Bandnudeln mit Schwarzkohl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schnelle Feierabendküche: Bandnudeln mit Schwarzkohl

Heute gibts Schwarzkohl – habt ihr damit schon einmal gekocht? Falls nicht, kann ich es euch nur wärmstens empfehlen: Schwarzkohl ist unglaublich lecker und ganz einfach zuzubereiten!

Bandnudeln mit Schwarzkohl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wobei ich zugeben muss: Ich hätte ihn mir wohl auch nicht freiwillig gekauft. Was aber vor allem daran liegt, dass ich im Supermarkt noch nie Schwarzkohl gesehen habe – den findet man meistens eher auf dem Wochenmarkt. Zu mir ins Haus kam er in der Biokiste, die wir in diesem Jahr für uns entdeckt haben.

Ich hatte euch bereits in dem Kürbis-Linsen-Curry-Beitrag von der Biokiste erzählt und bin nach wie vor begeistert! Klar, in der regionalen Version gibts im Winter viel Kohl, aber dafür haben wir nun auch Schwarzkohl bekommen und das ist wirklich toll. Ich finde, man setzt sich sonst eher nicht so häufig mit regionalen Lebensmitteln auseinander – da ist so eine Kiste schon eine tolle Lösung 🙂

Bandnudeln mit Schwarzkohl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Schwarzkohl ist nicht unbedingt der schönste Name, aber er schmeckt unglaublich lecker! Die Bezeichnung rührt von den manchmal sehr dunkel gefärbten Blättern – dunkelgrün bis schwarzgrün können sie sein, ähnlich wie beim Wirsing. Schwarzkohl wird auch Palmkohl oder Toskanischer Kohl genannt.

Laut Wikipedia gilt er als Ursprung vieler anderer Kohlarten wie Kopfkohl, Rosenkohl oder Grünkohl. Außerdem gibt es die Sorte schon sehr lange – er wurde bereits zur Zeit der Römer angebaut und verwendet. Ich finde, er schmeckt ein bisschen wie eine Mischung aus Spinat und Grünkohl. Lecker!

Bandnudeln mit Schwarzkohl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Für das heutige Gericht habe ich den Schwarzkohl gedünstet und eine kleine Soße gemacht – dazu Bandnudeln, fertig! Es eignet sich also wunderbar für den Feierabend, denn es ist schnell zubereitet und schmeckt großartig.

Achtet beim Putzen vom Schwarzkohl darauf, dass ihr den Stiel entfernt – die holzigen Triebe der Pflanze wurden früher nämlich zur Herstellung von Spazierstöcken verwendet und so mancher Stiel mutet noch sehr fest an 😉

Hier nun aber das Rezept für das schnelle Nudelglück:

Bandnudeln mit Schwarzkohl

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Zutaten

  • Schwarzkohl
  • eine mittelgroße Zwiebel
  • eine Zehe Knoblauch
  • 100 ml Sahne
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone
  • eine gute Handvoll Parmesan
  • gehackte Mandeln
  • Bandnudeln
  • Öl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Den Schwarzkohl waschen, vom Stiel befreien und in Streifen schneiden. Die Zwiebel und  den Knoblauch schälen und fein würfeln. Eine unbehandelte Zitrone waschen und die Hälfte der Schale abreiben. Die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten.

2. In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Zwiebel mit dem Schwarzkohl andünsten. Später erst den Knoblauch dazugeben. Salzen und pfeffern. In der Zwischenzeit die Nudeln aufsetzen. Die Sahne zum Kohl geben und leicht köcheln lassen. Wenn die Nudeln fast fertig sind, den Parmesan und die Zitronenschale hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Mandeln darüber streuen und zusammen mit den Nudeln servieren. Guten Appetit!

Habt es wundervoll,

Alena

Käseliebe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Große Käseliebe: Fourme d’Ambert mit Rosenkohl [Werbung]

Winterzeit ist auch gleichzeitig Zeit für Soulfood – und was könnte besseres Soulfood sein als Nudeln mit Käse? Die ganz große Käseliebe habe ich ganz aktuell wieder: Sein Name ist Fourme d’Ambert.

Käseliebe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Der aufmerksame Leser wird sich erinnern: Bereits im vergangenen Jahr habe ich für diesen Traum von einem Käse Werbung gemacht (den Link dazu findet ihr hier). Umso erfreuter war ich, als in diesem Jahr erneut eine Anfrage kam. Ich muss gestehen: Zu Käse kann ich nie nein sagen. Vor allem nicht, wenn es ein so zartschmelzender, leckerer Käse ist! Es ist einfach die ganz große Käseliebe, ich kann es nicht anders beschreiben 😉

Aber was ist dieser Fourme d’Ambert denn eigentlich? Kurz gesagt: Es handelt sich um einen Blauschimmelkäse aus der Auvergne. Er trägt eine besondere Bezeichnung: AOP – “Appellation d’Origine Protégée”. Die dürfen nur Produkte tragen, die aus dem Ursprungsgebiet kommen und ausschließlich dort verarbeitet wurden.

Käseliebe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Lang gesagt heißt das: Der Käse wird aus einer Milch hergestellt, die von Kühen stammt, die in ihrem Leben ausschließlich Gras aus dem geografischen Raum der Ursprungsbezeichnung zu sich nehmen. Ihr seht schon: Die Herstellung ist sehr streng kontrolliert! Zum Beispiel müssen die Kühe mindestens 150 Tage im Jahr auf der Weide verbracht haben. Wenn es glückliche Kühe gibt, dann müssen es wohl diese sein 😉 Und Ehrensache, dass der Käse aus diesem Grund besonders lecker und gut ist!

Die Herstellung des Käses an sich ist mit viel Geduld verbunden: Insgesamt muss er  28 Tage reifen.  Während dieses Prozesses muss der Käsebauer den Käse immer wieder mit einer Nadel durchstechen, damit sich die Blauschimmelkultur ansiedeln kann. Dadurch wird das Aroma des Fourme d’Ambert würzig und gleichzeitig mild – nicht so streng wie manch anderer Schimmelkäse. Hier zahlen sich Geduld, beste Zutaten und sorgfältige Zubereitung wirklich aus.

Sein Geschmack macht den Fourme d’Ambert auch zu einem echten Allrounder: Er passt sowohl in herzhafte Gerichte als auch zu süßen Komponenten wie beispielsweise Früchte. Besonders: Mama Wunderbrunnen hat ihn schon häufiger dazu verwendet, um Datteln zu füllen. Klingt auf den ersten Blick ungewöhnlich, ist aber unglaublich lecker. Die Süße der Datteln und der herzhafte, ebenfalls leicht süßliche Geschmack des Käses harmonieren so gut miteinander, das man eigentlich nie mehr etwas anderes zum Käse essen möchte 😉

Käseliebe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Da das aber allein als Rezept etwas zu simpel wäre, habe ich noch etwas gekocht – und zwar der Jahreszeit saisonal entsprechend mit Rosenkohl. Ich weiß, das viele Leute keinen Rosenkohl mögen, aber da gibt es einen Trick: Rosenkohl mit Käse zusammen funktioniert ganz ausgezeichnet und warum dann nicht gleich den besten Käse nehmen, den man sich vorstellen kann?

Als Kind habe ich Rosenkohl schon gerne gegessen, und besonders lecker fand ich ihn zu Käsefondue. Damit ist bewiesen: Rosenkohl und Käse zusammen ergibt ein absolutes Dream Team. Dazu noch ein paar Röhrennudeln und fertig ist Soulfood pur, das sich sogar hervorragend als Feierabendessen eignet, weil es ganz schnell gemacht ist.

Klingt gut? Dann verrate ich euch jetzt, wie ihr sie nachkochen könnt, die ganz große Käseliebe:

Tortiglioni mit Fourme d’Ambert und Rosenkohl

Käseliebe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 300 g Rosenkohl
  • 200 g Fourme d’Ambert
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g Sahne
  • 200 g Tortiglioni

Zubereitung

1. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Den Rosenkohl ebenfalls putzen und halbieren – größere Rosen habe ich auch geviertelt. In einer Pfanne die Zwiebel anschwitzen, gegen Ende die Hälfte des Knoblauchs dazugeben. Den Käse etwas zerkleinern und dazugeben, ebenso die Sahne. Mit Salz und Pfeffer und etwas Muskatnuss abschmecken.

2.  Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln kochen. Währenddessen den Rosenkohl in Olivenöl anbraten. Wenn er schon etwas Farbe bekommen hat mit Salz, Pfeffer und dem restlichen Knoblauch würzen. Dann in die Soße geben und mit den Nudeln vermengen. Fertig!

Käseliebe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Na, wie wäre es damit fürs Wochenende? Geht schnell und ihr habt noch genug Zeit, um zum Weihnachtsmarkt zu gehen – oder ihr esst die Nudeln zum Aufwärmen nach einer Runde auf dem Weihnachtsmarkt 🙂 Geht beides! Ich wünsche euch jedenfalls das tollste Wochenende.

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an Fourme d’Ambert für das zur Verfügung gestellte Produkt! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Hallo November und November-Challenges - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo November! + November-Challenges auf Instagram

Da ist er wieder, der November – und ich begrüße ihn nun schon zum dritten Mal mit einem Blog-Beitrag! Verrückt, oder? Wie schnell die Zeit vergeht! Dieses Mal dabei habe ich ein paar November-Challenges. Vorher aber ein kurzer Blick zurück!

Lustig ist, dass meine November-Begrüßungen in den letzten beiden Jahren ähnlich ausfielen: schon leicht geprägt durch Vorfreude auf Weihnachten, Gemütlichkeit, Kekse backen – und vor allem Vorfreude auf Mama Wunderbrunnens Geburtstag.

Hallo November und November-Challenges - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo November und November-Challenges - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

An diesen Aspekten hat sich in diesem Jahr nichts geändert. Neu hinzugekommen ist, dass ich mich auf ein Wochenende mit meiner liebsten Blogger-Freundin Rebecca Kochküken freue. Und zume ersten Mal auf die eat&style gehen werde. Das wird ein Fest!

Lustig ist, dass ich bereits im letzten Jahr schrieb, dass ich mich auf das geburtstägliche Grünkohl-Essen für Mama Wunderbrunnen freue. Wir wollten aber auch vorher schon Grünkohl essen – mit Graziella und ihrem Herzensmann. Und ratet mal: Genauso läuft es dieses Jahr auch wieder ab. Graziella kommt uns besuchen, wir essen Grünkohl und spielen Siedler. Ein paar Wochen später gibt es Grünkohl bei meiner Oma 😉

Und täglich grüßt das Murmeltier?

Mitnichten, denn ich freue mich riesig auf diese Zeit! Außerdem finde ich solche jahreszeitlichen Rituale ganz wundervoll und heimelig. Hygge sozusagen. Und damit wäre ich auch schon beim eigentlichen Thema dieses Beitrags!

Hallo November und November-Challenges - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo November und November-Challenges - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich habe mir in diesem Jahr nämlich vorgenommen, euch nicht nur ein paar Bilder aus meiner Wohnung zu zeigen. Natürlich freue ich mich auf die weihnachtliche Deko, die ich Ende des Monats aufziehen werde, aber es ist noch nicht so weit.

Dafür gibts im November eine ganz wundervolle Hygge-Challenge auf Instagram! Ins Leben gerufen hat sie Larissa von laryloves.com. Ich hätte eigentlich gerne letztes Jahr schon mitgemacht, fühlte mich aber nicht danach. In diesem Jahr fühle ich mich allerdings sehr nach Hygge, deshalb teile ich diese Challenge nun mit euch. Auf Larissas Profil findet ihr die jeweiligen Themen für die Tage und ich bin jetzt schon gespannt, was dabei alles herauskommt 🙂 (Und es gibt sogar was zu gewinnen!)

Und da mir diese November-Challenge so gut gefällt, habe ich mal nach ein paar weiteren gesucht. Vielleicht ist da ja auch etwas für euch mit dabei? Wichtig ist: Es sollte Spaß machen und nicht in Stress ausarten. Ich finde, so unter “Zwang” zu posten ist eher kontraproduktiv. Vielmehr sollten die Themen als Inspiration dienen für die eigenen Fotos 🙂 Was meint ihr?

Hier nun also eine ganz kleine, selbst recherchierte Auswahl:

November-Challenges auf Instagram

Bücher:

Vorfreude und Self Care:

Nachhaltigkeit:

Künstlerisch:

Mehr Hygge:

Und, seid ihr bei einer dieser Challenges dabei?

Hallo November und November-Challenges - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich wünsche euch den schönsten November und freue mich auf die gemütliche Zeit mit euch!

Habt es wundervoll,

Alena

Kürbis-Linsen-Curry - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Autumn vibes: Wärmendes Kürbis-Linsen-Curry

Letzter Donnerstag im Monat und was bedeutet das? Es ist Zeit für eine neue Runde unseres Foodblogger-Saisonkalenders! Heute kommt bei mir ein herrliches Kürbis-Linsen-Curry auf den Tisch.

Kürbis-Linsen-Curry - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr ahnt schon: Mein Monats-Gemüse ist Kürbis! Bisschen easy vielleicht für den Oktober, den Kürbis-Monat schlechthin (Halloween und so). Aber: Ich liebe Kürbis und deshalb fiel die Wahl sehr leicht. Auch wenn wir wieder viele Gemüsesorten auf der Auswahlliste hatten:

Blumenkohl | Chinakohl | Endivien | Fenchel | Karotten | Knollensellerie | Kohlrabi | Kürbis | Mangold | Meerrettich | Pastinaken | Petersilienwurzeln | Lauch | Radicchio | Rettich | Rosenkohl | Rote Bete | Rotkohl | Schwarzwurzeln | Staudensellerie | Steckrüben | Süßkartoffeln | Topinambur | Weißkohl | Wirsing

Kürbis-Linsen-Curry - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

(Wie unglaublich gut macht sich Herr Wunderbrunnen als Hand-Model?!)

Einen Kürbis hatten wir auch in der wöchentlichen Bio-Kiste, die den Haushalt Wunderbrunnen seit ein paar Wochen erreicht. Ich hatte von diesem Konzept schon öfter mal gelesen und war jedes Mal ganz angetan. Irgendwie habe ich mich dann aber immer in der großen Flut an Angeboten verloren – und manches Mal lag unsere Adresse gar nicht im Liefergebiet.

Aber eines Morgens lief ich, wie jeden Donnerstag, auf dem Weg zur Arbeit über den Wochenmarkt und sah einen Stand mit der Aufschrift “Loubier’s Biokiste”. Ich googelte und fand heraus, dass besagte Biokiste auch zu uns liefert. Also bestellte ich eine Kiste mit regionalen Produkten und bin seitdem ein großer Fan!

Kürbis-Linsen-Curry - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Linsen-Curry - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

An dieser Stelle muss ich kurz anmerken: Ich schreibe das hier als alleinige Empfehlung, ich bin weder bezahlt worden noch bekomme ich sonst etwas dafür. Ich bin nur wirklich absolut überzeugt von der Biokiste, denn es kommt immer eine bunte Auswahl an regionalen und dadurch auch saisonalen Obst- und Gemüsesorten an.

Man kann vorher online einsehen, was in der Kiste enthalten sein wird und eventuell Produkte streichen, die man vielleicht nicht mag oder verträgt. Umgekehrt kann man auch Produkte zusätzlich bestellen. Neben den regionalen Kisten gibt es noch eine Vielzahl an anderen Abokisten und es besteht die Möglichkeit, zusätzlich Eier, Molkereiprodukte und Brote zu bestellen. Außerdem gibt es im Shop eine Auswahl an Brotaufstrichen, Snacks und Süßungsmitteln – alles in Bio, Bioland oder sogar demeter-Qualität!

Kürbis-Linsen-Curry - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Linsen-Curry - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wenn das Gemüse in der Kiste ankommt, ist es nicht nochmal extra verpackt (außer vielleicht mal Feldsalat, aber das ist vertretbar) und immer ganz frisch. Ebenfalls dabei ist ein kleiner Brief vom Hof, in dem steht, was gerade Saison hat und was wohl bald reif ist, das ist immer unterhaltsam und nett. Auf der Rückseite finden sich drei bis vier Rezepte – was ich persönlich eine sehr gute Idee finde. Schließlich weiß nicht jeder spontan, was man mit violetten Süßkartoffeln machen kann!

Eines dieser Rezepte hatte meine volle Aufmerksamkeit, als der erste Kürbis in der Kiste ankam: Es war ein Kürbis-Linsen-Curry. Ich kam tatsächlich erst am vergangenen Wochenende dazu, es (in zugegebenermaßen leicht abgewandelter Form) nachzukochen. Es ist unglaublich lecker! Umso mehr muss ich meine geliebte Biokiste hier noch einmal hervorheben, die mich sozusagen zu diesem Rezept gebracht hat.

Kürbis-Linsen-Curry - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Linsen-Curry - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Kürbis-Linsen-Curry ist zwar unglaublich lecker, aber leider sah es auf den ersten Blick gar nicht so fotogen aus. Die Linsen zerfallen halt… und dank Kürbis wird einfach alles orange. Aber: Die Farbe knallt und ich finde, wenn ein Gericht schon nach Pampe aussieht, dann darf die Farbe durchaus fetzen. (Im Gegensatz zu Linsensuppe oder so… auch nicht sehr fotogen. Aber lecker ;))

Jedenfalls ist das Kürbis-Linsen-Curry unglaublich lecker und wärmt gut durch – perfekt für kalte Herbst-Tage! Dank Ingwer und warmen Gewürzen ist es Soulfood pur. Außerdem ist es relativ unkompliziert zu machen, lässt sich super einfrieren und aufwärmen – was will man mehr?

Richtig, das Rezept. Hier ist es:

Kürbis-Linsen-Curry

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Zutaten

  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. ein Kilo schwer)
  • 50 g frischer Ingwer
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 250 g rote Linsen
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • Schmand
  • eine Bio-Zitrone
  • Sonnenblumenöl
  • Currypulver
  • Garam Masala
  • Kreuzkümmel
  • Curry-Paste nach Belieben
  • 1 EL brauner Zucker
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

1. Den Ingwer, den Knoblauch und die Zwiebel schälen. Ich habe den Ingwer und den Knoblauch ganz fein gewürfelt, die Zwiebel etwas gröber 😉 Den Kürbis waschen, entkernen und in Würfel schneiden. In einem beschichteten Topf (Cocotte oder Wok) den Boden mit Öl bedecken und darin die Zwiebel glasig dünsten. Dann den Ingwer und Knoblauch zugeben und ebenfalls andünsten. 2 EL Currypulver, 1 EL Garam Masala und einen TL Kreuzkümmel hinzufügen und verrühren. Dann den Kürbis hinzugeben, salzen und pfeffern. Mit dem Zucker bestreuen und verrühren, bis sich alles verteilt hat.

2. Mit der Gemüsebrühe aufgießen. Die Linsen in einem Sieb gut abspülen und ebenfalls dazugeben. Aufkochen lassen, dann die Temperatur reduzieren und zugedeckt etwa 20 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit eine Bio-Zitrone abwaschen und die Schale abreiben und Saft auspressen. Wenn die 20 Minuten vorbei sind, 1-2 EL Zitronensaft und etwas von der Schale in das Curry geben. Wer mag, kann es noch mit etwas Curry-Paste würzen! Abschmecken und eventuell noch mit etwas Currypulver oder Garam Masala würzen. Heiß servieren – wir haben das Kürbis-Linsen-Curry noch mit einem Klacks Schmand garniert und etwas von der Schale darüber gestreut.

Wer noch etwas Crunch zu der Party einladen will: Röstzwiebeln machen sich ganz hervorragend als Topping auf dem Kürbis-Linsen-Curry und ich glaube, knuspriger Halloumi wie in diesem Rezept würde auch wunderbar passen. Probiert es aus!

Kürbis-Linsen-Curry - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und wie üblich gibts auch diesen Monat hier noch mehr Inspiration zum saisonalen Kochen:

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Habt es wundervoll,

Alena

Herbst-Menü mit Zwiebelkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Herbstliches Menü mit Zwiebelkuchen und Kürbis

Ursprünglich hieß dieser Beitrag irgendwas mit “Zwiebelkuchen und Federweißer” – und dann gab es keinen Federweißer mehr. Da musste ich umdisponieren 😉 Ihr bekommt heute trotzdem mein Rezept für Zwiebelkuchen, den Federweißer müsst ihr euch dazu denken. Sehr lecker ist aber auch Weißwein 😉

Herbst-Menü mit Zwiebelkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mit dem Federweißer und uns ist das so eine Sache. Im letzten Jahr wollte ich eigentlich auch ein kleines Essen für Freunde machen. Alle zu Federweißer und Zwiebelkuchen einladen – ganz ungezwungen und entspannt. Und dann kam irgendwas dazwischen, ich weiß schon nicht mehr, was. Vermutlich war die Federweißer-Saison schon vorbei, hihi.

In diesem Jahr war ich erneut motiviert und fragte Mama Wunderbrunnen schon relativ früh, ob sie nicht Lust auf ein Zwiebelkuchen-und-Federweißer-Date hätte. Hatte sie – und so planten wir fröhlich, wollten noch eine kleine Vorspeise machen und gemeinsam den Kuchen backen. Tja…

Herbst-Menü mit Zwiebelkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Herbst-Menü mit Zwiebelkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein paar Tage vorher rief sie mich an und verkündete, dass es keinen Federweißer mehr gäbe. Ich gebe zu, dass ich sehr lachen musste – es ist fast wie verhext! Ich vermute, dass die Saison in diesem Jahr durch den heißen Sommer einfach noch früher begonnen hatte und dann eben auch früher vorbei war.

Wir beschlossen jedoch, uns davon nicht den Plan verderben zu lassen. Zwiebelkuchen ist sowieso immer lecker und ein leichter Weißwein passt da auch ganz hervorragend zu! Und so machten Herr Wunderbrunnen und ich uns am Tag der Deutschen Einheit auf den Weg zu Mama und Papa Wunderbrunnen. Dort bereiteten wir den Hefeteig vor, der dann in Ruhe gehen durfte – während wir einen herrlichen Spaziergang in der Herbst-Sonne machten.

Herbst-Menü mit Zwiebelkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Herbst-Menü mit Zwiebelkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Der Tag war wirklich ein Traum von einem Herbst-Tag: sonnig, kühle Luft und überall lagen die schönsten Herbst-Deko-Sachen rum! Meine kleine Tüte war ziemlich schnell voll mit Kastanien und Kiefernzapfen, die ich in meine Herbst-Deko eingebaut habe (die könnt ihr HIER sehen).

Und natürlich dekorierte ich auch ein bisschen den Tisch, an dem wir später essen wollten. Mama Wunderbrunnen und ich waren nämlich schlicht begeistert von den Kastanien, die noch halb in ihrer pieksigen Hülle waren 😉

Herbst-Menü mit Zwiebelkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Nachdem wir tatsächlich trockenen Fußes (an dem Tag war das Wetter sehr wechselhaft) wieder zuhause waren, kneteten wir den Teig in die Form, schnippelten Zwiebeln und erfreuten uns an den Düften, die die Küche füllten. Eine Kürbissuppe gab es vorweg, dazu ein paar ofengeröstete Kürbisspalten – und als wir diese kleine Vorspeise genossen hatten, war der Zwiebelkuchen auch schon fertig. Er geht wirklich schnell, lässt sich super vorbereiten und auch am nächsten Tag wieder aufwärmen, wenn etwas übrigbleiben sollte.

Ein Dessert gab es nicht, aber wir beendeten das Schlemmen mit einer Käseplatte und was könnte es Besseres geben? Wenn ihr also auch Lust habt, ein kleines Herbst-Menü zu zaubern, dann braucht es keinen großen Aufwand. Alles lässt sich gut vorbereiten und schmeckt himmlisch gut. Deswegen verrate ich euch nun, wie ihr die Leckereien nachkochen könnt:

Zwiebelkuchen

Herbst-Menü mit Zwiebelkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

(für eine Springform)

Zutaten

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • einen halben Würfel frische Hefe
  • 1 TL Salz
  • eine Prise Zucker
  • 80 g Butter
  • 125 ml warme Milch

Für den Belag:

  • 4 mittlegroße Gemüsezwiebeln
  • 100 g Schinkenwürfel
  • 4 Eier
  • 1 Becher saure Sahne
  • Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel

Herbst-Menü mit Zwiebelkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zubereitung

1. Für den Teig die Butter mit der Milch in einen Topf geben und bei niedriger Hitze schmelzen lassen. Das Mehl in eine Schüssel geben und die Hefe hineinbröseln. Den Zucker darauf geben und das Salz an den Rand streuen – nicht direkt auf die Hefe! Wenn die Butter geschmolzen ist, das Gemisch auf die Hefe geben und zu einem glatten Teig verkneten. Eine Stunde gehen lassen.

2. In der Zwischenzeit die Zwiebeln halbieren und in Ringe schneiden. Zusammen mit den Schinkenwürfeln in einer Pfanne anbraten und glasig dünsten (etwa 10 Minuten). Mit Salz, Pfeffer und etwas Kreuzkümmel würzen – der Kreuzkümmel macht die Zwiebeln bekömmlicher 😉 Ihr könnt auch normalen Kümmel nehmen… ich mag ihn nicht 😉 Die Eier mit etwas Salz und Pfeffer und der sauren Sahne verquirlen. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

3. Wenn der Teig fertig gegangen ist, in eine mit Backpapier ausgelegte Springform verteilen und den Rand hochziehen. Dann die Zwiebeln darauf verteilen und das Eier-Sahne-Gemisch darüber gießen. Im Ofen etwa 20-25 Minuten backen lassen – aber aufpassen, dass der Kuchen nicht zu braun wird! Der Teig sollte weich bleiben 🙂

Kürbis-Suppe

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Zutaten

  • einen mittelgroßen Hokkaido-Kürbis
  • 2 Äpfel
  • 1 Orange
  • eine Schalotte
  • ein Lorbeerblatt
  • eine Möhre
  • eine Pastinake
  • 1 Liter Wasser
  • Salz, Pfeffer und Baharat
  • Schinken und Kürbiskerne

Zubereitung

1. Den Kürbis waschen, entkernen und in 2 cm dicke Würfel schneiden, mit einem der beiden Äpfel ebenso verfahren. Den Orangensaft auspressen. Die Schalotte, Möhre und Pastinake ebenfalls schälen und würfeln. Zuerst die Schalotte in etwas Öl anschwitzen, dann das restliche Gemüse und den Apfel hinzugeben. Salzen und pfeffern.

2. Mit dem Orangensaft und Wasser aufgießen und kochen, bis alles gar ist. Dann pürieren und mit Salz und Baharat-Gewürz abschmecken. Den zweiten Apfel schälen und fein würfeln. In einer Pfanne vorsichtig leicht andünsten. In einer anderen Pfanne ohne Fett die Kürbiskerne anrösten. Schinken in kleine Würfel schneiden. Nun die Suppe mit Apfelstückchen, Schinken und Kürbiskernen garnieren – besonders lecker ist es, wenn ihr noch einen Schluck Kürbiskernöl darüber gebt!

Kürbis-Spalten aus dem Ofen

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Zutaten

  • Kürbis
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Kürbiskerne
  • Schinken (z. B. San Daniele)
  • Pecorino
  • 3 klein gehackte Salbeiblätter

Zubereitung

1. Bei diesem Gericht könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen: Den Kürbis waschen, entkernen und in Spalten schneiden (etwa 2-3 cm dick). Dann auf ein Backblech legen, mit Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern. Im Ofen bei 200 Grad etwa 10 Minuten rösten – wenn ihr mit einer Gabel hineinpiekst und sie weich sind, sind sie gut 😉

2. In der Zwischenzeit Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Wir haben die fertigen Spalten mit hauchdünnem Schinken und gehobeltem Pecorino belegt und die Kerne mit dem Salbei darüber gestreut. Ihr könnt aber auch Bacon knusprig braten und darüber verteilen oder Feta zerbröseln – ganz nach Geschmack und Vorlieben und was ihr gerade so da habt.

Das ergibt eine unkomplizierte und super leckere Vorspeise, die mal was anderes ist als Salat oder Suppe 😉

Habt es wundervoll,

Alena

Apfel-Blechkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apfel-Blechkuchen mit Mandeln

Meine Damen und Herren, ich präsentiere heute mit Stolz ein Rezept für Apfel-Blechkuchen mit Mandeln – der gleichzeitig Teil der Apfelkuchen-Sonderausgabe von unserem monatlichen Blog-Event “Saisonal schmeckts besser” ist!

Apfel-Blechkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hach, was für ein langes Intro 😀 Aber: Man muss die Sachen ja auch mal groß ankündigen. Und für die heutige Runde haben sich insgesamt zwanzig unserer Saisonblogger in die Küche gestellt. Herausgekommen sind 19 großartige süße Rezepte mit Apfel – wer da nichts findet, dem ist nicht zu helfen 😉

Die Apfel-Saison ist ja gerade in vollem Gange, das muss man ausnutzen. Ich habe zwar gerade erst ein Rezept für Apfel-Blechkuchen verbloggt (finder ihr HIER), aber ich finde ja, dass man nie genug Rezepte für Blechkuchen haben kann.

Apfel-Blechkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apfel-Blechkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Seid ihr auch so große Blechkuchen-Fans? Ich muss gestehen, dass es zuhause früher immer recht häufig Kuchen vom Blech gab. Ob Apfel-Blechkuchen, Erdbeer-Blechkuchen, Pflaumenkuchen oder Butterkuchen vom Blech… eigentlich geht das ja in jeder beliebigen Form. Und schmeckt immer!

Seit ich von zuhause ausgezogen bin, sind die Blechkuchen bei mir weniger geworden. Das liegt wohl daran, dass man für sich selbst ja eher selten ein ganzes Blech voller Kuchen macht. Aber seitdem Herr Wunderbrunnen ein Büro mit Kuchen-begeisterten Kollegen hat und ich ebenso, ist das kein Problem mehr. Da wird man jeden Blechkuchen im Handumdrehen los, sodass die Teller schnell leer sind so wie hier:

Apfel-Blechkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apfel-Blechkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Übrigens verbinde ich Blechkuchen auch immer mit einem gemütlichen kleinen Café im Familienbetrieb. Ich wollte nämlich früher immer gerne ein eigenes Café haben und Mama Wunderbrunnen war immer sofort bei der Planung am Start, um die Blechkuchen zu backen. Auch heute denke ich manchmal, wie gemütlich es sein könnte! Blechkuchen würden sich auch gut verkaufen, glaube ich. Müssen ja nicht immer so schnieke Cupcakes sein 😉

Jedenfalls lässt sich der Apfel-Blechkuchen wunderbar mit zur Arbeit nehmen, allerdings würde ich ihn dann vorher in Stücke schneiden. Lässt sich leichter transportieren, denn das ist wohl der einzige Nachteil an Blechkuchen: Sie sind ein klein wenig sperrig 😉

Apfel-Blechkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Aber dafür freut sich jeder, der ein Stück abbekommt. Und ich finde: das Apfelschneiden und schälen ist eine schöne meditative und gemütliche Aufgabe. Wenn man Glück hat, findet man jemanden, der mit einem schnippelt. Dann gehts doppelt so schnell und Kuchenglück zu zweit ist ja auch was Feines.

Wenn ihr also in der nächsten Woche die Gelegenheit habt: Fahrt zum Wochenmarkt (oder auch zum Supermarkt eures Vertrauens) und holt die leckersten Äpfel – ich empfehle Boskoop! Ratzfatz den Teig zusammengerührt und vielleicht könnt ihr den Kuchen ja sogar noch draußen in der Sonne genießen?

So wird er gemacht:

Apfel-Blechkuchen mit Mandelkruste

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Zutaten

  • 1,5 kg Äpfel
  • Saft und Schale von einer unbehandelten Zitrone
  • 350 g Sahne
  • 180 g Zucker
  • etwas Vanille-Aroma
  • eine Prise Salz
  • 5 Eier
  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Für die Kruste:

  • 100 g Butter
  • 50 g Sahne
  • 200 g Mandelblätter
  • 50 g Zucker

Zubereitung

1. Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden. Die Zitrone abreiben und auspressen. Die Schale beiseite stellen und die Äpfel mit dem Saft vermischen. Den Ofen auf auf 160 Grad vorheizen.

2. In einer Rührschüssel die Sahne mit dem Zucker, dem Zitronenabrieb, Salz und Vanille-Aroma verrühren, bis die Sahne cremig ist – sie sollte nicht steif geschlagen werden. Dann die Eier hinzugeben und verrühren, bis eine cremige Masse entstanden ist. Mehl und Backpulver hinzugeben und ebenfalls gut vermengen. Dann mit einem Teigschaber die Äpfel unterheben, ebenfalls vermengen.

3. Den Teig auf einem mit Backblech ausgelegten Backblech (am besten eignet sich eine Fettpfanne) verteilen. Nun im Ofen für 15 Minuten backen. In der Zwischenzeit für die Mandelkruste die Butter mit der Sahne und dem Zucker in einem Topf schmelzen. Wenn alles flüssig ist, die Mandeln dazugeben und vom Herd nehmen. Gut verrühren und dann auf dem Kuchen verstreichen. Weitere 20-30 Minuten backen – es kommt ein bisschen auf euren Ofen an. Stäbchenprobe machen und abkühlen lassen – er schmeckt allerdings auch lauwarm schon sehr gut 😉

Apfel-Blechkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wenn ihr noch mehr leckere Apfelkuchen-Rezepte sucht – hier werdet ihr garantiert fündig:

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Oktober - hallo neue Deko! - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Herbst – hallo Oktober, hallo neue Deko!

Hallo Oktober! Nun ist es soweit – der Herbst ist da, sowohl kalendarisch als auch meteorologisch. Gut, das ist er schon seit September, aber ich finde immer, dass der Oktober der ultimative Herbst-Monat ist. Worauf ich mich in diesem Herbst freue, verrate ich euch heute und zeige euch außerdem meine neue Deko 🙂

Hallo Oktober - hallo neue Deko! - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober - hallo neue Deko! - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

An dieser Stelle sei auch auf den Blogpost von Flo von tasteboykott verwiesen – er hat ebenfalls aufgeschrieben, worauf er sich im Herbst freut 🙂 Zum Glück steht bei mir im Herbst kein Umzug auf dem Programm, aber ich bin mir sicher, dass er bei Flo für eine Vielzahl an schönen Interior-Posts sorgen wird!

Traditionell ist Oktober irgendwie für mich die Zeit der Herbstmärkte. Tatsächlich war ich im letzten Jahr auf keinem einzigen – in diesem Jahr dafür schon auf zwei Stück! Einmal waren wir bei uns um die Ecke auf dem Bauernmarkt im Norderstedter Stadtpark – bei schönstem Sonnenschein war das wirklich ein Genuss.

Hallo Oktober - hallo neue Deko! - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Und dann waren wir auf dem Herbstmarkt im Freilichtmuseum Molfsee. Ein besonderer Ort für mich: Einmal, weil ich absoluter Freilichtmuseum-Fan bin. Und zum anderen war ich früher mit meinen Eltern ganz oft auf diesem Herbstmarkt – jedesmal war es für mich das Schönste! Wir hatten meistens gutes Wetter und immer einen traumschönen Tag dort verbracht.

Nun war ich bestimmt schon seit sechs oder sieben Jahren nicht mehr dort – und dementsprechend wahnsinnig aufgeregt, als Herr Wunderbrunnen und ich uns auf den Weg dorthin machten. Unser Besuch war genauso schön, wie ich es in Erinnerung hatte! Das Museum ist nach wie vor einfach ein herrlicher Ort und wir hatten sogar gutes Wetter 🙂

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Für alle, die den Markt nicht kennen: Die Stände verteilen sich über einen großen Teil des Geländes des Museums und sind auch in den Scheunen untergebracht. Dadurch ist man ganz nah dran am Museum und gleichzeitig ist alles noch gemütlicher. Es gibt leckeres Essen, fast überall kann man die angebotenen Köstlichkeiten probieren. Es duftet nach Waffeln und Kaffee und Gegrilltem – neben klassischen Würstchen gibt es auch Spanferkel 😉

Neben Essen gibt es Stände mit Kunsthandwerk, Pflanzen und Deko für den Garten. Überall laufen Hühner herum und es gibt verschiedene alte Nutztier-Arten zu bewundern. Die Atmosphäre ist gemütlich und freudig und für mich alles auch ein bisschen nostalgisch. Und natürlich ist ein Schmalzbrot Pflicht 😉

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Wer also aus dem Norden kommt und den Markt oder das Museum nicht kennt, sei ein Besuch an dieser Stelle besonders ans Herz gelegt. Das Programm findet ihr hier: Freilichtmuseum Molfsee Programm

Der Herbstmarkt geht noch bis zum 7.10. – von 10 bis 18 Uhr. Früh da sein lohnt sich 😉

Darüber hinaus freue ich mich in diesem Herbst nun auf diese Sachen ganz besonders:

Das Licht

Vor zwei Wochen waren Herr Wunderbrunnen und ich morgens laufen – es war leicht bedeckt und die Sonne kämpfte sich immer wieder zwischen den Wolken hindurch. Das Licht war magisch! Im Oktober ist nun also die Zeit des goldenen Lichts und der bunten Blätter. Das Zusammenspiel ist so schön, dass ich mir dann meistens wünsche, es malen zu können. Kann ich aber nicht – also Fotos machen und in Gedanken festhalten!

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Es kühlt ab

Ich glaube, ich habe keinen Satz im Sommer so häufig gesagt wie „Mir ist SO heiß!“ – und gleichzeitig gab es keinen Satz, der blödsinniger war. Denn: es war unglaublich heiß und allen war heiß. Bringt ja nichts, das dann noch tausendmal am Tag hervorzuheben 😉

Nun freue ich mich bereits seit Ende August über kühlere Temperaturen. Eigentlich bin ich eine absolute Frostbeule, aber gefühlt ist mir immer noch SO HEISS vom Sommer, dass die kühle Luft eine willkommene Abwechslung ist. 

Sweater weather

Mit den kühleren Temperaturen einhergeht das beste Wetter: Sweater weather, wie die Amerikaner es so liebevoll nennen. Wetter, bei dem man hervorragend die kuscheligen Strickjacken, Strickpullis und Stricksocken anziehen kann. Und kuschelige Kleidung ist eh das Beste, oder? 

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Zeit für Kakao und Soulfood

Besonders freue ich mich im Herbst auf all die Leckereien, die man nun wieder genießen kann und mag. Im Sommer hatte ich vor allem Lust auf Salate und Leichtes, nun freue ich mich auf herzhafte Eintöpfe, Aufläufe und all things pumpkin. Mal schauen, was da noch so an herbstlichen Rezepten bei rumkommt 😉 Und endlich kann man auch wieder heißen Kakao mit einem Schuss Zimt und Amaretto trinken!

Apropos Zimt: den mag ich in der kälteren Jahreszeit sowieso besonders gerne. Ich würze mein Apfelmus und Pflaumenkompott damit und auch in meine morgendlichen Frühstücksbowls kommt immer etwas Zimt – egal ob ins Müsli oder Porridge, Zimt geht immer und ist herrlich gemütlich!

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Und außerdem ist wieder Zeit für alle Rezepte mit Kürbis – ich habe euch mal eine Auswahl meiner Lieblinge zusammengestellt:

Neue Deko

Im Zuge der Herbstmärkte sind diverse Neulinge bei mir in die Deko eingezogen – neben Mini-Kürbissen auch ein paar getrocknete Blätter, Blüten und Pilze. Dazu kommen noch so diverse gesammelte Kastanien… seid ihr auch so kastanienverrückt? Ich kann einfach nie vorbeigehen, wenn welche auf dem Weg liegen – sie sind so schön! So schön glänzend und glatt, ich liebe es.

Hallo Oktober - hallo neue Deko! - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Außerdem habe ich mir einen Stacheldraht, Hagebutten-Zweige und ein paar Mini-Heide-Töpfchen in die Wohnung geholt. Die stehen nun zwischen den anderen herbstlichen Elementen – dazu noch ein paar Zeitschriften zum Schmökern, alles natürlich ergänzt von Kerzen 🙂 Ist der Herbst nicht herrlich gemütlich?

Bücher

Ich gebe zu, ich habe auch im Sommer schon viel gelesen, aber im Herbst ist es einfach noch gemütlicher. Unter einer Decke, mit einem heißen Kakao oder Tee und ein paar Keksen… ja, das ist Gemütlichkeit pur!

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Durch zahlreiche Freunde und Berichte inspiriert (oder beeinflusst?) habe ich mich vor dem Sommerurlaub durchgerungen und endlich Elena Ferrantes “Meine geniale Freundin” gekauft – und sogar noch auf der Fähre ins Baltikum durchgelesen. Zum Glück hatte ich auch schon den zweiten Teil dabei. Die Bücher kann ich jedem ans Herz legen, sie lesen sich wundervoll! Mit den beiden Hauptdarstellerinnen muss man erstmal klarkommen, aber ich bin mittlerweile ein großer Fan.

Das zweite Buch, das ich euch empfehlen möchte, ist “Deine Juliet”. Der Film lief im Sommer im Kino an und dürfte einigen auch unter dem Original-Titel “The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society” sein. Den Film habe ich noch nicht gesehen, aber das Buch kann ich uneingeschränkt empfehlen: Es ist ein Briefroman und er liest sich herrlich leicht, gleichzeitig spannend und fesselnd und leicht. Man möchte am liebsten sofort die beste Freundin der Hauptfigur sein!

Das waren meine Oktober-Vorfreuden – worauf freut ihr euch besonders?

Habt es wundervoll,

Alena

Pfifferlingsnudeln mit Bacon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pfifferlingsnudeln mit Bacon – endlose Kiefernwälder auf dem Teller

Eigentlich müsste der heutige Blogpost unter dem Titel stehen “Wo bekommt man hier nur diese saure Sahne?”, aber das war zu lang – aber ihr fragt euch vermutlich bei beiden Titeln, was die nun mit Pfifferlingsnudeln zu tun haben. Erzähle ich euch!

Pfifferlingsnudeln mit Bacon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber kurz vorweg: Es ist mal wieder der letzte Donnerstag im Monat und das bedeutet: Zeit für eine neue Runde von ‘Saisonal schmeckts besser”! Die letzten beiden Male habe ich ausgesetzt – und freue mich umso mehr, in diesem Monat wieder etwas beisteuern zu können 🙂

Im September stand uns eine ganze Menge an Zutaten zur Auswahl: Artischocken, Auberginen, Blumenkohl, Bohnen, Brokkoli, Chinakohl, Fenchel, Gurken, Karotten, Knollensellerie, Kohlrabi, Kürbis, Mais, Mangold, Paprika, Pastinaken, Pilze, Lauch, Radieschen, Rettich, Rote Bete, Rotkohl, Salate, Spinat, Staudensellerie, Steckrüben, Tomaten, Weißkohl, Wirsing, Zucchini und Zwiebeln.

Pfifferlingsnudeln mit Bacon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Also – wenn da nicht mal für jeden was dabei ist, dann weiß ich auch nicht. Ich habe mich für Pfifferlinge entschieden, allerdings gibt es die nicht mehr lange (wenn überhaupt nicht). Falls ihr also keine mehr findet: Das Rezept für die Pfifferlingsnudeln funktionieren auch mit allen anderen Pilzen 😉

Das erste Mal habe ich dieses Rezept auf unserem Roadtrip durchs Baltikum im Sommerurlaub gemacht. Wir waren in Riga auf dem großen Central Market, der nicht nur für Foodies ein Paradies ist. Der Markt verteilt sich auf mehrere große Hallen, in denen früher Zeppeline gefertigt wurden. Eine Halle ist voll mit Ständen, die frisches Obst und Gemüse verkaufen, in einem anderen Teil sind Stände, die nur süß-sauer eingelegtes Gemüse verkaufen.

Pfifferlingsnudeln mit Bacon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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In einer Halle gibt es ausschließlich Stände mit Fisch – sowohl frisch (und mit frisch meine ich noch zappelnd) als auch geräuchert und verheißungsvoll duftend. Eine Halle ist für frisches Fleisch reserviert und in einer weiteren wird Brot, Honig und vor allem Hüttenkäse verkauft. Neben dem Hüttenkäse, der vor allem in der lettischen Küche eine große Bedeutung hat, gibt es aber ein weiteres wichtiges Produkt: saure Sahne.

Nun ist saure Sahne per se nicht unbedingt eine exotische Zutat. Allerdings ist die lettische saure Sahne nicht das, was die deutsche saure Sahne ist. Es lässt sich nur schwierig beschreiben – am ehesten lässt sich die lettische Version mit dem Schmand vergleichen, den man hierzulande überall bekommt. Aber eben auch nur fast 😉 Wenn ihr allerdings einen russischen Supermarkt in der Nähe habt, dann könnt ihr dort die “richtige” saure Sahne kriegen. Hach!

Jedenfalls kauften wir an einem der vielen Stände, die auch außerhalb der Hallen stehen, eine große Tüte mit Steinpilzen und Pfifferlingen. Sie sahen einfach zu gut und vielversprechend aus! Dazu an einem Stand einen großen Becher saure Sahne (und etwas Hüttenkäse, denn der eignet sich auf einem Roadtrip hervorragend als Snack zum Dippen von Möhren) und im Supermarkt eine Packung Bacon. Spoiler: Lettland ist nicht nur das Land der sauren Sahne, sondern auch Speck. In vielen Gebäck-Teilchen ist Speck enthalten und die Bacon-Packungen sind niemals kleiner als 200 Gramm.

Pfifferlingsnudeln mit Bacon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

Pfifferlingsnudeln mit Bacon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wir hatten also alle Zutaten für Pfifferlingsnudeln mit Steinpilzen und Bacon zusammen – nur um festzustellen, dass unsere Unterkunft an jenem Abend gar keine Küche hatte. Das war aber nicht weiter schlimm, denn die Pilze hielten tatsächlich bis zur nächsten Unterkunft durch. Dort gab es dann das heiß ersehnte Gericht mit Pilzen, saurer Sahne, Bacon und frischer Petersilie.

Zuhause mussten wir es natürlich nachkochen, allerdings war der deutsche Wochenmarkt kein Vergleich zu dem riesigen Paradies in Riga. Es gab zwar Pfifferlinge, aber sie sahen längst nicht so schön aus. Eine Gemeinsamkeit hatten sie jedoch mit den lettischen Pilzen: Die gefühlt unendlichen Kiefernwälder, die man aus ihnen herausputzt. Ich liebe Pfifferlinge, aber das saubermachen… naja 😉 Aber das Resultat ist die Mühe wert und deshalb erzähle ich euch jetzt, wie ihr die Pfifferlingsnudeln nachkochen könnt:

Pfifferlingsnudeln mit Bacon und Petersilie

Pfifferlingsnudeln mit Bacon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 200 g Band- oder Röhrennudeln
  • 400 g Pfifferlinge (oder einen anderen Pilz)
  • ein Bund frische Petersilie
  • eine Zwiebel
  • 100-200 g Bacon (je nach Präferenz ;))
  • ein Becher Schmand
  • eine gute Handvoll geriebener Parmesan
  • Salz, Pfeffer, Paprika- und Knoblauchpulver

Zubereitung

1. Die Pilze putzen, halbieren und in Scheiben schneiden. Das Nudelwasser aufsetzen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. In der Zwischenzeit den Bacon in Streifen schneiden und die Petersilie hacken. Nun den Bacon anbraten, bis er knusprig ist – dann gieße ich immer etwas Fett aus der Pfanne ab, aber nicht alles. Die Nudeln ins Wasser geben und nach Packungsanweisung garen.

2. Nun die Zwiebeln in die Pfanne zum Bacon geben und kurz anschwitzen, dann können direkt die Pilze dazu. Ebenfalls kurz anschwitzen und mit Salz, Pfeffer, Paprika- und etwas Knoblauchpulver würzen. Dann den Schmand dazugeben, verrühren und einen Moment köcheln lassen. Die Petersilie hinzufügen und nochmal mit den Gewürzen abschmecken. Den Parmesan darüber streuen und in die Soße einrühren. Dann mit den Nudeln vermengen und servieren.

Hach, ein herrlich einfaches Rezept und so lecker! Und wenn ihr noch mehr Lust auf Inspiration zum saisonalen Kochen habt – diese Rezepte sind im September zusammengekommen:

Habt es wundervoll,

Alena

Schneller Apfelkuchen vom Blech - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schneller Apfelkuchen vom Blech

Ich melde mich zurück aus dem Urlaub – mit einem Rezept, das gleich in den Herbst startet! Wobei, Apfelkuchen geht ja auch schon im Spätsommer. Für mich ist es aber eindeutig ein Klassiker für den Herbst und da ich schon voll in Herbststimmung bin, passt es perfekt 🙂

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Im Urlaub im Baltikum haben wir viele Apfelbäume gesehen, die sich unter der Last der Früchte förmlich bogen. Besonders kurios fand ich, dass es (vor allem ländliche) Orte gab, wo die Häuser zwar winzig klein waren, aber in den Gärten (egal wie groß diese waren) mindestens fünf Apfelbäume standen. Fast so, als würde man von jedem Nachbarn einen Apfelbaum zum Einzug geschenkt bekommen. Vielleicht ist es auch ein inoffizielles Battle, wer die meisten Bäume pflegen kann. Oder wer wirklich zur nachbarschaftlichen Community gehört? Man weiß es nicht.

Jedenfalls wuchs während der gesamten Reise meine Vorfreude auf die Rückkehr nach zuhause, wo ich direkt einen Kuchen backen wollte. Ich liebe nämlich Apfelkuchen! Als Rezept schwebte mir eines vor, das wir seit Ewigkeiten in der Familie haben: Die Äpfel werden dafür einfach in Würfel geschnitten, der Teig wird einfach zusammengeworfen und die Äpfel untergehoben. Dann auf dem Blech backen – fertig!

Schneller Apfelkuchen vom Blech - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Kein bisschen fancy, dafür simpel und so gut. Den Kuchen gab es früher häufig bei uns und in der Schule war er bei Kuchen-Verkaufs-Aktionen ein absoluter Renner. Klar, dass ich dieses Rezept nun unbedingt einmal verbloggen musste.

Aber es gab ein Problem: Wo bewahrt Mama Wunderbrunnen das Rezept auf? Eigentlich in ihrem Rezepte-Ordner, der noch (ganz analog) im Regal steht und viele verschiedene Zetteln beheimatet. Das Rezept vom Apfelkuchen allerdings nicht. Ohje!

Nach emsiger Suche fand sie das Rezept dann allerdings doch, obwohl ich für einen Tag lang Panik schob und das Internet nach einer Inspiration durchsuchte. Aber wenn einem ein Rezept vorschwebt, dann lässt man sich nicht so leicht mit Alternativen abspeisen… zum Glück fand sich der Zettel wieder an und es konnte losgehen.

Schneller Apfelkuchen vom Blech - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Eigentlich kenne ich den Apfelkuchen mit Boskop-Äpfeln, aber die gab es bei mir auf dem Wochenmarkt noch nicht – ich weiß nicht, ob sie mittlerweile reif sind, aber: Ihr könnt auch Gravensteiner nehmen. Diesen Apfel kenne ich auch noch aus meiner Kindheit, hatte ihn aber ewig nicht gegessen. Da muss man erstmal auf dem Wochenmarkt nachfragen, was der nette Apfelhändler denn wohl als Alternative empfehlen kann.

Der Gravensteiner eignet sich wirklich hervorragend und ich finde ihn ehrlich gesagt auch so sehr lecker. Also pur und ungebacken. Boskop ist ja manchmal etwas zuuu sauer. Also – falls ihr auf dem Wochenmarkt einen Stand habt, der Gravensteiner verkauft: Der Apfel ist ein echtes Allround-Talent und passt sowohl aufs morgendliche Müsli als auch auf Apfelkuchen. Und wie mein Lieblingsrezept funktioniert, verrate ich euch jetzt:

Schneller Apfelkuchen vom Blech

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Zutaten

  • 1 kg Äpfel (Boskop oder Gravensteiner)
  • 250 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 5 Eier
  • 350 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Zubereitung

1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Äpfel schälen, dann achteln und in kleine Würfel schneiden. Für den Teig erst die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Eier dazu und dann mit den restlichen Zutaten verrühren.

2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Nun die Äpfel unter den Teig heben – am besten mit einem Teigschaber. Nicht wundern: Es sieht zuerst so aus, als wären es viel zu viele Äpfel und viel zu wenig Teig. Das ist aber genau richtig, der Teig geht noch auf und ihr habt nachher einen herrlich saftigen Kuchen. Keine Panik 🙂 Auf dem Backblech verteilen (geht etwas schwierig, aber er muss auch nicht perfekt in jede Ecke verteilt werden). Dann ca. 30 Minuten backen (Stäbchenprobe nicht vergessen).

Schneller Apfelkuchen vom Blech - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr könnt den Kuchen pur oder mit Puderzucker servieren, er schmeckt so oder so fantastisch. Lässt sich auch gut einfrieren oder mit auf die Arbeit nehmen und an die Kollegen verteilen 😉

Was sind eure liebsten Apfelrezepte? Und worauf freut ihr euch besonders im Herbst?

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Juli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juli! + noch mehr Deko-Inspiration

So schnell wie der Juni gekommen ist, ging er auch wieder vorbei – und so begrüße ich nun mit ein paar Tagen Verspätung den Juli 🙂

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Gestartet ist er schonmal gut, wir verbrachten das vergangene Wochenende bei der wunderbaren Graziella von Graziellas Foodblog. Sie wohnt am Edersee und so genossen wir bei bestem Wetter und schönstem Sonnenschein ein paar entspannte Stunden zusammen.

Wir fuhren Kajak auf dem Edersee, hielten die Nasen in die Sonne, pflückten Kirschen von den riesigen Kirschbäumen im Garten, spielten Karten, redeten und lachten viel, aßen den besten Fisch ever und fühlten uns rundum pudelwohl.

Hallo Juli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich liebe ja solche entspannten Wochenenden, die wie ein kleiner, winziger Kurz-Urlaub daherkommen. Meistens sind sie dann doch viel zu kurz. Aber genießen tue ich sie trotzdem immer in vollen Zügen!

Der Juli ist bereits wieder ähnlich vollgepackt wie der Juni. Dafür stehen nur schöne Aktivitäten an: Fußball gucken mit Freunden und Nachbarn, in Hamburg essen und wandern gehen, mit Freundinnen Zeit verbringen und zwischendurch immer wieder ausspannen, viel lesen und auch mal das süße Nichtstun genießen.

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Auch eine kleine Reise steht an, es geht übers Wochenende nach Berlin zu den Großeltern von Herrn Wunderbrunnen. Darauf freue ich mich sehr, denn der Garten wird dann sicher noch in voller Blüte stehen. Das ist jedes Mal ein traumhafter Anblick. Und wer weiß, ob der See dort dann Bade-Temperatur hat…

Hallo Juli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich gebe zu, dass ich gerne Dinge unternehme und draußen bin – vor allem, wenn es so herrlich sommerlich ist wie im Moment. Gleichzeitig bin ich aber auch unglaublich gerne zuhause. Deshalb werde ich es uns auch dort schön machen. Im Beitrag von hier hatte ich ja schon ein bisschen gezeigt, wie es bei uns so aussieht. Ein paar Impressionen habe ich auch heute noch dabei:

Hallo Juli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Im Juli gibt es schönste Sommerblumen und auch die Wiesen sind voll von herrlichen Blüten. Das lädt gerade dazu ein, viele kleine Vasen zu füllen und überall in der Wohnung zu verteilen! Probiert es mal aus – auch wenn man viel draußen und unterwegs ist: Auch drinnen sollte man es sich schön machen 🙂

In diesem Sinne wünsche ich euch den schönsten Juli! Worauf freut ihr euch besonders?

Habt es wundervoll,

Alena

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