Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Frühlingshafte Gemüse-Bowl mit Lachs

Heute wird es frühlingshaft: Ich habe euch eine Gemüse-Bowl mit Lachs mitgebracht! Mögt ihr Bowls auch so sehr? Dann ist das Rezept heute ganz sicher was für euch. Es schmeckt übrigens auch ohne Lachs 😉

Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Dieses Rezept habe ich schon vor einer kleinen Weile zubereitet. Ich hatte einen sturmfreien Abend und große Lust auf eine Bowl mit viel Gemüse. Der Nachteil: Wenn man alleine ist, kriegt man niemals einen ganzen Blumenkohl aufgegessen. Zumindest nicht, wenn es noch mehr dazu gibt.

Aber ich fand zufällig eine Packung im Laden, in der ein kleiner Blumenkohl und ein kleiner Brokkoli drin steckte. Die musste ich haben! Ich hatte am Ende trotzdem noch Reste, aber insgesamt reichten die Zutaten für mein Essen an zwei Tagen – so gefällt mir das! Passt die Mengen im Rezept einfach euren Bedürfnissen bzw. eurem Hunger an und werdet kreativ. Statt Feta könnt ihr auch Halloumi oder auch Tofu nehmen, anstelle von Lachs schmeckt sicher auch Hühnchen super – oder ihr lasst jegliche Art von Fleisch weg. Als Topping schmecken auch Nüsse oder Kerne gut!

Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Das gefällt mir so gut an Bowls: Man kann alles variieren und auch dem Saisonkalender anpassen. Außerdem verwendet man meistens frische und gesunde Zutaten und was kann es Besseres geben, als ein unkompliziertes und leckeres Gericht, das auch noch gute Sachen enthält?

In den Fotos seht ihr übrigens auch noch einen Hinweis darauf, dass das Rezept schon ein bisschen “älter” ist: die traumhaften Tulpen! Es sind Freiland-Tulpen, die es mittlerweile so gar nicht mehr gibt. Mama Wunderbrunnen brachte sie mir vom Ise-Markt in Hamburg (aka dem schönsten Wochenmarkt ever!) mit und ich war direkt verliebt. Die Blüten öffneten sich sehr langsam und veränderten gefühlt jeden Tag ihre Farbschattierung – einfach nur ein Traum!

Ich musste diese Traum-Blumen also einfach mit aufs Bild bringen, auch wenn ich wusste, dass ich das Rezept erst verbloggen würde, wenn die Tulpenzeit sich wieder dem Ende zuneigt. Da ich mich aber so sehr daran erfreut habe, wollte ich sie trotzdem gerne zeigen 🙂

Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Die anderen Blumen, rosa und pinke Pfingstrosen, kamen ebenfalls von Mama Wunderbrunnen. Sie standen auf unserem Esstisch, als ich mit Herrn Wunderbrunnen aus einem schönen Kurz-Urlaub in Aarhus zurückkamen. Sie verhielten sich ähnlich wie die Tulpen – die Farbe blieb zwar gleich, aber sie öffneten sich jeden Tag etwas mehr und sahen gefühlt jeden Tag schöner aus.

Hachja… ich liebe Blumen einfach! Aber ich liebe auch Essen und finde, dass die Kombi sich auf Fotos immer sehr gut macht. Damit ihr nun auch die tolle Bowl machen könnt, schreibe ich euch nun das Rezept auf:

Gemüse-Bowl mit Lachs

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Zutaten

  • 100 g Blattspinat
  • ein kleiner Brokkoli
  • ein kleiner Blumenkohl
  • eine kleine Süßkartoffel
  • eine Handvoll Champignons
  • eine rote und gelbe geröstete Paprika
  • 1 Avocado
  • 50 g getrocknete Kichererbsen
  • 1 EL Tahini
  • 100-150 g Joghurt
  • Olivenöl
  • Zitrone
  • ein Stück Lachs
  • Feta nach Belieben

Zubereitung

1. Einen Abend vorher die Kichererbsen in einer Schüssel mit viel Wasser einweichen. Am nächsten Tag in ein Sieb geben und gut abspülen. In einem Topf mit kochendem Salzwasser etwa 30 Minuten kochen bzw. bis die Kichererbsen gar sind. Abgießen und abkühlen lassen. Dann mit dem Joghurt, Salz und Pfeffer, Tahini, einem Schluck Olivenöl und einem Spritzer Zitronensaft zu einer Hummus-Creme pürieren. Sie darf für die Bowl gerne etwas flüssiger sein, da sie hier als Dressing verwendet werden soll.

2. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Süßkartoffel schälen und in kleine Würfeln schneiden. Mit Olivenöl sowie Salz, Pfeffer, Kurkuma und Kreuzkümmel würzen und in eine Auflaufform geben. In den Ofen schieben und den Timer auf 10 Minuten stellen. In der Zwischenzeit die Kohlköpfe in kleine Röschen zerteilen und diese ebenfalls in eine Auflaufform geben. Mit Olivenöl, Salz und Pfeffer umhüllen. Wenn die Süßkartoffeln 10 Minuten im Ofen waren, die Kohlstücke hineingeben und alles (auch die Süßkartoffeln) nochmal etwa 15 Minuten garen. (Die Garzeiten können abweichen, ich nehme meinen Ofen als Referenz!)

3. Während alles backt, den Spinat waschen, trocken schleudern und eure Bowls damit auslegen. Den Lachs häuten und in Würfel schneiden. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Auch die Avocado schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Die Paprika ebenfalls in Stücke schneiden. Wer keine geröstete hat, kann auch frische nehmen – wie man Paprika röstet, habe ich euch in diesem Beitrag aufgeschrieben. Den Lachs in etwas Olivenöl in einer Pfanne braten, dabei mit Salz und Pfeffer würzen – alternativ könnt ihr ihn auch im Ofen bei den anderen Sachen mitgaren. Dafür einfach in Alufolie legen, Olivenöl und ein paar Zitronenscheiben dazu, Folie zufalten und etwa 15 bis 17 Minuten backen. Die Champignons ebenfalls in etwas Olivenöl kurz braten, mit Salz, Pfeffer und Petersilie würzen.

4. Wenn alles gar ist, geht es an den spaßigen Teil: Alle Zutaten gleichmäßig auf die Bowls verteilen. Mit dem Hummus-Dressing beträufeln und Feta-Käse nach Belieben darüber zerbröseln. Ab damit auf den Balkon oder das Sofa und genießen!

Hach, ich liebe Bowls. Was meint ihr dazu – lecker oder viel zu viel Geschnippel?

Habt es wundervoll,

Alena

Shakshuka und Buchtipp - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Shakshuka – und ein Buchtipp

Kennt ihr Shakshuka? Ich gebe zu, dass ich davon das erste Mal gehört habe, als Hans Neuner es bei “Kitchen Impossible” nachkochen musste. Aber seitdem war mir klar: Das will ich auch kochen!

Shakshuka und Buchtipp - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Guckt ihr auch so gerne “Kitchen Impossible” wie ich? Herr Wunderbrunnen und ich lieben diese Sendung. Tim Mälzer hat einfach so eine herrliche Art, ganz ganz großspurig zu verkünden, dass das ja alles Pippifax ist – nur um 20 Minuten später abgrundtief abgenervt zu sein und  alles hinschmeißen zu wollen. Hach! Von seinen Kontrahenten ganz zu schweigen, da haben wir schon ein Muster erkannt: Die Köche sind alle gleich. Alle wollen gewinnen, alle wollen die besten sein und alle sind unglaublich vorlaut am Anfang und glauben, alles besser zu können.

Gut, einige können es dann auch wirklich. Manchmal richtig gut 😉 (Manchmal eher weniger…) Trotzdem ist es lustig zu sehen, wie sie ihre Grenzen aufgezeigt bekommen – vom “kleinen” Fernsehkoch Tim Mälzer 😉 Und am besten ist es sowieso, wenn Mälzer gegen Tim Raue antritt.

Shakshuka und Buchtipp - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Shakshuka und Buchtipp - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nun gut – im letzten Jahr durfte in der zweiten Folge Hans Neuner ran und musste Shakshuka nachkochen. Dabei handelt es sich um ein Rezept aus der nordafrikanischen bzw. israelischen Küche. Tatsächlich wird es auch manchmal als israelisches Nationalgericht bezeichnet, deshalb erwähne ich es hier mal – ob das so stimmt, weiß ich allerdings nicht.

Kurz nachdem wir das Gericht als bei “Kitchen Impossible” entdeckt hatten, entdeckten wir noch etwas Tolles: das Kochbuch mit dem simplen Titel “Jerusalem” von Yotam Ottolenghi und Sami Tamini. Herr Wunderbrunnen bekam es im letzten Jahr zu Weihnachten geschenkt und natürlich mussten wir erstmal die Shakshuka testen. Was kann ich sagen – für sehr gut befunden! Natürlich habe ich euch das Rezept in etwas abgewandelter Form mitgebracht. Selbst bei so tollen Kochbüchern muss einfach die individuelle Note mit rein 😉

Shakshuka und Buchtipp - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Shakshuka und Buchtipp - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zuerst erzähle ich euch aber noch ein bisschen was zu dem Kochbuch. Wer ungeduldig ist, kann ja schonmal zum Shakshuka-Rezept vorspulen 😉 Das Buch sieht schon von außen sehr stylish aus und überzeugt auch im Innern. Es gibt viele Bilder – fast jedes Rezept ist zu sehen. Eigentlich finde ich ja, dass in einem Kochbuch ein Bild von jedem Rezept enthalten sein sollte, aber bei diesem verzeihe ich den sehr sehr geringen Prozentsatz an unbebilderten Gerichten.

In der Einleitung wird die Motivation der Autoren beschrieben und was sie mit Jerusalem verbinden. Auch die Küche Jerusalems thematisieren sie – und dass es eine solche typische eigentlich gar nicht gibt. Im Buch sollen trotzdem Gemeinsamkeiten gezeigt werden, ebenso wie Klassiker und Neu-Interpretationen. Danach gliedert sich das Buch in die einzelnen Kapitel wie Suppen, Hülsenfrüchte, Gefülltes – um nur ein paar zu nennen.

Shakshuka und Buchtipp - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Kapitel werden durch kleine Warenkunden aufgelockert, in denen bestimmte Produkte vorgestellt werden. Außerdem gibt es zu manchen Gerichten oder Produkten kleine Anekdoten aus den Leben der Autoren. Das letzte Kapitel “Kleine Extras” stellt kleine Beilagen wie Gurkenjoghurt, Tahini-Soße oder verschiedene Gewürzmischungen vor und wie man sie selber zubereiten kann. Was praktisch ist, wenn man gerade kein Harissa im Hause hat 😉

Wir sind von dem Buch sehr begeistert – meine Eltern übrigens auch, die zu Mama Wunderbrunnens Geburtstag im letzten Jahr einen kleinen israelischen Abend mit lauter Leckereien aus eben diesem Buch gemacht haben.

Shakshuka und Buchtipp - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Rezept für Shakshuka ist meiner Meinung nach absolut perfekt. Woraus besteht es? Im Prinzip ist es eine etwas dickflüssige Soße aus Tomaten, Zwiebeln, Paprika und Harissa. Darin werden dann Eier pochiert und das ist das meiner Meinung nach Großartige an dem Gericht: Das Eiweiß muss stocken, aber das Eigelb darf noch weich sein. Genauso mag ich es gerne – ich finde nichts schlimmer als halbrohes Eiweiß! Das Eiweiß wird in Schlangenlinien mit der Tomatensoße verrührt, am besten geht das mit dem Stiel eines Holzlöffels. Sieht das nicht so schön aus?

Zudem ist das Gericht vegetarisch und macht eigentlich auch so schon satt, schmeckt aber natürlich auch super, wenn man die Soße mit Fladenbrot aufstippen kann. Einfach zu gut! (Das Fladenbrot auf den Bildern ist übrigens gekauft. Sorry ;))

Aber nun genug geschwatzt, jetzt gibt es das Rezept für euch:

Shakshuka

Shakshuka und Buchtipp - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • Olivenöl
  • 2 rote Paprika
  • 1,5 TL gemahlene Koriandersamen
  • 1,5 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • eine kleine rote Zwiebel (eine weiße ginge auch)
  • 2 Knoblauchzehen
  • eine kleine Chili-Schote
  • etwas Zitronensaft
  • 1,5 EL Tomatenmark
  • 1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
  • Eier nach Belieben (wir nehmen immer 2-3 pro Person)
  • Salz und Pfeffer
  • Joghurt
  • nach Wunsch: Petersilie und Fladenbrot

Zubereitung

1. Die beiden Paprika entkernen, waschen und in feine Würfel schneiden. Wer Zeit hat: Die Paprika erst im Ofen rösten. Wie das geht, habe ich euch in diesem Rezept verraten. Die Zwiebel ebenfalls schälen und fein würfeln, ebenso die Knoblauchzehen. Auch die Chilischote entkernen und fein hacken (nach Geschmack könnt ihr auch noch eine zweite nehmen). Um eine Harissa-ähnliche Basis zu bekommen, gebt ihr diese Zutaten mit dem Tomatenmark und mit etwas Olivenöl in eine Pfanne und bratet sie bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten. Mit etwas Zitronensaft und Salz würzen.

2. Nun gehts einfach: Die Tomaten zu den übrigen Zutaten hinzugeben, alles verrühren und 10 Minuten köcheln lassen. Mit Koriander, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer und eventuell noch etwas Chili würzen und abschmecken. Nun drückt ihr mit einem Löffel so viele Vertiefungen in die Soße, wie ihr Eier habt und lasst diese anschließend vorsichtig hineingleiten. Mit dem Stiel eines Holzlöffels verrührt ihr das Eiweiß in Schlangenlinien, damit es sich mit der Soße verbindet.

3. Nun wartet ihr, bis das Eiweiß gestockt ist und die Eigelbe die Konsistenz haben, die ihr mögt. Am besten schmeckt es, wenn es noch leicht flüssig ist 😉 Wer mag, kann noch etwas Petersilie darüber streuen. Dazu könnt ihr Fladenbrot oder Couscous servieren, aber ein Muss ist Joghurt: Entweder mit 3,5% Fett oder griechischen Joghurt. Das kühle Milchprodukt passt hervorragend zu der würzig-pikanten Shakshuka! (In Jerusalem wird Labneh dazu gereicht, aber den bekommt man nicht überall.)

Shakshuka und Buchtipp - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hach, ich kriege beim Tippen dieser Zeilen schon wieder Hunger. Was meint ihr – sieht das gut aus? Habt ihr schonmal Shakshuka gegessen?

Habt es wundervoll,

Alena

Ein Spaziergang um die Außenalster in Hamburg - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Mai! Spaziergang um die Außenalster in Hamburg

Es ist Mai! Der Wonnemonat bricht an und ich möchte euch heute ein paar Impressionen zeigen, die ich bei einem Spaziergang mit Herrn Wunderbrunnen gesammelt habe: An der Außenalster in Hamburg.

Ein Spaziergang um die Außenalster in Hamburg - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein Spaziergang um die Außenalster in Hamburg - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nun leben wir schon fast drei Monate im schönen Norden und haben schon einiges an unbeständigem Wetter mitgemacht 😉 Aber ein absolutes Highlight war eines der ersten schönen, fast schon sommerlichen Wochenenden im April. Der Frühling ist zum jetzigen Zeitpunkt zwar schon etwas weiter fortgeschritten, aber ich wollte die Impressionen doch gerne mit euch teilen. Vielleicht wird der eine oder andere von euch ja inspiriert und möchte auch gerne diesen kleinen Spaziergang machen.

Hamburg ist einfach so schön und unsere Runde um die Außenalster war für mich persönlich von besonderer Bedeutung. Früher bin ich mit meinen Eltern oft dort hingefahren, um einen Spaziergang um die Außenalster zu machen. Der Blick, den man dann auch auf die Binnenalster mit dem Jungfernstieg und den vielen schönen Gebäuden hat, war für mich immer Hamburg pur. Ich weiß, sehr klassisch und fast schon touristisch 😉 Aber das Panorama mit den Kirchtürmen und den grünen Dächern war für mich immer schon irgendwie heimatlich behaftet.

Ein Spaziergang um die Außenalster in Hamburg - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nachdem ich im letzten Jahr viel Heimweh hatte, habe ich mir oft gewünscht, mit Herrn Wunderbrunnen dieses Spaziergang zu machen. Und das nicht bloß “auf Urlaub”, sondern mit “zuhause”-Gefühl. Das hatten wir an diesem April-Wochenende und es hat mich wahnsinnig froh gemacht!

Natürlich passte das Wetter perfekt, die Sonne strahlte vom Himmel und es war fast schon sommerlich warm. In der “Alsterperle” haben wir ein Alsterwasser getrunken und die Sonne genossen. Die Bäume blühten ebenso wie die Krokusse und auf den Grünflächen wurde die Grillsaison eingeläutet. Man muss das Wetter eben nutzen 😉

Ein Spaziergang um die Außenalster in Hamburg - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein Spaziergang um die Außenalster in Hamburg - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zu den “technischen” Daten: Die Runde um die Außenalster ist etwa 7-8 km lang – und ihr könnt mit dem Auto entlang der Straßen parken, oder einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Dann ist noch mehr Platz für ein Alsterwasser 😉

Nun freue ich mich darauf, im Mai ein paar lange Wochenenden zu genießen, mit hoffentlich ebenso schönem Wetter. Über Himmelfahrt geht es in Herrn Wunderbrunnesn Heimat, aus der ich euch im letzten Jahr bereits berichtet hatte. Wir waren zum 1. Mai dort und hatten die schönsten Rapsfelder bewundert. Mal sehen, ob wir dieses Jahr auch noch welche sehen…

Nun überlasse ich euch noch ein paar Impressionen von unserem Spaziergang und wünsche euch einen guten Start in den Mai.

Ein Spaziergang um die Außenalster in Hamburg - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Habt es wundervoll!

Alena

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarberkompott [Werbung]

Let‘s have breakfast! Steht ihr auch so auf Frühstück? Dann habe ich heute die perfekte Hafer-Frühstücks-Bowl für euch, mit der ihr super in den Tag starten könnt! 

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Rezept für diese Hafer-Frühstücks-Bowl hat übrigens einen Grund: die 3. Blogger-Meisterschaft der Initiative Hafer Die Alleskörner zum Thema Bowls! (Deshalb auch als Werbung markiert – bezahlt hab ich die Produkte allerdings alle selbst. Transparenz und so 😉 Wer sich erinnert – letztes Jahr habe ich da auch schon mitgemacht, und zwar mit diesem Rezept: Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark

Gewonnen habe ich nichts, aber ich hatte einen so großen Spaß dabei, dass ich ohne zu zögern zugesagt habe, als ich gefragt wurde, ob ich wieder mitmachen möchte. Ich finde nämlich, dass Hafer unglaublich lecker ist und man damit so viel machen kann! Außerdem beschäftigt man sich dann auch mal mit Hafer-Produkten, die man sonst vielleicht nicht so häufig verwendet – wie im letzen Jahr die Hafergrütze.

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dieses Jahr ist das Thema nun also Bowls. Es könnte nicht besser passen – denn ich liebe Bowls! Ob Buddha Bowls oder Poké Bowls – oder eine einfache Bowl mit Porridge zum Frühstück. Ok, meine Frühstück-Bowls entsprechen selten den klassischen Bowl-Kriterien, denn eigentlich sollen die einzelnen Bestandteile nicht vermengt sein. Ich mag aber immer gerne meinen Joghurt schon mit dem Müsli verrühren. Das Ganze wird mit Früchten getoppt – frisch, getrocknet oder tiefgefroren spielt dabei keine Rolle 😉

Doch für den Wettbewerb wollte ich dann doch etwas mehr auffahren. Dass ich eine Bowl mit Porridge machen würde, war schnell klar. Eigentlich wollte ich nämlich Grütze verwenden, aber dann quoll diese so unglaublich langsam auf, dass ich ins Grübeln geriet. Ich finde nämlich, dass so ein Frühstück nicht zu lange dauern darf in der Zubereitung! Und wenn die Grütze nach zehn Minuten quellen noch hart ist, dann ist bei mir vorbei 😀

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich stellte sie also beiseite, denn sie war mir auch eigentlich ein bisschen zu süß geworden. Gut, dachte ich mir, es darf gerne schneller gehen. Also Porridge. Das ist so lecker, vielfältig und passt überall zu. Außerdem sah die mit Zimt gewürzte Grütze auch nicht besonders appetitlich aus 😉 Ich habe sie aber am nächsten Tag mit Joghurt verrührt zum Frühstück gegessen – da war sie genug aufgequollen und durch den Joghurt verflog auch die Süße etwas…

Aber zurück zu meiner Hafer-Frühstücks-Bowl! Da die Saison in vollem Gange ist, wollte ich etwas mit Rhabarber machen, einen Vanille-Quark dazu selbermachen – und ganz viele Toppings besorgen. Ich finde nämlich, dass Toppings etwas ganz Großartiges sind. Sie machen jede scheinbar schnöde Bowl besonders, sind unglaublich vielseitig kombinierbar und ganz nach Geschmack einsetzbar.

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Also besorgte ich getrocknete Mango und Ananas, gepufften Quinoa und Mandelmus. Das hatte ich schon eine ganze Weile mal ausprobieren wollen! Ich bin ein großer Fan davon und musste nach dem ersten Probieren an mich halten, nicht das Glas auszulöffeln. Es passt auf jeden Fall perfekt zu der Bowl!

Da ich aber zu den ganzen leckeren Sachen auch noch etwas mit Crunch haben wollte, wurde ich nochmal kreativ. Selbstgemachte Haferstreusel, das wäre es doch! War es auch, und ganz einfach selbst gemacht. Da es hier um Frühstück geht, habe ich sie mit Kokosöl und etwas Ahornsirup gemacht – wobei ich natürlich finde, dass absolut nichts über klassische Streusel mit Butter geht! Aber zum Frühstück wäre das vielleicht eeetwas extrem 😉

Und nun überlasse ich dem Rezept die Bühne und erzähle euch, wie ich sie gemacht habe!

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarberkompott 

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

für das Porridge

  • 50 g zarte Haferflocken
  • 140 ml Mandelmilch (evtl. ist etwas mehr nötig)
  • zwei gute Prisen Kurkuma
  • einen TL Ahornsirup
  • Prise Salz

für die Streusel

  • 50 g grobe Haferflocken
  • 50 g gehobelte Mandelblätter
  • 1,5 EL Ahornsirup
  • 1 EL Kokosöl

für das Kompott:

  • 150 g Rhabarber
  • 100 g Himbeeren
  • 1 EL Zucker (bzw. nach Belieben)
  • ein Schluck Wasser
  • evtl. etwas Stärke

für den Vanillequark

  • 250 g Quark
  • 1 EL Mandelmilch
  • 1 TL Ahornsirup

außerdem

  • Gepuffter Quinoa

  • Getrocknete Früchte (Ananas, Mango, Banane o.ä.)

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zubereitung

1. Für die Streusel die Haferflocken mit den Mandeln in eine Pfanne geben und ohne Fett bei mittlerer Hitze kurz leicht anrösten. Dann den Ahornsirup hinzugeben – Vorsicht, wenn die Pfanne  sehr heiß ist, müsst ihr sie eventuell kurz von der Platte nehmen, da der Sirup karamellisiert und leicht anbrennt. Dann das Kokosfett dazugeben und wieder auf den Herd stellen und verrühren, bis sich alles gleichmäßig verbunden hat. Auf ein Stück Backpapier geben und abkühlen lassen.

2. Für das Kompott den Rhabarber schälen und in Stücke schneiden. Mit den Himbeeren und dem Zucker in einen Topf geben und aufkochen. Eventuell muss ein Schluck Wasser dazu, wenn wenig Flüssigkeit austritt. Wenn der Rhabarber weich ist, abschmecken, eventuell nachsüßen. Mit etwas Stärke andicken, damit das Kompott nicht wegläuft 😉 Für den Quark ebenso verfahren.

3. Für das Porridge die Zutaten in einen Topf geben und verrühren, dann kurz heiß werden lassen und verrühren, bis die Haferflocken aufgequollen sind. Auch hier eventuell nachsüßen. Nun kommt der spaßige Teil: Ihr gebt das Porridge in die Schüssel und verteilt ganz nach Lust und Laune auch etwas von dem Kompott und dem Quark. Wenn ihr frische Früchte habt, könnt ihr die ebenfalls dazugeben – Himbeeren und Erdbeeren passen sicher auch gut dazu, ich habe Granatapfelkerne genommen. Im Anschluss bestreut ihr alles mit dem Topping eurer Wahl und vor allem den Haferflocken-Streuseln – und schon habt ihr eine leckere Frühstücks-Bowl!

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kleiner Tipp: Das Kompott und der Quark halten im Kühlschrank ein paar Tage, sodass ihr eigentlich morgens nur noch das Porridge machen müsst. Die restlichen Zutaten werft ihr zusammen und seid good to go! 😉

Was haltet ihr von dieser Bowl? Und was ist euer Lieblings-Frühstück?

Habt es wundervoll,

Alena

Marmorkuchen- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Marmorkuchen – klassischer Geburtstagskuchen!

Heute ist auf gewisse Art und Weise ein besonderer Tag – denn ich habe morgen Geburtstag! Und was liegt näher, als euch heute ein Rezept für Geburtstags-Marmorkuchen zu präsentieren? 😉

Marmorkuchen- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ja, ihr habt richtig gelesen. Marmorkuchen gibt es – keine fancy Torte oder viel Schnickschnack. Ich finde, zum Geburtstag darf es gerne klassisch sein – und was könnte klassischer als Marmorkuchen? 

Irgendwie stehe ich ja sowieso auf diese simplen Kuchen. Blechkuchen, Gugelhupfe, Muffins… alles, was so mit minimal Aufwand und maximal lecker auskommt, finde ich großartig! Natürlich kann man auch mal eine schicke Torte machen, aber zum Geburtstag mag ich es gerne etwas einfacher. Dann hat man nämlich mehr Zeit zum Feiern.

Marmorkuchen- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Marmorkuchen- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Früher gab es an meinem Geburtstag und auch an allen anderen Geburtstagen immer Marmorkuchen. Das war irgendwie so der klassische Geburtstagskuchen und niemand fand es je langweilig. Ich finde es auch nach wie vor nicht, aber in den letzten Jahren gab es keinen Marmorkuchen – ohne das man wüsste, warum. Es waren einfach andere Kuchen dran 🙂

Aber in diesem Jahr hatte ich mal wieder Lust, einen zu backen – auch wenn es nur für den Geburtstag auf meinem Blog ist 😀 also stellte ich mich letztes Wochenende in die Küche und backte Marmorkuchen. Wie früher! 

Das ursprüngliche Rezept für den Kuchen stammt von meiner Oma. Dabei muss ich gestehen, dass diese Rezepte eigentlich nicht angetastet werden dürfen 😉 ich habe es trotzdem gemacht, denn ich wollte ausprobieren, ob der Kuchen auch mit etwas weniger Mehl auskommt. Es stellte sich heraus: ja, tut er! 

Marmorkuchen- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Marmorkuchen- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Er wurde dadurch sogar noch etwas fluffiger und saftiger. Das ist doch genau das, was man von einem Kuchen will, oder? Weil ich gerade in Schwung war und der Küchenschrank es hergab, kam in den Schokoladen-Teig noch Schokol-Stückchen. Mehr Schokolade hat schließlich noch keinen Kuchen geschadet, oder?

Bei uns war es übrigens auch schon immer Tradition, dass das Verhältnis von hellem und dunklem Teig nicht 50:50 ist, sondern eher 60:40 oder auch 70:30. Der jeweils größere Anteil geht dabei natürlich an den dunklen Teig 🙂 wie ist das bei euch? 

Marmorkuchen- Wunderbrunnen - Foodblog - FotografieMarmorkuchen- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

Eine weitere Tradition ist übrigens, dass an meinem Geburtstag das Wetter schön ist. Das ist natürlich keine richtige Tradition, aber tatsächlich kann ich mich an keinen Geburtstag erinnern, an dem das Wetter wirklich schlecht war. Falls ihr also morgen das erste Mal in Flipflops durch die Gegend laufen könnt, wie es vor drei Jahren an meinem Geburtstag ging – you’re welcome 😉

Ansonsten werde ich mich jetzt in die Küche begeben und ein paar Leckereien für meine Gäste morgen vorbereiten. Und euch lasse ich noch schnell das Rezept für den besten Marmorkuchen der Welt da:

Marmorkuchen

Marmorkuchen- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g Butter (zimmerwarm) plus etwas für die Form
  • 180 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Prise Salz
  • 300 Mehl 
  • 80 Stärke
  • 3 TL Backpulver
  • 125 ml Milch
  • 3 EL Kakaopulver
  • 2 EL Milch
  • 25 g Zucker
  • gehackte Blockschokolade nach Belieben (ich habe 100 g genommen)

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Eine Gugelhupf-Form gut mit Butter einfetten und beiseite stellen. Die Butter schaumig schlagen, nach und nach den Zucker mit dem Vanillezucker zugeben. Nun die Eier und das Salz hinzufügen und ebenfalls gut aufschlagen. Das Mehl mit dem Backpulver und der Stärke vermischen und dann abwechselnd mit der Milch in den Teig geben. Dabei immer nur solange mixen, bis alle Zutaten sich gerade eben verbunden haben. Dann die Hälfte des Teigs  (oder wieviel ihr mögt ;)) in die Gugelhupf-Form geben.

2. Die Blockschokolade hacken – ich mag es gerne gröber, aber ihr könnt das ganz nach Geschmack machen. Das Kakaopulver, den Zucker und die restliche Milch gemeinsam mit der Blockschokolade zu dem hellen Teig geben und vermengen. Dann auf den hellen Teig in der Gugelhupf-Form füllen und mit einer Gabel ein Marmor-Muster in den Kuchen ziehen. Nun für etwa 45-55 Minuten backen – auch hier ist die Stäbchenprobe euer Freund 😉

3. Den Kuchen abkühlen lassen und nach Herzenslust verzieren – entweder mit Puderzucker, Zuckerguss oder Schokoladen-Kuvertüre. Enjoy!

Marmorkuchen- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wünsche euch das schönste Wochenende! Und vielleicht verratet ihr mir ja: seid ihr auch Team „mehr dunkler als heller Teig im Marmorkuchen“?

Habt es wundervoll,

Alena

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bärlauch-Gnocchi oder: Endlich wieder Bärlauch!

Endlich ist sie wieder da, die Bärlauch-Zeit! Passend dazu habe ich heute ein Rezept für Bärlauch-Gnocchi im Gepäck. Wer die volle Dröhnung Bärlauch will: dazu passt hervorragend Bärlauch-Pesto 🙂

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Vor ein paar Wochen hatte ich euch ja im Rahmen unseres Foodblogger-Saisonkalenders Pastinaken-Spinat-Ravioli mitgebracht. Einige meiner Kolleginnen hatte schon Bärlauch in ihren Rezepten verarbeitet. Da ich Bärlauch liebe, hätte ich das gerne auch getan – aber es gab ihn hier einfach noch nicht. 

Umso mehr freute ich mich, als meine Mama mir eine Woche später zwei dicke Bunde des grünen Krauts vom Wochenmarkt mitbrachte! Ich finde ja, dass Bärlauch sowohl lecker als auch fotogen ist. Mal ehrlich: dieses frische Grün, die zarten Blätter – da kann man doch ins Schwärmen geraten, oder? 

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wusste auch schon sofort, zu was ich den Bärlauch verarbeiten wollte. Das hatten Herr Wunderbrunnen nämlich schon vor ein paar Wochen ausgeheckt 😉 da hatten wir nämlich zum ersten Mal Ricotta-Gnocchi gemacht. Bei der Gelegenheit stellten wir fest, dass die nicht nur lecker sind, sondern sich auch herrlich variieren lassen.

Die Ideen, die uns spontan kamen, waren so zahlreich, dass ich gar nicht hinterherkam, mir alle zu merken. Doch eine Idee blieb: Bärlauch-Gnocchi. Und da die Bärlauch-Zeit immer viel zu kurz ist, mussten wir die natürlich schnell machen. 

So gab es noch an dem Wochenende, an dem Mama Wunderbrunnen uns den Bärlauch mitbrachte, Bärlauch-Gnocchi. Und weil wir so viel Bärlauch hatten, machten wir kurzerhand noch ein Pesto dazu. Das Rezept habe ich im letzten Jahr verbloggt und ihr findet es hier. 

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich muss gestehen: Eigentlich mag ich keine Gnocchi. Meistens sind sie mir einfach zu kartoffelig. Da trifft es sich gut, dass wir in einem Kochbuch, das ich euch bald näher vorstellen möchte, ein Rezept für Ricotta-Gnocchi fanden. Ricotta. Keine Kartoffeln! Super oder? Genau richtig für mich, denn ich liebe Ricotta.

Die Gnocchi kann man, wie bereits erwähnt, sehr gut abwandeln. Der Teig freut sich über leckere Kräuter, ich kann ihn mir auch gut mir Spinat vorstellen, getrocknete Tomaten kommen bestimmt auch gut… Hachja. Herrliche Sache, solche wandelbaren Rezepte! Ich probiere mal aus und vielleicht stelle ich euch noch die eine oder andere Idee damit vor. 

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apropos Idee: Auf meinem Lieblingsblog Liebesbotschaft gibt es diese Woche auch einen Beitrag mit Bärlauch-Rezepten! Die sind zwar alle vegan, aber sehen trotzdem super lecker aus. Und Syl, von der die Rezepte stammen, hat dort auch ein paar Tipps zusammengestellt, wie man Bärlauch von den giftigen und leider ähnlich aussehenden Maiglöckchen und Herbstzeitlosen unterscheiden könnt! 

Die Bärlauch-Gnocchi sind übrigens verhältnismäßig schnell gemacht – dafür, dass man “Gnocchi selbermacht”, was ja irgendwie fancy klingt, oder? Ihr rührt den Teig zusammen, formt Rollen, schneidet die kleinen Nocken ab, kocht sie kurz und bratet sie dann mit den Tomaten zusammen an. Die Tomaten müssen eigentlich nichtmal geschnippelt werden. Na, wie klingt das?

So werden die kinderleichte Bärlauch-Gnocchi gemacht:

Bärlauch-Gnocchi 

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g Ricotta 
  • 2 Eier
  • 30 g Bärlauch
  • 200 g Mehl
  • 50 g Parmesan
  • 250 g Tomaten (ich nehme am liebsten gemischte)
  • 1 Zehe Knoblauch

Zubereitung

1. Den Bärlach hacken und den Parmesan reiben. Ricotta, Eier, Parmesan und Bärlauch in eine Schüssel geben. Salzen und pfeffern, dann verrühren. Nun nach und nach das Mehl hinzugeben – der Teig sollte nur gerade eben nicht mehr kleben, dann ist er gut. Die Mehl-Menge kann also variieren. Die Arbeitsfläche leicht bemehlen. Den Teig darauf in zwei Portionen teilen und diese zu jeweils zwei Rollen mit etwa 2-3 cm Durchmesser formen. Dann 1 cm dicke Scheiben abschneiden.

2. Einen Topf mit Wasser aufsetzen und salzen. In der Zwischenzeit die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. In einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen, den Knoblauch kurz andünsten und dann die abgewaschenen Tomaten dazugeben. Die Gnocchi nacheinander in kochendem Wasser garen – sie sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen. Mit einer Schöpfkelle herausnehmen und sofort zu den Tomaten in die Pfanne geben. Mitbraten (auf nicht zu hoher Stufe), bis alle Gnocchi fertig gekocht sind. Mit Bärlauchpesto und/oder mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

Ich wünsche euch die schönste Bärlauch-Zeit! Verratet ihr mir euer liebstes Bärlauch-Rezept?

Habt es wundervoll,

Alena

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies

Es gab mal eine Zeit in meinem Leben, da mochte ich keine Produkte, in denen Erdnussbutter steckte. Dann verbrachten wir Silvester bei lieben Freunden und aßen dort das Peanut Butter Eis von Ben&Jerrys – und ich war hingerissen! 

Gut, das Eis von B&J liebe ich sowieso, da war es eigentlich klar, dass ich auch das mögen würde. Zwei Jahre an Silvester machten wir dann das Eis selber: zwar ohne die Mini Peanut Butter Cups, dafür mit Erdnussbutter und dicken Schoko-Stücken. Göttlich, sage ich euch! (Es war übrigens dieses hier.)

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Seitdem bin ich ein bisschen angetan von Erdnussbutter in Kombination mit süß oder herzhaft, denn nur pur finde ich so nach wie vor… naja, nicht so mein Fall. Herzhaft geht tatsächlich, dazu gibts auch bald ein Rezept! 

Wir haben nämlich Erdnussbutter-Nudeln Asia Style gemacht. Erdnuss in Kombination mit leicht scharf ist so gut! Aber heute wird es süß – denn die Erdnussbutter-Cookies sind auch unglaublich lecker. Und wenn ihr vielleicht noch keine Erdnussbutter-Fans seid, dann werdet ihr es vielleicht mit diesen Cookies.

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich habe mich an einem Rezept von einer amerikanischen Bloggerin orientiert, aber natürlich wieder abgewandelt. Irgendwie fand ich, wenn man noch nie mit Erdnussbutter gebacken hat, kann es nicht schaden, erstmal auf amerikanischen Blogs nach Inspiration zu schauen. Oder? 

In Sachen Cookies haben es die Amerikaner ja sowieso drauf. So viele leckere Varianten gibt es! Meine Cookie-Ausprobier-Liste ist einfach schon zu lang 😀 Und Cookies passen so gut zum Kaffee… habt ihr schon den schönen Kaffee auf den Fotos bewundert? Keine fancy Latte Art, ich weiß, aber Herr Wunderbrunnen hat ihn mit so viel Liebe zubereitet – das ist viel schöner als Formen im Milchschaum 😉

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das heutige Rezept ist absolut perfekt für alle Liebhaber von weicheren Keksen. Diese Cookies sind nämlich schön chewy, haben aber gleichzeitig auch etwas Crunch. Der kommt durch eine gute Portion kernige Haferflocken, die sich im Teig versteckt. 

Ansonsten verstecken sich dicke Stücke Blockschokolade in den Keksen – und crunchy peanut butter. Irgendwie ist mir die nämlich sympathischer als die cremige. Den Grund kann ich euch leider nicht sagen, aber Erdnussbutter mit Stücken passt auch irgendwie besser in diese Kekse. Wer lieber cremige mag: funktioniert sicher auch 😀 und statt Blockschokolade kann man auch Schokoladen-Tropfen nehmen. Tobt euch aus!

Und so werden die Cookies gemacht:

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies

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Zutaten

  • 60 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 50 g brauner Zucker
  • 20 g weißer Zucker
  • 70 g Erdnussbutter
  • 1 Ei
  • Prise Salz
  • 1/2 TL Vanille-Extrakt
  • 60 g kernige Haferflocken
  • 65 g Mehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 75 g gehackte Blockschokolade

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zubereitung

1. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Die Butter mit den beiden Zuckersorten cremig schlagen. Das Ei, Erdnussbutter, Vanille-Extrakt und Salz hinzufügen und weiter schlagen. In einer gesonderten Schüssel Mehl, Haferflocken und Backpulver miteinander vermengen. Die Schokolade hacken – grob oder fein, wie ihr mögt.

2. Die Mehl-Mischung zu der Butter-Mischung geben und rühren, bis sich alles gerade eben vermengt hat. Dann die Schokostückchen hinzugeben und ebenfalls kurz vermengen. Nun mit zwei Teelöffeln Bällchen formen und auf ein Backblech geben. Da die Cookies kaum aufgehen, müsst ihr nicht so große Abstände legen wie auf dem Foto zu sehen 😉 Ihr könnt die Cookies natürlich auch kleiner oder größer machen – ich mag sie etwas kleiner lieber.

3. Im vorgeheizten Ofen 9-12 Minuten backen lassen (kommt auf die Größe an – bei der Teelöffel-Größe reichen 9 Minuten!). Herausnehmen und 10 Minuten auf dem warmen Blech liegen lassen. Erst dann runternehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Guten Appetit! Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken.

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo April! Vorfreude auf den Frühling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Vorfreude auf den Frühling

Ich habe diesen Beitrag natürlich schon vor dem 1. April geschrieben – und es gab wohl keinen Tag, an dem ich mir sehnlicher Frühling gewünscht habe, als an diesem. Es war nämlich am Gründonnerstag, der uns hier in Schleswig-Holstein morgens mit frischen 10 cm Schnee begrüßte.

Nix war grün am Gründonnerstag, vielmehr alles weiß, kalt und eigentlich wie im tiefsten Winter. Ok, es war abends etwas länger hell, sodass man noch mehr vom Schnee hatte und es waren keine Minusgrade wie im Januar noch. Trotzdem! Ich will Frühling!

Hallo April! Vorfreude auf den Frühling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Vorfreude auf den Frühling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber da ich auf das Wetter rein gar keinen Einfluss habe (was ja auch gut ist), muss ich anders dagegenhalten. Also freute ich mich extra doll über meine schönen Tulpen in der Wohnung. Ich freute mich noch mehr, als Mama Wunderbrunnen nachmittags eine Schale mit Blumen für den Balkon mitbrachte. Frühling pur! Und ich freute mich ebensosehr, als ich feststellte, dass ich letztes Jahr im April die schönsten Fotos gemacht hatte!

Buschwindröschen, allerlei Knospen, Magnolienblüten, Frühblüher und Hortensien, sogar Rapsblüten erblickte ich – und wusste plötzlich, was in meinen “Hallo April”-Beitrag hineinsoll. Blumen, Blüten und ganz viel Grün! Alle Vorboten auf den Frühling. Ich hoffe, ich mache euch damit eine Freude, denn draußen müssen wir darauf sicher noch etwas warten. Egal – machen wir es uns trotzdem schön!

Hallo April! Vorfreude auf den Frühling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Hallo April! Vorfreude auf den Frühling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Vorfreude auf den Frühling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Unsere neue Wohnung entwickelt sich ganz wundervoll, und ich freue mich im April darauf, mich endlich an den Balkon zu machen. Neue schöne Blümchen pflanzen, die Kräutertöpfe neu befüllen bzw. schauen, was aus dem Vorjahr noch an Restbestand ist… die Balkonmöbel für den Sommer herrichten und mich einfach darüber freuen, dass man sich nun vielleicht häufiger draußen aufhalten kann.

Ich freue mich auch auf das Licht der Frühlingssonne, das zart und sanft durch die hellgrünen Blätter scheint. Es taucht alles in ein schönes Licht, warm und doch ganz anders als die Sonne im Oktober – die ich im Übrigen auch sehr gerne mag. Wie schön ist es bitte, in einer Gegend zu leben, in der man den Wechsel der Jahreszeiten erleben kann?

Hallo April! Vorfreude auf den Frühling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Vorfreude auf den Frühling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Außerdem auf meiner To do-Liste: Die Winterklamotten im Keller verstauen! (Hab ich mich nur bisher nicht getraut, und das aus gutem Grund ;))

Auch auf die kulinarischen Highlights des Aprils freue ich mich: Endlich gibt es wieder Bärlauch und ebenfalls heiß ersehnt ist der grüne Spargel. Dann gibt es endlich wieder leckere Dinge wie Bärlauch-Feta-Dip oder Bärlauch-Pesto. (Und ich hab auch noch ein neues Rezept mit Bärlauch für euch in petto!)

Falls ihr jetzt schon auf der Suche nach Spargel-Ideen seid – ich liste euch einfach schonmal meine bisher gebloggten Spargel-Rezepte auf. Für maximale Spargel-Vorfreude und -Inspiration!

Hallo April! Vorfreude auf den Frühling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Vorfreude auf den Frühling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Vorfreude auf den Frühling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber weshalb der April vielleicht auch mein liebster Monat ist, liegt noch an einem persönlichen Aspekt… ich habe nämlich im April Geburtstag 😉 Manchmal fällt auch Ostern auf diesen Tag, das ist aber erst nächstes Jahr wieder soweit. Das hat aber einen Vorteil: Wenn Ostern auf meinen Geburtstag fällt, dann ist die Schnee-Wahrscheinlichkeit sehr sehr gering!

Außerdem hat eine meiner Lieblings-Blogger-Kolleginnen und mittlerweile sehr gute Freundin von mir ebenfalls im April Geburtstag: die liebe Rebecca vom Blog Kochküken. Wir haben uns seit gefühlten Ewigkeiten nicht gesehen, und Ende April ist es dann endlich soweit. Dann werden wir uns wieder kreischend und vor lauter Freude heulend und lachend in den Armen liegen. Ich kann es kaum erwarten!

Hallo April! Vorfreude auf den Frühling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Vorfreude auf den Frühling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Vorfreude auf den Frühling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Neben diesen schönen Vorfreude-Sachen freue ich mich auch auf Ausflüge in den Frühling – Radtouren, Wanderungen, Tages-Ausflüge… egal was, ich freue mich, unser neues Zuhause ein bisschen ausgiebiger zu erkunden. ich stamme zwar aus Schleswig-Holstein, aber hier dann mit dem Herzensmann zu wohnen ist ja nochmal etwas Neues, Besonderes. Es gibt so viel zu entdecken!

Und dann freue ich mich auf längere Tage, vielleicht schon den einen oder anderen lauen Abend, an dem man schöne Sonnenuntergänge beobachten kann… hach, ich liebe den April. Und freue mich auf jeden Moment.

Worauf freut ihr euch im April?

Habt es wundervoll,

Alena

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pastinaken-Spinat-Ravioli

Herzlich willkommen zur März-Edition unseres “Foodblogger-Saisonkalender”! Die beiden Gemüsesorten, die uns in diesem Monat zur Auswahl standen, waren Pastinake und Spinat. (Bärlauch auch, aber den habe ich leider nicht bekommen… ich reiche ein Rezept damit nach!) Logisch, dass ich euch ein Rezept für Pastinaken-Spinat-Ravioli mitbringe, oder? 😉

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Okay, ich sehe schon. Gar nicht so logisch 😉 Das Rezept kam folgendermaßen zustande: Ich liebe Spinat über alles, wollte aber auch unbedingt etwas aus den Pastinaken machen. Dieses Gemüse findet nämlich häufig wenig Beachtung. Pastinaken sind einfach nicht so hip und trendy, wie mir scheint.

Völlig zu Unrecht! Gut, es ist eigentlich eher ein Wintergemüse, deswegen vielleicht jetzt im Frühling nicht mehr so ganz der Liebling der Küche. Aber Pastinaken müssen nicht in muffigen Eintöpfen verarbeitet werden, im Gegenteil! Die Möhren sehr ähnlichen Wurzeln haben einen leicht süßlich-würzigen Geschmack, leicht nussig und dabei auch frisch. Ich finde, sie erinnern ein bisschen an eine Kreuzung aus Möhren, Sellerie und Petersilienwurzeln.

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wo wir gleich beim nächsten Thema wären: Nein, Pastinaken sind nicht das gleiche wie Petersilienwurzeln! Wobei das Aussehen durchaus darauf schließen ließe, ich gebe es zu 😉 Aber im Supermarkt kann man schlecht in die Wurzeln beißen, um den Unterschied herauszufinden. Deshalb verrate ich euch jetzt zwei Merkmale:

  1. Pastinaken haben ein dickeres Kopfteil, außerdem ist der Blattansatz eingesunken. Bei Petersilienwurzeln ist der nämlich eher nach außen gewölbt.
  2. Wenn das nicht hilft: Die beiden Gemüse riechen auch unterschiedlich. Die Petersilienwurzel riecht (Überraschung!) nach Petersilie, während die Pastinake eher nussig und würzig durftet – ähnlich wie eine Möhre 😉

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pastinaken sind übrigens nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. Die Wurzeln haben im Vergleich zu Möhren einen viermal höheren Gehalt an Fasern, Kalium, Proteinen und Vitamin C. Zudem ist das Gemüse voll mit ätherischen Ölen, die eine antibakterielle Wirkung haben.

Leider wollte mir partout nichts einfallen, was man mit Pastinaken machen könnte – das Gemüse soll ja im Mittelpunkt des Gerichts stehen. Also überlegte ich mit der Kombi aus Pastinake und Spinat. Vielleicht geht da was? Die Rettung kam diesmal von Herrn Wunderbrunnen, der nur ein Wort sagen musste: gefüllte Nudeln. (Ok, zwei Wörter ;))

 

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schnell stand fest, dass die Füllung aus Spinat und Pastinaken bestehen, die Pastinake aber auch noch einen Zusatz-Auftritt in der Soße haben sollte. Mit Bacon. Bacon ist immer gut und passt hervorragend zu der leicht süßlichen Pastinake. Dass der Spinat übrigens auch ultra gesund ist, muss ich nicht noch erwähnen, oder? Wissen wir ja alle 😉

Tja, und das war auch schon die Geschichte zu meinem Rezept. Ich bin dem Foodblogger-Saisonkalender auf jeden Fall dankbar, denn man setzt auf diese Art und Weise mit Gemüse auseinander, das man sonst vielleicht ganz schnöde zu Püree verarbeitet hätte. Denn das ist das Schöne an dieser Aktion: Man will sich mit den Gemüsesorten auseinandersetzen. Und sich etwas dazu überlegen. Genau das habe ich gemacht.

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr müsst für das Rezept leider ein kleines bisschen mehr Zeit einplanen als sonst, denn es sind schließlich selbstgemacht und selbstgefüllte Nudeln. Macht sie also am besten an einem Wochenende, wenn ihr abends etwas Muße habt, gemütlich Ravioli zu falten. Hier im Hause Wunderbrunnen gibt es häufig Ravioli bzw. Tortellini – wobei Tortellini noch aufwendiger sind als Ravioli.

Die Zubereitung der Nudeln hat fast etwas Meditatives an sich und das Ergebnis ist eigentlich immer lecker. Meistens haben wir sogar Reste, dann gibt es am nächsten Tag nochmal leckere selbstgemachte Nudeln. Dann hat sich die viele Arbeit doppelt gelohnt 😉 (Wer Lust auf ein weiteres Rezept hat – hier gibts mein Rezept für Kürbis-Ravioli!)

Nun habe ich aber genug erzählt und verrate euch das Rezept:

Pastinaken-Spinat-Ravioli

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

Für den Nudelteig:

  • 2 Eier
  • 200 g Hartweizengrieß
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz

Für die Füllung:

  • 100 g Pastinake
  • 75 g Blattspinat
  • 40 g Emmentaler
  • 1 Ei
  • 70 g Magerquark (guter Ersatz für Ricotta, da er trockener ist als normaler Quark)
  • 25 g Paniermehl
  • Salz, Pfeffer und geriebene Muskatnuss

Für die Soße:

  • 1-2 Pastinaken
  • 100 g Bacon
  • ein Schluck Sahne
  • ca. 100-150 ml Weißwein

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zubereitung

1. Für den Nudelteig den Hartweizengrieß in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. In diese Mulde hinein die Eier und das Öl geben und salzen. Die Eier mit einer Gabel “kaputtstechen” und mit dem Grieß vermengen. Wenn der Teig fest wird, mit den Händen verkneten und zu einer glatten Kugel formen. Bei zu klebrigem Teig einfach etwas Mehl dazugeben (das hängt von der Größe der Eier ab). Für ca. eine Stunde in den Kühlschrank legen.

2. Für die Füllung die Pastinake schälen und fein hacken. Den Spinat waschen, trocken schleudern und grob hacken. Emmentaler reiben und mit dem Ei und dem Quark vermengen. Die Pastinakenwürfel in etwas Öl einige Minuten andünsten. Den Spinat dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Den Spinat zusammenfallen lassen und dann die Pfanne vom Herd nehmen. Abkühlen lassen.

3. Wenn alles abgekühlt ist, mit der Quark-Mischung vermengen. Das Paniermehl hinzugeben – eventuell braucht ihr etwas mehr oder weniger. Die Füllung sollte nicht mehr feucht sein. Den Nudelteig ausrollen und mit einer Ravioliform (ich habe eine, die etwa SO aussieht) ausstechen. Ihr könnt aber auch einfach runde Formen ausstechen und nach dem Zusammenklappen die Ränder mit einer Gabel zusammendrücken. Dann mit zwei Teelöffeln die Füllung portionieren und mittig auf die Teig-Kreise setzen, zusammenfalten und den Rand zusammendrücken.

4. In der Zwischenzeit die Pastinaken für die Soße schälen, halbieren und in ganz feine Scheiben bzw. Streifen schneiden. Den Bacon ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Dann den Bacon in einer Pfanne ohne Öl knusprig braten. Die Pastinakenstreifen dazugeben, kurz mitdünsten. Dann einen Schluck Sahne und etwa 100 bis 150 ml Weißwein angießen. Nun etwas köcheln lassen, bis die Soße etwas einreduziert ist. Nach Belieben könnt ihr noch etwas Sahne dazugeben.

5. Wenn die Soße etwas eingekocht ist und abgeschmeckt ist, setzt ihr einen großen Topf mit Wasser auf. Wenn es kocht, salzen und die Nudeln hineingeben. Nun garen lassen, bis sie oben schwimmen. Herausnehmen und mit der Soße servieren. Am besten den Wein, den ihr zum Kochen aufgemacht habt, dazu genießen! 🙂

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und da ich ja nicht die einzige bin, die bei diesem Event mitmacht, gibts hier nun die gesammelte Inspiration meiner Mit-Blogger!

Viel Spaß beim Schmökern:

Habt es wundervoll,

Alena

Spa-Nachmittag zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Entspannung pur: Ein Spa-Nachmittag zuhause

Bedingt durch den Umzug kam bei uns Entspannung eine Weile zu kurz – bis Mama Wunderbrunnen mich einlud, einen Spa-Nachmittag mit ihr zu verbringen. Das Beste daran: Er fand in den eigenen vier Wänden statt! Und da meine Mama es unglaublich schön gestaltet hat, dachte ich mir, ich teile diese Inspiration mit euch.

(Die Produkte, die ich euch zeige, sind übrigens nicht gesponsert, sondern selbst gekauft – wie aus diesem Beitrag.)

Spa-Nachmittag zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Spa-Nachmittag zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tatsächlich bin ich ein sehr großer Fan von Spas. Ich kann zwar an drei Fingern abzählen, wie oft ich schon wirklich Geld dafür ausgegeben habe – aber ich liebe gut duftende, pflegende Kosmetik, Gesichtsmasken, Peelings und all diese schönen Sachen. Dicke, weiche Handtücher, flauschige Bademäntel… hach.

Ein Wellness-Spa-Nachmittag ist aber meistens vor allem eins: teuer und auswärts. Natürlich ist es auch mal nett, woanders hinzufahren, aber mal ehrlich – eigentlich fühlt man sich doch zuhause am wohlsten, oder? Und das ist auch die beste Basis zum Entspannen.

Die Idee dazu kam uns vor einiger Zeit, als ich mit Mama Wunderbrunnen Geburtstagsgeschenke bei Rituals einkaufte. Da gibt es so schöne Peelings und Seifen, alles duftet gut und man ist schon im Laden irgendwie direkt entspannt. (Geht mir zumindest so.)

Jedenfalls ließen wir eine kleine Summe Geld dort und bekamen als kleines Goodie ein Set geschenkt: Eine Packung Kräuter-Minz-Tee sowie zwei Gesichtsmasken, ein Schälchen zum Anrühren und einen Pinsel zum Auftragen. Wir schauten uns beide an, dachten dasselbe – und die Idee für einen Spa-Nachmittag war geboren!

Spa-Nachmittag zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Spa-Nachmittag zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Also verabredeten wir uns und Mama Wunderbrunnen bereitete uns ein herrliches Setting vor: Bei Amazon Music fand sie eine Playlist mit sanfter Medititationsmusik, die leise im Hintergrund lief. Sie schnitt uns frisches Obst in Würfel, die sie in schöne Gläser füllte. Dazu ein paar Kerzen, weiche Hammam-Tücher, dicke Socken und weiche Bademäntel, Wasser mit Zitrusfrüchten – und einen Nachmittag Zeit, an dem wir rein gar nichts vorhatten. (Praktischerweise war es ein Sonntag ;))

Bevor wir die Gesichtsmasken auftrugen, ging es mit unseren Lieblings-Produkten von Rituals ins Bad. Die Sachen sind alle selbst gekauft, aber wirklich so schön, dass ich sie einfach weiterempfehlen muss. Sie sind aus der “The Ritual of Hammam”-Serie und ich schwöre, danach duftet die ganze Wohnung nach Spa. Ein Traum!

Die perfekte Reihenfolge:

  1. Mit der feuchtigkeitsspendenden “Black Soap” einseifen und abspülen. Darin enthalten sind Bio-Eukalyptus und Olive – die Farbe ist ungewohnt, aber die Seife fühlt sich so gut an!
  2. Als nächstes mit dem “Hot Scrub” peelen. Es ist ein Körperpeeling auf Meersalzbasis mit Ingwer und frischem Eukalyptus.
  3. Nach dem Duschen mit der “Body Cream” eincremen. Darin ist ebenfalls Eukalyptus enthalten – und wärmender Rosmarin.

Und dann: Ab in den Bademantel und hinkuscheln, eine Portion frisches Obst und einen Tee genießen.

Spa-Nachmittag zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - FotografieSpa-Nachmittag zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wir haben im Anschluss die Gesichtsmaske aufgetragen. Es fühlte sich herrlich an, denn der mitgelieferte Pinsel ist ganz weich! Als die Maske anfing zu trocknen, fingen wir natürlich an zu gackern – das Gefühl von einer trocknenden Gesichtsmaske ist einfach zu lustig. Als ob man geliftet würde oder als ob die Gesichtszüge einfrieren würden. Und natürlich ist immer dann alles extra lustig, wenn man nicht lachen darf 😉

Wir hatten auf jeden Fall großen Spaß und fühlten uns im Anschluss entspannt, dufteten gut und nahmen uns vor, einen solchen Spa-Nachmittag regelmäßig zu machen. Denn: Es gehört nicht viel dazu, quasi kleiner Aufwand mit großer Wirkung 🙂 Probiert es mal aus!

Habt es wundervoll,

Alena