Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Große Wannseerundfahrt in Potsdam

Vor ein paar Wochen verbrachten Herr Wunderbrunnen und ich ein paar Tage in Berlin und Umgebung. Obwohl es viel regnete und ziemlich unsommerlich kalt war, hatten wir eine schöne Zeit. Wir genossen den großelterlichen Garten, machten eine Wannseerundfahrt in Potsdam und feierten im strömenden Regen im Olympiastadion mit zehntausenden U2-Fans.

Das Konzert war der Wahnsinn, aber ich habe dort kaum Fotos gemacht. Das lag einerseits am Regen, andererseits daran, dass mich ewig fotografierende Menschen auf Konzerten eher stören. Ich konzentriere mich lieber aufs laute Mitsingen und Hüpfen 😉

 

Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Von der Wannseerundfahrt in Potsdam und dem Garten von Herrn Wunderbrunnens Großeltern habe ich dafür eine ganze Reihe Fotos gemacht. Die möchte ich euch heute zeigen.

Außerdem muss ich eine ganz große Empfehlung aussprechen: Ein Ausflug nach Potsdam lohnt sich so oder so, aber wenn ihr es einrichten könnt – macht die große Wannseerundfahrt! Die kleine ist auch nett, aber die große ist einfach noch viel schöner.

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Als wir ankamen, wurden wir von einem Regenschauer überrascht. Deshalb suchten wir uns zuerst eine Möglichkeit zum Einkehren und fanden das Café Central am Alten Markt. Ich habe dort vor lauter Begeisterung kein einziges Foto gemacht, aber es war wunderschön dort. Es gibt leckeren Kaffee, köstlichste Eisschokolade und California Pops – hausgemachtes Eis am Stiel mit rein biologischen Zutaten, echten Früchten und keinerlei Zusatzstoffen. So gut!

Als wir uns dort gerade niedergelassen hatten, klarte der Himmel auf und der Regen verschwand. Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Anleger an der Langen Brücke. Die Fahrt führt unter der Glienicker Brücke hindurch, in deren Mitte die Grenze zwischen Berlin und Potsdam verläuft – gut erkennbar an der unterschiedlichen Farbgebung beider Seiten. Die Geschichte des als „Agentenbrücke“ bekannten Bauwerks könnt ihr hier nachlesen: Glienicker Brücke.

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Der Dampfer fährt dann weiter am Park und Schloss Babelsberg vorbei, Richtung Teltow-Kanal und Griebnitzsee. Überall gibt es die riesigen Villen ehemaliger Ufa-Berühmtheiten zu sehen, was absolut beeindruckend ist. Der Große Wannsee wird überquert, hier kann man das bekannte  (und ziemlich riesige) Strandbad sehen. Dort macht der Dampfer übrigens eine kurze Pause!

Die gesamte Fahrt zeichnet sich durch wundervolle Ausblicke aus – ob auf tolle Villen oder schönste Schlösschen, kleine Hausbötchen auf dem See, es gibt wahnsinnig viel zu gucken. Auf die jeweiligen Sehenswürdigkeiten weist netterweise immer eine Durchsage an Bord an. Entspannter kann man wirklich nicht durch die Gegend schippern 😉

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Wer Lust bekommen hat, dem sei der folgende Link ans Herz gelegt. Hier findet ihr alle Informationen, Abfahrtszeiten und Preise:
Die Wannseerundfahrt

Nicht in Potsdam, aber trotzdem lohnend ist übrigens das Fährhaus Caputh. Dort kehrten wir nach unserer Fahrt ein und genossen einen herrlichen Ausblick und das Abendlicht über dem Schwielowsee. Weitere Infos erhaltet ihr hier: Fährhaus Caputh 

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Ihr seht, man kann es sich auch bei Regen schön machen – und manchmal ist es auch gar kein Dauerregen, sondern nur ein Schauer 😉

Habt es wundervoll,

Alena

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Fahrradtour in der Wetterau („Wetterauer Mitte“)

Am vergangenen Wochenende beschlossen Herr Wunderbrunnen und ich, eine Fahrradtour in der Wetterau zu machen. Weil mir die Strecke sehr gut gefallen hat, dachte ich mir, ich teile sie mit euch. Wer also aus der Gegend kommt – es lohnt sich!

Natürlich habe ich auch eine ganze Menge Fotos gemacht und teile heute ein paar der Impressionen mit euch.

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Der Rundweg führt von Friedberg aus über Ossenheim, Nieder- und Ober-Wöllstadt, Nieder- und Ober-Rosbach, vorbei am Golfplatz von Ockstadt und wieder zurück nach Friedberg. Am Ende des Artikels habe ich euch die Strecken-Infos zusammengefasst und auch noch auf die Seite von outdooractive verlinkt, wo ihr eine Karte und alle weiteren Details findet.

Die Tour wird als zu jeder Jahreszeit reizvoll beschrieben. Das würde ich sofort unterschreiben, auch wenn ich sie nur im Sommer erlebt habe – aber es war einfach so schön! Es geht überwiegend auf Fahrradwegen an Feldern entlang, teilweise durch ruhige Wohngebiete und vor allem an Obstwiesen vorbei. Wenn die im Frühling in voller Blüte stehen, ist das sicher ein Anblick zum Niederknien!

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Auf unserer Tour haben mich aber vor allem die Wildblumen an den ungemähten Streifen neben den Feldern umgehauen. So eine Farbenpracht sieht man wirklich nicht oft – ein absoluter Traum.

Ich habe sogar herausgefunden, dass diese Wildblumen-Streifen den Ertrag auf den Feldern erhöhen sollen. Sie verhindern den Schädlingsbefall auf den angrenzenden Feldern, da sie den natürlichen Feinden von Schädlingen Schutz und Nahrung bieten. Wildblumen-Streifen sind also nicht nur zauberhaft schön, sondern auch noch nützlich ;))

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Aber in der Wetterau gab es nicht nur Wildblumen zu entdecken, sondern auch exotische Tiere. Als wir aus der einen kurzen Unterführung herausfuhren, schoss mir ein Gedanke durch den Kopf: „Was sind das denn für komische Schafe?!“

Ich hatte für einen kurzen Augenblick nur etwas Weißes, Flauschiges gesehen. Beim zweiten und diesmal genaueren Blick stellte sich heraus, dass es Alpakas waren 😀 Lautes Kreischen meinerseites, leises Bremsenquietschen seitens meines Fahrrads und schon stand ich mit leuchtenden Augen am Zaun. Weiße Alpakas!

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Nach späterem Googeln fand ich heraus, dass es sich dort in Bruchenbrücken um einen Alpaka-Hof handelt, nämlich den Alpaka-Hof Pegasus. Die Tiere mit so klingenden Namen wie Friloxley oder Frilinus sind allerdings sehr schwer zu beeindrucken – nämlich gar nicht. Die einzige Reaktion, die ich auf mein wiederholtes „Hallo“-Rufen bekam, war ein kurzes Kopfheben und in die Kamera schauen, dann wurde wieder am Gras gerupft.

Zum Glück hatte ich meine Kamera griffbereit 😀

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ein Picknick haben wir natürlich auch gemacht, das gehört bei unseren Radtouren immer dazu. In der Wetterau war es besonders schön, weil wir eine traumhafte Bank gefunden hatten – direkt an einem Feld.

Und hinter diesem Feld ein Ausblick wie im Bilderbuch: Auf die Frankfurter Skyline und den Feldberg mit dem Altkönig. Dort, wo wir auch wohnen. Einfach nur schön!

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ihr seht, es gibt viel zu gucken auf dieser Tour und wenn ihr Lust habt, sie auch einmal entlangzufahren, gibt es nun ein paar Infos:

Streckenlänge: ca. 32 km
Dauer: je nach Tempo und Pausen zum Fotografieren 😉 zwischen 3-4 Stunden
Höhenunterschied: ca. 200 m, aber die Steigung ist immer nur leicht

Eine detaillierte Beschreibung zur Tour, eine Wegbeschreibung, eine Karte mit den Koordinaten der Strecke und Infos zur Anreise findet ihr auf dieser Seite: Fahrradtour in der Wetterau (Wetterauer Mitte)

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juli! + Spaziergang über die Gerstenfelder

Heute begrüßen wir den Juli – und da ich noch eine Menge Gerstenfelder-Fotos zu zeigen habe, nutze ich diesen Anlass ;))

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Entstanden sind sie, als ich vor zwei Wochen bei meinen Eltern zuhause war. Papa Wunderbrunnen hatte Geburtstag und das wurde logischerweise gefeiert (wie wir letztes Jahr gefeiert haben, könnt ihr HIER und HIER nachlesen). Als unsere Verwandten gesättigt, glücklich und zufrieden auf dem Weg nach Hause war und wir alles aufgeräumt hatten, machten wir einen abendlichen Spaziergang.

Die Runde führte uns durch viele Felder, aber am meisten hatten es mir wie üblich die Gerstenfelder angetan. Ich finde die haarigen Ähren einfach so wunderschön! Das ganze Feld sieht aus, als wäre es ganz weich und flauschig. Als ob man sich am liebsten einmal hineinwerfen möchte und kuschelig gebettet wäre. (Was man vermutlich nicht ist und auch nicht ausprobieren sollte, aber … es sieht eben einfach so aus!)

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Passenderweise wehte eine leichte Brise, sodass das Feld in Bewegung noch sanfter und weicher wirkte. Das liebe ich an meiner Heimat Schleswig-Holstein: Die seltene Windstille, die auch so manchen heißen Sommertag erträglich machten kann. (Kann. Nicht muss, es gibt auch Tage, da steht die Luft. Und die andererseits häufiger schwülen Tage durch die höhere Luftfeuchtigkeit lassen wir jetzt einfach mal außer Acht…;))

Ich war jedenfalls froh, dass ich mir (einer spontanen Eingebung folgend), die Kamera geschnappt hatte und diese Fotos machen konnte. Ok, ich muss zugeben: So spontan war die Eingebung nicht. In meiner Familie gibt es nämlich eine Art „Trauma“, das maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass ich meine Kamera quasi ständig (und manchmal auch unnötigerweise) mitschleppe. Obwohl ich besagtes Trauma gar nicht selbst durchlebt habe!

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Es ist nämlich so: Meine Eltern waren vor vielen Jahren einmal in Rom, lange vor Smartphones und Digitalkameras. Vielleicht gab es letztere doch schon, aber das ist unerheblich.

Mama und Papa Wunderbrunnen beziehen also ihre Unterkunft gegenüber der Engelsburg und beschließen, noch kurz in Richtung Petersdom zu gehen. Nur kurz, mal gucken. Papa Wunderbrunnen beschließt, seine Kamera nicht mitzunehmen. Sie wollen ja nur mal kurz gucken.

Auf dem Weg zum Petersdom hören sie eine Art Singsang, der vom Petersplatz zu kommen scheint.

„Ist das… ist da der Papst?“ – „Das ist doch nicht der Papst!“ (So in etwa hat sich der Dialog wohl zugetragen.)

Doch. Doch, das ist der Papst! Eine Messe auf dem Petersplatz feiernd. Und er fährt in seinem Papamobil nicht weit von meinen Eltern entfernt vorbei. Ohne Kamera.

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Gut, ich gebe zu – man braucht nicht für jeden Moment im Leben eine Kamera. Es gibt Momente, die sind einfach so schön und wertvoll, da braucht es keine Kamera, um sie festzuhalten. Und manche Momente gehen kaputt, wenn man sie nur durch die das Handy oder die Kamera sieht. Manches muss man einfach leben.

Dennoch: die Worte „Das ist doch nicht der Papst!“ haben sich seither ins Gedächtnis gebrannt und werden gerne geäußert, wenn jemand laut überlegt, die Kamera zuhause zu lassen. Ich war froh, dass ich sie dabei hatte und ein paar herrliche Impressionen der Gerstenfelder einfangen konnte.

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Für diesen Juli wünsche ich euch viele schöne und besondere Momente, die vielleicht auch nicht alle eine Kamera brauchen, um im Gedächtnis zu bleiben. Genießt die Zeit!

Habt es wundervoll,

Alena

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Goûte-Festival in Mainz + Rezept für Raspberry Mojito

Mit etwas Verspätung (da mittlerweile schon zwei Wochen her) gibt es heute einen Beitrag über mein Wochenende mit der wunderbaren Rebecca aka Kochküken. Was wir Schönes gekocht haben, werde ich in einem gesonderten Beitrag erzählen. Heute möchte ich euch erstmal vom Goûte-Festival berichten, das wir besucht haben. Als Abkühlung habe ich euch noch ein Rezept für leckeren Raspberry Mojito mitgebracht.

(Ich wurde für diesen Beitrag übrigens nicht bezahlt, es handelt sich hier um meine eigenen Eindrücke und meine eigene Meinung.)

Was ist das Goûte-Festival?

Das „größte Tasting in Mainz“ fand vom 10.-11. Juni erstmalig auf dem Rathausplateau an der Rheingoldhalle in Mainz statt. Eingeladen wurde ich von Miri von Neue Projekt, ein Projektentwickler-Unternehmen, welches das Festival initiiert hat. Das Konzept des Festivals ist es, in Mainz ansässige (und auch einige überregionale) Unternehmen zu präsentieren – vor allem junge bzw. neuere Unternehmen liegen hierbei im Fokus.

Sowohl am Samstag als auch am Sonntag war es den gesamten Tag über möglich, an den Ständen zu verkosten und die Produkte der Unternehmen käuflich zu erwerben. Weitere Programmpunkte waren Workshops mit Philipp Stein und Carl Grünwald.

Das Festival am Samstag

Als wir am Samstag an der Rheingoldhalle ankommen, ist es sehr warm. Wir haben uns mit der Mittagszeit zugegebenermaßen auch nicht die beste Zeit ausgesucht! Wir werden mit einem Willkommens-Getränk empfangen und beim Stand vom Obsthof Weyer aus Mainz direkt mit ausgefallenen Chutneys verköstigt. Am meisten überrascht mich das Spargel-Vanille-Chutney – wer hätte gedacht, dass Spargel in süß funktioniert?!

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Danach ziehen wir weiter, vorbei an Kaiserhonig Berlin und entdecken einen Stand, der herzhafte Waffeln verkauft (die wir lustigerweise gerade erst als Frühstück selbstgemacht hatten). Als wir um die Ecke gehen, stehen wir auf einmal vor einem großen Laib Parmesan, aus dem Flammen aufsteigen! Bei näherem Hinsehen werden auch noch köstlich duftende Pasta darin geschwenkt. Obwohl die Mittagshitze mittlerweile alles gibt, treten wir näher.

Es ist der Stand der Nonno Luigi Pasta Manufaktur aus Mainz und die hausgemachten Nudeln mit Tomatensugo aus dem Parmesanlaib sind unglaublich gut. Da möchte man es eigentlich nicht bei einer Probier-Portion belassen!

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Trotzdem laufen wir weiter, denn mich hat schon von weitem ein Stand besonders angesprochen: Fräulein Fine aus Oppenheim! Traumschönes Gebäck wird hier präsentiert und obwohl ich alles kaufen könnte, entscheide ich mich für ein Macaron. Bei den kleinen Kunstwerken kann ich einfach nicht widerstehen! (Außerdem ist es eigentlich zu heiß für Schwarzbierkuchen, der aber auch wirklich gut aussieht…)

Rebecca steht derweil am Stand vom Tischdecker Christian, der sein Kochstudio promotet (und natürlich seine Kochkünste). Die Eröffnung steht noch bevor, aber wir unterhalten uns mit ihm und bekommen im Laufe des Gesprächs einige gute Ideen. Mal schauen, was sich davon umsetzen lässt!

(Vor lauter begeistertem Gequatsche habe ich hier keine Fotos gemacht, aber ihr könnt euch gerne mal auf seiner Facebook-Seite umschauen :))

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Zum jetzigen Zeitpunkt ist es durch die Hitze schon ein bisschen anstrengend, was leider auch daran liegt, das es wenige Schattenplätze gibt. Bei den Bierzeltgarnituren stehen zwar Sonnenschirme, aber der Rest des großen Platzes versinkt ein bisschen in der prallen Sonne.

Also schnell vorbei an der Gulaschkanone (ich liebe Gulasch zwar, aber nicht bei über 30 Grad Außentemperatur :D) und weiter zum nächsten Stand: Edelbeef. Dort gibt es Pulled Beef Burger und Mittagshitze hin oder her: Wir müssen so einen hübschen und herrlich duftenden Burger haben! Bereut haben wir es beide nicht ;))

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Danach machen wir noch einen Stopp bei den Geilen Weinen für eine Wilde Susi. Hunderprozentig überzeugen tut sie mich nicht, die Susi, aber vielleicht verträgt sich die Sonne auch einfach nicht gut mit Wein.

Da aber eine einzelne Weinschorle nicht repräsentativ ist für die Bandbreite an Weinen, die Geile Weine vertreibt, lasse ich das mal so stehen. Wer sich gerne damit auseinandersetzen möchte, kann sich hier ein Bild vom Angebot des Unternehmens machen:  Geile Weine.

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wir bummeln noch am Weingut Gabelmann vorbei, das uns vor allem deshalb begeistert, weil die beiden Eigentümer Sebastian und Nathalie eine herrlich fröhliche und entspannte Art an sich haben. Hier steht auf jeden Fall noch eine Weinprobe vor Ort an!

Danach geht es weiter zum Stand von Le Poivre – hier kommt direkt Sommerfeeling auf. Feinkostprodukte aus dem Mittelmeerraum, Lavendel und die köstlichsten französischen Spezialitäten laden dazu ein, gleich alles zu kaufen. Oder die beiden schönen Ladys zu überzeugen, bei ihnen arbeiten zu dürfen – ich glaube, es gäbe keinen traumhafteren Laden als diesen!

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Nach dem lavendelfarbenen Traum geht es weiter zu Kindeskinder, wo es Gewürzmischungen gibt. Eigentlich bin ich von letzteren kein Fan, aber diese hier sind wirklich lecker und in Kombination mit dem krossen Brot probieren wir uns gerne durch das Sortiment.

Gegenüber befinden sich noch einige Stände, die das Konzept der Foodboxen in unterschiedlichen Ausführungen anbieten. Dazwischen probieren wir am Stand von Black Forest Jerky Beef Jerky (Trockenfleisch aus mariniertem oder nur gesalzenem Rind). Obwohl ich es in den USA schon einmal gegessen hatte und nicht mochte, muss ich sagen, dass dieses hier um Längen besser ist!

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Mein persönliches Fazit

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich eingeladen wurde, das Goûte-Festival zu besuchen – ich schaue mir gerne Neues an und bin da immer so neugierig und offen. Da es sich um die erste Veranstaltung dieser Art handelt, wollte ich es mir nicht nehmen lassen und ein kleines Fazit mit Anregungen zu verfassen.

Das Konzept des Festivals hat mir sehr gut gefallen, denn ich finde es absolut unterstützenswert, kleinere oder vielleicht auch ganz neue Unternehmen im Rahmen einer solchen Veranstaltung zu promoten. Dass es dann auch Stände vom Thermomix oder Hello Fresh gibt, die man ja durchaus als etablierte Marken bezeichnen kann, passt dann nicht ganz so gut in das Konzept.

Ein Kritikpunkt, der auch in der Facebook-Veranstaltung häufig zu lesen war, war der Eintritt von 8,50€ an der Tageskasse. An sich ja eigentlich nicht dramatisch, wären da nicht die Verköstigungs-Proben, die an den meisten Ständen ebenfalls mit mindestens 2-4 Euro zu Buche schlugen. Natürlich kann bei einem solchen Event nicht alles umsonst sein, das erwartet wohl auch niemand. Sowohl Veranstalter als auch Aussteller haben ihre eigenen Kosten zu decken. Dennoch würde ich mir für die zweite Auflage des Festivals wünschen, dass für die Proben nicht noch etwa das anderthalbfache oder sogar doppelte des Eintrittpreises ausgegeben werden muss. Vielleicht gibt es ja von Seiten der Veranstalter eine Möglichkeit, da etwas zu optimieren.

Ein persönlicher Kritikpunkt meinerseits wäre zudem noch, dass bei einer Veranstaltung im Juni damit gerechnet werden muss, dass es heiß wird und dementsprechend vorgesorgt werden sollte. Das Aufstellen von etwas mehr Sonnenschutzmöglichkeiten sollte beim nächsten Mal unbedingt in Erwägung gezogen werden. Das würde sicher auch tagsüber zum längeren Verweilen einladen :))

Von diesen Aspekten abgesehen hat es mir gut gefallen – zusätzlich freuen Rebecca und ich uns über ein paar neue Kontakte und Ideen. So hat es sich in jedem Fall gelohnt!

Da wir das Festival größtenteils alkoholfrei verbracht haben, musste es abends natürlich noch eine Erfrischung geben. Rebecca wird euch ihr Rezept bei sich auf dem Blog verraten, hier gibt es nun meine Version:

Raspberry Mojito

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Zutaten

  • eine Handvoll Himbeeren
  • eine Handvoll Eiswürfel
  • Minzblätter nach Geschmack
  • 1/2 – 1 TL brauner Zucker
  • 6 cl Rum
  • 3 cl frisch gepressten Limettensaft
  • Sprudelwasser

Zubereitung

1. Die Himbeeren in ein Glas geben und (am besten mit eine Stößel) zerstoßen. Den Zucker und den Limettensaft darauf geben und verrühren. Die Minze waschen und in das Glas geben, ebenfalls etwas zerstoßen, damit das Aroma austritt.

2. Die Eiswürfel zerstoßen (ich mache das immer in einem TK-Beutel und einem Nudelholz) und in das Glas geben. Mit dem Rum übergießen und anschließend mit Sprudelwasser auffüllen. Cheers!

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Mai! – und die große Rapsfeld-Liebe

Hallo, du wunderschöner Wonnemonat Mai! Ich liebe den Mai, denn die Zeichen stehen noch mehr auf Frühling als im APril, vielleicht schon eine Idee weit auf Frühsommer. Die Spargelzeit ist in vollem Gange und mit etwas Glück gibt es schon die ersten Beeren.

Mein heutiger Begrüßungspost soll aber gar nicht so sehr vorausschauend auf den Mai sein. Vielmehr möchte ich euch ein paar Eindrücke vom vergangenen Wochenende zeigen, das ich gemeinsam mit Herrn Wunderbrunnen in seiner Heimat verbracht habe. Unsere Eltern waren auch mit von der Partie und so war das Wochenende bestimmt durch viel Spaß, Liebe, gutes Essen und so schöner Landschaft, dass wir vor lauter Motive gar nicht wussten, was wir zuerst fotografieren sollten.

Also schnappt euch einen Tee, lehnt euch zurück und genießt die Bilderflut!

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Herr Wunderbrunnen kommt zwar ganz ursprünglich aus Berlin, ist aber im schönen Landkreis Schaumburg in Niedersachsen aufgewachsen. Seine Mutter wohnt in einem gemütlichen alten Bauernhaus mit einem zauberhaften Garten. Es ist der klassische Traum eines Bauerngartens, der sich im Frühling noch zurückhaltend präsentiert, aber im Sommer in Blütenpracht explodiert.

An jeder Ecke findet sich ein Detail, das zum Betrachten einlädt. Kleine Gnome oder Herzen – es gibt so viel zu Schauen und alles ist unglaublich liebevoll gestaltet. Der große Apfelbaum steht in Blüte und meine Mama und ich kommen aus dem begeisterten Quietschen gar nicht mehr raus.

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Das Highlight befindet sich aber direkt an der Grenze zum Garten: Ein riesiges Rapsfeld liegt dort. Genau dort, wo jedes Jahr ein anderes Getreide wächst, erfreut uns jetzt die knallig gelbe Blütenpracht. Dahinter weitere Wiesen, eine Reihe kleiner Dörfer, Höfe, Bäume… plattes Land, soweit das Auge reicht und wie ich es sonst nur aus meiner Heimat Schleswig-Holstein kenne.

Der Blick erreicht tatsächlich irgendwann eine Grenze: die Porta Westfalica, die an diesem klaren Wochenende besonders gut auszumachen ist. Unser Blick bleibt aber meistens doch eher beim Rapsfeld. Bei dem Ausblick kein Wunder…

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Auch der Kater leistet uns viel Gesellschaft. Ich habe immer das Gefühl, dass er weiß, wie hübsch und fotogen er ist und extra doll posiert, sobald die Kamera in der Nähe ist.

(Manchmal würde man doch auch gerne Katze sein, oder? ;))

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Einen kleinen Ausflug in die Umgebung machen wir trotz der schönen Aussicht, die wir auch vom Küchenfenster und den Schlafzimmern haben. Von der Schaumburg aus machen wir eine kleine, aber sehr schöne Wanderung zur Paschenburg. Auf dem Weg kommen wir plötzlich an ein paar Bärlauch-Pflanzen vorbei. Die Begeisterung ist groß, aber kaum zwanzig Meter weiter sind die Hänge auf einmal übervoll! Es sieht so aus, als würde der Bärlauch sich wie ein Fluss die Hänge hinunter ergießen. Definitiv eine lohnenswerte Stelle, wenn man denn etwas zum Transportieren dabei hätte…

Auch an Waldmeister-Pflanzen kommen wir vorbei. Als die Sonne sie bescheint, ist plötzlich der gesamte Wald vom Duft erfüllt (wir denken natürlich alle sofort an Götterspeise ;)).

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Von der Paschenburg aus bietet sich ein traumhaft schöner Ausblick auf das Wesertal. Immer wieder findet sich ein gelber Fleck in dem Flickenteppich der grünen Wiesen und Felder. Wer also jemals in dieser Gegend unterwegs ist – dieser Ausblick ist wirklich sehenswert!

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Auf dem Rückweg nach Hause gibt es einen Abstecher zum Schloss Bückeburg, wo wir eine Runde durch den Park drehen. Die Kirschbäume blühen prächtig und dank der Sonne und dem eingeschlafenen Wind ist es zum ersten Mal an diesem Tag wirklich warm.

Dabei treffen wir auf ein hübsches Albino-Pferd, mehrere Enten und ein Brautpaar, das unter dem Kirschbaum fotografiert wird. Inklusive Äste schütteln, für einen schönen Blätter-Konfettig-Regen!

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Am Abend genießen wir den Sonnenuntergang über dem Rapsfeld am Haus und sind der Meinung, dass der Raps ewig blühen müsste!

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Am nächsten Tag machen wir noch einen weiteren Spaziergang, diesmal auf einem Hügelchen direkt hinter dem Dörfchen Soldorf. Schon auf dem Weg dorthin sehen wir so viele Rapsfelder, dass man das Gefühl hat, es gäbe dieses Jahr nichts anderes. Knallgelbe Pracht wohin das Auge reicht! Wir können uns kaum sattsehen.

Vom Hügel aus bietet sich uns eine traumhafte Aussicht über sanft geschwungene Felder. Raps ohne Ende, einige Felder knallig, auf einigen blüht er noch nicht ganz so stark. Das ergibt ein wunderschönes Spiel aus gelben Schattierungen, vereinzelt versetzt mit zartem Grün.

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Oben auf dem Hügel befindet sich eine Windmühle und nach unserem kleinen „Abstieg“ gönnen wir uns ein Eis in der Eisdiele in Rodenberg. Große Empfehlung – wir sind einhellig der Meinung, dass es dort bis Rom (und dort bei Giolitti) das beste Eis gibt ;))

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Nach alter Walpurgisnacht-Tradition machten wir am Abend des 30. Aprils ein Feuer. Tatsächlich finde ich, dass einige der Funken-Formationen ein bisschen an Hexen erinnern… mit wehenden Haaren! Es lebe die lange Verschlusszeit der Kamera ;))

Vielleicht ist das eine neue Form des Bleigießens – statt des Bleiklumpens interpretiert man nun die Formen der Flammen…

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Mit diesen Impressionen wünsche ich euch nun einen herrlichen Mai! Genießt den heutigen Feiertag <3

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Und hallo Frühling!

Hach, da ist er, der April! Der Monat, der mir von allen fast der Liebste ist. Warum das so ist und worauf ich mich besonders freue, erzähle ich euch heute.

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Also – warum liebe ich den April so sehr?

Es könnte daran liegen, dass ich mit ihm den Frühling verbinde. Alles grünt, alles wächst, die Tage werden länger. Die Sonne scheint und es gibt die ersten warmen Tage, die man draußen verbringen mag. Gleichzeitig ist es noch nicht so heiß, dass man vor lauter Hitze nicht weiß, wohin mit sich.

Das gefällt mir am Hochsommer nicht immer. Im April hingegen liegt an manchen Tagen noch ein Hauch Kühle in der Luft. Die letzten Grüße vom Winter haben ihren Auftritt in den frühen Morgenstunden. Doch im Laufe des Tages erwärmt sich die Luft und wir bekommen eine Idee davon, welch herrliche Zeit uns bevorsteht.

Und abends scheint die Sonne lange genug, um nach Feierabend schon einen Aperol draußen trinken zu können… ;))

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Die langen Tage und die Helligkeit wecken die Unternehmungslust. So packten wir letztes Wochenende unsere Fahrräder aus und nach einer kurzen Inspektion ging es los.

Ich oute mich an dieser Stelle als absoluter Schönwetter-Radfahrer. Während ich auch zur grauen und kalten Jahreszeit laufen gehen mag, kann ich das Radfahren nicht ausstehen.  Sobald die Sonne sich zeigt finde ich es hingegen wirklich schön!

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Unsere Tour führte uns nach Bad Homburg, wo wir den Schlosspark erkundeten und den traumhaft schönen und riesigen Magnolienbaum entdeckten. In Blüte ist er sicher noch viel prächtiger, aber auch mit den Knospen sehr eindrucksvoll.

An einigen Stellen gab es auch mehr als Knospen – die Krokusse stehen in voller Blüte. Ein wahrlich frühlingshafter Anblick! Auch die Buschwindröschen bedecken den gesamten Boden, wie ein Teppich aus Blumen. Der Ausflug lohnt sich!

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Vielleicht liebe ich den April auch deshalb so sehr, weil ich in diesem Monat Geburtstag habe. Und an meinem Geburtstag einfach immer gutes Wetter ist! Ich erinnere mich noch gut an den vor zwei Jahren. Eine Freundin kam zu Besuch und wir spazierten durch den Wald – in kurzen Ärmeln und Flipflops! Da ist Vorfreude doch garantiert, oder?

Außerdem habe ich bereits im März meinen Balkon mit Frühlingsblumen bestückt. Sie werden sich im Laufe des Aprils noch ausbreiten und weiter blühen – und das ist so schön! Nach dem vielen Grau und den eher gedeckten Farben des Winterbalkons freue ich mich auf bunte Frühlingsblumen. Mein Favorit, wie in jedem Jahr: Hornveilchen! Auch dabei sind Bellis, Narzissen und Glockenblumen – und Vergissmeinicht.

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber ich liebe den April dieses Jahr besonders, weil dieses Jahr Ostern in diesen Monat fällt. Und Ostern ist für mich eines der schönsten Feste!

Gut, Weihnachten kann schwer getoppt werden. Aber die österliche Dekoration ist so schön frühlingshaft. Außerdem finde ich Hasen und Ostereier einfach herzerwärmend – ihr nicht auch?

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein paar österliche Impressionen gibt es heute schon, ich habe aber auch noch ein paar mehr vorbereitet. Die gibt es dann in den nächsten Tagen nochmal gesondert. Sonst hätte die Bilderflut etwas den Rahmen gesprengt ;))

Außerdem liebe ich die kulinarischen Traditionen, die mit Ostern verbunden sind. Zu welchem Fest kann man schließlich schon so richtig ausgiebig frühstücken bzw. brunchen? Mit vielen herzhaften und süßen Leckereien? Und schon morgens Schokolade in Form von Eiern oder Hasen essen? Dicke Scheiben Hefezopf mit Butter verdrücken und Eierlikörtorte backen? Eben. Das macht man nur zu Ostern. Und darauf freue ich mich sehr!

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Osterkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gebeizter Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eierlikoer-Torte - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Falls jemand noch ein paar Ideen braucht – hier sind meine österlichen Rezepte aus dem letzten Jahr:

Schweizer Osterkuchen („Osterchüechli“)

Selbst gebeizter Lachs

Eierlikörtorte

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Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen Vorfreude machen – ich jedenfalls freue mich riesig! Genießt diesen wunderschönen Monat :))

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo März! + frühlingshafte Kranz-Inspiration

Nun ist er da, der März. Für mich das Zeichen, dass der Winter nun endlich vorbei ist. Oder vielmehr: vorbei sein sollte. Es soll ja schon Osterfeste Ende März gegeben haben, an denen noch Schnee lag…

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Trotzdem ist für mich nun zumindest gefühlt Frühling. Obwohl wir gar keinen strengen Winter hatten sehne ich mich nach Wärme, nach Sonne, nach mehr Licht. Nach Tagen, an denen ich keinen dicken Mantel mehr anziehen muss und meine Winterstiefel ebenfalls im Schrank lassen kann.

Am Wochenende haben wir etwas Zeit in Frankfurt und auf dem Feldberg verbracht – die Sonne schien herrlich! Leider war der Wind noch sehr kalt und erinnerte beständig daran, dass noch Winter ist. Der Umstand, dass die Sonne an windstillen Ecken dann doch schon ein bisschen Wärme abgab, lässt allerdings hoffen :))

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bloggeburtstag

Obwohl ich zum Monatsanfang lieber einen Ausblick gebe, worauf ich mich im folgenden Monat besonders freue, möchte ich heute noch einmal gerne zurückblicken. Worauf? Auf den Geburtstag meines Blogs, den ich letzte Woche gemeinsam mit euch gefeiert habe! Ich hatte ganz fantastische Blogger zu Gast, die mir schon vor meiner Zeit als Bloggerin zu guten Freunden geworden sind.

Und weil sie mir alle so wunderbare Gastbeiträge mitgebracht haben, möchte ich sie an dieser Stelle noch einmal erwähnen. Deshalb gibt es nun eine Zusammenfassung:

1. Den Anfang machte Graziella von Graziellas Foodblog mit ihrem köstlichen Flan mit Karamellsauce! Den Link findet ihr hier: Gastbeitrag von Graziella

2. Christiane von Schabakery brachte uns eine Crêpes-Torte mit Schokoladenfüllung mit, bei der einem wirklich das Wasser im Munde zusammenlief: Gastbeitrag von Christiane

3. Leicht beschwipst ging es weiter mit dem Beitrag von Karina von Karambakarinas Welt – von ihr gab es herrlich aussehende Eierlikörmuffins: Gastbeitrag von Karina

4. Den krönenden Abschluss gab es von Käthe von Käthes Kekse – Cookie Pops, die so zauberhaft verziert waren, wie man es nur von Käthe und ihren Kunstwerken kennt: Gastbeitrag von Käthe

Wer Lust hat, kann gerne auch noch meinen Geburtstags-Beitrag anschauen – dort gibt es Blutorangen-Mini-Gugls und ein bisschen was zur Geschichte hinter Wunderbrunnen!

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Worauf ich mich im März freue

Nun aber zum eigentlichen Thema – der März ist da! Ostern ist noch eine Weile hin, also verschone ich euch erstmal damit. Trotzdem freue ich mich schon sehr darauf, denn die Osterdeko mit vielen Blumen, bunten Eiern und frischem Grün ist einfach so schön im Frühling!

Nach Weihnachten freue ich mich immer auf Tulpen, wobei ich im Januar gerne weiße kaufe. Irgendwie ist es nach den bunten Weihnachtsfeiertagen schön, alles etwas reduziert zu haben. Ab Februar bin ich dann aber meistens bereit für bunt oder pastellig. Denn im grauen Winter dürfen es gerne ein paar Farbkleckse sein…

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Also hole ich mir Tulpen ins Haus, Ranunkeln und Osterglocken. Letztere befreie ich übrigens immer gerne von ihrem Plastiktöpfchen und setze sie dann, so wie sie sind, in eine kleine oder große Vase. Schleifenband drum – fertig! (Ist ein bisschen vergleichbar mit meinen Amaryllis-Zwiebeln in der Vorweihnachtszeit in diesem Blogpost.)

Um das Bunte der Blumen etwas aufzulockern, habe ich sie teilweise mit Kätzchenzweigen kombiniert – und auch so ein paar längere Zweige in großen Vasen verteilt. Besonders schön finde ich Kirschbaumzweige, da sie (wenn ihr sie schön anschneidet) toll aufgehen. Und was passt besser zum Frühling als zarte Kirschblüten?

Dazu dürfen sich auch zwei Magnolienzweige gesellen. Sie sind bei mir noch nicht aufgegangen, aber sie sind auf einem guten Weg ;)) (Ich habe übrigens gehört, dass sie nicht gut riechen, wenn sie aufgegangen sind. Nur so als Tipp. Ähnlich wie bei Lilien nehme ich an…)

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Frühlingshafte Kränze

Auf dem Bild könnt ihr übrigens schon sehen, was ich noch Feines gebastelt habe – ich hatte nämlich mal wieder große Motivation, Kränze zu binden. Das kennt man zwar eigentlich eher zur Weihnachtszeit, aber als ich in den Blumenläden immer häufiger die SCHÖNSTEN Sorten Eukalyptus entdeckte, war es klar: Ich binde einen Kranz aus Eukalyptus.

Dass ich dann beim Material-Kauf etwas eskalieren würde und ich am Ende nicht nur einen Kranz, sondern gleich vier hatte, könnte man nun unter den Tisch fallen lassen. Oder aber ich erzähle euch davon und zeige ein paar Fotos, die euch vielleicht als Anregung dienen könnten:

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eine Anleitung zum Kränze binden habe ich euch HIER schon aufgeschrieben. Das Schöne daran ist: Ihr könnt das zu jeder Jahreszeit machen, denn Material gibt es immer. Dadurch habt ihr immer die tollsten Möglichkeiten, euch kreativ auszutoben!

Ich habe dieses Mal verschiedene Sorten Eukalyptus gekauft, Heidelbeerzweige und grünblättrige Zweige, deren Namen ich mir nicht merken konnte ;)) (Ihr seht sie auf dem Bild unten neben den zwei kleinen Kranzrohlingen).

Es ist also ganz einfach – geht in euren Lieblings-Blumenladen und schaut, was euch gefällt! Dann kann es auch schon losgehen.

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zwischendurch Tee trinken nicht vergessen ;)) Ich habe übrigens nicht nur den „normalen“ Blumendraht verwendet, sondern auch silbernen und goldenen. Wer von euch nördlich von Hannover wohnt: Es gibt diesen Draht sehr günstig bei Søstrene Grene (unter anderem ;)). Ich nehme aber an, dass es ihn auch noch in vielen anderen Bastelbedarf-Läden gibt.

Einen Kranz habe ich komplett „vollgebunden“, also rundherum bestückt. Mir gefällt aber auch die Variante gut, nur einen Teil zu umbinden. Durch das Grün wirkt es sehr zart und passt damit perfekt zum Frühling!

Hallo März - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Habt ihr schon ausgesprochen frühlingshafte Dekoration oder ist es euch dafür noch zu früh?

Ich wünsche euch einen großartigen Start in den neuen Monat und viel Freude!

Habt es wundervoll,

Alena

Foodbloggercamp 2016 in Reutlingen

Wer sich das Bloggen vielleicht als einsames Hobby vorstellt, bei dem man still in seinem Kämmerlein vor sich hin arbeitet, dem kann ich heute berichten – das Gegenteil ist der Fall! Natürlich sind das Fotografieren und Schreiben Tätigkeiten, für die man Ruhe braucht, aber ein ebenso wichtiger Teil des Bloggerdaseins ist das Networken und der Austausch mit anderen Bloggern – das kann auf Blogger-Stammtischen, gemeinsamen Messe-Besuchen oder anderen Veranstaltungen wie beispielsweise Barcamps passieren. Zu letzteren gehört das sogenannte Foodbloggercamp.

Foodbloggercamp Logo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie
Logo von http://www.foodbloggercamp.de/

Aber was ist denn eigentlich ein Barcamp? Das grundlegende Prinzip ist, dass jeder Teilnehmer auf einem Gebiet Experte ist und dieses Wissen weitergeben kann, sodass jeder davon lernen kann. Konkret läuft es so ab, dass zu Anfang der Veranstaltung Teilnehmer Vorschläge für Sessions machen und diese auch selbst anbieten können. Das können sowohl Sessions sein, in denen über bestimmte Themen diskutiert wird, oder praktische Sessions, in denen gekocht, gebacken, etc. wird. Aus diesen Vorschlägen wird dann das Programm für den jeweiligen Tag erstellt und jeder kann sich aussuchen, an welchem Workshop er teilnehmen will.

Das Foodbloggercamp findet derzeit zweimal im Jahr statt, einmal in Berlin und einmal in Reutlingen. In Berlin war ich letztes Jahr als „noch-nicht-aktiv Blogger“ dabei, in Reutlingen am vergangenen Wochenende dann als Neuling-Blogger. Hingefahren bin ich gemeinsam mit Graziella (von Graziellas Foodblog). Samstag morgen holte sie mich sehr früh und los ging es! Im Gepäck hatte ich ein Frühstück der besonderen Sorte, das ich an dieser Stelle unbedingt noch mit euch teilen möchte: Klatschbrötchen.

Klatschbroetchen - Wunderbrunnen - Fotografie - Foodblog

Die Zubereitung ist denkbar einfach – man nehme ein normales Brötchen und einen großen Schokokuss, schneide das Brötchen auf, platziere den Schokokuss zwischen den Hälften, drücke diese zusammen und genieße das schönste Geräusch der Welt: das Knacken der feinen Schokolade und das samtene Rauschen des Schaumes, wenn der Schokokuss zusammengedrückt wird. Hach! Für mich auch ein Stück Kindheit, denn Klatschbrötchen gab es oft, wenn meine Eltern und ich samstags frühmorgens aufstanden, um an die Nordsee zu fahren und dort den Tag zu verbringen. Die Tradition, Klatschbrötchen auf längeren Autofahrten am frühen Morgen zu essen, finde ich sehr erhaltenswert 😉

Aber genug der langen Vorrede, ich wollte euch ja vom Foodbloggercamp in Reutlingen erzählen. Das fand bei Marcus Schneider im sogenannten Cooking Concept statt, einer Eventküche und Kochschule. Eine tolle Location, wo es zwei sehr gut ausgestattete Küchen gibt sowie ein großartiges Team rund um Marcus, die mit bewundernswerter Gelassenheit zwei Tage lang den 76 Teilnehmern behilflich waren, hinterhergeräumt haben und eigentlich fast heinzelmännchenlike unterwegs waren. An dieser Stelle an großes Dankeschön – ohne euch wäre wahrscheinlich das Chaos ausgebrochen!

Nachdem also am Samstag die Sessions geplant waren, musste man sich als Teilnehmer „nur“ noch überlegen, welche Session nun Vorrang haben sollte – aufgrund der Räumlichkeiten konnten nämlich bis zu fünf Sessions gleichzeitig stattfinden. Da war Entscheidungsfreude gefragt! Da es pro Tag bis zu sechs Sessions geben konnte, erzähle ich euch hier von meinen Lieblingen.

 Lieblingssession Nr. 1 – Pasta kneten, färben, füllen, falten

Elena von heute gibt es… hat uns in ihrer Session einführend erklärt, welches Mehl oder welcher Hartweizengrieß für Nudeln am besten ist (sogenanntes „doppelgriffiges Mehl“ und der italienische „Granoro Semola di grano duro“) und uns mit Rote-Bete- und Spinatpulver gezeigt, mit denen man Nudeln einfärben kann. An der großen Küchenmaschine ging es dann ans Walzen der Nudeln. Obwohl wir schnell kaum noch Platz hatten, die immer länger werdenden Nudelbahnen zwischenzulagern, war das noch die kleinere Aufgabe angesichts der Tatsache, dass die Nudeln noch ausgestochen und zu Tortellini gefaltet werden sollten. Wer das schonmal bei sich zuhause im kleinen Rahmen gemacht hat, weiß, wie aufwendig das ist… Zusätzlich lernten wir noch, wieviel Salz tatsächlich idealerweise ins Kochwasser sollte. Das Ergebnis hat mich überrascht: 15 Gramm pro Liter!

Pastamaking - Wunderbrunnen - Fotografie - Foodblog

Pastamaking - Wunderbrunnen - Fotografie - Foodblog
v.l.n.r.: Marcus erklärt, Graziella und ich walzen fleißig Nudeln aus. (Credits Foto ganz rechts: Gyöngyi d’Ambra)

Tortellini - Wunderbrunnen - Fotografie - Foodblog

Lieblingssession Nr. 2 – Sauerteigbrot backen

Tina von Lecker&Co hat mit uns Sauerteigbrot gebacken! Für mich eine vollkommen neue Erfahrung, da man den Teig mit den Händen durchknetet und walkt und das Ganze unglaublich doll an den Fingern klebt. Ich mag sowas aber gerne und nachher klebte das Brot dann auch nicht mehr so stark. Da man klassisches Sauerteigbrot lange stehen lassen muss und wir die Zeit nicht hatten, schummelten wir etwas Hefe in den Teig und konnten später am Tag unsere Brote fertig backen und die Resultate kosten. Superlecker! Selbstgebackenes Brot rockt.

Brot - Wunderbrunnen - Fotografie - Foodblog

Brot - Wunderbrunnen - Fotografie - Foodblog

  Sauerteigbrot mit Herz - Wunderbrunnen - Fotografie - Foodblog

 Lieblingssession Nr. 3 – Wurst-Salsiccia selber machen

Besonders neugierig war ich auf die Session, in der wir mit Werner von wernerkochtwild Wurst selber gemacht haben – dass es so faszinierend und auch beeindruckend war, hätte ich dann allerdings doch nicht gedacht. Beeindruckend vor allem deshalb, weil wursten eigentlich gar nicht soooo zeitaufwendig ist… man muss nur etwas Übung haben. Insgesamt 5 Kilo Fleisch, eine große Pfanne mit gerösteten Gewürzen und Fenchel landeten im Fleischwolf und dann wurde gewurstet, was das Zeug hält. Abends wurde das Ergebnis dann gegrillt und es war absolut köstlich! Definitiv etwas, was ich auch mal zuhause machen würde bzw. werde, sobald hier eine Küchenmaschine eingezogen ist 😉

Gewuerze - Wunderbrunnen - Fotografie - Foodblog

Wursten - Wunderbrunnen - Fotografie - Foodblog

Wursten - Wunderbrunnen - Fotografie - Foodblog   Wursten - Wunderbrunnen - Fotografie - Foodblog

Lieblingssession Nr. 4 – Orangen-Vanille-Pannacotta mit 2 Sorten Vanille

Einer der Sponsoren des Foodbloggercamps war der Vanille Shop aus Hamburg. Roland war als Fachmann vor Ort und hat gemeinsam mit Karen von Karens Backwahn eine Session geleitet. Hier wurde nicht nur Panna Cotta gekocht, sondern wir konnten auch die verschiedenen Vanille-Sorten betrachten und die Gerüche vergleichen. Tatsächlich gab es da nennenswerte Unterschiede was die Dicke der Schoten und den Duft betrifft – diese Faktoren sind je nach Herkunftsland unterschiedlich.

Vanille - Wunderbrunnen - Fotografie - Foodblog

Auch am Sonntag gab es Nudeln von Elena und diesmal sogar gepresste, das Foto wollte ich euch nicht vorenthalten:

Pastamaking - Wunderbrunnen - Fotografie - Foodblog

Pasta - Wunderbrunnen - Fotografie - Foodblog

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesen „praktischen“ Sessions einen kleinen Eindruck geben, wie so ein Barcamp, speziell für Foodblogger abläuft. Es war ein Wochenende voller Eindrücke, ich habe bekannte Blogger wiedergetroffen und viele neue kennengelernt und insgesamt eine tolle Zeit gehabt! Vielen Dank nochmal dafür… an alle 😉

Habt es wundervoll,

Alena

Und hier nachträglich noch die Sponsoren des Foodbloggercamps – ein großes Dankeschön an euch!!

CookingConcept Burgis Feine Kartoffelspezialitäten Koawach Hädecke Vanille-Shop Lebensbaum A. RIEPER AGMETRO GROUP nu3 intelligent nutrition Villeroy & Boch Amarula GLS Bank Teutoburger Ölmühle GAZIBirkel Gerstoni Tchibo Plose Mineralwasser Spiegelau

Winter Wonderland

Ich liebe Schnee! Ich weiß, dass er der Graus vermutlich aller Autofahrer, der Deutschen Bahn und aller Stadtwerke ist, aber ich liebe das Gefühl,  morgens aufzuwachen (bevorzugt am Wochenende) und festzustellen, dass die Welt wie von einer Puderzuckerschicht bedeckt ist. Alles wirkt so ruhig und sanft und ich werde immer ganz hibbelig vor Vorfreude auf einen Spaziergang in der weißen Welt. Damit muss man sich in unseren Breiten allerdings beeilen, denn es fängt meistens schneller an zu tauen, als man „Schneeschieber“ sagen kann.

In diesem Winter gab es noch nicht besonders viel von der weißen Pracht, doch in der Nacht von Freitag auf Samstag hatte es geschneit und selbst der Balkon hatte eine kleine weiße Pudelmütze verpasst bekommen.

Winter Wonderland - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Um noch etwas vom Winter Wonderland zu haben, stiegen wir kurzentschlossen ins Auto und krochen die zum teil verschneite Straße zum Feldberg hoch. Hier, auf 878 Metern Höhe, bot sich uns eine ganz besondere Atmosphäre, denn der Berg lag in eine dicke Nebeldecke gehüllt.

Winter Wonderland - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Winter Wonderland - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wir parkten ein Stück unterhalb der Spitze und liefen den Weg durch den Wald. Unterbrochen wurde die Stille des Schnees nur durch fröhliches Gekreische von Kindern und ihren Eltern, die das Wetter zum Rodeln nutzten – bessere Bedingungen hätte man wahrscheinlich nirgendwo gefunden.

Winter Wonderland - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Winter Wonderland - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Oben angekommen empfing uns Schneegestöber und ein kalter Wind. Bei normaler Witterung kann man hier den umgebenden Taunus sehen und auch ein Stück der Frankfurter Skyline – heute jedoch verschwand alles in dem dichten Nebel und dem leichten Schneegestöber. Selbst der Aussichts- und der Sendeturm (beides große Bauten aus Beton) waren nicht zu sehen.

Winter Wonderland - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Winter Wonderland - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nachdem ich die mystische Landschaft fotografiert hatte, machten wir uns wieder auf den Weg nach unten. Der Schnee auf den Straßen war mittlerweile geschmolzen und zurück im Ort angekommen, war der Schneefall bereits in Regen übergegangen. Es dauerte nicht lange, bis alles geschmolzen war und der Ausflug zum Feldberg wie ein Ausflug in eine andere, fast unwirkliche Welt erschien.

 Habt es wundervoll,

Alena