Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juli! + Spaziergang über die Gerstenfelder

Heute begrüßen wir den Juli – und da ich noch eine Menge Gerstenfelder-Fotos zu zeigen habe, nutze ich diesen Anlass ;))

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Entstanden sind sie, als ich vor zwei Wochen bei meinen Eltern zuhause war. Papa Wunderbrunnen hatte Geburtstag und das wurde logischerweise gefeiert (wie wir letztes Jahr gefeiert haben, könnt ihr HIER und HIER nachlesen). Als unsere Verwandten gesättigt, glücklich und zufrieden auf dem Weg nach Hause war und wir alles aufgeräumt hatten, machten wir einen abendlichen Spaziergang.

Die Runde führte uns durch viele Felder, aber am meisten hatten es mir wie üblich die Gerstenfelder angetan. Ich finde die haarigen Ähren einfach so wunderschön! Das ganze Feld sieht aus, als wäre es ganz weich und flauschig. Als ob man sich am liebsten einmal hineinwerfen möchte und kuschelig gebettet wäre. (Was man vermutlich nicht ist und auch nicht ausprobieren sollte, aber … es sieht eben einfach so aus!)

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Passenderweise wehte eine leichte Brise, sodass das Feld in Bewegung noch sanfter und weicher wirkte. Das liebe ich an meiner Heimat Schleswig-Holstein: Die seltene Windstille, die auch so manchen heißen Sommertag erträglich machten kann. (Kann. Nicht muss, es gibt auch Tage, da steht die Luft. Und die andererseits häufiger schwülen Tage durch die höhere Luftfeuchtigkeit lassen wir jetzt einfach mal außer Acht…;))

Ich war jedenfalls froh, dass ich mir (einer spontanen Eingebung folgend), die Kamera geschnappt hatte und diese Fotos machen konnte. Ok, ich muss zugeben: So spontan war die Eingebung nicht. In meiner Familie gibt es nämlich eine Art „Trauma“, das maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass ich meine Kamera quasi ständig (und manchmal auch unnötigerweise) mitschleppe. Obwohl ich besagtes Trauma gar nicht selbst durchlebt habe!

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Es ist nämlich so: Meine Eltern waren vor vielen Jahren einmal in Rom, lange vor Smartphones und Digitalkameras. Vielleicht gab es letztere doch schon, aber das ist unerheblich.

Mama und Papa Wunderbrunnen beziehen also ihre Unterkunft gegenüber der Engelsburg und beschließen, noch kurz in Richtung Petersdom zu gehen. Nur kurz, mal gucken. Papa Wunderbrunnen beschließt, seine Kamera nicht mitzunehmen. Sie wollen ja nur mal kurz gucken.

Auf dem Weg zum Petersdom hören sie eine Art Singsang, der vom Petersplatz zu kommen scheint.

„Ist das… ist da der Papst?“ – „Das ist doch nicht der Papst!“ (So in etwa hat sich der Dialog wohl zugetragen.)

Doch. Doch, das ist der Papst! Eine Messe auf dem Petersplatz feiernd. Und er fährt in seinem Papamobil nicht weit von meinen Eltern entfernt vorbei. Ohne Kamera.

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Gut, ich gebe zu – man braucht nicht für jeden Moment im Leben eine Kamera. Es gibt Momente, die sind einfach so schön und wertvoll, da braucht es keine Kamera, um sie festzuhalten. Und manche Momente gehen kaputt, wenn man sie nur durch die das Handy oder die Kamera sieht. Manches muss man einfach leben.

Dennoch: die Worte „Das ist doch nicht der Papst!“ haben sich seither ins Gedächtnis gebrannt und werden gerne geäußert, wenn jemand laut überlegt, die Kamera zuhause zu lassen. Ich war froh, dass ich sie dabei hatte und ein paar herrliche Impressionen der Gerstenfelder einfangen konnte.

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Für diesen Juli wünsche ich euch viele schöne und besondere Momente, die vielleicht auch nicht alle eine Kamera brauchen, um im Gedächtnis zu bleiben. Genießt die Zeit!

Habt es wundervoll,

Alena

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