Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Flammkuchen mit Bündnerfleisch

Hachja, Flammkuchen. Im Moment sprießen die Rezepte nur so aus dem Boden, habe ich das Gefühl! Aber: Das ist gut, denn Flammkuchen ist so lecker und es muss dringend mehr Anreize geben, ihn selberzumachen. Das geht nämlich schnell und schmeckt tausendmal besser als gekauft 😉

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Das gleiche dachte sich auch meine liebe Blogger-Freundin Graziella (von Graziellas Foodblog) als sie letzte Woche den Beitrag für ihren Kürbis-Flammkuchen online stellte. Ich hatte meinen Flammkuchen zu diesem Zeitpunkt schon geshootet – aber ich finde, dass sich Rezepte ja auch durchaus ergänzen können. Und auf Graziellas Blog gibt es noch so viele andere tolle Rezepte zu entdecken, dass ich diesen Post nun einfach mal zum Weiterempfehlen nutzen wollte.

Mein Flammkuchen entstand vor ein paar Wochen, als die Kürbis-Saison noch in vollem Gange war! Wobei ich ja finde, dass man Kürbis immer essen kann, aber das ist ein anderes Thema. Ich wollte gerne etwas Neues mit Kürbis ausprobieren, fernab von Gemüsepfanne oder Ofengemüse. Oder als Basis für leckere Pasta-Soßen. Oder im Kuchen. Oder oder oder…

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Und da ich auch schon eine ganze Weile keinen Flammkuchen mehr gegessen hatte, lag es auf der Hand: Der Kürbis muss auf den Flammkuchen! Da das alleine für sich aber eine sehr unspannende Angelegenheit im Mund gewesen wäre, musste noch etwas mit Pfiff her. Zuerst rote Zwiebeln. Die sind quasi Pflicht auf Flammkuchen!

Als nächste Idee kam mir Bündnerfleisch in den Kopf. Wir essen es eigentlich hauptsächlich zu Raclette, aber ich mag es auch so sehr gerne – und man kann ja auch mal was anderes als Speck auf den Flammkuchen legen 😉

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Wer Bündnerfleisch nicht kennt: Es handelt sich dabei um gepökeltes, von Sehnen und Fett befreites Rindfleisch. Das Fleisch wird erst in Salz eingelegt, anschließend dann mehrere Woche getrocknet und immer wieder gepresst. Dabei entsteht die typische rechteckige Formen. Da das Fleisch beim Salzen und Trocknen etwa die Hälfte des ursprünglichen Gewichts an Wasser verliert, ist es ohne weitere Konservierungsmaßnahmen haltbar.

Bünderfleisch ist eine Geschützte Geographische Angabe und einfach lecker! Ich mag es sehr gerne – es schmeckt herzhaft, ein bisschen wie Schinken, mit vielleicht etwas intensiverem Geschmack. Es passt auf jeden Fall hervorragend zum Kürbis 😉

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Da eigentlich fast jedes Gericht noch ein bisschen Käse vertragen kann, habe ich noch etwas Blauschimmelkäse zur Flammkuchen-Party dazugegeben. Fertig ist ein schnelles, herbstliches Essen! Perfekt dazu passt übrigens auch das verfärbte Laub draußen an den Bäumen. Die Fotos sind im Viktoriapark in Kronberg entstanden. Dort sind wir schon so oft vorbeigefahren, aber noch nie sind wir hindurchspaziert. Lohnt sich auf jeden Fall!

Den Flammkuchenteig könnt ihr übrigens auch anders belegen – mein Rezept ist ja eigentlich nur eine Idee (wenn auch eine sehr leckere). Die Möglichkeiten sind vielfältig und der Teig ist ratzfatz gemacht. Übrigens werden Flammkuchen extra knusprig, wenn ihr sie auf einem Pizzastein backt… die Investition kann man durchaus mal machen 😉

So, nun gehts aber los:

Kürbis-Flammkuchen mit Bündnerfleisch

(für zwei Flammkuchen)

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Zutaten

für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 125 ml Sprudelwasser
  • 4 EL Sonnenblumenöl (oder ein anderes geschmacksneutrales)

für den Belag:

  • 1 Becher Schmand
  • Hokkaido-Kürbis
  • 1 Lauch (oder ein halber)
  • eine rote Zwiebel
  • 50 g Bündnerfleisch (oder nach Geschmack)
  • ein Stück Blauschimmelkäse (wie beispielsweise von hier)
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Ofen auf ca. 220 Grad vorheizen. Aus den Zutaten für den Teig zwei glatte, nicht klebende Kugeln formen. In Frischhaltefolie wickeln und in den Kühlschrank legen, bis die restlichen Zutaten vorbereitet sind. Den Kürbis waschen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Eine Hälfte bzw. je nach Größe auch nur ein Viertel des Kürbis‘ in dünne Spalten oder Würfelchen schneiden. Den Lauch putzen und ebenfalls in Würfel schneiden. Kürbis etwa 10 Minuten in einer Pfanne andünsten, den Lauch für zwei Minuten dazugeben. Salzen und pfeffern. Derweil die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Den Käse würfeln.

2. Den Schmand mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Teig-Kugeln dünn ausrollen (3-5 mm) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen – oder auf einen Pizzastein 😉 Mit dem Schmand bestreichen und dann ganz nach Lust und Laune belegen. Das Bündnerfleisch kommt erst nach dem Backen drauf! Alles ca. 10-15 Minuten backen lassen – es kommt auf euren Ofen drauf an. Der Flammkuchen ist fertig, wenn der Rand gebräunt und knusprig ist.

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Mögt ihr Flammkuchen auch so gerne? Und mit was belegt ihr ihn am liebsten? Ich freue mich auf eure Ideen 🙂

Habt es wundervoll,

Alena

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Saftiger Mohn-Guglhupf auf schönstem Weihnachtsgeschirr von ediths [Werbung]

Im letzten Beitrag habe ich euch ein herrlich wärmendes Porridge serviert und gleichzeitig tolles Weihnachtsgeschirr von räder gezeigt. Heute gibt es noch mehr schönes Geschirr – vielleicht habt ihr ja den süßen Teller schon auf den Bildern im Porridge-Beitrag entdeckt 😉

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Geschichte mit der Anfrage von ediths habe ich ja bereits erzählt, deswegen kann ich nun in aller Ausführlichkeit über das Weihnachtsgeschirr schwärmen. Gut, zugegebenermaßen bin ich generell ein großer Fan der Marke räder. Die Produkte sind aber auch einfach sooo schön!

Das schlichte Weiß mit der zarten Musterung in Form von Schneeflocken passt meiner Meinung nach überall zu. Gleichzeitig stellt es eine wundervolle Art von Leinwand dar – sowohl Dekoration als auch Essen wirken darauf gleich doppelt so schön. Ich musste natürlich beides ausprobieren: Die kleinen Tannenbäumchen sind von Depot und der Hirsch von Greengate (aus dem letzten Jahr). Zusammen mit Tannenzapfen ergibt das alles eine winterliche und gleichzeitig schlichte, stimmungsvolle Winter-Szenerie.

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf den kleineren Tellern habe ich den Mohnkuchen serviert. Natürlich soll bei diesem Beitrag das Weihnachtsgeschirr im Vordergrund stehen – und ich finde, gerade mit einer kleinen Leckerei darauf gelingt das besonders gut. Was könnte schließlich auch besser zusammenpassen als schönes Geschirr mit kleinen Köstlichkeiten?

Dazu gibt es natürlich meinen geliebten Tee aus den zauberhaften Latte Cups von Greengate. Meine Eltern haben ganz ähnliche und ich bin ein großer Fan. Herr Wunderbrunnen nicht so ganz, denn sie haben keine Henkel… was ich herrlich gemütlich finde, denn so kann man sich die Hände schön an der Tasse wärmen! Passt aber auf, die Becher dürfen nicht in die Geschirrspülmschine – es sei denn, ihr wollt ein verblassendes Muster 😉

Auch die Sachen von räder sollten von Hand abgewaschen werden – aber bei so schönem Geschirr nehme ich das gerne in Kauf! Man will schließlich lange von diesen zeitlosen Dingen haben.

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Für das Shooting habe ich dann tatsächlich auch schonmal meine Kiste mit Weihnachtsdeko aus dem Keller geholt. Ich liebe diese Zeit und ich musste mich sehr zusammenreißen, nicht gleich alles in der Wohnung zu verteilen. Den Teller mit dem Winterwald habe ich allerdings gleich stehengelassen – und die Deko-Kiste gar nicht erst zurückgeräumt. Sie wird dieses Wochenende ihren großen Auftritt haben, dann zieht Weihnachten bei uns ein 🙂

Perfekt in die Kälte Herbst-/Winter-/fast schon Vorweihnachtszeit passt übrigens der Mohnkuchen, für den ich euch heute das Rezept mitgebracht habe! Ich hatte ja schonmal erwähnt, dass ich Guglhupfe (Guglhupfs? Guglhüpfe?) absolut anbetungswürdig schön finde. Zudem sind sie so einfach gemacht!

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der Mohn-Guglhupf ist quasi ein Marmorkuchen und neben Mohn ist als Geheimzutat noch Marzipan mit im Teig. Er wird dadurch schön saftig und in Kombination mit dem Mohn ist es einfach ein absoluter Traum!

Ein paar Hinweise vorweg: Ja, die Zuckermenge stimmt so – er ist damit perfekt und nicht zu süß! Außerdem solltet ihr unbedingt gemahlenen Mohn nehmen und keinen Mohnback oder sowas. Und wer mag, kann noch etwas Bittermandelaroma hinzufügen 🙂

Damit ihr ihn schnell nachbacken könnt, gibt es nun das Rezept:

Mohn-Guglhupf

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g weiche Butter
  • 6 Eier
  • 180 g Zucker
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 1 TL Vanillearoma
  • Prise Salz
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 200 ml Milch
  • 1 EL Rum
  • 200 g gemahlener Mohn
  • 3 EL Aprikosenmarmelade
  • gehackte Pistazien zum Garnieren

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Eine große Guglhupf-Form buttern. Die Butter schaumig schlagen. Den Zucker hinzugeben und weiterschlagen, bis sich alles gut vermengt hat. Dann die Eier, das Vanillearoma und eine Prise Salz unterrühren. Die Marzipanrohmasse mit einer Käsereibe grob raspeln und die geriebene Masse zur Buttermischung geben und verrühren. Das Mehl und das Backpulver über den Teig sieben. 80 ml Milch dazugeben und verrühren – aber nicht übermixen, das Mehl soll sich gerade eben mit dem Teig verbinden.

2. Nun die Hälfte des Teigs in die Guglhupf-Form geben. Die restliche Milch mit dem Rum vermischen und gemeinsam mit dem Mohn zum restlichen Teig geben. Auch hier wieder nur so lange rühren, bis sich alles verbunden hat. Nun auf den hellen Teig in der Guglhupfform geben. Mit einer Gabel könnt ihr nun den unteren Teig etwas „hochziehen“ und so eine schöne Marmorierung erhalten 😉

3. Im Ofen für ca. 60-70 Minute auf der zweiten Schiene von unten backen. Aufpassen: Wenn ihr die Stäbchenprobe macht, wird immer ein kleines bisschen kleben bleiben, das liegt am Marzipan! Der Kuchen ist aber nach einer Stunde, höchstens noch 70 Minuten durch. Ich war auch misstrauisch, aber es klappt 😉 Wenn der Kuchen abgekühlt ist, lasst ihr die Aprikosenmarmelade langsam warm werden, damit sie flüssig wird. Damit bestreicht ihr den Kuchen dann ganz dünn – und verteilt im Anschluss die Pistazien darauf. So bleiben sie schön haften. Guten Appetit!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und freue mich auf die Vorweihnachtszeit mit euch!

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an ediths für die wunderschönen zur Verfügung gestellten Produkte! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Winterliches Porridge - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Winterliches Frühstücksglück – Porridge mit räder und ediths [Werbung]

Nein nein, ich will euch Porridge jetzt nicht als den neuen, hippen Food-Trend verkaufen! Es ist vielmehr wieder so ein Fall von „Alena kennt zwar immer die neuesten Trends, freundet sich aber immer erst viel später mit ihnen an“. Aber: Heute steht auch gar nicht so sehr das Porridge im Vordergrund! Warum?

Winterliches Porridge - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Weil ich euch das tollste und schönste Geschirr zeigen darf! Wie es dazu kam? Das ist auch wieder so eine lustige Geschichte.

Es fängt damit an, dass ich mich jedes Jahr aufs Neue frage, wie früh denn nun genau zu früh ist, um mit der weihnachtlichen Deko anzufangen. Generell traue ich mich ja vor Halloween nicht, da ich zu der Zeit noch im Kürbisfieber bin. Aber so unterschwellig, so ein klitzekleines bisschen – will ich eigentlich doch schon Ilex-Zweige kaufen, Kugeln hineinhängen und überhaupt die Welt durch eine rot-weiß-weihnachtliche Brille sehen.

Hallo, mein Name ist Alena und ich liebe die Vorweihnachtszeit!

Winterliches Porridge - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dieses Jahr geschah im Oktober etwas Wundervolles. Ich bekam eine E-Mail von ediths, einem Online-Shop, der alle meine Lieblingsmarken im Sortiment hat: Greengate, Ib Laursen, räder, House Doctor… you name it, they got it 😉

Eben dieser Onlineshop bot mir nun eine Kooperation mit dem Weihnachtsgeschirr meiner Wahl an – weihnachtlich dekoriert sollte es der Star auf meinem Blog sein! Da ließ ich mich nicht lange bitten. Mit Weihnachten kriegt man mich immer (ungefährt so wie mit Käse ;)) und mein Dekoherz hüpfte vor lauter Freude.

Aber zu Geschirr gehört eben auch immer Essen – und zur Weihnachtszeit auch immer Gebäck. Da ich aber an dem Tag, an dem ich Kuchen backen wollte, zufälligerweise auch ein unglaublich leckeres Porridge zubereitete, bekommt ihr heute erst einmal das Rezept. Kuchen gibts dann zum Wochenende hin, da gibts dann auch das restliche Geschirr zu sehen 😉

Das Porrdige macht sich unglaublich gut in der Schüssel von räder – und an dieser Stelle ein Geständnis: Ja, ich richte mir auch unter der Woche mein Frühstück schön an! Ich sehe das einfach als Wertschätzung mir gegenüber – warum sollte ich nicht an jedem normalen Morgen ein schönes Frühstück haben? Aus diesem Grund kann ich mit Überzeugung sagen: Schöne Schüsseln kann man nie genug haben 🙂

Winterliches Porridge - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Übrigens ist die kleine Schüssel mit den Granatapfelkernen auch von räder. Ich bin so verliebt – die zauberhaften Details mit den Sternen und Schneeflocken sind so zart, dass man sie auf den Fotos vermutlich gar nicht so richtig erkennen kann. Sie sind trotzdem da und so schön! Ich finde, sie passen perfekt in die Vorweihnachtszeit. Gleichzeitig weiß ich, dass sie auch danach noch benutzen werden, denn weiße Schneeflocken gibt es ja auch im Januar 😉

Mit dem Porridge ist es übrigens fast wieder so wie mit den Poke Bowls oder anderen Food-Trends. Ich kenne sie zwar alle, bin also einigermaßen auf dem Laufenden – aber ich freunde mich immer erst viel später damit an. Porridge ist so gefühlt auch schon seit zwei Jahren durchgespielt, aber bislang war ich kein großer Fan.

Bis ich mit Herrn Wunderbrunnen ins Baltikum fuhr und dort quasi überall zum Frühstück Porridge bekam. Der Witz: Nicht nur in kleinen Pensionen auf dem Land, weitab von den hippen Großstädten gab es dort Haferbrei (wie er ja eigentlich ganz unsexy heißt), nein – auch in den  coolsten und stylishsten Cafés in den Hauptstädten stand Porridge ganz oben auf der Speisekarte!

Winterliches Porridge - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Winterliches Porridge - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich gab mich geschlagen und probierte mich durch lettisches und estnisches Porridge und stellte fest: Lecker, das! Gut, vielleicht trug auch die mangelnde Wärme im baltischen Frühherbst dazu bei, dass ich so empfand. Aber tatsächlich gefiel meinem Magen diese wärmende Mahlzeit am Morgen – tröstend und wohltuend.

Zuhause angekommen googelte ich ein wenig, fand überraschend viele ähnliche Grundrezepte und legte dann selber los. Besonderen Gefallen habe ich daran gefunden, das Porridge mit Zimt und Kurkuma zu pimpen, mit etwas Ahornsirup zu süßen und dann noch mit Früchten und gehackten Mandeln zu toppen. Wenn ihr allerdings zu den Menschen gehört, die keine warme Milch mögen, dann äh… kommt doch am Freitag wieder, da gibts hier ein Rezept für Kuchen und das mögt ihr mit Sicherheit! 😉

Für alle anderen gibt es nun das Rezept. Kurkuma ist übrigens sehr gesund, aber ich empfehle, nicht damit zu kleckern… geht einfach nicht so besonders gut raus 😉

Winterliches Porridge mit Kurkuma, Zimt und Apfel

(für eine Portion)

Winterliches Porridge - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 40-50 g Haferflocken (ich mische immer zarte und kernige)
  • 120-150 ml Milch (ich nehme gerne Hafermilch, aber alle anderen funktionieren genauso gut)
  • 1 Apfel
  • 30 g gehackte Mandeln
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Zimt (oder nach Belieben)
  • Ahornsirup nach Belieben
  • Granatapfel nach Belieben

Zubereitung

1. Den Apfel in Würfel schneiden. Die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten. Haferflocken mit den Gewürzen und der Hälfte der Apfelstücke vermengen und gemeinsam mit der Milch in den Topf geben. Nun auf kleiner Flamme warm werden und quellen lassen. Wenn die Konsistenz noch zu fest ist, einfach etwas Milch zugießen.

2. Wenn die Haferflocken aufgequollen sind, mit Ahornsirup abschmecken. Einen Teil der Mandeln unterrühren. In eine Schüssel füllen und mit den restlichen Apfelstücken, Mandeln und Granatapfelkernen anrichten – direkt genießen 🙂

Wie steht ihr zu Porridge? Yay or nay? Ich freue mich auf eure Meinungen:)

Habt es wundervoll,

Alena

 

Vielen Dank an ediths für die wunderschönen zur Verfügung gestellten Produkte! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Lachs-Spinat-Nudeln mit Fourme d'Ambert - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lachs-Spinat-Nudeln mit Fourme d’Ambert [Werbung]

Hach, Fourme d’Ambert – ein Gedicht von einem Käse, ich sags euch! Doch kam er auf ganz ungewöhnlichem Wege zu mir… was es damit auf sich hat, möchte ich euch heute erzählen.

Lachs-Spinat-Nudeln mit Fourme d'Ambert - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Es fing alles damit an, dass ich auf diesem Blog einen Kommentar erhielt. Einen Kommentar, der irgendwie eher wie Spam wirkte, denn darin bot mir ein gewisser Aurélien Käse an. Käse zum Testen! Ungewöhnlich, oder? Dass der Kommentar dann auch anscheinend mit einem Übersetzungstool angefertigt worden war, machte ihn nicht vertrauenserweckender 😉

Gleichzeitig machte mich der Kommentar neugierig. Ich liebe Käse nämlich wirklich sehr und welchen zum Testen zu bekommen – das wäre doch ein Traum! Also beschloss ich nach langem Überlegen, den Herrn und seinen Käse einmal zu googlen. Und Volltreffer: Es gibt ihn wirklich, den Herrn Aurélien und den Fourme d’Ambert! Mit einer Website und Kontaktdaten!

Lachs-Spinat-Nudeln mit Fourme d'Ambert - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich schrieb die dort genannte Kontaktperson an und bekam prompt eine Antwort: Nein, der Kommentar ist kein Spam und ja, sie wollen wirklich Käse zum Testen anbieten. Herr Aurélien schrieb mir kurz darauf ebenfalls eine E-Mail und bestätigte seine Identität. Ich war hellauf entzückt! Käse!

Eben jener flatterte mir dann eines schönen Nachmittages ins Haus, gut gekühlt und in Thermostüten eingepackt. Ich muss dazu sagen, dass ich gar nicht SO viel erwartet hatte, aber es war tatsächlich ein ganzer Laib, der satte 1 Kilo auf die Waage brachte. Alena schwebt im Käsehimmel.

Lachs-Spinat-Nudeln mit Fourme d'Ambert - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lachs-Spinat-Nudeln mit Fourme d'Ambert - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Naturgemäß hatte ich tausende von Ideen, was man damit machen könnte. Eins von diesen fancy Cheeseboards, die im Moment so hip sind. Oder auch einfach sämtliche Rezepte, die in einem kleinen Heftchen mitgeliefert wurden. Spontan beschlossen Herr Wunderbrunnen und ich, das Grilled Cheese Sandwich mit Tomaten und Spinat nachzumachen. Ein Gedicht! Der geschmolzene Fourme d’Ambert hat es wirklich drauf. So gut, dass ich vergessen habe, ein Foto zu machen. *räusper*

Wir haben den Käse dann noch mehrmals zum Kochen verwendet – wobei ich ihn auch auf einer Stulle Schwarzbrot mit fruchtigen Apfelscheiben zusammen zum Niederknien fand. Aber auf Flammkuchen oder in eine Soße macht er sich ebensogut! Das Flammkuchen-Rezept gibt es ein anderes Mal, heute gibt es Pasta. Pasta mit Lachs, Spinat und Fourme d’Ambert. Wirklich simpel und wirklich gut.

Lachs-Spinat-Nudeln mit Fourme d'Ambert - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lachs-Spinat-Nudeln mit Fourme d'Ambert - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wer es eilig hat, kann gleich runterscrollen zum Rezept, für alle anderen habe ich euch noch ein paar Hintergrundinfos zum Fourme d’Ambert:

Der Fourme d’Ambert ist ein Blauschimmelkäse aus der Auvergne. Aufgrund seines unvergleichlichen Aromas und der besonderen Herstellung trägt er die Bezeichnung AOP („Appellation d’Origine Protégée“) – dieses dürfen nur Produkte tragen, die aus dem Ursprungsgebiet stammen und auch nur dort verarbeitet wurden. Die Milch, aus der der Käse hergestellt wird, kommt von Kühen, die Gras ausschließlich aus dem geografischen Raum der Ursprungsbezeichnung zu sich nehmen. Die Herstellung ist sehr streng kontrolliert  – beispielsweise müssen die Kühe mindestens 150 Tage pro Jahr auf der Weide verbracht haben! Wenn das nicht glückliche Kühe sind 🙂

Die Herstellung des Käses erfordert viel Geduld, denn er muss mindestens 28 Tage reifen. Dabei muss der Käsebauer ihn immer wieder mit einer Nadel durchstechen, damit sich die Blauschimmelkultur ansiedeln kann. Es  lohnt sich: Das Aroma des Fourme d’Ambert ist würzig und gleichzeitig mild – nicht so streng wie mancher Schimmelkäse. Beste Zutaten und sorgfältige Zubereitung zeichnen sich eben aus!

Wie bereits erwähnt, passt der Käse hervorragend zu Obst – ob frisch oder getrocknet, die Kombinationen sind quasi unendlich. Mit Brot verträgt sich der Käse sowieso und auch ein Glas spritzigen Weißwein verschmäht er als Gesellschaft nicht. Ihr könnt mit dem Fourme d’Ambert also nichts falsch machen 🙂

Mein Lieblingsrezept ist aber diese Pasta – Lachs gesellt sich zu Spinat und Fourme d’Ambert, der elegant in das Sößchen schmilzt… hach. Das ist Käseglück! So wird es gemacht:

Pasta mit Lachs, Spinat und Fourme d’Ambert

Lachs-Spinat-Nudeln mit Fourme d'Ambert - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 200 g Nudeln nach Wahl
  • 300 g frischen Lachs
  • 100 g Foume d’Ambert
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 ml Weißwein
  • 150 g Blattspinat
  • 1 Becher Schmand
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 1 TL gehackten Basilikum
  • Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl

Zubereitung

1. Die Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Den Lachs unter kaltes Wasser halten und bei Bedarf noch häuten. In Würfel schneiden. Den Käse ebenfalls würfeln. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Mit dem Weißwein aufgießen und kurz köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Nudeln aufsetzen.

2. Nun den Schmand zur Soße geben und einrühren. Dann den Käse hinzufügen und den Spinat. Den Lachs am Ende hinzufügen – er zieht in der Soße gar (wie HIER). Dann die Soße mit der Petersilie und dem Basilikum würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zu einem Glas Weißwein servieren – fertig!

Lachs-Spinat-Nudeln mit Fourme d'Ambert - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wünsche euch einen guten Start ins Wochenende 🙂

Habt es wundervoll,

Alena

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo November! + Pumpkin Chocolate Chip Cookies

So schnell wie der Oktober vergangen ist, konnte ich gar nicht gucken – geht es euch auch so? Zack, schon ist der November da und mit ihm die kürzeren Tage. Das bedeutet: mehr Zeit für Gemütlichkeit und Kekse, wie beispielsweise meine Pumpkin Chocolate Chip Cookies.

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eigentlich wollte ich im Oktober eine ganze Kürbiswoche machen. Nur Rezepte mit Kürbis – denn Kürbis geht sowohl herzhaft als auch süß! Aber wie das immer so ist, kommt einem das Leben dazwischen und plötzlich ist die Zeit so schnell vergangen, das man gar nicht dazu gekommen ist. Aber: Ich schreibe euch die Rezepte trotzdem auf. Denn sie sind allesamt lecker und man kann ja auch noch nach Oktober Kürbis essen 😉

Auf den November freue ich mich meistens gar nicht so sehr. Das hatte ich in meinem „Hallo November“-Beitrag im letzten Jahr auch schon geschrieben – auf den Dezember freue ich mich immer so sehr, denn er ist weihnachtlich und schön. Der November hingegen ist irgendwie eher grau. Trotzdem gibt es jeden November etwas, auf das ich mich so sehr freue, dass es all das Grau und die dunklen Tage wieder wettmacht: Mama Wunderbrunnens Geburtstag!

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mit Geburtstagen verbunden sind ja auch immer schöne (Geschenke-)Vorbereitungen und das ist etwas ganz Wunderbares. Hinzu kommt, dass es an Mama Wunderbrunnens Geburtstag immer Grünkohl bei Oma gibt – und das ist immer ein großes Highlight!

Auch davor wird es bei uns im Hause Grünkohl geben, denn wir bekommen Besuch von der wunderbaren Graziella von Graziellas Foodblog und ihrem Herzensmann. Dann schmausen wir und liefern uns ein „Siedler von Catan“-Battle – auch darauf freue ich mich schon sehr 🙂

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Überhaupt habe ich dieses Jahr beschlossen, mich nicht von grauen Tagen und der vielen Dunkelheit beeinflussen zu lassen. Kurze Tage bedeuten einfach mehr Zeit für Kerzenschein und Gemütlichkeit. Schlechtes Wetter bedeutet extra große Freude nach einem Spaziergang draußen wieder ins Haus zu kommen.

Und: Die nahende Vorweihnachtszeit bedeutet Kekse backen und weihnachtlich dekorieren. Beides tue ich sehr gerne und wenn es draußen schon dunkel und kalt ist, muss man es sich drinnen eben umso schöner und warm machen! In den nächsten Wochen gibt es euch zu beiden Themen Beiträge für euch – ich freue mich selbst schon sehr darauf 😉

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Pumpkin Chocolate Chip Cookies passen übrigens auch hervorragend in diese graue Jahreszeit – sie sind saftig und voll mit warmen (und vielleicht auch ein bisschen weihnachtlichen) Gewürzen. Ich mache solche Cookies immer gerne etwas kleiner, denn dann sind sie mit einem Haps im Mund und außerdem isst man von kleinen Keksen immer gerne einen mehr 😉

Außerdem verrate ich euch, wie ihr eure eigene Mischung „Pumpkin Spice“ machen könnt – das ist ganz einfach und so lecker. Hier ist nun das Rezept für ungemütliche November-Wochenenden:

Pumpkin Chocolate Chip Cookies

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 110 g weiche Butter
  • 40  weißen Zucker
  • 30 g braunen Zucker
  • 2 große Eier
  • 1 TL Vanillearoma
  • 120 g Kürbispüree
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Pumpkin Spice
  • 150 g Schokotropfen

Für die Pumpkin Spice-Mischung:

  • 2 EL Zimt
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 1/2 TL gemahlener Piment
  • 1/2 TL gemahlene Muskatnuss
  • 1/2 TL gemahlene Nelken

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und dem Vanillearoma schaumig schlagen, dann die Eier hinzugeben. Das Kürbispüree hinzufügen und gut verrühren. Mehl, Backpulver und Gewürze vermengen, zu der Butter-Eier-Mischung geben und verrühren – nicht zu lange mixen, sondern die Zutaten gerade eben verbinden.

2. Die Schokotropfen unterheben. Nun mit Teelöffeln Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im Ofen etwa 13-15 Minuten backen – kommt ein bisschen auf euren Ofen an 😉

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Worauf freut ihr euch im November? Habt ihr etwas Besonderes vor?

Habt es wundervoll,

Alena

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Coffee Cake – oder einfach Kürbis-Streuselkuchen!

Ihr fragt euch jetzt sicher, was denn wohl ein Pumpkin Coffee Cake ist – und das möchte ich euch nur zu gerne erzählen! Er ist, ganz offensichtlich, eine Variation des klassischen Coffee Cake. Und was ist Coffee Cake?

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das fragte ich mich auch, als ich in den USA das erste Mal über diesen Kuchen stolperte. Kaffee-Kuchen? Also Kaffee im Kuchen? Das ist nicht so meins. Ich mag zwar Kaffee gerne, aber Süßspeisen mit Kaffeegeschmack dann eher nicht. (Mit Ausnahme von Tiramisu vielleicht ;))

Schnell stellte ich allerdings fest, dass Coffee Cake gar nichts mit Kaffee zu tun hat. Wikipedia schafft Klarheit: Coffee Cake kann zwar mit Kaffee „gewürzt“ werden, der Name bezieht sich aber tatsächlich darauf, dass dieser Kuchen zum Kaffee gegessen wird. Damit kann ich gut leben!

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Während englischer Coffee Cake angeblich wirklich auch Kaffee enthält, zeichnet sich die amerikanische Variante durch einen fluffigen, hellen Teig, einen cinnamon-swirl in der Mitte und Streusel on top aus. Da ich alle Komponenten liebe, war ich schnell ein Fan von diesem Kuchen 😉

Allerdings habe ich ihn nie selbst gebacken. Bis ich im Sommer vermehrt auf Rezepte für Blueberry Coffee Cake stieß – und natürlich nicht dazu kam, einen ebensolchen zu backen. Die Zeit verging viel zu schnell und zack, gab es keine Blaubeeren mehr. Gut, merke ich mir den Kuchen also für den nächsten Sommer vor…

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein bisschen saisonal wollte ich dann aber trotzdem bleiben und so beschloss ich, keinen simplen Coffee Cake zu backen, sondern eine Pumpkin Coffee Cake. Herbstzeit ist schließlich Kürbiszeit! Neben dem Kürbis sollte mein perfekte Pumpkin Coffee Cake dann aber auch noch einen Zimt-Swirl enthalten – und natürlich Streusel. Quasi die beiden absolut essentiellen Zutaten!

Auf meiner Inspirations-Suche im Internet fand ich einige Rezepte für Pumpkin Coffee Cake, aber die meisten hatten keinen Zimt-Swirl in der Mitte. Diejenigen, die einen hatten, waren dann ohne Streusel…

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Also bastelte ich mir mein ganz eigenes Rezept zusammen. Mit Kürbis, mit Zimt und mit Streuseln! Die Dreifaltigkeit des Pumpkin Coffee Cake-Glücks sozusagen 😉 Der Kuchen, der herauskam, war wunderbar – nicht ganz so fluffig in der Konsistenz, wie ich es mir vorgestellt hatte, denn das Kürbispüree macht den Kuchen etwas fester. Allerdings wird er dadurch gleichzeitig auch saftig und so habe ich das Experiment Pumpkin Coffee Cake als erfolgreich durchgeführt verbucht.

Und für euch gibt es nun das Rezept – ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken!

Pumpkin Coffee Cake

(für eine ca. 36 cm x 24 cm große Backform)

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

Für den Teig:

  • 115 g weiche Butter
  • 120 g Zucker
  • Prise Salz
  • ein Teelöffel Vanillearoma
  • 1 Ei
  • 200 g Kürbispüree
  • 340 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL geriebene Muskatnuss
  • 1/4 TL gemahlene Nelken
  • 80 ml Milch

Für die Füllung (cinnamon swirl)

  • 65 g brauner Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kakaopulver

Für die Streusel (übernommen von meinem Crumble-Rezept, denn das sind die besten Streusel ;))

  • 110 g kalte Butter
  • 110 g Mehl
  • 90 g brauner Zucker
  • Prise Salz

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175° C vorheizen. Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und der Vanille in einer Rührschüssel schaumig schlagen. Das Ei hinzufügen und weiterschlagen. Dann das Kürbispüree dazu und gut verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und den Gewürzen vermischen. Den Mix abwechselnd mit der Milch zum Teig hinzufügen, dabei aber nicht übermixen – die Zutaten sollen sich gerade eben mit dem Teig verbinden.

2. Eine ca. 36×24 cm große Backform einfetten. Eine Hälfte des Teiges hineingeben. Für die Füllung den Zucker mit dem Zimt und Kakao vermischen und über den Teig streuen. Das schmilzt dann fein im Ofen 😉 Nun verteilt ihr den Rest des Teiges darüber. Das geht vielleicht ein bisschen schwer – ich habe ihn mit zwei Teigschaber darüber verteilt und ein bisschen auseinandergezupft, als er zu widerspenstig wurde.

3. Für die Streusel gebt ihr alle Zutaten in eine Schüssel und verknetet es zügig zu einem Streuselteig – die Butter darf sich dabei nicht auflösen, es sollen ja Klumpen entstehen 😉 Die Streusel verteilt ihr nun auf dem Teig. Ab in den Ofen damit! Bei mir hat es etwa 50 Minuten gedauert, das kann aber von Ofen zu Ofen variieren. Macht am besten die Stäbchenprobe.

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lasst euch den Kuchen schmecken – er passt auch sehr gut zu Kaffee und Tee 😉

Habt es wundervoll,

Alena

Kürbissuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbissuppe mit Bacon und karamellisierten Kürbiskernen

Ich weiß, eigentlich ist das Internet voll mit Rezepten für Kürbissuppe! Da dieses aber mein Lieblingsrezept ist und auch gerade solche Klassiker auf den Blog dürfen, präsentiere ich euch hiermit heute meinen Liebling 😉

Kürbissuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Extra für den Blog habe ich das Rezept auch ein bisschen gepimpt. Natürlich schmeckt die Kürbissuppe auch einfach pur köstlich, aber meine kleinen Gimmicks verleihen ihr den gewissen Kick!

Entstanden ist die Suppe übrigens auch in einem besonderen Kontext. Es war der Jahrestag von Herrn Wunderbrunnen und mir. Zu diesem Anlass gab es ein Drei-Gänge-Menü – und der Vorschlag für die Kürbissuppe als Vorspeise kam von meinem Herzensmann persönlich!

Kürbissuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbissuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

(Dabei könnte ich schwören, dass er eigentlich lange Zeit behauptet hat, er möge keine Kürbissuppe. Hm. Spricht für mein Rezept ;))

Jedenfalls hatte ich den Wunsch, die Suppe ein bisschen zu pimpen. Und womit kann man einen Mann meistens glücklich machen? Richtig, Bacon! Und was passt zu dieser Kombi aus deftigem Bacon und sämiger Suppe? Wieder richtig: karamellisierte Kürbiskerne!

Kürbissuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ok, das war jetzt nicht so richtig vorhersehbar, hihi. Aber ich sage es euch: Diese drei Komponenten zusammen sind einfach der Knaller. Die Kürbiskerne darf man allerdings vorher nicht anrösten, dann verbrennen sie zu schnell. Einfach gemeinsam mit dem Zucker in die Pfanne geben und ein paar Minuten später habt ihr herrlich knusprige Kerne mit knusprigem Bacon. Hach!

Die Menge der Suppe lässt sich übrigens auch super variieren – verdoppelt sie, wenn ihr Besuch bekommt, halbiert sie, wenn ihr nur zu zweit seid. Geht alles 😉 Nun verrate ich euch, wie ihr das auch hinkriegt:

Kürbissuppe à la Wunderbrunnen

Kürbissuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 Hokkaido-Kürbis (klein bis mittelgroß ;))
  • 4 Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • Gemüsebrühe
  • Sahne
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

1. Den Kürbis abwaschen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. In kleine Stücke schneiden. Kartoffeln schälen und klein schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.

2. Die Zwiebel in einem Topf in etwas Öl anschwitzen. Die Kürbis- und Kartoffelwürfel dazugeben und ebenfalls etwas anschwitzen. Wasser dazu gießen, sodass das Gemüse gerade so bedeckt ist. Lieber etwas weniger nehmen – ihr könnt später noch mehr dazugeben, wenn die Suppe zu dickflüssig wird. Die Brühe und das Lorbeerblatt ins Wasser und nun köcheln lassen, bis alles weich ist. Das Lorbeerblatt entfernen, alles pürieren und mit der Sahne verfeinern (je nach Geschmack). Salzen und pfeffern – fertig!

Kürbissuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Für die Toppings:

  • eine Packung Bacon
  • Kürbiskerne (nach Bedarf)
  • Zucker

Den Bacon klein schneiden und in einer Pfanne ohne Fett knusprig braten. Die Kürbiskerne in eine andere Pfanne geben und leicht mit Zucker bedecken (ca. 1 EL). Unter ständigem Rühren karamellisieren lassen. Wenn der Zucker braun ist, auf Backpapier geben, abkühlen lassen und etwas auseinander krümeln. Auf die Suppe geben und genießen!

Habt ihr mehr Ideen für leckere Toppings?

Habt es wundervoll,

Alena

 

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mehr Schokoladenliebe mit Lindt + Schokoküchlein mit flüssigem Kern [Werbung]

So liebe Schokoholics. Seid ihr bereit für mehr Schokolade? Für ein Schokoküchlein mit flüssigem Kern? Und noch mehr Schokolade von Lindt?

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ok, dann ist dieser Post was für euch 😉 Ich bekam bereits vor ein paar Wochen eine erneute Anfrage, ob ich die neue Sorte von Lindt Excellence probieren möchte. Pink Grapefruit heißt sie – und obendrauf sollte es nochmal das Lindt Excellence-Sortiment geben.

Nochmal? Einige von euch können sich vielleicht noch erinnern, dass ich dieses Jahr schon einmal mit Schokolade aus dem Hause Lindt versorgt wurde. Damals noch anlässlich der Neuheit mit 78% Kakao. Ich gebe zu – diese Schokolade hat mich nachhaltig beeindruckt. Mittlerweile habe ich sie mir schon so oft nachgekauft, dass ich gar nicht mehr mitzählen kann. Sie ist einfach so unglaublich lecker!

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich hatte damals nicht nur köstlichste Schokoladen-Cupcakes gebacken, sondern auch ein kleines Tasting veranstaltet. Wie uns die einzelnen Sorten geschmeckt haben, könnt ihr hier nachlesen: Schokoladen-Cupcakes und Schokoladen-Tasting

Und es gab noch einen Beitrag von mir, denn vor lauterSchokoladenliebe konnte ich nicht an mich halten. So habe ich neben den Cupcakes auch noch ein Schoko-Törtchen kreiert – ebenfalls mit der tollen Schokolade!

Dieses Mal wusste ich nun also schon ein bisschen, was mich erwarten würde – denn das Lindt Excellence-Sortiment ist wirklich einfach toll. Wenn man keine dunkle Schokolade gewohnt ist, bietet sich die 78%-Tafel übrigens wunderbar für den Einstieg an!

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Neu im Sortiment ist nun die Pink Grapefruit Intense, die ich gemeinsam mit der Orange Intense in meinem Probe-Paket fand. Natürlich mussten beide direkt probiert werden 😉 Ich kann nun also als Ergänzung für mein vorheriges Tasting folgendes hinzufügen:

Pink Grapefruit Intense

Die Schokolade ist feinherb, also nicht ganz so bitter wie die „reinen“ Zartbitter-Sorten. Für den Grapefruit-Geschmack sorgen kleine, fruchtig schmeckende Stückchen in der Schokolade. Lecker, wobei die Stückchen keine reinen Grapefruitstückchen sein können, da sie eine eher feste bzw. zähe Konsistenz haben (darf man an dieser Stelle einen Vergleich zu Fruchtgummi ziehen?).

Ich mag die Schokolade, finde die Stückchen jedoch ungewohnt und vielleicht ein kleines bisschen zu süß. Vielleicht bin ich zu sehr Purist 😉 Dennoch: Die herbe Note der Schokolade passt perfekt zu dem fruchtigen Aroma der Grapefruit! Insofern ist die Kombination absolut gelungen.

Orange Intense

Die Orangen-Schokolade ist jetzt keine Neuheit, trotzdem kann ich sie euch empfehlen: Für den orangigen Geschmack sind ebenfalls Stückchen verantwortlich, die allerdings eine andere Konsistenz haben als die der vorigen Schokolade. Etwas fester sind sie und werden gleichzeitig noch von herrlich knackigen Mandelsplittern begleitet!

 

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dabei möchte ich es heute aber gar nicht belassen, denn man kann mit Lindt-Schokolade so wunderbar backen – deshalb gibt es heute auch ein Rezept für euch. Ehrlich gesagt ist dieses Rezept gar nicht ursprünglich von mir, sondern leicht abgewandelt nach einem Rezept von Liebesbotschaft. Ich liebe diesen Blog sehr – wenn ihr ihn nicht kennt, schaut unbedingt mal dort vorbei!

Das Rezept ist diesem hier nachempfunden: Schokoladentörtchen mit flüssigem Kern

Herr Wunderbrunnen und ich haben es in unserem Sommerurlaub so oft gegessen, dass ich es zuhause unbedingt selber machen musste. Hier ist also das Rezept:

Schokoküchlein mit flüssigem Kern

(reicht für 4 Förmchen)

- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 100 g beste dunkle Schokolade (am besten 78% oder 80%)
  • 100 g Butter
  • 2 Eier
  • 2 Eigelbe
  • 70g Zucker
  • 80g Mehl

Zubereitung

1. Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen. Die Eier, Eigelbe in einer Schüssel mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Schokoladenbutter kurz abkühlen lassen, dann zu der Eier-Menge geben. Das Mehl darüber sieben und unterheben.

2. Vier Förmchen (ich habe die kleinste Schüssel von Ib Laursen Mynte genommen) mit Butter einfetten – und statt zu bemehlen könnt ihr einfach Kakaopulver über die Fettschicht geben, dann lösen sich die Küchlein ganz einfach und ihr habt kein helles Mehl auf den dunklen Küchlein 😉

3. Nun stellt ihr die Förmchen in den Kühlschrank – am besten mindestens 3 Stunden, ihr könnt es aber auch über Nacht machen und so gut vorbereiten! Das Kühlen führt dazu, dass der Teig fest wird und wenn er backt, wird er nicht so schnell „durch“. So wird die Mitte zwar warm, bleibt aber flüssig 😉 Das ist das Geheimnis…

4. Wenns losgehen soll, heizt ihr den Ofen auf 200 Grad vor. Die Förmchen direkt aus dem Kühlschrank in den Ofen und dann ca. 13-14 Minuten backen. Die genaue Backzeit hängt leider ein bisschen von eurem Ofen ab – probiert es aus!

Nach dem Backen stürzen, mit Puderzucker bestäuben und sofort servieren. Mmmmh!

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an Lindt für das zur Verfügung gestellte Probierpaket! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Köfte-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Köfte-Burger mit Feta und karamellisierten roten Zwiebeln

Neulich fiel mir auf, dass ich noch kein einziges Burger-Rezept verbloggt habe. Dabei liebe ich Burger und vor allem Köfte-Burger!

Köfte-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Köfte-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schmeckt übrigens noch besser nach einem Spaziergang im herbstlichen Wald. Liebt ihr das verfärbte Laub auch so sehr wie ich? Die vielen Pilze? Ich kann mich am Herbstwald nicht sattsehen. Deshalb habe ich euch heute ein paar herbstliche Impressionen zwischen die Burgerfotos gemogelt 😉

Ehrlich gesagt liebe ich die meisten Burger, die wir im Hause Wunderbrunnen so herstellen. Meistens sind sie recht simpel. Selbstgemachtes Bun (=Brötchen), selbstgemachte Soße, frisches Hack fürs Patty. Dann natürlich noch die heilige Dreifaltigkeit für den Burger aus Gurke, Tomate und Salat – und Käse.

Ohja, Käse ist wichtig – der Hauptgrund, weshalb ich niemals vegan leben könnte. (Knapp gefolgt von Eiern und BUTTER.) Käse auf Burger ist wirklich eine enorm wichtige Zutat. Wir haben es sogar schon geschafft, quadruple Cheeseburger herzustellen – ja, ihr habt richtig gelesen. Vier Sorten Käse auf einem Burger. Den gibts heute allerdings nicht 😉

Köfte-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Köfte-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Heute erzähle ich euch nämlich, wie man Köfte-Burger macht. Köfte kennt vielleicht auch nicht jedermann, deshalb kurz zur Erklärung: Köfte sind orientalische Frikadellen, die es in verschiedenen Formen und Zubereitungsarten gibt. Wichtig ist unter anderem die Würzung mit Kreuzkümmel und anderen orientalischen Gewürzen. Das macht auch unseren Köfte-Burger-Patty aus! (Vermutlich hat er nämlich sonst mit den ursprünglichen Köfte nicht so viel gemeinsam, hihi.)

Um bei dem etwas südländischeren Thema zu bleiben, gibt es statt dem üblichen Cheeseburger-Käse Feta. Den haben wir auch gleich mit ins Patty gesteckt – umwerfend gut! Außerdem besteht die Burger-Soße aus Tahini und Joghurt. Natürlich gibt es auch die obligatorische Gurke und Tomate. Das gewisse Etwas kommt dann aber tatsächlich durch die karamellisierten roten Zwiebeln.

Köfte-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Köfte-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die herzhaften Patties mit den warmen Gewürzen, der salzige Feta und die süßlichen Zwiebeln – das ist die perfekte Kombination aus Geschmacksrichtungen! Dann noch ein herrlich lockeres Bun dazu, fertig ist der schmackofatz Burger. So soll das sein!

Apropos Bun: Das Rezept dafür stammt gar nicht von mir… sondern von Steph vom wunderbaren Blog Kleiner Kuriositätenladen. Die Burger Buns sind der Knaller, deshalb verlinke ich einfach mal dorthin: Burger Buns nach Kleiner Kuriositätenladen

Und damit ihr den Rest der Geschmacksexplosion ganz einfach nachkochen könnt, gibt es nun mein Rezept für euch:

Köfte-Burger

(für 2 Burger)

Köfte-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 150-180 g Rinderhack pro Patty (je nach Hunger, Geschmack und gewünschter Dicke)
  • 1 zerdrückte Knoblauchzehe
  • ca. 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL gemahlene Koriandersamen
  • Meersalz (nicht ganz 1 TL)
  • zwei gute Prisen frisch gemahlener Pfeffer
  • Prise Kardamom
  • 1/4 TL Piment
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 2 EL glatte, gehackte Petersilie
  • Feta nach Belieben
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 EL Zucker
  • 150 g Joghurt
  • 100 g Tahini
  • 1 1/2 EL frisch gepressten Zitronensaft
  • 1 1/2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Burger Buns 😉

Zubereitung

1. Etwa 50 g des Fetas zerbröseln. Die Gewürze zum Hack geben und vermengen. Die Menge halbieren und Patties formen.  Feta am besten in die Mitte der Patties geben. Den Joghurt mit Tahini, Zitronensaft und Olivenöl verrühren. Tomate und Gurke waschen, in Scheiben schneiden. Die roten Zwiebeln schälen, halbieren und in Ringe schneiden. In einer Pfanne in etwas Fett andünsten, Zucker hinzugeben und unter ständigem Rühren auf nicht zu hoher Hitze karamellisieren lassen. Beiseite stellen.

2. Die Patties entweder grillen oder in der Pfanne braten (etwa 2-4 Minuten von jeder Seite – je nachdem wie durch ihr sie mögt ;)). Die Buns aufschneiden und beide Hälften mit der Tahini-Soße bestreichen. Vom Feta so viele Scheiben abschneiden, dass sie auf die Patties passen. Wenn die Oberseite vom Patty gar ist, die Feta-Scheiben drauflegen, damit sie schmelzen.

3. Wenn die Patties fertig sind, auf die Burger legen. Die roten Zwiebeln darauf verteilen, am Ende die Tomate und Gurke drauflegen. Zusammenklappen und versuchen, beim Abbeißen nicht die größte Sauerei aller Zeiten zu machen 😉

Köfte-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Viel Spaß und guten Hunger!

Habt es wundervoll,

Alena

Teekampagne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Teekampagne – bester Tee + Gewinnspiel [Werbung]

Ich habe es schon vielfach geschrieben: Ich liebe Tee! (Beispielsweise hier.) Allerdings bin ich bislang noch nicht näher darauf eingegangen, was ich denn eigentlich für Tee trinke. Es ist der Darjeeling der Teekampagne – ein ganz besonderer Tee eines ganz besonderen Unternehmens. Da mir dieses Thema sehr am Herzen liegt, möchte ich es heute mit euch teilen.

Teekampagne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Teekampagne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Was ist die Teekampagne?

Die Teekampagne wurde 1985 von Günter Faltin, Professor an der FU Berlin, gegründet. Sein Ziel: Tee in Deutschland günstiger anzubieten, als es bis dahin der Fall war. Er hatte festgestellt, dass der Tee in den Anbauländern nur etwa ein Zehntel vom hiesigen Endpreis kostete. Der Grund: Kleinverpackungen und Zwischenhandel. Tee durchläuft nämlich vom Erzeuger bis hin zum Endverbraucher etwa fünf Zwischenhändler!

Dass diese Zwischenschritte eigentlich unnötig sind, zeigt das Prinzip der Teekampagne: Das Unternehmen verkauft nur eine einzige Sorte Tee, nämlich den echten Darjeeling in grün und schwarz. Dadurch können direkt bei den Erzeugern günstiger große Mengen eingekauft werden. Der Tee wird in 1-Kilo-Verpackungen abgefüllt, was Verpackungsmaterial spart. Dank des Abo-Services der Teekampagne wird der Tee sofort an die Kunden versandt. Das wiederum spart Lagerkosten!

Auch auf Werbung verzichtet die Teekampagne fast gänzlich. Die Qualität des „Champagner unter den Tees“ spricht für sich – gleichzeitig ist die Produktion absolut vorbildlich, was Öko-Landwirtschaft und Klimabilanz angeht. Dazu später mehr!

(Seit Neuestem verkauft die Teekampagne auch noch eine zweiten Sorte: Assamtee – nach denselben Prinzipien!).

Teekampagne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie
Grüner Darjeeling

Teekampagne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wie kam ich zur Teekampagne?

Seit ich denken kann, haben meine Eltern und ich Tee getrunken. Wann wir angefangen haben, grünen Tee zu trinken, weiß ich nicht mehr – ich weiß nur, dass es eine Liebe ist, die bis heute Bestand hat 😉 Anfangs war es noch aromatisierter Grüntee, bis wir irgendwann auf die puren Tees umgestiegen sind.

Der Darjeeling der Teekampagne ist seit ein paar Jahren unser aller Liebling. Meine Mama bekam ihn irgendwann von einer Freundin empfohlen. Die Mund-zu-Mund-Propaganda hat in unserem Fall also funktioniert.

Seitdem ist der Tee fest in meinem Tagesablauf verankert. Ich mache mir jeden Morgen eine Kanne – egal wie hektisch ein Morgen ist oder wie früh ich aufstehen muss. Für eine Tasse Tee ist immer Zeit, muss immer Zeit sein!

Teekampagne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Die Sache mit dem Darjeeling

Darjeeling heißt die Region im südlichen Himalaya, die etwa 2000 Meter hoch liegt. Der Tee, der dort an den steilen Hängen zu sehen ist, wächst langsamer als in den Ebenen weiter unten. Dadurch bekommt er sein besonderes Aroma. Die zarten Blätter zu pflücken ist jedoch mit großem Aufwand verbunden. 12.000 Stück sind notwendig, ehe sie für ein Kilo Tee reichen.

Was viele nicht wissen: Der Darjeeling, den es im Supermarkt zu kaufen gibt, ist gar kein echter Darjeeling. In der Region werden nämlich schätzungsweise 10.000 Tonnen Tee produziert. Weltweit als Darjeeling verkauft werden allerdings 40.000 Tonnen! Das drückt die Preise für echten Darjeeling auf dem Weltmarkt und ist für die Pflücker und Erzeuger von großem Nachteil. Das Geld geht an die großen Handelsketten, die unter dem Namen des Darjeelings Tee verkaufen, der eigentlich zu einem Großteil aus Billigtee besteht.

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Verpackungen der Teekampagne mit dem Darjeeling-Logo des Tea Board of India.

Die Teekampagne führt aus diesem Grund das Darjeeling-Logo des Tea Board of India, das nur führen darf, wer 100 % reinen Darjeeling verkauft. (Es ist damit übrigens das erste Unternehmen in Deutschland, das dieses Logo tragen durfte!)

Die indische Teebehörde hat 2007 einen Antrag gestellt, Darjeeling als geographische Marke schützen lassen. Leider ohne Erfolg, da sich die großen Handelsketten dagegen wehren. Immerhin wurde Darjeeling 2011 in das Register der geschützten Ursprungsbezeichnungen aufgenommen (wie beispielsweise das Lübecker Marzipan). Um Fälschungen zu verhindern, setzt sich die Teekampagne seit Jahren dafür ein, dass Darjeeling als Marke anerkannt wird. Außerdem setzt sie sich für die Aufklärung über die Fälschungsproblematik ein, damit dieses Thema im Bewusstsein bleibt.

Transparenz und Nachhaltigkeit

Was mich direkt beeindruckte, als ich das erste Mal von der Teekampagne hörte, war die Rückverfolgbarkeit. Sämtliche Tee-Packungen sind bis zu ihrem Ursprung zurückzuverfolgen. Von Anfang an veröffentlichte das Unternehmen die Ergebnisse der Rückstandsanalysen auf dem Etikett jeder Packung. Der Preis für den Tee, den die Teekampagne bei den Produzenten einkauft, liegt über dem Weltmarktniveau. Dadurch können die Produzenten nicht nur kostendeckend arbeiten, sondern sogar gewinnbringend.

Die Tees der Teekampagne sind ausnahmslos alle Bio-Tees – und auch hier ist besonders hervorzuheben, dass sie nicht „nur“ bloß bio sind. Das Bio-Siegel umfasst nicht alle Qualität-Standards der Teekampagne, sodass viele der Biotees auch noch das Naturland-Siegel tragen. Diese Zertifizierung ist deutlich strenger und umfasst neben strengsten ökologischen Standards auch soziale Richtlinien. Darüber hinaus sind einige Produzenten sogar FLO-zertifiziert oder arbeiten nach demeter- oder Bioland-Richtlinien.

Wenn euch das Thema Nachhaltigkeit interessiert, findet ihr unter dem folgende Link weitere Aspekte, die die Teekampagne zu dem Thema beachtet und (meiner Meinung nach) sehr vorbildlich gelöst hat: Nachhaltigkeit

Teekampagne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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First und Second Flush

Wenn ihr bei der Teekampagne bestellt, werdet ihr auf drei Sorten Tee stoßen: First Flush, Second Flush und Grünen Darjeeling. Letzterer wird aus der Herbsternte hergestellt und im Gegensatz zum schwarzen Tee nicht fermentiert.

Der First Flush stammt aus der Frühlingsernte, wenn sich nach der Winterruhe zwei Blätter und eine Knospe gebildet haben. Das Aroma des Tees ist ganz fein, die Farbe hellgolden.

Der Second Flush wird aus der Sommerernte gewonnen, wenn die Blätter dunkelgrün sind und die Triebe am meisten Kraft haben. Der Tee ist kräftiger im Geschmack, ebenso die Farbe. Beide Blattqualitäten sind ein wahrer Genuss!

Da ich den Geschmack von purem, nicht-aromatisiertem Tee schon so lange gewohnt bin, ist meine Geschmacksbeschreibung des Darjeelings natürlich ein bisschen voreingenommen. Den grünen trinke ich jeden Tag: Der erste Aufguss ist zart, gleichzeitig frisch und leicht. Der zweite Aufguss ist etwas stärker, aber ich finde den „zartbitteren“ Geschmack von grünem Tee sehr angenehm.

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Schwarzer Darjeeling
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Grüner Darjeeling

Tu dir was Gutes!

Die gesunden Aspekte vom grünen Tee sind ebenso vielfältig wie viel diskutiert. Viele Studien haben mittlerweile belegt, dass der Konsum von grünem Tee bzw. Grüntee-Extrakten eine gesundheitsfördernde Wirkung hat. Beispielsweise wirkt er sich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus.

Vor allem grüner Tee enthält viele Polyphenole, die zu den Antioxidantien zählen. Sie sind dafür bekannt, freie Radikale im Körper einzufangen und vor Krankheiten zu schützen. Weitere Studien haben ergeben, dass grüner Tee gut für den Magen ist, das Herz schützen und sogar beim Abnehmen helfen kann. Auch der Zuckerstoffwechsel kann durch regelmäßigen Konsum von grünem Tee positiv beeinflusst werden.

Wichtig ist jedoch vor allem die Bio-Qualität des Tees, denn viele Tees und auch Matchas sind sehr stark belastet – und dann nützen auch alle eigentlich gesundheitsfördernden Aspekte nichts….

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Welt der Teekampagne geben. Im Folgenden verlinke ich euch noch einmal alle wissenswerten Links sowie den Online Shop. Ihr könnt den Tee auch ohne Abo bestellen, er ist nur nicht immer verfügbar. Da ihr nun aber wisst, warum das so ist, sollte das kein Problem sein. Lasst mich gerne wissen, ob ihr den Tee probiert – ich würde mich sehr über eine Rückmeldung freuen!

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Gewinnspiel

Damit ihr vielleicht gar nicht so lange warten müsst, den Tee zu bestellen, habe ich heute noch ein besonderes Goodie für euch: Ich darf in Zusammenarbeit mit der Teekampagne 50g grünen Darjeeling verlosen! Ist das nicht der Hammer?

Verratet mit dafür bis zum 21. Oktober 2017 in den Kommentaren, wann ihr am liebsten Tee trinkt. Morgens zum Frühstück, in der Mittagspause oder nachmittags, mit einer lieben Freundin zusammen? Ich freue mich auf eure Antworten! Die Teilnahmebedingungen findet ihr hier.


Auflösung: Die Glücksfee hat Christie R. aus dem Lostopf gezogen – herzlichen Glückwunsch! Ich du bekommst eine E-Mail von mir, damit sich dein Tee so schnell wie möglich auf den Weg zu dir machen kann 🙂


Habt es wundervoll,

Alena

Quellen: Website der Teekampagne, MehrWERT-Magazin 1/2015

Vielen Dank an die Teekamapagne für den zur Verfügung gestellten Tee! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.