Bücher für den Sommerurlaub mit Kathalog - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bücher für den Sommerurlaub mit Kathalog {Gastbeitrag}

Wenn ihr diesen Artikel lest, befinde ich mich bereits im Sommerurlaub! Für mich und Herrn Wunderbrunnen geht es auf einen Roadtrip durchs Baltikum. Von dort bringe ich hoffentlich viele schöne Eindrücke mit 🙂

Damit es hier in der Zwischenzeit nicht allzu ruhig ist und ich mir im Urlaub keine Gedanken über Blogbeiträge machen muss, habe ich mir ein paar Gäste eingeladen. Gastblogger hatte ich hier bereits zu meinem Blog-Geburtstag (hier nachzulesen). Für den Sommerurlaub wollte ich die ganze Sache aber etwas auflockern und habe Blogger aus unterschiedlichen „Genres“ eingeladen. So ein Blick über den Tellerrand (höhö, was ein Foodblogger-Wortwitz) ist ja auch mal schön, oder?

Den Anfang macht die wunderbare Katha von Kathalog. Ebenfalls ein hervorragendes Wortspiel, wie ich finde 🙂 Kennengelernt haben wir uns über Instagram – ich liebe ihre Account und finde ihren Blog so inspirierend! Übrigens ist Katha Teil des #booksandhotdrinkstuesday, einer sehr coolen Aktion. Schaut mal vorbei und wenn ihr Lust habt, könnt ihr dort auch mitmachen!

Nun aber zurück zum Sommerurlaub. Ich finde ja, dass man nirgendwo besser lesen kann als im Sommerurlaub und deshalb hatte ich Katha um einen Beitrag zu dem „Thema“ gebeten. Ich freue mich schon, was sie uns zu erzählen hat – und überlasse ihr nun hiermit die Bühne. Willkommen, liebe Katha! <3


Moin Moin!

Dank einer wunderbaren Aktion der tollen Alena habe ich heute die Ehre, hier zu schreiben. Aber erstmal sei kurz geklärt, wer ich bin. Ich bin Katha, vom Blog Kathalog und eine Bücher- und Kultur-affine junge Berlinerin, die querbeet von Buch-Rezensionen über Reiseberichte bis hin zu Café-Empfehlungen in der Hauptstadt alles auf ihrem Blog loswird. Ich habe ein Herz für Blumenmuster, Torten, Teetrinken und alte Geschichten, aber lese prinzipiell jedes Genre, wenn die Geschichte stimmt.

Sommer, Sonne, Verreisen – und was braucht man als bibliophile Person? Eine Sommerlektüre, egal ob auf dem Weg oder gemütlich zu Hause bei frischer Limonade. Deshalb wurde ich von Alena gebeten, ein paar Empfehlungen loszuwerden (was eine große Ehre ist, bei all den Bücherblogs, die in den Unweiten des Internets existieren!). Ich habe versucht bei diesem Beitrag eine bunte Mischung aufzustellen, sodass für jeden etwas dabei ist!

Davor sei noch kurz gesagt, dass für mich ein klassisches Sommer-Urlaubsbuch sich vor allem durch eine allgegenwärtige Leichtigkeit auszeichnet, wie ein frisches Sorbet-Eis, an dem man sich erfreut, es einem aber nicht schwer im Magen liegt. Lustigerweise habe ich bei der Auswahl auch gemerkt, dass ich diese Bücher tatsächlich alle in den Sommermonaten der letzten Jahre gelesen habe und bis auf den Krimi auch alle im Sommer spielen.

1. Roman: Lebensnah, nachdenklich und chaotisch lustig – Benedict Wells: Becks letzter Sommer

Robert Beck wollte nicht wirklich Lehrer werden, doch nun unterrichtet er seit Jahren vom Leben ernüchtert an einem Münchener Gymnasium. Als er sich jedoch in die blutjunge Kellnerin Lara verliebt und im Musikunterricht endlich ein Talent entdeckt wird, sein Leben komplett rumgewirbelt – und seine Mid-Life-Crisis auch. Beck versucht, das neue Talent, den mysteriösen Jungen Rauli Kantas, zu fördern und erlebt dabei eine Fahrt aus Liebeschaos mit Lara und Neid auf das Ausnahmetalent, das er selbst gern wäre. Alles steuert unweigerlich auf einen verrückten Roadtrip zu, bei dem man lachen, ungläubig den Kopf schütteln und nachdenklich mitphilosophieren kann. Wells schafft es in diesem Roman facettenreich die Mid-Life-Crisis Becks einfach loszuerzählen und mit Tempo und Spaß für eine besondere Geschichte zu sorgen und greift dabei ernste und alltägliche Lebensthemen und –fragen auf.

2. Krimi: Das Berlin der 20er Jahre erkunden mit einem Stil und etwas Schnauze – Susanne Goga: Leo Berlin

Berlin in den frühen 1920ern: Der Kriminalkommissar Leo Wechsler bekommt einen merkwürdigen Fall zugewiesen. Ein Wunderheiler, der erschlagen wurde – nur gibt es keine Zeugen. Einziger Anhaltspunkt ist scheinbar, dass er Kunden der noblen Gesellschaft hatte. Kurz darauf geschieht ein weiterer Mord, diesmal ist es eine Prostituierte – können diese zusammenhängen? Leo Berlin ist ein interessanter historischer Krimi, der sehr gut recherchiert ist und durch Authentizität glänzt und perfekt, um auf Reisen etwas zwischendurch zu lesen, da der Krimi-Teil eher deduktiv als fesselnd und leider auch ein bisschen voraussehbar ist. Das vergisst man aber gerne bei den sehr lebendig und vielfältigen Charakteren, die wundervoll in die Zeit eingewoben sind. Dies ist definitiv die Stärke des Buches ist, man verliert sich wahrlich in der Zeit der 20er!

3. Humor: Einfach lachen über schrullige Figuren – Marina Lewycka: Caravan

Mit großer Hoffnung kommen Arbeitssuchende als Erdbeerpflücker aus Polen, der Ukraine, Afrika und China nach Großbritannien, um dort zu arbeiten und vielleicht sogar das große Glück zu finden. Doch erstmal da angekommen trifft die irrwitzige Kombination aus den verschiedensten Menschen auf eine ausbeuterische Farm – und ein irres Abenteuer. Etwas abgedreht, definitiv verrückt, urkomisch, extrem albern und mit einer Portion Zynismus hat mich dieser Roman vor einigen Jahren dazu gebracht, gut zu lachen und Marina Lewycka in mein Herz zu schließen (und ihre ganzen anderen Bücher zu lesen, von denen ich auch „Das Leben kleben“ herzlich empfehlen kann).

4. Klassiker: Eine zeitlose, emanzipierte und herrlich zynische Liebesgeschichte – E.M. Forster: Zimmer mit Aussicht

Florenz um 1900: Die Engländerinnen Lucy Honeychurch und Miss Barlett gehen gemeinsam auf eine Bildungsreise in Florenz und stellen in der Pension verärgert fest, dass sie entgegen der Planung kein Zimmer mit Aussicht erhalten – bald kommt heraus, das die Pension voller Briten ist und das Vater-Sohn Duo Emerson bietet den Damen freundlich an ihr Zimmer zu tauschen – ein gesellschaftlicher Fauxpas! – was sie nach langer Diskussion annehmen. Über die Zeit zeigt sich, dass die Emersons scheinbar überall sind und dass sich der Sohn George in Lucy verliebt ist, was sie in einen Konflikt mit ihren eigentlichen Hochzeitssplänen bringt. Gesellschaftlicher und persönlicher, freier Willen stehen einander gegenüber. Ein geistreicher Klassiker mit modernem Ton, der viel mehr als eine Gesellschaftskomödie oder eine Liebesgeschichte ist, sondern zu Autonomie des Geistes aufruft und dabei herrlich über die feine britische Gesellschaft des frühen 20. Jahrhunderts spottet.

5. Historische Familien Saga: Eine sizilianische Insel und eine liebenswürdige, besondere Familiengeschichte mit Höhen und Tiefen – Catherine Banner: Die langen Tage von Castellamare

Das ehemalige Findlingskind Amedeo Esposito erhält Anfang des 20. Jahrhunderts eine Stelle als Arzt auf einer kleinen Insel vor Sizilien namens Castellamare. Der Roman erzählt die Geschichte der Familie über ganze vier Generationen, von 1914 bis 2009, von Amedeo bis zu seiner Urenkelin Lena. Dabei erlebt die Insel viele Skandale, geht durch Zeiten von Faschismus und Kommunismus, Modernisierungen und Krisen. Mittelpunkt bleibt die Bar der Familie „Das Haus am Rande der Nacht“, die mal mehr, mal weniger von den Familienmitgliedern geliebt wird. Bewegend, wunderschön geschrieben und ruhig berichtet der Roman über eine Familie eingebettet in ein ganzes Jahrhundert, welches mit seinen Beschreibungen auch Lust auf Italienurlaub macht.

Kennt ihr ein paar der oben genannten Büchern? Und was macht für euch das perfekte Sommerbuch aus? Schreibt es gern in die Kommentare.

Zu guter Letzt möchte ich mich nochmals bei Alena für diese wunderbare Aktion bedanken. Für mich war es eine ganz neue Erfahrung, auf einem anderen Blog zu schreiben.

Liebe Grüße

Katha

 

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo August! + Lieblinge für den Sommer

Da ist er, der August! Der Juli ist unglaublich schnell vergangen und da der Sommer auch gerne die Angewohnheit hat, schneller vorbei zu sein als man gucken kann, möchte ich euch heute ein paar meiner Lieblinge zeigen. Damit kann man das Summer-Feeling quasi vervielfachen! 🙂

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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1. Bücher-Lieblinge

Ich habe dieses Jahr tatsächlich noch nichtmal ansatzweise so viel gelesen wie ich eigentlich gerne hätte. Meine Liste mit Büchern, die ich lesen möchte, ist sehr lang. Das ist sie allerdings schon lange 😉 Da ich aber finde, dass der Sommer absolut zum Lesen einlädt – im Freibad, auf der Picknickdecke, abends auf dem Balkon – wird sich an der Bücherliste bald etwas ändern. Hoffentlich. Denn es gibt immer schöne Momente zum Lesen!

Da bei vielen auch die Urlaubszeit ansteht, dachte ich mir, ich schreibe euch zwei meiner Lieblinge auf. Zwei Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe, haben nämlich tatsächlich Eindruck auf mich gemacht. Kennt ihr das, wenn man ein Buch liest und so begeistert davon ist, dass man allen davon erzählen muss? So ging es mir mit diesen beiden:

„Die Hochzeit der Chani Kaufman“ von Eve Harris (2015)

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich habe dieses Buch von einer Freundin geschenkt bekommen und war direkt von Anfang an begeistert. Es geht um die 19-jährige Chani Kaufmann, die mit ihren Eltern und sieben Schwestern in einer jüdisch-orthodoxen Gemeine lebt. Wie nicht anders zu erwarten stellt die Suche nach einem für sie geeigneten Bräutigam eine Herausforderung für die Familie dar, da Chani ihren ganz eigenen Kopf hat. Den aktuellen Kandidaten Baruch hat  Chani nun schon mehrmals getroffen und eigentlich stehen die Chancen gut, wäre da nicht Baruchs wohlhabende Familie, die mit Chani (und ihrer mittellosen Familie) nicht einverstanden ist.

Der zweite, parallel laufende Handlungsstrahl erzählt von der Rebbetzin Zilberman. Sie ist die Frau des Rabbis und wählte dieses Leben aus Liebe zu ihrem Mann. Gleichwohl hatte sie ihr Leben anders geplant und merkt nun, wie sie sich von den Zwängen und Konventionen zusehends eingeengt fühlt. Ironischerweise ist es ihre Aufgabe, den angehenden Bräuten (unter ihnen Chani Kaufman) eben diese Konventionen nahezubringen und sie so auf ihre Leben in der Ehe vorzubereiten.

Das Buch war für mich persönlich sehr fesselnd – wie viel Realität die Autorin tatsächlich abbildet, kann ich natürlich nicht beurteilen. Gleichzeitig habe ich jedoch den Eindruck, einen kleinen Einblick in die jüdisch-orthodoxe Kultur bekommen zu haben. Komische Elemente wie die Versuche seitens Baruchs Mutter, die Ehe irgendwie zu verhindern, machen das Buch ebenso aus wie ernste Momente, wenn es um die an ihrem Leben zweifelnde Rebbetzin geht. Es ist keine lustige Sommerlektüre, aber leicht geschrieben und gut zu lesen – ich hatte es innerhalb weniger Tage durch!

(Falls ihr Lust bekommen habt – das Buch findet ihr auf Amazon: HIER)

„Altes Land“ von Dörte Hansen (2015)

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Als ich vor ein paar Wochen mit der Bahn unterwegs war, einen Anschlusszug nicht bekam und aufgrund dessen anderthalb Stunden am Bahnhof festhing (natürlich OHNE Buch), stöberte ich etwas im dortigen Buchladen. Das mache ich auch gerne, wenn ich nicht so viel Zeit überbrücken muss – aber an diesem Tag wollte, nein musste ich tatsächlich auch ein Buch kaufen. Mein Blick fiel auf „Altes Land“ und fühlte mich als gebürtiges Nordlicht direkt angesprochen. Ich schlug die erste Seite auf, las sie und kaufte das Buch. Das sind ehrlich gesagt immer die besten Käufe 😉

In „Altes Land“ geht es um das Flüchtlingskind Vera, das 1945 mit seiner Mutter aus Ostpreußen flieht und auf einem Hof im Alten Land landet. Dort fühlt sie sich zeitlebens nicht richtig zuhause und förmlich abhängig von dem alten und kalten Bauernhaus. Dennoch bleibt sie dort – mangels Alternativen und auch wegen ihres durch den Krieg traumatisierten Stiefvaters, um den sie sich rührend kümmert.

60 Jahre später steht plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür, ihrerseits ebenfalls geflüchtet – allerdings aus Ottensen, aus ihrem Alltag und vor ihrem Mann, der sie betrogen hat. Nun tritt Anne in Veras Leben, an der Hand ihren kleinen Sohn. Beide stellen Veras Leben gehörig auf den Kopf.

Das Buch kann ich vor allem deshalb empfehlen, weil es sehr „schnörkellos“ geschrieben ist. Die Handlung läuft ziemlich geradeaus, es gibt also keinen wirklichen Spannungsbogen. Das ist aber nicht weiter dramatisch, denn sowohl die Figuren als auch ihre Eigenarten sind herrlich beschrieben, immer nachvollziehbar und trotz aller Ernsthaftigkeit der im Buch beschriebenen Themen kommt auch der Humor nicht zu kurz. Es lässt sich wunderbar flüssig lesen und ist deshalb meiner Meinung nach einfach perfekt für den Sommer!

(Und HIER ist der Amazon-Link.)

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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2. Film-Lieblinge

Eigentlich habe ich nur einen Sommer-Liebling, aber der ist auch wirklich konkurrenzlos: „Vaiana“. Der aktuellste Film der Walt Disney Animation Studios ist seit April auf Blu-Ray, DVD und digital erhältlich.

Ich liebe Animationsfilme allgemein und Pixar- und Disney-Filme im Besonderen und war von diesem Film einfach nur verzaubert. Es geht in Kurzform um die Prinzessin Vaiana, die mit ihrem Stamm auf einer fiktiven Insel irgendwo in der Südsee lebt (Achtung, Fernweh-Alarm!) und sich im Laufe des Films auf die Spuren ihrer Urahnen begibt und gemeinsam mit dem Halbgott Maui ihre Insel retten muss.

Die Figuren sind durchweg liebevoll animiert, die Landschaft ist atemberaubend schön – man möchte direkt genau dort hinreisen – und auch der Soundtrack hat mich mit den typischen Ohrwurm-Liedern in seinen Bann gezogen.

Obwohl es wie in so vielen Disney-Filmen auch um das Thema der Selbstfindung der Hauptfigur geht, ist Vaiana doch anders als die üblichen (europäischen) Prinzessinnen aus älteren Disney-Filmen. Für sie steht nicht die Suche nach dem Traumprinzen oder der Liebeskummer aufgrund dessen im Vordergrund – sie will dorthin, wo noch niemand zuvor gewesen ist, sie will ihr Volk retten und sie strebt danach, eine großartige Nachfolgerin des Stammeshäuptlings, ihrem Vater, zu sein. Der Film erhält dadurch einen modernen Twist und ich finde, solche Disney-Prinzessinnen braucht es viel mehr – starke Frauen, die als großes Vorbild durchgehen!

Wer also Lust auf einen visuell traumhaft schönen Film mit einer starken Hauptfigur hat, dem sei dieser Film empfohlen. Und ja, man kann auch als Erwachsener Disney-Filme lieben!

3. Beauty-Lieblinge

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wer vielleicht schon seine Sommer-Lektüre hat und meinen neuen Lieblingsfilm auch schon gesehen hat, der kann sich eventuell an meinen zwei Neuzugängen im Badezimmer erfreuen:

Bei Rituals gibt es derzeit eine Limited Edition, die sommerlich frisch duftend daherkommt – diese Leichtigkeit wird auch durch das Design auf der Verpackung aufgegriffen. Es gibt ein Peeling, einen Duschschaum, eine Body Lotion und ein Körperspray. Ich habe nur die ersten beiden in meinem Badezimmerschrank stehen, bin aber durchweg begeistert! Der Duft nach Verbene und Petitgrain (Bitterorange) ist sowohl frisch als auch sanft – nicht so kräftig zitronig, wie man das häufig von sommerlichen Körper-Produkten kennt, aber trotzdem spritzig und leicht.

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ihr findet die Produkte online hier: Rituals Limited Edition Express your Soul
Und natürlich in allen Rituals-Shops!

Worauf ich mich sonst noch freue…

Im August sind wir auf zwei Hochzeiten eingeladen und ich bin mir sicher, dass es ganz wundervoll wird. Auf einer dieser Hochzeiten bin ich Trauzeugin und schon fast so aufgeregt wie die Bräute selber! Was gibt es Schöneres, als die Liebe zu feiern? Ich kann mir nichts vorstellen.

Das untere Bild ist übrigens bei der standesamtlichen Trauung entstanden, die im ganz kleinen Kreis gefeiert wurde. Nur diese kleine Zeremonie war schon so wundervoll und besonders, dass ich gar nicht weiß, wieviele Freudentränchen ich wohl zur großen, „richtigen“ Feier verdrücken werde!

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Der August ist für viele auch der Urlaubs-Monat schlechthin – auch für uns! Es geht ins Baltikum und ich freue mich schon riesig darauf. In der Zeit werden hier ein paar Gastblogger das Zepter übernehmen und auch darauf freue ich mich!

Davon abgesehen habe ich das hier im August vor:

  • jeden einzelnen Sonnentag auskosten
  • endlich einmal wieder Eistee selbermachen
  • Unmengen an Wassermelone und Eis essen
  • meinen Stapel an ungelesenen Büchern reduzieren
  • im Urlaub die Ruhe genießen
  • aber mich an den richtig heißen Tagen insgeheim auf den Herbst freuen 😀

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich hoffe, ihr habt einen herrlichen August und falls geplant, ganz tollen Urlaub! Erzählt mir gerne, was ihr so vorhabt 🙂

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juli! + Spaziergang über die Gerstenfelder

Heute begrüßen wir den Juli – und da ich noch eine Menge Gerstenfelder-Fotos zu zeigen habe, nutze ich diesen Anlass ;))

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Entstanden sind sie, als ich vor zwei Wochen bei meinen Eltern zuhause war. Papa Wunderbrunnen hatte Geburtstag und das wurde logischerweise gefeiert (wie wir letztes Jahr gefeiert haben, könnt ihr HIER und HIER nachlesen). Als unsere Verwandten gesättigt, glücklich und zufrieden auf dem Weg nach Hause war und wir alles aufgeräumt hatten, machten wir einen abendlichen Spaziergang.

Die Runde führte uns durch viele Felder, aber am meisten hatten es mir wie üblich die Gerstenfelder angetan. Ich finde die haarigen Ähren einfach so wunderschön! Das ganze Feld sieht aus, als wäre es ganz weich und flauschig. Als ob man sich am liebsten einmal hineinwerfen möchte und kuschelig gebettet wäre. (Was man vermutlich nicht ist und auch nicht ausprobieren sollte, aber … es sieht eben einfach so aus!)

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Passenderweise wehte eine leichte Brise, sodass das Feld in Bewegung noch sanfter und weicher wirkte. Das liebe ich an meiner Heimat Schleswig-Holstein: Die seltene Windstille, die auch so manchen heißen Sommertag erträglich machten kann. (Kann. Nicht muss, es gibt auch Tage, da steht die Luft. Und die andererseits häufiger schwülen Tage durch die höhere Luftfeuchtigkeit lassen wir jetzt einfach mal außer Acht…;))

Ich war jedenfalls froh, dass ich mir (einer spontanen Eingebung folgend), die Kamera geschnappt hatte und diese Fotos machen konnte. Ok, ich muss zugeben: So spontan war die Eingebung nicht. In meiner Familie gibt es nämlich eine Art „Trauma“, das maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass ich meine Kamera quasi ständig (und manchmal auch unnötigerweise) mitschleppe. Obwohl ich besagtes Trauma gar nicht selbst durchlebt habe!

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Es ist nämlich so: Meine Eltern waren vor vielen Jahren einmal in Rom, lange vor Smartphones und Digitalkameras. Vielleicht gab es letztere doch schon, aber das ist unerheblich.

Mama und Papa Wunderbrunnen beziehen also ihre Unterkunft gegenüber der Engelsburg und beschließen, noch kurz in Richtung Petersdom zu gehen. Nur kurz, mal gucken. Papa Wunderbrunnen beschließt, seine Kamera nicht mitzunehmen. Sie wollen ja nur mal kurz gucken.

Auf dem Weg zum Petersdom hören sie eine Art Singsang, der vom Petersplatz zu kommen scheint.

„Ist das… ist da der Papst?“ – „Das ist doch nicht der Papst!“ (So in etwa hat sich der Dialog wohl zugetragen.)

Doch. Doch, das ist der Papst! Eine Messe auf dem Petersplatz feiernd. Und er fährt in seinem Papamobil nicht weit von meinen Eltern entfernt vorbei. Ohne Kamera.

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Gut, ich gebe zu – man braucht nicht für jeden Moment im Leben eine Kamera. Es gibt Momente, die sind einfach so schön und wertvoll, da braucht es keine Kamera, um sie festzuhalten. Und manche Momente gehen kaputt, wenn man sie nur durch die das Handy oder die Kamera sieht. Manches muss man einfach leben.

Dennoch: die Worte „Das ist doch nicht der Papst!“ haben sich seither ins Gedächtnis gebrannt und werden gerne geäußert, wenn jemand laut überlegt, die Kamera zuhause zu lassen. Ich war froh, dass ich sie dabei hatte und ein paar herrliche Impressionen der Gerstenfelder einfangen konnte.

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Für diesen Juli wünsche ich euch viele schöne und besondere Momente, die vielleicht auch nicht alle eine Kamera brauchen, um im Gedächtnis zu bleiben. Genießt die Zeit!

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Mai! – und die große Rapsfeld-Liebe

Hallo, du wunderschöner Wonnemonat Mai! Ich liebe den Mai, denn die Zeichen stehen noch mehr auf Frühling als im APril, vielleicht schon eine Idee weit auf Frühsommer. Die Spargelzeit ist in vollem Gange und mit etwas Glück gibt es schon die ersten Beeren.

Mein heutiger Begrüßungspost soll aber gar nicht so sehr vorausschauend auf den Mai sein. Vielmehr möchte ich euch ein paar Eindrücke vom vergangenen Wochenende zeigen, das ich gemeinsam mit Herrn Wunderbrunnen in seiner Heimat verbracht habe. Unsere Eltern waren auch mit von der Partie und so war das Wochenende bestimmt durch viel Spaß, Liebe, gutes Essen und so schöner Landschaft, dass wir vor lauter Motive gar nicht wussten, was wir zuerst fotografieren sollten.

Also schnappt euch einen Tee, lehnt euch zurück und genießt die Bilderflut!

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Herr Wunderbrunnen kommt zwar ganz ursprünglich aus Berlin, ist aber im schönen Landkreis Schaumburg in Niedersachsen aufgewachsen. Seine Mutter wohnt in einem gemütlichen alten Bauernhaus mit einem zauberhaften Garten. Es ist der klassische Traum eines Bauerngartens, der sich im Frühling noch zurückhaltend präsentiert, aber im Sommer in Blütenpracht explodiert.

An jeder Ecke findet sich ein Detail, das zum Betrachten einlädt. Kleine Gnome oder Herzen – es gibt so viel zu Schauen und alles ist unglaublich liebevoll gestaltet. Der große Apfelbaum steht in Blüte und meine Mama und ich kommen aus dem begeisterten Quietschen gar nicht mehr raus.

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Das Highlight befindet sich aber direkt an der Grenze zum Garten: Ein riesiges Rapsfeld liegt dort. Genau dort, wo jedes Jahr ein anderes Getreide wächst, erfreut uns jetzt die knallig gelbe Blütenpracht. Dahinter weitere Wiesen, eine Reihe kleiner Dörfer, Höfe, Bäume… plattes Land, soweit das Auge reicht und wie ich es sonst nur aus meiner Heimat Schleswig-Holstein kenne.

Der Blick erreicht tatsächlich irgendwann eine Grenze: die Porta Westfalica, die an diesem klaren Wochenende besonders gut auszumachen ist. Unser Blick bleibt aber meistens doch eher beim Rapsfeld. Bei dem Ausblick kein Wunder…

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Auch der Kater leistet uns viel Gesellschaft. Ich habe immer das Gefühl, dass er weiß, wie hübsch und fotogen er ist und extra doll posiert, sobald die Kamera in der Nähe ist.

(Manchmal würde man doch auch gerne Katze sein, oder? ;))

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Einen kleinen Ausflug in die Umgebung machen wir trotz der schönen Aussicht, die wir auch vom Küchenfenster und den Schlafzimmern haben. Von der Schaumburg aus machen wir eine kleine, aber sehr schöne Wanderung zur Paschenburg. Auf dem Weg kommen wir plötzlich an ein paar Bärlauch-Pflanzen vorbei. Die Begeisterung ist groß, aber kaum zwanzig Meter weiter sind die Hänge auf einmal übervoll! Es sieht so aus, als würde der Bärlauch sich wie ein Fluss die Hänge hinunter ergießen. Definitiv eine lohnenswerte Stelle, wenn man denn etwas zum Transportieren dabei hätte…

Auch an Waldmeister-Pflanzen kommen wir vorbei. Als die Sonne sie bescheint, ist plötzlich der gesamte Wald vom Duft erfüllt (wir denken natürlich alle sofort an Götterspeise ;)).

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Von der Paschenburg aus bietet sich ein traumhaft schöner Ausblick auf das Wesertal. Immer wieder findet sich ein gelber Fleck in dem Flickenteppich der grünen Wiesen und Felder. Wer also jemals in dieser Gegend unterwegs ist – dieser Ausblick ist wirklich sehenswert!

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Auf dem Rückweg nach Hause gibt es einen Abstecher zum Schloss Bückeburg, wo wir eine Runde durch den Park drehen. Die Kirschbäume blühen prächtig und dank der Sonne und dem eingeschlafenen Wind ist es zum ersten Mal an diesem Tag wirklich warm.

Dabei treffen wir auf ein hübsches Albino-Pferd, mehrere Enten und ein Brautpaar, das unter dem Kirschbaum fotografiert wird. Inklusive Äste schütteln, für einen schönen Blätter-Konfettig-Regen!

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Am Abend genießen wir den Sonnenuntergang über dem Rapsfeld am Haus und sind der Meinung, dass der Raps ewig blühen müsste!

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Am nächsten Tag machen wir noch einen weiteren Spaziergang, diesmal auf einem Hügelchen direkt hinter dem Dörfchen Soldorf. Schon auf dem Weg dorthin sehen wir so viele Rapsfelder, dass man das Gefühl hat, es gäbe dieses Jahr nichts anderes. Knallgelbe Pracht wohin das Auge reicht! Wir können uns kaum sattsehen.

Vom Hügel aus bietet sich uns eine traumhafte Aussicht über sanft geschwungene Felder. Raps ohne Ende, einige Felder knallig, auf einigen blüht er noch nicht ganz so stark. Das ergibt ein wunderschönes Spiel aus gelben Schattierungen, vereinzelt versetzt mit zartem Grün.

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Oben auf dem Hügel befindet sich eine Windmühle und nach unserem kleinen „Abstieg“ gönnen wir uns ein Eis in der Eisdiele in Rodenberg. Große Empfehlung – wir sind einhellig der Meinung, dass es dort bis Rom (und dort bei Giolitti) das beste Eis gibt ;))

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nach alter Walpurgisnacht-Tradition machten wir am Abend des 30. Aprils ein Feuer. Tatsächlich finde ich, dass einige der Funken-Formationen ein bisschen an Hexen erinnern… mit wehenden Haaren! Es lebe die lange Verschlusszeit der Kamera ;))

Vielleicht ist das eine neue Form des Bleigießens – statt des Bleiklumpens interpretiert man nun die Formen der Flammen…

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Mit diesen Impressionen wünsche ich euch nun einen herrlichen Mai! Genießt den heutigen Feiertag <3

Habt es wundervoll,

Alena

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Omas Zitronenkuchen zur (Geburtstags-)Feier des Tages!

Heute ist in vielerlei Hinsicht ein besonderer Tag: Zum einen habe ich Geburtstag. Ich werde den Tag mit einer lieben Freundin verbringen, Kuchen für meinen Besuch morgen backen und mit Herrn Wunderbrunnen Spargel essen. Rundum perfekt also! Perfekt ist auch der Zitronenkuchen, den ich euch heute mitgebracht habe. Am Geburtstag gibt man schließlich einen Kuchen aus :))

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zum anderen ist der Zitronenkuchen mein Beitrag zu Madame Desserts Blogparade zum Thema „Geburtstag im Schlaraffenland“. Hinter Madame Dessert steht die zauberhafte Eva, die ihren Blog mit viel Liebe und Herzblut betreibt. Ihr findet dort überwiegend süße Leckereien, bei denen euch garantiert das Wasser im Mund zusammenlaufen wird!

Nun feiert die liebe Eva am 24. April ihren 30. Geburtstag und hat sich zu diesem Anlass viele Blogger eingeladen – ob Food oder DIY, es wird in jedem Fall schön! Und in meinem Fall auch lecker, denn ich wurde zu dieser wundervollen Runde eingeladen und fühle mich sehr geehrt.

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eva gehört zu den Menschen, die man sofort und auf  Anhieb gern hat. Sie hat eine ganz außergewöhnlich fröhliche und offene Art – wenn man von so einer Erscheinung angestrahlt wird und umarmt wird, dann kann man nicht anders, als direkt ihre Freundin sein zu wollen! Und genau solche Leute brauchen wir viel mehr auf der Welt.

Also liebe Eva: auch wenn es noch drei Tage hin ist, wünsche ich dir zu deinem Geburtstag alles nur vorstellbar Liebe und Gute! Mögen alle deine Wünsche in Erfüllung gehen und dein neues Lebensjahr randvoll mit lieben Menschen, gutem Essen und ganz viel Gesundheit sein! Und natürlich wünsche ich dir auch weiterhin so viel Erfolg und kreative Ideen für deinen Blog :))

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dass ich einen Zitronenkuchen zur Blogparade beisteuere, hatte ich zwar ursprünglich geplant, nicht aber die Umstände. Die Geschichte dazu erzähle ich euch aber nicht heute, sondern mache ein bisschen einen auf #teaser #staytuned. Alles nur, damit ihr ganz unglaublich neugierig bleibt, was ich denn da wohl Geheimnisvolles zu erzählen habe, gnihihi.

Also. Zurück zum Zitronenkuchen! Ich muss dazu gestehen, dass das einer meiner liebsten Kuchen aller Zeiten ist. Natürlich würde ich vermutlich etwas Ähnliches sagen, wenn ich jetzt mein Lieblings-Schokoladenkuchen vor mir stünde… aber nein, dieser Zitronenkuchen ist wirklich einer meiner Lieblinge.

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und es muss dieses eine bestimmte Rezept sein, denn es ist das von meiner Oma und es ist Gesetz, dass Omas Rezepte immer die besten sind! So hat vermutlich jede Familie ihr ganz eigenes und weltbestes Zitronenkuchen-Rezept.

Meine Oma backt diesen Kuchen eigentlich immer als Blechkuchen. So habe ich ihn kennengelernt und so backt meine Mama ihn auch immer. Der Grund ist ganz einfach: Ein Blechkuchen hat die größtmögliche Fläche für ganz viel zitronigen Zuckerguss. Und da der Zuckerguss beim Zitronenkuchen quasi essentiell wichtig ist, versteht sich diese Logik von selbst.

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nun bin ich aber auch ein großer Fan von Gugelhupfen (wie ist eigentlich die Mehrzahl – Gugelhupfs? Hüpfe?) und beschloss, den Zitronenkuchen einmal in dieser Form auszuprobieren. Was soll ich sagen – ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden! Optisch macht er richtig was her und wenn man den Zuckerguss etwas dickflüssiger anrührt, läuft auch nicht direkt alles runter, sondern bleibt hübsch auf dem Kuchen kleben.

Eine Variante wäre eventuell noch, den Kuchen mit Löchern zu versehen, in die der Guss dann reinläuft… das probiere ich beim nächsten Mal aus. Nun bekommt ihr aber erstmal das Rezept. Das Rezept meiner Oma. Haltet es in Ehren! :))

Zitronenkuchen

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 200 g zimmerwarme Butter
  • 200 g Zucker
  • 3 Eier
  • 100 g Speisestärke
  • 300 g Mehl
  • 3 gestrichene TL Backpulver
  • 125 ml Milch
  • geriebene Schale und Saft einer Bio-Zitrone
  • Puderzucker
  • Saft einer weiteren Zitrone

Zubereitung

1. Den Ofen auf 160 Grad vorheizen. Eine Gugelhupf-Form gut einfetten. Das Mehl, die Stärke und das Backpulver in einer Schüssel vermengen. Die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen. Alles bereitstellen.

2. Die Butter schaumig schlagen. Diesen Punkt habe ich früher oft unterschätzt – dabei ist es wirklich wichtig! Ihr dürft die Butter ruhig 10 Minuten lang schlagen ;)) Dann unter ständigem Weiterschlagen nach und nach die Eier, den Zucker und die Zitronenschale hinzugeben. Zum Schluss den Zitronensaft einfließen lassen.

3. Nun abwechselnd Mehl und Milch hinzugeben – ich nehme immer jeweils ein Drittel. Dabei immer nur so lange mixen, bis sich alles gerade so vermengt hat. Den Teig anschließend in die Gugelhupf-Form geben und glatt streichen. Auf der zweituntersten Schiene backen – bei mir hat es 45-47 Minuten gedauert, bis der Kuchen durch war und eine schöne, goldene Farbe hatte. Es kann aber von Ofen zu Ofen variieren, macht also lieber schon früher eine Stäbchenprobe und schiebt ihn notfalls nochmal rein ;))

4. Wenn der Kuchen etwas abgekühlt ist, könnt ihr ihn aus der Form stürzen. Lasst ihn ganz abkühlen und rührt dann aus dem Puderzucker und der Zitrone einen Guss – je dickflüssiger er ist, desto besser hält er auf dem Gugelhupf! Auf flacheren Kuchen könnt ihr ihn auch etwas dünnflüssiger machen.

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ist das nicht eine tolle Farbe? Ich liebe diesen Kuchen! Und ich liebe Geburtstag feiern. In diesem Sinne wünsche ich euch noch viel Spaß bei Madame Desserts Party, die noch den ganzen April dauern wird. Schaut mal bei ihr vorbei, denn es lohnt sich.

Danke, liebe Eva, dass ich dabei sein darf – ich stoße heute auf dich an. Cheers!

Und wenn ihr meinen Kuchen nachbackt, freue ich mich über euer Feedback – meine Oma sicher auch ;))

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Dezember! (und etwas weihnachtliche Deko)

So schnell wie der November gekommen ist, ist er auch wieder gegangen und hat Platz gemacht für einen meiner liebsten Monate: den Dezember.

Eigentlich habe ich gar keinen ausgesprochenen Lieblingsmonat. Meistens ist es immer der, der gerade vor mir liegt 😉 Jeder Monat hat schließlich etwas ganz Besonderes an sich, auf das ich mich freue. Der Dezember ist aber in dieser Hinsicht ein bisschen ein Streber. Gut, zugegebenermaßen kann man sich nicht auf lauschige Sommerabende freuen oder darauf hoffen, das Wochenende am Strand (oder im Freibad) verbringen zu können. Aber dafür gibt es einen entscheidenden Vorteil: Niemand erwartet im Dezember schönes Wetter. Niemand. Niemals.

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Deshalb kann man im Dezember auch nicht enttäuscht werden – das Wetter lädt immer dazu ein, es sich zuhause gemütlich zu machen. Wartet der Dezember dann doch mal mit einem frostigen Tag mit blauem Himmel und Sonne auf, ist die Freude umso größer. Und wenn es tagelang grau, nieselig und ungemütlich ist, freut sich das Sofa und die Kuscheldecke.

Dank der kürzer werdenden Tage haben Kerzen Hochsaison. Tee, heiße Schokolade, Glühwein oder Punsch ebenso wie Plätzchen und deftiges Essen wie Rotkohl, Gulasch, Eintöpfe und Suppen. Es ist einfach eine absolute Wohlfühl- und Soulfood-Zeit!

Und als wenn das noch nicht genug wäre, gibt es diesen Monat so herrliche Dinge wie weihnachtliche Dekoration, Adventskränze und Adventskalender, Lichterketten und glitzernde Kugeln, Tannengrün und leuchtend rote Amaryllis. Ich finde, damit lässt sich die dunkle Jahreszeit sehr gut überstehen!

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und am Ende des Monats steht natürlich Weihnachten, das meiner Meinung schönster aller Feste im Jahr! Die Vorfreude ist bei mir jedes Jahr riesig und mir machen Dinge wie die Wohnung schmücken, Plätzchen backen, Weihnachtsfilme gucken, Geschenke kaufen und einpacken unheimlich viel Spaß! Es ist wie ein großes Vorfreude-Fest vor dem eigentlichen Fest. Hach!

Falls ihr noch nicht so ganz in Stimmung seid, habe ich heute (als Ergänzung zu meinem Beitrag zur vor-vorweihnachtlichen Deko) noch ein paar Ideen für euch:

1. Kugeln

Ich liebe Weihnachtsbaumkugeln. Ich habe zwar keinen Weihnachtsbaum, aber meine roten Kugeln verteile ich einfach immer so in der Wohnung. Manche hänge ich an Bändern auf, staple sie in großen Glasvasen oder hänge sie an Zweigen auf. Oder ich lege sie zum Tannengrün in eine Schale. Mama Wunderbrunnen hängt in der Adventszeit immer einen großen Kranz von der Decke herunter und hängt ihre Lieblingskugeln daran. Die Idee finde ich so schön!

Kugeln lassen sich einfach auf jede Art und Weise einsetzen und müssen nicht warten, bis sie an den Baum gehängt werden. So kann man sie auch etwas länger genießen…

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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2. Tannengrün

Obwohl es schnell austrocknet und nadelt, mag ich Tannengrün sehr gerne. Auch Konifere oder andere grüne Zweige lassen sich ganz einfach und locker in einer Schale dekorieren. Bei meiner Kranz-Binde-Aktion blieb einiges übrig, sodass ich noch ein paar schmale Vasen damit befüllen konnte. Ich mag das Grün gerade zur dunklen Jahreszeit sehr gerne und finde es eine schöne Abwechslung neben all den roten Kugeln.

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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3. Zweige

Besonders gerne habe ich in der Vorweihnachtszeit immer Zweige in einem hohen Glaszylinder – dieses Jahr hatte ich Weidenkätzchen-Zweige im Blumenladen entdeckt und musste sie mitnehmen. (Und seitdem immer wieder streicheln.) Sie sind sehr schlicht und erinnern mit ihren weißen Bällchen auch ein bisschen an Schnee. Wenn schon draußen keiner liegt… An die Zweige habe ich auch ein paar Kugeln gehängt, aber da ein Stückchen weiter mein großes Glas mit den roten Kugeln steht, darf es gerne etwas zarter sein.

Wenn die Kätzchen nicht mehr schön sind, dürfen Hartriegel-Zweige in das Glas – das sind diese schönen roten Zweige, die es in jedem Blumenladen gibt.

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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5. Schleifenband

Habt ihr auch so eine große Sammlung an Schleifenband wie ich? Ich mag es soo gerne – vor allem breites Band aus Stoff. Ich verwende es aber nicht nur zum Geschenke einpacken (denn da hat man meistens nicht so lange etwas von), sondern integriere es auch gerne in meine Dekoration. Um ein Windlicht oder eine Vase herumgewickelt und mit hübschen Nadeln festgesteckt – fertig. Einfach und schön 🙂

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Worauf freut ihr euch im Dezember? Und welche Dekoration ist eure liebste zu dieser Jahreszeit?

Ich wünsche euch eine herrliche und besinnliche Advents- und Vorweihnachtszeit!

Habt es wundervoll,

Alena

 

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

It’s Tea Time! Tee, Freundinnen und ein roter Teekessel [Werbung]

Ich habe mich hier schon mehrfach als Fan von diversen Lebensmitteln geoutet – ich bin mir auch ziemlich sicher, dass ich schonmal angedeutet habe, dass ich eine große Tee-Liebhaberin bin. Da das eigentlich noch eine Untertreibung ist, hebe ich es jetzt einfach nochmal hervor: Ich. Liebe. Tee. Tee ist mein Lebenselixier, ich kann nicht ohne. Mein Wasserkocher ist das erste Gerät, das ich morgens anschalte – das Geräusch ist für mich der ultimative Sound of Home. Auch wenn ich morgens keine Zeit für Frühstück habe (oder es schlicht zu früh ist) – ich koche mir eine Kanne Tee. Einen Becher trinke ich, während ich mich im Bad fertig mache, den Rest nehme ich in einer Thermoskanne mit. Ich trinke Tee im Sommer und im Winter, bei 28 Grad und bei -15. Tee ist mein Seelentröster und absolut hundertprozentig verlässlich.

Verständlich, dass ich sofort zusagte, als ich gefragt wurde, ob ich den neuen Teekessel von KitchenAid testen will, oder? Dass er auch noch im Retro-Design daherkommt, auf allen Herdarten funktioniert und ganze 1,9 Liter Wasser fasst, begeisterte mich ebensosehr wie die knallrote Farbe. Ist die nicht einfach der beste Eyecatcher? Zufällig passt dieser Neuling auch noch farblich perfekt zu meiner knallroten Teekanne, die ich schon fast als Familienmitglied ansehe. Neues Traumpaar, hach.

Farblich ebenfalls perfekt dazu passend sind die Schälchen bzw. Backförmchen aus Keramik, die es jetzt auch bei KitchenAid im Sortiment gibt. Ich muss zugeben, dass ich ein bisschen ein Schälchen-Sammler bin – ich finde, man kann nie genug Schälchen haben (Herr Wunderbrunnen wird mir an dieser Stelle möglicherweise nicht zustimmen ;)). Die Schälchen von KitchenAid können aber noch etwas anderes als gut auszusehen: Sie sind ofenfest. Heißt, man kann in ihnen backen! Und dann das Gebackene quasi direkt darin servieren! Unfassbar praktisch. Um das Ganze noch zu toppen, können sie auch den Geschirrspüler sowie eisige Temperaturen im Gefrierfach überleben. Das gefällt!

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Da ich nun das Teekessel-Testing gerne mit einer Tea Time verbinden wollte, war mein nächster Schritt klar: Ich fragte die zwei meiner Freundinnen, die 1. in der „Nähe“ wohnen und 2. genauso Tee-verrückt sind wie ich. (Beide waren übrigens auch bei dem „barbecue français“ dabei – es uns schön machen, das können wir ;))

Beide waren sofort Feuer und Flamme und so konnte ich mich ans Planen für das Essen machen. Aber auch da war mir die Richtung schnell klar: Bei so einer geballten Ladung Rot muss man auch rote Leckereien basteln, oder? Farb-Konzept und so. Hättet ihr doch auch so gemacht 😉 Mir fielen sofort die Red Velvet Cupcakes ein, die ich schon lange ausprobieren wollte.

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dafür gibt es im Internet einen ganzen Haufen Anleitungen und die Auswahl fiel schwer. Letzten Endes habe ich ein englisches Rezept genommen, etwas angepasst (ich finde Kuchen-Rezepte häufig zu süß) und herausgekommen sind die fluffigsten Cupcakes, die ich je gegessen habe. Sie zergehen förmlich im Mund und man kann fast das Platzen der vielen Luftblasen hören, die man durch den Eischnee in den Teig bringt. Ein Gedicht!

So werden sie zubereitet:

Red Velvet Cupcakes

(ich habe aus der Menge etwa 16 Mini-Cupcakes bekommen, also passt die doppelte Menge für ein reguläres Muffinblech)

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 80 g Mehl
  • 15 g Speisestärke
  • 1/4 TL Backpulver
  • 3 g Kakaopulver
  • Prise Salz
  • 30 g weiche Butter
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei
  • 60 g Sonnenblumenöl (oder ein anderes neutrales)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 kleiner Schluck Weißweinessig (keine Angst, den schmeckt man nicht)
  • 60 ml Buttermilch
  • Lebensmittelfarbe

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Das Ei trennen und das Eiweiß steif schlagen. Beiseite stellen. Das Mehl, die Stärke, das Backpulver und das Kakaopulver gut vermischen.

2. Die Butter in einer Schüssel schaumig schlagen (etwa eine Minute). Den Zucker hinzufügen und nochmal so lange schaumig schlagen, dasselbe mit dem Öl wiederholen. Wenn sich die Butter mit dem Öl nicht ganz verbindet, dann ist das in Ordnung.

3. Das Eigelb und den Vanilleextrakt hinzufügen. Mit dem Mixer rühren, bis es sich verbunden hat. Den Essig hinzufügen und verrühren. Nun die Lebensmittelfarbe und dazugeben mixen, bis der Teig die gewünschte Farbe hat. Abwechselnd die Mehlmischung und die Buttermilch hinzufügen, dabei mit der Mehlmischung beginnen und auch aufhören. Jedes Mal nur solange rühren, bis die Zutaten sich gerade eben miteinander verbunden haben.

4. Nun mit einem Teigschaber oder Spatel das Eiweiß unter den Teig heben. Der Teig sollte einen seidigen Glanz haben und dickflüssig sein. In die Muffinförmchen füllen. Die Minimuffins habe ich etwa 11-12 Minuten gebacken, bei normalen Muffins sind es sicher 20 Minuten. Macht den Test mit dem Zahnstocher und lasst sie nicht zu lange backen (dann werden sie trocken).

Frosting

Wenn ihr ein Frosting machen wollt: ich habe 200g Butter (oder Margarine) genommen, 50 g Puderzucker (nach Geschmack!) und schaumig geschlagen und dann mit einer Spritztülle aufgetragen. Fertig!

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nummer 2 auf der Liste waren Cookies, die ich einfach mit einem roten Guss versehen wollte. Als ich ein Rezept für Schoko-Minz-Cookies fand (mit After Eight! British-tea-timiger geht es kaum, oder?), stand auch dieser Punkt fest.

Wer kein After Eight mag, kann es auch einfach weglassen – diese Cookies sind in jedem Fall lecker! Ich habe sie übrigens nicht wie im Original-Rezept ausgerollt und ausgestochen, sondern Rollen gemacht und Scheiben abgeschnitten. Das geht schneller und ich mag gerne den Look von nicht ganz perfekt runden Keksen. Wundert euch aber nicht, denn der Teig wird im Kühlschrank nicht wirklich fest. Ihr könntet alternativ also auch Kugeln formen und plattdrücken, wenn es mit dem Scheiben schneiden zu mühselig ist. So werden sie gemacht:

Schoko-Minz-Cookies

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Zutaten

  • 110 g Mehl
  • 60 g weiche Butter
  • 25 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 10 g Kakao
  • Prise Salz
  • 30 g Schoko-Minz-Täfelchen
  • Puderzucker und Lebensmittelfarbe zum Verzieren (optional)

Zubereitung

1. Den Ofen auf 160 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Schokoladen-Täfelchen mittelgrob hacken. Die Butter mit dem Puderzucker, dem Salz, dem Ei und der Schokolade verrühren. Das Mehl und den Kakao hinzugeben und mit dem Knethaken verkneten.

2. Den Teig zu Rollen formen und kaltstellen. Dann von den Rollen Scheiben abschneiden (oder Kügelchen formen). Runde Kekse formen und auf ein Backblech geben. Für etwa 12-14 Minuten backen – es kommt sehr auf die Dicke eurer Kekse an, also guckt lieber etwas früher schonmal danach.

3. Nach Bedarf: Wenn die Kekse abgekühlt sind, mit Puderzucker und Wasser einen Zuckerguss anrühren. Diesen könnt ihr noch nach Belieben färben und dann auf die Kekse auftragen.

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und dann war da noch die Sachen mit den Macarons. Seit einiger Zeit wollte ich unbedingt einmal ausprobieren, wie man diese kleinen und angeblich sehr divenhaften Leckereien herstellt. Der Umstand, dass man sie rot einfärben könnte, gab dann den Ausschlag – sie mussten dabei sein, bei der Tea Time! Die Anleitung fand ich auf der Seite der zauberhaften Aurélie Bastian, mit deren Hilfe mir sogar wirklich absolut perfekte Macarons gelungen sind. Gut, für die Füllung brauche ich wohl noch etwas Übung, aber die ist auch einfacher nochmal neu gerührt als die Macarons. Insofern kann ich nur sagen: Traut euch! Sie sind zwar etwas anstrengend herzustellen, aber wie sagt Mme Bastian so schön: Macarons muss man sich verdienen. Aber es lohnt sich!

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hier ist die Anleitung und HIER findet ihr noch viele weitere Tipps:

Macarons à la Aurélie Bastian

Ich hätte euch jetzt eigentlich die Anleitung aufgeschrieben, aber auf Aurélies Seite ist es so perfekt erklärt, dass ich es nicht abschreiben möchte. Klickt euch also einfach rüber, schaut das Rezept und die Tipps an und dann sollte euch nichts mehr abhalten vom Backen. Bei mir hat es perfekt geklappt!

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bei all dem Süßkram braucht es natürlich auch etwas Herzhaftes, so als Ausgleich. Dafür habe ich es mir einfach gemacht und die klassischen dreieckigen Gurkensandwiches gebastelt. Rinde ab vom Brot, Aufstriche nach Wahl drauf, Gurke oder Blattspinat (oder beides) dazu, zusammenklappen – und diagonal halbieren. Ganz einfach und so lecker!

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Vom Essen abgesehen habe ich dann auch nicht mehr viel machen müssen – Tee kochen geht mit dem Teekessel ja quasi wie von selbst bzw. nebenbei. Praktischerweise erinnert er einen durch lautes Pfeifen daran, dass man noch Wasser auf dem Herd stehen hat, wenn man vielleicht gerade völlig vertieft in den Klönschnack mit seinen Mädels ist oder vor lauter Gekreische und Gekicher nicht mehr hört, was in der Küche passiert.

Ich hatte das Essen ein bisschen im Wohnzimmer verteilt, damit sich jede von uns nach Lust und Laune bedienen konnte. So verbrachten wir viele gemütliche Stunden auf dem Sofa und dem Sessel, tranken immer wieder noch eine Tasse Tee, verdrückten Unmengen an Sandwiches und Cupcakes – letzteres natürlich dadurch begünstigt, dass ich sie in einer Mini-Muffin-Form gebacken hatte.

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und während wir so quatschten, zwischendurch immer wieder Fotos machten und die gemeinsame Zeit genossen, dachte ich mir immer wieder, wie schön so ein Nachmittag doch ist und dass ich dankbar bin, dass ein Mensch mal irgendwann auf die Idee gekommen ist, die Blätter einer Pflanze zu trocknen, zu fermentieren und dann mit heißem Wasser zu übergießen. Herausgekommen ist das wohl gemütlichste Getränk der Welt 🙂

Danke an meine Mädels, dass ihr da wart und wir so einen schönen Nachmittag zusammen hatten – ich habe es sehr genossen und freue mich jetzt schon auf den nächsten!

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an KitchenAid für den zur Verfügung gestellten Teekessel und das Ramekin Set! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Cantuccini und Kaffee - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Cantuccini – Italienisches Mandelgebäck

Erinnert ihr euch noch an das Blaubeer-Dessert von HIER? Die knusprige Komponente am Boden des Glases waren Cantuccini und ich wollte euch unbedingt noch das Rezept dafür aufschreiben. Man kann sie natürlich auch kaufen, aber ich finde sie selbstgebacken um Längen besser. Außerdem hat man die Zutaten ohnehin meistens im Haus und sie sind auch ganz einfach gemacht.

Cantuccini und Blumis - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Cantuccini - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Cantuccini stammen ursprünglich aus der italienischen Provinz Prato bei Florenz. Das als Info reicht eigentlich schon – gutes Essen können die Italiener schließlich, und auch in Sachen Gebäck ist Italien mein persönliches Schlaraffenland!

Außerdem gibt es meiner Meinung nach keinen besseren Begleiter zum Espresso als Cantuccini. Ich habe eine Kaffeemühle und liebe den Duft der frischgemahlenen Bohnen und das Geräusch, wenn das schwarze Glück aus der Maschine in meine Tasse läuft. Wenn dann der Cantuccini die Crema trifft, diese goldbraune Schicht auf dem Espresso, und in die schwarze Flüssigkeit eintaucht – hach. Dann ist das für mich Kaffeegenuss in Perfektion!

Cantuccini - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Cantuccini werden (ähnlich wie Zwieback) doppelt gebacken. Das bedeutet, dass zuerst eine Rolle geformt wird, die in den Ofen kommt. Im Anschluss wird diese Rolle in Scheiben geschnitten, die dann mit der Schnittfläche nach oben noch einmal gebacken werden. Das Ergebnis sind harte und mürbe Kekse, die lange haltbar sind – denn sie sind ja schon hart 😉

Dass sie traditionell zu Espresso genossen werden, ergibt sich einfach daraus, dass sie beim Eintauchen in Flüssigkeit wieder weich werden. Man kann dann den Keks essen, ohne sich die Zähne auszubeißen 😉

Cantuccini - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wobei ich gestehen muss, dass mich das nicht abhält – ich esse diese Kekse auch pur, ohne alles… Und sehen diese kleinen Kracher nicht auch einfach umwerfend aus? So fotogen!

Cantuccini - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wer übrigens keinen Kaffee mag, kann diese Kekse auch zum Tee genießen. Oder einfach so. Und wer gerade keinen Amaretto im Haus hat, oder keinen mag, kann ihn einfach weglassen.

Hier nun also das Rezept:

Cantuccini

Cantuccini - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 60g weiche Butter
  • 400g Mehl
  • 150g ungeschälte Mandeln
  • 180g Zucker
  • Prise Salz
  • Abrieb einer Bio-Zitrone (ihr braucht vielleicht nicht alles, probiert es einfach mal)
  • 2 Eier
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 3 EL Amaretto
  • 10 Tropfen Bittermandelaroma (oder nach Belieben)

Zubereitung

1. Den Ofen auf 150° Umluft vorheizen. Die Butter und den Zucker in eine Schüssel geben und verrühren. Zitronenschale, Salz und Eier hinzugeben und schaumig schlagen.

2. Das Mehl und das Backpulver mischen und auf die Zuckermasse sieben. Den Amaretto dazugeben, dann die Mandeln und alles mit dem Knethaken verkneten.

3. Den Teig dritteln und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu drei gleich großen Teigrollen formen. Sie sollten etwa 5 cm breit und 3 cm hoch sein, aber das könnt ihr auch nach Belieben machen – je nachdem, wie groß ihr die Kekse haben möchtet. Die Rollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 20-25 Minuten backen.  Je nach Dicke der Teigrollen kann die Backzeit variieren!

4. Die Rollen aus dem Ofen nehmen und sofort mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden. Wenn der Teig noch nicht durch ist, einfach noch ein paar Minuten backen lassen. Die Scheiben dann mit der Schnittfläche nach oben auf das Backblech legen und bei gleicher Temperatur nochmal ca. 10 Minuten backen lassen. Die Kekse sollten goldbraun und hart sein 😉 Abkühlen lassen und genießen.

Cantuccini - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Übrigens war ich am Anfang bezüglich der Zitrone auch skeptisch. Die wollte in meiner Vorstellung nicht so recht hineinpassen, immerhin sind die Aromen der Cantuccini alle sehr „warm“ und Zitrone ist halt eher frisch. Es passt aber perfekt!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken. So langsam wird es jetzt auch herbstlich, aber vielleicht erwischt ihr noch den einen oder anderen Tag, an dem ihr euren Kaffee draußen genießen könnt. Macht euch ein schönes Wochenende und genießt einfach die herrliche Zeit zwischen Sommer und Herbst.

Habt es wundervoll!

Alena

Montags-Inspiration: Barbecue français - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Montags-Inspiration: Tipps für einen Urlaubsabend zuhause

Was passiert, wenn sich fünf Mädels zu einem „barbecue français“ treffen und sich unter ihnen zwei Fotografinnen befinden? Beide letztgenannten werden ihre Kamera zuhause lassen („Ich dachte, ich mache mal einen Abend frei“), sodass von dem Abend nur Handy-Fotos entstehen und keine 10 Minuten nach Beginn des Abends folgenden Satz sagen: „Ooooh ist das alles schön hier, hätte ich doch bloß meine Kamera mitgebracht!“ Dass die Gastgeberin eine Kamera hat, deren Akku fast leer ist, scheint dabei nur Ironie des Schicksals 😉

Nichtsdestotrotz hatten wir einen ganz zauberhaften Grillabend, zu dem eine gute Freundin von mir eingeladen hatte. Sie hatte sich unglaublich viel Mühe mit allem gegeben: dem Essen, den Getränken und der Deko – und weil es so ein wunderschöner Abend war, habe ich es euch heute als Inspiration mitgebracht. Ihr bekommt heute unsere gesammelten Handy-Fotos zu sehen (Photo-Credit geht also nicht nur an mich), zwischen die ich ein paar Fotos aus einem schon etwas zurückliegenden Urlaub in Südfrankreich gemischt habe. Aber man muss gar nicht so weit wegfahren, Urlaubsfeeling könnt ihr euch auch zuhause machen – das zeige ich euch heute.

Montags-Inspiration: Tipps für einen Urlaubsabend zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Motto für das „barbecue français“ sollte, inspiriert durch die französische Lebensart, den Rahmen für einen entspannten Abend sein, an dem viel geredet und gelacht, viel leckerer Wein und Limonade getrunken und köstliches Essen verspeist wurde. Jede von uns brachte etwas mit: knuspriges Ciabatta und Matcha-Cake-Pops, ein herrliches Pestobrot und ein Wassermelonen-Feta-Salat.

Montags-Inspiration: Tipps für einen Urlaubsabend zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Letzterer stammte von mir und ist ganz einfach gemacht – perfekt für so einen Abend. Ich brachte nur die Zutaten mit: Wassermelone, Feta und ein Dressing aus Olivenöl, etwas Limettensaft, Lavendel und Thymian. Vor Ort schnitt ich die Wassermelone in kleine Würfel, träufelte das Dressing darüber und zerbröselte im Anschluss den Feta darüber. Diese Art von „Salat“ ist mal etwas anderes als der „normale“ grüne Salat. Die Kombination aus Wassermelone und Feta ist herrlich fruchtig und gleichzeitig würzig, frisch und genau passend für den Sommer!

Unsere wunderbare Gastgeberin hatte sich um alles andere gekümmert, was zu so einem Abend in Südfrankreich gehört. Französische Musik, Lavendel als Tischdeko und das Essen mit Lavendel, Zitrone, Rosmarin und allen Kräutern der Provence verfeinert… und als ob sie es bestellt hätte, war das Wetter so absolut perfekt, dass wir draußen die Abendsonne genießen konnten und barfuß über die Terrasse laufen konnten. Wie an einem lauen Urlaubsabend in Südfrankreich…

Montags-Inspiration: Tipps für einen Urlaubsabend zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Montags-Inspiration: Tipps für einen Urlaubsabend zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf dem Grill landeten selbst mariniertes Fleisch, Gemüsespieße, Gemüse-Feta-Päckchen, Auberginen, Grillkäse und Würstchen. Dazu gab es noch zweierlei Butter, einmal mit Kräutern und eine Zitronen-Lavendel-Butter, in der wir alle hätten baden können. So so gut! So muss für mich der Sommer schmecken. Lavendel und Zitrone, das ist eine Hammer-Kombi.

Und weil das noch nicht genug Lavendel-Liebe war, gab es passend dazu eine selbstgemachte Lavendel-Zitronen-Limonade und Zitronen-Ingwer-Wasser. Herrlich frisch und perfekt für einen Sommerabend! Zum Nachtisch verspeisten wir dann noch einen Zitronen-Rosmarin-Kuchen, der das Südfrankreich-Feeling abrundete – saftig, zitronig, sommerlich.

Montags-Inspiration: Tipps für einen Urlaubsabend zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Montags-Inspiration: Tipps für einen Urlaubsabend zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der am häufigsten ausgesprochene Satz an dem Abend war wohl „Ach ist das schööön“, und das war es wirklich. Wenn man in entspannter Gesellschaft zusammensitzt, gutes Essen und Trinken auf dem Tisch hat und für einen Abend mal ein bisschen abschalten kann, dann ist das die Definition von Urlaub zuhause.

Ich habe den Abend so sehr genossen, dass ich am nächsten Tag noch an meinem eigenen getrockneten Lavendel gerochen und französische Musik gehört habe – und da dachte ich mir, wenn ich so viel Inspiration aus einem Abend ziehe, dann kann ich davon doch etwas an euch weitergeben! Aus diesem Grund gibt es heute keine Rezepte, sondern Fotos und Anregungen für euren eigenen Urlaubsabend zuhause. Und weil Listen Spaß machen, verpacke ich das Ganze in eine ebensolche:

 Tipps für einen Urlaubsabend zuhause

Montags-Inspiration: Tipps für einen Urlaubsabend zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

  • Schnappt euch eure Lieblingsmenschen und ladet sie zu euch nach Hause ein – oder macht ein Picknick draußen.
  • Denkt euch ein Motto aus oder euren liebsten Urlaubsort und gestaltet den Abend danach. Das geht ohne viel Aufwand – für einen italienischen Abend könntet ihr z. B. Ciabatta in Scheiben schneiden, rösten, mit etwas Olivenöl beträufeln, kleingeschnittene Tomaten und etwas Basilikum darüber geben. Dazu:
    • gemischte Antipasti (gibt es auch fertig zu kaufen)
    • gegrilltes Gemüse
    • italienischen Schinken und Käse
    • Grissini und Pesto zum Dippen
    • Tomate-Mozzarella-Spieße
    • oder einen italienischen Nudelsalat mit Tomate, Mozzarella und etwas kleingeschnittener Salami
    • Oliven + euren Lieblingswein – fertig!
  • Das Ganze könnt ihr natürlich beliebig ändern und eurem Geschmack anpassen, je nachdem, wie aufwendig ihr es haben möchtet.
  • Lauft barfuß (wenn die Temperaturen es zulassen). Barfuß ist immer Sommer und wenn ihr euer Picknick nicht im tiefsten Unterholz abhaltet auch ungefährlich 😉
  • Bei den Musik-Streaming-Diensten im Internet findet ihr teilweise schöne Playlists, die thematisch passen – ob „Italian Dinner Music“ oder „French Cuisine“, es ist für jede Stimmung etwas dabei.
  • Hinsichtlich der Deko darf es im Urlaub auch eher simpel sein. Eine schöne Tischdecke oder einfach nur sommerliche Servietten, dazu ein paar schlichte Gläser, Kerzen und vielleicht ein Topf voller Kräuter, der seinen Duft verströmt – und wenn dann noch im Hintergrund ein paar Grillen aus ihrem Unterschlupf kommen, dann ist es doch fast so, als säße man im Süden draußen 🙂

Montags-Inspiration: Tipps für einen Urlaubsabend zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Am wichtigsten ist natürlich, dass ihr euch bei der Vorbereitung keinen Stress macht und vielleicht ein paar „Aufgaben“ weitergebt. So kann beispielsweise jeder etwas zum Essen beisteuern und ihr könnt alle einen entspannten Abend verbringen.

Vielleicht konnte ich etwas Inspiration weitergeben, sodass ihr auch nach dem Urlaub noch ein bisschen was von dem Feeling zuhause habt und die verbleibenden Sommerabende genießen könnt. Im Herbst zeige ich euch dann, wie ihr es euch auch zur ungemütlichen und dunklen Jahreszeit schön macht – aber bis dahin lautet euer Auftrag: Sommer genießen und jede einzelne Sekunde auskosten!

Und falls ihr noch ein bisschen die weltschönsten Fotos anschauen wollt, dann klickt mal HIER bei der Frau vorbei, die an unserem Abend auch keine Kamera dabei hatte 😉

An unsere Gastgeberin: Vielen Dank für den traumhaften Abend und die Mühe, die du dir gemacht hast – das ist wahrlich nicht selbstverständlich, aber dein Aufwand hat sich doppelt und dreifach gelohnt (wenn man bedenkt, wie entspannt und urlaubig wir uns alle gefühlt haben). An die anderen Mädels: Es war wunderschön mit euch und ich freue mich schon aufs nächste Mal. Dann aber mit Kamera!

Habt es wundervoll,

Alena

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

California meets Balconia Part II – Eine Sommer-Party [Werbung]

Lasst uns unsere Sommer-Party weiterfeiern! Wie versprochen gibt es heute Fleisch und Salsas, dazu köstlichen Rotwein von Gallo Family Vineyards – und viele schöne Fotos vom Sommer auf dem Balkon, denn der Name der Aktion „California meets Balconia“ ist bei uns Programm.

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Weißweine habe ich euch ja schon im letzten Beitrag vorgestellt. An Rotweinen hatte ich mir den Cabernet Sauvignon und den Shiraz ausgesucht – beide trocken, denn ich trinke am liebsten trockene Weine. Allerdings bin ich eher ein Fan von Weißweinen, wenn ich vor die Wahl gestellt werde. Das liegt vielleicht vor allem daran, dass Weißweine häufig fruchtiger bzw. spritziger sind – insgesamt leichter und sommerlicher (wobei man sie selbstverständlich auch im Winter hervorragend trinken kann). Ich habe natürlich trotzdem beide Rotweine von Gallo ausgiebig getestet (ich und meine Party-Gäste) und der klare Favorit war der Cabernet Sauvignon, den auch ich als Weißwein-Bevorzugerin euch guten Gewissens empfehlen kann 😉

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Als Zwischenfazit halte ich jetzt schon einmal fest, dass die vier von mir getesteten Gallo-Weine wirklich toll sind. Ich würde mich absolut nicht als Wein-Expertin bezeichnen, aber den Unterschied zwischen den Gallo-Weinen und denen, die ich bisher so getrunken habe, konnte ich durchaus schmecken. Mein Favorit bleibt der Sauvignon Blanc, den ich euch im ersten Teil der Party vorgestellt habe und den ich perfekt für den Sommer finde. Das übrige Sortiment von Gallo gilt es noch auszuprobieren 😉

Und da zu jedem leckeren Wein Essen gehört, wollen wir nun endlich den Grill anfeuern und uns an das tolle Fleisch machen, das ich euch mitgebracht habe!

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Den Anfang macht das Flanksteak. Wenn ihr jetzt denkt „Flank-was?“ – das Flanksteak stammt aus der Flanke des Rinds (auch „Bauchlappen“ genannt) und obwohl der Name vielleicht nicht so „hübsch“ klingt wie Filet: Dieser Teil des Rindes schmeckt so soooo unfassbar gut! In den USA ist dieser Cut sehr beliebt, allerdings gibt es in Deutschland Flanksteaks nicht so häufig zu kaufen,  da sie meistens im Hackfleisch landen. Viel zu schade!

Beim Kauf solltet ihr darauf achten, dass das Flanksteak gut abgehangen ist, denn es ist sehr mager und bei zu kurzer „Reifung“ kann es zäh sein. Und wer mag schon zähes Fleisch? Die Zubereitung ist ganz simpel, aber ihr braucht einen Kerntemperaturmesser. Nur so könnt ihr sichergehen, dass das Fleisch medium und absolut perfekt ist 🙂 Und so bereitet ihr es zu:

Flanksteak

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • ein gut abgehangenes Flanksteak (es ist normalerweise zwischen 800 und 1000g schwer)
  • hitzebeständiges Öl
  • etwas grobes Meersalz

Zubereitung

1. Das Fleisch mit dem hitzebeständigen Öl einreiben. 30 Minuten bevor es auf den Grill soll, salzen.

2. 2-3 Minuten bei hoher Hitze grillen (Gasgrill). Anschließend bei 110-120 Grad indirekt grillen, bis die Kerntemperatur 56 Grad erreicht hat. Kurz ruhen lassen, dann in Scheiben schneiden und direkt servieren.

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Sieht das nicht toll aus? Flanksteak ist ein ganz tolles Fleisch, ganz zart und herrlich, ein absoluter Traum! Probiert es unbedingt mal aus. Ihr werdet begeistert sein und für so eine Party ist es auch toll, denn von dem Fleisch auf der Platte können sich alle Gäste nehmen, wie sie gerade mögen.

Und falls ihr noch kein Thermometer für die Kerntemperatur habt oder noch keinen Laden gefunden habt, der Flanksteak führt… in der Zwischenzeit könnt ihr für eure Party einfach ein paar Hühnchenspieße machen, mit selbstgemachter Marinade. Das kann ich euch sowieso gar nicht stark genug ans Herz legen: Marinade selbermachen ist das einfachste auf der Welt! Ihr braucht im Prinzip nur eine „flüssigere“ Komponente wie Öl oder Joghurt, die ihr dann noch mit Gewürzen verfeinert. Außerdem könnt ihr der Marinade Zitronensaft hinzufügen, oder Sojasauce, oder Tomatenmark…oder oder oder! Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, probiert es einfach mal aus. Danach werdet ihr nie wieder fertig mariniertes Fleisch kaufen wollen 😉

Hühnchenspieße mit Dip

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Zutaten für die Marinade

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 3 EL Olivenöl
  • Spritzer Zitronensaft
  • Chili
  • etwas Salz

Zutaten für den Dip

  • 2 EL Tahini
  • 4 EL Joghurt
  • Zitronensaft
  • Chili
  • Pfeffer und Salz

Zubereitung

1. Knoblauch und Schalotte fein hacken. Mit dem Olivenöl, dem Zitronensaft und den Gewürzen vermischen. Hähnchenbrustfilet in Stücke in der gewünschten Größe schneiden (oder ganz lassen, falls ihr keine Spieße möchtet) und mit der Marinade vermengen. Das Fleisch solltet ihr Minimum eine Stunde marinieren lassen, ihr könnt es aber auch über Nacht in den Kühlschrank legen.

2. Für den Dip verrührt ihr Tahini und Joghurt, gebt den Zitronensaft hinzu und würzt anschließend mit Chili, Salz und Pfeffer – bis es euch schmeckt 😉

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Wenn man richtig tolles Fleisch hat, braucht man eigentlich gar nichts mehr dazu. Vielleicht etwas Brot und gutes Olivenöl, fertig! Aber zu einer großen Grillparty gehören einfach auch Dips dazu. Für zwischendurch zum Snacken, mit etwas Brot oder Tortilla-Chips – zur Überbrückung der Wartezeit, bis das Fleisch fertig ist. Und da die kalifornische Küche ja auch einen mexikanischen Einschlag ihr Eigen nennt, gibt es heute passend dazu ein Rezept für:

Guacamole

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Zutaten

  • 1 Avocado
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 4 Cherry-Tomaten
  • einen knappen EL Zitronensaft
  • Pfeffer, Salz und Chili

Zubereitung

1. Die Zwiebel fein hacken, ebenso die Cherry-Tomaten. Ihr könnt statt der Cherry-Tomaten auch eine normale Strauch-Tomate nehmen, da solltet ihr dann aber die Kerne entfernen. Die Avocado entkernen und schälen.

2. Die Avocado mit dem Zitronensaft und den Gewürzen auf einem Teller mit einer Gabel vermusen. Die restlichen Zutaten dazugeben, vermischen und in eine Schüssel geben. Fertig!

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Und was wäre Guacamole ohne ihre rote Begleitung Salsa? Auf dem Foto sieht man sie schon, einmal in scharf und einmal in „sauer“. Sauer wegen der Cornichons – zum Reinlegen gut!

Die scharfe Salsa ist übrigens nur so scharf wie die schärfste Chilisorte, die ihr dafür verwendet. Ihr könnt aber auch nur milde verwenden, denn die Salsa wird durch das Rösten der Chilis herrlich aromatisch und schmeckt sowohl in mild als auch in scharf knallermäßig!

Zweierlei rote Salsa

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Zutaten „saure“ Salsa

  • 1 halbe rote Paprika
  • 4 Tomaten
  • eine kleine rote Zwiebel oder eine halbe große
  • 4 Cornichons
  • 2 EL Olivenöl
  • Pfeffer und Salz

Zutaten scharfe Salsa

(das Rezept habe ich von HIER)

  • 8 milde Chilischoten
  • 1 scharfe Chilischote
  • 1 TL Olivenöl
  • 150g Cherrytomaten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Petersilie
  • Pfeffer und Salz

Zubereitung

1. Für die saure Salsa: Die Paprika und die Tomaten in feine Würfel schneiden, ebenso die Cornichons und die Zwiebel. Alles mit dem Olivenöl vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

2. Für die scharfe Salsa: Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die beiden Chilisorten ganz lassen und in eine große Schüssel geben, mit Olivenöl besprenkeln und vermischen, bis alles mit dem Öl überzogen ist. Anschließend in eine Auflaufform oder andere ofenfeste Form geben und im Ofen so lange backen, bis die Oberfläche der Chilis braun bzw. schwarz wird und Blasen schlägt. Einmal wenden.

3. Aus dem Ofen nehmen und in eine Schüssel geben. Diese abdecken und die Schoten etwa 10 Minuten ruhen lassen. Im Anschluss die Stiele und Kerne der Schoten entfernen, sowie die Teile der Haut, die sich leicht abziehen lassen. Dann grob hacken und in eine Schüssel geben.

4. Die Cherry-Tomaten halbieren, ich habe die Hälften nochmal gedrittelt. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und den Knoblauch fein hacken, ebenso die Petersilie. Alles in der Schüssel vermengen und abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich muss gestehen, dass ich diesen Artikel schreibe, während draußen 18 Grad und Regen sind. Im AUGUST. Wo kann man dieses Sommerwetter umtauschen?! Trotz Herbstfeeling erfreue ich mich an den Bildern unser kalifornischen Party und freue mich, dass ich von der Gourmet Connection eingeladen wurde, bei diesem Event mitzumachen. Vielen vielen Dank nochmal an dieser Stelle!

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Sollte der Sommer sich doch noch zu einem Gastauftritt entschließen, hoffe ich, dass ihr in meinen Beiträgen ein bisschen Inspiration finden könnt und die Rezepte Lust zum Nachkochen machen. Ihr seht, dass es mit gar nicht viel Aufwand verbunden ist, alles lässt sich gut vorbereiten – sommerleicht einfach! Und das, was gegrillt wird, kann man auf einer Sommer-Party auch nacheinander zubereiten. Wir haben alles so vorbereitet, dass man es im Prinzip nur auf den Grill schmeißen musste und da die Grillzeit sowohl bei den Fisch- als auch bei Fleischrezepten recht kurz ist, muss man auch nicht alles auf einmal grillen. Lieber alles in Ruhe nacheinander und aus der Zubereitung und anschließendem gemeinsamen Verzehr ein Event machen 🙂

Auf diese Art und Weise kann man viel entspannter essen (weil das Fleisch gegrillt ist und man nicht Gefahr läuft, das etwas kalt wird) und der Grillmeister kann mit den Party-Gästen zusammen essen. So bleibt viel mehr Zeit, um zu reden, lachen, Spaß zu haben – und noch ein Glas Wein auf dem Balkon zu trinken.

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In diesem Sinne: Prost! Genießt den Sommer und das Leben.

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an Gallo Family Vineyards für die zur Verfügung gestellten Weine! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.