Erdbeer-Mango-Lassi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Mango-Lassi – so schmeckt der Sommer!

Eigentlich ist ja noch gar nicht Sommer, aber das Wetter in der letzten Zeit war so herrlich – da kam doch direkt schon ein bisschen Sommerfeeling auf. Deshalb gibt es heute einen herrlich erfrischenden Lassi mit Erdbeeren, Mango und Kokos.

Erdbeer-Mango-Lassi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Moment. Kokos?! Wer mich kennt, wird jetzt kurz stutzig geworden sein. Denn: Ich bin zwar wirklich neugierig und offen für alles, was mir so auf den Tisch kommt, aber ein paar Grenzen gibt es dann doch. In keiner wirklich messbaren Reihenfolge und frei von jeder Rationalität stehen diese Lebensmittel auf meiner „Geh mir weg damit“-Liste: Koriander, Kümmel, Kokos. Ok, das mit der Reihenfolge war gelogen. Die Reihenfolge stimmt so, wie sie da steht.

(Gut, Ziegenkäse, Erdnussbutter und alles, was vom Tintenfisch kommt, käme noch dazu. Aber die drei K’s machen so eine hübsche Alliteration ;))

Dass Kokos in der Dreierreihe am Schluss steht, liegt daran, dass ich neulich freiwillig einen Kokos-Joghurt zu mir genommen habe. Und das wiederum lässt sich folgendermaßen begründen: Ich war vor ein paar Wochen bei der lieben Sandra eingeladen. Ihr erinnert euch vielleicht von dem Barbecue français an sie. Jedenfalls gab es ein paar köstlichste Leckereien anlässlich unseres letzte Treffens zu dritt, denn unsere Freundin Jenny ist nun für einige Monate in den USA.

(An dieser Stelle ein leises Schluchzen und Küsschen in deine Richtung, Liebes! <3 )

Erdbeer-Mango-Lassi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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An diesem Nachmittag probierte ich mehrere Sachen zum ersten Mal in meinem Leben: Chia-Pudding, Matcha Latte (jaaa, wirklich jetzt) und – Mango-Lassi. Das war zugegebenermaßen nicht mein erster, aber zumindest in der Form, in der Sandra in zubereitete. Diese ist ganz einfach: Mango, Mandelmilch, etwas Kardamom und – Trommelwirbel! – Soja-Kokos-Joghurt.

Eigentlich stehe ich weder auf Soja-Joghurt noch auf Kokos, aber als ich den Lassi trank, schmeckte er so unfassbar frisch, sommerlich leicht und sanft, dass ich völlig begeistert war. Und das Beste an dem Lassi war überraschenderweise die zarte Kokosnote. Auch als ich den Joghurt hinterher pur probierte, war ich absolut hin und weg. Er schmeckt weder zu stark nach Soja noch nach Kokos… es ist quasi die perfekte Mischung. Wer hätte das gedacht?!

Erdbeer-Mango-Lassi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ein paar Tage später kaufte ich mir den Joghurt selber und aß ihn in meinem morgendlichen Müsli mit den ersten Erdbeeren und Mango. Eine himmlische Kombination! So himmlisch, dass ich den Lassi nachmachen wollte. Mit genau diesen beiden Früchten. So entstand, inspiriert durch Sandra, das „Rezept“, das ich euch heute mitgebracht habe. Rezept in Anführungszeichen, weil es so unglaublich einfach ist!

Ich habe frisches Obst verwendet, aber ihr könnt auch tiefgefrorene Mango nehmen, wenn die frischen nicht so toll aussehen oder ein Vermögen kosten. Das Obst könnt ihr selbstverständlich  auch durch anderes ersetzen!

Als Joghurt habe ich Alpro Natur mit Kokos genommen (und nein, das ist keine Werbung, sondern nur meine Empfehlung ;)). Sandra hatte als Flüssigkeit Mandelmilch verwendet, ich habe nur ein paar Eiswürfel mit in den Häcksler gegeben. Das könnt ihr aber alles nach Gusto anpassen :))

Erdbeer-Mango-Lassi

(für ein Glas)

Erdbeer-Mango-Lassi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • eine halbe Mango
  • eine Handvoll Erdbeeren
  • 250 g Kokos-Joghurt (Soja oder normal)
  • eine Handvoll Eiswürfel oder einen Schluck Mandelmilch
  • wer mag: eine Prise Kardamom (ich habe es in der Kombination mit Erdbeeren aber weggelassen)

Zubereitung

1. Denkbar einfach: Alle Zutaten in einen Blender geben und pürieren, bis eine cremige Flüssigkeit entstanden ist.

2. In ein Glas füllen und am besten frisch genießen!

Erdbeer-Mango-Lassi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das war es auch schon. Ich hoffe, dieses wirklich simple Rezept macht euch Freude und dient vielleicht als Inspiration für weitere Kreationen – auch mit Ananas stelle ich mir diesen Lassi sehr lecker vor!

Genießt das herrliche Wetter :))

Habt es wundervoll,

Alena

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Frühlingshafte Gemüse-Quiche mit Spargel

Heute gibt es Quiche! Denn neulich fiel mir auf, dass es hier auf dem Blog manchmal recht Nudel-lastig ist und machte mir kurz Gedanken. Schließlich will man seine Leser ja nicht langweilen! Aber dann fand ich, dass es durchaus auch Abwechslung gibt. Außerdem habe ich bislang noch keine Beschwerde über zu viele Pasta-Rezepte bekommen. Läuft also ;))

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Hinzu kommt, dass wir tatsächlich oft Nudeln essen. Nicht jeden Tag, aber mehrmals die Woche kommt schon hin. Nudeln sind einfach abwechslungsreich, machen glücklich und laden zu immer neuen Kombinationen ein. Was will man mehr?

Ebenfalls neu kombinieren lässt sich aber auch ein anderes Lieblingsessen im Hause Wunderbrunnen: Quiche. Herr Wunderbrunnen ging kürzlich sogar so weit und sagte, er könne Quiche immer komplett aufessen. Alles auf einmal. In seiner Begeisterung ließ er sich sogar dazu hinreißen, zu reimen: sie lässt sich immer neu bestücken und kann dadurch immer wieder beglücken!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Treffender könnte ich es gar nicht ausdrücken. Denn so ist es: Ein Boden, unendlich viele Möglichkeiten zum Füllen. Eigentlich fast wie mit Nudeln.

Aber eben nur fast. Denn wir essen so eine Quiche nicht komplett auf. Lecker genug wäre es zwar, aber doch auch viel. Stattdessen frieren wir die Hälfte ein und freuen uns an langen Arbeitstagen, wenn ein Abendessen im TK-Fach wartet und die Diskussion entfällt, wer einkaufen geht.

Zusätzlich lässt sich Quiche ganz wunderbar zum Picknick, als Pausensnack, Mittag im Büro oder zu sonstigen außerhäuslichen Aktivitäten mitnehmen. Sie schmeckt nämlich auch kalt sehr gut!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und die Füllung? Da ist erlaubt, was gefällt. Ich hatte unglaublich Lust auf grünen Spargel, Brokkoli und Erbsen. Die hätten sich vermutlich auch alle gut in einer Soße zu Nudeln gemacht, aber dann kam mir die Idee mit der Quiche.

Ich benutze ein ganz klassisches Standard-Rezept für den Boden und die Flüssigkeit. Herausgekommen ist eine Quiche mit herrlich frühlingshaftem Gemüse. Der Käse in der Füllung macht es würzig – wem das zu viel ist, kann die Käse-Menge auch reduzieren. Wobei es im Hause Wunderbrunnen niemals zu viel Käse gibt ;))

Habt ihr Hunger bekommen? Dann ist hier das Rezept:

Gemüse-Quiche mit Spargel

(für eine 28 cm Quiche- oder Springform)

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

Für den Teig:

  • 100 g Butter
  • 200g Mehl
  • 1 Eigelb
  • 25 ml Wasser
  • Prise Salz

Für die Füllung:

  • 250 g grüner Spargel
  • 250 g Brokkoli
  • 100 g Erbsen
  • ein halbes Bund Frühlingszwiebeln
  • 150 g geriebenen Käse (ich habe Emmentaler und Parmesan genommen)
  • 4 Eier
  • 200 ml Sahne
  • 100 ml Milch
  • 1 EL Stärke
  • Pfeffer, Muskatnuss
  • geröstete Pinienkerne als Topping

Für das Backen:

  • getrocknete Hülsenfrüchte (ich habe immer Erbsen)
  • Backpapier
  • eine Quiche- oder Springform (28 cm Durchmesser)

Zubereitung

1. Für den Teig die Zutaten miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. In Frischhaltefolie einwickeln und 30-60 Minuten im Kühlschrank kaltstellen.

2. Der Teig wird blindgebacken – wie das geht, erkläre ich euch jetzt (siehe Bild unten): Den Ofen auf 175 Grad vorheizen und den Teig ausrollen (Pro-Tipp: geht einfacher, wenn ihr ihn schon etwas eher aus dem Kühlschrank nehmt). In die Quiche-Form (eine Springform geht auch) legt ihr nun Backpapier. Noch ein Pro-Tipp: Knüllt das Backpapier erst zusammen, als würdet ihr es in den Müll werfen wollen. Wenn ihr es jetzt auseinanderzieht, ist es etwas „beweglicher“ und passt auch in eine runde Form hinein.

3. Darauf legt ihr dann den Teig und passt eventuell noch die Höhe des Randes an. Dann stecht ihr den Teig mit einer Gabel ein. Darüber kommt nun noch ein Stück Backpapier. Darauf verteilt ihr die Trockenerbsen (die ihr dafür übrigens immer wieder verwenden könnt). Den Teig in den Ofen schieben und 15 Minuten backen. Die obere Schicht Backpapier entfernen und den Ofen anlassen!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

4. Während der Teig im Ofen backt, könnt ihr schon das Gemüse waschen, putzen und in Stücke bzw. Scheiben schneiden. Den Spargel in einem Topf mit kochendem Wasser 5 Minuten köcheln. Eine Handvoll Pinienkerne entweder schon goldbraun rösten oder beiseite stellen – wenn sie nur auf der Quiche backen, werden sie nicht so „röstig“ ;))

5. Das Gemüse auf dem vorgebackenen Teig verteilen. Käse, Milch, Sahne, Stärke und Eier verquirlen und mit Pfeffer, Muskat und eventuell Salz abschmecken. Über das Gemüse gießen und die Form anschließend auf die Arbeitsplatte klopfen, damit sich die Flüssigkeit gut verteilt. Die Pinienkerne darauf verteilen und im Ofen 30-35 Minuten backen – die Backzeit kann nach Ofen variieren.

Die Quiche ist fertig, wenn sie goldbraun ist und die Füllung komplett gestockt (also fest) ist!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wie ich eingangs bereits schrieb, könnt ihr die Füllung natürlich beliebig variieren und den Jahreszeiten anpassen! Ich finde solche Gerichte besonders schön – je nach Saison haben sie einen ganz eigenen Charakter.

Habt es wundervoll,

Alena

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladenliebe mit Lindt + ein Schoko-Törtchen [Werbung]

Seid ihr auch solche Chocoholics wie ich? Falls ja, habe ich heute das perfekte Törtchen, um eure Gelüste zu stillen!

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Als die Kooperationsanfrage von Lindt in mein Postfach flatterte, hüpfte mein Herz vor Freude. Ich liebe nämlich nicht bloß Schokolade, sondern vor allem und ganz besonders Lindt. Ob Goldhasen zu Ostern, Lindor-Kugeln oder einfach ganz simpel die Excellence-Reihe – ich liebe alle Sorten. (Ok, mit Ausnahme von Nuss- und Nougat-Schokolade. Die mag ich aber einfach generell nicht ;))

Umso mehr freute ich mich, als ich erfuhr, dass ich ein Probierpaket erhalten sollte – und dann auch noch die Zartbitter-Reihe! Ein wahrgewordener Traum. Denn tatsächlich gönne ich mir eher selten die „dunklen“ Excellence-Tafeln. Dabei mag ich dunkle Schokolade wahnsinnig gerne!

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Im ersten Moment war ich mir dann aber gar nicht so sicher, was ich mit den vielen Schätzchen anstellen will. So probieren ging klar. Aber dann? Diese Schokolade ist so lecker, dass es eigentlich eine Sünde wäre, sie zu verbacken. Dachte ich. Aber euch nur zu erzählen, wie toll und wie die einzelnen Abstufungen der Edelbitter-Schokolade schmecken, fand ich auch unspannend.

Und direkt an diesen Gedanken anknüpfend fand ich dann auch, dass man eigentlich gerade mit so guter Schokolade backen sollte. Nicht umsonst ist meine liebste Zutat in Schokoladen-Rezepten „beste Schokolade“! So schnell also waren meine Zweifel beseitigt und ich machte mich an die Rezeptentwicklung.

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der Plan war schnell klar – ich wollte kleine Törtchen machen. Ein Kakako-Mürbeteigboden unten, oben drauf eine Füllung aus Mascarpone und geschmolzener Schokolade. Da eine der Sorten „Granatapfel“ heißt, sollte das Ganze dann noch mit Granatapfelkernen getoppt werden. Backen wollte ich die Törtchen in den hübschen runden Créme Brûlée-Förmchen, die ich seit einer Weile besitze. Blöd, dass sich so ein Mürbeteig nicht einmal ein bisschen aus diesen Form lösen lässt ;)) Ich empfehle euch also das Backen in Tartelette-Formen mit herausnehmbarem Boden (die ich im Anschluss an den nicht herauslösbaren Mürbeteig bestellte – leider etwas spät).

Nachdem ich also die Mürbeteigböden leicht wutschnaubend aus den Formen gekratzt hatte, wusste ich eine Weile nicht weiter. Dann kam mir die Idee: Es gibt Kuchen, die haben einen Boden aus Kekskrümeln. Mache ich doch einfach aus den vielen kleinen Böden einen großen! Mit etwas geschmolzener Schokolade, damit es gut zusammenhält. Gesagt, getan – das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie ich finde. Auch wenn es nicht aus einem Tartelette-Förmchen kommt, sondern aus einer Springform mit 20 cm Durchmesser. Und es schmeckt so so schokoladig gut! Immerhin kann ich euch so zwei Zubereitungsarten aufschreiben ;)) (Und Erfahrungswerte weitergeben…)

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Creme ist übrigens ganz köstlich! Sie mag nicht besonders leicht sein, aber der Genuss steht hier an erster Stelle. Und: sie schmeckt super fluffig und leicht – im Gegensatz zu einer Buttercreme. Insofern passt sie auch perfekt in die wärmere Jahreszeit :))

Die Lindt-Schokolade eignet sich auf jeden Fall hervorragend zum Backen. Sie schmeckt wunderbar sanft, trotz der herben Noten, die mit Edelbitter-Schokolade einhergehen. Noch habe ich nicht alle Sorten probiert, aber das wird nicht mehr lange dauern ;)) Besonders angetan hat es mir die Granatapfel-Schokolade – feinherb, mit getrockneten Granatapfelstückchen durchsetzt. Das Herbe der Schokolade harmoniert  ausgezeichnet mit der säuerlichen Süße der Fruchtstücke und macht die Schokolade zu einem wirklichen Genuss. 

Und im Törtchen macht sie sich auch ganz herrlich, deshalb gibt es nun das Rezept:

Granatapfel-Schokolade-Törtchen

(für eine Backform mit 20 cm Durchmesser)

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten (für den Mürbeteig)

  • 125 g Mehl
  • 25 g Backkakao
  • 50 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 1 Eigelb
    außerdem optional:
  • 50 g Lindt Excellence 50 %
  • 15 g Butter

Zutaten (für die Füllung)

  • 100 g Lindt Excellence Granatapfel
  • 50 g Lindt Excellence 50%
  • 250 g Mascarpone
  • Granatapfelkerne nach Belieben
  • Schokolade zum Raspeln
  • Puderzucker

Zubereitung

1. Für den Mürbeteig gebt ihr die ersten Zutaten in eine Schüssel und verknetet sie miteinander, bis ein glatter Teig entsteht. Für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Dann so ausrollen, dass der Teig in die Form passt. Im Ofen bei 175 Grad etwa 10-12 Minuten backen (je nach Ofen).

2. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Ihr könnt den Boden in der Form lassen. Oder, für die extra große Schokoladenliebe: Die 50%ige-Schokolade mit der Butter im Wasserbad schmelzen lassen. Den Teig zerkrümeln und mit der Schoko-Butter-Masse vermengen. In die Springform drücken und nochmal kalt stellen.

3. In der Zwischenzeit die Granatapfel-Schokolade und die restliche 50%-Schokolade im Wasserbad schmelzen und eventuell ganz leicht abkühlen lassen. Währenddessen die Mascarpone aufschlagen. Die Schokolade dazu geben und verrühren, bis sich alles verbunden hat. Die Creme auf den Boden geben. Kalt stellen.

4. Vor dem Servieren etwas Schokolade raspeln und den Granatapfel entkernen. Das Törtchen nach Belieben damit dekorieren und zum Schluss noch einen Hauch Puderzucker darüber sieben. Guten Appetit!

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Während ich das Rezept aufschreibe, bekomme ich Hunger. Also schnell noch ein Stück Schokolade naschen…

ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken!

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an Lindt für das zur Verfügung gestellte Probierpaket! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Pasta mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tortiglioni mit grünem Spargel und Cherrytomaten

Zu meinen saisonalen Lieblingen gehört neben Bärlauch und Rhabarber natürlich auch Spargel. So ein tolles und vielseitiges Gemüse! Heute habe ich es euch in Kombination mit schnellen Tortiglioni mitgebracht.

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Im letzten Jahr habe ich euch schon ein leckeres Rezept gezeigt, das den Spargel mal abseits der klassischen Kartoffeln-Schinken-Kombi zeigt: Spargelpesto!

Die Geschichte, wie ich meine Liebe zu Spargel nur durch die Liebe fand… die könnt ihr dort nachlesen. Mittlerweile bin ich wirklich zu einem großen Spargelfan geworden und freue mich riesig, wenn die Saison beginnt. Gut, vielleicht freue ich mich noch ein bisschen mehr auf die Beeren-Saison – aber Spargel ist einfach so lecker und die Zeit viel zu kurz!

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Noch dazu muss ich an dieser Stelle mal hervorheben, wie fotogen dieses Gemüse doch ist. Wunderschön, oder? Dabei finde ich grünen Spargel fast noch ein bisschen hübscher. Die kleinen zarten Triebe am Kopf, die manchmal aussehen wie ein Mini-Spargel… die Natur ist ein wahrer Künstler!

Grünen Spargel esse ich übrigens am liebsten gebraten. Für dieses Rezept hatte ich ihn ursprünglich auch erst angebraten. Dann kam er jedoch in die Soße und köchelte recht lange noch vor sich hin. Da hatte sich das schöne Braten gar nicht gelohnt… also lieber entweder kurz mit den Nudeln kochen, oder anbraten und erst ganz zum Schluss in die Soße geben.

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Man beachte übrigens das Farbkonzept meiner Fotos! Bin ich ja fast ein bisschen stolz drauf, obwohl ich es so gar nicht geplant hatte. Oder vielleicht nicht bewusst – nach sechs Jahren Kunstgeschichtsstudium ist es vielleicht auch mittlerweile einfach so selbstverständlich, dass ich darüber gar nicht groß nachdenken musste. Mir fiel es erst auf, als ich die Fotos bearbeitete und dachte: „Huch, grüner Spargel, rote Tomaten – grüne und rote Blumen! Wie gut das passt!“

Über solche kleinen Dinge freue ich mich. Ist doch schön, oder? Darauf schenke ich euch jetzt ein Glas Wein ein und erzähle euch, wie ihr diese wunderbaren Tortiglioni nachkochen könnt:

Tortiglioni mit grünem Spargel und Cherrytomaten

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • Tortiglioni (Menge nach Geschmack und Hunger)
  • 500 g grüner Spargel
  • 200 g Cherrytomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Zehe Knoblauch (nach Geschmack)
  • 75 ml Weißwein
  • ein Becher Crème fraîche
  • eine Handvoll Blätter frischen Basilikum
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Die Schalotte und den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Cherrytomaten waschen und vierteln. Vom Spargel die Enden abschneiden und bei Bedarf das untere Drittel schälen. Schräg in etwa 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Köpfe ganz lassen.

2. Das Nudelwasser aufsetzen. Die fein geschnittene Schalotte und Knoblauch in etwas Öl anschwitzen. Mit dem Weißwein aufgießen und etwas reduzieren. Dann die Crème fraîche einrühren und köcheln lassen. Die Nudeln in gesalzenem Wasser kochen – dabei 3 Minuten, bevor sie fertig sind, den Spargel dazugeben. Blanchieren lassen, bis die Nudeln fertig sind. Abgießen.

3. Wenn der Spargel zu den Nudeln ins Wasser hüpft, dürfen die Tomaten in die Soße und dort noch kurz köcheln. Den Basilikum hacken und kurz vor Ende in die Soße geben. Die Nudeln und den Spargel dazu geben und gut vermengen. Fertig!

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Cheers, ihr Lieben – genießt die Spargelzeit, die jetzt zum Glück erst richtig losgeht :)) Und wenn ihr mögt, verratet mir euer liebstes Spargelgericht in den Kommentaren!

Habt es wundervoll,

Alena

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Omas Zitronenkuchen zur (Geburtstags-)Feier des Tages!

Heute ist in vielerlei Hinsicht ein besonderer Tag: Zum einen habe ich Geburtstag. Ich werde den Tag mit einer lieben Freundin verbringen, Kuchen für meinen Besuch morgen backen und mit Herrn Wunderbrunnen Spargel essen. Rundum perfekt also! Perfekt ist auch der Zitronenkuchen, den ich euch heute mitgebracht habe. Am Geburtstag gibt man schließlich einen Kuchen aus :))

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zum anderen ist der Zitronenkuchen mein Beitrag zu Madame Desserts Blogparade zum Thema „Geburtstag im Schlaraffenland“. Hinter Madame Dessert steht die zauberhafte Eva, die ihren Blog mit viel Liebe und Herzblut betreibt. Ihr findet dort überwiegend süße Leckereien, bei denen euch garantiert das Wasser im Mund zusammenlaufen wird!

Nun feiert die liebe Eva am 24. April ihren 30. Geburtstag und hat sich zu diesem Anlass viele Blogger eingeladen – ob Food oder DIY, es wird in jedem Fall schön! Und in meinem Fall auch lecker, denn ich wurde zu dieser wundervollen Runde eingeladen und fühle mich sehr geehrt.

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eva gehört zu den Menschen, die man sofort und auf  Anhieb gern hat. Sie hat eine ganz außergewöhnlich fröhliche und offene Art – wenn man von so einer Erscheinung angestrahlt wird und umarmt wird, dann kann man nicht anders, als direkt ihre Freundin sein zu wollen! Und genau solche Leute brauchen wir viel mehr auf der Welt.

Also liebe Eva: auch wenn es noch drei Tage hin ist, wünsche ich dir zu deinem Geburtstag alles nur vorstellbar Liebe und Gute! Mögen alle deine Wünsche in Erfüllung gehen und dein neues Lebensjahr randvoll mit lieben Menschen, gutem Essen und ganz viel Gesundheit sein! Und natürlich wünsche ich dir auch weiterhin so viel Erfolg und kreative Ideen für deinen Blog :))

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dass ich einen Zitronenkuchen zur Blogparade beisteuere, hatte ich zwar ursprünglich geplant, nicht aber die Umstände. Die Geschichte dazu erzähle ich euch aber nicht heute, sondern mache ein bisschen einen auf #teaser #staytuned. Alles nur, damit ihr ganz unglaublich neugierig bleibt, was ich denn da wohl Geheimnisvolles zu erzählen habe, gnihihi.

Also. Zurück zum Zitronenkuchen! Ich muss dazu gestehen, dass das einer meiner liebsten Kuchen aller Zeiten ist. Natürlich würde ich vermutlich etwas Ähnliches sagen, wenn ich jetzt mein Lieblings-Schokoladenkuchen vor mir stünde… aber nein, dieser Zitronenkuchen ist wirklich einer meiner Lieblinge.

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und es muss dieses eine bestimmte Rezept sein, denn es ist das von meiner Oma und es ist Gesetz, dass Omas Rezepte immer die besten sind! So hat vermutlich jede Familie ihr ganz eigenes und weltbestes Zitronenkuchen-Rezept.

Meine Oma backt diesen Kuchen eigentlich immer als Blechkuchen. So habe ich ihn kennengelernt und so backt meine Mama ihn auch immer. Der Grund ist ganz einfach: Ein Blechkuchen hat die größtmögliche Fläche für ganz viel zitronigen Zuckerguss. Und da der Zuckerguss beim Zitronenkuchen quasi essentiell wichtig ist, versteht sich diese Logik von selbst.

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nun bin ich aber auch ein großer Fan von Gugelhupfen (wie ist eigentlich die Mehrzahl – Gugelhupfs? Hüpfe?) und beschloss, den Zitronenkuchen einmal in dieser Form auszuprobieren. Was soll ich sagen – ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden! Optisch macht er richtig was her und wenn man den Zuckerguss etwas dickflüssiger anrührt, läuft auch nicht direkt alles runter, sondern bleibt hübsch auf dem Kuchen kleben.

Eine Variante wäre eventuell noch, den Kuchen mit Löchern zu versehen, in die der Guss dann reinläuft… das probiere ich beim nächsten Mal aus. Nun bekommt ihr aber erstmal das Rezept. Das Rezept meiner Oma. Haltet es in Ehren! :))

Zitronenkuchen

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 200 g zimmerwarme Butter
  • 200 g Zucker
  • 3 Eier
  • 100 g Speisestärke
  • 300 g Mehl
  • 3 gestrichene TL Backpulver
  • 125 ml Milch
  • geriebene Schale und Saft einer Bio-Zitrone
  • Puderzucker
  • Saft einer weiteren Zitrone

Zubereitung

1. Den Ofen auf 160 Grad vorheizen. Eine Gugelhupf-Form gut einfetten. Das Mehl, die Stärke und das Backpulver in einer Schüssel vermengen. Die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen. Alles bereitstellen.

2. Die Butter schaumig schlagen. Diesen Punkt habe ich früher oft unterschätzt – dabei ist es wirklich wichtig! Ihr dürft die Butter ruhig 10 Minuten lang schlagen ;)) Dann unter ständigem Weiterschlagen nach und nach die Eier, den Zucker und die Zitronenschale hinzugeben. Zum Schluss den Zitronensaft einfließen lassen.

3. Nun abwechselnd Mehl und Milch hinzugeben – ich nehme immer jeweils ein Drittel. Dabei immer nur so lange mixen, bis sich alles gerade so vermengt hat. Den Teig anschließend in die Gugelhupf-Form geben und glatt streichen. Auf der zweituntersten Schiene backen – bei mir hat es 45-47 Minuten gedauert, bis der Kuchen durch war und eine schöne, goldene Farbe hatte. Es kann aber von Ofen zu Ofen variieren, macht also lieber schon früher eine Stäbchenprobe und schiebt ihn notfalls nochmal rein ;))

4. Wenn der Kuchen etwas abgekühlt ist, könnt ihr ihn aus der Form stürzen. Lasst ihn ganz abkühlen und rührt dann aus dem Puderzucker und der Zitrone einen Guss – je dickflüssiger er ist, desto besser hält er auf dem Gugelhupf! Auf flacheren Kuchen könnt ihr ihn auch etwas dünnflüssiger machen.

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ist das nicht eine tolle Farbe? Ich liebe diesen Kuchen! Und ich liebe Geburtstag feiern. In diesem Sinne wünsche ich euch noch viel Spaß bei Madame Desserts Party, die noch den ganzen April dauern wird. Schaut mal bei ihr vorbei, denn es lohnt sich.

Danke, liebe Eva, dass ich dabei sein darf – ich stoße heute auf dich an. Cheers!

Und wenn ihr meinen Kuchen nachbackt, freue ich mich über euer Feedback – meine Oma sicher auch ;))

Habt es wundervoll,

Alena

Bärlauch-Dip - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Saisonaler Aufstrich: Bärlauch-Feta-Dip

Nachdem ich euch letzte Woche mein Rezept für Bärlauch-Pesto verraten habe, geht es heute bärlauchig weiter. Es gibt nämlich einen Bärlauch-Feta-Dip, der bestimmt auch zum Osterbrunch eine gute Figur macht!

Bärlauch-Dip - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dass Bärlauch unglaublich vielseitig ist, lässt sich im Moment auf allen Blogs beobachten. Die Ideen für Rezepte mit Gnocchi, Risotto, Brote, Brotaufstriche und dergleichen sprudeln nur so. Ich liebe es! So viele tolle Ideen, geballte Kreativität wohin man schaut – mehr Aufmerksamkeit könnte sich ein saisonales Lebensmittel wohl kaum wünschen ;))

Ich wollte den Bärlauch so kurz vor Ostern gerne möglichst frühstücks- bzw. brunch-tauglich verarbeiten. Ostern ist für mich nämlich immer mit einem großen, ausladenden Frühstück verbunden. Und dazu gehören auch leckere Dips und Brotaufstriche.

Bärlauch-Dip - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bärlauch-Dip - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mein heutiges Rezept ist recht simpel, lässt sich aber auch super variieren. Die Grundlage ist eine Mischung aus Feta, Frischkäse und etwas Olivenöl. Das wird dann mit dem Zauber- bzw. Pürierstab bearbeitet, wobei ich dieses Mal nicht ganz so fein püriert habe. Ihr könnt es aber auch ganz fein machen, dann habt ihr eine richtige Creme!

Natürlich könnt ihr auch etwas anderes hineingeben als Bärlauch. Paprika, Frühlingszwiebeln, Radieschen… eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt ;))

Bärlauch-Dip - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bärlauch-Dip - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Brötchen habe ich übrigens nach dem Rezept für das weltbeste Brot gemacht. Wenn ihr das noch nicht kennen solltet, dann lege ich euch diesen Link ans Herz: Das weltbeste Brot. Das Rezept stammt von Jasmin von elbmadame – einer meiner Lieblingsblogs!

Das Brot ist ungelogen das beste, das ich je gegessen habe. Ich backe es sehr oft, denn es ist einfach gemacht, absolut köstlich! Und es lässt sich auch super einfrieren. Probiert es unbedingt mal aus ;))

Normalerweise mache ich ganz simple Brotlaibe daraus, aber kürzlich hatte ich Lust zu experimentieren. Ich wollte Knoten machen. Mit Bärlauch-Pesto! Also machte ich aus der einen Hälfte des Teigs ein Faltenbrot mit Bärlauch. Den Rest teilte ich in gleich große Stücke, rollte sie aus, bestrich sie mit dem Pesto, rollte sie zusammen (wie bei Zimtschnecken) und formte dann Knoten.

Bärlauch-Dip - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Es war ein bisschen pfriemelig, aber ich finde das Ergebnis ganz gelungen. Ihr könnt natürlich auch einfach normale Brötchen aus dem Teig formen und dazu dann das Pesto servieren. Schmeckt genauso gut ;))

Und falls ihr noch weitere Last-Minute-Anregungen für euer Osterwochenende braucht – hier ist noch eine kleine Auswahl an Rezepten, die ich bisher zu dem Thema verbloggt habe:

Schweizer Osterkuchen („Osterchüechli“)

Selbst gebeizter Lachs

Eierlikörtorte

Rhabarber-Clafoutis

Bärlauch-Feta-Dip

Bärlauch-Dip - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 20g Bärlauch
  • 100g Hirtenkäse
  • 80 Frischkäse
  • 1 El Olivenöl
  • Pfeffer, evtl. Salz

Zubereitung

1. Den Bärlauch grob zerzupfen und in ein hohes Gefäß geben. Die restlichen Zutaten dazu geben und mit dem Zauberstab bearbeiten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

2. Mit Pfeffer würzen – mit dem Salz erstmal sparsam sein, da der Feta oft schon sehr salzig ist! Abschmecken und in einem Schälchen anrichten.

Bärlauch-Dip - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wünsche euch ein wunderschönes Osterwochenende! Genießt die Zeit, leckeres Essen, das eine oder andere Schoko-Ei und macht es euch trotz des Aprilwetters schön!

Habt es wundervoll,
Alena

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Fluffiges Dessert-Glück: Rhabarber-Clafoutis

Die meisten meiner Beiträge entstehen selten spontan und mit recht viel Vorlauf. Der Clafoutis, den ich euch heute mitgebracht habe, ist allerdings erst am letzten Wochenende in meinen Magen gewandert. Warum ich ihn dann doch in Rekordzeit verbloggt habe, erzähle ich euch heute.

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Im Moment ist die Zeit der nur saisonal verfügbaren Leckereien. Bärlauch, Spargel – und natürlich Rhabarber! Ich liebe die roten Stängel, die sich beim Kochen leider immer in eine Masse mit äußerst unfotogener Farbe verwandeln. Über den Geschmack sagt das allerdings wenig aus. Never judge a book und so ;)) Und spätestens zur Erdbeerzeit kann man die roten Früchtchen dazugeben! Das schmeckt dann nicht nur lecker, sondern sieht auch unfassbar gut und sommerlich aus.

Aber zurück zu meiner Geschichte. Ich hatte schon eine ganze Weile Rhabarber-Hunger. Gleichzeitig hatte ich Lust auf irgendwas mit Quark. Der steht nämlich immer in meinem Kühlschrank und ich wollte ihn mal anders essen als immer nur auf Brot oder im Obstsalat.

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dann kam Mama Wunderbrunnens Idee: ein Clafoutis! Das wollte ich. Unbedingt. Wer es nicht kennt: Ein Clafoutis ist ein Dessert aus dem Ofen und besteht aus einer Sorte Obst, die mit einer Art Pfannkuchenteig übergossen und dann gebacken wird. Eigentlich gehört da auch kein Quark rein. Aber ich habe mein Rezept damit aufgemotzt und es funktioniert super!

Just an dem Tag, an dem ich die Back-Orgie eingeplant hatte, rief mich eine liebe Blogger-Freundin an: Käthe von Käthes Kekse. Manch einer wird sie kennen, denn einerseits war sie an meinem Blog-Geburtstag mit den schnieken Cookie Pops zu Besuch bei mir und andererseits macht sie die wunderschönsten und kunstvollsten Kekse aller Zeiten!

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf ihrem Blog zeigt sie diese Kunstwerke neben Tutorials, wie ihr das genauso schön nachmachen könnt. Eben jener Blog feiert nun seinen dritten Geburtstag – und ich durfte schon mit meinem Rhabarber-Clafoutis Gast auf der Geburtstagssause sein! Deshalb auch an dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch, liebe Käthe! :))

(Übrigens könnt ihr noch bis Sonntag an ihrer Verlosung teilnehmen – schaut einfach HIER vorbei!)

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Einladung war spontan, aber es war für mich dennoch Ehrensache, etwas zu backen und geburtstagstauglich abzulichten. Also gab es den Clafoutis in Gesellschaft von Wimpelkette und bunten Strohhalmen – und nebenbei verzierte ich alles noch etwas österlich. Immerhin ist bald Ostern und dieser Clafoutis macht auch zum Osterbrunch eine sehr gute Figur!

Hier ist das Rezept:

Rhabarber-Clafoutis

(reicht für zwei Auflaufförmchen mit 12 cm Durchmesser)

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 Ei
  • 25 g Zucker + 1 EL Zucker
  • 50 g Mehl
  • 100 ml Milch
  • 100 g Quark
  • 2 Stangen Rhabarber (oder nach Geschmack)

Zubereitung

1. Ofen auf 160-170 Grad vorheizen. Den Rhabarber schälen und in Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben und mit 1 EL Zucker (oder nach Geschmack) bestreuen. Gut vermischen.

2. Das Ei mit dem Zucker schaumig schlagen. Das Mehl und die Milch hinzugeben, vermischen. Am Ende den Quark unterrühren.

3. Die Rhabarber-Stücke in die Förmchen geben und mit der Teigmasse übergießen. Da der Teig nicht doll aufgeht, können die Förmchen ruhig voll sein.

4. Je nach Temperatur etwa 25-30 Minuten backen. Der Teig wird nicht fest sein, aber der Clafoutis bekommt dann eine schöne Farbe.

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr könnt den Clafoutis übrigens auch gut nochmal aufwärmen, denn warm schmeckt er am besten. Einfach bei 180 Grad etwa 7-10 Minuten in den Ofen stellen. Habe ich alles getestet – und meiner Erfahrung nach schmeckt er am besten mit Vanilleeis oder Vanillesoße. Mmmhh…

Am Freitag gibt es übrigens noch ein Rezept, falls ihr noch etwas Inspiration für euren Osterbrunch braucht! Schaut also gerne vorbei :))

Habt es wundervoll,

Alena

Bärlauch-Pesto – saisonaler Klassiker

Endlich ist sie wieder da, die schöne und leider immer viel zu kurze Bärlauch-Zeit. Ich liebe Bärlauch und deshalb habe ich euch heute als erstes Rezept für die Saison Bärlauch-Pesto mitgebracht!

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Bärlauch-Pesto habe ich ehrlich gesagt schon im letzten Jahr gemacht und in Blog-Form gebracht. Leider war ich etwas spät dran und die Bärlauch-Saison mittlerweile vorbei. Also musste das Rezept in eine Art Saison-Schlaf gehen und ich ungeduldig darauf warten, dass die grünen Blätter endlich wieder wuchsen.

Den Beginn der Saison kann man in der Blogger-Szene immer ziemlich gut daran ablesen, dass plötzlich Bärlauch-Rezepte sprießen wie die Pflanze! Hach. So eine schöne Zeit!

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Während ich diese Zeilen tippe, esse ich übrigens ein Brötchen mit Bärlauch-Pesto. Und einem Bärlauch-Feta-Dip. Real life und so. Ich stinke sicher drei Meilen gegen den Wind, aber das ist mir egal – ich liebe Bärlauch und wahre Liebe schert sich nicht um knoblauchige Fahnen!

Das Rezept für den Dip bekommt ihr übrigens nächste Woche. Versprochen. Das vom letzten Jahr passiert mir nicht noch einmal! Ich will euch ja schließlich nicht vorenthalten, mit Bärlauch befahnt durch die Osterzeit zu spazieren. Und Dips zum Osterbrunch kann man nie genug haben.

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auch Pesto geht meiner Meinung nach immer. In allen Formen – in Grün mit Basilikum, Oregano oder auch Spargel (ein Rezept dazu habe ich euch HIER gepostet). Auch rotes Pesto mag ich sehr gerne.

Und obwohl man Pesto natürlich auch ganz wunderbar auf Brot schmieren kann, esse ich es am liebsten mit Nudeln. Bandnudeln, um genau zu sein – und wenn ich ganz ganz genau bin: selbst gemachte Bandnudeln!

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das ist zugegebenermaßen ein bisschen zeitaufwendiger als gekaufte Nudeln in den Topf zu werfen, aber auch nicht sehr. Es schmeckt in jedem Fall am besten! Ich werde euch nochmal eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung für mein perfektes Nudelrezept posten :))

Aber hier gibt es nun erstmal mein Rezept für:

Bärlauch-Pesto

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 50 g Bärlauch
  • 50 g Parmesan
  • 40 g Pinienkerne
  • 30 g Olivenöl
  • Pfeffer und eventuell ein kleines bisschen Salz

Zubereitung

1. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten. Den Bärlauch grob hacken. Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab bearbeiten, bis das Pesto eure gewünschte Konsistenz hat. Eventuell müsst ihr noch Öl hinzugeben und mit Pfeffer und Salz würzen.

2. Das Pesto zu Nudeln, Brot oder Fleisch servieren und genießen!

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachmachen! Vielleicht wohnt ihr ja sogar in einer Gegend, wo Bärlauch wild im Wald wächst? Ansonsten ist der Bärlauch übrigens meistens auf dem Wochenmarkt günstiger als im Supermarkt… kleiner Tipp ;))

Habt es wundervoll,

Alena

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Deko-Inspiration für Ostern und den Balkon im Frühling

Wie bereits in meinem „Hallo April!“-Beitrag angekündigt, gibt es heute nun etwas Deko-Inspiration für Ostern. Da das für sich genommen nicht so viel Raum einnimmt, habe ich euch einfach auch noch ein paar Impressionen von meinem Balkon mitgebracht. Falls ihr denn noch nicht bepflanzt habt, wird es nämlich langsam Zeit!

Ich gerate in der Vor-Vorweihnachtszeit ja immer etwas in eine Art Ekstase, weil ich die Zeit einfach so sehr liebe. Im tristen November- und Dezembergrau finde ich es umso schöner, es sich in der Wohnung extra gemütlich zu machen. Viele Kerzen, Amaryllis, Tannenzapfen, ab und zu mal ein kleiner Weihnachtsmann und vor allem Kugeln – in allen Farben und Größen!

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

An Ostern verhält es sich ähnlich, aber auf andere Art und Weise. Da kriege ich von pastellfarbenen Tulpen oder anderen Blumen nicht genug, ebenso wie von Kerzen in Eierform. Außerdem liebe ich Osterhasen!

Österliche Deko wirkt immer irgendwie frisch und leicht – deshalb muss man auch gar nicht so riesigen Aufwand betreiben. Hier sind meine Favoriten, die ihr euch ganz einfach auch ins Haus holen könnt:

1. Zweige in der Vase

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Ich glaube, ich hatte diesen Punkt auch schon in meiner Vorweihnachts-Deko-Liste aufgeführt. Was der Hartriegel im Winter, ist für mich die Kirsche im Frühling. Kirschzweige schräg angeschnitten in eine große Vase oder ein anderes Gefäß – fertig! Mit etwas Glück gehen die Blüten an den Zweigen auf und ihr habt (leider nur für kurze Zeit) ein Blütenmeer im eigenen Wohnzimmer.

Kirschzweige habe ich schon mehrmals gehabt in diesem Frühling und für die Osterzeit hänge ich einfach immer noch ein paar Eier hinein. Ausgeblasene Eier in jeder Form findet ihr übrigens entweder im Blumenladen eures Vertrauens oder natürlich bei Amazon.

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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2. Nester aus Moos

Eine weitere einfache Idee ist wohl Moos – ihr findet es draußen im Wald in Hülle und Fülle. Wer keinen Wald um die Ecke hat, der fragt bei seinem Blumenladen nach. Dort gibt es ebenfalls Moos und meistens bekommt man es für ganz kleines Geld.

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich habe dieses Jahr meine Moos-Ausbeute in eine alte Quiche-Backform gelegt und einen kleinen Kranz aus dünnen Ästchen als Nest darauf platziert. Ein paar Eier hinein, Federn, eine Eier-Kerze und das Spatzen-Pärchen von Kay Bojesen dazu – fertig ist das kuschelige Osternest.

Natürlich könnt ihr auch überall sonst kleine Moos-Nester machen. In einem schönen Schälchen oder in einer Tasse – eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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3. Hasen, Blumen und Federn

Meine beiden Lieblings-Hasen habe ich ganz einfach mit etwas Moos und Wachteleiern auf einem Teller platziert. Dazu gesellten sich noch zwei kleine Vasen mit einer Tulpe und etwas Grünzeug.

In meinem Lieblingsblumenladen entdeckte ich ein Tablett mit mehreren kleinen Vasen, in denen jeweils ein Blümchen steckte. Die Idee fand ich so schön, dass ich sie für den Esstisch übernahm. Dadurch hat man an einem Bund Tulpen gefühlt gleich doppelt so viel Freude ;))

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Schöne an den Deko-Ideen ist, dass sie nicht nur an Ostern schön aussehen. Gut, Motive wie Hasen und Eier verbindet man zwar schon mit dem Fest, aber es gibt ja schließlich auch nach Ostern noch Hasen. Also dürfen sie bei mir immer ein bisschen länger stehen.

Auf meinem Balkon

Als ich das Innere der Wohnung auf Frühling getrimmt hatte, musste selbiges natürlich auch auf dem Balkon geschehen. Die alten Tannenzweige und Töpfe mit Heidekraut wurde entsorgt und Frühlingsblumen zogen ein.

Es gibt ja nun Leute, die sich vorher Gedanken um ein Farbkonzept machen. Entweder gehöre ich nicht in diese Kategorie oder ich mache es unbewusst – ich habe gewisse Lieblingsfarben und die kaufe ich dann. Fertig!

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Zu meinen Favoriten im Frühling gehören Hornveilchen. Diese kleinen, unglaublich liebenswert aussehenden Blümchen zaubern mir bei ihrem Anblick immer ein Lächeln aufs Gesicht. Sie kommen in einer Vielzahl an Farben daher, sind recht robust und breiten sich im Topf immer sehr schnell aus. Perfekt!

Ein weiterer Vorteil der Hornveilchen: Sie blühen sehr lange. An einigen Hornveilchen habe ich schon den gesamten Sommer hindurch Freude gehabt. Viele Frühlingsblumen sind irgendwann verblüht und mache dann Platz für die Sommerblumen. Und auch zu diesen passen Hornveilchen ganz hervorragend! Ich kann euch diese kleinen Schätzchen also wirklich ans Herz legen.

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Der Rest meines Balkons ist bestückt mit einer Mischung aus Blumen wie Bellis, Narzissen, Vergissmeinnicht, Ranunkeln und Kräutern.. Auch eine große Campanula (Glockenblume) habe ich mit nach Hause genommen und hoffe, dass sie den Sommer übersteht.

Meine Kräutersammlung beschränkt sich im Moment noch auf Rosmarin, Zitronenmelisse, Thymian und Oregano. Dazukommen sollen aber auch noch Basilikum und Schnittlauch. Ich liebe meinen Kräutergarten-Balkon! ;))

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich hoffe, ich habe euch ein paar Eindrücke geben können und etwas Inspiration – nun wünsche ich euch viel Freude beim Dekorieren und Bepflanzen von Balkon oder Garten!

Habt es wundervoll,

Alena

Buddha Bowl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Glück in der Schüssel – Buddha Bowl Taco Style

Ich hab es nicht so mit Trends. Das sollte man als Foodblogger eigentlich nicht laut aussprechen, aber es ist so. Deshalb ist der Buddha Bowl, die ich euch heute mitgebracht habe, ganz besondere Bedeutung zuzumessen ;))

Buddha Bowl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber was hat es mit Trends und mir auf sich?

Eigentlich verfolge ich gerne Neuheiten, bin aufgeschlossen und probiere auch gerne Neues aus. Aber jeden Trend mitmachen? Muss ich nicht haben. Zu schnell gerät man unter Druck oder Stress, dem next best thing hinterherzuhetzen. Außerdem bin ich eher klassisch veranlagt.

Gerade im Bereich Food erlebe ich es öfter. Ich sehe Dinge wie „Clean Eating“, Superfoods, grüne Smoothies. Schaue mir alles an. Und denke mir dann – schön und gut, aber so richtig umhauen tut es mich nicht.

Manches ist mir zu kompliziert. Für clean eating meinen gesamten Speiseplan umstellen? Nö. Manches ist mir zu teuer. Für Superfoods viel Geld ausgeben? Ist es mir nicht wert. Es gibt preiswerte Alternativen, die genauso sinnvoll sind! Und für manches habe ich das Equipment nicht. Beispielsweise um Grünzeug so zu zerkleinern, dass ich nicht dauernd Fasern im Smoothie habe.

Buddha Bowl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber dann gibt es sie doch, die Trends, die ich gut finde. Die mich aber leider meistens erst überzeugen, wenn sie schon fast wieder out sind. Deswegen hoffe ich, dass ich mit meiner Buddha Bowl noch nicht völlig last season bin ;)) Ich muss allerdings gestehen, dass selbst wenn – es wäre mir egal! Denn diesen Trend finde ich wirklich super. Was hat es damit auf sich?

Buddha Bowls werden häufig auch Rainbow Bowl genannt. Das Prinzip: Jede Farbe des Regenbogens soll mit einem Lebensmittel vertreten sein. Der ganz normale Name „Buddha Bowl“ geht angeblich auf eine ritualisierte Form des Essen in japanischen Zen-Klöstern zurück. Die größte Schüssel dort wurde „Buddha Bowl“ genannt – sie symbolisiert den Kopf und die Weisheit Buddhas. (Allerdings habe ich auch schon Erklärungen gefunden, wo die große, übervolle Schüssel mit dem dicken Bauch eines Buddhas verglichen wurde ;))

Buddha Bowl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Die Zubereitung ist denkbar einfach, denn erlaubt ist, was gefällt oder schmeckt. Buddha Bowls eignen sich hervorragend zum Reste verwerten und sind recht schnell in der Zubereitung. Ihr könnt kalte und warme Lebensmittel kombinieren, Gemüse, Hülsenfrüchte, Salate, Nüsse oder andere Kerne und zum Abschluss ein Dressing. Ihr könnt die Bowl vegan halten, ihr könnt auch mit Fleisch arbeiten – ganz nach Geschmack und was der Vorratsschrank hergibt.

Eine kleine Mengen-Verhältnis-Hilfe habe ich euch trotzdem mal mitgebracht:

  • 30% Proteine (z.B. Hülsenfrüchte wie Kichererbsen, Bohnen oder Linsen – oder natürlich Fleisch, Käse oder Eier)
  • 20% Kohlenhydrate (z.B. Süßkartoffeln, Bulgur, Couscous oder Quinoa)
  • 20% Grünzeug ;)) (z.B. Spinat, Weißkohl, Feldsalat, Rucola oder ein anderer Salat)
  • 20% Gemüse (z.B. Gurke, Tomate, Paprika, Möhre, Radieschen oder was euch sonst so über den Weg läuft)
  • 10% gesunde Fette (z.b. Avocado oder Nüsse)
  • ein Dressing oder Pesto – auch hier ist alles möglich, was gefällt (z.B. ein Tahini-Dressing oder Joghurt-Zitronen-Dressing)

(Angaben von HIER.)

Buddha Bowl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – und schön aussehen tut das Ganze auch. Ihr braucht nur eine große Schüssel oder einen tiefen Teller. Zuerst wird das Blattgemüse angerichtet, darauf dann die weiteren Bestandteile. Besonders gut könnt ihr übrigens Reste verwerten und diese Bowls auch als Lunch mit zur Arbeit nehmen (dann aber das Dressing erst kurz vor dem Verzehr über die Bowl geben).

Das Internet ist übrigens voll mit Anregungen und Ideen für tolle Buddha Bowls. Schaut euch einfach mal um, denn es gibt tolle Kombinationsmöglichkeiten!

Buddha Bowl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Mein Rezept heute ist auch dank der Inspiration einiger amerikanischer Blogs entstanden. Die Bowl stellt im Grunde eine Art dekonstruierten Taco dar, die in den USA auch auf vielfältige Art und Weise gefüllt werden können. Besonders ist das Gewürz, denn bisher habe ich immer nur fertiges Taco-Gewürz gekauft. Es lässt aber fast noch besser selber herstellen!

Ich verrate euch jetzt, wie – und wie ihr den Taco in einer Bowl auch selber machen könnt ;))

Buddha Bowl Taco Style

Buddha Bowl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

Für das Gewürz:

  • 2 EL Chilipulver
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1 EL Cumin
  • 2 TL Salz
  • 1 EL getrockneter Oregano
  • 1 TL granulierter Knoblauch
  • 1 Messerspitze Cayennepfeffer

Für die Bowl:

  • 1 Süßkartoffel (oder eine halbe, je nach Größe)
  • 150 g Rinderhack (optional)
  • 1/3 einer Dose Kidneybohnen
  • eine Handvoll Kirschtomaten
  • 1 halbe Avocado
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Stück Gurke
  • neutrales Öl
  • rote Salsa
  • Sourcream
  • (wer mag: Mais passt thematisch auch sehr gut, ich mag ihn aber nicht und habe ihn deshalb weggelassen)

Zubereitung

1. Für die Gewürzmischung (Überraschung!) alle Gewürze miteinander vermischen. Ihr werdet nicht alles davon brauchen, ihr könnt natürlich auch alle Mengen vierteln.

2. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden (1-2 cm dick). In eine Auflaufform geben, einen EL neutrales Öl darüber geben und mit dem Taco-Gewürz würzen.

3. Die Bohnen in einem Sieb abspülen und abtropfen lassen. Das Hackfleisch in etwas Öl krümelig braten und mit dem Taco-Gewürz würzen. Die Bohnen dazugeben und verrühren.

4. Das restliche Gemüse putzen und in Stücke bzw. Scheiben schneiden – je nach Geschmack! Zum Schluss alles in einer Schüssel anrichten, nach Belieben Sour Cream und Salsa darübergeben und genießen :))

Buddha Bowl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Seid ihr auf den Geschmack gekommen? Habt ihr selber vielleicht schon Buddha Bowls gegessen und habt eine Knaller-Kombination?

Ich freue mich jedenfalls sehr, dass ich diesen Trend entdeckt habe und die Bowls so lecker sind. Hat also auch Potential, etwas langlebiger zu sein als andere Trends ;))

Ich wünsche euch ein herrliches Wochenende!

Habt es wundervoll,

Alena