Mälzer-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüse-Nudeln – und was das mit Tim Mälzer zu tun hat

Tja, was soll ich sagen – mein heutiges Rezept läuft bei uns zuhause immer unter der Bezeichnungen “Mälzer-Nudeln”. Deshalb muss ich sie leider auch hier so nennen 😉

Mälzer-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich habe allerdings keine Ahnung, wie es zu diesem Namen kam. Natürlich liegt nahe, dass Tim Mälzer etwas zu tun hat. Aber wie oft habe ich Google nun schon befragt und nie kam eine Verbindung zwischen diesen Nudeln und Herrn Mälzer zustande. Ich nehme einfach mal stark an, dass er etwas Ähnliches mal irgendwann gekocht hat und eine Freundin von Mama Wunderbrunnen das gesehen und ihr erzählt hat… und sie hat es dann gekocht.

Nun ist dieses Rezept unglaublich lecker und unglaublich einfach und vermutlich in der Zwischenzeit auch tausendmal angepasst worden. Aufgrund dieser Faktoren hat es sehr schnell auch seinen Weg in die Küche von mir und Herrn Wunderbrunnen gefunden. Der Name ist geblieben. Und irgendwie fand ich die Geschichte nett – und immer fancy Namen ausdenken ist ja auch irgendwie doof 😉

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Tatsächlich haben wir für die meisten unserer Lieblings-Gerichte lustige Namen. Bei vielen weiß man gar nicht  mehr, wie er entstanden ist, manchmal ist es eine Verhohnepiepelung des Original-Namens, manchmal bezieht sich der Spitzname auf Geruch oder Konsistenz des Essens – und manchmal ist es einfach eine lustige Abkürzung, weil man nicht immer lange Namen wie “Schlemmerfiletpfanne Helgoland” sagen will.

Besagte Mälzer-Nudeln haben drei Gemüsesorten als Zutat, darunter auch Sellerie. Das wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn ich nicht eine ausgesprochene Abneigung gegen dieses Gemüse hätte. Geht euch das auch so mit manchen Sachen? Brr. Meine Top 3 der Red-Flag-Foods sind Koriander, Kümmel und Kokos. In der Reihenfolge, the terrible K’s. Ok, auf Platz 1 steht unangefochten Tintenfisch, aber die drei K’s in einer Reihe lesen sich hübscher 😉

Auf jeden Fall kommt ziemlich dicht dahinter Sellerie. Ich glaube, meine Abneigung liegt darin begründet, dass ich einmal vor langer Zeit auf einer Party etwas Grünes von einer Rohkost-Platte  nahm und dachte, es wäre Gurke. Es war aber Staudensellerie und den mochte ich noch nie. Oh Graus…

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Knollensellerie ist eigentlich auch nicht besser. Aber man braucht ihn eben leider manchmal – für Sachen wie Suppe, Bolognese und eben dieses Rezept. Ich habe aber eine Möglichkeit gefunden, wie ich ihn erträglich finde: In ganz feine Würfel geschnitten. Und dann natürlich auch nicht in Massen.

Ein weiterer Vorteil: Wir kaufen meistens einen halben Knollensellerie, zuhause wird er fein gewürfelt und dann eingefroren. So haben wir meistens etwas da, was durchaus praktisch sein kann. Wenn man nachts spontan Hunger kriegt… ok, Spaß 😉 Ihr könnt die Menge im Rezept natürlich nach Belieben anpassen!

Und nun habe ich genug über Dinge geredet, die ich nicht mag. Das hier mag ich auf jeden Fall sehr und hoffe, dass es euch ebenso geht:

Gemüse-“Mälzer”-Nudeln

(2 Personen)

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Zutaten

  • 200 g Nudeln (wir nehmen am liebsten Vollkornnudeln dazu)
  • 2-3 Möhren
  • 1 Stange Porree
  • 4-5 EL Sellerie (gewürfelt)
  • 2-3 gute Handvoll geriebener Parmesan
  • 3/4 Becher Sahne
  • Salz, Pfeffer, granulierter Knoblauch
  • Öl zum Andünsten

Zubereitung

1. Die Möhren schälen, längs halbieren und vierteln, dann in Würfel schneiden. Den Porree schälen und waschen, dann ebenfalls längs halbieren und vierteln und in Würfel schneiden. Knollensellerie entweder eingefroren haben oder kaufen, schälen und fein würfeln. Parmesan reiben und beiseite stellen.

2. Die Nudeln aufsetzen. Gleichzeitig mit dem Gemüse loslegen: In einer Pfanne Öl erhitzen und darin zuerst die Möhren mit dem Sellerie andünsten (ca. 4-5 Minuten). Dann den Lauch dazugeben und etwa 1-2 Minuten mitdünsten. Mit Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen. Dann die Sahne angießen und köcheln lassen. Kurz bevor die Nudeln fertig sind, den Parmesan dazugeben und in die Soße schmelzen lassen. Alles nochmal abschmecken, dann mit den Nudeln vermengen und servieren. Guten Appetit!

Hach, sieht das gut aus. Dazu passt übrigens super geriebener Emmentaler! Ich bin ja auch eher so Team “Käse auf die Nudeln”, also… ja. Alles getestet für euch! Verratet ihr mir zum Abschluss noch, was ihr gar nicht gerne mögt? Das finde ich immer super spannend 😉

Habt es wundervoll,

Alena

Schottischer Lachs Label Rouge - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das perfekte Weihnachtessen – schottischer Lachs Label Rouge! [Werbung]

Wisst ihr schon, was es bei euch an Weihnachten zu essen geben soll? Falls nicht – wie wäre es denn mit Lachs? Ich liebe Fisch und finde ihn auch zu Weihnachten perfekt als Festessen!

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Den Lachs, den ich euch heute vorstelle, ist ein ganz besonderer und ich fühle mich sehr geehrt, dass ich ihn im Rahmen einer Kooperation zur Verfügung gestellt bekommen habe. Was macht diesen Lachs so besonders? Ganz einfach: Es ist schottischer Lachs, ausgezeichnet mit dem Label Rouge. Bei der Bezeichnung “schottischer Lachs” handelt es sich um eine g.g.A. (geografisch geschützte Angabe) und was es mit dem Label Rouge auf sich hat, erzähle ich euch heute.

(Wer ungeduldig ist – das Rezept steht wie immer ganz unten ;))

Schottischer Lachs Label Rouge - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Beim Label Rouge handelt es sich um ein renommiertes Gütesiegel. Das französische Landwirtschaftsministerium vergibt es an hochwertige Produkte, die einen besonders ausgezeichneten Geschmack haben. Schottischer Lachs war 1992 der erste Fisch und auch das erste ausländische (sprich nicht-französische) Produkt, das dieses Siegel erhielt!

Was sich im Detail hinter dem Label Rouge verbirgt, könnt ihr hier nachlesen. Mich überzeugt vor allem die artgerechte Haltung der Fische. Die Aufzucht dauert 2-3 Jahre – der Fisch hat also viel Zeit zum Wachsen! Dabei hat er auch viel Raum zur Verfügung, denn in den Käfigen ist die Besatzdichte auf 1,5% im Verhältnis zu 98,5% Wasser begrenzt. Dadurch haben die Fische viel Bewegungsfreiheit und sind weniger stress- und krankheitsanfällig.

Schottischer Lachs Label Rouge - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Auch die Ernährung der Fische unterliegt strengen Kontrollen – sie darf ausschließlich aus Meeres- und pflanzlichen Produkten sowie Vitaminen und Mineralstoffen zusammengesetzt sein. Ein weiterer vorbildlicher Aspekt der Lachs-Produktion  ist für mich persönlich das System, das die lückenlose Rückverfolgbarkeit von der Lachs-Farm zur Ladentheke garantiert. (Dass ich ein Fan von so etwas bin, habe ich bereits in meinem Artikel über die Teekampagne berichtet.)

Die Produzenten von schottischem Lachs Label Rouge unterstützen zudem die Regionen, in denen sie produzieren und haben sich ebenfalls zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz verpflichtet. Alle Produktionsschritte unterliegen strengsten Richtlinien. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Fische in einem geschützten Naturraum aufwachsen können und das ökologische Gleichgewicht bestehen bleibt.

Schottischer Lachs Label Rouge - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der Lachs wurde mir direkt und ganz fangfrisch nach Hause geliefert (aufgrund des schlechten Wetters hätten wir uns nicht gewundert, wenn ein Fischer in Ölzeug ihn an unserem Balkon abgeliefert hätte ;)). Verspeist wurde er dann von Herrn Wunderbrunnen, mir und meinen Eltern – denn so ein tolles großes Stück muss man wirklich zelebrieren und wie geht das besser als im Kreise der Liebsten?

Wir beschlossen, den Fisch zwar festlich zuzubereiten, aber ohne viel Aufwand. So passt es perfekt zu Weihnachten – die Zeit kann schon hektisch genug sein, da kann man doch den Grill und den Backofen die Arbeit machen lassen 😉 Den Fisch grillten wir also, mit Salz und Pfeffer gewürzt. Zugedeckt wurde er mit einer Lage Orangenscheiben, denn Lachs und Orange passen hervorragend zusammen!

Schottischer Lachs Label Rouge - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Als Beilagen gab es ein Kartoffelgratin und Rosenkohl aus dem Ofen. Dass ich großer Rosenkohl-Fan bin, habe ich ja schon öfter erwähnt – aber diese Art der Zubereitung, im Ofen geröstet und mit Granatapfelkernen bestreut… ich sags euch, das könnte mein neuer Lieblingsrosenkohl werden. Probiert es unbedingt aus, der Rosenkohl wird ganz nussig und zart durch das Rösten. Ein Traum!

Ihr müsst zur Vorbereitung also nur ein bisschen schnippeln und den Rest macht der Ofen. So gut kann einfache Küche sein! (Oder umgekehrt? 😉

Nun vielleicht noch die interessanteste Frage: Wo gibt es diesen tollen Lachs zu kaufen? Generell könnt ihr beim Fischhändler eures Vertrauens nachfragen, denn der Lachs Label Rouge kann immer bestellt werden. Ich kann es euch uneingeschränkt empfehlen – der Lachs ist unglaublich lecker, das Fleisch fest und gleichzeitig zart. Es ist kurz gesagt ein absoluter Hochgenuss!

Aber jetzt verrate ich euch, wie das alles zubereitet habe:

Lachs Label Rouge vom Grill mit Kartoffelgratin und geröstetem Rosenkohl

Schottischer Lachs Label Rouge - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

(für 4 Personen)

  • 1 kg Lachs Label Rouge
  • eine rote Zwiebel
  • eine Orange
  • 750 g Rosenkohl
  • ein Granatapfel
  • 10 Kartoffeln
  • 250 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • Muskat
  • ein paar Zweige Thymian
  • Olivenöl

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Zubereitung

1. Die rote Zwiebel schälen, halbieren und in Ringe schneiden. Orange schälen und in Scheiben schneiden. Das Lachsfilet salzen und pfeffern, die Zwiebelringe und Orangenscheiben darauf verteilen.

2. Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Mit der Sahne in einen Topf geben und aufkochen lassen. Salz und Pfeffer hinzugeben, ebenso die Thymianzweige. Hitze reduzieren und 10 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit den Rosenkohl putzen, halbieren und auf einem Backblech verteilen. Mit Meersalz bestreuen und mit Pfeffer sowie einer guten Prise Muskat würzen. Gut mit Olivenöl beträufeln und verrühren. Einen Granatapfel entkernen.

3. Wenn die Kartoffeln 10 Minuten gekocht haben, in eine ofenfeste Form geben. Am besten gleichzeitig mit dem Rosenkohl in den Ofen geben und beides etwa 15-20 Minuten backen – es kann sein, dass der Rosenkohl ein bisschen eher gar ist, das kommt auf euren Ofen drauf an 😉 Ihr könnt nach 10 Minuten schon ein paar Granatapfelkerne zum Rosenkohl dazugeben – ihr könnt es aber auch machen, wenn ihr ihn aus dem Ofen geholt habt. Menge: Je nachdem, wieviel ihr mögt!

4. Während das Gemüse im Ofen ist, den Grill anheizen. Auf unserem Gasgrill haben wir den Lachs bei 120 Grad und indirekter Hitze gegart. Das hat etwa 15 Minuten gedauert – ist aber absolut abhängig davon, wie “durch” ihr den Lachs haben möchtet und wie dick das Filet ist. Probiert es einfach aus – lieber etwas früher schauen, ob er schon gut ist. (Dafür einfach mit einer Gabel vorsichtig in der Mitte etwas auseinanderziehen und nach der Farbe sehen.) So ein tolles Stück soll ja gerne schön saftig sein 🙂

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Ich wünsche euch viel Spaß! Habt ihr schon Ideen für das weihnachtliche Festmahl oder seid ihr noch auf der Suche nach Inspiration? Erzählt es mir gerne in den Kommentaren!

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an “SaumoneCossais” für die wunderschönen zur Verfügung gestellten Produkte! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Fliegende Pinguine und Mini-Weihnachtsbäume - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Von fliegenden Pinguinen und Mini-Tannenbäumen…

…so könnte man, kurz gesagt, meine diesjährige Weihnachtsdekoration umschreiben. Ich stehe voll auf alle Sachen, die irgendwie “Mini” sind. Da überrascht es kaum, dass wir dieses Jahr auch einen Mini-Tannenbaum haben!

Fliegende Pinguine und Mini-Weihnachtsbäume - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Eigentlich haben wir nämlich keinen Weihnachtsbaum. Also wir, das sind Herr Wunderbrunnen und ich. Da wir Weihnachten traditionell bei unseren Familien zuhause verbringen, würde ein eigener Weihnachtsbaum an Heiligabend allein in unserer Wohnung stehen. Auch irgendwie traurig, oder?

Gut, wenn es nach mir ginge, würde ich den Baum schon Anfang Dezember aufstellen. Ich liebe Weihnachtsbäume! Dann hätte man den ganzen Dezember über Freude an dem herrlich geschmückten Baum. Im Hause meiner Eltern wird der Baum allerdings immer erst am 23. aufgestellt – und am 29. oder 30. wieder entsorgt. Dafür ist er jedes Jahr aufs Neue so schön, denn Mama Wunderbrunnen besitzt ein unglaubliches Sammelsurium an schönstem Baumschmuck.

Meine Sammlung ist da noch etwas dürftig, deswegen könnte ich auch gar keinen großen Baum schmücken. Und Herr Wunderbrunnen ist sowieso auch kein großer Fan von bereits Anfang Dezember aufgestellten Bäumen 😉

Fliegende Pinguine und Mini-Weihnachtsbäume - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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In diesem Jahr gibt es trotzdem einen Weihnachtsbaum – er ist zwar wirklich eher ein Mini-Baum, aber das ist gar nicht schlimm. Man muss sich ja langsam rantasten finde ich, und außerdem passt er ganz ausgezeichnet zu meinen Mini-Weihnachtsbaumkugeln.

Meine großen Weihnachtsbaumkugeln finden dieses Jahr wieder ihren Platz an den Weidenkätzchenzweigen. Schon im letzten Jahr hatte ich meine große Vase damit dekoriert und finde es nach wie vor so schön! Mittlerweile sind auch ein paar Neulinge hinzugekommen: Die Kugel, die komplett aus Federn besteht beispielsweise, oder die Feder mit den Glitzer-Punkten.

Auch neu ist der fliegende Ballerina-Pinguin. Ist sie nicht zu goldig? Eigentlich bin ich ja gar kein Fan von solchen eher kitschigen Baumanhängern, aber ich lief diesem Schmuckstück in einer Adventsausstellung über den Weg und fühlte mich seltsam zu ihr hingezogen. Brauchen wir nicht alle gelegentlich mal eine Erinnerung daran, dass wir auch Unmögliches schaffen können? Dass wir mehr träumen sollten – und unsere Träume leben sollten? Falls das auf euch zutrifft – wenn dieser Pinguin Ballerina sein und fliegen kann, dann könnt ihr auch alles. Inklusive Perlenkette um den Hals 🙂

Fliegende Pinguine und Mini-Weihnachtsbäume - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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So, das war mein Wort zum Sonntag. Was gibt es sonst zu meiner diesjährigen Deko zu sagen? Sie ist, wie mittlerweile üblich, alles andere als schlicht. Ich mag schlicht zwar auch, aber an Weihnachten muss ich immer ein wenig dicker auftragen. Also gibt es einen dicken grünen Kranz mit Lichterkette, in dessen Mitte ich eine Vase mit roten Kugeln platziert habe. Rot und Grün gehört für mich zur Weihnachtszeit einfach zusammen!

Außerdem habe ich mir wieder eine Amaryllis geholt, diesmal eine weiße – und sie auch wieder aus ihrem Topf genommen. Einfach die Zwiebel in ein schönes Gefäß setzen und zuschauen, wie die Amaryllis stetig wächst und aufblüht. (In meinem Beitrag vom letzten Jahr könnt ihr eine weitere Variante sehen: Winterliche Vorweihnachtsdeko)

Fliegende Pinguine und Mini-Weihnachtsbäume - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ansonsten habe ich die Wohnung mit kleinen Details geschmückt… hier ein paar Ilex-Zweige und Tannengrün, da eine Schale mit Tannengrün und schönen Kugeln. Obwohl ich so viel Tannengrün verwendet habe, gibt es bei uns gar keinen klassischen Adventskranz. Seitdem ich ausgezogen bin, nutze ich dafür ein schmales Porzellantablett und vier kleine Teelichthalter. Drum herum wird immer mal anders dekoriert, aber in seiner Grundform bleibt er immer gleich. Mir gefällt es – die Teelichter lassen sich beliebig oft austauschen und ich muss mir keine Gedanken machen, ob der Kranz bereits nach ein paar Tagen ausgetrocknet und eine potentielle Brandgefahr darstellt 😉

Fliegende Pinguine und Mini-Weihnachtsbäume - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Weitere Deko-Ideen findet ihr auch in diesem Beitrag vom letzten Jahr: Weihnachtliche Deko

Und wer es gerne etwas schlichter bzw. reduzierter mag, der kann gerne mal bei Flo von Tasteboykott vorbeischauen – er hat das wirklich wieder schön gemacht: Reduzierte Weihnachtsdeko in Weiß und Grau

Mit diesen Eindrücken verabschiede ich mich – aber vielleicht erzählt ihr mir, wie es bei euch so aussieht in der Vorweihnachtszeit?

Habt es wundervoll,

Alena

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Plätzchen-Glück: Luftig-zarte Schneeflöckchen

Wohin man auch blickt dieser Tage – Weihnachts-Plätzchen sind allgegenwärtig. Für mich also der Startschuss, um euch eins meiner Lieblingsrezepte zu präsentieren: Schneeflöckchen!

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich gebe zu, ich selber habe noch gar nicht gebacken dieses Jahr. Fest steht aber, dass diese zarten Kekse gemacht werden müssen. Neben Vanillekipferln sind es meine Lieblinge, sie gelingen immer und sind noch dazu einfach und relativ schnell gemacht (was man ja von Zimtsternen nicht behaupten kann ;)).

Wo ich das gerade so schreibe: Obwohl Vanillekipferl unangefochten auf Platz 1 meiner Lieblingsplätzchen-Liste stehen, kann ich danach nicht weiter differenzieren. Ich esse einfach alle Plätzchen gerne. Ob Lebkuchen, Zimtsterne, simple Butterplätzchen, Heidesand oder Bethmännchen – ich würde nicht einen verschmähen!

(Ok, nussige Plätzchen vielleicht, denn ich bin kein Nuss-Fan. Aber selbst da bin ich zur Weihnachtszeit nicht ganz so hart ;))

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Es gab in unserer Familie traditionell nie so viele Plätzchen-Sorten, denn so viel kann man ja gar nicht essen. Irgendwann backten wir dann die Schneeflöckchen und von da an gehörten sie zum Pflichtprogramm. Der Teig besteht nämlich zu einem Großteil aus Stärke – und die macht die Kekse zusammen mit der Butter unglaublich zart. Sie zerfallen einem förmlich auf der Zunge, sind gleichzeitig ganz samtig und herrlich vanillig.

Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass es in meiner Familie den unangefochtenen Fan dieser Plätzchen gibt: Meinen Cousin. Eigentlich gibt es zwei Cousins, aber einer der beiden hat sich im Laufe der Jahre dadurch ausgezeichnet, dass er recht… wählerisch war, was Essen angeht. Und zwar jedes Essen. Krüsch nennen wir im Norden das 😉

(Mein anderer Cousin scheint, was das angeht, einen vollständig anderen Satz an Genen bekommen zu haben, denn er ist gänzlich aufgeschlossen gegenüber allem.)

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Im Hause Wunderbrunnen kommt die Familie jedes Jahr am 1. Weihnachtsfeiertag zusammen. Traditionell übertrifft Mama Wunderbrunnen sich von Jahr zu Jahr an unglaublich tollem Essen und jedes Jahr stellt sich die Frage, was mein Cousin wohl essen wird – oder gerne essen würde, aber diese Frage bleibt an dieser Stelle nicht eindeutig zu beantworten.

So viel sei jedoch gesagt: Seitdem wir jedes Jahr nach dem Essen zum Kaffee die Schneeflöckchen mit auf den Plätzchenteller legen bzw. den Schneeflöckchen ihren eigenen Plätzchenteller geben, ist mein Cousin glücklich. Der glücklichste Mensch, denn irgendetwas an den Schneeflöckchen scheint ihn derart zu ergreifen und zufriedenzustellen, dass es eine wahre Freude ist!

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Es gab sogar Jahre, in denen er schon weit vor Kaffee-und-Plätzchen-essen-Zeit fragte, ob es denn wohl die Schneeflöckchen geben würde. Ich habe es ihn nie gefragt, aber ich nehme an, dass das sein großer Moment, sein Highlight ist 😉

Ich hoffe natürlich, dass ich mit dem Rezept auch in euren Familien krüsche Esser erfreuen kann – und wenn es solche gar nicht gibt, dann erfreut hoffentlich ihr euch an den Schneeflöckchen. Denn obwohl ich wirklich viele Plätzchen mag: Diese hier sind ganz besonders. Deshalb gibt es nun das Rezept für euch, damit ihr bis Weihnachten noch schnell die Keksdosen füllen könnt:

Schneeflöckchen

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 2 Vanilleschoten
  • 120 g Mehl
  • 250 g Speisestärke
  • Puderzucker zum Bestäuben (lasse ich allerdings immer weg, könnt ihr also nach Belieben machen)

Zubereitung

1. Die Vanilleschoten halbieren und auskratzen. Zum Puderzucker geben und gemeinsam mit der Butter schaumig schlagen. Mehl und Speisestärke vermengen und zur Buttermasse geben. Zu einem glatten Teig verkneten. Zu drei Rollen (Würsten ;)) mit etwa 3 cm Durchmesser formen und 30-60 Minuten kühl stellen.

2. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen und Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Teigrollen nun in etwa 1-1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Diese zu Kugeln formen, aufs Blech setzen und mit einer Gabel etwas platt drücken. Auf den Bildern könnt ihr sehen, wie “hoch” die Kekse sein sollten. Nun einfach 12-15 Minuten backen – sie sollen nach Möglichkeit nicht braun werden! Schneeflöckchen sind schließlich auch weiß 😉 Dann vom Blech ziehen, abkühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben (sie schmecken aber auch ohne). Dann aufpassen, dass sie bis Weihnachten nicht schon alle aufgegessen sind 😉

Könnt ihr den Duft riechen? Herrlich vanillig und sooo lecker. Verratet ihr mir euer liebstes Plätzchen-Rezept?

Habt es wundervoll,

Alena

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Saftiger Mohn-Guglhupf auf schönstem Weihnachtsgeschirr von ediths [Werbung]

Im letzten Beitrag habe ich euch ein herrlich wärmendes Porridge serviert und gleichzeitig tolles Weihnachtsgeschirr von räder gezeigt. Heute gibt es noch mehr schönes Geschirr – vielleicht habt ihr ja den süßen Teller schon auf den Bildern im Porridge-Beitrag entdeckt 😉

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Geschichte mit der Anfrage von ediths habe ich ja bereits erzählt, deswegen kann ich nun in aller Ausführlichkeit über das Weihnachtsgeschirr schwärmen. Gut, zugegebenermaßen bin ich generell ein großer Fan der Marke räder. Die Produkte sind aber auch einfach sooo schön!

Das schlichte Weiß mit der zarten Musterung in Form von Schneeflocken passt meiner Meinung nach überall zu. Gleichzeitig stellt es eine wundervolle Art von Leinwand dar – sowohl Dekoration als auch Essen wirken darauf gleich doppelt so schön. Ich musste natürlich beides ausprobieren: Die kleinen Tannenbäumchen sind von Depot und der Hirsch von Greengate (aus dem letzten Jahr). Zusammen mit Tannenzapfen ergibt das alles eine winterliche und gleichzeitig schlichte, stimmungsvolle Winter-Szenerie.

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf den kleineren Tellern habe ich den Mohnkuchen serviert. Natürlich soll bei diesem Beitrag das Weihnachtsgeschirr im Vordergrund stehen – und ich finde, gerade mit einer kleinen Leckerei darauf gelingt das besonders gut. Was könnte schließlich auch besser zusammenpassen als schönes Geschirr mit kleinen Köstlichkeiten?

Dazu gibt es natürlich meinen geliebten Tee aus den zauberhaften Latte Cups von Greengate. Meine Eltern haben ganz ähnliche und ich bin ein großer Fan. Herr Wunderbrunnen nicht so ganz, denn sie haben keine Henkel… was ich herrlich gemütlich finde, denn so kann man sich die Hände schön an der Tasse wärmen! Passt aber auf, die Becher dürfen nicht in die Geschirrspülmschine – es sei denn, ihr wollt ein verblassendes Muster 😉

Auch die Sachen von räder sollten von Hand abgewaschen werden – aber bei so schönem Geschirr nehme ich das gerne in Kauf! Man will schließlich lange von diesen zeitlosen Dingen haben.

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Für das Shooting habe ich dann tatsächlich auch schonmal meine Kiste mit Weihnachtsdeko aus dem Keller geholt. Ich liebe diese Zeit und ich musste mich sehr zusammenreißen, nicht gleich alles in der Wohnung zu verteilen. Den Teller mit dem Winterwald habe ich allerdings gleich stehengelassen – und die Deko-Kiste gar nicht erst zurückgeräumt. Sie wird dieses Wochenende ihren großen Auftritt haben, dann zieht Weihnachten bei uns ein 🙂

Perfekt in die Kälte Herbst-/Winter-/fast schon Vorweihnachtszeit passt übrigens der Mohnkuchen, für den ich euch heute das Rezept mitgebracht habe! Ich hatte ja schonmal erwähnt, dass ich Guglhupfe (Guglhupfs? Guglhüpfe?) absolut anbetungswürdig schön finde. Zudem sind sie so einfach gemacht!

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der Mohn-Guglhupf ist quasi ein Marmorkuchen und neben Mohn ist als Geheimzutat noch Marzipan mit im Teig. Er wird dadurch schön saftig und in Kombination mit dem Mohn ist es einfach ein absoluter Traum!

Ein paar Hinweise vorweg: Ja, die Zuckermenge stimmt so – er ist damit perfekt und nicht zu süß! Außerdem solltet ihr unbedingt gemahlenen Mohn nehmen und keinen Mohnback oder sowas. Und wer mag, kann noch etwas Bittermandelaroma hinzufügen 🙂

Damit ihr ihn schnell nachbacken könnt, gibt es nun das Rezept:

Mohn-Guglhupf

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g weiche Butter
  • 6 Eier
  • 180 g Zucker
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 1 TL Vanillearoma
  • Prise Salz
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 200 ml Milch
  • 1 EL Rum
  • 200 g gemahlener Mohn
  • 3 EL Aprikosenmarmelade
  • gehackte Pistazien zum Garnieren

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Eine große Guglhupf-Form buttern. Die Butter schaumig schlagen. Den Zucker hinzugeben und weiterschlagen, bis sich alles gut vermengt hat. Dann die Eier, das Vanillearoma und eine Prise Salz unterrühren. Die Marzipanrohmasse mit einer Käsereibe grob raspeln und die geriebene Masse zur Buttermischung geben und verrühren. Das Mehl und das Backpulver über den Teig sieben. 80 ml Milch dazugeben und verrühren – aber nicht übermixen, das Mehl soll sich gerade eben mit dem Teig verbinden.

2. Nun die Hälfte des Teigs in die Guglhupf-Form geben. Die restliche Milch mit dem Rum vermischen und gemeinsam mit dem Mohn zum restlichen Teig geben. Auch hier wieder nur so lange rühren, bis sich alles verbunden hat. Nun auf den hellen Teig in der Guglhupfform geben. Mit einer Gabel könnt ihr nun den unteren Teig etwas “hochziehen” und so eine schöne Marmorierung erhalten 😉

3. Im Ofen für ca. 60-70 Minute auf der zweiten Schiene von unten backen. Aufpassen: Wenn ihr die Stäbchenprobe macht, wird immer ein kleines bisschen kleben bleiben, das liegt am Marzipan! Der Kuchen ist aber nach einer Stunde, höchstens noch 70 Minuten durch. Ich war auch misstrauisch, aber es klappt 😉 Wenn der Kuchen abgekühlt ist, lasst ihr die Aprikosenmarmelade langsam warm werden, damit sie flüssig wird. Damit bestreicht ihr den Kuchen dann ganz dünn – und verteilt im Anschluss die Pistazien darauf. So bleiben sie schön haften. Guten Appetit!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und freue mich auf die Vorweihnachtszeit mit euch!

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an ediths für die wunderschönen zur Verfügung gestellten Produkte! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo November! + Pumpkin Chocolate Chip Cookies

So schnell wie der Oktober vergangen ist, konnte ich gar nicht gucken – geht es euch auch so? Zack, schon ist der November da und mit ihm die kürzeren Tage. Das bedeutet: mehr Zeit für Gemütlichkeit und Kekse, wie beispielsweise meine Pumpkin Chocolate Chip Cookies.

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eigentlich wollte ich im Oktober eine ganze Kürbiswoche machen. Nur Rezepte mit Kürbis – denn Kürbis geht sowohl herzhaft als auch süß! Aber wie das immer so ist, kommt einem das Leben dazwischen und plötzlich ist die Zeit so schnell vergangen, das man gar nicht dazu gekommen ist. Aber: Ich schreibe euch die Rezepte trotzdem auf. Denn sie sind allesamt lecker und man kann ja auch noch nach Oktober Kürbis essen 😉

Auf den November freue ich mich meistens gar nicht so sehr. Das hatte ich in meinem “Hallo November”-Beitrag im letzten Jahr auch schon geschrieben – auf den Dezember freue ich mich immer so sehr, denn er ist weihnachtlich und schön. Der November hingegen ist irgendwie eher grau. Trotzdem gibt es jeden November etwas, auf das ich mich so sehr freue, dass es all das Grau und die dunklen Tage wieder wettmacht: Mama Wunderbrunnens Geburtstag!

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mit Geburtstagen verbunden sind ja auch immer schöne (Geschenke-)Vorbereitungen und das ist etwas ganz Wunderbares. Hinzu kommt, dass es an Mama Wunderbrunnens Geburtstag immer Grünkohl bei Oma gibt – und das ist immer ein großes Highlight!

Auch davor wird es bei uns im Hause Grünkohl geben, denn wir bekommen Besuch von der wunderbaren Graziella von Graziellas Foodblog und ihrem Herzensmann. Dann schmausen wir und liefern uns ein “Siedler von Catan”-Battle – auch darauf freue ich mich schon sehr 🙂

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Überhaupt habe ich dieses Jahr beschlossen, mich nicht von grauen Tagen und der vielen Dunkelheit beeinflussen zu lassen. Kurze Tage bedeuten einfach mehr Zeit für Kerzenschein und Gemütlichkeit. Schlechtes Wetter bedeutet extra große Freude nach einem Spaziergang draußen wieder ins Haus zu kommen.

Und: Die nahende Vorweihnachtszeit bedeutet Kekse backen und weihnachtlich dekorieren. Beides tue ich sehr gerne und wenn es draußen schon dunkel und kalt ist, muss man es sich drinnen eben umso schöner und warm machen! In den nächsten Wochen gibt es euch zu beiden Themen Beiträge für euch – ich freue mich selbst schon sehr darauf 😉

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Pumpkin Chocolate Chip Cookies passen übrigens auch hervorragend in diese graue Jahreszeit – sie sind saftig und voll mit warmen (und vielleicht auch ein bisschen weihnachtlichen) Gewürzen. Ich mache solche Cookies immer gerne etwas kleiner, denn dann sind sie mit einem Haps im Mund und außerdem isst man von kleinen Keksen immer gerne einen mehr 😉

Außerdem verrate ich euch, wie ihr eure eigene Mischung “Pumpkin Spice” machen könnt – das ist ganz einfach und so lecker. Hier ist nun das Rezept für ungemütliche November-Wochenenden:

Pumpkin Chocolate Chip Cookies

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 110 g weiche Butter
  • 40  weißen Zucker
  • 30 g braunen Zucker
  • 2 große Eier
  • 1 TL Vanillearoma
  • 120 g Kürbispüree
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Pumpkin Spice
  • 150 g Schokotropfen

Für die Pumpkin Spice-Mischung:

  • 2 EL Zimt
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 1/2 TL gemahlener Piment
  • 1/2 TL gemahlene Muskatnuss
  • 1/2 TL gemahlene Nelken

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und dem Vanillearoma schaumig schlagen, dann die Eier hinzugeben. Das Kürbispüree hinzufügen und gut verrühren. Mehl, Backpulver und Gewürze vermengen, zu der Butter-Eier-Mischung geben und verrühren – nicht zu lange mixen, sondern die Zutaten gerade eben verbinden.

2. Die Schokotropfen unterheben. Nun mit Teelöffeln Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im Ofen etwa 13-15 Minuten backen – kommt ein bisschen auf euren Ofen an 😉

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Worauf freut ihr euch im November? Habt ihr etwas Besonderes vor?

Habt es wundervoll,

Alena

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Coffee Cake – oder einfach Kürbis-Streuselkuchen!

Ihr fragt euch jetzt sicher, was denn wohl ein Pumpkin Coffee Cake ist – und das möchte ich euch nur zu gerne erzählen! Er ist, ganz offensichtlich, eine Variation des klassischen Coffee Cake. Und was ist Coffee Cake?

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das fragte ich mich auch, als ich in den USA das erste Mal über diesen Kuchen stolperte. Kaffee-Kuchen? Also Kaffee im Kuchen? Das ist nicht so meins. Ich mag zwar Kaffee gerne, aber Süßspeisen mit Kaffeegeschmack dann eher nicht. (Mit Ausnahme von Tiramisu vielleicht ;))

Schnell stellte ich allerdings fest, dass Coffee Cake gar nichts mit Kaffee zu tun hat. Wikipedia schafft Klarheit: Coffee Cake kann zwar mit Kaffee “gewürzt” werden, der Name bezieht sich aber tatsächlich darauf, dass dieser Kuchen zum Kaffee gegessen wird. Damit kann ich gut leben!

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Während englischer Coffee Cake angeblich wirklich auch Kaffee enthält, zeichnet sich die amerikanische Variante durch einen fluffigen, hellen Teig, einen cinnamon-swirl in der Mitte und Streusel on top aus. Da ich alle Komponenten liebe, war ich schnell ein Fan von diesem Kuchen 😉

Allerdings habe ich ihn nie selbst gebacken. Bis ich im Sommer vermehrt auf Rezepte für Blueberry Coffee Cake stieß – und natürlich nicht dazu kam, einen ebensolchen zu backen. Die Zeit verging viel zu schnell und zack, gab es keine Blaubeeren mehr. Gut, merke ich mir den Kuchen also für den nächsten Sommer vor…

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein bisschen saisonal wollte ich dann aber trotzdem bleiben und so beschloss ich, keinen simplen Coffee Cake zu backen, sondern eine Pumpkin Coffee Cake. Herbstzeit ist schließlich Kürbiszeit! Neben dem Kürbis sollte mein perfekte Pumpkin Coffee Cake dann aber auch noch einen Zimt-Swirl enthalten – und natürlich Streusel. Quasi die beiden absolut essentiellen Zutaten!

Auf meiner Inspirations-Suche im Internet fand ich einige Rezepte für Pumpkin Coffee Cake, aber die meisten hatten keinen Zimt-Swirl in der Mitte. Diejenigen, die einen hatten, waren dann ohne Streusel…

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Also bastelte ich mir mein ganz eigenes Rezept zusammen. Mit Kürbis, mit Zimt und mit Streuseln! Die Dreifaltigkeit des Pumpkin Coffee Cake-Glücks sozusagen 😉 Der Kuchen, der herauskam, war wunderbar – nicht ganz so fluffig in der Konsistenz, wie ich es mir vorgestellt hatte, denn das Kürbispüree macht den Kuchen etwas fester. Allerdings wird er dadurch gleichzeitig auch saftig und so habe ich das Experiment Pumpkin Coffee Cake als erfolgreich durchgeführt verbucht.

Und für euch gibt es nun das Rezept – ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken!

Pumpkin Coffee Cake

(für eine ca. 36 cm x 24 cm große Backform)

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

Für den Teig:

  • 115 g weiche Butter
  • 120 g Zucker
  • Prise Salz
  • ein Teelöffel Vanillearoma
  • 1 Ei
  • 200 g Kürbispüree
  • 340 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL geriebene Muskatnuss
  • 1/4 TL gemahlene Nelken
  • 80 ml Milch

Für die Füllung (cinnamon swirl)

  • 65 g brauner Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kakaopulver

Für die Streusel (übernommen von meinem Crumble-Rezept, denn das sind die besten Streusel ;))

  • 110 g kalte Butter
  • 110 g Mehl
  • 90 g brauner Zucker
  • Prise Salz

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175° C vorheizen. Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und der Vanille in einer Rührschüssel schaumig schlagen. Das Ei hinzufügen und weiterschlagen. Dann das Kürbispüree dazu und gut verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und den Gewürzen vermischen. Den Mix abwechselnd mit der Milch zum Teig hinzufügen, dabei aber nicht übermixen – die Zutaten sollen sich gerade eben mit dem Teig verbinden.

2. Eine ca. 36×24 cm große Backform einfetten. Eine Hälfte des Teiges hineingeben. Für die Füllung den Zucker mit dem Zimt und Kakao vermischen und über den Teig streuen. Das schmilzt dann fein im Ofen 😉 Nun verteilt ihr den Rest des Teiges darüber. Das geht vielleicht ein bisschen schwer – ich habe ihn mit zwei Teigschaber darüber verteilt und ein bisschen auseinandergezupft, als er zu widerspenstig wurde.

3. Für die Streusel gebt ihr alle Zutaten in eine Schüssel und verknetet es zügig zu einem Streuselteig – die Butter darf sich dabei nicht auflösen, es sollen ja Klumpen entstehen 😉 Die Streusel verteilt ihr nun auf dem Teig. Ab in den Ofen damit! Bei mir hat es etwa 50 Minuten gedauert, das kann aber von Ofen zu Ofen variieren. Macht am besten die Stäbchenprobe.

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Lasst euch den Kuchen schmecken – er passt auch sehr gut zu Kaffee und Tee 😉

Habt es wundervoll,

Alena

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mehr Schokoladenliebe mit Lindt + Schokoküchlein mit flüssigem Kern [Werbung]

So liebe Schokoholics. Seid ihr bereit für mehr Schokolade? Für ein Schokoküchlein mit flüssigem Kern? Und noch mehr Schokolade von Lindt?

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ok, dann ist dieser Post was für euch 😉 Ich bekam bereits vor ein paar Wochen eine erneute Anfrage, ob ich die neue Sorte von Lindt Excellence probieren möchte. Pink Grapefruit heißt sie – und obendrauf sollte es nochmal das Lindt Excellence-Sortiment geben.

Nochmal? Einige von euch können sich vielleicht noch erinnern, dass ich dieses Jahr schon einmal mit Schokolade aus dem Hause Lindt versorgt wurde. Damals noch anlässlich der Neuheit mit 78% Kakao. Ich gebe zu – diese Schokolade hat mich nachhaltig beeindruckt. Mittlerweile habe ich sie mir schon so oft nachgekauft, dass ich gar nicht mehr mitzählen kann. Sie ist einfach so unglaublich lecker!

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich hatte damals nicht nur köstlichste Schokoladen-Cupcakes gebacken, sondern auch ein kleines Tasting veranstaltet. Wie uns die einzelnen Sorten geschmeckt haben, könnt ihr hier nachlesen: Schokoladen-Cupcakes und Schokoladen-Tasting

Und es gab noch einen Beitrag von mir, denn vor lauterSchokoladenliebe konnte ich nicht an mich halten. So habe ich neben den Cupcakes auch noch ein Schoko-Törtchen kreiert – ebenfalls mit der tollen Schokolade!

Dieses Mal wusste ich nun also schon ein bisschen, was mich erwarten würde – denn das Lindt Excellence-Sortiment ist wirklich einfach toll. Wenn man keine dunkle Schokolade gewohnt ist, bietet sich die 78%-Tafel übrigens wunderbar für den Einstieg an!

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Neu im Sortiment ist nun die Pink Grapefruit Intense, die ich gemeinsam mit der Orange Intense in meinem Probe-Paket fand. Natürlich mussten beide direkt probiert werden 😉 Ich kann nun also als Ergänzung für mein vorheriges Tasting folgendes hinzufügen:

Pink Grapefruit Intense

Die Schokolade ist feinherb, also nicht ganz so bitter wie die “reinen” Zartbitter-Sorten. Für den Grapefruit-Geschmack sorgen kleine, fruchtig schmeckende Stückchen in der Schokolade. Lecker, wobei die Stückchen keine reinen Grapefruitstückchen sein können, da sie eine eher feste bzw. zähe Konsistenz haben (darf man an dieser Stelle einen Vergleich zu Fruchtgummi ziehen?).

Ich mag die Schokolade, finde die Stückchen jedoch ungewohnt und vielleicht ein kleines bisschen zu süß. Vielleicht bin ich zu sehr Purist 😉 Dennoch: Die herbe Note der Schokolade passt perfekt zu dem fruchtigen Aroma der Grapefruit! Insofern ist die Kombination absolut gelungen.

Orange Intense

Die Orangen-Schokolade ist jetzt keine Neuheit, trotzdem kann ich sie euch empfehlen: Für den orangigen Geschmack sind ebenfalls Stückchen verantwortlich, die allerdings eine andere Konsistenz haben als die der vorigen Schokolade. Etwas fester sind sie und werden gleichzeitig noch von herrlich knackigen Mandelsplittern begleitet!

 

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dabei möchte ich es heute aber gar nicht belassen, denn man kann mit Lindt-Schokolade so wunderbar backen – deshalb gibt es heute auch ein Rezept für euch. Ehrlich gesagt ist dieses Rezept gar nicht ursprünglich von mir, sondern leicht abgewandelt nach einem Rezept von Liebesbotschaft. Ich liebe diesen Blog sehr – wenn ihr ihn nicht kennt, schaut unbedingt mal dort vorbei!

Das Rezept ist diesem hier nachempfunden: Schokoladentörtchen mit flüssigem Kern

Herr Wunderbrunnen und ich haben es in unserem Sommerurlaub so oft gegessen, dass ich es zuhause unbedingt selber machen musste. Hier ist also das Rezept:

Schokoküchlein mit flüssigem Kern

(reicht für 4 Förmchen)

- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 100 g beste dunkle Schokolade (am besten 78% oder 80%)
  • 100 g Butter
  • 2 Eier
  • 2 Eigelbe
  • 70g Zucker
  • 80g Mehl

Zubereitung

1. Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen. Die Eier, Eigelbe in einer Schüssel mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Schokoladenbutter kurz abkühlen lassen, dann zu der Eier-Menge geben. Das Mehl darüber sieben und unterheben.

2. Vier Förmchen (ich habe die kleinste Schüssel von Ib Laursen Mynte genommen) mit Butter einfetten – und statt zu bemehlen könnt ihr einfach Kakaopulver über die Fettschicht geben, dann lösen sich die Küchlein ganz einfach und ihr habt kein helles Mehl auf den dunklen Küchlein 😉

3. Nun stellt ihr die Förmchen in den Kühlschrank – am besten mindestens 3 Stunden, ihr könnt es aber auch über Nacht machen und so gut vorbereiten! Das Kühlen führt dazu, dass der Teig fest wird und wenn er backt, wird er nicht so schnell “durch”. So wird die Mitte zwar warm, bleibt aber flüssig 😉 Das ist das Geheimnis…

4. Wenns losgehen soll, heizt ihr den Ofen auf 200 Grad vor. Die Förmchen direkt aus dem Kühlschrank in den Ofen und dann ca. 13-14 Minuten backen. Die genaue Backzeit hängt leider ein bisschen von eurem Ofen ab – probiert es aus!

Nach dem Backen stürzen, mit Puderzucker bestäuben und sofort servieren. Mmmmh!

Schokoküchlein mit flüssigem Kern- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an Lindt für das zur Verfügung gestellte Probierpaket! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Teekampagne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Teekampagne – bester Tee + Gewinnspiel [Werbung]

Ich habe es schon vielfach geschrieben: Ich liebe Tee! (Beispielsweise hier.) Allerdings bin ich bislang noch nicht näher darauf eingegangen, was ich denn eigentlich für Tee trinke. Es ist der Darjeeling der Teekampagne – ein ganz besonderer Tee eines ganz besonderen Unternehmens. Da mir dieses Thema sehr am Herzen liegt, möchte ich es heute mit euch teilen.

Teekampagne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Teekampagne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Was ist die Teekampagne?

Die Teekampagne wurde 1985 von Günter Faltin, Professor an der FU Berlin, gegründet. Sein Ziel: Tee in Deutschland günstiger anzubieten, als es bis dahin der Fall war. Er hatte festgestellt, dass der Tee in den Anbauländern nur etwa ein Zehntel vom hiesigen Endpreis kostete. Der Grund: Kleinverpackungen und Zwischenhandel. Tee durchläuft nämlich vom Erzeuger bis hin zum Endverbraucher etwa fünf Zwischenhändler!

Dass diese Zwischenschritte eigentlich unnötig sind, zeigt das Prinzip der Teekampagne: Das Unternehmen verkauft nur eine einzige Sorte Tee, nämlich den echten Darjeeling in grün und schwarz. Dadurch können direkt bei den Erzeugern günstiger große Mengen eingekauft werden. Der Tee wird in 1-Kilo-Verpackungen abgefüllt, was Verpackungsmaterial spart. Dank des Abo-Services der Teekampagne wird der Tee sofort an die Kunden versandt. Das wiederum spart Lagerkosten!

Auch auf Werbung verzichtet die Teekampagne fast gänzlich. Die Qualität des „Champagner unter den Tees” spricht für sich – gleichzeitig ist die Produktion absolut vorbildlich, was Öko-Landwirtschaft und Klimabilanz angeht. Dazu später mehr!

(Seit Neuestem verkauft die Teekampagne auch noch eine zweiten Sorte: Assamtee – nach denselben Prinzipien!).

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Grüner Darjeeling

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Wie kam ich zur Teekampagne?

Seit ich denken kann, haben meine Eltern und ich Tee getrunken. Wann wir angefangen haben, grünen Tee zu trinken, weiß ich nicht mehr – ich weiß nur, dass es eine Liebe ist, die bis heute Bestand hat 😉 Anfangs war es noch aromatisierter Grüntee, bis wir irgendwann auf die puren Tees umgestiegen sind.

Der Darjeeling der Teekampagne ist seit ein paar Jahren unser aller Liebling. Meine Mama bekam ihn irgendwann von einer Freundin empfohlen. Die Mund-zu-Mund-Propaganda hat in unserem Fall also funktioniert.

Seitdem ist der Tee fest in meinem Tagesablauf verankert. Ich mache mir jeden Morgen eine Kanne – egal wie hektisch ein Morgen ist oder wie früh ich aufstehen muss. Für eine Tasse Tee ist immer Zeit, muss immer Zeit sein!

Teekampagne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Die Sache mit dem Darjeeling

Darjeeling heißt die Region im südlichen Himalaya, die etwa 2000 Meter hoch liegt. Der Tee, der dort an den steilen Hängen zu sehen ist, wächst langsamer als in den Ebenen weiter unten. Dadurch bekommt er sein besonderes Aroma. Die zarten Blätter zu pflücken ist jedoch mit großem Aufwand verbunden. 12.000 Stück sind notwendig, ehe sie für ein Kilo Tee reichen.

Was viele nicht wissen: Der Darjeeling, den es im Supermarkt zu kaufen gibt, ist gar kein echter Darjeeling. In der Region werden nämlich schätzungsweise 10.000 Tonnen Tee produziert. Weltweit als Darjeeling verkauft werden allerdings 40.000 Tonnen! Das drückt die Preise für echten Darjeeling auf dem Weltmarkt und ist für die Pflücker und Erzeuger von großem Nachteil. Das Geld geht an die großen Handelsketten, die unter dem Namen des Darjeelings Tee verkaufen, der eigentlich zu einem Großteil aus Billigtee besteht.

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Verpackungen der Teekampagne mit dem Darjeeling-Logo des Tea Board of India.

Die Teekampagne führt aus diesem Grund das Darjeeling-Logo des Tea Board of India, das nur führen darf, wer 100 % reinen Darjeeling verkauft. (Es ist damit übrigens das erste Unternehmen in Deutschland, das dieses Logo tragen durfte!)

Die indische Teebehörde hat 2007 einen Antrag gestellt, Darjeeling als geographische Marke schützen lassen. Leider ohne Erfolg, da sich die großen Handelsketten dagegen wehren. Immerhin wurde Darjeeling 2011 in das Register der geschützten Ursprungsbezeichnungen aufgenommen (wie beispielsweise das Lübecker Marzipan). Um Fälschungen zu verhindern, setzt sich die Teekampagne seit Jahren dafür ein, dass Darjeeling als Marke anerkannt wird. Außerdem setzt sie sich für die Aufklärung über die Fälschungsproblematik ein, damit dieses Thema im Bewusstsein bleibt.

Transparenz und Nachhaltigkeit

Was mich direkt beeindruckte, als ich das erste Mal von der Teekampagne hörte, war die Rückverfolgbarkeit. Sämtliche Tee-Packungen sind bis zu ihrem Ursprung zurückzuverfolgen. Von Anfang an veröffentlichte das Unternehmen die Ergebnisse der Rückstandsanalysen auf dem Etikett jeder Packung. Der Preis für den Tee, den die Teekampagne bei den Produzenten einkauft, liegt über dem Weltmarktniveau. Dadurch können die Produzenten nicht nur kostendeckend arbeiten, sondern sogar gewinnbringend.

Die Tees der Teekampagne sind ausnahmslos alle Bio-Tees – und auch hier ist besonders hervorzuheben, dass sie nicht „nur” bloß bio sind. Das Bio-Siegel umfasst nicht alle Qualität-Standards der Teekampagne, sodass viele der Biotees auch noch das Naturland-Siegel tragen. Diese Zertifizierung ist deutlich strenger und umfasst neben strengsten ökologischen Standards auch soziale Richtlinien. Darüber hinaus sind einige Produzenten sogar FLO-zertifiziert oder arbeiten nach demeter- oder Bioland-Richtlinien.

Wenn euch das Thema Nachhaltigkeit interessiert, findet ihr unter dem folgende Link weitere Aspekte, die die Teekampagne zu dem Thema beachtet und (meiner Meinung nach) sehr vorbildlich gelöst hat: Nachhaltigkeit

Teekampagne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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First und Second Flush

Wenn ihr bei der Teekampagne bestellt, werdet ihr auf drei Sorten Tee stoßen: First Flush, Second Flush und Grünen Darjeeling. Letzterer wird aus der Herbsternte hergestellt und im Gegensatz zum schwarzen Tee nicht fermentiert.

Der First Flush stammt aus der Frühlingsernte, wenn sich nach der Winterruhe zwei Blätter und eine Knospe gebildet haben. Das Aroma des Tees ist ganz fein, die Farbe hellgolden.

Der Second Flush wird aus der Sommerernte gewonnen, wenn die Blätter dunkelgrün sind und die Triebe am meisten Kraft haben. Der Tee ist kräftiger im Geschmack, ebenso die Farbe. Beide Blattqualitäten sind ein wahrer Genuss!

Da ich den Geschmack von purem, nicht-aromatisiertem Tee schon so lange gewohnt bin, ist meine Geschmacksbeschreibung des Darjeelings natürlich ein bisschen voreingenommen. Den grünen trinke ich jeden Tag: Der erste Aufguss ist zart, gleichzeitig frisch und leicht. Der zweite Aufguss ist etwas stärker, aber ich finde den „zartbitteren” Geschmack von grünem Tee sehr angenehm.

Teekampagne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie
Schwarzer Darjeeling
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Grüner Darjeeling

Tu dir was Gutes!

Die gesunden Aspekte vom grünen Tee sind ebenso vielfältig wie viel diskutiert. Viele Studien haben mittlerweile belegt, dass der Konsum von grünem Tee bzw. Grüntee-Extrakten eine gesundheitsfördernde Wirkung hat. Beispielsweise wirkt er sich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus.

Vor allem grüner Tee enthält viele Polyphenole, die zu den Antioxidantien zählen. Sie sind dafür bekannt, freie Radikale im Körper einzufangen und vor Krankheiten zu schützen. Weitere Studien haben ergeben, dass grüner Tee gut für den Magen ist, das Herz schützen und sogar beim Abnehmen helfen kann. Auch der Zuckerstoffwechsel kann durch regelmäßigen Konsum von grünem Tee positiv beeinflusst werden.

Wichtig ist jedoch vor allem die Bio-Qualität des Tees, denn viele Tees und auch Matchas sind sehr stark belastet – und dann nützen auch alle eigentlich gesundheitsfördernden Aspekte nichts….

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Welt der Teekampagne geben. Im Folgenden verlinke ich euch noch einmal alle wissenswerten Links sowie den Online Shop. Ihr könnt den Tee auch ohne Abo bestellen, er ist nur nicht immer verfügbar. Da ihr nun aber wisst, warum das so ist, sollte das kein Problem sein. Lasst mich gerne wissen, ob ihr den Tee probiert – ich würde mich sehr über eine Rückmeldung freuen!

Teekampagne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gewinnspiel

Damit ihr vielleicht gar nicht so lange warten müsst, den Tee zu bestellen, habe ich heute noch ein besonderes Goodie für euch: Ich darf in Zusammenarbeit mit der Teekampagne 50g grünen Darjeeling verlosen! Ist das nicht der Hammer?

Verratet mit dafür bis zum 21. Oktober 2017 in den Kommentaren, wann ihr am liebsten Tee trinkt. Morgens zum Frühstück, in der Mittagspause oder nachmittags, mit einer lieben Freundin zusammen? Ich freue mich auf eure Antworten! Die Teilnahmebedingungen findet ihr hier.


Auflösung: Die Glücksfee hat Christie R. aus dem Lostopf gezogen – herzlichen Glückwunsch! Ich du bekommst eine E-Mail von mir, damit sich dein Tee so schnell wie möglich auf den Weg zu dir machen kann 🙂


Habt es wundervoll,

Alena

Quellen: Website der Teekampagne, MehrWERT-Magazin 1/2015

Vielen Dank an die Teekamapagne für den zur Verfügung gestellten Tee! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober! Eine Liebeserklärung an den Herbst

Nachdem es urlaubsbedingt im September keinen “Hallo neuer Monat”-Beitrag gab, geht es nun wie gewohnt mit dem Oktober weiter. Für diesen Anlass habe ich mir eine kleine Liebeserklärung an den Herbst ausgedacht – denn es scheint mir, als gäbe es über keine andere Jahreszeit so stark auseinandergehende Meinungen.

(Achtung, es folgen viele Fotos! ;))

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich liebe den Herbst! Klare Sache. Zugegeben, ich liebe den Frühling noch mehr. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass ich von dem hellen Grün nicht genug bekomme – und ich viel besser aus dem Bett komme, wenn es morgens früher hell wird. Doch gleichzeitig freue ich mich jedes Jahr im Herbst wie ein kleines Kind! Vielleicht bin ich auch einfach ein Übergangsjahreszeit-Liebhaber.

Aber was ist so schön am Herbst?

1. Das Licht

Kein Monat kann mit einem derart goldenen Licht aufwarten, wie der Oktober – oder auch der September. Es gilt, die letzten warmen Tage auszunutzen und so viel Zeit wie möglich draußen zu verbringen.

Normalerweise führt uns unsere Laufstrecke hauptsächlich durch den Wald, aber in der dunklen Jahreszeit sind die Wege dort etwas halsbrecherisch. Also hat Herr Wunderbrunnen getüftelt und eine Laufstrecke gefunden, die beleuchtet ist. Im Rahmen unserer Testläufe fanden wir einen Weg, der zwar ungeeignet ist (weil dunkel), aber bei Tageslicht sehr malerisch ist. Er führt an Apfelbaumwiesen vorbei, die im goldenen Licht der letzten warmen Tage einfach zauberhaft aussehen!

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auch ein bisschen wildlife gibt es dort zu sehen – Pferde, flauschige Kühe mit riesigen Hörnern und sogar ein kleines Kalb bekam ich bei einem Spaziergang zu Gesicht. Im Oktober hoffe ich nun auf die Möglichkeit, dort morgens ein paar stimmungsvolle Fotos vom Sonnenaufgang zu machen!

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

2. Äpfel und Kürbisse

Die Herbst-Küche wartet mit allerhand feinen Sachen auf uns! Sowohl Äpfel und Kürbisse haben nun Saison. Ich habe für den Oktober eine ganze Reihe an Rezepten rund um den Kürbis geplant – einfach weil ich Kürbisse liebe und sie so vielseitig sind.

Außerdem ist nun auch wieder die Zeit der deftigen Küche. Suppen, Eintöpfe… Kaum sind die ersten kühlen Tage da, bekomme ich Lust auf Kartoffelsuppe und Klassiker wie Königsberger Klopse und Rübenmus.

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Wer auch spontan Lust bekommen hat, dem verlinke ich hier nun ein paar Rezepte von mir aus dem letzten Herbst/Winter:

Apfelmus
Apfel-Cranberry-Muffins
Kartoffelsuppe
Kürbis-Ravioli
Linsensuppe

Pizza-Zungen mit Birnen und Speck
Rübenmus

3. Kerzenschein (und Lichterketten)

Manch einer fragt sich jetzt sicherlich “Lichterketten?! Hat die wohl den Schuss nicht gehört?” – und darauf antworte ich mit einem entschiedenen “Ja!”. Also, ja zur Lichterkette! Denn ich finde, dass Lichterketten eigentlich das ganze Jahr über gehen. Es gibt ja auch so zarte, die nicht nach Weihnachtsbaumbeleuchtung aussehen.

Eine Lichterkette habe ich schon angebracht. Allerdings an einem kleinen Töpfchen Heide, das ich ins Wohnzimmer gestellt habe und nicht an einem Tannenbaum. Damit war auch Herr Wunderbrunnen einverstanden 😉 So eine Lichterkette macht nämlich sehr gemütliches Licht und wenn der Rest der Deko zum Thema Herbst passt, finde ich es auch gar nicht so weihnachtlich.

Wobei unter uns gesagt: Ich könnte auch bald schon mit der Weihnachts-Deko anfangen. Aber psst….

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4. Buntes Laub und Waldspaziergänge

Wenn es eine farbenfrohe Jahreszeit gibt, dann ist es wohl der Herbst! Der Sommer kann zwar auch was auf dem Gebiet, aber die Farben im Herbst sind einfach so… schön. Und anders. Alles wirkt irgendwie golden, jedes Blatt hat eine andere Farbe und der Stand der Sonne macht, dass alles schön aussieht.

Auch an grauen Tagen gehe ich gerne raus, denn durch das bunte Laub leuchtet trotzdem alles. Im Wald ist es um diese Zeit besonders schön und es gibt so viel zu gucken!

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie
Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

5. Gemütlichkeit und Sofa-Zeit

Und was gibt es nach einem Waldspaziergang schöneres, als sich mit einem Tee und einem Buch auf dem Sofa einzumuckeln? Eben. Das ist zwar eigentlich das ganze Jahr über schön, aber wenn es draußen kälter und abends früher dunkel wird, dann ist das Sofa eindeutig der gemütlichste Platz der Welt.

Auf dem Sofa kann man dann nicht nur wunderbar lesen, Serien gucken, sondern auch Tee trinken und Schokolade verputzen… dazu gibt es im Oktober auch noch etwas Schönes hier auf dem Blog 😉

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

6. Halloween

Ok, ich gebe es zu – ich mag Halloween! Ich halte mich zwar mit der Deko immer etwas zurück (ich setze den Fokus zum Ausrasten da eher auf Weihnachten), aber trotzdem gefällt es mir. Kürbisse habe ich schon eine Weile nicht mehr geschnitzt, aber vielleicht gibt es dieses Jahr eine kleine Version der Jack O’Lantern.

Pflichtprogramm an Halloween ist bei uns übrigens “Nightmare before Christmas”. Diesen Film gucke ich schon seit meiner Schulzeit jedes Jahr und finde ihn jedes Mal wieder grandios. Ob es die Musik ist, die liebevolle Machart des Films oder die verschiedenen Settings sind – ich weiß es nicht. Vielleicht auch alles zusammen. Wenn ihr den Film nicht kennt und nicht ganz abgeneigt gegenüber Filmen von Tim Burton seid, kann ich ihn euch auf jeden Fall ans Herz legen!

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich könnte meine Aufzählung noch ewig fortführen. Auf Herbstkleidung (auch bekannt unter “sweater weather”) mit Schals und Stiefeln, Strumpfhosen und Strickkleidern freue ich mich nämlich ebenfalls! (Ich berichtete hier bereits davon.) Aber möglicherweise würde das den Rahmen sprengen. Ich finde den Herbst einfach zu schön!

Wie ist es mit euch? Wenn ihr mögt, verratet mir doch, worauf ihr euch im Oktober besonders freut. Liebt ihr den Herbst auch so sehr wie ich?

Habt es wundervoll,

Alena