Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Flammkuchen mit Bündnerfleisch

Hachja, Flammkuchen. Im Moment sprießen die Rezepte nur so aus dem Boden, habe ich das Gefühl! Aber: Das ist gut, denn Flammkuchen ist so lecker und es muss dringend mehr Anreize geben, ihn selberzumachen. Das geht nämlich schnell und schmeckt tausendmal besser als gekauft 😉

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Das gleiche dachte sich auch meine liebe Blogger-Freundin Graziella (von Graziellas Foodblog) als sie letzte Woche den Beitrag für ihren Kürbis-Flammkuchen online stellte. Ich hatte meinen Flammkuchen zu diesem Zeitpunkt schon geshootet – aber ich finde, dass sich Rezepte ja auch durchaus ergänzen können. Und auf Graziellas Blog gibt es noch so viele andere tolle Rezepte zu entdecken, dass ich diesen Post nun einfach mal zum Weiterempfehlen nutzen wollte.

Mein Flammkuchen entstand vor ein paar Wochen, als die Kürbis-Saison noch in vollem Gange war! Wobei ich ja finde, dass man Kürbis immer essen kann, aber das ist ein anderes Thema. Ich wollte gerne etwas Neues mit Kürbis ausprobieren, fernab von Gemüsepfanne oder Ofengemüse. Oder als Basis für leckere Pasta-Soßen. Oder im Kuchen. Oder oder oder…

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Und da ich auch schon eine ganze Weile keinen Flammkuchen mehr gegessen hatte, lag es auf der Hand: Der Kürbis muss auf den Flammkuchen! Da das alleine für sich aber eine sehr unspannende Angelegenheit im Mund gewesen wäre, musste noch etwas mit Pfiff her. Zuerst rote Zwiebeln. Die sind quasi Pflicht auf Flammkuchen!

Als nächste Idee kam mir Bündnerfleisch in den Kopf. Wir essen es eigentlich hauptsächlich zu Raclette, aber ich mag es auch so sehr gerne – und man kann ja auch mal was anderes als Speck auf den Flammkuchen legen 😉

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Wer Bündnerfleisch nicht kennt: Es handelt sich dabei um gepökeltes, von Sehnen und Fett befreites Rindfleisch. Das Fleisch wird erst in Salz eingelegt, anschließend dann mehrere Woche getrocknet und immer wieder gepresst. Dabei entsteht die typische rechteckige Formen. Da das Fleisch beim Salzen und Trocknen etwa die Hälfte des ursprünglichen Gewichts an Wasser verliert, ist es ohne weitere Konservierungsmaßnahmen haltbar.

Bünderfleisch ist eine Geschützte Geographische Angabe und einfach lecker! Ich mag es sehr gerne – es schmeckt herzhaft, ein bisschen wie Schinken, mit vielleicht etwas intensiverem Geschmack. Es passt auf jeden Fall hervorragend zum Kürbis 😉

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Da eigentlich fast jedes Gericht noch ein bisschen Käse vertragen kann, habe ich noch etwas Blauschimmelkäse zur Flammkuchen-Party dazugegeben. Fertig ist ein schnelles, herbstliches Essen! Perfekt dazu passt übrigens auch das verfärbte Laub draußen an den Bäumen. Die Fotos sind im Viktoriapark in Kronberg entstanden. Dort sind wir schon so oft vorbeigefahren, aber noch nie sind wir hindurchspaziert. Lohnt sich auf jeden Fall!

Den Flammkuchenteig könnt ihr übrigens auch anders belegen – mein Rezept ist ja eigentlich nur eine Idee (wenn auch eine sehr leckere). Die Möglichkeiten sind vielfältig und der Teig ist ratzfatz gemacht. Übrigens werden Flammkuchen extra knusprig, wenn ihr sie auf einem Pizzastein backt… die Investition kann man durchaus mal machen 😉

So, nun gehts aber los:

Kürbis-Flammkuchen mit Bündnerfleisch

(für zwei Flammkuchen)

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Zutaten

für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 125 ml Sprudelwasser
  • 4 EL Sonnenblumenöl (oder ein anderes geschmacksneutrales)

für den Belag:

  • 1 Becher Schmand
  • Hokkaido-Kürbis
  • 1 Lauch (oder ein halber)
  • eine rote Zwiebel
  • 50 g Bündnerfleisch (oder nach Geschmack)
  • ein Stück Blauschimmelkäse (wie beispielsweise von hier)
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Ofen auf ca. 220 Grad vorheizen. Aus den Zutaten für den Teig zwei glatte, nicht klebende Kugeln formen. In Frischhaltefolie wickeln und in den Kühlschrank legen, bis die restlichen Zutaten vorbereitet sind. Den Kürbis waschen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Eine Hälfte bzw. je nach Größe auch nur ein Viertel des Kürbis’ in dünne Spalten oder Würfelchen schneiden. Den Lauch putzen und ebenfalls in Würfel schneiden. Kürbis etwa 10 Minuten in einer Pfanne andünsten, den Lauch für zwei Minuten dazugeben. Salzen und pfeffern. Derweil die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Den Käse würfeln.

2. Den Schmand mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Teig-Kugeln dünn ausrollen (3-5 mm) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen – oder auf einen Pizzastein 😉 Mit dem Schmand bestreichen und dann ganz nach Lust und Laune belegen. Das Bündnerfleisch kommt erst nach dem Backen drauf! Alles ca. 10-15 Minuten backen lassen – es kommt auf euren Ofen drauf an. Der Flammkuchen ist fertig, wenn der Rand gebräunt und knusprig ist.

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mögt ihr Flammkuchen auch so gerne? Und mit was belegt ihr ihn am liebsten? Ich freue mich auf eure Ideen 🙂

Habt es wundervoll,

Alena

Petersilienpesto mit Penne und gebratener Zucchini - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Petersilienpesto mit Penne und gebratener Zucchini

Na, habt ihr schon genug vom monatlichen Pesto-Overkill? Falls ja, tut es mir (eigentlich gar nicht :D) leid, aber falls nicht – heute gibt es Petersilienpesto im Hause Wunderbrunnen und das kann ich euch wirklich wärmstens empfehlen. (Sonst hätte ich es wohl auch nicht gebloggt ;))

Petersilienpesto mit Penne und gebratener Zucchini - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Petersilienpesto mit Penne und gebratener Zucchini - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich war mir ehrlich gesagt eine Weile nicht sicher, ob ich bei der September-Ausgabe vom ultimativen Pesto-Ding überhaupt mitmachen können würde. Wir waren im Urlaub und irgendwie stand mir nicht der Sinn danach, mir irgendwas Kreatives auszudenken. Oder überhaupt irgendwas auszudenken.

Aber an einem schönen Tag, als wir gerade irgendwo durch die estnische Pampa fuhren, kam mir eine Idee. Petersilienpesto! Wir hatten nämlich ein paar Wochen vorher bereits etwas Ähnliches gemacht. Nun fiel es mir wieder ein und gleichzeitig kam mir auch eine Idee, wie man es optimieren könnte.

Petersilienpesto mit Penne und gebratener Zucchini - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Rezept, das wir nachgekocht hatten, war nämlich vegan. Nun ist es nicht so, dass ich prinzipiell etwas gegen veganes Essen habe, absolut nicht! Aber für mich ist eine der Hauptzutaten im Pesto nunmal leider Käse… und damit wäre auch schon mein Haupt-Argument genannt, warum ich niemals vegan leben könnte. Ups!

Dementsprechend ist dieses Pesto auch nicht vegan. Wenn ihr darauf Wert legt, schaut unbedingt bei Nadine von SweetPie vorbei, ihre Pestos (Pestos? Pesti?) sind auf jeden Fall vegan! Ich habe sie euch unten in der Liste meiner Mit-Pesto-Feen verlinkt 😉

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Bisher bestanden meine Beiträge für das ultimative Pestoding immer aus der Kombi Kohlenhydrate (geröstetes Brot oder Pasta) plus Pesto. Dieses Mal wollte ich allerdings noch etwas dazu haben, zu den Pasta. Denn ohne Pasta geht es einfach nicht! Und etwas Gemüsiges darf gerne noch dazu!

Also haben Herr Wunderbrunnen und ich uns an unserem Rezept für Zucchini-Nudeln orientiert – und die Zucchini statt längs in Streifen einfach in kleine Stifte geschnitten. Kurz angebraten, die Nudeln dazu und das Pesto untergerührt. Fertig! Es ist also ganz leicht und ganz schnell zubereitet, sodass ihr zum Feierabend nicht mehr ewig in der Küche stehen müsst. Oder am langen Wochenende viel Zeit für schöne Sachen habt. Unkompliziert und gut!

Petersilienpesto mit Penne und gebratener Zucchini

(für 2 Personen)

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Zutaten

  • 3 Bunde glatte Petersilie
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 50 g geriebener Parmesan
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 30 g Öl (Raps- oder ein anderes neutrales Öl)
  • etwas Zitronensaft
  • 2 kleine Zucchini (oder eine mittelgroße)
  • Nudeln nach Belieben

Zubereitung

1. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Öl rösten, bis sie goldbraun sind (und herrlich duften!). Die Petersilie waschen, trockenschütteln und hacken. Die Knoblauchzehen pressen. Nun kommt der spaßige Teil: Entweder gebt ihr alle Zutaten in einen Mörser und mantscht alles schön durch. Oder ihr gebt alles bis auf das Öl auf ein großes Brett und hackt es gut durch. Nach und nach immer wieder Öl dazugeben, bis eine dicke Paste entstanden ist. Die könnt ihr dann in ein Glas geben und mit etwas mehr Öl aufgießen, bis das Pesto die gewünschte Konsistenz erreicht hat!

2. Die Zucchini waschen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Stifte schneiden. Die Nudeln bissfest garen. Kurz bevor sie fertig sind, die Zucchini-Stifte in einer Pfanne in etwas Öl anbraten. Die Nudeln dazugeben, gut vermengen. Das Pesto darunter rühren – fertig!

Und hier sind alle anderen Rezepte aus dem Pesto-September:

Kleiner Kuriositätenladen – Papas arrugadas con Mojo verde 
NOM NOMS food – Weiße Schokolade Käsekuchen mit Minz-Pesto
Pottgewächs – Grüne Gnocchi mit Kürbispesto 
Münchner Küche – Mediterraner Nudelsalat mit Pesto Rosso 
Cuisine Violette – Pesto aus frischen Tomaten
Jankes*Soulfood – Herbstliche Knöpfle-Pfanne mit Pfifferling-Pesto
SweetPie – Kürbiskernpesto an Kartoffel- & Kürbisspalten 
moey’s kitchen – Tomaten-Orangen-Pesto – Pesto Rosso 
ZimtkeksundApfeltarte – Walnuss-Pesto mit Petersilie und Basilikum

Habt es wundervoll,

Alena

Kürbiskernpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbiskernpesto mit Rucola [Das ultimative Pestoding]

Zack, schon wieder ist ein Monat rum und es geht in die nächste Runde vom ultimativen Pestoding! 😀 Heute habe ich euch ein Kürbiskernpesto mitgebracht.

Kürbiskernpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kurz noch für alle, die es noch nicht kennen: “Das ultimative Pestoding” ist eine Aktion von verschiedenen Bloggern. Einmal monatlich wird ein Rezept für ein Pesto oder ein Gericht gebloggt, in dem dieses Pesto enthalten ist. Daraus entsteht dann eine umfangreiche Sammlung an Rezepten – und Inspiration pur für euch!

Im letzten Monat gab es hier bei mir ein Pesto Trapanese – in dem Beitrag verlinkt findet ihr auch die Beiträge aller anderen Bloggerinnen. Es ist eine ganze Menge zusammengekommen, was mich ziemlich geflasht und beeindruckt hat. So viel Zeit hat man ja gar nicht, das alles selber auszuprobieren!

Kürbiskernpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbiskernpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auch heute verlinke ich euch wieder alle Beiträge meiner Mitstreiterinnen. Aber erstmal erzähle ich euch etwas zu meinem heutigen Rezept.

Ich liebe zwar das klassische grüne Pesto mit Basilikum und werde davon sicher noch ein Rezept verbloggen, aber für heute darf es nochmal etwas anderes sein. Kürbiskernpesto wollte ich nämlich schon lange mal ausprobieren und so war diese Aktion der perfekte Anlass.

Kürbiskernpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbiskernpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

Das Pesto ist sehr basic, ganz schlicht und ohne viel Schnickschnack. So wie ich es am liebsten mag 😉 Die Zubereitung macht aber sehr viel Spaß, denn die Kürbiskerne werden zuerst geröstet. Ich liebe das ja sehr – Kerne oder Nüsse rösten. Der Duft ist einfach so herrlich!

Eigentlich haben Pesti ja meistens als Basis irgendein Kraut oder Gemüse – hier sind es die Kerne. Ich habe trotzdem noch etwas Grünes dazugegeben: Rucola. Der passt mit seinem leicht nussigen Aroma sehr gut dazu. Dann noch etwas Parmesan und ein Klacks Kürbiskernöl (oder wie es in der Steiermark korrekt heißt: Kernöl) und das Pesto-Glück ist perfekt.

Kürbiskernpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Übrigens habe ich dieses Pesto, wie im letzten Beitrag angekündigt, nicht püriert, sondern gehackt. Mittlerweile ist bei uns ein Mörser eingezogen, da hatte ich das Pesto allerdings schon gemacht. Ich werde ihn also beim nächsten Pesto ausprobieren und euch berichten, wie es damit funktioniert!

Wenn man keinen Mörser besitzt, kann man es aber auch ganz toll einfach mit einem Messer hacken. Die Kürbiskerne habe ich in meinem Food Processor-Aufsatz für den Pürierstab etwas geschreddert. Den Rucola hab ich dann ganz old school selber gehackt – nicht besonders fein, aber auch nicht mehr wirklich grob. Vermengt mit den Kernen und dem Öl ergab es eine schöne Masse, die durchaus noch Struktur zeigt. Genauso, wie ich es im letzten Beitrag schon als ideal beschrieben habe!

Ansonsten ist das Pesto wieder mal perfekte Feierabendküche – schnell gemacht, perfekt zu Nudeln, aber sicher auch auf Brot oder in Nudel- oder Kartoffelsalat. Deshalb hier nun das Rezept für euch:

Kürbiskernpesto

(für ein Glas)

Kürbiskernpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 70 g Kürbiskerne
  • 90 g Sonnenblumenöl
  • 30 g Kürbiskernöl
  • 50 g geriebener Parmesan
  • 2 Handvoll Rucola (etwa 40-50 g)

Zubereitung

1. Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Eignet sich gut als Meditation – der Duft ist herrlich und das leise Knacken der Kerne so entspannend! Am besten daneben stehen bleiben und immer wieder durchschütteln und wenden, sie verbrennen sonst schnell.

2. Den Rucola waschen und trocken schleudern. Dann hacken – nicht zu fein, aber auch nicht mehr wirklich grob. Gemeinsam mit dem Öl und dem geriebenen Parmesan in eine Schüssel geben.

3. Die Kürbiskerne entweder hacken oder in einem Food Processor mit nur ein paar wenigen Stößen leicht schreddern. Zu den restlichen Zutaten und alles gut miteinander vermengen. Zu Spaghetti oder Nudeln nach Wahl servieren!

Ich freue mich schon auf das nächste Pestoding – solche Aktionen sind immer gut für die Kreativität 😉 Apropos: Hier sind noch die Beiträge meiner Mitstreiterinnen. Viel Spaß beim Stöbern!

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Habt es wundervoll,

Alena

Orangenlachs mit Bandnudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce

Wenn ihr diesen Artikel noch am Erscheinungstag (Freitag) lest, bin ich gerade als Trauzeugin auf einer Hochzeit unterwegs und vermutlich furchtbar aufgeregt. Ich wollte euch das Rezept für die Nudeln mit Lachs und Orangensauce trotzdem unbedingt heute zeigen!

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dabei sollte man eine bestimmte dieses Gerichts nicht in Kombination zu einem Brautkleid erwähnen / essen / ein- oder ausatmen. Und das wäre der Kurkuma. Vermutlich ist er etwas exotischer als alle üblichen Gewürze, die man so tagtäglich verwendet. Tatsächlich kennt ihr ihn aber alle – denn Kurkuma ist das, was Curry seine charakteristische gelbe Farbe verleiht. Und klassischerweise als Tod eines jeden Kleidungsstücks gilt 😉

Als wir also kürzlich erst dieses Gericht kochten, war es mit einiger Paranoia meinerseits verbunden. Ihr müsst wissen, dass ich als Trauzeugin auch Verwahrerin / Hüterin / Wächterin des Brautkleides war. Bereits auf dem Weg vom Auto zur Wohnung schossen allerlei Gedanken und Horrorszenarien durch meinen Kopf. Würde ich mit dem Ungetüm in den Fahrstuhl passen? Würde ich sehen können, ob auch wirklich nichts in der Tür eingeklemmt war?

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mit einem Mal erkannte ich, woher die Inspiration von diversen Chaos-Hochzeits-Filmen stammt. Ich hätte an dem Tag vermutlich einige neue Drehbücher schreiben können. Aber ich brachte das  (übrigens unglaublich schwere) Prachtstück wohlbehalten in die Wohnung, wo es im Arbeitszimmer einen ungestörten Platz bekam, fernab von Küche und allen Gefahren, die diese so mit sich bringt.

Eine leichte unterschwellige Sorge blieb trotzdem – das Kleid sollte natürlich auch atmen können, also der Transport-“Sack” geöffnet werden. Und wer weiß, wer im Nachbarhaus so alles niest, das dann iiiiirgendwie zu uns ins Arbeitszimmer… ach naja. Als ob!

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Es ist natürlich alles gut gegangen (Stand Donnerstagabend, während ich das hier tippe). Auch unser Essen ging ohne Unfall ab, da die Arbeitszimmertür stets geschlossen blieb. Auch auf uns selbst haben wir nicht gekleckert, denn auch das kam bereits vor. Ein Tipp aus Erfahrung: passt auf, wenn ihr den Fisch in die Soße plumpsen lasst. Das ist tendenziell eine Spritz-/Klecker-Situation 😉

Ich bin ein großer Fan von den Nudeln mit Orangensauce, denn ich liebe Lachs und gleichzeitig ist es das perfekte Feierabend-Essen! Es geht schnell, ihr braucht nicht viele Zutaten, keinen Schnickschnack. Ok, vielleicht habt ihr spontan keinen Kurkuma da, aber den sollte man sowieso im Gewürzschrank haben. Das ist die Gelegenheit 😉

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Außerdem finde ich das Essen gleichzeitig gemütlich und sommerlich – wir essen es zu jeder Jahreszeit. Durch den Fisch und das zarte Orangen-Aroma wirkt es leicht und durch die Orangensauce und die Nudeln hat es auch etwas Heimeliges an sich. Fast so wie ein Soulfood für den Sommer! Ich mag es wahnsinnig gerne und bin gespannt, wie es auch gefällt.

Und so wird das schnelle Feierabend-Essen zubereitet:

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce

(für 2 Personen)

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 200 g Bandnudeln
  • 300 g frisches Lachsfilet
  • 1 Zwiebel oder Schalotte
  • 180 ml Sahne (oder einen ganzen Becher, wenn ihr großzügig seid ;))
  • 150 ml Orangensaft
  • 1 gehäuften EL Dill
  • 1 EL Kurkuma
  • etwas Öl zum Anbraten
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Das Lachsfilet ggf. von der Haut befreien, kalt abspülen und trocken tupfen. In Würfel schneiden (ca. 2 cm) und beiseite stellen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.

2. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin ein paar Minuten dünsten (ich schneide in der Zeit immer den Lachs). Mit der Sahne und dem Orangensaft aufgießen und etwas köcheln lassen. Kurkuma hinzugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Dill dazugeben. In der Zwischenzeit Wasser für die Nudeln zum Kochen bringen.

3. Die Nudeln ins Wasser geben, gleichzeitig den Lachs in die Sauce geben und darin garziehen lassen. Wenn die Nudeln fertig sind, abgießen und mit der Sauce vermengen. Servieren – fertig!

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Habt ihr eine Art “Soulfood” für den Sommer, wenn das Wetter nicht mitspielt und man aber gleichzeitig auch nicht direkt die großen Eintöpfe kochen will? (Nicht, dass das verwerflich wäre – Eintöpfe gehen bei Schietwetter zu egal welcher Jahreszeit ;)) Ich freue mich, wenn ihr mir davon erzählt!

Habt es wundervoll,

Alena

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Avocado-Spaghetti nach Anna Jones (+ Buchtipp)

Ich muss heute wieder mit einem Geständnis beginnen: Ich habe manchmal ein Problem mit Rezepten. Was das mit den Avocado-Spaghetti von der wunderbaren Anna Jones zu tun hat? Nun.

Avocado-Pasta - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

Die Sache mit den Rezepten verhält sich so. Für manche Sachen habe ich gerne Vorgaben. Wenn ich beispielsweise gemeinsam mit Herrn Wunderbrunnen in der Küche stehe und er mir sagt “Einfach einen Schluck Sojasoße da reinmachen”, dann muss ich kurz schlucken. Geht das ETWAS präziser? 😀

Gut, ich kenne das schon von meiner Mama und auch von meiner Oma. Irgendwie ist das so ein Ding von Leuten, die nicht nach Rezept kochen. Ein Schluck hiervon, einen Klacks davon – die Mengeneinheiten haben die dollsten Namen ;)) Für einen Blog ist es aber doch eher unpraktisch. Eine ungefähre Richtung würde ich euch ja schon gerne mitgeben. Ist es nun eher wie ein Schluck Wasser, wenn man gerade eine Wüstenwanderung hinter sich hat oder wie ein Schluck Olivenöl, das man bei einem Tasting probiert?

Aber nachdem ich mich viele Jahre immer streng an Rezepte gehalten hatte, brach irgendwann die Kreativität durch. Ich begann, Rezepte abzuändern und anzupassen. Dadurch entdeckte ich eine völlig neue Welt und auch die Liebe zum Kochen! Die wollte ich dann auf diesem Blog mit anderen teilen.

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Soviel dazu.

Mit der Kreativität einherging aber auch ein viel kritischer Blick auf Rezepte. Bei gewissen Mengen oder auch Verhältnissen schlage ich plötzlich die Hände über dem Kopf zusammen. Vor allem bei Kuchen geht es mir oft so – 300 g Zucker auf 300 g Mehl führen dazu, dass ich direkt das Rezept verwerfe oder so viel daran ändere, dass es mit dem Ursprung gar nichts mehr zu tun hat. Obwohl man ja gerade beim Backen unbedingt genau arbeiten sollte, hust hust.

Trotzdem bin ich nach wie vor ein großer Fan von Kochbüchern, denn sie sind eine so tolle Quelle der Inspiration! Und als bisher konsequente Verweigerin von E-Books liebe ich natürlich auch die Haptik. Es hat schon was, in einem dicken Kochbuch zu blättern… Ein Buch, das ich sehr gerne mag, möchte ich euch heute vorstellen!

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Es handelt sich dabei um A modern way to eat von Anna Jones – ihres Zeichens Köchin, Bloggerin, Foodstylistin und sehr talentierte Autorin eines wunderschönen Kochbuchs.  Anna Jones hat bei Jamie Oliver gelernt und an vielen seine Bücher mitgewirkt (und gestylt). 2015 erschienen ist das Buch jetzt keine Neuentdeckung, mittlerweile gibt es auch schon einen Nachfolger (“A modern way to cook”). Ich möchte euch das Buch trotzdem ans Herz legen.

Die Rezepte sind komplett vegetarisch und teilweise auch vegan – ich bin zwar weder das Eine noch das Andere, dennoch versuche ich, vegetarische Gerichte häufig in unseren Speiseplan einzubauen. Das Buch bietet deshalb quasi die perfekte Inspirationsquelle, denn von Frühstück über Gerichte für die hungrige Horde am Esstisch bis hin zu Kuchen und Desserts präsentiert Anna Jones für jede Tages- und auch Jahreszeit leckere und vor allem einfache Ideen, für die man nicht stundenlang am Herd stehen muss. Auch einfache “Bauanleitungen” für abwechslungsreiche Salate oder Pasta-Gerichte finden sich hier, was ich besonders liebevoll finde.

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und eine Kuriosität am Rande: Das Buch besteht aus biologisch abbaubarem Papier aus Apfelresten. Es ist das erste seiner Art und verbindet so auf ganz einzigartige Weise Inhalt (regional bzw. nachhaltiges Essen) und Form. Wer mehr dazu erfahren will, kann hier weiterlesen: “Das erste Buch aus Apfelpapier.”

Natürlich habe ich auch etwas nachgekocht und euch heute mitgebracht. Ich hatte vor einiger Zeit sturmfrei und wollte etwas, das schnell geht, aber lecker ist. Als ich das Rezept für die Spaghetti mit Avocado fand, war ich begeistert. Zitrone und Basilikum sind auch mit von der Partie – sommerlich, gleichzeitig schlonzig und frisch. Besser gehts nicht!

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Doch auch dieses Rezept hielt meinem Korrekturstift nicht stand. Anna Jones gibt nämlich 2 Avocados für 4 Portionen an. Liest sich auf den ersten Blick ganz gut, oder? Aber als ich die (für mich alleine berechnete) halbe gewürfelte Avocado in die Pfanne gleiten ließ, fing mein Magen lautstark an zu protestieren. “Waaas, wer soll denn davon satt werden?! Nur zu Nudeln? Waaaaa-” – Ich so: “Jaja, die andere halbe Avocado aufzuheben ist ja auch Quatsch. Kann da ja auch gleich mit rein.”

Also schnibbelte ich die restliche Hälfte der Avocado auch klein und gab ihn zu der traurigen rezeptkonformen Menge in die Pfanne. Wenn so ein (im Übrigen veganes!) Gericht schon nicht in dicker Sahnesoße schwimmt, dann kann man da auch ruhig ein bisschen generös sein mit den gesunden Fetten, oder?

Und ich verspreche euch: Ich habe keine Soße vermisst. Nichtmal ein bisschen. Gut, eine halbe Avocado wäre wirklich definitiv zu wenig gewesen. Aber so… war es genau perfekt! Cremig, zitronig, sommerlich… Im ursprünglichen Rezept waren noch Kapern angegeben, die habe ich weggelassen (weil nicht im Haus). Auch die Knoblauchzehe im Rezept für 4 Personen habe ich alleine gegessen. Aber ich schreibe euch einfach mal auf, wie ich es zubereitet habe ;))

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones)

(für 2 Personen)

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 200 g Spaghetti
  • 2 Avocados
  • 1 Knoblauchzehe
  • abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone
  • 1-2 EL Saft der Zitrone
  • zwei gute Handvoll Basilikum (oder einen halben Topf)
  • 2-3 EL Petersilie (ich habe TK genommen)
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Die Nudeln in einem Topf nach Packungsanweisung bissfest garen. Die Knoblauchzehe fein hacken, ebenso wie die Kräuter. Die Avocado schälen, den Kern entfernen und in kleine Würfel schneiden. Wer gut ist, kann die Avocado auch in der Schale würfeln, also längs und quer bis zur Schale einschneiden. Aber aufpassen, wegen Avocado-Hand und so. Ich habe euch gewarnt ;))

2. Nun das Olivenöl in einer Pfanne leicht erhitzen und den Knoblauch darin kurz andünsten. Die Zitronenschale, etwas Saft und die Avocado hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz bevor die Spaghetti fertig sind, die Kräuter hinzugeben und verrühren. Die Spaghetti könnt ihr ruhig direkt aus dem Kochwasser in die Pfanne geben, dann nehmen sie noch etwas Flüssigkeit mit. Nun alles verrühren und bei Bedarf mit noch etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich hoffe, euch macht das Rezept genausoviel Lust auf Sommer wie mir – es schmeckt auf jeden Fall danach :))

Habt es wundervoll,

Alena

Pesto Trapanese - Das ultimative Pestoding - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pesto Trapanese – und das ultimative Pestoding!

Heute darf ich euch eine neue coole Aktion vorstellen – ok, so neu ist sie nicht, aber ICH bin neu dabei 😉 Es geht um “das ultimative Pestoding”!

Pesto Trapanese - Das ultimative Pestoding - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Was das ist? Das ist eine Aktion von einigen wunderbaren Blogger(dame)n, die einmal monatlich ein Rezept für ein Pesto oder einem Gericht bloggen, in dem das Pesto verwertet wurde. Infolgedessen entsteht immer eine sehr umfangreiche Sammlung an Rezepten. Die geballte Ladung Inspiration sozusagen!

Ich bin nun auch dabei, beim Pestoding, was für mich eine große Ehre ist – und sich zudem sehr gut trifft. Ich liebe Pesto nämlich, denn man kann aus fast allem ein Pesto herstellen. Ziemlich cool, wie ich finde. Denn Gerichte, die sich beliebig variieren, kombinieren und verändern lassen, sind mir fast die liebsten. Es wird einfach nie langweilig!

Pesto Trapanese - Das ultimative Pestoding - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pesto Trapanese - Das ultimative Pestoding - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein Pesto bezeichnet eigentlich eine ungekochte Soße aus der italienischen Küche mit pastoser Konsistenz. Der Name leitet sich von dem italienischen “pestare” ab, das “zerstampfen” bedeutet und auf die Herstellungsweise verweist. Die Zutaten sollen nämlich idealerweise mit dem Mörser zerstoßen werden, um eine Hitzeentwicklung durch beispielsweise hohe Drehzahlen von Pürierstäben zu verhindern. Die Aromen können sich dann am Besten entwickeln ;))  (Sagt Wikipedia und da könnt ihr gerne weiterlesen, sehr spannendes Thema!)

Das Pesto, das ich euch mitgebracht habe, erfüllt die Kriterien nur so teilweise. Das ist aber nicht so schlimm, denn es ist wirklich lecker. Das ursprüngliche Rezept stammt aus einem Kochbuch von Jamie Oliver. Vielleicht kennt ihr es – „Genial italienisch“.

Pesto Trapanese - Das ultimative Pestoding - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pesto Trapanese - Das ultimative Pestoding - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Als Herr Wunderbrunnen und ich gerade recht frisch zusammen waren, haben wir aus diesem Buch öfter mal etwas gekocht. Es sind so tolle Rezepte, einfach zum Wohlfühlen! Das liegt vielleicht auch daran, dass die Rezepte richtigen Soulfood-Charakter haben und – mit Verlaub – wirklich geil sind.

Das liegt vielleicht auch an Mengenangaben wie ein Stück Parmesan oder auch ein Eimer Sahne (Achtung: überspitzt Formulierung!). Im Ernst: Das kann nur gut sein!

Als ich neulich seit langer Zeit wieder einmal durch das Buch blätterte, wurde ich etwas wehmütig. Mit dem heutigen Jamie Oliver haben diese Rezepte nicht mehr viel zu tun. Zumindest ist das mein Eindruck.

Der Jamie Oliver, den ich in seinen aktuelleren Kochbüchern gesehen bzw. gelesen habe würde nicht mehr so kochen. Der Jamie Oliver, der seine Bücher mit „Keins dieser Gerichte enthält mehr als 300 Kalorien!“ einleitet, macht vermutlich um Käse, Sahne und Pasta einen großen Bogen. Die drei sind ja nun auch nicht bekannt als Triade der Superfoods…

Das macht mich zwar ein bisschen traurig, aber ich hab ja noch das Kochbuch. Und nur, weil Jamie Oliver jetzt einen auf Superfoods macht, muss ich das ja nicht auch tun. Wobei – das Pesto Trapanese fällt da vielleicht sogar doch drunter. Ganz unbeabsichtigt.

Pesto Trapanese - Das ultimative Pestoding - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Am besten an Jamies Rezept gefiel mir, dass alle Zutaten mit einem Mörser bzw. den Händen vermanscht werden. Wie es ursprünglich gedacht war! Das ist auch deshalb super, weil alle Komponenten zu einem Teil sichtbar bleiben und Elemente wie die gehackten Mandeln ihre Konsistenz behalten. Das mag ich besonders gerne – das Pesto verkommt dann nicht zu einem strukturlosen Mus, sondern behält seinen Charakter.

Ich werde diese Zubereitungsart auch auf die anderen Pesti in meinem Repertoire anwenden und dann berichten. Übrigens lässt sich dadurch auch der Rasenschnitt-Charakter und –Geruch mancher Kräuter-Pesti vermeiden 😉

Nun aber genug geredet, hier ist das Rezept für “mein” erstes Pestoding:

Pesto Trapanese

Pesto Trapanese - Das ultimative Pestoding - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 60 g gehackte Mandeln
  • 50 g geriebenen Parmesan
  • 200 g Tomaten
  • 2 EL Basilikum
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie zart gebräunt sind (und unbeschreiblich gut duften!). Die Tomaten waschen und in kleine Stücke schneiden. Bei Cherrytomaten reichen Viertel oder Sechstel, bei großen müsst ihr etwas mehr schneiden.

2. Den Knoblauch abziehen und durch eine Presse drücken. Das Basilikum fein hacken. Alle Zutaten in eine Schüssel geben. Nun kommt der spaßige Teil: Mit den Händen alles gut durchkneten – die Tomaten gehen im Idealfall kaputt ;)) Am Ende müsst ihr sicher noch abschmecken.

Das Pesto schmeckt super zu Bandnudeln, aber auch auf gerösteten Ciabatta-Scheiben! Viel Spaß :))

Pesto Trapanese - Das ultimative Pestoding - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und hier sind die Rezepte meiner Mitstreiterinnen:

Viel Spaß beim Durchklicken!

Habt es wundervoll,

Alena

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark

Im Rahmen des heutigen Blogposts habe ich etwas gelernt: Es ist viel einfacher, ein Rezept zu erfinden und zu optimieren als dann hinterher einen schmissigen Namen dafür zu finden. Nehmen wir mal das Rezept von heute – Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark. Klingt gar nicht so spektakulär oder? Ist aber spektakulär lecker! Und die Geschichte hinter dem Rezept erzähle ich euch jetzt.

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr erinnert euch vielleicht an den Beitrag mit den Haferbratlingen, die ich für die Initiative “Hafer – Die Alleskörner” kreiert hatte. Eben diese Initiative schrieb mich kürzlich (ok, vor ein paar Wochen schon) an und lud mich ein, bei ihrer 2. Blogger-Meisterschaft mitzumachen.

Das Thema der ersten Runde war “Pimp your porridge”. Wer schauen mag: Hier findet ihr die Beiträge aus dem letzten Jahr. Eine beeindruckende Auflistung! Allerdings bin ich kein großer Porridge-Fan, weshalb ich mich umso mehr über das diesjährige Thema freue: Snacks und Fingerfood mit Hafer.

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich liebe Fingerfood und ich liebe Hafer. Allerdings hatte ich mit meinen Haferbratlingen schon ein ziemlich fingerfood-taugliches Rezept abgeliefert. Trotzdem wollte ich mich der Herausforderung stellen und mir etwas Leckeres überlegen. Die ersten Ideen gingen noch in Richtung süß, aber schnell fand ich für den Sommer herzhaft angebrachter. Ich meine, wie praktisch ist Fingerfood bitte für Picknicks oder als Beilagen-Beitrag für eine Grillparty? Eben :))

Ich bin ein großer Falafel-Fan, habe sie aber noch nie selber gemacht. (Das eine Mal, wo ich es versucht habe und es gründlich schiefgegangen ist, lassen wir mal außen vor.) Nun schwebten mir als Fingerfood aber kleine, knusprige Bällchen vor. Also habe ich sie spontan Falafel genannt – obwohl in den Originalen sicher kein Hafer enthalten ist.

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Das ist aber nicht so schlimm, denn sie schmecken wirklich super! Ich habe aus weißen Bohnen, Hafermehl und Gewürzen eine Grundmasse gemacht (also püriert) und diese dann noch mit kernigen Haferflocken und Feta verfeinert. Den Feta kann man natürlich auch weglassen, dann wäre das Ganze sogar vegan… (ok, den Quark dazu müsste man auch weglassen, aber da gibt es sicher irgendwas als Ersatz!)

Eigentlich wollte ich auch noch Petersilie und etwas Zitronensaft hinzugeben. Das habe ich im Eifer des Gefechts vergessen, würde aber sicher auch gut schmecken. Sie sind aber auch ohne jeglichen Schnickschnack köstlich. Dazu noch einfach und schnell gemacht – was will man mehr?

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich habe übrigens noch etwas getestet: Falafelrezepte findet man oft entweder zum Braten oder Backen. Mein Tipp: Bratet die Bällchen. Und bitte bratet sie in ausreichend Öl! Aus dem Ofen haben sie etwa die Konsistenz von gebackenem Schaumstoff (oder zumindest stelle ich es mir so vor), während sie aus der Pfanne herrlich kross und knusprig werden. Tut euch den Gefallen und genießt es ;))

Übrigens passen die Falafel auch super zu einem Salat – ich habe einfach Romana-Salat genommen, in Streifen geschnitten und etwas Tomate, Gurke und Feta dazu. Ein Dressing aus Olivenöl und Essig, fertig ist ein schneller Lunch oder ein leichtes Abendessen. So gut!

Jetzt habe ich aber genug geredet und zeige euch nun meinen Beitrag für die Bloggermeisterschaft der Alleskörner:

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark

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Zutaten

  • 1 Dose weiße Bohnen (400 g)
  • 100 ml Wasser
  • 60 g Haferflocken
  • 130 g Hafermehl
  • 50 g Feta
  • Prise Chilipulver
  • 1 TL gemahlenen Koriander
  • Prise Cayennepfeffer
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Paprika
  • 1/2 rote Zwiebel oder Schalotte
  • nach Belieben noch einen Spritzer Limettensaft und Petersilie!
  • Für den Gemüsequark: 250 g Quark, etwas frische Gurke und Paprika, Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Die Bohnen abgießen und abspülen. Mit dem Hafermehl, dem Wasser und den Gewürzen in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab alles gut vermixen. Es entsteht eine dickliche Paste, das ist genau richtig! Unter diese mischt ihr nun (nicht mehr pürieren!) die Haferflocken, die rote Zwiebel und den zerkrümelten Feta (und optional den Limettensaft und die Petersilie).

2. In einer Pfanne erhitzt ihr nun Öl. Ich hatte nicht mehr so viel, aber die Bällchen sollten mindestens zur Hälfte in dem Öl liegen! Dann bratet ihr sie auf irgendwo zwischen mittlerer und nicht der höchsten Hitze so lange, bis sie rundherum kross und knusprig sind. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen – fertig!

3. Für den Gemüsequark verrührt ihr einfach den Quark mit Salz und Pfeffer (Menge müsst ihr einfach abschmecken). Dann schneidet ihr etwas Gurke und etwas Paprika in ganz feine Stückchen und rührt sie unter. Nochmal abschmecken und zu den Falafel servieren.

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wenn ihr fertig seid mit Dippen kann ich ein paar gedrückte Daumen gebrauchen, damit die Jury dieses Fingerfood genauso gut findet wie ich ;))

Habt es wundervoll,

Alena

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Buddha Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen

Ja, noch eine Buddha Bowl – aber ich schwöre, ich bin den Dingern so verfallen! Sie sind einfach unglaublich lecker und die Kombinationsmöglichlichkeiten sind schier endlos.

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und da ich ja einen Hang dazu habe, Trends erst manchmal erst etwas spät zu entdecken, habe ich nun Nachholbedarf. Vor allem, weil die Buddha Bowl mittlerweile durch einen neuen Trend (man könnte es schon fast Mikrotrend nennen) abgelöst wurde. Ihr habt sicher schon von den Poke-Bowls gehört… aber dazu später mehr.

Die heutige Bowl passt übrigens noch sehr gut in die Spargelsaison, die sich leider allmählich dem Ende zuneigt. Also nutzt es aus!

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gleichzeitig manifestiert sich in dieser Buddha Bowl meine Liebe zu Lebensmitteln im Miniaturformat. Cherry-Tomaten sind so viel putziger als normale Tomaten. Rosenkohl sieht aus wie ein Kohl in winzig. Und wie süß sind bitte Mini-Gugls?!

Genauso verhält es sich auch mit Spargel. Großer Spargel – ja, lecker. Mini-Spargel?! Kreisch! Verständlicherweise geriet ich also in große Verzückung, als ich den kleinen Salatspargel an der Bude sah – ich musste ihn einfach haben!

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das mache ich übrigens manchmal ganz gerne. Beim Einkaufen inspirieren lassen und einfach auch mal etwas kaufen, das man noch nie in der Küche hatte. Das hält die Kreativität am Laufen und eröffnet ganz neue Horizonte. Schließlich ist es herrlich, neue Sachen auszuprobieren! Manchmal entstehen dabei sogar ganz tolle neue Kreationen, auf die man sonst nie gekommen wäre. Ich kann es euch also nur empfehlen!

Der Salatspargel ist jetzt keine wirklich exotische Entdeckung. Ich war trotzdem sehr angetan davon, denn man kann ihn roh essen (schmeckt ein kleines bisschen wie Zuckerschoten in etwas herber), aber natürlich auch braten. Das habe ich gemacht, dann ich liebe liebe LIEBE gebratenen Spargel. Da die Stangen so klein sind, muss man sie eigentlich nur einmal kurz durch die Pfanne rollen lassen.

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Etwas Crunch bekommt die Bowl durch geröstete Kichererbsen. Zu lecker! Man kann sie auch gut so snacken, als Chips-Ersatz oder so… aber ich fand sie als Topping für die Bowl total genial. Sie brauchen im Ofen etwa 20-25 Minuten, aber ihr könnt sie auch gut vorbereiten. Ich hatte irgendwo gelesen, dass sie frisch am besten sind, aber ich konnte am nächsten Tag keinen wirklichen Nachlass im Geschmack feststellen ;))

Die Anleitung für die heutige Buddha Bowl liest sich etwas lang, aber es sind einfach unterschiedliche Komponenten, die zubereitet werden. Es geht aber alles schnell: Das Gemüse zu schnippeln und der Couscous ist auch ruckzuck gemacht. Einzig die Kichererbsen dauern etwas länger, aber ihr könnt sie auch weglassen, wenn ihr es eilig habt. Die Mengen der Gemüse-Komponenten könnt ihr übrigens je nach Geschmack und Hunger anpassen.

Nun rede ich aber nicht länger weiter und gebe euch das Rezept. Viel Spaß beim Nachkochen!

Buddha Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen

(für 2 Bowls)

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Zutaten

  • ein Bund Salatspargel
  • 50 g Couscous
  • 70-100 ml Wasser
  • 1 TL Tomatenmark
  • 50-100 g Blattspinat (oder nach Hunger)
  • eine Handvoll Cherry-Tomaten
  • 1-2 Frühlingszwiebeln
  • eine Handvoll Radieschen
  • eine Packung Feta

für das Dressing außerdem:

  • 2 1/2 EL Tahini
  • 75 ml Olivenöl
  • 1 EL Ahornsirup oder Honig
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

für die gerösteten Kichererbsen:

  • ein Glas Kichererbsen
  • 1 TL Olivenöl
  • Pfeffer, Salz, Paprika, Kreuzkümmel

Zubereitung

1. Zuerst die Kichererbsen – wer die weglassen mag, geht gleich zu Schritt 2 über ;)) Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Kichererbsen abgießen und gut trockenreiben – dann lösen sich auch überschüssige “Hautstücke” ab, die ihr nicht mitbacken wollt. Die Kichererbsen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, mit Olivenöl beträufeln, vermengen und ca. 20 Minuten backen, bis alles schön knusprig ist. Im Anschluss noch warm in eine Schüssel geben und mit den Gewürzen vermischen.

2. Für das Dressing einfach alle Zutaten miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Spargel waschen und die Enden entfernen. Den Couscous mit dem Tomatenmark und einer Prise Salz in eine Schüssel geben und mit ca. 50-70 ml kochendem Wasser übergießen. Gut verrühren – wenn die Masse zu fest ist, einfach noch etwas Wasser hinzugeben. Beiseite stellen.

3. Den Blattspinat putzen und waschen und in eure Bowl legen – ich zupfe ihn meist noch etwas klein. Die Frühlingszwiebeln, Tomaten und Radieschen ebenfalls waschen und dann jeweils in Ringe bzw. Würfel schneiden. Die Radieschen habe ich in feine Scheiben geschnitten, das mag ich am liebsten! Den Spargel in etwas Olivenöl kurz in einer Pfanne anbraten.

4. Nun kommt der einfachste Teil: Die jeweiligen Komponenten in einer Schüssel schön anrichten. Am Ende den Feta drüber bröseln, dann das Dressing darüber geben und ganz zum Schluss die Kichererbsen darauf verteilen. Fertig!

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende und hoffe, ihr nutzt die Spargelsaison noch ordentlich aus :))

Habt es wundervoll,

Alena

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sommerliche Pasta mit Lachs und grünem Spargel

Ja, wieder ein Spargel-Rezept und ja, wieder Pasta – aber wir müssen ausnutzen, dass dieses wunderbare Gemüse noch Saison hat! Deshalb gibt es heute ein Rezept (und ein weiteres habe ich auch noch in petto ;)).

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Pasta mit Lachs und grünem Spargel sind relativ spontan und eigentlich aus Resten entstanden. Ich hatte mich nämlich bei dieser Quiche etwas mit den Mengen verschätzt. Kennt ihr das? Mir passiert das häufig.

Im Falle der Quiche war es ein ziemlich großer Hunger auf grünes Gemüse. Brokkoli, Erbsen, grüner Spargel, Frühlingszwiebeln. Als ich alles auf der Arbeitsfläche in der Küche vor mir liegen hatte, war es doch ziemlich viel. Wobei ziemlich noch untertrieben ist – es hätte niemals im Leben in die Quiche gepasst!

Also halbierte ich die Menge an Brokkoli, Spargeln und Frühlingszwiebeln. Letztere Zutaten fügten sich dann aber schon bald in meinem Kopf zu einem neuen Gericht zusammen. Angebraten! Mit Lachs! Zu NUDELN!! Mit etwas Olivenöl vermischt, jaja. Das kann nur gut sein!

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Diese Kombi wurde direkt am nächsten Tag getestet – und spontan für gut befunden. Ich hatte keine Lust auf Soße kochen, aber ich finde, sie ist gar nicht notwendig. Es schmeckt auch so ganz wunderbar herzhaft und sommerlich leicht! Für die momentanen Temperaturen ja auch ganz gut geeignet.

Gleichzeitig ist dieses Gericht das Gegenteil der momentan so hippen One-Pot-Pasta. Ich brauchte nämlich sage und schreibe drei Herdplatten mit zwei Pfannen und einem Topf. Weil der Lachs schneller den gewünschten Garpunkt erreicht hat als der Spargel, habe ich sie getrennt zubereitet. Wer keinen gebratenen Spargel mag, könnte ihn möglicherweise auch für zwei Minuten ins Nudelwasser werfen…

Da ich aber nichts so lecker finde wie gebratenen Spargel, rate ich euch unbedingt zu dieser Variante! Und manchmal ist es auch gar nicht so schlimm, viele Pfannen und Töpfe zu benutzen. Immerhin ist das doch früher immer eine Aussage über die Kochkünste gewesen, oder? Je mehr Töpfe desto versierter.

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Übrigens: Besonders gut schmeckt diese Pasta natürlich draußen. Auf dem Balkon oder im Garten, auf ein paar gemütlichen Sitzkissen und einem Glas mit kühlem Weißwein… habe ich zumindest gehört. Das lange Wochenende steht vor der Tür, da könnte man das sicher nochmal in aller Ruhe testen und überprüfen.

Insofern – ran an die Pfannen und rauf auf den Balkon (oder Garten…). Hier ist das Rezept:

Sommerliche Pasta mit Lachs und grünem Spargel

(für 2-3 Portionen)

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g grünen Spargel
  • ein halbes Bund Frühlingszwiebeln (oder nach Belieben)
  • 300 g Lachsfilet
  • die Schale einer halben unbehandelten Zitrone
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Pasta nach Hunger!

Zubereitung

1. Den Spargel von holzigen Enden befreien und eventuell das untere Drittel schälen. Waschen und schräg in etwa 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Köpfe dürfen ganz bleiben. Den Lachs waschen und eventuell von der Haut lösen. In Würfel schneiden.

2. Wasser im Topf zum Kochen bringen. Die Nudeln hineingeben und al dente kochen. In der Zwischenzeit Öl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel dazu geben. Je nach Geschmack könnt ihr den Spargel von 5-10 Minuten bei mittlerer Hitze braten lassen. Ich mag ihn mit etwas Biss, das dauert dann etwa 7 Minuten. Am Ende die Zitronenschale dazugeben – eventuell nicht alles. Ruhig erst einmal abschmecken! Der Lachs braucht ca. 5 Minuten.

3. Die Nudeln abgießen und zu den Spargelscheiben in die Pfanne geben. Verrühren und eventuell noch etwas Olivenöl hinzugeben. Den Lachs drüber verteilen und servieren.

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Könnt ihr Spargel noch sehen? Oder seid ihr froh, wenn die Saison und der Hype endlich vorbei sind? ;))

Habt es wundervoll,

Alena

Pasta mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tortiglioni mit grünem Spargel und Cherrytomaten

Zu meinen saisonalen Lieblingen gehört neben Bärlauch und Rhabarber natürlich auch Spargel. So ein tolles und vielseitiges Gemüse! Heute habe ich es euch in Kombination mit schnellen Tortiglioni mitgebracht.

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Im letzten Jahr habe ich euch schon ein leckeres Rezept gezeigt, das den Spargel mal abseits der klassischen Kartoffeln-Schinken-Kombi zeigt: Spargelpesto!

Die Geschichte, wie ich meine Liebe zu Spargel nur durch die Liebe fand… die könnt ihr dort nachlesen. Mittlerweile bin ich wirklich zu einem großen Spargelfan geworden und freue mich riesig, wenn die Saison beginnt. Gut, vielleicht freue ich mich noch ein bisschen mehr auf die Beeren-Saison – aber Spargel ist einfach so lecker und die Zeit viel zu kurz!

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Noch dazu muss ich an dieser Stelle mal hervorheben, wie fotogen dieses Gemüse doch ist. Wunderschön, oder? Dabei finde ich grünen Spargel fast noch ein bisschen hübscher. Die kleinen zarten Triebe am Kopf, die manchmal aussehen wie ein Mini-Spargel… die Natur ist ein wahrer Künstler!

Grünen Spargel esse ich übrigens am liebsten gebraten. Für dieses Rezept hatte ich ihn ursprünglich auch erst angebraten. Dann kam er jedoch in die Soße und köchelte recht lange noch vor sich hin. Da hatte sich das schöne Braten gar nicht gelohnt… also lieber entweder kurz mit den Nudeln kochen, oder anbraten und erst ganz zum Schluss in die Soße geben.

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Man beachte übrigens das Farbkonzept meiner Fotos! Bin ich ja fast ein bisschen stolz drauf, obwohl ich es so gar nicht geplant hatte. Oder vielleicht nicht bewusst – nach sechs Jahren Kunstgeschichtsstudium ist es vielleicht auch mittlerweile einfach so selbstverständlich, dass ich darüber gar nicht groß nachdenken musste. Mir fiel es erst auf, als ich die Fotos bearbeitete und dachte: “Huch, grüner Spargel, rote Tomaten – grüne und rote Blumen! Wie gut das passt!”

Über solche kleinen Dinge freue ich mich. Ist doch schön, oder? Darauf schenke ich euch jetzt ein Glas Wein ein und erzähle euch, wie ihr diese wunderbaren Tortiglioni nachkochen könnt:

Tortiglioni mit grünem Spargel und Cherrytomaten

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • Tortiglioni (Menge nach Geschmack und Hunger)
  • 500 g grüner Spargel
  • 200 g Cherrytomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Zehe Knoblauch (nach Geschmack)
  • 75 ml Weißwein
  • ein Becher Crème fraîche
  • eine Handvoll Blätter frischen Basilikum
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Die Schalotte und den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Cherrytomaten waschen und vierteln. Vom Spargel die Enden abschneiden und bei Bedarf das untere Drittel schälen. Schräg in etwa 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Köpfe ganz lassen.

2. Das Nudelwasser aufsetzen. Die fein geschnittene Schalotte und Knoblauch in etwas Öl anschwitzen. Mit dem Weißwein aufgießen und etwas reduzieren. Dann die Crème fraîche einrühren und köcheln lassen. Die Nudeln in gesalzenem Wasser kochen – dabei 3 Minuten, bevor sie fertig sind, den Spargel dazugeben. Blanchieren lassen, bis die Nudeln fertig sind. Abgießen.

3. Wenn der Spargel zu den Nudeln ins Wasser hüpft, dürfen die Tomaten in die Soße und dort noch kurz köcheln. Den Basilikum hacken und kurz vor Ende in die Soße geben. Die Nudeln und den Spargel dazu geben und gut vermengen. Fertig!

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Cheers, ihr Lieben – genießt die Spargelzeit, die jetzt zum Glück erst richtig losgeht :)) Und wenn ihr mögt, verratet mir euer liebstes Spargelgericht in den Kommentaren!

Habt es wundervoll,

Alena