Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Frühlingshafte Gemüse-Bowl mit Lachs

Heute wird es frühlingshaft: Ich habe euch eine Gemüse-Bowl mit Lachs mitgebracht! Mögt ihr Bowls auch so sehr? Dann ist das Rezept heute ganz sicher was für euch. Es schmeckt übrigens auch ohne Lachs 😉

Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dieses Rezept habe ich schon vor einer kleinen Weile zubereitet. Ich hatte einen sturmfreien Abend und große Lust auf eine Bowl mit viel Gemüse. Der Nachteil: Wenn man alleine ist, kriegt man niemals einen ganzen Blumenkohl aufgegessen. Zumindest nicht, wenn es noch mehr dazu gibt.

Aber ich fand zufällig eine Packung im Laden, in der ein kleiner Blumenkohl und ein kleiner Brokkoli drin steckte. Die musste ich haben! Ich hatte am Ende trotzdem noch Reste, aber insgesamt reichten die Zutaten für mein Essen an zwei Tagen – so gefällt mir das! Passt die Mengen im Rezept einfach euren Bedürfnissen bzw. eurem Hunger an und werdet kreativ. Statt Feta könnt ihr auch Halloumi oder auch Tofu nehmen, anstelle von Lachs schmeckt sicher auch Hühnchen super – oder ihr lasst jegliche Art von Fleisch weg. Als Topping schmecken auch Nüsse oder Kerne gut!

Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das gefällt mir so gut an Bowls: Man kann alles variieren und auch dem Saisonkalender anpassen. Außerdem verwendet man meistens frische und gesunde Zutaten und was kann es Besseres geben, als ein unkompliziertes und leckeres Gericht, das auch noch gute Sachen enthält?

In den Fotos seht ihr übrigens auch noch einen Hinweis darauf, dass das Rezept schon ein bisschen “älter” ist: die traumhaften Tulpen! Es sind Freiland-Tulpen, die es mittlerweile so gar nicht mehr gibt. Mama Wunderbrunnen brachte sie mir vom Ise-Markt in Hamburg (aka dem schönsten Wochenmarkt ever!) mit und ich war direkt verliebt. Die Blüten öffneten sich sehr langsam und veränderten gefühlt jeden Tag ihre Farbschattierung – einfach nur ein Traum!

Ich musste diese Traum-Blumen also einfach mit aufs Bild bringen, auch wenn ich wusste, dass ich das Rezept erst verbloggen würde, wenn die Tulpenzeit sich wieder dem Ende zuneigt. Da ich mich aber so sehr daran erfreut habe, wollte ich sie trotzdem gerne zeigen 🙂

Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Die anderen Blumen, rosa und pinke Pfingstrosen, kamen ebenfalls von Mama Wunderbrunnen. Sie standen auf unserem Esstisch, als ich mit Herrn Wunderbrunnen aus einem schönen Kurz-Urlaub in Aarhus zurückkamen. Sie verhielten sich ähnlich wie die Tulpen – die Farbe blieb zwar gleich, aber sie öffneten sich jeden Tag etwas mehr und sahen gefühlt jeden Tag schöner aus.

Hachja… ich liebe Blumen einfach! Aber ich liebe auch Essen und finde, dass die Kombi sich auf Fotos immer sehr gut macht. Damit ihr nun auch die tolle Bowl machen könnt, schreibe ich euch nun das Rezept auf:

Gemüse-Bowl mit Lachs

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Zutaten

  • 100 g Blattspinat
  • ein kleiner Brokkoli
  • ein kleiner Blumenkohl
  • eine kleine Süßkartoffel
  • eine Handvoll Champignons
  • eine rote und gelbe geröstete Paprika
  • 1 Avocado
  • 50 g getrocknete Kichererbsen
  • 1 EL Tahini
  • 100-150 g Joghurt
  • Olivenöl
  • Zitrone
  • ein Stück Lachs
  • Feta nach Belieben

Zubereitung

1. Einen Abend vorher die Kichererbsen in einer Schüssel mit viel Wasser einweichen. Am nächsten Tag in ein Sieb geben und gut abspülen. In einem Topf mit kochendem Salzwasser etwa 30 Minuten kochen bzw. bis die Kichererbsen gar sind. Abgießen und abkühlen lassen. Dann mit dem Joghurt, Salz und Pfeffer, Tahini, einem Schluck Olivenöl und einem Spritzer Zitronensaft zu einer Hummus-Creme pürieren. Sie darf für die Bowl gerne etwas flüssiger sein, da sie hier als Dressing verwendet werden soll.

2. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Süßkartoffel schälen und in kleine Würfeln schneiden. Mit Olivenöl sowie Salz, Pfeffer, Kurkuma und Kreuzkümmel würzen und in eine Auflaufform geben. In den Ofen schieben und den Timer auf 10 Minuten stellen. In der Zwischenzeit die Kohlköpfe in kleine Röschen zerteilen und diese ebenfalls in eine Auflaufform geben. Mit Olivenöl, Salz und Pfeffer umhüllen. Wenn die Süßkartoffeln 10 Minuten im Ofen waren, die Kohlstücke hineingeben und alles (auch die Süßkartoffeln) nochmal etwa 15 Minuten garen. (Die Garzeiten können abweichen, ich nehme meinen Ofen als Referenz!)

3. Während alles backt, den Spinat waschen, trocken schleudern und eure Bowls damit auslegen. Den Lachs häuten und in Würfel schneiden. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Auch die Avocado schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Die Paprika ebenfalls in Stücke schneiden. Wer keine geröstete hat, kann auch frische nehmen – wie man Paprika röstet, habe ich euch in diesem Beitrag aufgeschrieben. Den Lachs in etwas Olivenöl in einer Pfanne braten, dabei mit Salz und Pfeffer würzen – alternativ könnt ihr ihn auch im Ofen bei den anderen Sachen mitgaren. Dafür einfach in Alufolie legen, Olivenöl und ein paar Zitronenscheiben dazu, Folie zufalten und etwa 15 bis 17 Minuten backen. Die Champignons ebenfalls in etwas Olivenöl kurz braten, mit Salz, Pfeffer und Petersilie würzen.

4. Wenn alles gar ist, geht es an den spaßigen Teil: Alle Zutaten gleichmäßig auf die Bowls verteilen. Mit dem Hummus-Dressing beträufeln und Feta-Käse nach Belieben darüber zerbröseln. Ab damit auf den Balkon oder das Sofa und genießen!

Hach, ich liebe Bowls. Was meint ihr dazu – lecker oder viel zu viel Geschnippel?

Habt es wundervoll,

Alena

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarberkompott [Werbung]

Let‘s have breakfast! Steht ihr auch so auf Frühstück? Dann habe ich heute die perfekte Hafer-Frühstücks-Bowl für euch, mit der ihr super in den Tag starten könnt! 

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Rezept für diese Hafer-Frühstücks-Bowl hat übrigens einen Grund: die 3. Blogger-Meisterschaft der Initiative Hafer Die Alleskörner zum Thema Bowls! (Deshalb auch als Werbung markiert – bezahlt hab ich die Produkte allerdings alle selbst. Transparenz und so 😉 Wer sich erinnert – letztes Jahr habe ich da auch schon mitgemacht, und zwar mit diesem Rezept: Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark

Gewonnen habe ich nichts, aber ich hatte einen so großen Spaß dabei, dass ich ohne zu zögern zugesagt habe, als ich gefragt wurde, ob ich wieder mitmachen möchte. Ich finde nämlich, dass Hafer unglaublich lecker ist und man damit so viel machen kann! Außerdem beschäftigt man sich dann auch mal mit Hafer-Produkten, die man sonst vielleicht nicht so häufig verwendet – wie im letzen Jahr die Hafergrütze.

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dieses Jahr ist das Thema nun also Bowls. Es könnte nicht besser passen – denn ich liebe Bowls! Ob Buddha Bowls oder Poké Bowls – oder eine einfache Bowl mit Porridge zum Frühstück. Ok, meine Frühstück-Bowls entsprechen selten den klassischen Bowl-Kriterien, denn eigentlich sollen die einzelnen Bestandteile nicht vermengt sein. Ich mag aber immer gerne meinen Joghurt schon mit dem Müsli verrühren. Das Ganze wird mit Früchten getoppt – frisch, getrocknet oder tiefgefroren spielt dabei keine Rolle 😉

Doch für den Wettbewerb wollte ich dann doch etwas mehr auffahren. Dass ich eine Bowl mit Porridge machen würde, war schnell klar. Eigentlich wollte ich nämlich Grütze verwenden, aber dann quoll diese so unglaublich langsam auf, dass ich ins Grübeln geriet. Ich finde nämlich, dass so ein Frühstück nicht zu lange dauern darf in der Zubereitung! Und wenn die Grütze nach zehn Minuten quellen noch hart ist, dann ist bei mir vorbei 😀

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich stellte sie also beiseite, denn sie war mir auch eigentlich ein bisschen zu süß geworden. Gut, dachte ich mir, es darf gerne schneller gehen. Also Porridge. Das ist so lecker, vielfältig und passt überall zu. Außerdem sah die mit Zimt gewürzte Grütze auch nicht besonders appetitlich aus 😉 Ich habe sie aber am nächsten Tag mit Joghurt verrührt zum Frühstück gegessen – da war sie genug aufgequollen und durch den Joghurt verflog auch die Süße etwas…

Aber zurück zu meiner Hafer-Frühstücks-Bowl! Da die Saison in vollem Gange ist, wollte ich etwas mit Rhabarber machen, einen Vanille-Quark dazu selbermachen – und ganz viele Toppings besorgen. Ich finde nämlich, dass Toppings etwas ganz Großartiges sind. Sie machen jede scheinbar schnöde Bowl besonders, sind unglaublich vielseitig kombinierbar und ganz nach Geschmack einsetzbar.

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Also besorgte ich getrocknete Mango und Ananas, gepufften Quinoa und Mandelmus. Das hatte ich schon eine ganze Weile mal ausprobieren wollen! Ich bin ein großer Fan davon und musste nach dem ersten Probieren an mich halten, nicht das Glas auszulöffeln. Es passt auf jeden Fall perfekt zu der Bowl!

Da ich aber zu den ganzen leckeren Sachen auch noch etwas mit Crunch haben wollte, wurde ich nochmal kreativ. Selbstgemachte Haferstreusel, das wäre es doch! War es auch, und ganz einfach selbst gemacht. Da es hier um Frühstück geht, habe ich sie mit Kokosöl und etwas Ahornsirup gemacht – wobei ich natürlich finde, dass absolut nichts über klassische Streusel mit Butter geht! Aber zum Frühstück wäre das vielleicht eeetwas extrem 😉

Und nun überlasse ich dem Rezept die Bühne und erzähle euch, wie ich sie gemacht habe!

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarberkompott 

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

für das Porridge

  • 50 g zarte Haferflocken
  • 140 ml Mandelmilch (evtl. ist etwas mehr nötig)
  • zwei gute Prisen Kurkuma
  • einen TL Ahornsirup
  • Prise Salz

für die Streusel

  • 50 g grobe Haferflocken
  • 50 g gehobelte Mandelblätter
  • 1,5 EL Ahornsirup
  • 1 EL Kokosöl

für das Kompott:

  • 150 g Rhabarber
  • 100 g Himbeeren
  • 1 EL Zucker (bzw. nach Belieben)
  • ein Schluck Wasser
  • evtl. etwas Stärke

für den Vanillequark

  • 250 g Quark
  • 1 EL Mandelmilch
  • 1 TL Ahornsirup

außerdem

  • Gepuffter Quinoa

  • Getrocknete Früchte (Ananas, Mango, Banane o.ä.)

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zubereitung

1. Für die Streusel die Haferflocken mit den Mandeln in eine Pfanne geben und ohne Fett bei mittlerer Hitze kurz leicht anrösten. Dann den Ahornsirup hinzugeben – Vorsicht, wenn die Pfanne  sehr heiß ist, müsst ihr sie eventuell kurz von der Platte nehmen, da der Sirup karamellisiert und leicht anbrennt. Dann das Kokosfett dazugeben und wieder auf den Herd stellen und verrühren, bis sich alles gleichmäßig verbunden hat. Auf ein Stück Backpapier geben und abkühlen lassen.

2. Für das Kompott den Rhabarber schälen und in Stücke schneiden. Mit den Himbeeren und dem Zucker in einen Topf geben und aufkochen. Eventuell muss ein Schluck Wasser dazu, wenn wenig Flüssigkeit austritt. Wenn der Rhabarber weich ist, abschmecken, eventuell nachsüßen. Mit etwas Stärke andicken, damit das Kompott nicht wegläuft 😉 Für den Quark ebenso verfahren.

3. Für das Porridge die Zutaten in einen Topf geben und verrühren, dann kurz heiß werden lassen und verrühren, bis die Haferflocken aufgequollen sind. Auch hier eventuell nachsüßen. Nun kommt der spaßige Teil: Ihr gebt das Porridge in die Schüssel und verteilt ganz nach Lust und Laune auch etwas von dem Kompott und dem Quark. Wenn ihr frische Früchte habt, könnt ihr die ebenfalls dazugeben – Himbeeren und Erdbeeren passen sicher auch gut dazu, ich habe Granatapfelkerne genommen. Im Anschluss bestreut ihr alles mit dem Topping eurer Wahl und vor allem den Haferflocken-Streuseln – und schon habt ihr eine leckere Frühstücks-Bowl!

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kleiner Tipp: Das Kompott und der Quark halten im Kühlschrank ein paar Tage, sodass ihr eigentlich morgens nur noch das Porridge machen müsst. Die restlichen Zutaten werft ihr zusammen und seid good to go! 😉

Was haltet ihr von dieser Bowl? Und was ist euer Lieblings-Frühstück?

Habt es wundervoll,

Alena

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Knusprige Reis-Hühnchen-Pfanne

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht – aber ich bin bereit für Frühling! Deswegen gibts heute neben einer bunten Reis-Hühnchen-Pfanne auch ein paar frühlingshafte Deko-Impressionen aus dem Hause Wunderbrunnen.

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Vor ziemlich genau vier Wochen sind wir umgezogen. Das ist nicht lange her, aber wir haben viel Zeit investiert und so kann ich sagen, dass die Wohnung jetzt schon ganz vorzeigbar ist. Natürlich gibt es noch die eine oder andere Chaos-Ecke und Bilder hängen auch noch keine. 

Dafür sind Vorhänge und Lampen angebracht und ein paar fröhliche Blumen und Osterboten habe ich auch schon verteilt. Der „Feinschliff“, unter den für mich dekorieren und Bilder aufhängen fällt, macht aber auch immer Spaß! 

Die ersten Wochen, die wir frisch eingezogen hier im Norden verbrachten, waren vom Wetter her ein absoluter Traum. Es war knackig kalt, die Sonne strahlte vom blauen Himmel. Was will man mehr? Tja, so langsam – Frühling! Oder wie geht es euch? Ich habe kein Problem mit Kälte. Vor allem, wenn dabei die Sonne scheint. Lieber Minusgrade und Sonne als 12 Grad und Regen. 

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber so langsam wäre Frühling schön. Mildere Tage, die Wintersachen in den Sommerschlaf schicken – ja, das wäre was! Aber man kann es sich nicht aussuchen, also lieber das Beste draus machen.

Unser Rezept für die Reis-Hühnchen-Pfanne passt vielleicht ganz gut in diese Übergangszeit. Sie ist herzhaft und würzig, gleichzeitig bunt und mit viel Gemüse. Ihr müsst etwas Zeit zum Schnippeln einplanen, ansonsten geht sie recht schnell. 

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich kann euch für dieses Rezept keine Portionsangabe machen, denn es ist einfach IMMER viel. Zu zweit essen wir das zwei Tage, neulich haben wir es aber auch zu viert gegessen und hatten immer noch eine Portion übrig. Es bauscht sich einfach auf 😉 Ist aber gut, denn es schmeckt auch aufgewärmt  ausgezeichnet!

Das Hühnchen müsst ihr übrigens nicht so frittieren, wie ich es geschrieben habe. Man kann es auch ganz normal braten – aber mit dem Sesam-Stärke-Teig wird es extra knusprig und bei dem Wetter kann man etwas Knuspern gut gebrauchen. Variiert also ruhig so, wie ihr es mögt. Und hier ist das Rezept:

Reis-Hühnchen-Pfanne

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 125g Reis
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 4 kleine Möhren
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 250-300g Erbsen
  • 3 Eier
  • 1 Hähnchenbrust
  • 75g Sesam
  • 2 EL Wasser
  • 75g Stärke
  • 2 EL Zucker
  • 1,5 EL dunkle Sojasoße
  • 1,5 EL helle Sojasoße
  • 1/2 EL Fischsoße
  • 1 TL Sambal Olek

Zubereitung

1. Den Reis gar kochen und beiseite stellen. Sesam in eine Pfanne ohne Fett geben und unter stetigem Rühren goldbraun rösten. Abkühlen lassen. Die Möhren und Zwiebel schälen. Zwiebel würfeln, die Möhren vierteln und in Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Auch die Hähnchenbrust putzen und ebenfalls in Stücke schneiden. Zwei der Eier verquirlen und beiseite stellen.

2. Das Hühnchen mit der Stärke, Salz und dem Sesam in eine Schüssel geben und verrühren. Nun etwa 2 EL Wasser hinzugeben – bzw. so viel Wasser, bis der Teig die Konsistenz eines Pfannkuchenteigs hat. Lieber erstmal weniger Wasser hinzugeben und ausprobieren. Nun in einer Pfanne ausreichend Öl erhitzen, die Hühnchen-Teig-Menge hineingeben und dabei die Stücke vorsichtig auseinanderzupfen. Das Hühnchen bei hoher Hitze knusprig braten (dauert etwa 8-10 Minuten). Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

3. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Zwiebeln darin 2 Minuten anschwitzen. 2 EL Zucker dazugeben und auflösen lassen. Dann den Reis dazugeben, verrühren und bei etwa 2 Minuten bei hoher Hitze braten. Die Möhren und die Frühlingszwiebeln hinzugeben und verrühren. Nun einen TL Sambal Olek hinzugeben, dann die Sojasoßen und die Fischsoße. Unter Rühren etwa 3 Minuten braten lassen. Die Erbsen hinzugeben und verrühren. In der Zwischenzeit die verquirlten Eier in einer gesonderten Pfanne als Rührei braten. Wenn es fertig ist, das Hühnchen und das Ei zum Rest geben und gut verrühren. Fertig!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und dass bald der Frühling kommt!

Habt es wundervoll,

Alena

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Chili con Carne mit Maisbrot

Brr, das nenne ich mal Winter, was wir die letzten Tage erlebt haben! Passend dazu möchte ich euch heute mein wärmendes Rezept für Chili con Carne mit Maisbrot verraten 😉

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Denn bei Minusgraden, wie wir sie derzeit haben, ist ein Teller heißes Essen genau richtig. Ich finde, man hat bei solchen Temperaturen automatisch mehr Hunger auf etwas heißes. Salat würde ich im Winter höchstens als Mittagssnack essen, aber zur Hauptmahlzeit muss es warm sein. Und so ein dampfender Eintopf… mmmh. Das ist zu gut!

Mein heutiges Rezept für Chili ist eigentlich nur die Beilage für den heimlichen Star des Gerichts: Das Maisbrot! Ich kannte Maisbrot selber nicht, bis ich ein Jahr in den USA verbrachte und während meiner Zeit dort auch einiges an kulinarischen Neuentdeckungen machte. Einige davon waren großartig (Thanksgiving Dinners, Nacho Salad, Peppermint Mocha), einige eher weniger (Root Beer, Kuchen mit Frosting aus dem Supermarkt).

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber zu den wunderbaren Entdeckungen gehörte auch das sogenannte Corn Bread (auf deutsch Maisbrot). Tatsächlich erinnere ich mich nur daran, es zu Chili con Carne gegessen zu haben, aber ich bin sicher, dass es auch zu anderen Gelegenheiten gegessen wird.

Maisbrot ist eigentlich gar kein richtiges Brot im klassischen Sinne, denn dafür ist es recht süß. Es besteht aus Maisgrieß (im englischen cornmeal) und Weizenmehl, etwas Milch, geschmolzener Butter und einem Ei. Und etwas Zucker, denn die leichte Süße des Gebäcks passt absolut hervorragend zu einem herzhaft-würzigen Gericht wie Chili con Carne.

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Chili lässt sich übrigens gut vorbereiten und auch am nächsten Tag noch essen. Im Prinzip ist es wie mit den meisten Eintöpfen – schmeckt einen Tag später, gut durchgezogen nochmal so gut. Nur das Maisbrot, das muss frisch sein oder zumindest sollte es am zweiten Tag nochmal aufgetoastet werden. Denn warm ist es einfach ein Hochgenuss, die Butter schmilzt darauf und der saftige, goldene Teig schmilzt förmlich im Mund.

Ich gestehe, dass ich manchmal noch ein Stück esse, wenn ich eigentlich schon satt bin und kein Chili mehr mag. Aber wer kann zu warmem Gebäck schon nein sagen? Übrigens gibt es auch für das Chili noch zwei wichtige Zutaten, Toppings eher, die ich in den USA kennengelernt habe. Da wäre einmal geriebener Käse – ob Gouda oder Cheddar ist egal, ich bevorzuge allerdings Gouda. Und dann gehört auch unbedingt noch ein Klacks Schmand auf die Portion Chili oben drauf!

Nachdem ich euch diese wichtigen Tipps gegeben habe, kommt nun das Rezept:

Chili con Carne

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 500 g Rinderhack
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • eine große Dose Tomaten mit Saft (die ganzen, geschälten)
  • 2 Paprika – einmal rot und einmal gelb
  • 1-2 Chilischoten (oder nach Geschmack)
  • Salz und Pfeffer
  • Paprikapulver süß und scharf
  • Kreuzkümmelpulver, Korianderpulver
  • Oregano
  • 3 EL Back-Kakao
  • Prise Zucker
  • eine kleine Dose Kidneybohnen

Zubereitung

1. Die Zwiebel würfeln und gemeinsam mit dem Hackfleisch in Öl anbraten, bis es schön Farbe bekommen hat. Die Knoblauchzehe fein hacken und ebenfalls dazugeben. Die Tomaten aus der Dose nehmen (den Saft behalten!) und in Stücke schneiden. Dann zusammen mit dem Saft zum Hackfleisch geben. Die Chilischoten fein hacken und gemeinsam mit den Gewürzen ebenfalls dazugeben. Die Gewürze müsst ihr nach Gefühl hinzugeben – einfach probieren, wie es euch am besten schmeckt. Etwa 20 Minuten köcheln lassen.

2. In der Zwischenzeit die Paprika waschen, entkernen und würfeln. Die Kidneybohnen in ein Sieb geben, unter kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Dann zu dem Chili-Fleisch geben und noch einmal 10 Minuten köcheln lassen. Dann den Kakao und eine Prise Zucker hinzugeben. Alles noch einmal gut abschmecken! Heiß mit Schmand und geriebenem Gouda servieren.

Und während das Chili vor sich hin köchelt, könnt ihr schnell das Maisbrot vorbereiten, damit es pünktlich fertig ist und ihr es schön warm genießen könnt. So wird es gemacht:

Maisbrot

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 Ei
  • 250 ml Milch
  • 50 g geschmolzene Butter + etwas zum Einfetten der Form
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g feiner Maisgrieß
  • 150 g Mehl

Zubereitung

1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und eine nicht zu große Form mit Butter einfetten. Die Butter schmelzen lassen und abkühlen lassen. Mit der Milch und dem Ei verquirlen. In einer zweiten Schüssel die trockenen Zutaten vermischen. Die Flüssigkeit dazugeben und vermischen, bis sich alles gerade eben verbunden hat.

2. In die Form geben und ca. 25 Minuten backen lassen. Aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen – warm mit Butter bestreichen.

Hachja – mit so einer Schüssel Chili auf dem Sofa lässt sich der Winter doch aushalten, was meint ihr? Ich wünsche euch ein kuscheliges Wochenende und warme Gedanken.

Habt es wundervoll,

Alena

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Würzige Lauch-Quiche mit Erbsen und Emmentaler

Ein weiterer Monat ist um, es ist also wieder Zeit für unser all-monatliches Event: Saisonal schmeckts besser! Und mitgebracht habe ich euch eine herrliche Lauch-Quiche mit Erbsen und Emmentaler.

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Diesen Monat zur Auswahl standen die Gemüse Lauch und Rote Bete. Schwierig – denn ich mag beides gerne! Allerdings habe ich mit roter Bete noch nicht so viel herumprobiert, als dass ich euch da ein gutes Rezept präsentieren könnte. Außerdem mussten meine Rezept vor unserem Umzug praktisch sein, deswegen entschied ich mich für Lauch. Da ist die Bandbreite an Rezepten einfach größer 😉

Eins meiner liebsten Rezepte mit Lauch ist tatsächlich ein ganz simples, aber unglaublich gutes Nudelgericht von Herrn Wunderbrunnen. Aber ich wollte dieses Mal etwas ohne Nudeln kochen – beim letzten Eventbeitrag hatte ich euch ja ein Rezept für Wirsingpasta mitgebracht. Die Lauchnudeln gibt es also ein anderes Mal.

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Da eine unserer Event-Regeln ist, dass das Gemüse im Vordergrund stehen soll, fand ich eine Quiche sehr passend. Immerhin ist so eine Quicheform groß, da passt also viel Lauch rein. Und viel Lauch ist sowieso besser als wenig Lauch! Die Erbsen sind TK, denn eigentlich sind die auch gar nicht so saisonal. Zum Glück hat Emmentaler ganzjährig Saison 😉

Ich finde es generell super, saisonal zu kochen. Klar, bei Obst gibt es Sachen, die hier nun einmal einfach nicht wachsen, die man dann nicht wirklich saisonal kaufen kann. Citrusfrüchte beispielsweise. Aber bei Gemüsen ist es eigentlich gar nicht so schwierig – deshalb bin ich so ein großer Fan von unserer Saisonal kochen-Aktion. Die geballte Ladung Inspiration und Anreiz, etwas mehr auf saisonales Kochen zu achten…

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Quiche ist schnell vorbereitet und während sie im Ofen backt, hat man Zeit für etwas Schönes. Beispielsweise Tulpen kaufen und auf viele kleine Vasen verteilen. Liebt ihr das auch so im Frühling? Ich finde diese Zeit so schön, wenn die Tage wieder länger werden und es wieder überall Blumen gibt.

Wir sind vergangenes Wochenende umgezogen und als Begrüßung in der neuen Wohnung hatte meine Mama uns einen großen Bund Tulpen gekauft. Sie stehen immer noch, ich hatte allerdings noch keine Zeit, ein Foto zu machen. Wie das so ist, wenn man im Kartons-auspacken-Wahn ist 😉

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nun müsst ihr euch an den Tulpen erfreuen, die ich vor ein paar Wochen fotografiert habe, noch in der alten Wohnung. Trotzdem schön, oder? Und falls ihr auch bald umzieht und ein einfaches, gut transportables Essen braucht – oder einen Lunch für den nächsten Tag im Büro oder einfach ein leckeres Abendessen, dann ist diese Quiche perfekt für euch!

Lauch-Quiche mit Erbsen und Emmentaler

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g kalte Butter
  • Salz
  • 1 Eigelb

Für die Füllung:

  • 2 Stangen Lauch
  • 150 g Erbsen
  • 100-150 g Kochschinken
  • 4 Eier
  • 200 g saure Sahne
  • 80 g Emmentaler
  • 3 EL Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Das Mehl, die Butter, Eigelb und etwas Salz zügig zu einem glatten Teig verkneten und kalt stellen. Den Lauch putzen, halbieren und vierteln und in Stücke schneiden. Schinken in Würfel schneiden. Den Käse reiben.

2. Nun den Teig blindbacken – wie das geht, habe ich euch in diesem Rezept aufgeschrieben, es geht ganz einfach! In der Zwischenzeit den Lauch in etwas Öl für 2-3 Minuten anschwitzen. Die Erbsen für die letzte halbe Minute dazugeben. Für die Füllung die Eier mit der Sahne, der Petersilie und dem Käse vermengen, salzen und pfeffern. Eventuell noch einen Schluck Milch dazugeben.

3. Wenn der Teig fertig ist, den Ofen auf Temperatur lassen. Den Lauch, die Erbsen und den Schinken auf dem Teig verteilen, anschließend das Eiergemisch darüber gießen und die Form einige Male auf die Arbeitsfläche klopfen, damit sich alles gut verteilt. Im Ofen ca. 35-40 Minuten backen, bis die Füllung gestockt ist und der Käse goldbraun ist.

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und wenn euch das nicht genug Lauch ist – dann habe ich euch hier alle anderen Rezepte aufgelistet, da wurde dann auch rote Bete verarbeitet 😉 Viel Spaß beim Schmökern!

Habt es wundervoll,

Alena

Wirsing-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wirsing-Pasta mit Bacon [Saisonal schmeckt’s besser!]

Neues Jahr, neues Blog-Event – so in etwa könnte man umschreiben, in welchem Rahmen ich euch heute herzhafte Wirsing-Pasta mit Bacon mitgebracht habe!

Wirsing-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wirsing-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Im letzten Jahr war ich (mehr oder weniger regelmäßig) Teil der Bloggerrunde, die sich “Das ultimative Pestoding” nannte. Gemeinsam bloggten wir alle einmal im Monat zum Thema Pesto ein Rezept unserer Wahl. Dabei kamen immer unglaublich viele tolle Rezepte zusammen, so vielfältig, dass ich sie vermutlich niemals alle nachkochen kann 😉 Aber das stand auch gar nicht im Vordergrund: Es ging uns hauptsächlich darum, unsere jeweils eigenen Pestosammlungen auf dem Blog zu pflegen und natürlich Inspiration zu sammeln!

Nun muss man ja auch mal was Neues wagen und so kam in der Gruppe die Frage auf, ob man nicht ein neues Bloggerevent starten solle. Mit einem anderen Thema und anderem Fokus. Wie wir dann auf das Thema “saisonal kochen” kamen, weiß ich schon gar nicht mehr… Auf jeden Fall ist es das geworden und ist hiermit eröffnet!

Wirsing-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wirsing-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dieser Foodblogger-Saisonkalender wird folgendermaßen ablaufen: Wir stimmen jeden Monat ab. Das Ergebnis sind zwei Gemüsesorten, die in dem jeweiligen Monat Saison haben. Jeder sucht sich seinen Favoriten aus und kocht damit etwas Schönes. Wir haben freie Hand, außer natürlich, dass das jeweilige Gemüse als Hauptzutat im Rezept vorkommen sollte und wir auf Fertiggerichte verzichten (was ohnehin alle von uns tun ;)). Auch in Hinblick auf die weiteren Zutaten versuchen wir, auf eine saisonale Ausrichtung zu achten.

Jeden letzten Donnerstag im Monat gibt es nun also bei uns die geballte Ladung Saison-Gemüse – denn natürlich findet ihr in jedem Beitrag Verlinkungen zu den anderen Beiträgen. Ihr bekommt also jede Menge Inspiration, was zum saisonalen Kochen einladen soll.

Wirsing-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich finde das ein ganz wunderbares Thema, denn saisonales Essen macht Spaß und ist natürlich auch vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit besonders nennenswert. Für den Monat Januar standen uns sowohl Wirsing- als auch Rosenkohl zur Auswahl. Für mich persönlich schwierig, denn ich liebe beides 😉 Ich habe aber mit meinen Rosenkohl-Lachs-Nudeln und zwei Salaten (Chicorée und Radicchio) schon Rosenkohl-Rezepte auf diesem Blog. Dafür kein einziges mit Wirsing – da war die Auswahl dann doch leicht.

Außerdem – wie schön sieht bitte so ein Wirsingkohl aus?! Ich war beim Fotografieren ganz hingerissen und konnte gar nicht mehr aufhören. Dieses Grün! Diese traumschönen Verästelungen! Hach – das ist Kunst. Oder Foodporn 😉

Wirsing-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wirsing-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich habe mich als Beitrag für den Saisonkalender für Wirsing-Pasta entschieden, denn die gibt es im Hause Wunderbrunnen öfter mal. Einmal sogar für eine liebe amerikanische Freundin, mit der wir gemeinsam kochten. Wir hatten alle sehr viel Spaß und ich glaube, das Wort “Wirsingnudeln” wird als Zungenbrecher zurück in die USA gehen.

Für das Rezept braucht man übrigens nur einen halben Wirsing, ihr könnt also mit einem Kohlkopf gleich mehrere Rezepte von uns ausprobieren. Die weiteren Beiträge verlinke ich euch am Ende dieses Beitrags. Aber jetzt gibt es erstmal mein Rezept für Wirsing-Pasta:

Wirsing-Pasta

(für 4 Personen)

Wirsing-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • ein halber Kopf Wirsingkohl
  • 100 g Bacon
  • 1 Becher Creme Fraîche oder Schmand
  • ein Schluck Milch oder Sahne
  • ein Schluck Öl
  • Salz und Pfeffer
  • Bandnudeln nach Belieben (400-500 g bei 4 Personen)

Zubereitung

1. In zwei Töpfen Wasser aufsetzen: Einmal für die Nudeln und einmal für den Kohl. Beides gut salzen. Den Kohlkopf halbieren, den Strunk entfernen und die äußeren Blätter ablösen. Den halben Kopf einmal in der Mitte durchschneiden und die so entstehenden Hälften ebenfalls noch einmal halbieren. Nun in 1-2 cm dünne Streifen schneiden. Den Bacon ebenfalls in schmale Streifen schneiden.

2. Nun den Bacon in einer Pfanne knusprig braten. In der Zwischenzeit den Kohl ins kochende Wasser geben und kurz (1-2 Minuten) blanchieren. Abgießen und beiseite stellen. Wenn der Bacon knusprig ist, gegebenenfalls das Fett abgießen. Die Nudeln ins Wasser geben. Nun die Creme Fraîche zum Bacon geben und köcheln lassen. Salzen und pfeffern und, eventuell auch noch einen Schluck Milch oder Sahne hinzugeben, wenn die Soße noch zu fest ist. Nun kann der Wirsing in die Soße – gut durchrühren und warten, dass die Nudeln gar werden. Dann auch diese hinzugeben, abermals gut verrühren und servieren. Guten Appetit!

Das Rezept ist – wie meistens – absolut feierabendtauglich, denn es geht schnell, ist lecker und macht satt. Und ihr könnt es auch an zwei Tagen nacheinander essen, denn aufgebratene Nudeln sind super 😉

Und das hier gibts bei meinen Blogger-Kolleginnen und -Kollegen, sie freuen sich sicher über einen Besuch von euch:

Der Foodblogger-Saisonkalender Januar – Wirsing und Rosenkohl

Wer nicht Klicken mag, der kann sich auch gerne unser ultimatives E-Book herunterladen – dort gibt es alle Rezepte gesammelt und wunderschön aufgemacht von der lieben Nadine (Möhreneck):

Saisonal schmeckt’s besser – Der Foodblogger-Saisonkalender

Wirsing-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Viel Spaß beim Schmökern!

Habt es wundervoll,

Alena

Gemüseeintopf - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Herzhafter Gemüse-Eintopf für kalte Tage

So ihr Lieben – das neue Jahr geht los mit einem leckeren Gemüse-Eintopf, damit ihr gut durch den restlichen Winter kommt! Aber erstmal möchte ich euch gerne ein frohes neues Jahr wünschen – aber vor allem ein gesundes! Mögen alle eure Wünsche in Erfüllung gehen und alles gelingen, was ihr euch so vornehmt.

Gemüseeintopf - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüseeintopf - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich habe mir über die Weihnachtstage eine Auszeit gegönnt, auch vom Bloggen. Ideen hatte ich zwar genug, aber manchmal braucht es eben auch eine Pause. Dafür geht’s jetzt wieder los und ich freue mich, dass ihr auch im neuen Jahr Lust auf Inspiration und neue Rezept-Ideen habt!

Vor Weihnachten hatten wir zwischenzeitlich richtig tolles winterliches Wetter. Es schneite und schneite und als es sogar bei uns auf dem Balkon liegen blieb, war es Zeit: Und zwar für einen Trip auf den Feldberg. Dort liegt erfahrungsgemäß immer um einiges mehr Schnee als bei uns, ein paar hundert Meter weiter „unten“ – und er bleibt dort oben auch zuverlässiger liegen.

Also stiegen wir kurzerhand ins Auto und fuhren zu unserem Stammparkplatz, von dem aus man eine schöne kleine Wanderung machen kann. Eigentlich ist die Strecke gar nicht so lang, aber im wirklich tiefen Schnee dauerte unser Marsch doch etwas länger. Gut, vielleicht lag es auch daran, dass wir ständig stehenblieben und Fotos machten. Wie schön ist so ein Winter-Wald bitte?!

Gemüseeintopf - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüseeintopf - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schön ist auch, Kinder beim Schlittenfahren zu beobachten. Oben am Feldberg gibt es ein Stück Weg, wo es sich ganz ausgezeichnet rodeln lässt. Manchmal fragt man sich jedoch, ob die Kinder mehr Spaß am Rodeln haben oder doch die Erwachsenen… 😉

Oben angekommen war es sehr neblig, was ich immer wunderschön finde. Erinnert ihr euch an meinen allerersten Blogbeitrag? Da habe ich ähnliche Fotos gemacht, auch sehr mystisch und schön…

Hachja. Ich zeige euch heute aber nicht alle Fotos, denn es wären viel zu viele – ich verteile sie lieber ein bisschen auf die nächsten Beiträge. Vielleicht mache ich auch noch einen nur mit Schnee-Fotos, mal schauen. Für heute dürft ihr euch an ein paar Impressionen erfreuen. Bekommt man da nicht direkt Lust, im Schnee herumzutollen?

Gemüseeintopf - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüseeintopf - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und danach einen heißen Eintopf, dann ist das Winterglück perfekt! Mama Wunderbrunnen würde an dieser Stelle widersprechen und sagen, dass man Suppe doch das ganze Jahr über essen kann 😉 Kann man auch – aber nach einer Wanderung im Schnee kommt es nochmal so gut. Wie heiße Schokolade oder heiße Waffeln!

Dieser Eintopf ist perfekt, denn er ist herrlich würzig und herrlich variabel – Vegetarier können nämlich einfach die Wurst weglassen. Ansonsten tummelt sich leckeres Gemüse im Topf, Gesellschaft bekommt es von Bohnen und Kichererbsen. Dafür habe ich einfach einen Mix genommen (den gibt’s in der Dose, falls jemand mal keine Lust hat, die Kichererbsen selbst zu kochen).

Klingt das gut? Dann gibt’s nun das Rezept:

Gemüseeintopf

Gemüseeintopf - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 2 Zwiebeln
  • 3 Möhren
  • 1 rote Paprika (nach Belieben auch noch eine gelbe)
  • 1 Stange Lauch
  • eine halbe Cabanossi
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 Dose Kidneybohnen-Kichererbsen-Mix (oder einzeln)
  • Öl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer und etwas Rauchpaprika

Zubereitung

1. Die Zwiebeln schälen und hacken. Das restliche Gemüse ebenfalls waschen bzw. schälen und in mundgerechte Würfel oder Scheiben schneiden. Die Cabanossi längs halbieren und entweder in Scheiben oder in Streifen schneiden.

2. Die Zwiebeln in etwas Öl anschwitzen. Cabanossi hinzugeben und etwas anbraten lassen. Anschließend die Möhren hinzugeben und ebenfalls kurz anschwitzen. Das restliche Gemüse hinzufügen (nur die Bohnen noch nicht) und noch ein paar Minuten mitdünsten. Salzen und pfeffern, nach Geschmack noch mit etwas pikantes Rauchpaprikapulver würzen. Nun mit den gestückelten Tomaten übergießen. Eventuell noch etwas Wasser darübergießen, falls es euch nicht flüssig genug ist.

3. Wenn das Gemüse bissfest gegart ist, die Kichererbsen und Bohnen hinzufügen. Probieren und eventuell nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich habe noch etwas Tomatenmark und eine Prise Zucker hinzugegeben, das macht das Ganze noch etwas tomatiger 😉 Wer mag, kann den Eintopf noch mit etwas Schmand toppen und knuspriges Brot dazu servieren.

Gemüseeintopf - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Am besten schmeckt der Eintopf übrigens, wenn er noch einen Tag durchgezogen ist 😉

Habt es wundervoll,

Alena

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Weihnachtliches Dessert: Apple Crumble mit Vanillesoße

Huiii, bald ist Heiligabend – habt ihr schon euer Festtagsmenü geplant? Falls ihr noch ein Dessert braucht: Wie wäre es mit einem Apple Crumble, frisch aus dem Ofen, mit einer selbstgemachten Vanillesoße?

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein festliches Menü habe ich euch übrigens auch im letzten Jahr hier auf dem Blog gezeigt. Als Vorspeise gab es damals einen Chicorée-Orangensalat mit Walnüssen. Zum Hauptgang servierte ich eine Ente à l’orange, den besten Rotkohl ever mit der besten Soße ever – und Knödeln mit Brotfüllung. Die Rezepte findet ihr hier: Festessen für Weihnachten

Als Dessert gab es die weltbeste Mousse au chocolat, die man aber auch gut das ganze Jahr über essen kann 😉 Außerdem passt sie zu fast jedem Menü und ist ganz einfach gemacht.

Zu unserem tollen Lachs-Dinner im November gab es natürlich auch ein Dessert: Apple Crumble mit selbstgemachter Vanillesoße. Das fand ich so toll, dass ich es spontan für weihnachtstauglich befand. Als logische Konsequenz musste ich es ablichten und mir die Zubereitung ganz genau aufschreiben, denn das Rezept stammt eigentlich von meiner Mama. Nur nicht mit fremden Federn schmücken!

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Schnee-Fotos sind übrigens gar nicht aktuell – wir verbrachten Anfang Dezember ein Wochenende bei Herrn Wunderbrunnens Mama. Eines Morgens wachten wir doch tatsächlich zu einem Winter Wonderland auf! Schnell ein paar Fotos gemacht, bevor alles wieder schmilzt. Ein paar Impressionen wird es auch in den nächsten Blogposts zu sehen geben.

Zurück zum Crumble. Ich bin übrigens ein großer Fan von Crumbles (siehe mein Zwetschgen-Crumble). Sie sind gut vorzubereiten und durch die fruchtige Komponente sind sie nicht ganz sooo schwer (wie vielleicht Tiramisu). Das Highlight am heutigen Rezept ist aber für mich persönlich ein anderes: Vanillesoße.

Schon als kleines Kind mochte ich an Pudding- oder Götterspeisen-Desserts die beiliegende Vanillesoße am liebsten. Da es sich anscheinend nicht gehörte, Vanillesoße pur zu essen, lag bei mir die Relation zwischen Dessert und Vanillesoße häufig bei 30-70. Was soll man machen?

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein weiteres guilty pleasure aus der Richtung stammt von Papa Wunderbrunnen, der in jüngeren Jahren gerne Streuselteig aß. Und zwar ungebackenen 😀 Ich kann es absolut nachvollziehen!

Nun könnte man also sowohl mich als auch Papa Wunderbrunnen mit jeweils einer Komponente des Apple Crumble glücklich machen. Ich nehme die Soße, er die Streusel. Aber damit würde man tatsächlich die herrlich saftigen, leicht säuerlichen Äpfel verpassen, die sich gemütlich unter der Crumble-Decke eingekuschelt haben. In ihrer Saftigkeit passen sie ganz hervorragend zu der knusprigen Streuselschicht – und die Vanillesoße als Topping macht den Genuss perfekt.

Oder sollte ich lieber verraten, dass die gehackten Mandeln und etwas Marzipan in der Streuselmasse den Genuss perfekt machen? Macht den Apple Crumble schnell nach, dann könnt ihr selber entscheiden, was euch am besten schmeckt 😉

Apple Crumble mit Vanillesoße

(für 4 Weckgläser à 210 ml)

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

für die Streusel:

  • 4-5 Äpfel (am besten Boskop – wenn etwas übrig bleibt, könnt ihr das Apfelmus auch zu Waffeln essen oder mit einem Klacks Joghurt ;))
  • etwas Zitronensaft und Abrieb
  • Vanillezucker
  • Prise Zimt
  • 50 g Butter
  • 80 g Mehl
  • 30 g Zucker
  • 2 EL Marzipanrohmasse
  • 1 EL gehackte Mandeln

für die Soße:

  • 3 Eigelb
  • 1,5 EL Speisestärke
  • 250 ml Milch
  • 200 ml Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 1,5 EL Zucker

Zubereitung

1. Die Äpfel schälen und in Stücke schneiden. Mit Zitronensaft und Zitronenabrieb, Vanillezucker (abschmecken!), Zimt und nach Belieben einem Schuss Weißwein köcheln lassen, bis die Äpfel mürbe sind. In ofenfeste Förmchen (oder auch Weckgläser) füllen. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Streuselzutaten in eine Schüssel geben und zu einem krümeligen Streuselteig verarbeiten. Über die Äpfel verteilen und im Ofen 12-14 Minuten backen bzw. bis die Streusel goldbraun sind.

2. Für die Soße die 3 Eigelbe mit der Speisestärke und einem Schluck Sahne glattrühren. Die Milch mit der Sahne, dem Zucker, dem Mark der Vanilleschote sowie der ausgekratzten Schote in einen Topf geben und aufkochen. Dann vom Herd ziehen und mit einem Schneebesen verrühren. Die Vanilleschote herausnehmen und das Eigemisch mit dem Schneebesen unterrühren. Auf heiße, aber ausgeschaltete Herdplatte stellen und rühren, bis es eindickt. Abschmecken (eventuell Zucker hinzufügen) – fertig!

Ich wünsche euch nun ein wundervolles Weihnachtsfest, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ich freue mich, euch dann alle wieder hier begrüßen zu dürfen <3

Und psst… zwischendurch auch mal entspannen nicht vergessen 😉

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Habt es wundervoll und genießt die Zeit!

Eure Alena

 

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Saftiger Mohn-Guglhupf auf schönstem Weihnachtsgeschirr von ediths [Werbung]

Im letzten Beitrag habe ich euch ein herrlich wärmendes Porridge serviert und gleichzeitig tolles Weihnachtsgeschirr von räder gezeigt. Heute gibt es noch mehr schönes Geschirr – vielleicht habt ihr ja den süßen Teller schon auf den Bildern im Porridge-Beitrag entdeckt 😉

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Geschichte mit der Anfrage von ediths habe ich ja bereits erzählt, deswegen kann ich nun in aller Ausführlichkeit über das Weihnachtsgeschirr schwärmen. Gut, zugegebenermaßen bin ich generell ein großer Fan der Marke räder. Die Produkte sind aber auch einfach sooo schön!

Das schlichte Weiß mit der zarten Musterung in Form von Schneeflocken passt meiner Meinung nach überall zu. Gleichzeitig stellt es eine wundervolle Art von Leinwand dar – sowohl Dekoration als auch Essen wirken darauf gleich doppelt so schön. Ich musste natürlich beides ausprobieren: Die kleinen Tannenbäumchen sind von Depot und der Hirsch von Greengate (aus dem letzten Jahr). Zusammen mit Tannenzapfen ergibt das alles eine winterliche und gleichzeitig schlichte, stimmungsvolle Winter-Szenerie.

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf den kleineren Tellern habe ich den Mohnkuchen serviert. Natürlich soll bei diesem Beitrag das Weihnachtsgeschirr im Vordergrund stehen – und ich finde, gerade mit einer kleinen Leckerei darauf gelingt das besonders gut. Was könnte schließlich auch besser zusammenpassen als schönes Geschirr mit kleinen Köstlichkeiten?

Dazu gibt es natürlich meinen geliebten Tee aus den zauberhaften Latte Cups von Greengate. Meine Eltern haben ganz ähnliche und ich bin ein großer Fan. Herr Wunderbrunnen nicht so ganz, denn sie haben keine Henkel… was ich herrlich gemütlich finde, denn so kann man sich die Hände schön an der Tasse wärmen! Passt aber auf, die Becher dürfen nicht in die Geschirrspülmschine – es sei denn, ihr wollt ein verblassendes Muster 😉

Auch die Sachen von räder sollten von Hand abgewaschen werden – aber bei so schönem Geschirr nehme ich das gerne in Kauf! Man will schließlich lange von diesen zeitlosen Dingen haben.

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Für das Shooting habe ich dann tatsächlich auch schonmal meine Kiste mit Weihnachtsdeko aus dem Keller geholt. Ich liebe diese Zeit und ich musste mich sehr zusammenreißen, nicht gleich alles in der Wohnung zu verteilen. Den Teller mit dem Winterwald habe ich allerdings gleich stehengelassen – und die Deko-Kiste gar nicht erst zurückgeräumt. Sie wird dieses Wochenende ihren großen Auftritt haben, dann zieht Weihnachten bei uns ein 🙂

Perfekt in die Kälte Herbst-/Winter-/fast schon Vorweihnachtszeit passt übrigens der Mohnkuchen, für den ich euch heute das Rezept mitgebracht habe! Ich hatte ja schonmal erwähnt, dass ich Guglhupfe (Guglhupfs? Guglhüpfe?) absolut anbetungswürdig schön finde. Zudem sind sie so einfach gemacht!

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der Mohn-Guglhupf ist quasi ein Marmorkuchen und neben Mohn ist als Geheimzutat noch Marzipan mit im Teig. Er wird dadurch schön saftig und in Kombination mit dem Mohn ist es einfach ein absoluter Traum!

Ein paar Hinweise vorweg: Ja, die Zuckermenge stimmt so – er ist damit perfekt und nicht zu süß! Außerdem solltet ihr unbedingt gemahlenen Mohn nehmen und keinen Mohnback oder sowas. Und wer mag, kann noch etwas Bittermandelaroma hinzufügen 🙂

Damit ihr ihn schnell nachbacken könnt, gibt es nun das Rezept:

Mohn-Guglhupf

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g weiche Butter
  • 6 Eier
  • 180 g Zucker
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 1 TL Vanillearoma
  • Prise Salz
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 200 ml Milch
  • 1 EL Rum
  • 200 g gemahlener Mohn
  • 3 EL Aprikosenmarmelade
  • gehackte Pistazien zum Garnieren

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Eine große Guglhupf-Form buttern. Die Butter schaumig schlagen. Den Zucker hinzugeben und weiterschlagen, bis sich alles gut vermengt hat. Dann die Eier, das Vanillearoma und eine Prise Salz unterrühren. Die Marzipanrohmasse mit einer Käsereibe grob raspeln und die geriebene Masse zur Buttermischung geben und verrühren. Das Mehl und das Backpulver über den Teig sieben. 80 ml Milch dazugeben und verrühren – aber nicht übermixen, das Mehl soll sich gerade eben mit dem Teig verbinden.

2. Nun die Hälfte des Teigs in die Guglhupf-Form geben. Die restliche Milch mit dem Rum vermischen und gemeinsam mit dem Mohn zum restlichen Teig geben. Auch hier wieder nur so lange rühren, bis sich alles verbunden hat. Nun auf den hellen Teig in der Guglhupfform geben. Mit einer Gabel könnt ihr nun den unteren Teig etwas “hochziehen” und so eine schöne Marmorierung erhalten 😉

3. Im Ofen für ca. 60-70 Minute auf der zweiten Schiene von unten backen. Aufpassen: Wenn ihr die Stäbchenprobe macht, wird immer ein kleines bisschen kleben bleiben, das liegt am Marzipan! Der Kuchen ist aber nach einer Stunde, höchstens noch 70 Minuten durch. Ich war auch misstrauisch, aber es klappt 😉 Wenn der Kuchen abgekühlt ist, lasst ihr die Aprikosenmarmelade langsam warm werden, damit sie flüssig wird. Damit bestreicht ihr den Kuchen dann ganz dünn – und verteilt im Anschluss die Pistazien darauf. So bleiben sie schön haften. Guten Appetit!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und freue mich auf die Vorweihnachtszeit mit euch!

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an ediths für die wunderschönen zur Verfügung gestellten Produkte! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Winterliches Porridge - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Winterliches Frühstücksglück – Porridge mit räder und ediths [Werbung]

Nein nein, ich will euch Porridge jetzt nicht als den neuen, hippen Food-Trend verkaufen! Es ist vielmehr wieder so ein Fall von “Alena kennt zwar immer die neuesten Trends, freundet sich aber immer erst viel später mit ihnen an”. Aber: Heute steht auch gar nicht so sehr das Porridge im Vordergrund! Warum?

Winterliches Porridge - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Weil ich euch das tollste und schönste Geschirr zeigen darf! Wie es dazu kam? Das ist auch wieder so eine lustige Geschichte.

Es fängt damit an, dass ich mich jedes Jahr aufs Neue frage, wie früh denn nun genau zu früh ist, um mit der weihnachtlichen Deko anzufangen. Generell traue ich mich ja vor Halloween nicht, da ich zu der Zeit noch im Kürbisfieber bin. Aber so unterschwellig, so ein klitzekleines bisschen – will ich eigentlich doch schon Ilex-Zweige kaufen, Kugeln hineinhängen und überhaupt die Welt durch eine rot-weiß-weihnachtliche Brille sehen.

Hallo, mein Name ist Alena und ich liebe die Vorweihnachtszeit!

Winterliches Porridge - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dieses Jahr geschah im Oktober etwas Wundervolles. Ich bekam eine E-Mail von ediths, einem Online-Shop, der alle meine Lieblingsmarken im Sortiment hat: Greengate, Ib Laursen, räder, House Doctor… you name it, they got it 😉

Eben dieser Onlineshop bot mir nun eine Kooperation mit dem Weihnachtsgeschirr meiner Wahl an – weihnachtlich dekoriert sollte es der Star auf meinem Blog sein! Da ließ ich mich nicht lange bitten. Mit Weihnachten kriegt man mich immer (ungefährt so wie mit Käse ;)) und mein Dekoherz hüpfte vor lauter Freude.

Aber zu Geschirr gehört eben auch immer Essen – und zur Weihnachtszeit auch immer Gebäck. Da ich aber an dem Tag, an dem ich Kuchen backen wollte, zufälligerweise auch ein unglaublich leckeres Porridge zubereitete, bekommt ihr heute erst einmal das Rezept. Kuchen gibts dann zum Wochenende hin, da gibts dann auch das restliche Geschirr zu sehen 😉

Das Porrdige macht sich unglaublich gut in der Schüssel von räder – und an dieser Stelle ein Geständnis: Ja, ich richte mir auch unter der Woche mein Frühstück schön an! Ich sehe das einfach als Wertschätzung mir gegenüber – warum sollte ich nicht an jedem normalen Morgen ein schönes Frühstück haben? Aus diesem Grund kann ich mit Überzeugung sagen: Schöne Schüsseln kann man nie genug haben 🙂

Winterliches Porridge - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Übrigens ist die kleine Schüssel mit den Granatapfelkernen auch von räder. Ich bin so verliebt – die zauberhaften Details mit den Sternen und Schneeflocken sind so zart, dass man sie auf den Fotos vermutlich gar nicht so richtig erkennen kann. Sie sind trotzdem da und so schön! Ich finde, sie passen perfekt in die Vorweihnachtszeit. Gleichzeitig weiß ich, dass sie auch danach noch benutzen werden, denn weiße Schneeflocken gibt es ja auch im Januar 😉

Mit dem Porridge ist es übrigens fast wieder so wie mit den Poke Bowls oder anderen Food-Trends. Ich kenne sie zwar alle, bin also einigermaßen auf dem Laufenden – aber ich freunde mich immer erst viel später damit an. Porridge ist so gefühlt auch schon seit zwei Jahren durchgespielt, aber bislang war ich kein großer Fan.

Bis ich mit Herrn Wunderbrunnen ins Baltikum fuhr und dort quasi überall zum Frühstück Porridge bekam. Der Witz: Nicht nur in kleinen Pensionen auf dem Land, weitab von den hippen Großstädten gab es dort Haferbrei (wie er ja eigentlich ganz unsexy heißt), nein – auch in den  coolsten und stylishsten Cafés in den Hauptstädten stand Porridge ganz oben auf der Speisekarte!

Winterliches Porridge - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Winterliches Porridge - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich gab mich geschlagen und probierte mich durch lettisches und estnisches Porridge und stellte fest: Lecker, das! Gut, vielleicht trug auch die mangelnde Wärme im baltischen Frühherbst dazu bei, dass ich so empfand. Aber tatsächlich gefiel meinem Magen diese wärmende Mahlzeit am Morgen – tröstend und wohltuend.

Zuhause angekommen googelte ich ein wenig, fand überraschend viele ähnliche Grundrezepte und legte dann selber los. Besonderen Gefallen habe ich daran gefunden, das Porridge mit Zimt und Kurkuma zu pimpen, mit etwas Ahornsirup zu süßen und dann noch mit Früchten und gehackten Mandeln zu toppen. Wenn ihr allerdings zu den Menschen gehört, die keine warme Milch mögen, dann äh… kommt doch am Freitag wieder, da gibts hier ein Rezept für Kuchen und das mögt ihr mit Sicherheit! 😉

Für alle anderen gibt es nun das Rezept. Kurkuma ist übrigens sehr gesund, aber ich empfehle, nicht damit zu kleckern… geht einfach nicht so besonders gut raus 😉

Winterliches Porridge mit Kurkuma, Zimt und Apfel

(für eine Portion)

Winterliches Porridge - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 40-50 g Haferflocken (ich mische immer zarte und kernige)
  • 120-150 ml Milch (ich nehme gerne Hafermilch, aber alle anderen funktionieren genauso gut)
  • 1 Apfel
  • 30 g gehackte Mandeln
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Zimt (oder nach Belieben)
  • Ahornsirup nach Belieben
  • Granatapfel nach Belieben

Zubereitung

1. Den Apfel in Würfel schneiden. Die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten. Haferflocken mit den Gewürzen und der Hälfte der Apfelstücke vermengen und gemeinsam mit der Milch in den Topf geben. Nun auf kleiner Flamme warm werden und quellen lassen. Wenn die Konsistenz noch zu fest ist, einfach etwas Milch zugießen.

2. Wenn die Haferflocken aufgequollen sind, mit Ahornsirup abschmecken. Einen Teil der Mandeln unterrühren. In eine Schüssel füllen und mit den restlichen Apfelstücken, Mandeln und Granatapfelkernen anrichten – direkt genießen 🙂

Wie steht ihr zu Porridge? Yay or nay? Ich freue mich auf eure Meinungen:)

Habt es wundervoll,

Alena

 

Vielen Dank an ediths für die wunderschönen zur Verfügung gestellten Produkte! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.