Hallo Juli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juli! + noch mehr Deko-Inspiration

So schnell wie der Juni gekommen ist, ging er auch wieder vorbei – und so begrüße ich nun mit ein paar Tagen Verspätung den Juli 🙂

Hallo Juli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Gestartet ist er schonmal gut, wir verbrachten das vergangene Wochenende bei der wunderbaren Graziella von Graziellas Foodblog. Sie wohnt am Edersee und so genossen wir bei bestem Wetter und schönstem Sonnenschein ein paar entspannte Stunden zusammen.

Wir fuhren Kajak auf dem Edersee, hielten die Nasen in die Sonne, pflückten Kirschen von den riesigen Kirschbäumen im Garten, spielten Karten, redeten und lachten viel, aßen den besten Fisch ever und fühlten uns rundum pudelwohl.

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Ich liebe ja solche entspannten Wochenenden, die wie ein kleiner, winziger Kurz-Urlaub daherkommen. Meistens sind sie dann doch viel zu kurz. Aber genießen tue ich sie trotzdem immer in vollen Zügen!

Der Juli ist bereits wieder ähnlich vollgepackt wie der Juni. Dafür stehen nur schöne Aktivitäten an: Fußball gucken mit Freunden und Nachbarn, in Hamburg essen und wandern gehen, mit Freundinnen Zeit verbringen und zwischendurch immer wieder ausspannen, viel lesen und auch mal das süße Nichtstun genießen.

Hallo Juli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Auch eine kleine Reise steht an, es geht übers Wochenende nach Berlin zu den Großeltern von Herrn Wunderbrunnen. Darauf freue ich mich sehr, denn der Garten wird dann sicher noch in voller Blüte stehen. Das ist jedes Mal ein traumhafter Anblick. Und wer weiß, ob der See dort dann Bade-Temperatur hat…

Hallo Juli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich gebe zu, dass ich gerne Dinge unternehme und draußen bin – vor allem, wenn es so herrlich sommerlich ist wie im Moment. Gleichzeitig bin ich aber auch unglaublich gerne zuhause. Deshalb werde ich es uns auch dort schön machen. Im Beitrag von hier hatte ich ja schon ein bisschen gezeigt, wie es bei uns so aussieht. Ein paar Impressionen habe ich auch heute noch dabei:

Hallo Juli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Im Juli gibt es schönste Sommerblumen und auch die Wiesen sind voll von herrlichen Blüten. Das lädt gerade dazu ein, viele kleine Vasen zu füllen und überall in der Wohnung zu verteilen! Probiert es mal aus – auch wenn man viel draußen und unterwegs ist: Auch drinnen sollte man es sich schön machen 🙂

In diesem Sinne wünsche ich euch den schönsten Juli! Worauf freut ihr euch besonders?

Habt es wundervoll,

Alena

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Brokkoli-Frittata - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schnelle Brokkoli-Frittata mit Dill

Zack, ist der Juni auch schon fast wieder rum. Das bedeutet: Wir starten in eine neue Runde des “Saisonal schmeckts besser” Foodblogger-Saisonkalenders. Der heutige Star meines Rezepts heißt Brokkoli und hat sich in einem Bettchen aus Ei versteckt: es gibt Brokkoli-Frittata!

Brokkoli-Frittata - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dabei war es in diesem Monat schon wieder so schwierig, sich zu entscheiden. Zur Auswahl standen nämlich:

  • Blumenkohl
  • Fenchel
  • Brokkoli
  • Kohlrabi
  • Spinat
  • Mangold
  • Radieschen
  • Spitzkohl
  • Möhren

Und hallo? Diese Gemüse-Sorten sind alle lecker. Ich würde ja am liebsten jeden Monat eine Bowl nur aus den zur Wahl stehenden Gemüsesorten machen. Aber: Wir wollen ja einen Star haben. Also jeden Monat wieder die Entscheidung 😉

Brokkoli-Frittata - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Brokkoli-Frittata - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dieses Mal habe ich mich für Brokkoli entschieden, denn ich wollte eine Brokkoli-Frittata machen. Eigentlich hätte es auch gut eine Mangold-Frittata werden können. Dafür gibt es bei mir in der Familie ein wunderbares Rezept, aber das habe ich 2016 als Gastblogbeitrag rausgehauen. Ihr findet es hier: Amor und Kartoffelsack – 7 Tage, 7 Blogs

Da ich aber ein Fan von Frittata bin, habe ich das Rezept einfach etwas abgewandelt und den Brokkoli zum Star gemacht. Ihr könnt es aber natürlich auch mit Mangold machen, wie im Original-Rezept 😉 Schmeckt ebenfalls großartig und Mangold ist wirklich ein tolles Gemüse!

Brokkoli-Frittata - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Meine Geheim-Zutat, um die Brokkoli-Frittata sommerlich zu machen, ist übrigens Dill. So geheim ist das eigentlich gar nicht, denn Dill schmeckt man ja meistens ziemlich leicht raus. Ich bin ein großer Fan von Dill, er gibt eine wunderbare Frische ab und passt einfach wunderbar in sommerliche Gerichte. Herr Wunderbrunnen verbindet mit Dill auch immer Sommer – und mir geht es ganz genauso.

Ihr könnt die Brokkoli-Frittata übrigens super vorbereiten. Einfach das Gemüse schon andünsten, abkühlen lassen und kalt stellen. Den Käse kann man auch schonmal reiben. Am nächsten Tag bzw. wenn ihr die Frittata zubereiten wollt, einfach das Gemüse in die Pfanne werfen, die Eier-Käse-Mischung dazu – fertig! Man kann die Frittata sowohl warm als auch kalt essen. Außerdem lässt sie sich auch gut 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Sie eignet sich auch hervorragend für ein Picknick!

Brokkoli-Frittata mit Dill

Brokkoli-Frittata - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • ein Brokkoli
  • eine rote Paprika
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 3 EL Dill
  • 6 Eier
  • 125 ml Milch
  • 150 g geriebenen Käse (ich habe Parmesan und Bergkäse gemischt)
  • 3 EL Semmelbrösel
  • Salz und Pfeffer
  • Öl

Zubereitung

1. Backofen auf 160 Grad vorheizen (Umluft). Den Brokkoli entstielen und die Röschen eventuell nochmal vierteln, wenn sie sehr groß sind. In einem Durchschlag waschen. Die Paprika entkernen und waschen. Quer einmal halbieren und dann längs in feine Streifen schneiden. Mit etwas Öl in eine ofenfeste Pfanne geben und den Brokkoli etwa 4-5 Minuten andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

2. Die Eier ebenfalls salzen und pfeffern und dann mit der Milch, dem Käse und den Semmelbröseln in einer Schüssel verquirlen. Die Paprika zum Brokkoli in die Pfanne geben, kurz mitdünsten und dann die Eiermasse darübergeben. Wenn ihr eine ofenfeste Pfanne habt, könnt ihr die nun in den Ofen schieben, ansonsten die Masse in eine Auflaufform geben oder auf ein Backblech gießen.

3. Die Form in den Ofen schieben und alles etwa 30 Minuten stocken lassen, bis die Brokkoli-Frittata eine goldbraune Farbe angenommen hat. Die Zeit bezieht sich auf eine Pfanne mit 28 cm Durchmesser, bei einem Backblech kann sich die Backzeit verkürzen. Als Faustrege: Die Frittata ist fertig, wenn ihr mit einer Gabel oben drauf drückt und sich alles fest anfühlt – also wenn das Ei komplett gestockt ist.

Brokkoli-Frittata - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und hier gibt es wie üblich die weiteren Rezepte dieser Runde – eine bunte Mischung, wie ich finde! Viel Spaß beim Schmökern:

Habt es wundervoll,

Alena

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sommerliche Blaubeer-Muffins mit Swirl

Ein bisschen ist es schon her, dass ich diese Blaubeer-Muffins gebacken habe – doch vorenthalten wollte ich sie euch trotzdem nicht. Deswegen gibt es heute ein Rezept mit Blumendeko, die schon längst keine Saison mehr hat 😀 Ihr mögt mir das verzeihen!

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tatsächlich hatte ich die Muffins zu zwei ganz besonderen Anlässen gebacken – und eigentlich auch zu zwei Geburtstagen. Ich hatte nämlich Ende April Geburtstag und wollte gerne Kuchen mit zur Arbeit nehmen. Nun ist es aber so, dass ich als Bloggerin immer gerne praktisch denke: Wenn ich jetzt einen Kuchen backe, dann könnte ich ihn ja auch gleich für den Blog ablichten!

Ja… I know. Verrückt, oder? Denkt noch jemand von meinen Bloggerkollegen so? 😀 Ich hatte auch zwei ganz konkrete Anlässe, zu denen ich das Gebäck verbloggen wollte. Einmal hatte ich nämlich meiner liebsten Bloggerkollegin Graziella von Graziellas Foodblog Blaubeer-Muffins in einem Gastbeitrag versprochen. Graziellas Blog hatte nämlich am 1. Mai dreijährigen Geburtstag gefeiert! Ist ja Ehrensache, dass ich einen virtuellen Beitrag zum Kuchen-Buffet beitragen.

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf Blaubeer-Muffins hatte ich seit Ewigkeiten mal wieder Lust gehabt und so stand dieser Entschluss schnell fest. Der zweite Kuchen sollte ein Rhabarberkuchen aus der Springform sein. Ein leckerer Rührteig mit einer Quark-Sahne-Creme oben drauf, darauf Rhabarber – getoppt mit Streuseln. Klingt gut, oder? Fand ich auch und plante das Rezept kurzentschlossen für unser ‘Saisonal kochen’-Bloggerevent ein.

Tja. Die Realität sah leider etwas anders aus. Der Rührteig wurde zwar großartig lecker, die Creme ebenfalls und als ich das ganze Konstrukt aus dem Ofen nahm, war auch alles durchgebacken. Die Streusel waren knusprig. Die Creme duftete. Leider war letztere es, die mir den ganzen Plan zerschoss: denn trotz Stärke-Bindung wurde sie nicht fest.

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Also hatte ich einen Kuchen, der zwar herrlich duftete und auch absolut köstlich schmeckte – nur leider war es unmöglich, ihn in Stücke zu schneiden. Nun hätte ich natürlich einen neuen Trend starten können: Löffel deinen Kuchen aus der Form! Aber ich konnte das Teil nicht mit ins Büro nehmen. Unmöglich. Fotografieren schon gar nicht. Puuuh…

Also tat ich etwas, was ich im Nachhinein selber ziemlich cool finde: Ich backte einen Schokostückchen-Kuchen – das war vor allem deshalb cool, weil ich sämtliche Zutaten dafür im Haus hatte! Hallo? Wie erwachsen ist das? “Hey, ich kann mal eben einen Kuchen backen, ich hab die Sachen eh im Haus, no big deal…” – ein Satz, von dem ich dachte, dass ich ihn niemals sagen können würde. Ok, etwas geschummelt ist es auch, denn zu diesem Zeitpunkt hatte ich keinen Zucker mehr. Aber hey – wofür hat man nette Nachbarn 😉

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Jedenfalls backte ich diesen Kuchen, der ganz klassisch und unspektakulär daherkam und von dem ich jetzt erst feststelle, dass ich ihn noch nicht verbloggt habe. Wie konnte das passieren?! Aber gut, ich bin abgeschweift. Die Muffins haben großartig funktioniert und waren am nächsten Tag im Büro auch der absolute Renner, ebenso wie der Schokostückchen-Kuchen. Hätte mit Rhabarber gar nicht besser sein können 😀

Jedenfalls habe ich die Blaubeer-Muffins fotografiert und dazu noch die Blumen-Deko genutzt, die Mama Wunderbrunnen mir für die Geburtstagsfeier mitgebracht hatte. Wie schön sind die Blumen bitte? Und damit ihr die leckeren, saftigen Blaubeer-Muffins nun zur Blaubeer-Saison nachbacken könnt, gibts hier nun das Rezept:

Blaubeer-Muffins mit Swirl

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 120 g zimmerwarme Butter
  • 2 EL Schmand
  • 120 g Zucker
  • 2 Eier
  • abgeriebene Schale einer halben unbehandelten Zitrone
  • Prise Salz
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 125 ml Milch
  • 210 g Mehl
  • ein halbes Päckchen Backpulver
  • 120 g Blaubeeren

Zubereitung 

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Butter und Schmand zusammen schaumig schlagen. Den Zucker dazugeben und weiterschlagen, bis er sich in der Masse auflöst. Eier, Salz, die Vanille und den Zitronenabrieb zugeben und genauso verfahren. Mehl und Backpulver vermengen, dann abwechselnd mit der Milch zum Teig geben und verrühren, bis sich beides gerade so verbunden hat.

2. Die Blaubeeren in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Mit etwa 1 EL Stärke abbinden, die Stärke dabei vorher in einem Schluck Wasser auflösen. Nun eine Muffinform mit Förmchen bestücken und in jede Form etwa einen Esslöffel Teig geben – so, dass der Boden bedeckt ist. Dann  die Blaubeer-Soße darauf verteilen. Den restlichen Teig auf die Soße geben, so entsteht nachher der Swirl. Im Ofen etwa 20 Minuten backen – guckt vorher ruhig schon mal nach den Muffins und macht auf jeden Fall eine Stäbchenprobe. In der Zwischenzeit aus dem Saft der Zitrone und Puderzucker einen Guss rühren und auf den Blaubeer-Muffins verteilen. Guten Appetit!

Habt es wundervoll,

Alena

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Scones und Vasen-Liebe: Hallo Juni! [Werbung]

Heute begrüße ich mit euch den Juni – und passend dazu habe ich euch ein paar sommerlich-fruchtige Erdbeer-Scones und die schönsten Vasen ever aus dem Online-Shop von ediths mitgebracht! Seid ihr bereit? Bereit für den Juni?

(Da die Vasen Teil einer Kooperation mit ediths sind und hier alles gekennzeichnet wird, nun nochmal der HInweis: Dieser Beitrag enthält neben viel Sommerfreude und einem Rezept für Scones auch Werbung ;))

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Rückblickend kann ich sagen, dass der Mai uns hier in Hamburg wirklich mit allem verwöhnt hat, was man sommerlich nennen kann. Wir hatten wochenlang Temperaturen über 25 Grad und ich kann mit absoluter Überzeugung sagen: Wir haben jeden Tag genutzt! Und dazu noch alles das gemacht, was auf der Sommer ‘To Do-Liste’ stand:

  • gegrillt und draußen gegessen
  • sommerliche Blumen in vielen Vasen in der Wohnung verteilt
  • Picknick im Park gemacht
  • ans Meer gefahren
  • auf dem Balkon die Sonne genossen
  • Sommerblumen gepflanzt
  • jede Shorts im Kleiderschrank getragen
  • Sommerkleider getragen
  • Lagerfeuer gemacht
  • Eis in unseren Lieblingseisdielen gegessen
  • eine Fahrradtour gemacht
  • FlipFlops getragen
  • im Büro geschwitzt (ok, nicht der wichtigste Punkt auf der Liste :D)
  • Fußnägel in sommerlichen Farben lackiert

Das liest sich doch ganz gut, oder? Ich hab jetzt auf meiner Liste zumindest nichts mehr stehen – außer vielleicht noch ein spontanes Wochenende mit Zelt am Meer. Aber ansonsten bin ich rundum zufrieden und habe die sommerlichen Wochen genutzt. Hier im Norden weiß man ja immer nicht, ob es das vielleicht schon war 😉

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf den Juni freue ich mich nun, weil die Erdbeer-Saison weitergeht und dank des tollen Wetters auch gute Ernte bringt. Ich freue mich auf die vielen schönen Blumen, die es nun überall in Hülle und Fülle gibt. Und ich freue mich auf den Geburtstag von Papa Wunderbrunnen, an dem es traditionell immer leckeres Essen und den weltbesten Erdbeerkuchen gibt!

Da man ja nicht jeden Tag Erdbeerkuchen backen kann (oder doch?) und ich neulich Lust auf etwas kleines Süßes mit Erdbeeren hatte, habe ich Erdbeer-Scones gebacken. Es war an einem Samstag und ich hatte bedingt durch die Temperaturen keine große Lust auf aufwendige Back-Arien. Also warf ich etwas Butter, Zucker und Mehl (und etwas Sahne ;)) zusammen, formte kleine Scones und toppte das Ganze mit Erdbeeren. Nach zwölf Minuten im Ofen waren die Erdbeer-Scones fertig und wir konnten sie mit einem ordentlichen Klacks Sahne genießen. Manchmal muss man sich ja auch was gönnen – und was passt besser zusammen als Erdbeeren und Sahne?

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Weil die kleinen Teilchen so hübsch aussahen, stellte ich spontan die Pfingstrosen dazu, die ich einen Tag zuvor gekauft hatte. Kombiniert mit verschiedenen grünen Zweigen wie Eukalyptus ergibt das einen herrlich frischen Look, wie ich finde. Ich kaufe so gut wie nie fertig zusammengebundene Sträuße – meistens hole ich lose Blumen, die ich schön finde und suche mir dann noch passendes Grün zusammen. Das gibt es in den meisten Blumenläden auch lose – oder ihr zieht einfach in den nächsten Wald und sucht euch selber ein paar schöne Zweige aus. Eukalyptus wächst hier zwar nicht wild, aber es gibt auch heimisches Grün auf den Wiesen, das großartig zu Pfingstrosen aussieht!

Keine gebundene Sträuße zu kaufen hat übrigens auch einen großen Vorteil: Anstatt einen Strauß zuhause in die Vase zu stellen, könnt ihr die einzelnen Blumen auf so viele Vasen verteilen, wie ihr mögt! Natürlich sieht ein großer Bund Blumen in einer Vase großartig aus, aber ich liebe es auch, die kleinen Vasen zu befüllen. Einzelne schöne Blumen kommen so toll zur Geltung und man kann in der Wohnung wunderbare Akzente setzen – auch in Räumen, in denen man sonst keine Blumen erwarten würde. Mein Favorit: Im Badezimmer 😉

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wie das bei mir aussieht, zeige ich euch in einem gesonderten Post. Heute zeige ich euch erst einmal die Blumen auf meiner “Kaffee-Tafel”. Sind die Vasen nicht ein Traum? Das liegt daran, dass es Kähler-Vasen sind. Die dänische Keramik-Marke macht meiner Meinung nach einfach die schönsten Vasen bzw. auch ganz allgemein tolle Produkte. Das Geschirr ist wunderschön, zeitlos und elegant – eben typisch dänisch.

Ich bin immer wieder fasziniert von den nordischen Design-Stücken. Alles passt zusammen und im Falle der Vasen aus dem Hause Kähler passen auch alle Farben zusammen. Sie lassen sich so schön kombinieren und das macht meiner Meinung nach gutes Design aus: Dinge, die sowohl als Einzelstücke wirken als auch in Kombination mit anderen Stücken harmonieren.

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Als ich meine Vasen im Shop von ediths aussuchte, wusste ich schnell, dass ich in der Kähler-Reihe bleiben möchte. Die Wahl fiel mir trotzdem schwer, denn die Vasen sind alle so schön! Da erschien es fast unmöglich, sich zwischen den Serien der Marke zu entscheiden: Hammershøi oder Omaggio? Auch da zeigt sich das Kähler-Design als vollendet: Man braucht sich nicht zu entscheiden, denn die Vasen beider Serien lassen sich wunderbar miteinander kombinieren. Hach – so soll das sein!

Und weil mir die Vasen so gut gefallen, zeige ich sie euch einfach noch einmal in anderer Zusammenstellung in einem zweiten Post. Was haltet ihr davon? Jetzt gibts erstmal das Rezept für die Erdbeer-Scones, damit ihr auch in den Genuss der leckeren Teilchen kommt:

Erdbeer-Scones

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 80 g kalte Butter
  • 35 g Zucker
  • 1 EL Backpulver
  • 100 ml Sahne
  • ein Ei
  • Erdbeeren
  • etwas braunen Zucker

Zubereitung

1. Das Mehl in eine Schüssel geben und mit dem Backpulver und dem Zucker vermengen. Die kalte Butter in Flocken sowie die Sahne dazugeben und zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn er zu klebrig ist, noch etwas Mehl hinzugeben – wenn er zu trocken ist, etwas Sahne. Für 15-30 Minuten in den Kühlschrank legen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze).

2. So viele Erdbeeren wie ihr mögt bzw. auf die Scones passen abwaschen und in Viertel oder Achtel schneiden (je nach Größe). Den Scones-Teig achteln und runde Formen herstellen. Plattdrücken, dass sie etwa 1,5 bis 2 cm dick sind und dann die Erdbeer-Stücke hineindrücken. Sie müssen nicht versinken, sollten aber auch nicht sofort runterfallen. Auf ein Backblech legen. Nun ein Ei trennen und das Eigelb mit einem kleinen Schluck Sahne verrühren. Dann die Scones damit bepinseln und zum Schluss noch etwas braunen Zucker darüber streuen. Im Ofen 10-12 Minuten backen, bis sie goldgelb sind. Entweder pur genießen oder etwas Sahne mit etwas Zucker aufschlagen und dazu reichen. Guten Appetit!

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mir fällt übrigens gerade auf, dass ich bei der letzten Zusammenarbeit mit ediths auch schon gebacken habe – und zwar Mohn-Guglhupf! Wenn ich die Fotos so anschaue, kriege ich ja fast schon Vorfreude auf Weihnachten… ups 😀 Wie früh ist zu früh? Ok, ich gehe schnell raus in die Sonne und genieße den Sommer. Ich hoffe, ihr könnt das auch 🙂

Habt es wundervoll,

Alena

Blumenkohlsteak mit Blumenkohlpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blumenkohlsteak mit Ofenkartoffeln und Blumenkohlpesto

Nachdem ich im letzten Monat aus Zeitgründen nicht beim “Saisonal schmeckts besser”-Bloggerevent mitmachen konnte, gehts diesen Monat umso motivierter in eine neue Runde! Mitgebracht habe ich euch: Blumenkohlsteak mit Ofenkartoffeln und Blumenkohl-Pesto.

Blumenkohlsteak mit Blumenkohlpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wie kam es zu dieser Kombi? Einerseits haben wir das Prinzip des Blogger-Events etwas umstrukturiert. Statt der sonst üblichen zwei saisonalen Zutaten stehen uns nun jeden Monat mehrere Gemüse-Sorten zur Verfügung. Damit wollen wir zeigen, wie groß die saisonale Vielfalt ist – und ein bisschen müssen wir ja auch darauf achten, dass manche Obst- oder Gemüse-Sorten sogar regional unterschiedlich verfügbar sind.

Mit der größeren Auswahl haben wir nun auch größeren Spielraum bei den Rezepten. Heißt: Alena hat größere Schwierigkeiten, sich zu entscheiden, welches tolle saisonale Produkt sie nun verwenden will 😀 Diesen Monat zur Auswahl standen:

  • Blumenkohl 
  • Kohlrabi
  • Mairübchen
  • Radieschen
  • Rhabarber
  • Spargel
  • Spinat
  • Spitzkohl

Blumenkohlsteak mit Blumenkohlpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blumenkohlsteak mit Blumenkohlpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ist das nicht eine großartige Auswahl? Anfangs spielte ich mit dem Gedanken, einfach eine große Frühlings-Gemüse-Bowl zu machen. Aber dann war mir das doch zu einfach und ich wollte einen „Star“ haben 😉

Während ich also grübelte, welches Gemüse ich nehmen wollte, fiel mir plötzlich unser Pesto-Blogger-Event ein. Da wurde mir zum ersten Mal bewusst, dass mir dieses fehlte! Pesto ist schließlich etwas großartiges! Also dachte ich mir – warum nicht aus einer der Gemüsesorten ein Pesto machen? Gedacht, getan! 

Blumenkohlsteak mit Blumenkohlpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blumenkohlsteak mit Blumenkohlpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Rennen um die Star-Besetzung in meinem Gericht machte dann der Blumenkohl. Er ist mir in letzter Zeit so häufig begegnet, dass ich einfach etwas damit machen musste! Da Blumenkohl schnell dazu neigt, etwas „fad“ zu sein, sollte es ein bisschen ungewöhnlich sein. 

Aus meinem Brainstorming herausgekommen ist ein Blumenkohl-Steak, gebraten und im Ofen zuende gebacken. Zeitgleich können die Ofenkartoffeln gebacken werden und das Pesto zubereitet werden. Das habe ich aus den Teilen vom Blumenkohl gemacht, die sich ablösen, wenn man die zwei dicken Scheiben für das „Steak“ abschneidet.

Blumenkohlsteak mit Blumenkohlpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blumenkohlsteak mit Blumenkohlpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Übrigens: Versteht mich nicht falsch – der Ausdruck Steak ist absolut irreführend, denn mit einem herrlich saftigen Rib-Eye-Steak hat das nichts zu tun 😀 Aber die Formgebung erinnert ein klein wenig daran und deswegen passt der Begriff doch. So ein bisschen.

Ich habe die Scheiben kurz angebraten, damit sie Farbe bekommen und dann noch kurz im Ofen fertig gegart. Die Kartoffeln müssen je nach Größe etwas früher in den Ofen, da sie länger brauchen. Wenn ihr einen besonders großen Blumenkohl habt und nicht alles für das Pesto aufbraucht, könnt ihr die restlichen Röschen auch noch kurz anbraten und als Beilage essen. 

Nun verrate ich euch das Rezept und verspreche euch: Es geht super schnell und ist super lecker!

Blumenkohlsteak mit Ofenkartoffeln und Blumenkohl-Pesto 

Blumenkohlsteak mit Blumenkohlpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • einen Blumenkohl
  • 500 g Drillinge
  • zwei Handvoll Spinat
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Parmesan nach Belieben
  • zwei Zweige Rosmarin

Für das Pesto:

  • 250 g Blumenkohl 
  • 40 g gehackte Mandeln
  • 70 g Olivenöl
  • 50 g Parmesan (gerieben)

Zubereitung

1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie goldbraun sind. Die Drillinge abwaschen, halbieren und in eine Schüssel geben. Mit Olivenöl beträufeln, bis alle gut bedeckt sind. Salz und Pfeffer dazugeben und gut verrühren, dass alle Kartoffeln Gewürze abbekommen. Dann mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backblech legen – daneben noch Platz für zwei Scheiben Blumenkohl lassen. Vom Rosmarin die Nadeln entfernen und über den Kartoffeln verteilen. In den Ofen geben und den Timer auf 10 Minuten stellen.

2. In der Zwischen den Blumenkohl von den Blättern befreien und waschen. Den Strunk dran lassen – dort setzt ihr nun an und halbiert den Blumenkohl. Dann zwei dicke Scheiben abschneiden – lieber etwas dicker als zu dünn! Der Strunk hält die Scheiben zusammen. Die übrigen Röschen ablösen. 250 g abwiegen und in einen Food Processor geben und mit ein paar Stößen zerkleinern, sodass die Menge aussieht wie Couscous. Eventuell müsst ihr diesen Vorgang wiederholen, weil nicht alles in den Food Processor passt. Dann die Blumenkohl-Masse in eine Schüssel geben und mit den Mandeln, dem Parmesan und dem Olivenöl vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell müsst ihr etwas Öl zugeben, um eine cremigere Konsistenz zu bekommen.

3. Wenn die Kartoffeln 10 Minuten im Ofen waren, erhitzt ihr etwas Öl in einer Pfanne. Die Blumenkohlscheiben hineingeben und von beiden Seiten anbraten, dass sie Farbe bekommen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dann in den Ofen geben und den Timer auf circa 5-7 Minuten stellen. Es kann sein, dass die Kartoffeln am Ende doch länger brauchen, aber das nicht so schlimm. Wenn alles fertig ist, richtet ihr eine Handvoll Spinat auf eine Teller an, gebt das Blumenkohlsteak darauf und bestreut es mit Parmesan. Die Ofenkartoffeln serviert ihr mit dem Pesto dazu. Guten Appetit!

Und wenn ihr die ganze saisonale Vielfalt sehen wollt – bei meinen Mitstreiterinnen gibt es eine große Auswahl an tollen Rezepten. Viel Spaß beim Schmökern!

Die weiteren Rezepte:
Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bärlauch-Gnocchi oder: Endlich wieder Bärlauch!

Endlich ist sie wieder da, die Bärlauch-Zeit! Passend dazu habe ich heute ein Rezept für Bärlauch-Gnocchi im Gepäck. Wer die volle Dröhnung Bärlauch will: dazu passt hervorragend Bärlauch-Pesto 🙂

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Vor ein paar Wochen hatte ich euch ja im Rahmen unseres Foodblogger-Saisonkalenders Pastinaken-Spinat-Ravioli mitgebracht. Einige meiner Kolleginnen hatte schon Bärlauch in ihren Rezepten verarbeitet. Da ich Bärlauch liebe, hätte ich das gerne auch getan – aber es gab ihn hier einfach noch nicht. 

Umso mehr freute ich mich, als meine Mama mir eine Woche später zwei dicke Bunde des grünen Krauts vom Wochenmarkt mitbrachte! Ich finde ja, dass Bärlauch sowohl lecker als auch fotogen ist. Mal ehrlich: dieses frische Grün, die zarten Blätter – da kann man doch ins Schwärmen geraten, oder? 

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wusste auch schon sofort, zu was ich den Bärlauch verarbeiten wollte. Das hatten Herr Wunderbrunnen nämlich schon vor ein paar Wochen ausgeheckt 😉 da hatten wir nämlich zum ersten Mal Ricotta-Gnocchi gemacht. Bei der Gelegenheit stellten wir fest, dass die nicht nur lecker sind, sondern sich auch herrlich variieren lassen.

Die Ideen, die uns spontan kamen, waren so zahlreich, dass ich gar nicht hinterherkam, mir alle zu merken. Doch eine Idee blieb: Bärlauch-Gnocchi. Und da die Bärlauch-Zeit immer viel zu kurz ist, mussten wir die natürlich schnell machen. 

So gab es noch an dem Wochenende, an dem Mama Wunderbrunnen uns den Bärlauch mitbrachte, Bärlauch-Gnocchi. Und weil wir so viel Bärlauch hatten, machten wir kurzerhand noch ein Pesto dazu. Das Rezept habe ich im letzten Jahr verbloggt und ihr findet es hier. 

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich muss gestehen: Eigentlich mag ich keine Gnocchi. Meistens sind sie mir einfach zu kartoffelig. Da trifft es sich gut, dass wir in einem Kochbuch, das ich euch bald näher vorstellen möchte, ein Rezept für Ricotta-Gnocchi fanden. Ricotta. Keine Kartoffeln! Super oder? Genau richtig für mich, denn ich liebe Ricotta.

Die Gnocchi kann man, wie bereits erwähnt, sehr gut abwandeln. Der Teig freut sich über leckere Kräuter, ich kann ihn mir auch gut mir Spinat vorstellen, getrocknete Tomaten kommen bestimmt auch gut… Hachja. Herrliche Sache, solche wandelbaren Rezepte! Ich probiere mal aus und vielleicht stelle ich euch noch die eine oder andere Idee damit vor. 

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apropos Idee: Auf meinem Lieblingsblog Liebesbotschaft gibt es diese Woche auch einen Beitrag mit Bärlauch-Rezepten! Die sind zwar alle vegan, aber sehen trotzdem super lecker aus. Und Syl, von der die Rezepte stammen, hat dort auch ein paar Tipps zusammengestellt, wie man Bärlauch von den giftigen und leider ähnlich aussehenden Maiglöckchen und Herbstzeitlosen unterscheiden könnt! 

Die Bärlauch-Gnocchi sind übrigens verhältnismäßig schnell gemacht – dafür, dass man “Gnocchi selbermacht”, was ja irgendwie fancy klingt, oder? Ihr rührt den Teig zusammen, formt Rollen, schneidet die kleinen Nocken ab, kocht sie kurz und bratet sie dann mit den Tomaten zusammen an. Die Tomaten müssen eigentlich nichtmal geschnippelt werden. Na, wie klingt das?

So werden die kinderleichte Bärlauch-Gnocchi gemacht:

Bärlauch-Gnocchi 

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bärlauch-Gnocchi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g Ricotta 
  • 2 Eier
  • 30 g Bärlauch
  • 200 g Mehl
  • 50 g Parmesan
  • 250 g Tomaten (ich nehme am liebsten gemischte)
  • 1 Zehe Knoblauch

Zubereitung

1. Den Bärlach hacken und den Parmesan reiben. Ricotta, Eier, Parmesan und Bärlauch in eine Schüssel geben. Salzen und pfeffern, dann verrühren. Nun nach und nach das Mehl hinzugeben – der Teig sollte nur gerade eben nicht mehr kleben, dann ist er gut. Die Mehl-Menge kann also variieren. Die Arbeitsfläche leicht bemehlen. Den Teig darauf in zwei Portionen teilen und diese zu jeweils zwei Rollen mit etwa 2-3 cm Durchmesser formen. Dann 1 cm dicke Scheiben abschneiden.

2. Einen Topf mit Wasser aufsetzen und salzen. In der Zwischenzeit die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. In einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen, den Knoblauch kurz andünsten und dann die abgewaschenen Tomaten dazugeben. Die Gnocchi nacheinander in kochendem Wasser garen – sie sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen. Mit einer Schöpfkelle herausnehmen und sofort zu den Tomaten in die Pfanne geben. Mitbraten (auf nicht zu hoher Stufe), bis alle Gnocchi fertig gekocht sind. Mit Bärlauchpesto und/oder mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

Ich wünsche euch die schönste Bärlauch-Zeit! Verratet ihr mir euer liebstes Bärlauch-Rezept?

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo April! Vorfreude auf den Frühling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Vorfreude auf den Frühling

Ich habe diesen Beitrag natürlich schon vor dem 1. April geschrieben – und es gab wohl keinen Tag, an dem ich mir sehnlicher Frühling gewünscht habe, als an diesem. Es war nämlich am Gründonnerstag, der uns hier in Schleswig-Holstein morgens mit frischen 10 cm Schnee begrüßte.

Nix war grün am Gründonnerstag, vielmehr alles weiß, kalt und eigentlich wie im tiefsten Winter. Ok, es war abends etwas länger hell, sodass man noch mehr vom Schnee hatte und es waren keine Minusgrade wie im Januar noch. Trotzdem! Ich will Frühling!

Hallo April! Vorfreude auf den Frühling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Aber da ich auf das Wetter rein gar keinen Einfluss habe (was ja auch gut ist), muss ich anders dagegenhalten. Also freute ich mich extra doll über meine schönen Tulpen in der Wohnung. Ich freute mich noch mehr, als Mama Wunderbrunnen nachmittags eine Schale mit Blumen für den Balkon mitbrachte. Frühling pur! Und ich freute mich ebensosehr, als ich feststellte, dass ich letztes Jahr im April die schönsten Fotos gemacht hatte!

Buschwindröschen, allerlei Knospen, Magnolienblüten, Frühblüher und Hortensien, sogar Rapsblüten erblickte ich – und wusste plötzlich, was in meinen “Hallo April”-Beitrag hineinsoll. Blumen, Blüten und ganz viel Grün! Alle Vorboten auf den Frühling. Ich hoffe, ich mache euch damit eine Freude, denn draußen müssen wir darauf sicher noch etwas warten. Egal – machen wir es uns trotzdem schön!

Hallo April! Vorfreude auf den Frühling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Unsere neue Wohnung entwickelt sich ganz wundervoll, und ich freue mich im April darauf, mich endlich an den Balkon zu machen. Neue schöne Blümchen pflanzen, die Kräutertöpfe neu befüllen bzw. schauen, was aus dem Vorjahr noch an Restbestand ist… die Balkonmöbel für den Sommer herrichten und mich einfach darüber freuen, dass man sich nun vielleicht häufiger draußen aufhalten kann.

Ich freue mich auch auf das Licht der Frühlingssonne, das zart und sanft durch die hellgrünen Blätter scheint. Es taucht alles in ein schönes Licht, warm und doch ganz anders als die Sonne im Oktober – die ich im Übrigen auch sehr gerne mag. Wie schön ist es bitte, in einer Gegend zu leben, in der man den Wechsel der Jahreszeiten erleben kann?

Hallo April! Vorfreude auf den Frühling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Außerdem auf meiner To do-Liste: Die Winterklamotten im Keller verstauen! (Hab ich mich nur bisher nicht getraut, und das aus gutem Grund ;))

Auch auf die kulinarischen Highlights des Aprils freue ich mich: Endlich gibt es wieder Bärlauch und ebenfalls heiß ersehnt ist der grüne Spargel. Dann gibt es endlich wieder leckere Dinge wie Bärlauch-Feta-Dip oder Bärlauch-Pesto. (Und ich hab auch noch ein neues Rezept mit Bärlauch für euch in petto!)

Falls ihr jetzt schon auf der Suche nach Spargel-Ideen seid – ich liste euch einfach schonmal meine bisher gebloggten Spargel-Rezepte auf. Für maximale Spargel-Vorfreude und -Inspiration!

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Aber weshalb der April vielleicht auch mein liebster Monat ist, liegt noch an einem persönlichen Aspekt… ich habe nämlich im April Geburtstag 😉 Manchmal fällt auch Ostern auf diesen Tag, das ist aber erst nächstes Jahr wieder soweit. Das hat aber einen Vorteil: Wenn Ostern auf meinen Geburtstag fällt, dann ist die Schnee-Wahrscheinlichkeit sehr sehr gering!

Außerdem hat eine meiner Lieblings-Blogger-Kolleginnen und mittlerweile sehr gute Freundin von mir ebenfalls im April Geburtstag: die liebe Rebecca vom Blog Kochküken. Wir haben uns seit gefühlten Ewigkeiten nicht gesehen, und Ende April ist es dann endlich soweit. Dann werden wir uns wieder kreischend und vor lauter Freude heulend und lachend in den Armen liegen. Ich kann es kaum erwarten!

Hallo April! Vorfreude auf den Frühling - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Neben diesen schönen Vorfreude-Sachen freue ich mich auch auf Ausflüge in den Frühling – Radtouren, Wanderungen, Tages-Ausflüge… egal was, ich freue mich, unser neues Zuhause ein bisschen ausgiebiger zu erkunden. ich stamme zwar aus Schleswig-Holstein, aber hier dann mit dem Herzensmann zu wohnen ist ja nochmal etwas Neues, Besonderes. Es gibt so viel zu entdecken!

Und dann freue ich mich auf längere Tage, vielleicht schon den einen oder anderen lauen Abend, an dem man schöne Sonnenuntergänge beobachten kann… hach, ich liebe den April. Und freue mich auf jeden Moment.

Worauf freut ihr euch im April?

Habt es wundervoll,

Alena

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pastinaken-Spinat-Ravioli

Herzlich willkommen zur März-Edition unseres “Foodblogger-Saisonkalender”! Die beiden Gemüsesorten, die uns in diesem Monat zur Auswahl standen, waren Pastinake und Spinat. (Bärlauch auch, aber den habe ich leider nicht bekommen… ich reiche ein Rezept damit nach!) Logisch, dass ich euch ein Rezept für Pastinaken-Spinat-Ravioli mitbringe, oder? 😉

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Okay, ich sehe schon. Gar nicht so logisch 😉 Das Rezept kam folgendermaßen zustande: Ich liebe Spinat über alles, wollte aber auch unbedingt etwas aus den Pastinaken machen. Dieses Gemüse findet nämlich häufig wenig Beachtung. Pastinaken sind einfach nicht so hip und trendy, wie mir scheint.

Völlig zu Unrecht! Gut, es ist eigentlich eher ein Wintergemüse, deswegen vielleicht jetzt im Frühling nicht mehr so ganz der Liebling der Küche. Aber Pastinaken müssen nicht in muffigen Eintöpfen verarbeitet werden, im Gegenteil! Die Möhren sehr ähnlichen Wurzeln haben einen leicht süßlich-würzigen Geschmack, leicht nussig und dabei auch frisch. Ich finde, sie erinnern ein bisschen an eine Kreuzung aus Möhren, Sellerie und Petersilienwurzeln.

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Wo wir gleich beim nächsten Thema wären: Nein, Pastinaken sind nicht das gleiche wie Petersilienwurzeln! Wobei das Aussehen durchaus darauf schließen ließe, ich gebe es zu 😉 Aber im Supermarkt kann man schlecht in die Wurzeln beißen, um den Unterschied herauszufinden. Deshalb verrate ich euch jetzt zwei Merkmale:

  1. Pastinaken haben ein dickeres Kopfteil, außerdem ist der Blattansatz eingesunken. Bei Petersilienwurzeln ist der nämlich eher nach außen gewölbt.
  2. Wenn das nicht hilft: Die beiden Gemüse riechen auch unterschiedlich. Die Petersilienwurzel riecht (Überraschung!) nach Petersilie, während die Pastinake eher nussig und würzig durftet – ähnlich wie eine Möhre 😉

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pastinaken sind übrigens nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. Die Wurzeln haben im Vergleich zu Möhren einen viermal höheren Gehalt an Fasern, Kalium, Proteinen und Vitamin C. Zudem ist das Gemüse voll mit ätherischen Ölen, die eine antibakterielle Wirkung haben.

Leider wollte mir partout nichts einfallen, was man mit Pastinaken machen könnte – das Gemüse soll ja im Mittelpunkt des Gerichts stehen. Also überlegte ich mit der Kombi aus Pastinake und Spinat. Vielleicht geht da was? Die Rettung kam diesmal von Herrn Wunderbrunnen, der nur ein Wort sagen musste: gefüllte Nudeln. (Ok, zwei Wörter ;))

 

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schnell stand fest, dass die Füllung aus Spinat und Pastinaken bestehen, die Pastinake aber auch noch einen Zusatz-Auftritt in der Soße haben sollte. Mit Bacon. Bacon ist immer gut und passt hervorragend zu der leicht süßlichen Pastinake. Dass der Spinat übrigens auch ultra gesund ist, muss ich nicht noch erwähnen, oder? Wissen wir ja alle 😉

Tja, und das war auch schon die Geschichte zu meinem Rezept. Ich bin dem Foodblogger-Saisonkalender auf jeden Fall dankbar, denn man setzt auf diese Art und Weise mit Gemüse auseinander, das man sonst vielleicht ganz schnöde zu Püree verarbeitet hätte. Denn das ist das Schöne an dieser Aktion: Man will sich mit den Gemüsesorten auseinandersetzen. Und sich etwas dazu überlegen. Genau das habe ich gemacht.

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ihr müsst für das Rezept leider ein kleines bisschen mehr Zeit einplanen als sonst, denn es sind schließlich selbstgemacht und selbstgefüllte Nudeln. Macht sie also am besten an einem Wochenende, wenn ihr abends etwas Muße habt, gemütlich Ravioli zu falten. Hier im Hause Wunderbrunnen gibt es häufig Ravioli bzw. Tortellini – wobei Tortellini noch aufwendiger sind als Ravioli.

Die Zubereitung der Nudeln hat fast etwas Meditatives an sich und das Ergebnis ist eigentlich immer lecker. Meistens haben wir sogar Reste, dann gibt es am nächsten Tag nochmal leckere selbstgemachte Nudeln. Dann hat sich die viele Arbeit doppelt gelohnt 😉 (Wer Lust auf ein weiteres Rezept hat – hier gibts mein Rezept für Kürbis-Ravioli!)

Nun habe ich aber genug erzählt und verrate euch das Rezept:

Pastinaken-Spinat-Ravioli

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Zutaten

Für den Nudelteig:

  • 2 Eier
  • 200 g Hartweizengrieß
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz

Für die Füllung:

  • 100 g Pastinake
  • 75 g Blattspinat
  • 40 g Emmentaler
  • 1 Ei
  • 70 g Magerquark (guter Ersatz für Ricotta, da er trockener ist als normaler Quark)
  • 25 g Paniermehl
  • Salz, Pfeffer und geriebene Muskatnuss

Für die Soße:

  • 1-2 Pastinaken
  • 100 g Bacon
  • ein Schluck Sahne
  • ca. 100-150 ml Weißwein

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zubereitung

1. Für den Nudelteig den Hartweizengrieß in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. In diese Mulde hinein die Eier und das Öl geben und salzen. Die Eier mit einer Gabel “kaputtstechen” und mit dem Grieß vermengen. Wenn der Teig fest wird, mit den Händen verkneten und zu einer glatten Kugel formen. Bei zu klebrigem Teig einfach etwas Mehl dazugeben (das hängt von der Größe der Eier ab). Für ca. eine Stunde in den Kühlschrank legen.

2. Für die Füllung die Pastinake schälen und fein hacken. Den Spinat waschen, trocken schleudern und grob hacken. Emmentaler reiben und mit dem Ei und dem Quark vermengen. Die Pastinakenwürfel in etwas Öl einige Minuten andünsten. Den Spinat dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Den Spinat zusammenfallen lassen und dann die Pfanne vom Herd nehmen. Abkühlen lassen.

3. Wenn alles abgekühlt ist, mit der Quark-Mischung vermengen. Das Paniermehl hinzugeben – eventuell braucht ihr etwas mehr oder weniger. Die Füllung sollte nicht mehr feucht sein. Den Nudelteig ausrollen und mit einer Ravioliform (ich habe eine, die etwa SO aussieht) ausstechen. Ihr könnt aber auch einfach runde Formen ausstechen und nach dem Zusammenklappen die Ränder mit einer Gabel zusammendrücken. Dann mit zwei Teelöffeln die Füllung portionieren und mittig auf die Teig-Kreise setzen, zusammenfalten und den Rand zusammendrücken.

4. In der Zwischenzeit die Pastinaken für die Soße schälen, halbieren und in ganz feine Scheiben bzw. Streifen schneiden. Den Bacon ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Dann den Bacon in einer Pfanne ohne Öl knusprig braten. Die Pastinakenstreifen dazugeben, kurz mitdünsten. Dann einen Schluck Sahne und etwa 100 bis 150 ml Weißwein angießen. Nun etwas köcheln lassen, bis die Soße etwas einreduziert ist. Nach Belieben könnt ihr noch etwas Sahne dazugeben.

5. Wenn die Soße etwas eingekocht ist und abgeschmeckt ist, setzt ihr einen großen Topf mit Wasser auf. Wenn es kocht, salzen und die Nudeln hineingeben. Nun garen lassen, bis sie oben schwimmen. Herausnehmen und mit der Soße servieren. Am besten den Wein, den ihr zum Kochen aufgemacht habt, dazu genießen! 🙂

Pastinaken-Spinat-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und da ich ja nicht die einzige bin, die bei diesem Event mitmacht, gibts hier nun die gesammelte Inspiration meiner Mit-Blogger!

Viel Spaß beim Schmökern:

Habt es wundervoll,

Alena

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Würzige Lauch-Quiche mit Erbsen und Emmentaler

Ein weiterer Monat ist um, es ist also wieder Zeit für unser all-monatliches Event: Saisonal schmeckts besser! Und mitgebracht habe ich euch eine herrliche Lauch-Quiche mit Erbsen und Emmentaler.

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Diesen Monat zur Auswahl standen die Gemüse Lauch und Rote Bete. Schwierig – denn ich mag beides gerne! Allerdings habe ich mit roter Bete noch nicht so viel herumprobiert, als dass ich euch da ein gutes Rezept präsentieren könnte. Außerdem mussten meine Rezept vor unserem Umzug praktisch sein, deswegen entschied ich mich für Lauch. Da ist die Bandbreite an Rezepten einfach größer 😉

Eins meiner liebsten Rezepte mit Lauch ist tatsächlich ein ganz simples, aber unglaublich gutes Nudelgericht von Herrn Wunderbrunnen. Aber ich wollte dieses Mal etwas ohne Nudeln kochen – beim letzten Eventbeitrag hatte ich euch ja ein Rezept für Wirsingpasta mitgebracht. Die Lauchnudeln gibt es also ein anderes Mal.

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Da eine unserer Event-Regeln ist, dass das Gemüse im Vordergrund stehen soll, fand ich eine Quiche sehr passend. Immerhin ist so eine Quicheform groß, da passt also viel Lauch rein. Und viel Lauch ist sowieso besser als wenig Lauch! Die Erbsen sind TK, denn eigentlich sind die auch gar nicht so saisonal. Zum Glück hat Emmentaler ganzjährig Saison 😉

Ich finde es generell super, saisonal zu kochen. Klar, bei Obst gibt es Sachen, die hier nun einmal einfach nicht wachsen, die man dann nicht wirklich saisonal kaufen kann. Citrusfrüchte beispielsweise. Aber bei Gemüsen ist es eigentlich gar nicht so schwierig – deshalb bin ich so ein großer Fan von unserer Saisonal kochen-Aktion. Die geballte Ladung Inspiration und Anreiz, etwas mehr auf saisonales Kochen zu achten…

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Quiche ist schnell vorbereitet und während sie im Ofen backt, hat man Zeit für etwas Schönes. Beispielsweise Tulpen kaufen und auf viele kleine Vasen verteilen. Liebt ihr das auch so im Frühling? Ich finde diese Zeit so schön, wenn die Tage wieder länger werden und es wieder überall Blumen gibt.

Wir sind vergangenes Wochenende umgezogen und als Begrüßung in der neuen Wohnung hatte meine Mama uns einen großen Bund Tulpen gekauft. Sie stehen immer noch, ich hatte allerdings noch keine Zeit, ein Foto zu machen. Wie das so ist, wenn man im Kartons-auspacken-Wahn ist 😉

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Nun müsst ihr euch an den Tulpen erfreuen, die ich vor ein paar Wochen fotografiert habe, noch in der alten Wohnung. Trotzdem schön, oder? Und falls ihr auch bald umzieht und ein einfaches, gut transportables Essen braucht – oder einen Lunch für den nächsten Tag im Büro oder einfach ein leckeres Abendessen, dann ist diese Quiche perfekt für euch!

Lauch-Quiche mit Erbsen und Emmentaler

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Zutaten

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g kalte Butter
  • Salz
  • 1 Eigelb

Für die Füllung:

  • 2 Stangen Lauch
  • 150 g Erbsen
  • 100-150 g Kochschinken
  • 4 Eier
  • 200 g saure Sahne
  • 80 g Emmentaler
  • 3 EL Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Das Mehl, die Butter, Eigelb und etwas Salz zügig zu einem glatten Teig verkneten und kalt stellen. Den Lauch putzen, halbieren und vierteln und in Stücke schneiden. Schinken in Würfel schneiden. Den Käse reiben.

2. Nun den Teig blindbacken – wie das geht, habe ich euch in diesem Rezept aufgeschrieben, es geht ganz einfach! In der Zwischenzeit den Lauch in etwas Öl für 2-3 Minuten anschwitzen. Die Erbsen für die letzte halbe Minute dazugeben. Für die Füllung die Eier mit der Sahne, der Petersilie und dem Käse vermengen, salzen und pfeffern. Eventuell noch einen Schluck Milch dazugeben.

3. Wenn der Teig fertig ist, den Ofen auf Temperatur lassen. Den Lauch, die Erbsen und den Schinken auf dem Teig verteilen, anschließend das Eiergemisch darüber gießen und die Form einige Male auf die Arbeitsfläche klopfen, damit sich alles gut verteilt. Im Ofen ca. 35-40 Minuten backen, bis die Füllung gestockt ist und der Käse goldbraun ist.

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und wenn euch das nicht genug Lauch ist – dann habe ich euch hier alle anderen Rezepte aufgelistet, da wurde dann auch rote Bete verarbeitet 😉 Viel Spaß beim Schmökern!

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Dezember! Vorfreude auf die besinnliche Zeit des Jahres

An meinen monatlichen Vorfreude-Postings kann ich immer gut ablesen, wie schnell so ein Monat vergeht – kaum war ich mit dem November fertig, war auch schon der Dezember da 😉 So schnell kann es gehen!

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Da mir der Dezember der liebste aller Winter-Monate ist, kann ich der schnell vergehenden Zeit dann doch verzeihen. Der November war für mich ein recht turbulenter Monat, viel ist passiert und sehnsüchtig erwarte ich die besinnliche Adventszeit – dieses Jahr müssen wir sie besonders intensiv genießen, denn sie ist sehr kurz. Dadurch, dass Heiligabend auf einen Sonntag (und damit den 4. Advent fällt), “fehlt” ein Adventswochenende.

Das ist zwar schade, aber ein Grund mehr, die Zeit so richtig zu genießen und sich möglichst nicht allzu viel vorzunehmen. Was selten klappt – aber versuchen kann man es ja mal 😉 Ein paar Ideen dazu findet ihr übrigens bei Nadine vom Blog Dreierlei Liebelei: Neun Ideen für eine schöne Zeit mit den Liebsten im Advent

Übrigens gibt es heute gar nicht so viel Deko von mir zu sehen, das mache ich in einem gesonderten Beitrag. Aber ihr seid sicher auch schon alle fleißig gewesen und habt es schön!

Ich freue mich im Dezember eigentlich jedes Jahr auf die gleichen Dinge – die trotzdem immer wieder ein bisschen anders und doch besonders sind:

1. Plätzchen backen

Gut, mit Plätzchen ist man im Dezember ja schon fast “spät” dran (wegen “ziehen” und so), aber ich bin bislang noch nicht dazu gekommen. Vanillekipferl stehen aber tatsächlich noch auf meiner To Do-Liste – und wenn es die einzigen Plätzchen sind, die ich backen werde! 😉

Dezember-Vorfreude - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

2. Andere weihnachtliche Leckereien

Der Dezember wartet ja klassischerweise mit vielen Köstlichkeiten auf – fest eingeplant sind dieses Jahr noch ein Grünkohlessen mit Freunden, Entenbrust am Heiligabend und auch sicher noch etwas Feines an den Weihnachtsfeiertagen. Besonders große Vorfreude gilt allerdings der Ente, die Herr Wunderbrunnen und ich gemeinsam verspeisen werden. Da wir uns immer “erst” am 2. Weihnachtsfeiertag sehen, haben wir im letzten Jahr beschlossen, schon vorher ein gemeinsames und besonderes Essen zu machen. Es gab eine ganze Ente mit Rotkohl und Klößen!

Das gefiel uns so gut, dass wir es dieses Jahr sicher wiederholen werden. Das Rezept habe ich euch übrigens auch aufgeschrieben, falls ihr noch Anregungen sucht:

Festessen für Weihnachten – Eine Idee für ein Menü

Dezember-Vorfreude - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ebenfalls aus dem letzten Jahr stammen die Fotos von dem Panettone, der der mit Abstand beste ist, den ich jemals gegessen habe! Auf so einen würde ich mich gerne auch in diesem Jahr freuen, aber war er ein Geschenk von einem Schweizer Kollegen von Papa Wunderbrunnen – und leider arbeiten sie nicht mehr zusammen.

Ich bin zwar seit geraumer Zeit auf Recherche, wo ich diesen Panettone online herbekommen kann, bislang jedoch ohne Erfolg. Vielleicht weiß jemand von euch…?

Dezember-Vorfreude - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

3. Weihnachtliche Dekorationen

Eigentlich klar – ich liebe Weihnachts-Deko! Einen kleinen Eindruck bekommt ihr im Blogbeitrag vom letzten Jahr. Ich liebe es, unsere Wohnung zu dekorieren und kreativ zu werden. Letztes Jahr habe ich einige Kränze gebastelt (eine Anleitung dazu gibt es hier) und dieses Jahr war ich auch schon fleißig. Ein paar kleinere kommen aber sicher noch dazu, denn ich mag auch ganz kleine Kränze.

Neben der Deko in der eigenen Wohnung schaue ich mir aber auch gerne an, wie draußen alles geschmückt ist. Große Einkaufspassagen, kleine Geschäfte, Innenstädte – alle Orte sehen irgendwie festlich und besonders aus. Das gefällt mir sehr und ich komme aus dem Staunen oft gar nicht mehr heraus. Ohja, die Vorfreude ist groß!

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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4. Frost und Kälte

Versteht mich nicht falsch – ich liebe es, wenn es draußen warm ist und ich wochenlang nur Flipflops tragen kann! Genauso liebe ich aber auch die klirrend kalten Tage des Winters. Blauer Himmel, Raureif und Minusgrade, das ist genau meine Welt. Wenn einem beim Raureif-Fotografieren fast die Finger abfallen und man sich schnell mit einer heißen Schokolade aufwärmen muss, dann – ja, dann ist es genau richtig!

(Und ja, ich habe davon abgelassen, mir weiße Weihnachten zu wünschen. Passiert ja eh nicht ;))

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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5. Weihnachten

Eigentlich auch klar – aber am meisten freue ich mich im Dezember immer auf Weihnachten und alles, was damit verbunden ist! Ich liebe es, Geschenke zu kaufen, sie hübsch einzupacken und dann unterm Weihnachtsbaum liegen zu sehen. Ich liebe es, den Weihnachtsbaum zu schmücken und zu bestaunen. Und ich liebe es, an Weihnachten Zeit mit Freunden und der Familie zu verbringen – und natürlich festliche Köstlichkeiten zu kochen. Es ist eine so schöne Zeit!

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich hoffe, ich konnte auch bei euch ein bisschen Vorfreude verteilen. Erzählt mir gerne, was ihr am Dezember so sehr liebt – und vielleicht auch, ob ihr schon alle Weihnachtsgeschenke habt? 😉

Habt es wundervoll,

Alena