Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sommerliche Blaubeer-Muffins mit Swirl

Ein bisschen ist es schon her, dass ich diese Blaubeer-Muffins gebacken habe – doch vorenthalten wollte ich sie euch trotzdem nicht. Deswegen gibt es heute ein Rezept mit Blumendeko, die schon lĂ€ngst keine Saison mehr hat 😀 Ihr mögt mir das verzeihen!

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

TatsĂ€chlich hatte ich die Muffins zu zwei ganz besonderen AnlĂ€ssen gebacken – und eigentlich auch zu zwei Geburtstagen. Ich hatte nĂ€mlich Ende April Geburtstag und wollte gerne Kuchen mit zur Arbeit nehmen. Nun ist es aber so, dass ich als Bloggerin immer gerne praktisch denke: Wenn ich jetzt einen Kuchen backe, dann könnte ich ihn ja auch gleich fĂŒr den Blog ablichten!

Ja… I know. VerrĂŒckt, oder? Denkt noch jemand von meinen Bloggerkollegen so? 😀 Ich hatte auch zwei ganz konkrete AnlĂ€sse, zu denen ich das GebĂ€ck verbloggen wollte. Einmal hatte ich nĂ€mlich meiner liebsten Bloggerkollegin Graziella von Graziellas Foodblog Blaubeer-Muffins in einem Gastbeitrag versprochen. Graziellas Blog hatte nĂ€mlich am 1. Mai dreijĂ€hrigen Geburtstag gefeiert! Ist ja Ehrensache, dass ich einen virtuellen Beitrag zum Kuchen-Buffet beitragen.

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf Blaubeer-Muffins hatte ich seit Ewigkeiten mal wieder Lust gehabt und so stand dieser Entschluss schnell fest. Der zweite Kuchen sollte ein Rhabarberkuchen aus der Springform sein. Ein leckerer RĂŒhrteig mit einer Quark-Sahne-Creme oben drauf, darauf Rhabarber – getoppt mit Streuseln. Klingt gut, oder? Fand ich auch und plante das Rezept kurzentschlossen fĂŒr unser ‘Saisonal kochen’-Bloggerevent ein.

Tja. Die RealitĂ€t sah leider etwas anders aus. Der RĂŒhrteig wurde zwar großartig lecker, die Creme ebenfalls und als ich das ganze Konstrukt aus dem Ofen nahm, war auch alles durchgebacken. Die Streusel waren knusprig. Die Creme duftete. Leider war letztere es, die mir den ganzen Plan zerschoss: denn trotz StĂ€rke-Bindung wurde sie nicht fest.

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Also hatte ich einen Kuchen, der zwar herrlich duftete und auch absolut köstlich schmeckte – nur leider war es unmöglich, ihn in StĂŒcke zu schneiden. Nun hĂ€tte ich natĂŒrlich einen neuen Trend starten können: Löffel deinen Kuchen aus der Form! Aber ich konnte das Teil nicht mit ins BĂŒro nehmen. Unmöglich. Fotografieren schon gar nicht. Puuuh…

Also tat ich etwas, was ich im Nachhinein selber ziemlich cool finde: Ich backte einen SchokostĂŒckchen-Kuchen – das war vor allem deshalb cool, weil ich sĂ€mtliche Zutaten dafĂŒr im Haus hatte! Hallo? Wie erwachsen ist das? “Hey, ich kann mal eben einen Kuchen backen, ich hab die Sachen eh im Haus, no big deal…” – ein Satz, von dem ich dachte, dass ich ihn niemals sagen können wĂŒrde. Ok, etwas geschummelt ist es auch, denn zu diesem Zeitpunkt hatte ich keinen Zucker mehr. Aber hey – wofĂŒr hat man nette Nachbarn 😉

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Jedenfalls backte ich diesen Kuchen, der ganz klassisch und unspektakulĂ€r daherkam und von dem ich jetzt erst feststelle, dass ich ihn noch nicht verbloggt habe. Wie konnte das passieren?! Aber gut, ich bin abgeschweift. Die Muffins haben großartig funktioniert und waren am nĂ€chsten Tag im BĂŒro auch der absolute Renner, ebenso wie der SchokostĂŒckchen-Kuchen. HĂ€tte mit Rhabarber gar nicht besser sein können 😀

Jedenfalls habe ich die Blaubeer-Muffins fotografiert und dazu noch die Blumen-Deko genutzt, die Mama Wunderbrunnen mir fĂŒr die Geburtstagsfeier mitgebracht hatte. Wie schön sind die Blumen bitte? Und damit ihr die leckeren, saftigen Blaubeer-Muffins nun zur Blaubeer-Saison nachbacken könnt, gibts hier nun das Rezept:

Blaubeer-Muffins mit Swirl

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 120 g zimmerwarme Butter
  • 2 EL Schmand
  • 120 g Zucker
  • 2 Eier
  • abgeriebene Schale einer halben unbehandelten Zitrone
  • Prise Salz
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 125 ml Milch
  • 210 g Mehl
  • ein halbes PĂ€ckchen Backpulver
  • 120 g Blaubeeren

Zubereitung 

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Butter und Schmand zusammen schaumig schlagen. Den Zucker dazugeben und weiterschlagen, bis er sich in der Masse auflöst. Eier, Salz, die Vanille und den Zitronenabrieb zugeben und genauso verfahren. Mehl und Backpulver vermengen, dann abwechselnd mit der Milch zum Teig geben und verrĂŒhren, bis sich beides gerade so verbunden hat.

2. Die Blaubeeren in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Mit etwa 1 EL StĂ€rke abbinden, die StĂ€rke dabei vorher in einem Schluck Wasser auflösen. Nun eine Muffinform mit Förmchen bestĂŒcken und in jede Form etwa einen Esslöffel Teig geben – so, dass der Boden bedeckt ist. Dann  die Blaubeer-Soße darauf verteilen. Den restlichen Teig auf die Soße geben, so entsteht nachher der Swirl. Im Ofen etwa 20 Minuten backen – guckt vorher ruhig schon mal nach den Muffins und macht auf jeden Fall eine StĂ€bchenprobe. In der Zwischenzeit aus dem Saft der Zitrone und Puderzucker einen Guss rĂŒhren und auf den Blaubeer-Muffins verteilen. Guten Appetit!

Habt es wundervoll,

Alena

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Scones und Vasen-Liebe: Hallo Juni! [Werbung]

Heute begrĂŒĂŸe ich mit euch den Juni – und passend dazu habe ich euch ein paar sommerlich-fruchtige Erdbeer-Scones und die schönsten Vasen ever aus dem Online-Shop von ediths mitgebracht! Seid ihr bereit? Bereit fĂŒr den Juni?

(Da die Vasen Teil einer Kooperation mit ediths sind und hier alles gekennzeichnet wird, nun nochmal der HInweis: Dieser Beitrag enthĂ€lt neben viel Sommerfreude und einem Rezept fĂŒr Scones auch Werbung ;))

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

RĂŒckblickend kann ich sagen, dass der Mai uns hier in Hamburg wirklich mit allem verwöhnt hat, was man sommerlich nennen kann. Wir hatten wochenlang Temperaturen ĂŒber 25 Grad und ich kann mit absoluter Überzeugung sagen: Wir haben jeden Tag genutzt! Und dazu noch alles das gemacht, was auf der Sommer ‘To Do-Liste’ stand:

  • gegrillt und draußen gegessen
  • sommerliche Blumen in vielen Vasen in der Wohnung verteilt
  • Picknick im Park gemacht
  • ans Meer gefahren
  • auf dem Balkon die Sonne genossen
  • Sommerblumen gepflanzt
  • jede Shorts im Kleiderschrank getragen
  • Sommerkleider getragen
  • Lagerfeuer gemacht
  • Eis in unseren Lieblingseisdielen gegessen
  • eine Fahrradtour gemacht
  • FlipFlops getragen
  • im BĂŒro geschwitzt (ok, nicht der wichtigste Punkt auf der Liste :D)
  • FußnĂ€gel in sommerlichen Farben lackiert

Das liest sich doch ganz gut, oder? Ich hab jetzt auf meiner Liste zumindest nichts mehr stehen – außer vielleicht noch ein spontanes Wochenende mit Zelt am Meer. Aber ansonsten bin ich rundum zufrieden und habe die sommerlichen Wochen genutzt. Hier im Norden weiß man ja immer nicht, ob es das vielleicht schon war 😉

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf den Juni freue ich mich nun, weil die Erdbeer-Saison weitergeht und dank des tollen Wetters auch gute Ernte bringt. Ich freue mich auf die vielen schönen Blumen, die es nun ĂŒberall in HĂŒlle und FĂŒlle gibt. Und ich freue mich auf den Geburtstag von Papa Wunderbrunnen, an dem es traditionell immer leckeres Essen und den weltbesten Erdbeerkuchen gibt!

Da man ja nicht jeden Tag Erdbeerkuchen backen kann (oder doch?) und ich neulich Lust auf etwas kleines SĂŒĂŸes mit Erdbeeren hatte, habe ich Erdbeer-Scones gebacken. Es war an einem Samstag und ich hatte bedingt durch die Temperaturen keine große Lust auf aufwendige Back-Arien. Also warf ich etwas Butter, Zucker und Mehl (und etwas Sahne ;)) zusammen, formte kleine Scones und toppte das Ganze mit Erdbeeren. Nach zwölf Minuten im Ofen waren die Erdbeer-Scones fertig und wir konnten sie mit einem ordentlichen Klacks Sahne genießen. Manchmal muss man sich ja auch was gönnen – und was passt besser zusammen als Erdbeeren und Sahne?

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Weil die kleinen Teilchen so hĂŒbsch aussahen, stellte ich spontan die Pfingstrosen dazu, die ich einen Tag zuvor gekauft hatte. Kombiniert mit verschiedenen grĂŒnen Zweigen wie Eukalyptus ergibt das einen herrlich frischen Look, wie ich finde. Ich kaufe so gut wie nie fertig zusammengebundene StrĂ€uße – meistens hole ich lose Blumen, die ich schön finde und suche mir dann noch passendes GrĂŒn zusammen. Das gibt es in den meisten BlumenlĂ€den auch lose – oder ihr zieht einfach in den nĂ€chsten Wald und sucht euch selber ein paar schöne Zweige aus. Eukalyptus wĂ€chst hier zwar nicht wild, aber es gibt auch heimisches GrĂŒn auf den Wiesen, das großartig zu Pfingstrosen aussieht!

Keine gebundene StrĂ€uße zu kaufen hat ĂŒbrigens auch einen großen Vorteil: Anstatt einen Strauß zuhause in die Vase zu stellen, könnt ihr die einzelnen Blumen auf so viele Vasen verteilen, wie ihr mögt! NatĂŒrlich sieht ein großer Bund Blumen in einer Vase großartig aus, aber ich liebe es auch, die kleinen Vasen zu befĂŒllen. Einzelne schöne Blumen kommen so toll zur Geltung und man kann in der Wohnung wunderbare Akzente setzen – auch in RĂ€umen, in denen man sonst keine Blumen erwarten wĂŒrde. Mein Favorit: Im Badezimmer 😉

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wie das bei mir aussieht, zeige ich euch in einem gesonderten Post. Heute zeige ich euch erst einmal die Blumen auf meiner “Kaffee-Tafel”. Sind die Vasen nicht ein Traum? Das liegt daran, dass es KĂ€hler-Vasen sind. Die dĂ€nische Keramik-Marke macht meiner Meinung nach einfach die schönsten Vasen bzw. auch ganz allgemein tolle Produkte. Das Geschirr ist wunderschön, zeitlos und elegant – eben typisch dĂ€nisch.

Ich bin immer wieder fasziniert von den nordischen Design-StĂŒcken. Alles passt zusammen und im Falle der Vasen aus dem Hause KĂ€hler passen auch alle Farben zusammen. Sie lassen sich so schön kombinieren und das macht meiner Meinung nach gutes Design aus: Dinge, die sowohl als EinzelstĂŒcke wirken als auch in Kombination mit anderen StĂŒcken harmonieren.

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Als ich meine Vasen im Shop von ediths aussuchte, wusste ich schnell, dass ich in der KĂ€hler-Reihe bleiben möchte. Die Wahl fiel mir trotzdem schwer, denn die Vasen sind alle so schön! Da erschien es fast unmöglich, sich zwischen den Serien der Marke zu entscheiden: HammershĂži oder Omaggio? Auch da zeigt sich das KĂ€hler-Design als vollendet: Man braucht sich nicht zu entscheiden, denn die Vasen beider Serien lassen sich wunderbar miteinander kombinieren. Hach – so soll das sein!

Und weil mir die Vasen so gut gefallen, zeige ich sie euch einfach noch einmal in anderer Zusammenstellung in einem zweiten Post. Was haltet ihr davon? Jetzt gibts erstmal das Rezept fĂŒr die Erdbeer-Scones, damit ihr auch in den Genuss der leckeren Teilchen kommt:

Erdbeer-Scones

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 80 g kalte Butter
  • 35 g Zucker
  • 1 EL Backpulver
  • 100 ml Sahne
  • ein Ei
  • Erdbeeren
  • etwas braunen Zucker

Zubereitung

1. Das Mehl in eine SchĂŒssel geben und mit dem Backpulver und dem Zucker vermengen. Die kalte Butter in Flocken sowie die Sahne dazugeben und zĂŒgig zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn er zu klebrig ist, noch etwas Mehl hinzugeben – wenn er zu trocken ist, etwas Sahne. FĂŒr 15-30 Minuten in den KĂŒhlschrank legen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze).

2. So viele Erdbeeren wie ihr mögt bzw. auf die Scones passen abwaschen und in Viertel oder Achtel schneiden (je nach GrĂ¶ĂŸe). Den Scones-Teig achteln und runde Formen herstellen. PlattdrĂŒcken, dass sie etwa 1,5 bis 2 cm dick sind und dann die Erdbeer-StĂŒcke hineindrĂŒcken. Sie mĂŒssen nicht versinken, sollten aber auch nicht sofort runterfallen. Auf ein Backblech legen. Nun ein Ei trennen und das Eigelb mit einem kleinen Schluck Sahne verrĂŒhren. Dann die Scones damit bepinseln und zum Schluss noch etwas braunen Zucker darĂŒber streuen. Im Ofen 10-12 Minuten backen, bis sie goldgelb sind. Entweder pur genießen oder etwas Sahne mit etwas Zucker aufschlagen und dazu reichen. Guten Appetit!

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mir fĂ€llt ĂŒbrigens gerade auf, dass ich bei der letzten Zusammenarbeit mit ediths auch schon gebacken habe – und zwar Mohn-Guglhupf! Wenn ich die Fotos so anschaue, kriege ich ja fast schon Vorfreude auf Weihnachten… ups 😀 Wie frĂŒh ist zu frĂŒh? Ok, ich gehe schnell raus in die Sonne und genieße den Sommer. Ich hoffe, ihr könnt das auch 🙂

Habt es wundervoll,

Alena

Blumenkohlsteak mit Blumenkohlpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blumenkohlsteak mit Ofenkartoffeln und Blumenkohlpesto

Nachdem ich im letzten Monat aus ZeitgrĂŒnden nicht beim “Saisonal schmeckts besser”-Bloggerevent mitmachen konnte, gehts diesen Monat umso motivierter in eine neue Runde! Mitgebracht habe ich euch: Blumenkohlsteak mit Ofenkartoffeln und Blumenkohl-Pesto.

Blumenkohlsteak mit Blumenkohlpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wie kam es zu dieser Kombi? Einerseits haben wir das Prinzip des Blogger-Events etwas umstrukturiert. Statt der sonst ĂŒblichen zwei saisonalen Zutaten stehen uns nun jeden Monat mehrere GemĂŒse-Sorten zur VerfĂŒgung. Damit wollen wir zeigen, wie groß die saisonale Vielfalt ist – und ein bisschen mĂŒssen wir ja auch darauf achten, dass manche Obst- oder GemĂŒse-Sorten sogar regional unterschiedlich verfĂŒgbar sind.

Mit der grĂ¶ĂŸeren Auswahl haben wir nun auch grĂ¶ĂŸeren Spielraum bei den Rezepten. Heißt: Alena hat grĂ¶ĂŸere Schwierigkeiten, sich zu entscheiden, welches tolle saisonale Produkt sie nun verwenden will 😀 Diesen Monat zur Auswahl standen:

  • Blumenkohl 
  • Kohlrabi
  • MairĂŒbchen
  • Radieschen
  • Rhabarber
  • Spargel
  • Spinat
  • Spitzkohl

Blumenkohlsteak mit Blumenkohlpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blumenkohlsteak mit Blumenkohlpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ist das nicht eine großartige Auswahl? Anfangs spielte ich mit dem Gedanken, einfach eine große FrĂŒhlings-GemĂŒse-Bowl zu machen. Aber dann war mir das doch zu einfach und ich wollte einen „Star“ haben 😉

WĂ€hrend ich also grĂŒbelte, welches GemĂŒse ich nehmen wollte, fiel mir plötzlich unser Pesto-Blogger-Event ein. Da wurde mir zum ersten Mal bewusst, dass mir dieses fehlte! Pesto ist schließlich etwas großartiges! Also dachte ich mir – warum nicht aus einer der GemĂŒsesorten ein Pesto machen? Gedacht, getan! 

Blumenkohlsteak mit Blumenkohlpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blumenkohlsteak mit Blumenkohlpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Rennen um die Star-Besetzung in meinem Gericht machte dann der Blumenkohl. Er ist mir in letzter Zeit so hĂ€ufig begegnet, dass ich einfach etwas damit machen musste! Da Blumenkohl schnell dazu neigt, etwas „fad“ zu sein, sollte es ein bisschen ungewöhnlich sein. 

Aus meinem Brainstorming herausgekommen ist ein Blumenkohl-Steak, gebraten und im Ofen zuende gebacken. Zeitgleich können die Ofenkartoffeln gebacken werden und das Pesto zubereitet werden. Das habe ich aus den Teilen vom Blumenkohl gemacht, die sich ablösen, wenn man die zwei dicken Scheiben fĂŒr das „Steak“ abschneidet.

Blumenkohlsteak mit Blumenkohlpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blumenkohlsteak mit Blumenkohlpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Übrigens: Versteht mich nicht falsch – der Ausdruck Steak ist absolut irrefĂŒhrend, denn mit einem herrlich saftigen Rib-Eye-Steak hat das nichts zu tun 😀 Aber die Formgebung erinnert ein klein wenig daran und deswegen passt der Begriff doch. So ein bisschen.

Ich habe die Scheiben kurz angebraten, damit sie Farbe bekommen und dann noch kurz im Ofen fertig gegart. Die Kartoffeln mĂŒssen je nach GrĂ¶ĂŸe etwas frĂŒher in den Ofen, da sie lĂ€nger brauchen. Wenn ihr einen besonders großen Blumenkohl habt und nicht alles fĂŒr das Pesto aufbraucht, könnt ihr die restlichen Röschen auch noch kurz anbraten und als Beilage essen. 

Nun verrate ich euch das Rezept und verspreche euch: Es geht super schnell und ist super lecker!

Blumenkohlsteak mit Ofenkartoffeln und Blumenkohl-Pesto 

Blumenkohlsteak mit Blumenkohlpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • einen Blumenkohl
  • 500 g Drillinge
  • zwei Handvoll Spinat
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Parmesan nach Belieben
  • zwei Zweige Rosmarin

FĂŒr das Pesto:

  • 250 g Blumenkohl 
  • 40 g gehackte Mandeln
  • 70 g Olivenöl
  • 50 g Parmesan (gerieben)

Zubereitung

1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie goldbraun sind. Die Drillinge abwaschen, halbieren und in eine SchĂŒssel geben. Mit Olivenöl betrĂ€ufeln, bis alle gut bedeckt sind. Salz und Pfeffer dazugeben und gut verrĂŒhren, dass alle Kartoffeln GewĂŒrze abbekommen. Dann mit der SchnittflĂ€che nach oben auf ein Backblech legen – daneben noch Platz fĂŒr zwei Scheiben Blumenkohl lassen. Vom Rosmarin die Nadeln entfernen und ĂŒber den Kartoffeln verteilen. In den Ofen geben und den Timer auf 10 Minuten stellen.

2. In der Zwischen den Blumenkohl von den BlĂ€ttern befreien und waschen. Den Strunk dran lassen – dort setzt ihr nun an und halbiert den Blumenkohl. Dann zwei dicke Scheiben abschneiden – lieber etwas dicker als zu dĂŒnn! Der Strunk hĂ€lt die Scheiben zusammen. Die ĂŒbrigen Röschen ablösen. 250 g abwiegen und in einen Food Processor geben und mit ein paar StĂ¶ĂŸen zerkleinern, sodass die Menge aussieht wie Couscous. Eventuell mĂŒsst ihr diesen Vorgang wiederholen, weil nicht alles in den Food Processor passt. Dann die Blumenkohl-Masse in eine SchĂŒssel geben und mit den Mandeln, dem Parmesan und dem Olivenöl vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell mĂŒsst ihr etwas Öl zugeben, um eine cremigere Konsistenz zu bekommen.

3. Wenn die Kartoffeln 10 Minuten im Ofen waren, erhitzt ihr etwas Öl in einer Pfanne. Die Blumenkohlscheiben hineingeben und von beiden Seiten anbraten, dass sie Farbe bekommen. Mit Salz und Pfeffer wĂŒrzen. Dann in den Ofen geben und den Timer auf circa 5-7 Minuten stellen. Es kann sein, dass die Kartoffeln am Ende doch lĂ€nger brauchen, aber das nicht so schlimm. Wenn alles fertig ist, richtet ihr eine Handvoll Spinat auf eine Teller an, gebt das Blumenkohlsteak darauf und bestreut es mit Parmesan. Die Ofenkartoffeln serviert ihr mit dem Pesto dazu. Guten Appetit!

Und wenn ihr die ganze saisonale Vielfalt sehen wollt – bei meinen Mitstreiterinnen gibt es eine große Auswahl an tollen Rezepten. Viel Spaß beim Schmökern!

Die weiteren Rezepte:
BĂ€rlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

BĂ€rlauch-Gnocchi oder: Endlich wieder BĂ€rlauch!

Endlich ist sie wieder da, die BĂ€rlauch-Zeit! Passend dazu habe ich heute ein Rezept fĂŒr BĂ€rlauch-Gnocchi im GepĂ€ck. Wer die volle Dröhnung BĂ€rlauch will: dazu passt hervorragend BĂ€rlauch-Pesto 🙂

BĂ€rlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

BĂ€rlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Vor ein paar Wochen hatte ich euch ja im Rahmen unseres Foodblogger-Saisonkalenders Pastinaken-Spinat-Ravioli mitgebracht. Einige meiner Kolleginnen hatte schon BĂ€rlauch in ihren Rezepten verarbeitet. Da ich BĂ€rlauch liebe, hĂ€tte ich das gerne auch getan – aber es gab ihn hier einfach noch nicht. 

Umso mehr freute ich mich, als meine Mama mir eine Woche spĂ€ter zwei dicke Bunde des grĂŒnen Krauts vom Wochenmarkt mitbrachte! Ich finde ja, dass BĂ€rlauch sowohl lecker als auch fotogen ist. Mal ehrlich: dieses frische GrĂŒn, die zarten BlĂ€tter – da kann man doch ins SchwĂ€rmen geraten, oder? 

BĂ€rlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

BĂ€rlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wusste auch schon sofort, zu was ich den BĂ€rlauch verarbeiten wollte. Das hatten Herr Wunderbrunnen nĂ€mlich schon vor ein paar Wochen ausgeheckt 😉 da hatten wir nĂ€mlich zum ersten Mal Ricotta-Gnocchi gemacht. Bei der Gelegenheit stellten wir fest, dass die nicht nur lecker sind, sondern sich auch herrlich variieren lassen.

Die Ideen, die uns spontan kamen, waren so zahlreich, dass ich gar nicht hinterherkam, mir alle zu merken. Doch eine Idee blieb: BĂ€rlauch-Gnocchi. Und da die BĂ€rlauch-Zeit immer viel zu kurz ist, mussten wir die natĂŒrlich schnell machen. 

So gab es noch an dem Wochenende, an dem Mama Wunderbrunnen uns den BÀrlauch mitbrachte, BÀrlauch-Gnocchi. Und weil wir so viel BÀrlauch hatten, machten wir kurzerhand noch ein Pesto dazu. Das Rezept habe ich im letzten Jahr verbloggt und ihr findet es hier. 

BĂ€rlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

BĂ€rlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich muss gestehen: Eigentlich mag ich keine Gnocchi. Meistens sind sie mir einfach zu kartoffelig. Da trifft es sich gut, dass wir in einem Kochbuch, das ich euch bald nĂ€her vorstellen möchte, ein Rezept fĂŒr Ricotta-Gnocchi fanden. Ricotta. Keine Kartoffeln! Super oder? Genau richtig fĂŒr mich, denn ich liebe Ricotta.

Die Gnocchi kann man, wie bereits erwĂ€hnt, sehr gut abwandeln. Der Teig freut sich ĂŒber leckere KrĂ€uter, ich kann ihn mir auch gut mir Spinat vorstellen, getrocknete Tomaten kommen bestimmt auch gut… Hachja. Herrliche Sache, solche wandelbaren Rezepte! Ich probiere mal aus und vielleicht stelle ich euch noch die eine oder andere Idee damit vor. 

BĂ€rlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

BĂ€rlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apropos Idee: Auf meinem Lieblingsblog Liebesbotschaft gibt es diese Woche auch einen Beitrag mit BÀrlauch-Rezepten! Die sind zwar alle vegan, aber sehen trotzdem super lecker aus. Und Syl, von der die Rezepte stammen, hat dort auch ein paar Tipps zusammengestellt, wie man BÀrlauch von den giftigen und leider Àhnlich aussehenden Maiglöckchen und Herbstzeitlosen unterscheiden könnt! 

Die BĂ€rlauch-Gnocchi sind ĂŒbrigens verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig schnell gemacht – dafĂŒr, dass man “Gnocchi selbermacht”, was ja irgendwie fancy klingt, oder? Ihr rĂŒhrt den Teig zusammen, formt Rollen, schneidet die kleinen Nocken ab, kocht sie kurz und bratet sie dann mit den Tomaten zusammen an. Die Tomaten mĂŒssen eigentlich nichtmal geschnippelt werden. Na, wie klingt das?

So werden die kinderleichte BĂ€rlauch-Gnocchi gemacht:

BÀrlauch-Gnocchi 

BĂ€rlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

BĂ€rlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g Ricotta 
  • 2 Eier
  • 30 g BĂ€rlauch
  • 200 g Mehl
  • 50 g Parmesan
  • 250 g Tomaten (ich nehme am liebsten gemischte)
  • 1 Zehe Knoblauch

Zubereitung

1. Den BĂ€rlach hacken und den Parmesan reiben. Ricotta, Eier, Parmesan und BĂ€rlauch in eine SchĂŒssel geben. Salzen und pfeffern, dann verrĂŒhren. Nun nach und nach das Mehl hinzugeben – der Teig sollte nur gerade eben nicht mehr kleben, dann ist er gut. Die Mehl-Menge kann also variieren. Die ArbeitsflĂ€che leicht bemehlen. Den Teig darauf in zwei Portionen teilen und diese zu jeweils zwei Rollen mit etwa 2-3 cm Durchmesser formen. Dann 1 cm dicke Scheiben abschneiden.

2. Einen Topf mit Wasser aufsetzen und salzen. In der Zwischenzeit die Knoblauchzehe schĂ€len und fein hacken. In einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen, den Knoblauch kurz andĂŒnsten und dann die abgewaschenen Tomaten dazugeben. Die Gnocchi nacheinander in kochendem Wasser garen – sie sind fertig, wenn sie an die OberflĂ€che steigen. Mit einer Schöpfkelle herausnehmen und sofort zu den Tomaten in die Pfanne geben. Mitbraten (auf nicht zu hoher Stufe), bis alle Gnocchi fertig gekocht sind. Mit BĂ€rlauchpesto und/oder mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

Ich wĂŒnsche euch die schönste BĂ€rlauch-Zeit! Verratet ihr mir euer liebstes BĂ€rlauch-Rezept?

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo April! Vorfreude auf den FrĂŒhling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Vorfreude auf den FrĂŒhling

Ich habe diesen Beitrag natĂŒrlich schon vor dem 1. April geschrieben – und es gab wohl keinen Tag, an dem ich mir sehnlicher FrĂŒhling gewĂŒnscht habe, als an diesem. Es war nĂ€mlich am GrĂŒndonnerstag, der uns hier in Schleswig-Holstein morgens mit frischen 10 cm Schnee begrĂŒĂŸte.

Nix war grĂŒn am GrĂŒndonnerstag, vielmehr alles weiß, kalt und eigentlich wie im tiefsten Winter. Ok, es war abends etwas lĂ€nger hell, sodass man noch mehr vom Schnee hatte und es waren keine Minusgrade wie im Januar noch. Trotzdem! Ich will FrĂŒhling!

Hallo April! Vorfreude auf den FrĂŒhling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Vorfreude auf den FrĂŒhling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber da ich auf das Wetter rein gar keinen Einfluss habe (was ja auch gut ist), muss ich anders dagegenhalten. Also freute ich mich extra doll ĂŒber meine schönen Tulpen in der Wohnung. Ich freute mich noch mehr, als Mama Wunderbrunnen nachmittags eine Schale mit Blumen fĂŒr den Balkon mitbrachte. FrĂŒhling pur! Und ich freute mich ebensosehr, als ich feststellte, dass ich letztes Jahr im April die schönsten Fotos gemacht hatte!

Buschwindröschen, allerlei Knospen, MagnolienblĂŒten, FrĂŒhblĂŒher und Hortensien, sogar RapsblĂŒten erblickte ich – und wusste plötzlich, was in meinen “Hallo April”-Beitrag hineinsoll. Blumen, BlĂŒten und ganz viel GrĂŒn! Alle Vorboten auf den FrĂŒhling. Ich hoffe, ich mache euch damit eine Freude, denn draußen mĂŒssen wir darauf sicher noch etwas warten. Egal – machen wir es uns trotzdem schön!

Hallo April! Vorfreude auf den FrĂŒhling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Vorfreude auf den FrĂŒhling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Vorfreude auf den FrĂŒhling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Vorfreude auf den FrĂŒhling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Unsere neue Wohnung entwickelt sich ganz wundervoll, und ich freue mich im April darauf, mich endlich an den Balkon zu machen. Neue schöne BlĂŒmchen pflanzen, die KrĂ€utertöpfe neu befĂŒllen bzw. schauen, was aus dem Vorjahr noch an Restbestand ist… die Balkonmöbel fĂŒr den Sommer herrichten und mich einfach darĂŒber freuen, dass man sich nun vielleicht hĂ€ufiger draußen aufhalten kann.

Ich freue mich auch auf das Licht der FrĂŒhlingssonne, das zart und sanft durch die hellgrĂŒnen BlĂ€tter scheint. Es taucht alles in ein schönes Licht, warm und doch ganz anders als die Sonne im Oktober – die ich im Übrigen auch sehr gerne mag. Wie schön ist es bitte, in einer Gegend zu leben, in der man den Wechsel der Jahreszeiten erleben kann?

Hallo April! Vorfreude auf den FrĂŒhling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Vorfreude auf den FrĂŒhling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Außerdem auf meiner To do-Liste: Die Winterklamotten im Keller verstauen! (Hab ich mich nur bisher nicht getraut, und das aus gutem Grund ;))

Auch auf die kulinarischen Highlights des Aprils freue ich mich: Endlich gibt es wieder BĂ€rlauch und ebenfalls heiß ersehnt ist der grĂŒne Spargel. Dann gibt es endlich wieder leckere Dinge wie BĂ€rlauch-Feta-Dip oder BĂ€rlauch-Pesto. (Und ich hab auch noch ein neues Rezept mit BĂ€rlauch fĂŒr euch in petto!)

Falls ihr jetzt schon auf der Suche nach Spargel-Ideen seid – ich liste euch einfach schonmal meine bisher gebloggten Spargel-Rezepte auf. FĂŒr maximale Spargel-Vorfreude und -Inspiration!

Hallo April! Vorfreude auf den FrĂŒhling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Vorfreude auf den FrĂŒhling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Vorfreude auf den FrĂŒhling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber weshalb der April vielleicht auch mein liebster Monat ist, liegt noch an einem persönlichen Aspekt… ich habe nĂ€mlich im April Geburtstag 😉 Manchmal fĂ€llt auch Ostern auf diesen Tag, das ist aber erst nĂ€chstes Jahr wieder soweit. Das hat aber einen Vorteil: Wenn Ostern auf meinen Geburtstag fĂ€llt, dann ist die Schnee-Wahrscheinlichkeit sehr sehr gering!

Außerdem hat eine meiner Lieblings-Blogger-Kolleginnen und mittlerweile sehr gute Freundin von mir ebenfalls im April Geburtstag: die liebe Rebecca vom Blog KochkĂŒken. Wir haben uns seit gefĂŒhlten Ewigkeiten nicht gesehen, und Ende April ist es dann endlich soweit. Dann werden wir uns wieder kreischend und vor lauter Freude heulend und lachend in den Armen liegen. Ich kann es kaum erwarten!

Hallo April! Vorfreude auf den FrĂŒhling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Vorfreude auf den FrĂŒhling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Vorfreude auf den FrĂŒhling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Neben diesen schönen Vorfreude-Sachen freue ich mich auch auf AusflĂŒge in den FrĂŒhling – Radtouren, Wanderungen, Tages-AusflĂŒge… egal was, ich freue mich, unser neues Zuhause ein bisschen ausgiebiger zu erkunden. ich stamme zwar aus Schleswig-Holstein, aber hier dann mit dem Herzensmann zu wohnen ist ja nochmal etwas Neues, Besonderes. Es gibt so viel zu entdecken!

Und dann freue ich mich auf lĂ€ngere Tage, vielleicht schon den einen oder anderen lauen Abend, an dem man schöne SonnenuntergĂ€nge beobachten kann… hach, ich liebe den April. Und freue mich auf jeden Moment.

Worauf freut ihr euch im April?

Habt es wundervoll,

Alena

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pastinaken-Spinat-Ravioli

Herzlich willkommen zur MĂ€rz-Edition unseres “Foodblogger-Saisonkalender”! Die beiden GemĂŒsesorten, die uns in diesem Monat zur Auswahl standen, waren Pastinake und Spinat. (BĂ€rlauch auch, aber den habe ich leider nicht bekommen… ich reiche ein Rezept damit nach!) Logisch, dass ich euch ein Rezept fĂŒr Pastinaken-Spinat-Ravioli mitbringe, oder? 😉

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Okay, ich sehe schon. Gar nicht so logisch 😉 Das Rezept kam folgendermaßen zustande: Ich liebe Spinat ĂŒber alles, wollte aber auch unbedingt etwas aus den Pastinaken machen. Dieses GemĂŒse findet nĂ€mlich hĂ€ufig wenig Beachtung. Pastinaken sind einfach nicht so hip und trendy, wie mir scheint.

Völlig zu Unrecht! Gut, es ist eigentlich eher ein WintergemĂŒse, deswegen vielleicht jetzt im FrĂŒhling nicht mehr so ganz der Liebling der KĂŒche. Aber Pastinaken mĂŒssen nicht in muffigen Eintöpfen verarbeitet werden, im Gegenteil! Die Möhren sehr Ă€hnlichen Wurzeln haben einen leicht sĂŒĂŸlich-wĂŒrzigen Geschmack, leicht nussig und dabei auch frisch. Ich finde, sie erinnern ein bisschen an eine Kreuzung aus Möhren, Sellerie und Petersilienwurzeln.

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Wo wir gleich beim nĂ€chsten Thema wĂ€ren: Nein, Pastinaken sind nicht das gleiche wie Petersilienwurzeln! Wobei das Aussehen durchaus darauf schließen ließe, ich gebe es zu 😉 Aber im Supermarkt kann man schlecht in die Wurzeln beißen, um den Unterschied herauszufinden. Deshalb verrate ich euch jetzt zwei Merkmale:

  1. Pastinaken haben ein dickeres Kopfteil, außerdem ist der Blattansatz eingesunken. Bei Petersilienwurzeln ist der nĂ€mlich eher nach außen gewölbt.
  2. Wenn das nicht hilft: Die beiden GemĂŒse riechen auch unterschiedlich. Die Petersilienwurzel riecht (Überraschung!) nach Petersilie, wĂ€hrend die Pastinake eher nussig und wĂŒrzig durftet – Ă€hnlich wie eine Möhre 😉

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Pastinaken sind ĂŒbrigens nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. Die Wurzeln haben im Vergleich zu Möhren einen viermal höheren Gehalt an Fasern, Kalium, Proteinen und Vitamin C. Zudem ist das GemĂŒse voll mit Ă€therischen Ölen, die eine antibakterielle Wirkung haben.

Leider wollte mir partout nichts einfallen, was man mit Pastinaken machen könnte – das GemĂŒse soll ja im Mittelpunkt des Gerichts stehen. Also ĂŒberlegte ich mit der Kombi aus Pastinake und Spinat. Vielleicht geht da was? Die Rettung kam diesmal von Herrn Wunderbrunnen, der nur ein Wort sagen musste: gefĂŒllte Nudeln. (Ok, zwei Wörter ;))

 

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Schnell stand fest, dass die FĂŒllung aus Spinat und Pastinaken bestehen, die Pastinake aber auch noch einen Zusatz-Auftritt in der Soße haben sollte. Mit Bacon. Bacon ist immer gut und passt hervorragend zu der leicht sĂŒĂŸlichen Pastinake. Dass der Spinat ĂŒbrigens auch ultra gesund ist, muss ich nicht noch erwĂ€hnen, oder? Wissen wir ja alle 😉

Tja, und das war auch schon die Geschichte zu meinem Rezept. Ich bin dem Foodblogger-Saisonkalender auf jeden Fall dankbar, denn man setzt auf diese Art und Weise mit GemĂŒse auseinander, das man sonst vielleicht ganz schnöde zu PĂŒree verarbeitet hĂ€tte. Denn das ist das Schöne an dieser Aktion: Man will sich mit den GemĂŒsesorten auseinandersetzen. Und sich etwas dazu ĂŒberlegen. Genau das habe ich gemacht.

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ihr mĂŒsst fĂŒr das Rezept leider ein kleines bisschen mehr Zeit einplanen als sonst, denn es sind schließlich selbstgemacht und selbstgefĂŒllte Nudeln. Macht sie also am besten an einem Wochenende, wenn ihr abends etwas Muße habt, gemĂŒtlich Ravioli zu falten. Hier im Hause Wunderbrunnen gibt es hĂ€ufig Ravioli bzw. Tortellini – wobei Tortellini noch aufwendiger sind als Ravioli.

Die Zubereitung der Nudeln hat fast etwas Meditatives an sich und das Ergebnis ist eigentlich immer lecker. Meistens haben wir sogar Reste, dann gibt es am nĂ€chsten Tag nochmal leckere selbstgemachte Nudeln. Dann hat sich die viele Arbeit doppelt gelohnt 😉 (Wer Lust auf ein weiteres Rezept hat – hier gibts mein Rezept fĂŒr KĂŒrbis-Ravioli!)

Nun habe ich aber genug erzÀhlt und verrate euch das Rezept:

Pastinaken-Spinat-Ravioli

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Zutaten

FĂŒr den Nudelteig:

  • 2 Eier
  • 200 g Hartweizengrieß
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz

FĂŒr die FĂŒllung:

  • 100 g Pastinake
  • 75 g Blattspinat
  • 40 g Emmentaler
  • 1 Ei
  • 70 g Magerquark (guter Ersatz fĂŒr Ricotta, da er trockener ist als normaler Quark)
  • 25 g Paniermehl
  • Salz, Pfeffer und geriebene Muskatnuss

FĂŒr die Soße:

  • 1-2 Pastinaken
  • 100 g Bacon
  • ein Schluck Sahne
  • ca. 100-150 ml Weißwein

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zubereitung

1. FĂŒr den Nudelteig den Hartweizengrieß in eine SchĂŒssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. In diese Mulde hinein die Eier und das Öl geben und salzen. Die Eier mit einer Gabel “kaputtstechen” und mit dem Grieß vermengen. Wenn der Teig fest wird, mit den HĂ€nden verkneten und zu einer glatten Kugel formen. Bei zu klebrigem Teig einfach etwas Mehl dazugeben (das hĂ€ngt von der GrĂ¶ĂŸe der Eier ab). FĂŒr ca. eine Stunde in den KĂŒhlschrank legen.

2. FĂŒr die FĂŒllung die Pastinake schĂ€len und fein hacken. Den Spinat waschen, trocken schleudern und grob hacken. Emmentaler reiben und mit dem Ei und dem Quark vermengen. Die PastinakenwĂŒrfel in etwas Öl einige Minuten andĂŒnsten. Den Spinat dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss wĂŒrzen. Den Spinat zusammenfallen lassen und dann die Pfanne vom Herd nehmen. AbkĂŒhlen lassen.

3. Wenn alles abgekĂŒhlt ist, mit der Quark-Mischung vermengen. Das Paniermehl hinzugeben – eventuell braucht ihr etwas mehr oder weniger. Die FĂŒllung sollte nicht mehr feucht sein. Den Nudelteig ausrollen und mit einer Ravioliform (ich habe eine, die etwa SO aussieht) ausstechen. Ihr könnt aber auch einfach runde Formen ausstechen und nach dem Zusammenklappen die RĂ€nder mit einer Gabel zusammendrĂŒcken. Dann mit zwei Teelöffeln die FĂŒllung portionieren und mittig auf die Teig-Kreise setzen, zusammenfalten und den Rand zusammendrĂŒcken.

4. In der Zwischenzeit die Pastinaken fĂŒr die Soße schĂ€len, halbieren und in ganz feine Scheiben bzw. Streifen schneiden. Den Bacon ebenfalls in kleine StĂŒcke schneiden. Dann den Bacon in einer Pfanne ohne Öl knusprig braten. Die Pastinakenstreifen dazugeben, kurz mitdĂŒnsten. Dann einen Schluck Sahne und etwa 100 bis 150 ml Weißwein angießen. Nun etwas köcheln lassen, bis die Soße etwas einreduziert ist. Nach Belieben könnt ihr noch etwas Sahne dazugeben.

5. Wenn die Soße etwas eingekocht ist und abgeschmeckt ist, setzt ihr einen großen Topf mit Wasser auf. Wenn es kocht, salzen und die Nudeln hineingeben. Nun garen lassen, bis sie oben schwimmen. Herausnehmen und mit der Soße servieren. Am besten den Wein, den ihr zum Kochen aufgemacht habt, dazu genießen! 🙂

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und da ich ja nicht die einzige bin, die bei diesem Event mitmacht, gibts hier nun die gesammelte Inspiration meiner Mit-Blogger!

Viel Spaß beim Schmökern:

Habt es wundervoll,

Alena

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

WĂŒrzige Lauch-Quiche mit Erbsen und Emmentaler

Ein weiterer Monat ist um, es ist also wieder Zeit fĂŒr unser all-monatliches Event: Saisonal schmeckts besser! Und mitgebracht habe ich euch eine herrliche Lauch-Quiche mit Erbsen und Emmentaler.

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Diesen Monat zur Auswahl standen die GemĂŒse Lauch und Rote Bete. Schwierig – denn ich mag beides gerne! Allerdings habe ich mit roter Bete noch nicht so viel herumprobiert, als dass ich euch da ein gutes Rezept prĂ€sentieren könnte. Außerdem mussten meine Rezept vor unserem Umzug praktisch sein, deswegen entschied ich mich fĂŒr Lauch. Da ist die Bandbreite an Rezepten einfach grĂ¶ĂŸer 😉

Eins meiner liebsten Rezepte mit Lauch ist tatsĂ€chlich ein ganz simples, aber unglaublich gutes Nudelgericht von Herrn Wunderbrunnen. Aber ich wollte dieses Mal etwas ohne Nudeln kochen – beim letzten Eventbeitrag hatte ich euch ja ein Rezept fĂŒr Wirsingpasta mitgebracht. Die Lauchnudeln gibt es also ein anderes Mal.

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Da eine unserer Event-Regeln ist, dass das GemĂŒse im Vordergrund stehen soll, fand ich eine Quiche sehr passend. Immerhin ist so eine Quicheform groß, da passt also viel Lauch rein. Und viel Lauch ist sowieso besser als wenig Lauch! Die Erbsen sind TK, denn eigentlich sind die auch gar nicht so saisonal. Zum GlĂŒck hat Emmentaler ganzjĂ€hrig Saison 😉

Ich finde es generell super, saisonal zu kochen. Klar, bei Obst gibt es Sachen, die hier nun einmal einfach nicht wachsen, die man dann nicht wirklich saisonal kaufen kann. CitrusfrĂŒchte beispielsweise. Aber bei GemĂŒsen ist es eigentlich gar nicht so schwierig – deshalb bin ich so ein großer Fan von unserer Saisonal kochen-Aktion. Die geballte Ladung Inspiration und Anreiz, etwas mehr auf saisonales Kochen zu achten…

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Quiche ist schnell vorbereitet und wĂ€hrend sie im Ofen backt, hat man Zeit fĂŒr etwas Schönes. Beispielsweise Tulpen kaufen und auf viele kleine Vasen verteilen. Liebt ihr das auch so im FrĂŒhling? Ich finde diese Zeit so schön, wenn die Tage wieder lĂ€nger werden und es wieder ĂŒberall Blumen gibt.

Wir sind vergangenes Wochenende umgezogen und als BegrĂŒĂŸung in der neuen Wohnung hatte meine Mama uns einen großen Bund Tulpen gekauft. Sie stehen immer noch, ich hatte allerdings noch keine Zeit, ein Foto zu machen. Wie das so ist, wenn man im Kartons-auspacken-Wahn ist 😉

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nun mĂŒsst ihr euch an den Tulpen erfreuen, die ich vor ein paar Wochen fotografiert habe, noch in der alten Wohnung. Trotzdem schön, oder? Und falls ihr auch bald umzieht und ein einfaches, gut transportables Essen braucht – oder einen Lunch fĂŒr den nĂ€chsten Tag im BĂŒro oder einfach ein leckeres Abendessen, dann ist diese Quiche perfekt fĂŒr euch!

Lauch-Quiche mit Erbsen und Emmentaler

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

FĂŒr den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g kalte Butter
  • Salz
  • 1 Eigelb

FĂŒr die FĂŒllung:

  • 2 Stangen Lauch
  • 150 g Erbsen
  • 100-150 g Kochschinken
  • 4 Eier
  • 200 g saure Sahne
  • 80 g Emmentaler
  • 3 EL Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Das Mehl, die Butter, Eigelb und etwas Salz zĂŒgig zu einem glatten Teig verkneten und kalt stellen. Den Lauch putzen, halbieren und vierteln und in StĂŒcke schneiden. Schinken in WĂŒrfel schneiden. Den KĂ€se reiben.

2. Nun den Teig blindbacken – wie das geht, habe ich euch in diesem Rezept aufgeschrieben, es geht ganz einfach! In der Zwischenzeit den Lauch in etwas Öl fĂŒr 2-3 Minuten anschwitzen. Die Erbsen fĂŒr die letzte halbe Minute dazugeben. FĂŒr die FĂŒllung die Eier mit der Sahne, der Petersilie und dem KĂ€se vermengen, salzen und pfeffern. Eventuell noch einen Schluck Milch dazugeben.

3. Wenn der Teig fertig ist, den Ofen auf Temperatur lassen. Den Lauch, die Erbsen und den Schinken auf dem Teig verteilen, anschließend das Eiergemisch darĂŒber gießen und die Form einige Male auf die ArbeitsflĂ€che klopfen, damit sich alles gut verteilt. Im Ofen ca. 35-40 Minuten backen, bis die FĂŒllung gestockt ist und der KĂ€se goldbraun ist.

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und wenn euch das nicht genug Lauch ist – dann habe ich euch hier alle anderen Rezepte aufgelistet, da wurde dann auch rote Bete verarbeitet 😉 Viel Spaß beim Schmökern!

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Dezember! Vorfreude auf die besinnliche Zeit des Jahres

An meinen monatlichen Vorfreude-Postings kann ich immer gut ablesen, wie schnell so ein Monat vergeht – kaum war ich mit dem November fertig, war auch schon der Dezember da 😉 So schnell kann es gehen!

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Da mir der Dezember der liebste aller Winter-Monate ist, kann ich der schnell vergehenden Zeit dann doch verzeihen. Der November war fĂŒr mich ein recht turbulenter Monat, viel ist passiert und sehnsĂŒchtig erwarte ich die besinnliche Adventszeit – dieses Jahr mĂŒssen wir sie besonders intensiv genießen, denn sie ist sehr kurz. Dadurch, dass Heiligabend auf einen Sonntag (und damit den 4. Advent fĂ€llt), “fehlt” ein Adventswochenende.

Das ist zwar schade, aber ein Grund mehr, die Zeit so richtig zu genießen und sich möglichst nicht allzu viel vorzunehmen. Was selten klappt – aber versuchen kann man es ja mal 😉 Ein paar Ideen dazu findet ihr ĂŒbrigens bei Nadine vom Blog Dreierlei Liebelei: Neun Ideen fĂŒr eine schöne Zeit mit den Liebsten im Advent

Übrigens gibt es heute gar nicht so viel Deko von mir zu sehen, das mache ich in einem gesonderten Beitrag. Aber ihr seid sicher auch schon alle fleißig gewesen und habt es schön!

Ich freue mich im Dezember eigentlich jedes Jahr auf die gleichen Dinge – die trotzdem immer wieder ein bisschen anders und doch besonders sind:

1. PlÀtzchen backen

Gut, mit PlĂ€tzchen ist man im Dezember ja schon fast “spĂ€t” dran (wegen “ziehen” und so), aber ich bin bislang noch nicht dazu gekommen. Vanillekipferl stehen aber tatsĂ€chlich noch auf meiner To Do-Liste – und wenn es die einzigen PlĂ€tzchen sind, die ich backen werde! 😉

Dezember-Vorfreude - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

2. Andere weihnachtliche Leckereien

Der Dezember wartet ja klassischerweise mit vielen Köstlichkeiten auf – fest eingeplant sind dieses Jahr noch ein GrĂŒnkohlessen mit Freunden, Entenbrust am Heiligabend und auch sicher noch etwas Feines an den Weihnachtsfeiertagen. Besonders große Vorfreude gilt allerdings der Ente, die Herr Wunderbrunnen und ich gemeinsam verspeisen werden. Da wir uns immer “erst” am 2. Weihnachtsfeiertag sehen, haben wir im letzten Jahr beschlossen, schon vorher ein gemeinsames und besonderes Essen zu machen. Es gab eine ganze Ente mit Rotkohl und KlĂ¶ĂŸen!

Das gefiel uns so gut, dass wir es dieses Jahr sicher wiederholen werden. Das Rezept habe ich euch ĂŒbrigens auch aufgeschrieben, falls ihr noch Anregungen sucht:

Festessen fĂŒr Weihnachten – Eine Idee fĂŒr ein MenĂŒ

Dezember-Vorfreude - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dezember-Vorfreude - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ebenfalls aus dem letzten Jahr stammen die Fotos von dem Panettone, der der mit Abstand beste ist, den ich jemals gegessen habe! Auf so einen wĂŒrde ich mich gerne auch in diesem Jahr freuen, aber war er ein Geschenk von einem Schweizer Kollegen von Papa Wunderbrunnen – und leider arbeiten sie nicht mehr zusammen.

Ich bin zwar seit geraumer Zeit auf Recherche, wo ich diesen Panettone online herbekommen kann, bislang jedoch ohne Erfolg. Vielleicht weiß jemand von euch…?

Dezember-Vorfreude - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

3. Weihnachtliche Dekorationen

Eigentlich klar – ich liebe Weihnachts-Deko! Einen kleinen Eindruck bekommt ihr im Blogbeitrag vom letzten Jahr. Ich liebe es, unsere Wohnung zu dekorieren und kreativ zu werden. Letztes Jahr habe ich einige KrĂ€nze gebastelt (eine Anleitung dazu gibt es hier) und dieses Jahr war ich auch schon fleißig. Ein paar kleinere kommen aber sicher noch dazu, denn ich mag auch ganz kleine KrĂ€nze.

Neben der Deko in der eigenen Wohnung schaue ich mir aber auch gerne an, wie draußen alles geschmĂŒckt ist. Große Einkaufspassagen, kleine GeschĂ€fte, InnenstĂ€dte – alle Orte sehen irgendwie festlich und besonders aus. Das gefĂ€llt mir sehr und ich komme aus dem Staunen oft gar nicht mehr heraus. Ohja, die Vorfreude ist groß!

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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4. Frost und KĂ€lte

Versteht mich nicht falsch – ich liebe es, wenn es draußen warm ist und ich wochenlang nur Flipflops tragen kann! Genauso liebe ich aber auch die klirrend kalten Tage des Winters. Blauer Himmel, Raureif und Minusgrade, das ist genau meine Welt. Wenn einem beim Raureif-Fotografieren fast die Finger abfallen und man sich schnell mit einer heißen Schokolade aufwĂ€rmen muss, dann – ja, dann ist es genau richtig!

(Und ja, ich habe davon abgelassen, mir weiße Weihnachten zu wĂŒnschen. Passiert ja eh nicht ;))

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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5. Weihnachten

Eigentlich auch klar – aber am meisten freue ich mich im Dezember immer auf Weihnachten und alles, was damit verbunden ist! Ich liebe es, Geschenke zu kaufen, sie hĂŒbsch einzupacken und dann unterm Weihnachtsbaum liegen zu sehen. Ich liebe es, den Weihnachtsbaum zu schmĂŒcken und zu bestaunen. Und ich liebe es, an Weihnachten Zeit mit Freunden und der Familie zu verbringen – und natĂŒrlich festliche Köstlichkeiten zu kochen. Es ist eine so schöne Zeit!

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich hoffe, ich konnte auch bei euch ein bisschen Vorfreude verteilen. ErzĂ€hlt mir gerne, was ihr am Dezember so sehr liebt – und vielleicht auch, ob ihr schon alle Weihnachtsgeschenke habt? 😉

Habt es wundervoll,

Alena

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

PlĂ€tzchen-GlĂŒck: Luftig-zarte Schneeflöckchen

Wohin man auch blickt dieser Tage – Weihnachts-PlĂ€tzchen sind allgegenwĂ€rtig. FĂŒr mich also der Startschuss, um euch eins meiner Lieblingsrezepte zu prĂ€sentieren: Schneeflöckchen!

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich gebe zu, ich selber habe noch gar nicht gebacken dieses Jahr. Fest steht aber, dass diese zarten Kekse gemacht werden mĂŒssen. Neben Vanillekipferln sind es meine Lieblinge, sie gelingen immer und sind noch dazu einfach und relativ schnell gemacht (was man ja von Zimtsternen nicht behaupten kann ;)).

Wo ich das gerade so schreibe: Obwohl Vanillekipferl unangefochten auf Platz 1 meiner LieblingsplĂ€tzchen-Liste stehen, kann ich danach nicht weiter differenzieren. Ich esse einfach alle PlĂ€tzchen gerne. Ob Lebkuchen, Zimtsterne, simple ButterplĂ€tzchen, Heidesand oder BethmĂ€nnchen – ich wĂŒrde nicht einen verschmĂ€hen!

(Ok, nussige PlÀtzchen vielleicht, denn ich bin kein Nuss-Fan. Aber selbst da bin ich zur Weihnachtszeit nicht ganz so hart ;))

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Es gab in unserer Familie traditionell nie so viele PlĂ€tzchen-Sorten, denn so viel kann man ja gar nicht essen. Irgendwann backten wir dann die Schneeflöckchen und von da an gehörten sie zum Pflichtprogramm. Der Teig besteht nĂ€mlich zu einem Großteil aus StĂ€rke – und die macht die Kekse zusammen mit der Butter unglaublich zart. Sie zerfallen einem förmlich auf der Zunge, sind gleichzeitig ganz samtig und herrlich vanillig.

Vielleicht ist das auch ein Grund dafĂŒr, dass es in meiner Familie den unangefochtenen Fan dieser PlĂ€tzchen gibt: Meinen Cousin. Eigentlich gibt es zwei Cousins, aber einer der beiden hat sich im Laufe der Jahre dadurch ausgezeichnet, dass er recht… wĂ€hlerisch war, was Essen angeht. Und zwar jedes Essen. KrĂŒsch nennen wir im Norden das 😉

(Mein anderer Cousin scheint, was das angeht, einen vollstĂ€ndig anderen Satz an Genen bekommen zu haben, denn er ist gĂ€nzlich aufgeschlossen gegenĂŒber allem.)

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Im Hause Wunderbrunnen kommt die Familie jedes Jahr am 1. Weihnachtsfeiertag zusammen. Traditionell ĂŒbertrifft Mama Wunderbrunnen sich von Jahr zu Jahr an unglaublich tollem Essen und jedes Jahr stellt sich die Frage, was mein Cousin wohl essen wird – oder gerne essen wĂŒrde, aber diese Frage bleibt an dieser Stelle nicht eindeutig zu beantworten.

So viel sei jedoch gesagt: Seitdem wir jedes Jahr nach dem Essen zum Kaffee die Schneeflöckchen mit auf den PlĂ€tzchenteller legen bzw. den Schneeflöckchen ihren eigenen PlĂ€tzchenteller geben, ist mein Cousin glĂŒcklich. Der glĂŒcklichste Mensch, denn irgendetwas an den Schneeflöckchen scheint ihn derart zu ergreifen und zufriedenzustellen, dass es eine wahre Freude ist!

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Es gab sogar Jahre, in denen er schon weit vor Kaffee-und-PlĂ€tzchen-essen-Zeit fragte, ob es denn wohl die Schneeflöckchen geben wĂŒrde. Ich habe es ihn nie gefragt, aber ich nehme an, dass das sein großer Moment, sein Highlight ist 😉

Ich hoffe natĂŒrlich, dass ich mit dem Rezept auch in euren Familien krĂŒsche Esser erfreuen kann – und wenn es solche gar nicht gibt, dann erfreut hoffentlich ihr euch an den Schneeflöckchen. Denn obwohl ich wirklich viele PlĂ€tzchen mag: Diese hier sind ganz besonders. Deshalb gibt es nun das Rezept fĂŒr euch, damit ihr bis Weihnachten noch schnell die Keksdosen fĂŒllen könnt:

Schneeflöckchen

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Zutaten

  • 250 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 2 Vanilleschoten
  • 120 g Mehl
  • 250 g SpeisestĂ€rke
  • Puderzucker zum BestĂ€uben (lasse ich allerdings immer weg, könnt ihr also nach Belieben machen)

Zubereitung

1. Die Vanilleschoten halbieren und auskratzen. Zum Puderzucker geben und gemeinsam mit der Butter schaumig schlagen. Mehl und SpeisestĂ€rke vermengen und zur Buttermasse geben. Zu einem glatten Teig verkneten. Zu drei Rollen (WĂŒrsten ;)) mit etwa 3 cm Durchmesser formen und 30-60 Minuten kĂŒhl stellen.

2. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen und Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Teigrollen nun in etwa 1-1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Diese zu Kugeln formen, aufs Blech setzen und mit einer Gabel etwas platt drĂŒcken. Auf den Bildern könnt ihr sehen, wie “hoch” die Kekse sein sollten. Nun einfach 12-15 Minuten backen – sie sollen nach Möglichkeit nicht braun werden! Schneeflöckchen sind schließlich auch weiß 😉 Dann vom Blech ziehen, abkĂŒhlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestĂ€uben (sie schmecken aber auch ohne). Dann aufpassen, dass sie bis Weihnachten nicht schon alle aufgegessen sind 😉

Könnt ihr den Duft riechen? Herrlich vanillig und sooo lecker. Verratet ihr mir euer liebstes PlÀtzchen-Rezept?

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Oktober! LiebeserklÀrung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober! Eine LiebeserklÀrung an den Herbst

Nachdem es urlaubsbedingt im September keinen “Hallo neuer Monat”-Beitrag gab, geht es nun wie gewohnt mit dem Oktober weiter. FĂŒr diesen Anlass habe ich mir eine kleine LiebeserklĂ€rung an den Herbst ausgedacht – denn es scheint mir, als gĂ€be es ĂŒber keine andere Jahreszeit so stark auseinandergehende Meinungen.

(Achtung, es folgen viele Fotos! ;))

Hallo Oktober! LiebeserklÀrung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich liebe den Herbst! Klare Sache. Zugegeben, ich liebe den FrĂŒhling noch mehr. Das liegt aber hauptsĂ€chlich daran, dass ich von dem hellen GrĂŒn nicht genug bekomme – und ich viel besser aus dem Bett komme, wenn es morgens frĂŒher hell wird. Doch gleichzeitig freue ich mich jedes Jahr im Herbst wie ein kleines Kind! Vielleicht bin ich auch einfach ein Übergangsjahreszeit-Liebhaber.

Aber was ist so schön am Herbst?

1. Das Licht

Kein Monat kann mit einem derart goldenen Licht aufwarten, wie der Oktober – oder auch der September. Es gilt, die letzten warmen Tage auszunutzen und so viel Zeit wie möglich draußen zu verbringen.

Normalerweise fĂŒhrt uns unsere Laufstrecke hauptsĂ€chlich durch den Wald, aber in der dunklen Jahreszeit sind die Wege dort etwas halsbrecherisch. Also hat Herr Wunderbrunnen getĂŒftelt und eine Laufstrecke gefunden, die beleuchtet ist. Im Rahmen unserer TestlĂ€ufe fanden wir einen Weg, der zwar ungeeignet ist (weil dunkel), aber bei Tageslicht sehr malerisch ist. Er fĂŒhrt an Apfelbaumwiesen vorbei, die im goldenen Licht der letzten warmen Tage einfach zauberhaft aussehen!

Hallo Oktober! LiebeserklÀrung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober! LiebeserklÀrung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober! LiebeserklÀrung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auch ein bisschen wildlife gibt es dort zu sehen – Pferde, flauschige KĂŒhe mit riesigen Hörnern und sogar ein kleines Kalb bekam ich bei einem Spaziergang zu Gesicht. Im Oktober hoffe ich nun auf die Möglichkeit, dort morgens ein paar stimmungsvolle Fotos vom Sonnenaufgang zu machen!

Hallo Oktober! LiebeserklÀrung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

2. Äpfel und KĂŒrbisse

Die Herbst-KĂŒche wartet mit allerhand feinen Sachen auf uns! Sowohl Äpfel und KĂŒrbisse haben nun Saison. Ich habe fĂŒr den Oktober eine ganze Reihe an Rezepten rund um den KĂŒrbis geplant – einfach weil ich KĂŒrbisse liebe und sie so vielseitig sind.

Außerdem ist nun auch wieder die Zeit der deftigen KĂŒche. Suppen, Eintöpfe… Kaum sind die ersten kĂŒhlen Tage da, bekomme ich Lust auf Kartoffelsuppe und Klassiker wie Königsberger Klopse und RĂŒbenmus.

Hallo Oktober! LiebeserklÀrung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober! LiebeserklÀrung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wer auch spontan Lust bekommen hat, dem verlinke ich hier nun ein paar Rezepte von mir aus dem letzten Herbst/Winter:

Apfelmus
Apfel-Cranberry-Muffins
Kartoffelsuppe
KĂŒrbis-Ravioli
Linsensuppe

Pizza-Zungen mit Birnen und Speck
RĂŒbenmus

3. Kerzenschein (und Lichterketten)

Manch einer fragt sich jetzt sicherlich “Lichterketten?! Hat die wohl den Schuss nicht gehört?” – und darauf antworte ich mit einem entschiedenen “Ja!”. Also, ja zur Lichterkette! Denn ich finde, dass Lichterketten eigentlich das ganze Jahr ĂŒber gehen. Es gibt ja auch so zarte, die nicht nach Weihnachtsbaumbeleuchtung aussehen.

Eine Lichterkette habe ich schon angebracht. Allerdings an einem kleinen Töpfchen Heide, das ich ins Wohnzimmer gestellt habe und nicht an einem Tannenbaum. Damit war auch Herr Wunderbrunnen einverstanden 😉 So eine Lichterkette macht nĂ€mlich sehr gemĂŒtliches Licht und wenn der Rest der Deko zum Thema Herbst passt, finde ich es auch gar nicht so weihnachtlich.

Wobei unter uns gesagt: Ich könnte auch bald schon mit der Weihnachts-Deko anfangen. Aber psst….

Hallo Oktober! LiebeserklÀrung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

4. Buntes Laub und WaldspaziergÀnge

Wenn es eine farbenfrohe Jahreszeit gibt, dann ist es wohl der Herbst! Der Sommer kann zwar auch was auf dem Gebiet, aber die Farben im Herbst sind einfach so… schön. Und anders. Alles wirkt irgendwie golden, jedes Blatt hat eine andere Farbe und der Stand der Sonne macht, dass alles schön aussieht.

Auch an grauen Tagen gehe ich gerne raus, denn durch das bunte Laub leuchtet trotzdem alles. Im Wald ist es um diese Zeit besonders schön und es gibt so viel zu gucken!

Hallo Oktober! LiebeserklÀrung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie
Hallo Oktober! LiebeserklÀrung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

5. GemĂŒtlichkeit und Sofa-Zeit

Und was gibt es nach einem Waldspaziergang schöneres, als sich mit einem Tee und einem Buch auf dem Sofa einzumuckeln? Eben. Das ist zwar eigentlich das ganze Jahr ĂŒber schön, aber wenn es draußen kĂ€lter und abends frĂŒher dunkel wird, dann ist das Sofa eindeutig der gemĂŒtlichste Platz der Welt.

Auf dem Sofa kann man dann nicht nur wunderbar lesen, Serien gucken, sondern auch Tee trinken und Schokolade verputzen… dazu gibt es im Oktober auch noch etwas Schönes hier auf dem Blog 😉

Hallo Oktober! LiebeserklÀrung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober! LiebeserklÀrung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

6. Halloween

Ok, ich gebe es zu – ich mag Halloween! Ich halte mich zwar mit der Deko immer etwas zurĂŒck (ich setze den Fokus zum Ausrasten da eher auf Weihnachten), aber trotzdem gefĂ€llt es mir. KĂŒrbisse habe ich schon eine Weile nicht mehr geschnitzt, aber vielleicht gibt es dieses Jahr eine kleine Version der Jack O’Lantern.

Pflichtprogramm an Halloween ist bei uns ĂŒbrigens “Nightmare before Christmas”. Diesen Film gucke ich schon seit meiner Schulzeit jedes Jahr und finde ihn jedes Mal wieder grandios. Ob es die Musik ist, die liebevolle Machart des Films oder die verschiedenen Settings sind – ich weiß es nicht. Vielleicht auch alles zusammen. Wenn ihr den Film nicht kennt und nicht ganz abgeneigt gegenĂŒber Filmen von Tim Burton seid, kann ich ihn euch auf jeden Fall ans Herz legen!

Hallo Oktober! LiebeserklÀrung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober! LiebeserklÀrung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich könnte meine AufzĂ€hlung noch ewig fortfĂŒhren. Auf Herbstkleidung (auch bekannt unter “sweater weather”) mit Schals und Stiefeln, Strumpfhosen und Strickkleidern freue ich mich nĂ€mlich ebenfalls! (Ich berichtete hier bereits davon.) Aber möglicherweise wĂŒrde das den Rahmen sprengen. Ich finde den Herbst einfach zu schön!

Wie ist es mit euch? Wenn ihr mögt, verratet mir doch, worauf ihr euch im Oktober besonders freut. Liebt ihr den Herbst auch so sehr wie ich?

Habt es wundervoll,

Alena