Hallo 2019! - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Happy New Year – hallo 2019!

Hallo 2019! Ich wünsche euch allen ein wundervolles neues Jahr – mit allen guten Wünschen, die dazugehören: Freude, Liebe, Glück und Zufriedenheit – und vor allem Gesundheit, denn es gibt kaum etwas Wichtigeres <3

Hallo 2019! - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich hoffe, ihr hattet schöne Feiertage und seid gut ins neue Jahr gekommen. Bei uns lief es ganz ruhig und gemütlich ab. Weihnachten wurde im Kreise der Familie gefeiert, Silvester mit Freunden – ganz so, wie wir es mögen.

2018 war ein schönes Jahr, voller Veränderungen und aufregender Momente! Für 2019 wünsche ich mir ebensolche schönen Momente, viel gemeinsame Zeit mit den Liebsten, ruhige Moment mit sich selbst und vielleicht in einigen Dingen noch etwas mehr Gelassenheit. Ansonsten habe ich keine Vorsätze gefasst. Ich finde, man kann jeden Tag mit neuen Absichten starten – dafür braucht es keinen Jahreswechsel.

Hallo 2019! - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo 2019! - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mit gemeinsamer Zeit haben wir das neue Jahr auch schon begonnen und waren für einen Tag an der Nordsee in Sankt Peter-Ording. Das machen wir gerne öfters (wie hier) und auch für 2019 wünsche ich mir Zeit am Meer. Im Sommer ist das immer noch etwas anderes als im Winter, denn zu dieser Jahreszeit sind die meisten Stelzencafés nicht in Betrieb und auch die Toiletten-Häuser können nicht genutzt werden.

Es ist allerdings auch deutlich weniger los und so hat der Strand einen ganz eigenen Zauber. Gestern war das Wetter nicht besonders gut angesagt, doch als wir eine Stunde auf dem Strand gelaufen waren, kam die Sonne raus und das Licht war unglaublich. Wer hätte das gedacht!

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Nach einem langen Marsch und kurzer Stärkung bei Waffeln und Tee machten wir noch einen Abstecher zum Leuchtturm Westerhever. Dort angekommen hatte sich die Sonne verzogen und so lag der Leuchtturm in dicken Nebel gehüllt. Hatte trotzdem etwas sehr Mystisches 😉

Hallo 2019! - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mit diesen Impressionen möchte ich den ersten Beitrag für 2019 beschließen – ab nächster Woche gehts dann wieder mit kulinarischen Freuden weiter. Ich freue mich, dass ihr wieder dabei seid!

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo November und November-Challenges - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo November! + November-Challenges auf Instagram

Da ist er wieder, der November – und ich begrüße ihn nun schon zum dritten Mal mit einem Blog-Beitrag! Verrückt, oder? Wie schnell die Zeit vergeht! Dieses Mal dabei habe ich ein paar November-Challenges. Vorher aber ein kurzer Blick zurück!

Lustig ist, dass meine November-Begrüßungen in den letzten beiden Jahren ähnlich ausfielen: schon leicht geprägt durch Vorfreude auf Weihnachten, Gemütlichkeit, Kekse backen – und vor allem Vorfreude auf Mama Wunderbrunnens Geburtstag.

Hallo November und November-Challenges - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo November und November-Challenges - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

An diesen Aspekten hat sich in diesem Jahr nichts geändert. Neu hinzugekommen ist, dass ich mich auf ein Wochenende mit meiner liebsten Blogger-Freundin Rebecca Kochküken freue. Und zume ersten Mal auf die eat&style gehen werde. Das wird ein Fest!

Lustig ist, dass ich bereits im letzten Jahr schrieb, dass ich mich auf das geburtstägliche Grünkohl-Essen für Mama Wunderbrunnen freue. Wir wollten aber auch vorher schon Grünkohl essen – mit Graziella und ihrem Herzensmann. Und ratet mal: Genauso läuft es dieses Jahr auch wieder ab. Graziella kommt uns besuchen, wir essen Grünkohl und spielen Siedler. Ein paar Wochen später gibt es Grünkohl bei meiner Oma 😉

Und täglich grüßt das Murmeltier?

Mitnichten, denn ich freue mich riesig auf diese Zeit! Außerdem finde ich solche jahreszeitlichen Rituale ganz wundervoll und heimelig. Hygge sozusagen. Und damit wäre ich auch schon beim eigentlichen Thema dieses Beitrags!

Hallo November und November-Challenges - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo November und November-Challenges - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich habe mir in diesem Jahr nämlich vorgenommen, euch nicht nur ein paar Bilder aus meiner Wohnung zu zeigen. Natürlich freue ich mich auf die weihnachtliche Deko, die ich Ende des Monats aufziehen werde, aber es ist noch nicht so weit.

Dafür gibts im November eine ganz wundervolle Hygge-Challenge auf Instagram! Ins Leben gerufen hat sie Larissa von laryloves.com. Ich hätte eigentlich gerne letztes Jahr schon mitgemacht, fühlte mich aber nicht danach. In diesem Jahr fühle ich mich allerdings sehr nach Hygge, deshalb teile ich diese Challenge nun mit euch. Auf Larissas Profil findet ihr die jeweiligen Themen für die Tage und ich bin jetzt schon gespannt, was dabei alles herauskommt 🙂 (Und es gibt sogar was zu gewinnen!)

Und da mir diese November-Challenge so gut gefällt, habe ich mal nach ein paar weiteren gesucht. Vielleicht ist da ja auch etwas für euch mit dabei? Wichtig ist: Es sollte Spaß machen und nicht in Stress ausarten. Ich finde, so unter “Zwang” zu posten ist eher kontraproduktiv. Vielmehr sollten die Themen als Inspiration dienen für die eigenen Fotos 🙂 Was meint ihr?

Hier nun also eine ganz kleine, selbst recherchierte Auswahl:

November-Challenges auf Instagram

Bücher:

Vorfreude und Self Care:

Nachhaltigkeit:

Künstlerisch:

Mehr Hygge:

Und, seid ihr bei einer dieser Challenges dabei?

Hallo November und November-Challenges - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo November und November-Challenges - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wünsche euch den schönsten November und freue mich auf die gemütliche Zeit mit euch!

Habt es wundervoll,

Alena

Koreanisch kochen mit Effilee - Japchae - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

[Werbung] Koreanisch kochen mit Effilee + Rezept für Japchae

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht – aber ich für meinen Teil kannte bis vor einigen Wochen nur ein koreanisches “Gericht”: Kimchi. Mittlerweile kenne ich aber auch Japchae und Bulgogi. Was das ist – das erzähle ich euch heute!

Koreanisch kochen mit Effilee - Japchae - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie
Koreanisch kochen mit Effilee (Foto Credit: Effilee)

Vor ein paar Wochen kam nämlich eine Einladung zu einem Bloggerevent ins Haus geflattert. Das Hamburger Kulturmagazin Effilee hatte einen Abend zum Thema “Koreanisch kochen” geplant – und ich durfte dabei sein! Ich war natürlich Feuer und Flamme: Von koreanischer Küche hatte ich nämlich bis dato kaum Ahnung.

Also sagte ich zu und machte mich an einem herbstlichen Freitag abends auf den Weg in die Große Elbstraße. Das Event fand in der Location Trend Küche & Club statt, die mit einem großen, loftartigen Raum aufwartet. Auf einer Seite eine kleine Bar, auf der anderen mehrere Kochfelder – und dazwischen ganz viel Platz für einen riesigen Tisch, gemütliche Sitzgruppen und kleine Regale mit schönem Küchenzubehör.

Koreanisch kochen mit Effilee - Japchae - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Natürlich war ich zu früh da, aber schon bald trudelten die ersten Blogger ein. Ich freute mich, nun endlich mal ein paar Blogger aus dem Norden kennenzulernen. Bislang beschränkte sich mein Horizont ja eher auf das Rhein-Main-Gebiet – aber nachdem ich zurück in die Heimat gezogen bin, fehlte hier ein bisschen der Austausch. Das hat sich mit diesem Abend geändert 😉

Zur Begrüßung gab es erstmal einen Prosecco und ein erstes Beschnuppern. Ich lernte Sabine vom Blog Schmeckt nach mehr kennen und unterhielt mich mit Silke, die zwischen Hamburg und Berlin eine Kunstgalerie hat. Einziger Mann in der Blogger-Runde war übrigens Nawed von MeineZutat.

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Das Event wurde von Effilee-Verleger Vijay Sapre ins Leben gerufen, dessen Begeisterung für die asiatische Küche quasi schon legendär ist. Er war nach vielen Asien-Reisen absolut angetan von der koreanischen Küche. Nun wollte er dafür sorgen, dass sie auch hier in Deutschland bekannter wird.

Finde ich tatsächlich sehr lobenswert, denn ich hatte bis auf Kimchi noch nie etwas koreanisches gegessen. Perfekte Zielgruppe also 😉 Einleitend bekamen wir ein paar wissenswerte Dinge über die koreanische Küche erzählt, dann ging’s auch schon an den Herd! Gemeinsam mit ein paar Köchinnen aus Korea sollten wir verschiedene Leckereien zubereiten. Mit Christin vom Blog Hamburger Deern landete ich an der Kücheninsel, an der Haein Cho Japchae kochen sollte. Wobei wir uns natürlich auch zu den anderen Köchinnen gesellen konnten 😉

Koreanisch kochen mit Effilee - Japchae - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie
(Foto Credit: Effilee)
Koreanisch kochen mit Effilee - Japchae - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie
Foto Credit: Effilee
Koreanisch kochen mit Effilee - Japchae - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie
(Foto Credit: Effilee)
Koreanisch kochen mit Effilee - Japchae - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie
(Foto Credit: Effilee)
Let’s get it cooking

Japchae ist ein Gericht, das aus Süßkartoffel-Nudeln hergestellt wird. Diese werden gekocht und anschließend abgewaschen. Vorher wird aber in schönster Fordporn-Manier das Gemüse in Streifen geschnitten und in eine Pfanne gelegt. Auf Nachfrage sagte unsere Mentorin, dass das geschieht, einfach weil es schön aussieht. Muss ich erwähnen, dass ich absolut hin und weg war?

Wie schön kann Kochen sein! Und wie meditativ, wenn man die Zutaten schön schneidet und anrichtet… aber ich schweife ab.

Koreanisch kochen mit Effilee - Japchae - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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(Foto Credit: Effilee)

Koreanisch kochen mit Effilee - Japchae - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Während wir emsig am Werkeln waren, breiteten sich im gesamten Raum die herrlichsten Düfte aus. Kann man sich jetzt vielleicht nicht vorstellen – aber Sojasoße und gebratenes Ei ist eigentlich immer eine ziemlich gute Duft-Kombi 😉

Koreanisch kochen mit Effilee - Japchae - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie
(Foto Credit: Effilee)

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Vor allem bei unserer Japchae-Station duftete es gut. Während wir die Zutaten schnippelten, durfte nämlich das Rindfleisch in einer Marinade aus Sojasoße, Sesamöl und Knoblauch marinieren. Die koreanischen Nudeln wurden gekocht und anschließend gewaschen, damit Stärke-Reste entfernt werden. Das war mir bisher unbekannt, aber dann kleben sie nicht aneinander – was bei diesem Rezept absolut Sinn macht 😉

Dann kochten wir aus der restlichen Sojasoße und etwas Sirup eine herzhaft-süßliche Soße. Im Anschluss wurde alles zusammen gegeben – das wars auch schon. Ihr seht: Japchae ist wirklich einfach zuzubereiten.

Koreanisch kochen mit Effilee - Japchae - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie
(Foto Credit: Effilee)
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(Foto Credit: Effilee)
Koreanisch kochen mit Effilee - Japchae - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie
(Foto Credit: Effilee)

Das ist tatsächlich eine Tatsache, die ich am erstaunlichsten fand: Die meisten koreanischen Gerichte, die wir an diesem Abend zubereitet haben, sind einfach. Vielleicht etwas zeitaufwändig (siehe Kimchi, der idealerweise eine längere Zeit ziehen muss), aber die Zutaten sind alle nicht einmal ansatzweise so exotisch, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die meisten gibt es in gut sortierten Asialäden – und wer dann doch mal richtig koreanisch einkaufen will: In Hamburg gibt es in der Rosenstraße 2 in der Nähe vom Thalia Theater den Asia-Markt Mipoong. Dort sollte jeder fündig werden 🙂

Und wie ihr Japchae nun einfach zuhause nachkochen könnte, verrate ich euch jetzt – Haein Cho hat uns freundlicherweise das Rezept zur Verfügung gestellt. Weitere Rezepte des Abends findet ihr bei Effilee.

Japchae á la Haein Cho

Koreanisch kochen mit Effilee - Japchae - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie
(Foto-Credit: Effilee)

Zutaten

  • 250 g koreanische Glasnudeln
  • 150 g Rindfleisch
  • 2 Eier
  • 1 Zwiebel
  • je eine rote und gelbe Paprika
  • 1 Möhre
  • eine Handvoll Pilze
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • Öl
  • Salz und Pfeffer
  • 100 ml Sojasoße
  • 100 ml Sirup
  • 1 EL Zucker
  • Sesamöl

Koreanisch kochen mit Effilee - Japchae - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zubereitung

1. Das Rindfleisch in feine Streifen schneiden. 2 EL Sojasoße, gepresstem Knoblauch, 1 EL Sesamöl und etwas Pfeffer vermengen. Das Fleisch darin einlegen. Das Gemüse ebenfalls in feine Streifen schneiden und beiseite legen. Die Eier trennen und Eigelb und Eiweiß aufschlagen. Dann jeweils in ganz wenig Öl in einer Pfanne zu einem Omelette garen. Herausnehmen und ebenfalls in feine Streifen schneiden.

2. Das Gemüse und das Fleisch getrennt voneinander anbraten und beiseite stellen. Die Glasnudeln nach Packungsanweisung kochen und anschließend gut mit kaltem Wasser abspülen, damit die Stärke verschwindet. Die restliche Sojasoße mit Sirup, Zucker und 1 EL Sesamöl erhitzen. Aufkochen lassen und dann die Nudeln hinzugeben, bis sie die Soße aufgenommen haben.

3. Gemüse und Fleisch unterheben und mit Sesamöl und Pfeffer abschmecken. Mit den Eierstreifen und etwas Sesam garnieren und servieren.

Koreanisch kochen mit Effilee - Japchae - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Natürlich haben wir die vielen Leckereien im Anschluss auch verputzt – und das Beisammensitzen genossen. Vielen Dank an Effilee für diesen wunderschönen Abend, das tolle Essen und die Lebensfreude der großartigen Köchinnen! Und natürlich an meine lieben Blogger-Kollegen. Neben den oben aufgeführten waren auch dabei:

Habt es wundervoll,

Alena

Disclaimer: Vielen Dank an Effilee für die Einladung zu diesem Abend! Die in diesem Artikel wiedergegebene Meinung ist meine eigene und unbeeinflusst.

Ein Spaziergang um die Außenalster in Hamburg - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Mai! Spaziergang um die Außenalster in Hamburg

Es ist Mai! Der Wonnemonat bricht an und ich möchte euch heute ein paar Impressionen zeigen, die ich bei einem Spaziergang mit Herrn Wunderbrunnen gesammelt habe: An der Außenalster in Hamburg.

Ein Spaziergang um die Außenalster in Hamburg - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein Spaziergang um die Außenalster in Hamburg - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nun leben wir schon fast drei Monate im schönen Norden und haben schon einiges an unbeständigem Wetter mitgemacht 😉 Aber ein absolutes Highlight war eines der ersten schönen, fast schon sommerlichen Wochenenden im April. Der Frühling ist zum jetzigen Zeitpunkt zwar schon etwas weiter fortgeschritten, aber ich wollte die Impressionen doch gerne mit euch teilen. Vielleicht wird der eine oder andere von euch ja inspiriert und möchte auch gerne diesen kleinen Spaziergang machen.

Hamburg ist einfach so schön und unsere Runde um die Außenalster war für mich persönlich von besonderer Bedeutung. Früher bin ich mit meinen Eltern oft dort hingefahren, um einen Spaziergang um die Außenalster zu machen. Der Blick, den man dann auch auf die Binnenalster mit dem Jungfernstieg und den vielen schönen Gebäuden hat, war für mich immer Hamburg pur. Ich weiß, sehr klassisch und fast schon touristisch 😉 Aber das Panorama mit den Kirchtürmen und den grünen Dächern war für mich immer schon irgendwie heimatlich behaftet.

Ein Spaziergang um die Außenalster in Hamburg - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nachdem ich im letzten Jahr viel Heimweh hatte, habe ich mir oft gewünscht, mit Herrn Wunderbrunnen dieses Spaziergang zu machen. Und das nicht bloß “auf Urlaub”, sondern mit “zuhause”-Gefühl. Das hatten wir an diesem April-Wochenende und es hat mich wahnsinnig froh gemacht!

Natürlich passte das Wetter perfekt, die Sonne strahlte vom Himmel und es war fast schon sommerlich warm. In der “Alsterperle” haben wir ein Alsterwasser getrunken und die Sonne genossen. Die Bäume blühten ebenso wie die Krokusse und auf den Grünflächen wurde die Grillsaison eingeläutet. Man muss das Wetter eben nutzen 😉

Ein Spaziergang um die Außenalster in Hamburg - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein Spaziergang um die Außenalster in Hamburg - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zu den “technischen” Daten: Die Runde um die Außenalster ist etwa 7-8 km lang – und ihr könnt mit dem Auto entlang der Straßen parken, oder einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Dann ist noch mehr Platz für ein Alsterwasser 😉

Nun freue ich mich darauf, im Mai ein paar lange Wochenenden zu genießen, mit hoffentlich ebenso schönem Wetter. Über Himmelfahrt geht es in Herrn Wunderbrunnesn Heimat, aus der ich euch im letzten Jahr bereits berichtet hatte. Wir waren zum 1. Mai dort und hatten die schönsten Rapsfelder bewundert. Mal sehen, ob wir dieses Jahr auch noch welche sehen…

Nun überlasse ich euch noch ein paar Impressionen von unserem Spaziergang und wünsche euch einen guten Start in den Mai.

Ein Spaziergang um die Außenalster in Hamburg - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Habt es wundervoll!

Alena

Neues im Februar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Februar! …und etwas Neues!

Alles neu macht eigentlich der Mai, aber in diesem Fall ist es der Februar… eigentlich schon der Januar, aber so richtig ist es dann doch der Februar, in dem etwas Neues passiert.

Neues im Februar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Man kann es ganz eventuell aus dem Beitragsbild erahnen: Wir ziehen um! Nach ziemlich genau acht Jahren und vier Monaten geht es zurück in die Heimat, gen Norden. Für uns ist es vielleicht ähnlich plötzlich wie für einige in unserem Umfeld – aber es hat sich nun alles sehr schnell ergeben und gefügt. Warum also nicht den Schritt wagen?

Als ich 2009 zum Studium nach Marburg zog, hatte ich keine Ahnung, wie lange ich wirklich im schönen Hessenland bleiben würde. Dann kam die Liebe und ich zog gemeinsam mit Herrn Wunderbrunnen sogar noch ein Stück weiter Richtung Süden ins schöne Oberursel.

Dort haben wir es uns so richtig schön gemacht. Wir hatten die allerschönste, gemütlichste Wohnung, die man sich nur wünschen kann. Die U-Bahn direkt vor der Haustür, den Feldberg quasi auch – ok, nicht ganz, aber nur ein Stück die Straße hoch. Einen schönen, sehr großen Wald vor der Haustür, mit Mammutbäumen und den schönsten Lauf- und Wanderstrecken.

Mit Oberursel hatten wir uns ein absolut knuddeliges Örtchen mit einer malerischen Altstadt, einer (zugegebenermaßen) eher nicht so schönen Fußgängerzone mit der größten Dichte an Bäckern, Optiker und Friseuren, die ich je erlebt habe, und einer perfekten Lage am Taunus ausgesucht. Im benachbarten Kronberg waren wir schnell, wo es sich ebenfalls schön bummeln ließ. Insgesamt haben wir uns dort so wohlgefühlt, wie man sich nur wohlfühlen kann.

Neues im Februar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Aber Oberursel hat einen entscheidenden Nachteil: Es liegt dicht an Frankfurt (was man auch als positiv bewerten könnte) und mit Frankfurt bin ich nie warm geworden. (Sorry an alle Frankfurter…) Ins Detail gehen werde ich nicht, aber ich fand die Stadt weder früher auf Exkursionen nicht schön noch als ich dort anfing zu arbeiten. Ich wurde zunehmend unglücklich und wusste eigentlich gar nicht, warum. Es gibt Dinge, die man nicht in Worte fassen kann, und das gehört dazu.

Vielleicht lässt es sich am ehesten mit Heimweh beschreiben. Etwas, das man als Erwachsener selten erlebt und eigentlich auch gar nicht erwartet.

Heilung kam für mich in Form eines neuen Jobs in einer neuen Stadt – nämlich in Hamburg! Ganz in Heimatnähe! Eine neue Wohnung war auch schnell gefunden und so werden Herr Wunderbrunnen und ich uns bald auf den Weg machen und uns eine neue, allerschönste, allergemütlichste Wohnung einrichten und uns freuen, unsere Familien ein bisschen dichter dran zu haben. Und das Meer. Und mit Hamburg eine Stadt, mit der ich mich ohnehin bereits viel besser angefreundet habe als ich es mit Frankfurt je hätte.

Neues im Februar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der Februar wird also im Zeichen des Umzugs stehen, ein paar anstrengende Wochen mit sich bringen – die wir uns trotzdem großartig machen werden! Als Mensch, der Veränderungen eigentlich gar nicht gerne mag, wird das für mich ungewohnt und komisch. Ich werde traurig sein, unser schönes Zuhause zu verlassen, aber ich freue mich auch auf das Neue. Neues wagen muss man schließlich auch mal.

Zuhause ist sowieso ein Begriff, der für mich von einem ganz besonderen Menschen abhängig ist. Und der kommt mit mir – mehr brauche ich also gar nicht.

Bloggen werde ich trotzdem weiterhin, ich habe ein bisschen vorgearbeitet. Aus der neuen Wohnung gibt es dann vielleicht (hoffentlich) auch ganz viel Wohn-Inspiration für euch. Aber meinen Blog-Geburtstag werde ich diesen Jahr nicht feiern… dafür gibts nächstes Jahr eine Sause 😉 Solange könnt ihr euch den Beitrag vom letzten Jahr anschauen:

Blog-Geburtstag mit Blutorangen-Gugls

Neues im Februar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Bis dahin wünsche ich euch auf jeden Fall einen schönen Februar, jetzt geht es nämlich wieder los mit Blumen und die lassen dann auch graue Februartage strahlen.

Macht es euch schön!

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober! Eine Liebeserklärung an den Herbst

Nachdem es urlaubsbedingt im September keinen “Hallo neuer Monat”-Beitrag gab, geht es nun wie gewohnt mit dem Oktober weiter. Für diesen Anlass habe ich mir eine kleine Liebeserklärung an den Herbst ausgedacht – denn es scheint mir, als gäbe es über keine andere Jahreszeit so stark auseinandergehende Meinungen.

(Achtung, es folgen viele Fotos! ;))

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich liebe den Herbst! Klare Sache. Zugegeben, ich liebe den Frühling noch mehr. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass ich von dem hellen Grün nicht genug bekomme – und ich viel besser aus dem Bett komme, wenn es morgens früher hell wird. Doch gleichzeitig freue ich mich jedes Jahr im Herbst wie ein kleines Kind! Vielleicht bin ich auch einfach ein Übergangsjahreszeit-Liebhaber.

Aber was ist so schön am Herbst?

1. Das Licht

Kein Monat kann mit einem derart goldenen Licht aufwarten, wie der Oktober – oder auch der September. Es gilt, die letzten warmen Tage auszunutzen und so viel Zeit wie möglich draußen zu verbringen.

Normalerweise führt uns unsere Laufstrecke hauptsächlich durch den Wald, aber in der dunklen Jahreszeit sind die Wege dort etwas halsbrecherisch. Also hat Herr Wunderbrunnen getüftelt und eine Laufstrecke gefunden, die beleuchtet ist. Im Rahmen unserer Testläufe fanden wir einen Weg, der zwar ungeeignet ist (weil dunkel), aber bei Tageslicht sehr malerisch ist. Er führt an Apfelbaumwiesen vorbei, die im goldenen Licht der letzten warmen Tage einfach zauberhaft aussehen!

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auch ein bisschen wildlife gibt es dort zu sehen – Pferde, flauschige Kühe mit riesigen Hörnern und sogar ein kleines Kalb bekam ich bei einem Spaziergang zu Gesicht. Im Oktober hoffe ich nun auf die Möglichkeit, dort morgens ein paar stimmungsvolle Fotos vom Sonnenaufgang zu machen!

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

2. Äpfel und Kürbisse

Die Herbst-Küche wartet mit allerhand feinen Sachen auf uns! Sowohl Äpfel und Kürbisse haben nun Saison. Ich habe für den Oktober eine ganze Reihe an Rezepten rund um den Kürbis geplant – einfach weil ich Kürbisse liebe und sie so vielseitig sind.

Außerdem ist nun auch wieder die Zeit der deftigen Küche. Suppen, Eintöpfe… Kaum sind die ersten kühlen Tage da, bekomme ich Lust auf Kartoffelsuppe und Klassiker wie Königsberger Klopse und Rübenmus.

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wer auch spontan Lust bekommen hat, dem verlinke ich hier nun ein paar Rezepte von mir aus dem letzten Herbst/Winter:

Apfelmus
Apfel-Cranberry-Muffins
Kartoffelsuppe
Kürbis-Ravioli
Linsensuppe

Pizza-Zungen mit Birnen und Speck
Rübenmus

3. Kerzenschein (und Lichterketten)

Manch einer fragt sich jetzt sicherlich “Lichterketten?! Hat die wohl den Schuss nicht gehört?” – und darauf antworte ich mit einem entschiedenen “Ja!”. Also, ja zur Lichterkette! Denn ich finde, dass Lichterketten eigentlich das ganze Jahr über gehen. Es gibt ja auch so zarte, die nicht nach Weihnachtsbaumbeleuchtung aussehen.

Eine Lichterkette habe ich schon angebracht. Allerdings an einem kleinen Töpfchen Heide, das ich ins Wohnzimmer gestellt habe und nicht an einem Tannenbaum. Damit war auch Herr Wunderbrunnen einverstanden 😉 So eine Lichterkette macht nämlich sehr gemütliches Licht und wenn der Rest der Deko zum Thema Herbst passt, finde ich es auch gar nicht so weihnachtlich.

Wobei unter uns gesagt: Ich könnte auch bald schon mit der Weihnachts-Deko anfangen. Aber psst….

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

4. Buntes Laub und Waldspaziergänge

Wenn es eine farbenfrohe Jahreszeit gibt, dann ist es wohl der Herbst! Der Sommer kann zwar auch was auf dem Gebiet, aber die Farben im Herbst sind einfach so… schön. Und anders. Alles wirkt irgendwie golden, jedes Blatt hat eine andere Farbe und der Stand der Sonne macht, dass alles schön aussieht.

Auch an grauen Tagen gehe ich gerne raus, denn durch das bunte Laub leuchtet trotzdem alles. Im Wald ist es um diese Zeit besonders schön und es gibt so viel zu gucken!

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie
Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

5. Gemütlichkeit und Sofa-Zeit

Und was gibt es nach einem Waldspaziergang schöneres, als sich mit einem Tee und einem Buch auf dem Sofa einzumuckeln? Eben. Das ist zwar eigentlich das ganze Jahr über schön, aber wenn es draußen kälter und abends früher dunkel wird, dann ist das Sofa eindeutig der gemütlichste Platz der Welt.

Auf dem Sofa kann man dann nicht nur wunderbar lesen, Serien gucken, sondern auch Tee trinken und Schokolade verputzen… dazu gibt es im Oktober auch noch etwas Schönes hier auf dem Blog 😉

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

6. Halloween

Ok, ich gebe es zu – ich mag Halloween! Ich halte mich zwar mit der Deko immer etwas zurück (ich setze den Fokus zum Ausrasten da eher auf Weihnachten), aber trotzdem gefällt es mir. Kürbisse habe ich schon eine Weile nicht mehr geschnitzt, aber vielleicht gibt es dieses Jahr eine kleine Version der Jack O’Lantern.

Pflichtprogramm an Halloween ist bei uns übrigens “Nightmare before Christmas”. Diesen Film gucke ich schon seit meiner Schulzeit jedes Jahr und finde ihn jedes Mal wieder grandios. Ob es die Musik ist, die liebevolle Machart des Films oder die verschiedenen Settings sind – ich weiß es nicht. Vielleicht auch alles zusammen. Wenn ihr den Film nicht kennt und nicht ganz abgeneigt gegenüber Filmen von Tim Burton seid, kann ich ihn euch auf jeden Fall ans Herz legen!

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich könnte meine Aufzählung noch ewig fortführen. Auf Herbstkleidung (auch bekannt unter “sweater weather”) mit Schals und Stiefeln, Strumpfhosen und Strickkleidern freue ich mich nämlich ebenfalls! (Ich berichtete hier bereits davon.) Aber möglicherweise würde das den Rahmen sprengen. Ich finde den Herbst einfach zu schön!

Wie ist es mit euch? Wenn ihr mögt, verratet mir doch, worauf ihr euch im Oktober besonders freut. Liebt ihr den Herbst auch so sehr wie ich?

Habt es wundervoll,

Alena

Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Große Wannseerundfahrt in Potsdam

Vor ein paar Wochen verbrachten Herr Wunderbrunnen und ich ein paar Tage in Berlin und Umgebung. Obwohl es viel regnete und ziemlich unsommerlich kalt war, hatten wir eine schöne Zeit. Wir genossen den großelterlichen Garten, machten eine Wannseerundfahrt in Potsdam und feierten im strömenden Regen im Olympiastadion mit zehntausenden U2-Fans.

Das Konzert war der Wahnsinn, aber ich habe dort kaum Fotos gemacht. Das lag einerseits am Regen, andererseits daran, dass mich ewig fotografierende Menschen auf Konzerten eher stören. Ich konzentriere mich lieber aufs laute Mitsingen und Hüpfen 😉

 

Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Von der Wannseerundfahrt in Potsdam und dem Garten von Herrn Wunderbrunnens Großeltern habe ich dafür eine ganze Reihe Fotos gemacht. Die möchte ich euch heute zeigen.

Außerdem muss ich eine ganz große Empfehlung aussprechen: Ein Ausflug nach Potsdam lohnt sich so oder so, aber wenn ihr es einrichten könnt – macht die große Wannseerundfahrt! Die kleine ist auch nett, aber die große ist einfach noch viel schöner.

Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Als wir ankamen, wurden wir von einem Regenschauer überrascht. Deshalb suchten wir uns zuerst eine Möglichkeit zum Einkehren und fanden das Café Central am Alten Markt. Ich habe dort vor lauter Begeisterung kein einziges Foto gemacht, aber es war wunderschön dort. Es gibt leckeren Kaffee, köstlichste Eisschokolade und California Pops – hausgemachtes Eis am Stiel mit rein biologischen Zutaten, echten Früchten und keinerlei Zusatzstoffen. So gut!

Als wir uns dort gerade niedergelassen hatten, klarte der Himmel auf und der Regen verschwand. Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Anleger an der Langen Brücke. Die Fahrt führt unter der Glienicker Brücke hindurch, in deren Mitte die Grenze zwischen Berlin und Potsdam verläuft – gut erkennbar an der unterschiedlichen Farbgebung beider Seiten. Die Geschichte des als “Agentenbrücke” bekannten Bauwerks könnt ihr hier nachlesen: Glienicker Brücke.

Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der Dampfer fährt dann weiter am Park und Schloss Babelsberg vorbei, Richtung Teltow-Kanal und Griebnitzsee. Überall gibt es die riesigen Villen ehemaliger Ufa-Berühmtheiten zu sehen, was absolut beeindruckend ist. Der Große Wannsee wird überquert, hier kann man das bekannte  (und ziemlich riesige) Strandbad sehen. Dort macht der Dampfer übrigens eine kurze Pause!

Die gesamte Fahrt zeichnet sich durch wundervolle Ausblicke aus – ob auf tolle Villen oder schönste Schlösschen, kleine Hausbötchen auf dem See, es gibt wahnsinnig viel zu gucken. Auf die jeweiligen Sehenswürdigkeiten weist netterweise immer eine Durchsage an Bord an. Entspannter kann man wirklich nicht durch die Gegend schippern 😉

Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wer Lust bekommen hat, dem sei der folgende Link ans Herz gelegt. Hier findet ihr alle Informationen, Abfahrtszeiten und Preise:
Die Wannseerundfahrt

Nicht in Potsdam, aber trotzdem lohnend ist übrigens das Fährhaus Caputh. Dort kehrten wir nach unserer Fahrt ein und genossen einen herrlichen Ausblick und das Abendlicht über dem Schwielowsee. Weitere Infos erhaltet ihr hier: Fährhaus Caputh 

Große Wannseerundfahrt Potsdam - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr seht, man kann es sich auch bei Regen schön machen – und manchmal ist es auch gar kein Dauerregen, sondern nur ein Schauer 😉

Habt es wundervoll,

Alena

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Fahrradtour in der Wetterau (“Wetterauer Mitte”)

Am vergangenen Wochenende beschlossen Herr Wunderbrunnen und ich, eine Fahrradtour in der Wetterau zu machen. Weil mir die Strecke sehr gut gefallen hat, dachte ich mir, ich teile sie mit euch. Wer also aus der Gegend kommt – es lohnt sich!

Natürlich habe ich auch eine ganze Menge Fotos gemacht und teile heute ein paar der Impressionen mit euch.

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Der Rundweg führt von Friedberg aus über Ossenheim, Nieder- und Ober-Wöllstadt, Nieder- und Ober-Rosbach, vorbei am Golfplatz von Ockstadt und wieder zurück nach Friedberg. Am Ende des Artikels habe ich euch die Strecken-Infos zusammengefasst und auch noch auf die Seite von outdooractive verlinkt, wo ihr eine Karte und alle weiteren Details findet.

Die Tour wird als zu jeder Jahreszeit reizvoll beschrieben. Das würde ich sofort unterschreiben, auch wenn ich sie nur im Sommer erlebt habe – aber es war einfach so schön! Es geht überwiegend auf Fahrradwegen an Feldern entlang, teilweise durch ruhige Wohngebiete und vor allem an Obstwiesen vorbei. Wenn die im Frühling in voller Blüte stehen, ist das sicher ein Anblick zum Niederknien!

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Auf unserer Tour haben mich aber vor allem die Wildblumen an den ungemähten Streifen neben den Feldern umgehauen. So eine Farbenpracht sieht man wirklich nicht oft – ein absoluter Traum.

Ich habe sogar herausgefunden, dass diese Wildblumen-Streifen den Ertrag auf den Feldern erhöhen sollen. Sie verhindern den Schädlingsbefall auf den angrenzenden Feldern, da sie den natürlichen Feinden von Schädlingen Schutz und Nahrung bieten. Wildblumen-Streifen sind also nicht nur zauberhaft schön, sondern auch noch nützlich ;))

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Aber in der Wetterau gab es nicht nur Wildblumen zu entdecken, sondern auch exotische Tiere. Als wir aus der einen kurzen Unterführung herausfuhren, schoss mir ein Gedanke durch den Kopf: “Was sind das denn für komische Schafe?!”

Ich hatte für einen kurzen Augenblick nur etwas Weißes, Flauschiges gesehen. Beim zweiten und diesmal genaueren Blick stellte sich heraus, dass es Alpakas waren 😀 Lautes Kreischen meinerseites, leises Bremsenquietschen seitens meines Fahrrads und schon stand ich mit leuchtenden Augen am Zaun. Weiße Alpakas!

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Nach späterem Googeln fand ich heraus, dass es sich dort in Bruchenbrücken um einen Alpaka-Hof handelt, nämlich den Alpaka-Hof Pegasus. Die Tiere mit so klingenden Namen wie Friloxley oder Frilinus sind allerdings sehr schwer zu beeindrucken – nämlich gar nicht. Die einzige Reaktion, die ich auf mein wiederholtes “Hallo”-Rufen bekam, war ein kurzes Kopfheben und in die Kamera schauen, dann wurde wieder am Gras gerupft.

Zum Glück hatte ich meine Kamera griffbereit 😀

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ein Picknick haben wir natürlich auch gemacht, das gehört bei unseren Radtouren immer dazu. In der Wetterau war es besonders schön, weil wir eine traumhafte Bank gefunden hatten – direkt an einem Feld.

Und hinter diesem Feld ein Ausblick wie im Bilderbuch: Auf die Frankfurter Skyline und den Feldberg mit dem Altkönig. Dort, wo wir auch wohnen. Einfach nur schön!

Fahrradtour Wetterau - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ihr seht, es gibt viel zu gucken auf dieser Tour und wenn ihr Lust habt, sie auch einmal entlangzufahren, gibt es nun ein paar Infos:

Streckenlänge: ca. 32 km
Dauer: je nach Tempo und Pausen zum Fotografieren 😉 zwischen 3-4 Stunden
Höhenunterschied: ca. 200 m, aber die Steigung ist immer nur leicht

Eine detaillierte Beschreibung zur Tour, eine Wegbeschreibung, eine Karte mit den Koordinaten der Strecke und Infos zur Anreise findet ihr auf dieser Seite: Fahrradtour in der Wetterau (Wetterauer Mitte)

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juli! + Spaziergang über die Gerstenfelder

Heute begrüßen wir den Juli – und da ich noch eine Menge Gerstenfelder-Fotos zu zeigen habe, nutze ich diesen Anlass ;))

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Entstanden sind sie, als ich vor zwei Wochen bei meinen Eltern zuhause war. Papa Wunderbrunnen hatte Geburtstag und das wurde logischerweise gefeiert (wie wir letztes Jahr gefeiert haben, könnt ihr HIER und HIER nachlesen). Als unsere Verwandten gesättigt, glücklich und zufrieden auf dem Weg nach Hause war und wir alles aufgeräumt hatten, machten wir einen abendlichen Spaziergang.

Die Runde führte uns durch viele Felder, aber am meisten hatten es mir wie üblich die Gerstenfelder angetan. Ich finde die haarigen Ähren einfach so wunderschön! Das ganze Feld sieht aus, als wäre es ganz weich und flauschig. Als ob man sich am liebsten einmal hineinwerfen möchte und kuschelig gebettet wäre. (Was man vermutlich nicht ist und auch nicht ausprobieren sollte, aber … es sieht eben einfach so aus!)

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Passenderweise wehte eine leichte Brise, sodass das Feld in Bewegung noch sanfter und weicher wirkte. Das liebe ich an meiner Heimat Schleswig-Holstein: Die seltene Windstille, die auch so manchen heißen Sommertag erträglich machten kann. (Kann. Nicht muss, es gibt auch Tage, da steht die Luft. Und die andererseits häufiger schwülen Tage durch die höhere Luftfeuchtigkeit lassen wir jetzt einfach mal außer Acht…;))

Ich war jedenfalls froh, dass ich mir (einer spontanen Eingebung folgend), die Kamera geschnappt hatte und diese Fotos machen konnte. Ok, ich muss zugeben: So spontan war die Eingebung nicht. In meiner Familie gibt es nämlich eine Art “Trauma”, das maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass ich meine Kamera quasi ständig (und manchmal auch unnötigerweise) mitschleppe. Obwohl ich besagtes Trauma gar nicht selbst durchlebt habe!

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Es ist nämlich so: Meine Eltern waren vor vielen Jahren einmal in Rom, lange vor Smartphones und Digitalkameras. Vielleicht gab es letztere doch schon, aber das ist unerheblich.

Mama und Papa Wunderbrunnen beziehen also ihre Unterkunft gegenüber der Engelsburg und beschließen, noch kurz in Richtung Petersdom zu gehen. Nur kurz, mal gucken. Papa Wunderbrunnen beschließt, seine Kamera nicht mitzunehmen. Sie wollen ja nur mal kurz gucken.

Auf dem Weg zum Petersdom hören sie eine Art Singsang, der vom Petersplatz zu kommen scheint.

“Ist das… ist da der Papst?” – “Das ist doch nicht der Papst!” (So in etwa hat sich der Dialog wohl zugetragen.)

Doch. Doch, das ist der Papst! Eine Messe auf dem Petersplatz feiernd. Und er fährt in seinem Papamobil nicht weit von meinen Eltern entfernt vorbei. Ohne Kamera.

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Gut, ich gebe zu – man braucht nicht für jeden Moment im Leben eine Kamera. Es gibt Momente, die sind einfach so schön und wertvoll, da braucht es keine Kamera, um sie festzuhalten. Und manche Momente gehen kaputt, wenn man sie nur durch die das Handy oder die Kamera sieht. Manches muss man einfach leben.

Dennoch: die Worte “Das ist doch nicht der Papst!” haben sich seither ins Gedächtnis gebrannt und werden gerne geäußert, wenn jemand laut überlegt, die Kamera zuhause zu lassen. Ich war froh, dass ich sie dabei hatte und ein paar herrliche Impressionen der Gerstenfelder einfangen konnte.

Hallo Juli und Gerstenfelder - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Für diesen Juli wünsche ich euch viele schöne und besondere Momente, die vielleicht auch nicht alle eine Kamera brauchen, um im Gedächtnis zu bleiben. Genießt die Zeit!

Habt es wundervoll,

Alena

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Goûte-Festival in Mainz + Rezept für Raspberry Mojito

Mit etwas Verspätung (da mittlerweile schon zwei Wochen her) gibt es heute einen Beitrag über mein Wochenende mit der wunderbaren Rebecca aka Kochküken. Was wir Schönes gekocht haben, werde ich in einem gesonderten Beitrag erzählen. Heute möchte ich euch erstmal vom Goûte-Festival berichten, das wir besucht haben. Als Abkühlung habe ich euch noch ein Rezept für leckeren Raspberry Mojito mitgebracht.

(Ich wurde für diesen Beitrag übrigens nicht bezahlt, es handelt sich hier um meine eigenen Eindrücke und meine eigene Meinung.)

Was ist das Goûte-Festival?

Das “größte Tasting in Mainz” fand vom 10.-11. Juni erstmalig auf dem Rathausplateau an der Rheingoldhalle in Mainz statt. Eingeladen wurde ich von Miri von Neue Projekt, ein Projektentwickler-Unternehmen, welches das Festival initiiert hat. Das Konzept des Festivals ist es, in Mainz ansässige (und auch einige überregionale) Unternehmen zu präsentieren – vor allem junge bzw. neuere Unternehmen liegen hierbei im Fokus.

Sowohl am Samstag als auch am Sonntag war es den gesamten Tag über möglich, an den Ständen zu verkosten und die Produkte der Unternehmen käuflich zu erwerben. Weitere Programmpunkte waren Workshops mit Philipp Stein und Carl Grünwald.

Das Festival am Samstag

Als wir am Samstag an der Rheingoldhalle ankommen, ist es sehr warm. Wir haben uns mit der Mittagszeit zugegebenermaßen auch nicht die beste Zeit ausgesucht! Wir werden mit einem Willkommens-Getränk empfangen und beim Stand vom Obsthof Weyer aus Mainz direkt mit ausgefallenen Chutneys verköstigt. Am meisten überrascht mich das Spargel-Vanille-Chutney – wer hätte gedacht, dass Spargel in süß funktioniert?!

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Danach ziehen wir weiter, vorbei an Kaiserhonig Berlin und entdecken einen Stand, der herzhafte Waffeln verkauft (die wir lustigerweise gerade erst als Frühstück selbstgemacht hatten). Als wir um die Ecke gehen, stehen wir auf einmal vor einem großen Laib Parmesan, aus dem Flammen aufsteigen! Bei näherem Hinsehen werden auch noch köstlich duftende Pasta darin geschwenkt. Obwohl die Mittagshitze mittlerweile alles gibt, treten wir näher.

Es ist der Stand der Nonno Luigi Pasta Manufaktur aus Mainz und die hausgemachten Nudeln mit Tomatensugo aus dem Parmesanlaib sind unglaublich gut. Da möchte man es eigentlich nicht bei einer Probier-Portion belassen!

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Trotzdem laufen wir weiter, denn mich hat schon von weitem ein Stand besonders angesprochen: Fräulein Fine aus Oppenheim! Traumschönes Gebäck wird hier präsentiert und obwohl ich alles kaufen könnte, entscheide ich mich für ein Macaron. Bei den kleinen Kunstwerken kann ich einfach nicht widerstehen! (Außerdem ist es eigentlich zu heiß für Schwarzbierkuchen, der aber auch wirklich gut aussieht…)

Rebecca steht derweil am Stand vom Tischdecker Christian, der sein Kochstudio promotet (und natürlich seine Kochkünste). Die Eröffnung steht noch bevor, aber wir unterhalten uns mit ihm und bekommen im Laufe des Gesprächs einige gute Ideen. Mal schauen, was sich davon umsetzen lässt!

(Vor lauter begeistertem Gequatsche habe ich hier keine Fotos gemacht, aber ihr könnt euch gerne mal auf seiner Facebook-Seite umschauen :))

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Zum jetzigen Zeitpunkt ist es durch die Hitze schon ein bisschen anstrengend, was leider auch daran liegt, das es wenige Schattenplätze gibt. Bei den Bierzeltgarnituren stehen zwar Sonnenschirme, aber der Rest des großen Platzes versinkt ein bisschen in der prallen Sonne.

Also schnell vorbei an der Gulaschkanone (ich liebe Gulasch zwar, aber nicht bei über 30 Grad Außentemperatur :D) und weiter zum nächsten Stand: Edelbeef. Dort gibt es Pulled Beef Burger und Mittagshitze hin oder her: Wir müssen so einen hübschen und herrlich duftenden Burger haben! Bereut haben wir es beide nicht ;))

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Danach machen wir noch einen Stopp bei den Geilen Weinen für eine Wilde Susi. Hunderprozentig überzeugen tut sie mich nicht, die Susi, aber vielleicht verträgt sich die Sonne auch einfach nicht gut mit Wein.

Da aber eine einzelne Weinschorle nicht repräsentativ ist für die Bandbreite an Weinen, die Geile Weine vertreibt, lasse ich das mal so stehen. Wer sich gerne damit auseinandersetzen möchte, kann sich hier ein Bild vom Angebot des Unternehmens machen:  Geile Weine.

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Wir bummeln noch am Weingut Gabelmann vorbei, das uns vor allem deshalb begeistert, weil die beiden Eigentümer Sebastian und Nathalie eine herrlich fröhliche und entspannte Art an sich haben. Hier steht auf jeden Fall noch eine Weinprobe vor Ort an!

Danach geht es weiter zum Stand von Le Poivre – hier kommt direkt Sommerfeeling auf. Feinkostprodukte aus dem Mittelmeerraum, Lavendel und die köstlichsten französischen Spezialitäten laden dazu ein, gleich alles zu kaufen. Oder die beiden schönen Ladys zu überzeugen, bei ihnen arbeiten zu dürfen – ich glaube, es gäbe keinen traumhafteren Laden als diesen!

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Nach dem lavendelfarbenen Traum geht es weiter zu Kindeskinder, wo es Gewürzmischungen gibt. Eigentlich bin ich von letzteren kein Fan, aber diese hier sind wirklich lecker und in Kombination mit dem krossen Brot probieren wir uns gerne durch das Sortiment.

Gegenüber befinden sich noch einige Stände, die das Konzept der Foodboxen in unterschiedlichen Ausführungen anbieten. Dazwischen probieren wir am Stand von Black Forest Jerky Beef Jerky (Trockenfleisch aus mariniertem oder nur gesalzenem Rind). Obwohl ich es in den USA schon einmal gegessen hatte und nicht mochte, muss ich sagen, dass dieses hier um Längen besser ist!

Goute-Festival in Mainz und Raspberry Mojito - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Mein persönliches Fazit

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich eingeladen wurde, das Goûte-Festival zu besuchen – ich schaue mir gerne Neues an und bin da immer so neugierig und offen. Da es sich um die erste Veranstaltung dieser Art handelt, wollte ich es mir nicht nehmen lassen und ein kleines Fazit mit Anregungen zu verfassen.

Das Konzept des Festivals hat mir sehr gut gefallen, denn ich finde es absolut unterstützenswert, kleinere oder vielleicht auch ganz neue Unternehmen im Rahmen einer solchen Veranstaltung zu promoten. Dass es dann auch Stände vom Thermomix oder Hello Fresh gibt, die man ja durchaus als etablierte Marken bezeichnen kann, passt dann nicht ganz so gut in das Konzept.

Ein Kritikpunkt, der auch in der Facebook-Veranstaltung häufig zu lesen war, war der Eintritt von 8,50€ an der Tageskasse. An sich ja eigentlich nicht dramatisch, wären da nicht die Verköstigungs-Proben, die an den meisten Ständen ebenfalls mit mindestens 2-4 Euro zu Buche schlugen. Natürlich kann bei einem solchen Event nicht alles umsonst sein, das erwartet wohl auch niemand. Sowohl Veranstalter als auch Aussteller haben ihre eigenen Kosten zu decken. Dennoch würde ich mir für die zweite Auflage des Festivals wünschen, dass für die Proben nicht noch etwa das anderthalbfache oder sogar doppelte des Eintrittpreises ausgegeben werden muss. Vielleicht gibt es ja von Seiten der Veranstalter eine Möglichkeit, da etwas zu optimieren.

Ein persönlicher Kritikpunkt meinerseits wäre zudem noch, dass bei einer Veranstaltung im Juni damit gerechnet werden muss, dass es heiß wird und dementsprechend vorgesorgt werden sollte. Das Aufstellen von etwas mehr Sonnenschutzmöglichkeiten sollte beim nächsten Mal unbedingt in Erwägung gezogen werden. Das würde sicher auch tagsüber zum längeren Verweilen einladen :))

Von diesen Aspekten abgesehen hat es mir gut gefallen – zusätzlich freuen Rebecca und ich uns über ein paar neue Kontakte und Ideen. So hat es sich in jedem Fall gelohnt!

Da wir das Festival größtenteils alkoholfrei verbracht haben, musste es abends natürlich noch eine Erfrischung geben. Rebecca wird euch ihr Rezept bei sich auf dem Blog verraten, hier gibt es nun meine Version:

Raspberry Mojito

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Zutaten

  • eine Handvoll Himbeeren
  • eine Handvoll Eiswürfel
  • Minzblätter nach Geschmack
  • 1/2 – 1 TL brauner Zucker
  • 6 cl Rum
  • 3 cl frisch gepressten Limettensaft
  • Sprudelwasser

Zubereitung

1. Die Himbeeren in ein Glas geben und (am besten mit eine Stößel) zerstoßen. Den Zucker und den Limettensaft darauf geben und verrühren. Die Minze waschen und in das Glas geben, ebenfalls etwas zerstoßen, damit das Aroma austritt.

2. Die Eiswürfel zerstoßen (ich mache das immer in einem TK-Beutel und einem Nudelholz) und in das Glas geben. Mit dem Rum übergießen und anschließend mit Sprudelwasser auffüllen. Cheers!