Erdbeer-Mango-Lassi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Mango-Lassi – so schmeckt der Sommer!

Eigentlich ist ja noch gar nicht Sommer, aber das Wetter in der letzten Zeit war so herrlich – da kam doch direkt schon ein bisschen Sommerfeeling auf. Deshalb gibt es heute einen herrlich erfrischenden Lassi mit Erdbeeren, Mango und Kokos.

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Moment. Kokos?! Wer mich kennt, wird jetzt kurz stutzig geworden sein. Denn: Ich bin zwar wirklich neugierig und offen für alles, was mir so auf den Tisch kommt, aber ein paar Grenzen gibt es dann doch. In keiner wirklich messbaren Reihenfolge und frei von jeder Rationalität stehen diese Lebensmittel auf meiner „Geh mir weg damit“-Liste: Koriander, Kümmel, Kokos. Ok, das mit der Reihenfolge war gelogen. Die Reihenfolge stimmt so, wie sie da steht.

(Gut, Ziegenkäse, Erdnussbutter und alles, was vom Tintenfisch kommt, käme noch dazu. Aber die drei K’s machen so eine hübsche Alliteration ;))

Dass Kokos in der Dreierreihe am Schluss steht, liegt daran, dass ich neulich freiwillig einen Kokos-Joghurt zu mir genommen habe. Und das wiederum lässt sich folgendermaßen begründen: Ich war vor ein paar Wochen bei der lieben Sandra eingeladen. Ihr erinnert euch vielleicht von dem Barbecue français an sie. Jedenfalls gab es ein paar köstlichste Leckereien anlässlich unseres letzte Treffens zu dritt, denn unsere Freundin Jenny ist nun für einige Monate in den USA.

(An dieser Stelle ein leises Schluchzen und Küsschen in deine Richtung, Liebes! <3 )

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An diesem Nachmittag probierte ich mehrere Sachen zum ersten Mal in meinem Leben: Chia-Pudding, Matcha Latte (jaaa, wirklich jetzt) und – Mango-Lassi. Das war zugegebenermaßen nicht mein erster, aber zumindest in der Form, in der Sandra in zubereitete. Diese ist ganz einfach: Mango, Mandelmilch, etwas Kardamom und – Trommelwirbel! – Soja-Kokos-Joghurt.

Eigentlich stehe ich weder auf Soja-Joghurt noch auf Kokos, aber als ich den Lassi trank, schmeckte er so unfassbar frisch, sommerlich leicht und sanft, dass ich völlig begeistert war. Und das Beste an dem Lassi war überraschenderweise die zarte Kokosnote. Auch als ich den Joghurt hinterher pur probierte, war ich absolut hin und weg. Er schmeckt weder zu stark nach Soja noch nach Kokos… es ist quasi die perfekte Mischung. Wer hätte das gedacht?!

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Ein paar Tage später kaufte ich mir den Joghurt selber und aß ihn in meinem morgendlichen Müsli mit den ersten Erdbeeren und Mango. Eine himmlische Kombination! So himmlisch, dass ich den Lassi nachmachen wollte. Mit genau diesen beiden Früchten. So entstand, inspiriert durch Sandra, das „Rezept“, das ich euch heute mitgebracht habe. Rezept in Anführungszeichen, weil es so unglaublich einfach ist!

Ich habe frisches Obst verwendet, aber ihr könnt auch tiefgefrorene Mango nehmen, wenn die frischen nicht so toll aussehen oder ein Vermögen kosten. Das Obst könnt ihr selbstverständlich  auch durch anderes ersetzen!

Als Joghurt habe ich Alpro Natur mit Kokos genommen (und nein, das ist keine Werbung, sondern nur meine Empfehlung ;)). Sandra hatte als Flüssigkeit Mandelmilch verwendet, ich habe nur ein paar Eiswürfel mit in den Häcksler gegeben. Das könnt ihr aber alles nach Gusto anpassen :))

Erdbeer-Mango-Lassi

(für ein Glas)

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Zutaten

  • eine halbe Mango
  • eine Handvoll Erdbeeren
  • 250 g Kokos-Joghurt (Soja oder normal)
  • eine Handvoll Eiswürfel oder einen Schluck Mandelmilch
  • wer mag: eine Prise Kardamom (ich habe es in der Kombination mit Erdbeeren aber weggelassen)

Zubereitung

1. Denkbar einfach: Alle Zutaten in einen Blender geben und pürieren, bis eine cremige Flüssigkeit entstanden ist.

2. In ein Glas füllen und am besten frisch genießen!

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Das war es auch schon. Ich hoffe, dieses wirklich simple Rezept macht euch Freude und dient vielleicht als Inspiration für weitere Kreationen – auch mit Ananas stelle ich mir diesen Lassi sehr lecker vor!

Genießt das herrliche Wetter :))

Habt es wundervoll,

Alena

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Frühlingshafte Gemüse-Quiche mit Spargel

Heute gibt es Quiche! Denn neulich fiel mir auf, dass es hier auf dem Blog manchmal recht Nudel-lastig ist und machte mir kurz Gedanken. Schließlich will man seine Leser ja nicht langweilen! Aber dann fand ich, dass es durchaus auch Abwechslung gibt. Außerdem habe ich bislang noch keine Beschwerde über zu viele Pasta-Rezepte bekommen. Läuft also ;))

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Hinzu kommt, dass wir tatsächlich oft Nudeln essen. Nicht jeden Tag, aber mehrmals die Woche kommt schon hin. Nudeln sind einfach abwechslungsreich, machen glücklich und laden zu immer neuen Kombinationen ein. Was will man mehr?

Ebenfalls neu kombinieren lässt sich aber auch ein anderes Lieblingsessen im Hause Wunderbrunnen: Quiche. Herr Wunderbrunnen ging kürzlich sogar so weit und sagte, er könne Quiche immer komplett aufessen. Alles auf einmal. In seiner Begeisterung ließ er sich sogar dazu hinreißen, zu reimen: sie lässt sich immer neu bestücken und kann dadurch immer wieder beglücken!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Treffender könnte ich es gar nicht ausdrücken. Denn so ist es: Ein Boden, unendlich viele Möglichkeiten zum Füllen. Eigentlich fast wie mit Nudeln.

Aber eben nur fast. Denn wir essen so eine Quiche nicht komplett auf. Lecker genug wäre es zwar, aber doch auch viel. Stattdessen frieren wir die Hälfte ein und freuen uns an langen Arbeitstagen, wenn ein Abendessen im TK-Fach wartet und die Diskussion entfällt, wer einkaufen geht.

Zusätzlich lässt sich Quiche ganz wunderbar zum Picknick, als Pausensnack, Mittag im Büro oder zu sonstigen außerhäuslichen Aktivitäten mitnehmen. Sie schmeckt nämlich auch kalt sehr gut!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Und die Füllung? Da ist erlaubt, was gefällt. Ich hatte unglaublich Lust auf grünen Spargel, Brokkoli und Erbsen. Die hätten sich vermutlich auch alle gut in einer Soße zu Nudeln gemacht, aber dann kam mir die Idee mit der Quiche.

Ich benutze ein ganz klassisches Standard-Rezept für den Boden und die Flüssigkeit. Herausgekommen ist eine Quiche mit herrlich frühlingshaftem Gemüse. Der Käse in der Füllung macht es würzig – wem das zu viel ist, kann die Käse-Menge auch reduzieren. Wobei es im Hause Wunderbrunnen niemals zu viel Käse gibt ;))

Habt ihr Hunger bekommen? Dann ist hier das Rezept:

Gemüse-Quiche mit Spargel

(für eine 28 cm Quiche- oder Springform)

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

Für den Teig:

  • 100 g Butter
  • 200g Mehl
  • 1 Eigelb
  • 25 ml Wasser
  • Prise Salz

Für die Füllung:

  • 250 g grüner Spargel
  • 250 g Brokkoli
  • 100 g Erbsen
  • ein halbes Bund Frühlingszwiebeln
  • 150 g geriebenen Käse (ich habe Emmentaler und Parmesan genommen)
  • 4 Eier
  • 200 ml Sahne
  • 100 ml Milch
  • 1 EL Stärke
  • Pfeffer, Muskatnuss
  • geröstete Pinienkerne als Topping

Für das Backen:

  • getrocknete Hülsenfrüchte (ich habe immer Erbsen)
  • Backpapier
  • eine Quiche- oder Springform (28 cm Durchmesser)

Zubereitung

1. Für den Teig die Zutaten miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. In Frischhaltefolie einwickeln und 30-60 Minuten im Kühlschrank kaltstellen.

2. Der Teig wird blindgebacken – wie das geht, erkläre ich euch jetzt (siehe Bild unten): Den Ofen auf 175 Grad vorheizen und den Teig ausrollen (Pro-Tipp: geht einfacher, wenn ihr ihn schon etwas eher aus dem Kühlschrank nehmt). In die Quiche-Form (eine Springform geht auch) legt ihr nun Backpapier. Noch ein Pro-Tipp: Knüllt das Backpapier erst zusammen, als würdet ihr es in den Müll werfen wollen. Wenn ihr es jetzt auseinanderzieht, ist es etwas „beweglicher“ und passt auch in eine runde Form hinein.

3. Darauf legt ihr dann den Teig und passt eventuell noch die Höhe des Randes an. Dann stecht ihr den Teig mit einer Gabel ein. Darüber kommt nun noch ein Stück Backpapier. Darauf verteilt ihr die Trockenerbsen (die ihr dafür übrigens immer wieder verwenden könnt). Den Teig in den Ofen schieben und 15 Minuten backen. Die obere Schicht Backpapier entfernen und den Ofen anlassen!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

4. Während der Teig im Ofen backt, könnt ihr schon das Gemüse waschen, putzen und in Stücke bzw. Scheiben schneiden. Den Spargel in einem Topf mit kochendem Wasser 5 Minuten köcheln. Eine Handvoll Pinienkerne entweder schon goldbraun rösten oder beiseite stellen – wenn sie nur auf der Quiche backen, werden sie nicht so „röstig“ ;))

5. Das Gemüse auf dem vorgebackenen Teig verteilen. Käse, Milch, Sahne, Stärke und Eier verquirlen und mit Pfeffer, Muskat und eventuell Salz abschmecken. Über das Gemüse gießen und die Form anschließend auf die Arbeitsplatte klopfen, damit sich die Flüssigkeit gut verteilt. Die Pinienkerne darauf verteilen und im Ofen 30-35 Minuten backen – die Backzeit kann nach Ofen variieren.

Die Quiche ist fertig, wenn sie goldbraun ist und die Füllung komplett gestockt (also fest) ist!

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Wie ich eingangs bereits schrieb, könnt ihr die Füllung natürlich beliebig variieren und den Jahreszeiten anpassen! Ich finde solche Gerichte besonders schön – je nach Saison haben sie einen ganz eigenen Charakter.

Habt es wundervoll,

Alena

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladenliebe mit Lindt + ein Schoko-Törtchen [Werbung]

Seid ihr auch solche Chocoholics wie ich? Falls ja, habe ich heute das perfekte Törtchen, um eure Gelüste zu stillen!

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Als die Kooperationsanfrage von Lindt in mein Postfach flatterte, hüpfte mein Herz vor Freude. Ich liebe nämlich nicht bloß Schokolade, sondern vor allem und ganz besonders Lindt. Ob Goldhasen zu Ostern, Lindor-Kugeln oder einfach ganz simpel die Excellence-Reihe – ich liebe alle Sorten. (Ok, mit Ausnahme von Nuss- und Nougat-Schokolade. Die mag ich aber einfach generell nicht ;))

Umso mehr freute ich mich, als ich erfuhr, dass ich ein Probierpaket erhalten sollte – und dann auch noch die Zartbitter-Reihe! Ein wahrgewordener Traum. Denn tatsächlich gönne ich mir eher selten die „dunklen“ Excellence-Tafeln. Dabei mag ich dunkle Schokolade wahnsinnig gerne!

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Im ersten Moment war ich mir dann aber gar nicht so sicher, was ich mit den vielen Schätzchen anstellen will. So probieren ging klar. Aber dann? Diese Schokolade ist so lecker, dass es eigentlich eine Sünde wäre, sie zu verbacken. Dachte ich. Aber euch nur zu erzählen, wie toll und wie die einzelnen Abstufungen der Edelbitter-Schokolade schmecken, fand ich auch unspannend.

Und direkt an diesen Gedanken anknüpfend fand ich dann auch, dass man eigentlich gerade mit so guter Schokolade backen sollte. Nicht umsonst ist meine liebste Zutat in Schokoladen-Rezepten „beste Schokolade“! So schnell also waren meine Zweifel beseitigt und ich machte mich an die Rezeptentwicklung.

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der Plan war schnell klar – ich wollte kleine Törtchen machen. Ein Kakako-Mürbeteigboden unten, oben drauf eine Füllung aus Mascarpone und geschmolzener Schokolade. Da eine der Sorten „Granatapfel“ heißt, sollte das Ganze dann noch mit Granatapfelkernen getoppt werden. Backen wollte ich die Törtchen in den hübschen runden Créme Brûlée-Förmchen, die ich seit einer Weile besitze. Blöd, dass sich so ein Mürbeteig nicht einmal ein bisschen aus diesen Form lösen lässt ;)) Ich empfehle euch also das Backen in Tartelette-Formen mit herausnehmbarem Boden (die ich im Anschluss an den nicht herauslösbaren Mürbeteig bestellte – leider etwas spät).

Nachdem ich also die Mürbeteigböden leicht wutschnaubend aus den Formen gekratzt hatte, wusste ich eine Weile nicht weiter. Dann kam mir die Idee: Es gibt Kuchen, die haben einen Boden aus Kekskrümeln. Mache ich doch einfach aus den vielen kleinen Böden einen großen! Mit etwas geschmolzener Schokolade, damit es gut zusammenhält. Gesagt, getan – das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie ich finde. Auch wenn es nicht aus einem Tartelette-Förmchen kommt, sondern aus einer Springform mit 20 cm Durchmesser. Und es schmeckt so so schokoladig gut! Immerhin kann ich euch so zwei Zubereitungsarten aufschreiben ;)) (Und Erfahrungswerte weitergeben…)

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Die Creme ist übrigens ganz köstlich! Sie mag nicht besonders leicht sein, aber der Genuss steht hier an erster Stelle. Und: sie schmeckt super fluffig und leicht – im Gegensatz zu einer Buttercreme. Insofern passt sie auch perfekt in die wärmere Jahreszeit :))

Die Lindt-Schokolade eignet sich auf jeden Fall hervorragend zum Backen. Sie schmeckt wunderbar sanft, trotz der herben Noten, die mit Edelbitter-Schokolade einhergehen. Noch habe ich nicht alle Sorten probiert, aber das wird nicht mehr lange dauern ;)) Besonders angetan hat es mir die Granatapfel-Schokolade – feinherb, mit getrockneten Granatapfelstückchen durchsetzt. Das Herbe der Schokolade harmoniert  ausgezeichnet mit der säuerlichen Süße der Fruchtstücke und macht die Schokolade zu einem wirklichen Genuss.

Und im Törtchen macht sie sich auch ganz herrlich, deshalb gibt es nun das Rezept:

Granatapfel-Schokolade-Törtchen

(für eine Backform mit 20 cm Durchmesser)

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten (für den Mürbeteig)

  • 125 g Mehl
  • 25 g Backkakao
  • 50 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 1 Eigelb
    außerdem optional:
  • 50 g Lindt Excellence 50 %
  • 15 g Butter

Zutaten (für die Füllung)

  • 100 g Lindt Excellence Granatapfel
  • 50 g Lindt Excellence 50%
  • 250 g Mascarpone
  • Granatapfelkerne nach Belieben
  • Schokolade zum Raspeln
  • Puderzucker

Zubereitung

1. Für den Mürbeteig gebt ihr die ersten Zutaten in eine Schüssel und verknetet sie miteinander, bis ein glatter Teig entsteht. Für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Dann so ausrollen, dass der Teig in die Form passt. Im Ofen bei 175 Grad etwa 10-12 Minuten backen (je nach Ofen).

2. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Ihr könnt den Boden in der Form lassen. Oder, für die extra große Schokoladenliebe: Die 50%ige-Schokolade mit der Butter im Wasserbad schmelzen lassen. Den Teig zerkrümeln und mit der Schoko-Butter-Masse vermengen. In die Springform drücken und nochmal kalt stellen.

3. In der Zwischenzeit die Granatapfel-Schokolade und die restliche 50%-Schokolade im Wasserbad schmelzen und eventuell ganz leicht abkühlen lassen. Währenddessen die Mascarpone aufschlagen. Die Schokolade dazu geben und verrühren, bis sich alles verbunden hat. Die Creme auf den Boden geben. Kalt stellen.

4. Vor dem Servieren etwas Schokolade raspeln und den Granatapfel entkernen. Das Törtchen nach Belieben damit dekorieren und zum Schluss noch einen Hauch Puderzucker darüber sieben. Guten Appetit!

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Während ich das Rezept aufschreibe, bekomme ich Hunger. Also schnell noch ein Stück Schokolade naschen…

ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken!

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an Lindt für das zur Verfügung gestellte Probierpaket! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

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Hallo Mai! – und die große Rapsfeld-Liebe

Hallo, du wunderschöner Wonnemonat Mai! Ich liebe den Mai, denn die Zeichen stehen noch mehr auf Frühling als im APril, vielleicht schon eine Idee weit auf Frühsommer. Die Spargelzeit ist in vollem Gange und mit etwas Glück gibt es schon die ersten Beeren.

Mein heutiger Begrüßungspost soll aber gar nicht so sehr vorausschauend auf den Mai sein. Vielmehr möchte ich euch ein paar Eindrücke vom vergangenen Wochenende zeigen, das ich gemeinsam mit Herrn Wunderbrunnen in seiner Heimat verbracht habe. Unsere Eltern waren auch mit von der Partie und so war das Wochenende bestimmt durch viel Spaß, Liebe, gutes Essen und so schöner Landschaft, dass wir vor lauter Motive gar nicht wussten, was wir zuerst fotografieren sollten.

Also schnappt euch einen Tee, lehnt euch zurück und genießt die Bilderflut!

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Herr Wunderbrunnen kommt zwar ganz ursprünglich aus Berlin, ist aber im schönen Landkreis Schaumburg in Niedersachsen aufgewachsen. Seine Mutter wohnt in einem gemütlichen alten Bauernhaus mit einem zauberhaften Garten. Es ist der klassische Traum eines Bauerngartens, der sich im Frühling noch zurückhaltend präsentiert, aber im Sommer in Blütenpracht explodiert.

An jeder Ecke findet sich ein Detail, das zum Betrachten einlädt. Kleine Gnome oder Herzen – es gibt so viel zu Schauen und alles ist unglaublich liebevoll gestaltet. Der große Apfelbaum steht in Blüte und meine Mama und ich kommen aus dem begeisterten Quietschen gar nicht mehr raus.

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Das Highlight befindet sich aber direkt an der Grenze zum Garten: Ein riesiges Rapsfeld liegt dort. Genau dort, wo jedes Jahr ein anderes Getreide wächst, erfreut uns jetzt die knallig gelbe Blütenpracht. Dahinter weitere Wiesen, eine Reihe kleiner Dörfer, Höfe, Bäume… plattes Land, soweit das Auge reicht und wie ich es sonst nur aus meiner Heimat Schleswig-Holstein kenne.

Der Blick erreicht tatsächlich irgendwann eine Grenze: die Porta Westfalica, die an diesem klaren Wochenende besonders gut auszumachen ist. Unser Blick bleibt aber meistens doch eher beim Rapsfeld. Bei dem Ausblick kein Wunder…

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Auch der Kater leistet uns viel Gesellschaft. Ich habe immer das Gefühl, dass er weiß, wie hübsch und fotogen er ist und extra doll posiert, sobald die Kamera in der Nähe ist.

(Manchmal würde man doch auch gerne Katze sein, oder? ;))

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Einen kleinen Ausflug in die Umgebung machen wir trotz der schönen Aussicht, die wir auch vom Küchenfenster und den Schlafzimmern haben. Von der Schaumburg aus machen wir eine kleine, aber sehr schöne Wanderung zur Paschenburg. Auf dem Weg kommen wir plötzlich an ein paar Bärlauch-Pflanzen vorbei. Die Begeisterung ist groß, aber kaum zwanzig Meter weiter sind die Hänge auf einmal übervoll! Es sieht so aus, als würde der Bärlauch sich wie ein Fluss die Hänge hinunter ergießen. Definitiv eine lohnenswerte Stelle, wenn man denn etwas zum Transportieren dabei hätte…

Auch an Waldmeister-Pflanzen kommen wir vorbei. Als die Sonne sie bescheint, ist plötzlich der gesamte Wald vom Duft erfüllt (wir denken natürlich alle sofort an Götterspeise ;)).

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Von der Paschenburg aus bietet sich ein traumhaft schöner Ausblick auf das Wesertal. Immer wieder findet sich ein gelber Fleck in dem Flickenteppich der grünen Wiesen und Felder. Wer also jemals in dieser Gegend unterwegs ist – dieser Ausblick ist wirklich sehenswert!

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Auf dem Rückweg nach Hause gibt es einen Abstecher zum Schloss Bückeburg, wo wir eine Runde durch den Park drehen. Die Kirschbäume blühen prächtig und dank der Sonne und dem eingeschlafenen Wind ist es zum ersten Mal an diesem Tag wirklich warm.

Dabei treffen wir auf ein hübsches Albino-Pferd, mehrere Enten und ein Brautpaar, das unter dem Kirschbaum fotografiert wird. Inklusive Äste schütteln, für einen schönen Blätter-Konfettig-Regen!

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Am Abend genießen wir den Sonnenuntergang über dem Rapsfeld am Haus und sind der Meinung, dass der Raps ewig blühen müsste!

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Am nächsten Tag machen wir noch einen weiteren Spaziergang, diesmal auf einem Hügelchen direkt hinter dem Dörfchen Soldorf. Schon auf dem Weg dorthin sehen wir so viele Rapsfelder, dass man das Gefühl hat, es gäbe dieses Jahr nichts anderes. Knallgelbe Pracht wohin das Auge reicht! Wir können uns kaum sattsehen.

Vom Hügel aus bietet sich uns eine traumhafte Aussicht über sanft geschwungene Felder. Raps ohne Ende, einige Felder knallig, auf einigen blüht er noch nicht ganz so stark. Das ergibt ein wunderschönes Spiel aus gelben Schattierungen, vereinzelt versetzt mit zartem Grün.

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Oben auf dem Hügel befindet sich eine Windmühle und nach unserem kleinen „Abstieg“ gönnen wir uns ein Eis in der Eisdiele in Rodenberg. Große Empfehlung – wir sind einhellig der Meinung, dass es dort bis Rom (und dort bei Giolitti) das beste Eis gibt ;))

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Nach alter Walpurgisnacht-Tradition machten wir am Abend des 30. Aprils ein Feuer. Tatsächlich finde ich, dass einige der Funken-Formationen ein bisschen an Hexen erinnern… mit wehenden Haaren! Es lebe die lange Verschlusszeit der Kamera ;))

Vielleicht ist das eine neue Form des Bleigießens – statt des Bleiklumpens interpretiert man nun die Formen der Flammen…

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Mit diesen Impressionen wünsche ich euch nun einen herrlichen Mai! Genießt den heutigen Feiertag <3

Habt es wundervoll,

Alena