Apfel-Blechkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apfel-Blechkuchen mit Mandeln

Meine Damen und Herren, ich präsentiere heute mit Stolz ein Rezept für Apfel-Blechkuchen mit Mandeln – der gleichzeitig Teil der Apfelkuchen-Sonderausgabe von unserem monatlichen Blog-Event “Saisonal schmeckts besser” ist!

Apfel-Blechkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hach, was für ein langes Intro 😀 Aber: Man muss die Sachen ja auch mal groß ankündigen. Und für die heutige Runde haben sich insgesamt zwanzig unserer Saisonblogger in die Küche gestellt. Herausgekommen sind 19 großartige süße Rezepte mit Apfel – wer da nichts findet, dem ist nicht zu helfen 😉

Die Apfel-Saison ist ja gerade in vollem Gange, das muss man ausnutzen. Ich habe zwar gerade erst ein Rezept für Apfel-Blechkuchen verbloggt (finder ihr HIER), aber ich finde ja, dass man nie genug Rezepte für Blechkuchen haben kann.

Apfel-Blechkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Seid ihr auch so große Blechkuchen-Fans? Ich muss gestehen, dass es zuhause früher immer recht häufig Kuchen vom Blech gab. Ob Apfel-Blechkuchen, Erdbeer-Blechkuchen, Pflaumenkuchen oder Butterkuchen vom Blech… eigentlich geht das ja in jeder beliebigen Form. Und schmeckt immer!

Seit ich von zuhause ausgezogen bin, sind die Blechkuchen bei mir weniger geworden. Das liegt wohl daran, dass man für sich selbst ja eher selten ein ganzes Blech voller Kuchen macht. Aber seitdem Herr Wunderbrunnen ein Büro mit Kuchen-begeisterten Kollegen hat und ich ebenso, ist das kein Problem mehr. Da wird man jeden Blechkuchen im Handumdrehen los, sodass die Teller schnell leer sind so wie hier:

Apfel-Blechkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Übrigens verbinde ich Blechkuchen auch immer mit einem gemütlichen kleinen Café im Familienbetrieb. Ich wollte nämlich früher immer gerne ein eigenes Café haben und Mama Wunderbrunnen war immer sofort bei der Planung am Start, um die Blechkuchen zu backen. Auch heute denke ich manchmal, wie gemütlich es sein könnte! Blechkuchen würden sich auch gut verkaufen, glaube ich. Müssen ja nicht immer so schnieke Cupcakes sein 😉

Jedenfalls lässt sich der Apfel-Blechkuchen wunderbar mit zur Arbeit nehmen, allerdings würde ich ihn dann vorher in Stücke schneiden. Lässt sich leichter transportieren, denn das ist wohl der einzige Nachteil an Blechkuchen: Sie sind ein klein wenig sperrig 😉

Apfel-Blechkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Aber dafür freut sich jeder, der ein Stück abbekommt. Und ich finde: das Apfelschneiden und schälen ist eine schöne meditative und gemütliche Aufgabe. Wenn man Glück hat, findet man jemanden, der mit einem schnippelt. Dann gehts doppelt so schnell und Kuchenglück zu zweit ist ja auch was Feines.

Wenn ihr also in der nächsten Woche die Gelegenheit habt: Fahrt zum Wochenmarkt (oder auch zum Supermarkt eures Vertrauens) und holt die leckersten Äpfel – ich empfehle Boskoop! Ratzfatz den Teig zusammengerührt und vielleicht könnt ihr den Kuchen ja sogar noch draußen in der Sonne genießen?

So wird er gemacht:

Apfel-Blechkuchen mit Mandelkruste

Apfel-Blechkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1,5 kg Äpfel
  • Saft und Schale von einer unbehandelten Zitrone
  • 350 g Sahne
  • 180 g Zucker
  • etwas Vanille-Aroma
  • eine Prise Salz
  • 5 Eier
  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Für die Kruste:

  • 100 g Butter
  • 50 g Sahne
  • 200 g Mandelblätter
  • 50 g Zucker

Zubereitung

1. Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden. Die Zitrone abreiben und auspressen. Die Schale beiseite stellen und die Äpfel mit dem Saft vermischen. Den Ofen auf auf 160 Grad vorheizen.

2. In einer Rührschüssel die Sahne mit dem Zucker, dem Zitronenabrieb, Salz und Vanille-Aroma verrühren, bis die Sahne cremig ist – sie sollte nicht steif geschlagen werden. Dann die Eier hinzugeben und verrühren, bis eine cremige Masse entstanden ist. Mehl und Backpulver hinzugeben und ebenfalls gut vermengen. Dann mit einem Teigschaber die Äpfel unterheben, ebenfalls vermengen.

3. Den Teig auf einem mit Backblech ausgelegten Backblech (am besten eignet sich eine Fettpfanne) verteilen. Nun im Ofen für 15 Minuten backen. In der Zwischenzeit für die Mandelkruste die Butter mit der Sahne und dem Zucker in einem Topf schmelzen. Wenn alles flüssig ist, die Mandeln dazugeben und vom Herd nehmen. Gut verrühren und dann auf dem Kuchen verstreichen. Weitere 20-30 Minuten backen – es kommt ein bisschen auf euren Ofen an. Stäbchenprobe machen und abkühlen lassen – er schmeckt allerdings auch lauwarm schon sehr gut 😉

Apfel-Blechkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wenn ihr noch mehr leckere Apfelkuchen-Rezepte sucht – hier werdet ihr garantiert fündig:

Habt es wundervoll,

Alena

Schneller Apfelkuchen vom Blech - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schneller Apfelkuchen vom Blech

Ich melde mich zurück aus dem Urlaub – mit einem Rezept, das gleich in den Herbst startet! Wobei, Apfelkuchen geht ja auch schon im Spätsommer. Für mich ist es aber eindeutig ein Klassiker für den Herbst und da ich schon voll in Herbststimmung bin, passt es perfekt 🙂

Schneller Apfelkuchen vom Blech - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Im Urlaub im Baltikum haben wir viele Apfelbäume gesehen, die sich unter der Last der Früchte förmlich bogen. Besonders kurios fand ich, dass es (vor allem ländliche) Orte gab, wo die Häuser zwar winzig klein waren, aber in den Gärten (egal wie groß diese waren) mindestens fünf Apfelbäume standen. Fast so, als würde man von jedem Nachbarn einen Apfelbaum zum Einzug geschenkt bekommen. Vielleicht ist es auch ein inoffizielles Battle, wer die meisten Bäume pflegen kann. Oder wer wirklich zur nachbarschaftlichen Community gehört? Man weiß es nicht.

Jedenfalls wuchs während der gesamten Reise meine Vorfreude auf die Rückkehr nach zuhause, wo ich direkt einen Kuchen backen wollte. Ich liebe nämlich Apfelkuchen! Als Rezept schwebte mir eines vor, das wir seit Ewigkeiten in der Familie haben: Die Äpfel werden dafür einfach in Würfel geschnitten, der Teig wird einfach zusammengeworfen und die Äpfel untergehoben. Dann auf dem Blech backen – fertig!

Schneller Apfelkuchen vom Blech - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Kein bisschen fancy, dafür simpel und so gut. Den Kuchen gab es früher häufig bei uns und in der Schule war er bei Kuchen-Verkaufs-Aktionen ein absoluter Renner. Klar, dass ich dieses Rezept nun unbedingt einmal verbloggen musste.

Aber es gab ein Problem: Wo bewahrt Mama Wunderbrunnen das Rezept auf? Eigentlich in ihrem Rezepte-Ordner, der noch (ganz analog) im Regal steht und viele verschiedene Zetteln beheimatet. Das Rezept vom Apfelkuchen allerdings nicht. Ohje!

Nach emsiger Suche fand sie das Rezept dann allerdings doch, obwohl ich für einen Tag lang Panik schob und das Internet nach einer Inspiration durchsuchte. Aber wenn einem ein Rezept vorschwebt, dann lässt man sich nicht so leicht mit Alternativen abspeisen… zum Glück fand sich der Zettel wieder an und es konnte losgehen.

Schneller Apfelkuchen vom Blech - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Eigentlich kenne ich den Apfelkuchen mit Boskop-Äpfeln, aber die gab es bei mir auf dem Wochenmarkt noch nicht – ich weiß nicht, ob sie mittlerweile reif sind, aber: Ihr könnt auch Gravensteiner nehmen. Diesen Apfel kenne ich auch noch aus meiner Kindheit, hatte ihn aber ewig nicht gegessen. Da muss man erstmal auf dem Wochenmarkt nachfragen, was der nette Apfelhändler denn wohl als Alternative empfehlen kann.

Der Gravensteiner eignet sich wirklich hervorragend und ich finde ihn ehrlich gesagt auch so sehr lecker. Also pur und ungebacken. Boskop ist ja manchmal etwas zuuu sauer. Also – falls ihr auf dem Wochenmarkt einen Stand habt, der Gravensteiner verkauft: Der Apfel ist ein echtes Allround-Talent und passt sowohl aufs morgendliche Müsli als auch auf Apfelkuchen. Und wie mein Lieblingsrezept funktioniert, verrate ich euch jetzt:

Schneller Apfelkuchen vom Blech

Schneller Apfelkuchen vom Blech - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 kg Äpfel (Boskop oder Gravensteiner)
  • 250 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 5 Eier
  • 350 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Zubereitung

1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Äpfel schälen, dann achteln und in kleine Würfel schneiden. Für den Teig erst die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Eier dazu und dann mit den restlichen Zutaten verrühren.

2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Nun die Äpfel unter den Teig heben – am besten mit einem Teigschaber. Nicht wundern: Es sieht zuerst so aus, als wären es viel zu viele Äpfel und viel zu wenig Teig. Das ist aber genau richtig, der Teig geht noch auf und ihr habt nachher einen herrlich saftigen Kuchen. Keine Panik 🙂 Auf dem Backblech verteilen (geht etwas schwierig, aber er muss auch nicht perfekt in jede Ecke verteilt werden). Dann ca. 30 Minuten backen (Stäbchenprobe nicht vergessen).

Schneller Apfelkuchen vom Blech - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr könnt den Kuchen pur oder mit Puderzucker servieren, er schmeckt so oder so fantastisch. Lässt sich auch gut einfrieren oder mit auf die Arbeit nehmen und an die Kollegen verteilen 😉

Was sind eure liebsten Apfelrezepte? Und worauf freut ihr euch besonders im Herbst?

Habt es wundervoll,

Alena

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sommerliche Blaubeer-Muffins mit Swirl

Ein bisschen ist es schon her, dass ich diese Blaubeer-Muffins gebacken habe – doch vorenthalten wollte ich sie euch trotzdem nicht. Deswegen gibt es heute ein Rezept mit Blumendeko, die schon längst keine Saison mehr hat 😀 Ihr mögt mir das verzeihen!

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tatsächlich hatte ich die Muffins zu zwei ganz besonderen Anlässen gebacken – und eigentlich auch zu zwei Geburtstagen. Ich hatte nämlich Ende April Geburtstag und wollte gerne Kuchen mit zur Arbeit nehmen. Nun ist es aber so, dass ich als Bloggerin immer gerne praktisch denke: Wenn ich jetzt einen Kuchen backe, dann könnte ich ihn ja auch gleich für den Blog ablichten!

Ja… I know. Verrückt, oder? Denkt noch jemand von meinen Bloggerkollegen so? 😀 Ich hatte auch zwei ganz konkrete Anlässe, zu denen ich das Gebäck verbloggen wollte. Einmal hatte ich nämlich meiner liebsten Bloggerkollegin Graziella von Graziellas Foodblog Blaubeer-Muffins in einem Gastbeitrag versprochen. Graziellas Blog hatte nämlich am 1. Mai dreijährigen Geburtstag gefeiert! Ist ja Ehrensache, dass ich einen virtuellen Beitrag zum Kuchen-Buffet beitragen.

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf Blaubeer-Muffins hatte ich seit Ewigkeiten mal wieder Lust gehabt und so stand dieser Entschluss schnell fest. Der zweite Kuchen sollte ein Rhabarberkuchen aus der Springform sein. Ein leckerer Rührteig mit einer Quark-Sahne-Creme oben drauf, darauf Rhabarber – getoppt mit Streuseln. Klingt gut, oder? Fand ich auch und plante das Rezept kurzentschlossen für unser ‘Saisonal kochen’-Bloggerevent ein.

Tja. Die Realität sah leider etwas anders aus. Der Rührteig wurde zwar großartig lecker, die Creme ebenfalls und als ich das ganze Konstrukt aus dem Ofen nahm, war auch alles durchgebacken. Die Streusel waren knusprig. Die Creme duftete. Leider war letztere es, die mir den ganzen Plan zerschoss: denn trotz Stärke-Bindung wurde sie nicht fest.

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Also hatte ich einen Kuchen, der zwar herrlich duftete und auch absolut köstlich schmeckte – nur leider war es unmöglich, ihn in Stücke zu schneiden. Nun hätte ich natürlich einen neuen Trend starten können: Löffel deinen Kuchen aus der Form! Aber ich konnte das Teil nicht mit ins Büro nehmen. Unmöglich. Fotografieren schon gar nicht. Puuuh…

Also tat ich etwas, was ich im Nachhinein selber ziemlich cool finde: Ich backte einen Schokostückchen-Kuchen – das war vor allem deshalb cool, weil ich sämtliche Zutaten dafür im Haus hatte! Hallo? Wie erwachsen ist das? “Hey, ich kann mal eben einen Kuchen backen, ich hab die Sachen eh im Haus, no big deal…” – ein Satz, von dem ich dachte, dass ich ihn niemals sagen können würde. Ok, etwas geschummelt ist es auch, denn zu diesem Zeitpunkt hatte ich keinen Zucker mehr. Aber hey – wofür hat man nette Nachbarn 😉

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Jedenfalls backte ich diesen Kuchen, der ganz klassisch und unspektakulär daherkam und von dem ich jetzt erst feststelle, dass ich ihn noch nicht verbloggt habe. Wie konnte das passieren?! Aber gut, ich bin abgeschweift. Die Muffins haben großartig funktioniert und waren am nächsten Tag im Büro auch der absolute Renner, ebenso wie der Schokostückchen-Kuchen. Hätte mit Rhabarber gar nicht besser sein können 😀

Jedenfalls habe ich die Blaubeer-Muffins fotografiert und dazu noch die Blumen-Deko genutzt, die Mama Wunderbrunnen mir für die Geburtstagsfeier mitgebracht hatte. Wie schön sind die Blumen bitte? Und damit ihr die leckeren, saftigen Blaubeer-Muffins nun zur Blaubeer-Saison nachbacken könnt, gibts hier nun das Rezept:

Blaubeer-Muffins mit Swirl

Blaubeer-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 120 g zimmerwarme Butter
  • 2 EL Schmand
  • 120 g Zucker
  • 2 Eier
  • abgeriebene Schale einer halben unbehandelten Zitrone
  • Prise Salz
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 125 ml Milch
  • 210 g Mehl
  • ein halbes Päckchen Backpulver
  • 120 g Blaubeeren

Zubereitung 

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Butter und Schmand zusammen schaumig schlagen. Den Zucker dazugeben und weiterschlagen, bis er sich in der Masse auflöst. Eier, Salz, die Vanille und den Zitronenabrieb zugeben und genauso verfahren. Mehl und Backpulver vermengen, dann abwechselnd mit der Milch zum Teig geben und verrühren, bis sich beides gerade so verbunden hat.

2. Die Blaubeeren in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Mit etwa 1 EL Stärke abbinden, die Stärke dabei vorher in einem Schluck Wasser auflösen. Nun eine Muffinform mit Förmchen bestücken und in jede Form etwa einen Esslöffel Teig geben – so, dass der Boden bedeckt ist. Dann  die Blaubeer-Soße darauf verteilen. Den restlichen Teig auf die Soße geben, so entsteht nachher der Swirl. Im Ofen etwa 20 Minuten backen – guckt vorher ruhig schon mal nach den Muffins und macht auf jeden Fall eine Stäbchenprobe. In der Zwischenzeit aus dem Saft der Zitrone und Puderzucker einen Guss rühren und auf den Blaubeer-Muffins verteilen. Guten Appetit!

Habt es wundervoll,

Alena

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Scones und Vasen-Liebe: Hallo Juni! [Werbung]

Heute begrüße ich mit euch den Juni – und passend dazu habe ich euch ein paar sommerlich-fruchtige Erdbeer-Scones und die schönsten Vasen ever aus dem Online-Shop von ediths mitgebracht! Seid ihr bereit? Bereit für den Juni?

(Da die Vasen Teil einer Kooperation mit ediths sind und hier alles gekennzeichnet wird, nun nochmal der HInweis: Dieser Beitrag enthält neben viel Sommerfreude und einem Rezept für Scones auch Werbung ;))

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Rückblickend kann ich sagen, dass der Mai uns hier in Hamburg wirklich mit allem verwöhnt hat, was man sommerlich nennen kann. Wir hatten wochenlang Temperaturen über 25 Grad und ich kann mit absoluter Überzeugung sagen: Wir haben jeden Tag genutzt! Und dazu noch alles das gemacht, was auf der Sommer ‘To Do-Liste’ stand:

  • gegrillt und draußen gegessen
  • sommerliche Blumen in vielen Vasen in der Wohnung verteilt
  • Picknick im Park gemacht
  • ans Meer gefahren
  • auf dem Balkon die Sonne genossen
  • Sommerblumen gepflanzt
  • jede Shorts im Kleiderschrank getragen
  • Sommerkleider getragen
  • Lagerfeuer gemacht
  • Eis in unseren Lieblingseisdielen gegessen
  • eine Fahrradtour gemacht
  • FlipFlops getragen
  • im Büro geschwitzt (ok, nicht der wichtigste Punkt auf der Liste :D)
  • Fußnägel in sommerlichen Farben lackiert

Das liest sich doch ganz gut, oder? Ich hab jetzt auf meiner Liste zumindest nichts mehr stehen – außer vielleicht noch ein spontanes Wochenende mit Zelt am Meer. Aber ansonsten bin ich rundum zufrieden und habe die sommerlichen Wochen genutzt. Hier im Norden weiß man ja immer nicht, ob es das vielleicht schon war 😉

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf den Juni freue ich mich nun, weil die Erdbeer-Saison weitergeht und dank des tollen Wetters auch gute Ernte bringt. Ich freue mich auf die vielen schönen Blumen, die es nun überall in Hülle und Fülle gibt. Und ich freue mich auf den Geburtstag von Papa Wunderbrunnen, an dem es traditionell immer leckeres Essen und den weltbesten Erdbeerkuchen gibt!

Da man ja nicht jeden Tag Erdbeerkuchen backen kann (oder doch?) und ich neulich Lust auf etwas kleines Süßes mit Erdbeeren hatte, habe ich Erdbeer-Scones gebacken. Es war an einem Samstag und ich hatte bedingt durch die Temperaturen keine große Lust auf aufwendige Back-Arien. Also warf ich etwas Butter, Zucker und Mehl (und etwas Sahne ;)) zusammen, formte kleine Scones und toppte das Ganze mit Erdbeeren. Nach zwölf Minuten im Ofen waren die Erdbeer-Scones fertig und wir konnten sie mit einem ordentlichen Klacks Sahne genießen. Manchmal muss man sich ja auch was gönnen – und was passt besser zusammen als Erdbeeren und Sahne?

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Weil die kleinen Teilchen so hübsch aussahen, stellte ich spontan die Pfingstrosen dazu, die ich einen Tag zuvor gekauft hatte. Kombiniert mit verschiedenen grünen Zweigen wie Eukalyptus ergibt das einen herrlich frischen Look, wie ich finde. Ich kaufe so gut wie nie fertig zusammengebundene Sträuße – meistens hole ich lose Blumen, die ich schön finde und suche mir dann noch passendes Grün zusammen. Das gibt es in den meisten Blumenläden auch lose – oder ihr zieht einfach in den nächsten Wald und sucht euch selber ein paar schöne Zweige aus. Eukalyptus wächst hier zwar nicht wild, aber es gibt auch heimisches Grün auf den Wiesen, das großartig zu Pfingstrosen aussieht!

Keine gebundene Sträuße zu kaufen hat übrigens auch einen großen Vorteil: Anstatt einen Strauß zuhause in die Vase zu stellen, könnt ihr die einzelnen Blumen auf so viele Vasen verteilen, wie ihr mögt! Natürlich sieht ein großer Bund Blumen in einer Vase großartig aus, aber ich liebe es auch, die kleinen Vasen zu befüllen. Einzelne schöne Blumen kommen so toll zur Geltung und man kann in der Wohnung wunderbare Akzente setzen – auch in Räumen, in denen man sonst keine Blumen erwarten würde. Mein Favorit: Im Badezimmer 😉

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wie das bei mir aussieht, zeige ich euch in einem gesonderten Post. Heute zeige ich euch erst einmal die Blumen auf meiner “Kaffee-Tafel”. Sind die Vasen nicht ein Traum? Das liegt daran, dass es Kähler-Vasen sind. Die dänische Keramik-Marke macht meiner Meinung nach einfach die schönsten Vasen bzw. auch ganz allgemein tolle Produkte. Das Geschirr ist wunderschön, zeitlos und elegant – eben typisch dänisch.

Ich bin immer wieder fasziniert von den nordischen Design-Stücken. Alles passt zusammen und im Falle der Vasen aus dem Hause Kähler passen auch alle Farben zusammen. Sie lassen sich so schön kombinieren und das macht meiner Meinung nach gutes Design aus: Dinge, die sowohl als Einzelstücke wirken als auch in Kombination mit anderen Stücken harmonieren.

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Als ich meine Vasen im Shop von ediths aussuchte, wusste ich schnell, dass ich in der Kähler-Reihe bleiben möchte. Die Wahl fiel mir trotzdem schwer, denn die Vasen sind alle so schön! Da erschien es fast unmöglich, sich zwischen den Serien der Marke zu entscheiden: Hammershøi oder Omaggio? Auch da zeigt sich das Kähler-Design als vollendet: Man braucht sich nicht zu entscheiden, denn die Vasen beider Serien lassen sich wunderbar miteinander kombinieren. Hach – so soll das sein!

Und weil mir die Vasen so gut gefallen, zeige ich sie euch einfach noch einmal in anderer Zusammenstellung in einem zweiten Post. Was haltet ihr davon? Jetzt gibts erstmal das Rezept für die Erdbeer-Scones, damit ihr auch in den Genuss der leckeren Teilchen kommt:

Erdbeer-Scones

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 80 g kalte Butter
  • 35 g Zucker
  • 1 EL Backpulver
  • 100 ml Sahne
  • ein Ei
  • Erdbeeren
  • etwas braunen Zucker

Zubereitung

1. Das Mehl in eine Schüssel geben und mit dem Backpulver und dem Zucker vermengen. Die kalte Butter in Flocken sowie die Sahne dazugeben und zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn er zu klebrig ist, noch etwas Mehl hinzugeben – wenn er zu trocken ist, etwas Sahne. Für 15-30 Minuten in den Kühlschrank legen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze).

2. So viele Erdbeeren wie ihr mögt bzw. auf die Scones passen abwaschen und in Viertel oder Achtel schneiden (je nach Größe). Den Scones-Teig achteln und runde Formen herstellen. Plattdrücken, dass sie etwa 1,5 bis 2 cm dick sind und dann die Erdbeer-Stücke hineindrücken. Sie müssen nicht versinken, sollten aber auch nicht sofort runterfallen. Auf ein Backblech legen. Nun ein Ei trennen und das Eigelb mit einem kleinen Schluck Sahne verrühren. Dann die Scones damit bepinseln und zum Schluss noch etwas braunen Zucker darüber streuen. Im Ofen 10-12 Minuten backen, bis sie goldgelb sind. Entweder pur genießen oder etwas Sahne mit etwas Zucker aufschlagen und dazu reichen. Guten Appetit!

Erdbeer-Scones und Vasen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mir fällt übrigens gerade auf, dass ich bei der letzten Zusammenarbeit mit ediths auch schon gebacken habe – und zwar Mohn-Guglhupf! Wenn ich die Fotos so anschaue, kriege ich ja fast schon Vorfreude auf Weihnachten… ups 😀 Wie früh ist zu früh? Ok, ich gehe schnell raus in die Sonne und genieße den Sommer. Ich hoffe, ihr könnt das auch 🙂

Habt es wundervoll,

Alena

Marmorkuchen- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Marmorkuchen – klassischer Geburtstagskuchen!

Heute ist auf gewisse Art und Weise ein besonderer Tag – denn ich habe morgen Geburtstag! Und was liegt näher, als euch heute ein Rezept für Geburtstags-Marmorkuchen zu präsentieren? 😉

Marmorkuchen- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ja, ihr habt richtig gelesen. Marmorkuchen gibt es – keine fancy Torte oder viel Schnickschnack. Ich finde, zum Geburtstag darf es gerne klassisch sein – und was könnte klassischer als Marmorkuchen? 

Irgendwie stehe ich ja sowieso auf diese simplen Kuchen. Blechkuchen, Gugelhupfe, Muffins… alles, was so mit minimal Aufwand und maximal lecker auskommt, finde ich großartig! Natürlich kann man auch mal eine schicke Torte machen, aber zum Geburtstag mag ich es gerne etwas einfacher. Dann hat man nämlich mehr Zeit zum Feiern.

Marmorkuchen- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Marmorkuchen- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Früher gab es an meinem Geburtstag und auch an allen anderen Geburtstagen immer Marmorkuchen. Das war irgendwie so der klassische Geburtstagskuchen und niemand fand es je langweilig. Ich finde es auch nach wie vor nicht, aber in den letzten Jahren gab es keinen Marmorkuchen – ohne das man wüsste, warum. Es waren einfach andere Kuchen dran 🙂

Aber in diesem Jahr hatte ich mal wieder Lust, einen zu backen – auch wenn es nur für den Geburtstag auf meinem Blog ist 😀 also stellte ich mich letztes Wochenende in die Küche und backte Marmorkuchen. Wie früher! 

Das ursprüngliche Rezept für den Kuchen stammt von meiner Oma. Dabei muss ich gestehen, dass diese Rezepte eigentlich nicht angetastet werden dürfen 😉 ich habe es trotzdem gemacht, denn ich wollte ausprobieren, ob der Kuchen auch mit etwas weniger Mehl auskommt. Es stellte sich heraus: ja, tut er! 

Marmorkuchen- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Marmorkuchen- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Er wurde dadurch sogar noch etwas fluffiger und saftiger. Das ist doch genau das, was man von einem Kuchen will, oder? Weil ich gerade in Schwung war und der Küchenschrank es hergab, kam in den Schokoladen-Teig noch Schokol-Stückchen. Mehr Schokolade hat schließlich noch keinen Kuchen geschadet, oder?

Bei uns war es übrigens auch schon immer Tradition, dass das Verhältnis von hellem und dunklem Teig nicht 50:50 ist, sondern eher 60:40 oder auch 70:30. Der jeweils größere Anteil geht dabei natürlich an den dunklen Teig 🙂 wie ist das bei euch? 

Marmorkuchen- Wunderbrunnen - Foodblog - FotografieMarmorkuchen- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

Eine weitere Tradition ist übrigens, dass an meinem Geburtstag das Wetter schön ist. Das ist natürlich keine richtige Tradition, aber tatsächlich kann ich mich an keinen Geburtstag erinnern, an dem das Wetter wirklich schlecht war. Falls ihr also morgen das erste Mal in Flipflops durch die Gegend laufen könnt, wie es vor drei Jahren an meinem Geburtstag ging – you’re welcome 😉

Ansonsten werde ich mich jetzt in die Küche begeben und ein paar Leckereien für meine Gäste morgen vorbereiten. Und euch lasse ich noch schnell das Rezept für den besten Marmorkuchen der Welt da:

Marmorkuchen

Marmorkuchen- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g Butter (zimmerwarm) plus etwas für die Form
  • 180 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Prise Salz
  • 300 Mehl 
  • 80 Stärke
  • 3 TL Backpulver
  • 125 ml Milch
  • 3 EL Kakaopulver
  • 2 EL Milch
  • 25 g Zucker
  • gehackte Blockschokolade nach Belieben (ich habe 100 g genommen)

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Eine Gugelhupf-Form gut mit Butter einfetten und beiseite stellen. Die Butter schaumig schlagen, nach und nach den Zucker mit dem Vanillezucker zugeben. Nun die Eier und das Salz hinzufügen und ebenfalls gut aufschlagen. Das Mehl mit dem Backpulver und der Stärke vermischen und dann abwechselnd mit der Milch in den Teig geben. Dabei immer nur solange mixen, bis alle Zutaten sich gerade eben verbunden haben. Dann die Hälfte des Teigs  (oder wieviel ihr mögt ;)) in die Gugelhupf-Form geben.

2. Die Blockschokolade hacken – ich mag es gerne gröber, aber ihr könnt das ganz nach Geschmack machen. Das Kakaopulver, den Zucker und die restliche Milch gemeinsam mit der Blockschokolade zu dem hellen Teig geben und vermengen. Dann auf den hellen Teig in der Gugelhupf-Form füllen und mit einer Gabel ein Marmor-Muster in den Kuchen ziehen. Nun für etwa 45-55 Minuten backen – auch hier ist die Stäbchenprobe euer Freund 😉

3. Den Kuchen abkühlen lassen und nach Herzenslust verzieren – entweder mit Puderzucker, Zuckerguss oder Schokoladen-Kuvertüre. Enjoy!

Marmorkuchen- Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wünsche euch das schönste Wochenende! Und vielleicht verratet ihr mir ja: seid ihr auch Team „mehr dunkler als heller Teig im Marmorkuchen“?

Habt es wundervoll,

Alena

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies

Es gab mal eine Zeit in meinem Leben, da mochte ich keine Produkte, in denen Erdnussbutter steckte. Dann verbrachten wir Silvester bei lieben Freunden und aßen dort das Peanut Butter Eis von Ben&Jerrys – und ich war hingerissen! 

Gut, das Eis von B&J liebe ich sowieso, da war es eigentlich klar, dass ich auch das mögen würde. Zwei Jahre an Silvester machten wir dann das Eis selber: zwar ohne die Mini Peanut Butter Cups, dafür mit Erdnussbutter und dicken Schoko-Stücken. Göttlich, sage ich euch! (Es war übrigens dieses hier.)

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Seitdem bin ich ein bisschen angetan von Erdnussbutter in Kombination mit süß oder herzhaft, denn nur pur finde ich so nach wie vor… naja, nicht so mein Fall. Herzhaft geht tatsächlich, dazu gibts auch bald ein Rezept! 

Wir haben nämlich Erdnussbutter-Nudeln Asia Style gemacht. Erdnuss in Kombination mit leicht scharf ist so gut! Aber heute wird es süß – denn die Erdnussbutter-Cookies sind auch unglaublich lecker. Und wenn ihr vielleicht noch keine Erdnussbutter-Fans seid, dann werdet ihr es vielleicht mit diesen Cookies.

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich habe mich an einem Rezept von einer amerikanischen Bloggerin orientiert, aber natürlich wieder abgewandelt. Irgendwie fand ich, wenn man noch nie mit Erdnussbutter gebacken hat, kann es nicht schaden, erstmal auf amerikanischen Blogs nach Inspiration zu schauen. Oder? 

In Sachen Cookies haben es die Amerikaner ja sowieso drauf. So viele leckere Varianten gibt es! Meine Cookie-Ausprobier-Liste ist einfach schon zu lang 😀 Und Cookies passen so gut zum Kaffee… habt ihr schon den schönen Kaffee auf den Fotos bewundert? Keine fancy Latte Art, ich weiß, aber Herr Wunderbrunnen hat ihn mit so viel Liebe zubereitet – das ist viel schöner als Formen im Milchschaum 😉

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das heutige Rezept ist absolut perfekt für alle Liebhaber von weicheren Keksen. Diese Cookies sind nämlich schön chewy, haben aber gleichzeitig auch etwas Crunch. Der kommt durch eine gute Portion kernige Haferflocken, die sich im Teig versteckt. 

Ansonsten verstecken sich dicke Stücke Blockschokolade in den Keksen – und crunchy peanut butter. Irgendwie ist mir die nämlich sympathischer als die cremige. Den Grund kann ich euch leider nicht sagen, aber Erdnussbutter mit Stücken passt auch irgendwie besser in diese Kekse. Wer lieber cremige mag: funktioniert sicher auch 😀 und statt Blockschokolade kann man auch Schokoladen-Tropfen nehmen. Tobt euch aus!

Und so werden die Cookies gemacht:

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 60 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 50 g brauner Zucker
  • 20 g weißer Zucker
  • 70 g Erdnussbutter
  • 1 Ei
  • Prise Salz
  • 1/2 TL Vanille-Extrakt
  • 60 g kernige Haferflocken
  • 65 g Mehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 75 g gehackte Blockschokolade

Peanut Butter Chocolate Chip Cookies - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zubereitung

1. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Die Butter mit den beiden Zuckersorten cremig schlagen. Das Ei, Erdnussbutter, Vanille-Extrakt und Salz hinzufügen und weiter schlagen. In einer gesonderten Schüssel Mehl, Haferflocken und Backpulver miteinander vermengen. Die Schokolade hacken – grob oder fein, wie ihr mögt.

2. Die Mehl-Mischung zu der Butter-Mischung geben und rühren, bis sich alles gerade eben vermengt hat. Dann die Schokostückchen hinzugeben und ebenfalls kurz vermengen. Nun mit zwei Teelöffeln Bällchen formen und auf ein Backblech geben. Da die Cookies kaum aufgehen, müsst ihr nicht so große Abstände legen wie auf dem Foto zu sehen 😉 Ihr könnt die Cookies natürlich auch kleiner oder größer machen – ich mag sie etwas kleiner lieber.

3. Im vorgeheizten Ofen 9-12 Minuten backen lassen (kommt auf die Größe an – bei der Teelöffel-Größe reichen 9 Minuten!). Herausnehmen und 10 Minuten auf dem warmen Blech liegen lassen. Erst dann runternehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Guten Appetit! Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken.

Habt es wundervoll,

Alena

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Chili con Carne mit Maisbrot

Brr, das nenne ich mal Winter, was wir die letzten Tage erlebt haben! Passend dazu möchte ich euch heute mein wärmendes Rezept für Chili con Carne mit Maisbrot verraten 😉

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Denn bei Minusgraden, wie wir sie derzeit haben, ist ein Teller heißes Essen genau richtig. Ich finde, man hat bei solchen Temperaturen automatisch mehr Hunger auf etwas heißes. Salat würde ich im Winter höchstens als Mittagssnack essen, aber zur Hauptmahlzeit muss es warm sein. Und so ein dampfender Eintopf… mmmh. Das ist zu gut!

Mein heutiges Rezept für Chili ist eigentlich nur die Beilage für den heimlichen Star des Gerichts: Das Maisbrot! Ich kannte Maisbrot selber nicht, bis ich ein Jahr in den USA verbrachte und während meiner Zeit dort auch einiges an kulinarischen Neuentdeckungen machte. Einige davon waren großartig (Thanksgiving Dinners, Nacho Salad, Peppermint Mocha), einige eher weniger (Root Beer, Kuchen mit Frosting aus dem Supermarkt).

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Aber zu den wunderbaren Entdeckungen gehörte auch das sogenannte Corn Bread (auf deutsch Maisbrot). Tatsächlich erinnere ich mich nur daran, es zu Chili con Carne gegessen zu haben, aber ich bin sicher, dass es auch zu anderen Gelegenheiten gegessen wird.

Maisbrot ist eigentlich gar kein richtiges Brot im klassischen Sinne, denn dafür ist es recht süß. Es besteht aus Maisgrieß (im englischen cornmeal) und Weizenmehl, etwas Milch, geschmolzener Butter und einem Ei. Und etwas Zucker, denn die leichte Süße des Gebäcks passt absolut hervorragend zu einem herzhaft-würzigen Gericht wie Chili con Carne.

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Das Chili lässt sich übrigens gut vorbereiten und auch am nächsten Tag noch essen. Im Prinzip ist es wie mit den meisten Eintöpfen – schmeckt einen Tag später, gut durchgezogen nochmal so gut. Nur das Maisbrot, das muss frisch sein oder zumindest sollte es am zweiten Tag nochmal aufgetoastet werden. Denn warm ist es einfach ein Hochgenuss, die Butter schmilzt darauf und der saftige, goldene Teig schmilzt förmlich im Mund.

Ich gestehe, dass ich manchmal noch ein Stück esse, wenn ich eigentlich schon satt bin und kein Chili mehr mag. Aber wer kann zu warmem Gebäck schon nein sagen? Übrigens gibt es auch für das Chili noch zwei wichtige Zutaten, Toppings eher, die ich in den USA kennengelernt habe. Da wäre einmal geriebener Käse – ob Gouda oder Cheddar ist egal, ich bevorzuge allerdings Gouda. Und dann gehört auch unbedingt noch ein Klacks Schmand auf die Portion Chili oben drauf!

Nachdem ich euch diese wichtigen Tipps gegeben habe, kommt nun das Rezept:

Chili con Carne

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Zutaten

  • 500 g Rinderhack
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • eine große Dose Tomaten mit Saft (die ganzen, geschälten)
  • 2 Paprika – einmal rot und einmal gelb
  • 1-2 Chilischoten (oder nach Geschmack)
  • Salz und Pfeffer
  • Paprikapulver süß und scharf
  • Kreuzkümmelpulver, Korianderpulver
  • Oregano
  • 3 EL Back-Kakao
  • Prise Zucker
  • eine kleine Dose Kidneybohnen

Zubereitung

1. Die Zwiebel würfeln und gemeinsam mit dem Hackfleisch in Öl anbraten, bis es schön Farbe bekommen hat. Die Knoblauchzehe fein hacken und ebenfalls dazugeben. Die Tomaten aus der Dose nehmen (den Saft behalten!) und in Stücke schneiden. Dann zusammen mit dem Saft zum Hackfleisch geben. Die Chilischoten fein hacken und gemeinsam mit den Gewürzen ebenfalls dazugeben. Die Gewürze müsst ihr nach Gefühl hinzugeben – einfach probieren, wie es euch am besten schmeckt. Etwa 20 Minuten köcheln lassen.

2. In der Zwischenzeit die Paprika waschen, entkernen und würfeln. Die Kidneybohnen in ein Sieb geben, unter kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Dann zu dem Chili-Fleisch geben und noch einmal 10 Minuten köcheln lassen. Dann den Kakao und eine Prise Zucker hinzugeben. Alles noch einmal gut abschmecken! Heiß mit Schmand und geriebenem Gouda servieren.

Und während das Chili vor sich hin köchelt, könnt ihr schnell das Maisbrot vorbereiten, damit es pünktlich fertig ist und ihr es schön warm genießen könnt. So wird es gemacht:

Maisbrot

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Zutaten

  • 1 Ei
  • 250 ml Milch
  • 50 g geschmolzene Butter + etwas zum Einfetten der Form
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g feiner Maisgrieß
  • 150 g Mehl

Zubereitung

1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und eine nicht zu große Form mit Butter einfetten. Die Butter schmelzen lassen und abkühlen lassen. Mit der Milch und dem Ei verquirlen. In einer zweiten Schüssel die trockenen Zutaten vermischen. Die Flüssigkeit dazugeben und vermischen, bis sich alles gerade eben verbunden hat.

2. In die Form geben und ca. 25 Minuten backen lassen. Aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen – warm mit Butter bestreichen.

Hachja – mit so einer Schüssel Chili auf dem Sofa lässt sich der Winter doch aushalten, was meint ihr? Ich wünsche euch ein kuscheliges Wochenende und warme Gedanken.

Habt es wundervoll,

Alena

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Würzige Lauch-Quiche mit Erbsen und Emmentaler

Ein weiterer Monat ist um, es ist also wieder Zeit für unser all-monatliches Event: Saisonal schmeckts besser! Und mitgebracht habe ich euch eine herrliche Lauch-Quiche mit Erbsen und Emmentaler.

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Diesen Monat zur Auswahl standen die Gemüse Lauch und Rote Bete. Schwierig – denn ich mag beides gerne! Allerdings habe ich mit roter Bete noch nicht so viel herumprobiert, als dass ich euch da ein gutes Rezept präsentieren könnte. Außerdem mussten meine Rezept vor unserem Umzug praktisch sein, deswegen entschied ich mich für Lauch. Da ist die Bandbreite an Rezepten einfach größer 😉

Eins meiner liebsten Rezepte mit Lauch ist tatsächlich ein ganz simples, aber unglaublich gutes Nudelgericht von Herrn Wunderbrunnen. Aber ich wollte dieses Mal etwas ohne Nudeln kochen – beim letzten Eventbeitrag hatte ich euch ja ein Rezept für Wirsingpasta mitgebracht. Die Lauchnudeln gibt es also ein anderes Mal.

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Da eine unserer Event-Regeln ist, dass das Gemüse im Vordergrund stehen soll, fand ich eine Quiche sehr passend. Immerhin ist so eine Quicheform groß, da passt also viel Lauch rein. Und viel Lauch ist sowieso besser als wenig Lauch! Die Erbsen sind TK, denn eigentlich sind die auch gar nicht so saisonal. Zum Glück hat Emmentaler ganzjährig Saison 😉

Ich finde es generell super, saisonal zu kochen. Klar, bei Obst gibt es Sachen, die hier nun einmal einfach nicht wachsen, die man dann nicht wirklich saisonal kaufen kann. Citrusfrüchte beispielsweise. Aber bei Gemüsen ist es eigentlich gar nicht so schwierig – deshalb bin ich so ein großer Fan von unserer Saisonal kochen-Aktion. Die geballte Ladung Inspiration und Anreiz, etwas mehr auf saisonales Kochen zu achten…

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Quiche ist schnell vorbereitet und während sie im Ofen backt, hat man Zeit für etwas Schönes. Beispielsweise Tulpen kaufen und auf viele kleine Vasen verteilen. Liebt ihr das auch so im Frühling? Ich finde diese Zeit so schön, wenn die Tage wieder länger werden und es wieder überall Blumen gibt.

Wir sind vergangenes Wochenende umgezogen und als Begrüßung in der neuen Wohnung hatte meine Mama uns einen großen Bund Tulpen gekauft. Sie stehen immer noch, ich hatte allerdings noch keine Zeit, ein Foto zu machen. Wie das so ist, wenn man im Kartons-auspacken-Wahn ist 😉

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Nun müsst ihr euch an den Tulpen erfreuen, die ich vor ein paar Wochen fotografiert habe, noch in der alten Wohnung. Trotzdem schön, oder? Und falls ihr auch bald umzieht und ein einfaches, gut transportables Essen braucht – oder einen Lunch für den nächsten Tag im Büro oder einfach ein leckeres Abendessen, dann ist diese Quiche perfekt für euch!

Lauch-Quiche mit Erbsen und Emmentaler

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g kalte Butter
  • Salz
  • 1 Eigelb

Für die Füllung:

  • 2 Stangen Lauch
  • 150 g Erbsen
  • 100-150 g Kochschinken
  • 4 Eier
  • 200 g saure Sahne
  • 80 g Emmentaler
  • 3 EL Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Das Mehl, die Butter, Eigelb und etwas Salz zügig zu einem glatten Teig verkneten und kalt stellen. Den Lauch putzen, halbieren und vierteln und in Stücke schneiden. Schinken in Würfel schneiden. Den Käse reiben.

2. Nun den Teig blindbacken – wie das geht, habe ich euch in diesem Rezept aufgeschrieben, es geht ganz einfach! In der Zwischenzeit den Lauch in etwas Öl für 2-3 Minuten anschwitzen. Die Erbsen für die letzte halbe Minute dazugeben. Für die Füllung die Eier mit der Sahne, der Petersilie und dem Käse vermengen, salzen und pfeffern. Eventuell noch einen Schluck Milch dazugeben.

3. Wenn der Teig fertig ist, den Ofen auf Temperatur lassen. Den Lauch, die Erbsen und den Schinken auf dem Teig verteilen, anschließend das Eiergemisch darüber gießen und die Form einige Male auf die Arbeitsfläche klopfen, damit sich alles gut verteilt. Im Ofen ca. 35-40 Minuten backen, bis die Füllung gestockt ist und der Käse goldbraun ist.

Lauch-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und wenn euch das nicht genug Lauch ist – dann habe ich euch hier alle anderen Rezepte aufgelistet, da wurde dann auch rote Bete verarbeitet 😉 Viel Spaß beim Schmökern!

Habt es wundervoll,

Alena

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die beste Donauwelle der Welt

Heute habe ich einen ganz besonderen Kuchen für euch. Donauwelle ist nämlich Herr Wunderbrunnens Lieblingskuchen! Zeit also, dieser Leckerei einen Blogpost zu widmen 😉

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Man muss vielleicht noch dazu sagen, dass Herr Wunderbrunnen eigentlich gar kein großer Kuchen-Fan ist. Also wenn es zu Feiern welchen gibt, dann isst er auch mal ein Stück mit und er schließt Kuchen nicht kategorisch aus. Aber ich weiß, dass wenn er die Wahl hätte – er würde lieber keinen essen.

Als Foodbloggerin backe ich natürlich auch gerne. Das ist manchmal ein bisschen unpraktisch, denn ich kann meine selbstgebackenen Kuchen schließlich nicht allein aufessen. Also friere ich mir ein oder zwei Stücke ein, den Rest bekommen Herr Wunderbrunnens Kollegen. Sie freuen sich immer und ich mich auch – ich kann so nämlich backen und nichts kommt weg.

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

(Beim Kochen stellt sich diese Frage gar nicht, denn wir kochen immer gemeinsam und essen auch gemeinsam. Wenn etwas übrig bleibt, nimmt Herr Wunderbrunnen es mit zur Arbeit.)

Es gibt allerdings ein paar Ausnahmen, wenn es um Kuchen gibt. Einmal entdeckte ich bei Facebook diesen Kuchen vom Knusperstübchen, likte das Bild und bekam prompt eine Nachricht von Herrn Wunderbrunnen: „Machst du uns den mal?“ Machte ich. Und erntete Begeisterung! Kann ich also guten Gewissens weiterempfehlen 😉

Eine weitere Ausnahme ist die Donauwelle. Herr Wunderbrunnen liebt Donauwelle! Als wir frisch zusammen waren und ich Geburtstag hatte, backte Herr Wunderbrunnen mir sogar eine. Es war eine Backmischung, aber es war das erste Mal, dass er jemals einen Kuchen gebacken hatte. Kein Kuchen hätte für mich besser schmecken können!

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Traditionell gibt es in meiner Familie Donauwelle allerdings nur nach einem Rezept – nämlich dem der besten Freundin meiner Mama. Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich dieses Rezept hier veröffentlichen darf, denn es ist einfach genial gut. Keine andere Donauwelle hat bisher so lecker geschmeckt wie diese.

Gut, es mag vielleicht liegt daran liegen, dass in diesem Rezept sehr viel Butter steckt. Seeehr viel Butter. Aber (und das sage ich nicht nur als bekennender Butter-Fan) diese Menge an Butter ist absolut notwendig! Wer die Donauwelle mit ihrer herrlichen Pudding-Buttercreme auch nur einmal gekostet hat, der wird wissen, was ich meine.

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Fotos für die Donauwelle sind übrigens schon im letzten Jahr entstanden. Herr Wunderbrunnen hat nämlich kurz vor Weihnachten Geburtstag und letztes Jahr bot sich der perfekte Anlass, eine Donauwelle zu backen! Ich konnte das gute Stück ablichten, wir hatten den besten Geburtstagskuchen der Welt und auch Herr Wunderbrunnens Familie hat sich einen Tag später noch darüber gefreut. So waren alle glücklich 😉

Damit ihr nun auch in die absolute Butter-Glückseligkeit eintauchen könnt, verrate ich euch nun das Rezept – wenn ihr es nachbackt, freue ich mich auf euer Feedback!

Donauwelle

(reicht für ein Backblech)

Donauwelle - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

Für den Teig:

  • 250 g Butter (zimmerwarm)
  • 250 g Zucker
  • 6 Eier
  • 350 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 EL Kakao
  • 2 Gläser Kirschen

Für die Butter-Creme:

  • 500 ml Milch
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 EL Zitronensaft
  • 250 g Butter (zimmerwarm)
  • 100 g Zucker

+ 2 Päckchen dunkle Kuvertüre

Donauwelle - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Donauwelle - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen (ich nehme immer Ober-/Unterhitze). Die Butter schaumig schlagen. Eier und Zucker hinzugeben und eine Weile verschlagen. Das Mehl und das Backpulver vermengen und zu dem Eier-Butter-Gemisch geben. Nicht zu lange rühren – nur, bis sich alles gerade verbunden hat. Nun die Hälfte auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und gleichmäßig verteilen. Den Kakao unter den restlichen Teig mengen und anschließend auf dem hellen Teig verteilen. Die Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen. Anschließend 30 Minuten backen lassen. Abkühlen lassen.

2. Für die Creme den Pudding nach Packungsanweisung kochen. Abkühlen lassen, bis er etwa handwarm ist. Die Butter schaumig schlagen, den Zitronensaft zugeben und gut verrühren. Nun den Pudding hinzugeben und verrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Die Creme nun auf dem kalten Kuchen verstreichen und kalt stellen.

3. Wenn die Buttercreme fest geworden ist, die Kuvertüre schmelzen und auf dem Kuchen verteilen. Ebenfalls abkühlen lassen. Trick 17: Bevor die Kuvertüre ganz ausgehärtet ist, könnt ihr sie schon leicht einritzen. Dann geht das Schneiden später besser und ihr macht den Kuchen nicht kaputt 😉

Donauwelle - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

War doch gar nicht so schwierig, oder? 😉 Ich wünsche euch guten Appetit!

Habt es wundervoll,

eure Alena

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Weihnachtliches Dessert: Apple Crumble mit Vanillesoße

Huiii, bald ist Heiligabend – habt ihr schon euer Festtagsmenü geplant? Falls ihr noch ein Dessert braucht: Wie wäre es mit einem Apple Crumble, frisch aus dem Ofen, mit einer selbstgemachten Vanillesoße?

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein festliches Menü habe ich euch übrigens auch im letzten Jahr hier auf dem Blog gezeigt. Als Vorspeise gab es damals einen Chicorée-Orangensalat mit Walnüssen. Zum Hauptgang servierte ich eine Ente à l’orange, den besten Rotkohl ever mit der besten Soße ever – und Knödeln mit Brotfüllung. Die Rezepte findet ihr hier: Festessen für Weihnachten

Als Dessert gab es die weltbeste Mousse au chocolat, die man aber auch gut das ganze Jahr über essen kann 😉 Außerdem passt sie zu fast jedem Menü und ist ganz einfach gemacht.

Zu unserem tollen Lachs-Dinner im November gab es natürlich auch ein Dessert: Apple Crumble mit selbstgemachter Vanillesoße. Das fand ich so toll, dass ich es spontan für weihnachtstauglich befand. Als logische Konsequenz musste ich es ablichten und mir die Zubereitung ganz genau aufschreiben, denn das Rezept stammt eigentlich von meiner Mama. Nur nicht mit fremden Federn schmücken!

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Schnee-Fotos sind übrigens gar nicht aktuell – wir verbrachten Anfang Dezember ein Wochenende bei Herrn Wunderbrunnens Mama. Eines Morgens wachten wir doch tatsächlich zu einem Winter Wonderland auf! Schnell ein paar Fotos gemacht, bevor alles wieder schmilzt. Ein paar Impressionen wird es auch in den nächsten Blogposts zu sehen geben.

Zurück zum Crumble. Ich bin übrigens ein großer Fan von Crumbles (siehe mein Zwetschgen-Crumble). Sie sind gut vorzubereiten und durch die fruchtige Komponente sind sie nicht ganz sooo schwer (wie vielleicht Tiramisu). Das Highlight am heutigen Rezept ist aber für mich persönlich ein anderes: Vanillesoße.

Schon als kleines Kind mochte ich an Pudding- oder Götterspeisen-Desserts die beiliegende Vanillesoße am liebsten. Da es sich anscheinend nicht gehörte, Vanillesoße pur zu essen, lag bei mir die Relation zwischen Dessert und Vanillesoße häufig bei 30-70. Was soll man machen?

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ein weiteres guilty pleasure aus der Richtung stammt von Papa Wunderbrunnen, der in jüngeren Jahren gerne Streuselteig aß. Und zwar ungebackenen 😀 Ich kann es absolut nachvollziehen!

Nun könnte man also sowohl mich als auch Papa Wunderbrunnen mit jeweils einer Komponente des Apple Crumble glücklich machen. Ich nehme die Soße, er die Streusel. Aber damit würde man tatsächlich die herrlich saftigen, leicht säuerlichen Äpfel verpassen, die sich gemütlich unter der Crumble-Decke eingekuschelt haben. In ihrer Saftigkeit passen sie ganz hervorragend zu der knusprigen Streuselschicht – und die Vanillesoße als Topping macht den Genuss perfekt.

Oder sollte ich lieber verraten, dass die gehackten Mandeln und etwas Marzipan in der Streuselmasse den Genuss perfekt machen? Macht den Apple Crumble schnell nach, dann könnt ihr selber entscheiden, was euch am besten schmeckt 😉

Apple Crumble mit Vanillesoße

(für 4 Weckgläser à 210 ml)

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Zutaten

für die Streusel:

  • 4-5 Äpfel (am besten Boskop – wenn etwas übrig bleibt, könnt ihr das Apfelmus auch zu Waffeln essen oder mit einem Klacks Joghurt ;))
  • etwas Zitronensaft und Abrieb
  • Vanillezucker
  • Prise Zimt
  • 50 g Butter
  • 80 g Mehl
  • 30 g Zucker
  • 2 EL Marzipanrohmasse
  • 1 EL gehackte Mandeln

für die Soße:

  • 3 Eigelb
  • 1,5 EL Speisestärke
  • 250 ml Milch
  • 200 ml Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 1,5 EL Zucker

Zubereitung

1. Die Äpfel schälen und in Stücke schneiden. Mit Zitronensaft und Zitronenabrieb, Vanillezucker (abschmecken!), Zimt und nach Belieben einem Schuss Weißwein köcheln lassen, bis die Äpfel mürbe sind. In ofenfeste Förmchen (oder auch Weckgläser) füllen. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Streuselzutaten in eine Schüssel geben und zu einem krümeligen Streuselteig verarbeiten. Über die Äpfel verteilen und im Ofen 12-14 Minuten backen bzw. bis die Streusel goldbraun sind.

2. Für die Soße die 3 Eigelbe mit der Speisestärke und einem Schluck Sahne glattrühren. Die Milch mit der Sahne, dem Zucker, dem Mark der Vanilleschote sowie der ausgekratzten Schote in einen Topf geben und aufkochen. Dann vom Herd ziehen und mit einem Schneebesen verrühren. Die Vanilleschote herausnehmen und das Eigemisch mit dem Schneebesen unterrühren. Auf heiße, aber ausgeschaltete Herdplatte stellen und rühren, bis es eindickt. Abschmecken (eventuell Zucker hinzufügen) – fertig!

Ich wünsche euch nun ein wundervolles Weihnachtsfest, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ich freue mich, euch dann alle wieder hier begrüßen zu dürfen <3

Und psst… zwischendurch auch mal entspannen nicht vergessen 😉

Apple Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Habt es wundervoll und genießt die Zeit!

Eure Alena