Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Tasting mit Lindt + schokoladigste Cupcakes! [Werbung]

Huch, einen Monat ist es schon her, dass ich euch mein Rezept für ein leckeres Schokoladen-Törtchen mit Lindt-Schokolade gezeigt habe! Dabei habe ich doch noch ein bisschen mehr im Gepäck für euch. Das gibt es nun heute!

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Ich hatte euch ja bereits von meinem Probierpaket von Lindt berichtet. Darauf möchte ich nun genauer eingehen – denn von den Schokoladensorten, die da im Paket auf mich warteten, kannte ich gar nicht alle. Und die meisten hatte ich noch nie probiert! Das musste sich ändern.

Ein Tasting schien mir die perfekte Gelegenheit, einmal alle Sorten zu probieren. Schließlich weiß man ja im Normalfall nicht, worin sich Sorten wie 85% mild, 85% kräftig und 90% mild unterscheiden. Auch den Unterschied zwischen 70% mild, 70% intensiv und 78% wollte ich schmecken.

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Da es sich in Gesellschaft bekanntlich besser isst, beschloss ich, das Tasting mit meinen Eltern und Herrn Wunderbrunnen durchzuführen. Zwei Frauen, zwei Männer – alle Liebhaber von dunkler Schokolade und in Papa Wunderbrunnens Fall auch vertraut mit der extremen 99%igen Schokolade.

Aber wir haben nicht nur getastet, sondern auch gebacken –  wer es also eilig hat, kann gerne schon runterscrollen. Dort gibt es ein absolut knallermäßiges Rezept für super schokoladige Cupcakes! Erstmal jetzt aber das:

Schokoladen-Tasting

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Das Bild entspricht nicht ganz der Wahrheit, denn wir haben spontan noch eine Sorte mehr probiert. Die getesteten Sorten umfassen:

70% mild | 70% intensiv | 78% vollmundig | 85% mild | 85% kräftig | 90% mild | 99% kräftig

70% mild

Das Urteil über diese Schokolade fiel recht eindeutig aus: süß! Vor allem die Männer fanden sie ein bisschen zu süß. Weiterhin zeichnet sie sich durch einen starken Schmelz aus. Eine nennenswert starke Kakaonote konnten wir alle nicht feststellen – sie schmeckt ein bisschen stärker als eine Vollmilchschokolade. Das Frauen-Urteil: Eine gute Einsteigerschokolade für all diejenigen, die bislang nur Vollmilch kennen und mögen!

70% intensiv

Der Unterschied zur milden 70%igen Schokolade liegt vor allem in der sofort schmeckbaren leichten Säure. Durch den etwas herberen Geschmack bleibt diese Schokolade etwas länger im Mund als die Vorgängerin. Auch sie ist sehr cremig, gleichzeitig etwas weniger süß – ebenfalls als gute Einsteigerschokolade geeignet!

78% vollmundig

Die neue Sorte in der Lindt Excellence-Reihe und mein Favorit! Immer noch sehr cremig, aber im Gegensatz zu den 70%igen Sorten sehr viel weniger süß, wodurch die Kakaonote deutlicher zutage tritt. Obwohl sie nun also bitterer ist, ist wenig bis kaum Säure rauszuschmecken – für mich ein wesentlicher Pluspunkt! Die Männer bewerteten das Gefühl der Schokolade als angenehm, da sie nicht mehr allzu schmelzig ist und einen längeren „Abgang“ hat. O-Ton Papa Wunderbrunnen: „Kann man schon gelten lassen ;))“

Die Damen-Fraktion war sehr angetan von dieser Schokolade und beschrieb sie als „elegant“ und perfekt zu Kaffee oder Rotwein passend. Ich vermute sehr stark, dass wir uns auch in der Zielgruppe für diese Schokolade befinden ;))

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85% mild

Mama Wunderbrunnens Lieblingsschokolade! Und meine Nummer 2 (nach der 78%igen). Einstimmige Meinung: auch diese Schokolade ist sehr cremig und recht mild. Kräftiger zwar als die Vorgängerin, aber auch nicht sehr. Auch sie passt ganz hervorragend zu Kaffee und Rotwein!

85% kräftig

Überraschenderweise schmeckte diese Schokolade sehr viel intensiver, trocken und nicht länger cremig. Wir bewegen uns in die Lieblingsschokoladen-Gefilde der Männer ;)) Im Vergleich zur milden Variante haben wir es hier mit deutlich mehr Säure zu tun. Außerdem tritt der Kakaogeschmack sehr viel stärker hervor, was ein wenig überrascht – ist der Kakaoanteil doch gleich.

90% mild

Hier stellten wir weniger Säure fest als bei der Vorgängerschokolade – einhergehend mit einer sehr intensiven, angenehmen Kakaonote. Sie wirkte dennoch etwas weniger kräftig als die 85%ige Schokolade. Der Abgang wurde von allen als „sehr kurz“ beschrieben.

99% kräftig

Diese Schokolade wird nur in Tafeln mit 50 g Inhalt verkauft (bei gleichbleibender Fläche, wodurch die Stücke dünner sind). Die Stückchen sind zudem deutlich kleiner als die der übrigen Excellence-Reihe. Absolut berechtigt und sehr klug, denn ein normal großes Stück wäre wohl auch nur etwas für Profis.

Weiterhin kommt die Verpackung mit einer Degustations-Empfehlung daher, die auf die verschiedenen Geschmackskomponenten hinweisen, die sich während des Verzehrs unterschiedlich entfalten:

  • Cacao-Note
  • BItter-Note
  • Adstringenz (aka „Pelzigkeit auf der Zunge“)
  • Säuregrad
  • Fruchtnote

Da wir Laien sind, drösel ich jetzt nicht alle Komponenten für euch auf. Fakt ist: Die Schokolade ist im Vergleich (wobei ein solcher an dieser Stelle sinnfrei ist) zu den anderen Schokoladen kein bisschen süß, vielmehr herb und angenehm trocken im Mund. Ein leichtes rauchiges Aroma konnten wir alle wahrnehmen, dafür war im Gegenzug die Säure der vorigen „kräftigen“ Sorten verschwunden (was ich persönlich sehr begrüßt habe). Der Abgang ist angenehm und der Kakaogeschmack klingt lange intensiv nach.

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Fazit

Abschließend etwas zu sagen, ist gar nicht so einfach. Meine persönlichen Lieblinge sind die Schokoladen mit 78% und 85% mild. Generell mochte ich tatsächlich die milden Sorten lieber, da diese sehr viel weniger Säure hatten (und Säure in Schokolade ist nicht mein Fall). Bei den Männern war es umgekehrt – die kräftigen Sorten, die ein bisschen mehr Wumms haben, wurden deutlich bevorzugt!

So überrascht auch unsere Theorie nicht: Die 78%ige Schokolade, die Lindt neu im Sortiment hat, richtet sich sicherlich eher an Frauen. Der Geschmack ist sehr mild und cremig und vielleicht sogar auch für Leute geeignet, die sich gerade erst neu mit Bitter-Schokoladen beschäftigen. In der Degustationsempfehlung auf der 99%igen Schokolade heißt es beispielsweise auch, dass es sinnvoll ist, sich Schritt für Schritt an die höheren Kakaoanteile zu gewöhnen. Das geht nicht von heute auf morgen ;))

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Mir hat es auf jeden Fall sehr viel Freude gemacht, die Schokoladen zu probieren und die Unterschiede herauszuschmecken. Vielleicht konnte ich auch dem einen oder anderen von meinen Lesern helfen ;))

Nun wollen wir uns aber dem Gebäck widmen, das ich euch noch mitgebracht habe.  Man kann die Lindt Excellence Schokoladen nämlich auch ganz ausgezeichnet in der Küche verwenden! Mitgebracht habe ich euch schokoladigste Cupcakes mit einem Erdbeer-Frosting. Die leicht herbe Schokolade passt nämlich ganz ausgezeichnet zu der fruchtigen Süße des Frostings. Auch ohne Frosting schmecken die Cupcakes sehr gut… probiert es aus!

Schokoladen-Cupcakes

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Zutaten

  • 120 g Butter
  • 100 g Zartbitter-Schokolade (z.B. Lindt Excellence 78%)
  • 30 g Kakao
  • 90 g Mehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Vanille-Aroma
  • 120 ml Buttermilch

Für das Frosting:

  • eine Handvoll Erdbeeren (püriert)
  • 100 g Sahne
  • 120 g Mascarpone
  • etwas Quark
  • 1 EL Puderzucker

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen und ein Muffinblech mit Förmchen auskleiden. Die Butter und Schokolade in einem Wasserbad bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Leicht abkühlen lassen (bis die Mischung etwa handwarm ist). In der Zwischenzeit Mehl, Kakao, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermengen.

2. Die Eier mit dem Zucker und dem Aroma schaumig schlagen. Wenn sie handwarm ist, die Schokoladen-Butter-Mischung hinzugeben. Nun abwechseln die Mehlmischung und die Buttermilch unterrühren, dabei immer nur solange rühren, bis sich das Mehl mit dem Teig verbunden hat.

3. Den Teig in die Muffinförmchen füllen – es sollte genau aufgehen. Im Ofen 16-18 Minuten backen, aber lieber schon früher eine Stäbchenprobe machen. Jeder Ofen ist unterschiedlich! Abkühlen lassen.

4. Für das Frosting die pürierten Erdbeeren mit der Mascarpone, dem Quark und dem Puderzucker verrühren, bis sich eine homegene Creme gebildet hat. Die Sahne steifschlagen und darunterheben. Idealerweise stellt ihr das Frosting nun solange in den Kühlschrank, bis es ein bisschen fest geworden ist. Wenn ihr nicht so viel Zeit habt, geht es auch so – dann habt ihr allerdings ein konturloses Frostig wie auf meinen Fotos. Schmeckt aber trotzdem ;))

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Viel Spaß beim Nachbacken und Ausprobieren! Und wenn ihr mögt, könnt ihr mir erzählen, welche Schokolade eure Liebste ist :))

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an Lindt für das zur Verfügung gestellte Probierpaket! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

2 thoughts on “Schokoladen-Tasting mit Lindt + schokoladigste Cupcakes! [Werbung]

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