Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Große Wannseerundfahrt in Potsdam

Vor ein paar Wochen verbrachten Herr Wunderbrunnen und ich ein paar Tage in Berlin und Umgebung. Obwohl es viel regnete und ziemlich unsommerlich kalt war, hatten wir eine schöne Zeit. Wir genossen den großelterlichen Garten, machten eine Wannseerundfahrt in Potsdam und feierten im strömenden Regen im Olympiastadion mit zehntausenden U2-Fans.

Das Konzert war der Wahnsinn, aber ich habe dort kaum Fotos gemacht. Das lag einerseits am Regen, andererseits daran, dass mich ewig fotografierende Menschen auf Konzerten eher stören. Ich konzentriere mich lieber aufs laute Mitsingen und Hüpfen 😉

 

Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Von der Wannseerundfahrt in Potsdam und dem Garten von Herrn Wunderbrunnens Großeltern habe ich dafür eine ganze Reihe Fotos gemacht. Die möchte ich euch heute zeigen.

Außerdem muss ich eine ganz große Empfehlung aussprechen: Ein Ausflug nach Potsdam lohnt sich so oder so, aber wenn ihr es einrichten könnt – macht die große Wannseerundfahrt! Die kleine ist auch nett, aber die große ist einfach noch viel schöner.

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Als wir ankamen, wurden wir von einem Regenschauer überrascht. Deshalb suchten wir uns zuerst eine Möglichkeit zum Einkehren und fanden das Café Central am Alten Markt. Ich habe dort vor lauter Begeisterung kein einziges Foto gemacht, aber es war wunderschön dort. Es gibt leckeren Kaffee, köstlichste Eisschokolade und California Pops – hausgemachtes Eis am Stiel mit rein biologischen Zutaten, echten Früchten und keinerlei Zusatzstoffen. So gut!

Als wir uns dort gerade niedergelassen hatten, klarte der Himmel auf und der Regen verschwand. Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Anleger an der Langen Brücke. Die Fahrt führt unter der Glienicker Brücke hindurch, in deren Mitte die Grenze zwischen Berlin und Potsdam verläuft – gut erkennbar an der unterschiedlichen Farbgebung beider Seiten. Die Geschichte des als „Agentenbrücke“ bekannten Bauwerks könnt ihr hier nachlesen: Glienicker Brücke.

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Der Dampfer fährt dann weiter am Park und Schloss Babelsberg vorbei, Richtung Teltow-Kanal und Griebnitzsee. Überall gibt es die riesigen Villen ehemaliger Ufa-Berühmtheiten zu sehen, was absolut beeindruckend ist. Der Große Wannsee wird überquert, hier kann man das bekannte  (und ziemlich riesige) Strandbad sehen. Dort macht der Dampfer übrigens eine kurze Pause!

Die gesamte Fahrt zeichnet sich durch wundervolle Ausblicke aus – ob auf tolle Villen oder schönste Schlösschen, kleine Hausbötchen auf dem See, es gibt wahnsinnig viel zu gucken. Auf die jeweiligen Sehenswürdigkeiten weist netterweise immer eine Durchsage an Bord an. Entspannter kann man wirklich nicht durch die Gegend schippern 😉

Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wer Lust bekommen hat, dem sei der folgende Link ans Herz gelegt. Hier findet ihr alle Informationen, Abfahrtszeiten und Preise:
Die Wannseerundfahrt

Nicht in Potsdam, aber trotzdem lohnend ist übrigens das Fährhaus Caputh. Dort kehrten wir nach unserer Fahrt ein und genossen einen herrlichen Ausblick und das Abendlicht über dem Schwielowsee. Weitere Infos erhaltet ihr hier: Fährhaus Caputh 

Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr seht, man kann es sich auch bei Regen schön machen – und manchmal ist es auch gar kein Dauerregen, sondern nur ein Schauer 😉

Habt es wundervoll,

Alena

Orangenlachs mit Bandnudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce

Wenn ihr diesen Artikel noch am Erscheinungstag (Freitag) lest, bin ich gerade als Trauzeugin auf einer Hochzeit unterwegs und vermutlich furchtbar aufgeregt. Ich wollte euch das Rezept für die Nudeln mit Lachs und Orangensauce trotzdem unbedingt heute zeigen!

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dabei sollte man eine bestimmte dieses Gerichts nicht in Kombination zu einem Brautkleid erwähnen / essen / ein- oder ausatmen. Und das wäre der Kurkuma. Vermutlich ist er etwas exotischer als alle üblichen Gewürze, die man so tagtäglich verwendet. Tatsächlich kennt ihr ihn aber alle – denn Kurkuma ist das, was Curry seine charakteristische gelbe Farbe verleiht. Und klassischerweise als Tod eines jeden Kleidungsstücks gilt 😉

Als wir also kürzlich erst dieses Gericht kochten, war es mit einiger Paranoia meinerseits verbunden. Ihr müsst wissen, dass ich als Trauzeugin auch Verwahrerin / Hüterin / Wächterin des Brautkleides war. Bereits auf dem Weg vom Auto zur Wohnung schossen allerlei Gedanken und Horrorszenarien durch meinen Kopf. Würde ich mit dem Ungetüm in den Fahrstuhl passen? Würde ich sehen können, ob auch wirklich nichts in der Tür eingeklemmt war?

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mit einem Mal erkannte ich, woher die Inspiration von diversen Chaos-Hochzeits-Filmen stammt. Ich hätte an dem Tag vermutlich einige neue Drehbücher schreiben können. Aber ich brachte das  (übrigens unglaublich schwere) Prachtstück wohlbehalten in die Wohnung, wo es im Arbeitszimmer einen ungestörten Platz bekam, fernab von Küche und allen Gefahren, die diese so mit sich bringt.

Eine leichte unterschwellige Sorge blieb trotzdem – das Kleid sollte natürlich auch atmen können, also der Transport-„Sack“ geöffnet werden. Und wer weiß, wer im Nachbarhaus so alles niest, das dann iiiiirgendwie zu uns ins Arbeitszimmer… ach naja. Als ob!

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

Es ist natürlich alles gut gegangen (Stand Donnerstagabend, während ich das hier tippe). Auch unser Essen ging ohne Unfall ab, da die Arbeitszimmertür stets geschlossen blieb. Auch auf uns selbst haben wir nicht gekleckert, denn auch das kam bereits vor. Ein Tipp aus Erfahrung: passt auf, wenn ihr den Fisch in die Soße plumpsen lasst. Das ist tendenziell eine Spritz-/Klecker-Situation 😉

 

 

Ich bin ein großer Fan von den Nudeln mit Orangensauce, denn ich liebe Lachs und gleichzeitig ist es das perfekte Feierabend-Essen! Es geht schnell, ihr braucht nicht viele Zutaten, keinen Schnickschnack. Ok, vielleicht habt ihr spontan keinen Kurkuma da, aber den sollte man sowieso im Gewürzschrank haben. Das ist die Gelegenheit 😉

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Außerdem finde ich das Essen gleichzeitig gemütlich und sommerlich – wir essen es zu jeder Jahreszeit. Durch den Fisch und das zarte Orangen-Aroma wirkt es leicht und durch die Orangensauce und die Nudeln hat es auch etwas Heimeliges an sich. Fast so wie ein Soulfood für den Sommer! Ich mag es wahnsinnig gerne und bin gespannt, wie es auch gefällt.

Und so wird das schnelle Feierabend-Essen zubereitet:

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce

(für 2 Personen)

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 200 g Bandnudeln
  • 300 g frisches Lachsfilet
  • 1 Zwiebel oder Schalotte
  • 180 ml Sahne (oder einen ganzen Becher, wenn ihr großzügig seid ;))
  • 150 ml Orangensaft
  • 1 gehäuften EL Dill
  • 1 EL Kurkuma
  • etwas Öl zum Anbraten
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Das Lachsfilet ggf. von der Haut befreien, kalt abspülen und trocken tupfen. In Würfel schneiden (ca. 2 cm) und beiseite stellen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.

2. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin ein paar Minuten dünsten (ich schneide in der Zeit immer den Lachs). Mit der Sahne und dem Orangensaft aufgießen und etwas köcheln lassen. Kurkuma hinzugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Dill dazugeben. In der Zwischenzeit Wasser für die Nudeln zum Kochen bringen.

3. Die Nudeln ins Wasser geben, gleichzeitig den Lachs in die Sauce geben und darin garziehen lassen. Wenn die Nudeln fertig sind, abgießen und mit der Sauce vermengen. Servieren – fertig!

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bandnudeln mit Lachs und Orangensauce - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Habt ihr eine Art „Soulfood“ für den Sommer, wenn das Wetter nicht mitspielt und man aber gleichzeitig auch nicht direkt die großen Eintöpfe kochen will? (Nicht, dass das verwerflich wäre – Eintöpfe gehen bei Schietwetter zu egal welcher Jahreszeit ;)) Ich freue mich, wenn ihr mir davon erzählt!

Habt es wundervoll,

Alena

Mediterraner Kartoffelsalat - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mediterraner Kartoffelsalat und große Hummus-Liebe

Der Sommer ist im Moment ja eher nicht ganz so verlässlich wie man es sich wünschen würde. Lange im Voraus geplante Grillpartys kann man eigentlich auch direkt knicken… Deshalb habe ich heute ein Grillparty-taugliches Rezept, dass ihr auch ganz spontan noch am Morgen vorbereiten könnt: Mediterraner Kartoffelsalat!

Nicht ganz so gut spontan zu machen ist der Hummus, aber er ist so unfassbar gut, dass ich auch dafür das Rezept mitgebracht habe. Der Kartoffelsalat ist (wieder einmal ;)) ein Rezept von Mama Wunderbrunnen. Meine Mama kann einfach so unglaublich gut kochen! Es gibt ausnahmslos immer tolles Essen bei ihr. Und nun dürft ihr dreimal raten, woher ich meine Liebe zum Kochen habe 😉

Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Liebe von ihr vererbt bekommen habe, denn sonst würde mir vermutlich sehr viel Kreativität und Experimentierfreude fehlen. Und ich würde mich nicht über die vielen lange erprobten Rezepte freuen, die sie in ihrem Fundus hat. Dazu gehört, wie bereits erwähnt, der Kartoffelsalat.

Mediterraner Kartoffelsalat - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mediterraner Kartoffelsalat - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dazu muss ich sagen, dass es in unserer Familie noch ein anderes Rezept gibt – nämlich für ganz „klassischen“ Kartoffelsalat. Mit Eier und Mayo und Gewürzgurken. Es stammt aus der Feder meiner Oma und ich behaupte immer gerne, dass es der allerbeste Kartoffelsalat der Welt ist und keiner so gut schmeckt! (Außer natürlich von meiner Mama, die macht ihn genauso und er schmeckt auch genauso gut.)

Aber vermutlich verhält es sich mit Kartoffelsalat auf gleiche Art und Weise wie mit Frikadellen oder ähnlichen Hausmannskost-Gerichten. Jede Familie hat ihr eigenes Rezept und natürlich kocht jede Oma es am besten! (Schreibe ich jetzt so. Aber in echt weiß ich, dass meine Oma und meine Mama am besten kochen. Ist ja klar ;))

Der mediterrane Kartoffelsalat hält sich aus der Diskussion um den besten klassischen Kartoffelsalat heraus und macht sein eigenes Ding. Die Kartoffeln dürfen noch warm zu dem ebenfalls noch warmen Gemüse und gemeinsam mit dem leckeren Dressing und knusprigen Kürbiskernen eine Party feiern. Die Mischung muss nicht durchziehen (wie bei Omas Kartoffelsalat) und schmeckt kalt genauso gut wie warm! Also perfekt für spontanes Zubereiten kurz bevor die Gäste kommen.

Mediterraner Kartoffelsalat - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Als zweite Leckerei gibt es heute ein Hummus-Rezept von mir – wobei, gar nicht von mir, sondern von der wunderbaren Molly Yeh (ausgesprochen wie das englische „yay!“ :). Ich kenne sie zwar (leider!) nicht persönlich, habe aber trotzdem dank ihres Blogs und ihres Instagram-Accounts den Eindruck, dass sie ein absolut bezaubernder Mensch ist. So eine Person, die man gerne sofort als Freundin hätte! Schaut unbedingt mal auf ihrem Blog vorbei, ihre Fotos sind so wunderschön und ihr Schreibstil absolut herrlich.

Klar, dass ich ihr Buch „Molly on the Range“ haben musste, als es erschien, oder? Eine etwas ausführlichere Rezension habe ich noch geplant, aber ich kann euch an dieser Stelle schonmal eine Kaufempfehlung aussprechen. Ich selbst habe die englische Version des Buches, finde es auch sehr gut zu verstehen. Es gibt aber auch mittlerweile eine deutsche Version: „Molly’s Kitchen“

Als ich mich vor ein paar Wochen mit ein paar Freundinnen zum Grillen verabredet hatte, machte ich zusätzlich zu dem Kartoffelsalat noch den Hummus á la Molly Yeh. Ich liebe Hummus und bin von dem Rezept absolut hin und weg! Bislang fand ich selbstgemachten Hummus nämlich häufig zu trocken. Mollys Rezept ist aber wirklich toll – und ja, der Haufen Petersilie und gewürfelte Schalotte oben drauf muss so 😉

Mediterraner Kartoffelsalat - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Als Lieblingsbrot hat sich übrigens dieses hier etabliert: Weltbestes Brot von Elbmadame

Ich hatte es hier schon einmal erwähnt, aber es ist so lecker, da kann man es ruhig einmal zu viel erwähnen. Eigentlich reicht schon dieses Brot zum Grillen – vielleicht noch ein oder zwei Dips dazu, mehr braucht es nicht! Wenn ihr es noch nicht ausprobiert habt, tut es unbedingt 😉

Und damit ihr für die nächste Grillparty gerüstet seid, gibt es jetzt beide Rezepte für euch! Los geht es mit:

Mediterraner Kartoffelsalat

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Zutaten

  • 500 g Kartoffeln
  • 2-3 Möhren (mittelgroße)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 100 g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt!)
  • 1 EL Kürbiskerne
  • 1 Bund Radieschen
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • optional: 50 g schwarze Oliven

für das Dressing:

  • 1 TL Balsamico-Essig
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Sojasauce
  • Pfeffer

Zubereitung

1. Die Kartoffeln gar kochen (je nach Größe 20-30 Minuten). Anschließend pellen und in Scheiben schneiden. Die Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden, die Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Eine rote Zwiebel (oder Schalotte) schälen und fein würfeln. Die getrockente Tomaten ebenfalls klein schneiden. Den Bund Radieschen waschen, putzen und in feine Streifen schneiden.

2. Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Möhren darin anbraten und dann die Zwiebel, Lauchzwiebeln und getrockente Tomaten dazugeben. Garen, bis die Möhren bissfest sind. Zu den Kartoffeln geben.

3. Die Dressing-Zutaten miteinander vermengen und über den warmen Salat geben. Vor dem Servieren die Kürbiskerne und Radieschen über den Salat geben. Am besten warm genießen, er schmeckt aber auch kalt!

Und weiter geht es mit:

Hummus nach Molly Yeh

Mediterraner Kartoffelsalat - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 180 g getrocknete Kichererbsen
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Zitronensaft
  • 125 g Tahini
  • 3/4 TL Salz
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 ml kaltes Wasser
  • Olivenöl zum Beträufeln
  • eine Zwiebel
  • glatte Petersilie

Zubereitung

1. Die Kichererbsen müssen über Nacht einweichen – einfach in eine Schüssel geben und mit Wasser bedecken. Das Wasser sollte etwa 2 cm höher reichen als die Kichererbsen! Am nächsten Morgen bzw. Tag die Kichererbsen in ein Sieb geben und noch einmal Wasser drüberlaufen lassen. Dann mit dem Natron in einen Kochtopf geben, mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Die Temperatur reduzieren und dann köcheln lassen, bis die Kichererbsen sehr weich sind. Das kann 30-60 Minuten dauern. Abgießen und kurz abkühlen lassen.

2. Die Kichererbsen mit Zitronensaft, Tahini, Knoblauch und Salz in ein Gefäß geben und mit Stabmixer oder Pürierstab pürieren. Während der Mixer weiterläuft, das Wasser einfließen lassen. Wenn eine glatte Creme entstanden ist, abschmecken und bei Bedarf noch Salz hinzufügen.

3. In eine Schüssel geben und mit Olivenöl beträufeln. Nach Geschmack mit einer fein gewürfelten Zwiebel und gehackter Petersilie bestreuen. Mit frisch gebackenem Brot servieren oder mit Gemüsesticks dippen. Der Hummus hält sich mit Olivenöl bedeckt und luftdicht verschlossen im Kühlschrank etwa drei Tage.

Mediterraner Kartoffelsalat - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich hoffe, euch gefällt mein mediterraner Kartoffelsalat! Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß beim Nachkochen. Lasst uns einen großartigen Sommer haben – auch wenn das Wetter nicht nach Sommer ist 🙂

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo August! + Lieblinge für den Sommer

Da ist er, der August! Der Juli ist unglaublich schnell vergangen und da der Sommer auch gerne die Angewohnheit hat, schneller vorbei zu sein als man gucken kann, möchte ich euch heute ein paar meiner Lieblinge zeigen. Damit kann man das Summer-Feeling quasi vervielfachen! 🙂

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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1. Bücher-Lieblinge

Ich habe dieses Jahr tatsächlich noch nichtmal ansatzweise so viel gelesen wie ich eigentlich gerne hätte. Meine Liste mit Büchern, die ich lesen möchte, ist sehr lang. Das ist sie allerdings schon lange 😉 Da ich aber finde, dass der Sommer absolut zum Lesen einlädt – im Freibad, auf der Picknickdecke, abends auf dem Balkon – wird sich an der Bücherliste bald etwas ändern. Hoffentlich. Denn es gibt immer schöne Momente zum Lesen!

Da bei vielen auch die Urlaubszeit ansteht, dachte ich mir, ich schreibe euch zwei meiner Lieblinge auf. Zwei Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe, haben nämlich tatsächlich Eindruck auf mich gemacht. Kennt ihr das, wenn man ein Buch liest und so begeistert davon ist, dass man allen davon erzählen muss? So ging es mir mit diesen beiden:

„Die Hochzeit der Chani Kaufman“ von Eve Harris (2015)

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich habe dieses Buch von einer Freundin geschenkt bekommen und war direkt von Anfang an begeistert. Es geht um die 19-jährige Chani Kaufmann, die mit ihren Eltern und sieben Schwestern in einer jüdisch-orthodoxen Gemeine lebt. Wie nicht anders zu erwarten stellt die Suche nach einem für sie geeigneten Bräutigam eine Herausforderung für die Familie dar, da Chani ihren ganz eigenen Kopf hat. Den aktuellen Kandidaten Baruch hat  Chani nun schon mehrmals getroffen und eigentlich stehen die Chancen gut, wäre da nicht Baruchs wohlhabende Familie, die mit Chani (und ihrer mittellosen Familie) nicht einverstanden ist.

Der zweite, parallel laufende Handlungsstrahl erzählt von der Rebbetzin Zilberman. Sie ist die Frau des Rabbis und wählte dieses Leben aus Liebe zu ihrem Mann. Gleichwohl hatte sie ihr Leben anders geplant und merkt nun, wie sie sich von den Zwängen und Konventionen zusehends eingeengt fühlt. Ironischerweise ist es ihre Aufgabe, den angehenden Bräuten (unter ihnen Chani Kaufman) eben diese Konventionen nahezubringen und sie so auf ihre Leben in der Ehe vorzubereiten.

Das Buch war für mich persönlich sehr fesselnd – wie viel Realität die Autorin tatsächlich abbildet, kann ich natürlich nicht beurteilen. Gleichzeitig habe ich jedoch den Eindruck, einen kleinen Einblick in die jüdisch-orthodoxe Kultur bekommen zu haben. Komische Elemente wie die Versuche seitens Baruchs Mutter, die Ehe irgendwie zu verhindern, machen das Buch ebenso aus wie ernste Momente, wenn es um die an ihrem Leben zweifelnde Rebbetzin geht. Es ist keine lustige Sommerlektüre, aber leicht geschrieben und gut zu lesen – ich hatte es innerhalb weniger Tage durch!

(Falls ihr Lust bekommen habt – das Buch findet ihr auf Amazon: HIER)

„Altes Land“ von Dörte Hansen (2015)

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Als ich vor ein paar Wochen mit der Bahn unterwegs war, einen Anschlusszug nicht bekam und aufgrund dessen anderthalb Stunden am Bahnhof festhing (natürlich OHNE Buch), stöberte ich etwas im dortigen Buchladen. Das mache ich auch gerne, wenn ich nicht so viel Zeit überbrücken muss – aber an diesem Tag wollte, nein musste ich tatsächlich auch ein Buch kaufen. Mein Blick fiel auf „Altes Land“ und fühlte mich als gebürtiges Nordlicht direkt angesprochen. Ich schlug die erste Seite auf, las sie und kaufte das Buch. Das sind ehrlich gesagt immer die besten Käufe 😉

In „Altes Land“ geht es um das Flüchtlingskind Vera, das 1945 mit seiner Mutter aus Ostpreußen flieht und auf einem Hof im Alten Land landet. Dort fühlt sie sich zeitlebens nicht richtig zuhause und förmlich abhängig von dem alten und kalten Bauernhaus. Dennoch bleibt sie dort – mangels Alternativen und auch wegen ihres durch den Krieg traumatisierten Stiefvaters, um den sie sich rührend kümmert.

60 Jahre später steht plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür, ihrerseits ebenfalls geflüchtet – allerdings aus Ottensen, aus ihrem Alltag und vor ihrem Mann, der sie betrogen hat. Nun tritt Anne in Veras Leben, an der Hand ihren kleinen Sohn. Beide stellen Veras Leben gehörig auf den Kopf.

Das Buch kann ich vor allem deshalb empfehlen, weil es sehr „schnörkellos“ geschrieben ist. Die Handlung läuft ziemlich geradeaus, es gibt also keinen wirklichen Spannungsbogen. Das ist aber nicht weiter dramatisch, denn sowohl die Figuren als auch ihre Eigenarten sind herrlich beschrieben, immer nachvollziehbar und trotz aller Ernsthaftigkeit der im Buch beschriebenen Themen kommt auch der Humor nicht zu kurz. Es lässt sich wunderbar flüssig lesen und ist deshalb meiner Meinung nach einfach perfekt für den Sommer!

(Und HIER ist der Amazon-Link.)

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

2. Film-Lieblinge

Eigentlich habe ich nur einen Sommer-Liebling, aber der ist auch wirklich konkurrenzlos: „Vaiana“. Der aktuellste Film der Walt Disney Animation Studios ist seit April auf Blu-Ray, DVD und digital erhältlich.

Ich liebe Animationsfilme allgemein und Pixar- und Disney-Filme im Besonderen und war von diesem Film einfach nur verzaubert. Es geht in Kurzform um die Prinzessin Vaiana, die mit ihrem Stamm auf einer fiktiven Insel irgendwo in der Südsee lebt (Achtung, Fernweh-Alarm!) und sich im Laufe des Films auf die Spuren ihrer Urahnen begibt und gemeinsam mit dem Halbgott Maui ihre Insel retten muss.

Die Figuren sind durchweg liebevoll animiert, die Landschaft ist atemberaubend schön – man möchte direkt genau dort hinreisen – und auch der Soundtrack hat mich mit den typischen Ohrwurm-Liedern in seinen Bann gezogen.

Obwohl es wie in so vielen Disney-Filmen auch um das Thema der Selbstfindung der Hauptfigur geht, ist Vaiana doch anders als die üblichen (europäischen) Prinzessinnen aus älteren Disney-Filmen. Für sie steht nicht die Suche nach dem Traumprinzen oder der Liebeskummer aufgrund dessen im Vordergrund – sie will dorthin, wo noch niemand zuvor gewesen ist, sie will ihr Volk retten und sie strebt danach, eine großartige Nachfolgerin des Stammeshäuptlings, ihrem Vater, zu sein. Der Film erhält dadurch einen modernen Twist und ich finde, solche Disney-Prinzessinnen braucht es viel mehr – starke Frauen, die als großes Vorbild durchgehen!

Wer also Lust auf einen visuell traumhaft schönen Film mit einer starken Hauptfigur hat, dem sei dieser Film empfohlen. Und ja, man kann auch als Erwachsener Disney-Filme lieben!

3. Beauty-Lieblinge

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wer vielleicht schon seine Sommer-Lektüre hat und meinen neuen Lieblingsfilm auch schon gesehen hat, der kann sich eventuell an meinen zwei Neuzugängen im Badezimmer erfreuen:

Bei Rituals gibt es derzeit eine Limited Edition, die sommerlich frisch duftend daherkommt – diese Leichtigkeit wird auch durch das Design auf der Verpackung aufgegriffen. Es gibt ein Peeling, einen Duschschaum, eine Body Lotion und ein Körperspray. Ich habe nur die ersten beiden in meinem Badezimmerschrank stehen, bin aber durchweg begeistert! Der Duft nach Verbene und Petitgrain (Bitterorange) ist sowohl frisch als auch sanft – nicht so kräftig zitronig, wie man das häufig von sommerlichen Körper-Produkten kennt, aber trotzdem spritzig und leicht.

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr findet die Produkte online hier: Rituals Limited Edition Express your Soul
Und natürlich in allen Rituals-Shops!

Worauf ich mich sonst noch freue…

Im August sind wir auf zwei Hochzeiten eingeladen und ich bin mir sicher, dass es ganz wundervoll wird. Auf einer dieser Hochzeiten bin ich Trauzeugin und schon fast so aufgeregt wie die Bräute selber! Was gibt es Schöneres, als die Liebe zu feiern? Ich kann mir nichts vorstellen.

Das untere Bild ist übrigens bei der standesamtlichen Trauung entstanden, die im ganz kleinen Kreis gefeiert wurde. Nur diese kleine Zeremonie war schon so wundervoll und besonders, dass ich gar nicht weiß, wieviele Freudentränchen ich wohl zur großen, „richtigen“ Feier verdrücken werde!

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der August ist für viele auch der Urlaubs-Monat schlechthin – auch für uns! Es geht ins Baltikum und ich freue mich schon riesig darauf. In der Zeit werden hier ein paar Gastblogger das Zepter übernehmen und auch darauf freue ich mich!

Davon abgesehen habe ich das hier im August vor:

  • jeden einzelnen Sonnentag auskosten
  • endlich einmal wieder Eistee selbermachen
  • Unmengen an Wassermelone und Eis essen
  • meinen Stapel an ungelesenen Büchern reduzieren
  • im Urlaub die Ruhe genießen
  • aber mich an den richtig heißen Tagen insgeheim auf den Herbst freuen 😀

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich hoffe, ihr habt einen herrlichen August und falls geplant, ganz tollen Urlaub! Erzählt mir gerne, was ihr so vorhabt 🙂

Habt es wundervoll,

Alena

Tomatenquiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sommer in Quicheform: Tomatenquiche

Ich finde, es gibt nicht viele Lebensmittel, die so sommerlich sind wie Tomaten. Gut, Beeren und tropische Früchte sind zugegebenermaßen auch Sommer pur – aber Tomaten sind so wunderbar vielseitig, dass sie bei mir ziemlich weit oben auf der Sommer-Zutaten-Liste stehen. Und auch der Star meiner Tomatenquiche sind!

Tomatenquiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Natürlich schmecken Tomaten in südlichen Landen wie Italien oder Spanien am allerbesten. Ganz simpel mit etwas gutem Olivenöl, vielleicht noch etwas grünen Kräutern wie Basilikum dazu… das ist der Sommer. Mich versetzt allein schon der Duft von Basilikum in Sommerstimmung pur.

Fairerweise muss man sagen, dass die Tomaten im Süden Europas meistens viel aromatischer sind als hier bei uns. Noch dazu bekommt man sie häufig geradezu hintergeschmissen – wohingegen die Tomaten in unseren Breiten weder nach besonders viel schmecken und noch dazu einladen, große Mengen zu kaufen.

Allerdings hat meine Familie nach eigenem Ausprobieren festgestellt: Man kann zwar sämtliche Zutaten des leckeren Urlaubs-Essens mit nach Hause nehmen, aber es wird niemals so schmecken wie im Urlaub. Das liegt einfach daran, dass zu Hause kein Urlaub ist und das Feeling nicht dasselbe ist.

Tomatenquiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tomatenquiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dennoch finde ich, dass man auch zuhause kleine Pausen vom Alltag machen kann. Das geht beispielsweise mit einem Ausflug – sei es einer Wanderung, einer Fahrradtour oder einem Picknick. Letzteres kann man übrigens auch ganz hervorragend auf dem Balkon machen. Oder auf dem Sofa im Wohnzimmer, wenn der Sommer sich mal wieder von seiner herbstlichen Seite zeigt.

Besonders gut zu so einem Picknick passt meine Tomatenquiche. Eigentlich ist es gar nicht meine, denn das Rezept stammt von Mama Wunderbrunnen 😉 Die Quiche gibt es bei uns schon seit vielen Jahren immer wieder und ist quasi ein altbewährtes und erprobtes Rezept. Und da das ja bekanntlich die besten sind, habe ich es euch heute mitbringen dürfen.

Die Tomatenquiche hatten wir übrigens auf der Fahrradtour aus dem letzten Beitrag dabei. Ich hatte tatsächlich leckere und aromatische Tomaten gefunden und da wir die Fahrradtour schon etwas im Voraus geplant hatten, bot sie den perfekten Anlass.

Tomatenquiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

So ganz fingerfood-tauglich war die Quiche zwar nicht, denn der Mürbeteig-Boden ist herrlich zart. Dadurch ist die Quiche nicht ganz formstabil, wenn man sie für ein Picknick einpacken will. Wir haben uns aber einfach zwei Kuchengabeln mitgenommen und direkt aus der Tupperdose gegessen. Da wir einen traumhaften Blick auf die Taunusausläufer und die Frankfurter Skyline hatten, war das völlig egal. Es gibt Momente, die müssen nicht Blog-tauglich perfekt durchgestylt sein, sondern einfach nur genossen werden :))

Zwei Tipps noch von Mama Wunderbrunnen, die so nicht im Rezept stehen: Wenn ihr den Quicheboden allerdings vorher blindbackt (wie das geht, habe ich euch hier erklärt), ist er sicher etwas fester und stabiler. Und 2-3 EL Stärke in der Käse-Eier-Mischung sorgen dafür, dass die Masse besser stockt – bei der Tomatenquiche geht es auch ohne, aber bei Füllungen wie Spinat oder Mangold kann das durchaus hilfreich sein!

Und damit ihr auch diese herrlich saftige und aromatische Quiche genießen könnt, höre ich jetzt auf zu schwärmen und lasse euch das Rezept da. Denkt dran – ihr könnt sie überall essen, Picknick draußen oder drinnen und sie macht sich auch auf jedem Buffet gut!

Tomatenquiche

(für eine 28 cm Tarteform)

Tomatenquiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 120 g kalte Butter
  • 240 g Mehl
  • 2 EL kaltes Wasser
  • Salz
  • 500 g kleine Tomaten
  • 2 Handvoll Rucola (ca. 50-70 g bzw. einfach nach Geschmack!)
  • 250 g Frischkäse
  • 150 g Sahne
  • 2 Eier
  • 50 g Parmesan
  • ein paar Blätter Basilikum
  • 2 EL Pinienkerne

Zubereitung

(Backzeit: 45-50 Minuten + 10 Minuten Vorbackzeit)

1. Für den Teig die Butter klein schneiden und anschließend mit dem Mehl, Salz und Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig entweder eine Stunde kalt stellen oder direkt ausrollen, in eine Tarteform legen und diese dann kalt stellen (ich finde letzteres einfacher).

2. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie goldbraun sind. Nun die Tomaten waschen und in Viertel schneiden. Den Rucola waschen, trocken schleudern und anschließend hacken. Dasselbe mit dem Basilikum machen. Wenn der Ofen heiß ist, den Teig darin für 10 Minuten vorbacken. Herausholen und Tomaten und Rucola darauf verteilen.

3. Den Frischkäse mit dem Basilikum, der Sahne, den Eiern und dem Parmesan verrühren. Salzen und pfeffern, anschließend über den Tomaten und dem Rucola verteilen. Nun für 30 Minuten backen, dann die Pinienkerne darauf verteilen und weitere 15-20 Minuten backen. Fertig!

Tomatenquiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und hoffe, ihr macht euch den Sommer auch schön, wenn er sich eher nach Herbst anfühlt.

Habt es wundervoll,

Alena

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Fahrradtour in der Wetterau („Wetterauer Mitte“)

Am vergangenen Wochenende beschlossen Herr Wunderbrunnen und ich, eine Fahrradtour in der Wetterau zu machen. Weil mir die Strecke sehr gut gefallen hat, dachte ich mir, ich teile sie mit euch. Wer also aus der Gegend kommt – es lohnt sich!

Natürlich habe ich auch eine ganze Menge Fotos gemacht und teile heute ein paar der Impressionen mit euch.

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der Rundweg führt von Friedberg aus über Ossenheim, Nieder- und Ober-Wöllstadt, Nieder- und Ober-Rosbach, vorbei am Golfplatz von Ockstadt und wieder zurück nach Friedberg. Am Ende des Artikels habe ich euch die Strecken-Infos zusammengefasst und auch noch auf die Seite von outdooractive verlinkt, wo ihr eine Karte und alle weiteren Details findet.

Die Tour wird als zu jeder Jahreszeit reizvoll beschrieben. Das würde ich sofort unterschreiben, auch wenn ich sie nur im Sommer erlebt habe – aber es war einfach so schön! Es geht überwiegend auf Fahrradwegen an Feldern entlang, teilweise durch ruhige Wohngebiete und vor allem an Obstwiesen vorbei. Wenn die im Frühling in voller Blüte stehen, ist das sicher ein Anblick zum Niederknien!

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf unserer Tour haben mich aber vor allem die Wildblumen an den ungemähten Streifen neben den Feldern umgehauen. So eine Farbenpracht sieht man wirklich nicht oft – ein absoluter Traum.

Ich habe sogar herausgefunden, dass diese Wildblumen-Streifen den Ertrag auf den Feldern erhöhen sollen. Sie verhindern den Schädlingsbefall auf den angrenzenden Feldern, da sie den natürlichen Feinden von Schädlingen Schutz und Nahrung bieten. Wildblumen-Streifen sind also nicht nur zauberhaft schön, sondern auch noch nützlich ;))

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Aber in der Wetterau gab es nicht nur Wildblumen zu entdecken, sondern auch exotische Tiere. Als wir aus der einen kurzen Unterführung herausfuhren, schoss mir ein Gedanke durch den Kopf: „Was sind das denn für komische Schafe?!“

Ich hatte für einen kurzen Augenblick nur etwas Weißes, Flauschiges gesehen. Beim zweiten und diesmal genaueren Blick stellte sich heraus, dass es Alpakas waren 😀 Lautes Kreischen meinerseites, leises Bremsenquietschen seitens meines Fahrrads und schon stand ich mit leuchtenden Augen am Zaun. Weiße Alpakas!

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Nach späterem Googeln fand ich heraus, dass es sich dort in Bruchenbrücken um einen Alpaka-Hof handelt, nämlich den Alpaka-Hof Pegasus. Die Tiere mit so klingenden Namen wie Friloxley oder Frilinus sind allerdings sehr schwer zu beeindrucken – nämlich gar nicht. Die einzige Reaktion, die ich auf mein wiederholtes „Hallo“-Rufen bekam, war ein kurzes Kopfheben und in die Kamera schauen, dann wurde wieder am Gras gerupft.

Zum Glück hatte ich meine Kamera griffbereit 😀

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein Picknick haben wir natürlich auch gemacht, das gehört bei unseren Radtouren immer dazu. In der Wetterau war es besonders schön, weil wir eine traumhafte Bank gefunden hatten – direkt an einem Feld.

Und hinter diesem Feld ein Ausblick wie im Bilderbuch: Auf die Frankfurter Skyline und den Feldberg mit dem Altkönig. Dort, wo wir auch wohnen. Einfach nur schön!

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr seht, es gibt viel zu gucken auf dieser Tour und wenn ihr Lust habt, sie auch einmal entlangzufahren, gibt es nun ein paar Infos:

Streckenlänge: ca. 32 km
Dauer: je nach Tempo und Pausen zum Fotografieren 😉 zwischen 3-4 Stunden
Höhenunterschied: ca. 200 m, aber die Steigung ist immer nur leicht

Eine detaillierte Beschreibung zur Tour, eine Wegbeschreibung, eine Karte mit den Koordinaten der Strecke und Infos zur Anreise findet ihr auf dieser Seite: Fahrradtour in der Wetterau (Wetterauer Mitte)

Habt es wundervoll,

Alena

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Avocado-Spaghetti nach Anna Jones (+ Buchtipp)

Ich muss heute wieder mit einem Geständnis beginnen: Ich habe manchmal ein Problem mit Rezepten. Was das mit den Avocado-Spaghetti von der wunderbaren Anna Jones zu tun hat? Nun.

Avocado-Pasta - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

Die Sache mit den Rezepten verhält sich so. Für manche Sachen habe ich gerne Vorgaben. Wenn ich beispielsweise gemeinsam mit Herrn Wunderbrunnen in der Küche stehe und er mir sagt „Einfach einen Schluck Sojasoße da reinmachen“, dann muss ich kurz schlucken. Geht das ETWAS präziser? 😀

Gut, ich kenne das schon von meiner Mama und auch von meiner Oma. Irgendwie ist das so ein Ding von Leuten, die nicht nach Rezept kochen. Ein Schluck hiervon, einen Klacks davon – die Mengeneinheiten haben die dollsten Namen ;)) Für einen Blog ist es aber doch eher unpraktisch. Eine ungefähre Richtung würde ich euch ja schon gerne mitgeben. Ist es nun eher wie ein Schluck Wasser, wenn man gerade eine Wüstenwanderung hinter sich hat oder wie ein Schluck Olivenöl, das man bei einem Tasting probiert?

Aber nachdem ich mich viele Jahre immer streng an Rezepte gehalten hatte, brach irgendwann die Kreativität durch. Ich begann, Rezepte abzuändern und anzupassen. Dadurch entdeckte ich eine völlig neue Welt und auch die Liebe zum Kochen! Die wollte ich dann auf diesem Blog mit anderen teilen.

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Soviel dazu.

Mit der Kreativität einherging aber auch ein viel kritischer Blick auf Rezepte. Bei gewissen Mengen oder auch Verhältnissen schlage ich plötzlich die Hände über dem Kopf zusammen. Vor allem bei Kuchen geht es mir oft so – 300 g Zucker auf 300 g Mehl führen dazu, dass ich direkt das Rezept verwerfe oder so viel daran ändere, dass es mit dem Ursprung gar nichts mehr zu tun hat. Obwohl man ja gerade beim Backen unbedingt genau arbeiten sollte, hust hust.

Trotzdem bin ich nach wie vor ein großer Fan von Kochbüchern, denn sie sind eine so tolle Quelle der Inspiration! Und als bisher konsequente Verweigerin von E-Books liebe ich natürlich auch die Haptik. Es hat schon was, in einem dicken Kochbuch zu blättern… Ein Buch, das ich sehr gerne mag, möchte ich euch heute vorstellen!

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Es handelt sich dabei um A modern way to eat von Anna Jones – ihres Zeichens Köchin, Bloggerin, Foodstylistin und sehr talentierte Autorin eines wunderschönen Kochbuchs.  Anna Jones hat bei Jamie Oliver gelernt und an vielen seine Bücher mitgewirkt (und gestylt). 2015 erschienen ist das Buch jetzt keine Neuentdeckung, mittlerweile gibt es auch schon einen Nachfolger („A modern way to cook“). Ich möchte euch das Buch trotzdem ans Herz legen.

Die Rezepte sind komplett vegetarisch und teilweise auch vegan – ich bin zwar weder das Eine noch das Andere, dennoch versuche ich, vegetarische Gerichte häufig in unseren Speiseplan einzubauen. Das Buch bietet deshalb quasi die perfekte Inspirationsquelle, denn von Frühstück über Gerichte für die hungrige Horde am Esstisch bis hin zu Kuchen und Desserts präsentiert Anna Jones für jede Tages- und auch Jahreszeit leckere und vor allem einfache Ideen, für die man nicht stundenlang am Herd stehen muss. Auch einfache „Bauanleitungen“ für abwechslungsreiche Salate oder Pasta-Gerichte finden sich hier, was ich besonders liebevoll finde.

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und eine Kuriosität am Rande: Das Buch besteht aus biologisch abbaubarem Papier aus Apfelresten. Es ist das erste seiner Art und verbindet so auf ganz einzigartige Weise Inhalt (regional bzw. nachhaltiges Essen) und Form. Wer mehr dazu erfahren will, kann hier weiterlesen: „Das erste Buch aus Apfelpapier.“

Natürlich habe ich auch etwas nachgekocht und euch heute mitgebracht. Ich hatte vor einiger Zeit sturmfrei und wollte etwas, das schnell geht, aber lecker ist. Als ich das Rezept für die Spaghetti mit Avocado fand, war ich begeistert. Zitrone und Basilikum sind auch mit von der Partie – sommerlich, gleichzeitig schlonzig und frisch. Besser gehts nicht!

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Doch auch dieses Rezept hielt meinem Korrekturstift nicht stand. Anna Jones gibt nämlich 2 Avocados für 4 Portionen an. Liest sich auf den ersten Blick ganz gut, oder? Aber als ich die (für mich alleine berechnete) halbe gewürfelte Avocado in die Pfanne gleiten ließ, fing mein Magen lautstark an zu protestieren. „Waaas, wer soll denn davon satt werden?! Nur zu Nudeln? Waaaaa-“ – Ich so: „Jaja, die andere halbe Avocado aufzuheben ist ja auch Quatsch. Kann da ja auch gleich mit rein.“

Also schnibbelte ich die restliche Hälfte der Avocado auch klein und gab ihn zu der traurigen rezeptkonformen Menge in die Pfanne. Wenn so ein (im Übrigen veganes!) Gericht schon nicht in dicker Sahnesoße schwimmt, dann kann man da auch ruhig ein bisschen generös sein mit den gesunden Fetten, oder?

Und ich verspreche euch: Ich habe keine Soße vermisst. Nichtmal ein bisschen. Gut, eine halbe Avocado wäre wirklich definitiv zu wenig gewesen. Aber so… war es genau perfekt! Cremig, zitronig, sommerlich… Im ursprünglichen Rezept waren noch Kapern angegeben, die habe ich weggelassen (weil nicht im Haus). Auch die Knoblauchzehe im Rezept für 4 Personen habe ich alleine gegessen. Aber ich schreibe euch einfach mal auf, wie ich es zubereitet habe ;))

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones)

(für 2 Personen)

Avocado-Spaghetti (nach Anna Jones) - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 200 g Spaghetti
  • 2 Avocados
  • 1 Knoblauchzehe
  • abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone
  • 1-2 EL Saft der Zitrone
  • zwei gute Handvoll Basilikum (oder einen halben Topf)
  • 2-3 EL Petersilie (ich habe TK genommen)
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Die Nudeln in einem Topf nach Packungsanweisung bissfest garen. Die Knoblauchzehe fein hacken, ebenso wie die Kräuter. Die Avocado schälen, den Kern entfernen und in kleine Würfel schneiden. Wer gut ist, kann die Avocado auch in der Schale würfeln, also längs und quer bis zur Schale einschneiden. Aber aufpassen, wegen Avocado-Hand und so. Ich habe euch gewarnt ;))

2. Nun das Olivenöl in einer Pfanne leicht erhitzen und den Knoblauch darin kurz andünsten. Die Zitronenschale, etwas Saft und die Avocado hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz bevor die Spaghetti fertig sind, die Kräuter hinzugeben und verrühren. Die Spaghetti könnt ihr ruhig direkt aus dem Kochwasser in die Pfanne geben, dann nehmen sie noch etwas Flüssigkeit mit. Nun alles verrühren und bei Bedarf mit noch etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

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Ich hoffe, euch macht das Rezept genausoviel Lust auf Sommer wie mir – es schmeckt auf jeden Fall danach :))

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juli! + Spaziergang über die Gerstenfelder

Heute begrüßen wir den Juli – und da ich noch eine Menge Gerstenfelder-Fotos zu zeigen habe, nutze ich diesen Anlass ;))

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Entstanden sind sie, als ich vor zwei Wochen bei meinen Eltern zuhause war. Papa Wunderbrunnen hatte Geburtstag und das wurde logischerweise gefeiert (wie wir letztes Jahr gefeiert haben, könnt ihr HIER und HIER nachlesen). Als unsere Verwandten gesättigt, glücklich und zufrieden auf dem Weg nach Hause war und wir alles aufgeräumt hatten, machten wir einen abendlichen Spaziergang.

Die Runde führte uns durch viele Felder, aber am meisten hatten es mir wie üblich die Gerstenfelder angetan. Ich finde die haarigen Ähren einfach so wunderschön! Das ganze Feld sieht aus, als wäre es ganz weich und flauschig. Als ob man sich am liebsten einmal hineinwerfen möchte und kuschelig gebettet wäre. (Was man vermutlich nicht ist und auch nicht ausprobieren sollte, aber … es sieht eben einfach so aus!)

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Passenderweise wehte eine leichte Brise, sodass das Feld in Bewegung noch sanfter und weicher wirkte. Das liebe ich an meiner Heimat Schleswig-Holstein: Die seltene Windstille, die auch so manchen heißen Sommertag erträglich machten kann. (Kann. Nicht muss, es gibt auch Tage, da steht die Luft. Und die andererseits häufiger schwülen Tage durch die höhere Luftfeuchtigkeit lassen wir jetzt einfach mal außer Acht…;))

Ich war jedenfalls froh, dass ich mir (einer spontanen Eingebung folgend), die Kamera geschnappt hatte und diese Fotos machen konnte. Ok, ich muss zugeben: So spontan war die Eingebung nicht. In meiner Familie gibt es nämlich eine Art „Trauma“, das maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass ich meine Kamera quasi ständig (und manchmal auch unnötigerweise) mitschleppe. Obwohl ich besagtes Trauma gar nicht selbst durchlebt habe!

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Es ist nämlich so: Meine Eltern waren vor vielen Jahren einmal in Rom, lange vor Smartphones und Digitalkameras. Vielleicht gab es letztere doch schon, aber das ist unerheblich.

Mama und Papa Wunderbrunnen beziehen also ihre Unterkunft gegenüber der Engelsburg und beschließen, noch kurz in Richtung Petersdom zu gehen. Nur kurz, mal gucken. Papa Wunderbrunnen beschließt, seine Kamera nicht mitzunehmen. Sie wollen ja nur mal kurz gucken.

Auf dem Weg zum Petersdom hören sie eine Art Singsang, der vom Petersplatz zu kommen scheint.

„Ist das… ist da der Papst?“ – „Das ist doch nicht der Papst!“ (So in etwa hat sich der Dialog wohl zugetragen.)

Doch. Doch, das ist der Papst! Eine Messe auf dem Petersplatz feiernd. Und er fährt in seinem Papamobil nicht weit von meinen Eltern entfernt vorbei. Ohne Kamera.

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gut, ich gebe zu – man braucht nicht für jeden Moment im Leben eine Kamera. Es gibt Momente, die sind einfach so schön und wertvoll, da braucht es keine Kamera, um sie festzuhalten. Und manche Momente gehen kaputt, wenn man sie nur durch die das Handy oder die Kamera sieht. Manches muss man einfach leben.

Dennoch: die Worte „Das ist doch nicht der Papst!“ haben sich seither ins Gedächtnis gebrannt und werden gerne geäußert, wenn jemand laut überlegt, die Kamera zuhause zu lassen. Ich war froh, dass ich sie dabei hatte und ein paar herrliche Impressionen der Gerstenfelder einfangen konnte.

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Für diesen Juli wünsche ich euch viele schöne und besondere Momente, die vielleicht auch nicht alle eine Kamera brauchen, um im Gedächtnis zu bleiben. Genießt die Zeit!

Habt es wundervoll,

Alena

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark

Im Rahmen des heutigen Blogposts habe ich etwas gelernt: Es ist viel einfacher, ein Rezept zu erfinden und zu optimieren als dann hinterher einen schmissigen Namen dafür zu finden. Nehmen wir mal das Rezept von heute – Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark. Klingt gar nicht so spektakulär oder? Ist aber spektakulär lecker! Und die Geschichte hinter dem Rezept erzähle ich euch jetzt.

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr erinnert euch vielleicht an den Beitrag mit den Haferbratlingen, die ich für die Initiative „Hafer – Die Alleskörner“ kreiert hatte. Eben diese Initiative schrieb mich kürzlich (ok, vor ein paar Wochen schon) an und lud mich ein, bei ihrer 2. Blogger-Meisterschaft mitzumachen.

Das Thema der ersten Runde war „Pimp your porridge“. Wer schauen mag: Hier findet ihr die Beiträge aus dem letzten Jahr. Eine beeindruckende Auflistung! Allerdings bin ich kein großer Porridge-Fan, weshalb ich mich umso mehr über das diesjährige Thema freue: Snacks und Fingerfood mit Hafer.

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich liebe Fingerfood und ich liebe Hafer. Allerdings hatte ich mit meinen Haferbratlingen schon ein ziemlich fingerfood-taugliches Rezept abgeliefert. Trotzdem wollte ich mich der Herausforderung stellen und mir etwas Leckeres überlegen. Die ersten Ideen gingen noch in Richtung süß, aber schnell fand ich für den Sommer herzhaft angebrachter. Ich meine, wie praktisch ist Fingerfood bitte für Picknicks oder als Beilagen-Beitrag für eine Grillparty? Eben :))

Ich bin ein großer Falafel-Fan, habe sie aber noch nie selber gemacht. (Das eine Mal, wo ich es versucht habe und es gründlich schiefgegangen ist, lassen wir mal außen vor.) Nun schwebten mir als Fingerfood aber kleine, knusprige Bällchen vor. Also habe ich sie spontan Falafel genannt – obwohl in den Originalen sicher kein Hafer enthalten ist.

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das ist aber nicht so schlimm, denn sie schmecken wirklich super! Ich habe aus weißen Bohnen, Hafermehl und Gewürzen eine Grundmasse gemacht (also püriert) und diese dann noch mit kernigen Haferflocken und Feta verfeinert. Den Feta kann man natürlich auch weglassen, dann wäre das Ganze sogar vegan… (ok, den Quark dazu müsste man auch weglassen, aber da gibt es sicher irgendwas als Ersatz!)

Eigentlich wollte ich auch noch Petersilie und etwas Zitronensaft hinzugeben. Das habe ich im Eifer des Gefechts vergessen, würde aber sicher auch gut schmecken. Sie sind aber auch ohne jeglichen Schnickschnack köstlich. Dazu noch einfach und schnell gemacht – was will man mehr?

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich habe übrigens noch etwas getestet: Falafelrezepte findet man oft entweder zum Braten oder Backen. Mein Tipp: Bratet die Bällchen. Und bitte bratet sie in ausreichend Öl! Aus dem Ofen haben sie etwa die Konsistenz von gebackenem Schaumstoff (oder zumindest stelle ich es mir so vor), während sie aus der Pfanne herrlich kross und knusprig werden. Tut euch den Gefallen und genießt es ;))

Übrigens passen die Falafel auch super zu einem Salat – ich habe einfach Romana-Salat genommen, in Streifen geschnitten und etwas Tomate, Gurke und Feta dazu. Ein Dressing aus Olivenöl und Essig, fertig ist ein schneller Lunch oder ein leichtes Abendessen. So gut!

Jetzt habe ich aber genug geredet und zeige euch nun meinen Beitrag für die Bloggermeisterschaft der Alleskörner:

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 Dose weiße Bohnen (400 g)
  • 100 ml Wasser
  • 60 g Haferflocken
  • 130 g Hafermehl
  • 50 g Feta
  • Prise Chilipulver
  • 1 TL gemahlenen Koriander
  • Prise Cayennepfeffer
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Paprika
  • 1/2 rote Zwiebel oder Schalotte
  • nach Belieben noch einen Spritzer Limettensaft und Petersilie!
  • Für den Gemüsequark: 250 g Quark, etwas frische Gurke und Paprika, Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Die Bohnen abgießen und abspülen. Mit dem Hafermehl, dem Wasser und den Gewürzen in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab alles gut vermixen. Es entsteht eine dickliche Paste, das ist genau richtig! Unter diese mischt ihr nun (nicht mehr pürieren!) die Haferflocken, die rote Zwiebel und den zerkrümelten Feta (und optional den Limettensaft und die Petersilie).

2. In einer Pfanne erhitzt ihr nun Öl. Ich hatte nicht mehr so viel, aber die Bällchen sollten mindestens zur Hälfte in dem Öl liegen! Dann bratet ihr sie auf irgendwo zwischen mittlerer und nicht der höchsten Hitze so lange, bis sie rundherum kross und knusprig sind. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen – fertig!

3. Für den Gemüsequark verrührt ihr einfach den Quark mit Salz und Pfeffer (Menge müsst ihr einfach abschmecken). Dann schneidet ihr etwas Gurke und etwas Paprika in ganz feine Stückchen und rührt sie unter. Nochmal abschmecken und zu den Falafel servieren.

Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wenn ihr fertig seid mit Dippen kann ich ein paar gedrückte Daumen gebrauchen, damit die Jury dieses Fingerfood genauso gut findet wie ich ;))

Habt es wundervoll,

Alena

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Goûte-Festival in Mainz + Rezept für Raspberry Mojito

Mit etwas Verspätung (da mittlerweile schon zwei Wochen her) gibt es heute einen Beitrag über mein Wochenende mit der wunderbaren Rebecca aka Kochküken. Was wir Schönes gekocht haben, werde ich in einem gesonderten Beitrag erzählen. Heute möchte ich euch erstmal vom Goûte-Festival berichten, das wir besucht haben. Als Abkühlung habe ich euch noch ein Rezept für leckeren Raspberry Mojito mitgebracht.

(Ich wurde für diesen Beitrag übrigens nicht bezahlt, es handelt sich hier um meine eigenen Eindrücke und meine eigene Meinung.)

Was ist das Goûte-Festival?

Das „größte Tasting in Mainz“ fand vom 10.-11. Juni erstmalig auf dem Rathausplateau an der Rheingoldhalle in Mainz statt. Eingeladen wurde ich von Miri von Neue Projekt, ein Projektentwickler-Unternehmen, welches das Festival initiiert hat. Das Konzept des Festivals ist es, in Mainz ansässige (und auch einige überregionale) Unternehmen zu präsentieren – vor allem junge bzw. neuere Unternehmen liegen hierbei im Fokus.

Sowohl am Samstag als auch am Sonntag war es den gesamten Tag über möglich, an den Ständen zu verkosten und die Produkte der Unternehmen käuflich zu erwerben. Weitere Programmpunkte waren Workshops mit Philipp Stein und Carl Grünwald.

Das Festival am Samstag

Als wir am Samstag an der Rheingoldhalle ankommen, ist es sehr warm. Wir haben uns mit der Mittagszeit zugegebenermaßen auch nicht die beste Zeit ausgesucht! Wir werden mit einem Willkommens-Getränk empfangen und beim Stand vom Obsthof Weyer aus Mainz direkt mit ausgefallenen Chutneys verköstigt. Am meisten überrascht mich das Spargel-Vanille-Chutney – wer hätte gedacht, dass Spargel in süß funktioniert?!

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Danach ziehen wir weiter, vorbei an Kaiserhonig Berlin und entdecken einen Stand, der herzhafte Waffeln verkauft (die wir lustigerweise gerade erst als Frühstück selbstgemacht hatten). Als wir um die Ecke gehen, stehen wir auf einmal vor einem großen Laib Parmesan, aus dem Flammen aufsteigen! Bei näherem Hinsehen werden auch noch köstlich duftende Pasta darin geschwenkt. Obwohl die Mittagshitze mittlerweile alles gibt, treten wir näher.

Es ist der Stand der Nonno Luigi Pasta Manufaktur aus Mainz und die hausgemachten Nudeln mit Tomatensugo aus dem Parmesanlaib sind unglaublich gut. Da möchte man es eigentlich nicht bei einer Probier-Portion belassen!

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Trotzdem laufen wir weiter, denn mich hat schon von weitem ein Stand besonders angesprochen: Fräulein Fine aus Oppenheim! Traumschönes Gebäck wird hier präsentiert und obwohl ich alles kaufen könnte, entscheide ich mich für ein Macaron. Bei den kleinen Kunstwerken kann ich einfach nicht widerstehen! (Außerdem ist es eigentlich zu heiß für Schwarzbierkuchen, der aber auch wirklich gut aussieht…)

Rebecca steht derweil am Stand vom Tischdecker Christian, der sein Kochstudio promotet (und natürlich seine Kochkünste). Die Eröffnung steht noch bevor, aber wir unterhalten uns mit ihm und bekommen im Laufe des Gesprächs einige gute Ideen. Mal schauen, was sich davon umsetzen lässt!

(Vor lauter begeistertem Gequatsche habe ich hier keine Fotos gemacht, aber ihr könnt euch gerne mal auf seiner Facebook-Seite umschauen :))

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zum jetzigen Zeitpunkt ist es durch die Hitze schon ein bisschen anstrengend, was leider auch daran liegt, das es wenige Schattenplätze gibt. Bei den Bierzeltgarnituren stehen zwar Sonnenschirme, aber der Rest des großen Platzes versinkt ein bisschen in der prallen Sonne.

Also schnell vorbei an der Gulaschkanone (ich liebe Gulasch zwar, aber nicht bei über 30 Grad Außentemperatur :D) und weiter zum nächsten Stand: Edelbeef. Dort gibt es Pulled Beef Burger und Mittagshitze hin oder her: Wir müssen so einen hübschen und herrlich duftenden Burger haben! Bereut haben wir es beide nicht ;))

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Danach machen wir noch einen Stopp bei den Geilen Weinen für eine Wilde Susi. Hunderprozentig überzeugen tut sie mich nicht, die Susi, aber vielleicht verträgt sich die Sonne auch einfach nicht gut mit Wein.

Da aber eine einzelne Weinschorle nicht repräsentativ ist für die Bandbreite an Weinen, die Geile Weine vertreibt, lasse ich das mal so stehen. Wer sich gerne damit auseinandersetzen möchte, kann sich hier ein Bild vom Angebot des Unternehmens machen:  Geile Weine.

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wir bummeln noch am Weingut Gabelmann vorbei, das uns vor allem deshalb begeistert, weil die beiden Eigentümer Sebastian und Nathalie eine herrlich fröhliche und entspannte Art an sich haben. Hier steht auf jeden Fall noch eine Weinprobe vor Ort an!

Danach geht es weiter zum Stand von Le Poivre – hier kommt direkt Sommerfeeling auf. Feinkostprodukte aus dem Mittelmeerraum, Lavendel und die köstlichsten französischen Spezialitäten laden dazu ein, gleich alles zu kaufen. Oder die beiden schönen Ladys zu überzeugen, bei ihnen arbeiten zu dürfen – ich glaube, es gäbe keinen traumhafteren Laden als diesen!

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Nach dem lavendelfarbenen Traum geht es weiter zu Kindeskinder, wo es Gewürzmischungen gibt. Eigentlich bin ich von letzteren kein Fan, aber diese hier sind wirklich lecker und in Kombination mit dem krossen Brot probieren wir uns gerne durch das Sortiment.

Gegenüber befinden sich noch einige Stände, die das Konzept der Foodboxen in unterschiedlichen Ausführungen anbieten. Dazwischen probieren wir am Stand von Black Forest Jerky Beef Jerky (Trockenfleisch aus mariniertem oder nur gesalzenem Rind). Obwohl ich es in den USA schon einmal gegessen hatte und nicht mochte, muss ich sagen, dass dieses hier um Längen besser ist!

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Mein persönliches Fazit

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich eingeladen wurde, das Goûte-Festival zu besuchen – ich schaue mir gerne Neues an und bin da immer so neugierig und offen. Da es sich um die erste Veranstaltung dieser Art handelt, wollte ich es mir nicht nehmen lassen und ein kleines Fazit mit Anregungen zu verfassen.

Das Konzept des Festivals hat mir sehr gut gefallen, denn ich finde es absolut unterstützenswert, kleinere oder vielleicht auch ganz neue Unternehmen im Rahmen einer solchen Veranstaltung zu promoten. Dass es dann auch Stände vom Thermomix oder Hello Fresh gibt, die man ja durchaus als etablierte Marken bezeichnen kann, passt dann nicht ganz so gut in das Konzept.

Ein Kritikpunkt, der auch in der Facebook-Veranstaltung häufig zu lesen war, war der Eintritt von 8,50€ an der Tageskasse. An sich ja eigentlich nicht dramatisch, wären da nicht die Verköstigungs-Proben, die an den meisten Ständen ebenfalls mit mindestens 2-4 Euro zu Buche schlugen. Natürlich kann bei einem solchen Event nicht alles umsonst sein, das erwartet wohl auch niemand. Sowohl Veranstalter als auch Aussteller haben ihre eigenen Kosten zu decken. Dennoch würde ich mir für die zweite Auflage des Festivals wünschen, dass für die Proben nicht noch etwa das anderthalbfache oder sogar doppelte des Eintrittpreises ausgegeben werden muss. Vielleicht gibt es ja von Seiten der Veranstalter eine Möglichkeit, da etwas zu optimieren.

Ein persönlicher Kritikpunkt meinerseits wäre zudem noch, dass bei einer Veranstaltung im Juni damit gerechnet werden muss, dass es heiß wird und dementsprechend vorgesorgt werden sollte. Das Aufstellen von etwas mehr Sonnenschutzmöglichkeiten sollte beim nächsten Mal unbedingt in Erwägung gezogen werden. Das würde sicher auch tagsüber zum längeren Verweilen einladen :))

Von diesen Aspekten abgesehen hat es mir gut gefallen – zusätzlich freuen Rebecca und ich uns über ein paar neue Kontakte und Ideen. So hat es sich in jedem Fall gelohnt!

Da wir das Festival größtenteils alkoholfrei verbracht haben, musste es abends natürlich noch eine Erfrischung geben. Rebecca wird euch ihr Rezept bei sich auf dem Blog verraten, hier gibt es nun meine Version:

Raspberry Mojito

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Zutaten

  • eine Handvoll Himbeeren
  • eine Handvoll Eiswürfel
  • Minzblätter nach Geschmack
  • 1/2 – 1 TL brauner Zucker
  • 6 cl Rum
  • 3 cl frisch gepressten Limettensaft
  • Sprudelwasser

Zubereitung

1. Die Himbeeren in ein Glas geben und (am besten mit eine Stößel) zerstoßen. Den Zucker und den Limettensaft darauf geben und verrühren. Die Minze waschen und in das Glas geben, ebenfalls etwas zerstoßen, damit das Aroma austritt.

2. Die Eiswürfel zerstoßen (ich mache das immer in einem TK-Beutel und einem Nudelholz) und in das Glas geben. Mit dem Rum übergießen und anschließend mit Sprudelwasser auffüllen. Cheers!