Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Dezember! Vorfreude auf die besinnliche Zeit des Jahres

An meinen monatlichen Vorfreude-Postings kann ich immer gut ablesen, wie schnell so ein Monat vergeht – kaum war ich mit dem November fertig, war auch schon der Dezember da ­čśë So schnell kann es gehen!

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Da mir der Dezember der liebste aller Winter-Monate ist, kann ich der schnell vergehenden Zeit dann doch verzeihen. Der November war f├╝r mich ein recht turbulenter Monat, viel ist passiert und sehns├╝chtig erwarte ich die besinnliche Adventszeit – dieses Jahr m├╝ssen wir sie besonders intensiv genie├čen, denn sie ist sehr kurz. Dadurch, dass Heiligabend auf einen Sonntag (und damit den 4. Advent f├Ąllt), “fehlt” ein Adventswochenende.

Das ist zwar schade, aber ein Grund mehr, die Zeit so richtig zu genie├čen und sich m├Âglichst nicht allzu viel vorzunehmen. Was selten klappt – aber versuchen kann man es ja mal ­čśë Ein paar Ideen dazu findet ihr ├╝brigens bei Nadine vom Blog Dreierlei Liebelei: Neun Ideen f├╝r eine sch├Âne Zeit mit den Liebsten im Advent

├ťbrigens gibt es heute gar nicht so viel Deko von mir zu sehen, das mache ich in einem gesonderten Beitrag. Aber ihr seid sicher auch schon alle flei├čig gewesen und habt es sch├Ân!

Ich freue mich im Dezember eigentlich jedes Jahr auf die gleichen Dinge – die trotzdem immer wieder ein bisschen anders und doch besonders sind:

1. Pl├Ątzchen backen

Gut, mit Pl├Ątzchen ist man im Dezember ja schon fast “sp├Ąt” dran (wegen “ziehen” und so), aber ich bin bislang noch nicht dazu gekommen. Vanillekipferl stehen aber tats├Ąchlich noch auf meiner To Do-Liste – und wenn es die einzigen Pl├Ątzchen sind, die ich backen werde! ­čśë

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2. Andere weihnachtliche Leckereien

Der Dezember wartet ja klassischerweise mit vielen K├Âstlichkeiten auf – fest eingeplant sind dieses Jahr noch ein Gr├╝nkohlessen mit Freunden, Entenbrust am Heiligabend und auch sicher noch etwas Feines an den Weihnachtsfeiertagen. Besonders gro├če Vorfreude gilt allerdings der Ente, die Herr Wunderbrunnen und ich gemeinsam verspeisen werden. Da wir uns immer “erst” am 2. Weihnachtsfeiertag sehen, haben wir im letzten Jahr beschlossen, schon vorher ein gemeinsames und besonderes Essen zu machen. Es gab eine ganze Ente mit Rotkohl und Kl├Â├čen!

Das gefiel uns so gut, dass wir es dieses Jahr sicher wiederholen werden. Das Rezept habe ich euch ├╝brigens auch aufgeschrieben, falls ihr noch Anregungen sucht:

Festessen f├╝r Weihnachten – Eine Idee f├╝r ein Men├╝

Dezember-Vorfreude - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ebenfalls aus dem letzten Jahr stammen die Fotos von dem Panettone, der der mit Abstand beste ist, den ich jemals gegessen habe! Auf so einen w├╝rde ich mich gerne auch in diesem Jahr freuen, aber war er ein Geschenk von einem Schweizer Kollegen von Papa Wunderbrunnen – und leider arbeiten sie nicht mehr zusammen.

Ich bin zwar seit geraumer Zeit auf Recherche, wo ich diesen Panettone online herbekommen kann, bislang jedoch ohne Erfolg. Vielleicht wei├č jemand von euch…?

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3. Weihnachtliche Dekorationen

Eigentlich klar – ich liebe Weihnachts-Deko! Einen kleinen Eindruck bekommt ihr im Blogbeitrag vom letzten Jahr. Ich liebe es, unsere Wohnung zu dekorieren und kreativ zu werden. Letztes Jahr habe ich einige Kr├Ąnze gebastelt (eine Anleitung dazu gibt es hier) und dieses Jahr war ich auch schon flei├čig. Ein paar kleinere kommen aber sicher noch dazu, denn ich mag auch ganz kleine Kr├Ąnze.

Neben der Deko in der eigenen Wohnung schaue ich mir aber auch gerne an, wie drau├čen alles geschm├╝ckt ist. Gro├če Einkaufspassagen, kleine Gesch├Ąfte, Innenst├Ądte – alle Orte sehen irgendwie festlich und besonders aus. Das gef├Ąllt mir sehr und ich komme aus dem Staunen oft gar nicht mehr heraus. Ohja, die Vorfreude ist gro├č!

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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4. Frost und K├Ąlte

Versteht mich nicht falsch – ich liebe es, wenn es drau├čen warm ist und ich wochenlang nur Flipflops tragen kann! Genauso liebe ich aber auch die klirrend kalten Tage des Winters. Blauer Himmel, Raureif und Minusgrade, das ist genau meine Welt. Wenn einem beim Raureif-Fotografieren fast die Finger abfallen und man sich schnell mit einer hei├čen Schokolade aufw├Ąrmen muss, dann – ja, dann ist es genau richtig!

(Und ja, ich habe davon abgelassen, mir wei├če Weihnachten zu w├╝nschen. Passiert ja eh nicht ;))

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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5. Weihnachten

Eigentlich auch klar – aber am meisten freue ich mich im Dezember immer auf Weihnachten und alles, was damit verbunden ist! Ich liebe es, Geschenke zu kaufen, sie h├╝bsch einzupacken und dann unterm Weihnachtsbaum liegen zu sehen. Ich liebe es, den Weihnachtsbaum zu schm├╝cken und zu bestaunen. Und ich liebe es, an Weihnachten Zeit mit Freunden und der Familie zu verbringen – und nat├╝rlich festliche K├Âstlichkeiten zu kochen. Es ist eine so sch├Âne Zeit!

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich hoffe, ich konnte auch bei euch ein bisschen Vorfreude verteilen. Erz├Ąhlt mir gerne, was ihr am Dezember so sehr liebt – und vielleicht auch, ob ihr schon alle Weihnachtsgeschenke habt? ­čśë

Habt es wundervoll,

Alena

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo November! + Pumpkin Chocolate Chip Cookies

So schnell wie der Oktober vergangen ist, konnte ich gar nicht gucken – geht es euch auch so? Zack, schon ist der November da und mit ihm die k├╝rzeren Tage. Das bedeutet: mehr Zeit f├╝r Gem├╝tlichkeit und Kekse, wie beispielsweise meine Pumpkin Chocolate Chip Cookies.

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Eigentlich wollte ich im Oktober eine ganze K├╝rbiswoche machen. Nur Rezepte mit K├╝rbis – denn K├╝rbis geht sowohl herzhaft als auch s├╝├č! Aber wie das immer so ist, kommt einem das Leben dazwischen und pl├Âtzlich ist die Zeit so schnell vergangen, das man gar nicht dazu gekommen ist. Aber: Ich schreibe euch die Rezepte trotzdem auf. Denn sie sind allesamt lecker und man kann ja auch noch nach Oktober K├╝rbis essen ­čśë

Auf den November freue ich mich meistens gar nicht so sehr. Das hatte ich in meinem “Hallo November”-Beitrag im letzten Jahr auch schon geschrieben – auf den Dezember freue ich mich immer so sehr, denn er ist weihnachtlich und sch├Ân. Der November hingegen ist irgendwie eher grau. Trotzdem gibt es jeden November etwas, auf das ich mich so sehr freue, dass es all das Grau und die dunklen Tage wieder wettmacht: Mama Wunderbrunnens Geburtstag!

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Mit Geburtstagen verbunden sind ja auch immer sch├Âne (Geschenke-)Vorbereitungen und das ist etwas ganz Wunderbares. Hinzu kommt, dass es an Mama Wunderbrunnens Geburtstag immer Gr├╝nkohl bei Oma gibt – und das ist immer ein gro├čes Highlight!

Auch davor wird es bei uns im Hause Gr├╝nkohl geben, denn wir bekommen Besuch von der wunderbaren Graziella von Graziellas Foodblog und ihrem Herzensmann. Dann schmausen wir und liefern uns ein “Siedler von Catan”-Battle – auch darauf freue ich mich schon sehr ­čÖé

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

├ťberhaupt habe ich dieses Jahr beschlossen, mich nicht von grauen Tagen und der vielen Dunkelheit beeinflussen zu lassen. Kurze Tage bedeuten einfach mehr Zeit f├╝r Kerzenschein und Gem├╝tlichkeit. Schlechtes Wetter bedeutet extra gro├če Freude nach einem Spaziergang drau├čen wieder ins Haus zu kommen.

Und: Die nahende Vorweihnachtszeit bedeutet Kekse backen und weihnachtlich dekorieren. Beides tue ich sehr gerne und wenn es drau├čen schon dunkel und kalt ist, muss man es sich drinnen eben umso sch├Âner und warm machen! In den n├Ąchsten Wochen gibt es euch zu beiden Themen Beitr├Ąge f├╝r euch – ich freue mich selbst schon sehr darauf ­čśë

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Die Pumpkin Chocolate Chip Cookies passen ├╝brigens auch hervorragend in diese graue Jahreszeit – sie sind saftig und voll mit warmen (und vielleicht auch ein bisschen weihnachtlichen) Gew├╝rzen. Ich mache solche Cookies immer gerne etwas kleiner, denn dann sind sie mit einem Haps im Mund und au├čerdem isst man von kleinen Keksen immer gerne einen mehr ­čśë

Au├čerdem verrate ich euch, wie ihr eure eigene Mischung “Pumpkin Spice” machen k├Ânnt – das ist ganz einfach und so lecker. Hier ist nun das Rezept f├╝r ungem├╝tliche November-Wochenenden:

Pumpkin Chocolate Chip Cookies

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Zutaten

  • 110 g weiche Butter
  • 40┬á wei├čen Zucker
  • 30 g braunen Zucker
  • 2 gro├če Eier
  • 1 TL Vanillearoma
  • 120 g K├╝rbisp├╝ree
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Pumpkin Spice
  • 150 g Schokotropfen

F├╝r die Pumpkin Spice-Mischung:

  • 2 EL Zimt
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 1/2 TL gemahlener Piment
  • 1/2 TL gemahlene Muskatnuss
  • 1/2 TL gemahlene Nelken

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und dem Vanillearoma schaumig schlagen, dann die Eier hinzugeben. Das K├╝rbisp├╝ree hinzuf├╝gen und gut verr├╝hren. Mehl, Backpulver und Gew├╝rze vermengen, zu der Butter-Eier-Mischung geben und verr├╝hren – nicht zu lange mixen, sondern die Zutaten gerade eben verbinden.

2. Die Schokotropfen unterheben. Nun mit Teel├Âffeln Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im Ofen etwa 13-15 Minuten backen – kommt ein bisschen auf euren Ofen an ­čśë

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Worauf freut ihr euch im November? Habt ihr etwas Besonderes vor?

Habt es wundervoll,

Alena

Linsensuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Herzhafte Linsensuppe – Soulfood f├╝r den M├Ąrz

Ich wei├č, eigentlich ist Linsensuppe eher was f├╝r kalte, graue und vielleicht sogar verregnete Wintertage. Allerdings ist rein theoretisch gesehen noch Winter ;)) Und obwohl wir in den letzten Tagen schon sehr mit Sonne verw├Âhnt wurden, finde ich es momentan teilweise doch noch recht kalt. Aus diesem Grund habe ich euch heute Linsensuppe mitgebracht!

Linsensuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ganz besonders hervorheben muss ich an dieser Stelle die Mama von Herrn Wunderbrunnen. Er w├╝nscht sich dieses Gericht n├Ąmlich sehr oft, wenn wir sie besuchen. Nat├╝rlich meistens in der ungem├╝tlichen Jahreszeit.

Ich habe nun also schon sehr oft ihre Linsensuppe gegessen. Jedes Mal mit gro├čer Begeisterung, denn es ist ein sehr wohliges Essen, herzhaft, w├Ąrmend – quasi alles perfekte Voraussetzungen zum Soulfood! Eins, das man auch gut nach einem sch├Ânen Spaziergang in der Sonne genie├čen kann :))

Linsensuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein Mysterium rankte sich jedoch immer um diese Suppe. Herr Wunderbrunnen wollte sie ├Âfter mal nachkochen, denn sie schmeckt bei jedem Besuch unglaublich gut. Gleichzeitig┬áschmeckt sie jedes Mal anders! Der Grund: Es gibt kein Rezept. Kein “richtiges”.

*Dramatische Musik*

Linsensuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Das kennt ihr sicher, oder? Man will ein Rezept von Mama oder Oma nachkochen und dann bekommt man die Auskunft: “Ach, ich nehme hiervon was und davon was und wenn ich das nicht da habe, nehme ich das und dann…”

Sch├Ân und gut, aber┬áwenn man das Gericht m├Âglichst originalgetreu nachkochen will (oder gar als Rezept verbloggen will!), ist dieses Information┬áeindeutig zu wenig bzw. zu unpr├Ązise! Wenn man allerdings eine eigene Interpretation anstrebt,┬áist das in Ordnung. So also auch in diesem Fall.

Linsensuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Herr Wunderbrunnen bekam also eine grobe Anleitung und kochte danach zuhause eine eigene Linsensuppe. Sie schmeckte┬áherrlich – nicht wie bei Mama, aber da deren Suppen auch nie identisch schmecken, kann das nicht als Kritikpunkt gelten.

Wir kochten die Suppe dann noch einmal zusammen, diesmal mit Zettel und Stift bewaffnet, um alle Mengen zu notieren. Deshalb kann ich sie euch heute aufschreiben – mit dem Hinweis, dass ihr selbstverst├Ąndlich alles abwandeln k├Ânnt. Anderes Gem├╝se beispielsweise, andere Linsen – eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Linsensuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Vermutlich wird auch unsere n├Ąchste Linsensuppe wieder anders schmecken als sonst, aber das finde ich nicht so schlimm. Es gibt Gerichte, die m├╝ssen nicht immer exakt gleich schmecken. Vielmehr geht es um das Gef├╝hl, das man hat, wenn man sie isst: Ein Gef├╝hl von W├Ąrme, Gem├╝tlichkeit, Wohligsein. (Gibt es dieses Wort?) Und das ist das Wichtigste.

Hier ist nun das Rezept. Die Suppe schmeckt ├╝brigens durchgezogen am Besten – also ruhig schon fr├╝her vorbereiten! (Oder am n├Ąchsten Tag noch genie├čen :)) Ich┬áw├╝nsche euch viel Spa├č beim Nachkochen:

Linsensuppe

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Zutaten

  • 4-5 mittelgro├če Kartoffeln
  • 3 M├Âhren
  • 1 rote Paprika
  • 1 Stange Lauch
  • 300 g Linsen (ich habe Tellerlinsen genommen)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Cabanossi-W├╝rste
  • 1 Dose Tomatenmark (dreifache Konzentration)
  • 1 EL Milch
  • 30 g Frischk├Ąse oder Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • Zucker
  • Currypulver
  • Cayennepfeffer
  • etwas Zucker
  • etwas Sojaso├če
  • 1 EL Essig

Linsensuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zubereitung

1. Die Linsen nach Packungsanweisung gar kochen. Ich mache das meistens im Schnellkochtopf: Daf├╝r die Linsen mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Wenn der Topf zischt, den Herd ausschalten und den Top noch ca. 4 Minuten unter Druck lassen (kann je nach Modell variieren). Dann den Dampf ablassen und das Wasser abgie├čen. Fertig!

2. Das Gem├╝se grob w├╝rfeln. Die Wurst in Scheiben schneiden. Die Kartoffeln und M├Âhren in einem Topf anbraten, salzen und pfeffern. Die Paprika hinzugeben und mit Wasser aufgie├čen (ca. 1,5 Liter). Das Tomatenmark, die Milch und den Frischk├Ąse dazugeben und einr├╝hren.

3. Als n├Ąchstes den Lauch und die Linsen hinzuf├╝gen. Dann abschmecken mit Curry, Cayennepfeffer, Salz, etwas Zucker, etwas Essig und einem Schuss Sojaso├če.

4. W├Ąhrenddessen in einer Pfanne die Zwiebeln mit der Wurst scharf anbraten. Wenn alles sch├Ân anger├Âstet ist, in die Suppe geben. K├Âcheln lassen und abschmecken.

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Kennt ihr auch diese Gerichte, die man nachkochen m├Âchte, obwohl es kein Rezept gibt? Und man erstmal das Essen “verstehen” muss, bevor man es selbst auf den Teller bringen kann? Erz├Ąhlt mir gerne davon :))

Habt es wundervoll,

Alena

Wintersalat mit Radicchio - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wintersalat II: Rosenkohl trifft Radicchio

Nachdem in meinem letzten Winter-Salat-Rezept Chicor├ęe der Gaststar war, ist es nun heute ein Verwandter von ihm – der Radicchio!

Wintersalat mit Radicchio - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Dieser h├╝bsche violette Salat ist, ebenso wie der Chicor├ęe, recht bitter. Eigentlich m├Âgen Menschen von Natur aus keine bitteren Lebensmittel – bitter ist immer irgendwie gef├Ąhrlich. Au├čerdem gibt es kaum s├╝├če Nahrungsmittel, die giftig sind…

Dennoch┬áist unser bitterer Salat-Gast heute sehr gesund, denn┬áer enth├Ąlt viele Vitamine und Mineralstoffe wie beispielsweise Eisen, Kalium und Kalzium. Und ich wei├č, dass das auf der Ebene der N├Ąhrstoffe keine Rolle spielt, aber┬ádie Farbe ist doch der Hammer- findet ihr nicht auch?

Wintersalat mit Radicchio - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Um nicht einen g├Ąnzlich bitter schmeckenden Salat zu haben, sollte man Radicchio, Chicor├ęe und auch Rosenkohl immer mit einer s├╝├člichen Komponente kombinieren. Gut eignen sich Obst oder karamellisierte N├╝sse. Man kann sich eigentlich ziemlich gut dabei austoben!

Ich habe f├╝r meine Variante Blutorangen genommen. Die gibt es im Moment ├╝berall und ich finde sie so lecker. Au├čerdem sehen sie wirklich sch├Ân aus – man k├Ânnte fast denken, dass sie nur f├╝r die Foodblogger-/Foodfotografie-Szene gemacht wurden. Jede sieht anders aus, von zarten roten Sprenklern bis hin zu wirklich blutroten Orangen kann man alles haben.

Wintersalat mit Radicchio - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und nat├╝rlich schmecken sie fantastisch… neben diesen Sch├Ątzchen durften noch ger├Âstete Pinienkerne in den Salat. Dazu noch etwas gehobelter Parmesan und schon ist ein sehr h├╝bscher Salat fertig!

Ich hatte ja in dem Beitrag mit┬áChicor├ęe-Rezept┬áschon davon erz├Ąhlt, dass ich eigentlich kein gro├čer Salat-Fan bin. Nach meinen Experimenten mit den Wintersalaten habe ich meine Meinung etwas angepasst… Ich┬ámag die nassen Salatbl├Ątter zwar immer noch nicht gerne, aber die vielen Kombinationsm├Âglichkeiten der Wintersalate gefallen mir sehr.

So, und hier kommt meine aktuelle Kreation f├╝r einen

Rosenkohl-Radicchio-Salat mit Blutorangenfilets

Wintersalat mit Radicchio - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 200 g Rosenkohl
  • 1 Orange oder Blutorange
  • Pinienkerne nach Belieben
  • Parmesan nach Belieben
  • 3 EL Oliven├Âl
  • 1 EL Essig (ich habe Wei├čweinessig genommen)
  • 1 EL Orangensaft (von der Orange)
  • 1 Schuss Ahornsirup (alternativ Honig)

Zubereitung

1. Den Rosenkohl putzen und in feine Streifen schneiden. Mit dem Radicchio ebenso verfahren. Ich habe ihn geputzt, dann geviertelt und in Streifen geschnitten. Radicchio und Rosenkohl werden dann in einer Sch├╝ssel miteinander vermengt. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne ├ľl r├Âsten.

2. Die Orangen filetieren und aus dem Rest den Saft auspressen. Parmesan grob reiben oder hacken. F├╝r das Dressing das ├ľl, den Essig, Orangensaft, Ahornsirup mit etwas Salz und Pfeffer vermischen. Das geht mit gut mit einem Schneebesen oder in einem Marmeladenglas (sch├╝tteln). Alles auf einem Teller anrichten und servieren.

Wintersalat mit Radicchio - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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M├Âgt ihr Wintersalate auch so gerne? Habt ihr vielleicht besondere Lieblingskombinationen? Verratet sie mir gerne.

Habt es wundervoll,

Alena

Zimtschnecken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zimtschnecken – sanftes, seelenschmeichelndes Gl├╝ck

Aaah, Zimtschnecken – dieser Duft! Ich finde, es geht nichts ├╝ber den Duft von Zimt und Zucker. Ob auf warmem Milchreis oder Pfannkuchen, das ist ein Duft meiner Kindheit.

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Gleich danach kommt allerdings direkt der Duft von Hefe. Der ist jetzt nicht unbedingt ein spezifischer Kindheitserinnerungs-Duft (obwohl ich meine Mama schon immer als K├Ânigin des Hefeteigs wahrgenommen habe), aber ich liebe ihn. Hefe-Geb├Ąck geh├Ârt f├╝r mich eindeutig in die Kategorie Soulfood, denn schon┬áder Duft ist absolute Gem├╝tlichkeit.

Vielleicht hat es auch etwas damit zu tun, dass ich mit Zimtschnecken auch immer die schwedischen kanelbullar verbinde. In Astrid Lindgrens Geschichten, die mich durch meine Kindheit begleitet haben, gab es beispielsweise immer Zimtwecken. Das klingt doch schon gem├╝tlich, oder? Und dann noch die Vorstellung, kleine, zimtig duftende Br├Âtchen auf einer Blumenwiese oder einem mit Moos bewachsenen Stein im Wald von┬áSm├ąland zum Picknick zu verspeisen – ein Traum!

Zimtschnecken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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(Auch heute noch. Ich bin bekennender Schweden-Fan und Patientin mit akutem Bullerb├╝-Syndrom ­čśë Ja, das gibt es wirklich. Schaut mal hier: Bullerb├╝-Syndrom)

Ich habe in Schweden ├╝brigens auch schon ├Âfters Kanelbullar gegessen. Nat├╝rlich schmecken die im Urlaub immer um L├Ąngen besser… ich bin ja auch der Ansicht, dass Urlaubsessen allgemein zuhause einfach nicht schmecken kann. Oder zumindest nicht so, wie im Urlaub. Denn mal ehrlich: Die Zutaten f├╝r Tomate-Mozzarella kann man sich zwar aus dem Italien-Urlaub mitbringen, aber im deutschen Sommer schmeckt┬áes einfach niemals┬áso wie im italienischen…

Zimtschnecken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Deshalb soll mein Rezept f├╝r Zimtschnecken auch gar nicht “original schwedisch” sein oder so. Aber ich denke, in der Zusammensetzung ist es schon ziemlich ├Ąhnlich. Wer mag, kann den Teig noch mit Kardamom w├╝rzen, das ist in Schweden wohl recht weit verbreitet.

├ťbrigens gibt es in Schweden sogar einen eigenen Feiertag f├╝r das k├Âstliche Geb├Ąck: Am 4. Oktober wird der Kanelbullens Dag gefeiert. Ist das abgefahren? Ein Tag f├╝r die Zimtschnecke. Wenn ein Geb├Ąck so beliebt ist, kann es nur gut sein ­čśë

Zimtschnecken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Und wenn man dem Wikipedia-Artikel ├╝ber die Kanelbulle vertraut, kann man noch eine lustige Anekdote hinzuf├╝gen: In Schweden wird das at-Zeichen @ oft Kanelbulle genannt, da es in seiner Form an das Geb├Ąck erinnert. Das ist doch wohl viel cooler als “Affenschaukel”, oder?

Nun aber genug von Affenschaukeln und Schwedenliebe – hier kommt das Rezept. Oh, und wer Angst vor Hefeteig hat, der liest sich einfach nochmal meine motivierenden Worte von HIER durch, dann kann nix schiefgehen ­čśë So, nun aber:

Zimtschnecken

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Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 50 g geschmolzene Butter
  • 125 ml Milch
  • 1/2 W├╝rfel frische Hefe
  • Prise Salz
  • 50 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • Hagelzucker
  • weiche Butter
  • Zimt und Zucker (vermischt)

Zubereitung

1. Zuerst die Butter und die Milch in einen Topf geben. Bei niedriger bis mittlerer Hitze die Butter schmelzen. Das Mehl in eine Sch├╝ssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefe hineinbr├Âseln. Das Salz an den Rand streuen, den Zucker allerdings auf die Hefe geben.

2. Wenn die Butter-Milch-Fl├╝ssigkeit handwarm ist, diese auf die Hefe geben. Mit einer Gabel oder mit den Enden der Knethaken die Hefe mit der Butter-Mischung verr├╝hren (den Mixer aber noch nicht anschalten). Wenn sich die Hefe aufgel├Âst hat, alles mit dem Handmixer zu einem glatten Teig verkneten. Mit einem sauberen Handtuch abdecken und ca. 45 Minuten gehen lassen (bzw. bis der Teig sich verdoppelt hat und anf├Ąngt zu duften ;))

3. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen (Ober-Unterhitze). Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfl├Ąche zu einem Rechteck ausrollen. Dick mit Butter bestreichen, dann mit Zimt und Zucker bestreuen. Von der langen Seite her aufrollen und in 1-2 cm dicke Scheiben schneiden (je nach Geschmack). Das Eigelb verquirlen und die Schnecken bepinseln. Mit Hagelzucker bestreuen. 15-20 Minuten backen (bis die Schnecken eine sch├Âne Farbe haben).

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Einen guten Tipp habe ich abschlie├čend noch f├╝r euch: Die Zimtschnecken lassen sich hervorragend einfrieren. Ihr k├Ânnt sie am Abend vorher rauslegen, wenn ihr sie zum Fr├╝hst├╝ck essen m├Âchtet – oder eine Stunde┬ávor eurem Kaffeekr├Ąnzchen. Dann kann man sie noch kurz auf dem Toaster oder im Ofen aufw├Ąrmen und sie schmecken wie frischgebacken!

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Februar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Februar! … und Blumenliebe

Nachdem der Januar ganz entspannt begann und dann doch recht schnell vorbeigegangen ist, d├╝rfen wir nun heute den Februar begr├╝├čen!

In meinem Beitrag Anfang Januar┬áberichtete ich von der Schwierigkeit, sich in dieser Jahreszeit auf etwas Besonderes zu freuen (was dann im Nachhinein betrachtet gar nicht so schwierig war ;)). Im Februar geht es mir meistens ├Ąhnlich. Man assoziiert mit diesem Monat graue Tage, (Schnee-)Regen und Matsch, wenig Sonne und der Fr├╝hling erscheint auch noch so weit entfernt.

Hallo Februar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Einen ganz wunderbaren Vorteil hat der Februar dem Januar gegen├╝ber doch: Das Wetter kann noch so grau sein, es wird trotzdem stetig heller – denn die Tage werden l├Ąnger! Zus├Ątzlich gibt es jetzt immer mehr Fr├╝hbl├╝her und andere Blumen, die uns den Fr├╝hling ank├╝ndigen. Das finde ich herrlich!

F├╝r Oster-Deko ist es nat├╝rlich noch etwas zu fr├╝h… aber ich finde es immer sch├Ân, sich schon einmal ein paar Gedanken ├╝ber ├Âsterliche K├Âstlichkeiten und Bastelprojekte zu machen. Und trotz aller Fr├╝hlingsboten ist es immer noch winterlich genug, um es sich mit Soulfood wie Suppen, Eint├Âpfen und Waffeln gem├╝tlich zu machen.

Hallo Februar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Etwas “blumige” Inspiration?

Als ich neulich unterwegs war und wei├če Tulpen kaufen wollte, waren sie ausverkauft. (Ich h├Ątte es wissen m├╝ssen. An einem Samstag. Nachmittags… ;))

Es gab allerdings die sch├Ânsten violetten Tulpen, sodass ich nicht widerstehen konnte! Sind die nicht traumhaft? Da wirft man doch gerne alle Pl├Ąne ├╝ber den Haufen. Au├čerdem gibt es Tulpen sowieso in den sch├Ânsten Farben – wei├č und Purismus hin oder her, der Winter ist schon grau genug. Ich mache es mir jetzt bunt ­čśë

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Passend dazu kaufte ich Heidelbeer-Zweige, denn frisches Gr├╝n passt einfach immer. Au├čerdem geben die Zweige den Tulpen ganz gut Halt.

Auch ein paar Kirschbaumzweige wanderten in meinen Korb und zuhause in eine hohe Vase. Ich liebe diese Zweige, denn nach einer Weile gehen die Knospen auf und man hat f├╝r ein paar Tage die sch├Ânsten Kirschbl├╝ten in der Wohnung! Zur Osterzeit habe ich ├╝brigens auch immer gerne eine Vase mit Zweigen, denn daran machen sich Ostereier immer besonders gut.

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Eigentlich h├Ątte mir das an Blumen gereicht. Eigentlich. Denn dann lief ich pl├Âtzlich im Blumenladen an einem Eimer vorbei, in dem sich pastell-rosa, zarte Zweige befanden. Ich guckte genauer hin und – kreisch – es war rosa Schleierkraut! Gut, zugegebenerma├čen war es rosa, weil es angespr├╝ht war. Und eigentlich bin ich ja nicht so der Fan von angespr├╝hten Pflanzen. Aber… rosa! Sch├Ân! Liebe! (Alle Verpackungsopfer werden mich verstehen ;))

Ich habe den Kauf auch nicht bereut, denn das Schleierkraut┬áh├Ąlt ganz toll und macht sich einfach so sch├Ân zusammen mit den wei├čen Kugel-Vasen. Zarte Blumen als zarte Deko – da schmilzt man doch dahin.

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Ein Orchideen-Tipp…

Au├čerdem wollte ich euch unbedingt unsere Orchidee zeigen, die uns im Moment mit ihrer Bl├╝te begl├╝ckt. Ich dachte eine zeitlang immer, Orchideen w├Ąren furchtbar zickig und divenhaft. Ein paar Sachen muss man auch beachten (beispielsweise tauchen statt gie├čen), ab und zu mal d├╝ngen. Aber vor allem: den richtigen Standort finden.

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Herr Wunderbrunnen kam letztes Jahr mit einer riesigen Orchidee an, die er im Baumarkt im Angebot ergattert hatte. Da bei unseren anderen beiden Orchideen kein Platz mehr war, stellte ich sie kurzerhand an ein Nordfenster, wo viel Licht, aber kaum Sonne hereinkommt. Die Orchidee bl├╝hte, verbl├╝hte, und fing dann wieder an. Da diese Pfl├Ąnzchen ja angeblich auch gerne Gesellschaft haben, stellte ich die anderen beiden dazu. Eine Weile tat sich nichts, aber mittlerweile haben alle Triebe, Knospen und die gr├Â├čte bl├╝ht mittlerweile auch wieder.

Falls sich bei euren Sch├Ątzchen also nichts tut: probiert es mal mit D├╝nger und einem Standortwechsel! Vielleicht klappt es ja ­čśë

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Und noch ein Kauf-Tipp…

Kennt ihr das, wenn man in einen Laden geht und “nur mal gucken” will? Ich schw├Âre, dass ich diesen Satz nie wieder aussprechen werde. Als ich n├Ąmlich neulich eine Freundin zu Bolia begleitete,┬áliefen mir ziemlich sofort diese┬áBecher ├╝ber den Weg. Ich finde sie so sch├Ân und habe sie mir direkt in ein paar neutralen, aber doch irgendwie freundlich fr├╝hlingshaften Farben zugelegt.

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Falls ihr also noch einen sch├Ânen Laden im skandinavischen Stil sucht, in dem man herrlich st├Âbern kann, dann seid ihr dort richtig!

Und falls ihr Lust auf Waffeln habt – da gibt es auch bald ein Rezept von mir f├╝r euch, da sind garantiert nur Sachen drin, die ihr auch wirklich zuhause habt ­čśë

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Habt ihr etwas, worauf ihr euch im Februar besonders freut? Ich w├╝nsche euch eine herrliche Zeit!

Habt es wundervoll,

Alena

Winterlicher Salat mit Chicor├ęe und Rosenkohl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Winterlicher Salat I: Rosenkohl trifft Chicor├ęe (mit Feta und Granatapfel)

Eigentlich wollte ich diesen Artikel mit diesem Gest├Ąndnis beginnen: Ich mag keinen Salat. Dann fiel mir allerdings auf, dass das vielleicht ein bisschen undifferenziert ist. Ich esse schon gerne ab und zu mal Salat – es ist eher die Zubereitung, die ich nicht mag.

In den meisten F├Ąllen muss man Salat n├Ąmlich waschen, was ja an sich auch nicht so schlimm w├Ąre. Was mich nur nervt: Danach hat man einen Haufen klitschnasser Salatbl├Ątter. Die muss man irgendwie trocken bekommen. Mit einer Salatschleuder geht das vielleicht auch ganz gut, aber danach ist trotzdem irgendwie alles noch nicht so wirklich trocken. Hach. Das sind Probleme!

Winterlicher Salat mit Chicor├ęe und Rosenkohl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein paar Ausnahmen gibt es nat├╝rlich. Nicht, was das Waschen angeht, aber das Trocknen. Chicor├ęe-Bl├Ątter zum Beispiel – denn an so einem Chicor├ęe-Strunk ist ja nicht so ├╝berm├Ą├čig viel dran. Zudem sind diese dicken Bl├Ątter auch schnell trocken getupft (mit einem K├╝chentuch zum Beispiel). Perfekt!

Chicor├ęe geh├Ârt zu den Wintersalaten, die momentan Saison haben. ┬áBekannt ist er f├╝r seinen leicht bitteren Geschmack, doch die daf├╝r verantwortlichen Bitterstoffe kurbeln den Stoffwechsel an. Ganz gut, oder? Au├čerdem f├Ârdern die Ballaststoffe dieses Gem├╝ses die Verdauung – nicht zu vergessen die Vitamine, die Chicor├ęe liefert. Ihr seht also, man kann durchaus auch im Winter Salat essen ­čÖé

Winterlicher Salat mit Chicor├ęe und Rosenkohl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Aufgrund der Bitterstoffe gibt┬áes im Internet viele Rezepte mit Chicor├ęe, in denen er gegart oder gebraten wird. Ich habe ihn roh zubereitet, daf├╝r habe ich den begleitenden Rosenkohl in einer Pfanne kurz angebraten.┬áDa diese beiden Komponenten recht herb sind, habe ich die ├╝brigen Zutaten f├╝r den Salat entsprechend gew├Ąhlt: fruchtig-knackige Granatapfelkerne, w├╝rziger Feta und ein Honig-Senf-Dressing steuern den Bitterstoffen entgegen und machen das Ganze ausgewogen und wirklich lecker.

Urspr├╝nglich hatte ich den Rosenkohl im Ofen r├Âsten wollen, da mir diese Zubereitungsart schon h├Ąufiger begegnet ist. Ausprobiert hatte ich es bislang noch nicht. Allerdings lief mir an dem Abend, an dem ich es testen wollte, die Zeit ein bisschen davon. Also entschloss ich mich kurzerhand dazu, den Rosenkohl in der Pfanne zu braten.

Winterlicher Salat mit Chicor├ęe und Rosenkohl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Das Ergebnis hat mich sehr gl├╝cklich gemacht, denn der Rosenkohl bekam Farbe, R├Âstaromen – ┬ábehielt aber noch genausoviel Biss, wie ich es in meinem Salat gerne haben wollte. Ein Volltreffer! Da ich kein Vergleichsbeispiel habe, wie er im Ofen geworden┬áw├Ąre, kann ich nicht beurteilen, welche Methode besser schmeckt. Aber ich kann euch sagen, dass gebratener Rosenkohl definitiv sehr lecker ist!

Und weil die Kombination mit dem Chicor├ęe so gut┬áist, verrate ich euch jetzt, wie ich den Salat gemacht habe und wie ihr ihn einfach nachmachen k├Ânnt:

Chicor├ęe mit gebratenem Rosenkohl, Feta und Granatapfelkernen

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(f├╝r 2 Portionen)

Zutaten

  • 500-600┬ág Rosenkohl
  • Granatapfel
  • 1 P├Ąckchen Feta
  • 6 EL Oliven├Âl
  • 2 EL Wei├čweinessig
  • 1/2 – 1 TL Senf (ich habe Dijon-Senf verwendet)
  • Honig nach Geschmack
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Die Bl├Ątter einzeln vom Chicor├ęe abzupfen und abwaschen, trocken tupfen. Vom Rosenkohl die ├Ąu├čeren Bl├Ątter entfernen und halbieren. Den Granatapfel entkernen (HIER gibt es dazu einige gute Tipps). Den Feta in W├╝rfel schneiden oder ganz rustikal einfach zerbr├Âseln

2. F├╝r den Rosenkohl etwas ├ľl in eine Pfanne geben und ihn darin ein paar Minuten unter Wenden braten – er sollte ein bisschen Farbe bekommen, aber nat├╝rlich nicht verbrennen. Bei Bedarf also die Hitze reduzieren!

3. F├╝r das Dressing┬ádas Oliven├Âl mit dem Essig, dem Senf, Honig sowie Salz und Pfeffer gut verr├╝hren – geht mit einem Schneebesen sehr gut, oder ihr gebt alles in ein Marmeladenglas und sch├╝ttelt es kr├Ąftig, bis sich alles miteinander verbunden hat. Abschmecken nicht vergessen ­čśë

4. Die Chicor├ęe-Bl├Ątter auf einem Teller anrichten. Den Rosenkohl und den Feta dar├╝ber verteilen. Das Dressing dar├╝ber gie├čen und anschlie├čend die Granatapfelkerne (Menge nach Wunsch und Geschmack!) und die Pinienkerne dar├╝ber streuen. Fertig!

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Ihr seht, Salat kann auch im Winter farbenfroh, gesund und lecker sein. Ihr k├Ânnte die Mengen nat├╝rlich wie immer eurem Geschmack anpassen – oder andere fruchtige Komponenten hinzuf├╝gen. Wie ihr an der ├ťberschrift erahnen k├Ânnt, wird es auch noch einen Beitrag “Winterlicher Salat II” geben. In diesem Sinne:┬ástay tuned ­čÖé

Habt es wundervoll,

Alena

 

Kartoffelsuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

W├╝rzige Kartoffelsuppe f├╝r kalte Wintertage

Ich hoffe, dass ihr alle gut ins neue Jahr gekommen seid und auch die erste(n) Arbeitswoche(n) gut ├╝berstanden habt ­čśë Da das Wetter sich ja noch nicht wirklich von seiner besten Seite pr├Ąsentiert (ich tippe diese Zeilen, w├Ąhrend drau├čen ein Schneesturm tobt) und ich im letzten Blog-Artikel schon von leckeren Suppen geschw├Ąrmt habe, bringe ich euch heute genauso eine mit: Kartoffelsuppe!

Kartoffelsuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Seid ihr auch so gro├če Suppenfans? Ich f├╝r meinen Teil liebe Suppen. Oder auch Eint├Âpfe – das ist f├╝r mich irgendwie so richtiges Soulfood. Es macht einfach gl├╝cklich!

Manchmal frage ich mich, was eigentlich unter diesen Begriff f├Ąllt. Mein R├╝benmus beispielsweise habe ich ja auch mit “Soulfood” betitelt. Ein gro├čes Kriterium ist f├╝r mich, dass man ein “Soulfood” mit einer Gabel oder einem L├Âffel von einem Teller oder aus einer Sch├╝ssel essen kann. Vielleicht sogar auf dem Sofa, unter eine Decke gekuschelt…

Kartoffelsuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Und nat├╝rlich muss Soulfood ein warmes Gericht sein, f├╝r die W├Ąrme von innen und so. Damit man das graue und kalte Nass drau├čen vergisst. Ja, das ist f├╝r mich Soulfood!

Rezepte f├╝r Kartoffelsuppe gibt es vermutlich wie Sand am Meer, aber ich mag sie auf diese eine Art und Weise am liebsten: Aus einem St├╝ck ger├Ąucherten Fleisch wird eine Br├╝he gekocht, darin werden dann Kartoffeln, M├Âhren, Lauch (und in diesem Fall auch Pastinaken) gar gekocht. Die H├Ąlfte des Gem├╝ses wird p├╝riert. Und als Special Guest d├╝rfen in Scheiben geschnittene Gefl├╝gelwiener nicht fehlen.

Kartoffelsuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich gebe zu, dass dieses Gericht keinen Sch├Ânheitspreis gewinnen wird. Suppen oder allgemein p├╝rierte Speisen sind schwierig abzulichten, weil ihnen einfach jede Struktur fehlt. Und W├╝rstchenscheiben sind auch kein optischer Kn├╝ller. Aber: Aussehen ist nicht alles und was diese Suppe an Optik nicht draufhat, holt sie auf der Geschmacksebene doppelt und dreifach raus!

Au├čerdem ist sie kinderleicht zu kochen. Verspreche ich euch! Nun habe ich lange genug erz├Ąhlt┬áund m├Âchte euch das Rezept nicht vorenthalten:

Kartoffelsuppe

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Zutaten

  • 300 g ger├Ąucherten Bauchspeck (oder R├Ąucherrippchen oder ein ger├Ąucherter Schinkenknochen)
  • 500 g Kartoffeln
  • 5 M├Âhren
  • 1 Pastinake
  • 1 Lauch
  • 6 Gefl├╝gelwiener
  • Salz, Pfeffer und Majoran

Zubereitung

1. Den Bauchspeck in dicke Scheiben schneiden und mit Wasser in einen Topf geben. 45 Minuten lang kochen lassen, sodass eine sch├Âne Br├╝he entsteht. Ich lasse┬áimmer noch das (abgewaschene) Gr├╝n vom Lauch mitkochen, das man sonst wegwerfen w├╝rde. Wer mag, kann auch die M├Âhren abwaschen, sch├Ąlen und die Schale mitkochen!

2. Das Gem├╝se sch├Ąlen bzw. putzen und in W├╝rfel schneiden. Wenn die Br├╝he fertig ist, einmal durch ein Sieb abgie├čen. Das geschnittene Gem├╝se in einen Topf geben und die Br├╝he dazugeben – das Gem├╝se sollte bedeckt sein,┬ábei mehr Br├╝he wird die Suppe fl├╝ssiger. Ruhig jetzt schon Salz dazugeben, denn das Gem├╝se zieht sehr viel. Auch Pfeffer und Majoran k├Ânnen jetzt schon in den Topf.

3.┬áNun alles in der Br├╝he gar kochen lassen. In der Zwischenzeit die W├╝rstchen in Scheiben schneiden. Wer mag, kann von dem R├Ąucherfleisch abpulen, was essbar ist und klein schneiden. Wenn das Gem├╝se gar ist,┬ádie eine H├Ąlfte absch├Âpfen und den Rest im Topf p├╝rieren. Das andere Gem├╝se wieder hineingeben, ebenso wie das Fleisch. Noch einmal alles mit Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken. Fertig!

Kartoffelsuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Meine Suppe ist leider schon aufgegessen, aber ich habe noch etwas R├╝benmus im Tiefk├╝hler ­čśë Vielleicht ist das Rezept ja etwas f├╝r die kommenden kalten Tage am Wochenende! Was bedeutet f├╝r euch Soulfood? Habt ihr einen besonderen Liebling?

Ich w├╝nsche euch ein sch├Ânes, sturmtieffreies Wochenende!

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Happy New Year 2017 – Hallo Januar!

Ich w├╝nsche euch allen ein frohes neues Jahr! Ich hoffe, ihr seid alle ganz entspannt r├╝bergerutscht und k├Ânnt euch nun nach dem Trubel der Feiertage an der Ruhe im Januar erfreuen.

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F├╝r mich ist das letzte Jahr unglaublich schnell vorbeigegangen. Eigentlich geht mir das aber r├╝ckblickend gesehen mit jedem Jahr so. Besonders war das letzte Jahr f├╝r mich vor allem, weil ich diesen Blog gestartet habe und darin so viel Freude gefunden habe. Deshalb m├Âchte ich mich an dieser Stelle bei euch bedanken, denn dass mein Blog gelesen wird und so viel Zuspruch findet – das h├Ątte ich so nicht erwartet und ist ein unheimlich sch├Ânes Gef├╝hl f├╝r mich! Vielen Dank daf├╝r!

Nun freue ich mich auf ein neues Jahr voller spannender Geschichten, leckerer Rezepte und sch├Ânen Momenten mit euch zusammen.

Als ich mich hingesetzt habe, um zu ├╝berlegen, worauf ich mich im Januar freue, fiel mir zuerst nicht so wirklich viel ein. Da ich den Dezember mit der sch├Ânen Vorweihnachtszeit so liebe, kam mir der Januar dagegen grau und tr├╝b vor. Aber als ich mich mit meinen Lieben dar├╝ber unterhielt, fielen uns so viele sch├Âne Sachen ein, dass ich meine Meinung schnell ├Ąnderte ­čÖé

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Der Umstand, dass Weihnachten vorbei ist, mag vielleicht einerseits traurig erscheinen – gleichzeitig macht er den Januar zu einer weit weniger stressigen Zeit. Zum Beispiel┬ám├╝ssen keine Weihnachtsgeschenke mehr gekauft werden. Im Idealfall lagen ein paar B├╝cher unter dem Weihnachtsbaum und nun ist endlich Zeit, sie zu lesen.

Und was gibt es gem├╝tlicheres, als an einem grauen Tag viele Kerzen anzuz├╝nden, eine gro├če Kanne Tee zu kochen und in die Welt der B├╝cher einzutauchen und alles andere zu vergessen?

Auch Pl├Ątzchen backen ist pl├Âtzlich kein Thema┬ámehr. Vielleicht sind sogar noch welche ├╝brig von den Feiertagen, die nun gem├╝tlich und in aller Ruhe verputzt werden k├Ânnen.

Terminstress und die Unm├Âglichkeit, sich im Dezember zu verabreden, weil jeder st├Ąndig auf irgendwelchen Weihnachtsfeiern sein muss – f├Ąllt jetzt auch weg! Und man hat vielleicht auch wieder mehr Mu├če, Freunde zum gem├╝tlichen Beisammensein einzuladen, weil man nicht mehr tausend Dinge mehr im Hinterkopf hat (wie Geschenke kaufen, Pl├Ątzchen backen oder auf alle Weihnachtsm├Ąrkte der n├Ąheren Umgebung gehen).

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Die vielen Dinge, die vor Weihnachten erledigt werden wollen, sind nun abgehakt, und wir k├Ânnen ┬áes uns guten Gewissens auf dem heimischen Sofa gem├╝tlich machen. Das finde ich wunderbar!

Mag einem der Januar manchmal etwas tr├╝b vorkommen, so gibt es doch auch oft herrliche sonnige Tage. Mit etwas Gl├╝ck auch ein wenig Schnee! Wenn schon nicht zu Weihnachten…

Au├čerdem, und dar├╝ber freue ich mich immer besonders: werden die Tage nun wieder l├Ąnger! Es wird wieder heller – und diese Aussicht l├Ąsst manchen grauen Tag doch sehr gut aushalten.

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Mit dem neuen Jahr kommen auch wieder neue Farben in die Wohnung. Nach all dem weihnachtlichen Rot und Gold freue ich mich darauf, wieder mit Tulpen oder anderen Fr├╝hbl├╝hern zu dekorieren. Frisches Wei├č und Gr├╝n heben die Stimmung und machen Lust auf den Fr├╝hling.

F├╝r die Neu-Bepflanzung auf dem Balkon ist es noch etwas zu fr├╝h, aber in der Wohnung darf es gerne schon ein bisschen gr├╝nen. Denn nichts k├╝ndigt den Fr├╝hling sch├Âner an als Tulpen…

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Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie   Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf einen Spaziergang im Winterwald freue ich mich auch – auch wenn der Schnee sich nicht planen l├Ąsst. Aber auch mit Reif ├╝berzogene B├Ąume finde ich traumhaft! Und wenn es ein knackig kalter Wintertag mit blauem Himmel und Sonne ist, brauche ich gar keinen Schnee mehr.

Und an mancher Ecke l├Ąsst┬ásich auch schon erahnen, dass der Winter vielleicht nicht mehr allzu lange dauert…

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Nach einem Winterspaziergang drau├čen schmeckt ein w├Ąrmender Eintopf auch gleich doppelt so gut. Mein erstes Rezept auf diesem Blog war das f├╝r R├╝benmus, das ich mit “Soulfood aus dem Norden” untertitelt habe. Ich esse es nat├╝rlich auch in Hessen gerne ­čśë

So steht der Januar f├╝r mich als Wintermonat f├╝r Gem├╝tlichkeit, Tee, dicke Socken und B├╝cher. Und eben deftiges Essen, das von innen w├Ąrmt. Nat├╝rlich auch f├╝r Leckereien wie Waffeln oder hei├če Schokolade. Soulfood eben!

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Wie ist es bei euch – habt ihr etwas, worauf ihr euch im Januar besonders freut?

Ich w├╝nsche euch die beste Zeit und freue mich auf das neue Jahr mit euch!

Habt es wundervoll,

Alena

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Hallo Dezember! (und etwas weihnachtliche Deko)

So schnell wie der November gekommen ist, ist er auch wieder gegangen und hat Platz gemacht f├╝r einen meiner liebsten Monate: den Dezember.

Eigentlich habe ich gar keinen ausgesprochenen Lieblingsmonat. Meistens ist es immer der, der gerade vor mir liegt ­čśë Jeder Monat hat schlie├člich etwas ganz Besonderes an sich, auf das ich mich freue. Der Dezember ist aber in dieser Hinsicht ein bisschen ein┬áStreber. Gut, zugegebenerma├čen kann man sich nicht auf lauschige Sommerabende freuen oder darauf hoffen, das Wochenende┬áam Strand (oder im Freibad) verbringen zu k├Ânnen. Aber daf├╝r gibt es einen entscheidenden Vorteil: Niemand erwartet im Dezember sch├Ânes Wetter. Niemand. Niemals.

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Deshalb kann man im Dezember auch nicht entt├Ąuscht werden – das Wetter l├Ądt immer dazu ein, es sich zuhause gem├╝tlich zu machen. Wartet┬áder Dezember dann doch mal mit einem frostigen Tag mit blauem Himmel und Sonne auf, ist die Freude umso gr├Â├čer. Und wenn es tagelang grau, nieselig und ungem├╝tlich ist, freut sich das Sofa und die Kuscheldecke.

Dank der k├╝rzer werdenden Tage haben Kerzen Hochsaison. Tee, hei├če Schokolade, Gl├╝hwein oder Punsch┬áebenso wie Pl├Ątzchen und deftiges Essen wie Rotkohl, Gulasch, Eint├Âpfe und Suppen. Es ist einfach eine absolute Wohlf├╝hl- und Soulfood-Zeit!

Und als wenn das noch nicht genug w├Ąre, gibt es diesen Monat┬áso herrliche Dinge wie weihnachtliche Dekoration, Adventskr├Ąnze und Adventskalender, Lichterketten und glitzernde Kugeln, Tannengr├╝n und leuchtend rote Amaryllis. Ich finde, damit l├Ąsst sich die dunkle Jahreszeit sehr gut ├╝berstehen!

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Und am Ende des Monats steht nat├╝rlich Weihnachten, das meiner Meinung sch├Ânster aller Feste im Jahr! Die Vorfreude ist bei mir jedes Jahr riesig und mir machen Dinge wie die Wohnung schm├╝cken, Pl├Ątzchen backen, Weihnachtsfilme gucken, Geschenke kaufen und einpacken unheimlich viel Spa├č! Es ist wie ein gro├čes Vorfreude-Fest vor dem eigentlichen Fest. Hach!

Falls ihr noch nicht so ganz in Stimmung seid, habe ich heute (als Erg├Ąnzung zu meinem Beitrag zur vor-vorweihnachtlichen Deko) noch ein paar Ideen f├╝r euch:

1. Kugeln

Ich liebe Weihnachtsbaumkugeln. Ich habe zwar keinen Weihnachtsbaum, aber meine roten Kugeln verteile ich einfach immer so in der Wohnung. Manche h├Ąnge ich┬áan B├Ąndern auf, staple sie in gro├čen Glasvasen oder h├Ąnge sie an Zweigen auf. Oder ich lege sie zum Tannengr├╝n in eine Schale. Mama Wunderbrunnen h├Ąngt in der Adventszeit immer einen gro├čen Kranz von der Decke herunter und h├Ąngt ihre Lieblingskugeln daran. Die Idee finde ich so sch├Ân!

Kugeln lassen sich einfach auf jede Art und Weise einsetzen und m├╝ssen nicht warten, bis sie an den Baum geh├Ąngt werden. So┬ákann man sie auch etwas l├Ąnger genie├čen…

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2. Tannengr├╝n

Obwohl es schnell austrocknet und nadelt, mag ich Tannengr├╝n sehr gerne. Auch Konifere oder andere gr├╝ne Zweige lassen sich ganz einfach und locker in einer Schale dekorieren. Bei meiner Kranz-Binde-Aktion blieb einiges ├╝brig, sodass ich noch ein paar schmale Vasen damit bef├╝llen konnte. Ich mag das Gr├╝n gerade zur dunklen Jahreszeit sehr gerne und finde es eine sch├Âne Abwechslung neben all den roten Kugeln.

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3. Zweige

Besonders gerne habe ich in der Vorweihnachtszeit immer Zweige in einem hohen Glaszylinder – dieses Jahr hatte ich Weidenk├Ątzchen-Zweige im Blumenladen entdeckt und musste sie mitnehmen. (Und seitdem immer wieder streicheln.) Sie sind sehr schlicht und erinnern mit ihren wei├čen B├Ąllchen auch ein bisschen an Schnee. Wenn schon drau├čen keiner liegt… An die Zweige habe ich auch ein paar Kugeln geh├Ąngt, aber da ein St├╝ckchen weiter mein gro├čes Glas mit den roten Kugeln steht, darf es gerne etwas zarter sein.

Wenn die K├Ątzchen nicht mehr sch├Ân sind,┬ád├╝rfen Hartriegel-Zweige in das Glas – das sind diese sch├Ânen roten Zweige, die es in jedem Blumenladen gibt.

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5. Schleifenband

Habt ihr auch so eine gro├če Sammlung an Schleifenband wie ich? Ich mag es soo gerne – vor allem breites Band aus Stoff.┬áIch verwende es aber nicht nur zum Geschenke einpacken (denn da hat man meistens nicht so lange etwas von), sondern integriere es auch gerne in meine Dekoration. Um ein Windlicht oder eine Vase herumgewickelt und mit h├╝bschen Nadeln festgesteckt – fertig. Einfach und sch├Ân ­čÖé

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Worauf freut ihr euch im Dezember? Und welche Dekoration ist eure liebste zu dieser Jahreszeit?

Ich w├╝nsche euch eine herrliche und besinnliche Advents- und Vorweihnachtszeit!

Habt es wundervoll,

Alena