Schmorgurken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schmorgurken + Herbstanfang auf dem Balkon

Meine sehr verehrten Damen und Herren, das heutige Rezept fällt leider in die Kategorie „nicht besonders fotogen“. Die Schmorgurken gehören zwar zu meinen Lieblingsgerichten, leider sind diese alle eher schwierig abzulichten. (Ich sage nur Königsberger Klopse, Spinat mit Kartoffelpüree und Ei, usw.)

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Trotzdem bekommt ihr heute das Rezept, denn Schmorgurken sind einfach zu lecker! Da kann man dann auch mal über die Ästhetik hinwegsehen 😉 Aber seit meinem Beitrag für Linsensuppe bin ich da auch schon ein bisschen erprobt. Die Hauptsache ist ja immer, dass die Sachen schmecken.

Übrigens finde ich die Gurken im ungekochten Zustand tatsächlich auch wirklich schön. So herrliches Grün! Fast schon frühlingshaft! Aber nein, Schmorgurken gibt es nicht im Frühling, sondern tatsächlich erst jetzt bzw. im Spätsommer.

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Und was ich vielleicht hinzufügen sollte: Es gibt sie nicht überall in Deutschland. Hier in Hessen beispielsweise suche ich sie seit Jahren vergeblich. Ich bin also zu der Erkenntnis gekommen, dass es diese Gurken scheinbar nicht überall gibt. Deshalb an dieser Stelle zwei Bitten:
1. Sollte es in eurem Supermarkt Schmorgurken geben, kauft sie!
2. Sollte jemand sie in einem hessischen Supermarkt entdecken – sagt mir Bescheid!

Achso und solltet ihr auch keine finden – man kann das Essen trotzdem kochen. Einfach Schmorgurken durch Zucchini ersetzen 😉

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Soweit zur Vorrede. Vielleicht noch etwas zu dem ominösen Gemüse: Schmorgurken sind mit der herkömmlichen Salatgurke verwandt, sehen ihr allerdings nicht besonders ähnlich. Sie sind hellgrün und eher klein und dick. Macht aber nichts, denn sie schmecken sehr viel intensiver! Allerdings sind sie nicht zum rohen Verzehr geeignet. Sie sind zwar nicht giftig, schmecken aber einfach nicht. Dafür eignen sie sich wunderbar zum Kochen oder Schmoren – deshalb der Name 😉

Die hübsche Schale ist sehr fest und muss vor dem Verzehr entfernt werden, ebenso wie das Kerngehäuse. Die Kerne sind sehr groß, deshalb auch mein Tipp: Kauft lieber eine Gurke mehr, dann nach dem Entkernen bleibt nicht sehr viel Gurke übrig wie man anfangs denken würde.

Eigentlich ist dieses Gericht das wahre End-of-Summer-Essen, denn es gibt die Gurken nicht mehr unendlich lange und ich gebe zu, ich habe auch schon die ersten Kürbisse eingekauft. Auf dem Balkon ist auch schon ein bisschen der Herbst (Winter?!) eingezogen – und zwar in Form von Heide, und Stacheldraht. Meine fette Henne blüht mittlerweile auch, hurra!

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Die Blumen, die ich im Sommer gepflanzt habe, betrachte ich noch mit leichtem Argwohn. Einige haben sich im Sommer sehr zurückhaltend gezeigt, begannen aber mit sinkenden Temperaturen und weniger Sonne völlig abzugehen. Ich warte einfach mal ab, wie lange sie noch mitspielen und dann gibt es sicher noch die eine oder andere Heide – es ist meine absolute Lieblingspflanze für diese Jahreszeit!

Auch drinnen habe ich schon in der einen oder anderen Ecke auf Herbst gemacht, davon bekommt ihr dann in einem gesonderten Beitrag ein paar Eindrücke. Ich liebe diese Jahreszeit, trotz Schietwetter – der Herbst ist einfach so schön! Bunt und gemütlich, mit dem herrlichsten Licht. Lasst ihn uns genießen! 🙂

Hier nun aber erst einmal das Rezept für die Schmorgurken:

Schmorgurken mit Tomaten und Hack

(für 2 Personen)

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Zutaten

  • 2 mittelgroße Schmorgurken
  • 1 Zwiebel
  • Kartoffeln nach Belieben
  • 300 g Rinderhack
  • 200-250 g Cherry-Tomaten (aka eine Packung)
  • 1 Becher Schmand oder saure Sahne
  • Öl zum Anbraten
  • gerebelten oder gehackten Thymian und Oregano
  • etwas Paprikapulver
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

1. Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und mit Salzwasser aufsetzen. Die Schmorgurken schälen, die Enden abschneiden und halbieren. Mit einem Esslöffel das Kerngehäuse herauskratzen. Alle Hälften längs ein- oder zweimal durchschneiden und dann in Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Cherry-Tomaten waschen und halbieren oder vierteln, je nach Größe und Geschmack (sie sind schnell gar).

2. Während die Kartoffeln kochen, die Zwiebelwürfel in etwas Öl kurz andünsten, dann das Hack dazugeben und anbraten, bis es schön Farbe bekommen hat. Mit Salz, Pfeffer und etwas Paprika würzen und abschmecken. Nun die Gurkenstücke und Tomaten dazugeben, alles miteinander verrühren und kurz mitbraten lassen (eine Minute oder so). Thymian, Oregano und einen Schluck Wasser dazugeben, Hitze reduzieren und den Deckel auf den Topf legen. Etwa 10 Minuten schmoren lassen.

3. Nach den 10 Minuten probieren, ob die Gurken gar sind. Nun kann der Becher Schmand (oder saure Sahne) dazu. Gut einrühren und nun noch einmal mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken. Wenn die Gurken vorher noch nicht gut waren, einfach noch etwas weiterschmoren lassen. Ich mag sie, wenn sie noch etwas Biss haben – da müsst ihr dann einfach probieren!

Das wars auch schon – ihr könnt ganz normale Salzkartoffeln dazu essen, oder ihr haut in die gar gekochten Kartoffeln noch etwas Milch, einen guten Klecks Butter und eine Prise Muskat und macht euch Kartoffelpüree daraus. So esse ich es am liebsten!

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Viel Spaß beim Nachkochen 🙂

Habt es wundervoll,

Alena

Für den Spätsommer: Bulgur-Salat

Auch wenn sich der Sommer schon spürbar dem Ende zuneigt, darf es auf dem Teller gerne noch bunt bleiben. Quasi als Abschluss-Akkord gibt es deswegen heute einen Bulgur-Salat! (Und ein paar Blumen-Fotos vom August, denn es kann einfach nicht genug Blumen geben :))

Bulgur-Salat - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich hatte bis vor Kurzem ehrlich gesagt erst ein einziges Mal etwas mit Bulgur gemacht (und weiß schon gar nicht mehr, was). Mama Wunderbrunnen ist schon sehr lange großer Fan, aber bei mir war es dann doch eher Couscous, der auf den Teller kam.

Eigentlich sind die beiden Getreide-Produkte auch gar nicht sooo unterschiedlich. Beide bestehen aus Hartweizen und unterscheiden sich hauptsächlich in Bezug auf Farbe und Größe der einzelnen Körner. Couscous ist sehr viel feiner als Bulgur, weshalb ich nun auch letzteren als Basis für meinen Salat verwendet habe. (Da mag ich mehr Biss…)

Zum Geschmack kann ich nur sagen – ich finde beides lecker 😉 Bulgur hat vielleicht ein klein wenig mehr Biss, aber ich liebe Couscous auch sehr. Ich werde wohl in Zukunft noch ein bisschen mit beidem herumexperimentieren. Dann kann ich vielleicht ein genaueres Urteil abgeben.

Bulgur-Salat - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Auf jeden Fall kann man aus Bulgur ganz wunderbare Salate bauen. Das heutige Rezept entstand ein bisschen „aus der Not“, denn wir waren zum Ausstand-Grillen eines Kollegen von Herrn Wunderbrunnen eingeladen. Als die Frage, ob wir noch etwas mitbringen könnten, bejaht wurde, fing es in meinem Kopf an zu rattern.

Herr Wunderbrunnen hatte nämlich schon den Entschluss gefasst, das weltbeste Brot zu backen. Falls ihr das noch nicht kennt – ich hatte es in meinem Beitrag zum Bärlauch-Dip schon ganz dezent erwähnt, aber da es sich hier bei wirklich um das aller-aller-weltbeste Brot handelt, kann ich es nicht oft genug schreiben! Also, ihr findet das wirklich einfache Rezept auf dem Blog elbmadame (schon empfehlenswert an sich!) unter folgendem Link: Das weltbeste Brot.

Bulgur-Salat - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie
Und hat Herr Wunderbrunnen nicht einfach das schönste, fotogenste Brot gebacken?

Bulgur-Salat - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber zurück zur Geschichte mit der Grillparty! Einen Salat wollte ich gerne mitbringen, aber ein grüner Salat war mir zu schnöde und auf die Klassiker Kartoffel- oder Nudelsalat hatte ich irgendwie keine Lust. Außerdem hatte ich zu dem Zeitpunkt Hunger auf Brokkoli. Manchmal ist sowas ja die beste Inspiration! Also dachte ich an Brokkoli, an sommerliches Gemüse, an Feta – und dann fiel mir die Packung Bulgur ein, die ich erst neulich gekauft hatte.

Als mich dann noch irgendwo unterwegs Kichererbsen ansprangen (die ich auch sehr liebe), war mein Salat quasi fertig. Ihr könnt ihn beliebig abwandeln und anpassen, anderes Gemüse nehmen, Couscous oder auch Nudeln nehmen – hier ist wie immer erlaubt, was euch schmeckt!

Bulgur-Salat - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich stelle mir den Salat auch als Lunch im Büro perfekt vor. Nur ein Wort vielleicht zu den Mengen: Ich wusste nicht, für wieviele Personen ich den Salat mache und legte etwas „blind“ los. Im Nachhinein stellte sich heraus: So circa zehn. Natürlich war meine Schüssel dafür etwas überdimensioniert, also halbiert die Menge ruhig oder plant den Salat einfach noch für einen zweiten Tag ein.

Der Salat ist recht schnell zubereitet, einzig die Zubereitungsschritte mit der gerösteten Paprika und dem Einweichen der getrockneten Kichererbsen dauern etwas. Ihr könnt die Paprika aber auch roh verwenden und Kichererbsen aus dem Glas nehmen. Bei der Variante überspringt ihr einfach die ersten zwei Schritte im Rezept 😉

Und so wird der Salat gemacht:

Bulgur-Salat

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Zutaten

  • 200 g Bulgur
  • ca. 250 ml Wasser
  • 100 g getrocknete Kichererbsen
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 250 g Tomaten
  • eine kleine Zucchini
  • 1 Brokkoli
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • eine rote Paprika
  • 200 g Feta (bzw. einfach eine ganze Packung)
  • 2 El Öl
  • 2 EL Essig
  • Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, Couscous-Gewürz

Zubereitung

1. Die Kichererbsen mit Wasser bedecken und über Nacht einweichen lassen. Nehmt ruhig ordentlich Wasser, da sie ein bisschen quellen. Ihr könnt die Schale mit den Kichererbsen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen.Am nächsten Tag das Einweichwasser abgießen und die Kichererbsen in einem Sieb gut abspülen. Dann in einen Kochtopf geben, mit Wasser bedecken und gar kochen. Bei mir dauert das immer so etwa 30 Minuten, das müsst ihr gucken – sie sind gar, wenn sie etwa die Konsistenz von gargekochten Kartoffeln haben. Abgießen und beiseite stellen (wenn ihr sie etwas würzt, sind sie auch ein leckerer Snack ;)).

2. Die Paprika waschen und das Kerngehäuse entfernen. Nun entweder halbieren oder vierteln und mit der Schale nach oben in eine Auflaufform legen. Den Ofen auf höchster Stufe vorheizen, am besten auf der Grillfunktion. Die Paprika auf der obersten Schiene einschieben und rösten – so ca. 10-15 Minuten. Sie sind fertig, wenn die Schale schwarz ist! Lasst die Paprika abkühlen und wenn man sie anfassen kann, pult ihr die Schale ab. Anschließend schneidet ihr alles in Streifen oder Stücke, wie ihr mögt.

3. Den Bulgur in eine Schüssel geben, mit etwas Salz bestreuen und das Wasser zum Kochen bringen. Über den Bulgur gießen – er quillt dann innerhalb der nächsten Minuten auf. Wenn die Masse zu trocken wird, einfach noch etwas Wasser hinzugeben (oder im umgekehrten Fall Bulgur ;)). Beiseite stellen.

4. Die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldgelb rösten. Die Zucchini putzen, halbieren und in Scheiben schneiden. Den Brokkoli in feine Röschen schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne warm werden lassen und die Röschen darin ein paar Minuten anbraten, die Zucchinischeiben dazu geben und kurz mit anrösten. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Den Feta in Würfel schneiden oder einfach später ganz rustikal über den Salat krümeln.

5. In einem Schälchen das Öl, den Essig und den Zitronensaft zusammen mit etwas Salz und Pfeffer verrühren. Nun alle Zutaten in eine große Schüssel geben und vermengen, das Dressing dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, wenn ihr so etwas wie eine Couscous-Gewürzmischung im Haus habt, könnt ihr auch davon noch was reinmachen – ansonsten passen gut orientalische Gewürze wie Kurkuma, Cumin, gemahlener Koriander, etwas Zimt, Paprika, Ingwer und auch Kardamom dazu. Schmeckt es einfach ab, wie es euch gefällt 🙂

Bulgur-Salat - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und Kreativsein 🙂

Habt es wundervoll,

Alena

Grillrezepte mit Rebecca - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sommerliche Grillrezepte mit Rebecca {Gastbeitrag}

Heute darf ich die liebe Rebecca vom Blog Kochküken bei mir begrüßen! Sie hat uns eine kleine Sammlung sommerlicher Grillrezepte mitgebracht. Manchem Leser wird sie von unserem kleinen privaten Foodbloggercamp bekannt sein (hier nachzulesen) und wie schon dort war sie auch für den Gastbeitrag für mich kreativ. 

Ich war leider nicht dabei, als sie die Grillrezepte getestet habe, aber ich finde, dass alles ganz unglaublich lecker aussieht. Vor allem von Focaccia und Nudelsalat bin ich ein großer Fan – das wird also definitiv nachgekocht 😉 Damit ihr das auch tun könnt, mache ich nun die Bühne frei für das weltbeste Kochküken! <3 


Hallo ihr Lieben,

ich heiße Rebecca, bin schon lange kein Küken mehr, habe aber den Namen Kochküken für meinen Blog beibehalten 🙂

Als Exilfrankfurterin lebe ich mittlerweile aufgrund meines Jobs seit einigen Jahren mit meiner Familie bei Bonn.

Meine große Leidenschaft dreht sich ums Essen. Essen gehen, kochen, Rezepte schreiben und Leute dazu bekehren, dass „fast“ food nicht immer aus der Tüte oder vom Drive-In kommen muss. Da ich berufstätig bin und wir alle gerne essen, muss es bei uns meistens schnell und unkompliziert zugehen in der Küche. Trotzdem legen wir Wert auf ausgewogenes und frisches Essen. Die Ideen dafür hole ich mir aus Kochzeitungen und Kochbüchern. Nach Rezept koche ich allerdings in 99% der Fälle nicht.

Am liebsten diskutiere ich Rezeptideen bis ins kleinste Detail mit Alena aus und dabei kommen meistens die leckersten Sachen heraus.

Alena habe ich vor einem Jahr beim Foodbloggercamp kennengelernt und mittlerweile verbindet uns eine innige Freundschaft, die weit über das Kochen hinausgeht.

Da mein Blog im Gegensatz zu Alenas Wunderbrunnen winzig ist, fühle ich mich sehr geehrt, dass ich hier als Urlaubsvertretung einspringen darf.

Auch wenn der Sommer in NRW in diesem Jahr etwas zu wünschen übrig lässt, nutzen wir nahezu jede Chance um den Grill anzuwerfen. Leider sind wir weit davon entfernt, Grillprofis zu sein. Aber Spaß macht es uns trotzdem.

Dauerbrenner sind bei uns die klassischen Thüringer Bratwürste, Halloumi, gegrilltes Brot mit Kräuterbutter und Steaks. Und mal ehrlich, wie so oft beim Grillen sind auch bei uns am Ende die Beilagen fast wichtiger als das Grillgut selbst 🙂

Mir reichen schon fast ein leckerer Salat, ein fluffiges Weißbrot mit viel Kräuterbutter und dazu ein leckerer, eiskalter Spritz. Und deshalb habe ich Euch hier auch meine drei liebsten Grillbeilagen für einen gelungenen Grillabend zusammengestellt:

Mediterraner Blitz-Nudelsalat

Grillrezepte mit Rebecca - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 500g al dente gekochte Pasta nach Wunsch
  • 1 Glas grünes Pesto
  • eine Hand voll Oliven
  • eine Hand voll Cocktailtomaten
  • getrocknete Tomaten
  • gutes Olivenöl
  • Balsamicoessig
  • Salz, Pfeffer
  • Basilikum
  • etwas frischen Knoblauch

Zubereitung

1. Die gekochten Nudeln kalt abschrecken und zur Seite stellen.

2. Für das Dressing das Pesto, etwas Olivenöl, einen guten Schuss Balsamico mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing darf ruhig etwas „zu“ salzig schmecken, da die Nudeln ordentlich Salz schlucken.

3. Das Basilikum und die getrockneten Tomaten kleinschneiden, den Knoblauch fein hacken, die Cocktailtomaten halbieren und mit den Oliven, dem Dressing und den Nudeln mischen.

Selbstverständlich schmeckt der Nudelsalat auch Bombe, wenn Ihr rotes Pesto (z.B. dieses hier) verwendet (dann würde ich aber die getrockneten Tomaten nicht noch extra in den Salat geben) oder Ihr kleine Mozzarellakugeln hinzufügt. Hier sind der Fantasie mal wieder keine Grenzen gesetzt.

Focaccia

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Zutaten

  • 250 g Weizenmehl
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL Salz
  • 4 El Olivenöl
  • gehackte Oliven
  • Kräuterbutter
  • 1 Stängel frischen Rosmarin

Zubereitung

1. Die Hefe, das Salz und den Zucker in dem lauwarmen Wasser auflösen und mit dem Olivenöl und den gehackten Oliven zum Mehl geben. Einen Stängel Rosmarin fein hacken und auch dazu geben. Alle Zutaten etwa fünf Minuten lang zu einem glatten Teig kneten und etwa 45 Minuten lang abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

2. Anschließend wird der Teig schön oval und ca. 0,5 cm dick auf Backpapier ausgerollt und mit einer Gabel mehrfach eingestochen. So kann er erneut ca. 15 Minuten gehen. Dann werden mit den Fingerspitzen kleinen Dellen in den Teig gedrückt und großzügig Kräuterbutterflocken auf dem Teig verteilt.

3. Das Focaccia habe ich bei ca 180 Grad Ober- und Unterhitze ca 20 Minuten gebacken, nach 10 Minuten noch mal großzügig mit Kräuterbutter bestrichen. Es soll leicht gebräunt, aber herrlich fluffig sein. Die Oliven können auch gerne durch getrocknete Tomaten ersetzt bzw ergänzt werden.

Das Focaccia kann auch prima vorbereitet und später oder am Folgetag kurz auf dem Grill aufgewärmt werden. Mir wurde es förmlich aus den Händen gerissen und ich werde es in Zukunft definitiv öfter backen!

Kräuterbutter

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Zutaten

  • 125g weiche Butter
  • Meersalz
  • Kräuter nach Wunsch
  • 1/2 frische Knoblauchzehe
  • etwas Zitronenabrieb
  • getrocknete Chiliflocken

Zubereitung

1. Die Kräuter und den Knoblauch fein hacken und zusammen mit dem Zitronenabrieb mit einer Gabel unter die Butter mischen. Mit Meersalz und Chiliflocken abschmecken, in ein Schälchen füllen und kalt stellen. Fertisch!

2. Ich nehme meistens 250 g Butter und mache eine Portion mit und eine Portion ohne Chili. So ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

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Liebe Rebecca, danke für deine wunderbare Urlaubsvertretung! Deine Grillrezepte klingen alle so lecker und alles ist so liebevoll gemacht. Ich hab dich lieb! <3 

Kräuterbeet mit Tatjana - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein eigenes Kräuterbeet anlegen mit Tatjana {Gastbeitrag}

Heute gibt es keine Bücher und auch kein Rezept für euch – meine heutige Gastbloggerin Tatjana hat nämlich ein paar Tipps aufgeschrieben, wie ihr ein Kräuterbeet im Garten anlegt! Da ich selber keinen Garten, sondern einen Balkon habe, kann ich euch diese Tipps natürlich nicht geben. Ich werde es mir aber merken, da ich von einem eigenen Garten mit großem Kräuterbeet träume! 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Gärtnern und überlasse nun Tatjana das Wort 🙂


Über die Autorin:

Eigentlich schreibt Tatjana in ihrem Blog meinTriathlon.de über den Triathlon und deren drei Ausdauersportarten Schwimmen, Rad fahren und Laufen. Da sie aber auch sehr viel Wert auf eine frische und gesunde Ernährung legt, hat sie sich für Euch mit Thema „Eigenes Kräuterbeet im Garten anlegen“ beschäftigt.

Eigenes Kräuterbeet im Garten anlegen

Ein Kräuterbeet im eigenen Garten bringt viele Vorteile mit sich. Nicht nur die Gartenfreunde, sondern auch die Hobbyköche unter euch werden ihre Freude und ihren Nutzen daran haben. Ihr könnt selbst entscheiden, welche Kräuter ihr in eurem Beet pflanzen möchtet. Besonders für Köche ist dies ein wahrer Traum, da sie all ihre Lieblingskräuter direkt parat haben und somit jederzeit die richtige Würze in ihre Speisen kriegen. Mit meiner Hilfe schafft ihr es ohne großen Aufwand, euer eigenes Kräuterbeet selbst anzulegen. Ich verrate euch den richtigen Standort und welche Materialien ihr benötigt. Zudem gebe ich euch ein paar nützliche Tipps zur Gestaltung und Pflege eures Kräuterbeets.

Standort und Material

Die Bestimmung des Standortes hängt ganz von der Wahl der Kräuter ab, für die ihr euch entscheidet. Mediterrane Kräuter benötigen einen warmen und sonnigen Standort, um ätherische Öle und Wirkstoffe in den Blättern bilden zu können. Zu diesen Kräutern zählen beispielsweise Basilikum, Dill, Oregano oder Rosmarin. Kräuter wie Bärlauch, Petersilie oder Schnittlauch hingegen können auch an halbschattigen Standorten gepflanzt werden. Die benötigen lediglich einen tiefgründigen und humusreichen Boden.

Nach der Auswahl des passenden Standortes und vor dem Anlegen des Kräuterbeets benötigt ihr zunächst noch ein paar Materialien. Das Wichtigste sind natürlich die Samen oder aber bereits gekeimte Kräuter. Alle anderen Materialien hängen davon ab, auf welche Art ihr euer Beet anlegen möchtet. Ihr habt zum Beispiel die Wahl zwischen einer Beeteinfassung sowie einer Umrandung mit Steinen oder einem Staketenzaun. Ich persönlich finde einen Staketenzaun schöner, da dieser mich an einen Bauerngarten erinnert.

Kräuterbeet mit Tatjana - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Planung und Gestaltung

Plant zunächst die Fläche eures Kräuterbeetes, indem ihr die Grundform mithilfe von Holzpflöcken und einer Richtschnur markiert und absteckt. Welche Form euer Beet haben soll, ist ganz eurer Fantasie überlassen. Passt das Beet beispielsweise eurem Ambiente im Garten an, damit alles aufeinander abgestimmt wirkt. Beachtet aber, dass eckige Beete um einiges leichter anzulegen sind als Runde oder andere komplexe Formen. Plant ihr einen Mischkräutergarten aus heimischen und mediterranen Pflanzen könnt ihr diesen strikt und einfach mit einem Weg aus Pflastersteinen in der Mitte trennen.

Bepflanzung und Pflege

Habt ihr euer Kräuterbeet gebaut, könnt ihr damit beginnen es zu bepflanzen. Doch Vorsicht, auch hier gibt es einiges zu beachten. So wird, wie bei vielen anderen Pflanzen auch, nur im Frühjahr ausgesät. Beachtet bei der Auswahl des Standorts auch die Wuchshöhe der einzelnen Kräuter. Zudem empfiehlt es sich die Kräuter durch Steine oder Holz voneinander abzutrennen, um sie später besser unterscheiden zu können. Zur Pflege solltet ihr sowohl im Frühjahr als auch im Spätsommer Humus in das gesamte Kräuterbeet füllen und einarbeiten. Vor allem mediterrane Kräuter sind somit besser vor der ungewohnten Kälte im Winter geschützt. Mithilfe eines feinmaschigen Drahtzauns, den ihr bereits beim Anlegen des Beetes waagerecht in den Boden eingrabt, hindert ihr Tiere daran unterirdisch Schaden anzurichten.

Euer eigenes Kräuterbeet ist im Handumdrehen fertig und bedarf kaum Pflege. Nutzt die vielen Vorteile, die ein solches Beet mit sich bringt und habt beispielsweise all eure Kräuter beim Kochen immer zur Hand. Frisch und natürlich aus eigenem Anbau. Ich wünsche euch viel Spaß beim Würzen.