Blaubeerkuchen nach Ottolengh - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Saftiger Blaubeerkuchen nach Ottolenghi

Die Beerensaison ist in vollem Gange und deswegen bringe ich euch heute ein Rezept für unglaublich saftigen Blaubeerkuchen mit! Dieser Kuchen ist ruckzuck zusammengerührt und schmeckt herrlich frisch – Zitronenabrieb sei Dank. Das Rezept habe ich mal wieder von Ottolenghi abgewandelt. Ihr finde das in seinem Kochbuch “Simple”, das ich euch hier schonmal empfohlen hatte.

Blaubeerkuchen und Hornveilchen-Liebe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Fotos sind nicht ganz up-to-date, muss ich gestehen. Ich hatte den Blaubeerkuchen im Mai gebacken, als wir aus dem Ägypten-Urlaub zurück waren. Meine Eltern kamen zu Besuch und wir kochten uns einmal quer durch die Landesküche – Falafel inklusive. Einige Gerichte kochte ich in Anlehnung an Ottolenghi. Er ist zwar nicht ägyptisch, aber das Feeling der Küche hat man trotzdem 🙂

Auch der Kuchen ist nicht typisch ägyptisch, sprach mich aber direkt an: Blaubeeren und gemahlene Mandeln im Teig, kombiniert mit Zitronenabrieb und Guss. Wie gut, dass ich noch Blaubeeren eingefroren hatte!

Blaubeerkuchen und Frühlingsblumen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hornveilchen auf dem Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich habe natürlich wie üblich die Zuckermenge angepasst, sogar erheblich. Das Original verlangt nach 190 Gramm – genommen habe ich 90 und es reicht absolut aus. Der Guss trägt auch noch zur Süße bei.

Geht euch das auch immer so mit den Zuckermengen in Kuchenrezepten? Ich finde, da darf man ruhig mal ein bisschen abwandeln. Eigentlich heißt es ja, dass man beim Backen so furchtbar genau sein muss, aber das ist Quatsch, wie ich finde. Man kann durchaus gewisse Mengen anpassen.

Blaubeerkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nun ist bereits August und die Hornveilchen von den Fotos blühen gar nicht mehr, aber das macht nichts. Ich finde, sie machen trotzdem Freude und eigentlich hatten die Blaubeeren zum Zeitpunkt der Entstehung auch gar keine Saison. Ergänzt sich also alles!

Der Kuchen lässt sich übrigens gut vorbereiten, hält sich dank des saftigen Teiges auch ein paar Tage frisch. Bei uns allerdings nicht, denn wir hatten ihn meistens noch am selben Tag verputzt 😉

Wie ihr den Blaubeerkuchen nachbacken könnt, verrate ich euch jetzt:

Blaubeerkuchen nach Ottolenghi

Blaubeerkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 150 g weiche Butter
  • Prise Salz
  • 90 g Zucker
  • 2 EL Abrieb einer Bio-Zitrone
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 Eier
  • 100 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 200 g Blaubeeren (ich nehme gerne TK, wenn es keine frischen gibt)
  • Puderzucker
  • gehobelte Mandeln zur Dekoration

Zubereitung

1. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Eine Backform (ich habe eine Kastenform genommen) mit Backpapier auskleiden oder fetten. Die Butter mit dem Salz, Zucker, Zitronenabrieb, 1 EL Saft und der Vanille schaumig schlagen. Nacheinander die Eier zugeben – die Mischung flockt erst etwas aus, das ist aber normal.

2. Das Mehl und die Mandeln mit dem Backpulver vermengen und dann nach und nach in den Teig geben, und nur kurz verrühren. Ganz zum Schluss 150 g der Blaubeeren unterziehen. Die Masse in die Kuchenform geben.

3. Nun wird der Teig zuerst 15 Minuten gebacken, dann streut ihr die übrigen Blaubeeren über den Kuchen. Nochmal 15 Minuten backen lassen. Dann deckt ihr den Kuchen mit etwas Alufolie ab und lasst ihn noch etwa 20-30 Minuten weiterbacken. Der Kuchen ist fertig, wenn ihr einen Zahnstocher in die Mitte piekst, und kein Teig kleben bleibt. Bei mir dauert es durchaus auch mal eher 30 Minuten, das ist aber von Ofen zu Ofen unterschiedlich 😉

4. Ich lasse den Teig immer in der Kastenform, dann lässt er sich besser transportieren. Wenn ihr ihn zuhause serviert, nehmt ihr ihn vorher aus der Form. Aus dem restlichen Zitronensaft und etwas Puderzucker rührt ihr einen Guss, den ihr vorsichtig auf dem Blaubeerkuchen verteilt. Anschließend könnt ihr ihn noch mit gehobelten Mandelplättchen bestreuen – ich röste die meistens noch kurz in einer Pfanne ohne Fett an, bis sie goldbraun sind. Lecker!

Blaubeerkuchen und Hornveilchen-Liebe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Guten Appetit!

Habt es wundervoll,

Alena

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.