Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark

Im Rahmen des heutigen Blogposts habe ich etwas gelernt: Es ist viel einfacher, ein Rezept zu erfinden und zu optimieren als dann hinterher einen schmissigen Namen dafür zu finden. Nehmen wir mal das Rezept von heute – Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark. Klingt gar nicht so spektakulär oder? Ist aber spektakulär lecker! Und die Geschichte hinter dem Rezept erzähle ich euch jetzt.

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Ihr erinnert euch vielleicht an den Beitrag mit den Haferbratlingen, die ich für die Initiative „Hafer – Die Alleskörner“ kreiert hatte. Eben diese Initiative schrieb mich kürzlich (ok, vor ein paar Wochen schon) an und lud mich ein, bei ihrer 2. Blogger-Meisterschaft mitzumachen.

Das Thema der ersten Runde war „Pimp your porridge“. Wer schauen mag: Hier findet ihr die Beiträge aus dem letzten Jahr. Eine beeindruckende Auflistung! Allerdings bin ich kein großer Porridge-Fan, weshalb ich mich umso mehr über das diesjährige Thema freue: Snacks und Fingerfood mit Hafer.

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Ich liebe Fingerfood und ich liebe Hafer. Allerdings hatte ich mit meinen Haferbratlingen schon ein ziemlich fingerfood-taugliches Rezept abgeliefert. Trotzdem wollte ich mich der Herausforderung stellen und mir etwas Leckeres überlegen. Die ersten Ideen gingen noch in Richtung süß, aber schnell fand ich für den Sommer herzhaft angebrachter. Ich meine, wie praktisch ist Fingerfood bitte für Picknicks oder als Beilagen-Beitrag für eine Grillparty? Eben :))

Ich bin ein großer Falafel-Fan, habe sie aber noch nie selber gemacht. (Das eine Mal, wo ich es versucht habe und es gründlich schiefgegangen ist, lassen wir mal außen vor.) Nun schwebten mir als Fingerfood aber kleine, knusprige Bällchen vor. Also habe ich sie spontan Falafel genannt – obwohl in den Originalen sicher kein Hafer enthalten ist.

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Das ist aber nicht so schlimm, denn sie schmecken wirklich super! Ich habe aus weißen Bohnen, Hafermehl und Gewürzen eine Grundmasse gemacht (also püriert) und diese dann noch mit kernigen Haferflocken und Feta verfeinert. Den Feta kann man natürlich auch weglassen, dann wäre das Ganze sogar vegan… (ok, den Quark dazu müsste man auch weglassen, aber da gibt es sicher irgendwas als Ersatz!)

Eigentlich wollte ich auch noch Petersilie und etwas Zitronensaft hinzugeben. Das habe ich im Eifer des Gefechts vergessen, würde aber sicher auch gut schmecken. Sie sind aber auch ohne jeglichen Schnickschnack köstlich. Dazu noch einfach und schnell gemacht – was will man mehr?

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Ich habe übrigens noch etwas getestet: Falafelrezepte findet man oft entweder zum Braten oder Backen. Mein Tipp: Bratet die Bällchen. Und bitte bratet sie in ausreichend Öl! Aus dem Ofen haben sie etwa die Konsistenz von gebackenem Schaumstoff (oder zumindest stelle ich es mir so vor), während sie aus der Pfanne herrlich kross und knusprig werden. Tut euch den Gefallen und genießt es ;))

Übrigens passen die Falafel auch super zu einem Salat – ich habe einfach Romana-Salat genommen, in Streifen geschnitten und etwas Tomate, Gurke und Feta dazu. Ein Dressing aus Olivenöl und Essig, fertig ist ein schneller Lunch oder ein leichtes Abendessen. So gut!

Jetzt habe ich aber genug geredet und zeige euch nun meinen Beitrag für die Bloggermeisterschaft der Alleskörner:

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark

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Zutaten

  • 1 Dose weiße Bohnen (400 g)
  • 100 ml Wasser
  • 60 g Haferflocken
  • 130 g Hafermehl
  • 50 g Feta
  • Prise Chilipulver
  • 1 TL gemahlenen Koriander
  • Prise Cayennepfeffer
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Paprika
  • 1/2 rote Zwiebel oder Schalotte
  • nach Belieben noch einen Spritzer Limettensaft und Petersilie!
  • Für den Gemüsequark: 250 g Quark, etwas frische Gurke und Paprika, Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Die Bohnen abgießen und abspülen. Mit dem Hafermehl, dem Wasser und den Gewürzen in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab alles gut vermixen. Es entsteht eine dickliche Paste, das ist genau richtig! Unter diese mischt ihr nun (nicht mehr pürieren!) die Haferflocken, die rote Zwiebel und den zerkrümelten Feta (und optional den Limettensaft und die Petersilie).

2. In einer Pfanne erhitzt ihr nun Öl. Ich hatte nicht mehr so viel, aber die Bällchen sollten mindestens zur Hälfte in dem Öl liegen! Dann bratet ihr sie auf irgendwo zwischen mittlerer und nicht der höchsten Hitze so lange, bis sie rundherum kross und knusprig sind. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen – fertig!

3. Für den Gemüsequark verrührt ihr einfach den Quark mit Salz und Pfeffer (Menge müsst ihr einfach abschmecken). Dann schneidet ihr etwas Gurke und etwas Paprika in ganz feine Stückchen und rührt sie unter. Nochmal abschmecken und zu den Falafel servieren.

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Wenn ihr fertig seid mit Dippen kann ich ein paar gedrückte Daumen gebrauchen, damit die Jury dieses Fingerfood genauso gut findet wie ich ;))

Habt es wundervoll,

Alena

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Goûte-Festival in Mainz + Rezept für Raspberry Mojito

Mit etwas Verspätung (da mittlerweile schon zwei Wochen her) gibt es heute einen Beitrag über mein Wochenende mit der wunderbaren Rebecca aka Kochküken. Was wir Schönes gekocht haben, werde ich in einem gesonderten Beitrag erzählen. Heute möchte ich euch erstmal vom Goûte-Festival berichten, das wir besucht haben. Als Abkühlung habe ich euch noch ein Rezept für leckeren Raspberry Mojito mitgebracht.

(Ich wurde für diesen Beitrag übrigens nicht bezahlt, es handelt sich hier um meine eigenen Eindrücke und meine eigene Meinung.)

Was ist das Goûte-Festival?

Das „größte Tasting in Mainz“ fand vom 10.-11. Juni erstmalig auf dem Rathausplateau an der Rheingoldhalle in Mainz statt. Eingeladen wurde ich von Miri von Neue Projekt, ein Projektentwickler-Unternehmen, welches das Festival initiiert hat. Das Konzept des Festivals ist es, in Mainz ansässige (und auch einige überregionale) Unternehmen zu präsentieren – vor allem junge bzw. neuere Unternehmen liegen hierbei im Fokus.

Sowohl am Samstag als auch am Sonntag war es den gesamten Tag über möglich, an den Ständen zu verkosten und die Produkte der Unternehmen käuflich zu erwerben. Weitere Programmpunkte waren Workshops mit Philipp Stein und Carl Grünwald.

Das Festival am Samstag

Als wir am Samstag an der Rheingoldhalle ankommen, ist es sehr warm. Wir haben uns mit der Mittagszeit zugegebenermaßen auch nicht die beste Zeit ausgesucht! Wir werden mit einem Willkommens-Getränk empfangen und beim Stand vom Obsthof Weyer aus Mainz direkt mit ausgefallenen Chutneys verköstigt. Am meisten überrascht mich das Spargel-Vanille-Chutney – wer hätte gedacht, dass Spargel in süß funktioniert?!

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Danach ziehen wir weiter, vorbei an Kaiserhonig Berlin und entdecken einen Stand, der herzhafte Waffeln verkauft (die wir lustigerweise gerade erst als Frühstück selbstgemacht hatten). Als wir um die Ecke gehen, stehen wir auf einmal vor einem großen Laib Parmesan, aus dem Flammen aufsteigen! Bei näherem Hinsehen werden auch noch köstlich duftende Pasta darin geschwenkt. Obwohl die Mittagshitze mittlerweile alles gibt, treten wir näher.

Es ist der Stand der Nonno Luigi Pasta Manufaktur aus Mainz und die hausgemachten Nudeln mit Tomatensugo aus dem Parmesanlaib sind unglaublich gut. Da möchte man es eigentlich nicht bei einer Probier-Portion belassen!

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Trotzdem laufen wir weiter, denn mich hat schon von weitem ein Stand besonders angesprochen: Fräulein Fine aus Oppenheim! Traumschönes Gebäck wird hier präsentiert und obwohl ich alles kaufen könnte, entscheide ich mich für ein Macaron. Bei den kleinen Kunstwerken kann ich einfach nicht widerstehen! (Außerdem ist es eigentlich zu heiß für Schwarzbierkuchen, der aber auch wirklich gut aussieht…)

Rebecca steht derweil am Stand vom Tischdecker Christian, der sein Kochstudio promotet (und natürlich seine Kochkünste). Die Eröffnung steht noch bevor, aber wir unterhalten uns mit ihm und bekommen im Laufe des Gesprächs einige gute Ideen. Mal schauen, was sich davon umsetzen lässt!

(Vor lauter begeistertem Gequatsche habe ich hier keine Fotos gemacht, aber ihr könnt euch gerne mal auf seiner Facebook-Seite umschauen :))

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Zum jetzigen Zeitpunkt ist es durch die Hitze schon ein bisschen anstrengend, was leider auch daran liegt, das es wenige Schattenplätze gibt. Bei den Bierzeltgarnituren stehen zwar Sonnenschirme, aber der Rest des großen Platzes versinkt ein bisschen in der prallen Sonne.

Also schnell vorbei an der Gulaschkanone (ich liebe Gulasch zwar, aber nicht bei über 30 Grad Außentemperatur :D) und weiter zum nächsten Stand: Edelbeef. Dort gibt es Pulled Beef Burger und Mittagshitze hin oder her: Wir müssen so einen hübschen und herrlich duftenden Burger haben! Bereut haben wir es beide nicht ;))

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Danach machen wir noch einen Stopp bei den Geilen Weinen für eine Wilde Susi. Hunderprozentig überzeugen tut sie mich nicht, die Susi, aber vielleicht verträgt sich die Sonne auch einfach nicht gut mit Wein.

Da aber eine einzelne Weinschorle nicht repräsentativ ist für die Bandbreite an Weinen, die Geile Weine vertreibt, lasse ich das mal so stehen. Wer sich gerne damit auseinandersetzen möchte, kann sich hier ein Bild vom Angebot des Unternehmens machen:  Geile Weine.

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wir bummeln noch am Weingut Gabelmann vorbei, das uns vor allem deshalb begeistert, weil die beiden Eigentümer Sebastian und Nathalie eine herrlich fröhliche und entspannte Art an sich haben. Hier steht auf jeden Fall noch eine Weinprobe vor Ort an!

Danach geht es weiter zum Stand von Le Poivre – hier kommt direkt Sommerfeeling auf. Feinkostprodukte aus dem Mittelmeerraum, Lavendel und die köstlichsten französischen Spezialitäten laden dazu ein, gleich alles zu kaufen. Oder die beiden schönen Ladys zu überzeugen, bei ihnen arbeiten zu dürfen – ich glaube, es gäbe keinen traumhafteren Laden als diesen!

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Nach dem lavendelfarbenen Traum geht es weiter zu Kindeskinder, wo es Gewürzmischungen gibt. Eigentlich bin ich von letzteren kein Fan, aber diese hier sind wirklich lecker und in Kombination mit dem krossen Brot probieren wir uns gerne durch das Sortiment.

Gegenüber befinden sich noch einige Stände, die das Konzept der Foodboxen in unterschiedlichen Ausführungen anbieten. Dazwischen probieren wir am Stand von Black Forest Jerky Beef Jerky (Trockenfleisch aus mariniertem oder nur gesalzenem Rind). Obwohl ich es in den USA schon einmal gegessen hatte und nicht mochte, muss ich sagen, dass dieses hier um Längen besser ist!

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Mein persönliches Fazit

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich eingeladen wurde, das Goûte-Festival zu besuchen – ich schaue mir gerne Neues an und bin da immer so neugierig und offen. Da es sich um die erste Veranstaltung dieser Art handelt, wollte ich es mir nicht nehmen lassen und ein kleines Fazit mit Anregungen zu verfassen.

Das Konzept des Festivals hat mir sehr gut gefallen, denn ich finde es absolut unterstützenswert, kleinere oder vielleicht auch ganz neue Unternehmen im Rahmen einer solchen Veranstaltung zu promoten. Dass es dann auch Stände vom Thermomix oder Hello Fresh gibt, die man ja durchaus als etablierte Marken bezeichnen kann, passt dann nicht ganz so gut in das Konzept.

Ein Kritikpunkt, der auch in der Facebook-Veranstaltung häufig zu lesen war, war der Eintritt von 8,50€ an der Tageskasse. An sich ja eigentlich nicht dramatisch, wären da nicht die Verköstigungs-Proben, die an den meisten Ständen ebenfalls mit mindestens 2-4 Euro zu Buche schlugen. Natürlich kann bei einem solchen Event nicht alles umsonst sein, das erwartet wohl auch niemand. Sowohl Veranstalter als auch Aussteller haben ihre eigenen Kosten zu decken. Dennoch würde ich mir für die zweite Auflage des Festivals wünschen, dass für die Proben nicht noch etwa das anderthalbfache oder sogar doppelte des Eintrittpreises ausgegeben werden muss. Vielleicht gibt es ja von Seiten der Veranstalter eine Möglichkeit, da etwas zu optimieren.

Ein persönlicher Kritikpunkt meinerseits wäre zudem noch, dass bei einer Veranstaltung im Juni damit gerechnet werden muss, dass es heiß wird und dementsprechend vorgesorgt werden sollte. Das Aufstellen von etwas mehr Sonnenschutzmöglichkeiten sollte beim nächsten Mal unbedingt in Erwägung gezogen werden. Das würde sicher auch tagsüber zum längeren Verweilen einladen :))

Von diesen Aspekten abgesehen hat es mir gut gefallen – zusätzlich freuen Rebecca und ich uns über ein paar neue Kontakte und Ideen. So hat es sich in jedem Fall gelohnt!

Da wir das Festival größtenteils alkoholfrei verbracht haben, musste es abends natürlich noch eine Erfrischung geben. Rebecca wird euch ihr Rezept bei sich auf dem Blog verraten, hier gibt es nun meine Version:

Raspberry Mojito

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Zutaten

  • eine Handvoll Himbeeren
  • eine Handvoll Eiswürfel
  • Minzblätter nach Geschmack
  • 1/2 – 1 TL brauner Zucker
  • 6 cl Rum
  • 3 cl frisch gepressten Limettensaft
  • Sprudelwasser

Zubereitung

1. Die Himbeeren in ein Glas geben und (am besten mit eine Stößel) zerstoßen. Den Zucker und den Limettensaft darauf geben und verrühren. Die Minze waschen und in das Glas geben, ebenfalls etwas zerstoßen, damit das Aroma austritt.

2. Die Eiswürfel zerstoßen (ich mache das immer in einem TK-Beutel und einem Nudelholz) und in das Glas geben. Mit dem Rum übergießen und anschließend mit Sprudelwasser auffüllen. Cheers!

Vorspeise aus gebratenem grünem Spargel mit Mozzarella - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Knackige Vorspeise: Gebratener grüner Spargel mit Mozzarella

Zum Abschluss der Spargelsaison habe ich euch noch ein schnelles Rezept mitgebracht, das ihr wunderbar als Vorspeise oder auch als leichtes Mittagessen verwenden könnt. Der Hauptdarsteller? Grüner Spargel!

Vorspeise aus gebratenem grünem Spargel mit Mozzarella - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich gebe zu, ich habe dieses Jahr ziemlich viele Spargel-Rezepte gebloggt. Vier Stück, um genau zu sein! Das heutige Gericht wollte ich auch eigentlich schon im letzten Jahr online stellen, aber wie das immer so ist mit dem saisonalen Essen… plötzlich ist die Saison vorbei.

Ging mir letztes Jahr übrigens genauso mit Bärlauch. Dieses Jahr habe ich das gleiche Problem mit Rhabarber. Ich hatte noch einige Rezepte im Hinterkopf und plötzlich ist die Zeit vorbei und die Kirschen machen es sich neben den ersten deutschen Him-, Blau- und Brombeeren im Regal gemütlich.

Vorspeise aus gebratenem grünem Spargel mit Mozzarella - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich werde dann immer leicht hektisch und krame in meinem gedanklichen und meinem tatsächlichen Rezepte-Ideen-Buch herum, bis ich aufgebe. Die Zeit vergeht so oder so zu schnell, dann muss man sich ja nicht auch noch mit saisonalen Rezepten künstlich stressen.

Stattdessen zeige ich euch am 23. Juni, einen Tag vor dem offiziell bzw. traditionell letzten Tag der Spargel-Saison, ein Rezept für eine Vorspeise – bzw. wurde sie bei uns bisher immer als solche serviert. Die Zubereitung ist denkbar einfach und ein bisschen lässig-rustikal – so, wie man es im Sommer gerne mag!

Vorspeise aus gebratenem grünem Spargel mit Mozzarella - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf den gebratenen Spargel kommt einfach ganz locker auseinandergezupfter Mozzarella, der dann ein bisschen schmilzt. Auch den Schinken pflückt man mit der Hand in Stückchen und verteilt sie auf dem Spargel. Als Vorspeise kam diese Kombination bisher bei allen gut an, aber auch als leichter Lunch funktioniert dieses Gericht sehr gut.

Wenn ihr also noch grünen Spargel bekommt, lege ich es euch fürs Wochenende oder nächste Woche noch ans Herz. Und wenn ihr es nicht mehr schafft – dann gibt es ja zum Glück auch nächstes Jahr wieder grünen Spargel (hoffentlich). Bis dahin gibt es hier nun das Rezept:

Gebratener grüner Spargel mit Mozzarella

Vorspeise aus gebratenem grünem Spargel mit Mozzarella - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • ein Bund grüner Spargel
  • ein Mozzarella am Stück
  • eine Handvoll Pinienkerne
  • Serrano-Schinken (ich habe eine ganze Packung genommen)
  • eine Handvoll Cherrytomaten
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Den Spargel waschen und eventuell das untere Drittel schälen. Von den Enden befreien. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten. Dann das Öl in einer Pfanne warm werden lassen und den Spargel und die Tomaten darin ein paar Minuten braten lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

2. Das Gemüse auf einen Teller geben und den Mozzarella in grobe Stücke zupfen und darüber verteilen. Mit dem Schinken ebenso verfahren. Am Ende die Pininekerne darüber geben und sofort servieren.

Vorspeise aus gebratenem grünem Spargel mit Mozzarella - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das war nun das letzte Rezept für diese Saison. Ich habe euch hier noch einmal alle meine bisherigen Spargel-Rezepte aufgelistet:

Im nächsten Jahr gibt es dann auch mal öfter weißen Spargel. Ups ;))

Habt es wundervoll,

Alena

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Buddha Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen

Ja, noch eine Buddha Bowl – aber ich schwöre, ich bin den Dingern so verfallen! Sie sind einfach unglaublich lecker und die Kombinationsmöglichlichkeiten sind schier endlos.

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und da ich ja einen Hang dazu habe, Trends erst manchmal erst etwas spät zu entdecken, habe ich nun Nachholbedarf. Vor allem, weil die Buddha Bowl mittlerweile durch einen neuen Trend (man könnte es schon fast Mikrotrend nennen) abgelöst wurde. Ihr habt sicher schon von den Poke-Bowls gehört… aber dazu später mehr.

Die heutige Bowl passt übrigens noch sehr gut in die Spargelsaison, die sich leider allmählich dem Ende zuneigt. Also nutzt es aus!

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Gleichzeitig manifestiert sich in dieser Buddha Bowl meine Liebe zu Lebensmitteln im Miniaturformat. Cherry-Tomaten sind so viel putziger als normale Tomaten. Rosenkohl sieht aus wie ein Kohl in winzig. Und wie süß sind bitte Mini-Gugls?!

Genauso verhält es sich auch mit Spargel. Großer Spargel – ja, lecker. Mini-Spargel?! Kreisch! Verständlicherweise geriet ich also in große Verzückung, als ich den kleinen Salatspargel an der Bude sah – ich musste ihn einfach haben!

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das mache ich übrigens manchmal ganz gerne. Beim Einkaufen inspirieren lassen und einfach auch mal etwas kaufen, das man noch nie in der Küche hatte. Das hält die Kreativität am Laufen und eröffnet ganz neue Horizonte. Schließlich ist es herrlich, neue Sachen auszuprobieren! Manchmal entstehen dabei sogar ganz tolle neue Kreationen, auf die man sonst nie gekommen wäre. Ich kann es euch also nur empfehlen!

Der Salatspargel ist jetzt keine wirklich exotische Entdeckung. Ich war trotzdem sehr angetan davon, denn man kann ihn roh essen (schmeckt ein kleines bisschen wie Zuckerschoten in etwas herber), aber natürlich auch braten. Das habe ich gemacht, dann ich liebe liebe LIEBE gebratenen Spargel. Da die Stangen so klein sind, muss man sie eigentlich nur einmal kurz durch die Pfanne rollen lassen.

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Etwas Crunch bekommt die Bowl durch geröstete Kichererbsen. Zu lecker! Man kann sie auch gut so snacken, als Chips-Ersatz oder so… aber ich fand sie als Topping für die Bowl total genial. Sie brauchen im Ofen etwa 20-25 Minuten, aber ihr könnt sie auch gut vorbereiten. Ich hatte irgendwo gelesen, dass sie frisch am besten sind, aber ich konnte am nächsten Tag keinen wirklichen Nachlass im Geschmack feststellen ;))

Die Anleitung für die heutige Buddha Bowl liest sich etwas lang, aber es sind einfach unterschiedliche Komponenten, die zubereitet werden. Es geht aber alles schnell: Das Gemüse zu schnippeln und der Couscous ist auch ruckzuck gemacht. Einzig die Kichererbsen dauern etwas länger, aber ihr könnt sie auch weglassen, wenn ihr es eilig habt. Die Mengen der Gemüse-Komponenten könnt ihr übrigens je nach Geschmack und Hunger anpassen.

Nun rede ich aber nicht länger weiter und gebe euch das Rezept. Viel Spaß beim Nachkochen!

Buddha Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen

(für 2 Bowls)

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Zutaten

  • ein Bund Salatspargel
  • 50 g Couscous
  • 70-100 ml Wasser
  • 1 TL Tomatenmark
  • 50-100 g Blattspinat (oder nach Hunger)
  • eine Handvoll Cherry-Tomaten
  • 1-2 Frühlingszwiebeln
  • eine Handvoll Radieschen
  • eine Packung Feta

für das Dressing außerdem:

  • 2 1/2 EL Tahini
  • 75 ml Olivenöl
  • 1 EL Ahornsirup oder Honig
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

für die gerösteten Kichererbsen:

  • ein Glas Kichererbsen
  • 1 TL Olivenöl
  • Pfeffer, Salz, Paprika, Kreuzkümmel

Zubereitung

1. Zuerst die Kichererbsen – wer die weglassen mag, geht gleich zu Schritt 2 über ;)) Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Kichererbsen abgießen und gut trockenreiben – dann lösen sich auch überschüssige „Hautstücke“ ab, die ihr nicht mitbacken wollt. Die Kichererbsen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, mit Olivenöl beträufeln, vermengen und ca. 20 Minuten backen, bis alles schön knusprig ist. Im Anschluss noch warm in eine Schüssel geben und mit den Gewürzen vermischen.

2. Für das Dressing einfach alle Zutaten miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Spargel waschen und die Enden entfernen. Den Couscous mit dem Tomatenmark und einer Prise Salz in eine Schüssel geben und mit ca. 50-70 ml kochendem Wasser übergießen. Gut verrühren – wenn die Masse zu fest ist, einfach noch etwas Wasser hinzugeben. Beiseite stellen.

3. Den Blattspinat putzen und waschen und in eure Bowl legen – ich zupfe ihn meist noch etwas klein. Die Frühlingszwiebeln, Tomaten und Radieschen ebenfalls waschen und dann jeweils in Ringe bzw. Würfel schneiden. Die Radieschen habe ich in feine Scheiben geschnitten, das mag ich am liebsten! Den Spargel in etwas Olivenöl kurz in einer Pfanne anbraten.

4. Nun kommt der einfachste Teil: Die jeweiligen Komponenten in einer Schüssel schön anrichten. Am Ende den Feta drüber bröseln, dann das Dressing darüber geben und ganz zum Schluss die Kichererbsen darauf verteilen. Fertig!

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Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende und hoffe, ihr nutzt die Spargelsaison noch ordentlich aus :))

Habt es wundervoll,

Alena

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Tasting mit Lindt + schokoladigste Cupcakes! [Werbung]

Huch, einen Monat ist es schon her, dass ich euch mein Rezept für ein leckeres Schokoladen-Törtchen mit Lindt-Schokolade gezeigt habe! Dabei habe ich doch noch ein bisschen mehr im Gepäck für euch. Das gibt es nun heute!

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich hatte euch ja bereits von meinem Probierpaket von Lindt berichtet. Darauf möchte ich nun genauer eingehen – denn von den Schokoladensorten, die da im Paket auf mich warteten, kannte ich gar nicht alle. Und die meisten hatte ich noch nie probiert! Das musste sich ändern.

Ein Tasting schien mir die perfekte Gelegenheit, einmal alle Sorten zu probieren. Schließlich weiß man ja im Normalfall nicht, worin sich Sorten wie 85% mild, 85% kräftig und 90% mild unterscheiden. Auch den Unterschied zwischen 70% mild, 70% intensiv und 78% wollte ich schmecken.

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Da es sich in Gesellschaft bekanntlich besser isst, beschloss ich, das Tasting mit meinen Eltern und Herrn Wunderbrunnen durchzuführen. Zwei Frauen, zwei Männer – alle Liebhaber von dunkler Schokolade und in Papa Wunderbrunnens Fall auch vertraut mit der extremen 99%igen Schokolade.

Aber wir haben nicht nur getastet, sondern auch gebacken –  wer es also eilig hat, kann gerne schon runterscrollen. Dort gibt es ein absolut knallermäßiges Rezept für super schokoladige Cupcakes! Erstmal jetzt aber das:

Schokoladen-Tasting

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Bild entspricht nicht ganz der Wahrheit, denn wir haben spontan noch eine Sorte mehr probiert. Die getesteten Sorten umfassen:

70% mild | 70% intensiv | 78% vollmundig | 85% mild | 85% kräftig | 90% mild | 99% kräftig

70% mild

Das Urteil über diese Schokolade fiel recht eindeutig aus: süß! Vor allem die Männer fanden sie ein bisschen zu süß. Weiterhin zeichnet sie sich durch einen starken Schmelz aus. Eine nennenswert starke Kakaonote konnten wir alle nicht feststellen – sie schmeckt ein bisschen stärker als eine Vollmilchschokolade. Das Frauen-Urteil: Eine gute Einsteigerschokolade für all diejenigen, die bislang nur Vollmilch kennen und mögen!

70% intensiv

Der Unterschied zur milden 70%igen Schokolade liegt vor allem in der sofort schmeckbaren leichten Säure. Durch den etwas herberen Geschmack bleibt diese Schokolade etwas länger im Mund als die Vorgängerin. Auch sie ist sehr cremig, gleichzeitig etwas weniger süß – ebenfalls als gute Einsteigerschokolade geeignet!

78% vollmundig

Die neue Sorte in der Lindt Excellence-Reihe und mein Favorit! Immer noch sehr cremig, aber im Gegensatz zu den 70%igen Sorten sehr viel weniger süß, wodurch die Kakaonote deutlicher zutage tritt. Obwohl sie nun also bitterer ist, ist wenig bis kaum Säure rauszuschmecken – für mich ein wesentlicher Pluspunkt! Die Männer bewerteten das Gefühl der Schokolade als angenehm, da sie nicht mehr allzu schmelzig ist und einen längeren „Abgang“ hat. O-Ton Papa Wunderbrunnen: „Kann man schon gelten lassen ;))“

Die Damen-Fraktion war sehr angetan von dieser Schokolade und beschrieb sie als „elegant“ und perfekt zu Kaffee oder Rotwein passend. Ich vermute sehr stark, dass wir uns auch in der Zielgruppe für diese Schokolade befinden ;))

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

85% mild

Mama Wunderbrunnens Lieblingsschokolade! Und meine Nummer 2 (nach der 78%igen). Einstimmige Meinung: auch diese Schokolade ist sehr cremig und recht mild. Kräftiger zwar als die Vorgängerin, aber auch nicht sehr. Auch sie passt ganz hervorragend zu Kaffee und Rotwein!

85% kräftig

Überraschenderweise schmeckte diese Schokolade sehr viel intensiver, trocken und nicht länger cremig. Wir bewegen uns in die Lieblingsschokoladen-Gefilde der Männer ;)) Im Vergleich zur milden Variante haben wir es hier mit deutlich mehr Säure zu tun. Außerdem tritt der Kakaogeschmack sehr viel stärker hervor, was ein wenig überrascht – ist der Kakaoanteil doch gleich.

90% mild

Hier stellten wir weniger Säure fest als bei der Vorgängerschokolade – einhergehend mit einer sehr intensiven, angenehmen Kakaonote. Sie wirkte dennoch etwas weniger kräftig als die 85%ige Schokolade. Der Abgang wurde von allen als „sehr kurz“ beschrieben.

99% kräftig

Diese Schokolade wird nur in Tafeln mit 50 g Inhalt verkauft (bei gleichbleibender Fläche, wodurch die Stücke dünner sind). Die Stückchen sind zudem deutlich kleiner als die der übrigen Excellence-Reihe. Absolut berechtigt und sehr klug, denn ein normal großes Stück wäre wohl auch nur etwas für Profis.

Weiterhin kommt die Verpackung mit einer Degustations-Empfehlung daher, die auf die verschiedenen Geschmackskomponenten hinweisen, die sich während des Verzehrs unterschiedlich entfalten:

  • Cacao-Note
  • BItter-Note
  • Adstringenz (aka „Pelzigkeit auf der Zunge“)
  • Säuregrad
  • Fruchtnote

Da wir Laien sind, drösel ich jetzt nicht alle Komponenten für euch auf. Fakt ist: Die Schokolade ist im Vergleich (wobei ein solcher an dieser Stelle sinnfrei ist) zu den anderen Schokoladen kein bisschen süß, vielmehr herb und angenehm trocken im Mund. Ein leichtes rauchiges Aroma konnten wir alle wahrnehmen, dafür war im Gegenzug die Säure der vorigen „kräftigen“ Sorten verschwunden (was ich persönlich sehr begrüßt habe). Der Abgang ist angenehm und der Kakaogeschmack klingt lange intensiv nach.

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Fazit

Abschließend etwas zu sagen, ist gar nicht so einfach. Meine persönlichen Lieblinge sind die Schokoladen mit 78% und 85% mild. Generell mochte ich tatsächlich die milden Sorten lieber, da diese sehr viel weniger Säure hatten (und Säure in Schokolade ist nicht mein Fall). Bei den Männern war es umgekehrt – die kräftigen Sorten, die ein bisschen mehr Wumms haben, wurden deutlich bevorzugt!

So überrascht auch unsere Theorie nicht: Die 78%ige Schokolade, die Lindt neu im Sortiment hat, richtet sich sicherlich eher an Frauen. Der Geschmack ist sehr mild und cremig und vielleicht sogar auch für Leute geeignet, die sich gerade erst neu mit Bitter-Schokoladen beschäftigen. In der Degustationsempfehlung auf der 99%igen Schokolade heißt es beispielsweise auch, dass es sinnvoll ist, sich Schritt für Schritt an die höheren Kakaoanteile zu gewöhnen. Das geht nicht von heute auf morgen ;))

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mir hat es auf jeden Fall sehr viel Freude gemacht, die Schokoladen zu probieren und die Unterschiede herauszuschmecken. Vielleicht konnte ich auch dem einen oder anderen von meinen Lesern helfen ;))

Nun wollen wir uns aber dem Gebäck widmen, das ich euch noch mitgebracht habe.  Man kann die Lindt Excellence Schokoladen nämlich auch ganz ausgezeichnet in der Küche verwenden! Mitgebracht habe ich euch schokoladigste Cupcakes mit einem Erdbeer-Frosting. Die leicht herbe Schokolade passt nämlich ganz ausgezeichnet zu der fruchtigen Süße des Frostings. Auch ohne Frosting schmecken die Cupcakes sehr gut… probiert es aus!

Schokoladen-Cupcakes

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 120 g Butter
  • 100 g Zartbitter-Schokolade (z.B. Lindt Excellence 78%)
  • 30 g Kakao
  • 90 g Mehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Vanille-Aroma
  • 120 ml Buttermilch

Für das Frosting:

  • eine Handvoll Erdbeeren (püriert)
  • 100 g Sahne
  • 120 g Mascarpone
  • etwas Quark
  • 1 EL Puderzucker

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen und ein Muffinblech mit Förmchen auskleiden. Die Butter und Schokolade in einem Wasserbad bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Leicht abkühlen lassen (bis die Mischung etwa handwarm ist). In der Zwischenzeit Mehl, Kakao, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermengen.

2. Die Eier mit dem Zucker und dem Aroma schaumig schlagen. Wenn sie handwarm ist, die Schokoladen-Butter-Mischung hinzugeben. Nun abwechseln die Mehlmischung und die Buttermilch unterrühren, dabei immer nur solange rühren, bis sich das Mehl mit dem Teig verbunden hat.

3. Den Teig in die Muffinförmchen füllen – es sollte genau aufgehen. Im Ofen 16-18 Minuten backen, aber lieber schon früher eine Stäbchenprobe machen. Jeder Ofen ist unterschiedlich! Abkühlen lassen.

4. Für das Frosting die pürierten Erdbeeren mit der Mascarpone, dem Quark und dem Puderzucker verrühren, bis sich eine homegene Creme gebildet hat. Die Sahne steifschlagen und darunterheben. Idealerweise stellt ihr das Frosting nun solange in den Kühlschrank, bis es ein bisschen fest geworden ist. Wenn ihr nicht so viel Zeit habt, geht es auch so – dann habt ihr allerdings ein konturloses Frostig wie auf meinen Fotos. Schmeckt aber trotzdem ;))

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Viel Spaß beim Nachbacken und Ausprobieren! Und wenn ihr mögt, könnt ihr mir erzählen, welche Schokolade eure Liebste ist :))

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an Lindt für das zur Verfügung gestellte Probierpaket! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sommerliche Pasta mit Lachs und grünem Spargel

Ja, wieder ein Spargel-Rezept und ja, wieder Pasta – aber wir müssen ausnutzen, dass dieses wunderbare Gemüse noch Saison hat! Deshalb gibt es heute ein Rezept (und ein weiteres habe ich auch noch in petto ;)).

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Pasta mit Lachs und grünem Spargel sind relativ spontan und eigentlich aus Resten entstanden. Ich hatte mich nämlich bei dieser Quiche etwas mit den Mengen verschätzt. Kennt ihr das? Mir passiert das häufig.

Im Falle der Quiche war es ein ziemlich großer Hunger auf grünes Gemüse. Brokkoli, Erbsen, grüner Spargel, Frühlingszwiebeln. Als ich alles auf der Arbeitsfläche in der Küche vor mir liegen hatte, war es doch ziemlich viel. Wobei ziemlich noch untertrieben ist – es hätte niemals im Leben in die Quiche gepasst!

Also halbierte ich die Menge an Brokkoli, Spargeln und Frühlingszwiebeln. Letztere Zutaten fügten sich dann aber schon bald in meinem Kopf zu einem neuen Gericht zusammen. Angebraten! Mit Lachs! Zu NUDELN!! Mit etwas Olivenöl vermischt, jaja. Das kann nur gut sein!

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Diese Kombi wurde direkt am nächsten Tag getestet – und spontan für gut befunden. Ich hatte keine Lust auf Soße kochen, aber ich finde, sie ist gar nicht notwendig. Es schmeckt auch so ganz wunderbar herzhaft und sommerlich leicht! Für die momentanen Temperaturen ja auch ganz gut geeignet.

Gleichzeitig ist dieses Gericht das Gegenteil der momentan so hippen One-Pot-Pasta. Ich brauchte nämlich sage und schreibe drei Herdplatten mit zwei Pfannen und einem Topf. Weil der Lachs schneller den gewünschten Garpunkt erreicht hat als der Spargel, habe ich sie getrennt zubereitet. Wer keinen gebratenen Spargel mag, könnte ihn möglicherweise auch für zwei Minuten ins Nudelwasser werfen…

Da ich aber nichts so lecker finde wie gebratenen Spargel, rate ich euch unbedingt zu dieser Variante! Und manchmal ist es auch gar nicht so schlimm, viele Pfannen und Töpfe zu benutzen. Immerhin ist das doch früher immer eine Aussage über die Kochkünste gewesen, oder? Je mehr Töpfe desto versierter.

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Übrigens: Besonders gut schmeckt diese Pasta natürlich draußen. Auf dem Balkon oder im Garten, auf ein paar gemütlichen Sitzkissen und einem Glas mit kühlem Weißwein… habe ich zumindest gehört. Das lange Wochenende steht vor der Tür, da könnte man das sicher nochmal in aller Ruhe testen und überprüfen.

Insofern – ran an die Pfannen und rauf auf den Balkon (oder Garten…). Hier ist das Rezept:

Sommerliche Pasta mit Lachs und grünem Spargel

(für 2-3 Portionen)

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g grünen Spargel
  • ein halbes Bund Frühlingszwiebeln (oder nach Belieben)
  • 300 g Lachsfilet
  • die Schale einer halben unbehandelten Zitrone
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Pasta nach Hunger!

Zubereitung

1. Den Spargel von holzigen Enden befreien und eventuell das untere Drittel schälen. Waschen und schräg in etwa 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Köpfe dürfen ganz bleiben. Den Lachs waschen und eventuell von der Haut lösen. In Würfel schneiden.

2. Wasser im Topf zum Kochen bringen. Die Nudeln hineingeben und al dente kochen. In der Zwischenzeit Öl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel dazu geben. Je nach Geschmack könnt ihr den Spargel von 5-10 Minuten bei mittlerer Hitze braten lassen. Ich mag ihn mit etwas Biss, das dauert dann etwa 7 Minuten. Am Ende die Zitronenschale dazugeben – eventuell nicht alles. Ruhig erst einmal abschmecken! Der Lachs braucht ca. 5 Minuten.

3. Die Nudeln abgießen und zu den Spargelscheiben in die Pfanne geben. Verrühren und eventuell noch etwas Olivenöl hinzugeben. Den Lachs drüber verteilen und servieren.

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Könnt ihr Spargel noch sehen? Oder seid ihr froh, wenn die Saison und der Hype endlich vorbei sind? ;))

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Juni - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juni! + Balkonliebe im Sommer

Nun ist er hier, der Juni – der Sommermonat! Da ich gebürtig aus Norddeutschland komme, weiß ich allerdings auch, dass man sich auf den Sommer im Juni nicht immer verlassen kann. Aus diesem Grund muss man es sich einfach zu jeder Zeit so sommerlich wie möglich machen. Und womit ginge das besser als mit schönen Balkonblumen und leckerem Essen?

Hallo Juni - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich war gemeinsam mit Mama Wunderbrunnen bereits im Mai fleißig und habe meinen Balkon von Frühling (HIER) auf Sommer umgestaltet. Wenn man genau hinschaut, kann man sehen, wie groß meine Kräuter mittlerweile geworden sind. Wahnsinn!

Zum Rosmarin, Oregano und Thymian sind nun auch Strauch-Basilikum und Minze hinzugekommen. Meine Zitronenmelisse lebt zwar noch, hat aber mittlerweile irgendwelchen komischen Viecher eine Unterkunft geboten. Momentan bekämpfe ich sie noch mit Seifenwasser. Ob das Früchte trägt, muss sich zeigen…

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Ansonsten gibt es nun auch einen Lavendel auf dem Wunderbrunnschen Balkonien, nachdem mein anderer zu verholzt war. Außerdem steht hier eine Vielzahl an anderen schönen Blühern, die schon fleißig von Bienen und Hummeln angeflogen wurden. Fehlt nur noch eine Bienentränke – ich habe nämlich kürzlich gelesen, dass auch Bienen Wasser brauchen (welch Überraschung…). Man kann ihnen helfen, indem man eine Tränke aufstellt. Wenn ich schon ein Nahrungsparadies für die schwarz-gelben Flieger erschaffe, muss ich auch für Wasser sorgen. Logisch.

Ganz besonders schön finde ich die gefüllte Glockenblume! Die kleinen knubbeligen Blüten sind wirklich bezaubernd. Neben ihr steht übrigens eine sogenannte „Fette Henne“. Dieses Gewächs hatte ich letztes Jahr im Winter gekauft. So richtig geblüht hatte sie nicht und irgendwann war sie sehr holzig und sah irgendwie traurig aus… als ich sie im April entsorgen wollte, entdeckte ich zwischen den holzigen Stengeln etwas Grünes. Als ich das Holz entfernt hatte und das Grün gegossen hatte, begann sie zu wachsen. Nun ist sie schon richtig groß! Stauden sind anscheinend unverwüstlich ;))

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Jedenfalls liebe ich den mit Sommerblumen bestückten Balkon. Alles ist bunt und fröhlich und einige der Blumen duften herrlich! Ich freue mich darauf, dass im Laufe des Junis alles weiter wächst und gedeiht. Es ist eine so schöne Zeit und ich finde, man muss sie genießen.

Da uns der Mai schon herrliche Sommertage beschert hat, würde ich mich gerne auf mehr Sommer im Juni freuen. Ich weiß jedoch aus Erfahrung, dass das eine riskante Angelegenheit ist, also freue ich mich auf tatsächlich feststehende Termine. Ein großes Ereignis in jedem Juni ist Papa Wunderbrunnens Geburtstag! Letztes Jahr feierten wir unter dem Motto „California meets Balconia“ (die Beiträge dazu findet ihr HIER und HIER) und genossen das sommerliche Wetter auf dem Balkon.

Hallo Juni - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Das Motto für dieses Jahr steht noch nicht fest, aber es wird sicher großartig! Großartig wird auch das Wochenende, das ich mit der lieben Rebecca alias Kochküken verbringen werde – an dem wir uns in der Küche richtig kreativ austoben wollen.

Für meine kulinarischen Beiträge habe ich schon etwas vorgearbeitet. Es gibt noch eine Ladung Spargel, bevor die Saison vorbei ist, und im Rahmen meiner Kooperation mit Lindt wird es auch noch etwas Feines geben. Ihr könnt euch darauf freuen!

Hallo Juni - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ansonsten werde ich jeden einzelnen sommerlichen Tag genießen, mich an meinem blühenden Balkon erfreuen und dankbar für jeden Moment mit meinen Liebsten sein. Das ist nämlich das Wichtigste – auch wenn der Sommer noch so unsommerlich ist, es ist nämlich egal ;))

Nun wünsche ich euch eine schöne Zeit und freue mich auf euren Besuch im Juni. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr mir in den Kommentaren erzählen, worauf ihr euch im Juni freut!

Habt es wundervoll,

Alena