Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober! Eine Liebeserklärung an den Herbst

Nachdem es urlaubsbedingt im September keinen „Hallo neuer Monat“-Beitrag gab, geht es nun wie gewohnt mit dem Oktober weiter. Für diesen Anlass habe ich mir eine kleine Liebeserklärung an den Herbst ausgedacht – denn es scheint mir, als gäbe es über keine andere Jahreszeit so stark auseinandergehende Meinungen.

(Achtung, es folgen viele Fotos! ;))

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Ich liebe den Herbst! Klare Sache. Zugegeben, ich liebe den Frühling noch mehr. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass ich von dem hellen Grün nicht genug bekomme – und ich viel besser aus dem Bett komme, wenn es morgens früher hell wird. Doch gleichzeitig freue ich mich jedes Jahr im Herbst wie ein kleines Kind! Vielleicht bin ich auch einfach ein Übergangsjahreszeit-Liebhaber.

Aber was ist so schön am Herbst?

1. Das Licht

Kein Monat kann mit einem derart goldenen Licht aufwarten, wie der Oktober – oder auch der September. Es gilt, die letzten warmen Tage auszunutzen und so viel Zeit wie möglich draußen zu verbringen.

Normalerweise führt uns unsere Laufstrecke hauptsächlich durch den Wald, aber in der dunklen Jahreszeit sind die Wege dort etwas halsbrecherisch. Also hat Herr Wunderbrunnen getüftelt und eine Laufstrecke gefunden, die beleuchtet ist. Im Rahmen unserer Testläufe fanden wir einen Weg, der zwar ungeeignet ist (weil dunkel), aber bei Tageslicht sehr malerisch ist. Er führt an Apfelbaumwiesen vorbei, die im goldenen Licht der letzten warmen Tage einfach zauberhaft aussehen!

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Auch ein bisschen wildlife gibt es dort zu sehen – Pferde, flauschige Kühe mit riesigen Hörnern und sogar ein kleines Kalb bekam ich bei einem Spaziergang zu Gesicht. Im Oktober hoffe ich nun auf die Möglichkeit, dort morgens ein paar stimmungsvolle Fotos vom Sonnenaufgang zu machen!

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2. Äpfel und Kürbisse

Die Herbst-Küche wartet mit allerhand feinen Sachen auf uns! Sowohl Äpfel und Kürbisse haben nun Saison. Ich habe für den Oktober eine ganze Reihe an Rezepten rund um den Kürbis geplant – einfach weil ich Kürbisse liebe und sie so vielseitig sind.

Außerdem ist nun auch wieder die Zeit der deftigen Küche. Suppen, Eintöpfe… Kaum sind die ersten kühlen Tage da, bekomme ich Lust auf Kartoffelsuppe und Klassiker wie Königsberger Klopse und Rübenmus.

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Wer auch spontan Lust bekommen hat, dem verlinke ich hier nun ein paar Rezepte von mir aus dem letzten Herbst/Winter:

Apfelmus
Apfel-Cranberry-Muffins
Kartoffelsuppe
Kürbis-Ravioli
Linsensuppe

Pizza-Zungen mit Birnen und Speck
Rübenmus

3. Kerzenschein (und Lichterketten)

Manch einer fragt sich jetzt sicherlich „Lichterketten?! Hat die wohl den Schuss nicht gehört?“ – und darauf antworte ich mit einem entschiedenen „Ja!“. Also, ja zur Lichterkette! Denn ich finde, dass Lichterketten eigentlich das ganze Jahr über gehen. Es gibt ja auch so zarte, die nicht nach Weihnachtsbaumbeleuchtung aussehen.

Eine Lichterkette habe ich schon angebracht. Allerdings an einem kleinen Töpfchen Heide, das ich ins Wohnzimmer gestellt habe und nicht an einem Tannenbaum. Damit war auch Herr Wunderbrunnen einverstanden 😉 So eine Lichterkette macht nämlich sehr gemütliches Licht und wenn der Rest der Deko zum Thema Herbst passt, finde ich es auch gar nicht so weihnachtlich.

Wobei unter uns gesagt: Ich könnte auch bald schon mit der Weihnachts-Deko anfangen. Aber psst….

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4. Buntes Laub und Waldspaziergänge

Wenn es eine farbenfrohe Jahreszeit gibt, dann ist es wohl der Herbst! Der Sommer kann zwar auch was auf dem Gebiet, aber die Farben im Herbst sind einfach so… schön. Und anders. Alles wirkt irgendwie golden, jedes Blatt hat eine andere Farbe und der Stand der Sonne macht, dass alles schön aussieht.

Auch an grauen Tagen gehe ich gerne raus, denn durch das bunte Laub leuchtet trotzdem alles. Im Wald ist es um diese Zeit besonders schön und es gibt so viel zu gucken!

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5. Gemütlichkeit und Sofa-Zeit

Und was gibt es nach einem Waldspaziergang schöneres, als sich mit einem Tee und einem Buch auf dem Sofa einzumuckeln? Eben. Das ist zwar eigentlich das ganze Jahr über schön, aber wenn es draußen kälter und abends früher dunkel wird, dann ist das Sofa eindeutig der gemütlichste Platz der Welt.

Auf dem Sofa kann man dann nicht nur wunderbar lesen, Serien gucken, sondern auch Tee trinken und Schokolade verputzen… dazu gibt es im Oktober auch noch etwas Schönes hier auf dem Blog 😉

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6. Halloween

Ok, ich gebe es zu – ich mag Halloween! Ich halte mich zwar mit der Deko immer etwas zurück (ich setze den Fokus zum Ausrasten da eher auf Weihnachten), aber trotzdem gefällt es mir. Kürbisse habe ich schon eine Weile nicht mehr geschnitzt, aber vielleicht gibt es dieses Jahr eine kleine Version der Jack O’Lantern.

Pflichtprogramm an Halloween ist bei uns übrigens „Nightmare before Christmas“. Diesen Film gucke ich schon seit meiner Schulzeit jedes Jahr und finde ihn jedes Mal wieder grandios. Ob es die Musik ist, die liebevolle Machart des Films oder die verschiedenen Settings sind – ich weiß es nicht. Vielleicht auch alles zusammen. Wenn ihr den Film nicht kennt und nicht ganz abgeneigt gegenüber Filmen von Tim Burton seid, kann ich ihn euch auf jeden Fall ans Herz legen!

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich könnte meine Aufzählung noch ewig fortführen. Auf Herbstkleidung (auch bekannt unter „sweater weather“) mit Schals und Stiefeln, Strumpfhosen und Strickkleidern freue ich mich nämlich ebenfalls! (Ich berichtete hier bereits davon.) Aber möglicherweise würde das den Rahmen sprengen. Ich finde den Herbst einfach zu schön!

Wie ist es mit euch? Wenn ihr mögt, verratet mir doch, worauf ihr euch im Oktober besonders freut. Liebt ihr den Herbst auch so sehr wie ich?

Habt es wundervoll,

Alena

Herbst-Deko - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Herbst-Deko mit Heide, Zieräpfeln und Kürbissen

Meine diesjährige Herbst-Deko schreit nicht ganz so sehr nach Herbst wie in bisherigen Jahren. Das liegt an unserer späten Rückkehr aus dem Urlaub – denn normalerweise fange ich mit herbstlicher Deko schon Anfang September an und nicht erst in der Mitte bzw. zum Ende hin.

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Aber egal, ein bisschen Inspiration möchte ich euch trotzdem geben. Der Herbst hat schließlich gerade erst angefangen! Und wenn ihr nicht so verrückt seid wie ich, habt ihr sicher auch noch ein bisschen was von der Herbst-Deko. Ich bereite mich nämlich mental schon auf Weihnachten vor – als Blogger muss man den Jahreszeiten ja immer ein bisschen voraus sein 😉

Also. Was habe ich nun deko-technisch angestellt?

1. Heide

Mein all-time-favorite für Herbst und Winter ist Heide. (Oh, und übrigens auch Stacheldraht!) Letztes Jahr habe ich im Winter Kränze aus beiden gebunden. Das Ergebnis könnt ihr hier nochmal anschauen: DIY – Einen Kranz selber binden

Herbst-Deko - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Dieses Jahr steht schon ein Heidestrauch draußen, mittlerweile habe ich aber auch noch drei kleinere in die Wohnung gestellt. Sie sind einfach so knuddelig und entgegen meiner Befürchtungen überleben sie nun schon sogar eine Weile 😉

Hübsch sind auch immer einzelne Zweige der Heide zusammengebunden als kleine Auflockerung. Ich habe dazu eine eher rustikal wirkende Kordel genommen und zu der Kerze drapiert.

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2. Kürbisse

Gut, eigentlich ein absoluter Klassiker im Herbst, gebe ich zu! Aber: Ich habe dieses Jahr mal die Finger von den orangenen gelassen. Die mag ich zwar eigentlich auch, sie kommen ja auch in den großartigsten Formen daher, aber dieses Jahr hatte ich mehr Lust auf die weißen und grünen Kürbisse. Sind die nicht einfach so schön?

Damit habe ich tatsächlich auch nicht viel gemacht. Ich habe sie auf einem Holz-Tablett angeordnet, ein paar Kerzen und Zieräpfelchen dazu – fertig! Die Kürbisse wirken aber auch einzeln für sich sehr schön.

Herbst-Deko - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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3. Kerzen

Was macht die bevorstehende dunkle Jahreszeit besonders gemütlich? Für mich sind es Kerzen! Und verbunden damit auch Lichterketten. Ich weiß, dass die vielleicht schon etwas weihnachtlich anmuten, aber so um die Heide gewickelt finde ich sie auch jetzt im Herbst schon wundervoll! Gemütlich einfach. Herr Wunderbrunnen war auch einverstanden 😉

Ich muss trotz aller Kerze-Gemütlichkeit zugeben, dass ich mich jedes Jahr wieder auf den Frühling freue, wenn die Tage wieder länger werden. Mit den kurzen Tagen, an denen es um 16 Uhr schon dämmert, bin ich nicht so einverstanden… ich genieße die Zeit trotzdem! Man muss es sich eben immer so schön und gemütlich machen.

Herbst-Deko - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen inspirieren! Habt ihr besondere Herbst-Deko-Lieblinge?

Wer übrigens noch nicht genug hat, dem sei dieser Link empfohlen: Den Herbst ins Haus holen – 9 Ideen für deine Herbstdeko 
Flo vom Blog Tasteboykott hat dort auch ein paar ganz zauberhafte Tipps aufgeschrieben, die mich sofort angesprochen haben. Besonders das flauschige Fell und die Hagebutte… die fehlt bei mir wirklich eindeutig noch und wird auch noch ins Haus kommen 😉

Viel Spaß beim Dekorieren!

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Happy New Year 2017 – Hallo Januar!

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr! Ich hoffe, ihr seid alle ganz entspannt rübergerutscht und könnt euch nun nach dem Trubel der Feiertage an der Ruhe im Januar erfreuen.

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Für mich ist das letzte Jahr unglaublich schnell vorbeigegangen. Eigentlich geht mir das aber rückblickend gesehen mit jedem Jahr so. Besonders war das letzte Jahr für mich vor allem, weil ich diesen Blog gestartet habe und darin so viel Freude gefunden habe. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle bei euch bedanken, denn dass mein Blog gelesen wird und so viel Zuspruch findet – das hätte ich so nicht erwartet und ist ein unheimlich schönes Gefühl für mich! Vielen Dank dafür!

Nun freue ich mich auf ein neues Jahr voller spannender Geschichten, leckerer Rezepte und schönen Momenten mit euch zusammen.

Als ich mich hingesetzt habe, um zu überlegen, worauf ich mich im Januar freue, fiel mir zuerst nicht so wirklich viel ein. Da ich den Dezember mit der schönen Vorweihnachtszeit so liebe, kam mir der Januar dagegen grau und trüb vor. Aber als ich mich mit meinen Lieben darüber unterhielt, fielen uns so viele schöne Sachen ein, dass ich meine Meinung schnell änderte 🙂

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Der Umstand, dass Weihnachten vorbei ist, mag vielleicht einerseits traurig erscheinen – gleichzeitig macht er den Januar zu einer weit weniger stressigen Zeit. Zum Beispiel müssen keine Weihnachtsgeschenke mehr gekauft werden. Im Idealfall lagen ein paar Bücher unter dem Weihnachtsbaum und nun ist endlich Zeit, sie zu lesen.

Und was gibt es gemütlicheres, als an einem grauen Tag viele Kerzen anzuzünden, eine große Kanne Tee zu kochen und in die Welt der Bücher einzutauchen und alles andere zu vergessen?

Auch Plätzchen backen ist plötzlich kein Thema mehr. Vielleicht sind sogar noch welche übrig von den Feiertagen, die nun gemütlich und in aller Ruhe verputzt werden können.

Terminstress und die Unmöglichkeit, sich im Dezember zu verabreden, weil jeder ständig auf irgendwelchen Weihnachtsfeiern sein muss – fällt jetzt auch weg! Und man hat vielleicht auch wieder mehr Muße, Freunde zum gemütlichen Beisammensein einzuladen, weil man nicht mehr tausend Dinge mehr im Hinterkopf hat (wie Geschenke kaufen, Plätzchen backen oder auf alle Weihnachtsmärkte der näheren Umgebung gehen).

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Die vielen Dinge, die vor Weihnachten erledigt werden wollen, sind nun abgehakt, und wir können  es uns guten Gewissens auf dem heimischen Sofa gemütlich machen. Das finde ich wunderbar!

Mag einem der Januar manchmal etwas trüb vorkommen, so gibt es doch auch oft herrliche sonnige Tage. Mit etwas Glück auch ein wenig Schnee! Wenn schon nicht zu Weihnachten…

Außerdem, und darüber freue ich mich immer besonders: werden die Tage nun wieder länger! Es wird wieder heller – und diese Aussicht lässt manchen grauen Tag doch sehr gut aushalten.

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Mit dem neuen Jahr kommen auch wieder neue Farben in die Wohnung. Nach all dem weihnachtlichen Rot und Gold freue ich mich darauf, wieder mit Tulpen oder anderen Frühblühern zu dekorieren. Frisches Weiß und Grün heben die Stimmung und machen Lust auf den Frühling.

Für die Neu-Bepflanzung auf dem Balkon ist es noch etwas zu früh, aber in der Wohnung darf es gerne schon ein bisschen grünen. Denn nichts kündigt den Frühling schöner an als Tulpen…

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie   Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf einen Spaziergang im Winterwald freue ich mich auch – auch wenn der Schnee sich nicht planen lässt. Aber auch mit Reif überzogene Bäume finde ich traumhaft! Und wenn es ein knackig kalter Wintertag mit blauem Himmel und Sonne ist, brauche ich gar keinen Schnee mehr.

Und an mancher Ecke lässt sich auch schon erahnen, dass der Winter vielleicht nicht mehr allzu lange dauert…

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Nach einem Winterspaziergang draußen schmeckt ein wärmender Eintopf auch gleich doppelt so gut. Mein erstes Rezept auf diesem Blog war das für Rübenmus, das ich mit „Soulfood aus dem Norden“ untertitelt habe. Ich esse es natürlich auch in Hessen gerne 😉

So steht der Januar für mich als Wintermonat für Gemütlichkeit, Tee, dicke Socken und Bücher. Und eben deftiges Essen, das von innen wärmt. Natürlich auch für Leckereien wie Waffeln oder heiße Schokolade. Soulfood eben!

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Wie ist es bei euch – habt ihr etwas, worauf ihr euch im Januar besonders freut?

Ich wünsche euch die beste Zeit und freue mich auf das neue Jahr mit euch!

Habt es wundervoll,

Alena

Menü - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Festessen für Weihnachten – Eine Idee für ein Menü {Vorspeise und Hauptgang}

Bestimmt seid ihr schon ganz eifrig dabei, das Menü für Weihnachten zu planen, oder? Bei uns ist diese Angelegenheit jedes Jahr mit viel Spaß verbunden. Schließlich gibt es so viele herrliche Ideen, die man umsetzen kann!

Ein bisschen ist es im Hause Wunderbrunnen aber auch mit schlaflosen Nächten verbunden. Mama Wunderbrunnen macht sich nämlich immer sehr viele Gedanken, sodass sich das Gedanken-Karussell manchmal noch bis spät in die Nacht dreht. Und der eine oder andere Plan wird dann doch noch über den Haufen geworfen.

Mittlerweile haben wir aber einige Essenspläne, die sich bewährt haben haben. Bei uns heißt das: Das Essen sollte gut vorzubereiten sein, denn wer will schon an Heiligabend den ganzen Tag in der Küche stehen? Eben.

Menü - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Eine weitere (scheinbare) Besonderheit am Hause Wunderbrunnen ist, dass wir an Heiligabend schon groß auffahren. Es gab, gibt und wird (wenn es nach mir geht) auch niemals Gerichte wie Kartoffelsalat  mit Würstchen geben. Zu Weihnachten gehören für mich Rotkohl und der Duft von Fleisch dazu – und Weihnachten ist für mich eben auch schon Heiligabend. Da darf es dann auch gerne schon ein besonderes Menü geben 🙂

In den letzten Jahren haben wir oft Entenbrust gegessen – eigentlich wollten wir das auch in diesem Jahr tun. Aber dann haben Herr Wunderbrunnen und ich vor Kurzem eine so köstliche ganze Ente zubereitet und gegessen, dass es diese Version vermutlich an Heiligabend noch einmal geben wird. Und was soll ich sagen: Ich freue mich darauf!

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Vielleicht sucht ihr ja noch nach der ultimativen Idee für ein weihnachtliches Menü? Dann kommt nun von meiner Seite aus etwas Inspiration: Ein menu à l’orange. Eigentlich heißt nur die Ente so, aber ich habe noch eine dazu passende Vorspeise kreiert und ein Dessert. Weil dieser Artikel allerdings jetzt schon so lang ist, schreibe ich euch das Dessert einfach morgen auf 😉

Fangen wir mit der Vorspeise an: Knackiger Chicorée-Orangen-Salat mit Walnüssen. Der leicht herbe Geschmack des Chicorées wird aufgefangen durch die süßlich-sauren Orangen und das Dressing, in dem sich etwas Gorgonzola versteckt. Und da sich herbe oder leicht bittere Geschmäcker exzellent zur Eröffnung eines Menü eignen, ist das eine großartige Kombination. Probiert es mal aus!

Chicorée-Orangen-Salat mit Walnüssen

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Zutaten

  • 2 Chicorée
  • 1 Orange
  • 5 Walnüsse
  • 50 g Gorgonzola
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Essig
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Dijon-Senf
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Die äußeren Blätter vom Chicorée entfernen. Alle weiteren Blätter vom Strunk lösen, waschen und trocknen. Den harten Teil vom Strunk an den Blättern dreieckig herausschneiden. Eine Orange filetieren und die einzelnen Stücke noch einmal längs durchschneiden. Den Rest der Orange auspressen und den Saft auffangen. Die Chicorée-Blätter auf einem Teller anrichten (beispielsweise sternförmig), dann die Orangenfilets darauf anrichten.

2. Für das Dressing den Gorgonzola, das Olivenöl, den Essig, den Senf, den Zucker, den Saft der Orange sowie Salz und Pfeffer in ein Gefäß geben und mit dem Stabmixer pürieren. Danach unbedingt abschmecken. Ein paar Walnüsse grob hacken. Das Dressing über den Salat träufeln und zum Schluss mit den Walnüssen garnieren.

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Machen wir weiter mit dem Hauptgang. Ich zeige euch zuerst, wie ihr den Rotkohl zubereitet. Er schmeckt besser, je länger er nach dem Schmoren noch ziehen kann, also solltet ihr rechtzeitig damit anfangen – vielleicht sogar schon einen Tag vorher.

Ihr könnt ihn allerdings auch deutlich früher machen, denn man kann ihn hervorragend einfrieren! So habt ihr während des Menü-Kochens genug Zeit für alles andere, während sich der Rotkohl quasi von allein macht.

Rotkohl

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Zutaten

  • 1 Rotkohl
  • 1 Zwiebel
  • 5-7 Äpfel (Boskoop)
  • 2 TL Johannisbeergelee
  • 2 EL Zucker
  • 8 Nelken
  • 6-8 Pimentkörner
  • 8-10 Pfefferkörner
  • 1 EL Essig
  • 2-3 EL Schweineschmalz (oder Butterschmalz)

Zubereitung

1. Die äußeren Blätter vom Kohl entfernen. Dann vierteln und in Stücke schneiden. Eine Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und ebenfalls würfeln – etwas gröber als die Zwiebeln.

2. Das Schmalz in einem Topf schmelzen und die Zwiebeln kurz anschwitzen. Dann die Rotkohl- und Apfelstücke dazugeben. Rühren, bis alles schön glänzt. Salz, Zucker, Johannisbeergelee und Essig dazugeben und verrühren.

3.Die Gewürze in einen Teebeutel geben, diesen zuknoten und in den Topf geben. Nun noch einen kleinen Schluck Wasser dazugeben (etwa 50 ml) und auf niedriger Hitze etwa 1-1,5 Stunden schmoren lassen. Danach noch einmal abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen.

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So, wenn ihr euch um den Rotkohl gekümmert habt, kann es weitergehen mit der Hauptdarstellerin, der Ente:

Ente à l’orange

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Zutaten Ente

  • 1 Ente (unsere hatte 2,6 kg)
  • 4 Äpfel (Boskoop)
  • 4 Orangen
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Cointreau
  • 500 ml Wasser

Zubereitung Ente

1. Für die Füllung der Ente werden die Äpfel entweder abgewaschen oder geschält, das Kerngehäuse entfernt und in Würfel geschnitten. 2 der Orangen schälen und ebenfalls in Stücke schneiden. Mit der Butter in einer Pfanne leicht andünsten, dann den Cointreau dazugeben. Alles gut miteinander verrühren und beiseite stellen. Die Ente bei Bedarf rechtzeitig auftauen lassen und vor der Zubereitung unter Wasser abspülen. Von innen und außen salzen und pfeffern, dann die Füllung hineingeben. Nun die Ente zusammenbinden – ich finde, Fernsehkoch Rainer Sass hat es in diesem Video sehr schön gezeigt: Rainer Sass gibt Küchentipps.

2. Die anderen 2 Orangen auspressen und den Saft gemeinsam mit 500 ml Wasser auf ein Backblech geben. Dieses schiebt ihr auf die untere Schiene in den Backofen. Kleiner Tipp: Wenn ihr den Boden des Ofens mit Alufolie auslegt, ist die Sauerei zwar immer noch sichtbar, aber ihr müsst euren Ofen nicht sauber-sprengen 😉

3. Nun legt ihr die Ente mit der Brust nach unten auf ein Backrost und lasst sie bei 200 Grad 30 Minuten backen. Danach wendet ihr sie und schaltet die Temperatur auf 180 Grad runter. Nun darf die Ente etwas Zeit im Ofen verbringen. Dabei wird der schöne Saft auf das Blech unten tropfen – und alle 15-20 Minuten pinselt ihr die Ente mit diesem Sud einmal ein. Wenn die Flüssigkeit irgendwann zu wenig wird, unbedingt etwas Wasser nachgießen! Ihr braucht diesen Sud später die die köstliche Soße.

Wie lange die Ente braucht, hängt von ihrer Größe ab. Als Faustregel gilt: Pro Kilo etwa eine 45-60 Minuten! Achtet dabei etwas darauf, wie sie aussieht. Sollte sie vor Ablauf der Zeit zu dunkel werden, reduziert die Temperatur ruhig noch etwas oder deckt die Ente mit Alufolie ab.

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Zutaten Soße:

  • den Sud von eurem Entenbraten
  • 2 EL Zucker
  • Saft von 2 Orangen
  • 1 EL Essig
  • Cointreau
  • Salz und Pfeffer
  • Stärke zum Binden

Zubereitung Soße:

1. Den Sud aus dem Backblech, den ihr von der Ente aufgefangen habt, könnt ihr nun entfetten. In einem Topf den Zucker karamellisieren lassen, dann den Essig, den Sud und den Saft der Orangen dazugeben. Vorsicht, das kann spritzen und wird sich erstmal schwierig rühren lassen – der Zucker löst sich aber wieder auf.

2. Mit einem Schluck Cointreau sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben mit etwas Stärke abbinden. Fertig!

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Und wenn ihr jetzt noch Lust auf eine Beilage habt, verrate ich euch, wie wir unsere Knödel gemacht haben:

Knödel mit Brotfüllung

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Zutaten

  • 500 g festkochende Kartoffeln
  • 75-100 g Kartoffelmehl
  • 1 Ei
  • Muskat und Salz
  • 1 Scheibe Toastbrot

Zubereitung

1. Die Kartoffeln 30-35 kochen, kurz abkühlen lassen und dann pellen. Zweimal durch eine Kartoffelpresse pressen. Nun stehen lassen, damit die Masse trocknen kann (am besten über Nacht).

2. Das Brot in Würfel schneiden und in etwas Butter und ständigem Rühren goldbraun knusprig rösten. Die gepressten Kartoffeln mit einem Ei, Salz und Muskat und dem Kartoffelmehl vermengen. Ist der Teig zu trocken, noch etwas Milch hinzufügen, ist er zu feucht – mehr Kartoffelmehl hinzugeben 🙂 Er ist genau richtig, wenn er nicht mehr an den Händen kleben bleibt.

3. Wenn der Teig gut scheint, einfach einen golfballgroßen Kloß formen und kochen, das ist euer Probekloß. Kommt dieser gut raus, formt ihr den restlichen Teig zu Rollen, schneidet Stücke davon ab (je nachdem, wie groß ihr eure Knödel haben wollt), gebt ein oder zwei Brotwürfel hinein und formt Knödel. Die müssen schön fest und glatt sein, dann fallen sie nicht auseinander. Nun im nicht mehr kochenden Salzwasser 15-20 Minuten ziehen lassen.

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Habt ihr Hunger bekommen? Ich definitiv. Vielleicht konnte ich euch etwas inspirieren – und das Dessert, das ich euch morgen zeigen werde, passt perfekt zu dem Menü.

Wie ist es bei euch mit dem Essen an Weihnachten? Gibt es Heiligabend schon ein besonderes Menü oder erst an den Feiertagen? Erzählt mir gerne davon!

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Dezember! (und etwas weihnachtliche Deko)

So schnell wie der November gekommen ist, ist er auch wieder gegangen und hat Platz gemacht für einen meiner liebsten Monate: den Dezember.

Eigentlich habe ich gar keinen ausgesprochenen Lieblingsmonat. Meistens ist es immer der, der gerade vor mir liegt 😉 Jeder Monat hat schließlich etwas ganz Besonderes an sich, auf das ich mich freue. Der Dezember ist aber in dieser Hinsicht ein bisschen ein Streber. Gut, zugegebenermaßen kann man sich nicht auf lauschige Sommerabende freuen oder darauf hoffen, das Wochenende am Strand (oder im Freibad) verbringen zu können. Aber dafür gibt es einen entscheidenden Vorteil: Niemand erwartet im Dezember schönes Wetter. Niemand. Niemals.

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Deshalb kann man im Dezember auch nicht enttäuscht werden – das Wetter lädt immer dazu ein, es sich zuhause gemütlich zu machen. Wartet der Dezember dann doch mal mit einem frostigen Tag mit blauem Himmel und Sonne auf, ist die Freude umso größer. Und wenn es tagelang grau, nieselig und ungemütlich ist, freut sich das Sofa und die Kuscheldecke.

Dank der kürzer werdenden Tage haben Kerzen Hochsaison. Tee, heiße Schokolade, Glühwein oder Punsch ebenso wie Plätzchen und deftiges Essen wie Rotkohl, Gulasch, Eintöpfe und Suppen. Es ist einfach eine absolute Wohlfühl- und Soulfood-Zeit!

Und als wenn das noch nicht genug wäre, gibt es diesen Monat so herrliche Dinge wie weihnachtliche Dekoration, Adventskränze und Adventskalender, Lichterketten und glitzernde Kugeln, Tannengrün und leuchtend rote Amaryllis. Ich finde, damit lässt sich die dunkle Jahreszeit sehr gut überstehen!

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und am Ende des Monats steht natürlich Weihnachten, das meiner Meinung schönster aller Feste im Jahr! Die Vorfreude ist bei mir jedes Jahr riesig und mir machen Dinge wie die Wohnung schmücken, Plätzchen backen, Weihnachtsfilme gucken, Geschenke kaufen und einpacken unheimlich viel Spaß! Es ist wie ein großes Vorfreude-Fest vor dem eigentlichen Fest. Hach!

Falls ihr noch nicht so ganz in Stimmung seid, habe ich heute (als Ergänzung zu meinem Beitrag zur vor-vorweihnachtlichen Deko) noch ein paar Ideen für euch:

1. Kugeln

Ich liebe Weihnachtsbaumkugeln. Ich habe zwar keinen Weihnachtsbaum, aber meine roten Kugeln verteile ich einfach immer so in der Wohnung. Manche hänge ich an Bändern auf, staple sie in großen Glasvasen oder hänge sie an Zweigen auf. Oder ich lege sie zum Tannengrün in eine Schale. Mama Wunderbrunnen hängt in der Adventszeit immer einen großen Kranz von der Decke herunter und hängt ihre Lieblingskugeln daran. Die Idee finde ich so schön!

Kugeln lassen sich einfach auf jede Art und Weise einsetzen und müssen nicht warten, bis sie an den Baum gehängt werden. So kann man sie auch etwas länger genießen…

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2. Tannengrün

Obwohl es schnell austrocknet und nadelt, mag ich Tannengrün sehr gerne. Auch Konifere oder andere grüne Zweige lassen sich ganz einfach und locker in einer Schale dekorieren. Bei meiner Kranz-Binde-Aktion blieb einiges übrig, sodass ich noch ein paar schmale Vasen damit befüllen konnte. Ich mag das Grün gerade zur dunklen Jahreszeit sehr gerne und finde es eine schöne Abwechslung neben all den roten Kugeln.

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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3. Zweige

Besonders gerne habe ich in der Vorweihnachtszeit immer Zweige in einem hohen Glaszylinder – dieses Jahr hatte ich Weidenkätzchen-Zweige im Blumenladen entdeckt und musste sie mitnehmen. (Und seitdem immer wieder streicheln.) Sie sind sehr schlicht und erinnern mit ihren weißen Bällchen auch ein bisschen an Schnee. Wenn schon draußen keiner liegt… An die Zweige habe ich auch ein paar Kugeln gehängt, aber da ein Stückchen weiter mein großes Glas mit den roten Kugeln steht, darf es gerne etwas zarter sein.

Wenn die Kätzchen nicht mehr schön sind, dürfen Hartriegel-Zweige in das Glas – das sind diese schönen roten Zweige, die es in jedem Blumenladen gibt.

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5. Schleifenband

Habt ihr auch so eine große Sammlung an Schleifenband wie ich? Ich mag es soo gerne – vor allem breites Band aus Stoff. Ich verwende es aber nicht nur zum Geschenke einpacken (denn da hat man meistens nicht so lange etwas von), sondern integriere es auch gerne in meine Dekoration. Um ein Windlicht oder eine Vase herumgewickelt und mit hübschen Nadeln festgesteckt – fertig. Einfach und schön 🙂

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Worauf freut ihr euch im Dezember? Und welche Dekoration ist eure liebste zu dieser Jahreszeit?

Ich wünsche euch eine herrliche und besinnliche Advents- und Vorweihnachtszeit!

Habt es wundervoll,

Alena

 

Winter-Deko - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Winterliche Vorweihnachts-Deko

Ich oute mich jetzt mal als absoluter Weihnachts-Fan. Die Weihnachtszeit ist meine liebste Zeit im Jahr – die vielen Lichter, Goldglanz und rotes Funkeln, Keksduft, die unbändige Vorfreude und natürlich besinnliche Stunden mit den Liebsten. Ja, die Weihnachtszeit und auch die Zeit davor ist magisch und wundervoll und vertreibt das sonst so allgegenwärtige Grau und Dunkel des Winters. Ich liebe es! Und ich könnte eigentlich auch nie früh genug mit der Deko anfangen. Wenn ich eines Tages auch einen eigenen Weihnachtsbaum ins Haus hole, dann darf der auch schon Anfang Dezember stehen. Spätestens zum Nikolaustag!

Da ich aber auch die Herbst-Deko-Zeit sehr gerne mag, bleibt mein Umfeld dann doch verschont, schon Anfang November rote und goldene Kugeln anschauen zu müssen. Dieses Jahr war die Zeit der Deko-Kürbisse allerdings gefühlt recht kurz. Normalerweise kann man damit ja schon im September anfangen, aber da jener dieses Jahr noch so sommerlich anmutete, kam ich nicht so recht in Stimmung. Deshalb bestand die diesjährige Herbst-Deko eher aus den letzten Spätsommer-/Frühherbst-Blumen und nur für ein paar kurze Wochen aus Kürbis-Overkill.

Winter-Deko - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Doch als sich der Oktober sich dem Ende zuneigte und ich aufgrund einiger Sales sogar schon Weihnachtsgeschenke eingekauft hatte, fühlte ich sie aufsteigen, die Weihnachtsstimmung. Und da ich letztes Jahr aus ungeklärten Gründen erst Anfang Dezember begonnen hatte, meine Wohnung in die Werkstatt des Weihnachtsmanns zu verwandeln, war mir schnell klar: Dieses Jahr darf es gerne etwas früher losgehen. Nicht speziell mit Weihnachtsdeko, aber es kann gerne schon ein bisschen winterlich-gemütlich sein. Wenn sich dann Ende November die Weihnachtskugeln dazu gesellen, dann ist das auch in Ordnung.

Ich weiß nicht, wie es bei euch dekotechnisch aussieht. Aus diesem Grund habe ich euch heute ein paar Anregungen mitgebracht, wie ihr es jetzt schon ein klein wenig winterlich/weihnachtlich haben könnt. Ohne schon vor Weihnachten von Weihnachten genug zu haben (wenn das überhaupt geht ;)).

1. Tannenzapfen

Zapfen sind ja eigentlich auch noch herbstlich, aber ich finde, sie passen auch schon ganz hervorragend zur Winterdeko. Kombiniert habe ich sie in diesem Jahr mit den beiden Hirschen. Die sind auch nicht wirklich weihnachtlich, aber durch den Glanz erinnern sie an einen Winterwald, den frisch gefallener Schnee zum Glitzern bringt.

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2. Getrocknete Hortensienblüten

Die Hortensienblüte hat mich (als sie sich noch am Blütenstengel befand) durch den Spätsommer begleitet – mir war vorher nie bewusst, wie lange Hortensien als Schnittblumen halten. Als die Blätter langsam nicht mehr so schön aussahen, habe ich die Blüte abgeschnitten und sie einfach trocknen lassen. Nun leistet sie den Hirschen Gesellschaft.

Ursprünglich hatte die Blüte übrigens eher eine dunkelpinke bzw. Brombeer-ähnliche Farbe. Dass sie so schön „ausbleicht“ bzw. dunkel wird, hatte ich nicht erwartet. Es gefällt mir dafür umso mehr 🙂

Winter-Deko - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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3. Amaryllis-Zwiebeln

Ein Deko-Element, das ich von Mama Wunderbrunnen abgeschaut habe, sind Amaryllis-Zwiebeln. Ich liebe Amaryllis zwar auch als Schnittblumen, aber die gehören für mich wirklich erst in den Dezember. Für die Zeit davor finde ich das Grün der Knospen schöner. Dafür kauft ihr euch einfach eine Amaryllis-Zwiebel – die gibt es in jedem Blumenladen, in allen Farben – aber im Topf. Das ist nicht schlimm, denn ihr könnt die Knollen einfach aus der Erde nehmen. Dann die Wurzeln gut von der Erde befreien und auf etwas Moos setzen. Fertig! Ich habe diese Konstruktion dann in hohe Gläser gesetzt, weil die Triebe sehr schnell wachsen.

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4. Lilien

Sehr schlicht und schön finde ich weiße Lilien in einer hohen Vase. Meine ist sehr groß und recht schnell aufgegangen. Weiße Lilien sind übrigens die perfekte Blumen für die Vorweihnachtszeit und sehr stark aufgeladen von der Symbolkraft her: In der christlichen Formensprache und Ikonographie der Kunstgeschichte steht sie für die Reinheit Mariens. So findet sie sich als Bildmotiv in zahlreichen Gemälden mit der Verkündigung an Maria wieder.

Und das Weiß und Grün dieser Pflanze ist meiner Meinung nach in der manchmal sehr bunten Vorweihnachtszeit eine herrliche Abwechslung und Erholung für die Augen.

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5. Kränze

Ein weiteres bedeutendes Symbol in der Vorweihnachtszeit ist der Kranz (oder vielmehr der Adventskranz). Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal ganz alleine welche gebastelt – eine DIY-Anleitung dafür bekommt ihr nächste Woche von mir. Es macht sehr viel Spaß und ist zudem ganz einfach!

Ich habe noch keine klassischen Adventskränze gebunden, sondern Heidekraut und Stacheldraht mit Hagebutten als Material verwendet. So passen sie ganz wunderbar in die jetzige Zeit. Ich finde, sie sind ein echter Hingucker!

Winter-Deko - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Fast am wichtigsten finde ich im Moment allerdings vor allem eins: Teelichter und/oder Kerzen. Ich liebe das Geflacker von Kerzenschein und kann gar nicht genug davon aufstellen. Auch ein paar Lichterketten habe ich schon auf dem Balkon drapiert. Wenn es abends so früh dunkel wird, dann kann ein bisschen extra Licht nicht schaden – für extra Gemütlichkeit 🙂

Habt ihr auch schon etwas dekoriert, und wenn ja, wie? Vielleicht konnte ich euch noch ein paar Anregungen geben. Und wer Lust hat: Nächste Woche gehts ans Kränze binden!

Übrigens: Wer Lust hat, sich dem Thema Weihnachten auf kunsthistorische Weise zu nähern – im Liebieghaus in Frankfurt gibt es derzeit eine sehr interessante Ausstellung zu dem Thema. Dort wird die Weihnachtsgeschichte und die damit verbundenen Ereignisse anhand von Gemälden, Grafiken, Reliefs, Buchmalereien u.a. präsentiert. Eine in meinen Augen sehr lohnende  und interessante Sonderausstellung mit begleitendem Digitorial. Alle Informationen dazu gibt es HIER.

Habt es wundervoll,

Alena

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

California meets Balconia Part II – Eine Sommer-Party [Werbung]

Lasst uns unsere Sommer-Party weiterfeiern! Wie versprochen gibt es heute Fleisch und Salsas, dazu köstlichen Rotwein von Gallo Family Vineyards – und viele schöne Fotos vom Sommer auf dem Balkon, denn der Name der Aktion „California meets Balconia“ ist bei uns Programm.

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Die Weißweine habe ich euch ja schon im letzten Beitrag vorgestellt. An Rotweinen hatte ich mir den Cabernet Sauvignon und den Shiraz ausgesucht – beide trocken, denn ich trinke am liebsten trockene Weine. Allerdings bin ich eher ein Fan von Weißweinen, wenn ich vor die Wahl gestellt werde. Das liegt vielleicht vor allem daran, dass Weißweine häufig fruchtiger bzw. spritziger sind – insgesamt leichter und sommerlicher (wobei man sie selbstverständlich auch im Winter hervorragend trinken kann). Ich habe natürlich trotzdem beide Rotweine von Gallo ausgiebig getestet (ich und meine Party-Gäste) und der klare Favorit war der Cabernet Sauvignon, den auch ich als Weißwein-Bevorzugerin euch guten Gewissens empfehlen kann 😉

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Als Zwischenfazit halte ich jetzt schon einmal fest, dass die vier von mir getesteten Gallo-Weine wirklich toll sind. Ich würde mich absolut nicht als Wein-Expertin bezeichnen, aber den Unterschied zwischen den Gallo-Weinen und denen, die ich bisher so getrunken habe, konnte ich durchaus schmecken. Mein Favorit bleibt der Sauvignon Blanc, den ich euch im ersten Teil der Party vorgestellt habe und den ich perfekt für den Sommer finde. Das übrige Sortiment von Gallo gilt es noch auszuprobieren 😉

Und da zu jedem leckeren Wein Essen gehört, wollen wir nun endlich den Grill anfeuern und uns an das tolle Fleisch machen, das ich euch mitgebracht habe!

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Den Anfang macht das Flanksteak. Wenn ihr jetzt denkt „Flank-was?“ – das Flanksteak stammt aus der Flanke des Rinds (auch „Bauchlappen“ genannt) und obwohl der Name vielleicht nicht so „hübsch“ klingt wie Filet: Dieser Teil des Rindes schmeckt so soooo unfassbar gut! In den USA ist dieser Cut sehr beliebt, allerdings gibt es in Deutschland Flanksteaks nicht so häufig zu kaufen,  da sie meistens im Hackfleisch landen. Viel zu schade!

Beim Kauf solltet ihr darauf achten, dass das Flanksteak gut abgehangen ist, denn es ist sehr mager und bei zu kurzer „Reifung“ kann es zäh sein. Und wer mag schon zähes Fleisch? Die Zubereitung ist ganz simpel, aber ihr braucht einen Kerntemperaturmesser. Nur so könnt ihr sichergehen, dass das Fleisch medium und absolut perfekt ist 🙂 Und so bereitet ihr es zu:

Flanksteak

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Zutaten

  • ein gut abgehangenes Flanksteak (es ist normalerweise zwischen 800 und 1000g schwer)
  • hitzebeständiges Öl
  • etwas grobes Meersalz

Zubereitung

1. Das Fleisch mit dem hitzebeständigen Öl einreiben. 30 Minuten bevor es auf den Grill soll, salzen.

2. 2-3 Minuten bei hoher Hitze grillen (Gasgrill). Anschließend bei 110-120 Grad indirekt grillen, bis die Kerntemperatur 56 Grad erreicht hat. Kurz ruhen lassen, dann in Scheiben schneiden und direkt servieren.

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Sieht das nicht toll aus? Flanksteak ist ein ganz tolles Fleisch, ganz zart und herrlich, ein absoluter Traum! Probiert es unbedingt mal aus. Ihr werdet begeistert sein und für so eine Party ist es auch toll, denn von dem Fleisch auf der Platte können sich alle Gäste nehmen, wie sie gerade mögen.

Und falls ihr noch kein Thermometer für die Kerntemperatur habt oder noch keinen Laden gefunden habt, der Flanksteak führt… in der Zwischenzeit könnt ihr für eure Party einfach ein paar Hühnchenspieße machen, mit selbstgemachter Marinade. Das kann ich euch sowieso gar nicht stark genug ans Herz legen: Marinade selbermachen ist das einfachste auf der Welt! Ihr braucht im Prinzip nur eine „flüssigere“ Komponente wie Öl oder Joghurt, die ihr dann noch mit Gewürzen verfeinert. Außerdem könnt ihr der Marinade Zitronensaft hinzufügen, oder Sojasauce, oder Tomatenmark…oder oder oder! Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, probiert es einfach mal aus. Danach werdet ihr nie wieder fertig mariniertes Fleisch kaufen wollen 😉

Hühnchenspieße mit Dip

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Zutaten für die Marinade

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 3 EL Olivenöl
  • Spritzer Zitronensaft
  • Chili
  • etwas Salz

Zutaten für den Dip

  • 2 EL Tahini
  • 4 EL Joghurt
  • Zitronensaft
  • Chili
  • Pfeffer und Salz

Zubereitung

1. Knoblauch und Schalotte fein hacken. Mit dem Olivenöl, dem Zitronensaft und den Gewürzen vermischen. Hähnchenbrustfilet in Stücke in der gewünschten Größe schneiden (oder ganz lassen, falls ihr keine Spieße möchtet) und mit der Marinade vermengen. Das Fleisch solltet ihr Minimum eine Stunde marinieren lassen, ihr könnt es aber auch über Nacht in den Kühlschrank legen.

2. Für den Dip verrührt ihr Tahini und Joghurt, gebt den Zitronensaft hinzu und würzt anschließend mit Chili, Salz und Pfeffer – bis es euch schmeckt 😉

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Wenn man richtig tolles Fleisch hat, braucht man eigentlich gar nichts mehr dazu. Vielleicht etwas Brot und gutes Olivenöl, fertig! Aber zu einer großen Grillparty gehören einfach auch Dips dazu. Für zwischendurch zum Snacken, mit etwas Brot oder Tortilla-Chips – zur Überbrückung der Wartezeit, bis das Fleisch fertig ist. Und da die kalifornische Küche ja auch einen mexikanischen Einschlag ihr Eigen nennt, gibt es heute passend dazu ein Rezept für:

Guacamole

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Zutaten

  • 1 Avocado
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 4 Cherry-Tomaten
  • einen knappen EL Zitronensaft
  • Pfeffer, Salz und Chili

Zubereitung

1. Die Zwiebel fein hacken, ebenso die Cherry-Tomaten. Ihr könnt statt der Cherry-Tomaten auch eine normale Strauch-Tomate nehmen, da solltet ihr dann aber die Kerne entfernen. Die Avocado entkernen und schälen.

2. Die Avocado mit dem Zitronensaft und den Gewürzen auf einem Teller mit einer Gabel vermusen. Die restlichen Zutaten dazugeben, vermischen und in eine Schüssel geben. Fertig!

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Und was wäre Guacamole ohne ihre rote Begleitung Salsa? Auf dem Foto sieht man sie schon, einmal in scharf und einmal in „sauer“. Sauer wegen der Cornichons – zum Reinlegen gut!

Die scharfe Salsa ist übrigens nur so scharf wie die schärfste Chilisorte, die ihr dafür verwendet. Ihr könnt aber auch nur milde verwenden, denn die Salsa wird durch das Rösten der Chilis herrlich aromatisch und schmeckt sowohl in mild als auch in scharf knallermäßig!

Zweierlei rote Salsa

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Zutaten „saure“ Salsa

  • 1 halbe rote Paprika
  • 4 Tomaten
  • eine kleine rote Zwiebel oder eine halbe große
  • 4 Cornichons
  • 2 EL Olivenöl
  • Pfeffer und Salz

Zutaten scharfe Salsa

(das Rezept habe ich von HIER)

  • 8 milde Chilischoten
  • 1 scharfe Chilischote
  • 1 TL Olivenöl
  • 150g Cherrytomaten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Petersilie
  • Pfeffer und Salz

Zubereitung

1. Für die saure Salsa: Die Paprika und die Tomaten in feine Würfel schneiden, ebenso die Cornichons und die Zwiebel. Alles mit dem Olivenöl vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

2. Für die scharfe Salsa: Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die beiden Chilisorten ganz lassen und in eine große Schüssel geben, mit Olivenöl besprenkeln und vermischen, bis alles mit dem Öl überzogen ist. Anschließend in eine Auflaufform oder andere ofenfeste Form geben und im Ofen so lange backen, bis die Oberfläche der Chilis braun bzw. schwarz wird und Blasen schlägt. Einmal wenden.

3. Aus dem Ofen nehmen und in eine Schüssel geben. Diese abdecken und die Schoten etwa 10 Minuten ruhen lassen. Im Anschluss die Stiele und Kerne der Schoten entfernen, sowie die Teile der Haut, die sich leicht abziehen lassen. Dann grob hacken und in eine Schüssel geben.

4. Die Cherry-Tomaten halbieren, ich habe die Hälften nochmal gedrittelt. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und den Knoblauch fein hacken, ebenso die Petersilie. Alles in der Schüssel vermengen und abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich muss gestehen, dass ich diesen Artikel schreibe, während draußen 18 Grad und Regen sind. Im AUGUST. Wo kann man dieses Sommerwetter umtauschen?! Trotz Herbstfeeling erfreue ich mich an den Bildern unser kalifornischen Party und freue mich, dass ich von der Gourmet Connection eingeladen wurde, bei diesem Event mitzumachen. Vielen vielen Dank nochmal an dieser Stelle!

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Sollte der Sommer sich doch noch zu einem Gastauftritt entschließen, hoffe ich, dass ihr in meinen Beiträgen ein bisschen Inspiration finden könnt und die Rezepte Lust zum Nachkochen machen. Ihr seht, dass es mit gar nicht viel Aufwand verbunden ist, alles lässt sich gut vorbereiten – sommerleicht einfach! Und das, was gegrillt wird, kann man auf einer Sommer-Party auch nacheinander zubereiten. Wir haben alles so vorbereitet, dass man es im Prinzip nur auf den Grill schmeißen musste und da die Grillzeit sowohl bei den Fisch- als auch bei Fleischrezepten recht kurz ist, muss man auch nicht alles auf einmal grillen. Lieber alles in Ruhe nacheinander und aus der Zubereitung und anschließendem gemeinsamen Verzehr ein Event machen 🙂

Auf diese Art und Weise kann man viel entspannter essen (weil das Fleisch gegrillt ist und man nicht Gefahr läuft, das etwas kalt wird) und der Grillmeister kann mit den Party-Gästen zusammen essen. So bleibt viel mehr Zeit, um zu reden, lachen, Spaß zu haben – und noch ein Glas Wein auf dem Balkon zu trinken.

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

In diesem Sinne: Prost! Genießt den Sommer und das Leben.

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an Gallo Family Vineyards für die zur Verfügung gestellten Weine! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

California meets Balconia Part I – Eine Sommer-Party [Werbung]

Eine Party, lasst uns eine Party feiern! Mit leckerem Essen, tollen Weinen und ganz viel Spaß – wie klingt das? Für Spaß gibt es kein Rezept, aber alles andere bekommt ihr hier bei mir. Also legen wir los!

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Motto für unsere heutige Party lautet „California meets Balconia“. Das kommt natürlich nicht von ungefähr, sondern von Gallo Family Vineyards, die sich diese Aktion ausgedacht haben. Der Hintergrund: Kalifornien steht für Sommer, Sonne und Strand – also absolutes Urlaubsfeeling! Dieses Lebensgefühl soll mit dieser Aktion auf den heimischen Balkon oder den Garten geholt werden. Eine Sommerparty mit Freunden und/oder Familie, dazu gutes Essen und natürlich wunderbare Weine, die von Gallo Family zur Verfügung gestellt werden.

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Zu so einem Angebot konnte ich natürlich nicht nein sagen! Die Weine von Gallo kannte ich bereits durch meine Eltern und die „Aufgabe“, passend zu den Weinen und zum Motto Kalifornien zu kochen, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Kalifornien – das ist für mich Sommer pur. Auch kulinarisch hat der Golden State einiges zu bieten, denn neben Seafood und typische amerikanischem BBQ finden sich auch asiatische und mexikanische Einflüsse in der Küche Kaliforniens wieder. Für entscheidungsschwache Menschen wie mich eigentlich unmöglich, da etwas zusammenzustellen 😉

Aber Rettung nahte in Form des Party-Anlasses. Eigentlich kann und sollte man ja viel mehr ohne Anlass feiern, einfach so… das Leben feiern! Wenn aber Papa im sommerlichen Juni Geburtstag hat und man somit die Möglichkeit hat, Essen für eine ganze Horde an Freunden zuzubereiten – wer würde das dann nicht zum Anlass nehmen, eine kalifornische Motto-Party zu schmeißen? Eben. Und genau das haben wir gemacht!

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Da es viel Essen gab, habe ich beschlossen, die Leckereien auf zwei Beiträge aufzuteilen, damit ihr nicht gänzlich überflutet werdet. Heute stehen Seafood und vegetarische Speisen auf dem Programm. Sie passen perfekt zu den beiden Weißweinen, die ich mir von Gallo ausgesucht habe: Ein Sauvignon Blanc und ein Pinot Grigio. Letzterer gehört ohnehin zu meinen absoluten Lieblingsweinen, aber vom Sauvignon Blanc habe ich an diesem Abend am meisten getrunken. Der Wein ist aromatisch und fruchtig, gleichzeitig leicht und frisch – sozusagen perfekt für einen warmen Sommerabend auf dem Balkon!

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Aber genug geredet, lasst uns den Grill anschmeißen – wie wäre es mit Thunfisch zu einer Avocado-Ananas-Salsa? Einem würzigen Pulled Salmon? Dazu gibt es eine Shrimp-Bowl, knusprige Quesadillas und natürlich den kalifornischen Klassiker: Caesar Salad. Also schnappt euch einen Teller und ein Glas Wein und greift zu!

Thunfisch mit Avocado-Ananas-Salsa

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Zutaten

  • 1 Thunfisch-Steak in Sushi-Qualität (4 cm dick)
  • 500g Ananas
  • 1 reife Avocado
  • 1 rote Zwiebel
  • Petersilie
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Sojasoße
  • 1 EL Limettensaft
  • Salz, Pfeffer und Chilipulver

Zubereitung

1. Den Thunfisch mit neutralem Öl einreiben und mit Meersalz würzen. Auf dem Grill auf jeder Seite jeweils 2 Minuten grillen (bei einer Dicke von 4cm, ansonsten gegebenenfalls anpassen). In Scheiben schneiden und auf einer Platte so anrichten, dass sich jeder davon nehmen kann.

2. Für die Salsa die Ananas schälen und in kleine Würfel schneiden (max. 1 cm). Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und schälen. Ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Die rote Zwiebel schälen und fein würfeln. Alles mit dem Öl, der Sojasoße und dem Limettensaft vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es gerne ein kleines bisschen scharf mag, gibt noch etwas Chilipulver hinzu. Mit dem Thunfisch servieren!

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Als Alternative zum Salat habe ich noch eine Shrimp-Bowl gemacht – Bowls sind im Moment in aller Munde, hauptsächllich in Bezug auf Frühstück (beispielsweise als Smoothie-Bowls). Die Shrimp-Bowl ist im Prinzip ein Salat, denn sie ist mit kaltem Wildreis und Gurken herrlich erfrischend und somit die perfekte Beilage.

Shrimp-Bowl

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Zutaten

  • 3 Gurken
  • 12 Shrimps
  • 160g Natur- und Wildreis (Mischung)
  • 3 EL Sesam
  • 6 EL Mayonnaise
  • 3 EL Joghurt
  • Zitronensaft
  • Salz und Chili

Zubereitung

1. Den Reis mit Wasser und Salz bissfest kochen. Den Sesam in eine Pfanne geben und vorsichtig rösten, bis er goldbraun ist (und duftet, mmmh!). Die Gurken schälen, mit einem Löffel das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Die Shrimps halbieren oder dritteln. Alles in eine große Schüssel geben.

2. Für das Dressing die Mayonnaise und den Joghurt verrühren. Mit etwas Zitronensaft und Salz sowie etwas Chili abschmecken. Über den Salat geben und alles gut verrühren. Da Gurken naturgemäß nach nicht so viel schmecken, muss der Salat eventuell noch etwas nachgewürzt werden.

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Weiter geht es mit einem absoluten Klassiker der kalifornischen Küche – dem Caesar Salad. Entstanden in Kalifornien zu Zeiten der Prohibition hat er sich bis heute als Liebling der gesamten amerikanischen Küche gehalten und ist herrlich variabel: mit Fleisch, Fisch oder Seafood – oder einfach ganz klassisch mit Parmesan und Croutons, wie in meinem Rezept:

Caesar Salad

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Zutaten

  • 1 Römersalat
  • 3-4 Scheiben Toastbrot
  • Olivenöl
  • Parmesan (zum Hobeln)
  • 3 Sardellenfilets
  • 1 kleine Zehe Knoblauch
  • 100g  Creme fraiche
  • 100 g Parmesan (gerieben)
  • Spritzer Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • Wasser

Zubereitung

1. Den Römersalat putzen und in Streifen schneiden. In eine Schüssel geben. Gewünschte Menge an Parmesan zum Darüberstreuen hobeln und ebenfalls in ein Schälchen geben.

2. Für die Croutons: Die Rinde vom Toastbrot abschneiden und den weichen Teil in Würfel schneiden (ca. 1 cm dick). Etwas Olivenöl in eine Pfanne geben und die Würfel darin unter regelmäßigem Wenden knusprig werden lassen (das kann einige Minuten dauern!). Eventuell müsst ihr etwas Öl angießen – die Würfel sollte nur leicht in Öl gehüllt sein. Achtet beim Wenden darauf, dass ihr die Hitze etwas reduziert. Dann werden die Würfel schön goldgelb.

3. Für das Dressing: Die Sardellenfilets, Knoblauch, Creme fraiche, Olivenöl und geriebenen Parmesan mit einem Pürierstab pürieren. Da die dadurch entstandene Creme sehr dickflüssig ist, einfach noch etwas Wasser hinzugeben, bis die Konsistenz etwas weniger dick ist. Mit einem Spritzer Zitronensaft und gegebenenfalls etwas Pfeffer abschmecken – salzig genug wird es durch die Sardellenfilets.

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Als einfache Beilage, auch ganz ohne Fleisch, gab es auf unserer Party noch Quesadillas. Das sind mit Käse gefüllte Tortillafladen, die auf dem Grill oder in der Pfanne zubereitet werden, sodass der Käse schmilzt. Und was gibt es besseres als geschmolzenen Käse? Noch dazu sind diese Fladen herrlich schnell fertig, sodass man das „Rezept“ eigentlich gar nicht als solches bezeichnen kann 😉

Quesadillas

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Zutaten

  • 1 Packung Tortilla-Fladen
  • 300g Stilfser (geht aber auch mit anderem Käse)
  • etwas Öl

Zubereitung

1. Die Rinde vom Käse entfernen und den Käse auf der groben Seite einer Käsereibe reiben oder in kleine Stücke schneiden. Einen Fladen mit dem Käse belegen, dabei etwa 1-2 cm Rand lassen. Einen zweiten Fladen obendrauf legen. So lassen sich die Fladen gut vorbereiten.

2. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Fladen-„Sandwiches“ einzeln darin zubereiten. Dazu einfach kurz warten, bis der obere Fladen sich nicht mehr vom unteren löst. Dann noch kurz wenden, damit beide Seiten knusprig werden. Das funktioniert auch auf dem Grill, da geht es aber wirklich schnell (innerhalb von Sekunden), also daneben stehen und wachsam bleiben 😉

3. Wenn die Fladen fertig sind, auf ein Brett legen und in Stücke schneiden. So kann sich jeder etwas nehmen und die Dinger werden schneller alle sein, als ihr gucken könnt!

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Falls ihr jetzt schon sehnsüchtig auf den Pulled Salmon gewartet habt (oder schon vergessen hattet, dass ich ihn überhaupt erwähnt hatte) – das Rezept habe ich aus dem Knusperstübchen und kann euch sowohl das Rezept als auch den Blog wärmstens empfehlen. Der Lachs ist perfekt saftig und würzig und war bei unserer Party schneller weg als man „Pulled Salmon“ sagen konnte (oder den auseinandergezupften Fisch fotografieren konnte). Das spricht für sich 😉

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen inspirieren für die nächste Sommerparty – im zweiten Teil meiner California-Party wird es etwas Fleischiges vom Grill geben und dazu die besten Salsas aller Zeiten. Also bleibt dran und genießt bis dahin das sommerliche Wochenende. Prost!

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Habt es wundervoll,

Alena

 

Vielen Dank an Gallo Family Vineyards für die zur Verfügung gestellten Weine! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Frozen Yogurt - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blueberry Frozen Yogurt – und Blumen

Der Sommer ist da! Zumindest kurz, denn angeblich soll sein Gastspiel nicht von Dauer sein und am Wochenende schon wieder von Gewittern abgelöst werden. Daran wollen wir jetzt aber noch nicht denken, sondern die herrliche Sonne genießen – und als Abkühlung gibt es heute ein Rezept für Frozen Yogurt mit Blaubeeren von mir. Mit Garantie: garantiert einfach und garantiert lecker!

Frozen Blueberries - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pfingstrosen - Deko - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und Blumenbilder gibt es heute auch. Ich hatte das Rezept für den Frozen Yogurt relativ spontan zusammengerührt und musste im Anschluss einfach noch diese wunderschönen Pfingstrosen fotografieren, die ich im Moment gerne in meinen Blumenvasen habe. Die Farbe ist hammermäßig und passte so gut zu dem Frozen Yogurt und den Blaubeeren, dass ich es direkt für diesen Beitrag kombiniert habe.

Pfingstrosen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich bin ein großer Sommerfan, aber Temperaturen über 30 Grad sind mir dann schon fast wieder zu heiß. Da der Juni aber bisher eher zu wünschen übrig ließ, trotze ich der Hitze und genieße den blauen Himmel und die Möglichkeit, luftige Sommerkleider und Flipflops zu tragen. Man muss das ja ausnutzen…

Außerdem gibt es meiner Meinung nach im Sommer nichts Schöneres, als erfrischende Leckereien zu essen. Meine Favoriten sind gekühlte Wassermelone oder Beeren jeglicher Art, die jetzt nach und nach Saison haben – und natürlich EIS. Ich entdecke fast täglich Rezepte zum Selbermachen, aber meistens scheitert es bei mir einfach an dem Umstand, dass ich keine Eismaschine besitze. Falls das bei euch auch so sein sollte – dann ist dieser Frozen Yogurt eure Rettung!

Frozen Blueberries - Pfingstrose - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eigentlich ist Frozen Yogurt ja kein richtiges Eis wie das Sahneeis aus der Eisdiele. Ich finde aber, dass er absolut erfrischend ist! Und eben unschlagbar einfach gemacht. Perfekt für Menschen wie mich, die nicht viel anfangen können mit komplizierten Rezepten – und wer hat bei großer Hitze schon Lust, komplizierte Sachen zuzubereiten?

Eben.

Pfingstrosen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Für mein Rezept braucht ihr nur 3 Zutaten und je nach Geduldslevel und Eishunger mehr oder weniger Zeit. Das heißt, wenn ihr heute noch schnell zum Supermarkt hüpft und alles einkauft, könnt ihr heute Abend leckeren, selbstgemachten Frozen Yogurt löffeln. In der heutigen Version stecken Blaubeeren, aber ihr könnt auch jede andere Beerensorte verwenden – ganz nach Geschmack. Natürlich könnt ihr den Joghurt auch einfach so einfrieren und mit verschiedenen Toppings pimpen: Mini-Marshmallows, Schokolinsen, Kekskrümel, geraspelte Schokolade, Karamellsoße, Fruchtpüree, usw… erlaubt ist, was gefällt 🙂

Frozen Blueberries - Pfingstrose - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr könnt auch je nach Vorhandensein in der Obstabteilung frische oder tiefgekühlte Beeren nehmen. Wie gesagt – das Rezept ist ganz einfach und ihr könnt gar nichts verkehrt machen. Lasst eurer Kreativität freien Lauf und genießt die Sonne!

Pfingstrosen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und wenn ihr schon unterwegs seid, nehmt euch einen Strauß Pfingstrosen (Päonien) mit. Sie sind wunderschön, gehen toll auf und halten ziemlich lange. Die Farben sind frisch, fast noch frühlingshaft, und machen sich überall gut!

Nun aber zu den wirklich wichtigen Dingen, nämlich dem Rezept:

Frozen Yogurt mit Blaubeeren

Frozen Yogurt - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

(für eine Portion)

  • 150g Joghurt (ich habe 3,8% verwendet, aber je höher der Fettgehalt, desto cremiger wird die Angelegenheit und umso besser schmeckt es ;))
  • 70g Blaubeeren (frisch oder tiefgekühlt) – die Menge könnt ihr je nach Geschmack auch anpassen
  • 1-2 EL Honig (oder nach Geschmack)

Zubereitung

1. Den Joghurt, die Beeren und Honig in ein hohes Gefäß geben und mit einem Pürierstab pürieren. Probiert, ob es euch süß oder beerig genug ist und fügt bei Bedarf noch etwas Honig oder Beeren hinzu. Für ganz Ungeduldige: Wenn ihr TK-Früchte verwendet, könnt ihr den Joghurt direkt essen 🙂

2. Für etwas Geduldigere: Füllt die Masse in ein Gefäß, das in den Tiefkühler darf. Dort lasst ihr es jetzt stehen, ich würde euch etwa 2 Stunden empfehlen. Alle halbe Stunde solltet ihr die Masse einmal umrühren. Wenn euch die Konsistenz nach 2 Stunden gefällt, könnt ihr den Frozen Yogurt noch mit Toppings aufpeppen und direkt genießen 🙂

Frozen Yogurt - Pfingstrosen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pfingstrose - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich hatte übrigens als Topping Mini-Baiser genommen. Die sind sehr lecker, aber auch etwas fies in Kombination mit so einem Frozen Yogurt frisch aus dem Tiefkühler, denn sie sind hart und man muss sie beißen. Wer also schon bei dem Gedanken an einem Biss in ein Eis am Stiel Gänsehaut (oder den berüchtigten brain freeze, also Kältekopfschmerz) bekommt (so wie ich), der sollte sich ein weicheres Topping aussuchen. Alles für euch getestet 😉

Noch ein weiterer Tipp: Ich habe zum Einfrieren eine Schüssel von Mynte (Ib Laursen) verwendet. Das Geschirr ist besonders toll, weil es sowohl für den Gefrierschrank als auch für den Ofen geeignet ist. Und die Farben- und Formenvielfalt ist ebenfalls ein Traum – einiges könnt ihr HIER entdecken.

Let’s have a great summer!

Pfingstrose - Deko - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Genießt den herrlichen Sommertag und habt es wundervoll,

Alena

…ein norddeutscher Geheimtipp

Es gibt Orte auf dieser Welt, deren Namen kann man sich nicht merken. Und obwohl er eigentlich gar nicht so furchtbar kompliziert ist, können sich die wenigsten Menschen, die ich bisher so kennengelernt habe, den Namen meines Heimatortes merken: Henstedt-Ulzburg. Eigentlich nicht so schlimm, denn so richtig viel Spannendes gibt es dort nicht zu sehen oder erleben – mit einer Ausnahme: „Liebstes Zuhause“. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein ganz zauberhafter Laden, den ich euch gerne heute vorstellen möchte.

Wahrscheinlich kennt ihr alle diese kleinen Lädchen, in denen man hübsche Dinge kaufen kann. „Liebstes Zuhause“ ist weit mehr als das, denn in diesem besonderen Laden steckt das gesamte Herzblut der Inhaberin Virginia Rohlfing. Sichtbar wird das schon von weitem, denn „Liebstes Zuhause“ versteckt sich nicht in einer Ladenzeile zwischen Schlüsselmacher und Supermarkt – nein, diese Oase der Gemütlichkeit und Ruhe befindet sich auf dem Gelände eines Bauernhofs, der von Virginias Familie geführt wird.

Liebstes Zuhause von außen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Überall im Laden sind Lampe

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hier habe ich Virginia besucht, mich mit ihr über ihr Geschäft unterhalten und die gemütliche Atmosphäre genossen. Bei einem Becher Kaffee erzählt Virginia mir, dass der Entschluss zu einem eigenen Laden während einiger Auslandsaufenthalte kam. An der Stelle ihres Ladens befand sich früher ein alter Schuppen, der auch zu dem Bauernhof ihrer Eltern gehörte. Virginia erkannte das Potential des Standorts und entwickelte das Konzept für „Liebstes Zuhause“, um ihre Leidenschaft für schöne Dinge und Kreativität auszuleben.

Die Pläne für den Aus- und Umbau des Schuppens stammen alle von Virginia selber, sodass sie ihre ganz eigenen Ideen für das Aussehen ihres Ladens verwirklichen konnte. Die Umsetzung dauerte anderthalb Jahre, was vielleicht lang erscheinen mag – doch wenn man bedenkt, dass Virginia viel selber Hand angelegt hat, erscheint diese Zeitinvestition lohnenswert. Und auch das Endergebnis spricht dafür! Ein echter Hingucker sind die Front und die innere Unterteilung des Gebäudes. Da der Schuppen durch die umgebenden Bäume sehr dunkel war, bot sich die Fachwerkoptik an, die das Haus offen und leicht wirken lässt. Durch die großzügige Verglasung ist alles hell, lichtdurchflutet – und gleichzeitig so gemütlich und mit so viel Liebe eingerichtet, dass man sofort einziehen möchte.

Liebstes Zuhause von innen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eröffnet wurde „Liebstes Zuhause“ im Juli 2012 und feiert so nun schon bald sein 4-jähriges Bestehen. Der Name entstand eher spontan vor der Eröffnung – er sollte ansprechend sein, für die Besucher einen Bezug darstellen und eine positive Verbindung schaffen. So kam es zu „Liebstes Zuhause“! Der Name ist meiner Meinung nach Programm, denn Virginias Laden ist wundervoll gemütlich und liebevoll gestaltet. Während unseres Gesprächs kommen immer wieder Kunden in den Laden, die herzlich begrüßt werden und einen Kaffee angeboten bekommen. Die Reaktionen beim Betreten des Ladens sind oft ähnlich: „Ach, ist das wieder schön hier bei dir!“

Die verschiedenen Produkte von Marken wie Ib Laursen oder Greengate sind mit viel Liebe fürs Detail dekoriert. Dabei steht nicht alles einfach im Regal, stattdessen ist alles so zurechtgemacht, dass der Besucher einen Eindruck bekommt, wie es auch im eigenen Zuhause aussehen könnte. Auch Inspiration für Tischdekorationen findet man hier und die Küchenecke im hinteren Teil des Ladens ist so schön, dass ich sie gerne bei jedem Besuch ausbauen und in meiner Handtasche mit nach Hause schmuggeln würde 😉

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause Küche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Überall im Laden sind Lampen von Lieblingslampen verteilt und tauchen alles in ein heimeliges Licht. Neben Geschirr und Wohntextilien gibt es bei Virginia alles für einen schönen Garten. Auch für Kinder gibt es was zu gucken (wobei ich auch als nicht-mehr-Kind ganz verliebt in die Schweinchen bin…). Ein besonderer Hingucker ist die Wand mit den vielen Blechschildern. Kulinarisch ergänzt wird das Sortiment noch durch Produkte von Tafelgut und köstlichste handgemachte Bonbons aus dem Hamburger Bonscheladen.

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause Schweine und Bonbons - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Virginia führt ihren Laden mit viel Leidenschaft, ist immer für einen Klönschnack zu haben und hat dank ihrer Kreativität immer eine Idee für Kunden, die noch auf der Suche nach einem Geschenk oder Mitbringsel sind. Ihre Inspiration findet sie dabei weniger in Zeitschriften, sondern vielmehr im Internet. Besonders begeistert ist sie von Pinterest (was ich nur zu gut verstehen kann ;)) und Blogs. Gleichzeitig lässt sie sich auch viel im Alltag inspirieren – von den Dingen, die ihr über den Weg laufen oder die sie bei anderen Leuten entdeckt.

Für mich ist das auch die schönste Art der Inspiration! Natürlich gibt es im Internet viel zu entdecken, aber manchmal muss man der digitalen Welt auch mal den Rücken zukehren und sich draußen umschauen 🙂 Oder eben in schönen Läden, wie „Liebstes Zuhause“. Vielleicht habe ich euch mit diesem Beitrag ja inspiriert, das einmal zu tun…

Überall im Laden sind Lampe

Alle Nordlichter sollten natürlich unbedingt einmal bei „Liebstes Zuhause“ auf Entdeckungsreise gehen – wer allerdings von weiter herkommt, kann auch auf Virginias Facebookseite (KLICK) vorbeischauen, dort gibt es immer wunderschönste aktuelle Fotos aus ihrem Laden und Neuheiten in ihrem Sortiment. Letzteres könnt ihr euch auch auf ihrer Website anschauen, die ihr HIER findet. Also, schaut einmal bei ihr vorbei, ob virtuell oder in real life und lasst euch inspirieren.

Habt es wundervoll,

Alena