Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Frühlingshafte Gemüse-Quiche mit Spargel

Heute gibt es Quiche! Denn neulich fiel mir auf, dass es hier auf dem Blog manchmal recht Nudel-lastig ist und machte mir kurz Gedanken. Schließlich will man seine Leser ja nicht langweilen! Aber dann fand ich, dass es durchaus auch Abwechslung gibt. Außerdem habe ich bislang noch keine Beschwerde über zu viele Pasta-Rezepte bekommen. Läuft also ;))

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Hinzu kommt, dass wir tatsächlich oft Nudeln essen. Nicht jeden Tag, aber mehrmals die Woche kommt schon hin. Nudeln sind einfach abwechslungsreich, machen glücklich und laden zu immer neuen Kombinationen ein. Was will man mehr?

Ebenfalls neu kombinieren lässt sich aber auch ein anderes Lieblingsessen im Hause Wunderbrunnen: Quiche. Herr Wunderbrunnen ging kürzlich sogar so weit und sagte, er könne Quiche immer komplett aufessen. Alles auf einmal. In seiner Begeisterung ließ er sich sogar dazu hinreißen, zu reimen: sie lässt sich immer neu bestücken und kann dadurch immer wieder beglücken!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Treffender könnte ich es gar nicht ausdrücken. Denn so ist es: Ein Boden, unendlich viele Möglichkeiten zum Füllen. Eigentlich fast wie mit Nudeln.

Aber eben nur fast. Denn wir essen so eine Quiche nicht komplett auf. Lecker genug wäre es zwar, aber doch auch viel. Stattdessen frieren wir die Hälfte ein und freuen uns an langen Arbeitstagen, wenn ein Abendessen im TK-Fach wartet und die Diskussion entfällt, wer einkaufen geht.

Zusätzlich lässt sich Quiche ganz wunderbar zum Picknick, als Pausensnack, Mittag im Büro oder zu sonstigen außerhäuslichen Aktivitäten mitnehmen. Sie schmeckt nämlich auch kalt sehr gut!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und die Füllung? Da ist erlaubt, was gefällt. Ich hatte unglaublich Lust auf grünen Spargel, Brokkoli und Erbsen. Die hätten sich vermutlich auch alle gut in einer Soße zu Nudeln gemacht, aber dann kam mir die Idee mit der Quiche.

Ich benutze ein ganz klassisches Standard-Rezept für den Boden und die Flüssigkeit. Herausgekommen ist eine Quiche mit herrlich frühlingshaftem Gemüse. Der Käse in der Füllung macht es würzig – wem das zu viel ist, kann die Käse-Menge auch reduzieren. Wobei es im Hause Wunderbrunnen niemals zu viel Käse gibt ;))

Habt ihr Hunger bekommen? Dann ist hier das Rezept:

Gemüse-Quiche mit Spargel

(für eine 28 cm Quiche- oder Springform)

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

Für den Teig:

  • 100 g Butter
  • 200g Mehl
  • 1 Eigelb
  • 25 ml Wasser
  • Prise Salz

Für die Füllung:

  • 250 g grüner Spargel
  • 250 g Brokkoli
  • 100 g Erbsen
  • ein halbes Bund Frühlingszwiebeln
  • 150 g geriebenen Käse (ich habe Emmentaler und Parmesan genommen)
  • 4 Eier
  • 200 ml Sahne
  • 100 ml Milch
  • 1 EL Stärke
  • Pfeffer, Muskatnuss
  • geröstete Pinienkerne als Topping

Für das Backen:

  • getrocknete Hülsenfrüchte (ich habe immer Erbsen)
  • Backpapier
  • eine Quiche- oder Springform (28 cm Durchmesser)

Zubereitung

1. Für den Teig die Zutaten miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. In Frischhaltefolie einwickeln und 30-60 Minuten im Kühlschrank kaltstellen.

2. Der Teig wird blindgebacken – wie das geht, erkläre ich euch jetzt (siehe Bild unten): Den Ofen auf 175 Grad vorheizen und den Teig ausrollen (Pro-Tipp: geht einfacher, wenn ihr ihn schon etwas eher aus dem Kühlschrank nehmt). In die Quiche-Form (eine Springform geht auch) legt ihr nun Backpapier. Noch ein Pro-Tipp: Knüllt das Backpapier erst zusammen, als würdet ihr es in den Müll werfen wollen. Wenn ihr es jetzt auseinanderzieht, ist es etwas „beweglicher“ und passt auch in eine runde Form hinein.

3. Darauf legt ihr dann den Teig und passt eventuell noch die Höhe des Randes an. Dann stecht ihr den Teig mit einer Gabel ein. Darüber kommt nun noch ein Stück Backpapier. Darauf verteilt ihr die Trockenerbsen (die ihr dafür übrigens immer wieder verwenden könnt). Den Teig in den Ofen schieben und 15 Minuten backen. Die obere Schicht Backpapier entfernen und den Ofen anlassen!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

4. Während der Teig im Ofen backt, könnt ihr schon das Gemüse waschen, putzen und in Stücke bzw. Scheiben schneiden. Den Spargel in einem Topf mit kochendem Wasser 5 Minuten köcheln. Eine Handvoll Pinienkerne entweder schon goldbraun rösten oder beiseite stellen – wenn sie nur auf der Quiche backen, werden sie nicht so „röstig“ ;))

5. Das Gemüse auf dem vorgebackenen Teig verteilen. Käse, Milch, Sahne, Stärke und Eier verquirlen und mit Pfeffer, Muskat und eventuell Salz abschmecken. Über das Gemüse gießen und die Form anschließend auf die Arbeitsplatte klopfen, damit sich die Flüssigkeit gut verteilt. Die Pinienkerne darauf verteilen und im Ofen 30-35 Minuten backen – die Backzeit kann nach Ofen variieren.

Die Quiche ist fertig, wenn sie goldbraun ist und die Füllung komplett gestockt (also fest) ist!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wie ich eingangs bereits schrieb, könnt ihr die Füllung natürlich beliebig variieren und den Jahreszeiten anpassen! Ich finde solche Gerichte besonders schön – je nach Saison haben sie einen ganz eigenen Charakter.

Habt es wundervoll,

Alena

Pasta mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tortiglioni mit grünem Spargel und Cherrytomaten

Zu meinen saisonalen Lieblingen gehört neben Bärlauch und Rhabarber natürlich auch Spargel. So ein tolles und vielseitiges Gemüse! Heute habe ich es euch in Kombination mit schnellen Tortiglioni mitgebracht.

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Im letzten Jahr habe ich euch schon ein leckeres Rezept gezeigt, das den Spargel mal abseits der klassischen Kartoffeln-Schinken-Kombi zeigt: Spargelpesto!

Die Geschichte, wie ich meine Liebe zu Spargel nur durch die Liebe fand… die könnt ihr dort nachlesen. Mittlerweile bin ich wirklich zu einem großen Spargelfan geworden und freue mich riesig, wenn die Saison beginnt. Gut, vielleicht freue ich mich noch ein bisschen mehr auf die Beeren-Saison – aber Spargel ist einfach so lecker und die Zeit viel zu kurz!

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Noch dazu muss ich an dieser Stelle mal hervorheben, wie fotogen dieses Gemüse doch ist. Wunderschön, oder? Dabei finde ich grünen Spargel fast noch ein bisschen hübscher. Die kleinen zarten Triebe am Kopf, die manchmal aussehen wie ein Mini-Spargel… die Natur ist ein wahrer Künstler!

Grünen Spargel esse ich übrigens am liebsten gebraten. Für dieses Rezept hatte ich ihn ursprünglich auch erst angebraten. Dann kam er jedoch in die Soße und köchelte recht lange noch vor sich hin. Da hatte sich das schöne Braten gar nicht gelohnt… also lieber entweder kurz mit den Nudeln kochen, oder anbraten und erst ganz zum Schluss in die Soße geben.

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Man beachte übrigens das Farbkonzept meiner Fotos! Bin ich ja fast ein bisschen stolz drauf, obwohl ich es so gar nicht geplant hatte. Oder vielleicht nicht bewusst – nach sechs Jahren Kunstgeschichtsstudium ist es vielleicht auch mittlerweile einfach so selbstverständlich, dass ich darüber gar nicht groß nachdenken musste. Mir fiel es erst auf, als ich die Fotos bearbeitete und dachte: „Huch, grüner Spargel, rote Tomaten – grüne und rote Blumen! Wie gut das passt!“

Über solche kleinen Dinge freue ich mich. Ist doch schön, oder? Darauf schenke ich euch jetzt ein Glas Wein ein und erzähle euch, wie ihr diese wunderbaren Tortiglioni nachkochen könnt:

Tortiglioni mit grünem Spargel und Cherrytomaten

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • Tortiglioni (Menge nach Geschmack und Hunger)
  • 500 g grüner Spargel
  • 200 g Cherrytomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Zehe Knoblauch (nach Geschmack)
  • 75 ml Weißwein
  • ein Becher Crème fraîche
  • eine Handvoll Blätter frischen Basilikum
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Die Schalotte und den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Cherrytomaten waschen und vierteln. Vom Spargel die Enden abschneiden und bei Bedarf das untere Drittel schälen. Schräg in etwa 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Köpfe ganz lassen.

2. Das Nudelwasser aufsetzen. Die fein geschnittene Schalotte und Knoblauch in etwas Öl anschwitzen. Mit dem Weißwein aufgießen und etwas reduzieren. Dann die Crème fraîche einrühren und köcheln lassen. Die Nudeln in gesalzenem Wasser kochen – dabei 3 Minuten, bevor sie fertig sind, den Spargel dazugeben. Blanchieren lassen, bis die Nudeln fertig sind. Abgießen.

3. Wenn der Spargel zu den Nudeln ins Wasser hüpft, dürfen die Tomaten in die Soße und dort noch kurz köcheln. Den Basilikum hacken und kurz vor Ende in die Soße geben. Die Nudeln und den Spargel dazu geben und gut vermengen. Fertig!

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Cheers, ihr Lieben – genießt die Spargelzeit, die jetzt zum Glück erst richtig losgeht :)) Und wenn ihr mögt, verratet mir euer liebstes Spargelgericht in den Kommentaren!

Habt es wundervoll,

Alena

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Fluffiges Dessert-Glück: Rhabarber-Clafoutis

Die meisten meiner Beiträge entstehen selten spontan und mit recht viel Vorlauf. Der Clafoutis, den ich euch heute mitgebracht habe, ist allerdings erst am letzten Wochenende in meinen Magen gewandert. Warum ich ihn dann doch in Rekordzeit verbloggt habe, erzähle ich euch heute.

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Im Moment ist die Zeit der nur saisonal verfügbaren Leckereien. Bärlauch, Spargel – und natürlich Rhabarber! Ich liebe die roten Stängel, die sich beim Kochen leider immer in eine Masse mit äußerst unfotogener Farbe verwandeln. Über den Geschmack sagt das allerdings wenig aus. Never judge a book und so ;)) Und spätestens zur Erdbeerzeit kann man die roten Früchtchen dazugeben! Das schmeckt dann nicht nur lecker, sondern sieht auch unfassbar gut und sommerlich aus.

Aber zurück zu meiner Geschichte. Ich hatte schon eine ganze Weile Rhabarber-Hunger. Gleichzeitig hatte ich Lust auf irgendwas mit Quark. Der steht nämlich immer in meinem Kühlschrank und ich wollte ihn mal anders essen als immer nur auf Brot oder im Obstsalat.

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dann kam Mama Wunderbrunnens Idee: ein Clafoutis! Das wollte ich. Unbedingt. Wer es nicht kennt: Ein Clafoutis ist ein Dessert aus dem Ofen und besteht aus einer Sorte Obst, die mit einer Art Pfannkuchenteig übergossen und dann gebacken wird. Eigentlich gehört da auch kein Quark rein. Aber ich habe mein Rezept damit aufgemotzt und es funktioniert super!

Just an dem Tag, an dem ich die Back-Orgie eingeplant hatte, rief mich eine liebe Blogger-Freundin an: Käthe von Käthes Kekse. Manch einer wird sie kennen, denn einerseits war sie an meinem Blog-Geburtstag mit den schnieken Cookie Pops zu Besuch bei mir und andererseits macht sie die wunderschönsten und kunstvollsten Kekse aller Zeiten!

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf ihrem Blog zeigt sie diese Kunstwerke neben Tutorials, wie ihr das genauso schön nachmachen könnt. Eben jener Blog feiert nun seinen dritten Geburtstag – und ich durfte schon mit meinem Rhabarber-Clafoutis Gast auf der Geburtstagssause sein! Deshalb auch an dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch, liebe Käthe! :))

(Übrigens könnt ihr noch bis Sonntag an ihrer Verlosung teilnehmen – schaut einfach HIER vorbei!)

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Einladung war spontan, aber es war für mich dennoch Ehrensache, etwas zu backen und geburtstagstauglich abzulichten. Also gab es den Clafoutis in Gesellschaft von Wimpelkette und bunten Strohhalmen – und nebenbei verzierte ich alles noch etwas österlich. Immerhin ist bald Ostern und dieser Clafoutis macht auch zum Osterbrunch eine sehr gute Figur!

Hier ist das Rezept:

Rhabarber-Clafoutis

(reicht für zwei Auflaufförmchen mit 12 cm Durchmesser)

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 Ei
  • 25 g Zucker + 1 EL Zucker
  • 50 g Mehl
  • 100 ml Milch
  • 100 g Quark
  • 2 Stangen Rhabarber (oder nach Geschmack)

Zubereitung

1. Ofen auf 160-170 Grad vorheizen. Den Rhabarber schälen und in Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben und mit 1 EL Zucker (oder nach Geschmack) bestreuen. Gut vermischen.

2. Das Ei mit dem Zucker schaumig schlagen. Das Mehl und die Milch hinzugeben, vermischen. Am Ende den Quark unterrühren.

3. Die Rhabarber-Stücke in die Förmchen geben und mit der Teigmasse übergießen. Da der Teig nicht doll aufgeht, können die Förmchen ruhig voll sein.

4. Je nach Temperatur etwa 25-30 Minuten backen. Der Teig wird nicht fest sein, aber der Clafoutis bekommt dann eine schöne Farbe.

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr könnt den Clafoutis übrigens auch gut nochmal aufwärmen, denn warm schmeckt er am besten. Einfach bei 180 Grad etwa 7-10 Minuten in den Ofen stellen. Habe ich alles getestet – und meiner Erfahrung nach schmeckt er am besten mit Vanilleeis oder Vanillesoße. Mmmhh…

Am Freitag gibt es übrigens noch ein Rezept, falls ihr noch etwas Inspiration für euren Osterbrunch braucht! Schaut also gerne vorbei :))

Habt es wundervoll,

Alena

Bärlauch-Pesto – saisonaler Klassiker

Endlich ist sie wieder da, die schöne und leider immer viel zu kurze Bärlauch-Zeit. Ich liebe Bärlauch und deshalb habe ich euch heute als erstes Rezept für die Saison Bärlauch-Pesto mitgebracht!

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Bärlauch-Pesto habe ich ehrlich gesagt schon im letzten Jahr gemacht und in Blog-Form gebracht. Leider war ich etwas spät dran und die Bärlauch-Saison mittlerweile vorbei. Also musste das Rezept in eine Art Saison-Schlaf gehen und ich ungeduldig darauf warten, dass die grünen Blätter endlich wieder wuchsen.

Den Beginn der Saison kann man in der Blogger-Szene immer ziemlich gut daran ablesen, dass plötzlich Bärlauch-Rezepte sprießen wie die Pflanze! Hach. So eine schöne Zeit!

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Während ich diese Zeilen tippe, esse ich übrigens ein Brötchen mit Bärlauch-Pesto. Und einem Bärlauch-Feta-Dip. Real life und so. Ich stinke sicher drei Meilen gegen den Wind, aber das ist mir egal – ich liebe Bärlauch und wahre Liebe schert sich nicht um knoblauchige Fahnen!

Das Rezept für den Dip bekommt ihr übrigens nächste Woche. Versprochen. Das vom letzten Jahr passiert mir nicht noch einmal! Ich will euch ja schließlich nicht vorenthalten, mit Bärlauch befahnt durch die Osterzeit zu spazieren. Und Dips zum Osterbrunch kann man nie genug haben.

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auch Pesto geht meiner Meinung nach immer. In allen Formen – in Grün mit Basilikum, Oregano oder auch Spargel (ein Rezept dazu habe ich euch HIER gepostet). Auch rotes Pesto mag ich sehr gerne.

Und obwohl man Pesto natürlich auch ganz wunderbar auf Brot schmieren kann, esse ich es am liebsten mit Nudeln. Bandnudeln, um genau zu sein – und wenn ich ganz ganz genau bin: selbst gemachte Bandnudeln!

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das ist zugegebenermaßen ein bisschen zeitaufwendiger als gekaufte Nudeln in den Topf zu werfen, aber auch nicht sehr. Es schmeckt in jedem Fall am besten! Ich werde euch nochmal eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung für mein perfektes Nudelrezept posten :))

Aber hier gibt es nun erstmal mein Rezept für:

Bärlauch-Pesto

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 50 g Bärlauch
  • 50 g Parmesan
  • 40 g Pinienkerne
  • 30 g Olivenöl
  • Pfeffer und eventuell ein kleines bisschen Salz

Zubereitung

1. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten. Den Bärlauch grob hacken. Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab bearbeiten, bis das Pesto eure gewünschte Konsistenz hat. Eventuell müsst ihr noch Öl hinzugeben und mit Pfeffer und Salz würzen.

2. Das Pesto zu Nudeln, Brot oder Fleisch servieren und genießen!

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachmachen! Vielleicht wohnt ihr ja sogar in einer Gegend, wo Bärlauch wild im Wald wächst? Ansonsten ist der Bärlauch übrigens meistens auf dem Wochenmarkt günstiger als im Supermarkt… kleiner Tipp ;))

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo März! + frühlingshafte Kranz-Inspiration

Nun ist er da, der März. Für mich das Zeichen, dass der Winter nun endlich vorbei ist. Oder vielmehr: vorbei sein sollte. Es soll ja schon Osterfeste Ende März gegeben haben, an denen noch Schnee lag…

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Trotzdem ist für mich nun zumindest gefühlt Frühling. Obwohl wir gar keinen strengen Winter hatten sehne ich mich nach Wärme, nach Sonne, nach mehr Licht. Nach Tagen, an denen ich keinen dicken Mantel mehr anziehen muss und meine Winterstiefel ebenfalls im Schrank lassen kann.

Am Wochenende haben wir etwas Zeit in Frankfurt und auf dem Feldberg verbracht – die Sonne schien herrlich! Leider war der Wind noch sehr kalt und erinnerte beständig daran, dass noch Winter ist. Der Umstand, dass die Sonne an windstillen Ecken dann doch schon ein bisschen Wärme abgab, lässt allerdings hoffen :))

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Bloggeburtstag

Obwohl ich zum Monatsanfang lieber einen Ausblick gebe, worauf ich mich im folgenden Monat besonders freue, möchte ich heute noch einmal gerne zurückblicken. Worauf? Auf den Geburtstag meines Blogs, den ich letzte Woche gemeinsam mit euch gefeiert habe! Ich hatte ganz fantastische Blogger zu Gast, die mir schon vor meiner Zeit als Bloggerin zu guten Freunden geworden sind.

Und weil sie mir alle so wunderbare Gastbeiträge mitgebracht haben, möchte ich sie an dieser Stelle noch einmal erwähnen. Deshalb gibt es nun eine Zusammenfassung:

1. Den Anfang machte Graziella von Graziellas Foodblog mit ihrem köstlichen Flan mit Karamellsauce! Den Link findet ihr hier: Gastbeitrag von Graziella

2. Christiane von Schabakery brachte uns eine Crêpes-Torte mit Schokoladenfüllung mit, bei der einem wirklich das Wasser im Munde zusammenlief: Gastbeitrag von Christiane

3. Leicht beschwipst ging es weiter mit dem Beitrag von Karina von Karambakarinas Welt – von ihr gab es herrlich aussehende Eierlikörmuffins: Gastbeitrag von Karina

4. Den krönenden Abschluss gab es von Käthe von Käthes Kekse – Cookie Pops, die so zauberhaft verziert waren, wie man es nur von Käthe und ihren Kunstwerken kennt: Gastbeitrag von Käthe

Wer Lust hat, kann gerne auch noch meinen Geburtstags-Beitrag anschauen – dort gibt es Blutorangen-Mini-Gugls und ein bisschen was zur Geschichte hinter Wunderbrunnen!

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Worauf ich mich im März freue

Nun aber zum eigentlichen Thema – der März ist da! Ostern ist noch eine Weile hin, also verschone ich euch erstmal damit. Trotzdem freue ich mich schon sehr darauf, denn die Osterdeko mit vielen Blumen, bunten Eiern und frischem Grün ist einfach so schön im Frühling!

Nach Weihnachten freue ich mich immer auf Tulpen, wobei ich im Januar gerne weiße kaufe. Irgendwie ist es nach den bunten Weihnachtsfeiertagen schön, alles etwas reduziert zu haben. Ab Februar bin ich dann aber meistens bereit für bunt oder pastellig. Denn im grauen Winter dürfen es gerne ein paar Farbkleckse sein…

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Also hole ich mir Tulpen ins Haus, Ranunkeln und Osterglocken. Letztere befreie ich übrigens immer gerne von ihrem Plastiktöpfchen und setze sie dann, so wie sie sind, in eine kleine oder große Vase. Schleifenband drum – fertig! (Ist ein bisschen vergleichbar mit meinen Amaryllis-Zwiebeln in der Vorweihnachtszeit in diesem Blogpost.)

Um das Bunte der Blumen etwas aufzulockern, habe ich sie teilweise mit Kätzchenzweigen kombiniert – und auch so ein paar längere Zweige in großen Vasen verteilt. Besonders schön finde ich Kirschbaumzweige, da sie (wenn ihr sie schön anschneidet) toll aufgehen. Und was passt besser zum Frühling als zarte Kirschblüten?

Dazu dürfen sich auch zwei Magnolienzweige gesellen. Sie sind bei mir noch nicht aufgegangen, aber sie sind auf einem guten Weg ;)) (Ich habe übrigens gehört, dass sie nicht gut riechen, wenn sie aufgegangen sind. Nur so als Tipp. Ähnlich wie bei Lilien nehme ich an…)

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Frühlingshafte Kränze

Auf dem Bild könnt ihr übrigens schon sehen, was ich noch Feines gebastelt habe – ich hatte nämlich mal wieder große Motivation, Kränze zu binden. Das kennt man zwar eigentlich eher zur Weihnachtszeit, aber als ich in den Blumenläden immer häufiger die SCHÖNSTEN Sorten Eukalyptus entdeckte, war es klar: Ich binde einen Kranz aus Eukalyptus.

Dass ich dann beim Material-Kauf etwas eskalieren würde und ich am Ende nicht nur einen Kranz, sondern gleich vier hatte, könnte man nun unter den Tisch fallen lassen. Oder aber ich erzähle euch davon und zeige ein paar Fotos, die euch vielleicht als Anregung dienen könnten:

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Eine Anleitung zum Kränze binden habe ich euch HIER schon aufgeschrieben. Das Schöne daran ist: Ihr könnt das zu jeder Jahreszeit machen, denn Material gibt es immer. Dadurch habt ihr immer die tollsten Möglichkeiten, euch kreativ auszutoben!

Ich habe dieses Mal verschiedene Sorten Eukalyptus gekauft, Heidelbeerzweige und grünblättrige Zweige, deren Namen ich mir nicht merken konnte ;)) (Ihr seht sie auf dem Bild unten neben den zwei kleinen Kranzrohlingen).

Es ist also ganz einfach – geht in euren Lieblings-Blumenladen und schaut, was euch gefällt! Dann kann es auch schon losgehen.

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Zwischendurch Tee trinken nicht vergessen ;)) Ich habe übrigens nicht nur den „normalen“ Blumendraht verwendet, sondern auch silbernen und goldenen. Wer von euch nördlich von Hannover wohnt: Es gibt diesen Draht sehr günstig bei Søstrene Grene (unter anderem ;)). Ich nehme aber an, dass es ihn auch noch in vielen anderen Bastelbedarf-Läden gibt.

Einen Kranz habe ich komplett „vollgebunden“, also rundherum bestückt. Mir gefällt aber auch die Variante gut, nur einen Teil zu umbinden. Durch das Grün wirkt es sehr zart und passt damit perfekt zum Frühling!

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Habt ihr schon ausgesprochen frühlingshafte Dekoration oder ist es euch dafür noch zu früh?

Ich wünsche euch einen großartigen Start in den neuen Monat und viel Freude!

Habt es wundervoll,

Alena

Wintersalat mit Radicchio - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wintersalat II: Rosenkohl trifft Radicchio

Nachdem in meinem letzten Winter-Salat-Rezept Chicorée der Gaststar war, ist es nun heute ein Verwandter von ihm – der Radicchio!

Wintersalat mit Radicchio - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wintersalat mit Radicchio - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dieser hübsche violette Salat ist, ebenso wie der Chicorée, recht bitter. Eigentlich mögen Menschen von Natur aus keine bitteren Lebensmittel – bitter ist immer irgendwie gefährlich. Außerdem gibt es kaum süße Nahrungsmittel, die giftig sind…

Dennoch ist unser bitterer Salat-Gast heute sehr gesund, denn er enthält viele Vitamine und Mineralstoffe wie beispielsweise Eisen, Kalium und Kalzium. Und ich weiß, dass das auf der Ebene der Nährstoffe keine Rolle spielt, aber die Farbe ist doch der Hammer- findet ihr nicht auch?

Wintersalat mit Radicchio - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wintersalat mit Radicchio - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Um nicht einen gänzlich bitter schmeckenden Salat zu haben, sollte man Radicchio, Chicorée und auch Rosenkohl immer mit einer süßlichen Komponente kombinieren. Gut eignen sich Obst oder karamellisierte Nüsse. Man kann sich eigentlich ziemlich gut dabei austoben!

Ich habe für meine Variante Blutorangen genommen. Die gibt es im Moment überall und ich finde sie so lecker. Außerdem sehen sie wirklich schön aus – man könnte fast denken, dass sie nur für die Foodblogger-/Foodfotografie-Szene gemacht wurden. Jede sieht anders aus, von zarten roten Sprenklern bis hin zu wirklich blutroten Orangen kann man alles haben.

Wintersalat mit Radicchio - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und natürlich schmecken sie fantastisch… neben diesen Schätzchen durften noch geröstete Pinienkerne in den Salat. Dazu noch etwas gehobelter Parmesan und schon ist ein sehr hübscher Salat fertig!

Ich hatte ja in dem Beitrag mit Chicorée-Rezept schon davon erzählt, dass ich eigentlich kein großer Salat-Fan bin. Nach meinen Experimenten mit den Wintersalaten habe ich meine Meinung etwas angepasst… Ich mag die nassen Salatblätter zwar immer noch nicht gerne, aber die vielen Kombinationsmöglichkeiten der Wintersalate gefallen mir sehr.

So, und hier kommt meine aktuelle Kreation für einen

Rosenkohl-Radicchio-Salat mit Blutorangenfilets

Wintersalat mit Radicchio - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 200 g Rosenkohl
  • 1 Orange oder Blutorange
  • Pinienkerne nach Belieben
  • Parmesan nach Belieben
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Essig (ich habe Weißweinessig genommen)
  • 1 EL Orangensaft (von der Orange)
  • 1 Schuss Ahornsirup (alternativ Honig)

Zubereitung

1. Den Rosenkohl putzen und in feine Streifen schneiden. Mit dem Radicchio ebenso verfahren. Ich habe ihn geputzt, dann geviertelt und in Streifen geschnitten. Radicchio und Rosenkohl werden dann in einer Schüssel miteinander vermengt. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten.

2. Die Orangen filetieren und aus dem Rest den Saft auspressen. Parmesan grob reiben oder hacken. Für das Dressing das Öl, den Essig, Orangensaft, Ahornsirup mit etwas Salz und Pfeffer vermischen. Das geht mit gut mit einem Schneebesen oder in einem Marmeladenglas (schütteln). Alles auf einem Teller anrichten und servieren.

Wintersalat mit Radicchio - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wintersalat mit Radicchio - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mögt ihr Wintersalate auch so gerne? Habt ihr vielleicht besondere Lieblingskombinationen? Verratet sie mir gerne.

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Happy New Year 2017 – Hallo Januar!

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr! Ich hoffe, ihr seid alle ganz entspannt rübergerutscht und könnt euch nun nach dem Trubel der Feiertage an der Ruhe im Januar erfreuen.

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Für mich ist das letzte Jahr unglaublich schnell vorbeigegangen. Eigentlich geht mir das aber rückblickend gesehen mit jedem Jahr so. Besonders war das letzte Jahr für mich vor allem, weil ich diesen Blog gestartet habe und darin so viel Freude gefunden habe. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle bei euch bedanken, denn dass mein Blog gelesen wird und so viel Zuspruch findet – das hätte ich so nicht erwartet und ist ein unheimlich schönes Gefühl für mich! Vielen Dank dafür!

Nun freue ich mich auf ein neues Jahr voller spannender Geschichten, leckerer Rezepte und schönen Momenten mit euch zusammen.

Als ich mich hingesetzt habe, um zu überlegen, worauf ich mich im Januar freue, fiel mir zuerst nicht so wirklich viel ein. Da ich den Dezember mit der schönen Vorweihnachtszeit so liebe, kam mir der Januar dagegen grau und trüb vor. Aber als ich mich mit meinen Lieben darüber unterhielt, fielen uns so viele schöne Sachen ein, dass ich meine Meinung schnell änderte 🙂

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Der Umstand, dass Weihnachten vorbei ist, mag vielleicht einerseits traurig erscheinen – gleichzeitig macht er den Januar zu einer weit weniger stressigen Zeit. Zum Beispiel müssen keine Weihnachtsgeschenke mehr gekauft werden. Im Idealfall lagen ein paar Bücher unter dem Weihnachtsbaum und nun ist endlich Zeit, sie zu lesen.

Und was gibt es gemütlicheres, als an einem grauen Tag viele Kerzen anzuzünden, eine große Kanne Tee zu kochen und in die Welt der Bücher einzutauchen und alles andere zu vergessen?

Auch Plätzchen backen ist plötzlich kein Thema mehr. Vielleicht sind sogar noch welche übrig von den Feiertagen, die nun gemütlich und in aller Ruhe verputzt werden können.

Terminstress und die Unmöglichkeit, sich im Dezember zu verabreden, weil jeder ständig auf irgendwelchen Weihnachtsfeiern sein muss – fällt jetzt auch weg! Und man hat vielleicht auch wieder mehr Muße, Freunde zum gemütlichen Beisammensein einzuladen, weil man nicht mehr tausend Dinge mehr im Hinterkopf hat (wie Geschenke kaufen, Plätzchen backen oder auf alle Weihnachtsmärkte der näheren Umgebung gehen).

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Die vielen Dinge, die vor Weihnachten erledigt werden wollen, sind nun abgehakt, und wir können  es uns guten Gewissens auf dem heimischen Sofa gemütlich machen. Das finde ich wunderbar!

Mag einem der Januar manchmal etwas trüb vorkommen, so gibt es doch auch oft herrliche sonnige Tage. Mit etwas Glück auch ein wenig Schnee! Wenn schon nicht zu Weihnachten…

Außerdem, und darüber freue ich mich immer besonders: werden die Tage nun wieder länger! Es wird wieder heller – und diese Aussicht lässt manchen grauen Tag doch sehr gut aushalten.

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Mit dem neuen Jahr kommen auch wieder neue Farben in die Wohnung. Nach all dem weihnachtlichen Rot und Gold freue ich mich darauf, wieder mit Tulpen oder anderen Frühblühern zu dekorieren. Frisches Weiß und Grün heben die Stimmung und machen Lust auf den Frühling.

Für die Neu-Bepflanzung auf dem Balkon ist es noch etwas zu früh, aber in der Wohnung darf es gerne schon ein bisschen grünen. Denn nichts kündigt den Frühling schöner an als Tulpen…

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie   Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf einen Spaziergang im Winterwald freue ich mich auch – auch wenn der Schnee sich nicht planen lässt. Aber auch mit Reif überzogene Bäume finde ich traumhaft! Und wenn es ein knackig kalter Wintertag mit blauem Himmel und Sonne ist, brauche ich gar keinen Schnee mehr.

Und an mancher Ecke lässt sich auch schon erahnen, dass der Winter vielleicht nicht mehr allzu lange dauert…

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Nach einem Winterspaziergang draußen schmeckt ein wärmender Eintopf auch gleich doppelt so gut. Mein erstes Rezept auf diesem Blog war das für Rübenmus, das ich mit „Soulfood aus dem Norden“ untertitelt habe. Ich esse es natürlich auch in Hessen gerne 😉

So steht der Januar für mich als Wintermonat für Gemütlichkeit, Tee, dicke Socken und Bücher. Und eben deftiges Essen, das von innen wärmt. Natürlich auch für Leckereien wie Waffeln oder heiße Schokolade. Soulfood eben!

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Wie ist es bei euch – habt ihr etwas, worauf ihr euch im Januar besonders freut?

Ich wünsche euch die beste Zeit und freue mich auf das neue Jahr mit euch!

Habt es wundervoll,

Alena

Menü - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Festessen für Weihnachten – Eine Idee für ein Menü {Vorspeise und Hauptgang}

Bestimmt seid ihr schon ganz eifrig dabei, das Menü für Weihnachten zu planen, oder? Bei uns ist diese Angelegenheit jedes Jahr mit viel Spaß verbunden. Schließlich gibt es so viele herrliche Ideen, die man umsetzen kann!

Ein bisschen ist es im Hause Wunderbrunnen aber auch mit schlaflosen Nächten verbunden. Mama Wunderbrunnen macht sich nämlich immer sehr viele Gedanken, sodass sich das Gedanken-Karussell manchmal noch bis spät in die Nacht dreht. Und der eine oder andere Plan wird dann doch noch über den Haufen geworfen.

Mittlerweile haben wir aber einige Essenspläne, die sich bewährt haben haben. Bei uns heißt das: Das Essen sollte gut vorzubereiten sein, denn wer will schon an Heiligabend den ganzen Tag in der Küche stehen? Eben.

Menü - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Eine weitere (scheinbare) Besonderheit am Hause Wunderbrunnen ist, dass wir an Heiligabend schon groß auffahren. Es gab, gibt und wird (wenn es nach mir geht) auch niemals Gerichte wie Kartoffelsalat  mit Würstchen geben. Zu Weihnachten gehören für mich Rotkohl und der Duft von Fleisch dazu – und Weihnachten ist für mich eben auch schon Heiligabend. Da darf es dann auch gerne schon ein besonderes Menü geben 🙂

In den letzten Jahren haben wir oft Entenbrust gegessen – eigentlich wollten wir das auch in diesem Jahr tun. Aber dann haben Herr Wunderbrunnen und ich vor Kurzem eine so köstliche ganze Ente zubereitet und gegessen, dass es diese Version vermutlich an Heiligabend noch einmal geben wird. Und was soll ich sagen: Ich freue mich darauf!

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Vielleicht sucht ihr ja noch nach der ultimativen Idee für ein weihnachtliches Menü? Dann kommt nun von meiner Seite aus etwas Inspiration: Ein menu à l’orange. Eigentlich heißt nur die Ente so, aber ich habe noch eine dazu passende Vorspeise kreiert und ein Dessert. Weil dieser Artikel allerdings jetzt schon so lang ist, schreibe ich euch das Dessert einfach morgen auf 😉

Fangen wir mit der Vorspeise an: Knackiger Chicorée-Orangen-Salat mit Walnüssen. Der leicht herbe Geschmack des Chicorées wird aufgefangen durch die süßlich-sauren Orangen und das Dressing, in dem sich etwas Gorgonzola versteckt. Und da sich herbe oder leicht bittere Geschmäcker exzellent zur Eröffnung eines Menü eignen, ist das eine großartige Kombination. Probiert es mal aus!

Chicorée-Orangen-Salat mit Walnüssen

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Zutaten

  • 2 Chicorée
  • 1 Orange
  • 5 Walnüsse
  • 50 g Gorgonzola
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Essig
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Dijon-Senf
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Die äußeren Blätter vom Chicorée entfernen. Alle weiteren Blätter vom Strunk lösen, waschen und trocknen. Den harten Teil vom Strunk an den Blättern dreieckig herausschneiden. Eine Orange filetieren und die einzelnen Stücke noch einmal längs durchschneiden. Den Rest der Orange auspressen und den Saft auffangen. Die Chicorée-Blätter auf einem Teller anrichten (beispielsweise sternförmig), dann die Orangenfilets darauf anrichten.

2. Für das Dressing den Gorgonzola, das Olivenöl, den Essig, den Senf, den Zucker, den Saft der Orange sowie Salz und Pfeffer in ein Gefäß geben und mit dem Stabmixer pürieren. Danach unbedingt abschmecken. Ein paar Walnüsse grob hacken. Das Dressing über den Salat träufeln und zum Schluss mit den Walnüssen garnieren.

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Machen wir weiter mit dem Hauptgang. Ich zeige euch zuerst, wie ihr den Rotkohl zubereitet. Er schmeckt besser, je länger er nach dem Schmoren noch ziehen kann, also solltet ihr rechtzeitig damit anfangen – vielleicht sogar schon einen Tag vorher.

Ihr könnt ihn allerdings auch deutlich früher machen, denn man kann ihn hervorragend einfrieren! So habt ihr während des Menü-Kochens genug Zeit für alles andere, während sich der Rotkohl quasi von allein macht.

Rotkohl

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Zutaten

  • 1 Rotkohl
  • 1 Zwiebel
  • 5-7 Äpfel (Boskoop)
  • 2 TL Johannisbeergelee
  • 2 EL Zucker
  • 8 Nelken
  • 6-8 Pimentkörner
  • 8-10 Pfefferkörner
  • 1 EL Essig
  • 2-3 EL Schweineschmalz (oder Butterschmalz)

Zubereitung

1. Die äußeren Blätter vom Kohl entfernen. Dann vierteln und in Stücke schneiden. Eine Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und ebenfalls würfeln – etwas gröber als die Zwiebeln.

2. Das Schmalz in einem Topf schmelzen und die Zwiebeln kurz anschwitzen. Dann die Rotkohl- und Apfelstücke dazugeben. Rühren, bis alles schön glänzt. Salz, Zucker, Johannisbeergelee und Essig dazugeben und verrühren.

3.Die Gewürze in einen Teebeutel geben, diesen zuknoten und in den Topf geben. Nun noch einen kleinen Schluck Wasser dazugeben (etwa 50 ml) und auf niedriger Hitze etwa 1-1,5 Stunden schmoren lassen. Danach noch einmal abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen.

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So, wenn ihr euch um den Rotkohl gekümmert habt, kann es weitergehen mit der Hauptdarstellerin, der Ente:

Ente à l’orange

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Zutaten Ente

  • 1 Ente (unsere hatte 2,6 kg)
  • 4 Äpfel (Boskoop)
  • 4 Orangen
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Cointreau
  • 500 ml Wasser

Zubereitung Ente

1. Für die Füllung der Ente werden die Äpfel entweder abgewaschen oder geschält, das Kerngehäuse entfernt und in Würfel geschnitten. 2 der Orangen schälen und ebenfalls in Stücke schneiden. Mit der Butter in einer Pfanne leicht andünsten, dann den Cointreau dazugeben. Alles gut miteinander verrühren und beiseite stellen. Die Ente bei Bedarf rechtzeitig auftauen lassen und vor der Zubereitung unter Wasser abspülen. Von innen und außen salzen und pfeffern, dann die Füllung hineingeben. Nun die Ente zusammenbinden – ich finde, Fernsehkoch Rainer Sass hat es in diesem Video sehr schön gezeigt: Rainer Sass gibt Küchentipps.

2. Die anderen 2 Orangen auspressen und den Saft gemeinsam mit 500 ml Wasser auf ein Backblech geben. Dieses schiebt ihr auf die untere Schiene in den Backofen. Kleiner Tipp: Wenn ihr den Boden des Ofens mit Alufolie auslegt, ist die Sauerei zwar immer noch sichtbar, aber ihr müsst euren Ofen nicht sauber-sprengen 😉

3. Nun legt ihr die Ente mit der Brust nach unten auf ein Backrost und lasst sie bei 200 Grad 30 Minuten backen. Danach wendet ihr sie und schaltet die Temperatur auf 180 Grad runter. Nun darf die Ente etwas Zeit im Ofen verbringen. Dabei wird der schöne Saft auf das Blech unten tropfen – und alle 15-20 Minuten pinselt ihr die Ente mit diesem Sud einmal ein. Wenn die Flüssigkeit irgendwann zu wenig wird, unbedingt etwas Wasser nachgießen! Ihr braucht diesen Sud später die die köstliche Soße.

Wie lange die Ente braucht, hängt von ihrer Größe ab. Als Faustregel gilt: Pro Kilo etwa eine 45-60 Minuten! Achtet dabei etwas darauf, wie sie aussieht. Sollte sie vor Ablauf der Zeit zu dunkel werden, reduziert die Temperatur ruhig noch etwas oder deckt die Ente mit Alufolie ab.

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Zutaten Soße:

  • den Sud von eurem Entenbraten
  • 2 EL Zucker
  • Saft von 2 Orangen
  • 1 EL Essig
  • Cointreau
  • Salz und Pfeffer
  • Stärke zum Binden

Zubereitung Soße:

1. Den Sud aus dem Backblech, den ihr von der Ente aufgefangen habt, könnt ihr nun entfetten. In einem Topf den Zucker karamellisieren lassen, dann den Essig, den Sud und den Saft der Orangen dazugeben. Vorsicht, das kann spritzen und wird sich erstmal schwierig rühren lassen – der Zucker löst sich aber wieder auf.

2. Mit einem Schluck Cointreau sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben mit etwas Stärke abbinden. Fertig!

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Und wenn ihr jetzt noch Lust auf eine Beilage habt, verrate ich euch, wie wir unsere Knödel gemacht haben:

Knödel mit Brotfüllung

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Zutaten

  • 500 g festkochende Kartoffeln
  • 75-100 g Kartoffelmehl
  • 1 Ei
  • Muskat und Salz
  • 1 Scheibe Toastbrot

Zubereitung

1. Die Kartoffeln 30-35 kochen, kurz abkühlen lassen und dann pellen. Zweimal durch eine Kartoffelpresse pressen. Nun stehen lassen, damit die Masse trocknen kann (am besten über Nacht).

2. Das Brot in Würfel schneiden und in etwas Butter und ständigem Rühren goldbraun knusprig rösten. Die gepressten Kartoffeln mit einem Ei, Salz und Muskat und dem Kartoffelmehl vermengen. Ist der Teig zu trocken, noch etwas Milch hinzufügen, ist er zu feucht – mehr Kartoffelmehl hinzugeben 🙂 Er ist genau richtig, wenn er nicht mehr an den Händen kleben bleibt.

3. Wenn der Teig gut scheint, einfach einen golfballgroßen Kloß formen und kochen, das ist euer Probekloß. Kommt dieser gut raus, formt ihr den restlichen Teig zu Rollen, schneidet Stücke davon ab (je nachdem, wie groß ihr eure Knödel haben wollt), gebt ein oder zwei Brotwürfel hinein und formt Knödel. Die müssen schön fest und glatt sein, dann fallen sie nicht auseinander. Nun im nicht mehr kochenden Salzwasser 15-20 Minuten ziehen lassen.

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Habt ihr Hunger bekommen? Ich definitiv. Vielleicht konnte ich euch etwas inspirieren – und das Dessert, das ich euch morgen zeigen werde, passt perfekt zu dem Menü.

Wie ist es bei euch mit dem Essen an Weihnachten? Gibt es Heiligabend schon ein besonderes Menü oder erst an den Feiertagen? Erzählt mir gerne davon!

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Dezember! (und etwas weihnachtliche Deko)

So schnell wie der November gekommen ist, ist er auch wieder gegangen und hat Platz gemacht für einen meiner liebsten Monate: den Dezember.

Eigentlich habe ich gar keinen ausgesprochenen Lieblingsmonat. Meistens ist es immer der, der gerade vor mir liegt 😉 Jeder Monat hat schließlich etwas ganz Besonderes an sich, auf das ich mich freue. Der Dezember ist aber in dieser Hinsicht ein bisschen ein Streber. Gut, zugegebenermaßen kann man sich nicht auf lauschige Sommerabende freuen oder darauf hoffen, das Wochenende am Strand (oder im Freibad) verbringen zu können. Aber dafür gibt es einen entscheidenden Vorteil: Niemand erwartet im Dezember schönes Wetter. Niemand. Niemals.

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Deshalb kann man im Dezember auch nicht enttäuscht werden – das Wetter lädt immer dazu ein, es sich zuhause gemütlich zu machen. Wartet der Dezember dann doch mal mit einem frostigen Tag mit blauem Himmel und Sonne auf, ist die Freude umso größer. Und wenn es tagelang grau, nieselig und ungemütlich ist, freut sich das Sofa und die Kuscheldecke.

Dank der kürzer werdenden Tage haben Kerzen Hochsaison. Tee, heiße Schokolade, Glühwein oder Punsch ebenso wie Plätzchen und deftiges Essen wie Rotkohl, Gulasch, Eintöpfe und Suppen. Es ist einfach eine absolute Wohlfühl- und Soulfood-Zeit!

Und als wenn das noch nicht genug wäre, gibt es diesen Monat so herrliche Dinge wie weihnachtliche Dekoration, Adventskränze und Adventskalender, Lichterketten und glitzernde Kugeln, Tannengrün und leuchtend rote Amaryllis. Ich finde, damit lässt sich die dunkle Jahreszeit sehr gut überstehen!

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Und am Ende des Monats steht natürlich Weihnachten, das meiner Meinung schönster aller Feste im Jahr! Die Vorfreude ist bei mir jedes Jahr riesig und mir machen Dinge wie die Wohnung schmücken, Plätzchen backen, Weihnachtsfilme gucken, Geschenke kaufen und einpacken unheimlich viel Spaß! Es ist wie ein großes Vorfreude-Fest vor dem eigentlichen Fest. Hach!

Falls ihr noch nicht so ganz in Stimmung seid, habe ich heute (als Ergänzung zu meinem Beitrag zur vor-vorweihnachtlichen Deko) noch ein paar Ideen für euch:

1. Kugeln

Ich liebe Weihnachtsbaumkugeln. Ich habe zwar keinen Weihnachtsbaum, aber meine roten Kugeln verteile ich einfach immer so in der Wohnung. Manche hänge ich an Bändern auf, staple sie in großen Glasvasen oder hänge sie an Zweigen auf. Oder ich lege sie zum Tannengrün in eine Schale. Mama Wunderbrunnen hängt in der Adventszeit immer einen großen Kranz von der Decke herunter und hängt ihre Lieblingskugeln daran. Die Idee finde ich so schön!

Kugeln lassen sich einfach auf jede Art und Weise einsetzen und müssen nicht warten, bis sie an den Baum gehängt werden. So kann man sie auch etwas länger genießen…

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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2. Tannengrün

Obwohl es schnell austrocknet und nadelt, mag ich Tannengrün sehr gerne. Auch Konifere oder andere grüne Zweige lassen sich ganz einfach und locker in einer Schale dekorieren. Bei meiner Kranz-Binde-Aktion blieb einiges übrig, sodass ich noch ein paar schmale Vasen damit befüllen konnte. Ich mag das Grün gerade zur dunklen Jahreszeit sehr gerne und finde es eine schöne Abwechslung neben all den roten Kugeln.

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3. Zweige

Besonders gerne habe ich in der Vorweihnachtszeit immer Zweige in einem hohen Glaszylinder – dieses Jahr hatte ich Weidenkätzchen-Zweige im Blumenladen entdeckt und musste sie mitnehmen. (Und seitdem immer wieder streicheln.) Sie sind sehr schlicht und erinnern mit ihren weißen Bällchen auch ein bisschen an Schnee. Wenn schon draußen keiner liegt… An die Zweige habe ich auch ein paar Kugeln gehängt, aber da ein Stückchen weiter mein großes Glas mit den roten Kugeln steht, darf es gerne etwas zarter sein.

Wenn die Kätzchen nicht mehr schön sind, dürfen Hartriegel-Zweige in das Glas – das sind diese schönen roten Zweige, die es in jedem Blumenladen gibt.

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5. Schleifenband

Habt ihr auch so eine große Sammlung an Schleifenband wie ich? Ich mag es soo gerne – vor allem breites Band aus Stoff. Ich verwende es aber nicht nur zum Geschenke einpacken (denn da hat man meistens nicht so lange etwas von), sondern integriere es auch gerne in meine Dekoration. Um ein Windlicht oder eine Vase herumgewickelt und mit hübschen Nadeln festgesteckt – fertig. Einfach und schön 🙂

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Worauf freut ihr euch im Dezember? Und welche Dekoration ist eure liebste zu dieser Jahreszeit?

Ich wünsche euch eine herrliche und besinnliche Advents- und Vorweihnachtszeit!

Habt es wundervoll,

Alena

 

Kranz selber binden - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

DIY – Einen Kranz selber binden

Es ist bald soweit – am Wochenende ist der 1. Advent. Wenn ihr also noch keinen Kranz haben solltet, nicht verzagen! Ich zeige euch heute, wie ihr jegliche Art von Kränzen ganz einfach selber machen könnt.

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Dass es einfach ist, kann ich euch versprechen, denn ich hatte es bis vor Kurzem auch noch nie alleine gemacht. Früher gab es bei meiner Mama immer ein großes Adventskranzbinden vor der Adventszeit. Es wurde eine Runde an bastelbegeisterten Freundinnen eingeladen, Weihnachtsmusik angemacht und dann wurden in fröhlicher Runde geklönt, Kekse gegessen und Kränze gebunden.

Irgendwann ersetzten andere Dekorations-Konstrukte den klassischen Adventskranz mit Tanne und Kerzen, weil das Grünzeug immer furchtbar schnell trocken wurde (und damit ja auch nicht ganz ungefährlich). Auch ich habe in diesem Jahr keinen klassischen Adventskranz, sondern ein kleines Tablett mit vier Teelichtern. Dazu gibt es ein paar Tannenzweige und rote Kugeln – ganz einfach, aber schön 🙂

Kranz selber binden - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Dennoch liebe ich Kränze sehr und vor allem bin ich ein großer Fan von Blumenkränzen. Der Kreativität freien Lauf lassen, alles in den Kranz mit einbringen, worauf man Lust hat und was einem gefällt – das hat etwas ganz Wunderbares an sich. Und da man das nicht nur mit Sommerblumen machen kann, sondern mit jeder Art von Blumen zu jeder Jahreszeit, überkam mich Ende Oktober spontan die Lust.

Ich lasse mich ja gerne im Internet inspirieren und hatte dort schon öfter Kränze aus Heide (auch Erika genannt) gesehen. Da ich dieses immergrüne Gewächs sehr mag und es im Herbst bzw. Winter auch immer auf dem Balkon habe, stand mein Plan schnell fest. Jetzt oder nie. Ich binde meinen eigenen Heidekranz!

Kranz selber binden - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Da ich jedoch auch neben Heide auch immer Stacheldraht (auch Geisterkraut oder Bonanazgras genannt) auf  meinen Balkon stelle, hatte ich Lust, auch diesen zu verarbeiten. Ich liebe nämlich die silbergraue Farbe und als ich sie mir in Kombination mit ein paar Hagebuttenzweigen vorstellte, war auch der zweite Kranz so gut wie gebunden.

Aber nun genug der Vorrede – schnappt euch eure liebsten Blumen oder Grüngewächse, vielleicht noch ein bisschen liebe Gesellschaft und einen leckeren Kakao dazu, und los gehts! Ich verrate euch jetzt, wie:

Einen Kranz selber binden

Kranz selber binden - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Das braucht ihr:

  • Blumendraht (gibts in jedem Blumenladen)
  • genügend Material eurer Wahl (plant lieber etwas mehr ein, überschüssiges Material lässt sich immer noch verwenden ;))
  • eine Schere

Und entweder:

  • einen Kranz-Rohling (Größe nach Wunsch)

Oder (zum Rohling-Selbermachen):

  • Papier (Zeitungspapier oder auch das Papier, in welchem eure Blumen im Blumenladen eingewickelt wurden)
  • noch mehr Blumendraht

Und so gehts:

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1. Wenn ihr einen fertigen Rohling verwendet, könnt ihr diesen Schritt überspringen. Ihr könnt ihn aber auch ganz einfach selbermachen. Dazu nehmt ihr einfach Pack- oder Zeitungspapier, rollt es an der langen Seite auf und verzwirbelt es dann ein bisschen. Dann biegt ihr die Enden so zusammen, dass ein Kreis entsteht – den Radius könnt ihr dabei ganz nach Belieben anpassen. Nun wickelt ihr einfach solange Draht herum, bis es stabil ist (gut zu sehen auf dem Bild oben links). Ihr könnt das Papier auch doppelt legen, dann ist der Rohling etwas dicker und hält noch ein bisschen besser (je nachdem, was ihr mit dem Kranz später vorhabt).

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2. Ich habe von meiner Heide die Zweige etwa 15-20 cm lang abgeschnitten. Ihr macht es bei eurem Material einfach genauso – je länger die Zweige sind, desto „lockerer“ wird der Kranz in seiner Silhouette. Wenn ihr kürzere Zweige abschneidet oder verwendet, wird er etwas kompakter.

3. Die Zweige fasst ihr nun als Bündel zusammen, wie ein kleines Sträußchen. Den unteren Teil legt ihr um den Kranzrohling, zupft ihn in Form und drückt ihn dann mit einer Hand fest, während ihr ihn mit der anderen Hand mehrmals mit dem Blumendraht umwickelt. Der Draht wird nicht abgeschnitten, sondern fortlaufend um die einzelnen Bündel gewickelt. Das nächste Bündel legt ihr dachziegelartig an – der obere Teil sollte also den unteren Teil des vorigen Bündels verdecken (und natürlich den Kranzrohling).

4. Auf diese Art und Weise umwickelt ihr den gesamten Kranz mit kleinen Bündeln aus eurem Material. Wie dicht ihr die Bündel aneinander legt kommt auf die Länge eures Materials an – und darauf, wie dick ihr den Kranz am Ende haben wollt. Probiert einfach aus, was euch am besten gefällt.

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Herkunft

Abschließend dachte ich mir, ich erzähle euch noch, woher der klassische Adventskranz mit den vier Kerzen stammt. 1839 wurde er von dem evangelisch-lutherischen Theologen und Erzieher Johann Hinrich Wichern in Norddeutschland eingeführt (erst nach 100 Jahren war er auch in katholischen Gegenden zu finden).

Der Überlieferung nach betreute Wichern in einem alten Bauernhaus, dem sogenannten Rauhen Haus, einige Kinder, die in großer Armut lebten. Damit die Kinder in der Adventszeit die Tage bis Weihnachten abzählen konnten, baute Wichern aus einem alten Wagenrad einen Kranz mit 20 kleinen roten und vier großen weißen Kerzen. An diesem Kalender wurde nun jeden Tag eine weitere Kerze angezündet, an den Adventssonntagen immer eine große. Eine solche „große“ Version des Adventskranzes hängt jedes Jahr im Rauhen Haus und im Innenraum der Sankt-Michaelis-Kirche in Hamburg.

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Eine schöne Tradition, wie ich finde, aus der sich dann der Adventskranz mit den vier Kerzen entwickelt hat.  Das Tannengrün im Winter steht für die Hoffnung und die Kreisform repräsentiert natürlich ganz klassisch die Ewigkeit.

Und weil ich auch sehr gerne den Duft von Tanne mag, habe ich mir letzte Woche relativ spontan dann doch einen grünen Kranz zusammengebunden. Dabei habe ich verschiedene Tannensorten genommen und sie entweder abwechselnd um den Kranz gewickelt oder auch gleich mehrere Sorten in ein Bündel genommen. Am Ende habe ich das Ganze noch mit einer Lichterkette umwickelt. Das ist ein schöner Hingucker und wenn die Tannenzweige austrocknen, muss ich mir keine Gedanken um tropfende Kerzen machen 😉

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und einen herrlichen 1. Advent!

Habt es wundervoll,

Alena