Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Würzige Lauch-Quiche mit Erbsen und Emmentaler

Ein weiterer Monat ist um, es ist also wieder Zeit für unser all-monatliches Event: Saisonal schmeckts besser! Und mitgebracht habe ich euch eine herrliche Lauch-Quiche mit Erbsen und Emmentaler.

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Diesen Monat zur Auswahl standen die Gemüse Lauch und Rote Bete. Schwierig – denn ich mag beides gerne! Allerdings habe ich mit roter Bete noch nicht so viel herumprobiert, als dass ich euch da ein gutes Rezept präsentieren könnte. Außerdem mussten meine Rezept vor unserem Umzug praktisch sein, deswegen entschied ich mich für Lauch. Da ist die Bandbreite an Rezepten einfach größer 😉

Eins meiner liebsten Rezepte mit Lauch ist tatsächlich ein ganz simples, aber unglaublich gutes Nudelgericht von Herrn Wunderbrunnen. Aber ich wollte dieses Mal etwas ohne Nudeln kochen – beim letzten Eventbeitrag hatte ich euch ja ein Rezept für Wirsingpasta mitgebracht. Die Lauchnudeln gibt es also ein anderes Mal.

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Da eine unserer Event-Regeln ist, dass das Gemüse im Vordergrund stehen soll, fand ich eine Quiche sehr passend. Immerhin ist so eine Quicheform groß, da passt also viel Lauch rein. Und viel Lauch ist sowieso besser als wenig Lauch! Die Erbsen sind TK, denn eigentlich sind die auch gar nicht so saisonal. Zum Glück hat Emmentaler ganzjährig Saison 😉

Ich finde es generell super, saisonal zu kochen. Klar, bei Obst gibt es Sachen, die hier nun einmal einfach nicht wachsen, die man dann nicht wirklich saisonal kaufen kann. Citrusfrüchte beispielsweise. Aber bei Gemüsen ist es eigentlich gar nicht so schwierig – deshalb bin ich so ein großer Fan von unserer Saisonal kochen-Aktion. Die geballte Ladung Inspiration und Anreiz, etwas mehr auf saisonales Kochen zu achten…

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Die Quiche ist schnell vorbereitet und während sie im Ofen backt, hat man Zeit für etwas Schönes. Beispielsweise Tulpen kaufen und auf viele kleine Vasen verteilen. Liebt ihr das auch so im Frühling? Ich finde diese Zeit so schön, wenn die Tage wieder länger werden und es wieder überall Blumen gibt.

Wir sind vergangenes Wochenende umgezogen und als Begrüßung in der neuen Wohnung hatte meine Mama uns einen großen Bund Tulpen gekauft. Sie stehen immer noch, ich hatte allerdings noch keine Zeit, ein Foto zu machen. Wie das so ist, wenn man im Kartons-auspacken-Wahn ist 😉

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Nun müsst ihr euch an den Tulpen erfreuen, die ich vor ein paar Wochen fotografiert habe, noch in der alten Wohnung. Trotzdem schön, oder? Und falls ihr auch bald umzieht und ein einfaches, gut transportables Essen braucht – oder einen Lunch für den nächsten Tag im Büro oder einfach ein leckeres Abendessen, dann ist diese Quiche perfekt für euch!

Lauch-Quiche mit Erbsen und Emmentaler

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Zutaten

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g kalte Butter
  • Salz
  • 1 Eigelb

Für die Füllung:

  • 2 Stangen Lauch
  • 150 g Erbsen
  • 100-150 g Kochschinken
  • 4 Eier
  • 200 g saure Sahne
  • 80 g Emmentaler
  • 3 EL Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Das Mehl, die Butter, Eigelb und etwas Salz zügig zu einem glatten Teig verkneten und kalt stellen. Den Lauch putzen, halbieren und vierteln und in Stücke schneiden. Schinken in Würfel schneiden. Den Käse reiben.

2. Nun den Teig blindbacken – wie das geht, habe ich euch in diesem Rezept aufgeschrieben, es geht ganz einfach! In der Zwischenzeit den Lauch in etwas Öl für 2-3 Minuten anschwitzen. Die Erbsen für die letzte halbe Minute dazugeben. Für die Füllung die Eier mit der Sahne, der Petersilie und dem Käse vermengen, salzen und pfeffern. Eventuell noch einen Schluck Milch dazugeben.

3. Wenn der Teig fertig ist, den Ofen auf Temperatur lassen. Den Lauch, die Erbsen und den Schinken auf dem Teig verteilen, anschließend das Eiergemisch darüber gießen und die Form einige Male auf die Arbeitsfläche klopfen, damit sich alles gut verteilt. Im Ofen ca. 35-40 Minuten backen, bis die Füllung gestockt ist und der Käse goldbraun ist.

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Und wenn euch das nicht genug Lauch ist – dann habe ich euch hier alle anderen Rezepte aufgelistet, da wurde dann auch rote Bete verarbeitet 😉 Viel Spaß beim Schmökern!

Habt es wundervoll,

Alena

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die beste Donauwelle der Welt

Heute habe ich einen ganz besonderen Kuchen für euch. Donauwelle ist nämlich Herr Wunderbrunnens Lieblingskuchen! Zeit also, dieser Leckerei einen Blogpost zu widmen 😉

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Man muss vielleicht noch dazu sagen, dass Herr Wunderbrunnen eigentlich gar kein großer Kuchen-Fan ist. Also wenn es zu Feiern welchen gibt, dann isst er auch mal ein Stück mit und er schließt Kuchen nicht kategorisch aus. Aber ich weiß, dass wenn er die Wahl hätte – er würde lieber keinen essen.

Als Foodbloggerin backe ich natürlich auch gerne. Das ist manchmal ein bisschen unpraktisch, denn ich kann meine selbstgebackenen Kuchen schließlich nicht allein aufessen. Also friere ich mir ein oder zwei Stücke ein, den Rest bekommen Herr Wunderbrunnens Kollegen. Sie freuen sich immer und ich mich auch – ich kann so nämlich backen und nichts kommt weg.

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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(Beim Kochen stellt sich diese Frage gar nicht, denn wir kochen immer gemeinsam und essen auch gemeinsam. Wenn etwas übrig bleibt, nimmt Herr Wunderbrunnen es mit zur Arbeit.)

Es gibt allerdings ein paar Ausnahmen, wenn es um Kuchen gibt. Einmal entdeckte ich bei Facebook diesen Kuchen vom Knusperstübchen, likte das Bild und bekam prompt eine Nachricht von Herrn Wunderbrunnen: „Machst du uns den mal?“ Machte ich. Und erntete Begeisterung! Kann ich also guten Gewissens weiterempfehlen 😉

Eine weitere Ausnahme ist die Donauwelle. Herr Wunderbrunnen liebt Donauwelle! Als wir frisch zusammen waren und ich Geburtstag hatte, backte Herr Wunderbrunnen mir sogar eine. Es war eine Backmischung, aber es war das erste Mal, dass er jemals einen Kuchen gebacken hatte. Kein Kuchen hätte für mich besser schmecken können!

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Traditionell gibt es in meiner Familie Donauwelle allerdings nur nach einem Rezept – nämlich dem der besten Freundin meiner Mama. Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich dieses Rezept hier veröffentlichen darf, denn es ist einfach genial gut. Keine andere Donauwelle hat bisher so lecker geschmeckt wie diese.

Gut, es mag vielleicht liegt daran liegen, dass in diesem Rezept sehr viel Butter steckt. Seeehr viel Butter. Aber (und das sage ich nicht nur als bekennender Butter-Fan) diese Menge an Butter ist absolut notwendig! Wer die Donauwelle mit ihrer herrlichen Pudding-Buttercreme auch nur einmal gekostet hat, der wird wissen, was ich meine.

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Die Fotos für die Donauwelle sind übrigens schon im letzten Jahr entstanden. Herr Wunderbrunnen hat nämlich kurz vor Weihnachten Geburtstag und letztes Jahr bot sich der perfekte Anlass, eine Donauwelle zu backen! Ich konnte das gute Stück ablichten, wir hatten den besten Geburtstagskuchen der Welt und auch Herr Wunderbrunnens Familie hat sich einen Tag später noch darüber gefreut. So waren alle glücklich 😉

Damit ihr nun auch in die absolute Butter-Glückseligkeit eintauchen könnt, verrate ich euch nun das Rezept – wenn ihr es nachbackt, freue ich mich auf euer Feedback!

Donauwelle

(reicht für ein Backblech)

Donauwelle - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

Für den Teig:

  • 250 g Butter (zimmerwarm)
  • 250 g Zucker
  • 6 Eier
  • 350 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 EL Kakao
  • 2 Gläser Kirschen

Für die Butter-Creme:

  • 1 Tüte Vanillepuddingpulver
  • 500 ml Milch
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 EL Zitronensaft
  • 250 g Butter (zimmerwarm)
  • 100 g Zucker

+ 2 Päckchen dunkle Kuvertüre

Donauwelle - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen (ich nehme immer Ober-/Unterhitze). Die Butter schaumig schlagen. Eier und Zucker hinzugeben und eine Weile verschlagen. Das Mehl und das Backpulver vermengen und zu dem Eier-Butter-Gemisch geben. Nicht zu lange rühren – nur, bis sich alles gerade verbunden hat. Nun die Hälfte auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und gleichmäßig verteilen. Den Kakao unter den restlichen Teig mengen und anschließend auf dem hellen Teig verteilen. Die Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen. Anschließend 30 Minuten backen lassen. Abkühlen lassen.

2. Für die Creme den Pudding nach Packungsanweisung mit den 100 g Zucker kochen. Abkühlen lassen, bis er etwa handwarm ist. Die Butter schaumig schlagen, den Zitronensaft zugeben und gut verrühren. Nun den Pudding hinzugeben und verrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Die Creme nun auf dem kalten Kuchen verstreichen und kalt stellen.

3. Wenn die Buttercreme fest geworden ist, die Kuvertüre schmelzen und auf dem Kuchen verteilen. Ebenfalls abkühlen lassen. Trick 17: Bevor die Kuvertüre ganz ausgehärtet ist, könnt ihr sie schon leicht einritzen. Dann geht das Schneiden später besser und ihr macht den Kuchen nicht kaputt 😉

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

War doch gar nicht so schwierig, oder? 😉 Ich wünsche euch guten Appetit!

Habt es wundervoll,

eure Alena

Mälzer-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gemüse-Nudeln – und was das mit Tim Mälzer zu tun hat

Tja, was soll ich sagen – mein heutiges Rezept läuft bei uns zuhause immer unter der Bezeichnungen “Mälzer-Nudeln”. Deshalb muss ich sie leider auch hier so nennen 😉

Mälzer-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich habe allerdings keine Ahnung, wie es zu diesem Namen kam. Natürlich liegt nahe, dass Tim Mälzer etwas zu tun hat. Aber wie oft habe ich Google nun schon befragt und nie kam eine Verbindung zwischen diesen Nudeln und Herrn Mälzer zustande. Ich nehme einfach mal stark an, dass er etwas Ähnliches mal irgendwann gekocht hat und eine Freundin von Mama Wunderbrunnen das gesehen und ihr erzählt hat… und sie hat es dann gekocht.

Nun ist dieses Rezept unglaublich lecker und unglaublich einfach und vermutlich in der Zwischenzeit auch tausendmal angepasst worden. Aufgrund dieser Faktoren hat es sehr schnell auch seinen Weg in die Küche von mir und Herrn Wunderbrunnen gefunden. Der Name ist geblieben. Und irgendwie fand ich die Geschichte nett – und immer fancy Namen ausdenken ist ja auch irgendwie doof 😉

Mälzer-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tatsächlich haben wir für die meisten unserer Lieblings-Gerichte lustige Namen. Bei vielen weiß man gar nicht  mehr, wie er entstanden ist, manchmal ist es eine Verhohnepiepelung des Original-Namens, manchmal bezieht sich der Spitzname auf Geruch oder Konsistenz des Essens – und manchmal ist es einfach eine lustige Abkürzung, weil man nicht immer lange Namen wie “Schlemmerfiletpfanne Helgoland” sagen will.

Besagte Mälzer-Nudeln haben drei Gemüsesorten als Zutat, darunter auch Sellerie. Das wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn ich nicht eine ausgesprochene Abneigung gegen dieses Gemüse hätte. Geht euch das auch so mit manchen Sachen? Brr. Meine Top 3 der Red-Flag-Foods sind Koriander, Kümmel und Kokos. In der Reihenfolge, the terrible K’s. Ok, auf Platz 1 steht unangefochten Tintenfisch, aber die drei K’s in einer Reihe lesen sich hübscher 😉

Auf jeden Fall kommt ziemlich dicht dahinter Sellerie. Ich glaube, meine Abneigung liegt darin begründet, dass ich einmal vor langer Zeit auf einer Party etwas Grünes von einer Rohkost-Platte  nahm und dachte, es wäre Gurke. Es war aber Staudensellerie und den mochte ich noch nie. Oh Graus…

Mälzer-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Knollensellerie ist eigentlich auch nicht besser. Aber man braucht ihn eben leider manchmal – für Sachen wie Suppe, Bolognese und eben dieses Rezept. Ich habe aber eine Möglichkeit gefunden, wie ich ihn erträglich finde: In ganz feine Würfel geschnitten. Und dann natürlich auch nicht in Massen.

Ein weiterer Vorteil: Wir kaufen meistens einen halben Knollensellerie, zuhause wird er fein gewürfelt und dann eingefroren. So haben wir meistens etwas da, was durchaus praktisch sein kann. Wenn man nachts spontan Hunger kriegt… ok, Spaß 😉 Ihr könnt die Menge im Rezept natürlich nach Belieben anpassen!

Und nun habe ich genug über Dinge geredet, die ich nicht mag. Das hier mag ich auf jeden Fall sehr und hoffe, dass es euch ebenso geht:

Gemüse-“Mälzer”-Nudeln

(2 Personen)

Mälzer-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 200 g Nudeln (wir nehmen am liebsten Vollkornnudeln dazu)
  • 2-3 Möhren
  • 1 Stange Porree
  • 4-5 EL Sellerie (gewürfelt)
  • 2-3 gute Handvoll geriebener Parmesan
  • 3/4 Becher Sahne
  • Salz, Pfeffer, granulierter Knoblauch
  • Öl zum Andünsten

Zubereitung

1. Die Möhren schälen, längs halbieren und vierteln, dann in Würfel schneiden. Den Porree schälen und waschen, dann ebenfalls längs halbieren und vierteln und in Würfel schneiden. Knollensellerie entweder eingefroren haben oder kaufen, schälen und fein würfeln. Parmesan reiben und beiseite stellen.

2. Die Nudeln aufsetzen. Gleichzeitig mit dem Gemüse loslegen: In einer Pfanne Öl erhitzen und darin zuerst die Möhren mit dem Sellerie andünsten (ca. 4-5 Minuten). Dann den Lauch dazugeben und etwa 1-2 Minuten mitdünsten. Mit Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen. Dann die Sahne angießen und köcheln lassen. Kurz bevor die Nudeln fertig sind, den Parmesan dazugeben und in die Soße schmelzen lassen. Alles nochmal abschmecken, dann mit den Nudeln vermengen und servieren. Guten Appetit!

Hach, sieht das gut aus. Dazu passt übrigens super geriebener Emmentaler! Ich bin ja auch eher so Team “Käse auf die Nudeln”, also… ja. Alles getestet für euch! Verratet ihr mir zum Abschluss noch, was ihr gar nicht gerne mögt? Das finde ich immer super spannend 😉

Habt es wundervoll,

Alena

Neues im Februar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Februar! …und etwas Neues!

Alles neu macht eigentlich der Mai, aber in diesem Fall ist es der Februar… eigentlich schon der Januar, aber so richtig ist es dann doch der Februar, in dem etwas Neues passiert.

Neues im Februar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Man kann es ganz eventuell aus dem Beitragsbild erahnen: Wir ziehen um! Nach ziemlich genau acht Jahren und vier Monaten geht es zurück in die Heimat, gen Norden. Für uns ist es vielleicht ähnlich plötzlich wie für einige in unserem Umfeld – aber es hat sich nun alles sehr schnell ergeben und gefügt. Warum also nicht den Schritt wagen?

Als ich 2009 zum Studium nach Marburg zog, hatte ich keine Ahnung, wie lange ich wirklich im schönen Hessenland bleiben würde. Dann kam die Liebe und ich zog gemeinsam mit Herrn Wunderbrunnen sogar noch ein Stück weiter Richtung Süden ins schöne Oberursel.

Dort haben wir es uns so richtig schön gemacht. Wir hatten die allerschönste, gemütlichste Wohnung, die man sich nur wünschen kann. Die U-Bahn direkt vor der Haustür, den Feldberg quasi auch – ok, nicht ganz, aber nur ein Stück die Straße hoch. Einen schönen, sehr großen Wald vor der Haustür, mit Mammutbäumen und den schönsten Lauf- und Wanderstrecken.

Mit Oberursel hatten wir uns ein absolut knuddeliges Örtchen mit einer malerischen Altstadt, einer (zugegebenermaßen) eher nicht so schönen Fußgängerzone mit der größten Dichte an Bäckern, Optiker und Friseuren, die ich je erlebt habe, und einer perfekten Lage am Taunus ausgesucht. Im benachbarten Kronberg waren wir schnell, wo es sich ebenfalls schön bummeln ließ. Insgesamt haben wir uns dort so wohlgefühlt, wie man sich nur wohlfühlen kann.

Neues im Februar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Aber Oberursel hat einen entscheidenden Nachteil: Es liegt dicht an Frankfurt (was man auch als positiv bewerten könnte) und mit Frankfurt bin ich nie warm geworden. (Sorry an alle Frankfurter…) Ins Detail gehen werde ich nicht, aber ich fand die Stadt weder früher auf Exkursionen nicht schön noch als ich dort anfing zu arbeiten. Ich wurde zunehmend unglücklich und wusste eigentlich gar nicht, warum. Es gibt Dinge, die man nicht in Worte fassen kann, und das gehört dazu.

Vielleicht lässt es sich am ehesten mit Heimweh beschreiben. Etwas, das man als Erwachsener selten erlebt und eigentlich auch gar nicht erwartet.

Heilung kam für mich in Form eines neuen Jobs in einer neuen Stadt – nämlich in Hamburg! Ganz in Heimatnähe! Eine neue Wohnung war auch schnell gefunden und so werden Herr Wunderbrunnen und ich uns bald auf den Weg machen und uns eine neue, allerschönste, allergemütlichste Wohnung einrichten und uns freuen, unsere Familien ein bisschen dichter dran zu haben. Und das Meer. Und mit Hamburg eine Stadt, mit der ich mich ohnehin bereits viel besser angefreundet habe als ich es mit Frankfurt je hätte.

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Der Februar wird also im Zeichen des Umzugs stehen, ein paar anstrengende Wochen mit sich bringen – die wir uns trotzdem großartig machen werden! Als Mensch, der Veränderungen eigentlich gar nicht gerne mag, wird das für mich ungewohnt und komisch. Ich werde traurig sein, unser schönes Zuhause zu verlassen, aber ich freue mich auch auf das Neue. Neues wagen muss man schließlich auch mal.

Zuhause ist sowieso ein Begriff, der für mich von einem ganz besonderen Menschen abhängig ist. Und der kommt mit mir – mehr brauche ich also gar nicht.

Bloggen werde ich trotzdem weiterhin, ich habe ein bisschen vorgearbeitet. Aus der neuen Wohnung gibt es dann vielleicht (hoffentlich) auch ganz viel Wohn-Inspiration für euch. Aber meinen Blog-Geburtstag werde ich diesen Jahr nicht feiern… dafür gibts nächstes Jahr eine Sause 😉 Solange könnt ihr euch den Beitrag vom letzten Jahr anschauen:

Blog-Geburtstag mit Blutorangen-Gugls

Neues im Februar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Bis dahin wünsche ich euch auf jeden Fall einen schönen Februar, jetzt geht es nämlich wieder los mit Blumen und die lassen dann auch graue Februartage strahlen.

Macht es euch schön!

Habt es wundervoll,

Alena