Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Flammkuchen mit Bündnerfleisch

Hachja, Flammkuchen. Im Moment sprießen die Rezepte nur so aus dem Boden, habe ich das Gefühl! Aber: Das ist gut, denn Flammkuchen ist so lecker und es muss dringend mehr Anreize geben, ihn selberzumachen. Das geht nämlich schnell und schmeckt tausendmal besser als gekauft 😉

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das gleiche dachte sich auch meine liebe Blogger-Freundin Graziella (von Graziellas Foodblog) als sie letzte Woche den Beitrag für ihren Kürbis-Flammkuchen online stellte. Ich hatte meinen Flammkuchen zu diesem Zeitpunkt schon geshootet – aber ich finde, dass sich Rezepte ja auch durchaus ergänzen können. Und auf Graziellas Blog gibt es noch so viele andere tolle Rezepte zu entdecken, dass ich diesen Post nun einfach mal zum Weiterempfehlen nutzen wollte.

Mein Flammkuchen entstand vor ein paar Wochen, als die Kürbis-Saison noch in vollem Gange war! Wobei ich ja finde, dass man Kürbis immer essen kann, aber das ist ein anderes Thema. Ich wollte gerne etwas Neues mit Kürbis ausprobieren, fernab von Gemüsepfanne oder Ofengemüse. Oder als Basis für leckere Pasta-Soßen. Oder im Kuchen. Oder oder oder…

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und da ich auch schon eine ganze Weile keinen Flammkuchen mehr gegessen hatte, lag es auf der Hand: Der Kürbis muss auf den Flammkuchen! Da das alleine für sich aber eine sehr unspannende Angelegenheit im Mund gewesen wäre, musste noch etwas mit Pfiff her. Zuerst rote Zwiebeln. Die sind quasi Pflicht auf Flammkuchen!

Als nächste Idee kam mir Bündnerfleisch in den Kopf. Wir essen es eigentlich hauptsächlich zu Raclette, aber ich mag es auch so sehr gerne – und man kann ja auch mal was anderes als Speck auf den Flammkuchen legen 😉

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wer Bündnerfleisch nicht kennt: Es handelt sich dabei um gepökeltes, von Sehnen und Fett befreites Rindfleisch. Das Fleisch wird erst in Salz eingelegt, anschließend dann mehrere Woche getrocknet und immer wieder gepresst. Dabei entsteht die typische rechteckige Formen. Da das Fleisch beim Salzen und Trocknen etwa die Hälfte des ursprünglichen Gewichts an Wasser verliert, ist es ohne weitere Konservierungsmaßnahmen haltbar.

Bünderfleisch ist eine Geschützte Geographische Angabe und einfach lecker! Ich mag es sehr gerne – es schmeckt herzhaft, ein bisschen wie Schinken, mit vielleicht etwas intensiverem Geschmack. Es passt auf jeden Fall hervorragend zum Kürbis 😉

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Da eigentlich fast jedes Gericht noch ein bisschen Käse vertragen kann, habe ich noch etwas Blauschimmelkäse zur Flammkuchen-Party dazugegeben. Fertig ist ein schnelles, herbstliches Essen! Perfekt dazu passt übrigens auch das verfärbte Laub draußen an den Bäumen. Die Fotos sind im Viktoriapark in Kronberg entstanden. Dort sind wir schon so oft vorbeigefahren, aber noch nie sind wir hindurchspaziert. Lohnt sich auf jeden Fall!

Den Flammkuchenteig könnt ihr übrigens auch anders belegen – mein Rezept ist ja eigentlich nur eine Idee (wenn auch eine sehr leckere). Die Möglichkeiten sind vielfältig und der Teig ist ratzfatz gemacht. Übrigens werden Flammkuchen extra knusprig, wenn ihr sie auf einem Pizzastein backt… die Investition kann man durchaus mal machen 😉

So, nun gehts aber los:

Kürbis-Flammkuchen mit Bündnerfleisch

(für zwei Flammkuchen)

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 125 ml Sprudelwasser
  • 4 EL Sonnenblumenöl (oder ein anderes geschmacksneutrales)

für den Belag:

  • 1 Becher Schmand
  • Hokkaido-Kürbis
  • 1 Lauch (oder ein halber)
  • eine rote Zwiebel
  • 50 g Bündnerfleisch (oder nach Geschmack)
  • ein Stück Blauschimmelkäse (wie beispielsweise von hier)
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Ofen auf ca. 220 Grad vorheizen. Aus den Zutaten für den Teig zwei glatte, nicht klebende Kugeln formen. In Frischhaltefolie wickeln und in den Kühlschrank legen, bis die restlichen Zutaten vorbereitet sind. Den Kürbis waschen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Eine Hälfte bzw. je nach Größe auch nur ein Viertel des Kürbis‘ in dünne Spalten oder Würfelchen schneiden. Den Lauch putzen und ebenfalls in Würfel schneiden. Kürbis etwa 10 Minuten in einer Pfanne andünsten, den Lauch für zwei Minuten dazugeben. Salzen und pfeffern. Derweil die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Den Käse würfeln.

2. Den Schmand mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Teig-Kugeln dünn ausrollen (3-5 mm) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen – oder auf einen Pizzastein 😉 Mit dem Schmand bestreichen und dann ganz nach Lust und Laune belegen. Das Bündnerfleisch kommt erst nach dem Backen drauf! Alles ca. 10-15 Minuten backen lassen – es kommt auf euren Ofen drauf an. Der Flammkuchen ist fertig, wenn der Rand gebräunt und knusprig ist.

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mögt ihr Flammkuchen auch so gerne? Und mit was belegt ihr ihn am liebsten? Ich freue mich auf eure Ideen 🙂

Habt es wundervoll,

Alena

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Saftiger Mohn-Guglhupf auf schönstem Weihnachtsgeschirr von ediths [Werbung]

Im letzten Beitrag habe ich euch ein herrlich wärmendes Porridge serviert und gleichzeitig tolles Weihnachtsgeschirr von räder gezeigt. Heute gibt es noch mehr schönes Geschirr – vielleicht habt ihr ja den süßen Teller schon auf den Bildern im Porridge-Beitrag entdeckt 😉

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Geschichte mit der Anfrage von ediths habe ich ja bereits erzählt, deswegen kann ich nun in aller Ausführlichkeit über das Weihnachtsgeschirr schwärmen. Gut, zugegebenermaßen bin ich generell ein großer Fan der Marke räder. Die Produkte sind aber auch einfach sooo schön!

Das schlichte Weiß mit der zarten Musterung in Form von Schneeflocken passt meiner Meinung nach überall zu. Gleichzeitig stellt es eine wundervolle Art von Leinwand dar – sowohl Dekoration als auch Essen wirken darauf gleich doppelt so schön. Ich musste natürlich beides ausprobieren: Die kleinen Tannenbäumchen sind von Depot und der Hirsch von Greengate (aus dem letzten Jahr). Zusammen mit Tannenzapfen ergibt das alles eine winterliche und gleichzeitig schlichte, stimmungsvolle Winter-Szenerie.

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf den kleineren Tellern habe ich den Mohnkuchen serviert. Natürlich soll bei diesem Beitrag das Weihnachtsgeschirr im Vordergrund stehen – und ich finde, gerade mit einer kleinen Leckerei darauf gelingt das besonders gut. Was könnte schließlich auch besser zusammenpassen als schönes Geschirr mit kleinen Köstlichkeiten?

Dazu gibt es natürlich meinen geliebten Tee aus den zauberhaften Latte Cups von Greengate. Meine Eltern haben ganz ähnliche und ich bin ein großer Fan. Herr Wunderbrunnen nicht so ganz, denn sie haben keine Henkel… was ich herrlich gemütlich finde, denn so kann man sich die Hände schön an der Tasse wärmen! Passt aber auf, die Becher dürfen nicht in die Geschirrspülmschine – es sei denn, ihr wollt ein verblassendes Muster 😉

Auch die Sachen von räder sollten von Hand abgewaschen werden – aber bei so schönem Geschirr nehme ich das gerne in Kauf! Man will schließlich lange von diesen zeitlosen Dingen haben.

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Für das Shooting habe ich dann tatsächlich auch schonmal meine Kiste mit Weihnachtsdeko aus dem Keller geholt. Ich liebe diese Zeit und ich musste mich sehr zusammenreißen, nicht gleich alles in der Wohnung zu verteilen. Den Teller mit dem Winterwald habe ich allerdings gleich stehengelassen – und die Deko-Kiste gar nicht erst zurückgeräumt. Sie wird dieses Wochenende ihren großen Auftritt haben, dann zieht Weihnachten bei uns ein 🙂

Perfekt in die Kälte Herbst-/Winter-/fast schon Vorweihnachtszeit passt übrigens der Mohnkuchen, für den ich euch heute das Rezept mitgebracht habe! Ich hatte ja schonmal erwähnt, dass ich Guglhupfe (Guglhupfs? Guglhüpfe?) absolut anbetungswürdig schön finde. Zudem sind sie so einfach gemacht!

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der Mohn-Guglhupf ist quasi ein Marmorkuchen und neben Mohn ist als Geheimzutat noch Marzipan mit im Teig. Er wird dadurch schön saftig und in Kombination mit dem Mohn ist es einfach ein absoluter Traum!

Ein paar Hinweise vorweg: Ja, die Zuckermenge stimmt so – er ist damit perfekt und nicht zu süß! Außerdem solltet ihr unbedingt gemahlenen Mohn nehmen und keinen Mohnback oder sowas. Und wer mag, kann noch etwas Bittermandelaroma hinzufügen 🙂

Damit ihr ihn schnell nachbacken könnt, gibt es nun das Rezept:

Mohn-Guglhupf

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g weiche Butter
  • 6 Eier
  • 180 g Zucker
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 1 TL Vanillearoma
  • Prise Salz
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 200 ml Milch
  • 1 EL Rum
  • 200 g gemahlener Mohn
  • 3 EL Aprikosenmarmelade
  • gehackte Pistazien zum Garnieren

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Eine große Guglhupf-Form buttern. Die Butter schaumig schlagen. Den Zucker hinzugeben und weiterschlagen, bis sich alles gut vermengt hat. Dann die Eier, das Vanillearoma und eine Prise Salz unterrühren. Die Marzipanrohmasse mit einer Käsereibe grob raspeln und die geriebene Masse zur Buttermischung geben und verrühren. Das Mehl und das Backpulver über den Teig sieben. 80 ml Milch dazugeben und verrühren – aber nicht übermixen, das Mehl soll sich gerade eben mit dem Teig verbinden.

2. Nun die Hälfte des Teigs in die Guglhupf-Form geben. Die restliche Milch mit dem Rum vermischen und gemeinsam mit dem Mohn zum restlichen Teig geben. Auch hier wieder nur so lange rühren, bis sich alles verbunden hat. Nun auf den hellen Teig in der Guglhupfform geben. Mit einer Gabel könnt ihr nun den unteren Teig etwas „hochziehen“ und so eine schöne Marmorierung erhalten 😉

3. Im Ofen für ca. 60-70 Minute auf der zweiten Schiene von unten backen. Aufpassen: Wenn ihr die Stäbchenprobe macht, wird immer ein kleines bisschen kleben bleiben, das liegt am Marzipan! Der Kuchen ist aber nach einer Stunde, höchstens noch 70 Minuten durch. Ich war auch misstrauisch, aber es klappt 😉 Wenn der Kuchen abgekühlt ist, lasst ihr die Aprikosenmarmelade langsam warm werden, damit sie flüssig wird. Damit bestreicht ihr den Kuchen dann ganz dünn – und verteilt im Anschluss die Pistazien darauf. So bleiben sie schön haften. Guten Appetit!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und freue mich auf die Vorweihnachtszeit mit euch!

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an ediths für die wunderschönen zur Verfügung gestellten Produkte! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo November! + Pumpkin Chocolate Chip Cookies

So schnell wie der Oktober vergangen ist, konnte ich gar nicht gucken – geht es euch auch so? Zack, schon ist der November da und mit ihm die kürzeren Tage. Das bedeutet: mehr Zeit für Gemütlichkeit und Kekse, wie beispielsweise meine Pumpkin Chocolate Chip Cookies.

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eigentlich wollte ich im Oktober eine ganze Kürbiswoche machen. Nur Rezepte mit Kürbis – denn Kürbis geht sowohl herzhaft als auch süß! Aber wie das immer so ist, kommt einem das Leben dazwischen und plötzlich ist die Zeit so schnell vergangen, das man gar nicht dazu gekommen ist. Aber: Ich schreibe euch die Rezepte trotzdem auf. Denn sie sind allesamt lecker und man kann ja auch noch nach Oktober Kürbis essen 😉

Auf den November freue ich mich meistens gar nicht so sehr. Das hatte ich in meinem „Hallo November“-Beitrag im letzten Jahr auch schon geschrieben – auf den Dezember freue ich mich immer so sehr, denn er ist weihnachtlich und schön. Der November hingegen ist irgendwie eher grau. Trotzdem gibt es jeden November etwas, auf das ich mich so sehr freue, dass es all das Grau und die dunklen Tage wieder wettmacht: Mama Wunderbrunnens Geburtstag!

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mit Geburtstagen verbunden sind ja auch immer schöne (Geschenke-)Vorbereitungen und das ist etwas ganz Wunderbares. Hinzu kommt, dass es an Mama Wunderbrunnens Geburtstag immer Grünkohl bei Oma gibt – und das ist immer ein großes Highlight!

Auch davor wird es bei uns im Hause Grünkohl geben, denn wir bekommen Besuch von der wunderbaren Graziella von Graziellas Foodblog und ihrem Herzensmann. Dann schmausen wir und liefern uns ein „Siedler von Catan“-Battle – auch darauf freue ich mich schon sehr 🙂

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Überhaupt habe ich dieses Jahr beschlossen, mich nicht von grauen Tagen und der vielen Dunkelheit beeinflussen zu lassen. Kurze Tage bedeuten einfach mehr Zeit für Kerzenschein und Gemütlichkeit. Schlechtes Wetter bedeutet extra große Freude nach einem Spaziergang draußen wieder ins Haus zu kommen.

Und: Die nahende Vorweihnachtszeit bedeutet Kekse backen und weihnachtlich dekorieren. Beides tue ich sehr gerne und wenn es draußen schon dunkel und kalt ist, muss man es sich drinnen eben umso schöner und warm machen! In den nächsten Wochen gibt es euch zu beiden Themen Beiträge für euch – ich freue mich selbst schon sehr darauf 😉

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Pumpkin Chocolate Chip Cookies passen übrigens auch hervorragend in diese graue Jahreszeit – sie sind saftig und voll mit warmen (und vielleicht auch ein bisschen weihnachtlichen) Gewürzen. Ich mache solche Cookies immer gerne etwas kleiner, denn dann sind sie mit einem Haps im Mund und außerdem isst man von kleinen Keksen immer gerne einen mehr 😉

Außerdem verrate ich euch, wie ihr eure eigene Mischung „Pumpkin Spice“ machen könnt – das ist ganz einfach und so lecker. Hier ist nun das Rezept für ungemütliche November-Wochenenden:

Pumpkin Chocolate Chip Cookies

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 110 g weiche Butter
  • 40  weißen Zucker
  • 30 g braunen Zucker
  • 2 große Eier
  • 1 TL Vanillearoma
  • 120 g Kürbispüree
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Pumpkin Spice
  • 150 g Schokotropfen

Für die Pumpkin Spice-Mischung:

  • 2 EL Zimt
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 1/2 TL gemahlener Piment
  • 1/2 TL gemahlene Muskatnuss
  • 1/2 TL gemahlene Nelken

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und dem Vanillearoma schaumig schlagen, dann die Eier hinzugeben. Das Kürbispüree hinzufügen und gut verrühren. Mehl, Backpulver und Gewürze vermengen, zu der Butter-Eier-Mischung geben und verrühren – nicht zu lange mixen, sondern die Zutaten gerade eben verbinden.

2. Die Schokotropfen unterheben. Nun mit Teelöffeln Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im Ofen etwa 13-15 Minuten backen – kommt ein bisschen auf euren Ofen an 😉

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Worauf freut ihr euch im November? Habt ihr etwas Besonderes vor?

Habt es wundervoll,

Alena

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Coffee Cake – oder einfach Kürbis-Streuselkuchen!

Ihr fragt euch jetzt sicher, was denn wohl ein Pumpkin Coffee Cake ist – und das möchte ich euch nur zu gerne erzählen! Er ist, ganz offensichtlich, eine Variation des klassischen Coffee Cake. Und was ist Coffee Cake?

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das fragte ich mich auch, als ich in den USA das erste Mal über diesen Kuchen stolperte. Kaffee-Kuchen? Also Kaffee im Kuchen? Das ist nicht so meins. Ich mag zwar Kaffee gerne, aber Süßspeisen mit Kaffeegeschmack dann eher nicht. (Mit Ausnahme von Tiramisu vielleicht ;))

Schnell stellte ich allerdings fest, dass Coffee Cake gar nichts mit Kaffee zu tun hat. Wikipedia schafft Klarheit: Coffee Cake kann zwar mit Kaffee „gewürzt“ werden, der Name bezieht sich aber tatsächlich darauf, dass dieser Kuchen zum Kaffee gegessen wird. Damit kann ich gut leben!

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Während englischer Coffee Cake angeblich wirklich auch Kaffee enthält, zeichnet sich die amerikanische Variante durch einen fluffigen, hellen Teig, einen cinnamon-swirl in der Mitte und Streusel on top aus. Da ich alle Komponenten liebe, war ich schnell ein Fan von diesem Kuchen 😉

Allerdings habe ich ihn nie selbst gebacken. Bis ich im Sommer vermehrt auf Rezepte für Blueberry Coffee Cake stieß – und natürlich nicht dazu kam, einen ebensolchen zu backen. Die Zeit verging viel zu schnell und zack, gab es keine Blaubeeren mehr. Gut, merke ich mir den Kuchen also für den nächsten Sommer vor…

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein bisschen saisonal wollte ich dann aber trotzdem bleiben und so beschloss ich, keinen simplen Coffee Cake zu backen, sondern eine Pumpkin Coffee Cake. Herbstzeit ist schließlich Kürbiszeit! Neben dem Kürbis sollte mein perfekte Pumpkin Coffee Cake dann aber auch noch einen Zimt-Swirl enthalten – und natürlich Streusel. Quasi die beiden absolut essentiellen Zutaten!

Auf meiner Inspirations-Suche im Internet fand ich einige Rezepte für Pumpkin Coffee Cake, aber die meisten hatten keinen Zimt-Swirl in der Mitte. Diejenigen, die einen hatten, waren dann ohne Streusel…

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Also bastelte ich mir mein ganz eigenes Rezept zusammen. Mit Kürbis, mit Zimt und mit Streuseln! Die Dreifaltigkeit des Pumpkin Coffee Cake-Glücks sozusagen 😉 Der Kuchen, der herauskam, war wunderbar – nicht ganz so fluffig in der Konsistenz, wie ich es mir vorgestellt hatte, denn das Kürbispüree macht den Kuchen etwas fester. Allerdings wird er dadurch gleichzeitig auch saftig und so habe ich das Experiment Pumpkin Coffee Cake als erfolgreich durchgeführt verbucht.

Und für euch gibt es nun das Rezept – ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken!

Pumpkin Coffee Cake

(für eine ca. 36 cm x 24 cm große Backform)

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

Für den Teig:

  • 115 g weiche Butter
  • 120 g Zucker
  • Prise Salz
  • ein Teelöffel Vanillearoma
  • 1 Ei
  • 200 g Kürbispüree
  • 340 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL geriebene Muskatnuss
  • 1/4 TL gemahlene Nelken
  • 80 ml Milch

Für die Füllung (cinnamon swirl)

  • 65 g brauner Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kakaopulver

Für die Streusel (übernommen von meinem Crumble-Rezept, denn das sind die besten Streusel ;))

  • 110 g kalte Butter
  • 110 g Mehl
  • 90 g brauner Zucker
  • Prise Salz

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175° C vorheizen. Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und der Vanille in einer Rührschüssel schaumig schlagen. Das Ei hinzufügen und weiterschlagen. Dann das Kürbispüree dazu und gut verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und den Gewürzen vermischen. Den Mix abwechselnd mit der Milch zum Teig hinzufügen, dabei aber nicht übermixen – die Zutaten sollen sich gerade eben mit dem Teig verbinden.

2. Eine ca. 36×24 cm große Backform einfetten. Eine Hälfte des Teiges hineingeben. Für die Füllung den Zucker mit dem Zimt und Kakao vermischen und über den Teig streuen. Das schmilzt dann fein im Ofen 😉 Nun verteilt ihr den Rest des Teiges darüber. Das geht vielleicht ein bisschen schwer – ich habe ihn mit zwei Teigschaber darüber verteilt und ein bisschen auseinandergezupft, als er zu widerspenstig wurde.

3. Für die Streusel gebt ihr alle Zutaten in eine Schüssel und verknetet es zügig zu einem Streuselteig – die Butter darf sich dabei nicht auflösen, es sollen ja Klumpen entstehen 😉 Die Streusel verteilt ihr nun auf dem Teig. Ab in den Ofen damit! Bei mir hat es etwa 50 Minuten gedauert, das kann aber von Ofen zu Ofen variieren. Macht am besten die Stäbchenprobe.

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lasst euch den Kuchen schmecken – er passt auch sehr gut zu Kaffee und Tee 😉

Habt es wundervoll,

Alena

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mehr Schokoladenliebe mit Lindt + Schokoküchlein mit flüssigem Kern [Werbung]

So liebe Schokoholics. Seid ihr bereit für mehr Schokolade? Für ein Schokoküchlein mit flüssigem Kern? Und noch mehr Schokolade von Lindt?

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ok, dann ist dieser Post was für euch 😉 Ich bekam bereits vor ein paar Wochen eine erneute Anfrage, ob ich die neue Sorte von Lindt Excellence probieren möchte. Pink Grapefruit heißt sie – und obendrauf sollte es nochmal das Lindt Excellence-Sortiment geben.

Nochmal? Einige von euch können sich vielleicht noch erinnern, dass ich dieses Jahr schon einmal mit Schokolade aus dem Hause Lindt versorgt wurde. Damals noch anlässlich der Neuheit mit 78% Kakao. Ich gebe zu – diese Schokolade hat mich nachhaltig beeindruckt. Mittlerweile habe ich sie mir schon so oft nachgekauft, dass ich gar nicht mehr mitzählen kann. Sie ist einfach so unglaublich lecker!

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich hatte damals nicht nur köstlichste Schokoladen-Cupcakes gebacken, sondern auch ein kleines Tasting veranstaltet. Wie uns die einzelnen Sorten geschmeckt haben, könnt ihr hier nachlesen: Schokoladen-Cupcakes und Schokoladen-Tasting

Und es gab noch einen Beitrag von mir, denn vor lauterSchokoladenliebe konnte ich nicht an mich halten. So habe ich neben den Cupcakes auch noch ein Schoko-Törtchen kreiert – ebenfalls mit der tollen Schokolade!

Dieses Mal wusste ich nun also schon ein bisschen, was mich erwarten würde – denn das Lindt Excellence-Sortiment ist wirklich einfach toll. Wenn man keine dunkle Schokolade gewohnt ist, bietet sich die 78%-Tafel übrigens wunderbar für den Einstieg an!

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Neu im Sortiment ist nun die Pink Grapefruit Intense, die ich gemeinsam mit der Orange Intense in meinem Probe-Paket fand. Natürlich mussten beide direkt probiert werden 😉 Ich kann nun also als Ergänzung für mein vorheriges Tasting folgendes hinzufügen:

Pink Grapefruit Intense

Die Schokolade ist feinherb, also nicht ganz so bitter wie die „reinen“ Zartbitter-Sorten. Für den Grapefruit-Geschmack sorgen kleine, fruchtig schmeckende Stückchen in der Schokolade. Lecker, wobei die Stückchen keine reinen Grapefruitstückchen sein können, da sie eine eher feste bzw. zähe Konsistenz haben (darf man an dieser Stelle einen Vergleich zu Fruchtgummi ziehen?).

Ich mag die Schokolade, finde die Stückchen jedoch ungewohnt und vielleicht ein kleines bisschen zu süß. Vielleicht bin ich zu sehr Purist 😉 Dennoch: Die herbe Note der Schokolade passt perfekt zu dem fruchtigen Aroma der Grapefruit! Insofern ist die Kombination absolut gelungen.

Orange Intense

Die Orangen-Schokolade ist jetzt keine Neuheit, trotzdem kann ich sie euch empfehlen: Für den orangigen Geschmack sind ebenfalls Stückchen verantwortlich, die allerdings eine andere Konsistenz haben als die der vorigen Schokolade. Etwas fester sind sie und werden gleichzeitig noch von herrlich knackigen Mandelsplittern begleitet!

 

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dabei möchte ich es heute aber gar nicht belassen, denn man kann mit Lindt-Schokolade so wunderbar backen – deshalb gibt es heute auch ein Rezept für euch. Ehrlich gesagt ist dieses Rezept gar nicht ursprünglich von mir, sondern leicht abgewandelt nach einem Rezept von Liebesbotschaft. Ich liebe diesen Blog sehr – wenn ihr ihn nicht kennt, schaut unbedingt mal dort vorbei!

Das Rezept ist diesem hier nachempfunden: Schokoladentörtchen mit flüssigem Kern

Herr Wunderbrunnen und ich haben es in unserem Sommerurlaub so oft gegessen, dass ich es zuhause unbedingt selber machen musste. Hier ist also das Rezept:

Schokoküchlein mit flüssigem Kern

(reicht für 4 Förmchen)

- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 100 g beste dunkle Schokolade (am besten 78% oder 80%)
  • 100 g Butter
  • 2 Eier
  • 2 Eigelbe
  • 70g Zucker
  • 80g Mehl

Zubereitung

1. Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen. Die Eier, Eigelbe in einer Schüssel mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Schokoladenbutter kurz abkühlen lassen, dann zu der Eier-Menge geben. Das Mehl darüber sieben und unterheben.

2. Vier Förmchen (ich habe die kleinste Schüssel von Ib Laursen Mynte genommen) mit Butter einfetten – und statt zu bemehlen könnt ihr einfach Kakaopulver über die Fettschicht geben, dann lösen sich die Küchlein ganz einfach und ihr habt kein helles Mehl auf den dunklen Küchlein 😉

3. Nun stellt ihr die Förmchen in den Kühlschrank – am besten mindestens 3 Stunden, ihr könnt es aber auch über Nacht machen und so gut vorbereiten! Das Kühlen führt dazu, dass der Teig fest wird und wenn er backt, wird er nicht so schnell „durch“. So wird die Mitte zwar warm, bleibt aber flüssig 😉 Das ist das Geheimnis…

4. Wenns losgehen soll, heizt ihr den Ofen auf 200 Grad vor. Die Förmchen direkt aus dem Kühlschrank in den Ofen und dann ca. 13-14 Minuten backen. Die genaue Backzeit hängt leider ein bisschen von eurem Ofen ab – probiert es aus!

Nach dem Backen stürzen, mit Puderzucker bestäuben und sofort servieren. Mmmmh!

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an Lindt für das zur Verfügung gestellte Probierpaket! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Grillrezepte mit Rebecca - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sommerliche Grillrezepte mit Rebecca {Gastbeitrag}

Heute darf ich die liebe Rebecca vom Blog Kochküken bei mir begrüßen! Sie hat uns eine kleine Sammlung sommerlicher Grillrezepte mitgebracht. Manchem Leser wird sie von unserem kleinen privaten Foodbloggercamp bekannt sein (hier nachzulesen) und wie schon dort war sie auch für den Gastbeitrag für mich kreativ. 

Ich war leider nicht dabei, als sie die Grillrezepte getestet habe, aber ich finde, dass alles ganz unglaublich lecker aussieht. Vor allem von Focaccia und Nudelsalat bin ich ein großer Fan – das wird also definitiv nachgekocht 😉 Damit ihr das auch tun könnt, mache ich nun die Bühne frei für das weltbeste Kochküken! <3 


Hallo ihr Lieben,

ich heiße Rebecca, bin schon lange kein Küken mehr, habe aber den Namen Kochküken für meinen Blog beibehalten 🙂

Als Exilfrankfurterin lebe ich mittlerweile aufgrund meines Jobs seit einigen Jahren mit meiner Familie bei Bonn.

Meine große Leidenschaft dreht sich ums Essen. Essen gehen, kochen, Rezepte schreiben und Leute dazu bekehren, dass „fast“ food nicht immer aus der Tüte oder vom Drive-In kommen muss. Da ich berufstätig bin und wir alle gerne essen, muss es bei uns meistens schnell und unkompliziert zugehen in der Küche. Trotzdem legen wir Wert auf ausgewogenes und frisches Essen. Die Ideen dafür hole ich mir aus Kochzeitungen und Kochbüchern. Nach Rezept koche ich allerdings in 99% der Fälle nicht.

Am liebsten diskutiere ich Rezeptideen bis ins kleinste Detail mit Alena aus und dabei kommen meistens die leckersten Sachen heraus.

Alena habe ich vor einem Jahr beim Foodbloggercamp kennengelernt und mittlerweile verbindet uns eine innige Freundschaft, die weit über das Kochen hinausgeht.

Da mein Blog im Gegensatz zu Alenas Wunderbrunnen winzig ist, fühle ich mich sehr geehrt, dass ich hier als Urlaubsvertretung einspringen darf.

Auch wenn der Sommer in NRW in diesem Jahr etwas zu wünschen übrig lässt, nutzen wir nahezu jede Chance um den Grill anzuwerfen. Leider sind wir weit davon entfernt, Grillprofis zu sein. Aber Spaß macht es uns trotzdem.

Dauerbrenner sind bei uns die klassischen Thüringer Bratwürste, Halloumi, gegrilltes Brot mit Kräuterbutter und Steaks. Und mal ehrlich, wie so oft beim Grillen sind auch bei uns am Ende die Beilagen fast wichtiger als das Grillgut selbst 🙂

Mir reichen schon fast ein leckerer Salat, ein fluffiges Weißbrot mit viel Kräuterbutter und dazu ein leckerer, eiskalter Spritz. Und deshalb habe ich Euch hier auch meine drei liebsten Grillbeilagen für einen gelungenen Grillabend zusammengestellt:

Mediterraner Blitz-Nudelsalat

Grillrezepte mit Rebecca - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 500g al dente gekochte Pasta nach Wunsch
  • 1 Glas grünes Pesto
  • eine Hand voll Oliven
  • eine Hand voll Cocktailtomaten
  • getrocknete Tomaten
  • gutes Olivenöl
  • Balsamicoessig
  • Salz, Pfeffer
  • Basilikum
  • etwas frischen Knoblauch

Zubereitung

1. Die gekochten Nudeln kalt abschrecken und zur Seite stellen.

2. Für das Dressing das Pesto, etwas Olivenöl, einen guten Schuss Balsamico mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing darf ruhig etwas „zu“ salzig schmecken, da die Nudeln ordentlich Salz schlucken.

3. Das Basilikum und die getrockneten Tomaten kleinschneiden, den Knoblauch fein hacken, die Cocktailtomaten halbieren und mit den Oliven, dem Dressing und den Nudeln mischen.

Selbstverständlich schmeckt der Nudelsalat auch Bombe, wenn Ihr rotes Pesto (z.B. dieses hier) verwendet (dann würde ich aber die getrockneten Tomaten nicht noch extra in den Salat geben) oder Ihr kleine Mozzarellakugeln hinzufügt. Hier sind der Fantasie mal wieder keine Grenzen gesetzt.

Focaccia

Grillrezepte mit Rebecca - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g Weizenmehl
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL Salz
  • 4 El Olivenöl
  • gehackte Oliven
  • Kräuterbutter
  • 1 Stängel frischen Rosmarin

Zubereitung

1. Die Hefe, das Salz und den Zucker in dem lauwarmen Wasser auflösen und mit dem Olivenöl und den gehackten Oliven zum Mehl geben. Einen Stängel Rosmarin fein hacken und auch dazu geben. Alle Zutaten etwa fünf Minuten lang zu einem glatten Teig kneten und etwa 45 Minuten lang abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

2. Anschließend wird der Teig schön oval und ca. 0,5 cm dick auf Backpapier ausgerollt und mit einer Gabel mehrfach eingestochen. So kann er erneut ca. 15 Minuten gehen. Dann werden mit den Fingerspitzen kleinen Dellen in den Teig gedrückt und großzügig Kräuterbutterflocken auf dem Teig verteilt.

3. Das Focaccia habe ich bei ca 180 Grad Ober- und Unterhitze ca 20 Minuten gebacken, nach 10 Minuten noch mal großzügig mit Kräuterbutter bestrichen. Es soll leicht gebräunt, aber herrlich fluffig sein. Die Oliven können auch gerne durch getrocknete Tomaten ersetzt bzw ergänzt werden.

Das Focaccia kann auch prima vorbereitet und später oder am Folgetag kurz auf dem Grill aufgewärmt werden. Mir wurde es förmlich aus den Händen gerissen und ich werde es in Zukunft definitiv öfter backen!

Kräuterbutter

Grillrezepte mit Rebecca - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 125g weiche Butter
  • Meersalz
  • Kräuter nach Wunsch
  • 1/2 frische Knoblauchzehe
  • etwas Zitronenabrieb
  • getrocknete Chiliflocken

Zubereitung

1. Die Kräuter und den Knoblauch fein hacken und zusammen mit dem Zitronenabrieb mit einer Gabel unter die Butter mischen. Mit Meersalz und Chiliflocken abschmecken, in ein Schälchen füllen und kalt stellen. Fertisch!

2. Ich nehme meistens 250 g Butter und mache eine Portion mit und eine Portion ohne Chili. So ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

Grillrezepte mit Rebecca - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebe Rebecca, danke für deine wunderbare Urlaubsvertretung! Deine Grillrezepte klingen alle so lecker und alles ist so liebevoll gemacht. Ich hab dich lieb! <3 

Tomatenquiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sommer in Quicheform: Tomatenquiche

Ich finde, es gibt nicht viele Lebensmittel, die so sommerlich sind wie Tomaten. Gut, Beeren und tropische Früchte sind zugegebenermaßen auch Sommer pur – aber Tomaten sind so wunderbar vielseitig, dass sie bei mir ziemlich weit oben auf der Sommer-Zutaten-Liste stehen. Und auch der Star meiner Tomatenquiche sind!

Tomatenquiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Natürlich schmecken Tomaten in südlichen Landen wie Italien oder Spanien am allerbesten. Ganz simpel mit etwas gutem Olivenöl, vielleicht noch etwas grünen Kräutern wie Basilikum dazu… das ist der Sommer. Mich versetzt allein schon der Duft von Basilikum in Sommerstimmung pur.

Fairerweise muss man sagen, dass die Tomaten im Süden Europas meistens viel aromatischer sind als hier bei uns. Noch dazu bekommt man sie häufig geradezu hintergeschmissen – wohingegen die Tomaten in unseren Breiten weder nach besonders viel schmecken und noch dazu einladen, große Mengen zu kaufen.

Allerdings hat meine Familie nach eigenem Ausprobieren festgestellt: Man kann zwar sämtliche Zutaten des leckeren Urlaubs-Essens mit nach Hause nehmen, aber es wird niemals so schmecken wie im Urlaub. Das liegt einfach daran, dass zu Hause kein Urlaub ist und das Feeling nicht dasselbe ist.

Tomatenquiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tomatenquiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dennoch finde ich, dass man auch zuhause kleine Pausen vom Alltag machen kann. Das geht beispielsweise mit einem Ausflug – sei es einer Wanderung, einer Fahrradtour oder einem Picknick. Letzteres kann man übrigens auch ganz hervorragend auf dem Balkon machen. Oder auf dem Sofa im Wohnzimmer, wenn der Sommer sich mal wieder von seiner herbstlichen Seite zeigt.

Besonders gut zu so einem Picknick passt meine Tomatenquiche. Eigentlich ist es gar nicht meine, denn das Rezept stammt von Mama Wunderbrunnen 😉 Die Quiche gibt es bei uns schon seit vielen Jahren immer wieder und ist quasi ein altbewährtes und erprobtes Rezept. Und da das ja bekanntlich die besten sind, habe ich es euch heute mitbringen dürfen.

Die Tomatenquiche hatten wir übrigens auf der Fahrradtour aus dem letzten Beitrag dabei. Ich hatte tatsächlich leckere und aromatische Tomaten gefunden und da wir die Fahrradtour schon etwas im Voraus geplant hatten, bot sie den perfekten Anlass.

Tomatenquiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

So ganz fingerfood-tauglich war die Quiche zwar nicht, denn der Mürbeteig-Boden ist herrlich zart. Dadurch ist die Quiche nicht ganz formstabil, wenn man sie für ein Picknick einpacken will. Wir haben uns aber einfach zwei Kuchengabeln mitgenommen und direkt aus der Tupperdose gegessen. Da wir einen traumhaften Blick auf die Taunusausläufer und die Frankfurter Skyline hatten, war das völlig egal. Es gibt Momente, die müssen nicht Blog-tauglich perfekt durchgestylt sein, sondern einfach nur genossen werden :))

Zwei Tipps noch von Mama Wunderbrunnen, die so nicht im Rezept stehen: Wenn ihr den Quicheboden allerdings vorher blindbackt (wie das geht, habe ich euch hier erklärt), ist er sicher etwas fester und stabiler. Und 2-3 EL Stärke in der Käse-Eier-Mischung sorgen dafür, dass die Masse besser stockt – bei der Tomatenquiche geht es auch ohne, aber bei Füllungen wie Spinat oder Mangold kann das durchaus hilfreich sein!

Und damit ihr auch diese herrlich saftige und aromatische Quiche genießen könnt, höre ich jetzt auf zu schwärmen und lasse euch das Rezept da. Denkt dran – ihr könnt sie überall essen, Picknick draußen oder drinnen und sie macht sich auch auf jedem Buffet gut!

Tomatenquiche

(für eine 28 cm Tarteform)

Tomatenquiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 120 g kalte Butter
  • 240 g Mehl
  • 2 EL kaltes Wasser
  • Salz
  • 500 g kleine Tomaten
  • 2 Handvoll Rucola (ca. 50-70 g bzw. einfach nach Geschmack!)
  • 250 g Frischkäse
  • 150 g Sahne
  • 2 Eier
  • 50 g Parmesan
  • ein paar Blätter Basilikum
  • 2 EL Pinienkerne

Zubereitung

(Backzeit: 45-50 Minuten + 10 Minuten Vorbackzeit)

1. Für den Teig die Butter klein schneiden und anschließend mit dem Mehl, Salz und Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig entweder eine Stunde kalt stellen oder direkt ausrollen, in eine Tarteform legen und diese dann kalt stellen (ich finde letzteres einfacher).

2. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie goldbraun sind. Nun die Tomaten waschen und in Viertel schneiden. Den Rucola waschen, trocken schleudern und anschließend hacken. Dasselbe mit dem Basilikum machen. Wenn der Ofen heiß ist, den Teig darin für 10 Minuten vorbacken. Herausholen und Tomaten und Rucola darauf verteilen.

3. Den Frischkäse mit dem Basilikum, der Sahne, den Eiern und dem Parmesan verrühren. Salzen und pfeffern, anschließend über den Tomaten und dem Rucola verteilen. Nun für 30 Minuten backen, dann die Pinienkerne darauf verteilen und weitere 15-20 Minuten backen. Fertig!

Tomatenquiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und hoffe, ihr macht euch den Sommer auch schön, wenn er sich eher nach Herbst anfühlt.

Habt es wundervoll,

Alena

Privates Foodbloggercamp - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

#fbcorschel17 – unser kleines Foodbloggercamp! + Rezepte für Poké Bowl und herzhafte Waffeln

Ihr fragt euch jetzt wahrscheinlich, was es mit dem komischen Hashtag im Titel auf sich und was wohl ein kleines Foodbloggercamp ist? Das verrate ich euch heute ;))

Was ist mit Foodbloggercamps auf sich hat, habe ich euch ja bereits in diesem Artikel erzählt. Es handelt sich dabei um sogenannte Barcamps, wo ein Haufen Foodblogger bzw. einfach viele ähnlich verrückte Menschen Zeit miteinander verbringen. Das kann beim Kochen, Backen, Trinken sein – oder auch bei theoretischen Sessions, in denen SEO und andere Blog-relevante Themen besprochen werden.

Das Schönste ist aber immer der Austausch und die Zeit unter Gleichgesinnten. Umso trauriger war ich, als ich erfuhr, dass die Barcamps von nun an nicht mehr stattfinden werden… Die Traurigkeit wurde aber schnell in den Hintergrund gedrängt, denn es war gleichzeitig der Tag, an dem ich Besuch bekam. Besonderen Besuch!

Kleines Foodbloggercamp - Poke Bowl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nämlich Rebecca. Rebecca von diesem Blog: Kochküken.

Rebecca habe ich letztes Jahr auf dem Foodbloggercamp in Berlin kennengelernt und fand sie sofort sympathisch – es gibt ja diese Menschen, die man sofort mag. Richtig angefreundet haben wir uns dann, als wir über Instagram feststellten, dass wir beide zur selben (hässlich frühen) Uhrzeit morgens aufstehen müssen. Es begannen Gespräche über Gott und die Welt, das Leben im Allgemeinen und im Speziellen, Ideen für Rezepte wurden wie Pingpong-Bälle hin- und hergespielt und der eine oder andere Ratschlag gegeben ;))

Allgemein stellten wir fest, dass wir ähnlich durchgeknallt sind und stellten zwischenzeitlich auch die These auf, Zwillinge zu sein. Bei der Geburt getrennt. Ich bin also in Wirklichkeit etwas älter und sie etwas jünger als in unseren Ausweisen steht, das ist doch absolut plausibel?!

Jedenfalls kam bald der Wunsch nach einem Wochenende auf, an dem wir nicht nur über Whatsapp oder Instagram am Kochen der jeweils anderen teilhaben könnten, sondern einfach direkt gemeinsam in der Küche stehen könnten. Und das Essen natürlich danach ausgiebig fotografieren könnten. Quasi unser eigenes, kleines Foodbloggercamp! Ziemlich schnell ergab sich die Gelegenheit und wie Wochen davor waren geprägt von Vorfreude und Brainstorming, was wir alles leckeres kochen wollten.

Kleines Foodbloggercamp - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kleines Foodbloggercamp - Poke Bowl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kleines Foodbloggercamp - Poke Bowl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Als das Wochenende kam, kauften wir Unmengen an Essen ein. Wir verbrachten ein bisschen zu viel Zeit in einem Asia-Supermarkt (hauptsächlich vor lauter Faszination ob der vielen exotischen Dinge, die es dort zu kaufen gibt) und hüpften vor lauter Vorfreude, als wir an der Fischtheke Lachs in Sushi-Qualität kauften. Letzterer wurde am selben Abend noch verarbeitet, denn es gab das erste Highlight des Wochenendes: Eine Poké Bowl.

Poké Bowls sind der neueste Trend im Bereich Food – oder sagen wir mal so, es ist ein Trend, der gerade aktuell ist und vermutlich nächste Woche vom nächsten abgelöst wird. Das mit den Trends geht ja immer schneller als man gucken kann… egal. Aber was ist das eigentlich?

Poké („po-käi“ gesprochen, hawaiianisch für „klein schneiden“) Bowls sind zwar ein neuer Trend, es gibt sie aber schon länger. Ursprünglich stammen sie aus Hawaii, wo Poké als beliebtes Gericht schon sehr lange gegessen wird. Angeblich erstmals von Fischern, die auf dem Meer den frischen Fisch direkt ausnahmen, filetierten, würzten und dann aßen.

Eine Bowl wurde daraus, als Reis dazu serviert wurde (die klassische hawaiianische Poké Bowl) und das Gericht dann irgendwann auf dem Festland der USA noch mit weiteren Zutaten verfeinert wurde. Mit dem hawaiianischen Ursprung haben diese Bowls nicht mehr viel zu tun – aber die große Beliebtheit spricht trotzdem dafür. Wer gerne mehr darüber lesen möchte, kann sich diesen Artikel zu Gemüte führen: Everything You Need To Know About Hawaii’s Wildly Popular Poke Bowls

Ich bin nach wie vor großer Fan von Buddha Bowls, aber Poké Bowls haben in mir auch große Liebe geweckt. Rebecca und ich haben also den besten Lachs gekauft, den wir kriegen konnten, Edamame (gibts in jedem asiatischen Supermarkt), statt Reis Couscous dazu und machten uns ans Basteln. So gut! Wie wir das gemacht haben, erzähle ich euch jetzt:

Poke Bowl á la Wunderbrunnen & Kochküken

Kleines Foodbloggercamp - Poke Bowl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 300 g Lachsfilet in Sushi-Qualität (am besten an der Theke die Haut entfernen lassen, das können sie dort immer am besten ;))
  • 1 Avocado
  • eine halbe Zucchini (wir hatten eine gelbe)
  • 100 g Couscous
  • 1 EL Tomatenmark
  • 50-60 ml Wasser
  • eine Handvoll Cherry-Tomaten
  • Edamame (nach Belieben)
  • Kresse (nach Belieben)
  • schwarzer Sesam
  • Wasabipaste
  • Sojasoße
  • Sesamöl
  • schwarzer Sesam
  • wer mag: Kimnori (das ist Crunchy Seaweed, also knuspriger Seetang, sehr lecker und auch in jedem Asia-Supermarkt zu haben!)

Zubereitung

1. Die Edamame in Salzwasser für etwa 5-8 Minuten kochen. Anschließend die kleinen Böhnchen herauspulen 😉 Den Couscous mit etwas Salz bestreuen. Das Wasser zum Kochen bringen und über den Couscous gießen, dabei das Tomatenmark einrühren. Es kann sein, dass das Wasser nicht reicht, dann noch etwas dazugeben. Ihr merkt es an der Konsistenz.

2. Den Lachs würfeln und die Avocado in Scheiben schneiden. Die Zucchini ebenfalls in Scheiben schneidenund durch eine heiße Bratpfanne schieben, sodass sie ganz leicht gebräunt ist. Geht ganz schnell 😉 Die Tomaten ebenfalls würfeln.

3. Jetzt kommt der spaßige Teil: Couscous (Menge nach Belieben) in eine Schüssel geben. Die übrigen Zutaten nach Lust und Laune darin anrichten. Am Ende mit Sesam und dem Crunchy Seaweed bestreuen und mit Sojasoße, Sesamöl und eventuell Wasabi würzen. (Aufpassen mit Wasabi, das kann man auch mal aus Versehen mit einem großen Bissen alles auf einmal erwischen. Ich spreche aus Erfahrung ;))

Kleines Foodbloggercamp - Frühstück - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Am Samstag hatten wir Waffeln zum Frühstück geplant. Süße und herzhafte! Ich hatte noch nie zuvor herzhafte Waffeln selber gemacht, musste aber schnell feststellen, dass es wirklich kinderleicht ist.

Mit den Grundzutaten Mehl, Butter und Eiern könnt ihr natürlich alles kombinieren, was euch so einfällt oder worauf ihr Lust habt. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Wir haben sie so gemacht:

Herzhafte Waffeln

(ergibt etwa 8-10 kleine Waffeln in einem belgischen Waffeleisen)

Kleines Foodbloggercamp - herzhafte Waffeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 70 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 125 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 ml Milch
  • 80 g geriebene Zucchini
  • 40 g Parmesan
  • 1/2 – 1 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Paprika

Zubereitung

1. Die Zucchini grob raspeln und den Parmesan fein reiben. Beiseite stellen. Die Butter schaumig schlagen. Beide Eier hinzugeben und weiterschlagen.

2. Das Mehl mit dem Backpulver vermengen und dann abwechselnd mit der Milch zum Teig geben. Am Ende das Gemüse und den Käse hinzugeben, ebenso das Tomatenmark. Nun mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen – eventuell müsst ihr es einmal abschmecken. Nun im Waffeleisen backen und beispielsweise mit Räucherlachs und Avocado zusammen servieren. So lecker!

Kleines Foodbloggercamp - Infused Water - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Den Samstag verbrachten wir dann auf dem Goûte-Festival, worüber ich bereits hier berichtet habe. Dort war es so warm, dass wir abends erstmal eine große Karaffe mit Infused Water machten und ziemlich schnell leerten.

Wenn ihr Infused Water noch nicht gehört haben solltet – es ist einfach nur ein fancy Name für Wasser, das man Minze und / oder irgendeiner Form von Obst (meistens kleingeschnitten) aufgepeppt hat. Super lecker, sehr vielseitig (ihr könnt quasi alles in das Wasser geben) und ganz sicher nie langweilig :))

Kleines Foodbloggercamp - Poke Bowl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kleines Foodbloggercamp - Salat mit Burrata - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Da wir nach den vielen Köstlichkeiten auf dem Festival kaum Hunger hatten und es auch eigentlich zu warm war zum Kochen, haben wir uns einen herrlich frischen Salat gemacht. Getoppt mit Burrata war das wirklich superlecker!

Im Anschluss daran gab es noch einen Drink – das Rezept für den Raspberry Mojito habe ich euch auch in diesem Artikel aufgeschrieben. Damit ließ es sich herrlich entspannen und den Abend ausklingen lassen.

Kleines Foodbloggercamp - Salat mit Burrata - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Privates Foodbloggercamp - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Am Sonntag war Rebecca für das Frühstück zuständig. Sie bereitete ihre unglaublich leckeren Haferflocken-Auflauf-Muffins vor. Im Anschluss machten wir einen Spaziergang, da es an diesem Tag sehr heiß werden sollte.

Das Rezept für die Muffins (die ihr übrigens auch in einer Auflaufform zubereiten könnt) hat Rebecca euch auf ihrem Blog aufgeschrieben: Herzhafte Haferflockenmuffins

Kleines Foodbloggercamp - gefüllte Nudeln mit Grüne-Soße-Kräuter-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und obwohl es an dem Tag wirklich unglaublich heiß war, ließen wir es uns nicht nehmen, Nudeln selber zu machen. Wir hatten uns nämlich in den Kopf gesetzt, sie mit einer Füllung aus grünem Spargel zu füllen – und dazu sollte es ein Pesto aus den Kräutern für Grüne Soße geben.

Gesagt, getan! Die Nudeln waren so unglaublich gut, dass ich nur beim Gedanken daran Hunger bekomme. Aber: Das Rezept bekommt ihr auch von Rebecca. Es wird bald auf ihrem Blog online gehen 🙂

Kleines Foodbloggercamp - gefüllte Nudeln mit Grüne-Soße-Kräuter-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Wochenende war ein voller Erfolg, wenn man das so sagen kann – wir haben gelacht, geredet, leckeres Essen zubereitet und einfach die schönste Zeit gehabt. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste kleine Foodbloggercamp, liebes Kochküken! <3

Ich hoffe, ich habe euch etwas inspirieren können. Manchmal braucht man ein bisschen Verrücktheit und Experimentierfreude, es können die lustigsten und tollsten Sachen dabei herauskommen. Traut euch!

Kleines Foodbloggercamp - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sämtliche Gerichte aus diesem Beitrag eignen sich übrigens perfekt dazu, in Chill-Klamotten (aka Jogginghose oder Pyjama) auf dem Sofa genossen zu werden. Gemeinsam mit einem Aperol Spritz und natürlich einer wunderbaren Freundin. Die kann man sich aber für kein Geld der Welt kaufen ;)) Cheers!

Habt es wundervoll,

Alena

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Tasting mit Lindt + schokoladigste Cupcakes! [Werbung]

Huch, einen Monat ist es schon her, dass ich euch mein Rezept für ein leckeres Schokoladen-Törtchen mit Lindt-Schokolade gezeigt habe! Dabei habe ich doch noch ein bisschen mehr im Gepäck für euch. Das gibt es nun heute!

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich hatte euch ja bereits von meinem Probierpaket von Lindt berichtet. Darauf möchte ich nun genauer eingehen – denn von den Schokoladensorten, die da im Paket auf mich warteten, kannte ich gar nicht alle. Und die meisten hatte ich noch nie probiert! Das musste sich ändern.

Ein Tasting schien mir die perfekte Gelegenheit, einmal alle Sorten zu probieren. Schließlich weiß man ja im Normalfall nicht, worin sich Sorten wie 85% mild, 85% kräftig und 90% mild unterscheiden. Auch den Unterschied zwischen 70% mild, 70% intensiv und 78% wollte ich schmecken.

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Da es sich in Gesellschaft bekanntlich besser isst, beschloss ich, das Tasting mit meinen Eltern und Herrn Wunderbrunnen durchzuführen. Zwei Frauen, zwei Männer – alle Liebhaber von dunkler Schokolade und in Papa Wunderbrunnens Fall auch vertraut mit der extremen 99%igen Schokolade.

Aber wir haben nicht nur getastet, sondern auch gebacken –  wer es also eilig hat, kann gerne schon runterscrollen. Dort gibt es ein absolut knallermäßiges Rezept für super schokoladige Cupcakes! Erstmal jetzt aber das:

Schokoladen-Tasting

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Bild entspricht nicht ganz der Wahrheit, denn wir haben spontan noch eine Sorte mehr probiert. Die getesteten Sorten umfassen:

70% mild | 70% intensiv | 78% vollmundig | 85% mild | 85% kräftig | 90% mild | 99% kräftig

70% mild

Das Urteil über diese Schokolade fiel recht eindeutig aus: süß! Vor allem die Männer fanden sie ein bisschen zu süß. Weiterhin zeichnet sie sich durch einen starken Schmelz aus. Eine nennenswert starke Kakaonote konnten wir alle nicht feststellen – sie schmeckt ein bisschen stärker als eine Vollmilchschokolade. Das Frauen-Urteil: Eine gute Einsteigerschokolade für all diejenigen, die bislang nur Vollmilch kennen und mögen!

70% intensiv

Der Unterschied zur milden 70%igen Schokolade liegt vor allem in der sofort schmeckbaren leichten Säure. Durch den etwas herberen Geschmack bleibt diese Schokolade etwas länger im Mund als die Vorgängerin. Auch sie ist sehr cremig, gleichzeitig etwas weniger süß – ebenfalls als gute Einsteigerschokolade geeignet!

78% vollmundig

Die neue Sorte in der Lindt Excellence-Reihe und mein Favorit! Immer noch sehr cremig, aber im Gegensatz zu den 70%igen Sorten sehr viel weniger süß, wodurch die Kakaonote deutlicher zutage tritt. Obwohl sie nun also bitterer ist, ist wenig bis kaum Säure rauszuschmecken – für mich ein wesentlicher Pluspunkt! Die Männer bewerteten das Gefühl der Schokolade als angenehm, da sie nicht mehr allzu schmelzig ist und einen längeren „Abgang“ hat. O-Ton Papa Wunderbrunnen: „Kann man schon gelten lassen ;))“

Die Damen-Fraktion war sehr angetan von dieser Schokolade und beschrieb sie als „elegant“ und perfekt zu Kaffee oder Rotwein passend. Ich vermute sehr stark, dass wir uns auch in der Zielgruppe für diese Schokolade befinden ;))

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

85% mild

Mama Wunderbrunnens Lieblingsschokolade! Und meine Nummer 2 (nach der 78%igen). Einstimmige Meinung: auch diese Schokolade ist sehr cremig und recht mild. Kräftiger zwar als die Vorgängerin, aber auch nicht sehr. Auch sie passt ganz hervorragend zu Kaffee und Rotwein!

85% kräftig

Überraschenderweise schmeckte diese Schokolade sehr viel intensiver, trocken und nicht länger cremig. Wir bewegen uns in die Lieblingsschokoladen-Gefilde der Männer ;)) Im Vergleich zur milden Variante haben wir es hier mit deutlich mehr Säure zu tun. Außerdem tritt der Kakaogeschmack sehr viel stärker hervor, was ein wenig überrascht – ist der Kakaoanteil doch gleich.

90% mild

Hier stellten wir weniger Säure fest als bei der Vorgängerschokolade – einhergehend mit einer sehr intensiven, angenehmen Kakaonote. Sie wirkte dennoch etwas weniger kräftig als die 85%ige Schokolade. Der Abgang wurde von allen als „sehr kurz“ beschrieben.

99% kräftig

Diese Schokolade wird nur in Tafeln mit 50 g Inhalt verkauft (bei gleichbleibender Fläche, wodurch die Stücke dünner sind). Die Stückchen sind zudem deutlich kleiner als die der übrigen Excellence-Reihe. Absolut berechtigt und sehr klug, denn ein normal großes Stück wäre wohl auch nur etwas für Profis.

Weiterhin kommt die Verpackung mit einer Degustations-Empfehlung daher, die auf die verschiedenen Geschmackskomponenten hinweisen, die sich während des Verzehrs unterschiedlich entfalten:

  • Cacao-Note
  • BItter-Note
  • Adstringenz (aka „Pelzigkeit auf der Zunge“)
  • Säuregrad
  • Fruchtnote

Da wir Laien sind, drösel ich jetzt nicht alle Komponenten für euch auf. Fakt ist: Die Schokolade ist im Vergleich (wobei ein solcher an dieser Stelle sinnfrei ist) zu den anderen Schokoladen kein bisschen süß, vielmehr herb und angenehm trocken im Mund. Ein leichtes rauchiges Aroma konnten wir alle wahrnehmen, dafür war im Gegenzug die Säure der vorigen „kräftigen“ Sorten verschwunden (was ich persönlich sehr begrüßt habe). Der Abgang ist angenehm und der Kakaogeschmack klingt lange intensiv nach.

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Fazit

Abschließend etwas zu sagen, ist gar nicht so einfach. Meine persönlichen Lieblinge sind die Schokoladen mit 78% und 85% mild. Generell mochte ich tatsächlich die milden Sorten lieber, da diese sehr viel weniger Säure hatten (und Säure in Schokolade ist nicht mein Fall). Bei den Männern war es umgekehrt – die kräftigen Sorten, die ein bisschen mehr Wumms haben, wurden deutlich bevorzugt!

So überrascht auch unsere Theorie nicht: Die 78%ige Schokolade, die Lindt neu im Sortiment hat, richtet sich sicherlich eher an Frauen. Der Geschmack ist sehr mild und cremig und vielleicht sogar auch für Leute geeignet, die sich gerade erst neu mit Bitter-Schokoladen beschäftigen. In der Degustationsempfehlung auf der 99%igen Schokolade heißt es beispielsweise auch, dass es sinnvoll ist, sich Schritt für Schritt an die höheren Kakaoanteile zu gewöhnen. Das geht nicht von heute auf morgen ;))

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mir hat es auf jeden Fall sehr viel Freude gemacht, die Schokoladen zu probieren und die Unterschiede herauszuschmecken. Vielleicht konnte ich auch dem einen oder anderen von meinen Lesern helfen ;))

Nun wollen wir uns aber dem Gebäck widmen, das ich euch noch mitgebracht habe.  Man kann die Lindt Excellence Schokoladen nämlich auch ganz ausgezeichnet in der Küche verwenden! Mitgebracht habe ich euch schokoladigste Cupcakes mit einem Erdbeer-Frosting. Die leicht herbe Schokolade passt nämlich ganz ausgezeichnet zu der fruchtigen Süße des Frostings. Auch ohne Frosting schmecken die Cupcakes sehr gut… probiert es aus!

Schokoladen-Cupcakes

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 120 g Butter
  • 100 g Zartbitter-Schokolade (z.B. Lindt Excellence 78%)
  • 30 g Kakao
  • 90 g Mehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Vanille-Aroma
  • 120 ml Buttermilch

Für das Frosting:

  • eine Handvoll Erdbeeren (püriert)
  • 100 g Sahne
  • 120 g Mascarpone
  • etwas Quark
  • 1 EL Puderzucker

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen und ein Muffinblech mit Förmchen auskleiden. Die Butter und Schokolade in einem Wasserbad bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Leicht abkühlen lassen (bis die Mischung etwa handwarm ist). In der Zwischenzeit Mehl, Kakao, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermengen.

2. Die Eier mit dem Zucker und dem Aroma schaumig schlagen. Wenn sie handwarm ist, die Schokoladen-Butter-Mischung hinzugeben. Nun abwechseln die Mehlmischung und die Buttermilch unterrühren, dabei immer nur solange rühren, bis sich das Mehl mit dem Teig verbunden hat.

3. Den Teig in die Muffinförmchen füllen – es sollte genau aufgehen. Im Ofen 16-18 Minuten backen, aber lieber schon früher eine Stäbchenprobe machen. Jeder Ofen ist unterschiedlich! Abkühlen lassen.

4. Für das Frosting die pürierten Erdbeeren mit der Mascarpone, dem Quark und dem Puderzucker verrühren, bis sich eine homegene Creme gebildet hat. Die Sahne steifschlagen und darunterheben. Idealerweise stellt ihr das Frosting nun solange in den Kühlschrank, bis es ein bisschen fest geworden ist. Wenn ihr nicht so viel Zeit habt, geht es auch so – dann habt ihr allerdings ein konturloses Frostig wie auf meinen Fotos. Schmeckt aber trotzdem ;))

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Viel Spaß beim Nachbacken und Ausprobieren! Und wenn ihr mögt, könnt ihr mir erzählen, welche Schokolade eure Liebste ist :))

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an Lindt für das zur Verfügung gestellte Probierpaket! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Frühlingshafte Gemüse-Quiche mit Spargel

Heute gibt es Quiche! Denn neulich fiel mir auf, dass es hier auf dem Blog manchmal recht Nudel-lastig ist und machte mir kurz Gedanken. Schließlich will man seine Leser ja nicht langweilen! Aber dann fand ich, dass es durchaus auch Abwechslung gibt. Außerdem habe ich bislang noch keine Beschwerde über zu viele Pasta-Rezepte bekommen. Läuft also ;))

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hinzu kommt, dass wir tatsächlich oft Nudeln essen. Nicht jeden Tag, aber mehrmals die Woche kommt schon hin. Nudeln sind einfach abwechslungsreich, machen glücklich und laden zu immer neuen Kombinationen ein. Was will man mehr?

Ebenfalls neu kombinieren lässt sich aber auch ein anderes Lieblingsessen im Hause Wunderbrunnen: Quiche. Herr Wunderbrunnen ging kürzlich sogar so weit und sagte, er könne Quiche immer komplett aufessen. Alles auf einmal. In seiner Begeisterung ließ er sich sogar dazu hinreißen, zu reimen: sie lässt sich immer neu bestücken und kann dadurch immer wieder beglücken!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Treffender könnte ich es gar nicht ausdrücken. Denn so ist es: Ein Boden, unendlich viele Möglichkeiten zum Füllen. Eigentlich fast wie mit Nudeln.

Aber eben nur fast. Denn wir essen so eine Quiche nicht komplett auf. Lecker genug wäre es zwar, aber doch auch viel. Stattdessen frieren wir die Hälfte ein und freuen uns an langen Arbeitstagen, wenn ein Abendessen im TK-Fach wartet und die Diskussion entfällt, wer einkaufen geht.

Zusätzlich lässt sich Quiche ganz wunderbar zum Picknick, als Pausensnack, Mittag im Büro oder zu sonstigen außerhäuslichen Aktivitäten mitnehmen. Sie schmeckt nämlich auch kalt sehr gut!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und die Füllung? Da ist erlaubt, was gefällt. Ich hatte unglaublich Lust auf grünen Spargel, Brokkoli und Erbsen. Die hätten sich vermutlich auch alle gut in einer Soße zu Nudeln gemacht, aber dann kam mir die Idee mit der Quiche.

Ich benutze ein ganz klassisches Standard-Rezept für den Boden und die Flüssigkeit. Herausgekommen ist eine Quiche mit herrlich frühlingshaftem Gemüse. Der Käse in der Füllung macht es würzig – wem das zu viel ist, kann die Käse-Menge auch reduzieren. Wobei es im Hause Wunderbrunnen niemals zu viel Käse gibt ;))

Habt ihr Hunger bekommen? Dann ist hier das Rezept:

Gemüse-Quiche mit Spargel

(für eine 28 cm Quiche- oder Springform)

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

Für den Teig:

  • 100 g Butter
  • 200g Mehl
  • 1 Eigelb
  • 25 ml Wasser
  • Prise Salz

Für die Füllung:

  • 250 g grüner Spargel
  • 250 g Brokkoli
  • 100 g Erbsen
  • ein halbes Bund Frühlingszwiebeln
  • 150 g geriebenen Käse (ich habe Emmentaler und Parmesan genommen)
  • 4 Eier
  • 200 ml Sahne
  • 100 ml Milch
  • 1 EL Stärke
  • Pfeffer, Muskatnuss
  • geröstete Pinienkerne als Topping

Für das Backen:

  • getrocknete Hülsenfrüchte (ich habe immer Erbsen)
  • Backpapier
  • eine Quiche- oder Springform (28 cm Durchmesser)

Zubereitung

1. Für den Teig die Zutaten miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. In Frischhaltefolie einwickeln und 30-60 Minuten im Kühlschrank kaltstellen.

2. Der Teig wird blindgebacken – wie das geht, erkläre ich euch jetzt (siehe Bild unten): Den Ofen auf 175 Grad vorheizen und den Teig ausrollen (Pro-Tipp: geht einfacher, wenn ihr ihn schon etwas eher aus dem Kühlschrank nehmt). In die Quiche-Form (eine Springform geht auch) legt ihr nun Backpapier. Noch ein Pro-Tipp: Knüllt das Backpapier erst zusammen, als würdet ihr es in den Müll werfen wollen. Wenn ihr es jetzt auseinanderzieht, ist es etwas „beweglicher“ und passt auch in eine runde Form hinein.

3. Darauf legt ihr dann den Teig und passt eventuell noch die Höhe des Randes an. Dann stecht ihr den Teig mit einer Gabel ein. Darüber kommt nun noch ein Stück Backpapier. Darauf verteilt ihr die Trockenerbsen (die ihr dafür übrigens immer wieder verwenden könnt). Den Teig in den Ofen schieben und 15 Minuten backen. Die obere Schicht Backpapier entfernen und den Ofen anlassen!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

4. Während der Teig im Ofen backt, könnt ihr schon das Gemüse waschen, putzen und in Stücke bzw. Scheiben schneiden. Den Spargel in einem Topf mit kochendem Wasser 5 Minuten köcheln. Eine Handvoll Pinienkerne entweder schon goldbraun rösten oder beiseite stellen – wenn sie nur auf der Quiche backen, werden sie nicht so „röstig“ ;))

5. Das Gemüse auf dem vorgebackenen Teig verteilen. Käse, Milch, Sahne, Stärke und Eier verquirlen und mit Pfeffer, Muskat und eventuell Salz abschmecken. Über das Gemüse gießen und die Form anschließend auf die Arbeitsplatte klopfen, damit sich die Flüssigkeit gut verteilt. Die Pinienkerne darauf verteilen und im Ofen 30-35 Minuten backen – die Backzeit kann nach Ofen variieren.

Die Quiche ist fertig, wenn sie goldbraun ist und die Füllung komplett gestockt (also fest) ist!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wie ich eingangs bereits schrieb, könnt ihr die Füllung natürlich beliebig variieren und den Jahreszeiten anpassen! Ich finde solche Gerichte besonders schön – je nach Saison haben sie einen ganz eigenen Charakter.

Habt es wundervoll,

Alena