Mediterraner Kartoffelsalat - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mediterraner Kartoffelsalat und große Hummus-Liebe

Der Sommer ist im Moment ja eher nicht ganz so verlässlich wie man es sich wünschen würde. Lange im Voraus geplante Grillpartys kann man eigentlich auch direkt knicken… Deshalb habe ich heute ein Grillparty-taugliches Rezept, dass ihr auch ganz spontan noch am Morgen vorbereiten könnt: Mediterraner Kartoffelsalat!

Nicht ganz so gut spontan zu machen ist der Hummus, aber er ist so unfassbar gut, dass ich auch dafür das Rezept mitgebracht habe. Der Kartoffelsalat ist (wieder einmal ;)) ein Rezept von Mama Wunderbrunnen. Meine Mama kann einfach so unglaublich gut kochen! Es gibt ausnahmslos immer tolles Essen bei ihr. Und nun dürft ihr dreimal raten, woher ich meine Liebe zum Kochen habe 😉

Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Liebe von ihr vererbt bekommen habe, denn sonst würde mir vermutlich sehr viel Kreativität und Experimentierfreude fehlen. Und ich würde mich nicht über die vielen lange erprobten Rezepte freuen, die sie in ihrem Fundus hat. Dazu gehört, wie bereits erwähnt, der Kartoffelsalat.

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Dazu muss ich sagen, dass es in unserer Familie noch ein anderes Rezept gibt – nämlich für ganz „klassischen“ Kartoffelsalat. Mit Eier und Mayo und Gewürzgurken. Es stammt aus der Feder meiner Oma und ich behaupte immer gerne, dass es der allerbeste Kartoffelsalat der Welt ist und keiner so gut schmeckt! (Außer natürlich von meiner Mama, die macht ihn genauso und er schmeckt auch genauso gut.)

Aber vermutlich verhält es sich mit Kartoffelsalat auf gleiche Art und Weise wie mit Frikadellen oder ähnlichen Hausmannskost-Gerichten. Jede Familie hat ihr eigenes Rezept und natürlich kocht jede Oma es am besten! (Schreibe ich jetzt so. Aber in echt weiß ich, dass meine Oma und meine Mama am besten kochen. Ist ja klar ;))

Der mediterrane Kartoffelsalat hält sich aus der Diskussion um den besten klassischen Kartoffelsalat heraus und macht sein eigenes Ding. Die Kartoffeln dürfen noch warm zu dem ebenfalls noch warmen Gemüse und gemeinsam mit dem leckeren Dressing und knusprigen Kürbiskernen eine Party feiern. Die Mischung muss nicht durchziehen (wie bei Omas Kartoffelsalat) und schmeckt kalt genauso gut wie warm! Also perfekt für spontanes Zubereiten kurz bevor die Gäste kommen.

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Als zweite Leckerei gibt es heute ein Hummus-Rezept von mir – wobei, gar nicht von mir, sondern von der wunderbaren Molly Yeh (ausgesprochen wie das englische „yay!“ :). Ich kenne sie zwar (leider!) nicht persönlich, habe aber trotzdem dank ihres Blogs und ihres Instagram-Accounts den Eindruck, dass sie ein absolut bezaubernder Mensch ist. So eine Person, die man gerne sofort als Freundin hätte! Schaut unbedingt mal auf ihrem Blog vorbei, ihre Fotos sind so wunderschön und ihr Schreibstil absolut herrlich.

Klar, dass ich ihr Buch „Molly on the Range“ haben musste, als es erschien, oder? Eine etwas ausführlichere Rezension habe ich noch geplant, aber ich kann euch an dieser Stelle schonmal eine Kaufempfehlung aussprechen. Ich selbst habe die englische Version des Buches, finde es auch sehr gut zu verstehen. Es gibt aber auch mittlerweile eine deutsche Version: „Molly’s Kitchen“

Als ich mich vor ein paar Wochen mit ein paar Freundinnen zum Grillen verabredet hatte, machte ich zusätzlich zu dem Kartoffelsalat noch den Hummus á la Molly Yeh. Ich liebe Hummus und bin von dem Rezept absolut hin und weg! Bislang fand ich selbstgemachten Hummus nämlich häufig zu trocken. Mollys Rezept ist aber wirklich toll – und ja, der Haufen Petersilie und gewürfelte Schalotte oben drauf muss so 😉

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Als Lieblingsbrot hat sich übrigens dieses hier etabliert: Weltbestes Brot von Elbmadame

Ich hatte es hier schon einmal erwähnt, aber es ist so lecker, da kann man es ruhig einmal zu viel erwähnen. Eigentlich reicht schon dieses Brot zum Grillen – vielleicht noch ein oder zwei Dips dazu, mehr braucht es nicht! Wenn ihr es noch nicht ausprobiert habt, tut es unbedingt 😉

Und damit ihr für die nächste Grillparty gerüstet seid, gibt es jetzt beide Rezepte für euch! Los geht es mit:

Mediterraner Kartoffelsalat

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Zutaten

  • 500 g Kartoffeln
  • 2-3 Möhren (mittelgroße)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 100 g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt!)
  • 1 EL Kürbiskerne
  • 1 Bund Radieschen
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • optional: 50 g schwarze Oliven

für das Dressing:

  • 1 TL Balsamico-Essig
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Sojasauce
  • Pfeffer

Zubereitung

1. Die Kartoffeln gar kochen (je nach Größe 20-30 Minuten). Anschließend pellen und in Scheiben schneiden. Die Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden, die Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Eine rote Zwiebel (oder Schalotte) schälen und fein würfeln. Die getrockente Tomaten ebenfalls klein schneiden. Den Bund Radieschen waschen, putzen und in feine Streifen schneiden.

2. Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Möhren darin anbraten und dann die Zwiebel, Lauchzwiebeln und getrockente Tomaten dazugeben. Garen, bis die Möhren bissfest sind. Zu den Kartoffeln geben.

3. Die Dressing-Zutaten miteinander vermengen und über den warmen Salat geben. Vor dem Servieren die Kürbiskerne und Radieschen über den Salat geben. Am besten warm genießen, er schmeckt aber auch kalt!

Und weiter geht es mit:

Hummus nach Molly Yeh

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Zutaten

  • 180 g getrocknete Kichererbsen
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Zitronensaft
  • 125 g Tahini
  • 3/4 TL Salz
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 ml kaltes Wasser
  • Olivenöl zum Beträufeln
  • eine Zwiebel
  • glatte Petersilie

Zubereitung

1. Die Kichererbsen müssen über Nacht einweichen – einfach in eine Schüssel geben und mit Wasser bedecken. Das Wasser sollte etwa 2 cm höher reichen als die Kichererbsen! Am nächsten Morgen bzw. Tag die Kichererbsen in ein Sieb geben und noch einmal Wasser drüberlaufen lassen. Dann mit dem Natron in einen Kochtopf geben, mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Die Temperatur reduzieren und dann köcheln lassen, bis die Kichererbsen sehr weich sind. Das kann 30-60 Minuten dauern. Abgießen und kurz abkühlen lassen.

2. Die Kichererbsen mit Zitronensaft, Tahini, Knoblauch und Salz in ein Gefäß geben und mit Stabmixer oder Pürierstab pürieren. Während der Mixer weiterläuft, das Wasser einfließen lassen. Wenn eine glatte Creme entstanden ist, abschmecken und bei Bedarf noch Salz hinzufügen.

3. In eine Schüssel geben und mit Olivenöl beträufeln. Nach Geschmack mit einer fein gewürfelten Zwiebel und gehackter Petersilie bestreuen. Mit frisch gebackenem Brot servieren oder mit Gemüsesticks dippen. Der Hummus hält sich mit Olivenöl bedeckt und luftdicht verschlossen im Kühlschrank etwa drei Tage.

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Ich hoffe, euch gefällt mein mediterraner Kartoffelsalat! Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß beim Nachkochen. Lasst uns einen großartigen Sommer haben – auch wenn das Wetter nicht nach Sommer ist 🙂

Habt es wundervoll,

Alena

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