Lachs-Spinat-Nudeln mit Fourme d'Ambert - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lachs-Spinat-Nudeln mit Fourme d’Ambert [Werbung]

Hach, Fourme d’Ambert – ein Gedicht von einem Käse, ich sags euch! Doch kam er auf ganz ungewöhnlichem Wege zu mir… was es damit auf sich hat, möchte ich euch heute erzählen.

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Es fing alles damit an, dass ich auf diesem Blog einen Kommentar erhielt. Einen Kommentar, der irgendwie eher wie Spam wirkte, denn darin bot mir ein gewisser Aurélien Käse an. Käse zum Testen! Ungewöhnlich, oder? Dass der Kommentar dann auch anscheinend mit einem Übersetzungstool angefertigt worden war, machte ihn nicht vertrauenserweckender 😉

Gleichzeitig machte mich der Kommentar neugierig. Ich liebe Käse nämlich wirklich sehr und welchen zum Testen zu bekommen – das wäre doch ein Traum! Also beschloss ich nach langem Überlegen, den Herrn und seinen Käse einmal zu googlen. Und Volltreffer: Es gibt ihn wirklich, den Herrn Aurélien und den Fourme d’Ambert! Mit einer Website und Kontaktdaten!

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Ich schrieb die dort genannte Kontaktperson an und bekam prompt eine Antwort: Nein, der Kommentar ist kein Spam und ja, sie wollen wirklich Käse zum Testen anbieten. Herr Aurélien schrieb mir kurz darauf ebenfalls eine E-Mail und bestätigte seine Identität. Ich war hellauf entzückt! Käse!

Eben jener flatterte mir dann eines schönen Nachmittages ins Haus, gut gekühlt und in Thermostüten eingepackt. Ich muss dazu sagen, dass ich gar nicht SO viel erwartet hatte, aber es war tatsächlich ein ganzer Laib, der satte 1 Kilo auf die Waage brachte. Alena schwebt im Käsehimmel.

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Naturgemäß hatte ich tausende von Ideen, was man damit machen könnte. Eins von diesen fancy Cheeseboards, die im Moment so hip sind. Oder auch einfach sämtliche Rezepte, die in einem kleinen Heftchen mitgeliefert wurden. Spontan beschlossen Herr Wunderbrunnen und ich, das Grilled Cheese Sandwich mit Tomaten und Spinat nachzumachen. Ein Gedicht! Der geschmolzene Fourme d’Ambert hat es wirklich drauf. So gut, dass ich vergessen habe, ein Foto zu machen. *räusper*

Wir haben den Käse dann noch mehrmals zum Kochen verwendet – wobei ich ihn auch auf einer Stulle Schwarzbrot mit fruchtigen Apfelscheiben zusammen zum Niederknien fand. Aber auf Flammkuchen oder in eine Soße macht er sich ebensogut! Das Flammkuchen-Rezept gibt es ein anderes Mal, heute gibt es Pasta. Pasta mit Lachs, Spinat und Fourme d’Ambert. Wirklich simpel und wirklich gut.

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Wer es eilig hat, kann gleich runterscrollen zum Rezept, für alle anderen habe ich euch noch ein paar Hintergrundinfos zum Fourme d’Ambert:

Der Fourme d’Ambert ist ein Blauschimmelkäse aus der Auvergne. Aufgrund seines unvergleichlichen Aromas und der besonderen Herstellung trägt er die Bezeichnung AOP („Appellation d’Origine Protégée“) – dieses dürfen nur Produkte tragen, die aus dem Ursprungsgebiet stammen und auch nur dort verarbeitet wurden. Die Milch, aus der der Käse hergestellt wird, kommt von Kühen, die Gras ausschließlich aus dem geografischen Raum der Ursprungsbezeichnung zu sich nehmen. Die Herstellung ist sehr streng kontrolliert  – beispielsweise müssen die Kühe mindestens 150 Tage pro Jahr auf der Weide verbracht haben! Wenn das nicht glückliche Kühe sind 🙂

Die Herstellung des Käses erfordert viel Geduld, denn er muss mindestens 28 Tage reifen. Dabei muss der Käsebauer ihn immer wieder mit einer Nadel durchstechen, damit sich die Blauschimmelkultur ansiedeln kann. Es  lohnt sich: Das Aroma des Fourme d’Ambert ist würzig und gleichzeitig mild – nicht so streng wie mancher Schimmelkäse. Beste Zutaten und sorgfältige Zubereitung zeichnen sich eben aus!

Wie bereits erwähnt, passt der Käse hervorragend zu Obst – ob frisch oder getrocknet, die Kombinationen sind quasi unendlich. Mit Brot verträgt sich der Käse sowieso und auch ein Glas spritzigen Weißwein verschmäht er als Gesellschaft nicht. Ihr könnt mit dem Fourme d’Ambert also nichts falsch machen 🙂

Mein Lieblingsrezept ist aber diese Pasta – Lachs gesellt sich zu Spinat und Fourme d’Ambert, der elegant in das Sößchen schmilzt… hach. Das ist Käseglück! So wird es gemacht:

Pasta mit Lachs, Spinat und Fourme d’Ambert

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Zutaten

  • 200 g Nudeln nach Wahl
  • 300 g frischen Lachs
  • 100 g Foume d’Ambert
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 ml Weißwein
  • 150 g Blattspinat
  • 1 Becher Schmand
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 1 TL gehackten Basilikum
  • Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl

Zubereitung

1. Die Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Den Lachs unter kaltes Wasser halten und bei Bedarf noch häuten. In Würfel schneiden. Den Käse ebenfalls würfeln. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Mit dem Weißwein aufgießen und kurz köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Nudeln aufsetzen.

2. Nun den Schmand zur Soße geben und einrühren. Dann den Käse hinzufügen und den Spinat. Den Lachs am Ende hinzufügen – er zieht in der Soße gar (wie HIER). Dann die Soße mit der Petersilie und dem Basilikum würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zu einem Glas Weißwein servieren – fertig!

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Ich wünsche euch einen guten Start ins Wochenende 🙂

Habt es wundervoll,

Alena

Petersilienpesto mit Penne und gebratener Zucchini - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Petersilienpesto mit Penne und gebratener Zucchini

Na, habt ihr schon genug vom monatlichen Pesto-Overkill? Falls ja, tut es mir (eigentlich gar nicht :D) leid, aber falls nicht – heute gibt es Petersilienpesto im Hause Wunderbrunnen und das kann ich euch wirklich wärmstens empfehlen. (Sonst hätte ich es wohl auch nicht gebloggt ;))

Petersilienpesto mit Penne und gebratener Zucchini - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Petersilienpesto mit Penne und gebratener Zucchini - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich war mir ehrlich gesagt eine Weile nicht sicher, ob ich bei der September-Ausgabe vom ultimativen Pesto-Ding überhaupt mitmachen können würde. Wir waren im Urlaub und irgendwie stand mir nicht der Sinn danach, mir irgendwas Kreatives auszudenken. Oder überhaupt irgendwas auszudenken.

Aber an einem schönen Tag, als wir gerade irgendwo durch die estnische Pampa fuhren, kam mir eine Idee. Petersilienpesto! Wir hatten nämlich ein paar Wochen vorher bereits etwas Ähnliches gemacht. Nun fiel es mir wieder ein und gleichzeitig kam mir auch eine Idee, wie man es optimieren könnte.

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Das Rezept, das wir nachgekocht hatten, war nämlich vegan. Nun ist es nicht so, dass ich prinzipiell etwas gegen veganes Essen habe, absolut nicht! Aber für mich ist eine der Hauptzutaten im Pesto nunmal leider Käse… und damit wäre auch schon mein Haupt-Argument genannt, warum ich niemals vegan leben könnte. Ups!

Dementsprechend ist dieses Pesto auch nicht vegan. Wenn ihr darauf Wert legt, schaut unbedingt bei Nadine von SweetPie vorbei, ihre Pestos (Pestos? Pesti?) sind auf jeden Fall vegan! Ich habe sie euch unten in der Liste meiner Mit-Pesto-Feen verlinkt 😉

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Bisher bestanden meine Beiträge für das ultimative Pestoding immer aus der Kombi Kohlenhydrate (geröstetes Brot oder Pasta) plus Pesto. Dieses Mal wollte ich allerdings noch etwas dazu haben, zu den Pasta. Denn ohne Pasta geht es einfach nicht! Und etwas Gemüsiges darf gerne noch dazu!

Also haben Herr Wunderbrunnen und ich uns an unserem Rezept für Zucchini-Nudeln orientiert – und die Zucchini statt längs in Streifen einfach in kleine Stifte geschnitten. Kurz angebraten, die Nudeln dazu und das Pesto untergerührt. Fertig! Es ist also ganz leicht und ganz schnell zubereitet, sodass ihr zum Feierabend nicht mehr ewig in der Küche stehen müsst. Oder am langen Wochenende viel Zeit für schöne Sachen habt. Unkompliziert und gut!

Petersilienpesto mit Penne und gebratener Zucchini

(für 2 Personen)

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Zutaten

  • 3 Bunde glatte Petersilie
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 50 g geriebener Parmesan
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 30 g Öl (Raps- oder ein anderes neutrales Öl)
  • etwas Zitronensaft
  • 2 kleine Zucchini (oder eine mittelgroße)
  • Nudeln nach Belieben

Zubereitung

1. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Öl rösten, bis sie goldbraun sind (und herrlich duften!). Die Petersilie waschen, trockenschütteln und hacken. Die Knoblauchzehen pressen. Nun kommt der spaßige Teil: Entweder gebt ihr alle Zutaten in einen Mörser und mantscht alles schön durch. Oder ihr gebt alles bis auf das Öl auf ein großes Brett und hackt es gut durch. Nach und nach immer wieder Öl dazugeben, bis eine dicke Paste entstanden ist. Die könnt ihr dann in ein Glas geben und mit etwas mehr Öl aufgießen, bis das Pesto die gewünschte Konsistenz erreicht hat!

2. Die Zucchini waschen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Stifte schneiden. Die Nudeln bissfest garen. Kurz bevor sie fertig sind, die Zucchini-Stifte in einer Pfanne in etwas Öl anbraten. Die Nudeln dazugeben, gut vermengen. Das Pesto darunter rühren – fertig!

Und hier sind alle anderen Rezepte aus dem Pesto-September:

Kleiner Kuriositätenladen – Papas arrugadas con Mojo verde 
NOM NOMS food – Weiße Schokolade Käsekuchen mit Minz-Pesto
Pottgewächs – Grüne Gnocchi mit Kürbispesto 
Münchner Küche – Mediterraner Nudelsalat mit Pesto Rosso 
Cuisine Violette – Pesto aus frischen Tomaten
Jankes*Soulfood – Herbstliche Knöpfle-Pfanne mit Pfifferling-Pesto
SweetPie – Kürbiskernpesto an Kartoffel- & Kürbisspalten 
moey’s kitchen – Tomaten-Orangen-Pesto – Pesto Rosso 
ZimtkeksundApfeltarte – Walnuss-Pesto mit Petersilie und Basilikum

Habt es wundervoll,

Alena

Kürbiskernpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbiskernpesto mit Rucola [Das ultimative Pestoding]

Zack, schon wieder ist ein Monat rum und es geht in die nächste Runde vom ultimativen Pestoding! 😀 Heute habe ich euch ein Kürbiskernpesto mitgebracht.

Kürbiskernpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kurz noch für alle, die es noch nicht kennen: „Das ultimative Pestoding“ ist eine Aktion von verschiedenen Bloggern. Einmal monatlich wird ein Rezept für ein Pesto oder ein Gericht gebloggt, in dem dieses Pesto enthalten ist. Daraus entsteht dann eine umfangreiche Sammlung an Rezepten – und Inspiration pur für euch!

Im letzten Monat gab es hier bei mir ein Pesto Trapanese – in dem Beitrag verlinkt findet ihr auch die Beiträge aller anderen Bloggerinnen. Es ist eine ganze Menge zusammengekommen, was mich ziemlich geflasht und beeindruckt hat. So viel Zeit hat man ja gar nicht, das alles selber auszuprobieren!

Kürbiskernpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbiskernpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auch heute verlinke ich euch wieder alle Beiträge meiner Mitstreiterinnen. Aber erstmal erzähle ich euch etwas zu meinem heutigen Rezept.

Ich liebe zwar das klassische grüne Pesto mit Basilikum und werde davon sicher noch ein Rezept verbloggen, aber für heute darf es nochmal etwas anderes sein. Kürbiskernpesto wollte ich nämlich schon lange mal ausprobieren und so war diese Aktion der perfekte Anlass.

Kürbiskernpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbiskernpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

Das Pesto ist sehr basic, ganz schlicht und ohne viel Schnickschnack. So wie ich es am liebsten mag 😉 Die Zubereitung macht aber sehr viel Spaß, denn die Kürbiskerne werden zuerst geröstet. Ich liebe das ja sehr – Kerne oder Nüsse rösten. Der Duft ist einfach so herrlich!

Eigentlich haben Pesti ja meistens als Basis irgendein Kraut oder Gemüse – hier sind es die Kerne. Ich habe trotzdem noch etwas Grünes dazugegeben: Rucola. Der passt mit seinem leicht nussigen Aroma sehr gut dazu. Dann noch etwas Parmesan und ein Klacks Kürbiskernöl (oder wie es in der Steiermark korrekt heißt: Kernöl) und das Pesto-Glück ist perfekt.

Kürbiskernpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Übrigens habe ich dieses Pesto, wie im letzten Beitrag angekündigt, nicht püriert, sondern gehackt. Mittlerweile ist bei uns ein Mörser eingezogen, da hatte ich das Pesto allerdings schon gemacht. Ich werde ihn also beim nächsten Pesto ausprobieren und euch berichten, wie es damit funktioniert!

Wenn man keinen Mörser besitzt, kann man es aber auch ganz toll einfach mit einem Messer hacken. Die Kürbiskerne habe ich in meinem Food Processor-Aufsatz für den Pürierstab etwas geschreddert. Den Rucola hab ich dann ganz old school selber gehackt – nicht besonders fein, aber auch nicht mehr wirklich grob. Vermengt mit den Kernen und dem Öl ergab es eine schöne Masse, die durchaus noch Struktur zeigt. Genauso, wie ich es im letzten Beitrag schon als ideal beschrieben habe!

Ansonsten ist das Pesto wieder mal perfekte Feierabendküche – schnell gemacht, perfekt zu Nudeln, aber sicher auch auf Brot oder in Nudel- oder Kartoffelsalat. Deshalb hier nun das Rezept für euch:

Kürbiskernpesto

(für ein Glas)

Kürbiskernpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 70 g Kürbiskerne
  • 90 g Sonnenblumenöl
  • 30 g Kürbiskernöl
  • 50 g geriebener Parmesan
  • 2 Handvoll Rucola (etwa 40-50 g)

Zubereitung

1. Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Eignet sich gut als Meditation – der Duft ist herrlich und das leise Knacken der Kerne so entspannend! Am besten daneben stehen bleiben und immer wieder durchschütteln und wenden, sie verbrennen sonst schnell.

2. Den Rucola waschen und trocken schleudern. Dann hacken – nicht zu fein, aber auch nicht mehr wirklich grob. Gemeinsam mit dem Öl und dem geriebenen Parmesan in eine Schüssel geben.

3. Die Kürbiskerne entweder hacken oder in einem Food Processor mit nur ein paar wenigen Stößen leicht schreddern. Zu den restlichen Zutaten und alles gut miteinander vermengen. Zu Spaghetti oder Nudeln nach Wahl servieren!

Ich freue mich schon auf das nächste Pestoding – solche Aktionen sind immer gut für die Kreativität 😉 Apropos: Hier sind noch die Beiträge meiner Mitstreiterinnen. Viel Spaß beim Stöbern!

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Habt es wundervoll,

Alena

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Avocado-Spaghetti nach Anna Jones (+ Buchtipp)

Ich muss heute wieder mit einem Geständnis beginnen: Ich habe manchmal ein Problem mit Rezepten. Was das mit den Avocado-Spaghetti von der wunderbaren Anna Jones zu tun hat? Nun.

Avocado-Pasta - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

Die Sache mit den Rezepten verhält sich so. Für manche Sachen habe ich gerne Vorgaben. Wenn ich beispielsweise gemeinsam mit Herrn Wunderbrunnen in der Küche stehe und er mir sagt „Einfach einen Schluck Sojasoße da reinmachen“, dann muss ich kurz schlucken. Geht das ETWAS präziser? 😀

Gut, ich kenne das schon von meiner Mama und auch von meiner Oma. Irgendwie ist das so ein Ding von Leuten, die nicht nach Rezept kochen. Ein Schluck hiervon, einen Klacks davon – die Mengeneinheiten haben die dollsten Namen ;)) Für einen Blog ist es aber doch eher unpraktisch. Eine ungefähre Richtung würde ich euch ja schon gerne mitgeben. Ist es nun eher wie ein Schluck Wasser, wenn man gerade eine Wüstenwanderung hinter sich hat oder wie ein Schluck Olivenöl, das man bei einem Tasting probiert?

Aber nachdem ich mich viele Jahre immer streng an Rezepte gehalten hatte, brach irgendwann die Kreativität durch. Ich begann, Rezepte abzuändern und anzupassen. Dadurch entdeckte ich eine völlig neue Welt und auch die Liebe zum Kochen! Die wollte ich dann auf diesem Blog mit anderen teilen.

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Soviel dazu.

Mit der Kreativität einherging aber auch ein viel kritischer Blick auf Rezepte. Bei gewissen Mengen oder auch Verhältnissen schlage ich plötzlich die Hände über dem Kopf zusammen. Vor allem bei Kuchen geht es mir oft so – 300 g Zucker auf 300 g Mehl führen dazu, dass ich direkt das Rezept verwerfe oder so viel daran ändere, dass es mit dem Ursprung gar nichts mehr zu tun hat. Obwohl man ja gerade beim Backen unbedingt genau arbeiten sollte, hust hust.

Trotzdem bin ich nach wie vor ein großer Fan von Kochbüchern, denn sie sind eine so tolle Quelle der Inspiration! Und als bisher konsequente Verweigerin von E-Books liebe ich natürlich auch die Haptik. Es hat schon was, in einem dicken Kochbuch zu blättern… Ein Buch, das ich sehr gerne mag, möchte ich euch heute vorstellen!

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Es handelt sich dabei um A modern way to eat von Anna Jones – ihres Zeichens Köchin, Bloggerin, Foodstylistin und sehr talentierte Autorin eines wunderschönen Kochbuchs.  Anna Jones hat bei Jamie Oliver gelernt und an vielen seine Bücher mitgewirkt (und gestylt). 2015 erschienen ist das Buch jetzt keine Neuentdeckung, mittlerweile gibt es auch schon einen Nachfolger („A modern way to cook“). Ich möchte euch das Buch trotzdem ans Herz legen.

Die Rezepte sind komplett vegetarisch und teilweise auch vegan – ich bin zwar weder das Eine noch das Andere, dennoch versuche ich, vegetarische Gerichte häufig in unseren Speiseplan einzubauen. Das Buch bietet deshalb quasi die perfekte Inspirationsquelle, denn von Frühstück über Gerichte für die hungrige Horde am Esstisch bis hin zu Kuchen und Desserts präsentiert Anna Jones für jede Tages- und auch Jahreszeit leckere und vor allem einfache Ideen, für die man nicht stundenlang am Herd stehen muss. Auch einfache „Bauanleitungen“ für abwechslungsreiche Salate oder Pasta-Gerichte finden sich hier, was ich besonders liebevoll finde.

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und eine Kuriosität am Rande: Das Buch besteht aus biologisch abbaubarem Papier aus Apfelresten. Es ist das erste seiner Art und verbindet so auf ganz einzigartige Weise Inhalt (regional bzw. nachhaltiges Essen) und Form. Wer mehr dazu erfahren will, kann hier weiterlesen: „Das erste Buch aus Apfelpapier.“

Natürlich habe ich auch etwas nachgekocht und euch heute mitgebracht. Ich hatte vor einiger Zeit sturmfrei und wollte etwas, das schnell geht, aber lecker ist. Als ich das Rezept für die Spaghetti mit Avocado fand, war ich begeistert. Zitrone und Basilikum sind auch mit von der Partie – sommerlich, gleichzeitig schlonzig und frisch. Besser gehts nicht!

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Doch auch dieses Rezept hielt meinem Korrekturstift nicht stand. Anna Jones gibt nämlich 2 Avocados für 4 Portionen an. Liest sich auf den ersten Blick ganz gut, oder? Aber als ich die (für mich alleine berechnete) halbe gewürfelte Avocado in die Pfanne gleiten ließ, fing mein Magen lautstark an zu protestieren. „Waaas, wer soll denn davon satt werden?! Nur zu Nudeln? Waaaaa-“ – Ich so: „Jaja, die andere halbe Avocado aufzuheben ist ja auch Quatsch. Kann da ja auch gleich mit rein.“

Also schnibbelte ich die restliche Hälfte der Avocado auch klein und gab ihn zu der traurigen rezeptkonformen Menge in die Pfanne. Wenn so ein (im Übrigen veganes!) Gericht schon nicht in dicker Sahnesoße schwimmt, dann kann man da auch ruhig ein bisschen generös sein mit den gesunden Fetten, oder?

Und ich verspreche euch: Ich habe keine Soße vermisst. Nichtmal ein bisschen. Gut, eine halbe Avocado wäre wirklich definitiv zu wenig gewesen. Aber so… war es genau perfekt! Cremig, zitronig, sommerlich… Im ursprünglichen Rezept waren noch Kapern angegeben, die habe ich weggelassen (weil nicht im Haus). Auch die Knoblauchzehe im Rezept für 4 Personen habe ich alleine gegessen. Aber ich schreibe euch einfach mal auf, wie ich es zubereitet habe ;))

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones)

(für 2 Personen)

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Zutaten

  • 200 g Spaghetti
  • 2 Avocados
  • 1 Knoblauchzehe
  • abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone
  • 1-2 EL Saft der Zitrone
  • zwei gute Handvoll Basilikum (oder einen halben Topf)
  • 2-3 EL Petersilie (ich habe TK genommen)
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Die Nudeln in einem Topf nach Packungsanweisung bissfest garen. Die Knoblauchzehe fein hacken, ebenso wie die Kräuter. Die Avocado schälen, den Kern entfernen und in kleine Würfel schneiden. Wer gut ist, kann die Avocado auch in der Schale würfeln, also längs und quer bis zur Schale einschneiden. Aber aufpassen, wegen Avocado-Hand und so. Ich habe euch gewarnt ;))

2. Nun das Olivenöl in einer Pfanne leicht erhitzen und den Knoblauch darin kurz andünsten. Die Zitronenschale, etwas Saft und die Avocado hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz bevor die Spaghetti fertig sind, die Kräuter hinzugeben und verrühren. Die Spaghetti könnt ihr ruhig direkt aus dem Kochwasser in die Pfanne geben, dann nehmen sie noch etwas Flüssigkeit mit. Nun alles verrühren und bei Bedarf mit noch etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich hoffe, euch macht das Rezept genausoviel Lust auf Sommer wie mir – es schmeckt auf jeden Fall danach :))

Habt es wundervoll,

Alena

Pesto Trapanese - Das ultimative Pestoding - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pesto Trapanese – und das ultimative Pestoding!

Heute darf ich euch eine neue coole Aktion vorstellen – ok, so neu ist sie nicht, aber ICH bin neu dabei 😉 Es geht um „das ultimative Pestoding“!

Pesto Trapanese - Das ultimative Pestoding - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Was das ist? Das ist eine Aktion von einigen wunderbaren Blogger(dame)n, die einmal monatlich ein Rezept für ein Pesto oder einem Gericht bloggen, in dem das Pesto verwertet wurde. Infolgedessen entsteht immer eine sehr umfangreiche Sammlung an Rezepten. Die geballte Ladung Inspiration sozusagen!

Ich bin nun auch dabei, beim Pestoding, was für mich eine große Ehre ist – und sich zudem sehr gut trifft. Ich liebe Pesto nämlich, denn man kann aus fast allem ein Pesto herstellen. Ziemlich cool, wie ich finde. Denn Gerichte, die sich beliebig variieren, kombinieren und verändern lassen, sind mir fast die liebsten. Es wird einfach nie langweilig!

Pesto Trapanese - Das ultimative Pestoding - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pesto Trapanese - Das ultimative Pestoding - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein Pesto bezeichnet eigentlich eine ungekochte Soße aus der italienischen Küche mit pastoser Konsistenz. Der Name leitet sich von dem italienischen „pestare“ ab, das „zerstampfen“ bedeutet und auf die Herstellungsweise verweist. Die Zutaten sollen nämlich idealerweise mit dem Mörser zerstoßen werden, um eine Hitzeentwicklung durch beispielsweise hohe Drehzahlen von Pürierstäben zu verhindern. Die Aromen können sich dann am Besten entwickeln ;))  (Sagt Wikipedia und da könnt ihr gerne weiterlesen, sehr spannendes Thema!)

Das Pesto, das ich euch mitgebracht habe, erfüllt die Kriterien nur so teilweise. Das ist aber nicht so schlimm, denn es ist wirklich lecker. Das ursprüngliche Rezept stammt aus einem Kochbuch von Jamie Oliver. Vielleicht kennt ihr es – „Genial italienisch“.

Pesto Trapanese - Das ultimative Pestoding - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pesto Trapanese - Das ultimative Pestoding - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Als Herr Wunderbrunnen und ich gerade recht frisch zusammen waren, haben wir aus diesem Buch öfter mal etwas gekocht. Es sind so tolle Rezepte, einfach zum Wohlfühlen! Das liegt vielleicht auch daran, dass die Rezepte richtigen Soulfood-Charakter haben und – mit Verlaub – wirklich geil sind.

Das liegt vielleicht auch an Mengenangaben wie ein Stück Parmesan oder auch ein Eimer Sahne (Achtung: überspitzt Formulierung!). Im Ernst: Das kann nur gut sein!

Als ich neulich seit langer Zeit wieder einmal durch das Buch blätterte, wurde ich etwas wehmütig. Mit dem heutigen Jamie Oliver haben diese Rezepte nicht mehr viel zu tun. Zumindest ist das mein Eindruck.

Der Jamie Oliver, den ich in seinen aktuelleren Kochbüchern gesehen bzw. gelesen habe würde nicht mehr so kochen. Der Jamie Oliver, der seine Bücher mit „Keins dieser Gerichte enthält mehr als 300 Kalorien!“ einleitet, macht vermutlich um Käse, Sahne und Pasta einen großen Bogen. Die drei sind ja nun auch nicht bekannt als Triade der Superfoods…

Das macht mich zwar ein bisschen traurig, aber ich hab ja noch das Kochbuch. Und nur, weil Jamie Oliver jetzt einen auf Superfoods macht, muss ich das ja nicht auch tun. Wobei – das Pesto Trapanese fällt da vielleicht sogar doch drunter. Ganz unbeabsichtigt.

Pesto Trapanese - Das ultimative Pestoding - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pesto Trapanese - Das ultimative Pestoding - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Am besten an Jamies Rezept gefiel mir, dass alle Zutaten mit einem Mörser bzw. den Händen vermanscht werden. Wie es ursprünglich gedacht war! Das ist auch deshalb super, weil alle Komponenten zu einem Teil sichtbar bleiben und Elemente wie die gehackten Mandeln ihre Konsistenz behalten. Das mag ich besonders gerne – das Pesto verkommt dann nicht zu einem strukturlosen Mus, sondern behält seinen Charakter.

Ich werde diese Zubereitungsart auch auf die anderen Pesti in meinem Repertoire anwenden und dann berichten. Übrigens lässt sich dadurch auch der Rasenschnitt-Charakter und –Geruch mancher Kräuter-Pesti vermeiden 😉

Nun aber genug geredet, hier ist das Rezept für „mein“ erstes Pestoding:

Pesto Trapanese

Pesto Trapanese - Das ultimative Pestoding - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 60 g gehackte Mandeln
  • 50 g geriebenen Parmesan
  • 200 g Tomaten
  • 2 EL Basilikum
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie zart gebräunt sind (und unbeschreiblich gut duften!). Die Tomaten waschen und in kleine Stücke schneiden. Bei Cherrytomaten reichen Viertel oder Sechstel, bei großen müsst ihr etwas mehr schneiden.

2. Den Knoblauch abziehen und durch eine Presse drücken. Das Basilikum fein hacken. Alle Zutaten in eine Schüssel geben. Nun kommt der spaßige Teil: Mit den Händen alles gut durchkneten – die Tomaten gehen im Idealfall kaputt ;)) Am Ende müsst ihr sicher noch abschmecken.

Das Pesto schmeckt super zu Bandnudeln, aber auch auf gerösteten Ciabatta-Scheiben! Viel Spaß :))

Pesto Trapanese - Das ultimative Pestoding - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und hier sind die Rezepte meiner Mitstreiterinnen:

Viel Spaß beim Durchklicken!

Habt es wundervoll,

Alena

Pasta mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tortiglioni mit grünem Spargel und Cherrytomaten

Zu meinen saisonalen Lieblingen gehört neben Bärlauch und Rhabarber natürlich auch Spargel. So ein tolles und vielseitiges Gemüse! Heute habe ich es euch in Kombination mit schnellen Tortiglioni mitgebracht.

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Im letzten Jahr habe ich euch schon ein leckeres Rezept gezeigt, das den Spargel mal abseits der klassischen Kartoffeln-Schinken-Kombi zeigt: Spargelpesto!

Die Geschichte, wie ich meine Liebe zu Spargel nur durch die Liebe fand… die könnt ihr dort nachlesen. Mittlerweile bin ich wirklich zu einem großen Spargelfan geworden und freue mich riesig, wenn die Saison beginnt. Gut, vielleicht freue ich mich noch ein bisschen mehr auf die Beeren-Saison – aber Spargel ist einfach so lecker und die Zeit viel zu kurz!

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Noch dazu muss ich an dieser Stelle mal hervorheben, wie fotogen dieses Gemüse doch ist. Wunderschön, oder? Dabei finde ich grünen Spargel fast noch ein bisschen hübscher. Die kleinen zarten Triebe am Kopf, die manchmal aussehen wie ein Mini-Spargel… die Natur ist ein wahrer Künstler!

Grünen Spargel esse ich übrigens am liebsten gebraten. Für dieses Rezept hatte ich ihn ursprünglich auch erst angebraten. Dann kam er jedoch in die Soße und köchelte recht lange noch vor sich hin. Da hatte sich das schöne Braten gar nicht gelohnt… also lieber entweder kurz mit den Nudeln kochen, oder anbraten und erst ganz zum Schluss in die Soße geben.

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Man beachte übrigens das Farbkonzept meiner Fotos! Bin ich ja fast ein bisschen stolz drauf, obwohl ich es so gar nicht geplant hatte. Oder vielleicht nicht bewusst – nach sechs Jahren Kunstgeschichtsstudium ist es vielleicht auch mittlerweile einfach so selbstverständlich, dass ich darüber gar nicht groß nachdenken musste. Mir fiel es erst auf, als ich die Fotos bearbeitete und dachte: „Huch, grüner Spargel, rote Tomaten – grüne und rote Blumen! Wie gut das passt!“

Über solche kleinen Dinge freue ich mich. Ist doch schön, oder? Darauf schenke ich euch jetzt ein Glas Wein ein und erzähle euch, wie ihr diese wunderbaren Tortiglioni nachkochen könnt:

Tortiglioni mit grünem Spargel und Cherrytomaten

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • Tortiglioni (Menge nach Geschmack und Hunger)
  • 500 g grüner Spargel
  • 200 g Cherrytomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Zehe Knoblauch (nach Geschmack)
  • 75 ml Weißwein
  • ein Becher Crème fraîche
  • eine Handvoll Blätter frischen Basilikum
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Die Schalotte und den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Cherrytomaten waschen und vierteln. Vom Spargel die Enden abschneiden und bei Bedarf das untere Drittel schälen. Schräg in etwa 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Köpfe ganz lassen.

2. Das Nudelwasser aufsetzen. Die fein geschnittene Schalotte und Knoblauch in etwas Öl anschwitzen. Mit dem Weißwein aufgießen und etwas reduzieren. Dann die Crème fraîche einrühren und köcheln lassen. Die Nudeln in gesalzenem Wasser kochen – dabei 3 Minuten, bevor sie fertig sind, den Spargel dazugeben. Blanchieren lassen, bis die Nudeln fertig sind. Abgießen.

3. Wenn der Spargel zu den Nudeln ins Wasser hüpft, dürfen die Tomaten in die Soße und dort noch kurz köcheln. Den Basilikum hacken und kurz vor Ende in die Soße geben. Die Nudeln und den Spargel dazu geben und gut vermengen. Fertig!

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Cheers, ihr Lieben – genießt die Spargelzeit, die jetzt zum Glück erst richtig losgeht :)) Und wenn ihr mögt, verratet mir euer liebstes Spargelgericht in den Kommentaren!

Habt es wundervoll,

Alena

Farfalle mit roten Linsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Farfalle mit roten Linsen und Feta

Ich gebe zu, zwei aufeinanderfolgende Rezepte mit Linsen passen nicht so richtig gut in das Konzept eines abwechslungsreichen Blogs. Ist aber egal, denn dieses Rezept ist unfassbar lecker. Außerdem ist es etwas leichter als die Linsensuppe und passt somit perfekt zum Frühling!

Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Deshalb bekommt ihr heute erneut etwas mit Linsen serviert. Es sind auch andere Linsen als letzte Woche, wo ich Tellerlinsen für die Linsensuppe verwendet hatte. (Wer spontan Hunger bekommt: HIER gibt es das Rezept ;))

Heute habe ich allerdings rote Linsen verwendet. Die Inspiration für das heutige Rezept stammt nämlich aus meinem meiner liebsten Nudel-Kochbücher: „Nudeln selbst gemacht“.

Dieses Buch bekam Herr Wunderbrunnen übrigens von Mama Wunderbrunnen zum Geburtstag geschenkt als wir gerade ziemlich frisch zusammen waren. Kurz darauf gesellte sich eine Nudelmaschine dazu – seitdem sind wir passionierte Nudel-Selbermacher!

Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Nudeln gegessen haben wir beide schon immer gerne. Dank des Buchs stellten wir aber schnell fest, dass es auch ganz einfach ist, sie selber zu machen. Zugegebenermaßen sind gefüllte Nudeln eher etwas für das Wochenende, wenn ausreichend Zeit zur Verfügung steht. Aber Bandnudeln sind auch unter der Woche schnell gemacht – und schmecken um Längen besser als gekaufte!

Die Farfalle heute habe ich allerdings nicht selbstgedreht ;)) Aber neben Rezepten und Anleitungen dafür, wie man Nudeln selber formt, gibt es in dem Buch auch noch Anregungen für Füllungen, Soßen und Ragouts. Eine dieser Soßen habe ich leicht abgewandelt und optimiert für euch mitgebracht.

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Optimiert bedeutet in diesem Fall unter anderem: die Kochzeit für die Linsen anzupassen. Das Rezept empfiehlt, sie fast musig zu kochen. So haben wir es auch beim ersten Anlauf gemacht. Lecker war es auf jeden Fall – ich mag es allerdings, wenn sie noch etwas Biss haben.

Deswegen haben wir sie beim zweiten Versuch einfach kürzer gekocht. Den Feta könnt ihr auch von der Menge her nach Geschmack anpassen – ganz wie ihr mögt.

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Insgesamt ist die Zubereitungszeit recht kurz, wodurch sich das Gericht wunderbar für den Feierabend eignet. Die Linsen und die Farfalle kochen etwa gleich lang (8-10 Minuten) und viel Zeit zum Schnippeln braucht ihr auch nicht einzuplanen. So will man das doch haben zum Feierabend, oder?

Und so wirds gemacht:

Farfalle mit roten Linsen und Feta

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Zutaten

  • Nudelmenge nach Hunger
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL Thymian (gehackt)
  • 100 g rote Linsen
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1-2 EL Petersilie (gehackt, frisch oder TK)
  • 1-2 TL Tomatenmark
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Paprikapulver (edelsüß oder rosenscharf nach Geschmack)
  • 150-200 g Fetakäse

Zubereitung

 1. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Feta würfeln oder zerkrümeln – je nach Geschmack :))

2. Die Nudeln aufsetzen. Dann die Frühlingszwiebeln mit dem Knoblauch in einer Pfanne in etwas Öl anschwitzen. Die Linsen dazu geben und mit der Gemüsebrühe übergießen. Das Tomatenmark und die Kräuter hinzugeben und einrühren. Für etwa 8 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen.

3. Wenn die Nudeln fertig sind, abgießen. Den Feta entweder schon in die Soße einrühren oder über die servierten Nudeln streuen.

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Ich hoffe, ihr werdet ein ebenso großer Fan von diesem schnellen Feierabend-Gericht wie ich. Viel Freude beim Nachkochen!

Habt es wundervoll,

Alena

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Ravioli mit Salbeibutter

Hach, was wäre die Welt nur ohne Kürbisse. Als ich vor ein paar Wochen den ersten Kürbis der Saison verarbeitete – nämlich im Ofen gebacken – fühlte ich mich direkt wie in den Kürbishimmel versetzt. Ich hätte ihn einfach so, pur und ungewürzt, direkt aus dem Ofen kommend aufessen können.

Ich habe das dann aber doch lieber gelassen – immerhin hatte ich ja noch etwas mit ihm vor. Mit so einem handelsüblichen Hokkaido-Kürbis kann man nämlich viel anstellen. Und obwohl ich ihn wahnsinnig gerne pur oder als Ofengemüse esse, habe ich mittlerweile eine kleine Sammlung an Rezepten, in denen der Kürbis zwar eine große, aber keine Hauptrolle spielt.

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Beispielsweise gibt es Rezepte für köstlichen Kürbis-Feta-Dip, Pumpkin Chocolate Chip Cookies oder Pumpkin Spice Latte. Alle unglaublich lecker, der Kürbis gibt eine zarte süßliche Note dazu und macht selbst in Cookies eine unglaublich gute Figur (eine sehr saftige vor allem).

Heute gibt es allerdings Nudeln! Ravioli, um genau zu sein.

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Mit einer Füllung aus Kürbis, Magerquark und Parmesan. Das ist vielleicht lecker sage ich euch… der absoluter Knaller!

Allerdings mag ich eigentlich keinen Magerquark. Ich halte mich gerne an den Grundsatz, dass Fett Geschmacksträger ist und deshalb wird es bei mir niemals Light-Frischkäse oder derlei Gruseligkeiten geben.

Aber Magerquark hat ein sehr entscheidendes Merkmal: Er kann in Bezug auf gefüllte Nudeln ganz ausgezeichnet Ricotta ersetzen. Falls man mal keinen im Haus hat oder im Supermarkt keinen gefunden hat… Und warum kein normaler Quark? Der ist zu „nass“. Magerquark ist trockener als der normale und hat somit eine ähnliche Konsistenz wie Ricotta.

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Herr Wunderbrunnen und ich haben übrigens vor einer ganzen Weile schonmal probiert, Kürbisravioli zu machen. Die Füllung war ganz gut, zumindest habe ich das so im Kopf – aber unsere Idee, dazu eine Kürbis-Soße zu machen, war dann doch eher… sagen wir mal vorsichtig, dass sie uns nicht besonders begeistert hat. Es war einfach zu viel Kürbis.

(Ja, es gibt so etwas wie „zu viel Kürbis“. Auch wenn es vielleicht schwierig vorstellbar erscheint ;))

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aus diesem Grund serviere ich euch heute zu den Kürbis-Ravioli keine Soße, sondern Salbei-Butter. Denn erstens ist man mit dem Basteln der Nudeln auch schon genug beschäftigt, als dass man noch Hände frei hätte für das Zubereiten einer Soße.

Und zweitens unterstreicht die Butter den feinen Geschmack der Nudeln perfekt. Eine aufwendige Soße würde diesen nur erschlagen. (Außerdem – Butter! Butter ist Liebe. Argument genug ;))

Kürbis-Ravioli

(für 2 Personen)

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Zutaten für die Nudeln

  • 2 Eier
  • 70 g Mehl
  • 130 g Hartweizengrieß
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz

Zutaten für die Füllung

  • 1 Ei
  • 100 g Magerquark (oder eben Ricotta)
  • 30 g frisch geriebener Parmesan
  • 250 g Kürbispüree
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zutaten für die Butter

  • 70 g Butter
  • Blätter Salbei

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zubereitung

1. Zuerst muss der Kürbis vorbereitet werden – ich nehme immer einen ganzen Hokkaido-Kürbis, wasche, viertele und entkerne ihn (die Schale kann dran bleiben). Dann mit der Schale nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad 45 Minuten backen (oder bis er weich ist). Rausnehmen und abkühlen lassen.

2. Für den Nudelteig das Mehl und den Hartweizengrieß vermengen und in der Mitte eine Mulde formen. In diese Mulde hinein die Eier und das Öl geben und salzen. Die Eier mit einer Gabel „kaputtstechen“ und mit der Mehl-Grieß-Mischung vermengen. Wenn der Teig fest wird, mit den Händen verkneten und zu einer glatten Kugel formen. Bei zu klebrigem Teig einfach noch etwas Mehl dazugeben (das hängt von der Größe der Eier ab). Für ca. eine Stunde in den Kühlschrank legen.

2. In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Dafür eines der Kürbisviertel nehmen bzw. etwa 250 Gramm und auf einem Teller mit einer Gabel musen. Die Schale kann dran bleiben und das Mus darf auch ruhig noch ein bisschen stückig sein. Den Rest vom Kürbis könnt ihr mit einem Pürierstab pürieren und einfrieren.

3. Nun das Kürbismus mit dem Quark, dem Ei und dem Parmesan zu einer cremigen Masse verrühren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen.

4. Den Nudelteig ausrollen und mit einer Ravioliform (ich habe eine, die etwa SO aussieht) ausstechen. Ihr könnt aber auch einfach runde Formen ausstechen und nach dem Zusammenklappen die Ränder mit einer Gabel zusammendrücken. Dann mit zwei Teelöffeln die Füllung portionieren und mittig auf die Teig-Kreise setzen, zusammenfalten und den Rand zusammendrücken.

5. Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen. Wenn es kocht, salzen und die Nudeln hineingeben. Nun garen lassen, bis sie oben schwimmen. In der Zwischenzeit die Butter in einer Pfanne schmelzen lassen. Die Salbeiblätter grob hacken, zu der Butter geben und knusprig braten. Über die Ravioli geben und servieren.

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hach, ich liebe Kürbis einfach! Und ich liebe gefüllte Nudeln. Habt ihr ein Lieblingsrezept mit Kürbis?

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachkochen und ein zauberhaftes Wochenende!

Habt es wundervoll,

Alena

Spargel mal anders: Grünes Spargelpesto

Achtung, Achtung, die Spargel- und Rhabarberzeit nähert sich langsam ihrem Ende – Zeit also, nochmal alles zu geben! Für den Fall, dass ihr diese wunderbare Saison noch nicht ausgiebig genutzt habt: dem Rhabarber habe ich an dieser Stelle bereits ein Rezept gewidmet. Für das heutige Rezept allerdings spielt das andere Stangengemüse die Hauptrolle.

Spargelspitze - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich weiß ja nicht, wie es bei euch so ist, aber ich mochte sehr lange Zeit keinen Spargel. Als Kind ist das ja auch irgendwie noch normal, aber ich habe Spargel selbst in Jugendjahren nicht viel abgewinnen können. Als Suppe vielleicht, die Spitzen fand ich auch noch ok, vielleicht auch ab und zu mal grünen Spargel, aber die richtig große Liebe war es nie. Irgendwann habe ich mich damit abgefunden, jedes Jahr mal einen Bissen zu probieren und dann doch wieder nicht überzeugt zu sein.

Bis… ja, bis die Liebe kam und durch Herrn Wunderbrunnen der Teil meines Geschmackssinns, der Spargel immer verschmäht hatte, in Endorphinen ertrank und ich plötzlich Spargelfan war (anders kann ich es mir zumindest nicht erklären ;)). Seitdem habe ich auch ein bisschen herumexperimentiert, denn Spargel kann mehr als klassisch mit Kartoffeln und Schinken – ob gebraten, gratiniert, zu Nudeln, in einer Tarte oder im Salat… erlaubt ist, was gefällt!

Collage mit Pestos - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Richtig lecker ist das, was ich euch heute kreiert habe: Ein Pesto aus grünem Spargel. Der Clou ist, dass dieses Pesto weder nach dem typischen grünen Pesto schmeckt (falls man kein Pesto mag), noch zu extrem nach Spargel (falls man  noch keinen Spargel mag). Und weil nur Nudeln mit püriertem Spargel auch nicht so besonders spannend sind, habe ich einfach die Spargelspitzen aufgehoben, in grobe Scheiben geschnitten und gebraten zu den Nudeln serviert. Diese Version hat es nicht auf die Bilder geschafft, ist aber fantastisch gut!

Spaghetti mit Spargelpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Es gibt übrigens zwei Wege, das Pesto zuzubereiten: Einmal mit Mandeln und einmal mit Pinienkernen. Bestimmt funktionieren auch noch weitere Nuss-/Kernsorten, aber diese beiden hatte ich gerade so zuhause. Einen Favoriten kann ich leider nicht präsentieren, dazu waren beide Versionen zu lecker. Also probiert es einfach selbst aus 🙂

Hier nun also das Rezept für

Pesto aus grünem Spargel

Spargelpesto von oben - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • ein Bund grünen Spargel
  • 40g Parmesan
  • 60g gehackte Mandeln oder Pinienkerne
  • ca. 10 Blätter Basilikum
  • Olivenöl
  • ein Spritzer Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Vom Spargel die Enden abschneiden und das untere Drittel schälen, anschließend abspülen. Dann die Spitzen abschneiden und beiseite stellen (wenn ihr sie nicht gebraten mitessen mögt, könnt ihr sie natürlich auch mit im Pesto verarbeiten).

2. Den Spargel in Stücke schneiden und in Salzwasser etwa 5 Minuten kochen. Ihr könnt ihn auch im Ganzen kochen, aber in Stücke geschnitten lässt er sich leichter pürieren. Die gehackten Mandeln rösten, bis sie goldbraun sind. Alles abkühlen lassen.

3. Von den Mandeln etwa 20g beiseite stellen. Die restlichen Zutaten alle in ein Gefäß geben und mit einem Pürierstab pürieren, bis das Pesto die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Die restlichen gehackten Mandeln unterrühren – für etwas Crunch 😉

Für die Zubereitung mit den Spargelspitzen kocht ihr einfach Spaghetti in Salzwasser, bis sie gar sind. In der Zeit, in der die Nudeln kochen, werden die Spargelspitzen in etwas Olivenöl in einer Pfanne gebraten. Würzen mit Salz und Pfeffer und anschließend zu den Nudeln geben. Dazu das Pesto – ein Gedicht!

Spargel und Pesto von nah dran - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Collage Spargelpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Pesto schmeckt übrigens auch auf Brot und ich denke, dass es auch zu Antipasti oder anderen Leckereien passt, die einen Dip als Begleitung vertragen. Da aus den angegebenen Zutaten recht viel Pesto bei herauskommt und eventuell etwas übrig bleibt, noch ein Tipp: Ihr könnt das Pesto in eine Schälchen oder einem Schraubglas 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren – dafür einfach mit etwas Olivenöl bedecken.

Spargelspitze und Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Genießt noch den Rest der Saison und habt es wundervoll,

Alena

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Penne mit Bacon-Erbsen-Soße

Der Frühling naht, könnt ihr es auch spüren? Nach dem letzten Wochenende und auch dem Wochenanfang, den man hier im Taunus schon fast im T-Shirt zelebrieren konnte, bin ich eindeutig bereit. Bereit für Sonne, blauen Himmel und das frische Frühlingsgrün, das jetzt überall hervorkriecht. Von mir aus kann es jeden Tag ein bisschen wärmer werden und dann bei meiner Wohlfühltemperatur aufhören, sodass man nicht so furchtbar schnell ins Schwitzen gerät, aber beim Draußensitzen auf dem Balkon auch nicht frieren muss. Das ist ja wohl machbar, oder?

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Scheinbar nicht, denn der Rest der Woche war hier dann doch eher durchwachsen. Zum Glück liegt das mit dem Wetter nicht in unserer Hand – man muss eben einfach das Beste daraus machen. Und wenn es dann doch zu viele graue Tage hintereinander gibt, dann hilft eigentlich nur noch der letzte von Ostern übrig gebliebene Schokoladenhase ein Teller voll Frühling! Zum Beispiel meine Eierlikör-Torte, die machte sonnentechnisch wirklich was her. Und wem es nach so viel Süßem nach etwas Herzhaftem gelüstet, dem habe ich heute auch etwas mitgebracht.

Die meisten Rezepte, die ich in letzter Zeit so entdeckt habe, waren wirklich herrlich grün. Zum Beispiel ist Bärlauch überall präsent, und auch grüner Spargel hat schon langsam die Bühne betreten. Mein heutiges Rezept hat allerdings einen anderen grünen Hauptdarsteller: Erbsen!

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erbsen sind super, oder? Ich liebe die kleinen, grünen Kugeln über alles und das Wort ist auch köstlich. Erbsen. Und sie kommen in allerhand lustigen Geschichten vor – „Die Prinzessin auf der Erbse“, „Als Lisabeth sich eine Erbse in die Nase steckte“… aber ich schweife ab. Vielmehr möchte ich euch vorstellen, wer in diesem Gericht an der Seite der Erbse mitspielt und es so richtig herzhaft macht: Bacon. Denn was könnte herzhafter sein als Bacon? (Gut, nach dem Anbraten riecht man zwar selber genauso herzhaft, aber bei gutem Wetter kann man ja einfach alle Fenster aufmachen ;)) Falls Vegetarier mitlesen: Ihr könnt den Bacon selbstverständlich weglassen. Nudeln schmecken auch mit einer reinen Erbsensoße sehr lecker!

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Durch etwas Basilikum in der Soße wird das Ganze auch ein bisschen frühlingshaft. Gleichzeitig sind die Zutaten nicht zwingend saisonal (dank TK-Erbsen) und so könnt ihr dieses Rezept das ganze Jahr über genießen und müsst euch nicht ärgern, wenn ihr schon wieder die Bärlauchzeit verpasst habt. Oder so. Soll vorkommen, habe ich gehört…

Und ihr müsst unbedingt Röhrennudeln wie Penne oder Tortiglioni verwenden! Denn nur diese Nudeln ermöglich den Spaß, die Erbsen darin verschwinden zu lassen – und das fand ich schon als kleines Kind super. Nun gehts aber los und ich präsentiere euch heute das schnelle und ganz einfache Rezept für

Penne mit Bacon-Erbsen-Soße

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Zutaten

(für 2 Personen)

  • 200g Nudeln (am besten Röhrennudeln)
  • 300g Erbsen
  • 1 Packung Bacon
  • 50 geriebenen Parmesan
  • 1/2 Becher Schmand
  • 1/2 Becher Sahne
  • eine Hand voll frischen Basilikum
  • nach Geschmack etwas getrockneten Thymian
  • Salz und Pfeffer

1. Nudelwasser aufsetzen. Den Bacon in ca. 0,5cm dünne Streifen schneiden und in einer Pfanne ohne Öl knusprig anbraten.

2. Die Nudeln in das Wasser geben und nach Packungsanweisung garen. Wenn der Bacon knusprig ist, die Erbsen hinzugeben und verrühren. Mit Salz und Pfeffer und etwas getrocknetem Thymian würzen (nach Geschmack).

3. Schmand und Sahne hinzugeben. Wenn sich der Schmand mit der Sahne zu einer Soße verbunden hat, den Parmesan unterrühren. Wenn es anfängt zu köcheln, die Hitze reduzieren.

4. Wenn die Nudeln gar sind, den Basilikum in die Soße geben, mit den abgegossenenNudeln vermengen und genießen!

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr seht, die Zubereitung geht ganz schnell und ist somit perfekt für die Feierabendküche geeignet, wenn es einfach und lecker sein soll. Und was könnte nach einem anstrengenden Arbeitstag besser sein als ein Teller mit köstlichen Nudeln?

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich wünsche euch einen schönen Feierabend und vor allem einen guten Start in ein hoffentlich frühlingshaftes und sonniges Wochenende!

Habt es wundervoll,

Alena