Käsespätzle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Soulfood: Käsespätzle mit selbstgemachten Röstzwiebeln

Eigentlich passen Käsespätzle gar nicht so richtig gut in den Frühling. Dieses Rezept steht nun allerdings schon eine Weile in meinem Plan und da es im Moment auch noch nicht soo doll frühlingshaft ist, wird’s heute nochmal deftig.

Käsespätzle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wer auf geschmolzenen Käse steht, der kommt bei Käsespätzle natürlich voll auf seine Kosten. Ich weiß gar nicht, ob ich meine Käseliebe mit euch schon ausreichend geteilt habe – möglich ist es. Fakt ist allerdings, dass bei sämtlichen Nudel-Rezepten auf diesem Blog eines nicht mit abgebildet ist: wie viel Käse wir tatsächlich noch drüber streuen.

Bei uns kann man nämlich meistens nicht mehr sehen, welches Nudel-Gericht unter dem Käse zu sehen ist. Es gehört einfach eine ordentliche geriebener Käse obendrauf. Meistens Gouda oder Emmentaler – kommt ein bisschen auf die Soße an. Ich persönlich esse auch gerne Parmesan, aber mit Herrn Wunderbrunnen zusammen sind es fast immer die anderen beiden Käsesorten.

Käsespätzle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf die Käsespätzle kommt zum Beispiel kein Gouda. Wir nehmen immer Emmentaler und einen Bergkäse – je nachdem, was die Käsetheke unseres Vertrauens so im Angebot hat. Und das Beste an den Käsespätzle ist: Der Käse kommt nicht nur oben drauf, sondern wird abwechselnd mit den Spätzle geschichtet.

Wir mache die Spätzle immer mit so einem Spätzle-Hobel selber (wir haben diesen). Das geht immer nur schichtweise, denn wir hobeln immer eine Portion durch und lassen sie garen. Dann kommen die Spätzle in einer Auflaufform, eine Schicht Käse drüber, und im Ofen schmelzen lassen. In der Zwischenzeit gehts mit dem Rest weiter…

Käsespätzle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Klingt das verlockend? Ist es auch! Und das Beste kommt am Schluss: Langsam gebratene Zwiebeln, die dadurch herrlich karamellisieren und eine tolle Farbe und einen noch viel besseren Geschmack bekommen. Weil das Ganze recht mächtig ist, essen wir meist einen bunten Salat dazu.

Und wie die Käsespätzle gemacht werden – das verrate ich euch jetzt 😉

Käsespätzle mit Röstzwiebeln

Käsespätzle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 200 g Mehl
  • 2 Eier
  • 100 ml Wasser
  • Salz
  • Prise Muskat
  • 5 Zwiebeln
  • Butter
  • 100 g Emmentaler
  • 100 g Bergkäse

Käsespätzle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zubereitung

1. Für den Spätzle-Teig das Mehl, die Eier, Muskat, Salz und das Wasser verrühren, bis ein dickflüssiger Teig entsteht. Beiseite stellen und etwas quellen lassen. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in Ringe schneiden. Den Käse reiben und vermischen.

2. Den Backofen auf etwa 150 Grad vorheizen. In einem großen Topf Wasser erhitzen. Gleichzeitig in einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten. Sie sollten jetzt im Verlauf der weiteren Schritte auf mittlerer Temperatur bräunen und immer wieder gewendet werden – bis sie eine schöne karamellisierte Farbe haben und duften.

3. Eine Auflaufform in den Ofen hineinstellen. Nun den Spätzleteig portionsweise in das kochende Wasser reiben. Wenn die Spätzle gar sind, in die Auflaufform geben und mit einer Schicht Käse bestreuen. So verfahren, bis der Teig aufgebraucht ist. Die Zwiebeln sollten jetzt fertig sein – die kommen nun als Topping oben drauf. Für fünf Minuten im Ofen lassen, dann kann serviert werden – dazu passt ein bunter Salat. Guten Appetit!

Habt es wundervoll,

Alena

Chinakohl-Gemüse-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Chinakohl-Gemüse-Pfanne mit Hühnchen – Saisonal schmeckts besser!

Die letzten Wochen waren wir nun schon so vom frühlingshaften Wetter verwöhnt, dass man glatt vergessen könnte, dass eigentlich noch Winter ist. Aber es geht bergauf und anstatt eines “normalen” Kohlgerichts habe ich euch heute Chinakohl mitgebracht!

Chinakohl-Gemüse-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Im Winter gibts im Saisonkalender immer viel Kohl und auch in der Februar-Runde unseres Foodblogger Saisonkalenders “Saisonal schmeckts besser” war er wieder vertreten:

Heimischer Anbau: Brunnenkresse, Chicorée, Cime di Rapa, Feldsalat, Grünkohl, Lauch, Meerrettich, Pastinaken, Petersilienwurzeln, Portulak, Rosenkohl, Schwarzwurzeln, Topinambur, Wirsing, Zuckerhut

Lagerware: Chinakohl, Karotten, Knollensellerie, Kürbis, Radicchio, Rote Bete, Rotkohl, Steckrüben, Weißkohl

Chinakohl-Gemüse-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Chinakohl-Gemüse-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ok, ich gebe zu – ich bin spät dran. Es ist schon März und ich habe gar nicht an der Runde teilnehmen können – aber weil ich den Großteil des Beitrags schon vorbereitet hatte, verlinke ich euch trotzdem die Rezepte in Form eines eBooks, das ihr ganz am Ende des Beitrags findet.

Ich hatte mich für den Februar für Chinakohl entschieden – einfach deshalb, weil ich ihn in meiner Biokiste geliefert bekam 😉 Das ist doch ein Zeichen, oder?

Chinakohl-Gemüse-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Also machte ich eine Gemüse-Pfanne mit Paprika, Möhren und Hühnchen, dazu Reis. Fast so etwas wie ein Essen aus meiner Kindheit, denn das gab es früher oft bei uns – Gemüse im Wok gegart. Am längsten dauert das Schnippeln, denn das Gemüse gart im Wok recht schnell. Und schmeckt so gut!

So wirds gemacht:

Chinakohl-Gemüse-Pfanne mit Hühnchen

Chinakohl-Gemüse-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • ein daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 Chinakohl
  • Hühnchenbrustfilet (1-2)
  • eine halbe rote und eine halbe gelbe Paprika
  • 2-3 Möhren
  • Frühlingszwiebeln
  • Reis nach Belieben
  • Kurkuma
  • Kreuzkümmel
  • gemahlener Koriander
  • Sojasoße
  • Sonneblumen- oder Rapsöl

Zubereitung

1. Zuerst wird geschnippelt: Vom Chinakohl entfernt ihr die äußeren Blätter, dann wird er halbiert. Nun entfernt ihr den Strunk, sofern er vorhanden ist. Dann werden die Hälften erneut geteilt, dann schneidet ihr den Kohl einfach etwa 1-2 cm dicke Streifen. Die Möhren schälen und in dünne Stifte schneiden. Die Paprika entkernen und waschen, dann ebenfalls in dünne Streifen schneiden 😉 Das Hühnchenbrustfilet putzen und – surprise! – auch in Streifen schneiden. Den Ingwer schälen und fein würfeln. Die Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Reiswasser aufsetzen und während der nächsten Schritte den Reis kochen.

2. Einen bis zwei Esslöffel Öl in einen Wok geben, dann jeweils einen gehäuften Teelöffel Kurkuma, Kreuzkümmel und gemahlenen Koriander dazu. Alles kurz anrösten, dann den Ingwer dazugeben und ebenfalls kurz andünsten. Nun kommen die Möhren- und Paprika-Stifte dazu. Für etwa 4 Minuten verrühren, dann in eine Schale geben und beiseite stellen. Nun ein wenig Öl angießen und das Hühnchen darin braten, bis es eine schöne Farbe hat, zwischendurch leicht salzen.

3. Nun gebt ihr das Gemüse zum Hühnchen und fügt auch den Chinakohl hinzu. Unter Rühren etwa 3 Minuten dünsten und zwischendurch etwas Sojasoße hinzugeben – etwa 1-2 EL, oder einfach nach Geschmack. Zum Schluss kommt der Reis dazu – fertig!

Wer noch weitere Ideen für saisonale Küche sucht, der wird in diesem eBook fündig, das Nadine für unser Blogger-Event im Februar erstellt hat. Einfach aufs Bild klicken, schon seid ihr da 🙂

Habt es wundervoll,

eure Alena

Lachs, roter Mangold und Pastinakenstampf - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wir haben angegrillt: Lachs, roten Mangold und Pastinakenstampf

Es war Ende Januar, als Herr Wunderbrunnen und ich einen unglaublich schönen roten Mangold in unserer Biokiste hatten. Der Foodie in mir war sofort Hals über Kopf verliebt in diesen Traum von einem Gemüse: Die Blätter waren von einem dunklen, satten Grün, die Stiele und Verästelungen von dem schönsten Rot. Ein Stiel war sogar orangegelb – und mal ehrlich, Ende Januar, wenn sonst alles grau und braun ist, ist das eine Wohltat für die Seele.

Lachs, roter Mangold und Pastinakenstampf - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich war sofort angefixt und wollte damit etwas richtig Tolles kochen. Zu Mangold passt Lachs gut, fand ich – und dann waren da noch die Pastinaken in der Kiste. Aus denen kann man doch einen tollen Pastinaken-Kartoffel-Stampf machen! Der Plan stand.

Herr Wunderbrunnen kam dann noch auf die großartige Idee, den Lachs zu grillen. Unser Gasgrill kam im letzten Jahr sehr viel und auch noch sehr lange zum Einsatz – bis in den Herbst, als die klassische Grillsaison eigentlich schon vorbei war. Mit einem Gasgrill kann man allerdings das ganze Jahr über grillen, finde ich. Im Dezember abgrillen und im Januar angrillen.

Lachs, roter Mangold und Pastinakenstampf - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lachs, roter Mangold und Pastinakenstampf - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Genau so machten wir es: Ende Januar war der Moment gekommen, da wir die Grillsaison für das neue Jahr einläuteten. Ich marinierte ein großes Stück Lachs leicht asiatisch in Sojasoße und Ingwer und himmelte den roten Mangold an. Diese Farbe!

Das Wetter, muss ich kurz dazwischenwerfen, war leider überhaupt nicht nach Grillen: Es regnete. Aber das konnte uns natürlich nicht abhalten 😉 Oder vielmehr Herrn Wunderbrunnen, der tapfer den Elementen trotzte.

Lachs, roter Mangold und Pastinakenstampf - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Während der Lachs auf der Hautseite auf dem Grill brutzelte, dünstete ich den roten Mangold an. Die Lachs-Marinade habe ich übrigens noch weiterverwertet: Ich gab sie in einen kleinen Topf, verlängerte sie mit etwas Wasser und ließ sie eine Weile köcheln. Dann gab ich ein paar Esslöffel voll zum Mangold – so bekam er etwas von dem asiatischen Kick mit. Ein Gedicht!

Insgesamt dauert die Zubereitung nicht lange – fürs Marinieren könnt ihr gerne etwas mehr Zeit einplanen, aber eigentlich würde sogar eine Stunde vorher reichen. Die Marinade wird ja noch weiter verwendet 😉 Der Pastinakenstampf geht relativ schnell und quasi nebenbei und der Mangold ist ebenfalls in Nullkommanix fertig gedünstet. Zusammenfassend also ein schnelles Essen, das großartig schmeckt und toll aussieht!

Und so wirds gemacht:

Gegrillter Lachs, dazu gibts roten Mangold und Pastinaken-Kartoffelstampf

Lachs, roter Mangold und Pastinakenstampf - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

Für die Marinade:

  • 1 EL getrocknetes Zitronengras (oder frisches)
  • 30 g Ingwer
  • eine Zehe Koblauch
  • eine Limette
  • 50 ml Sojasoße
  • 1 EL Honig
  • eine Prise Chili

Für den Rest:

  • Lachsfilet mit Haut (für 2 Personen etwa 500-600 g)
  • einen Bund Mangold
  • 2-3 Pastinaken
  • 2-3 mittelgroße Kartoffeln
  • Olivenöl
  • 3-4 EL Butter
  • Salz, Pfeffer
  • Wasser

Zubereitung

1. Für die Marinade den Ingwer und den Knoblauch schälen und fein hacken. Von der Limette die Schale abreiben und dann den Saft auspressen. Nun alle Zutaten miteinander vermengen und in eine flache Schale geben. Den Lachs mit der Haut nach oben in die Schale legen und die Ränder mit der Marinade einpinseln. Abgedeckt marinieren lassen.

2. Für den Pastinakenstampf die Pastinaken und die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden (je kleiner die Stücke, desto schneller wird alles gar). In Salzwasser kochen, bis alles gar ist. Das Wasser abgießen und die Butter dazugeben. Mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. Eventuell nachsalzen. Ihr könnt das Wasser aufsetzen, bevor der Lachs auf den Grill kommt, aber der Stampf kann auch ein paar Minuten im Topf “warten”, wenn er fertig ist. Einfach den Deckel drauflegen und auf der ausgeschalteten Herdplatte lassen 😉

3. Für den Lachs erhitzt ihr den Gasgrill auf etwa 130 Grad. Mit der Hautseite nach unten drauf legen und den Grill schließen. Der Lachs braucht etwa 12-15 Minuten, je nach Dicke und eurem Geschmack. Die Marinade gebt ihr in einen kleinen Topf, gießt nochmal etwa so viel Wasser dazu und lasst es köcheln, bis alles andere fertig ist.

4. Für den Mangold schneidet ihr am Stiel etwa einen Zentimeter ab. Dann alles waschen und trockentupfen. Den Stiel schneidet ihr keilförmig aus dem Blatt heraus und schneidet ihn dann in etwa 1-2 cm dicke Scheiben. Die Blätter halbieren und in Streifen schneiden. Wenn der Lachs auf dem Grill ist und noch etwa 5 Minuten braucht, erhitzt ihr in einem Wok etwas Olivenöl und dünstet zuerst kurz die Stielscheiben an, zum Schluss kommen die Blätterstreifen dazu. Dann gebt ihr etwa 2-3 EL von der Marinadensoße dazu – probiert einfach, wie intensiv sie ist und wie viel ihr auf dem Mangold mögt!

Lachs, roter Mangold und Pastinakenstampf - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wenn alles fertig ist, richtet ihr es auf einem Teller an und genießt 🙂

Wer von euch hat denn wohl schon angegrillt?

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Februar – so schön ist es im Winter drinnen und draußen!

Es ist Februar und der letzte Monat des Winters bricht an! Deswegen habe ich euch heute ein paar Impressionen mitgebracht. Denn während es draußen noch kalt, frostig und winterlich ist, kann man sich schon ein paar Frühlingsboten ins Haus holen. So ist der Winter drinnen und draußen schön!

Hallo Februar! So schön ist der Winter drinnen und draußen -  Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Hallo Februar! So schön ist der Winter drinnen und draußen -  Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Außerdem kann man jetzt noch heiße Getränke genießen – wobei ich da tatsächlich jahreszeitenunabhängig agiere 😉 Ich trinke immer Tee, Sommer wie Winter, und auch Matcha Latte mag ich zu jeder Jahreszeit. Heiße Schokolade ist auch nicht unbedingt auf den Winter limitiert… es gab durchaus schon verregnete Sommer, in denen ich Lust auf Kakao hatte.

In den vergangenen Wochen gab es wunderschöne Frost-Tage und ich habe mit Eis-Fingern draußen gestanden und wie wild fotografiert. Es gibt nichts Schöneres als die Natur im frostigen Gewand! Die Blätter sind umrahmt von zarten Eisrändern und einfach alles sieht aus wie ein Kunstwerk. Die Luft ist kalt und klar, ein paar Sonnenstrahlen bahnen sich ihren Weg… das Licht ist magisch und die Welt wirkt zerbrechlich. So hält man sich gerne drinnen und draußen auf.

Hallo Februar! So schön ist der Winter drinnen und draußen -  Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Hallo Februar! So schön ist der Winter drinnen und draußen -  Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Februar! So schön ist der Winter drinnen und draußen -  Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Drinnen ist es gemütlich und warm – gleichzeitig locken hier auch schon die ersten Sonnenstrahlen. Die Tage werden langsam, aber merklich länger. Ist da eine Spur Frühling in der Luft?

Hallo Februar! So schön ist der Winter drinnen und draußen -  Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Februar! So schön ist der Winter drinnen und draußen -  Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Februar! So schön ist der Winter drinnen und draußen -  Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich habe eigentlich schon seit Januar Tulpen in der Wohnung, denn nichts stimmt mich mehr auf den Frühling ein und lenkt mich von dem Nach-Weihnachts-Blues ab. Neu dazugekommen sind mittlerweile auch ein paar Krokusse und Narzissen, die aber noch ein bisschen Zeit brauchen – drinnen und draußen.

Hallo Februar! So schön ist der Winter drinnen und draußen -  Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Februar! So schön ist der Winter drinnen und draußen -  Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Tulpen kombiniere ich mit Eukalyptus-Zweigen und Heidelbeer-Zweigen. Sie passen wunderbar zusammen in eine Vase und geben dem Ganzen gleich etwas mehr Leichtigkeit. Ich habe auch eine Vase nur mit grünen Zweigen – macht sich ebenfalls gut. Und seit letzter Woche sind auch Kirschblütenzweige eingezogen. Sobald sich die ersten Blüten öffnen, zeige ich sie euch hier 🙂

Hallo Februar! So schön ist der Winter drinnen und draußen -  Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Februar! So schön ist der Winter drinnen und draußen -  Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Februar! So schön ist der Winter drinnen und draußen -  Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Worauf freut ihr euch im Februar – und habt ihr auch schon Tulpen oder andere Frühblüher im Haus? Wenn ja, welches sind eure Lieblinge? Ich wünsche euch einen wunderschönen Februar!

Habt es wundervoll,

Alena

Saisonal schmeckt’s besser: Grünkohl-Pesto im Januar

Auch 2019 führen wir natürlich unser Blogger-Event “Saisonal schmeckt’s besser” fort – in der Januar-Ausgabe gibt es bei mir Grünkohl-Pesto!

Grünkohl-Pesto für Saisonal schmeckt's besser - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zur Auswahl standen in diesem Monat wieder eine Menge Gemüse-Sorten. Klar ist der Winter klassischerweise von Kohlsorten dominiert, aber dank roter Bete, Pastinaken oder Lauch gibt es auch viel Abwechslung. Aus diesen Sorten konnten wir wählen:

Grünkohl | Knollensellerie | Meerrettich | Pastinaken | Petersilienwurzeln | Lauch | Rote Bete | Rosenkohl | Rotkohl | Schwarzwurzeln | Steckrüben | Topinambur | Weißkohl | Wirsing

Da ich manchmal noch unserem Pesto-Blogger-Event nachtrauere, muss ich ab und zu einfach ein Pesto-Rezept im Rahmen dieses Events posten 😉 Zu diesem Anlass habe ich mal die bisherigen Pesto-Rezepte auf diesem Blog gezählt: Es sind insgesamt sechs Stück! 

Grünkohl-Pesto für Saisonal schmeckt's besser - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gut, das mag nicht nach einer unglaublich riesigen Zahl klingen, aber ich finde, dass das doch ganz beachtlich ist. Wen es interessiert, liste ich sie hier mal auf:

Nun habe ich für das heutige Grünkohl-Pesto mal wieder an frischen Grünkohl gewagt – ich kündigte es in diesem Beitrag bereits an. In meiner Biokiste gab es nämlich einen ganzen Beutel frischen Grünkohl, den ich für die Nudeln mit Grünkohl und Kürbis nicht aufbrauchen konnte – also verarbeitete ich das grüne Gemüse zu Pesto. Das geht schnell und lässt sich gut aufbewahren. Und, surprise surprise: sogar einfrieren!

Grünkohl-Pesto für Saisonal schmeckt's besser - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Grünkohl-Pesto für Saisonal schmeckt's besser - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich friere ja gerne alles ein, was nicht lange frisch bleibt und muss sagen, dass es kaum etwas gibt, das man nicht einfrieren kann. Das Pesto hat trotzdem nicht lange überlebt, denn es ist unglaublich lecker. Noch dazu schnell zubereitet – besser gehts ja nun wirklich nicht 😉

Wie ihr das Grünkohl-Pesto zubereitet, verrate ich euch jetzt. Nach dem Rezept findet ihr die Links zu meinen Kolleginnen und deren saisonalen Köstlichkeiten!

Grünkohl-Pesto

Grünkohl-Pesto für Saisonal schmeckt's besser - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g frischen Grünkohl
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 100 g Parmesan
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 200 ml Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie goldbraun sind und herrlich duften. Beiseite stellen. Den Grünkohl von den Stielen befreien, dann waschen und trockenschleudern. Die Knoblauchzehen fein hacken und den Parmesan reiben.

2. Den Grünkohl grob hacken. Alle Zutaten bis auf das Öl und die Mandeln in ein hohes Gefäß geben und mit einem Stabmixer pürieren, das Öl dabei nach und nach zulaufen lassen – eventuell muss die Menge angepasst werden. Ich habe die Menge nicht ganz fein püriert, sondern etwas gröber gelassen und die Mandeln erst zum Schluss hinzugeben. Das gibt dem Pesto noch etwas Biss. Guten Appetit!

Hier die weiteren Rezepte von “Saisonal schmeckt’s besser” im Januar:

Grünkohl-Pesto für Saisonal schmeckt's besser - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Habt es wundervoll,

Alena

Schnee-Liebe und Weißkohlauflauf - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schnee-Liebe und deftiges Soulfood mit Weißkohlauflauf

Letzte Woche erwachte ich und fand die Welt in Schnee und Frost gehüllt. Die Sonne ging an einem tiefblauen Himmel auf und malte in der Dämmerung die schönsten Farben ans eisklare Firmament. Ich konnte meinen Blick kaum abwenden und stellte mich mehrmals an die offene Balkontür, um die Aussicht zu fotografieren. 

Schnee-Liebe und Weißkohlauflauf - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schnee-Liebe und Weißkohlauflauf - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Meinen Weg in die Stadt trat ich etwas früher an als sonst – das gab mir Gelegenheit, eine Menge frostiger Impressionen einzufangen. Die Gedanken in meinem Kopf schwirrten, befeuert durch die klare, kalte Luft und das herrliche Licht. Ich konnte nur eins denken: Wie wunderschön kann der Winter sein!

Und wie wunderschön kann ein Ort sein, der im durchschnittlichen Alltagswetter sonst eher weniger auffällt: Der Norderstedter Rathausplatz hat unter einer leichten Schnee-Zucker-Kruste fast etwas Erhabenes und die Brunnenskulptur der Regentrude sieht fast magisch aus. Also – so kann der Winter gerne öfter sein 🙂

Schnee-Liebe und Weißkohlauflauf - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schnee-Liebe und Weißkohlauflauf - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schnee-Liebe und Weißkohlauflauf - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schnee-Liebe und Weißkohlauflauf - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auch in Hamburg, das ja von Natur aus schön ist, hatte der Winter ganze Arbeit geleistet. Über dem Hafen und der Speicherstadt lag ein zauberhaftes Licht und die Elbphilharmonie präsentierte sich aus jedem Winkel von ihrer besten Seite. Am besten gefällt mir allerdings der Blick über den Nikolaifleet inklusive Spiegelung…

Schnee-Liebe und Weißkohlauflauf - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wie ich nun allerdings von diesem Lobgesang auf die schönen Seiten des Winters die Kurve zu Weißkohlauflauf bekomme, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Vielleicht so: Nach einem Winterspaziergang in eisiger Kälte kommt ein deftiger, wärmender Weißkohlauflauf richtig gut! Na – was meint ihr?

Ok, ich sehe schon… das mit den Übergängen üben wir nochmal. Aber ich wollte euch die Impressionen nicht vorenthalten und vom Weißkohlauflauf… tja sagen wir mal so: Es ist kein Gericht, das besonders fotogen ist. Soll heißen: Es sieht in der Form am schönsten aus. Also gibt es nur Fotos aus der Form. Schmecken tut er trotzdem unglaublich gut, lässt sich hervorragend vorbereiten und auch einfrieren. Womit ich fast wieder die Kurve zur Kälte bekommen hätte. Aber bleiben wir beim Auflauf – so wird er gemacht:

Schnee-Liebe und Weißkohlauflauf - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Weißkohlauflauf mit Hack und Feta

Zutaten

  • ein kleiner Weißkohl (oder ein halber großer)
  • eine Zwiebel
  • 250 g Rinderhack
  • 4-5 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 EL Butter
  • 2-3 EL Mehl
  • Milch 
  • 150-200 g Feta
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Kreuzkümmel und Paprika
  • Öl zum Braten

Zubereitung

1. Die Kartoffeln als Pellkartoffeln garen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen, dann das Hack dazugeben und krümelig braten, bis es eine schöne Farbe hat. Salzen und pfeffern.

2. In der Zwischenzeit den Kohl von den äußeren Blättern befreien. Halbieren und vierteln, dann den Strunk entfernen. Die Viertel erneut teilen und in 1-2 cm dicke Stücke schneiden. Zum Hack geben und 10 Minuten mitbraten, dabei immer wieder Rühren. Mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Paprika abschmecken. 

3. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Kartoffeln pellen und zerdrücken. Auf dem Boden einer Auflaufform verteilen, dann die Hack-Kohl-Masse darüber geben. Die Butter in einem Topf auf mittlerer Hitze schmelzen. Das Mehl hinzugeben und rühren, bis eine Paste entsteht. Dann die Milch angießen und die Temperatur erhöhen. Rühren, damit sich die Klumpen auflösen. Es sollte eine cremige Soße entstehen – eventuell etwas Milch nachgießen. Salzen, pfeffern und Muskat abschmecken. Die Soße auf dem Auflauf verteilen und den Feta darüber zerbröseln. Im Ofen für 25 Minuten backen (oder bis der Auflauf eine goldbraune Farbe hat). 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und warme Gedanken – und leckeres Soulfood 🙂

Habt es wundervoll,

Alena

Nudeln mit Grünkohl und Kürbis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nudeln mit Grünkohl und Kürbis

Es wird Zeit für ein neues Rezept – den Anfang in diesem Jahr machen köstliche Nudeln mit Grünkohl und Kürbis!

Nudeln mit Grünkohl und Kürbis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nudeln mit Grünkohl und Kürbis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Rezept dazu habe ich mir nicht selber ausgedacht, sondern mich von Edeka inspirieren lassen und dann, as usual, abgewandelt. Eigentlich hätte ich mich an dieses Rezept niemals herangetraut. Warum? Weil ich lange Zeit so etwas wie “Furcht” vor frischem Grünkohl hatte. Klingt komisch, denn ich bin mit jährlichen Grünkohl-Essen bei meiner Oma aufgewachsen!

Mittlerweile koche ich auch selber Grünkohl nach Omas Art. Das ist gar nicht so schwierig – nur etwas zeitintensiv. Dafür verwende ich immer den tiefgefrorenen Kohl. Oma nahm eine ganze Zeit lang frischen Grünkohl. Genau: Der, der so aussieht wie Palmenblätter 😉

Nudeln mit Grünkohl und Kürbis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nudeln mit Grünkohl und Kürbis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Diese Blätter haben nur einen entscheidenden Nachteil: Sie sind durch die vielen Falten und Verästelungen häufig extrem sandig. Deshalb muss man sie unglaublich lange und oft sogar mehrmals hintereinander waschen. Und wenn man für fünf oder sechs Leute Grünkohl kocht, kommt da schon was zusammen!

Als ich also vor ein paar Wochen einen Beutel Grünkohl in der Biokiste hatte, musste ich kurz schlucken. Stand mir jetzt auch so ein Wasch-Marathon bevor? Erleichterung machte sich schnell breit: Der Kohl war zumindest schonmal grob auseinander gezupft und so sauber, dass ich im Nachhinein nicht sicher bin, ob er vielleicht sogar schon gewaschen war. Umsonst Panik gehabt 😉

Er ließ sich dann auch sehr gut verarbeiten – die Biokiste hat mir also meine Angst vor frischem Grünkohl genommen. Passend dazu gab es in derselben Kiste auch einen Kürbis, den ich ebenfalls für das Rezept verwertete. Der Kohl im Beutel war etwas viel für in Rezept, also verarbeitete ich ihn kurzerhand noch zu Pesto. Das Rezept gibts bald hier 😉

Und nun gibts hier das Rezept für

Nudeln mit Grünkohl und Kürbis

Nudeln mit Grünkohl und Kürbis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • ein kleiner Hokkaido-Kürbis
  • 250 g frischer Grünkohl
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 200 g Bandnudeln
  • eine rote Zwiebel
  • eine Knoblauchzehe
  • ein daumengroßes Stück Ingwer
  • ein Becher Sahne (oder 250 ml Mandelmilch)
  • Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß und scharf

Zubereitung

1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Kürbis waschen, entkernen und in Spalten schneiden. Diese nebeneinander auf ein Backblech legen. Mit Olivenöl beträufeln, mit Salz, Pfeffer und mildem Paprikapulver würzen und eventuell mit einem Pinsel verstreichen, damit sich die Gewürze besser verteilen. Im Ofen etwa 15-20 Minuten backen – je nach Dicke der Spalten. Abkühlen lassen und dann ein paar Spalten zur Deko beiseite stellen.

2. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Den Grünkohl von Stielen befreien, waschen und in einer Salatschleuder trocknen. Dann grob hacken. Die Zwiebel schälen und fein würfeln, ebenso die Knoblauchzehe. In etwas Olivenöl in einer Pfanne anschwitzen. Den Grünkohl dazugeben und ein paar Minuten dünsten lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und die Mandeln hinzugeben.

3. Den Ingwer schälen und reiben. Gemeinsam mit den gegarten Kürbisspalten in einen Food Processor geben und pürieren. Dann die Masse in einen kleinen Topf geben und mit der Sahne erwärmen. Mit Salz, Pfeffer und etwas scharfem Paprika-Gewürz abschmecken. In der Zwischenzeit die Nudeln garen. Wenn diese fertig sind, mit der Kürbissoße und dem Grünkohl vermengen. Auf einem Teller mit den Spalten anrichten. Schmecken lassen 🙂

Nudeln mit Grünkohl und Kürbis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Habt ihr auch ein Gemüse, an das ihr euch nicht herantraut?

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo 2019! - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Happy New Year – hallo 2019!

Hallo 2019! Ich wünsche euch allen ein wundervolles neues Jahr – mit allen guten Wünschen, die dazugehören: Freude, Liebe, Glück und Zufriedenheit – und vor allem Gesundheit, denn es gibt kaum etwas Wichtigeres <3

Hallo 2019! - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo 2019! - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich hoffe, ihr hattet schöne Feiertage und seid gut ins neue Jahr gekommen. Bei uns lief es ganz ruhig und gemütlich ab. Weihnachten wurde im Kreise der Familie gefeiert, Silvester mit Freunden – ganz so, wie wir es mögen.

2018 war ein schönes Jahr, voller Veränderungen und aufregender Momente! Für 2019 wünsche ich mir ebensolche schönen Momente, viel gemeinsame Zeit mit den Liebsten, ruhige Moment mit sich selbst und vielleicht in einigen Dingen noch etwas mehr Gelassenheit. Ansonsten habe ich keine Vorsätze gefasst. Ich finde, man kann jeden Tag mit neuen Absichten starten – dafür braucht es keinen Jahreswechsel.

Hallo 2019! - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo 2019! - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mit gemeinsamer Zeit haben wir das neue Jahr auch schon begonnen und waren für einen Tag an der Nordsee in Sankt Peter-Ording. Das machen wir gerne öfters (wie hier) und auch für 2019 wünsche ich mir Zeit am Meer. Im Sommer ist das immer noch etwas anderes als im Winter, denn zu dieser Jahreszeit sind die meisten Stelzencafés nicht in Betrieb und auch die Toiletten-Häuser können nicht genutzt werden.

Es ist allerdings auch deutlich weniger los und so hat der Strand einen ganz eigenen Zauber. Gestern war das Wetter nicht besonders gut angesagt, doch als wir eine Stunde auf dem Strand gelaufen waren, kam die Sonne raus und das Licht war unglaublich. Wer hätte das gedacht!

Hallo 2019! - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo 2019! - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo 2019! - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

 

Nach einem langen Marsch und kurzer Stärkung bei Waffeln und Tee machten wir noch einen Abstecher zum Leuchtturm Westerhever. Dort angekommen hatte sich die Sonne verzogen und so lag der Leuchtturm in dicken Nebel gehüllt. Hatte trotzdem etwas sehr Mystisches 😉

Hallo 2019! - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mit diesen Impressionen möchte ich den ersten Beitrag für 2019 beschließen – ab nächster Woche gehts dann wieder mit kulinarischen Freuden weiter. Ich freue mich, dass ihr wieder dabei seid!

Habt es wundervoll,

Alena

Bandnudeln mit Schwarzkohl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schnelle Feierabendküche: Bandnudeln mit Schwarzkohl

Heute gibts Schwarzkohl – habt ihr damit schon einmal gekocht? Falls nicht, kann ich es euch nur wärmstens empfehlen: Schwarzkohl ist unglaublich lecker und ganz einfach zuzubereiten!

Bandnudeln mit Schwarzkohl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wobei ich zugeben muss: Ich hätte ihn mir wohl auch nicht freiwillig gekauft. Was aber vor allem daran liegt, dass ich im Supermarkt noch nie Schwarzkohl gesehen habe – den findet man meistens eher auf dem Wochenmarkt. Zu mir ins Haus kam er in der Biokiste, die wir in diesem Jahr für uns entdeckt haben.

Ich hatte euch bereits in dem Kürbis-Linsen-Curry-Beitrag von der Biokiste erzählt und bin nach wie vor begeistert! Klar, in der regionalen Version gibts im Winter viel Kohl, aber dafür haben wir nun auch Schwarzkohl bekommen und das ist wirklich toll. Ich finde, man setzt sich sonst eher nicht so häufig mit regionalen Lebensmitteln auseinander – da ist so eine Kiste schon eine tolle Lösung 🙂

Bandnudeln mit Schwarzkohl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Schwarzkohl ist nicht unbedingt der schönste Name, aber er schmeckt unglaublich lecker! Die Bezeichnung rührt von den manchmal sehr dunkel gefärbten Blättern – dunkelgrün bis schwarzgrün können sie sein, ähnlich wie beim Wirsing. Schwarzkohl wird auch Palmkohl oder Toskanischer Kohl genannt.

Laut Wikipedia gilt er als Ursprung vieler anderer Kohlarten wie Kopfkohl, Rosenkohl oder Grünkohl. Außerdem gibt es die Sorte schon sehr lange – er wurde bereits zur Zeit der Römer angebaut und verwendet. Ich finde, er schmeckt ein bisschen wie eine Mischung aus Spinat und Grünkohl. Lecker!

Bandnudeln mit Schwarzkohl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Für das heutige Gericht habe ich den Schwarzkohl gedünstet und eine kleine Soße gemacht – dazu Bandnudeln, fertig! Es eignet sich also wunderbar für den Feierabend, denn es ist schnell zubereitet und schmeckt großartig.

Achtet beim Putzen vom Schwarzkohl darauf, dass ihr den Stiel entfernt – die holzigen Triebe der Pflanze wurden früher nämlich zur Herstellung von Spazierstöcken verwendet und so mancher Stiel mutet noch sehr fest an 😉

Hier nun aber das Rezept für das schnelle Nudelglück:

Bandnudeln mit Schwarzkohl

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Zutaten

  • Schwarzkohl
  • eine mittelgroße Zwiebel
  • eine Zehe Knoblauch
  • 100 ml Sahne
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone
  • eine gute Handvoll Parmesan
  • gehackte Mandeln
  • Bandnudeln
  • Öl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Den Schwarzkohl waschen, vom Stiel befreien und in Streifen schneiden. Die Zwiebel und  den Knoblauch schälen und fein würfeln. Eine unbehandelte Zitrone waschen und die Hälfte der Schale abreiben. Die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten.

2. In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Zwiebel mit dem Schwarzkohl andünsten. Später erst den Knoblauch dazugeben. Salzen und pfeffern. In der Zwischenzeit die Nudeln aufsetzen. Die Sahne zum Kohl geben und leicht köcheln lassen. Wenn die Nudeln fast fertig sind, den Parmesan und die Zitronenschale hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Mandeln darüber streuen und zusammen mit den Nudeln servieren. Guten Appetit!

Habt es wundervoll,

Alena

Vanillekipferl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zeit für Lieblingsplätzchen: Vanillekipferl

Wart ihr schon fleißig und habt Plätzchen gebacken? Wenn nicht, habe ich heute ein großartiges Rezept für euch – Vanillekipferl, die zufällig auch meine Lieblingsplätzchen sind 🙂

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Weihnachten rückt immer näher und die Adventszeit vergeht, wie in jedem Jahr, viel zu schnell. Geht euch das auch so? Gefühlt müsste man eigentlich schon im November anfangen zu backen, damit man in der Vorweihnachtszeit Plätzchen zum Kaffee und Tee hat. Aber wie in jedem Jahr habe ich auch in diesem November wenig Zeit gefunden und das Plätzchenbacken nun wieder in den Dezember geschoben.

Als ich noch bei meinen Eltern wohnte, haben wir immer zusammen gebacken – das gehörte einfach dazu. Zu Studiumszeiten habe ich entweder mit meinen WGs gebacken, oder alleine – manchmal auch, wenn ich auf Heimatbesuch war. Für mich gehört Plätzchen backen einfach zur Vorweihnachtszeit dazu 🙂

Vanillekipferl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Meine Lieblingssorte, die niemals fehlen darf, ist der Vanillekipferl. Ich liebe die herrlich mürbe Konsistenz und den vanilligen Geschmack und Duft – zu gut! Im Formen bin ich nicht so besonders gut, aber es macht mir trotzdem jedes Jahr wieder unendlich viel Spaß.

Von meinem ursprünglichen Rezept mache ich mittlerweile nur noch die Hälfte, weil die Plätzchen sonst niemals leer werden würden. Allerdings wohnen wir in diesem Jahr nun wieder dichter bei meinen Eltern und ich glaube, ich muss die Anzahl der Plätzchen-Esser wohl wieder anpassen 😉

Vanillekipferl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ist aber auch kein Problem, denn Vanillekipferl kann man auch problemlos ein zweites Mal backen. Ich habe ja früher immer geglaubt, man müsse Plätzchen noch “ziehen” lassen. Keine Ahnung, ob das stimmt, aber ich finde, man kann Plätzchen auch wunderbar “frisch” essen! Keine unnötige Quälerei also 😉

Für die Vanillekipferl habe ich in diesem Jahr den Teig übrigens schon einen Tag vorher zubereitet. Laut Rezept muss er 12 Stunden kaltgestellt werden – also habe ich ihn am Sonntag fertig gemacht und Montagabend die Kipferl gebacken. Durch diese Vorbereitungszeit hatte ich das Gefühl, dass Plätzchenbacken gar nicht so viel Aufwand macht, wie man immer denkt. Probiert es mal aus!

Und wie ihr die Vanillekipferl macht, verrate ich euch jetzt:

Vanillekipferl

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Zutaten

  • 210 g kalte Butter
  • 2 Vanilleschoten
  • 280 g Mehl
  • 100 g geschälte gemahlene Mandeln
  • 70 g Zucker
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

1. Das Mehl mit den Mandeln und dem Zucker vermischen. Die Vanilleschoten längs halbieren und das Mark auskratzen. Zur Mehlmischung geben. Die Butter in Flocken schneiden und dazugeben, dann rasch zu einem Teig verkneten (geht am besten per Hand, wie ich finde). Den Teig zu mehreren Rollen mit 3 cm Durchmesser formen. Diese in Frischhaltefolie wickeln und kalt stellen – am besten 12 Stunden oder über Nacht.

2. Den Backofen auf 160 Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen. Die Rollen in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und aus diesen Kipferl formen. Die Kipferl brauchen im Ofen etwa 12-15 Minuten, das kommt auf euren Ofen an. Sie sollten nicht braun werden! Wenn die Kipferl fertig sind, noch warm  dick mit Puderzucker bestäuben. Fertig 🙂

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Habt ihr eine Lieblings-Plätzchensorte? Wenn ja, erzählt es mir in den Kommentaren!

Habt es wundervoll,

Alena