Schneller Apfelkuchen vom Blech - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schneller Apfelkuchen vom Blech

Ich melde mich zurück aus dem Urlaub – mit einem Rezept, das gleich in den Herbst startet! Wobei, Apfelkuchen geht ja auch schon im Spätsommer. Für mich ist es aber eindeutig ein Klassiker für den Herbst und da ich schon voll in Herbststimmung bin, passt es perfekt 🙂

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Im Urlaub im Baltikum haben wir viele Apfelbäume gesehen, die sich unter der Last der Früchte förmlich bogen. Besonders kurios fand ich, dass es (vor allem ländliche) Orte gab, wo die Häuser zwar winzig klein waren, aber in den Gärten (egal wie groß diese waren) mindestens fünf Apfelbäume standen. Fast so, als würde man von jedem Nachbarn einen Apfelbaum zum Einzug geschenkt bekommen. Vielleicht ist es auch ein inoffizielles Battle, wer die meisten Bäume pflegen kann. Oder wer wirklich zur nachbarschaftlichen Community gehört? Man weiß es nicht.

Jedenfalls wuchs während der gesamten Reise meine Vorfreude auf die Rückkehr nach zuhause, wo ich direkt einen Kuchen backen wollte. Ich liebe nämlich Apfelkuchen! Als Rezept schwebte mir eines vor, das wir seit Ewigkeiten in der Familie haben: Die Äpfel werden dafür einfach in Würfel geschnitten, der Teig wird einfach zusammengeworfen und die Äpfel untergehoben. Dann auf dem Blech backen – fertig!

Schneller Apfelkuchen vom Blech - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Kein bisschen fancy, dafür simpel und so gut. Den Kuchen gab es früher häufig bei uns und in der Schule war er bei Kuchen-Verkaufs-Aktionen ein absoluter Renner. Klar, dass ich dieses Rezept nun unbedingt einmal verbloggen musste.

Aber es gab ein Problem: Wo bewahrt Mama Wunderbrunnen das Rezept auf? Eigentlich in ihrem Rezepte-Ordner, der noch (ganz analog) im Regal steht und viele verschiedene Zetteln beheimatet. Das Rezept vom Apfelkuchen allerdings nicht. Ohje!

Nach emsiger Suche fand sie das Rezept dann allerdings doch, obwohl ich für einen Tag lang Panik schob und das Internet nach einer Inspiration durchsuchte. Aber wenn einem ein Rezept vorschwebt, dann lässt man sich nicht so leicht mit Alternativen abspeisen… zum Glück fand sich der Zettel wieder an und es konnte losgehen.

Schneller Apfelkuchen vom Blech - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Eigentlich kenne ich den Apfelkuchen mit Boskop-Äpfeln, aber die gab es bei mir auf dem Wochenmarkt noch nicht – ich weiß nicht, ob sie mittlerweile reif sind, aber: Ihr könnt auch Gravensteiner nehmen. Diesen Apfel kenne ich auch noch aus meiner Kindheit, hatte ihn aber ewig nicht gegessen. Da muss man erstmal auf dem Wochenmarkt nachfragen, was der nette Apfelhändler denn wohl als Alternative empfehlen kann.

Der Gravensteiner eignet sich wirklich hervorragend und ich finde ihn ehrlich gesagt auch so sehr lecker. Also pur und ungebacken. Boskop ist ja manchmal etwas zuuu sauer. Also – falls ihr auf dem Wochenmarkt einen Stand habt, der Gravensteiner verkauft: Der Apfel ist ein echtes Allround-Talent und passt sowohl aufs morgendliche Müsli als auch auf Apfelkuchen. Und wie mein Lieblingsrezept funktioniert, verrate ich euch jetzt:

Schneller Apfelkuchen vom Blech

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Zutaten

  • 1 kg Äpfel (Boskop oder Gravensteiner)
  • 250 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 5 Eier
  • 350 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Zubereitung

1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Äpfel schälen, dann achteln und in kleine Würfel schneiden. Für den Teig erst die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Eier dazu und dann mit den restlichen Zutaten verrühren.

2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Nun die Äpfel unter den Teig heben – am besten mit einem Teigschaber. Nicht wundern: Es sieht zuerst so aus, als wären es viel zu viele Äpfel und viel zu wenig Teig. Das ist aber genau richtig, der Teig geht noch auf und ihr habt nachher einen herrlich saftigen Kuchen. Keine Panik 🙂 Auf dem Backblech verteilen (geht etwas schwierig, aber er muss auch nicht perfekt in jede Ecke verteilt werden). Dann ca. 30 Minuten backen (Stäbchenprobe nicht vergessen).

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Ihr könnt den Kuchen pur oder mit Puderzucker servieren, er schmeckt so oder so fantastisch. Lässt sich auch gut einfrieren oder mit auf die Arbeit nehmen und an die Kollegen verteilen 😉

Was sind eure liebsten Apfelrezepte? Und worauf freut ihr euch besonders im Herbst?

Habt es wundervoll,

Alena

Bandnudeln mit Lauch und Cherry-Tomaten - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bandnudeln mit Lauch und Cherry-Tomaten

Mit dem heutigen Blogpost verabschiede ich mich in den diesjährigen Sommerurlaub! Zu diesem Anlass habe ich euch ein ganz einfaches Rezept für Bandnudeln mit Lauch und Cherry-Tomaten mitgebracht 🙂

Bandnudeln mit Lauch und Cherry-Tomaten - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bandnudeln mit Lauch und Cherry-Tomaten - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Rezept ist eine Kreation von Herrn Wunderbrunnen und ich finde es einfach nur genial. Es kommt mit wenigen Zutaten aus, ist herrlich leicht und sommerlich frisch – was will man mehr für den Sommer? Außerdem ist es schnell gemacht und somit ideal für den Feierabend.

Ihr müsst auch keine aufwendige Soße kochen, denn das Gemüse wird einfach nur kurz gegart und anschließend in Olivenöl geschwenkt. So gut – und ich finde jedesmal wieder, dass gar keine Soße notwendig ist. Und das sind doch die besten Rezepte, oder?

Bandnudeln mit Lauch und Cherry-Tomaten - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bandnudeln mit Lauch und Cherry-Tomaten - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hauptzutaten sind Lauch und Tomaten, dazu kommen noch geröstete Pinienkerne, gehackter Basilikum und natürlich Bandnudeln. Die könnt ihr selber machen – oder einfach kaufen. Natürlich funktioniert das Gericht auch mit anderen Nudelsorten 😉

Im Urlaub geht es für uns übrigens ins Baltikum. Da waren wir im letzten Jahr schon und ich habe auch immer noch vor, euch von diesem Trip hier auf dem Blog zu erzählen. Bislang habe ich allerdings die Unmengen an Fotos noch nicht sortiert, hihi. Nun werden neuen hinzukommen und dann werde ich einfach ein paar getrennte Beiträge machen. Gesammeltes Wissen und so!

 

Jedenfalls werden wir von Estland über Lettland, Litauen und Polen zurück in die Heimat fahren. Im letzten Jahr hatten wir bunt gemischtes Wetter – ich bin gespannt, wie es in diesem Jahr sein wird. Meine Gummistiefel sind schon eingepackt, ich bin also bestens vorbereitet auf einen frühen Herbst 😉

Bandnudeln mit Lauch und Cherry-Tomaten - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Im letzten Jahr hatte ich mir auch ein paar Gastblogger gesucht, aber dieses Jahr mache ich einfach richtig Pause. Ohne vorher etwas vorzubereiten. Ist ja auch mal schön. Auf Instagram werde ich vielleicht ein paar Eindrücke posten, folgt mir dort also gern!

Ansonsten befindet sich neben Gummistiefeln auch ordentlich was an Büchern in meinem Reisegepäck. Das gehört für mich beim Urlaub irgendwie immer dazu – viele Bücher, auch wenn man vielleicht gar nicht so häufig zum Lesen kommt. Ein Bücherstapel muss immer mit reisen. Weitere Reise-Essentials sind ein gutes Peeling für Wellness, der Lieblingstee, meine Wärmflasche und dicke Socken. Diese Sachen müssen mit 😉

Bandnudeln mit Lauch und Cherry-Tomaten - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bandnudeln mit Lauch und Cherry-Tomaten - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und natürlich ein paar Packungen Nudeln und Pesto für Notfälle oder Abende, an denen man keine Lust mehr zum Einkaufen hat – oder gar keinen Supermarkt in der Nähe hat. Eigentlich kaufe ich im Ausland gerne lokal ein, aber manchmal müssen es auch einfach Nudeln mit Pesto sein. Geht euch das auch so bei Roadtrips?

Jedenfalls freue ich mich dann immer besonders, wenn man wieder zurück ist und die vertrauten Gerichte kochen kann! Das ist einfach zu schön. Und bis es bei mir wieder soweit ist, lasse ich euch dieses Rezept aus dem Hause Wunderbrunnen da:

Bandnudeln mit Lauch und Cherry-Tomaten

Bandnudeln mit Lauch und Cherry-Tomaten - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 200 g Bandnudeln (bzw. nach Hunger ;))
  • 2 Stangen Lauch
  • 250 g Cherry-Tomaten
  • eine Handvoll Pinienkerne
  • eine Knoblauchzehe
  • gehacktes Basilikum
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. In zwei Töpfen Wasser mit ausreichend Salz aufsetzen. Den Lauch waschen und putzen, dann halbieren und in Halbringe schneiden (etwa einen halben bis einen Zentimeter dick). Die Tomaten ebenfalls waschen und putzen, dann halbieren oder vierteln – je nachdem, wie groß sie sind. Den Knoblauch schälen und fein hacken.  Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie goldbraun sind. Was für ein herrlicher Duft!

2. Den Lauch in einem Topf kurz angaren – 2-3 Minuten. Abgießen und abtropfen lassen. Die Nudeln nach Packungsanweisung garen, abgießen und beiseite stellen. Olivenöl in eine Pfanne geben und darin den Knoblauch kurz andünsten. Dann den Lauch und den Basilikum hinzugeben und kurz mitdünsten. Dann gebt ihr die Tomaten hinzu, dann die Nudeln – und am Ende die Pinienkerne. Fertig!

Ich hoffe, ich konnte euch zu schneller Feierabendküche inspirieren und wünsche guten Appetit 🙂

Bis September!

Habt es wundervoll,

Alena

Sommerlicher Lachs-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sommerlicher Lachs-Burger mit Gurkensalat

Die Sommerzeit ist vielleicht nicht die klassische Burgerzeit, aber ich habe euch heute trotzdem einen mitgebracht: einen Lachs-Burger! Der ist herrlich sommerlich und warum das so ist, erzähle ich euch jetzt.

Sommerlicher Lachs-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sommerlicher Lachs-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich kam auf diesen Burger eigentlich hauptsächlich deshalb, weil ich irgendwo einen Burger mit einer Lachs-Frikadelle sah. Außer der Frikadelle war auch noch Gurkensalat auf dem Lachs-Burger. Das flashte mich direkt: Gurkensalat auf einem Lachs-Burger? Das muss die perfekte Kombi sein!

Und weil in Gurkensalat immer viel Dill gehört, schmeckt der Lachs-Burger auch direkt nach Sommer pur. Ich hatte ja hier schonmal von meiner Liebe zu Dill erzählt… Im Hause Wunderbrunnen ist das so das Sommer-Kraut schlechthin.

Sommerlicher Lachs-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Bei Herrn Wunderbrunnen liegt das darin begründet, dass im Garten seiner Großeltern viel Dill wächst. So gab es immer viel Dill überall zu und der Duft des Krauts im Garten war allgegenwärtig. Für mich rührt die Dill-Liebe teils auch daher, teils auch einfach von dem Gurkensalat von Mama Wunderbrunnen. Da war nämlich auch immer Dill drin und es gab ihn viel im Sommer.

Neben Dill finde ich aber auch Basilikum den Inbegriff von sommerlichem Duft! Lustig, oder? Ich finde es immer spannend, wie Gerüche Assoziationen hervorrufen. Basilikum ist jedoch kein Bestandteil des heutigen Rezepts, sondern Dill. Daneben sorgt Zitrone für frische, sowohl im Gurkensalat als auch in der Marinade des Lachses.

Ich würde gerne sagen können, dass die Burger-Brötchen ein Rezept von mir sind, aber das wäre schlicht nicht die Wahrheit. Das Rezept stammt von Steph, die den großartigen Blog Kuriositätenladen führt und dort unglaublich tolle Rezepte im Portfolio hat. Schaut mal vorbei, ein Besuch lohnt sich!

Sommerlicher Lachs-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sommerlicher Lachs-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Jedenfalls hat sie das beste Rezept für Burgerbrötchen. Das kann ich sagen, weil wir schon einige durch haben, Herr Wunderbrunnen und ich. Das perfekte Burgerbrötchen ist für uns saftig, ein bisschen süß, und auf gar keinen Fall trocken. Ein bisschen wie ein Brioche! Und genau das sind Stephs Burgerbrötchen: Brioche Burger Buns

Wir haben die jetzt schon so oft gebacken, sie gelingen immer und schmecken einfach zum Niederknien. Und das Beste: Man kann sie einfrieren. So hat man zwar einmal ein bisschen Arbeit mit dem Backen, aber dann erstmal einen kleinen Vorrat. Man kann die Größe der Brötchen je nach Geschmack anpassen, aber wir machen meistens die angegebenen acht Stück und sind damit bisher sehr gut gefahren.

Und wie ihr die Buns lecker zu einem Lachs-Burger macht – das verrate ich euch nun!

Lachs-Burger mit Gurkensalat

Sommerlicher Lachs-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • Burgerbrötchen à la Steph (Brioche Burger Buns)
  • pro Burger ca. 150 g frisches Lachsfilet (kann auch etwas mehr sein)
  • eine Handvoll Blätter frischen Spinat
  • eine Avocado
  • etwas Frischkäse
  • Salz, Pfeffer und Olivenöl
  • ein Bund Dill
  • eine Zitrone (Bio-Qualität)

Für den Gurkensalat:

  • 1 Gurke
  • 1 EL Essig
  • 2 EL Creme fraîche
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 TL Honig

Sommerlicher Lachs-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zubereitung

1. Den Lachs waschen und die Haut entfernen. In eine Schale legen und mit Olivenöl übergießen. Den Dill ebenfalls waschen und hacken und die Hälfte über dem Lachs verteilen. Die Zitrone waschen und zwei Scheiben abschneiden, diese auf den Lachs legen. Die Schüssel abdecken und in den Kühlschrank stellen.

2. In der Zwischenzeit nun die Gurke waschen, längs halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Dann auf einer Reibe in Scheiben hobeln – die sollten nicht zu dünn sein. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. In einer Schüssel den Essig, Creme fraîche, Zitronensaft, Honig und den restlichen Dill gut miteinander verrühren. Die Gurkenscheiben hinzugeben, salzen und pfeffern und gut vermengen. Bei Bedarf noch etwas Honig oder Zitronensaft hinzugeben. Ebenfalls beiseite stellen.

3. Für die Creme die Avocado mit einer Gabel zerdrücken und mit etwas Frischkäse vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Spinat waschen und trocken schleudern. Nun alle vorbereiteten Sachen aus dem Kühlschrank holen. Die Brötchen aufschneiden und kurz auf dem Toaster anrösten, dann matschen sie nicht so schnell durch.

4. Ein kleines bisschen Öl in einer Pfanne erhitzen und das Lachsfilet darin anbraten. Während es brät, die Burgerbrötchen-Hälften mit der Creme bestreichen. Auf die Unterhälfte kommt etwas Spinat, darauf der Lachs, wenn er fertig ist und darauf dann etwas von dem Gurkensalat. Den Rest esst ihr einfach dazu 🙂 Den Lachs-Burger zuklappen und genießen!

Sommerlicher Lachs-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wünsche euch ein herrliches Sommer-Wochenende!

Habt es wundervoll,

Alena

Salsa-Dip und Popcorn - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ultimative Snack-Liebe: Salsa-Dip und zweierlei Popcorn

Alle Welt ist im WM-Fieber – geht es euch auch so? Ich bin ja eigentlich kein großer Fußball-Gucker, aber zur WM bin ich wirklich voll dabei. Natürlich auch zum Finale am Sonntag! Und damit wir alle was Leckeres zum Snacken haben, gibts heute gleich zwei Rezepte: für selbstgemachten Salsa-Dip und zweierlei Popcorn. Seid ihr bereit?

Salsa-Dip und Popcorn - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Natürlich kann man diese leckeren Knabbereien auch zu jeder anderen Gelegenheit verputzen. Zum Film-Abend beispielsweise. Oder zum Serien-Marathon. Oder einfach auch nur so 😉 Dazu schmeckt übrigens ein sommerlich-frischer Aperol Spritz. Aber auch der schmeckt einfach nur so 😉

Das Rezept für den Salsa-Dip ist herrlich einfach, ihr müsst nur ein bisschen Zeit zum köcheln einplanen. Ansonsten ist es nur schnippeln, zusammenrühren und abfüllen. Beim abfüllen mache ich es wie mit Marmelade – ich nehme saubere, sterilisierte Gläser und verschließe diese sofort nach dem Abfüllen. 

Salsa-Dip und Popcorn - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Salsa-Dip und Popcorn - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf diese Weise hält sich die Salsa sehr lange und man hat immer etwas im Haus. Warum sich die Salsa so gut hält, weiß ich leider nicht – ich vermute, es liegt am Zucker. Denn die Salsa ist zwar auch würzig, aber das Geheimnis zu ihrem leckeren fruchtigen Geschmack ist Zucker. Lasst euch also bitte nicht abschrecken, wenn ihr auf die Zutaten-Liste schaut 😀 

Wir essen dazu am liebsten Tortilla-Chips. Die kann man noch etwas aufpimpen wenn man will, und überbackt sie einfach kurz mit etwas geriebenen Käse. Ein Knabber-Traum 🙂 

Salsa-Dip und Popcorn - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Salsa-Dip und Popcorn - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Salsa-Dip und Popcorn - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Popcorn geht auch sehr schnell. Seid ihr eher Team süß oder salzig? Ich mag es ja am liebsten süß. Aber wenn wir es zuhause selber machen, esse ich auch gerne das leicht gebutterte und gesalzene Popcorn, das Herr Wunderbrunnen macht. Der Clou: es schmeckt fast noch besser, wenn man es in Kombination mit dem Karamell-Popcorn isst 😀

Ihr seht, es ist wie immer erlaubt, was gefällt! Ich verrate euch jetzt beide Rezepte und ihr könnt mir gerne in den Kommentaren verraten: seid ihr Team süß oder salzig? Und vor allem: Frankreich oder Kroatien?

Salsa-Dip

Salsa-Dip und Popcorn - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 2 rote Paprika
  • 2 grüne Paprika
  • zwei kleine Dosen ganze Tomaten
  • fünf mittelgroße Zwiebeln
  • Saft einer Zitrone
  • 1 TL Sambal Olek
  • Salz und Pfeffer
  • Zucker
  • Olivenöl

Zubereitung

1. Das Gemüse in Würfel schneiden. Alles in einen Topf geben und in etwas Olivenöl anschwitzen. In der Zwischenzeit die Tomaten in der Dose mit einem Messer grob zerkleinern. Das Gemüse würzen und die Tomaten mit dem Saft und einem kleinen Schluck Wasser dazu gießen. Den Zitronensaft dazugeben, einen TL Sambal Olek (oder mehr, ganz nach Geschmack), 4 EL Zucker und dann etwa eine bis eineinhalb Stunden köcheln lassen.

2. Ausreichend Gläser ausspülen und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad etwa 20 Minuten sterilisieren. Die Salsa abschmecken und nach Belieben noch würzen oder etwas Zucker hinzufügen. In die sterilisierten Gläser füllen und sofort verschließen.

Zweierlei Popcorn

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Zutaten

  • Popcorn-Mais
  • Sonnenblumenöl
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • 1-2 EL Zucker
  • ein Schluck Wasser

Zubereitung

1. In einem großen bzw. hohen Topf den Boden mit Öl bedecken. Warm werden lassen und dann das Popcorn darauf geben. Den Deckel zumachen, das typische Ploppen abwarten und die Hitze etwas reduzieren. Wenn das Ploppen etwas weniger wird, könnt ihr die Herdplatte ausschalten. Das Popcorn auf zwei Schüsseln aufteilen.

2. In einem kleinen Topf etwas Butter schmelzen lassen und dann über das Popcorn geben, dabei gleichzeitig das Popcorn verrühren. Etwas Salz dazugeben, verrühren – fertig ist das Salz-Popcorn!

3. Für das Karamell: 2 EL Zucker mit einem kleinen Schluck Wasser auf die Herdplatte setzen und bei nicht ganz hoher Hitze schmelzen lassen. Wenn es anfängt zu kochen, die Hitze etwas reduzieren. Wenn die Masse nicht mehr schäumt und leicht gebräunt ist, ist sie fertig – nun schnell auf dem Popcorn verteilen, dabei immer wieder (am besten gleichzeitig) verrühren, sodass sich alles gleichmäßig verteilt. Fertig!

Salsa-Dip und Popcorn - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Salsa-Dip und Popcorn - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wünsche euch fröhliches Snacken – viel Spaß 🙂

Habt es wundervoll,

Alena

Erdnussnudeln mit knusprigem Halloumi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdnussnudeln mit knusprigem Halloumi

So ihr Lieben. Anlässlich meines heutigen Rezepts für Erdnussnudeln müssen wir uns unterhalten. Und zwar über ein ernstes Thema: Zubereitungszeiten in Rezepten.

Erdnussnudeln mit knusprigem Halloumi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich weiß nicht, ob es euch aufgefallen ist, aber ich schreibe euch zwar (manchmal) auf, für wie viele Personen bzw. Portionen meine Rezepte gedacht sind, aber nie etwas zur Zubereitungszeit. Gut, die Portionen-Angabe ist natürlich höchst subjektiv geprägt. Schließlich essen wir immer alles zu zweit, aber wir essen selten wirklich alles auf. Man kann also nicht wirklich von Portionsangaben sprechen. Vielmehr müsste über jedem Rezept stehen: Reicht für ein Abendessen für Herrn und Frau Wunderbrunnen.

Aber darum soll es heute gar nicht gehen. Heute geht es um das Thema Zubereitungszeit. Auch ein höchst subjektives Thema. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht. Für mich ist kochen etwas Schönes, fast schon Meditatives. Gut, manchmal artet es auch in Hektik aus – bei mir meistens dann, wenn ich nicht alles vorbereitet habe bzw. dachte, ich könnte das Gemüse schneiden, während die Nudeln kochen. Das klappt nicht immer. Ist aber auch kein Drama, denn bisher hat immer alles geklappt.

Erdnussnudeln mit knusprigem Halloumi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

Ich bzw. wir nehmen uns für das abendliche Kochen immer Zeit. Manchmal darf es gerne schnell gehen, aber selbst für die schnellen Gerichte brauchen wir immer mindestens eine halbe Stunde. Zehn Minuten dauern höchstens die klassischen Nudeln Bolognese, wenn wir unsere frisch gekocht eingefrorene Bolognese nehmen. Alles, was mit Gemüse schnippeln zusammenhängt, dauert länger.

Ich finde das auch gar nicht schlimm, denn wie gesagt – my kind of meditation. Gemüse schnippeln ist schön! Nun scheint das aber nicht die gängige Meinung zu sein. Warum?

Erdnussnudeln mit knusprigem Halloumi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdnussnudeln mit knusprigem Halloumi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Weil ich bei meinen häufigen Streifzügen durchs Internet und Seiten wie Pinterest oder andere Rezeptseiten oft auf etwas stoße, das mich verwirrt: Aussagen wie “30 Rezepte für unter 30 Minuten” oder “20-Minute-Dinner Ideas” – oder so in der Art. Und da werde ich jedes Mal stutzig. Das soll gehen? Ernsthaft?

Eines Tages stieß ich dann auf ein Rezept, das sich “Better than takeout 20 minute peanut noodels with sesame halloumi” nannte. Es stammt vom Blog Halfbaked Harvest, den ich euch übrigens uneingeschränkt empfehlen kann. Die Rezepte dort sind to die for und die Fotos ein absoluter Traum!

Erdnussnudeln mit knusprigem Halloumi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdnussnudeln mit knusprigem Halloumi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber zurück zu dem Rezept. Die Entdeckung fiel etwa in die Zeit meiner neuentdeckten Erdnussliebe. Ich musste es also direkt ausprobieren! Und was soll ich sagen?

Es hat länger als 20 Minuten gedauert. Ist das nicht traurig? Ok, so schlimm ist es gar nicht, denn das Rezept ist unglaublich toll und lecker. Aber trotzdem! Warum kriege ich es nicht in 20 Minuten hin?

Die Lösung ist ziemlich einfach: In der Zutatenliste stehen Dinge wie “Paprika, gewürfelt” oder “Lauchzwiebeln, in Ringe geschnitten”. Na, merkt ihr was? Natürlich dauert das Gericht nichtmal ganz 20 Minuten, wenn ich alle vorbereiteten und fertig geschnippelten Zutaten zusammenwerfen muss 😀 Hurra, ich bin also doch nicht unnormal, was die Gemüse-Schneide-Zeit angeht 😉

Erdnussnudeln mit knusprigem Halloumi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdnussnudeln mit knusprigem Halloumi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Also liebe Leute: Lasst euch nicht von solchen Zubereitungszeiten in die Irre führen. Vorbereitung dauert beim Kochen immer etwas und das ist auch völlig normal und in Ordnung. Das Rezept für die Erdnussnudeln beinhaltet tatsächlich etwas Geschnippel, aber ihr werdet mit einem herrlich würzigen, herzhaften Essen belohnt. Die Erdnuss-Soße ist so so gut und harmoniert noch viel besser mit den Nudeln und dem knackigen Gemüse. Paprika, Möhre und Edamame. Mmmmmh!

Hinzu kommt noch knusprig gebratener Halloumi – den ich immer ziemlich lustig finde, weil er beim Kauen an den Zähnen quietscht. Aber knusprig gebraten und mit geröstetem Sesam merkt man das gar nicht 😉

So, nun habe ich genug zum Thema Zubereitungszeit gesagt und werde euch das Rezept verraten. Ich habe es natürlich wieder abgeändert, wie das immer so ist… ich finde es so genau richtig. Probiert es unbedingt aus und erzählt mir, wie es euch gefällt – und wie lange ihr dafür gebraucht habt, hihi 😉

Erdnussnudeln mit knusprigem Halloumi

Erdnussnudeln mit knusprigem Halloumi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 112 g Asia-Nudeln
  • 1 Packung Halloumi
  • eine rote Paprika
  • 2-3 Möhren
  • eine reife Mango oder 300 g TK-Mango
  • 120 g TK-Edamame (bzw. nach Geschmack – ich mag immer lieber mehr ;))
  • 4 EL Erdnussbutter (stückig)
  • 2 EL Sojasoße (hell)
  • 2 EL Sojasoße (dunkel)
  • 2 EL Sesamöl
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Thai-Curry-Paste
  • ein Stückchen Ingwer (daumengroß)
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Sesam

Zubereitung

1. Die Nudeln mit kochendem Wasser übergießen und dann nach Packungsanweisung garen bzw. garziehen lassen. Abtropfen lassen und beiseite stellen. Die Edamame mit kochendem Wasser übergießen und etwa eine Minute köcheln. Sie sind schnell gar. Nun gehts ans Schnippeln: Der Halloumi wird gewürfelt und ebenfalls beiseite gestellt. Die Paprika halbieren, entkernen, waschen, dann quer halbieren und in feine Streifen schneiden. Möhren schälen und ebenfalls in feine Streifen schneiden. Wenn ihr eine frische Mango habt (die unbedingt reif sein sollte und möglichst weich), dann ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Bei TK-Mango schneidet ihr die Würfel noch ein bisschen klein.

2. Den Ingwer und den Knoblauch fein hacken. Nun gebt ihr beides mit der Erdnussbutter, den Sojasoßen, dem Sesamöl, dem Honig und der Thai-Curry-Paste in ein hohes Gefäß und püriert alles gut durch. Dann gebt ihr etwa 75-100 ml Wasser dazu – die Soße sollte eine sämige Konsistenz bekommen.

3. Nun erhitzt ihr in zwei Pfannen etwas Öl. In der einen bratet ihr die Möhre und Paprika kurz an. In der Zwischenzeit bestreut ihr den Halloumi mit Sesam und gebt ihn ebenfalls in eine Pfanne. Dann einfach braten, bis er goldbraun ist. Währenddessen gebt ihr die Mango, Edamame und die Nudeln zu dem Gemüse, rührt gut durch und verteilt dann die Soße darüber. Ebenfalls gut verrühren und dann sollte der Halloumi bald fertig sein. Serviert am besten die Nudeln getrennt vom Halloumi, weil der in der Pfanne mit der Soße sonst matschig wird 😉 Also: Nudeln in eine Schüssel und dann den Halloumi als Topping. Enjoy!

Was sind eure Erfahrungen mit Zubereitungszeiten? Schaut ihr da überhaupt drauf? 😉

Habt es wundervoll,

Alena

Zitronen-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zitronen-Ravioli – so schmeckt der Sommer!

Sommerliche Nudeln! Das geht nicht, sagt ihr? Geht wohl – mit diesen frischen und gleichzeitig herzhaften Zitronen-Ravioli! In einer beschwipsten Tomaten-Soße. Zum Reinlegen gut, versprochen!

Zitronen-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zitronen-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich sehe gerade, dass die Zitronen-Ravioli schon das dritte Ravioli-Rezept auf diesem Blog sind. Ist. Sind? Egal. Sie sind die dritte Ravioli-Variante hier bei mir 😉 Den Anfang hatten die Kürbis-Ravioli mit Salbeibutter gemacht, es folgten vor ein paar Monaten die Pastinaken-Spinat-Ravioli mit Bacon-Soße.

Tja, ich kann mir nicht helfen – ich liebe einfach gefüllte Nudeln! Die Zitronen-Ravioli haben aber im Gegensatz zu den Kolleginnen hier auf dem Blog einen Vorteil: Sie sind herrlich sommerlich leicht. Gut, in der Füllung ist immer noch Vollfett-Ricotta drin, aber dafür auch Zitronenabrieb und die Soße ist tomatig, fruchtig und leicht. Somit sind die Zitronen-Ravioli Sommer pur!

Ich muss euch etwas gestehen. Es gibt ein Rezept im Hause Wunderbrunnen, das es niemals hier auf dem Blog zu sehen geben wird. Es handelt sich dabei um selbstgemachte Tortellini mit einer Spinat-Füllung und einer Schinken-Sahne-Soße. Dieses Essen ist absolut hands down und für immer mein Lieblingsgericht. Herr Wunderbrunnen und ich haben es irgendwann mal zusammen gemacht und sind ihm verfallen. Über die Jahre haben wir es immer weiter modifiziert und sind mittlerweile an einem Punkt, wo es (unserer Meinung nach) absolut perfekt ist.

Zitronen-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zitronen-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Tortellini sind einfach so so lecker – was natürlich auch daran liegt, dass sie mit extrem viel Liebe gemacht sind. Tortellini muss man im Gegensatz zu Ravioli nämlich noch falten und so sind sie noch etwas aufwendiger als Ravioli. Wir machen uns die Mühe trotzdem gerne 🙂

Nun ist es so, dass die klassischen Tortellini unglaublich herzhaft und lecker sind, aber für den Sommer eigentlich gar nicht so gut passen. Also natürlich sind sie so lecker, dass man sie immer essen kann, aber manchmal darf es gerne etwas weniger sahnig sein. Da kommen die frischen Zitronen-Ravioli richtig gut!

Die Wodka-Tomaten-Soße ist herrlich tomatig – ich weiß gar nicht, wo ich das Ursprungs-Rezept mal entdeckt habe. Der oder die Verfasserin wusste nicht, warum die Soße so lecker wird, aber es liegt wohl am Wodka. Was auch immer der mit den Tomaten macht 😉 Jedenfalls habe ich auch diese Soße im Laufe der Zeit abgewandelt und modifiziert. Sie passt übrigens auch ganz hervorragend zu anderen Nudeln! Und die Zutaten hat man meistens immer im Haus.

Zitronen-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zitronen-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wir machen die Zitronen-Ravioli auf jeden Fall gerne im Sommer, denn sie schmecken sowohl drinnen als auch auf dem Balkon. An einem lauen Sommerabend. Eventuell mit einem Glas gekühltem Weißwein oder einem Aperol Spritz, der sich schon auf die BIlder geschmuggelt hat 🙂 Kann ich nur empfehlen!

Geht es euch auch so? Manche Menschen können ja bestimmte Gerichte nicht im Sommer essen. Ich bin zum Beispiel kein Freund von Suppe im Sommer, aber Mama Wunderbrunnen kann die zu jeder Jahreszeit essen. Dafür kann ich immer und ständig Eis essen, Sommer wie Winter. Kein Problem 😀

Zitronen-Ravioli mit Wodka-Tomaten-Soße

Zitronen-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

Für den Nudelteig:

  • 2 Eier
  • 200 g Hartweizengrieß
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz

Für die Füllung

  • 250 g Ricotta
  • 1 Ei
  • 50 g Parmesan
  • Salz und Pfeffer
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone
  • 2-3 EL Semmelbrösel

Für die Soße

  • Schluck Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Dose stückige Tomaten (450 g)
  • 4 cl Wodka

Zitronen-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zubereitung

1. Für den Nudelteig den Hartweizengrieß in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. In diese Mulde hinein die Eier und das Öl geben und salzen. Die Eier mit einer Gabel “kaputtstechen” und mit dem Grieß vermengen. Wenn der Teig fest wird, mit den Händen verkneten und zu einer glatten Kugel formen. Bei zu klebrigem Teig einfach etwas Mehl dazugeben (das hängt von der Größe der Eier ab). Für ca. eine Stunde in den Kühlschrank legen.

2. Für die Füllung einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben, verrühren und abschmecken. Beiseite stellen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln, ebenso die Knoblauchzehe. Beides in einem Topf in etwas Öl kurz anschwitzen, dann die Tomaten dazugeben und aufkochen. Dann den Wodka dazugeben und ganz leise köcheln lassen, während ihr die Nudeln macht. Salzen und pfeffern.

3. Für die Nudeln: Den Nudelteig ausrollen und mit einer Ravioliform (ich habe eine, die etwa SO aussieht) ausstechen. Ihr könnt aber auch einfach runde Formen ausstechen und nach dem Zusammenklappen die Ränder mit einer Gabel zusammendrücken. Dann mit zwei Teelöffeln die Füllung portionieren und mittig auf die Teig-Kreise setzen, zusammenfalten und den Rand zusammendrücken. Wenn ihr damit fertig seid, setzt ihr einen großen Topf mit Wasser auf. Wenn es kocht, salzen und die Nudeln hineingeben. Nun garen lassen, bis sie oben schwimmen. Die Soße nochmal abschmecken und dann mit den Nudeln servieren. Guten Appetit!

Ich wünsche euch ein sonniges, sommerliches Wochenende!

Habt es wundervoll,

Alena

Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Frühlingshafte Gemüse-Bowl mit Lachs

Heute wird es frühlingshaft: Ich habe euch eine Gemüse-Bowl mit Lachs mitgebracht! Mögt ihr Bowls auch so sehr? Dann ist das Rezept heute ganz sicher was für euch. Es schmeckt übrigens auch ohne Lachs 😉

Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dieses Rezept habe ich schon vor einer kleinen Weile zubereitet. Ich hatte einen sturmfreien Abend und große Lust auf eine Bowl mit viel Gemüse. Der Nachteil: Wenn man alleine ist, kriegt man niemals einen ganzen Blumenkohl aufgegessen. Zumindest nicht, wenn es noch mehr dazu gibt.

Aber ich fand zufällig eine Packung im Laden, in der ein kleiner Blumenkohl und ein kleiner Brokkoli drin steckte. Die musste ich haben! Ich hatte am Ende trotzdem noch Reste, aber insgesamt reichten die Zutaten für mein Essen an zwei Tagen – so gefällt mir das! Passt die Mengen im Rezept einfach euren Bedürfnissen bzw. eurem Hunger an und werdet kreativ. Statt Feta könnt ihr auch Halloumi oder auch Tofu nehmen, anstelle von Lachs schmeckt sicher auch Hühnchen super – oder ihr lasst jegliche Art von Fleisch weg. Als Topping schmecken auch Nüsse oder Kerne gut!

Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das gefällt mir so gut an Bowls: Man kann alles variieren und auch dem Saisonkalender anpassen. Außerdem verwendet man meistens frische und gesunde Zutaten und was kann es Besseres geben, als ein unkompliziertes und leckeres Gericht, das auch noch gute Sachen enthält?

In den Fotos seht ihr übrigens auch noch einen Hinweis darauf, dass das Rezept schon ein bisschen “älter” ist: die traumhaften Tulpen! Es sind Freiland-Tulpen, die es mittlerweile so gar nicht mehr gibt. Mama Wunderbrunnen brachte sie mir vom Ise-Markt in Hamburg (aka dem schönsten Wochenmarkt ever!) mit und ich war direkt verliebt. Die Blüten öffneten sich sehr langsam und veränderten gefühlt jeden Tag ihre Farbschattierung – einfach nur ein Traum!

Ich musste diese Traum-Blumen also einfach mit aufs Bild bringen, auch wenn ich wusste, dass ich das Rezept erst verbloggen würde, wenn die Tulpenzeit sich wieder dem Ende zuneigt. Da ich mich aber so sehr daran erfreut habe, wollte ich sie trotzdem gerne zeigen 🙂

Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die anderen Blumen, rosa und pinke Pfingstrosen, kamen ebenfalls von Mama Wunderbrunnen. Sie standen auf unserem Esstisch, als ich mit Herrn Wunderbrunnen aus einem schönen Kurz-Urlaub in Aarhus zurückkamen. Sie verhielten sich ähnlich wie die Tulpen – die Farbe blieb zwar gleich, aber sie öffneten sich jeden Tag etwas mehr und sahen gefühlt jeden Tag schöner aus.

Hachja… ich liebe Blumen einfach! Aber ich liebe auch Essen und finde, dass die Kombi sich auf Fotos immer sehr gut macht. Damit ihr nun auch die tolle Bowl machen könnt, schreibe ich euch nun das Rezept auf:

Gemüse-Bowl mit Lachs

Gemüse-Bowl mit Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 100 g Blattspinat
  • ein kleiner Brokkoli
  • ein kleiner Blumenkohl
  • eine kleine Süßkartoffel
  • eine Handvoll Champignons
  • eine rote und gelbe geröstete Paprika
  • 1 Avocado
  • 50 g getrocknete Kichererbsen
  • 1 EL Tahini
  • 100-150 g Joghurt
  • Olivenöl
  • Zitrone
  • ein Stück Lachs
  • Feta nach Belieben

Zubereitung

1. Einen Abend vorher die Kichererbsen in einer Schüssel mit viel Wasser einweichen. Am nächsten Tag in ein Sieb geben und gut abspülen. In einem Topf mit kochendem Salzwasser etwa 30 Minuten kochen bzw. bis die Kichererbsen gar sind. Abgießen und abkühlen lassen. Dann mit dem Joghurt, Salz und Pfeffer, Tahini, einem Schluck Olivenöl und einem Spritzer Zitronensaft zu einer Hummus-Creme pürieren. Sie darf für die Bowl gerne etwas flüssiger sein, da sie hier als Dressing verwendet werden soll.

2. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Süßkartoffel schälen und in kleine Würfeln schneiden. Mit Olivenöl sowie Salz, Pfeffer, Kurkuma und Kreuzkümmel würzen und in eine Auflaufform geben. In den Ofen schieben und den Timer auf 10 Minuten stellen. In der Zwischenzeit die Kohlköpfe in kleine Röschen zerteilen und diese ebenfalls in eine Auflaufform geben. Mit Olivenöl, Salz und Pfeffer umhüllen. Wenn die Süßkartoffeln 10 Minuten im Ofen waren, die Kohlstücke hineingeben und alles (auch die Süßkartoffeln) nochmal etwa 15 Minuten garen. (Die Garzeiten können abweichen, ich nehme meinen Ofen als Referenz!)

3. Während alles backt, den Spinat waschen, trocken schleudern und eure Bowls damit auslegen. Den Lachs häuten und in Würfel schneiden. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Auch die Avocado schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Die Paprika ebenfalls in Stücke schneiden. Wer keine geröstete hat, kann auch frische nehmen – wie man Paprika röstet, habe ich euch in diesem Beitrag aufgeschrieben. Den Lachs in etwas Olivenöl in einer Pfanne braten, dabei mit Salz und Pfeffer würzen – alternativ könnt ihr ihn auch im Ofen bei den anderen Sachen mitgaren. Dafür einfach in Alufolie legen, Olivenöl und ein paar Zitronenscheiben dazu, Folie zufalten und etwa 15 bis 17 Minuten backen. Die Champignons ebenfalls in etwas Olivenöl kurz braten, mit Salz, Pfeffer und Petersilie würzen.

4. Wenn alles gar ist, geht es an den spaßigen Teil: Alle Zutaten gleichmäßig auf die Bowls verteilen. Mit dem Hummus-Dressing beträufeln und Feta-Käse nach Belieben darüber zerbröseln. Ab damit auf den Balkon oder das Sofa und genießen!

Hach, ich liebe Bowls. Was meint ihr dazu – lecker oder viel zu viel Geschnippel?

Habt es wundervoll,

Alena

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarberkompott [Werbung]

Let‘s have breakfast! Steht ihr auch so auf Frühstück? Dann habe ich heute die perfekte Hafer-Frühstücks-Bowl für euch, mit der ihr super in den Tag starten könnt! 

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Rezept für diese Hafer-Frühstücks-Bowl hat übrigens einen Grund: die 3. Blogger-Meisterschaft der Initiative Hafer Die Alleskörner zum Thema Bowls! (Deshalb auch als Werbung markiert – bezahlt hab ich die Produkte allerdings alle selbst. Transparenz und so 😉 Wer sich erinnert – letztes Jahr habe ich da auch schon mitgemacht, und zwar mit diesem Rezept: Hafer-Bohnen-Falafel mit Gemüsequark

Gewonnen habe ich nichts, aber ich hatte einen so großen Spaß dabei, dass ich ohne zu zögern zugesagt habe, als ich gefragt wurde, ob ich wieder mitmachen möchte. Ich finde nämlich, dass Hafer unglaublich lecker ist und man damit so viel machen kann! Außerdem beschäftigt man sich dann auch mal mit Hafer-Produkten, die man sonst vielleicht nicht so häufig verwendet – wie im letzen Jahr die Hafergrütze.

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dieses Jahr ist das Thema nun also Bowls. Es könnte nicht besser passen – denn ich liebe Bowls! Ob Buddha Bowls oder Poké Bowls – oder eine einfache Bowl mit Porridge zum Frühstück. Ok, meine Frühstück-Bowls entsprechen selten den klassischen Bowl-Kriterien, denn eigentlich sollen die einzelnen Bestandteile nicht vermengt sein. Ich mag aber immer gerne meinen Joghurt schon mit dem Müsli verrühren. Das Ganze wird mit Früchten getoppt – frisch, getrocknet oder tiefgefroren spielt dabei keine Rolle 😉

Doch für den Wettbewerb wollte ich dann doch etwas mehr auffahren. Dass ich eine Bowl mit Porridge machen würde, war schnell klar. Eigentlich wollte ich nämlich Grütze verwenden, aber dann quoll diese so unglaublich langsam auf, dass ich ins Grübeln geriet. Ich finde nämlich, dass so ein Frühstück nicht zu lange dauern darf in der Zubereitung! Und wenn die Grütze nach zehn Minuten quellen noch hart ist, dann ist bei mir vorbei 😀

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich stellte sie also beiseite, denn sie war mir auch eigentlich ein bisschen zu süß geworden. Gut, dachte ich mir, es darf gerne schneller gehen. Also Porridge. Das ist so lecker, vielfältig und passt überall zu. Außerdem sah die mit Zimt gewürzte Grütze auch nicht besonders appetitlich aus 😉 Ich habe sie aber am nächsten Tag mit Joghurt verrührt zum Frühstück gegessen – da war sie genug aufgequollen und durch den Joghurt verflog auch die Süße etwas…

Aber zurück zu meiner Hafer-Frühstücks-Bowl! Da die Saison in vollem Gange ist, wollte ich etwas mit Rhabarber machen, einen Vanille-Quark dazu selbermachen – und ganz viele Toppings besorgen. Ich finde nämlich, dass Toppings etwas ganz Großartiges sind. Sie machen jede scheinbar schnöde Bowl besonders, sind unglaublich vielseitig kombinierbar und ganz nach Geschmack einsetzbar.

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Also besorgte ich getrocknete Mango und Ananas, gepufften Quinoa und Mandelmus. Das hatte ich schon eine ganze Weile mal ausprobieren wollen! Ich bin ein großer Fan davon und musste nach dem ersten Probieren an mich halten, nicht das Glas auszulöffeln. Es passt auf jeden Fall perfekt zu der Bowl!

Da ich aber zu den ganzen leckeren Sachen auch noch etwas mit Crunch haben wollte, wurde ich nochmal kreativ. Selbstgemachte Haferstreusel, das wäre es doch! War es auch, und ganz einfach selbst gemacht. Da es hier um Frühstück geht, habe ich sie mit Kokosöl und etwas Ahornsirup gemacht – wobei ich natürlich finde, dass absolut nichts über klassische Streusel mit Butter geht! Aber zum Frühstück wäre das vielleicht eeetwas extrem 😉

Und nun überlasse ich dem Rezept die Bühne und erzähle euch, wie ich sie gemacht habe!

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarberkompott 

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

für das Porridge

  • 50 g zarte Haferflocken
  • 140 ml Mandelmilch (evtl. ist etwas mehr nötig)
  • zwei gute Prisen Kurkuma
  • einen TL Ahornsirup
  • Prise Salz

für die Streusel

  • 50 g grobe Haferflocken
  • 50 g gehobelte Mandelblätter
  • 1,5 EL Ahornsirup
  • 1 EL Kokosöl

für das Kompott:

  • 150 g Rhabarber
  • 100 g Himbeeren
  • 1 EL Zucker (bzw. nach Belieben)
  • ein Schluck Wasser
  • evtl. etwas Stärke

für den Vanillequark

  • 250 g Quark
  • 1 EL Mandelmilch
  • 1 TL Ahornsirup

außerdem

  • Gepuffter Quinoa

  • Getrocknete Früchte (Ananas, Mango, Banane o.ä.)

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zubereitung

1. Für die Streusel die Haferflocken mit den Mandeln in eine Pfanne geben und ohne Fett bei mittlerer Hitze kurz leicht anrösten. Dann den Ahornsirup hinzugeben – Vorsicht, wenn die Pfanne  sehr heiß ist, müsst ihr sie eventuell kurz von der Platte nehmen, da der Sirup karamellisiert und leicht anbrennt. Dann das Kokosfett dazugeben und wieder auf den Herd stellen und verrühren, bis sich alles gleichmäßig verbunden hat. Auf ein Stück Backpapier geben und abkühlen lassen.

2. Für das Kompott den Rhabarber schälen und in Stücke schneiden. Mit den Himbeeren und dem Zucker in einen Topf geben und aufkochen. Eventuell muss ein Schluck Wasser dazu, wenn wenig Flüssigkeit austritt. Wenn der Rhabarber weich ist, abschmecken, eventuell nachsüßen. Mit etwas Stärke andicken, damit das Kompott nicht wegläuft 😉 Für den Quark ebenso verfahren.

3. Für das Porridge die Zutaten in einen Topf geben und verrühren, dann kurz heiß werden lassen und verrühren, bis die Haferflocken aufgequollen sind. Auch hier eventuell nachsüßen. Nun kommt der spaßige Teil: Ihr gebt das Porridge in die Schüssel und verteilt ganz nach Lust und Laune auch etwas von dem Kompott und dem Quark. Wenn ihr frische Früchte habt, könnt ihr die ebenfalls dazugeben – Himbeeren und Erdbeeren passen sicher auch gut dazu, ich habe Granatapfelkerne genommen. Im Anschluss bestreut ihr alles mit dem Topping eurer Wahl und vor allem den Haferflocken-Streuseln – und schon habt ihr eine leckere Frühstücks-Bowl!

Hafer-Frühstücks-Bowl mit Rhabarber-Kompott - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kleiner Tipp: Das Kompott und der Quark halten im Kühlschrank ein paar Tage, sodass ihr eigentlich morgens nur noch das Porridge machen müsst. Die restlichen Zutaten werft ihr zusammen und seid good to go! 😉

Was haltet ihr von dieser Bowl? Und was ist euer Lieblings-Frühstück?

Habt es wundervoll,

Alena

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Knusprige Reis-Hühnchen-Pfanne

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht – aber ich bin bereit für Frühling! Deswegen gibts heute neben einer bunten Reis-Hühnchen-Pfanne auch ein paar frühlingshafte Deko-Impressionen aus dem Hause Wunderbrunnen.

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Vor ziemlich genau vier Wochen sind wir umgezogen. Das ist nicht lange her, aber wir haben viel Zeit investiert und so kann ich sagen, dass die Wohnung jetzt schon ganz vorzeigbar ist. Natürlich gibt es noch die eine oder andere Chaos-Ecke und Bilder hängen auch noch keine. 

Dafür sind Vorhänge und Lampen angebracht und ein paar fröhliche Blumen und Osterboten habe ich auch schon verteilt. Der „Feinschliff“, unter den für mich dekorieren und Bilder aufhängen fällt, macht aber auch immer Spaß! 

Die ersten Wochen, die wir frisch eingezogen hier im Norden verbrachten, waren vom Wetter her ein absoluter Traum. Es war knackig kalt, die Sonne strahlte vom blauen Himmel. Was will man mehr? Tja, so langsam – Frühling! Oder wie geht es euch? Ich habe kein Problem mit Kälte. Vor allem, wenn dabei die Sonne scheint. Lieber Minusgrade und Sonne als 12 Grad und Regen. 

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber so langsam wäre Frühling schön. Mildere Tage, die Wintersachen in den Sommerschlaf schicken – ja, das wäre was! Aber man kann es sich nicht aussuchen, also lieber das Beste draus machen.

Unser Rezept für die Reis-Hühnchen-Pfanne passt vielleicht ganz gut in diese Übergangszeit. Sie ist herzhaft und würzig, gleichzeitig bunt und mit viel Gemüse. Ihr müsst etwas Zeit zum Schnippeln einplanen, ansonsten geht sie recht schnell. 

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich kann euch für dieses Rezept keine Portionsangabe machen, denn es ist einfach IMMER viel. Zu zweit essen wir das zwei Tage, neulich haben wir es aber auch zu viert gegessen und hatten immer noch eine Portion übrig. Es bauscht sich einfach auf 😉 Ist aber gut, denn es schmeckt auch aufgewärmt  ausgezeichnet!

Das Hühnchen müsst ihr übrigens nicht so frittieren, wie ich es geschrieben habe. Man kann es auch ganz normal braten – aber mit dem Sesam-Stärke-Teig wird es extra knusprig und bei dem Wetter kann man etwas Knuspern gut gebrauchen. Variiert also ruhig so, wie ihr es mögt. Und hier ist das Rezept:

Reis-Hühnchen-Pfanne

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 125g Reis
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 4 kleine Möhren
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 250-300g Erbsen
  • 3 Eier
  • 1 Hähnchenbrust
  • 75g Sesam
  • 2 EL Wasser
  • 75g Stärke
  • 2 EL Zucker
  • 1,5 EL dunkle Sojasoße
  • 1,5 EL helle Sojasoße
  • 1/2 EL Fischsoße
  • 1 TL Sambal Olek

Zubereitung

1. Den Reis gar kochen und beiseite stellen. Sesam in eine Pfanne ohne Fett geben und unter stetigem Rühren goldbraun rösten. Abkühlen lassen. Die Möhren und Zwiebel schälen. Zwiebel würfeln, die Möhren vierteln und in Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Auch die Hähnchenbrust putzen und ebenfalls in Stücke schneiden. Zwei der Eier verquirlen und beiseite stellen.

2. Das Hühnchen mit der Stärke, Salz und dem Sesam in eine Schüssel geben und verrühren. Nun etwa 2 EL Wasser hinzugeben – bzw. so viel Wasser, bis der Teig die Konsistenz eines Pfannkuchenteigs hat. Lieber erstmal weniger Wasser hinzugeben und ausprobieren. Nun in einer Pfanne ausreichend Öl erhitzen, die Hühnchen-Teig-Menge hineingeben und dabei die Stücke vorsichtig auseinanderzupfen. Das Hühnchen bei hoher Hitze knusprig braten (dauert etwa 8-10 Minuten). Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

3. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Zwiebeln darin 2 Minuten anschwitzen. 2 EL Zucker dazugeben und auflösen lassen. Dann den Reis dazugeben, verrühren und bei etwa 2 Minuten bei hoher Hitze braten. Die Möhren und die Frühlingszwiebeln hinzugeben und verrühren. Nun einen TL Sambal Olek hinzugeben, dann die Sojasoßen und die Fischsoße. Unter Rühren etwa 3 Minuten braten lassen. Die Erbsen hinzugeben und verrühren. In der Zwischenzeit die verquirlten Eier in einer gesonderten Pfanne als Rührei braten. Wenn es fertig ist, das Hühnchen und das Ei zum Rest geben und gut verrühren. Fertig!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und dass bald der Frühling kommt!

Habt es wundervoll,

Alena

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Chili con Carne mit Maisbrot

Brr, das nenne ich mal Winter, was wir die letzten Tage erlebt haben! Passend dazu möchte ich euch heute mein wärmendes Rezept für Chili con Carne mit Maisbrot verraten 😉

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Denn bei Minusgraden, wie wir sie derzeit haben, ist ein Teller heißes Essen genau richtig. Ich finde, man hat bei solchen Temperaturen automatisch mehr Hunger auf etwas heißes. Salat würde ich im Winter höchstens als Mittagssnack essen, aber zur Hauptmahlzeit muss es warm sein. Und so ein dampfender Eintopf… mmmh. Das ist zu gut!

Mein heutiges Rezept für Chili ist eigentlich nur die Beilage für den heimlichen Star des Gerichts: Das Maisbrot! Ich kannte Maisbrot selber nicht, bis ich ein Jahr in den USA verbrachte und während meiner Zeit dort auch einiges an kulinarischen Neuentdeckungen machte. Einige davon waren großartig (Thanksgiving Dinners, Nacho Salad, Peppermint Mocha), einige eher weniger (Root Beer, Kuchen mit Frosting aus dem Supermarkt).

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber zu den wunderbaren Entdeckungen gehörte auch das sogenannte Corn Bread (auf deutsch Maisbrot). Tatsächlich erinnere ich mich nur daran, es zu Chili con Carne gegessen zu haben, aber ich bin sicher, dass es auch zu anderen Gelegenheiten gegessen wird.

Maisbrot ist eigentlich gar kein richtiges Brot im klassischen Sinne, denn dafür ist es recht süß. Es besteht aus Maisgrieß (im englischen cornmeal) und Weizenmehl, etwas Milch, geschmolzener Butter und einem Ei. Und etwas Zucker, denn die leichte Süße des Gebäcks passt absolut hervorragend zu einem herzhaft-würzigen Gericht wie Chili con Carne.

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Chili lässt sich übrigens gut vorbereiten und auch am nächsten Tag noch essen. Im Prinzip ist es wie mit den meisten Eintöpfen – schmeckt einen Tag später, gut durchgezogen nochmal so gut. Nur das Maisbrot, das muss frisch sein oder zumindest sollte es am zweiten Tag nochmal aufgetoastet werden. Denn warm ist es einfach ein Hochgenuss, die Butter schmilzt darauf und der saftige, goldene Teig schmilzt förmlich im Mund.

Ich gestehe, dass ich manchmal noch ein Stück esse, wenn ich eigentlich schon satt bin und kein Chili mehr mag. Aber wer kann zu warmem Gebäck schon nein sagen? Übrigens gibt es auch für das Chili noch zwei wichtige Zutaten, Toppings eher, die ich in den USA kennengelernt habe. Da wäre einmal geriebener Käse – ob Gouda oder Cheddar ist egal, ich bevorzuge allerdings Gouda. Und dann gehört auch unbedingt noch ein Klacks Schmand auf die Portion Chili oben drauf!

Nachdem ich euch diese wichtigen Tipps gegeben habe, kommt nun das Rezept:

Chili con Carne

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 500 g Rinderhack
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • eine große Dose Tomaten mit Saft (die ganzen, geschälten)
  • 2 Paprika – einmal rot und einmal gelb
  • 1-2 Chilischoten (oder nach Geschmack)
  • Salz und Pfeffer
  • Paprikapulver süß und scharf
  • Kreuzkümmelpulver, Korianderpulver
  • Oregano
  • 3 EL Back-Kakao
  • Prise Zucker
  • eine kleine Dose Kidneybohnen

Zubereitung

1. Die Zwiebel würfeln und gemeinsam mit dem Hackfleisch in Öl anbraten, bis es schön Farbe bekommen hat. Die Knoblauchzehe fein hacken und ebenfalls dazugeben. Die Tomaten aus der Dose nehmen (den Saft behalten!) und in Stücke schneiden. Dann zusammen mit dem Saft zum Hackfleisch geben. Die Chilischoten fein hacken und gemeinsam mit den Gewürzen ebenfalls dazugeben. Die Gewürze müsst ihr nach Gefühl hinzugeben – einfach probieren, wie es euch am besten schmeckt. Etwa 20 Minuten köcheln lassen.

2. In der Zwischenzeit die Paprika waschen, entkernen und würfeln. Die Kidneybohnen in ein Sieb geben, unter kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Dann zu dem Chili-Fleisch geben und noch einmal 10 Minuten köcheln lassen. Dann den Kakao und eine Prise Zucker hinzugeben. Alles noch einmal gut abschmecken! Heiß mit Schmand und geriebenem Gouda servieren.

Und während das Chili vor sich hin köchelt, könnt ihr schnell das Maisbrot vorbereiten, damit es pünktlich fertig ist und ihr es schön warm genießen könnt. So wird es gemacht:

Maisbrot

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 Ei
  • 250 ml Milch
  • 50 g geschmolzene Butter + etwas zum Einfetten der Form
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g feiner Maisgrieß
  • 150 g Mehl

Zubereitung

1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und eine nicht zu große Form mit Butter einfetten. Die Butter schmelzen lassen und abkühlen lassen. Mit der Milch und dem Ei verquirlen. In einer zweiten Schüssel die trockenen Zutaten vermischen. Die Flüssigkeit dazugeben und vermischen, bis sich alles gerade eben verbunden hat.

2. In die Form geben und ca. 25 Minuten backen lassen. Aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen – warm mit Butter bestreichen.

Hachja – mit so einer Schüssel Chili auf dem Sofa lässt sich der Winter doch aushalten, was meint ihr? Ich wünsche euch ein kuscheliges Wochenende und warme Gedanken.

Habt es wundervoll,

Alena