auf das neue Jahr mit euch!

Habt es wundervoll,

Alena

Tiramisu - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Weihnachtliches Tiramisu {Adventskalender SweetPie}

Nachdem ich euch in meinem letzten Beitrag bereits ein ganz tolles Dessert gezeigt habe, erscheint es vielleicht etwas verwunderlich, dass es mit dem Tiramisu heute noch eins gibt – das hat aber einen Grund. Eigentlich sogar zwei!

Tiramisu - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Zum einen hat heute Herr Wunderbrunnen Geburtstag, und das ist ein außergewöhnlich freudiges Ereignis! Ihm zu Ehren gibt es das heutige Rezept, denn wie ich schon andeutete, ist Herr Wunderbrunnen etwas wählerisch, was Desserts angeht. Die Mousse au chocolat vom letzten Beitrag jedoch liebt er, und auch die heutige Leckerei hatte es ihm sehr angetan.

Und weil sich dieses Dessert so toll für diesen besonderen Tag eignet, war mir schnell klar, welche Kombination ich für den diesjährigen Adventskalender von der lieben Nadine von SweetPie beisteuern wollte! Denn ich übernehme heute voller Ehre den Platz hinter dem 19. Türchen.

Tiramisu - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich muss an dieser Stelle noch einmal einen virtuellen Kreisch-Freudentanz aufführen. Nadine hat nämlich auch im letzten Jahr einen ganz wundervollen Adventskalender auf die Beine gestellt – inklusive einiger Gewinnspiele. Nun ist es so, dass ich bei Gewinnspielen meistens kein Glück habe. Bei Nadine allerdings hatte ich es dann und weiß noch genau, wie sehr ich mich gefreut habe!

Fast dieselbe Freude hatte ich, als sie mich dieses Jahr fragte, ob ich nicht einen Beitrag zu ihrem Adventskalender beisteuern möchte. Da ich mich bei so etwas immer zutiefst geehrt fühle (vor allem, wenn man die Liste der weiteren, absolut großartigen teilnehmenden Blogger sieht), habe ich sofort zugesagt. Die bisherigen Beiträge waren schon so toll und so weihnachtlich, dass sie einem Adventskalender mehr als würdig waren!

Tiramisu - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Mein Beitrag ist nun also ein weihnachtliches Dessert – genauer gesagt ein Tiramisu, das ich mit ein paar weihnachtlich gewürzten Sauerkirschen verfeinert habe. Ich liebe Tiramisu und mag es auch ohne jegliche „Beilage“, ganz pur. Aber um dem Dessert an Weihnachten noch einen kleinen Kick zu geben, passen die Kirschen ganz ausgezeichnet.

Ursprünglich hatte ich das Rezept eigentlich mit Pflaumen geplant, aber die gab es in meinem Supermarkt nicht in tiefgefroren. Auch in anderen Supermärkten konnte ich keine finden und kaufte schließlich Sauerkirschen (ebenfalls tiefgefroren). Wenn ihr also keine Kirschen mögt, könnt ihr auch anderes Obst verwenden – ob frisch oder TK ist dabei egal.

Tiramisu - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich verwende übrigens die TK-Kirschen, weil sie wie frische Schattemorellen schmecken und sehr aromatisch sind. Außerdem haben sie einen schönen Glanz und sind so perfekt rot, wie sie nur für ein Foto sein könnten 😉 Im Gegensatz dazu sind die aus dem Glas eher gräulich und schmecken nicht so sehr nach Kirsche und sehr süß. Ich bevorzuge also eindeutig die tiefgefrorene Variante!

Ich habe das Dessert in diese Weckgläser gefüllt – auf den Fotos könnt ihr sehen, wie voll sie ohne Früchte sind. Die Gläser sind unglaublich praktisch, ich habe sie auch schon häufig verwendet. Ihr könnt das Dessert darin toll vorbereiten, denn wenn es noch kaltgestellt werden muss, könnt ihr es direkt in die Gläser füllen und später direkt servieren.

Weihnachtliches Tiramisu

(reicht für 4 Gläser à 220 ml)

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Zutaten für das Tiramisu

  • Löffelbiskuit
  • 1 frisches Ei
  • 80 g Mascarpone
  • 1,5 TL Rum
  • 3-4 Tassen Espresso, um darin den Löffelbiskuit zu wenden

Zutaten für die Kirschen

  • 1 EL Zucker
  • 50 ml Rotwein
  • 100 g TK-Sauerkirschen
  • Prise Zimt
  • Stärke
  • Kirschwasser

Zubereitung

1. Das Ei trennen. Die Mascarpone mit dem Eigelb, Zucker und Rum cremig rühren. Das Eiweiß steif schlagen und unter die Mascarpone-Masse heben.

2. Den Löffelbiskuit zerbrechen – ich habe sie jeweils in drei Stücke gebrochen. Espresso in einen tiefen Teller geben und die Löffelbiskuitstücke darin ganz kurz wenden. Sie dürfen sich nicht zu voll saugen! Nun mit den Löffelbiskuits den Boden der Gläser auslegen, Mascarpone darauf verteilen, wieder eine Schicht Löffelbiskuits und noch eine Schicht Mascarpone. Mindestens 12 Stunden kalt stellen, es geht aber auch mit 6 😉

3. Für die Kirschen: 1 EL Zucker bei nicht zu hoher Hitze karamellisieren lassen. Den Rotwein angießen – Vorsicht, es spritzt! Immer schön weiterrühren. Dann die Kirschen dazugeben und mit etwas Zimt würzen. Ihr könnt auch nach Belieben weitere Gewürze wie Kardamom, Nelken oder Vanille dazugeben – mir schmeckt es mit nur Zimt am besten 😉 Das Ganze aufkochen und einen Moment köcheln lassen. Etwas Stärke mit Kirschwasser verrühren und dann die köchelnde Masse abbinden. Wenn es zu fest wird, einfach etwas Wein angießen.

Vor dem Servieren die Kirschen auf dem Tiramisu verteilen. Fertig!

Tiramisu - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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So, nun bleiben euch noch vier Türchen auf eurem Adventskalender und bei Sweet Pie. Wie schnell doch die Zeit immer vergeht! Ich hoffe, ihr habt nun euer Weihnachts-Festessen schon geplant und könnt euch gut organisiert in den Einkaufswahnsinn vor den Feiertagen stürzen.

Ich wünsche euch eine entspannte und trotzdem besinnliche Vorbereitungszeit!

Habt es wundervoll,

Alena

Mousse au chocolat - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Festessen für Weihnachten – Mousse au chocolat {Dessert}

Gestern habe ich euch im ersten Teil meines kleinen Festessens für Weihnachten eine Idee für Vorspeise und Hauptgericht vorgeschlagen – heute möchte ich euch ein Dessert zeigen, das ganz ausgezeichnet dazu passt: Mousse au chocolat. Natürlich auch mit Orangen gepimpt!

Mousse au chocolat - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Na, sieht das gut aus? Das ist es auch. Ich liebe Mousse au chocolat und ich behaupte, dass dieses Rezept das beste ist. Deshalb will ich es heute mit euch teilen.

Ist euch der letzte Gang eigentlich wichtig? Es gibt ja Menschen, die mögen kein Dessert. Kann man verstehen. Muss man nicht. Ich illustriere dieses Thema immer gerne mit folgender Szene aus der TV-Serie „New Girl“, denn sie zeigt die perfekte Reaktion im Angesicht eines Menschen, der zugibt, keinen Nachtisch zu essen oder zu mögen:

Credit: https://twitter.com/schmidtquotes_/status/323360306472566784

 (Jess‘ unvergleichlicher Monolog, indem sie besagter Person sagt, wie „fundamentally strange“ sie diesen Umstand findet, könnt ihr euch HIER angucken und das wäre dann auch mein Serien-TIpp für all die unter euch, die „New Girl“ noch nicht kennen ;))

Jedenfalls… ich liebe Dessert! Ich habe aber tatsächlich einige ausgeprägte Lieblinge. Mein absoluter Top-Favorit ist Crème Brûlée (ja, ich muss immer noch googlen, wo genau die accents hinkommen). Diese vanillige, samtige Creme und dann diese Zuckerkruste, die so herrlich knackt – es gibt nichts, was so nah an Dessert-Perfektion herankommt, wie Crème Brûlée.

Mousse au chocolat - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Leider habe ich keine Schälchen dafür, sonst hätte es heute ein Rezept dafür gegeben. Stattdessen gibt es meinen Platz 2 auf meiner Ewigen Favoritenliste der Desserts: Mousse au Chocolat. Ich finde ja, dass Desserts gerne eine fluffige oder cremige Konsistenz haben dürfen. Ich muss keine Torte zum Nachtisch haben – aber so ein Gläschen lockere Mousse… das passt irgendwie immer noch.

Das heutige Rezept ist tatsächlich das Rezept einer guten Freundin. Sie brachte früher zu diversen Partys immer eine Schüssel mit diesem Mousse mit und alle waren immer der Meinung, dass es die beste Mousse au chocolat der Welt sein müsste. Ich finde das auch heute noch und habe dieses Rezept schon sehr oft weitergegeben.

Mousse au chocolat - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Das Beste daran ist: Auch Herr Wunderbrunnen, der sonst bei Süßkram eher extrem wählerisch ist und vermutlich auch in die Kategorie not a dessert person fällt, mag diese Mousse. Er macht sie sogar freiwillig an Weihnachten selber für seine Familie. Das kann nur für die Großartigkeit dieses Desserts sprechen!

Für das Menü heute habe ich noch eine kleine Änderung vorgenommen: Es gibt etwas Orangiges dazu. Ich finde, zu Schokolade passt Frucht ganz ausgezeichnet und Orange sowieso. Zusätzlich fügt es sich wunderbar in das Thema des Menüs an. Deshalb gibt es nun das Rezept:

Mousse au chocolat

(reicht für 4 Gläser à 220 ml)

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Zutaten

  • 100 Zartbitterschokolade
  • 50 g Vollmilchschokolade
  • 3 frische Eiweiß
  • 125g Sahne
  • 1-2 Orangen
  • 1 TL Zucker
  • Cointreau

Zubereitung

1. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen. Alles verrühren und etwas abkühlen lassen (handwarm). Eiweiß steifschlagen. Die handwarme Schokolade mit dem Eiweiß verrühren.

2. In der Zwischenzeit die Sahne steifschlagen und unter die Eiweiß-Schokoladen-Masse unterheben. Mindestens zwei Stunden kaltstellen.

3. Die Orange(n) filetieren, dabei den Saft auffangen. In kleine Stücke schneiden. Den Zucker in einem Topf karamellisieren lassen, dann die Orangenstücke und den Saft dazugeben. Alles gut verrühren und einen Schluck Cointreau angießen. Das Ganze muss nicht sehr flüssig werden, das ist in Ordnung. Da die Orange nur etwas marinieren soll, muss sie nicht kochen – den Topf vom Herd nehmen und auch mindestens 2 Stunden kalt stellen. Zusammen mit der Mousse au chocolat servieren.

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Wie sieht es denn bei euch aus, seid ihr ein Dessert-Mensch oder könnt ihr eher auf die Süßigkeit als letzten Gang verzichten? Und habt ihr ein absolutes Lieblings-Dessert?

Ich hoffe, ihr habt ausreichend dessert persons in eurer Familie oder eurem Freundeskreis und könnt diese Leckerei nachkochen. Ich wünsche euch jedenfalls viel Freude dabei!

Habt es wundervoll,

Alena

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Menü - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Festessen für Weihnachten – Eine Idee für ein Menü {Vorspeise und Hauptgang}

Bestimmt seid ihr schon ganz eifrig dabei, das Menü für Weihnachten zu planen, oder? Bei uns ist diese Angelegenheit jedes Jahr mit viel Spaß verbunden. Schließlich gibt es so viele herrliche Ideen, die man umsetzen kann!

Ein bisschen ist es im Hause Wunderbrunnen aber auch mit schlaflosen Nächten verbunden. Mama Wunderbrunnen macht sich nämlich immer sehr viele Gedanken, sodass sich das Gedanken-Karussell manchmal noch bis spät in die Nacht dreht. Und der eine oder andere Plan wird dann doch noch über den Haufen geworfen.

Mittlerweile haben wir aber einige Essenspläne, die sich bewährt haben haben. Bei uns heißt das: Das Essen sollte gut vorzubereiten sein, denn wer will schon an Heiligabend den ganzen Tag in der Küche stehen? Eben.

Menü - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Eine weitere (scheinbare) Besonderheit am Hause Wunderbrunnen ist, dass wir an Heiligabend schon groß auffahren. Es gab, gibt und wird (wenn es nach mir geht) auch niemals Gerichte wie Kartoffelsalat  mit Würstchen geben. Zu Weihnachten gehören für mich Rotkohl und der Duft von Fleisch dazu – und Weihnachten ist für mich eben auch schon Heiligabend. Da darf es dann auch gerne schon ein besonderes Menü geben 🙂

In den letzten Jahren haben wir oft Entenbrust gegessen – eigentlich wollten wir das auch in diesem Jahr tun. Aber dann haben Herr Wunderbrunnen und ich vor Kurzem eine so köstliche ganze Ente zubereitet und gegessen, dass es diese Version vermutlich an Heiligabend noch einmal geben wird. Und was soll ich sagen: Ich freue mich darauf!

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Vielleicht sucht ihr ja noch nach der ultimativen Idee für ein weihnachtliches Menü? Dann kommt nun von meiner Seite aus etwas Inspiration: Ein menu à l’orange. Eigentlich heißt nur die Ente so, aber ich habe noch eine dazu passende Vorspeise kreiert und ein Dessert. Weil dieser Artikel allerdings jetzt schon so lang ist, schreibe ich euch das Dessert einfach morgen auf 😉

Fangen wir mit der Vorspeise an: Knackiger Chicorée-Orangen-Salat mit Walnüssen. Der leicht herbe Geschmack des Chicorées wird aufgefangen durch die süßlich-sauren Orangen und das Dressing, in dem sich etwas Gorgonzola versteckt. Und da sich herbe oder leicht bittere Geschmäcker exzellent zur Eröffnung eines Menü eignen, ist das eine großartige Kombination. Probiert es mal aus!

Chicorée-Orangen-Salat mit Walnüssen

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Zutaten

  • 2 Chicorée
  • 1 Orange
  • 5 Walnüsse
  • 50 g Gorgonzola
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Essig
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Dijon-Senf
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Die äußeren Blätter vom Chicorée entfernen. Alle weiteren Blätter vom Strunk lösen, waschen und trocknen. Den harten Teil vom Strunk an den Blättern dreieckig herausschneiden. Eine Orange filetieren und die einzelnen Stücke noch einmal längs durchschneiden. Den Rest der Orange auspressen und den Saft auffangen. Die Chicorée-Blätter auf einem Teller anrichten (beispielsweise sternförmig), dann die Orangenfilets darauf anrichten.

2. Für das Dressing den Gorgonzola, das Olivenöl, den Essig, den Senf, den Zucker, den Saft der Orange sowie Salz und Pfeffer in ein Gefäß geben und mit dem Stabmixer pürieren. Danach unbedingt abschmecken. Ein paar Walnüsse grob hacken. Das Dressing über den Salat träufeln und zum Schluss mit den Walnüssen garnieren.

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Machen wir weiter mit dem Hauptgang. Ich zeige euch zuerst, wie ihr den Rotkohl zubereitet. Er schmeckt besser, je länger er nach dem Schmoren noch ziehen kann, also solltet ihr rechtzeitig damit anfangen – vielleicht sogar schon einen Tag vorher.

Ihr könnt ihn allerdings auch deutlich früher machen, denn man kann ihn hervorragend einfrieren! So habt ihr während des Menü-Kochens genug Zeit für alles andere, während sich der Rotkohl quasi von allein macht.

Rotkohl

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Zutaten

  • 1 Rotkohl
  • 1 Zwiebel
  • 5-7 Äpfel (Boskoop)
  • 2 TL Johannisbeergelee
  • 2 EL Zucker
  • 8 Nelken
  • 6-8 Pimentkörner
  • 8-10 Pfefferkörner
  • 1 EL Essig
  • 2-3 EL Schweineschmalz (oder Butterschmalz)

Zubereitung

1. Die äußeren Blätter vom Kohl entfernen. Dann vierteln und in Stücke schneiden. Eine Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und ebenfalls würfeln – etwas gröber als die Zwiebeln.

2. Das Schmalz in einem Topf schmelzen und die Zwiebeln kurz anschwitzen. Dann die Rotkohl- und Apfelstücke dazugeben. Rühren, bis alles schön glänzt. Salz, Zucker, Johannisbeergelee und Essig dazugeben und verrühren.

3.Die Gewürze in einen Teebeutel geben, diesen zuknoten und in den Topf geben. Nun noch einen kleinen Schluck Wasser dazugeben (etwa 50 ml) und auf niedriger Hitze etwa 1-1,5 Stunden schmoren lassen. Danach noch einmal abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen.

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So, wenn ihr euch um den Rotkohl gekümmert habt, kann es weitergehen mit der Hauptdarstellerin, der Ente:

Ente à l’orange

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Zutaten Ente

  • 1 Ente (unsere hatte 2,6 kg)
  • 4 Äpfel (Boskoop)
  • 4 Orangen
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Cointreau
  • 500 ml Wasser

Zubereitung Ente

1. Für die Füllung der Ente werden die Äpfel entweder abgewaschen oder geschält, das Kerngehäuse entfernt und in Würfel geschnitten. 2 der Orangen schälen und ebenfalls in Stücke schneiden. Mit der Butter in einer Pfanne leicht andünsten, dann den Cointreau dazugeben. Alles gut miteinander verrühren und beiseite stellen. Die Ente bei Bedarf rechtzeitig auftauen lassen und vor der Zubereitung unter Wasser abspülen. Von innen und außen salzen und pfeffern, dann die Füllung hineingeben. Nun die Ente zusammenbinden – ich finde, Fernsehkoch Rainer Sass hat es in diesem Video sehr schön gezeigt: Rainer Sass gibt Küchentipps.

2. Die anderen 2 Orangen auspressen und den Saft gemeinsam mit 500 ml Wasser auf ein Backblech geben. Dieses schiebt ihr auf die untere Schiene in den Backofen. Kleiner Tipp: Wenn ihr den Boden des Ofens mit Alufolie auslegt, ist die Sauerei zwar immer noch sichtbar, aber ihr müsst euren Ofen nicht sauber-sprengen 😉

3. Nun legt ihr die Ente mit der Brust nach unten auf ein Backrost und lasst sie bei 200 Grad 30 Minuten backen. Danach wendet ihr sie und schaltet die Temperatur auf 180 Grad runter. Nun darf die Ente etwas Zeit im Ofen verbringen. Dabei wird der schöne Saft auf das Blech unten tropfen – und alle 15-20 Minuten pinselt ihr die Ente mit diesem Sud einmal ein. Wenn die Flüssigkeit irgendwann zu wenig wird, unbedingt etwas Wasser nachgießen! Ihr braucht diesen Sud später die die köstliche Soße.

Wie lange die Ente braucht, hängt von ihrer Größe ab. Als Faustregel gilt: Pro Kilo etwa eine 45-60 Minuten! Achtet dabei etwas darauf, wie sie aussieht. Sollte sie vor Ablauf der Zeit zu dunkel werden, reduziert die Temperatur ruhig noch etwas oder deckt die Ente mit Alufolie ab.

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Zutaten Soße:

  • den Sud von eurem Entenbraten
  • 2 EL Zucker
  • Saft von 2 Orangen
  • 1 EL Essig
  • Cointreau
  • Salz und Pfeffer
  • Stärke zum Binden

Zubereitung Soße:

1. Den Sud aus dem Backblech, den ihr von der Ente aufgefangen habt, könnt ihr nun entfetten. In einem Topf den Zucker karamellisieren lassen, dann den Essig, den Sud und den Saft der Orangen dazugeben. Vorsicht, das kann spritzen und wird sich erstmal schwierig rühren lassen – der Zucker löst sich aber wieder auf.

2. Mit einem Schluck Cointreau sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben mit etwas Stärke abbinden. Fertig!

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Und wenn ihr jetzt noch Lust auf eine Beilage habt, verrate ich euch, wie wir unsere Knödel gemacht haben:

Knödel mit Brotfüllung

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Zutaten

  • 500 g festkochende Kartoffeln
  • 75-100 g Kartoffelmehl
  • 1 Ei
  • Muskat und Salz
  • 1 Scheibe Toastbrot

Zubereitung

1. Die Kartoffeln 30-35 kochen, kurz abkühlen lassen und dann pellen. Zweimal durch eine Kartoffelpresse pressen. Nun stehen lassen, damit die Masse trocknen kann (am besten über Nacht).

2. Das Brot in Würfel schneiden und in etwas Butter und ständigem Rühren goldbraun knusprig rösten. Die gepressten Kartoffeln mit einem Ei, Salz und Muskat und dem Kartoffelmehl vermengen. Ist der Teig zu trocken, noch etwas Milch hinzufügen, ist er zu feucht – mehr Kartoffelmehl hinzugeben 🙂 Er ist genau richtig, wenn er nicht mehr an den Händen kleben bleibt.

3. Wenn der Teig gut scheint, einfach einen golfballgroßen Kloß formen und kochen, das ist euer Probekloß. Kommt dieser gut raus, formt ihr den restlichen Teig zu Rollen, schneidet Stücke davon ab (je nachdem, wie groß ihr eure Knödel haben wollt), gebt ein oder zwei Brotwürfel hinein und formt Knödel. Die müssen schön fest und glatt sein, dann fallen sie nicht auseinander. Nun im nicht mehr kochenden Salzwasser 15-20 Minuten ziehen lassen.

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Habt ihr Hunger bekommen? Ich definitiv. Vielleicht konnte ich euch etwas inspirieren – und das Dessert, das ich euch morgen zeigen werde, passt perfekt zu dem Menü.

Wie ist es bei euch mit dem Essen an Weihnachten? Gibt es Heiligabend schon ein besonderes Menü oder erst an den Feiertagen? Erzählt mir gerne davon!

Habt es wundervoll,

Alena

Hefebrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Chocolate Babka – Süßes Schokoladen-Hefebrot

Habt ihr Lust auf ein Hefebrot? Ein ganz fluffiges, weiches, samtiges Hefebrot? Mit einer Schokoladenfüllung? Ich finde, das klingt sehr verführerisch. Außerdem passt es perfekt in die hektische Vorweihnachtszeit, denn es ist ganz einfach gemacht, sieht schick aus und schmeckt unfassbar gut.

Gefunden habe ich dieses Schätzchen in dem tollen New York-Weihnachtskochbuch, das ich euch HIER schon vorgestellt habe. Die Rezepte in diesem Buch sind wirklich super! Ich habe schon einige nachgemacht und sie funktionieren einfach und kommen ohne viele Schnickschnack aus. Einfache Rezepte sind mir die liebsten!

Hefebrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Allerdings habe ich auch das heutige wieder etwas abgewandelt – ich kann einfach nicht anders. Früher habe ich mich immer ziemlich genau ans Rezept gehalten. Da konnte es mir gar nicht genau genug sein. Je mehr man aber kocht (oder backt), desto mehr kann man direkt nach dem ersten Lesen eines Rezepts erkennen, ob es funktioniert oder ob es Optimierungspotential hat.

Letzteres kommt übrigens nicht immer daher, dass ein Rezept „gut“ oder „schlecht“ ist. Meistens hat es mit dem persönlichen Geschmack zu tun, ob man die jeweiligen Zutaten gerade im Haus hat oder nicht – und schon ist das Rezept individuell angepasst. Das ist aber auch gleichzeitig etwas, das ich beim Werkeln in der Küche so liebe. Man kann der Kreativität freien Lauf lassen und das Gericht sich selber entfalten lassen. So kommt immer mal wieder etwas Neues dabei heraus und es bleibt spannend 😉

Hefebrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das heutige Rezept habe ich deshalb abgewandelt, weil der erste Versuch in die Hose ging. Das lag daran, dass ursprünglich geröstete Haselnüsse für die Füllung angegeben waren. Eigentlich bin ich kein Haselnuss-Fan, aber ich wollte ihnen eine Chance geben. Ich hatte aber nur welche mit Haut da und ein kleiner Tipp an dieser Stelle: Röstet niemals Haselnüsse mit Haut. Die werden bitter und versauen euch alles (ich spreche aus Erfahrung).

Ein zweiter Tipp: Backt Kastenformen nicht auf der mittleren Schiene im Ofen. Die Kastenform ist nämlich hoch und wenn darin ein Hefeteig aufgeht, dann ist der noch höher und was passiert? Er gerät zu dicht an die Oberhitze im Ofen. Und das will niemand 😉

Hefebrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Nachdem also der erste Versuch misslungen war, habe ich das Rezept optimiert und das Ergebnis möchte ich euch heute zeigen. Wer sich übrigens fragt, was es mit dem Namen „Babka“ auf sich hat: Das ist polnisch für „Großmutter“ – und „Napfkuchen“. Klingt komisch, ist aber so 😉 Dass das Brot bzw. die osteuropäischen Napfkuchen so heißen bezieht sich vermutlich auf die Assoziation zu Großmutters Faltenrock, an den die zylinderförmigen Kuchen mit den Wellen an der Seite erinnern.

Die briocheartigen Hefebrote der jüdischen Tradition haben diese Form zwar nicht, sind aber in der Mitte eher faltig und legen damit auch diese Assoziation nahe. Und nun erkläre ich euch, wie ihr das leckere Gebäck selbermachen könnt – ganz ohne Angst vor Hefe, versprochen!

Chocolate Babka – Schokoladen-Hefebrot

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Zutaten Teig

  • 290 g Mehl
  • 17 g Hefe (frische)
  • 40 g Zucker
  • Prise Salz
  • 2 Eier
  • 60 ml Milch
  • 70 g Butter

Zutaten Füllung

  • 25 g blanchierte Mandeln, gehackt
  • 1 EL brauner Zucker
  • 70 g bester Zartbitterschokolade (mindestens 70% Kakaoanteil)
  • 50 g Butter
  • 25 g Puderzucker
  • 2 EL Kakaopulver

Hefebrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Zubereitung

1. Für den Teig zuerst die Butter und die Milch in einen Topf geben und auf niedriger Temperatur ganz sanft schmelzen lassen. Sie sollte dann für die Weiterverarbeitung handwarm sein. Das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde machen. Die Hefe hineinkrümeln. Den Zucker auf die Hefe geben, die Prise Salz auf das Mehl am Rand geben. Etwas von der Milch-Butter-Mischung auf die Hefe geben und kurz mit den Knethaken des noch ausgeschalteten Mixers verrühren – bis sich die Hefe leicht aufgelöst hat. Dann die restlichen Flüssigkeit und die Eier dazugeben und alles 5-10 Minuten verkneten – bis der Teig schön geschmeidig und glatt ist. Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

2. In der Zwischenzeit die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie eine schöne Farbe haben. Den Esslöffel Zucker darauf geben und leicht karamellisieren lassen – das geht schnell, dabei immer weiter rühren! Vom Herd nehmen. Die Zartbitterschokolade mit der Butter im Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. Dann den Puderzucker und den Kakao dazu geben und gut vermengen.

3. Eine Kastenform ausbuttern. Nun den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 25 x 35 großen Rechteck ausrollen. Die Schokoladenmasse darauf verstreichen und etwa 1-2 cm Rand lassen. Die Mandeln darüber streuen. Nun das Rechteck von der schmalen Seite her möglichst fest aufrollen. Die so entstandene Rolle mit einem Messer längs auf- bzw. durchschneiden. Dann die beiden Teigrollen-Hälften verzwirbeln – wie bei einer Kordel 😉 Das wird eine etwas matschige Angelegenheit, ist aber normal. Dieses Konstrukt dann in die Kastenform legen und nochmal eine Stunde gehen lassen.

4. In der Zwischenzeit den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Den Babka darin 25-30 Minuten backen lassen. Je kürzer ihr ihn backen  lasst, umso schöner wird er – dann bleibt er nämlich auch außen fluffig und wird nicht knusprig. Das müsst ihr je nach Geschmack und Ofen anpassen.

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In der christlichen Tradition werden die Brote immer an Ostern gegessen, ich finde sie aber auch absolut perfekt geeignet für ein Weihnachtsfrühstück! Außerdem kann man das Brot hervorragend in Scheiben schneiden und einfrieren. Wenn ich mal unterwegs ein schnelles Frühstück brauche, lege mir abends ein oder zwei Stück in meine Butterbrottüte und habe am nächsten Morgen ein perfekt saftiges Schokoladen-Hefe-Glück. Probiert es mal aus!

Habt es wundervoll,

Alena

Pfannkuchen für Pinipa - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schwedische Plättar für Pinipas Pfannkuchen-Reise

Kennt ihr schon Pinipa? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit, dass ich sie euch vorstelle! Am 1. Dezember ist nämlich ein ganz zauberhaftes Kinderkochbuch mit dem Titel „Pinipas Pfannkuchenbäckerei: Die leckersten Pfannkuchen aus Europa“ erschienen. Es ist ein ganz wundervolles Projekt, an dem ich mitgewirkt habe und das mir sehr am Herzen liegt.

Pfannkuchen für Pinipa - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wer ist Pinipa?

Pinipa ist die beste und geheime Freundin von Greta und gleichzeitig die Heldin der Kinderbücher aus der Feder von Martin Grolms und Annika Kuhn. In ihrem ersten Buch „Pinipas Abenteuer: Eine phantastische Deutschlandreise als Seifenblasenpilotin und Papierschiffmatrosin“ geht Pinipa auf eine Entdeckungsreise quer durch Deutschland. Das zweite Buch „Pinipas Abenteuer: Eine himmlische Pfannkuchensuche durch Europa“ folgt Pinipa auf ihrer Suche nach den leckersten Pfannkuchen quer durch Europa.

Pfannkuchen für Pinipa - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dabei ist die kleine Heldin mit einem UFO unterwegs, einem Ungesteuerten Forschungs-Objekt, das aussieht wie eine Tasse mit einem Ballon. Sie entdeckt nicht nur unseren Kontinent, sondern trifft auf viele liebenswerte tierische Einwohner in den verschiedenen Ländern und lernt allerhand tolle Pfannkuchenspezialitäten kennen. Der Clou dabei: Pfannkuchen sind die Leibspeise vieler Kinder und es gibt sie überall in Europa in unterschiedlichen Ausführungen. Auf diese Art und Weise lernen die Kinder spielerisch und anhand des Lieblingsessens eine Menge über die Kulturen in Europa.

„Pinipas Pfannkuchenbäckerei“

Da die beiden Autoren häufig nach den Rezepten gefragt wurden, kamen sie auf die Idee, ein Kinderkochbuch zu entwickeln – sozusagen als Ergänzung zu Pinipas Pfannkuchensuche. Die Idee für „Pinipas Pfannkuchenbäckerei“ war geboren! Für dieses Projekt haben sich  Annika und Martin professionelle Hilfe geholt: insgesamt 31 Foodblogger sind mit am Start! Viele Köche verderben zwar angeblich den Brei, sorgen aber für die besten Pfannkuchen 😉

Pfannkuchen für Pinipa - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pfannkuchen für Pinipa - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eine von diesen 31 Foodbloggern bin nun als ich – und unfassbar stolz darauf! Als ich angefragt wurde, konnte ich es gar nicht ganz glauben. Nun bin ich neben so vielen tollen Bloggern in einem Buch vertreten. Unter anderem findet ihr dort die Rezepte von Janke Schäfer von Jankes Soulfood, Graziella Macri von Graziellas Foodblog, Tina Kollmann von Lecker&Co, Marcel Buchstaller von vollgutundgutvoll, Stephanie Kosten von Kleiner Kuriositätenladen und Jennifer Stein von Tulpentag.

Die Rezepte der Blogger sind teilweise alte Familienrezepte oder komplett selbst entwickelt – und alle sind sie mit sehr viel Liebe angerichtet und fotografiert. Ich selber habe ein Rezept für schwedische Plättar beigesteuert. Sie erinnern von der Größe her eher an amerikanische Pancakes, sind aber so dünn wie ein „normaler“ Pfannkuchen.

Pfannkuchen für Pinipa - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich liebe Pfannkuchen sehr, kannte die Plättar aber vorher gar nicht. Da ich aber ein absoluter Schweden-Fan bin, war ich Feuer und Flamme und suchte mich ein bisschen durch schwedische Rezeptesammlungen. Die kleinen Plättar hatten es mir absolut angetan! Nach meiner Recherche entwickelte ich meine Version des Rezepts und war so begeistert davon. Ich finde sie mittlerweile sogar besser als die amerikanischen Pancakes… Sie sind schnell gemacht, sehr einfach und wirklich lecker. Das Rezept findet ihr exklusiv in „Pinipas Pfannkuchenbäckerei“.

Warum sich das Buch lohnt

Hervorzuheben sei der Umstand, dass alle Rezepte in Hinblick auf die Maßeinheiten einheitlich und damit absolut kindgerecht sind. Die Mengenangaben sind mit Einheiten wie Tasse oder Esslöffel angegeben. Ganz hinten im Buch findet sich noch eine kleine Erläuterung zu diesen Einheiten. Zusätzlich gibt es eine kleine Auflistung mit den Erklärungen aller kochspezifischen Begrifflichkeiten. Die Rezepte sind neben den durchweg wunderschönen Fotos aller Blogger mit süßen Illustrationen versehen. Außerdem gibt es einen Verweis auf einen kleinen Text zu jedem Blogger im Anhang des Buches.

Pfannkuchen für Pinipa - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pfannkuchen für Pinipa - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich bin schlicht begeistert von „Pinipas Pfannkuchenbäckerei“  – nicht nur, weil ich daran mitgewirkt habe und die Arbeit mit Annika und Martin absolut professionell und unkompliziert war, sondern weil so viel Herzblut darin steckt. So etwas ist für mich immer sehr wichtig. Das Konzept von „Pinipas Pfannkuchenbäckerei“ ist durchdacht und stimmig, von der ersten bis zur letzten Seite liebevoll gestaltet und somit perfekt – man kann ja gar nicht früh genug mit dem Kochen anfangen 😉

Vielleicht ist das Buch ja für den einen oder anderen von euch eine Idee für Weihnachten. Es wird vom Gruhnling Verlag herausgegeben (ISBN: 978-3-00-054742-3) und umfasst 96 Seiten. Erhältlich ist es seit dem 1. Dezember und kostet 12,90. Weitere Informationen findet ihr übrigens auch auf dieser Seite: Pinipa – Das Buch.

 Viel Spaß beim Schmökern!

Habt es wundervoll,

Alena

Cocktail-Ideen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Your town, your drink – einfache Cocktail-Ideen mit New Amsterdam [Werbung]

Erinnert ihr euch an die Geburtstagsparty von Papa Wunderbrunnen, die unter dem Zeichen von Gallo-Weinen stand? Nachdem sie ein voller Erfolg war, musste ich schmunzeln, als pünktlich vor Mama Wunderbrunnens eine Anfrage für eine weitere Kooperation zum Thema Drinks bzw. Cocktail-Ideen kam. Diesmal gab es allerdings keine Weine, sondern New Amsterdam Vodka. Da ich Vodka sehr gerne mag, sagte ich direkt zu.

Der Vodka hat seinen Namen  in Anlehnung an New York bekommen. Die Stadt hieß im 17. Jh. nämlich noch New Amsterdam! Eingeführt wurde die Spirituose 2010 in den USA und ist bislang sehr erfolgreich und mehrfach ausgezeichnet worden.

Cocktail-Ideen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Im Rahmen der Bloggeraktion „Your town, your drink“ sollte der Vodka nun als Bestandteil von Drinks verwendet werden und im Rahmen eines gemeinsamen Abends mit Freunden getestet werden. Da sich mit Mama Wunderbrunnens Geburtstag eine fantastische Möglichkeit bot, ein paar Drinks zu kreieren und leckere Kleinigkeiten dazuzureichen, haben wir genau das getan.

Ich muss dazu sagen, dass wir die Party schon etwas vorher geplant hatten. Das Motto für das Essen sollte kurz gefasst „Venedig“ sein (in Anlehnung an dieses fantastische Buch) und wir wollten einfache, aber leckere Kleinigkeiten zaubern, die man einfach so, ohne Teller und Besteck, essen konnte: sogenannte cicchetti.

Cicchetti sind so etwas Ähnliches wie venezianisches Fingerfood, vergleichbar mit spanischen Tapas. Es gibt viele Brotaufstriche, die dann auf Crostini serviert werden. Wir haben das leicht abgewandelt und die Brotaufstriche zum geschnittenen Brot gestellt – so  konnte sich jeder nehmen, wie er mochte. Dazu gab es allerhand kleine Spießchen und ein paar davon möchte ich euch im Anschluss an die Drinks zeigen.

Cocktail-Ideen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bei den Drinks wurden wir inspiriert von dem Umstand, dass die meisten Cocktail-Rezepte zwar nicht aufwendig sind, aber trotzdem immer eine große Menge an Zutaten erfordern. Beispielsweise Sirupe, die man dann ein einziges Mal benutzt – danach aber nie wieder. Da mich so etwas immer stört, wurden unsere Cocktail-Kreationen recht simpel: einige Säfte, etwas Obst, fertig. Super lecker und wirklich einfach nachzumachen!

Für die Party haben wir übrigens die Drinks noch etwas abgewandelt. Als Aperitif haben wir den Vodka in den Drinks etwas reduziert (damit man nicht direkt betrunken ist ;)) und das ganze dann mit Prosecco aufgefüllt. Es war ein herrlich frisches Geschmackserlebnis und ich finde es immer schön, wenn man Drinks auf mehrere Arten variieren kann.

Cocktail-Ideen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Cocktail-Ideen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Jetzt spanne ich euch aber nicht lange auf die Folter und präsentiere euch passend zu den vier Longdrink-Gläsern vier Drinks mit New Amsterdam Vodka. Die Zubereitungsart ist übrigens immer dieselbe: Alle Zutaten vermischen, ob im Shaker oder so, und nach Belieben mit Prosecco aufgießen!

Lagunenliebe

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Zutaten

  • 5 cl Cranberrysaft
  • 2 cl Ananassaft
  • 2 cl Vodka
  • für den Aperitif zusätzlich: 7 cl Prosecco
  • Eiswürfel nach Belieben

Brunettis Traum

Cocktail-Ideen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 5 cl Maracujasaft (wir hatten einen Maracuja-Mango-Orangensaft-Mix)
  • 2 cl Ananassaft
  • 2 cl Vodka
  • optional zusätzlich 7 cl Prosecco
  • Eiswürfel nach Belieben

La Gondola

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Zutaten

  • 5 cl frisch gepressten Orangensaft
  • 5 cl Bitter Lemon
  • Spritzer Limettensaft
  • 2 cl Vodka
  • optional zusätzlich 7 cl Prosecco
  • Eiswürfel nach Belieben

Der Tizian

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Zutaten

  • 1 EL pürierte Himbeeren (am besten püriert und passiert)
  • 5 cl Bitter Lemon
  • 2 cl Vodla
  • optional zusätzlich 7 cl Prosecco
  • Eiswürfel nach Belieben

Der Name für den letzten Drink schoss mir übrigens direkt in den Kopf, als ich das Glas sah – als Kunsthistorikerin/Nerd musste ich sofort an den venezianischen Künstler denken, der (unter anderem) für sein Rot berühmt war. Hach…

Da man bei so vielen Drinks schnell Hunger bekommt, habe ich euch noch ein paar Ideen für cicchetti mitgebracht. Im Prinzip könnt ihr euch einfach frei austoben und alles machen, was man auf einen Zahnstocher spießen kann oder in kleine Würfel schneiden kann. Hauptsache, es kleckert nicht und ist mit einem Happen im Mund 😉

Cocktail-Ideen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ideen für cicchetti

  • Schinken-Melone-Spieße: Einfach etwas Schinken in Stücke zupfen (je nach Größe der Scheiben), Melone in Würfel schneiden und aufspießen.
  • Tomate-Mozzarella-Spieße: Mozzarella-Kügelchen in etwas Olivenöl und Zitronenabrieb marinieren. Eine Cocktailtomate halbieren, das Käse-Kügelchen mit einem Stück Basilikum dazwischen setzen und aufspießen.
  • Oliven-Mortadella-Spieße: Eine Scheibe Mortadella vierteln, zusammenfalten und mit einer Olive und einem Stück würzigen Käse aufspießen.
  • Gratinierte Artischocken-Spieße: Artischockenherzen (aus der Dose) in Stücke schneiden und im Ofen mit etwas Käse überbacken. Dann mit einer aufgerollten oder gefalteten Scheibe Salami aufspießen.
  • Gebeizten Lachs (das Rezept habe ich hier bereits gepostet) – einfach die Scheiben aufrolle, Zahnstocher hinein und mit etwas Dill bestreuen.
  • verschiedene Brotaufstriche zu knusprig gebackenem Brot stellen

Und zu guter Letzt noch ein Rezept für eine köstliche Spinat-Frittata, die ihr einfach in Stücke schneiden und auf den Tisch stellen könnt:

Spinat-Frittata

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Zutaten

  • 500-700 g TK-Spinat
  • 1 Schalotte
  • 5 Eier
  • 100 g geriebenen Parmesan
  • 1 EL Stärke
  • Olivenöl
  • Muskatnuss,Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Den Spinat auftauen und gut ausdrücken. Grob hacken. Die Schalotte schälen und fein würfeln. Mit etwas Olivenöl in einer Pfanne anschwitzen. Den Spinat dazugeben und mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen.

2. Eier in einer Schüssel verschlagen und den Parmesan dazugeben. Alles gut vermengen. Die Stärke dazugeben. Mit dem Spinat vermengen und in eine Form geben – entweder eine ofenfeste Pfanne oder eine Springform / Tarteform. Nach Belieben noch geröstete Pinienkerne drauf verstreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 145 / 150 Grad stocken lassen. Das dauert etwa 20 Minuten – die Frittata ist fertig, wenn sie auf Druck in der Mitte nicht nachgibt.

Vielleicht habt ihr ein paar Ideen gewinnen können – natürlich ist eine venezianische Themenparty im Sommer auf dem Balkon auch ein Traum. Wir werden es bestimmt wiederholen!

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an New Amsterdam für den zur Verfügung gestellten Vodka und die schönen Longdrink-Gläser! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Dezember! (und etwas weihnachtliche Deko)

So schnell wie der November gekommen ist, ist er auch wieder gegangen und hat Platz gemacht für einen meiner liebsten Monate: den Dezember.

Eigentlich habe ich gar keinen ausgesprochenen Lieblingsmonat. Meistens ist es immer der, der gerade vor mir liegt 😉 Jeder Monat hat schließlich etwas ganz Besonderes an sich, auf das ich mich freue. Der Dezember ist aber in dieser Hinsicht ein bisschen ein Streber. Gut, zugegebenermaßen kann man sich nicht auf lauschige Sommerabende freuen oder darauf hoffen, das Wochenende am Strand (oder im Freibad) verbringen zu können. Aber dafür gibt es einen entscheidenden Vorteil: Niemand erwartet im Dezember schönes Wetter. Niemand. Niemals.

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Deshalb kann man im Dezember auch nicht enttäuscht werden – das Wetter lädt immer dazu ein, es sich zuhause gemütlich zu machen. Wartet der Dezember dann doch mal mit einem frostigen Tag mit blauem Himmel und Sonne auf, ist die Freude umso größer. Und wenn es tagelang grau, nieselig und ungemütlich ist, freut sich das Sofa und die Kuscheldecke.

Dank der kürzer werdenden Tage haben Kerzen Hochsaison. Tee, heiße Schokolade, Glühwein oder Punsch ebenso wie Plätzchen und deftiges Essen wie Rotkohl, Gulasch, Eintöpfe und Suppen. Es ist einfach eine absolute Wohlfühl- und Soulfood-Zeit!

Und als wenn das noch nicht genug wäre, gibt es diesen Monat so herrliche Dinge wie weihnachtliche Dekoration, Adventskränze und Adventskalender, Lichterketten und glitzernde Kugeln, Tannengrün und leuchtend rote Amaryllis. Ich finde, damit lässt sich die dunkle Jahreszeit sehr gut überstehen!

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Und am Ende des Monats steht natürlich Weihnachten, das meiner Meinung schönster aller Feste im Jahr! Die Vorfreude ist bei mir jedes Jahr riesig und mir machen Dinge wie die Wohnung schmücken, Plätzchen backen, Weihnachtsfilme gucken, Geschenke kaufen und einpacken unheimlich viel Spaß! Es ist wie ein großes Vorfreude-Fest vor dem eigentlichen Fest. Hach!

Falls ihr noch nicht so ganz in Stimmung seid, habe ich heute (als Ergänzung zu meinem Beitrag zur vor-vorweihnachtlichen Deko) noch ein paar Ideen für euch:

1. Kugeln

Ich liebe Weihnachtsbaumkugeln. Ich habe zwar keinen Weihnachtsbaum, aber meine roten Kugeln verteile ich einfach immer so in der Wohnung. Manche hänge ich an Bändern auf, staple sie in großen Glasvasen oder hänge sie an Zweigen auf. Oder ich lege sie zum Tannengrün in eine Schale. Mama Wunderbrunnen hängt in der Adventszeit immer einen großen Kranz von der Decke herunter und hängt ihre Lieblingskugeln daran. Die Idee finde ich so schön!

Kugeln lassen sich einfach auf jede Art und Weise einsetzen und müssen nicht warten, bis sie an den Baum gehängt werden. So kann man sie auch etwas länger genießen…

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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2. Tannengrün

Obwohl es schnell austrocknet und nadelt, mag ich Tannengrün sehr gerne. Auch Konifere oder andere grüne Zweige lassen sich ganz einfach und locker in einer Schale dekorieren. Bei meiner Kranz-Binde-Aktion blieb einiges übrig, sodass ich noch ein paar schmale Vasen damit befüllen konnte. Ich mag das Grün gerade zur dunklen Jahreszeit sehr gerne und finde es eine schöne Abwechslung neben all den roten Kugeln.

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3. Zweige

Besonders gerne habe ich in der Vorweihnachtszeit immer Zweige in einem hohen Glaszylinder – dieses Jahr hatte ich Weidenkätzchen-Zweige im Blumenladen entdeckt und musste sie mitnehmen. (Und seitdem immer wieder streicheln.) Sie sind sehr schlicht und erinnern mit ihren weißen Bällchen auch ein bisschen an Schnee. Wenn schon draußen keiner liegt… An die Zweige habe ich auch ein paar Kugeln gehängt, aber da ein Stückchen weiter mein großes Glas mit den roten Kugeln steht, darf es gerne etwas zarter sein.

Wenn die Kätzchen nicht mehr schön sind, dürfen Hartriegel-Zweige in das Glas – das sind diese schönen roten Zweige, die es in jedem Blumenladen gibt.

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5. Schleifenband

Habt ihr auch so eine große Sammlung an Schleifenband wie ich? Ich mag es soo gerne – vor allem breites Band aus Stoff. Ich verwende es aber nicht nur zum Geschenke einpacken (denn da hat man meistens nicht so lange etwas von), sondern integriere es auch gerne in meine Dekoration. Um ein Windlicht oder eine Vase herumgewickelt und mit hübschen Nadeln festgesteckt – fertig. Einfach und schön 🙂

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Worauf freut ihr euch im Dezember? Und welche Dekoration ist eure liebste zu dieser Jahreszeit?

Ich wünsche euch eine herrliche und besinnliche Advents- und Vorweihnachtszeit!

Habt es wundervoll,

Alena