Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Frühlingshafte Gemüse-Quiche mit Spargel

Heute gibt es Quiche! Denn neulich fiel mir auf, dass es hier auf dem Blog manchmal recht Nudel-lastig ist und machte mir kurz Gedanken. Schließlich will man seine Leser ja nicht langweilen! Aber dann fand ich, dass es durchaus auch Abwechslung gibt. Außerdem habe ich bislang noch keine Beschwerde über zu viele Pasta-Rezepte bekommen. Läuft also ;))

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Hinzu kommt, dass wir tatsächlich oft Nudeln essen. Nicht jeden Tag, aber mehrmals die Woche kommt schon hin. Nudeln sind einfach abwechslungsreich, machen glücklich und laden zu immer neuen Kombinationen ein. Was will man mehr?

Ebenfalls neu kombinieren lässt sich aber auch ein anderes Lieblingsessen im Hause Wunderbrunnen: Quiche. Herr Wunderbrunnen ging kürzlich sogar so weit und sagte, er könne Quiche immer komplett aufessen. Alles auf einmal. In seiner Begeisterung ließ er sich sogar dazu hinreißen, zu reimen: sie lässt sich immer neu bestücken und kann dadurch immer wieder beglücken!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Treffender könnte ich es gar nicht ausdrücken. Denn so ist es: Ein Boden, unendlich viele Möglichkeiten zum Füllen. Eigentlich fast wie mit Nudeln.

Aber eben nur fast. Denn wir essen so eine Quiche nicht komplett auf. Lecker genug wäre es zwar, aber doch auch viel. Stattdessen frieren wir die Hälfte ein und freuen uns an langen Arbeitstagen, wenn ein Abendessen im TK-Fach wartet und die Diskussion entfällt, wer einkaufen geht.

Zusätzlich lässt sich Quiche ganz wunderbar zum Picknick, als Pausensnack, Mittag im Büro oder zu sonstigen außerhäuslichen Aktivitäten mitnehmen. Sie schmeckt nämlich auch kalt sehr gut!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und die Füllung? Da ist erlaubt, was gefällt. Ich hatte unglaublich Lust auf grünen Spargel, Brokkoli und Erbsen. Die hätten sich vermutlich auch alle gut in einer Soße zu Nudeln gemacht, aber dann kam mir die Idee mit der Quiche.

Ich benutze ein ganz klassisches Standard-Rezept für den Boden und die Flüssigkeit. Herausgekommen ist eine Quiche mit herrlich frühlingshaftem Gemüse. Der Käse in der Füllung macht es würzig – wem das zu viel ist, kann die Käse-Menge auch reduzieren. Wobei es im Hause Wunderbrunnen niemals zu viel Käse gibt ;))

Habt ihr Hunger bekommen? Dann ist hier das Rezept:

Gemüse-Quiche mit Spargel

(für eine 28 cm Quiche- oder Springform)

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Zutaten

Für den Teig:

  • 100 g Butter
  • 200g Mehl
  • 1 Eigelb
  • 25 ml Wasser
  • Prise Salz

Für die Füllung:

  • 250 g grüner Spargel
  • 250 g Brokkoli
  • 100 g Erbsen
  • ein halbes Bund Frühlingszwiebeln
  • 150 g geriebenen Käse (ich habe Emmentaler und Parmesan genommen)
  • 4 Eier
  • 200 ml Sahne
  • 100 ml Milch
  • 1 EL Stärke
  • Pfeffer, Muskatnuss
  • geröstete Pinienkerne als Topping

Für das Backen:

  • getrocknete Hülsenfrüchte (ich habe immer Erbsen)
  • Backpapier
  • eine Quiche- oder Springform (28 cm Durchmesser)

Zubereitung

1. Für den Teig die Zutaten miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. In Frischhaltefolie einwickeln und 30-60 Minuten im Kühlschrank kaltstellen.

2. Der Teig wird blindgebacken – wie das geht, erkläre ich euch jetzt (siehe Bild unten): Den Ofen auf 175 Grad vorheizen und den Teig ausrollen (Pro-Tipp: geht einfacher, wenn ihr ihn schon etwas eher aus dem Kühlschrank nehmt). In die Quiche-Form (eine Springform geht auch) legt ihr nun Backpapier. Noch ein Pro-Tipp: Knüllt das Backpapier erst zusammen, als würdet ihr es in den Müll werfen wollen. Wenn ihr es jetzt auseinanderzieht, ist es etwas „beweglicher“ und passt auch in eine runde Form hinein.

3. Darauf legt ihr dann den Teig und passt eventuell noch die Höhe des Randes an. Dann stecht ihr den Teig mit einer Gabel ein. Darüber kommt nun noch ein Stück Backpapier. Darauf verteilt ihr die Trockenerbsen (die ihr dafür übrigens immer wieder verwenden könnt). Den Teig in den Ofen schieben und 15 Minuten backen. Die obere Schicht Backpapier entfernen und den Ofen anlassen!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

4. Während der Teig im Ofen backt, könnt ihr schon das Gemüse waschen, putzen und in Stücke bzw. Scheiben schneiden. Den Spargel in einem Topf mit kochendem Wasser 5 Minuten köcheln. Eine Handvoll Pinienkerne entweder schon goldbraun rösten oder beiseite stellen – wenn sie nur auf der Quiche backen, werden sie nicht so „röstig“ ;))

5. Das Gemüse auf dem vorgebackenen Teig verteilen. Käse, Milch, Sahne, Stärke und Eier verquirlen und mit Pfeffer, Muskat und eventuell Salz abschmecken. Über das Gemüse gießen und die Form anschließend auf die Arbeitsplatte klopfen, damit sich die Flüssigkeit gut verteilt. Die Pinienkerne darauf verteilen und im Ofen 30-35 Minuten backen – die Backzeit kann nach Ofen variieren.

Die Quiche ist fertig, wenn sie goldbraun ist und die Füllung komplett gestockt (also fest) ist!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wie ich eingangs bereits schrieb, könnt ihr die Füllung natürlich beliebig variieren und den Jahreszeiten anpassen! Ich finde solche Gerichte besonders schön – je nach Saison haben sie einen ganz eigenen Charakter.

Habt es wundervoll,

Alena

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Fluffiges Dessert-Glück: Rhabarber-Clafoutis

Die meisten meiner Beiträge entstehen selten spontan und mit recht viel Vorlauf. Der Clafoutis, den ich euch heute mitgebracht habe, ist allerdings erst am letzten Wochenende in meinen Magen gewandert. Warum ich ihn dann doch in Rekordzeit verbloggt habe, erzähle ich euch heute.

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Im Moment ist die Zeit der nur saisonal verfügbaren Leckereien. Bärlauch, Spargel – und natürlich Rhabarber! Ich liebe die roten Stängel, die sich beim Kochen leider immer in eine Masse mit äußerst unfotogener Farbe verwandeln. Über den Geschmack sagt das allerdings wenig aus. Never judge a book und so ;)) Und spätestens zur Erdbeerzeit kann man die roten Früchtchen dazugeben! Das schmeckt dann nicht nur lecker, sondern sieht auch unfassbar gut und sommerlich aus.

Aber zurück zu meiner Geschichte. Ich hatte schon eine ganze Weile Rhabarber-Hunger. Gleichzeitig hatte ich Lust auf irgendwas mit Quark. Der steht nämlich immer in meinem Kühlschrank und ich wollte ihn mal anders essen als immer nur auf Brot oder im Obstsalat.

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dann kam Mama Wunderbrunnens Idee: ein Clafoutis! Das wollte ich. Unbedingt. Wer es nicht kennt: Ein Clafoutis ist ein Dessert aus dem Ofen und besteht aus einer Sorte Obst, die mit einer Art Pfannkuchenteig übergossen und dann gebacken wird. Eigentlich gehört da auch kein Quark rein. Aber ich habe mein Rezept damit aufgemotzt und es funktioniert super!

Just an dem Tag, an dem ich die Back-Orgie eingeplant hatte, rief mich eine liebe Blogger-Freundin an: Käthe von Käthes Kekse. Manch einer wird sie kennen, denn einerseits war sie an meinem Blog-Geburtstag mit den schnieken Cookie Pops zu Besuch bei mir und andererseits macht sie die wunderschönsten und kunstvollsten Kekse aller Zeiten!

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf ihrem Blog zeigt sie diese Kunstwerke neben Tutorials, wie ihr das genauso schön nachmachen könnt. Eben jener Blog feiert nun seinen dritten Geburtstag – und ich durfte schon mit meinem Rhabarber-Clafoutis Gast auf der Geburtstagssause sein! Deshalb auch an dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch, liebe Käthe! :))

(Übrigens könnt ihr noch bis Sonntag an ihrer Verlosung teilnehmen – schaut einfach HIER vorbei!)

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Einladung war spontan, aber es war für mich dennoch Ehrensache, etwas zu backen und geburtstagstauglich abzulichten. Also gab es den Clafoutis in Gesellschaft von Wimpelkette und bunten Strohhalmen – und nebenbei verzierte ich alles noch etwas österlich. Immerhin ist bald Ostern und dieser Clafoutis macht auch zum Osterbrunch eine sehr gute Figur!

Hier ist das Rezept:

Rhabarber-Clafoutis

(reicht für zwei Auflaufförmchen mit 12 cm Durchmesser)

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 Ei
  • 25 g Zucker + 1 EL Zucker
  • 50 g Mehl
  • 100 ml Milch
  • 100 g Quark
  • 2 Stangen Rhabarber (oder nach Geschmack)

Zubereitung

1. Ofen auf 160-170 Grad vorheizen. Den Rhabarber schälen und in Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben und mit 1 EL Zucker (oder nach Geschmack) bestreuen. Gut vermischen.

2. Das Ei mit dem Zucker schaumig schlagen. Das Mehl und die Milch hinzugeben, vermischen. Am Ende den Quark unterrühren.

3. Die Rhabarber-Stücke in die Förmchen geben und mit der Teigmasse übergießen. Da der Teig nicht doll aufgeht, können die Förmchen ruhig voll sein.

4. Je nach Temperatur etwa 25-30 Minuten backen. Der Teig wird nicht fest sein, aber der Clafoutis bekommt dann eine schöne Farbe.

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr könnt den Clafoutis übrigens auch gut nochmal aufwärmen, denn warm schmeckt er am besten. Einfach bei 180 Grad etwa 7-10 Minuten in den Ofen stellen. Habe ich alles getestet – und meiner Erfahrung nach schmeckt er am besten mit Vanilleeis oder Vanillesoße. Mmmhh…

Am Freitag gibt es übrigens noch ein Rezept, falls ihr noch etwas Inspiration für euren Osterbrunch braucht! Schaut also gerne vorbei :))

Habt es wundervoll,

Alena

Haferflocken-Kekse - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Knusprige Haferflocken-Kekse [Werbung]

Kennt ihr die leckeren Haferflocken-Kekse vom Möbelschweden, die man mittlerweile auch im Supermarkt in so großen Boxen kaufen kann? Ich liebe sie! Knusprig sind sie, vanillig und soo lecker…

Allerdings kann man sie genauso gut selber backen – geht ganz einfach und schnell! Deshalb habe ich euch heute das dafür passende Rezept mitgebracht.

Haferflocken-Kekse - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Haferflocken-Kekse - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Kekse reihen sich in meine kleine „Was kann man mit Hafer alles machen“-Reihe ein. Den Anfang hatte ein Mango-Smoothie mit Hafermilch gemacht (hier). Letzte Woche gab es herzhafte Gemüse-Bratlinge, in denen der Hafer als Hafergrütze versteckt war (hier).

Einige Produkte, die ich zum Testen bekommen habe, warten noch auf ihren Einsatz. Aber die Bandbreite ist groß und ich werde sicher noch einiges ausprobieren :)) Vor allem aber bin ich ganz begeistert, wie vielfältig Hafer doch ist.

Haferflocken-Kekse - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Haferflocken-Kekse - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Als ich die Kooperationsanfrage bekam, war meine erste Idee allerdings Gebäck. Cookies. Kuchen. Muffins. Dann fiel mir ein, dass ich ja auch schon Haferflocken in Muffins verbacken habe – hier beispielsweise. Aber auch Cookies habe ich schon gebacken, in denen Haferflocken drin steckten (hier).

Die Kekse, die ich euch heute mitgebracht habe, sind allerdings anders. Der Hafer spielt die Hauptrolle und ist nicht bloß als kleine optionale Zutat versteckt, nein nein. Es gibt die volle Ladung Hafer – und auch Butter.

Eigentlich passen die Kekse deshalb gar nicht so gut zu den anderen beiden Hafer-Rezepten. Die waren tatsächlich eher gesund. Aber ich fand, in einer Reihe aus drei Rezepten kann man das letzte doch einfach als Dessert ansehen. Und beim Dessert darf es doch gerne die volle Ladung Geschmack sein – gesund kann ich ja schließlich, wie bereits gezeigt ;))

Haferflocken-Kekse - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Haferflocken-Kekse - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich liebe diese Kekse, denn durch die Butter karamellisiert der Zucker so schön im Ofen. Sie werden dadurch knusprig und sind durch die Haferflocken gleichzeitig saftig. So gut!

Es kann übrigens sein, dass ihr die Backzeit und die Temperatur anpassen müsst. Ich habe zwei Anläufe gebraucht, bis ich die richtige Temperatur hatte – davor hatten die kleinen Biester immer einen dunklen Rand. Schmecken tun sie aber trotzdem, sehen dann halt nur nicht mehr so Blog-fotogen aus ;)) Und hier ist das Rezept:

Haferflocken-Kekse

Haferflocken-Kekse - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 125 g weiche Butter
  • 80-90 g Zucker
  • 2x Vanillezucker (oder Vanilleextrakt)
  • 1 Ei
  • 115 g Haferflocken
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 65 g Mehl

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Butter schaumig schlagen. Den Zucker, den Vanillezucker und das Ei hinzugeben. Ebenfalls gut verrühren.

2. Mehl, Backpulver und die Haferflocken hinzugeben. Alles miteinander vermengen. Nun mit zwei Teelöffeln Bällchen formen und auf ein Backblech legen. Lasst ganz viel Abstand, denn die Kekse fließen stark auseinander. Die Backzeit kann variieren – 6-8 Minuten. Schaut aber vorher nach und reduziert eventuell die Temperatur. Die Kekse sind gut, wenn sie goldbraun sind (die Kanten dürfen aber nicht zu dunkel werden).

Haferflocken-Kekse - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Den Bummel beim Möbelschweden können diese Köstlichkeiten zwar nicht ersetzen, aber ihr müsst jetzt nicht mehr extra hinfahren, wenn ihr Keks-Hunger habt…

Habt es wundervoll,

Alena

Cookie-Pops von Käthes Kekse - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Cookie-Pops von Käthes Kekse

Den krönenden Abschluss meiner kleinen Bloggeburtstagssause macht heute die zauberhafte Käthe von Käthes Kekse. Käthe gehört zu den herzlichsten, witzigsten und mitreißendsten Menschen, die ich kenne. Mit der man sich sofort wohl fühlt und die für jeden Spaß zu haben ist! Gleichzeitig ist sie wahnsinnig talentiert  – ihre Kekse sind absolute Kunstwerke. Wenn ihr Käthe und ihre Kekse noch nicht kennt, dann empfehle ich euch, schleunigst mal auf ihren Blog zu klicken! Und jetzt eine Runde Applaus, hier kommt Käthes Rezept für meine Party :))


Happy birthday tooo youuuu, happy birthdayyy toooo yoouuuu, happyy biiiirthdayyy lieber Wunderbrunnen, happy Birthdayyyy tooo youu.

Alles, alles Liebe zum ersten Blog-Geburtstag auch dir, liebe Alena!
Ich bin übrigens die Käthe. Keks-Käthe. Bei mir dreht sich so ziemlich alles um, nun ja, Kekse. Und die Dekoration von Keksen.

Ich freu mich so sehr, dass du mich zu deiner Party eingeladen hast! Wir kennen uns ja schon ein bisschen länger als du angefangen hast zu bloggen. Ich fand es damals schon so toll, wie strukturiert und geplant du die Entwicklung deines Blogs in Angriff genommen hast. Und die „Geburt“ hab ich ja auch quasi live miterlebt.
Deshalb habe ich dir auch ein paar ganz tolle Kekse für den ersten Geburtstag gebacken. Also, eigentlich sind es nicht nur schnöde Kekse sondern schnieke Kekse am Stiel. Cookie Pops. Mit Luftballons. Und in rosa und mint.

Und weil‘s ohne Kuchen kein richtiger Geburtstag ist, ist auch noch ein Cookie-Pop-Geburtstagskuchen mit von der Partie y.

Das Rezept für die leckeren Schokoladenkekse ist ganz einfach und ganz einfach super lecker.

Schokoladenkeks-Cookie-Pops

Cookie-Pops von Käthes Kekse - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250g Butter
  • 90g Zucker
  • 90g Puderzucker
  • 80g Kakao
  • 240g Mehl
  • 2TL Zimt
  • ½ TL Salz

Zubereitung

Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, dann die restlichen Zutaten darüber sieben und kurz mit der Maschine verrühren, bis es aussieht, wie feuchter Sand.

Dann mit der Hand einmal durchkneten. Zwischen zwei Bögen Backpapier ca. 5 mm ausrollen und solange kühlen, bis der Backofen auf 160°C aufgeheizt ist.

Dann die Kekse ausstechen* und 10-12 min backen.

*wenn es Cookie Pops sein sollen, vor dem Backen vorsichtig die Stiele in die ausgestochenen Kekse stecken. Dabei mit den Fingern der einen Hand den Keks von oben fixieren, während der backfeste Stiel hineingesteckt wird.

Cookie-Pops von Käthes Kekse - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Cookie-Pops von Käthes Kekse - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie


Hach, sehen die gut aus, liebe Käthe – ich liebe mint und ich liebe rosa. Absolut perfekt :)) Danke für das tolle Rezept und schön, dass es dich gibt! :)) 

Eierlikör-Muffins von Karambakarinas Welt - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eierlikör-Muffins von Karambakarinas Welt

Die Feierei geht weiter! Heute ist die liebe Karina von Karambakarina’s Welt bei mir zu Gast. Karina habe ich auf dem ersten Foodbloggercamp kennengelernt, an dem ich (damals noch mit „Blog im Aufbau“) teilgenommen habe. Ich mochte sie sofort, mit ihrer warmherzigen und offenen Art hab ich sie direkt in mein Herz geschlossen! Es gibt ja Menschen, in deren Gesellschaft man sich gleich wohlfühlt  – das war bei Karina der Fall. Sie kam übrigens in Begleitung von Sonja von Amor und Kartoffelsack, die ich auch sehr liebgewonnen habe :))

Schaut unbedingt auf Karinas Blog vorbei! Ihre Rezepte sehen nicht nur toll aus, sondern sind auch superlecker und einfach zuzubereiten. Genau nach meinem Geschmack – denn auch ich liebe ja Rezepte, für die man nicht zig exotische Zutaten braucht. Aber schaut selbst, was sie euch heute mitgebracht hat!


Happy Bloggeburtstag liebe Alena!

Jetzt ist Wunderbrunnen schon ein Jahr alt.
Ich kann mich noch erinnern, wie wir uns kennengelernt haben, bevor Wunderbrunnen überhaupt das Licht der Welt erblickt hat.
Was war ich neugierig auf Deinen Blog und wie er wird. Als dann der erste Blogpost veröffentlicht war, war ich total begeistert und es ist so geblieben.
Ich finde hier gibt es so viele leckere Gerichte und tolle Fotos zu entdecken. Einfach klasse. Ein super Auftritt vom ersten Tag an. Mach weiter so liebe Alena. Auf noch viele wunderbare Jahre.

Bevor ich euch gleich verrate was ich mitgebracht habe, möchte ich mich noch kurz vorstellen.

Mein Name ist Karina und ich blogge auf Karambakarina’s Welt.
Gutes Essen und Kochen sind meine Leidenschaft. Irgendwie dreht es sich in meinem Leben ständig um leckere Rezepte und ich finde unterschiedliche Zubereitungstechniken total spannend. In KarambaKarina’s Welt veröffentliche ich alles, was ich gerne esse und zubereite. Meist sind es Rezepte aus dem Alltag. Die einfach zuzubereiten sind, dabei noch schön aussehen und natürlich super gut schmecken. Ich würde mich freuen wenn ihr mich mal in meiner kleinen Welt besuchen kommt.

Eierlikör-Muffins von Karambakarinas Welt - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Heute habe ich für die liebe Alena leckere Eierlikör-Muffins mitgebracht. Eierlikör finde ich soooo lecker und in Verbindung mit frisch geschlagener Sahne sind die kleinen Muffins einfach unschlagbar.
Sie lassen jede Kaffeetafel schön aussehen und sind Fix gemacht. Das heißt man kann sie auch noch schnell backen, wenn sich unverhofft Besuch angekündigt hat.

Eierlikör-Muffins

Eierlikör-Muffins von Karambakarinas Welt - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten:

  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 5 Eier Größe M
  • 4 cl Eierlikör
  • Eierlikör zum Beträufeln
  • 250 g Mehl
  • Etwas Butter und Paniermehl für die Form
  • 1 Becher Sahne
  • 1 Packung Vanillezucker
  • Zartbitterschokolade zum Garnieren

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Zucker mit den Eiern zusammen schaumig rühren.  Die Butter dazugeben und zu einer homogenen Masse schlagen.

Den Eierlikör dazu geben und das Mehl einsieben. Alles zu einem glatten Teig verrühren.

Die Muffin Form leicht einfetten und mit etwas Paniermehl ausstäuben. Den Teig pro Mulde zu 2/3 befühlen. In den Backofen geben und 20-25 Minuten backen. Die Muffins sind fertig wenn sie schön goldbraun sind.

Die Muffins aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Anschließend aus der Form nehmen. Abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen. Die Muffins aufschneiden und mit der Sahne füllen. Den Muffin-Deckel wieder aufsetzten und oben drauf mit etwas Sahne verzieren.

Mit Eierlikör beträufeln und etwas Schokolade drüber reiben. Servieren und genießen.

Lasst es euch gut gehen und genießt das Leben.

Eierlikör-Muffins von Karambakarinas Welt - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie


Liebe Karina, danke für diese tollen Muffins – ich liebe Eierlikör und ich liebe Muffins. Insofern passt dieses Rezept perfekt zu mir :)) Schön, dass es dich gibt und du heute hier zu Gast warst!

Crêpes-Torte von Schabakery - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Crêpes-Torte mit Nutella- und Schokomousse by Schabakery

Die Party geht in die zweite Runde – mein heutiger Gast ist die liebe Christiane von Schabakery. Kennengelernt habe ich sie bei einem Blogger-Treffen und war sofort beeindruckt von ihrem Blog und all den Leckereien, die sie dort so zeigt. Als sie beim Foodblogger-Camp eine Session zum Thema Macarons hielt, wurde sie für mich die absolute Lichtgestalt. Diese Frau kann Unmengen an Macarons backen UND gleichzeitig Menschen erklären, wie das geht! Und dann auch noch Macarons in Variationen herstellen! Seitdem ist sie für mich die Göttin der Macarons ;)) Schaut also unbedingt mal bei ihr vorbei!

Übrigens ist sie einer der Menschen gewesen, die mich während der „Blog im Aufbau“-Phase wirklich oft gefragt haben, wie weit ich denn nun sei. Als ich noch nichts online gestellt hatte, hatte ich mich gewundert, wie ich überhaupt schon Traffic in meinen Blog-Statistiken haben kann… als mein erster Beitrag online ging und ich es Christiane schrieb, erzählte sie mir, dass sie schon ganz ungeduldig immer mal wieder auf die Seite geklickt hatte. Was für ein schönes Kompliment! Und wie schön, dass sie mich heute mit einem Gastbeitrag beehrt!


Hallo liebe Leser von Wunderbrunnen,

ich bin Christiane und mein Blog heißt Schabakery, eine Mischung aus meinem Nachnamen und dem englischen Wort Bakery. Und genau das gibt es auf meinem Blog, ein bisschen aus meinem Leben und Backrezepte in Englisch.

Als ich Alena vorletztes Jahr kennenlernte, da war dieser Blog noch in Ihrem Kopf, sozusagen im Aufbau. Natürlich habe ich sie damit ein wenig aufgezogen, wenn wir uns gesehen haben, aber insgeheim habe ich sie bewundert. Alena hatte eine Idee, diese ist in ihrem Kopf gereift und mit viel Tatendrang und Energie hat sie sie umgesetzt. Vor ziemlich genau einem Jahr schrieb sie mir -nicht ohne verdienten Stolz-, dass sie den ersten Beitrag fast fertig hat und dass es los geht und zack waren die ersten beiden Beiträge online. Der erste Beitrag hat mir direkt das Herz gestohlen, das Rübenmus habe ich direkt nachgekocht und es hat sich zu einem meiner Lieblingsrezepte gemausert.

Seit dem ist noch so viel Leckeres hinzugekommen, dass sich das stöbern immer wieder lohnt. Kaum zu glauben, dass ich heute hier bin, um zum 1. Blog-Geburtstag zu gratulieren… Aber was ist schon ein Geburtstag ohne Torte?! Deswegen habe ich Euch heute eine schnelle Schichttorte mit Crêpes und zweierlei schokoladiger Mousse mitgebracht.

Crêpes-Torte mit Nutella- und Schokomousse

Crêpes-Torte von Schabakery - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Für die Crêpes:

  • 100 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 200 ml Milch
  • 75 ml Wasser
Zubereitung:

Mische in einer Schüssel das Mehl, Salz und die Eier gut durch. Dann gib nach und nach die Milch und das Wasser unter rühren hinzu. Mische alles durch, so dass ein glatter Teig entsteht.

Backe die Crêpes in einer kleinen, beschichteten Pfanne mit 20cm Durchmesser bei niedriger Hitze dünn aus. Dazu einfach eine halbe Schöpfkelle voll Teig in die warme Pfanne geben und durch schwenken gleichmäßig verteilen. Sobald der Rand des Crêpes beginnt sich von der Pfanne zu lösen, einfach mit einem Pfannenwender drunter fahren und umdrehen. Die Bratzeit pro Seite beträgt etwa 1 Minute, die fertigen Crêpes solltest Du auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Für die Füllungen:

  • 400 g Sahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 125 g Nutella
  • 100 g dunkle Schokolade
Zubereitung:

Schlage die Sahne mit dem Sahnesteif steif und teile sie in 2 Schüsseln auf. Schmilz die dunkle Schokolade vorsichtig im Wasserbad oder der Mikrowelle, dann lass sie etwas abkühlen. Sie hat die richtige Temperatur, wenn sich ein Tropfen Schokolade auf Deinen Lippen nicht mehr warm anfühlt. Gebe die geschmolzene Schokolade löffelweise in eine der Sahneschüsseln und rühre sie vorsichtig mit einem Gummispatel ein. Es entsteht eine schnelle und einfache Schokosahnemousse, die sich auch gut als Nachtisch macht.

In die andere Sahneschüssel gib löffelweise Nutella und rühre ebenfalls vorsichtig mit dem Gummispatel um, bis Du eine homogene Masse erhältst. Nun geht es ans Schichten. Lege ein Crêpe auf eine Kuchenplatte, verteile 2 Esslöffel Schokomousse darauf und verstreiche sie. Dann leg ein weiteres Crêpe obendrauf und verstreiche 2 EL Nutellamousse. Staple das nächste Crêpe obendrauf, fülle mit Schokomousse und die nächste Etage wieder im Wechsel mit Nutellamousse, bis alle Crêpes aufgebraucht sind. Die Torte sollte mindestens eine Stunde im Kühlschrank stehen, damit die Sahne fest genug ist, um sie zu schneiden.

Nun steht der Geburtstagssause nichts mehr im Wege! Happy Birthday Wunderbrunnen, auf viele weitere schöne Jahre!!!!!


Juhu, lasst Konfetti regnen! Vielen Dank meine Liebe, für diesen tollen Beitrag. Es ist schön, dass es dich gibt! Und jetzt ran an die Torte ;))

Flan von Graziellas Foodblog - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Flan von Graziellas Foodblog

Den Anfang der Gäste meiner kleinen Geburtstagssause macht heute die wunderbare Graziella von Graziellas Foodblog. In ihr habe ich eine so liebe Freundin gefunden, die mich am Anfang meines Blogs immer ermutigt hat und eine große Inspiration für mich ist. Mittlerweile findet man uns nicht nur auf Bloggervents, sondern auch privat öfter mal zusammen. Ich habe nicht zudem ihre Kochkünste kennen und bewundern gelernt – ebenso wie ihre offene und lebensfrohe Art! Graziella ist ein wundervoller Mensch und ich freue mich, dass sie heute hier bei mir zu Gast ist. Also, Bühne frei:


Hallo ihr lieben Wunderbrunnen-Leser, ich darf mich kurz vorstellen: Mein Name ist Graziella und Kochen ist meine Leidenschaft! Es ist echt nicht übertrieben wenn ich euch sage, dass sich in meinem Leben einfach alles ums Essen dreht. Da ich diese Leidenschaft gerne mit Anderen teile, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich meinen eigenen Blog gründen würde. So begann ich also im Mai 2015 auf Graziella’s Food Blog meine Rezepte einzustellen und habe seitdem unglaublich viele tolle Sachen erlebt (unter anderem habe ich die Küchenschlacht gewonnen und bin amtierende Hobbyköchen des Jahres 🙂 ). Zudem sind viele liebe Menschen in mein Leben getreten – darunter auch die wundervolle Alena.

Alena und ich kennen uns nun seit über einem Jahr. Mr. Wunderbrunnen war nämlich mein Arbeitskollege und Alena hat ihm öfter mal selbstgebackene Leckereien mit ins Büro gegeben. Ich war immer so begeistert davon, dass ich darauf gebrannt hatte sie endlich mal persönlich kennenzulernen. Wir haben uns auf Anhieb super verstanden und nachdem sie dann kurze Zeit später ihren Blog gründete, war die Freundschaft besiegelt. Heute machen wir zusammen Blogger-Veranstaltungen unsicher oder treffen uns regelmäßig mit unseren Herzensmenschen zum Siedler spielen. Und da verrate ich euch jetzt mal was, sie verliert gar nicht gerne 😉 Aber genau das macht die Abende ja auch immer so sympathisch! Ich bin jedenfalls sehr froh, dass wir uns kennen und bin ganz begeistert von ihrem wundervollen Blog.

Und nun ist dieser tolle Blog ein Jahr alt und ich weiß, dass er weiter wachsen wird und wir noch ganz viele tolle Momente zusammen haben werden. Der 1. Blog Geburtstag ist etwas so besonderes, deshalb habe ich euch zur Feier des Tages einen Flan mitgebracht. Da ich halb Spanierin (und halb Italienerin) bin, gibt es dieses Dessert bei uns des Öfteren mal. So auch neulich, als Mr. & Mrs. Wunderbrunnen zu Besuch waren. Sie waren so begeistert davon, dass ich heute den Anlass nutzen möchte, dieses Rezept der wundervollen Alena zu widmen.

Flan von Graziellas Foodblog - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Flan benötigt zwar einige Zeit im Ofen bis er vollständig gestockt ist, aber dafür kann man ihn auch schon am Vortag zubereiten. Denn je länger er durchzieht und je kühler er ist, desto besser schmeckt er. Übrigens ähnelt der Flan sehr der französischen Crème Brûlée, nur dass er nicht mit Zucker gratiniert wird sondern eben der Zucker als Karamellsauce dient. Ein sehr leckeres Dessert, das man auch mal zwischendrin genießen kann. Ich gönne mir jetzt jedenfalls eine Portion und stoße mit einem Gläschen Sekt dazu auf diesen besonderen Tag an.

Happy Birthday meine liebe Alena – mach weiter so!

Deine Graziella ♥

Flan mit Karamellsauce

Flan von Graziellas Foodblog - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

Für das Karamell:

  • 80 g Kristallzucker

Für den Flan:

  • 400 ml Milch
  • 4 Eier, Größe M
  • 70 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
außerdem:
  • 6 ofenfeste Förmchen à 150 ml

Zubereitung

Für das Karamell:

Zucker in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze schmelzen, bis er eine goldbraune Farbe annimmt. Anschließend sofort gleichmäßig in den Förmchen verteilen.

Für den Flan:

Für das Wasserbad eine Auflaufform ca. 2 cm hoch mit Wasser füllen und auf unterster Schiene in den Backofen stellen. Ofen auf 140 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Eier mit dem Vanillezucker und dem normalen Zucker schaumig schlagen. Zur Milch geben und gut vermengen. Die Mischung in die Förmchen gießen und in das Wasserbad stellen.

Flan nun ca. 1 Stunde im Ofen stocken und anschließen abkühlen lassen. In den Kühlschrank stellen, damit er vollständig erkalten kann. Vor dem Servieren die Flans am Rand mit einem Messer vorsichtig aus den Förmchen lösen und je auf einen Teller stürzen.

Flan von Graziellas Foodblog - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie


Danke Liebes, für dieses tolle Rezept – ich kann bestätigen, dass es nicht nur traumhaft schön aussieht, sondern auch unglaublich gut schmeckt! Ich würde dann jetzt eine Portion nehmen ;))

(Und schaut unbedingt auf Graziellas Blog vorbei, denn ihre Rezepte sind wunderschön und allesamt mit großem Nachkoch-Potenzial!)

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hipp, hipp, hurra: Ein Jahr Wunderbrunnen! + Blutorangen-Mini-Gugls

Heute ist ein besonderer Tag – denn heute vor einem Jahr habe ich meinen ersten Beitrag auf diesem Blog veröffentlicht. Mein kleines Herzensprojekt wird nun also heute ein Jahr alt und das möchte ich gerne mit euch feiern!

Da eine Geburtstagsparty ohne Gäste irgendwie unlustig ist, habe ich mir ein paar liebe Menschen eingeladen. Ich habe sie alle schon kennengelernt, bevor ich überhaupt mit dem Bloggen angefangen hatte. Im letzten Jahr habe ich mit ihnen Blogger-Events und Messen besucht, für einige von ihnen selber Gastbeiträge geschrieben (eine große Ehre!), auf Blogger-Treffen weitere liebe Menschen kennengelernt und so nach und nach wirklich tolle neue Freunde gewonnen!

Wer diese lieben Menschen sind, erfahrt im Laufe der nächsten Tage. Im Rahmen meiner kleinen Blog-Geburtstags-Sause wird es jeden Tag einen Beitrag mit einer Köstlichkeit geben, die meine Gäste mir mitgebracht haben. (Leider nicht im real life ;))

Als gute Gastgeberin habe ich euch aber natürlich auch einen Kuchen gebacken – in Form von kleinen Mini-Gugls! Wer sofort zum Rezept will, scrollt einfach nach unten durch. Wer noch ein bisschen mehr darüber erfahren möchte, wie ich eigentlich zum Bloggen gekommen bin, der darf sich schonmal einen Gugl schnappen und lesen… (Achtung – kleiner Roman folgt!)

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Idee

Den Wunsch nach einem eigenen Blog hatte ich schon eine ganze Weile. Ich habe immer gerne auf Blogs gelesen und gestöbert – hauptsächlich Foodblogs, aber auch einige „gemischte“. BLOGROLL? Ich finde es so toll! Eigene Texte, eigene Fotos, Kreativität ausleben und das dann auch noch veröffentlichen – ein Traum!

Für mich selber konnte ich mir das allerdings nicht so ganz vorstellen. Ich habe es immer schon geliebt, zu schreiben und hätte auch gerne eine Möglichkeit gehabt, meine Fotos irgendwo zu „zeigen“. Themen fielen mir auch genügend ein – Herr Wunderbrunnen und ich kochen jeden Tag selber. Zu zeigen, dass das jeder kann und dass es gar nicht kompliziert ist – das klang so verlockend. Auch die schönen Dinge im Leben wollte ich zeigen. Es sich schön zu machen kann ich schließlich von Haus aus gut und das wollte ich irgendwie vermitteln!

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber ein Blog kam mir dann doch irgendwie wahnsinnig kompliziert vor. Ich kenne mich schließlich gar nicht aus! Gleichzeitig hatte ich auch etwas Scheu – wen würde es denn überhaupt interessieren, was ich zu schreiben und zeigen hätte?

Der Anstoß

Deshalb schlummerte dieser Wunsch eine ganze Weile in mir. Ziemlich genau bis zu dem Tag, an dem ich Graziella von Graziellas Foodblog kennenlernte, die zu diesem Zeitpunkt mit Herrn Wunderbrunnen zusammenarbeitete. Als ich ihr erzählte, dass ich eigentlich auch gerne bloggen würde, war sie sofort begeistert von der Idee! Sie nahm mir die Sorge, dass es zu kompliziert wäre und ermutigte mich immer wieder.

Meine Masterarbeit hatte zu dieser Zeit allerdings noch Vorrang, sodass ich mich nur nebenbei mit dem Aufbau eines Blogs beschäftigen konnte. Da WordPress auch nicht wirklich intuitiv ist, dachte ich an manchen Tagen, dass das mit eigenen Blog vielleicht doch keine so gute Idee war…

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Währenddessen nahm Graziella mich mit zu einem Treffen einiger Blogger aus dem Rhein-Main-Gebiet, in deren Runde ich mich sofort willkommen und gut aufgehoben fühlte. Sie überredete mich dazu, mit zum Foodblogger-Camp in Berlin zu fahren, wo ich weitere tolle Blogger kennenlernte. Ich war völlig baff im Angesicht dieser kreativen Energie – viele Blogs kannte ich noch gar nicht und fand es wahnsinnig inspirierend! Teil dieser Community zu sein motivierte mich weiter.

„Blog im Aufbau“

Als ich mit meiner Masterarbeit fertig war und das nächste Foodbloggercamp näher rückte, wusste ich: Noch so ein Event mit „Hallo, ich bin Alena und mein Blog befindet sich noch im Aufbau“ zu beginnen – das geht nicht!

Also setzte ich mich hin und bastelte. Das Layout des Blogs wollte nicht immer so wie ich und an manchen Tagen dachte ich, dass ich niemals durchsteigen würde. WordPress ist nämlich nicht nur nicht intuitiv – wenn man sich mit Sachen wie HTML, CSS und den Unterschieden nicht auskennt, dann muss man furchtbar viel googeln und lesen. Sachen, von denen man keine Ahnung hat!

Aber ein bisschen Autodidaktik hat noch niemandem geschadet – und so klappte es am Ende doch so, wie ich wollte. Google, WordPress-Tutorials und vor allem IT-versierter Menschen wie Papa und Herr Wunderbrunnen sei Dank!

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Die ersten Beiträge

Als dann meine Blog-URL auf der Teilnehmerliste für das Foodblogger-Camp in Reutlingen auftauchte, hatte ich den nächsten Motivationsschub. Geht ja nicht, dass da Leute auf meinen Blog gucken! Und es sind noch keine Beiträge online! Also veröffentlichte ich den ersten Beitrag – eine Sammlung an Fotos von einem Schnee-Spaziergang am Feldberg. Zwei Tage später ging mein erstes Rezept online: Rübenmus – oder wie ich es auch gerne nenne: Soulfood aus dem Norden.

Ab da lief es – wie das immer so ist. Kommt der Stein ins Rollen… und ich kann sagen, dass ich froh bin, den Anfang gewagt zu haben! Das Bloggen ist zu einer Herzenssache geworden, ein Hobby, das mir unendlich viel Spaß macht. Meine Kreativität am Herd und hinter der Kamera auszuleben – ich kann mir nichts Schöneres vorstellen!

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

In der Zwischenzeit habe ich viel gelernt. Beispielsweise können Fotos auf dem Display der Kamera gut aussehen, sich auf dem Laptop dann als absolute Katastrophe herausstellen (ist halt nur blöd, wenn das Essen dann schon verputzt ist ;)). Dass die Größe der gebloggten Fotos im Verhältnis zur Ladezeit der Seite steht musste ich ebenso lernen wie all die versteckten Features in WordPress und dass Sachen wie SEO tatsächlich sinnvoll sein können. Und ich weiß, dass ich noch lange nicht fertig bin mit dem Lernen!

Gerade das Thema der Fotografie ist ein weites Feld und es gibt noch viel zu entdecken. Darauf freue ich mich unglaublich! Auch die Themen meines Blogs sollen weiter wachsen. Der Bereich, in dem ich von meinen Reisen berichten wollte, ist noch ausbaufähig. Das liegt vor allem daran, dass ich immer wahnsinnig viel fotografiere und dann mit dem Sortieren der Fotos nicht hinterherkomme. Das ist aber ein Vorhaben für das neue Jahr mit meinem Blog – ihr könnt gespannt sein!

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Ein riesiges Dankeschön!

Nachdem ich nun ein bisschen zurückgeblickt habe, möchte ich mich bedanken:

In erster Linie bei euch, meinen Lesern! Ich hätte nicht gedacht, dass überhaupt jemand außerhalb meines Verwandten- und Freundeskreises hier mitlesen würde – es ist ein schönes Gefühl und ich freue mich riesig über jedes Feedback, jeden Kommentar, jeden Klick. Danke für euch!

Und dann wären da noch all die lieben Menschen, ohne die ich diese Blog-Sache vermutlich nicht hinbekommen hätte:

Graziella, die mir (frei nach dieser Szene aus „Herr der Ringe“) nur einen kleinen Schubs gegeben hat – für den ich sehr dankbar bin! Danke für deine Unterstützung und Begeisterung und dass du mich überall hin mitgenommen hast. Ich freue mich auf viele weitere Events mit dir!

All die wunderbaren Blogger, die ich persönlich kennenlernen durfte und die mich inspiriert haben! Es würde den Rahmen sprengen, hier alle aufzuführen – deshalb habe ich eine Blogroll angelegt, wo ihr meine Lieblingsblogger findet. Und auch einige meiner Lieblinge, die ich leider (noch?) nicht persönlich kenne. Die geballte Ladung an Inspiration sozusagen!

Meinen Eltern gebührt Dank, weil sie mich immer ermutigt haben, zu schreiben – und Papa Wunderbrunnen mich hinsichtlich der wirklich technischen Aspekte dieses Blogs unterstützt bzw. schon oft gerettet hat.

Herr Wunderbrunnen, der sich nicht nur mein Gejammer angehört hat, wenn mal wieder irgendetwas nicht so aussah, wie ich wollte, sondern mich tatkräftig unterstützt hat – und mir zudem noch das Blog-Logo aus einer handgeschriebenen Vorlage gebastelt hat. Danke für deine Geduld und Unterstützung für dieses Hobby – auch wenn es bedeutet, dass du manchmal auf dein Essen warten musst, weil es noch abgelichtet werden soll…

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Als kleines Goodie habe ich nicht nur eine Blogroll angelegt, sondern auch mein Rezepte-Archiv etwas umstrukturiert. Da das noch nicht ganz so umfangreich ist wie bei vielen anderen Blogs, war das eine gute Maßnahme. Ihr findet dort jetzt die Rezepte immer noch alphabetisch sortiert, aber mit einem Bild von dem jeweiligen Rezept. Lädt doch gleich viel mehr zum Draufklicken ein!

So, und nun habe ich genug geredet – es geht los mit meiner kleinen Blog-Geburtstagssause. Heute gibt es von mir ein Rezept:

Blutorangen-Mini-Gugls

(für 6 Mini-Gugl-Formen – für einen großen Guglhupf die Menge einfach verdoppeln)

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 100 g Butter
  • 2 Eier
  • 80 g Zucker
  • 150 g Mehl
  • 50 g Stärke
  • 2 TL Backpulver
  • 50 ml Milch
  • Saft einer Blutorange
  • Abrieb einer halben Blutorange (unbehandelt)
  • Puderzucker

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen (bei mir war es Ober- und Unterhitze). Wenn ihr keine Silikon-Förmchen verwendet, fettet eure Form ein, damit sich der Kuchen später auch löst.

2. Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Beide Eier zugeben und gut miteinander verschlagen. Nun den Abrieb der Orange hinzufügen. Das Mehl mit der Stärke und dem Backpulver vermischen. Ebenso mit der Milch und 25 ml von dem Saft verfahren.

3. Nun jeweils ein Drittel von der Mehlmischung und der Milchmischung zum Teig geben. Immer nur kurz verrühren, bis sich alles gerade so verbunden hat. Wenn alle Zutaten aufgebraucht sind, den Teig in die Förmchen oder große Form geben. In Mini-Gugl-Formen 15-20 Minuten backen – die Backzeit hängt von eurem Ofen ab. Die Stäbchenprobe zeigt euch, ob die Gugls fertig sind!

4. Für den Guss verrührt ihr einfach Blutorangensaft mit Puderzucker. Damit der Guss so hübsch am Gugl herunterläuft, darf er nicht zu flüssig sein – etwas fester ist besser. Aber probiert es einfach aus.

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

So ihr Lieben, ich gehe jetzt noch ein bisschen feiern! Morgen starten wir dann mit Geburtstags-Gastbeitrag Nummer 1 und ich hoffe, euch dann wieder bei mir begrüßen zu dürfen. Soviel sei verraten: Es wird lecker!

Habt es wundervoll,

Alena

Waffeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemütlicher Sonntag + Rezept für Waffeln!

Letzten Sonntag überkam er mich spontan, der Hunger nach Waffeln. Ich telefonierte gerade mit meiner besten Freundin, als es soweit war.

Waffeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich: „Ich hab gerade richtig Lust auf Waffeln.“
Sie: „Ooohja! Das habe ich auch! … [kurze Pause] … Aber ich hab gar kein Waffeleisen…“
Ich: „Wie kann denn das sein?“
Sie: „Keine Ahnung… aaaber ich habe einen Crêpe-Maker!!“

Nach einem prüfenden Blick in den Küchen- und Kühlschrank stellten wir fest, dass wir jeweils alle notwendigen Zutaten im Haus hatten (wäre ja auf einem Sonntag auch fatal gewesen). Es konnte  losgehen. Wir hatten vorher noch die viel zu lange Distanz zwischen uns bedauert, denn wir hatten beide unterschiedliche Aufpepp-Zutaten im Hause (ich: Vanille-Eis und Granatapfelkerne, sie: Banane und Nutella). Das wäre eine ziemlich coole Crêpe-/Waffel-Session geworden!

Waffeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Waffeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Meine Waffeln waren aber auch so lecker – wenngleich Herr Wunderbrunnen meine Liebe für Süßes nicht ganz teilen kann. Er hat trotzdem zwei Waffeln verputzt 😉 Das ist übrigens immer ein Zeichen für guten Süßkram!

Das Rezept ist tatsächlich gar nicht von mir. Denn ehrlich gesagt hatte ich meine Mama gefragt, ob sie ein Rezept für Waffeln hätte – idealerweise mit Zutaten, die man immer im Haus hat. Ich hatte nämlich schon des Öfteren den Fall, dass im Rezept Buttermilch angegeben war. Oder irgendetwas anderes, das ich nicht im Vorratsschrank hatte… und das sich nicht so gut ersetzen lässt.

Waffeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Waffeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Waffeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber dieses Rezept, das ist perfekt! Perfekt vielleicht, wenn man gerade einen ausgedehnten Sonntagsspaziergang hinter sich hat. Ich finde, dass die momentanen Temperaturen fast schon ein bisschen auf den Frühling einstimmen. Während der Schnee lag, war ich viel unterwegs und bin nicht dazu gekommen, einfach mal in Ruhe spazieren zu gehen.

(Ich hätte vermutlich auch keine Fotos machen können, denn bei Minusgraden friert einem beim Fotografieren ja schnell mal der Finger ab…)

Leider ist der Wald, sobald der Schnee weg ist, wenig fotogen. Mit etwas Glück läuft einem etwas Efeu über den Weg oder etwas Moos – aber ansonsten ist der Wald eintönig braun und grau. Mich stört das eigentlich nicht. Das Grün kommt besonders schön zur Geltung und alles ist eben etwas reduzierter als sonst.

Waffeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Gleichzeitig freue ich mich bei dem Anblick der kahlen Bäume auf den Frühling. Auf zartgrüne Knospen. Die ersten Frühblüher in Form von Schneeglöckchen und Krokussen. Und das erste Vogelgezwitscher morgens. Das haben wir zwar bisher nur am Wochenende wahrgenommen, aber es war trotzdem ein erstes Anzeichen auf das, was uns im Frühling erwartet. Das ist schön!

Falls ihr also noch nicht draußen wart am Wochenende, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt dafür, hihi. Und: wenn ihr zurückkommt, könnt ihr euch diese köstlichen Waffeln backen, denn die Zutaten habt ihr garantiert zuhause!

Hier ist das Rezept:

Waffeln

(10 Stück)

Waffeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 120 g Butter
  • 4 Eier
  • Prise Salz
  • 250 ml Milch
  • 50 g Sahne (wenn ihr keine habt: durch Milch ersetzen, habe ich auch gemacht)
  • 300 g Mehl

Zubereitung

1. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Das Eigelb mit der Butter und dem Zucker schaumig schlagen.

2. Die Milch (bzw. Milch-Sahne-Mischung) dazugeben. Das Mehl in schrittweise unterrühren.  Zum Schluss den Eischnee unterheben. Im vorgeheizten und gefetteten Waffeleisen backen und genießen!

Waffeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mmmhh… ist das nicht ein herrlicher Duft? Ich kann ihn nur beim Angucken der Bilder schon riechen. Hach. Genießt es! Und macht euch den schönsten Sonntag 🙂

Habt es wundervoll,

Alena

P.S.: Habt ihr meine Hortensie von HIER entdeckt? Die halten sich getrocknet so toll und sehen so schön aus… ich bin immer noch ganz angetan!

Zimtschnecken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zimtschnecken – sanftes, seelenschmeichelndes Glück

Aaah, Zimtschnecken – dieser Duft! Ich finde, es geht nichts über den Duft von Zimt und Zucker. Ob auf warmem Milchreis oder Pfannkuchen, das ist ein Duft meiner Kindheit.

Zimtschnecken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gleich danach kommt allerdings direkt der Duft von Hefe. Der ist jetzt nicht unbedingt ein spezifischer Kindheitserinnerungs-Duft (obwohl ich meine Mama schon immer als Königin des Hefeteigs wahrgenommen habe), aber ich liebe ihn. Hefe-Gebäck gehört für mich eindeutig in die Kategorie Soulfood, denn schon der Duft ist absolute Gemütlichkeit.

Vielleicht hat es auch etwas damit zu tun, dass ich mit Zimtschnecken auch immer die schwedischen kanelbullar verbinde. In Astrid Lindgrens Geschichten, die mich durch meine Kindheit begleitet haben, gab es beispielsweise immer Zimtwecken. Das klingt doch schon gemütlich, oder? Und dann noch die Vorstellung, kleine, zimtig duftende Brötchen auf einer Blumenwiese oder einem mit Moos bewachsenen Stein im Wald von Småland zum Picknick zu verspeisen – ein Traum!

Zimtschnecken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zimtschnecken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

(Auch heute noch. Ich bin bekennender Schweden-Fan und Patientin mit akutem Bullerbü-Syndrom 😉 Ja, das gibt es wirklich. Schaut mal hier: Bullerbü-Syndrom)

Ich habe in Schweden übrigens auch schon öfters Kanelbullar gegessen. Natürlich schmecken die im Urlaub immer um Längen besser… ich bin ja auch der Ansicht, dass Urlaubsessen allgemein zuhause einfach nicht schmecken kann. Oder zumindest nicht so, wie im Urlaub. Denn mal ehrlich: Die Zutaten für Tomate-Mozzarella kann man sich zwar aus dem Italien-Urlaub mitbringen, aber im deutschen Sommer schmeckt es einfach niemals so wie im italienischen…

Zimtschnecken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zimtschnecken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Deshalb soll mein Rezept für Zimtschnecken auch gar nicht „original schwedisch“ sein oder so. Aber ich denke, in der Zusammensetzung ist es schon ziemlich ähnlich. Wer mag, kann den Teig noch mit Kardamom würzen, das ist in Schweden wohl recht weit verbreitet.

Übrigens gibt es in Schweden sogar einen eigenen Feiertag für das köstliche Gebäck: Am 4. Oktober wird der Kanelbullens Dag gefeiert. Ist das abgefahren? Ein Tag für die Zimtschnecke. Wenn ein Gebäck so beliebt ist, kann es nur gut sein 😉

Zimtschnecken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Und wenn man dem Wikipedia-Artikel über die Kanelbulle vertraut, kann man noch eine lustige Anekdote hinzufügen: In Schweden wird das at-Zeichen @ oft Kanelbulle genannt, da es in seiner Form an das Gebäck erinnert. Das ist doch wohl viel cooler als „Affenschaukel“, oder?

Nun aber genug von Affenschaukeln und Schwedenliebe – hier kommt das Rezept. Oh, und wer Angst vor Hefeteig hat, der liest sich einfach nochmal meine motivierenden Worte von HIER durch, dann kann nix schiefgehen 😉 So, nun aber:

Zimtschnecken

Zimtschnecken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 50 g geschmolzene Butter
  • 125 ml Milch
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • Prise Salz
  • 50 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • Hagelzucker
  • weiche Butter
  • Zimt und Zucker (vermischt)

Zubereitung

1. Zuerst die Butter und die Milch in einen Topf geben. Bei niedriger bis mittlerer Hitze die Butter schmelzen. Das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefe hineinbröseln. Das Salz an den Rand streuen, den Zucker allerdings auf die Hefe geben.

2. Wenn die Butter-Milch-Flüssigkeit handwarm ist, diese auf die Hefe geben. Mit einer Gabel oder mit den Enden der Knethaken die Hefe mit der Butter-Mischung verrühren (den Mixer aber noch nicht anschalten). Wenn sich die Hefe aufgelöst hat, alles mit dem Handmixer zu einem glatten Teig verkneten. Mit einem sauberen Handtuch abdecken und ca. 45 Minuten gehen lassen (bzw. bis der Teig sich verdoppelt hat und anfängt zu duften ;))

3. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen (Ober-Unterhitze). Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen. Dick mit Butter bestreichen, dann mit Zimt und Zucker bestreuen. Von der langen Seite her aufrollen und in 1-2 cm dicke Scheiben schneiden (je nach Geschmack). Das Eigelb verquirlen und die Schnecken bepinseln. Mit Hagelzucker bestreuen. 15-20 Minuten backen (bis die Schnecken eine schöne Farbe haben).

Zimtschnecken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Einen guten Tipp habe ich abschließend noch für euch: Die Zimtschnecken lassen sich hervorragend einfrieren. Ihr könnt sie am Abend vorher rauslegen, wenn ihr sie zum Frühstück essen möchtet – oder eine Stunde vor eurem Kaffeekränzchen. Dann kann man sie noch kurz auf dem Toaster oder im Ofen aufwärmen und sie schmecken wie frischgebacken!

Habt es wundervoll,

Alena