Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Knusprige Reis-Hühnchen-Pfanne

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht – aber ich bin bereit für Frühling! Deswegen gibts heute neben einer bunten Reis-Hühnchen-Pfanne auch ein paar frühlingshafte Deko-Impressionen aus dem Hause Wunderbrunnen.

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Vor ziemlich genau vier Wochen sind wir umgezogen. Das ist nicht lange her, aber wir haben viel Zeit investiert und so kann ich sagen, dass die Wohnung jetzt schon ganz vorzeigbar ist. Natürlich gibt es noch die eine oder andere Chaos-Ecke und Bilder hängen auch noch keine. 

Dafür sind Vorhänge und Lampen angebracht und ein paar fröhliche Blumen und Osterboten habe ich auch schon verteilt. Der „Feinschliff“, unter den für mich dekorieren und Bilder aufhängen fällt, macht aber auch immer Spaß! 

Die ersten Wochen, die wir frisch eingezogen hier im Norden verbrachten, waren vom Wetter her ein absoluter Traum. Es war knackig kalt, die Sonne strahlte vom blauen Himmel. Was will man mehr? Tja, so langsam – Frühling! Oder wie geht es euch? Ich habe kein Problem mit Kälte. Vor allem, wenn dabei die Sonne scheint. Lieber Minusgrade und Sonne als 12 Grad und Regen. 

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber so langsam wäre Frühling schön. Mildere Tage, die Wintersachen in den Sommerschlaf schicken – ja, das wäre was! Aber man kann es sich nicht aussuchen, also lieber das Beste draus machen.

Unser Rezept für die Reis-Hühnchen-Pfanne passt vielleicht ganz gut in diese Übergangszeit. Sie ist herzhaft und würzig, gleichzeitig bunt und mit viel Gemüse. Ihr müsst etwas Zeit zum Schnippeln einplanen, ansonsten geht sie recht schnell. 

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich kann euch für dieses Rezept keine Portionsangabe machen, denn es ist einfach IMMER viel. Zu zweit essen wir das zwei Tage, neulich haben wir es aber auch zu viert gegessen und hatten immer noch eine Portion übrig. Es bauscht sich einfach auf 😉 Ist aber gut, denn es schmeckt auch aufgewärmt  ausgezeichnet!

Das Hühnchen müsst ihr übrigens nicht so frittieren, wie ich es geschrieben habe. Man kann es auch ganz normal braten – aber mit dem Sesam-Stärke-Teig wird es extra knusprig und bei dem Wetter kann man etwas Knuspern gut gebrauchen. Variiert also ruhig so, wie ihr es mögt. Und hier ist das Rezept:

Reis-Hühnchen-Pfanne

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Reis-Hühnchen-Pfanne - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 125g Reis
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 4 kleine Möhren
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 250-300g Erbsen
  • 3 Eier
  • 1 Hähnchenbrust
  • 75g Sesam
  • 2 EL Wasser
  • 75g Stärke
  • 2 EL Zucker
  • 1,5 EL dunkle Sojasoße
  • 1,5 EL helle Sojasoße
  • 1/2 EL Fischsoße
  • 1 TL Sambal Olek

Zubereitung

1. Den Reis gar kochen und beiseite stellen. Sesam in eine Pfanne ohne Fett geben und unter stetigem Rühren goldbraun rösten. Abkühlen lassen. Die Möhren und Zwiebel schälen. Zwiebel würfeln, die Möhren vierteln und in Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Auch die Hähnchenbrust putzen und ebenfalls in Stücke schneiden. Zwei der Eier verquirlen und beiseite stellen.

2. Das Hühnchen mit der Stärke, Salz und dem Sesam in eine Schüssel geben und verrühren. Nun etwa 2 EL Wasser hinzugeben – bzw. so viel Wasser, bis der Teig die Konsistenz eines Pfannkuchenteigs hat. Lieber erstmal weniger Wasser hinzugeben und ausprobieren. Nun in einer Pfanne ausreichend Öl erhitzen, die Hühnchen-Teig-Menge hineingeben und dabei die Stücke vorsichtig auseinanderzupfen. Das Hühnchen bei hoher Hitze knusprig braten (dauert etwa 8-10 Minuten). Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

3. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Zwiebeln darin 2 Minuten anschwitzen. 2 EL Zucker dazugeben und auflösen lassen. Dann den Reis dazugeben, verrühren und bei etwa 2 Minuten bei hoher Hitze braten. Die Möhren und die Frühlingszwiebeln hinzugeben und verrühren. Nun einen TL Sambal Olek hinzugeben, dann die Sojasoßen und die Fischsoße. Unter Rühren etwa 3 Minuten braten lassen. Die Erbsen hinzugeben und verrühren. In der Zwischenzeit die verquirlten Eier in einer gesonderten Pfanne als Rührei braten. Wenn es fertig ist, das Hühnchen und das Ei zum Rest geben und gut verrühren. Fertig!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und dass bald der Frühling kommt!

Habt es wundervoll,

Alena

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Chili con Carne mit Maisbrot

Brr, das nenne ich mal Winter, was wir die letzten Tage erlebt haben! Passend dazu möchte ich euch heute mein wärmendes Rezept für Chili con Carne mit Maisbrot verraten 😉

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Denn bei Minusgraden, wie wir sie derzeit haben, ist ein Teller heißes Essen genau richtig. Ich finde, man hat bei solchen Temperaturen automatisch mehr Hunger auf etwas heißes. Salat würde ich im Winter höchstens als Mittagssnack essen, aber zur Hauptmahlzeit muss es warm sein. Und so ein dampfender Eintopf… mmmh. Das ist zu gut!

Mein heutiges Rezept für Chili ist eigentlich nur die Beilage für den heimlichen Star des Gerichts: Das Maisbrot! Ich kannte Maisbrot selber nicht, bis ich ein Jahr in den USA verbrachte und während meiner Zeit dort auch einiges an kulinarischen Neuentdeckungen machte. Einige davon waren großartig (Thanksgiving Dinners, Nacho Salad, Peppermint Mocha), einige eher weniger (Root Beer, Kuchen mit Frosting aus dem Supermarkt).

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber zu den wunderbaren Entdeckungen gehörte auch das sogenannte Corn Bread (auf deutsch Maisbrot). Tatsächlich erinnere ich mich nur daran, es zu Chili con Carne gegessen zu haben, aber ich bin sicher, dass es auch zu anderen Gelegenheiten gegessen wird.

Maisbrot ist eigentlich gar kein richtiges Brot im klassischen Sinne, denn dafür ist es recht süß. Es besteht aus Maisgrieß (im englischen cornmeal) und Weizenmehl, etwas Milch, geschmolzener Butter und einem Ei. Und etwas Zucker, denn die leichte Süße des Gebäcks passt absolut hervorragend zu einem herzhaft-würzigen Gericht wie Chili con Carne.

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Chili lässt sich übrigens gut vorbereiten und auch am nächsten Tag noch essen. Im Prinzip ist es wie mit den meisten Eintöpfen – schmeckt einen Tag später, gut durchgezogen nochmal so gut. Nur das Maisbrot, das muss frisch sein oder zumindest sollte es am zweiten Tag nochmal aufgetoastet werden. Denn warm ist es einfach ein Hochgenuss, die Butter schmilzt darauf und der saftige, goldene Teig schmilzt förmlich im Mund.

Ich gestehe, dass ich manchmal noch ein Stück esse, wenn ich eigentlich schon satt bin und kein Chili mehr mag. Aber wer kann zu warmem Gebäck schon nein sagen? Übrigens gibt es auch für das Chili noch zwei wichtige Zutaten, Toppings eher, die ich in den USA kennengelernt habe. Da wäre einmal geriebener Käse – ob Gouda oder Cheddar ist egal, ich bevorzuge allerdings Gouda. Und dann gehört auch unbedingt noch ein Klacks Schmand auf die Portion Chili oben drauf!

Nachdem ich euch diese wichtigen Tipps gegeben habe, kommt nun das Rezept:

Chili con Carne

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 500 g Rinderhack
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • eine große Dose Tomaten mit Saft (die ganzen, geschälten)
  • 2 Paprika – einmal rot und einmal gelb
  • 1-2 Chilischoten (oder nach Geschmack)
  • Salz und Pfeffer
  • Paprikapulver süß und scharf
  • Kreuzkümmelpulver, Korianderpulver
  • Oregano
  • 3 EL Back-Kakao
  • Prise Zucker
  • eine kleine Dose Kidneybohnen

Zubereitung

1. Die Zwiebel würfeln und gemeinsam mit dem Hackfleisch in Öl anbraten, bis es schön Farbe bekommen hat. Die Knoblauchzehe fein hacken und ebenfalls dazugeben. Die Tomaten aus der Dose nehmen (den Saft behalten!) und in Stücke schneiden. Dann zusammen mit dem Saft zum Hackfleisch geben. Die Chilischoten fein hacken und gemeinsam mit den Gewürzen ebenfalls dazugeben. Die Gewürze müsst ihr nach Gefühl hinzugeben – einfach probieren, wie es euch am besten schmeckt. Etwa 20 Minuten köcheln lassen.

2. In der Zwischenzeit die Paprika waschen, entkernen und würfeln. Die Kidneybohnen in ein Sieb geben, unter kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Dann zu dem Chili-Fleisch geben und noch einmal 10 Minuten köcheln lassen. Dann den Kakao und eine Prise Zucker hinzugeben. Alles noch einmal gut abschmecken! Heiß mit Schmand und geriebenem Gouda servieren.

Und während das Chili vor sich hin köchelt, könnt ihr schnell das Maisbrot vorbereiten, damit es pünktlich fertig ist und ihr es schön warm genießen könnt. So wird es gemacht:

Maisbrot

Chili con Carne mit Maisbrot - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 Ei
  • 250 ml Milch
  • 50 g geschmolzene Butter + etwas zum Einfetten der Form
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g feiner Maisgrieß
  • 150 g Mehl

Zubereitung

1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und eine nicht zu große Form mit Butter einfetten. Die Butter schmelzen lassen und abkühlen lassen. Mit der Milch und dem Ei verquirlen. In einer zweiten Schüssel die trockenen Zutaten vermischen. Die Flüssigkeit dazugeben und vermischen, bis sich alles gerade eben verbunden hat.

2. In die Form geben und ca. 25 Minuten backen lassen. Aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen – warm mit Butter bestreichen.

Hachja – mit so einer Schüssel Chili auf dem Sofa lässt sich der Winter doch aushalten, was meint ihr? Ich wünsche euch ein kuscheliges Wochenende und warme Gedanken.

Habt es wundervoll,

Alena

Köfte-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Köfte-Burger mit Feta und karamellisierten roten Zwiebeln

Neulich fiel mir auf, dass ich noch kein einziges Burger-Rezept verbloggt habe. Dabei liebe ich Burger und vor allem Köfte-Burger!

Köfte-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Köfte-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schmeckt übrigens noch besser nach einem Spaziergang im herbstlichen Wald. Liebt ihr das verfärbte Laub auch so sehr wie ich? Die vielen Pilze? Ich kann mich am Herbstwald nicht sattsehen. Deshalb habe ich euch heute ein paar herbstliche Impressionen zwischen die Burgerfotos gemogelt 😉

Ehrlich gesagt liebe ich die meisten Burger, die wir im Hause Wunderbrunnen so herstellen. Meistens sind sie recht simpel. Selbstgemachtes Bun (=Brötchen), selbstgemachte Soße, frisches Hack fürs Patty. Dann natürlich noch die heilige Dreifaltigkeit für den Burger aus Gurke, Tomate und Salat – und Käse.

Ohja, Käse ist wichtig – der Hauptgrund, weshalb ich niemals vegan leben könnte. (Knapp gefolgt von Eiern und BUTTER.) Käse auf Burger ist wirklich eine enorm wichtige Zutat. Wir haben es sogar schon geschafft, quadruple Cheeseburger herzustellen – ja, ihr habt richtig gelesen. Vier Sorten Käse auf einem Burger. Den gibts heute allerdings nicht 😉

Köfte-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Köfte-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Heute erzähle ich euch nämlich, wie man Köfte-Burger macht. Köfte kennt vielleicht auch nicht jedermann, deshalb kurz zur Erklärung: Köfte sind orientalische Frikadellen, die es in verschiedenen Formen und Zubereitungsarten gibt. Wichtig ist unter anderem die Würzung mit Kreuzkümmel und anderen orientalischen Gewürzen. Das macht auch unseren Köfte-Burger-Patty aus! (Vermutlich hat er nämlich sonst mit den ursprünglichen Köfte nicht so viel gemeinsam, hihi.)

Um bei dem etwas südländischeren Thema zu bleiben, gibt es statt dem üblichen Cheeseburger-Käse Feta. Den haben wir auch gleich mit ins Patty gesteckt – umwerfend gut! Außerdem besteht die Burger-Soße aus Tahini und Joghurt. Natürlich gibt es auch die obligatorische Gurke und Tomate. Das gewisse Etwas kommt dann aber tatsächlich durch die karamellisierten roten Zwiebeln.

Köfte-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Köfte-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die herzhaften Patties mit den warmen Gewürzen, der salzige Feta und die süßlichen Zwiebeln – das ist die perfekte Kombination aus Geschmacksrichtungen! Dann noch ein herrlich lockeres Bun dazu, fertig ist der schmackofatz Burger. So soll das sein!

Apropos Bun: Das Rezept dafür stammt gar nicht von mir… sondern von Steph vom wunderbaren Blog Kleiner Kuriositätenladen. Die Burger Buns sind der Knaller, deshalb verlinke ich einfach mal dorthin: Burger Buns nach Kleiner Kuriositätenladen

Und damit ihr den Rest der Geschmacksexplosion ganz einfach nachkochen könnt, gibt es nun mein Rezept für euch:

Köfte-Burger

(für 2 Burger)

Köfte-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 150-180 g Rinderhack pro Patty (je nach Hunger, Geschmack und gewünschter Dicke)
  • 1 zerdrückte Knoblauchzehe
  • ca. 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL gemahlene Koriandersamen
  • Meersalz (nicht ganz 1 TL)
  • zwei gute Prisen frisch gemahlener Pfeffer
  • Prise Kardamom
  • 1/4 TL Piment
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 2 EL glatte, gehackte Petersilie
  • Feta nach Belieben
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 EL Zucker
  • 150 g Joghurt
  • 100 g Tahini
  • 1 1/2 EL frisch gepressten Zitronensaft
  • 1 1/2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Burger Buns 😉

Zubereitung

1. Etwa 50 g des Fetas zerbröseln. Die Gewürze zum Hack geben und vermengen. Die Menge halbieren und Patties formen.  Feta am besten in die Mitte der Patties geben. Den Joghurt mit Tahini, Zitronensaft und Olivenöl verrühren. Tomate und Gurke waschen, in Scheiben schneiden. Die roten Zwiebeln schälen, halbieren und in Ringe schneiden. In einer Pfanne in etwas Fett andünsten, Zucker hinzugeben und unter ständigem Rühren auf nicht zu hoher Hitze karamellisieren lassen. Beiseite stellen.

2. Die Patties entweder grillen oder in der Pfanne braten (etwa 2-4 Minuten von jeder Seite – je nachdem wie durch ihr sie mögt ;)). Die Buns aufschneiden und beide Hälften mit der Tahini-Soße bestreichen. Vom Feta so viele Scheiben abschneiden, dass sie auf die Patties passen. Wenn die Oberseite vom Patty gar ist, die Feta-Scheiben drauflegen, damit sie schmelzen.

3. Wenn die Patties fertig sind, auf die Burger legen. Die roten Zwiebeln darauf verteilen, am Ende die Tomate und Gurke drauflegen. Zusammenklappen und versuchen, beim Abbeißen nicht die größte Sauerei aller Zeiten zu machen 😉

Köfte-Burger - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Viel Spaß und guten Hunger!

Habt es wundervoll,

Alena

Schmorgurken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schmorgurken + Herbstanfang auf dem Balkon

Meine sehr verehrten Damen und Herren, das heutige Rezept fällt leider in die Kategorie “nicht besonders fotogen”. Die Schmorgurken gehören zwar zu meinen Lieblingsgerichten, leider sind diese alle eher schwierig abzulichten. (Ich sage nur Königsberger Klopse, Spinat mit Kartoffelpüree und Ei, usw.)

Schmorgurken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Trotzdem bekommt ihr heute das Rezept, denn Schmorgurken sind einfach zu lecker! Da kann man dann auch mal über die Ästhetik hinwegsehen 😉 Aber seit meinem Beitrag für Linsensuppe bin ich da auch schon ein bisschen erprobt. Die Hauptsache ist ja immer, dass die Sachen schmecken.

Übrigens finde ich die Gurken im ungekochten Zustand tatsächlich auch wirklich schön. So herrliches Grün! Fast schon frühlingshaft! Aber nein, Schmorgurken gibt es nicht im Frühling, sondern tatsächlich erst jetzt bzw. im Spätsommer.

Schmorgurken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

Schmorgurken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und was ich vielleicht hinzufügen sollte: Es gibt sie nicht überall in Deutschland. Hier in Hessen beispielsweise suche ich sie seit Jahren vergeblich. Ich bin also zu der Erkenntnis gekommen, dass es diese Gurken scheinbar nicht überall gibt. Deshalb an dieser Stelle zwei Bitten:
1. Sollte es in eurem Supermarkt Schmorgurken geben, kauft sie!
2. Sollte jemand sie in einem hessischen Supermarkt entdecken – sagt mir Bescheid!

Achso und solltet ihr auch keine finden – man kann das Essen trotzdem kochen. Einfach Schmorgurken durch Zucchini ersetzen 😉

Schmorgurken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schmorgurken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Soweit zur Vorrede. Vielleicht noch etwas zu dem ominösen Gemüse: Schmorgurken sind mit der herkömmlichen Salatgurke verwandt, sehen ihr allerdings nicht besonders ähnlich. Sie sind hellgrün und eher klein und dick. Macht aber nichts, denn sie schmecken sehr viel intensiver! Allerdings sind sie nicht zum rohen Verzehr geeignet. Sie sind zwar nicht giftig, schmecken aber einfach nicht. Dafür eignen sie sich wunderbar zum Kochen oder Schmoren – deshalb der Name 😉

Die hübsche Schale ist sehr fest und muss vor dem Verzehr entfernt werden, ebenso wie das Kerngehäuse. Die Kerne sind sehr groß, deshalb auch mein Tipp: Kauft lieber eine Gurke mehr, dann nach dem Entkernen bleibt nicht sehr viel Gurke übrig wie man anfangs denken würde.

Eigentlich ist dieses Gericht das wahre End-of-Summer-Essen, denn es gibt die Gurken nicht mehr unendlich lange und ich gebe zu, ich habe auch schon die ersten Kürbisse eingekauft. Auf dem Balkon ist auch schon ein bisschen der Herbst (Winter?!) eingezogen – und zwar in Form von Heide, und Stacheldraht. Meine fette Henne blüht mittlerweile auch, hurra!

Schmorgurken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schmorgurken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schmorgurken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Blumen, die ich im Sommer gepflanzt habe, betrachte ich noch mit leichtem Argwohn. Einige haben sich im Sommer sehr zurückhaltend gezeigt, begannen aber mit sinkenden Temperaturen und weniger Sonne völlig abzugehen. Ich warte einfach mal ab, wie lange sie noch mitspielen und dann gibt es sicher noch die eine oder andere Heide – es ist meine absolute Lieblingspflanze für diese Jahreszeit!

Auch drinnen habe ich schon in der einen oder anderen Ecke auf Herbst gemacht, davon bekommt ihr dann in einem gesonderten Beitrag ein paar Eindrücke. Ich liebe diese Jahreszeit, trotz Schietwetter – der Herbst ist einfach so schön! Bunt und gemütlich, mit dem herrlichsten Licht. Lasst ihn uns genießen! 🙂

Hier nun aber erst einmal das Rezept für die Schmorgurken:

Schmorgurken mit Tomaten und Hack

(für 2 Personen)

Schmorgurken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 2 mittelgroße Schmorgurken
  • 1 Zwiebel
  • Kartoffeln nach Belieben
  • 300 g Rinderhack
  • 200-250 g Cherry-Tomaten (aka eine Packung)
  • 1 Becher Schmand oder saure Sahne
  • Öl zum Anbraten
  • gerebelten oder gehackten Thymian und Oregano
  • etwas Paprikapulver
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

1. Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und mit Salzwasser aufsetzen. Die Schmorgurken schälen, die Enden abschneiden und halbieren. Mit einem Esslöffel das Kerngehäuse herauskratzen. Alle Hälften längs ein- oder zweimal durchschneiden und dann in Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Cherry-Tomaten waschen und halbieren oder vierteln, je nach Größe und Geschmack (sie sind schnell gar).

2. Während die Kartoffeln kochen, die Zwiebelwürfel in etwas Öl kurz andünsten, dann das Hack dazugeben und anbraten, bis es schön Farbe bekommen hat. Mit Salz, Pfeffer und etwas Paprika würzen und abschmecken. Nun die Gurkenstücke und Tomaten dazugeben, alles miteinander verrühren und kurz mitbraten lassen (eine Minute oder so). Thymian, Oregano und einen Schluck Wasser dazugeben, Hitze reduzieren und den Deckel auf den Topf legen. Etwa 10 Minuten schmoren lassen.

3. Nach den 10 Minuten probieren, ob die Gurken gar sind. Nun kann der Becher Schmand (oder saure Sahne) dazu. Gut einrühren und nun noch einmal mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken. Wenn die Gurken vorher noch nicht gut waren, einfach noch etwas weiterschmoren lassen. Ich mag sie, wenn sie noch etwas Biss haben – da müsst ihr dann einfach probieren!

Das wars auch schon – ihr könnt ganz normale Salzkartoffeln dazu essen, oder ihr haut in die gar gekochten Kartoffeln noch etwas Milch, einen guten Klecks Butter und eine Prise Muskat und macht euch Kartoffelpüree daraus. So esse ich es am liebsten!

Schmorgurken - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Viel Spaß beim Nachkochen 🙂

Habt es wundervoll,

Alena

Menü - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Festessen für Weihnachten – Eine Idee für ein Menü {Vorspeise und Hauptgang}

Bestimmt seid ihr schon ganz eifrig dabei, das Menü für Weihnachten zu planen, oder? Bei uns ist diese Angelegenheit jedes Jahr mit viel Spaß verbunden. Schließlich gibt es so viele herrliche Ideen, die man umsetzen kann!

Ein bisschen ist es im Hause Wunderbrunnen aber auch mit schlaflosen Nächten verbunden. Mama Wunderbrunnen macht sich nämlich immer sehr viele Gedanken, sodass sich das Gedanken-Karussell manchmal noch bis spät in die Nacht dreht. Und der eine oder andere Plan wird dann doch noch über den Haufen geworfen.

Mittlerweile haben wir aber einige Essenspläne, die sich bewährt haben haben. Bei uns heißt das: Das Essen sollte gut vorzubereiten sein, denn wer will schon an Heiligabend den ganzen Tag in der Küche stehen? Eben.

Menü - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Menü - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eine weitere (scheinbare) Besonderheit am Hause Wunderbrunnen ist, dass wir an Heiligabend schon groß auffahren. Es gab, gibt und wird (wenn es nach mir geht) auch niemals Gerichte wie Kartoffelsalat  mit Würstchen geben. Zu Weihnachten gehören für mich Rotkohl und der Duft von Fleisch dazu – und Weihnachten ist für mich eben auch schon Heiligabend. Da darf es dann auch gerne schon ein besonderes Menü geben 🙂

In den letzten Jahren haben wir oft Entenbrust gegessen – eigentlich wollten wir das auch in diesem Jahr tun. Aber dann haben Herr Wunderbrunnen und ich vor Kurzem eine so köstliche ganze Ente zubereitet und gegessen, dass es diese Version vermutlich an Heiligabend noch einmal geben wird. Und was soll ich sagen: Ich freue mich darauf!

Menü - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Vielleicht sucht ihr ja noch nach der ultimativen Idee für ein weihnachtliches Menü? Dann kommt nun von meiner Seite aus etwas Inspiration: Ein menu à l’orange. Eigentlich heißt nur die Ente so, aber ich habe noch eine dazu passende Vorspeise kreiert und ein Dessert. Weil dieser Artikel allerdings jetzt schon so lang ist, schreibe ich euch das Dessert einfach morgen auf 😉

Fangen wir mit der Vorspeise an: Knackiger Chicorée-Orangen-Salat mit Walnüssen. Der leicht herbe Geschmack des Chicorées wird aufgefangen durch die süßlich-sauren Orangen und das Dressing, in dem sich etwas Gorgonzola versteckt. Und da sich herbe oder leicht bittere Geschmäcker exzellent zur Eröffnung eines Menü eignen, ist das eine großartige Kombination. Probiert es mal aus!

Chicorée-Orangen-Salat mit Walnüssen

Menü - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 2 Chicorée
  • 1 Orange
  • 5 Walnüsse
  • 50 g Gorgonzola
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Essig
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Dijon-Senf
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Die äußeren Blätter vom Chicorée entfernen. Alle weiteren Blätter vom Strunk lösen, waschen und trocknen. Den harten Teil vom Strunk an den Blättern dreieckig herausschneiden. Eine Orange filetieren und die einzelnen Stücke noch einmal längs durchschneiden. Den Rest der Orange auspressen und den Saft auffangen. Die Chicorée-Blätter auf einem Teller anrichten (beispielsweise sternförmig), dann die Orangenfilets darauf anrichten.

2. Für das Dressing den Gorgonzola, das Olivenöl, den Essig, den Senf, den Zucker, den Saft der Orange sowie Salz und Pfeffer in ein Gefäß geben und mit dem Stabmixer pürieren. Danach unbedingt abschmecken. Ein paar Walnüsse grob hacken. Das Dressing über den Salat träufeln und zum Schluss mit den Walnüssen garnieren.

Menü - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Machen wir weiter mit dem Hauptgang. Ich zeige euch zuerst, wie ihr den Rotkohl zubereitet. Er schmeckt besser, je länger er nach dem Schmoren noch ziehen kann, also solltet ihr rechtzeitig damit anfangen – vielleicht sogar schon einen Tag vorher.

Ihr könnt ihn allerdings auch deutlich früher machen, denn man kann ihn hervorragend einfrieren! So habt ihr während des Menü-Kochens genug Zeit für alles andere, während sich der Rotkohl quasi von allein macht.

Rotkohl

Menü - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 Rotkohl
  • 1 Zwiebel
  • 5-7 Äpfel (Boskoop)
  • 2 TL Johannisbeergelee
  • 2 EL Zucker
  • 8 Nelken
  • 6-8 Pimentkörner
  • 8-10 Pfefferkörner
  • 1 EL Essig
  • 2-3 EL Schweineschmalz (oder Butterschmalz)

Zubereitung

1. Die äußeren Blätter vom Kohl entfernen. Dann vierteln und in Stücke schneiden. Eine Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und ebenfalls würfeln – etwas gröber als die Zwiebeln.

2. Das Schmalz in einem Topf schmelzen und die Zwiebeln kurz anschwitzen. Dann die Rotkohl- und Apfelstücke dazugeben. Rühren, bis alles schön glänzt. Salz, Zucker, Johannisbeergelee und Essig dazugeben und verrühren.

3.Die Gewürze in einen Teebeutel geben, diesen zuknoten und in den Topf geben. Nun noch einen kleinen Schluck Wasser dazugeben (etwa 50 ml) und auf niedriger Hitze etwa 1-1,5 Stunden schmoren lassen. Danach noch einmal abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen.

Menü - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

So, wenn ihr euch um den Rotkohl gekümmert habt, kann es weitergehen mit der Hauptdarstellerin, der Ente:

Ente à l’orange

Menü - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten Ente

  • 1 Ente (unsere hatte 2,6 kg)
  • 4 Äpfel (Boskoop)
  • 4 Orangen
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Cointreau
  • 500 ml Wasser

Zubereitung Ente

1. Für die Füllung der Ente werden die Äpfel entweder abgewaschen oder geschält, das Kerngehäuse entfernt und in Würfel geschnitten. 2 der Orangen schälen und ebenfalls in Stücke schneiden. Mit der Butter in einer Pfanne leicht andünsten, dann den Cointreau dazugeben. Alles gut miteinander verrühren und beiseite stellen. Die Ente bei Bedarf rechtzeitig auftauen lassen und vor der Zubereitung unter Wasser abspülen. Von innen und außen salzen und pfeffern, dann die Füllung hineingeben. Nun die Ente zusammenbinden – ich finde, Fernsehkoch Rainer Sass hat es in diesem Video sehr schön gezeigt: Rainer Sass gibt Küchentipps.

2. Die anderen 2 Orangen auspressen und den Saft gemeinsam mit 500 ml Wasser auf ein Backblech geben. Dieses schiebt ihr auf die untere Schiene in den Backofen. Kleiner Tipp: Wenn ihr den Boden des Ofens mit Alufolie auslegt, ist die Sauerei zwar immer noch sichtbar, aber ihr müsst euren Ofen nicht sauber-sprengen 😉

3. Nun legt ihr die Ente mit der Brust nach unten auf ein Backrost und lasst sie bei 200 Grad 30 Minuten backen. Danach wendet ihr sie und schaltet die Temperatur auf 180 Grad runter. Nun darf die Ente etwas Zeit im Ofen verbringen. Dabei wird der schöne Saft auf das Blech unten tropfen – und alle 15-20 Minuten pinselt ihr die Ente mit diesem Sud einmal ein. Wenn die Flüssigkeit irgendwann zu wenig wird, unbedingt etwas Wasser nachgießen! Ihr braucht diesen Sud später die die köstliche Soße.

Wie lange die Ente braucht, hängt von ihrer Größe ab. Als Faustregel gilt: Pro Kilo etwa eine 45-60 Minuten! Achtet dabei etwas darauf, wie sie aussieht. Sollte sie vor Ablauf der Zeit zu dunkel werden, reduziert die Temperatur ruhig noch etwas oder deckt die Ente mit Alufolie ab.

Menü - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten Soße:

  • den Sud von eurem Entenbraten
  • 2 EL Zucker
  • Saft von 2 Orangen
  • 1 EL Essig
  • Cointreau
  • Salz und Pfeffer
  • Stärke zum Binden

Zubereitung Soße:

1. Den Sud aus dem Backblech, den ihr von der Ente aufgefangen habt, könnt ihr nun entfetten. In einem Topf den Zucker karamellisieren lassen, dann den Essig, den Sud und den Saft der Orangen dazugeben. Vorsicht, das kann spritzen und wird sich erstmal schwierig rühren lassen – der Zucker löst sich aber wieder auf.

2. Mit einem Schluck Cointreau sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben mit etwas Stärke abbinden. Fertig!

Menü - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und wenn ihr jetzt noch Lust auf eine Beilage habt, verrate ich euch, wie wir unsere Knödel gemacht haben:

Knödel mit Brotfüllung

Menü - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 500 g festkochende Kartoffeln
  • 75-100 g Kartoffelmehl
  • 1 Ei
  • Muskat und Salz
  • 1 Scheibe Toastbrot

Zubereitung

1. Die Kartoffeln 30-35 kochen, kurz abkühlen lassen und dann pellen. Zweimal durch eine Kartoffelpresse pressen. Nun stehen lassen, damit die Masse trocknen kann (am besten über Nacht).

2. Das Brot in Würfel schneiden und in etwas Butter und ständigem Rühren goldbraun knusprig rösten. Die gepressten Kartoffeln mit einem Ei, Salz und Muskat und dem Kartoffelmehl vermengen. Ist der Teig zu trocken, noch etwas Milch hinzufügen, ist er zu feucht – mehr Kartoffelmehl hinzugeben 🙂 Er ist genau richtig, wenn er nicht mehr an den Händen kleben bleibt.

3. Wenn der Teig gut scheint, einfach einen golfballgroßen Kloß formen und kochen, das ist euer Probekloß. Kommt dieser gut raus, formt ihr den restlichen Teig zu Rollen, schneidet Stücke davon ab (je nachdem, wie groß ihr eure Knödel haben wollt), gebt ein oder zwei Brotwürfel hinein und formt Knödel. Die müssen schön fest und glatt sein, dann fallen sie nicht auseinander. Nun im nicht mehr kochenden Salzwasser 15-20 Minuten ziehen lassen.

Menü - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Habt ihr Hunger bekommen? Ich definitiv. Vielleicht konnte ich euch etwas inspirieren – und das Dessert, das ich euch morgen zeigen werde, passt perfekt zu dem Menü.

Wie ist es bei euch mit dem Essen an Weihnachten? Gibt es Heiligabend schon ein besonderes Menü oder erst an den Feiertagen? Erzählt mir gerne davon!

Habt es wundervoll,

Alena

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

California meets Balconia Part II – Eine Sommer-Party [Werbung]

Lasst uns unsere Sommer-Party weiterfeiern! Wie versprochen gibt es heute Fleisch und Salsas, dazu köstlichen Rotwein von Gallo Family Vineyards – und viele schöne Fotos vom Sommer auf dem Balkon, denn der Name der Aktion “California meets Balconia” ist bei uns Programm.

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Weißweine habe ich euch ja schon im letzten Beitrag vorgestellt. An Rotweinen hatte ich mir den Cabernet Sauvignon und den Shiraz ausgesucht – beide trocken, denn ich trinke am liebsten trockene Weine. Allerdings bin ich eher ein Fan von Weißweinen, wenn ich vor die Wahl gestellt werde. Das liegt vielleicht vor allem daran, dass Weißweine häufig fruchtiger bzw. spritziger sind – insgesamt leichter und sommerlicher (wobei man sie selbstverständlich auch im Winter hervorragend trinken kann). Ich habe natürlich trotzdem beide Rotweine von Gallo ausgiebig getestet (ich und meine Party-Gäste) und der klare Favorit war der Cabernet Sauvignon, den auch ich als Weißwein-Bevorzugerin euch guten Gewissens empfehlen kann 😉

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Als Zwischenfazit halte ich jetzt schon einmal fest, dass die vier von mir getesteten Gallo-Weine wirklich toll sind. Ich würde mich absolut nicht als Wein-Expertin bezeichnen, aber den Unterschied zwischen den Gallo-Weinen und denen, die ich bisher so getrunken habe, konnte ich durchaus schmecken. Mein Favorit bleibt der Sauvignon Blanc, den ich euch im ersten Teil der Party vorgestellt habe und den ich perfekt für den Sommer finde. Das übrige Sortiment von Gallo gilt es noch auszuprobieren 😉

Und da zu jedem leckeren Wein Essen gehört, wollen wir nun endlich den Grill anfeuern und uns an das tolle Fleisch machen, das ich euch mitgebracht habe!

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Den Anfang macht das Flanksteak. Wenn ihr jetzt denkt “Flank-was?” – das Flanksteak stammt aus der Flanke des Rinds (auch “Bauchlappen” genannt) und obwohl der Name vielleicht nicht so “hübsch” klingt wie Filet: Dieser Teil des Rindes schmeckt so soooo unfassbar gut! In den USA ist dieser Cut sehr beliebt, allerdings gibt es in Deutschland Flanksteaks nicht so häufig zu kaufen,  da sie meistens im Hackfleisch landen. Viel zu schade!

Beim Kauf solltet ihr darauf achten, dass das Flanksteak gut abgehangen ist, denn es ist sehr mager und bei zu kurzer “Reifung” kann es zäh sein. Und wer mag schon zähes Fleisch? Die Zubereitung ist ganz simpel, aber ihr braucht einen Kerntemperaturmesser. Nur so könnt ihr sichergehen, dass das Fleisch medium und absolut perfekt ist 🙂 Und so bereitet ihr es zu:

Flanksteak

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • ein gut abgehangenes Flanksteak (es ist normalerweise zwischen 800 und 1000g schwer)
  • hitzebeständiges Öl
  • etwas grobes Meersalz

Zubereitung

1. Das Fleisch mit dem hitzebeständigen Öl einreiben. 30 Minuten bevor es auf den Grill soll, salzen.

2. 2-3 Minuten bei hoher Hitze grillen (Gasgrill). Anschließend bei 110-120 Grad indirekt grillen, bis die Kerntemperatur 56 Grad erreicht hat. Kurz ruhen lassen, dann in Scheiben schneiden und direkt servieren.

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sieht das nicht toll aus? Flanksteak ist ein ganz tolles Fleisch, ganz zart und herrlich, ein absoluter Traum! Probiert es unbedingt mal aus. Ihr werdet begeistert sein und für so eine Party ist es auch toll, denn von dem Fleisch auf der Platte können sich alle Gäste nehmen, wie sie gerade mögen.

Und falls ihr noch kein Thermometer für die Kerntemperatur habt oder noch keinen Laden gefunden habt, der Flanksteak führt… in der Zwischenzeit könnt ihr für eure Party einfach ein paar Hühnchenspieße machen, mit selbstgemachter Marinade. Das kann ich euch sowieso gar nicht stark genug ans Herz legen: Marinade selbermachen ist das einfachste auf der Welt! Ihr braucht im Prinzip nur eine “flüssigere” Komponente wie Öl oder Joghurt, die ihr dann noch mit Gewürzen verfeinert. Außerdem könnt ihr der Marinade Zitronensaft hinzufügen, oder Sojasauce, oder Tomatenmark…oder oder oder! Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, probiert es einfach mal aus. Danach werdet ihr nie wieder fertig mariniertes Fleisch kaufen wollen 😉

Hühnchenspieße mit Dip

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten für die Marinade

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 3 EL Olivenöl
  • Spritzer Zitronensaft
  • Chili
  • etwas Salz

Zutaten für den Dip

  • 2 EL Tahini
  • 4 EL Joghurt
  • Zitronensaft
  • Chili
  • Pfeffer und Salz

Zubereitung

1. Knoblauch und Schalotte fein hacken. Mit dem Olivenöl, dem Zitronensaft und den Gewürzen vermischen. Hähnchenbrustfilet in Stücke in der gewünschten Größe schneiden (oder ganz lassen, falls ihr keine Spieße möchtet) und mit der Marinade vermengen. Das Fleisch solltet ihr Minimum eine Stunde marinieren lassen, ihr könnt es aber auch über Nacht in den Kühlschrank legen.

2. Für den Dip verrührt ihr Tahini und Joghurt, gebt den Zitronensaft hinzu und würzt anschließend mit Chili, Salz und Pfeffer – bis es euch schmeckt 😉

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wenn man richtig tolles Fleisch hat, braucht man eigentlich gar nichts mehr dazu. Vielleicht etwas Brot und gutes Olivenöl, fertig! Aber zu einer großen Grillparty gehören einfach auch Dips dazu. Für zwischendurch zum Snacken, mit etwas Brot oder Tortilla-Chips – zur Überbrückung der Wartezeit, bis das Fleisch fertig ist. Und da die kalifornische Küche ja auch einen mexikanischen Einschlag ihr Eigen nennt, gibt es heute passend dazu ein Rezept für:

Guacamole

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 Avocado
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 4 Cherry-Tomaten
  • einen knappen EL Zitronensaft
  • Pfeffer, Salz und Chili

Zubereitung

1. Die Zwiebel fein hacken, ebenso die Cherry-Tomaten. Ihr könnt statt der Cherry-Tomaten auch eine normale Strauch-Tomate nehmen, da solltet ihr dann aber die Kerne entfernen. Die Avocado entkernen und schälen.

2. Die Avocado mit dem Zitronensaft und den Gewürzen auf einem Teller mit einer Gabel vermusen. Die restlichen Zutaten dazugeben, vermischen und in eine Schüssel geben. Fertig!

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und was wäre Guacamole ohne ihre rote Begleitung Salsa? Auf dem Foto sieht man sie schon, einmal in scharf und einmal in “sauer”. Sauer wegen der Cornichons – zum Reinlegen gut!

Die scharfe Salsa ist übrigens nur so scharf wie die schärfste Chilisorte, die ihr dafür verwendet. Ihr könnt aber auch nur milde verwenden, denn die Salsa wird durch das Rösten der Chilis herrlich aromatisch und schmeckt sowohl in mild als auch in scharf knallermäßig!

Zweierlei rote Salsa

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten “saure” Salsa

  • 1 halbe rote Paprika
  • 4 Tomaten
  • eine kleine rote Zwiebel oder eine halbe große
  • 4 Cornichons
  • 2 EL Olivenöl
  • Pfeffer und Salz

Zutaten scharfe Salsa

(das Rezept habe ich von HIER)

  • 8 milde Chilischoten
  • 1 scharfe Chilischote
  • 1 TL Olivenöl
  • 150g Cherrytomaten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Petersilie
  • Pfeffer und Salz

Zubereitung

1. Für die saure Salsa: Die Paprika und die Tomaten in feine Würfel schneiden, ebenso die Cornichons und die Zwiebel. Alles mit dem Olivenöl vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

2. Für die scharfe Salsa: Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die beiden Chilisorten ganz lassen und in eine große Schüssel geben, mit Olivenöl besprenkeln und vermischen, bis alles mit dem Öl überzogen ist. Anschließend in eine Auflaufform oder andere ofenfeste Form geben und im Ofen so lange backen, bis die Oberfläche der Chilis braun bzw. schwarz wird und Blasen schlägt. Einmal wenden.

3. Aus dem Ofen nehmen und in eine Schüssel geben. Diese abdecken und die Schoten etwa 10 Minuten ruhen lassen. Im Anschluss die Stiele und Kerne der Schoten entfernen, sowie die Teile der Haut, die sich leicht abziehen lassen. Dann grob hacken und in eine Schüssel geben.

4. Die Cherry-Tomaten halbieren, ich habe die Hälften nochmal gedrittelt. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und den Knoblauch fein hacken, ebenso die Petersilie. Alles in der Schüssel vermengen und abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich muss gestehen, dass ich diesen Artikel schreibe, während draußen 18 Grad und Regen sind. Im AUGUST. Wo kann man dieses Sommerwetter umtauschen?! Trotz Herbstfeeling erfreue ich mich an den Bildern unser kalifornischen Party und freue mich, dass ich von der Gourmet Connection eingeladen wurde, bei diesem Event mitzumachen. Vielen vielen Dank nochmal an dieser Stelle!

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sollte der Sommer sich doch noch zu einem Gastauftritt entschließen, hoffe ich, dass ihr in meinen Beiträgen ein bisschen Inspiration finden könnt und die Rezepte Lust zum Nachkochen machen. Ihr seht, dass es mit gar nicht viel Aufwand verbunden ist, alles lässt sich gut vorbereiten – sommerleicht einfach! Und das, was gegrillt wird, kann man auf einer Sommer-Party auch nacheinander zubereiten. Wir haben alles so vorbereitet, dass man es im Prinzip nur auf den Grill schmeißen musste und da die Grillzeit sowohl bei den Fisch- als auch bei Fleischrezepten recht kurz ist, muss man auch nicht alles auf einmal grillen. Lieber alles in Ruhe nacheinander und aus der Zubereitung und anschließendem gemeinsamen Verzehr ein Event machen 🙂

Auf diese Art und Weise kann man viel entspannter essen (weil das Fleisch gegrillt ist und man nicht Gefahr läuft, das etwas kalt wird) und der Grillmeister kann mit den Party-Gästen zusammen essen. So bleibt viel mehr Zeit, um zu reden, lachen, Spaß zu haben – und noch ein Glas Wein auf dem Balkon zu trinken.

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

In diesem Sinne: Prost! Genießt den Sommer und das Leben.

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an Gallo Family Vineyards für die zur Verfügung gestellten Weine! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Knuspriges Glück – Hähnchen Kung Pao

Heute gibt es nichts mit Nudeln oder süß, sondern Hähnchen Kung Pao. Vielleicht guckt ihr jetzt auch mit gerunzelter Stirn auf den Bildschirm, weil ihr diesen Namen noch nie gehört habt – tröstet euch 😉 Ich kannte es auch nicht, bis Herr Wunderbrunnen mir dieses Gericht kochte, als wir uns gerade kennengelernt hatten. Was soll ich sagen – große Liebe an allen Fronten!

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Natürlich musste ich meiner Neugier nachgehen und für diesen Blogbeitrag recherchieren, was es mit dem Namen Kung Pao eigentlich auf sich hat. So ganz gesichert ist das nicht, aber angeblich kommt der Name aus dem Chinesischen und hat wohl etwas mit dem Spitznamen (Gongbao) eines chinesischen Minister der Provinz Sichuan (kennt man auch unter Szechuan) zu tun. Er soll dieses Gericht erfunden haben und nach seinem Tod wurde es nach ihm benannt. Ob das nun so stimmt sei dahingestellt 😉 Ist aber auch egal – denn wir wollen uns heute auf die inneren Werte konzentrieren. Und die sind lecker!

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ursprüngliche Bestandteile vom Kung Pao sind neben Hähnchen und Gemüse noch Erdnüsse oder Cashews und eine scharfe Komponente wie Szechuan-Pfeffer oder Chilis – in “unserer” Version gibt Sambal Olek eine leichte Schärfe. Auch Shaoxing-Reiswein gesellt sich dazu, den kann man allerdings auch durch Sherry ersetzen. Die Zutaten bekommt ihr übrigens in jedem Asia-Shop!

Die Besonderheit am Hähnchen Kung Pao à la Wunderbrunnen: Das Fleisch wird dank langjähriger Tüftelei und Optimierung im Hause Wunderbrunnen so zubereitet, dass es richtig knusprig ist. Ihr könnt es natürlich auch ganz normal anbraten, aber mit einer Panade aus einer Mischung von geröstetem Sesam, Stärke und Ei wird es wirklich der Kracher. Da muss man sich schon zusammenreißen, nicht während des Kochens alle Knusperhähnchenstücke zu naschen. Mmmmhhh…

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Rezept ist recht einfach, wenn man alle Zutaten beisammen hat, und lässt sich sehr gut vorbereiten. Also ran ans Messer und losgeschnibbelt – hier kommt das Rezept für

Hähnchen Kung Pao

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 grüne Paprika
  • daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 Hähnchenbrustfilet

Für die Panade (optional)

  • 1 Ei
  • 75 g Sesam
  • 2 EL Wasser
  • eine Tasse Stärke

Für die Soße:

  • 1/2 TL Sambal Olek
  • 1/2 EL Zucker
  • 100 ml Sherry (medium sweet)
  • 125 ml Orangensaft

Außerdem:

  • 125 g Basmati-Reis
  • 75 g Cashewnüsse (ich nehme die gerösteten und gesalzenen)
  • Pflanzenöl (wenn vorhanden zusätzlich Erdnussöl)
  • Salz

Zubereitung

1. Den Sesam in einer kleinen Pfanne unter Rühren gleichmäßig goldbraun rösten, anschließend abkühlen lassen. Die Paprika waschen und in Stücke schneiden, den Ingwer schälen und fein würfeln.

2. Das Hähnchenbrustfilet säubern und in Würfel schneiden. Für die optionale Panade: Mit dem Sesam, dem Ei, der Stärke und dem Wasser in eine Schüssel geben und salzen. Dann verrühren, bis die Konsistenz der Panade etwa der eines Pfannkuchenteigs entspricht. Es kann also sein, dass ihr noch etwas Stärke oder Wasser hinzugeben müsst.

3. Reichlich Pflanzenöl- und Erdnussöl in eine Pfanne oder Wok geben und heiß werden lassen. Das Huhn-Panade-Gemisch bei hoher Hitze knusprig braten – das kann so circa 10 Minuten dauern. Dabei mit einem Pfannenwender die einzelnen Stücke voneinander trennen, sonst habt ihr nur einen großen Klumpen 😉 Das Fleisch in eine Schüssel geben und beiseite stellen.

4. Den Reis mit Salzwasser aufsetzen. Währenddessen den Ingwer in Öl mit dem Zucker anbraten und verrühren. Die Paprikastücke hinzugeben und kurz durchschwenken. Sambal Olek hinzugeben, verrühren und mit dem Sherry ablöschen (das riecht kurz etwas streng, ist aber normal).

5. Nun lasst ihr das Ganze kurz aufkochen. Anschließend den Orangensaft und einen Schuss Sojasoße hinzugeben. Erneut aufkochen lassen und mit ca. 1 EL Stärke abbinden. Ganz zum Schluss, wenn der Reis fertig ist, die Cashewnüsse und die knusprigen Hähnchenstücke hinzugeben. Mit dem Reis servieren und genießen!

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Beim Schreiben dieses Artikels habe ich direkt wieder Hunger bekommen. Lasst euch nicht durch den Gang zum Asialaden abschrecken – die meisten sind wirklich gut sortiert. Außerdem ist dieses Gericht so lecker, dass es sich wirklich lohnt, es nachzukochen. Versprochen 🙂

Die Schälchen auf den Fotos habe ich übrigens bei Kontrast: gekauft. Das ist ein toller Laden, den es leider nur in Frankfurt und Köln gibt. Aber allen, die dort wohnen, kann ich nur empfehlen, dort mal zu bummeln 🙂

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wünsche euch allen einen schönen Start in die Woche!

Habt es wundervoll,

Alena

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Penne mit Bacon-Erbsen-Soße

Der Frühling naht, könnt ihr es auch spüren? Nach dem letzten Wochenende und auch dem Wochenanfang, den man hier im Taunus schon fast im T-Shirt zelebrieren konnte, bin ich eindeutig bereit. Bereit für Sonne, blauen Himmel und das frische Frühlingsgrün, das jetzt überall hervorkriecht. Von mir aus kann es jeden Tag ein bisschen wärmer werden und dann bei meiner Wohlfühltemperatur aufhören, sodass man nicht so furchtbar schnell ins Schwitzen gerät, aber beim Draußensitzen auf dem Balkon auch nicht frieren muss. Das ist ja wohl machbar, oder?

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Scheinbar nicht, denn der Rest der Woche war hier dann doch eher durchwachsen. Zum Glück liegt das mit dem Wetter nicht in unserer Hand – man muss eben einfach das Beste daraus machen. Und wenn es dann doch zu viele graue Tage hintereinander gibt, dann hilft eigentlich nur noch der letzte von Ostern übrig gebliebene Schokoladenhase ein Teller voll Frühling! Zum Beispiel meine Eierlikör-Torte, die machte sonnentechnisch wirklich was her. Und wem es nach so viel Süßem nach etwas Herzhaftem gelüstet, dem habe ich heute auch etwas mitgebracht.

Die meisten Rezepte, die ich in letzter Zeit so entdeckt habe, waren wirklich herrlich grün. Zum Beispiel ist Bärlauch überall präsent, und auch grüner Spargel hat schon langsam die Bühne betreten. Mein heutiges Rezept hat allerdings einen anderen grünen Hauptdarsteller: Erbsen!

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erbsen sind super, oder? Ich liebe die kleinen, grünen Kugeln über alles und das Wort ist auch köstlich. Erbsen. Und sie kommen in allerhand lustigen Geschichten vor – “Die Prinzessin auf der Erbse”, “Als Lisabeth sich eine Erbse in die Nase steckte”… aber ich schweife ab. Vielmehr möchte ich euch vorstellen, wer in diesem Gericht an der Seite der Erbse mitspielt und es so richtig herzhaft macht: Bacon. Denn was könnte herzhafter sein als Bacon? (Gut, nach dem Anbraten riecht man zwar selber genauso herzhaft, aber bei gutem Wetter kann man ja einfach alle Fenster aufmachen ;)) Falls Vegetarier mitlesen: Ihr könnt den Bacon selbstverständlich weglassen. Nudeln schmecken auch mit einer reinen Erbsensoße sehr lecker!

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Durch etwas Basilikum in der Soße wird das Ganze auch ein bisschen frühlingshaft. Gleichzeitig sind die Zutaten nicht zwingend saisonal (dank TK-Erbsen) und so könnt ihr dieses Rezept das ganze Jahr über genießen und müsst euch nicht ärgern, wenn ihr schon wieder die Bärlauchzeit verpasst habt. Oder so. Soll vorkommen, habe ich gehört…

Und ihr müsst unbedingt Röhrennudeln wie Penne oder Tortiglioni verwenden! Denn nur diese Nudeln ermöglich den Spaß, die Erbsen darin verschwinden zu lassen – und das fand ich schon als kleines Kind super. Nun gehts aber los und ich präsentiere euch heute das schnelle und ganz einfache Rezept für

Penne mit Bacon-Erbsen-Soße

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

(für 2 Personen)

  • 200g Nudeln (am besten Röhrennudeln)
  • 300g Erbsen
  • 1 Packung Bacon
  • 50 geriebenen Parmesan
  • 1/2 Becher Schmand
  • 1/2 Becher Sahne
  • eine Hand voll frischen Basilikum
  • nach Geschmack etwas getrockneten Thymian
  • Salz und Pfeffer

1. Nudelwasser aufsetzen. Den Bacon in ca. 0,5cm dünne Streifen schneiden und in einer Pfanne ohne Öl knusprig anbraten.

2. Die Nudeln in das Wasser geben und nach Packungsanweisung garen. Wenn der Bacon knusprig ist, die Erbsen hinzugeben und verrühren. Mit Salz und Pfeffer und etwas getrocknetem Thymian würzen (nach Geschmack).

3. Schmand und Sahne hinzugeben. Wenn sich der Schmand mit der Sahne zu einer Soße verbunden hat, den Parmesan unterrühren. Wenn es anfängt zu köcheln, die Hitze reduzieren.

4. Wenn die Nudeln gar sind, den Basilikum in die Soße geben, mit den abgegossenenNudeln vermengen und genießen!

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr seht, die Zubereitung geht ganz schnell und ist somit perfekt für die Feierabendküche geeignet, wenn es einfach und lecker sein soll. Und was könnte nach einem anstrengenden Arbeitstag besser sein als ein Teller mit köstlichen Nudeln?

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wünsche euch einen schönen Feierabend und vor allem einen guten Start in ein hoffentlich frühlingshaftes und sonniges Wochenende!

Habt es wundervoll,

Alena

Steak, Ofengemüse und Pommes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ribeye – ein Traum von einem Steak

Let’s eat Ribeye steak! (Für alle Vegetarier: Wenn ihr runterscrollt, da gibt es ein feines Ofengemüse, das auch ohne Steakbeilage schmeckt ;))

Collage Ribeye-Steak und Gemüse - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich muss zugeben, dass ich nie ein großer Steak-Fan war. Irgendwie war mir dieser Zustand eines “medium” gebratenen Steaks immer suspekt (Banause, ich weiß), aber durchgebraten war es mir dann doch auch zu hart. Wer mag schon Essen mit Konsistenz einer Schuhsohle… Aber dann zog in den Haushalt meiner Eltern ein Gasgrill ein, der es auf magische Art und Weise schaffte, jegliche Art von Fleisch derart zart und lecker zu garen, dass ich mit jedem Bissen, den ich “nur mal probieren” wollte, mehr und mehr angetan war. Dass mein Freund diese Steaks auch aß und mochte, beeinflusste meinen Geschmackssinn vielleicht auch. Jedenfalls zog Ende letzten Jahres ebenfalls ein Gasgrill bei uns ein, ein paar Nummern kleiner und in transportabel, aber vom Prinzip her gleich. Und so wuchs in meinem Kopf die Idee, einmal selber Steak zu grillen, das so toll zart und saftig ist…

Collage Ribeye-Steak - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das sieht gut aus, oder? Am Wochenende war es soweit. Im Fleischladen unseres Vertrauens gibt es eine recht große Auswahl an verschiedenen Steaksorten bzw. Teilen vom Rind. Unser Entschluss stand allerdings schon vorher fest: Es sollte Ribeye-Steak sein. Warum ausgerechnet Ribeye? Die Besonderheit an diesen Steaks ist, dass das Fleisch im Idealfall schön marmoriert ist – ganz im Gegensatz zu den eher mageren Huft- oder Beefsteaks. An alle Menschen mit Aversion oder Misstrauen gegen Fett: Ich war früher auch immer eher skeptisch im Angesicht von Fettstücken am oder im Fleisch, aber bei diesen Steaks ist das ein ausschlaggebender Faktor! Bei großer Hitze schmilzt das Fett nämlich und wird vom Fleisch aufgenommen. Das Ergebnis ist ein unglaublich zartes Steak, das einen wunderbaren buttrigen Geschmack hat (soviel zum Thema “Fett ist Geschmacksträger” und so ;)). Herrlich!

Und als kleine, aber feine Empfehlung: Wenn ihr Ribeye-Steak kauft, nehmt nicht die vorgeschnittenen Steaks, die in der Auslage liegen. Sie sind häufig viel zu dünn! Ein Ribeye-Steak muss dick sein, mindestens zwei bis zweieinhalb Finger dick (oder vier bis fünf Zentimeter).

Ribeye-Steak im rohen Zustand - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Unsere sahen so aus und wogen jeweils etwa 380 Gramm. Warum müssen Steaks so dick sein? Ganz einfach: Wenn ihr ein dickes Steak grillt, wird es von außen schön knusprig – während es innen zum perfekten medium gart. Ist das Steak zu dünn, kann man es zwar auch knusprig werden lassen, aber dann ist es von innen möglicherweise bereits zäh. Und das mit der Schuhsohlenkonsistenz hatten wir ja schon…

Ein weiterer Tipp: Wenn ihr ein großes Steak habt, übertreibt es nicht mit den Beilagen. Ein leckeres Ofengemüse oder vielleicht auch ein Salat reicht völlig aus. Die Hauptakteure unserer Beilage stelle ich euch jetzt vor:

Ofengemüse - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ofengemüse

(reicht für 2 Personen als Beilage)

  • eine Möhre
  • eine Pastinake
  • eine Zucchini
  • eine Paprika
  • Frühlingszwiebeln (oder Lauch)
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

1. Das Gemüse putzen und alles in 4 oder 5 mm dicke Scheiben schneiden. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

2. Ein Backblech oder eine Auflaufform (sollte groß genug sein, um das Gemüse später einmal wenden zu können) mit etwas Olivenöl beträufeln. Die Möhren- und Pastinakenscheiben darauf geben, mit noch etwas Öl beträufeln, etwas Salz und Pfeffer dazugeben und verrühren. In den Ofen geben und die Eieruhr auf 10 Minuten stellen.

3. Sind die 10 Minuten um, gebt ihr die Zucchini und Paprika hinzu, wieder etwas Salz und Pfeffer und dann noch einmal alles vermengen. Die Eieruhr wieder auf 10 Minuten stellen.

4. Nach diesen 10 Minuten dürfen die Frühlingszwiebeln auf die Party, allerdings wollen sie nur 5 Minuten bleiben. Das Gemüse hat nun 25 Minuten geschwitzt und ist fertig!

Als Hinweis: Wenn ihr die Scheiben dünner schneidet, verkürzt sich die Garzeit – das könnt ihr je nach Geschmack anpassen.

Und nun wollen wir uns der Zubereitung des Steaks zuwenden:

Geling-Tipps für “medium” Ribeye-Steak vom Grill

1. Oben schon erwähnt, hier noch einmal: Kauft ein dickes Steak! Bei den meisten Schlachtern kann man sich ein Stück abschneiden lassen und die Dicke selbst bestimmen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist natürlich auch die Qualität des Fleisches. Besonders wichtig: Das Fett sollte weiß sein, denn gelbliches Fett ist ein Zeichen dafür, dass das Fleisch von einem alten Tier stammt.

2. Nehmt das Steak eine Stunde vor Zubereitung aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur bekommen kann.

3. Der Grill muss richtig, richtig heiß sein. Beim Gasgrill geht das recht schnell – trotzdem das Vorheizen einplanen! (Beim Braten in der Pfanne ist das ebenfalls wichtig.)

4. Die Garzeit hängt von der Dicke des Steaks ab (unsere Steaks waren etwa 4 Zentimeter dick). Die Garzeit beträgt dann 8 Minuten – 4 Minuten von jeder Seite, mit geschlossenem Deckel. Lässt sich das Steak nach 4 Minuten noch nicht vom Grillrost lösen, auf gar keinen Fall gewaltsam abreißen! Lieber noch eine halbe Minute warten – dementsprechend verkürzt sich die Garzeit dann auf der anderen Seite.

5. Wenn das Steak gewendet wurde und die Garzeit um ist, zeigt die Druckprobe, ob das Steak fertig ist. Das ist je nach gewünschtem Garungsgrad unterschiedlich – bei einem medium gegrillten Steak sollte sich das Steak bei leichtem Druck so anfühlen, wie die Daumenwurzel an der Hand. Für ungeübte Steak-Zubereiter (wie mich) habe ich einen tollen zusätzlichen Tipp von meiner Mutter: Wenn das Steak fertig ist, hat sich auf der Oberseite der Fleischsaft gesammelt, wodurch es eine glänzende Farbe bekommt (siehe Foto).

6. Wenn das Steak fertig ist, auf keinen Fall in Alufolie wickeln – es gart nach und der ganze tolle Saft geht in die Folie. Lieber direkt mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen und servieren!

Ribeye-Steak - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich finde, so ein Steak vom Grill sieht traumhaft gut aus. Diese Streifen! Und diese knusprigen Stellen! Einfach umwerfend und etwas ganz Feines.

knuspriges Ribeye-Steak - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ribeye-Steak, Ofengemüse und Pommes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und wenn Ribeye-Steaks so perfekt durchgegart sind, wie unsere Exemplare am Wochenende, dann sehen sie von innen so aus:

Anschnitt vom Ribeye-Steak - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hach, mir läuft schon wieder das Wasser im Munde zusammen. So ein Steak ist etwas ganz Besonderes und ich finde, wenn man ein qualitativ hochwertiges Stück Fleisch gekauft und zubereitet hat, sollte man es auch ganz bewusst genießen. Immerhin isst man so etwas nicht jeden Tag!

Ich wünsche euch allen einen schönen Start in die Woche.

Habt es wundervoll,

Alena

Soulfood aus dem Norden: Rübenmus

Ich kann es nicht leugnen – ich bin kein Fan des Monats Februar. Ich habe generell nichts gegen den Winter, aber von allen Wintermonaten ist für mich der Dezember der schönste – er riecht für mich nach Rotkohl, Zimt und selbstgebackenen Plätzchen und ich liebe die Vorweihnachtszeit mit ihren Lichtern und der allgemeinen Vorfreude. Im Januar ist zwar alles schon etwas nüchterner, aber das Versprechen eines neuen Jahres, die kleine Hoffnung auf einen Spaziergang im Schnee und vielleicht auch schon die ersten weißen Tulpen machen diesen Monat besonders. Im Februar hingegen erscheint der Winter schon ewig lang, der Frühling noch viel zu weit weg und das Wetter zeigt sich häufig auch nicht unbedingt von seiner glanzvollen Seite. Da liegt es nur nahe, sich etwas zu kochen, das gut durchwärmt und vielleicht sogar ein bisschen leuchtende Farbe auf den Teller bringt.

Rübenmus - Wunderbrunnen - Fotografie - Foodblog

Die Hauptrolle in diesem Rezept spielt ein Gemüse, dem wahrlich kein attraktives Image anhaftet: die Steckrübe.

Rübenmus - Wunderbrunnen - Fotografie - Foodblog

Kann man eigentlich gar nicht verstehen, oder? Die tollen Farbschattierungen! Da gibt es unfotogeneres Gemüse. Für die Menschen im sogenannten deutschen “Steckrübenwinter” 1916/1917 während des Ersten Weltkrieges war jedoch vermutlich nichts so nebensächlich wie das Aussehen ihres Essens. Dieses war so knapp, dass Steckrüben als Kartoffelersatz und auch als Basis für diverse Gerichte verwendet wurden. Heißt, es gab zu jeder Mahlzeit in irgendeiner Form Steckrüben. In den damals erschienenen Steckrüben-Kochbüchern gab es sogar eine Anleitung für “Steckrüben-Kaffee”… Kein Wunder also, dass diesem Gemüse zumindest in der Generation der Groß- oder Urgroßeltern nicht die größte Beliebtheit zukommt!

Aber genug der Geschichte, ich habe heute ein Rezept für euch, in dem sich die Rübe das Rampenlicht noch mit ihrer Verwandten, der Mohrrübe teilt, und gemeinsam mit Kartoffeln und Rauchfleisch die Hauptakteure in einem Gericht bilden, das ganz typisch norddeutsch ist:

Rübenmus

Rübenmus - Wunderbrunnen - Fotografie - Foodblog

Für mich seit meiner Kindheit und auch heute noch ein echter Klassiker, Seelentröster und Durchwärmer, wenn draußen der kalte Februar- oder Herbstwind pfeift. Und obwohl es sich offensichtlich um ein Gericht handelt, das ich wirklich ausschließlich aus meiner nordischen Heimat kenne, ist es auch im Rest Deutschlands einfach nachzukochen. So gehts:

Zutaten

(reicht für etwa 4 Personen, kann aber auch gut eingefroren werden)

  • eine mittelgroße Steckrübe
  • ein Bund Möhren (oder circa 6 Stück)
  • 4-5 mittelgroße Kartoffeln
  • 5 Kohlwürste (oder Kochwürste oder Mettenden oder wie sie in eurer Region eben heißen)
  • etwas Pflanzenöl
  • 250ml Gemüsebrühe
  • Pfeffer und Salz

1. Zuerst werden die Möhren, Kartoffeln und die Rübe geschält. Letzteres geht gut, indem man sie erst halbiert, in ca. 2 fingerdicke Scheiben schneidet und dann einfach den Rand entfernt. Das Gemüse in ca. 1-2 cm dicke Würfel schneiden. Letztlich kommt es nicht so sehr darauf an, da nachher ohnehin alles zerstampft wird, aber bei kleineren Würfeln verkürzt sich die Garzeit.

2. Das Öl in einen Topf geben (der Boden sollte bedeckt sein). Die Gemüsewürfel hinzugeben und alles gut anschwitzen. Wenn es langsam anfängt, sich am Boden abzusetzen, kommt die Gemüsebrühe hinzu. Wenn die Brühe kocht, die Temperatur reduzieren, bis sie noch leicht köchelt. Die Würste am Stück oben auf das Gemüse legen und den Deckel auf den Topf setzen.

3. Es dauert ungefähr 30 bis 40 Minuten, bis das Gemüse gar ist. Wichtig ist, dass die Würste alle 10 Minuten gedreht und mit einer Gabel ein paarmal angepiekst werden, damit das Aroma in das Rübenmus gelangt.

4. Wenn das Gemüse gar ist, die Würste herausnehmen und in dünne Scheiben schneiden. Das Gemüse zu einem Stampf verarbeiten. Sollte dieser zu fest sein, noch etwas Brühe nachgießen. Anschließend salzen und mit ordentlich Pfeffer würzig abschmecken und im Anschluss die Würste wieder in den Topf geben.

Rübenmus - Wunderbrunnen - Fotografie - Foodblog

Rübenmus - Wunderbrunnen - Fotografie - Foodblog

Guten Appetit!

Habt es wundervoll,

Alena