Peanut Butter Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies

Es gab mal eine Zeit in meinem Leben, da mochte ich keine Produkte, in denen Erdnussbutter steckte. Dann verbrachten wir Silvester bei lieben Freunden und aßen dort das Peanut Butter Eis von Ben&Jerrys – und ich war hingerissen! 

Gut, das Eis von B&J liebe ich sowieso, da war es eigentlich klar, dass ich auch das mögen würde. Zwei Jahre an Silvester machten wir dann das Eis selber: zwar ohne die Mini Peanut Butter Cups, dafür mit Erdnussbutter und dicken Schoko-Stücken. Göttlich, sage ich euch! (Es war übrigens dieses hier.)

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Seitdem bin ich ein bisschen angetan von Erdnussbutter in Kombination mit süß oder herzhaft, denn nur pur finde ich so nach wie vor… naja, nicht so mein Fall. Herzhaft geht tatsächlich, dazu gibts auch bald ein Rezept! 

Wir haben nämlich Erdnussbutter-Nudeln Asia Style gemacht. Erdnuss in Kombination mit leicht scharf ist so gut! Aber heute wird es süß – denn die Erdnussbutter-Cookies sind auch unglaublich lecker. Und wenn ihr vielleicht noch keine Erdnussbutter-Fans seid, dann werdet ihr es vielleicht mit diesen Cookies.

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Ich habe mich an einem Rezept von einer amerikanischen Bloggerin orientiert, aber natürlich wieder abgewandelt. Irgendwie fand ich, wenn man noch nie mit Erdnussbutter gebacken hat, kann es nicht schaden, erstmal auf amerikanischen Blogs nach Inspiration zu schauen. Oder? 

In Sachen Cookies haben es die Amerikaner ja sowieso drauf. So viele leckere Varianten gibt es! Meine Cookie-Ausprobier-Liste ist einfach schon zu lang 😀 Und Cookies passen so gut zum Kaffee… habt ihr schon den schönen Kaffee auf den Fotos bewundert? Keine fancy Latte Art, ich weiß, aber Herr Wunderbrunnen hat ihn mit so viel Liebe zubereitet – das ist viel schöner als Formen im Milchschaum 😉

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Das heutige Rezept ist absolut perfekt für alle Liebhaber von weicheren Keksen. Diese Cookies sind nämlich schön chewy, haben aber gleichzeitig auch etwas Crunch. Der kommt durch eine gute Portion kernige Haferflocken, die sich im Teig versteckt. 

Ansonsten verstecken sich dicke Stücke Blockschokolade in den Keksen – und crunchy peanut butter. Irgendwie ist mir die nämlich sympathischer als die cremige. Den Grund kann ich euch leider nicht sagen, aber Erdnussbutter mit Stücken passt auch irgendwie besser in diese Kekse. Wer lieber cremige mag: funktioniert sicher auch 😀 und statt Blockschokolade kann man auch Schokoladen-Tropfen nehmen. Tobt euch aus!

Und so werden die Cookies gemacht:

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies

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Zutaten

  • 60 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 50 g brauner Zucker
  • 20 g weißer Zucker
  • 70 g Erdnussbutter
  • 1 Ei
  • Prise Salz
  • 1/2 TL Vanille-Extrakt
  • 60 g kernige Haferflocken
  • 65 g Mehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 75 g gehackte Blockschokolade

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Zubereitung

1. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Die Butter mit den beiden Zuckersorten cremig schlagen. Das Ei, Erdnussbutter, Vanille-Extrakt und Salz hinzufügen und weiter schlagen. In einer gesonderten Schüssel Mehl, Haferflocken und Backpulver miteinander vermengen. Die Schokolade hacken – grob oder fein, wie ihr mögt.

2. Die Mehl-Mischung zu der Butter-Mischung geben und rühren, bis sich alles gerade eben vermengt hat. Dann die Schokostückchen hinzugeben und ebenfalls kurz vermengen. Nun mit zwei Teelöffeln Bällchen formen und auf ein Backblech geben. Da die Cookies kaum aufgehen, müsst ihr nicht so große Abstände legen wie auf dem Foto zu sehen 😉 Ihr könnt die Cookies natürlich auch kleiner oder größer machen – ich mag sie etwas kleiner lieber.

3. Im vorgeheizten Ofen 9-12 Minuten backen lassen (kommt auf die Größe an – bei der Teelöffel-Größe reichen 9 Minuten!). Herausnehmen und 10 Minuten auf dem warmen Blech liegen lassen. Erst dann runternehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Guten Appetit! Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken.

Habt es wundervoll,

Alena

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Chili con Carne mit Maisbrot

Brr, das nenne ich mal Winter, was wir die letzten Tage erlebt haben! Passend dazu möchte ich euch heute mein wärmendes Rezept für Chili con Carne mit Maisbrot verraten 😉

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Denn bei Minusgraden, wie wir sie derzeit haben, ist ein Teller heißes Essen genau richtig. Ich finde, man hat bei solchen Temperaturen automatisch mehr Hunger auf etwas heißes. Salat würde ich im Winter höchstens als Mittagssnack essen, aber zur Hauptmahlzeit muss es warm sein. Und so ein dampfender Eintopf… mmmh. Das ist zu gut!

Mein heutiges Rezept für Chili ist eigentlich nur die Beilage für den heimlichen Star des Gerichts: Das Maisbrot! Ich kannte Maisbrot selber nicht, bis ich ein Jahr in den USA verbrachte und während meiner Zeit dort auch einiges an kulinarischen Neuentdeckungen machte. Einige davon waren großartig (Thanksgiving Dinners, Nacho Salad, Peppermint Mocha), einige eher weniger (Root Beer, Kuchen mit Frosting aus dem Supermarkt).

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber zu den wunderbaren Entdeckungen gehörte auch das sogenannte Corn Bread (auf deutsch Maisbrot). Tatsächlich erinnere ich mich nur daran, es zu Chili con Carne gegessen zu haben, aber ich bin sicher, dass es auch zu anderen Gelegenheiten gegessen wird.

Maisbrot ist eigentlich gar kein richtiges Brot im klassischen Sinne, denn dafür ist es recht süß. Es besteht aus Maisgrieß (im englischen cornmeal) und Weizenmehl, etwas Milch, geschmolzener Butter und einem Ei. Und etwas Zucker, denn die leichte Süße des Gebäcks passt absolut hervorragend zu einem herzhaft-würzigen Gericht wie Chili con Carne.

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Das Chili lässt sich übrigens gut vorbereiten und auch am nächsten Tag noch essen. Im Prinzip ist es wie mit den meisten Eintöpfen – schmeckt einen Tag später, gut durchgezogen nochmal so gut. Nur das Maisbrot, das muss frisch sein oder zumindest sollte es am zweiten Tag nochmal aufgetoastet werden. Denn warm ist es einfach ein Hochgenuss, die Butter schmilzt darauf und der saftige, goldene Teig schmilzt förmlich im Mund.

Ich gestehe, dass ich manchmal noch ein Stück esse, wenn ich eigentlich schon satt bin und kein Chili mehr mag. Aber wer kann zu warmem Gebäck schon nein sagen? Übrigens gibt es auch für das Chili noch zwei wichtige Zutaten, Toppings eher, die ich in den USA kennengelernt habe. Da wäre einmal geriebener Käse – ob Gouda oder Cheddar ist egal, ich bevorzuge allerdings Gouda. Und dann gehört auch unbedingt noch ein Klacks Schmand auf die Portion Chili oben drauf!

Nachdem ich euch diese wichtigen Tipps gegeben habe, kommt nun das Rezept:

Chili con Carne

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 500 g Rinderhack
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • eine große Dose Tomaten mit Saft (die ganzen, geschälten)
  • 2 Paprika – einmal rot und einmal gelb
  • 1-2 Chilischoten (oder nach Geschmack)
  • Salz und Pfeffer
  • Paprikapulver süß und scharf
  • Kreuzkümmelpulver, Korianderpulver
  • Oregano
  • 3 EL Back-Kakao
  • Prise Zucker
  • eine kleine Dose Kidneybohnen

Zubereitung

1. Die Zwiebel würfeln und gemeinsam mit dem Hackfleisch in Öl anbraten, bis es schön Farbe bekommen hat. Die Knoblauchzehe fein hacken und ebenfalls dazugeben. Die Tomaten aus der Dose nehmen (den Saft behalten!) und in Stücke schneiden. Dann zusammen mit dem Saft zum Hackfleisch geben. Die Chilischoten fein hacken und gemeinsam mit den Gewürzen ebenfalls dazugeben. Die Gewürze müsst ihr nach Gefühl hinzugeben – einfach probieren, wie es euch am besten schmeckt. Etwa 20 Minuten köcheln lassen.

2. In der Zwischenzeit die Paprika waschen, entkernen und würfeln. Die Kidneybohnen in ein Sieb geben, unter kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Dann zu dem Chili-Fleisch geben und noch einmal 10 Minuten köcheln lassen. Dann den Kakao und eine Prise Zucker hinzugeben. Alles noch einmal gut abschmecken! Heiß mit Schmand und geriebenem Gouda servieren.

Und während das Chili vor sich hin köchelt, könnt ihr schnell das Maisbrot vorbereiten, damit es pünktlich fertig ist und ihr es schön warm genießen könnt. So wird es gemacht:

Maisbrot

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 Ei
  • 250 ml Milch
  • 50 g geschmolzene Butter + etwas zum Einfetten der Form
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g feiner Maisgrieß
  • 150 g Mehl

Zubereitung

1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und eine nicht zu große Form mit Butter einfetten. Die Butter schmelzen lassen und abkühlen lassen. Mit der Milch und dem Ei verquirlen. In einer zweiten Schüssel die trockenen Zutaten vermischen. Die Flüssigkeit dazugeben und vermischen, bis sich alles gerade eben verbunden hat.

2. In die Form geben und ca. 25 Minuten backen lassen. Aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen – warm mit Butter bestreichen.

Hachja – mit so einer Schüssel Chili auf dem Sofa lässt sich der Winter doch aushalten, was meint ihr? Ich wünsche euch ein kuscheliges Wochenende und warme Gedanken.

Habt es wundervoll,

Alena

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Würzige Lauch-Quiche mit Erbsen und Emmentaler

Ein weiterer Monat ist um, es ist also wieder Zeit für unser all-monatliches Event: Saisonal schmeckts besser! Und mitgebracht habe ich euch eine herrliche Lauch-Quiche mit Erbsen und Emmentaler.

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Diesen Monat zur Auswahl standen die Gemüse Lauch und Rote Bete. Schwierig – denn ich mag beides gerne! Allerdings habe ich mit roter Bete noch nicht so viel herumprobiert, als dass ich euch da ein gutes Rezept präsentieren könnte. Außerdem mussten meine Rezept vor unserem Umzug praktisch sein, deswegen entschied ich mich für Lauch. Da ist die Bandbreite an Rezepten einfach größer 😉

Eins meiner liebsten Rezepte mit Lauch ist tatsächlich ein ganz simples, aber unglaublich gutes Nudelgericht von Herrn Wunderbrunnen. Aber ich wollte dieses Mal etwas ohne Nudeln kochen – beim letzten Eventbeitrag hatte ich euch ja ein Rezept für Wirsingpasta mitgebracht. Die Lauchnudeln gibt es also ein anderes Mal.

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Da eine unserer Event-Regeln ist, dass das Gemüse im Vordergrund stehen soll, fand ich eine Quiche sehr passend. Immerhin ist so eine Quicheform groß, da passt also viel Lauch rein. Und viel Lauch ist sowieso besser als wenig Lauch! Die Erbsen sind TK, denn eigentlich sind die auch gar nicht so saisonal. Zum Glück hat Emmentaler ganzjährig Saison 😉

Ich finde es generell super, saisonal zu kochen. Klar, bei Obst gibt es Sachen, die hier nun einmal einfach nicht wachsen, die man dann nicht wirklich saisonal kaufen kann. Citrusfrüchte beispielsweise. Aber bei Gemüsen ist es eigentlich gar nicht so schwierig – deshalb bin ich so ein großer Fan von unserer Saisonal kochen-Aktion. Die geballte Ladung Inspiration und Anreiz, etwas mehr auf saisonales Kochen zu achten…

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Die Quiche ist schnell vorbereitet und während sie im Ofen backt, hat man Zeit für etwas Schönes. Beispielsweise Tulpen kaufen und auf viele kleine Vasen verteilen. Liebt ihr das auch so im Frühling? Ich finde diese Zeit so schön, wenn die Tage wieder länger werden und es wieder überall Blumen gibt.

Wir sind vergangenes Wochenende umgezogen und als Begrüßung in der neuen Wohnung hatte meine Mama uns einen großen Bund Tulpen gekauft. Sie stehen immer noch, ich hatte allerdings noch keine Zeit, ein Foto zu machen. Wie das so ist, wenn man im Kartons-auspacken-Wahn ist 😉

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Nun müsst ihr euch an den Tulpen erfreuen, die ich vor ein paar Wochen fotografiert habe, noch in der alten Wohnung. Trotzdem schön, oder? Und falls ihr auch bald umzieht und ein einfaches, gut transportables Essen braucht – oder einen Lunch für den nächsten Tag im Büro oder einfach ein leckeres Abendessen, dann ist diese Quiche perfekt für euch!

Lauch-Quiche mit Erbsen und Emmentaler

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g kalte Butter
  • Salz
  • 1 Eigelb

Für die Füllung:

  • 2 Stangen Lauch
  • 150 g Erbsen
  • 100-150 g Kochschinken
  • 4 Eier
  • 200 g saure Sahne
  • 80 g Emmentaler
  • 3 EL Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Das Mehl, die Butter, Eigelb und etwas Salz zügig zu einem glatten Teig verkneten und kalt stellen. Den Lauch putzen, halbieren und vierteln und in Stücke schneiden. Schinken in Würfel schneiden. Den Käse reiben.

2. Nun den Teig blindbacken – wie das geht, habe ich euch in diesem Rezept aufgeschrieben, es geht ganz einfach! In der Zwischenzeit den Lauch in etwas Öl für 2-3 Minuten anschwitzen. Die Erbsen für die letzte halbe Minute dazugeben. Für die Füllung die Eier mit der Sahne, der Petersilie und dem Käse vermengen, salzen und pfeffern. Eventuell noch einen Schluck Milch dazugeben.

3. Wenn der Teig fertig ist, den Ofen auf Temperatur lassen. Den Lauch, die Erbsen und den Schinken auf dem Teig verteilen, anschließend das Eiergemisch darüber gießen und die Form einige Male auf die Arbeitsfläche klopfen, damit sich alles gut verteilt. Im Ofen ca. 35-40 Minuten backen, bis die Füllung gestockt ist und der Käse goldbraun ist.

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und wenn euch das nicht genug Lauch ist – dann habe ich euch hier alle anderen Rezepte aufgelistet, da wurde dann auch rote Bete verarbeitet 😉 Viel Spaß beim Schmökern!

Habt es wundervoll,

Alena

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die beste Donauwelle der Welt

Heute habe ich einen ganz besonderen Kuchen für euch. Donauwelle ist nämlich Herr Wunderbrunnens Lieblingskuchen! Zeit also, dieser Leckerei einen Blogpost zu widmen 😉

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Man muss vielleicht noch dazu sagen, dass Herr Wunderbrunnen eigentlich gar kein großer Kuchen-Fan ist. Also wenn es zu Feiern welchen gibt, dann isst er auch mal ein Stück mit und er schließt Kuchen nicht kategorisch aus. Aber ich weiß, dass wenn er die Wahl hätte – er würde lieber keinen essen.

Als Foodbloggerin backe ich natürlich auch gerne. Das ist manchmal ein bisschen unpraktisch, denn ich kann meine selbstgebackenen Kuchen schließlich nicht allein aufessen. Also friere ich mir ein oder zwei Stücke ein, den Rest bekommen Herr Wunderbrunnens Kollegen. Sie freuen sich immer und ich mich auch – ich kann so nämlich backen und nichts kommt weg.

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

(Beim Kochen stellt sich diese Frage gar nicht, denn wir kochen immer gemeinsam und essen auch gemeinsam. Wenn etwas übrig bleibt, nimmt Herr Wunderbrunnen es mit zur Arbeit.)

Es gibt allerdings ein paar Ausnahmen, wenn es um Kuchen gibt. Einmal entdeckte ich bei Facebook diesen Kuchen vom Knusperstübchen, likte das Bild und bekam prompt eine Nachricht von Herrn Wunderbrunnen: „Machst du uns den mal?“ Machte ich. Und erntete Begeisterung! Kann ich also guten Gewissens weiterempfehlen 😉

Eine weitere Ausnahme ist die Donauwelle. Herr Wunderbrunnen liebt Donauwelle! Als wir frisch zusammen waren und ich Geburtstag hatte, backte Herr Wunderbrunnen mir sogar eine. Es war eine Backmischung, aber es war das erste Mal, dass er jemals einen Kuchen gebacken hatte. Kein Kuchen hätte für mich besser schmecken können!

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Traditionell gibt es in meiner Familie Donauwelle allerdings nur nach einem Rezept – nämlich dem der besten Freundin meiner Mama. Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich dieses Rezept hier veröffentlichen darf, denn es ist einfach genial gut. Keine andere Donauwelle hat bisher so lecker geschmeckt wie diese.

Gut, es mag vielleicht liegt daran liegen, dass in diesem Rezept sehr viel Butter steckt. Seeehr viel Butter. Aber (und das sage ich nicht nur als bekennender Butter-Fan) diese Menge an Butter ist absolut notwendig! Wer die Donauwelle mit ihrer herrlichen Pudding-Buttercreme auch nur einmal gekostet hat, der wird wissen, was ich meine.

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Fotos für die Donauwelle sind übrigens schon im letzten Jahr entstanden. Herr Wunderbrunnen hat nämlich kurz vor Weihnachten Geburtstag und letztes Jahr bot sich der perfekte Anlass, eine Donauwelle zu backen! Ich konnte das gute Stück ablichten, wir hatten den besten Geburtstagskuchen der Welt und auch Herr Wunderbrunnens Familie hat sich einen Tag später noch darüber gefreut. So waren alle glücklich 😉

Damit ihr nun auch in die absolute Butter-Glückseligkeit eintauchen könnt, verrate ich euch nun das Rezept – wenn ihr es nachbackt, freue ich mich auf euer Feedback!

Donauwelle

(reicht für ein Backblech)

Donauwelle - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

Für den Teig:

  • 250 g Butter (zimmerwarm)
  • 250 g Zucker
  • 6 Eier
  • 350 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 EL Kakao
  • 2 Gläser Kirschen

Für die Butter-Creme:

  • 500 ml Milch
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 EL Zitronensaft
  • 250 g Butter (zimmerwarm)
  • 100 g Zucker

+ 2 Päckchen dunkle Kuvertüre

Donauwelle - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen (ich nehme immer Ober-/Unterhitze). Die Butter schaumig schlagen. Eier und Zucker hinzugeben und eine Weile verschlagen. Das Mehl und das Backpulver vermengen und zu dem Eier-Butter-Gemisch geben. Nicht zu lange rühren – nur, bis sich alles gerade verbunden hat. Nun die Hälfte auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und gleichmäßig verteilen. Den Kakao unter den restlichen Teig mengen und anschließend auf dem hellen Teig verteilen. Die Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen. Anschließend 30 Minuten backen lassen. Abkühlen lassen.

2. Für die Creme den Pudding nach Packungsanweisung kochen. Abkühlen lassen, bis er etwa handwarm ist. Die Butter schaumig schlagen, den Zitronensaft zugeben und gut verrühren. Nun den Pudding hinzugeben und verrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Die Creme nun auf dem kalten Kuchen verstreichen und kalt stellen.

3. Wenn die Buttercreme fest geworden ist, die Kuvertüre schmelzen und auf dem Kuchen verteilen. Ebenfalls abkühlen lassen. Trick 17: Bevor die Kuvertüre ganz ausgehärtet ist, könnt ihr sie schon leicht einritzen. Dann geht das Schneiden später besser und ihr macht den Kuchen nicht kaputt 😉

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

War doch gar nicht so schwierig, oder? 😉 Ich wünsche euch guten Appetit!

Habt es wundervoll,

eure Alena

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Weihnachtliches Dessert: Apple Crumble mit Vanillesoße

Huiii, bald ist Heiligabend – habt ihr schon euer Festtagsmenü geplant? Falls ihr noch ein Dessert braucht: Wie wäre es mit einem Apple Crumble, frisch aus dem Ofen, mit einer selbstgemachten Vanillesoße?

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein festliches Menü habe ich euch übrigens auch im letzten Jahr hier auf dem Blog gezeigt. Als Vorspeise gab es damals einen Chicorée-Orangensalat mit Walnüssen. Zum Hauptgang servierte ich eine Ente à l’orange, den besten Rotkohl ever mit der besten Soße ever – und Knödeln mit Brotfüllung. Die Rezepte findet ihr hier: Festessen für Weihnachten

Als Dessert gab es die weltbeste Mousse au chocolat, die man aber auch gut das ganze Jahr über essen kann 😉 Außerdem passt sie zu fast jedem Menü und ist ganz einfach gemacht.

Zu unserem tollen Lachs-Dinner im November gab es natürlich auch ein Dessert: Apple Crumble mit selbstgemachter Vanillesoße. Das fand ich so toll, dass ich es spontan für weihnachtstauglich befand. Als logische Konsequenz musste ich es ablichten und mir die Zubereitung ganz genau aufschreiben, denn das Rezept stammt eigentlich von meiner Mama. Nur nicht mit fremden Federn schmücken!

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Schnee-Fotos sind übrigens gar nicht aktuell – wir verbrachten Anfang Dezember ein Wochenende bei Herrn Wunderbrunnens Mama. Eines Morgens wachten wir doch tatsächlich zu einem Winter Wonderland auf! Schnell ein paar Fotos gemacht, bevor alles wieder schmilzt. Ein paar Impressionen wird es auch in den nächsten Blogposts zu sehen geben.

Zurück zum Crumble. Ich bin übrigens ein großer Fan von Crumbles (siehe mein Zwetschgen-Crumble). Sie sind gut vorzubereiten und durch die fruchtige Komponente sind sie nicht ganz sooo schwer (wie vielleicht Tiramisu). Das Highlight am heutigen Rezept ist aber für mich persönlich ein anderes: Vanillesoße.

Schon als kleines Kind mochte ich an Pudding- oder Götterspeisen-Desserts die beiliegende Vanillesoße am liebsten. Da es sich anscheinend nicht gehörte, Vanillesoße pur zu essen, lag bei mir die Relation zwischen Dessert und Vanillesoße häufig bei 30-70. Was soll man machen?

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ein weiteres guilty pleasure aus der Richtung stammt von Papa Wunderbrunnen, der in jüngeren Jahren gerne Streuselteig aß. Und zwar ungebackenen 😀 Ich kann es absolut nachvollziehen!

Nun könnte man also sowohl mich als auch Papa Wunderbrunnen mit jeweils einer Komponente des Apple Crumble glücklich machen. Ich nehme die Soße, er die Streusel. Aber damit würde man tatsächlich die herrlich saftigen, leicht säuerlichen Äpfel verpassen, die sich gemütlich unter der Crumble-Decke eingekuschelt haben. In ihrer Saftigkeit passen sie ganz hervorragend zu der knusprigen Streuselschicht – und die Vanillesoße als Topping macht den Genuss perfekt.

Oder sollte ich lieber verraten, dass die gehackten Mandeln und etwas Marzipan in der Streuselmasse den Genuss perfekt machen? Macht den Apple Crumble schnell nach, dann könnt ihr selber entscheiden, was euch am besten schmeckt 😉

Apple Crumble mit Vanillesoße

(für 4 Weckgläser à 210 ml)

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Zutaten

für die Streusel:

  • 4-5 Äpfel (am besten Boskop – wenn etwas übrig bleibt, könnt ihr das Apfelmus auch zu Waffeln essen oder mit einem Klacks Joghurt ;))
  • etwas Zitronensaft und Abrieb
  • Vanillezucker
  • Prise Zimt
  • 50 g Butter
  • 80 g Mehl
  • 30 g Zucker
  • 2 EL Marzipanrohmasse
  • 1 EL gehackte Mandeln

für die Soße:

  • 3 Eigelb
  • 1,5 EL Speisestärke
  • 250 ml Milch
  • 200 ml Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 1,5 EL Zucker

Zubereitung

1. Die Äpfel schälen und in Stücke schneiden. Mit Zitronensaft und Zitronenabrieb, Vanillezucker (abschmecken!), Zimt und nach Belieben einem Schuss Weißwein köcheln lassen, bis die Äpfel mürbe sind. In ofenfeste Förmchen (oder auch Weckgläser) füllen. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Streuselzutaten in eine Schüssel geben und zu einem krümeligen Streuselteig verarbeiten. Über die Äpfel verteilen und im Ofen 12-14 Minuten backen bzw. bis die Streusel goldbraun sind.

2. Für die Soße die 3 Eigelbe mit der Speisestärke und einem Schluck Sahne glattrühren. Die Milch mit der Sahne, dem Zucker, dem Mark der Vanilleschote sowie der ausgekratzten Schote in einen Topf geben und aufkochen. Dann vom Herd ziehen und mit einem Schneebesen verrühren. Die Vanilleschote herausnehmen und das Eigemisch mit dem Schneebesen unterrühren. Auf heiße, aber ausgeschaltete Herdplatte stellen und rühren, bis es eindickt. Abschmecken (eventuell Zucker hinzufügen) – fertig!

Ich wünsche euch nun ein wundervolles Weihnachtsfest, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ich freue mich, euch dann alle wieder hier begrüßen zu dürfen <3

Und psst… zwischendurch auch mal entspannen nicht vergessen 😉

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Habt es wundervoll und genießt die Zeit!

Eure Alena

 

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Plätzchen-Glück: Luftig-zarte Schneeflöckchen

Wohin man auch blickt dieser Tage – Weihnachts-Plätzchen sind allgegenwärtig. Für mich also der Startschuss, um euch eins meiner Lieblingsrezepte zu präsentieren: Schneeflöckchen!

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich gebe zu, ich selber habe noch gar nicht gebacken dieses Jahr. Fest steht aber, dass diese zarten Kekse gemacht werden müssen. Neben Vanillekipferln sind es meine Lieblinge, sie gelingen immer und sind noch dazu einfach und relativ schnell gemacht (was man ja von Zimtsternen nicht behaupten kann ;)).

Wo ich das gerade so schreibe: Obwohl Vanillekipferl unangefochten auf Platz 1 meiner Lieblingsplätzchen-Liste stehen, kann ich danach nicht weiter differenzieren. Ich esse einfach alle Plätzchen gerne. Ob Lebkuchen, Zimtsterne, simple Butterplätzchen, Heidesand oder Bethmännchen – ich würde nicht einen verschmähen!

(Ok, nussige Plätzchen vielleicht, denn ich bin kein Nuss-Fan. Aber selbst da bin ich zur Weihnachtszeit nicht ganz so hart ;))

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Es gab in unserer Familie traditionell nie so viele Plätzchen-Sorten, denn so viel kann man ja gar nicht essen. Irgendwann backten wir dann die Schneeflöckchen und von da an gehörten sie zum Pflichtprogramm. Der Teig besteht nämlich zu einem Großteil aus Stärke – und die macht die Kekse zusammen mit der Butter unglaublich zart. Sie zerfallen einem förmlich auf der Zunge, sind gleichzeitig ganz samtig und herrlich vanillig.

Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass es in meiner Familie den unangefochtenen Fan dieser Plätzchen gibt: Meinen Cousin. Eigentlich gibt es zwei Cousins, aber einer der beiden hat sich im Laufe der Jahre dadurch ausgezeichnet, dass er recht… wählerisch war, was Essen angeht. Und zwar jedes Essen. Krüsch nennen wir im Norden das 😉

(Mein anderer Cousin scheint, was das angeht, einen vollständig anderen Satz an Genen bekommen zu haben, denn er ist gänzlich aufgeschlossen gegenüber allem.)

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Im Hause Wunderbrunnen kommt die Familie jedes Jahr am 1. Weihnachtsfeiertag zusammen. Traditionell übertrifft Mama Wunderbrunnen sich von Jahr zu Jahr an unglaublich tollem Essen und jedes Jahr stellt sich die Frage, was mein Cousin wohl essen wird – oder gerne essen würde, aber diese Frage bleibt an dieser Stelle nicht eindeutig zu beantworten.

So viel sei jedoch gesagt: Seitdem wir jedes Jahr nach dem Essen zum Kaffee die Schneeflöckchen mit auf den Plätzchenteller legen bzw. den Schneeflöckchen ihren eigenen Plätzchenteller geben, ist mein Cousin glücklich. Der glücklichste Mensch, denn irgendetwas an den Schneeflöckchen scheint ihn derart zu ergreifen und zufriedenzustellen, dass es eine wahre Freude ist!

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Es gab sogar Jahre, in denen er schon weit vor Kaffee-und-Plätzchen-essen-Zeit fragte, ob es denn wohl die Schneeflöckchen geben würde. Ich habe es ihn nie gefragt, aber ich nehme an, dass das sein großer Moment, sein Highlight ist 😉

Ich hoffe natürlich, dass ich mit dem Rezept auch in euren Familien krüsche Esser erfreuen kann – und wenn es solche gar nicht gibt, dann erfreut hoffentlich ihr euch an den Schneeflöckchen. Denn obwohl ich wirklich viele Plätzchen mag: Diese hier sind ganz besonders. Deshalb gibt es nun das Rezept für euch, damit ihr bis Weihnachten noch schnell die Keksdosen füllen könnt:

Schneeflöckchen

Schneeflöckchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 2 Vanilleschoten
  • 120 g Mehl
  • 250 g Speisestärke
  • Puderzucker zum Bestäuben (lasse ich allerdings immer weg, könnt ihr also nach Belieben machen)

Zubereitung

1. Die Vanilleschoten halbieren und auskratzen. Zum Puderzucker geben und gemeinsam mit der Butter schaumig schlagen. Mehl und Speisestärke vermengen und zur Buttermasse geben. Zu einem glatten Teig verkneten. Zu drei Rollen (Würsten ;)) mit etwa 3 cm Durchmesser formen und 30-60 Minuten kühl stellen.

2. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen und Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Teigrollen nun in etwa 1-1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Diese zu Kugeln formen, aufs Blech setzen und mit einer Gabel etwas platt drücken. Auf den Bildern könnt ihr sehen, wie “hoch” die Kekse sein sollten. Nun einfach 12-15 Minuten backen – sie sollen nach Möglichkeit nicht braun werden! Schneeflöckchen sind schließlich auch weiß 😉 Dann vom Blech ziehen, abkühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben (sie schmecken aber auch ohne). Dann aufpassen, dass sie bis Weihnachten nicht schon alle aufgegessen sind 😉

Könnt ihr den Duft riechen? Herrlich vanillig und sooo lecker. Verratet ihr mir euer liebstes Plätzchen-Rezept?

Habt es wundervoll,

Alena

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Flammkuchen mit Bündnerfleisch

Hachja, Flammkuchen. Im Moment sprießen die Rezepte nur so aus dem Boden, habe ich das Gefühl! Aber: Das ist gut, denn Flammkuchen ist so lecker und es muss dringend mehr Anreize geben, ihn selberzumachen. Das geht nämlich schnell und schmeckt tausendmal besser als gekauft 😉

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das gleiche dachte sich auch meine liebe Blogger-Freundin Graziella (von Graziellas Foodblog) als sie letzte Woche den Beitrag für ihren Kürbis-Flammkuchen online stellte. Ich hatte meinen Flammkuchen zu diesem Zeitpunkt schon geshootet – aber ich finde, dass sich Rezepte ja auch durchaus ergänzen können. Und auf Graziellas Blog gibt es noch so viele andere tolle Rezepte zu entdecken, dass ich diesen Post nun einfach mal zum Weiterempfehlen nutzen wollte.

Mein Flammkuchen entstand vor ein paar Wochen, als die Kürbis-Saison noch in vollem Gange war! Wobei ich ja finde, dass man Kürbis immer essen kann, aber das ist ein anderes Thema. Ich wollte gerne etwas Neues mit Kürbis ausprobieren, fernab von Gemüsepfanne oder Ofengemüse. Oder als Basis für leckere Pasta-Soßen. Oder im Kuchen. Oder oder oder…

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und da ich auch schon eine ganze Weile keinen Flammkuchen mehr gegessen hatte, lag es auf der Hand: Der Kürbis muss auf den Flammkuchen! Da das alleine für sich aber eine sehr unspannende Angelegenheit im Mund gewesen wäre, musste noch etwas mit Pfiff her. Zuerst rote Zwiebeln. Die sind quasi Pflicht auf Flammkuchen!

Als nächste Idee kam mir Bündnerfleisch in den Kopf. Wir essen es eigentlich hauptsächlich zu Raclette, aber ich mag es auch so sehr gerne – und man kann ja auch mal was anderes als Speck auf den Flammkuchen legen 😉

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Wer Bündnerfleisch nicht kennt: Es handelt sich dabei um gepökeltes, von Sehnen und Fett befreites Rindfleisch. Das Fleisch wird erst in Salz eingelegt, anschließend dann mehrere Woche getrocknet und immer wieder gepresst. Dabei entsteht die typische rechteckige Formen. Da das Fleisch beim Salzen und Trocknen etwa die Hälfte des ursprünglichen Gewichts an Wasser verliert, ist es ohne weitere Konservierungsmaßnahmen haltbar.

Bünderfleisch ist eine Geschützte Geographische Angabe und einfach lecker! Ich mag es sehr gerne – es schmeckt herzhaft, ein bisschen wie Schinken, mit vielleicht etwas intensiverem Geschmack. Es passt auf jeden Fall hervorragend zum Kürbis 😉

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Da eigentlich fast jedes Gericht noch ein bisschen Käse vertragen kann, habe ich noch etwas Blauschimmelkäse zur Flammkuchen-Party dazugegeben. Fertig ist ein schnelles, herbstliches Essen! Perfekt dazu passt übrigens auch das verfärbte Laub draußen an den Bäumen. Die Fotos sind im Viktoriapark in Kronberg entstanden. Dort sind wir schon so oft vorbeigefahren, aber noch nie sind wir hindurchspaziert. Lohnt sich auf jeden Fall!

Den Flammkuchenteig könnt ihr übrigens auch anders belegen – mein Rezept ist ja eigentlich nur eine Idee (wenn auch eine sehr leckere). Die Möglichkeiten sind vielfältig und der Teig ist ratzfatz gemacht. Übrigens werden Flammkuchen extra knusprig, wenn ihr sie auf einem Pizzastein backt… die Investition kann man durchaus mal machen 😉

So, nun gehts aber los:

Kürbis-Flammkuchen mit Bündnerfleisch

(für zwei Flammkuchen)

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 125 ml Sprudelwasser
  • 4 EL Sonnenblumenöl (oder ein anderes geschmacksneutrales)

für den Belag:

  • 1 Becher Schmand
  • Hokkaido-Kürbis
  • 1 Lauch (oder ein halber)
  • eine rote Zwiebel
  • 50 g Bündnerfleisch (oder nach Geschmack)
  • ein Stück Blauschimmelkäse (wie beispielsweise von hier)
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Ofen auf ca. 220 Grad vorheizen. Aus den Zutaten für den Teig zwei glatte, nicht klebende Kugeln formen. In Frischhaltefolie wickeln und in den Kühlschrank legen, bis die restlichen Zutaten vorbereitet sind. Den Kürbis waschen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Eine Hälfte bzw. je nach Größe auch nur ein Viertel des Kürbis’ in dünne Spalten oder Würfelchen schneiden. Den Lauch putzen und ebenfalls in Würfel schneiden. Kürbis etwa 10 Minuten in einer Pfanne andünsten, den Lauch für zwei Minuten dazugeben. Salzen und pfeffern. Derweil die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Den Käse würfeln.

2. Den Schmand mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Teig-Kugeln dünn ausrollen (3-5 mm) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen – oder auf einen Pizzastein 😉 Mit dem Schmand bestreichen und dann ganz nach Lust und Laune belegen. Das Bündnerfleisch kommt erst nach dem Backen drauf! Alles ca. 10-15 Minuten backen lassen – es kommt auf euren Ofen drauf an. Der Flammkuchen ist fertig, wenn der Rand gebräunt und knusprig ist.

Kürbis-Flammkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mögt ihr Flammkuchen auch so gerne? Und mit was belegt ihr ihn am liebsten? Ich freue mich auf eure Ideen 🙂

Habt es wundervoll,

Alena

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Saftiger Mohn-Guglhupf auf schönstem Weihnachtsgeschirr von ediths [Werbung]

Im letzten Beitrag habe ich euch ein herrlich wärmendes Porridge serviert und gleichzeitig tolles Weihnachtsgeschirr von räder gezeigt. Heute gibt es noch mehr schönes Geschirr – vielleicht habt ihr ja den süßen Teller schon auf den Bildern im Porridge-Beitrag entdeckt 😉

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Geschichte mit der Anfrage von ediths habe ich ja bereits erzählt, deswegen kann ich nun in aller Ausführlichkeit über das Weihnachtsgeschirr schwärmen. Gut, zugegebenermaßen bin ich generell ein großer Fan der Marke räder. Die Produkte sind aber auch einfach sooo schön!

Das schlichte Weiß mit der zarten Musterung in Form von Schneeflocken passt meiner Meinung nach überall zu. Gleichzeitig stellt es eine wundervolle Art von Leinwand dar – sowohl Dekoration als auch Essen wirken darauf gleich doppelt so schön. Ich musste natürlich beides ausprobieren: Die kleinen Tannenbäumchen sind von Depot und der Hirsch von Greengate (aus dem letzten Jahr). Zusammen mit Tannenzapfen ergibt das alles eine winterliche und gleichzeitig schlichte, stimmungsvolle Winter-Szenerie.

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf den kleineren Tellern habe ich den Mohnkuchen serviert. Natürlich soll bei diesem Beitrag das Weihnachtsgeschirr im Vordergrund stehen – und ich finde, gerade mit einer kleinen Leckerei darauf gelingt das besonders gut. Was könnte schließlich auch besser zusammenpassen als schönes Geschirr mit kleinen Köstlichkeiten?

Dazu gibt es natürlich meinen geliebten Tee aus den zauberhaften Latte Cups von Greengate. Meine Eltern haben ganz ähnliche und ich bin ein großer Fan. Herr Wunderbrunnen nicht so ganz, denn sie haben keine Henkel… was ich herrlich gemütlich finde, denn so kann man sich die Hände schön an der Tasse wärmen! Passt aber auf, die Becher dürfen nicht in die Geschirrspülmschine – es sei denn, ihr wollt ein verblassendes Muster 😉

Auch die Sachen von räder sollten von Hand abgewaschen werden – aber bei so schönem Geschirr nehme ich das gerne in Kauf! Man will schließlich lange von diesen zeitlosen Dingen haben.

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Für das Shooting habe ich dann tatsächlich auch schonmal meine Kiste mit Weihnachtsdeko aus dem Keller geholt. Ich liebe diese Zeit und ich musste mich sehr zusammenreißen, nicht gleich alles in der Wohnung zu verteilen. Den Teller mit dem Winterwald habe ich allerdings gleich stehengelassen – und die Deko-Kiste gar nicht erst zurückgeräumt. Sie wird dieses Wochenende ihren großen Auftritt haben, dann zieht Weihnachten bei uns ein 🙂

Perfekt in die Kälte Herbst-/Winter-/fast schon Vorweihnachtszeit passt übrigens der Mohnkuchen, für den ich euch heute das Rezept mitgebracht habe! Ich hatte ja schonmal erwähnt, dass ich Guglhupfe (Guglhupfs? Guglhüpfe?) absolut anbetungswürdig schön finde. Zudem sind sie so einfach gemacht!

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der Mohn-Guglhupf ist quasi ein Marmorkuchen und neben Mohn ist als Geheimzutat noch Marzipan mit im Teig. Er wird dadurch schön saftig und in Kombination mit dem Mohn ist es einfach ein absoluter Traum!

Ein paar Hinweise vorweg: Ja, die Zuckermenge stimmt so – er ist damit perfekt und nicht zu süß! Außerdem solltet ihr unbedingt gemahlenen Mohn nehmen und keinen Mohnback oder sowas. Und wer mag, kann noch etwas Bittermandelaroma hinzufügen 🙂

Damit ihr ihn schnell nachbacken könnt, gibt es nun das Rezept:

Mohn-Guglhupf

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g weiche Butter
  • 6 Eier
  • 180 g Zucker
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 1 TL Vanillearoma
  • Prise Salz
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 200 ml Milch
  • 1 EL Rum
  • 200 g gemahlener Mohn
  • 3 EL Aprikosenmarmelade
  • gehackte Pistazien zum Garnieren

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Eine große Guglhupf-Form buttern. Die Butter schaumig schlagen. Den Zucker hinzugeben und weiterschlagen, bis sich alles gut vermengt hat. Dann die Eier, das Vanillearoma und eine Prise Salz unterrühren. Die Marzipanrohmasse mit einer Käsereibe grob raspeln und die geriebene Masse zur Buttermischung geben und verrühren. Das Mehl und das Backpulver über den Teig sieben. 80 ml Milch dazugeben und verrühren – aber nicht übermixen, das Mehl soll sich gerade eben mit dem Teig verbinden.

2. Nun die Hälfte des Teigs in die Guglhupf-Form geben. Die restliche Milch mit dem Rum vermischen und gemeinsam mit dem Mohn zum restlichen Teig geben. Auch hier wieder nur so lange rühren, bis sich alles verbunden hat. Nun auf den hellen Teig in der Guglhupfform geben. Mit einer Gabel könnt ihr nun den unteren Teig etwas “hochziehen” und so eine schöne Marmorierung erhalten 😉

3. Im Ofen für ca. 60-70 Minute auf der zweiten Schiene von unten backen. Aufpassen: Wenn ihr die Stäbchenprobe macht, wird immer ein kleines bisschen kleben bleiben, das liegt am Marzipan! Der Kuchen ist aber nach einer Stunde, höchstens noch 70 Minuten durch. Ich war auch misstrauisch, aber es klappt 😉 Wenn der Kuchen abgekühlt ist, lasst ihr die Aprikosenmarmelade langsam warm werden, damit sie flüssig wird. Damit bestreicht ihr den Kuchen dann ganz dünn – und verteilt im Anschluss die Pistazien darauf. So bleiben sie schön haften. Guten Appetit!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und freue mich auf die Vorweihnachtszeit mit euch!

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an ediths für die wunderschönen zur Verfügung gestellten Produkte! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo November! + Pumpkin Chocolate Chip Cookies

So schnell wie der Oktober vergangen ist, konnte ich gar nicht gucken – geht es euch auch so? Zack, schon ist der November da und mit ihm die kürzeren Tage. Das bedeutet: mehr Zeit für Gemütlichkeit und Kekse, wie beispielsweise meine Pumpkin Chocolate Chip Cookies.

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Eigentlich wollte ich im Oktober eine ganze Kürbiswoche machen. Nur Rezepte mit Kürbis – denn Kürbis geht sowohl herzhaft als auch süß! Aber wie das immer so ist, kommt einem das Leben dazwischen und plötzlich ist die Zeit so schnell vergangen, das man gar nicht dazu gekommen ist. Aber: Ich schreibe euch die Rezepte trotzdem auf. Denn sie sind allesamt lecker und man kann ja auch noch nach Oktober Kürbis essen 😉

Auf den November freue ich mich meistens gar nicht so sehr. Das hatte ich in meinem “Hallo November”-Beitrag im letzten Jahr auch schon geschrieben – auf den Dezember freue ich mich immer so sehr, denn er ist weihnachtlich und schön. Der November hingegen ist irgendwie eher grau. Trotzdem gibt es jeden November etwas, auf das ich mich so sehr freue, dass es all das Grau und die dunklen Tage wieder wettmacht: Mama Wunderbrunnens Geburtstag!

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mit Geburtstagen verbunden sind ja auch immer schöne (Geschenke-)Vorbereitungen und das ist etwas ganz Wunderbares. Hinzu kommt, dass es an Mama Wunderbrunnens Geburtstag immer Grünkohl bei Oma gibt – und das ist immer ein großes Highlight!

Auch davor wird es bei uns im Hause Grünkohl geben, denn wir bekommen Besuch von der wunderbaren Graziella von Graziellas Foodblog und ihrem Herzensmann. Dann schmausen wir und liefern uns ein “Siedler von Catan”-Battle – auch darauf freue ich mich schon sehr 🙂

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Überhaupt habe ich dieses Jahr beschlossen, mich nicht von grauen Tagen und der vielen Dunkelheit beeinflussen zu lassen. Kurze Tage bedeuten einfach mehr Zeit für Kerzenschein und Gemütlichkeit. Schlechtes Wetter bedeutet extra große Freude nach einem Spaziergang draußen wieder ins Haus zu kommen.

Und: Die nahende Vorweihnachtszeit bedeutet Kekse backen und weihnachtlich dekorieren. Beides tue ich sehr gerne und wenn es draußen schon dunkel und kalt ist, muss man es sich drinnen eben umso schöner und warm machen! In den nächsten Wochen gibt es euch zu beiden Themen Beiträge für euch – ich freue mich selbst schon sehr darauf 😉

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Pumpkin Chocolate Chip Cookies passen übrigens auch hervorragend in diese graue Jahreszeit – sie sind saftig und voll mit warmen (und vielleicht auch ein bisschen weihnachtlichen) Gewürzen. Ich mache solche Cookies immer gerne etwas kleiner, denn dann sind sie mit einem Haps im Mund und außerdem isst man von kleinen Keksen immer gerne einen mehr 😉

Außerdem verrate ich euch, wie ihr eure eigene Mischung “Pumpkin Spice” machen könnt – das ist ganz einfach und so lecker. Hier ist nun das Rezept für ungemütliche November-Wochenenden:

Pumpkin Chocolate Chip Cookies

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Zutaten

  • 110 g weiche Butter
  • 40  weißen Zucker
  • 30 g braunen Zucker
  • 2 große Eier
  • 1 TL Vanillearoma
  • 120 g Kürbispüree
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Pumpkin Spice
  • 150 g Schokotropfen

Für die Pumpkin Spice-Mischung:

  • 2 EL Zimt
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 1/2 TL gemahlener Piment
  • 1/2 TL gemahlene Muskatnuss
  • 1/2 TL gemahlene Nelken

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und dem Vanillearoma schaumig schlagen, dann die Eier hinzugeben. Das Kürbispüree hinzufügen und gut verrühren. Mehl, Backpulver und Gewürze vermengen, zu der Butter-Eier-Mischung geben und verrühren – nicht zu lange mixen, sondern die Zutaten gerade eben verbinden.

2. Die Schokotropfen unterheben. Nun mit Teelöffeln Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im Ofen etwa 13-15 Minuten backen – kommt ein bisschen auf euren Ofen an 😉

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Worauf freut ihr euch im November? Habt ihr etwas Besonderes vor?

Habt es wundervoll,

Alena

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Coffee Cake – oder einfach Kürbis-Streuselkuchen!

Ihr fragt euch jetzt sicher, was denn wohl ein Pumpkin Coffee Cake ist – und das möchte ich euch nur zu gerne erzählen! Er ist, ganz offensichtlich, eine Variation des klassischen Coffee Cake. Und was ist Coffee Cake?

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das fragte ich mich auch, als ich in den USA das erste Mal über diesen Kuchen stolperte. Kaffee-Kuchen? Also Kaffee im Kuchen? Das ist nicht so meins. Ich mag zwar Kaffee gerne, aber Süßspeisen mit Kaffeegeschmack dann eher nicht. (Mit Ausnahme von Tiramisu vielleicht ;))

Schnell stellte ich allerdings fest, dass Coffee Cake gar nichts mit Kaffee zu tun hat. Wikipedia schafft Klarheit: Coffee Cake kann zwar mit Kaffee “gewürzt” werden, der Name bezieht sich aber tatsächlich darauf, dass dieser Kuchen zum Kaffee gegessen wird. Damit kann ich gut leben!

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Während englischer Coffee Cake angeblich wirklich auch Kaffee enthält, zeichnet sich die amerikanische Variante durch einen fluffigen, hellen Teig, einen cinnamon-swirl in der Mitte und Streusel on top aus. Da ich alle Komponenten liebe, war ich schnell ein Fan von diesem Kuchen 😉

Allerdings habe ich ihn nie selbst gebacken. Bis ich im Sommer vermehrt auf Rezepte für Blueberry Coffee Cake stieß – und natürlich nicht dazu kam, einen ebensolchen zu backen. Die Zeit verging viel zu schnell und zack, gab es keine Blaubeeren mehr. Gut, merke ich mir den Kuchen also für den nächsten Sommer vor…

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ein bisschen saisonal wollte ich dann aber trotzdem bleiben und so beschloss ich, keinen simplen Coffee Cake zu backen, sondern eine Pumpkin Coffee Cake. Herbstzeit ist schließlich Kürbiszeit! Neben dem Kürbis sollte mein perfekte Pumpkin Coffee Cake dann aber auch noch einen Zimt-Swirl enthalten – und natürlich Streusel. Quasi die beiden absolut essentiellen Zutaten!

Auf meiner Inspirations-Suche im Internet fand ich einige Rezepte für Pumpkin Coffee Cake, aber die meisten hatten keinen Zimt-Swirl in der Mitte. Diejenigen, die einen hatten, waren dann ohne Streusel…

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Also bastelte ich mir mein ganz eigenes Rezept zusammen. Mit Kürbis, mit Zimt und mit Streuseln! Die Dreifaltigkeit des Pumpkin Coffee Cake-Glücks sozusagen 😉 Der Kuchen, der herauskam, war wunderbar – nicht ganz so fluffig in der Konsistenz, wie ich es mir vorgestellt hatte, denn das Kürbispüree macht den Kuchen etwas fester. Allerdings wird er dadurch gleichzeitig auch saftig und so habe ich das Experiment Pumpkin Coffee Cake als erfolgreich durchgeführt verbucht.

Und für euch gibt es nun das Rezept – ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken!

Pumpkin Coffee Cake

(für eine ca. 36 cm x 24 cm große Backform)

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

Für den Teig:

  • 115 g weiche Butter
  • 120 g Zucker
  • Prise Salz
  • ein Teelöffel Vanillearoma
  • 1 Ei
  • 200 g Kürbispüree
  • 340 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL geriebene Muskatnuss
  • 1/4 TL gemahlene Nelken
  • 80 ml Milch

Für die Füllung (cinnamon swirl)

  • 65 g brauner Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kakaopulver

Für die Streusel (übernommen von meinem Crumble-Rezept, denn das sind die besten Streusel ;))

  • 110 g kalte Butter
  • 110 g Mehl
  • 90 g brauner Zucker
  • Prise Salz

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175° C vorheizen. Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und der Vanille in einer Rührschüssel schaumig schlagen. Das Ei hinzufügen und weiterschlagen. Dann das Kürbispüree dazu und gut verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und den Gewürzen vermischen. Den Mix abwechselnd mit der Milch zum Teig hinzufügen, dabei aber nicht übermixen – die Zutaten sollen sich gerade eben mit dem Teig verbinden.

2. Eine ca. 36×24 cm große Backform einfetten. Eine Hälfte des Teiges hineingeben. Für die Füllung den Zucker mit dem Zimt und Kakao vermischen und über den Teig streuen. Das schmilzt dann fein im Ofen 😉 Nun verteilt ihr den Rest des Teiges darüber. Das geht vielleicht ein bisschen schwer – ich habe ihn mit zwei Teigschaber darüber verteilt und ein bisschen auseinandergezupft, als er zu widerspenstig wurde.

3. Für die Streusel gebt ihr alle Zutaten in eine Schüssel und verknetet es zügig zu einem Streuselteig – die Butter darf sich dabei nicht auflösen, es sollen ja Klumpen entstehen 😉 Die Streusel verteilt ihr nun auf dem Teig. Ab in den Ofen damit! Bei mir hat es etwa 50 Minuten gedauert, das kann aber von Ofen zu Ofen variieren. Macht am besten die Stäbchenprobe.

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lasst euch den Kuchen schmecken – er passt auch sehr gut zu Kaffee und Tee 😉

Habt es wundervoll,

Alena