Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Dezember! (und etwas weihnachtliche Deko)

So schnell wie der November gekommen ist, ist er auch wieder gegangen und hat Platz gemacht für einen meiner liebsten Monate: den Dezember.

Eigentlich habe ich gar keinen ausgesprochenen Lieblingsmonat. Meistens ist es immer der, der gerade vor mir liegt 😉 Jeder Monat hat schließlich etwas ganz Besonderes an sich, auf das ich mich freue. Der Dezember ist aber in dieser Hinsicht ein bisschen ein Streber. Gut, zugegebenermaßen kann man sich nicht auf lauschige Sommerabende freuen oder darauf hoffen, das Wochenende am Strand (oder im Freibad) verbringen zu können. Aber dafür gibt es einen entscheidenden Vorteil: Niemand erwartet im Dezember schönes Wetter. Niemand. Niemals.

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Deshalb kann man im Dezember auch nicht enttäuscht werden – das Wetter lädt immer dazu ein, es sich zuhause gemütlich zu machen. Wartet der Dezember dann doch mal mit einem frostigen Tag mit blauem Himmel und Sonne auf, ist die Freude umso größer. Und wenn es tagelang grau, nieselig und ungemütlich ist, freut sich das Sofa und die Kuscheldecke.

Dank der kürzer werdenden Tage haben Kerzen Hochsaison. Tee, heiße Schokolade, Glühwein oder Punsch ebenso wie Plätzchen und deftiges Essen wie Rotkohl, Gulasch, Eintöpfe und Suppen. Es ist einfach eine absolute Wohlfühl- und Soulfood-Zeit!

Und als wenn das noch nicht genug wäre, gibt es diesen Monat so herrliche Dinge wie weihnachtliche Dekoration, Adventskränze und Adventskalender, Lichterketten und glitzernde Kugeln, Tannengrün und leuchtend rote Amaryllis. Ich finde, damit lässt sich die dunkle Jahreszeit sehr gut überstehen!

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Und am Ende des Monats steht natürlich Weihnachten, das meiner Meinung schönster aller Feste im Jahr! Die Vorfreude ist bei mir jedes Jahr riesig und mir machen Dinge wie die Wohnung schmücken, Plätzchen backen, Weihnachtsfilme gucken, Geschenke kaufen und einpacken unheimlich viel Spaß! Es ist wie ein großes Vorfreude-Fest vor dem eigentlichen Fest. Hach!

Falls ihr noch nicht so ganz in Stimmung seid, habe ich heute (als Ergänzung zu meinem Beitrag zur vor-vorweihnachtlichen Deko) noch ein paar Ideen für euch:

1. Kugeln

Ich liebe Weihnachtsbaumkugeln. Ich habe zwar keinen Weihnachtsbaum, aber meine roten Kugeln verteile ich einfach immer so in der Wohnung. Manche hänge ich an Bändern auf, staple sie in großen Glasvasen oder hänge sie an Zweigen auf. Oder ich lege sie zum Tannengrün in eine Schale. Mama Wunderbrunnen hängt in der Adventszeit immer einen großen Kranz von der Decke herunter und hängt ihre Lieblingskugeln daran. Die Idee finde ich so schön!

Kugeln lassen sich einfach auf jede Art und Weise einsetzen und müssen nicht warten, bis sie an den Baum gehängt werden. So kann man sie auch etwas länger genießen…

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2. Tannengrün

Obwohl es schnell austrocknet und nadelt, mag ich Tannengrün sehr gerne. Auch Konifere oder andere grüne Zweige lassen sich ganz einfach und locker in einer Schale dekorieren. Bei meiner Kranz-Binde-Aktion blieb einiges übrig, sodass ich noch ein paar schmale Vasen damit befüllen konnte. Ich mag das Grün gerade zur dunklen Jahreszeit sehr gerne und finde es eine schöne Abwechslung neben all den roten Kugeln.

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3. Zweige

Besonders gerne habe ich in der Vorweihnachtszeit immer Zweige in einem hohen Glaszylinder – dieses Jahr hatte ich Weidenkätzchen-Zweige im Blumenladen entdeckt und musste sie mitnehmen. (Und seitdem immer wieder streicheln.) Sie sind sehr schlicht und erinnern mit ihren weißen Bällchen auch ein bisschen an Schnee. Wenn schon draußen keiner liegt… An die Zweige habe ich auch ein paar Kugeln gehängt, aber da ein Stückchen weiter mein großes Glas mit den roten Kugeln steht, darf es gerne etwas zarter sein.

Wenn die Kätzchen nicht mehr schön sind, dürfen Hartriegel-Zweige in das Glas – das sind diese schönen roten Zweige, die es in jedem Blumenladen gibt.

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5. Schleifenband

Habt ihr auch so eine große Sammlung an Schleifenband wie ich? Ich mag es soo gerne – vor allem breites Band aus Stoff. Ich verwende es aber nicht nur zum Geschenke einpacken (denn da hat man meistens nicht so lange etwas von), sondern integriere es auch gerne in meine Dekoration. Um ein Windlicht oder eine Vase herumgewickelt und mit hübschen Nadeln festgesteckt – fertig. Einfach und schön 🙂

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Worauf freut ihr euch im Dezember? Und welche Dekoration ist eure liebste zu dieser Jahreszeit?

Ich wünsche euch eine herrliche und besinnliche Advents- und Vorweihnachtszeit!

Habt es wundervoll,

Alena

 

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

It’s Tea Time! Tee, Freundinnen und ein roter Teekessel [Werbung]

Ich habe mich hier schon mehrfach als Fan von diversen Lebensmitteln geoutet – ich bin mir auch ziemlich sicher, dass ich schonmal angedeutet habe, dass ich eine große Tee-Liebhaberin bin. Da das eigentlich noch eine Untertreibung ist, hebe ich es jetzt einfach nochmal hervor: Ich. Liebe. Tee. Tee ist mein Lebenselixier, ich kann nicht ohne. Mein Wasserkocher ist das erste Gerät, das ich morgens anschalte – das Geräusch ist für mich der ultimative Sound of Home. Auch wenn ich morgens keine Zeit für Frühstück habe (oder es schlicht zu früh ist) – ich koche mir eine Kanne Tee. Einen Becher trinke ich, während ich mich im Bad fertig mache, den Rest nehme ich in einer Thermoskanne mit. Ich trinke Tee im Sommer und im Winter, bei 28 Grad und bei -15. Tee ist mein Seelentröster und absolut hundertprozentig verlässlich.

Verständlich, dass ich sofort zusagte, als ich gefragt wurde, ob ich den neuen Teekessel von KitchenAid testen will, oder? Dass er auch noch im Retro-Design daherkommt, auf allen Herdarten funktioniert und ganze 1,9 Liter Wasser fasst, begeisterte mich ebensosehr wie die knallrote Farbe. Ist die nicht einfach der beste Eyecatcher? Zufällig passt dieser Neuling auch noch farblich perfekt zu meiner knallroten Teekanne, die ich schon fast als Familienmitglied ansehe. Neues Traumpaar, hach.

Farblich ebenfalls perfekt dazu passend sind die Schälchen bzw. Backförmchen aus Keramik, die es jetzt auch bei KitchenAid im Sortiment gibt. Ich muss zugeben, dass ich ein bisschen ein Schälchen-Sammler bin – ich finde, man kann nie genug Schälchen haben (Herr Wunderbrunnen wird mir an dieser Stelle möglicherweise nicht zustimmen ;)). Die Schälchen von KitchenAid können aber noch etwas anderes als gut auszusehen: Sie sind ofenfest. Heißt, man kann in ihnen backen! Und dann das Gebackene quasi direkt darin servieren! Unfassbar praktisch. Um das Ganze noch zu toppen, können sie auch den Geschirrspüler sowie eisige Temperaturen im Gefrierfach überleben. Das gefällt!

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Da ich nun das Teekessel-Testing gerne mit einer Tea Time verbinden wollte, war mein nächster Schritt klar: Ich fragte die zwei meiner Freundinnen, die 1. in der “Nähe” wohnen und 2. genauso Tee-verrückt sind wie ich. (Beide waren übrigens auch bei dem “barbecue français” dabei – es uns schön machen, das können wir ;))

Beide waren sofort Feuer und Flamme und so konnte ich mich ans Planen für das Essen machen. Aber auch da war mir die Richtung schnell klar: Bei so einer geballten Ladung Rot muss man auch rote Leckereien basteln, oder? Farb-Konzept und so. Hättet ihr doch auch so gemacht 😉 Mir fielen sofort die Red Velvet Cupcakes ein, die ich schon lange ausprobieren wollte.

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Dafür gibt es im Internet einen ganzen Haufen Anleitungen und die Auswahl fiel schwer. Letzten Endes habe ich ein englisches Rezept genommen, etwas angepasst (ich finde Kuchen-Rezepte häufig zu süß) und herausgekommen sind die fluffigsten Cupcakes, die ich je gegessen habe. Sie zergehen förmlich im Mund und man kann fast das Platzen der vielen Luftblasen hören, die man durch den Eischnee in den Teig bringt. Ein Gedicht!

So werden sie zubereitet:

Red Velvet Cupcakes

(ich habe aus der Menge etwa 16 Mini-Cupcakes bekommen, also passt die doppelte Menge für ein reguläres Muffinblech)

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 80 g Mehl
  • 15 g Speisestärke
  • 1/4 TL Backpulver
  • 3 g Kakaopulver
  • Prise Salz
  • 30 g weiche Butter
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei
  • 60 g Sonnenblumenöl (oder ein anderes neutrales)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 kleiner Schluck Weißweinessig (keine Angst, den schmeckt man nicht)
  • 60 ml Buttermilch
  • Lebensmittelfarbe

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Das Ei trennen und das Eiweiß steif schlagen. Beiseite stellen. Das Mehl, die Stärke, das Backpulver und das Kakaopulver gut vermischen.

2. Die Butter in einer Schüssel schaumig schlagen (etwa eine Minute). Den Zucker hinzufügen und nochmal so lange schaumig schlagen, dasselbe mit dem Öl wiederholen. Wenn sich die Butter mit dem Öl nicht ganz verbindet, dann ist das in Ordnung.

3. Das Eigelb und den Vanilleextrakt hinzufügen. Mit dem Mixer rühren, bis es sich verbunden hat. Den Essig hinzufügen und verrühren. Nun die Lebensmittelfarbe und dazugeben mixen, bis der Teig die gewünschte Farbe hat. Abwechselnd die Mehlmischung und die Buttermilch hinzufügen, dabei mit der Mehlmischung beginnen und auch aufhören. Jedes Mal nur solange rühren, bis die Zutaten sich gerade eben miteinander verbunden haben.

4. Nun mit einem Teigschaber oder Spatel das Eiweiß unter den Teig heben. Der Teig sollte einen seidigen Glanz haben und dickflüssig sein. In die Muffinförmchen füllen. Die Minimuffins habe ich etwa 11-12 Minuten gebacken, bei normalen Muffins sind es sicher 20 Minuten. Macht den Test mit dem Zahnstocher und lasst sie nicht zu lange backen (dann werden sie trocken).

Frosting

Wenn ihr ein Frosting machen wollt: ich habe 200g Butter (oder Margarine) genommen, 50 g Puderzucker (nach Geschmack!) und schaumig geschlagen und dann mit einer Spritztülle aufgetragen. Fertig!

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Nummer 2 auf der Liste waren Cookies, die ich einfach mit einem roten Guss versehen wollte. Als ich ein Rezept für Schoko-Minz-Cookies fand (mit After Eight! British-tea-timiger geht es kaum, oder?), stand auch dieser Punkt fest.

Wer kein After Eight mag, kann es auch einfach weglassen – diese Cookies sind in jedem Fall lecker! Ich habe sie übrigens nicht wie im Original-Rezept ausgerollt und ausgestochen, sondern Rollen gemacht und Scheiben abgeschnitten. Das geht schneller und ich mag gerne den Look von nicht ganz perfekt runden Keksen. Wundert euch aber nicht, denn der Teig wird im Kühlschrank nicht wirklich fest. Ihr könntet alternativ also auch Kugeln formen und plattdrücken, wenn es mit dem Scheiben schneiden zu mühselig ist. So werden sie gemacht:

Schoko-Minz-Cookies

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Zutaten

  • 110 g Mehl
  • 60 g weiche Butter
  • 25 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 10 g Kakao
  • Prise Salz
  • 30 g Schoko-Minz-Täfelchen
  • Puderzucker und Lebensmittelfarbe zum Verzieren (optional)

Zubereitung

1. Den Ofen auf 160 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Schokoladen-Täfelchen mittelgrob hacken. Die Butter mit dem Puderzucker, dem Salz, dem Ei und der Schokolade verrühren. Das Mehl und den Kakao hinzugeben und mit dem Knethaken verkneten.

2. Den Teig zu Rollen formen und kaltstellen. Dann von den Rollen Scheiben abschneiden (oder Kügelchen formen). Runde Kekse formen und auf ein Backblech geben. Für etwa 12-14 Minuten backen – es kommt sehr auf die Dicke eurer Kekse an, also guckt lieber etwas früher schonmal danach.

3. Nach Bedarf: Wenn die Kekse abgekühlt sind, mit Puderzucker und Wasser einen Zuckerguss anrühren. Diesen könnt ihr noch nach Belieben färben und dann auf die Kekse auftragen.

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Und dann war da noch die Sachen mit den Macarons. Seit einiger Zeit wollte ich unbedingt einmal ausprobieren, wie man diese kleinen und angeblich sehr divenhaften Leckereien herstellt. Der Umstand, dass man sie rot einfärben könnte, gab dann den Ausschlag – sie mussten dabei sein, bei der Tea Time! Die Anleitung fand ich auf der Seite der zauberhaften Aurélie Bastian, mit deren Hilfe mir sogar wirklich absolut perfekte Macarons gelungen sind. Gut, für die Füllung brauche ich wohl noch etwas Übung, aber die ist auch einfacher nochmal neu gerührt als die Macarons. Insofern kann ich nur sagen: Traut euch! Sie sind zwar etwas anstrengend herzustellen, aber wie sagt Mme Bastian so schön: Macarons muss man sich verdienen. Aber es lohnt sich!

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hier ist die Anleitung und HIER findet ihr noch viele weitere Tipps:

Macarons à la Aurélie Bastian

Ich hätte euch jetzt eigentlich die Anleitung aufgeschrieben, aber auf Aurélies Seite ist es so perfekt erklärt, dass ich es nicht abschreiben möchte. Klickt euch also einfach rüber, schaut das Rezept und die Tipps an und dann sollte euch nichts mehr abhalten vom Backen. Bei mir hat es perfekt geklappt!

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bei all dem Süßkram braucht es natürlich auch etwas Herzhaftes, so als Ausgleich. Dafür habe ich es mir einfach gemacht und die klassischen dreieckigen Gurkensandwiches gebastelt. Rinde ab vom Brot, Aufstriche nach Wahl drauf, Gurke oder Blattspinat (oder beides) dazu, zusammenklappen – und diagonal halbieren. Ganz einfach und so lecker!

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Vom Essen abgesehen habe ich dann auch nicht mehr viel machen müssen – Tee kochen geht mit dem Teekessel ja quasi wie von selbst bzw. nebenbei. Praktischerweise erinnert er einen durch lautes Pfeifen daran, dass man noch Wasser auf dem Herd stehen hat, wenn man vielleicht gerade völlig vertieft in den Klönschnack mit seinen Mädels ist oder vor lauter Gekreische und Gekicher nicht mehr hört, was in der Küche passiert.

Ich hatte das Essen ein bisschen im Wohnzimmer verteilt, damit sich jede von uns nach Lust und Laune bedienen konnte. So verbrachten wir viele gemütliche Stunden auf dem Sofa und dem Sessel, tranken immer wieder noch eine Tasse Tee, verdrückten Unmengen an Sandwiches und Cupcakes – letzteres natürlich dadurch begünstigt, dass ich sie in einer Mini-Muffin-Form gebacken hatte.

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und während wir so quatschten, zwischendurch immer wieder Fotos machten und die gemeinsame Zeit genossen, dachte ich mir immer wieder, wie schön so ein Nachmittag doch ist und dass ich dankbar bin, dass ein Mensch mal irgendwann auf die Idee gekommen ist, die Blätter einer Pflanze zu trocknen, zu fermentieren und dann mit heißem Wasser zu übergießen. Herausgekommen ist das wohl gemütlichste Getränk der Welt 🙂

Danke an meine Mädels, dass ihr da wart und wir so einen schönen Nachmittag zusammen hatten – ich habe es sehr genossen und freue mich jetzt schon auf den nächsten!

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an KitchenAid für den zur Verfügung gestellten Teekessel und das Ramekin Set! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Cantuccini und Kaffee - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Cantuccini – Italienisches Mandelgebäck

Erinnert ihr euch noch an das Blaubeer-Dessert von HIER? Die knusprige Komponente am Boden des Glases waren Cantuccini und ich wollte euch unbedingt noch das Rezept dafür aufschreiben. Man kann sie natürlich auch kaufen, aber ich finde sie selbstgebacken um Längen besser. Außerdem hat man die Zutaten ohnehin meistens im Haus und sie sind auch ganz einfach gemacht.

Cantuccini und Blumis - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Cantuccini - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Cantuccini stammen ursprünglich aus der italienischen Provinz Prato bei Florenz. Das als Info reicht eigentlich schon – gutes Essen können die Italiener schließlich, und auch in Sachen Gebäck ist Italien mein persönliches Schlaraffenland!

Außerdem gibt es meiner Meinung nach keinen besseren Begleiter zum Espresso als Cantuccini. Ich habe eine Kaffeemühle und liebe den Duft der frischgemahlenen Bohnen und das Geräusch, wenn das schwarze Glück aus der Maschine in meine Tasse läuft. Wenn dann der Cantuccini die Crema trifft, diese goldbraune Schicht auf dem Espresso, und in die schwarze Flüssigkeit eintaucht – hach. Dann ist das für mich Kaffeegenuss in Perfektion!

Cantuccini - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Cantuccini werden (ähnlich wie Zwieback) doppelt gebacken. Das bedeutet, dass zuerst eine Rolle geformt wird, die in den Ofen kommt. Im Anschluss wird diese Rolle in Scheiben geschnitten, die dann mit der Schnittfläche nach oben noch einmal gebacken werden. Das Ergebnis sind harte und mürbe Kekse, die lange haltbar sind – denn sie sind ja schon hart 😉

Dass sie traditionell zu Espresso genossen werden, ergibt sich einfach daraus, dass sie beim Eintauchen in Flüssigkeit wieder weich werden. Man kann dann den Keks essen, ohne sich die Zähne auszubeißen 😉

Cantuccini - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wobei ich gestehen muss, dass mich das nicht abhält – ich esse diese Kekse auch pur, ohne alles… Und sehen diese kleinen Kracher nicht auch einfach umwerfend aus? So fotogen!

Cantuccini - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wer übrigens keinen Kaffee mag, kann diese Kekse auch zum Tee genießen. Oder einfach so. Und wer gerade keinen Amaretto im Haus hat, oder keinen mag, kann ihn einfach weglassen.

Hier nun also das Rezept:

Cantuccini

Cantuccini - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 60g weiche Butter
  • 400g Mehl
  • 150g ungeschälte Mandeln
  • 180g Zucker
  • Prise Salz
  • Abrieb einer Bio-Zitrone (ihr braucht vielleicht nicht alles, probiert es einfach mal)
  • 2 Eier
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 3 EL Amaretto
  • 10 Tropfen Bittermandelaroma (oder nach Belieben)

Zubereitung

1. Den Ofen auf 150° Umluft vorheizen. Die Butter und den Zucker in eine Schüssel geben und verrühren. Zitronenschale, Salz und Eier hinzugeben und schaumig schlagen.

2. Das Mehl und das Backpulver mischen und auf die Zuckermasse sieben. Den Amaretto dazugeben, dann die Mandeln und alles mit dem Knethaken verkneten.

3. Den Teig dritteln und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu drei gleich großen Teigrollen formen. Sie sollten etwa 5 cm breit und 3 cm hoch sein, aber das könnt ihr auch nach Belieben machen – je nachdem, wie groß ihr die Kekse haben möchtet. Die Rollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 20-25 Minuten backen.  Je nach Dicke der Teigrollen kann die Backzeit variieren!

4. Die Rollen aus dem Ofen nehmen und sofort mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden. Wenn der Teig noch nicht durch ist, einfach noch ein paar Minuten backen lassen. Die Scheiben dann mit der Schnittfläche nach oben auf das Backblech legen und bei gleicher Temperatur nochmal ca. 10 Minuten backen lassen. Die Kekse sollten goldbraun und hart sein 😉 Abkühlen lassen und genießen.

Cantuccini - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Übrigens war ich am Anfang bezüglich der Zitrone auch skeptisch. Die wollte in meiner Vorstellung nicht so recht hineinpassen, immerhin sind die Aromen der Cantuccini alle sehr “warm” und Zitrone ist halt eher frisch. Es passt aber perfekt!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken. So langsam wird es jetzt auch herbstlich, aber vielleicht erwischt ihr noch den einen oder anderen Tag, an dem ihr euren Kaffee draußen genießen könnt. Macht euch ein schönes Wochenende und genießt einfach die herrliche Zeit zwischen Sommer und Herbst.

Habt es wundervoll!

Alena

Montags-Inspiration: Barbecue français - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Montags-Inspiration: Tipps für einen Urlaubsabend zuhause

Was passiert, wenn sich fünf Mädels zu einem “barbecue français” treffen und sich unter ihnen zwei Fotografinnen befinden? Beide letztgenannten werden ihre Kamera zuhause lassen (“Ich dachte, ich mache mal einen Abend frei”), sodass von dem Abend nur Handy-Fotos entstehen und keine 10 Minuten nach Beginn des Abends folgenden Satz sagen: “Ooooh ist das alles schön hier, hätte ich doch bloß meine Kamera mitgebracht!” Dass die Gastgeberin eine Kamera hat, deren Akku fast leer ist, scheint dabei nur Ironie des Schicksals 😉

Nichtsdestotrotz hatten wir einen ganz zauberhaften Grillabend, zu dem eine gute Freundin von mir eingeladen hatte. Sie hatte sich unglaublich viel Mühe mit allem gegeben: dem Essen, den Getränken und der Deko – und weil es so ein wunderschöner Abend war, habe ich es euch heute als Inspiration mitgebracht. Ihr bekommt heute unsere gesammelten Handy-Fotos zu sehen (Photo-Credit geht also nicht nur an mich), zwischen die ich ein paar Fotos aus einem schon etwas zurückliegenden Urlaub in Südfrankreich gemischt habe. Aber man muss gar nicht so weit wegfahren, Urlaubsfeeling könnt ihr euch auch zuhause machen – das zeige ich euch heute.

Montags-Inspiration: Tipps für einen Urlaubsabend zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Motto für das “barbecue français” sollte, inspiriert durch die französische Lebensart, den Rahmen für einen entspannten Abend sein, an dem viel geredet und gelacht, viel leckerer Wein und Limonade getrunken und köstliches Essen verspeist wurde. Jede von uns brachte etwas mit: knuspriges Ciabatta und Matcha-Cake-Pops, ein herrliches Pestobrot und ein Wassermelonen-Feta-Salat.

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Letzterer stammte von mir und ist ganz einfach gemacht – perfekt für so einen Abend. Ich brachte nur die Zutaten mit: Wassermelone, Feta und ein Dressing aus Olivenöl, etwas Limettensaft, Lavendel und Thymian. Vor Ort schnitt ich die Wassermelone in kleine Würfel, träufelte das Dressing darüber und zerbröselte im Anschluss den Feta darüber. Diese Art von “Salat” ist mal etwas anderes als der “normale” grüne Salat. Die Kombination aus Wassermelone und Feta ist herrlich fruchtig und gleichzeitig würzig, frisch und genau passend für den Sommer!

Unsere wunderbare Gastgeberin hatte sich um alles andere gekümmert, was zu so einem Abend in Südfrankreich gehört. Französische Musik, Lavendel als Tischdeko und das Essen mit Lavendel, Zitrone, Rosmarin und allen Kräutern der Provence verfeinert… und als ob sie es bestellt hätte, war das Wetter so absolut perfekt, dass wir draußen die Abendsonne genießen konnten und barfuß über die Terrasse laufen konnten. Wie an einem lauen Urlaubsabend in Südfrankreich…

Montags-Inspiration: Tipps für einen Urlaubsabend zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Auf dem Grill landeten selbst mariniertes Fleisch, Gemüsespieße, Gemüse-Feta-Päckchen, Auberginen, Grillkäse und Würstchen. Dazu gab es noch zweierlei Butter, einmal mit Kräutern und eine Zitronen-Lavendel-Butter, in der wir alle hätten baden können. So so gut! So muss für mich der Sommer schmecken. Lavendel und Zitrone, das ist eine Hammer-Kombi.

Und weil das noch nicht genug Lavendel-Liebe war, gab es passend dazu eine selbstgemachte Lavendel-Zitronen-Limonade und Zitronen-Ingwer-Wasser. Herrlich frisch und perfekt für einen Sommerabend! Zum Nachtisch verspeisten wir dann noch einen Zitronen-Rosmarin-Kuchen, der das Südfrankreich-Feeling abrundete – saftig, zitronig, sommerlich.

Montags-Inspiration: Tipps für einen Urlaubsabend zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Montags-Inspiration: Tipps für einen Urlaubsabend zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der am häufigsten ausgesprochene Satz an dem Abend war wohl “Ach ist das schööön”, und das war es wirklich. Wenn man in entspannter Gesellschaft zusammensitzt, gutes Essen und Trinken auf dem Tisch hat und für einen Abend mal ein bisschen abschalten kann, dann ist das die Definition von Urlaub zuhause.

Ich habe den Abend so sehr genossen, dass ich am nächsten Tag noch an meinem eigenen getrockneten Lavendel gerochen und französische Musik gehört habe – und da dachte ich mir, wenn ich so viel Inspiration aus einem Abend ziehe, dann kann ich davon doch etwas an euch weitergeben! Aus diesem Grund gibt es heute keine Rezepte, sondern Fotos und Anregungen für euren eigenen Urlaubsabend zuhause. Und weil Listen Spaß machen, verpacke ich das Ganze in eine ebensolche:

 Tipps für einen Urlaubsabend zuhause

Montags-Inspiration: Tipps für einen Urlaubsabend zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

  • Schnappt euch eure Lieblingsmenschen und ladet sie zu euch nach Hause ein – oder macht ein Picknick draußen.
  • Denkt euch ein Motto aus oder euren liebsten Urlaubsort und gestaltet den Abend danach. Das geht ohne viel Aufwand – für einen italienischen Abend könntet ihr z. B. Ciabatta in Scheiben schneiden, rösten, mit etwas Olivenöl beträufeln, kleingeschnittene Tomaten und etwas Basilikum darüber geben. Dazu:
    • gemischte Antipasti (gibt es auch fertig zu kaufen)
    • gegrilltes Gemüse
    • italienischen Schinken und Käse
    • Grissini und Pesto zum Dippen
    • Tomate-Mozzarella-Spieße
    • oder einen italienischen Nudelsalat mit Tomate, Mozzarella und etwas kleingeschnittener Salami
    • Oliven + euren Lieblingswein – fertig!
  • Das Ganze könnt ihr natürlich beliebig ändern und eurem Geschmack anpassen, je nachdem, wie aufwendig ihr es haben möchtet.
  • Lauft barfuß (wenn die Temperaturen es zulassen). Barfuß ist immer Sommer und wenn ihr euer Picknick nicht im tiefsten Unterholz abhaltet auch ungefährlich 😉
  • Bei den Musik-Streaming-Diensten im Internet findet ihr teilweise schöne Playlists, die thematisch passen – ob “Italian Dinner Music” oder “French Cuisine”, es ist für jede Stimmung etwas dabei.
  • Hinsichtlich der Deko darf es im Urlaub auch eher simpel sein. Eine schöne Tischdecke oder einfach nur sommerliche Servietten, dazu ein paar schlichte Gläser, Kerzen und vielleicht ein Topf voller Kräuter, der seinen Duft verströmt – und wenn dann noch im Hintergrund ein paar Grillen aus ihrem Unterschlupf kommen, dann ist es doch fast so, als säße man im Süden draußen 🙂

Montags-Inspiration: Tipps für einen Urlaubsabend zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Am wichtigsten ist natürlich, dass ihr euch bei der Vorbereitung keinen Stress macht und vielleicht ein paar “Aufgaben” weitergebt. So kann beispielsweise jeder etwas zum Essen beisteuern und ihr könnt alle einen entspannten Abend verbringen.

Vielleicht konnte ich etwas Inspiration weitergeben, sodass ihr auch nach dem Urlaub noch ein bisschen was von dem Feeling zuhause habt und die verbleibenden Sommerabende genießen könnt. Im Herbst zeige ich euch dann, wie ihr es euch auch zur ungemütlichen und dunklen Jahreszeit schön macht – aber bis dahin lautet euer Auftrag: Sommer genießen und jede einzelne Sekunde auskosten!

Und falls ihr noch ein bisschen die weltschönsten Fotos anschauen wollt, dann klickt mal HIER bei der Frau vorbei, die an unserem Abend auch keine Kamera dabei hatte 😉

An unsere Gastgeberin: Vielen Dank für den traumhaften Abend und die Mühe, die du dir gemacht hast – das ist wahrlich nicht selbstverständlich, aber dein Aufwand hat sich doppelt und dreifach gelohnt (wenn man bedenkt, wie entspannt und urlaubig wir uns alle gefühlt haben). An die anderen Mädels: Es war wunderschön mit euch und ich freue mich schon aufs nächste Mal. Dann aber mit Kamera!

Habt es wundervoll,

Alena

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

California meets Balconia Part II – Eine Sommer-Party [Werbung]

Lasst uns unsere Sommer-Party weiterfeiern! Wie versprochen gibt es heute Fleisch und Salsas, dazu köstlichen Rotwein von Gallo Family Vineyards – und viele schöne Fotos vom Sommer auf dem Balkon, denn der Name der Aktion “California meets Balconia” ist bei uns Programm.

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Weißweine habe ich euch ja schon im letzten Beitrag vorgestellt. An Rotweinen hatte ich mir den Cabernet Sauvignon und den Shiraz ausgesucht – beide trocken, denn ich trinke am liebsten trockene Weine. Allerdings bin ich eher ein Fan von Weißweinen, wenn ich vor die Wahl gestellt werde. Das liegt vielleicht vor allem daran, dass Weißweine häufig fruchtiger bzw. spritziger sind – insgesamt leichter und sommerlicher (wobei man sie selbstverständlich auch im Winter hervorragend trinken kann). Ich habe natürlich trotzdem beide Rotweine von Gallo ausgiebig getestet (ich und meine Party-Gäste) und der klare Favorit war der Cabernet Sauvignon, den auch ich als Weißwein-Bevorzugerin euch guten Gewissens empfehlen kann 😉

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Als Zwischenfazit halte ich jetzt schon einmal fest, dass die vier von mir getesteten Gallo-Weine wirklich toll sind. Ich würde mich absolut nicht als Wein-Expertin bezeichnen, aber den Unterschied zwischen den Gallo-Weinen und denen, die ich bisher so getrunken habe, konnte ich durchaus schmecken. Mein Favorit bleibt der Sauvignon Blanc, den ich euch im ersten Teil der Party vorgestellt habe und den ich perfekt für den Sommer finde. Das übrige Sortiment von Gallo gilt es noch auszuprobieren 😉

Und da zu jedem leckeren Wein Essen gehört, wollen wir nun endlich den Grill anfeuern und uns an das tolle Fleisch machen, das ich euch mitgebracht habe!

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Den Anfang macht das Flanksteak. Wenn ihr jetzt denkt “Flank-was?” – das Flanksteak stammt aus der Flanke des Rinds (auch “Bauchlappen” genannt) und obwohl der Name vielleicht nicht so “hübsch” klingt wie Filet: Dieser Teil des Rindes schmeckt so soooo unfassbar gut! In den USA ist dieser Cut sehr beliebt, allerdings gibt es in Deutschland Flanksteaks nicht so häufig zu kaufen,  da sie meistens im Hackfleisch landen. Viel zu schade!

Beim Kauf solltet ihr darauf achten, dass das Flanksteak gut abgehangen ist, denn es ist sehr mager und bei zu kurzer “Reifung” kann es zäh sein. Und wer mag schon zähes Fleisch? Die Zubereitung ist ganz simpel, aber ihr braucht einen Kerntemperaturmesser. Nur so könnt ihr sichergehen, dass das Fleisch medium und absolut perfekt ist 🙂 Und so bereitet ihr es zu:

Flanksteak

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • ein gut abgehangenes Flanksteak (es ist normalerweise zwischen 800 und 1000g schwer)
  • hitzebeständiges Öl
  • etwas grobes Meersalz

Zubereitung

1. Das Fleisch mit dem hitzebeständigen Öl einreiben. 30 Minuten bevor es auf den Grill soll, salzen.

2. 2-3 Minuten bei hoher Hitze grillen (Gasgrill). Anschließend bei 110-120 Grad indirekt grillen, bis die Kerntemperatur 56 Grad erreicht hat. Kurz ruhen lassen, dann in Scheiben schneiden und direkt servieren.

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Sieht das nicht toll aus? Flanksteak ist ein ganz tolles Fleisch, ganz zart und herrlich, ein absoluter Traum! Probiert es unbedingt mal aus. Ihr werdet begeistert sein und für so eine Party ist es auch toll, denn von dem Fleisch auf der Platte können sich alle Gäste nehmen, wie sie gerade mögen.

Und falls ihr noch kein Thermometer für die Kerntemperatur habt oder noch keinen Laden gefunden habt, der Flanksteak führt… in der Zwischenzeit könnt ihr für eure Party einfach ein paar Hühnchenspieße machen, mit selbstgemachter Marinade. Das kann ich euch sowieso gar nicht stark genug ans Herz legen: Marinade selbermachen ist das einfachste auf der Welt! Ihr braucht im Prinzip nur eine “flüssigere” Komponente wie Öl oder Joghurt, die ihr dann noch mit Gewürzen verfeinert. Außerdem könnt ihr der Marinade Zitronensaft hinzufügen, oder Sojasauce, oder Tomatenmark…oder oder oder! Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, probiert es einfach mal aus. Danach werdet ihr nie wieder fertig mariniertes Fleisch kaufen wollen 😉

Hühnchenspieße mit Dip

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Zutaten für die Marinade

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 3 EL Olivenöl
  • Spritzer Zitronensaft
  • Chili
  • etwas Salz

Zutaten für den Dip

  • 2 EL Tahini
  • 4 EL Joghurt
  • Zitronensaft
  • Chili
  • Pfeffer und Salz

Zubereitung

1. Knoblauch und Schalotte fein hacken. Mit dem Olivenöl, dem Zitronensaft und den Gewürzen vermischen. Hähnchenbrustfilet in Stücke in der gewünschten Größe schneiden (oder ganz lassen, falls ihr keine Spieße möchtet) und mit der Marinade vermengen. Das Fleisch solltet ihr Minimum eine Stunde marinieren lassen, ihr könnt es aber auch über Nacht in den Kühlschrank legen.

2. Für den Dip verrührt ihr Tahini und Joghurt, gebt den Zitronensaft hinzu und würzt anschließend mit Chili, Salz und Pfeffer – bis es euch schmeckt 😉

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Wenn man richtig tolles Fleisch hat, braucht man eigentlich gar nichts mehr dazu. Vielleicht etwas Brot und gutes Olivenöl, fertig! Aber zu einer großen Grillparty gehören einfach auch Dips dazu. Für zwischendurch zum Snacken, mit etwas Brot oder Tortilla-Chips – zur Überbrückung der Wartezeit, bis das Fleisch fertig ist. Und da die kalifornische Küche ja auch einen mexikanischen Einschlag ihr Eigen nennt, gibt es heute passend dazu ein Rezept für:

Guacamole

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 Avocado
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 4 Cherry-Tomaten
  • einen knappen EL Zitronensaft
  • Pfeffer, Salz und Chili

Zubereitung

1. Die Zwiebel fein hacken, ebenso die Cherry-Tomaten. Ihr könnt statt der Cherry-Tomaten auch eine normale Strauch-Tomate nehmen, da solltet ihr dann aber die Kerne entfernen. Die Avocado entkernen und schälen.

2. Die Avocado mit dem Zitronensaft und den Gewürzen auf einem Teller mit einer Gabel vermusen. Die restlichen Zutaten dazugeben, vermischen und in eine Schüssel geben. Fertig!

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Und was wäre Guacamole ohne ihre rote Begleitung Salsa? Auf dem Foto sieht man sie schon, einmal in scharf und einmal in “sauer”. Sauer wegen der Cornichons – zum Reinlegen gut!

Die scharfe Salsa ist übrigens nur so scharf wie die schärfste Chilisorte, die ihr dafür verwendet. Ihr könnt aber auch nur milde verwenden, denn die Salsa wird durch das Rösten der Chilis herrlich aromatisch und schmeckt sowohl in mild als auch in scharf knallermäßig!

Zweierlei rote Salsa

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten “saure” Salsa

  • 1 halbe rote Paprika
  • 4 Tomaten
  • eine kleine rote Zwiebel oder eine halbe große
  • 4 Cornichons
  • 2 EL Olivenöl
  • Pfeffer und Salz

Zutaten scharfe Salsa

(das Rezept habe ich von HIER)

  • 8 milde Chilischoten
  • 1 scharfe Chilischote
  • 1 TL Olivenöl
  • 150g Cherrytomaten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Petersilie
  • Pfeffer und Salz

Zubereitung

1. Für die saure Salsa: Die Paprika und die Tomaten in feine Würfel schneiden, ebenso die Cornichons und die Zwiebel. Alles mit dem Olivenöl vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

2. Für die scharfe Salsa: Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die beiden Chilisorten ganz lassen und in eine große Schüssel geben, mit Olivenöl besprenkeln und vermischen, bis alles mit dem Öl überzogen ist. Anschließend in eine Auflaufform oder andere ofenfeste Form geben und im Ofen so lange backen, bis die Oberfläche der Chilis braun bzw. schwarz wird und Blasen schlägt. Einmal wenden.

3. Aus dem Ofen nehmen und in eine Schüssel geben. Diese abdecken und die Schoten etwa 10 Minuten ruhen lassen. Im Anschluss die Stiele und Kerne der Schoten entfernen, sowie die Teile der Haut, die sich leicht abziehen lassen. Dann grob hacken und in eine Schüssel geben.

4. Die Cherry-Tomaten halbieren, ich habe die Hälften nochmal gedrittelt. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und den Knoblauch fein hacken, ebenso die Petersilie. Alles in der Schüssel vermengen und abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich muss gestehen, dass ich diesen Artikel schreibe, während draußen 18 Grad und Regen sind. Im AUGUST. Wo kann man dieses Sommerwetter umtauschen?! Trotz Herbstfeeling erfreue ich mich an den Bildern unser kalifornischen Party und freue mich, dass ich von der Gourmet Connection eingeladen wurde, bei diesem Event mitzumachen. Vielen vielen Dank nochmal an dieser Stelle!

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Sollte der Sommer sich doch noch zu einem Gastauftritt entschließen, hoffe ich, dass ihr in meinen Beiträgen ein bisschen Inspiration finden könnt und die Rezepte Lust zum Nachkochen machen. Ihr seht, dass es mit gar nicht viel Aufwand verbunden ist, alles lässt sich gut vorbereiten – sommerleicht einfach! Und das, was gegrillt wird, kann man auf einer Sommer-Party auch nacheinander zubereiten. Wir haben alles so vorbereitet, dass man es im Prinzip nur auf den Grill schmeißen musste und da die Grillzeit sowohl bei den Fisch- als auch bei Fleischrezepten recht kurz ist, muss man auch nicht alles auf einmal grillen. Lieber alles in Ruhe nacheinander und aus der Zubereitung und anschließendem gemeinsamen Verzehr ein Event machen 🙂

Auf diese Art und Weise kann man viel entspannter essen (weil das Fleisch gegrillt ist und man nicht Gefahr läuft, das etwas kalt wird) und der Grillmeister kann mit den Party-Gästen zusammen essen. So bleibt viel mehr Zeit, um zu reden, lachen, Spaß zu haben – und noch ein Glas Wein auf dem Balkon zu trinken.

Gallo-Sommer-Party - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

In diesem Sinne: Prost! Genießt den Sommer und das Leben.

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an Gallo Family Vineyards für die zur Verfügung gestellten Weine! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

California meets Balconia Part I – Eine Sommer-Party [Werbung]

Eine Party, lasst uns eine Party feiern! Mit leckerem Essen, tollen Weinen und ganz viel Spaß – wie klingt das? Für Spaß gibt es kein Rezept, aber alles andere bekommt ihr hier bei mir. Also legen wir los!

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Motto für unsere heutige Party lautet “California meets Balconia”. Das kommt natürlich nicht von ungefähr, sondern von Gallo Family Vineyards, die sich diese Aktion ausgedacht haben. Der Hintergrund: Kalifornien steht für Sommer, Sonne und Strand – also absolutes Urlaubsfeeling! Dieses Lebensgefühl soll mit dieser Aktion auf den heimischen Balkon oder den Garten geholt werden. Eine Sommerparty mit Freunden und/oder Familie, dazu gutes Essen und natürlich wunderbare Weine, die von Gallo Family zur Verfügung gestellt werden.

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Zu so einem Angebot konnte ich natürlich nicht nein sagen! Die Weine von Gallo kannte ich bereits durch meine Eltern und die “Aufgabe”, passend zu den Weinen und zum Motto Kalifornien zu kochen, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Kalifornien – das ist für mich Sommer pur. Auch kulinarisch hat der Golden State einiges zu bieten, denn neben Seafood und typische amerikanischem BBQ finden sich auch asiatische und mexikanische Einflüsse in der Küche Kaliforniens wieder. Für entscheidungsschwache Menschen wie mich eigentlich unmöglich, da etwas zusammenzustellen 😉

Aber Rettung nahte in Form des Party-Anlasses. Eigentlich kann und sollte man ja viel mehr ohne Anlass feiern, einfach so… das Leben feiern! Wenn aber Papa im sommerlichen Juni Geburtstag hat und man somit die Möglichkeit hat, Essen für eine ganze Horde an Freunden zuzubereiten – wer würde das dann nicht zum Anlass nehmen, eine kalifornische Motto-Party zu schmeißen? Eben. Und genau das haben wir gemacht!

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Da es viel Essen gab, habe ich beschlossen, die Leckereien auf zwei Beiträge aufzuteilen, damit ihr nicht gänzlich überflutet werdet. Heute stehen Seafood und vegetarische Speisen auf dem Programm. Sie passen perfekt zu den beiden Weißweinen, die ich mir von Gallo ausgesucht habe: Ein Sauvignon Blanc und ein Pinot Grigio. Letzterer gehört ohnehin zu meinen absoluten Lieblingsweinen, aber vom Sauvignon Blanc habe ich an diesem Abend am meisten getrunken. Der Wein ist aromatisch und fruchtig, gleichzeitig leicht und frisch – sozusagen perfekt für einen warmen Sommerabend auf dem Balkon!

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Aber genug geredet, lasst uns den Grill anschmeißen – wie wäre es mit Thunfisch zu einer Avocado-Ananas-Salsa? Einem würzigen Pulled Salmon? Dazu gibt es eine Shrimp-Bowl, knusprige Quesadillas und natürlich den kalifornischen Klassiker: Caesar Salad. Also schnappt euch einen Teller und ein Glas Wein und greift zu!

Thunfisch mit Avocado-Ananas-Salsa

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 Thunfisch-Steak in Sushi-Qualität (4 cm dick)
  • 500g Ananas
  • 1 reife Avocado
  • 1 rote Zwiebel
  • Petersilie
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Sojasoße
  • 1 EL Limettensaft
  • Salz, Pfeffer und Chilipulver

Zubereitung

1. Den Thunfisch mit neutralem Öl einreiben und mit Meersalz würzen. Auf dem Grill auf jeder Seite jeweils 2 Minuten grillen (bei einer Dicke von 4cm, ansonsten gegebenenfalls anpassen). In Scheiben schneiden und auf einer Platte so anrichten, dass sich jeder davon nehmen kann.

2. Für die Salsa die Ananas schälen und in kleine Würfel schneiden (max. 1 cm). Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und schälen. Ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Die rote Zwiebel schälen und fein würfeln. Alles mit dem Öl, der Sojasoße und dem Limettensaft vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es gerne ein kleines bisschen scharf mag, gibt noch etwas Chilipulver hinzu. Mit dem Thunfisch servieren!

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Als Alternative zum Salat habe ich noch eine Shrimp-Bowl gemacht – Bowls sind im Moment in aller Munde, hauptsächllich in Bezug auf Frühstück (beispielsweise als Smoothie-Bowls). Die Shrimp-Bowl ist im Prinzip ein Salat, denn sie ist mit kaltem Wildreis und Gurken herrlich erfrischend und somit die perfekte Beilage.

Shrimp-Bowl

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 3 Gurken
  • 12 Shrimps
  • 160g Natur- und Wildreis (Mischung)
  • 3 EL Sesam
  • 6 EL Mayonnaise
  • 3 EL Joghurt
  • Zitronensaft
  • Salz und Chili

Zubereitung

1. Den Reis mit Wasser und Salz bissfest kochen. Den Sesam in eine Pfanne geben und vorsichtig rösten, bis er goldbraun ist (und duftet, mmmh!). Die Gurken schälen, mit einem Löffel das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Die Shrimps halbieren oder dritteln. Alles in eine große Schüssel geben.

2. Für das Dressing die Mayonnaise und den Joghurt verrühren. Mit etwas Zitronensaft und Salz sowie etwas Chili abschmecken. Über den Salat geben und alles gut verrühren. Da Gurken naturgemäß nach nicht so viel schmecken, muss der Salat eventuell noch etwas nachgewürzt werden.

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Weiter geht es mit einem absoluten Klassiker der kalifornischen Küche – dem Caesar Salad. Entstanden in Kalifornien zu Zeiten der Prohibition hat er sich bis heute als Liebling der gesamten amerikanischen Küche gehalten und ist herrlich variabel: mit Fleisch, Fisch oder Seafood – oder einfach ganz klassisch mit Parmesan und Croutons, wie in meinem Rezept:

Caesar Salad

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 Römersalat
  • 3-4 Scheiben Toastbrot
  • Olivenöl
  • Parmesan (zum Hobeln)
  • 3 Sardellenfilets
  • 1 kleine Zehe Knoblauch
  • 100g  Creme fraiche
  • 100 g Parmesan (gerieben)
  • Spritzer Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • Wasser

Zubereitung

1. Den Römersalat putzen und in Streifen schneiden. In eine Schüssel geben. Gewünschte Menge an Parmesan zum Darüberstreuen hobeln und ebenfalls in ein Schälchen geben.

2. Für die Croutons: Die Rinde vom Toastbrot abschneiden und den weichen Teil in Würfel schneiden (ca. 1 cm dick). Etwas Olivenöl in eine Pfanne geben und die Würfel darin unter regelmäßigem Wenden knusprig werden lassen (das kann einige Minuten dauern!). Eventuell müsst ihr etwas Öl angießen – die Würfel sollte nur leicht in Öl gehüllt sein. Achtet beim Wenden darauf, dass ihr die Hitze etwas reduziert. Dann werden die Würfel schön goldgelb.

3. Für das Dressing: Die Sardellenfilets, Knoblauch, Creme fraiche, Olivenöl und geriebenen Parmesan mit einem Pürierstab pürieren. Da die dadurch entstandene Creme sehr dickflüssig ist, einfach noch etwas Wasser hinzugeben, bis die Konsistenz etwas weniger dick ist. Mit einem Spritzer Zitronensaft und gegebenenfalls etwas Pfeffer abschmecken – salzig genug wird es durch die Sardellenfilets.

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Als einfache Beilage, auch ganz ohne Fleisch, gab es auf unserer Party noch Quesadillas. Das sind mit Käse gefüllte Tortillafladen, die auf dem Grill oder in der Pfanne zubereitet werden, sodass der Käse schmilzt. Und was gibt es besseres als geschmolzenen Käse? Noch dazu sind diese Fladen herrlich schnell fertig, sodass man das “Rezept” eigentlich gar nicht als solches bezeichnen kann 😉

Quesadillas

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 Packung Tortilla-Fladen
  • 300g Stilfser (geht aber auch mit anderem Käse)
  • etwas Öl

Zubereitung

1. Die Rinde vom Käse entfernen und den Käse auf der groben Seite einer Käsereibe reiben oder in kleine Stücke schneiden. Einen Fladen mit dem Käse belegen, dabei etwa 1-2 cm Rand lassen. Einen zweiten Fladen obendrauf legen. So lassen sich die Fladen gut vorbereiten.

2. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Fladen-“Sandwiches” einzeln darin zubereiten. Dazu einfach kurz warten, bis der obere Fladen sich nicht mehr vom unteren löst. Dann noch kurz wenden, damit beide Seiten knusprig werden. Das funktioniert auch auf dem Grill, da geht es aber wirklich schnell (innerhalb von Sekunden), also daneben stehen und wachsam bleiben 😉

3. Wenn die Fladen fertig sind, auf ein Brett legen und in Stücke schneiden. So kann sich jeder etwas nehmen und die Dinger werden schneller alle sein, als ihr gucken könnt!

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Falls ihr jetzt schon sehnsüchtig auf den Pulled Salmon gewartet habt (oder schon vergessen hattet, dass ich ihn überhaupt erwähnt hatte) – das Rezept habe ich aus dem Knusperstübchen und kann euch sowohl das Rezept als auch den Blog wärmstens empfehlen. Der Lachs ist perfekt saftig und würzig und war bei unserer Party schneller weg als man “Pulled Salmon” sagen konnte (oder den auseinandergezupften Fisch fotografieren konnte). Das spricht für sich 😉

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen inspirieren für die nächste Sommerparty – im zweiten Teil meiner California-Party wird es etwas Fleischiges vom Grill geben und dazu die besten Salsas aller Zeiten. Also bleibt dran und genießt bis dahin das sommerliche Wochenende. Prost!

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Habt es wundervoll,

Alena

 

Vielen Dank an Gallo Family Vineyards für die zur Verfügung gestellten Weine! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Frozen Yogurt - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blueberry Frozen Yogurt – und Blumen

Der Sommer ist da! Zumindest kurz, denn angeblich soll sein Gastspiel nicht von Dauer sein und am Wochenende schon wieder von Gewittern abgelöst werden. Daran wollen wir jetzt aber noch nicht denken, sondern die herrliche Sonne genießen – und als Abkühlung gibt es heute ein Rezept für Frozen Yogurt mit Blaubeeren von mir. Mit Garantie: garantiert einfach und garantiert lecker!

Frozen Blueberries - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pfingstrosen - Deko - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und Blumenbilder gibt es heute auch. Ich hatte das Rezept für den Frozen Yogurt relativ spontan zusammengerührt und musste im Anschluss einfach noch diese wunderschönen Pfingstrosen fotografieren, die ich im Moment gerne in meinen Blumenvasen habe. Die Farbe ist hammermäßig und passte so gut zu dem Frozen Yogurt und den Blaubeeren, dass ich es direkt für diesen Beitrag kombiniert habe.

Pfingstrosen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich bin ein großer Sommerfan, aber Temperaturen über 30 Grad sind mir dann schon fast wieder zu heiß. Da der Juni aber bisher eher zu wünschen übrig ließ, trotze ich der Hitze und genieße den blauen Himmel und die Möglichkeit, luftige Sommerkleider und Flipflops zu tragen. Man muss das ja ausnutzen…

Außerdem gibt es meiner Meinung nach im Sommer nichts Schöneres, als erfrischende Leckereien zu essen. Meine Favoriten sind gekühlte Wassermelone oder Beeren jeglicher Art, die jetzt nach und nach Saison haben – und natürlich EIS. Ich entdecke fast täglich Rezepte zum Selbermachen, aber meistens scheitert es bei mir einfach an dem Umstand, dass ich keine Eismaschine besitze. Falls das bei euch auch so sein sollte – dann ist dieser Frozen Yogurt eure Rettung!

Frozen Blueberries - Pfingstrose - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eigentlich ist Frozen Yogurt ja kein richtiges Eis wie das Sahneeis aus der Eisdiele. Ich finde aber, dass er absolut erfrischend ist! Und eben unschlagbar einfach gemacht. Perfekt für Menschen wie mich, die nicht viel anfangen können mit komplizierten Rezepten – und wer hat bei großer Hitze schon Lust, komplizierte Sachen zuzubereiten?

Eben.

Pfingstrosen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Für mein Rezept braucht ihr nur 3 Zutaten und je nach Geduldslevel und Eishunger mehr oder weniger Zeit. Das heißt, wenn ihr heute noch schnell zum Supermarkt hüpft und alles einkauft, könnt ihr heute Abend leckeren, selbstgemachten Frozen Yogurt löffeln. In der heutigen Version stecken Blaubeeren, aber ihr könnt auch jede andere Beerensorte verwenden – ganz nach Geschmack. Natürlich könnt ihr den Joghurt auch einfach so einfrieren und mit verschiedenen Toppings pimpen: Mini-Marshmallows, Schokolinsen, Kekskrümel, geraspelte Schokolade, Karamellsoße, Fruchtpüree, usw… erlaubt ist, was gefällt 🙂

Frozen Blueberries - Pfingstrose - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr könnt auch je nach Vorhandensein in der Obstabteilung frische oder tiefgekühlte Beeren nehmen. Wie gesagt – das Rezept ist ganz einfach und ihr könnt gar nichts verkehrt machen. Lasst eurer Kreativität freien Lauf und genießt die Sonne!

Pfingstrosen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und wenn ihr schon unterwegs seid, nehmt euch einen Strauß Pfingstrosen (Päonien) mit. Sie sind wunderschön, gehen toll auf und halten ziemlich lange. Die Farben sind frisch, fast noch frühlingshaft, und machen sich überall gut!

Nun aber zu den wirklich wichtigen Dingen, nämlich dem Rezept:

Frozen Yogurt mit Blaubeeren

Frozen Yogurt - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

(für eine Portion)

  • 150g Joghurt (ich habe 3,8% verwendet, aber je höher der Fettgehalt, desto cremiger wird die Angelegenheit und umso besser schmeckt es ;))
  • 70g Blaubeeren (frisch oder tiefgekühlt) – die Menge könnt ihr je nach Geschmack auch anpassen
  • 1-2 EL Honig (oder nach Geschmack)

Zubereitung

1. Den Joghurt, die Beeren und Honig in ein hohes Gefäß geben und mit einem Pürierstab pürieren. Probiert, ob es euch süß oder beerig genug ist und fügt bei Bedarf noch etwas Honig oder Beeren hinzu. Für ganz Ungeduldige: Wenn ihr TK-Früchte verwendet, könnt ihr den Joghurt direkt essen 🙂

2. Für etwas Geduldigere: Füllt die Masse in ein Gefäß, das in den Tiefkühler darf. Dort lasst ihr es jetzt stehen, ich würde euch etwa 2 Stunden empfehlen. Alle halbe Stunde solltet ihr die Masse einmal umrühren. Wenn euch die Konsistenz nach 2 Stunden gefällt, könnt ihr den Frozen Yogurt noch mit Toppings aufpeppen und direkt genießen 🙂

Frozen Yogurt - Pfingstrosen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pfingstrose - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich hatte übrigens als Topping Mini-Baiser genommen. Die sind sehr lecker, aber auch etwas fies in Kombination mit so einem Frozen Yogurt frisch aus dem Tiefkühler, denn sie sind hart und man muss sie beißen. Wer also schon bei dem Gedanken an einem Biss in ein Eis am Stiel Gänsehaut (oder den berüchtigten brain freeze, also Kältekopfschmerz) bekommt (so wie ich), der sollte sich ein weicheres Topping aussuchen. Alles für euch getestet 😉

Noch ein weiterer Tipp: Ich habe zum Einfrieren eine Schüssel von Mynte (Ib Laursen) verwendet. Das Geschirr ist besonders toll, weil es sowohl für den Gefrierschrank als auch für den Ofen geeignet ist. Und die Farben- und Formenvielfalt ist ebenfalls ein Traum – einiges könnt ihr HIER entdecken.

Let’s have a great summer!

Pfingstrose - Deko - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Genießt den herrlichen Sommertag und habt es wundervoll,

Alena

…ein norddeutscher Geheimtipp

Es gibt Orte auf dieser Welt, deren Namen kann man sich nicht merken. Und obwohl er eigentlich gar nicht so furchtbar kompliziert ist, können sich die wenigsten Menschen, die ich bisher so kennengelernt habe, den Namen meines Heimatortes merken: Henstedt-Ulzburg. Eigentlich nicht so schlimm, denn so richtig viel Spannendes gibt es dort nicht zu sehen oder erleben – mit einer Ausnahme: “Liebstes Zuhause”. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein ganz zauberhafter Laden, den ich euch gerne heute vorstellen möchte.

Wahrscheinlich kennt ihr alle diese kleinen Lädchen, in denen man hübsche Dinge kaufen kann. “Liebstes Zuhause” ist weit mehr als das, denn in diesem besonderen Laden steckt das gesamte Herzblut der Inhaberin Virginia Rohlfing. Sichtbar wird das schon von weitem, denn “Liebstes Zuhause” versteckt sich nicht in einer Ladenzeile zwischen Schlüsselmacher und Supermarkt – nein, diese Oase der Gemütlichkeit und Ruhe befindet sich auf dem Gelände eines Bauernhofs, der von Virginias Familie geführt wird.

Liebstes Zuhause von außen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Überall im Laden sind Lampe

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hier habe ich Virginia besucht, mich mit ihr über ihr Geschäft unterhalten und die gemütliche Atmosphäre genossen. Bei einem Becher Kaffee erzählt Virginia mir, dass der Entschluss zu einem eigenen Laden während einiger Auslandsaufenthalte kam. An der Stelle ihres Ladens befand sich früher ein alter Schuppen, der auch zu dem Bauernhof ihrer Eltern gehörte. Virginia erkannte das Potential des Standorts und entwickelte das Konzept für “Liebstes Zuhause”, um ihre Leidenschaft für schöne Dinge und Kreativität auszuleben.

Die Pläne für den Aus- und Umbau des Schuppens stammen alle von Virginia selber, sodass sie ihre ganz eigenen Ideen für das Aussehen ihres Ladens verwirklichen konnte. Die Umsetzung dauerte anderthalb Jahre, was vielleicht lang erscheinen mag – doch wenn man bedenkt, dass Virginia viel selber Hand angelegt hat, erscheint diese Zeitinvestition lohnenswert. Und auch das Endergebnis spricht dafür! Ein echter Hingucker sind die Front und die innere Unterteilung des Gebäudes. Da der Schuppen durch die umgebenden Bäume sehr dunkel war, bot sich die Fachwerkoptik an, die das Haus offen und leicht wirken lässt. Durch die großzügige Verglasung ist alles hell, lichtdurchflutet – und gleichzeitig so gemütlich und mit so viel Liebe eingerichtet, dass man sofort einziehen möchte.

Liebstes Zuhause von innen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eröffnet wurde “Liebstes Zuhause” im Juli 2012 und feiert so nun schon bald sein 4-jähriges Bestehen. Der Name entstand eher spontan vor der Eröffnung – er sollte ansprechend sein, für die Besucher einen Bezug darstellen und eine positive Verbindung schaffen. So kam es zu “Liebstes Zuhause”! Der Name ist meiner Meinung nach Programm, denn Virginias Laden ist wundervoll gemütlich und liebevoll gestaltet. Während unseres Gesprächs kommen immer wieder Kunden in den Laden, die herzlich begrüßt werden und einen Kaffee angeboten bekommen. Die Reaktionen beim Betreten des Ladens sind oft ähnlich: “Ach, ist das wieder schön hier bei dir!”

Die verschiedenen Produkte von Marken wie Ib Laursen oder Greengate sind mit viel Liebe fürs Detail dekoriert. Dabei steht nicht alles einfach im Regal, stattdessen ist alles so zurechtgemacht, dass der Besucher einen Eindruck bekommt, wie es auch im eigenen Zuhause aussehen könnte. Auch Inspiration für Tischdekorationen findet man hier und die Küchenecke im hinteren Teil des Ladens ist so schön, dass ich sie gerne bei jedem Besuch ausbauen und in meiner Handtasche mit nach Hause schmuggeln würde 😉

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause Küche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Überall im Laden sind Lampen von Lieblingslampen verteilt und tauchen alles in ein heimeliges Licht. Neben Geschirr und Wohntextilien gibt es bei Virginia alles für einen schönen Garten. Auch für Kinder gibt es was zu gucken (wobei ich auch als nicht-mehr-Kind ganz verliebt in die Schweinchen bin…). Ein besonderer Hingucker ist die Wand mit den vielen Blechschildern. Kulinarisch ergänzt wird das Sortiment noch durch Produkte von Tafelgut und köstlichste handgemachte Bonbons aus dem Hamburger Bonscheladen.

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause Schweine und Bonbons - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Virginia führt ihren Laden mit viel Leidenschaft, ist immer für einen Klönschnack zu haben und hat dank ihrer Kreativität immer eine Idee für Kunden, die noch auf der Suche nach einem Geschenk oder Mitbringsel sind. Ihre Inspiration findet sie dabei weniger in Zeitschriften, sondern vielmehr im Internet. Besonders begeistert ist sie von Pinterest (was ich nur zu gut verstehen kann ;)) und Blogs. Gleichzeitig lässt sie sich auch viel im Alltag inspirieren – von den Dingen, die ihr über den Weg laufen oder die sie bei anderen Leuten entdeckt.

Für mich ist das auch die schönste Art der Inspiration! Natürlich gibt es im Internet viel zu entdecken, aber manchmal muss man der digitalen Welt auch mal den Rücken zukehren und sich draußen umschauen 🙂 Oder eben in schönen Läden, wie “Liebstes Zuhause”. Vielleicht habe ich euch mit diesem Beitrag ja inspiriert, das einmal zu tun…

Überall im Laden sind Lampe

Alle Nordlichter sollten natürlich unbedingt einmal bei “Liebstes Zuhause” auf Entdeckungsreise gehen – wer allerdings von weiter herkommt, kann auch auf Virginias Facebookseite (KLICK) vorbeischauen, dort gibt es immer wunderschönste aktuelle Fotos aus ihrem Laden und Neuheiten in ihrem Sortiment. Letzteres könnt ihr euch auch auf ihrer Website anschauen, die ihr HIER findet. Also, schaut einmal bei ihr vorbei, ob virtuell oder in real life und lasst euch inspirieren.

Habt es wundervoll,

Alena