Bücher für den Sommerurlaub mit Kathalog - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bücher für den Sommerurlaub mit Kathalog {Gastbeitrag}

Wenn ihr diesen Artikel lest, befinde ich mich bereits im Sommerurlaub! Für mich und Herrn Wunderbrunnen geht es auf einen Roadtrip durchs Baltikum. Von dort bringe ich hoffentlich viele schöne Eindrücke mit 🙂

Damit es hier in der Zwischenzeit nicht allzu ruhig ist und ich mir im Urlaub keine Gedanken über Blogbeiträge machen muss, habe ich mir ein paar Gäste eingeladen. Gastblogger hatte ich hier bereits zu meinem Blog-Geburtstag (hier nachzulesen). Für den Sommerurlaub wollte ich die ganze Sache aber etwas auflockern und habe Blogger aus unterschiedlichen „Genres“ eingeladen. So ein Blick über den Tellerrand (höhö, was ein Foodblogger-Wortwitz) ist ja auch mal schön, oder?

Den Anfang macht die wunderbare Katha von Kathalog. Ebenfalls ein hervorragendes Wortspiel, wie ich finde 🙂 Kennengelernt haben wir uns über Instagram – ich liebe ihre Account und finde ihren Blog so inspirierend! Übrigens ist Katha Teil des #booksandhotdrinkstuesday, einer sehr coolen Aktion. Schaut mal vorbei und wenn ihr Lust habt, könnt ihr dort auch mitmachen!

Nun aber zurück zum Sommerurlaub. Ich finde ja, dass man nirgendwo besser lesen kann als im Sommerurlaub und deshalb hatte ich Katha um einen Beitrag zu dem „Thema“ gebeten. Ich freue mich schon, was sie uns zu erzählen hat – und überlasse ihr nun hiermit die Bühne. Willkommen, liebe Katha! <3


Moin Moin!

Dank einer wunderbaren Aktion der tollen Alena habe ich heute die Ehre, hier zu schreiben. Aber erstmal sei kurz geklärt, wer ich bin. Ich bin Katha, vom Blog Kathalog und eine Bücher- und Kultur-affine junge Berlinerin, die querbeet von Buch-Rezensionen über Reiseberichte bis hin zu Café-Empfehlungen in der Hauptstadt alles auf ihrem Blog loswird. Ich habe ein Herz für Blumenmuster, Torten, Teetrinken und alte Geschichten, aber lese prinzipiell jedes Genre, wenn die Geschichte stimmt.

Sommer, Sonne, Verreisen – und was braucht man als bibliophile Person? Eine Sommerlektüre, egal ob auf dem Weg oder gemütlich zu Hause bei frischer Limonade. Deshalb wurde ich von Alena gebeten, ein paar Empfehlungen loszuwerden (was eine große Ehre ist, bei all den Bücherblogs, die in den Unweiten des Internets existieren!). Ich habe versucht bei diesem Beitrag eine bunte Mischung aufzustellen, sodass für jeden etwas dabei ist!

Davor sei noch kurz gesagt, dass für mich ein klassisches Sommer-Urlaubsbuch sich vor allem durch eine allgegenwärtige Leichtigkeit auszeichnet, wie ein frisches Sorbet-Eis, an dem man sich erfreut, es einem aber nicht schwer im Magen liegt. Lustigerweise habe ich bei der Auswahl auch gemerkt, dass ich diese Bücher tatsächlich alle in den Sommermonaten der letzten Jahre gelesen habe und bis auf den Krimi auch alle im Sommer spielen.

1. Roman: Lebensnah, nachdenklich und chaotisch lustig – Benedict Wells: Becks letzter Sommer

Robert Beck wollte nicht wirklich Lehrer werden, doch nun unterrichtet er seit Jahren vom Leben ernüchtert an einem Münchener Gymnasium. Als er sich jedoch in die blutjunge Kellnerin Lara verliebt und im Musikunterricht endlich ein Talent entdeckt wird, sein Leben komplett rumgewirbelt – und seine Mid-Life-Crisis auch. Beck versucht, das neue Talent, den mysteriösen Jungen Rauli Kantas, zu fördern und erlebt dabei eine Fahrt aus Liebeschaos mit Lara und Neid auf das Ausnahmetalent, das er selbst gern wäre. Alles steuert unweigerlich auf einen verrückten Roadtrip zu, bei dem man lachen, ungläubig den Kopf schütteln und nachdenklich mitphilosophieren kann. Wells schafft es in diesem Roman facettenreich die Mid-Life-Crisis Becks einfach loszuerzählen und mit Tempo und Spaß für eine besondere Geschichte zu sorgen und greift dabei ernste und alltägliche Lebensthemen und –fragen auf.

2. Krimi: Das Berlin der 20er Jahre erkunden mit einem Stil und etwas Schnauze – Susanne Goga: Leo Berlin

Berlin in den frühen 1920ern: Der Kriminalkommissar Leo Wechsler bekommt einen merkwürdigen Fall zugewiesen. Ein Wunderheiler, der erschlagen wurde – nur gibt es keine Zeugen. Einziger Anhaltspunkt ist scheinbar, dass er Kunden der noblen Gesellschaft hatte. Kurz darauf geschieht ein weiterer Mord, diesmal ist es eine Prostituierte – können diese zusammenhängen? Leo Berlin ist ein interessanter historischer Krimi, der sehr gut recherchiert ist und durch Authentizität glänzt und perfekt, um auf Reisen etwas zwischendurch zu lesen, da der Krimi-Teil eher deduktiv als fesselnd und leider auch ein bisschen voraussehbar ist. Das vergisst man aber gerne bei den sehr lebendig und vielfältigen Charakteren, die wundervoll in die Zeit eingewoben sind. Dies ist definitiv die Stärke des Buches ist, man verliert sich wahrlich in der Zeit der 20er!

3. Humor: Einfach lachen über schrullige Figuren – Marina Lewycka: Caravan

Mit großer Hoffnung kommen Arbeitssuchende als Erdbeerpflücker aus Polen, der Ukraine, Afrika und China nach Großbritannien, um dort zu arbeiten und vielleicht sogar das große Glück zu finden. Doch erstmal da angekommen trifft die irrwitzige Kombination aus den verschiedensten Menschen auf eine ausbeuterische Farm – und ein irres Abenteuer. Etwas abgedreht, definitiv verrückt, urkomisch, extrem albern und mit einer Portion Zynismus hat mich dieser Roman vor einigen Jahren dazu gebracht, gut zu lachen und Marina Lewycka in mein Herz zu schließen (und ihre ganzen anderen Bücher zu lesen, von denen ich auch „Das Leben kleben“ herzlich empfehlen kann).

4. Klassiker: Eine zeitlose, emanzipierte und herrlich zynische Liebesgeschichte – E.M. Forster: Zimmer mit Aussicht

Florenz um 1900: Die Engländerinnen Lucy Honeychurch und Miss Barlett gehen gemeinsam auf eine Bildungsreise in Florenz und stellen in der Pension verärgert fest, dass sie entgegen der Planung kein Zimmer mit Aussicht erhalten – bald kommt heraus, das die Pension voller Briten ist und das Vater-Sohn Duo Emerson bietet den Damen freundlich an ihr Zimmer zu tauschen – ein gesellschaftlicher Fauxpas! – was sie nach langer Diskussion annehmen. Über die Zeit zeigt sich, dass die Emersons scheinbar überall sind und dass sich der Sohn George in Lucy verliebt ist, was sie in einen Konflikt mit ihren eigentlichen Hochzeitssplänen bringt. Gesellschaftlicher und persönlicher, freier Willen stehen einander gegenüber. Ein geistreicher Klassiker mit modernem Ton, der viel mehr als eine Gesellschaftskomödie oder eine Liebesgeschichte ist, sondern zu Autonomie des Geistes aufruft und dabei herrlich über die feine britische Gesellschaft des frühen 20. Jahrhunderts spottet.

5. Historische Familien Saga: Eine sizilianische Insel und eine liebenswürdige, besondere Familiengeschichte mit Höhen und Tiefen – Catherine Banner: Die langen Tage von Castellamare

Das ehemalige Findlingskind Amedeo Esposito erhält Anfang des 20. Jahrhunderts eine Stelle als Arzt auf einer kleinen Insel vor Sizilien namens Castellamare. Der Roman erzählt die Geschichte der Familie über ganze vier Generationen, von 1914 bis 2009, von Amedeo bis zu seiner Urenkelin Lena. Dabei erlebt die Insel viele Skandale, geht durch Zeiten von Faschismus und Kommunismus, Modernisierungen und Krisen. Mittelpunkt bleibt die Bar der Familie „Das Haus am Rande der Nacht“, die mal mehr, mal weniger von den Familienmitgliedern geliebt wird. Bewegend, wunderschön geschrieben und ruhig berichtet der Roman über eine Familie eingebettet in ein ganzes Jahrhundert, welches mit seinen Beschreibungen auch Lust auf Italienurlaub macht.

Kennt ihr ein paar der oben genannten Büchern? Und was macht für euch das perfekte Sommerbuch aus? Schreibt es gern in die Kommentare.

Zu guter Letzt möchte ich mich nochmals bei Alena für diese wunderbare Aktion bedanken. Für mich war es eine ganz neue Erfahrung, auf einem anderen Blog zu schreiben.

Liebe Grüße

Katha

 

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo August! + Lieblinge für den Sommer

Da ist er, der August! Der Juli ist unglaublich schnell vergangen und da der Sommer auch gerne die Angewohnheit hat, schneller vorbei zu sein als man gucken kann, möchte ich euch heute ein paar meiner Lieblinge zeigen. Damit kann man das Summer-Feeling quasi vervielfachen! 🙂

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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1. Bücher-Lieblinge

Ich habe dieses Jahr tatsächlich noch nichtmal ansatzweise so viel gelesen wie ich eigentlich gerne hätte. Meine Liste mit Büchern, die ich lesen möchte, ist sehr lang. Das ist sie allerdings schon lange 😉 Da ich aber finde, dass der Sommer absolut zum Lesen einlädt – im Freibad, auf der Picknickdecke, abends auf dem Balkon – wird sich an der Bücherliste bald etwas ändern. Hoffentlich. Denn es gibt immer schöne Momente zum Lesen!

Da bei vielen auch die Urlaubszeit ansteht, dachte ich mir, ich schreibe euch zwei meiner Lieblinge auf. Zwei Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe, haben nämlich tatsächlich Eindruck auf mich gemacht. Kennt ihr das, wenn man ein Buch liest und so begeistert davon ist, dass man allen davon erzählen muss? So ging es mir mit diesen beiden:

„Die Hochzeit der Chani Kaufman“ von Eve Harris (2015)

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich habe dieses Buch von einer Freundin geschenkt bekommen und war direkt von Anfang an begeistert. Es geht um die 19-jährige Chani Kaufmann, die mit ihren Eltern und sieben Schwestern in einer jüdisch-orthodoxen Gemeine lebt. Wie nicht anders zu erwarten stellt die Suche nach einem für sie geeigneten Bräutigam eine Herausforderung für die Familie dar, da Chani ihren ganz eigenen Kopf hat. Den aktuellen Kandidaten Baruch hat  Chani nun schon mehrmals getroffen und eigentlich stehen die Chancen gut, wäre da nicht Baruchs wohlhabende Familie, die mit Chani (und ihrer mittellosen Familie) nicht einverstanden ist.

Der zweite, parallel laufende Handlungsstrahl erzählt von der Rebbetzin Zilberman. Sie ist die Frau des Rabbis und wählte dieses Leben aus Liebe zu ihrem Mann. Gleichwohl hatte sie ihr Leben anders geplant und merkt nun, wie sie sich von den Zwängen und Konventionen zusehends eingeengt fühlt. Ironischerweise ist es ihre Aufgabe, den angehenden Bräuten (unter ihnen Chani Kaufman) eben diese Konventionen nahezubringen und sie so auf ihre Leben in der Ehe vorzubereiten.

Das Buch war für mich persönlich sehr fesselnd – wie viel Realität die Autorin tatsächlich abbildet, kann ich natürlich nicht beurteilen. Gleichzeitig habe ich jedoch den Eindruck, einen kleinen Einblick in die jüdisch-orthodoxe Kultur bekommen zu haben. Komische Elemente wie die Versuche seitens Baruchs Mutter, die Ehe irgendwie zu verhindern, machen das Buch ebenso aus wie ernste Momente, wenn es um die an ihrem Leben zweifelnde Rebbetzin geht. Es ist keine lustige Sommerlektüre, aber leicht geschrieben und gut zu lesen – ich hatte es innerhalb weniger Tage durch!

(Falls ihr Lust bekommen habt – das Buch findet ihr auf Amazon: HIER)

„Altes Land“ von Dörte Hansen (2015)

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Als ich vor ein paar Wochen mit der Bahn unterwegs war, einen Anschlusszug nicht bekam und aufgrund dessen anderthalb Stunden am Bahnhof festhing (natürlich OHNE Buch), stöberte ich etwas im dortigen Buchladen. Das mache ich auch gerne, wenn ich nicht so viel Zeit überbrücken muss – aber an diesem Tag wollte, nein musste ich tatsächlich auch ein Buch kaufen. Mein Blick fiel auf „Altes Land“ und fühlte mich als gebürtiges Nordlicht direkt angesprochen. Ich schlug die erste Seite auf, las sie und kaufte das Buch. Das sind ehrlich gesagt immer die besten Käufe 😉

In „Altes Land“ geht es um das Flüchtlingskind Vera, das 1945 mit seiner Mutter aus Ostpreußen flieht und auf einem Hof im Alten Land landet. Dort fühlt sie sich zeitlebens nicht richtig zuhause und förmlich abhängig von dem alten und kalten Bauernhaus. Dennoch bleibt sie dort – mangels Alternativen und auch wegen ihres durch den Krieg traumatisierten Stiefvaters, um den sie sich rührend kümmert.

60 Jahre später steht plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür, ihrerseits ebenfalls geflüchtet – allerdings aus Ottensen, aus ihrem Alltag und vor ihrem Mann, der sie betrogen hat. Nun tritt Anne in Veras Leben, an der Hand ihren kleinen Sohn. Beide stellen Veras Leben gehörig auf den Kopf.

Das Buch kann ich vor allem deshalb empfehlen, weil es sehr „schnörkellos“ geschrieben ist. Die Handlung läuft ziemlich geradeaus, es gibt also keinen wirklichen Spannungsbogen. Das ist aber nicht weiter dramatisch, denn sowohl die Figuren als auch ihre Eigenarten sind herrlich beschrieben, immer nachvollziehbar und trotz aller Ernsthaftigkeit der im Buch beschriebenen Themen kommt auch der Humor nicht zu kurz. Es lässt sich wunderbar flüssig lesen und ist deshalb meiner Meinung nach einfach perfekt für den Sommer!

(Und HIER ist der Amazon-Link.)

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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2. Film-Lieblinge

Eigentlich habe ich nur einen Sommer-Liebling, aber der ist auch wirklich konkurrenzlos: „Vaiana“. Der aktuellste Film der Walt Disney Animation Studios ist seit April auf Blu-Ray, DVD und digital erhältlich.

Ich liebe Animationsfilme allgemein und Pixar- und Disney-Filme im Besonderen und war von diesem Film einfach nur verzaubert. Es geht in Kurzform um die Prinzessin Vaiana, die mit ihrem Stamm auf einer fiktiven Insel irgendwo in der Südsee lebt (Achtung, Fernweh-Alarm!) und sich im Laufe des Films auf die Spuren ihrer Urahnen begibt und gemeinsam mit dem Halbgott Maui ihre Insel retten muss.

Die Figuren sind durchweg liebevoll animiert, die Landschaft ist atemberaubend schön – man möchte direkt genau dort hinreisen – und auch der Soundtrack hat mich mit den typischen Ohrwurm-Liedern in seinen Bann gezogen.

Obwohl es wie in so vielen Disney-Filmen auch um das Thema der Selbstfindung der Hauptfigur geht, ist Vaiana doch anders als die üblichen (europäischen) Prinzessinnen aus älteren Disney-Filmen. Für sie steht nicht die Suche nach dem Traumprinzen oder der Liebeskummer aufgrund dessen im Vordergrund – sie will dorthin, wo noch niemand zuvor gewesen ist, sie will ihr Volk retten und sie strebt danach, eine großartige Nachfolgerin des Stammeshäuptlings, ihrem Vater, zu sein. Der Film erhält dadurch einen modernen Twist und ich finde, solche Disney-Prinzessinnen braucht es viel mehr – starke Frauen, die als großes Vorbild durchgehen!

Wer also Lust auf einen visuell traumhaft schönen Film mit einer starken Hauptfigur hat, dem sei dieser Film empfohlen. Und ja, man kann auch als Erwachsener Disney-Filme lieben!

3. Beauty-Lieblinge

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wer vielleicht schon seine Sommer-Lektüre hat und meinen neuen Lieblingsfilm auch schon gesehen hat, der kann sich eventuell an meinen zwei Neuzugängen im Badezimmer erfreuen:

Bei Rituals gibt es derzeit eine Limited Edition, die sommerlich frisch duftend daherkommt – diese Leichtigkeit wird auch durch das Design auf der Verpackung aufgegriffen. Es gibt ein Peeling, einen Duschschaum, eine Body Lotion und ein Körperspray. Ich habe nur die ersten beiden in meinem Badezimmerschrank stehen, bin aber durchweg begeistert! Der Duft nach Verbene und Petitgrain (Bitterorange) ist sowohl frisch als auch sanft – nicht so kräftig zitronig, wie man das häufig von sommerlichen Körper-Produkten kennt, aber trotzdem spritzig und leicht.

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ihr findet die Produkte online hier: Rituals Limited Edition Express your Soul
Und natürlich in allen Rituals-Shops!

Worauf ich mich sonst noch freue…

Im August sind wir auf zwei Hochzeiten eingeladen und ich bin mir sicher, dass es ganz wundervoll wird. Auf einer dieser Hochzeiten bin ich Trauzeugin und schon fast so aufgeregt wie die Bräute selber! Was gibt es Schöneres, als die Liebe zu feiern? Ich kann mir nichts vorstellen.

Das untere Bild ist übrigens bei der standesamtlichen Trauung entstanden, die im ganz kleinen Kreis gefeiert wurde. Nur diese kleine Zeremonie war schon so wundervoll und besonders, dass ich gar nicht weiß, wieviele Freudentränchen ich wohl zur großen, „richtigen“ Feier verdrücken werde!

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der August ist für viele auch der Urlaubs-Monat schlechthin – auch für uns! Es geht ins Baltikum und ich freue mich schon riesig darauf. In der Zeit werden hier ein paar Gastblogger das Zepter übernehmen und auch darauf freue ich mich!

Davon abgesehen habe ich das hier im August vor:

  • jeden einzelnen Sonnentag auskosten
  • endlich einmal wieder Eistee selbermachen
  • Unmengen an Wassermelone und Eis essen
  • meinen Stapel an ungelesenen Büchern reduzieren
  • im Urlaub die Ruhe genießen
  • aber mich an den richtig heißen Tagen insgeheim auf den Herbst freuen 😀

Hallo August und Lieblinge für den Sommer - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich hoffe, ihr habt einen herrlichen August und falls geplant, ganz tollen Urlaub! Erzählt mir gerne, was ihr so vorhabt 🙂

Habt es wundervoll,

Alena

Pfannkuchen für Pinipa - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schwedische Plättar für Pinipas Pfannkuchen-Reise

Kennt ihr schon Pinipa? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit, dass ich sie euch vorstelle! Am 1. Dezember ist nämlich ein ganz zauberhaftes Kinderkochbuch mit dem Titel „Pinipas Pfannkuchenbäckerei: Die leckersten Pfannkuchen aus Europa“ erschienen. Es ist ein ganz wundervolles Projekt, an dem ich mitgewirkt habe und das mir sehr am Herzen liegt.

Pfannkuchen für Pinipa - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wer ist Pinipa?

Pinipa ist die beste und geheime Freundin von Greta und gleichzeitig die Heldin der Kinderbücher aus der Feder von Martin Grolms und Annika Kuhn. In ihrem ersten Buch „Pinipas Abenteuer: Eine phantastische Deutschlandreise als Seifenblasenpilotin und Papierschiffmatrosin“ geht Pinipa auf eine Entdeckungsreise quer durch Deutschland. Das zweite Buch „Pinipas Abenteuer: Eine himmlische Pfannkuchensuche durch Europa“ folgt Pinipa auf ihrer Suche nach den leckersten Pfannkuchen quer durch Europa.

Pfannkuchen für Pinipa - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dabei ist die kleine Heldin mit einem UFO unterwegs, einem Ungesteuerten Forschungs-Objekt, das aussieht wie eine Tasse mit einem Ballon. Sie entdeckt nicht nur unseren Kontinent, sondern trifft auf viele liebenswerte tierische Einwohner in den verschiedenen Ländern und lernt allerhand tolle Pfannkuchenspezialitäten kennen. Der Clou dabei: Pfannkuchen sind die Leibspeise vieler Kinder und es gibt sie überall in Europa in unterschiedlichen Ausführungen. Auf diese Art und Weise lernen die Kinder spielerisch und anhand des Lieblingsessens eine Menge über die Kulturen in Europa.

„Pinipas Pfannkuchenbäckerei“

Da die beiden Autoren häufig nach den Rezepten gefragt wurden, kamen sie auf die Idee, ein Kinderkochbuch zu entwickeln – sozusagen als Ergänzung zu Pinipas Pfannkuchensuche. Die Idee für „Pinipas Pfannkuchenbäckerei“ war geboren! Für dieses Projekt haben sich  Annika und Martin professionelle Hilfe geholt: insgesamt 31 Foodblogger sind mit am Start! Viele Köche verderben zwar angeblich den Brei, sorgen aber für die besten Pfannkuchen 😉

Pfannkuchen für Pinipa - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pfannkuchen für Pinipa - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eine von diesen 31 Foodbloggern bin nun als ich – und unfassbar stolz darauf! Als ich angefragt wurde, konnte ich es gar nicht ganz glauben. Nun bin ich neben so vielen tollen Bloggern in einem Buch vertreten. Unter anderem findet ihr dort die Rezepte von Janke Schäfer von Jankes Soulfood, Graziella Macri von Graziellas Foodblog, Tina Kollmann von Lecker&Co, Marcel Buchstaller von vollgutundgutvoll, Stephanie Kosten von Kleiner Kuriositätenladen und Jennifer Stein von Tulpentag.

Die Rezepte der Blogger sind teilweise alte Familienrezepte oder komplett selbst entwickelt – und alle sind sie mit sehr viel Liebe angerichtet und fotografiert. Ich selber habe ein Rezept für schwedische Plättar beigesteuert. Sie erinnern von der Größe her eher an amerikanische Pancakes, sind aber so dünn wie ein „normaler“ Pfannkuchen.

Pfannkuchen für Pinipa - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich liebe Pfannkuchen sehr, kannte die Plättar aber vorher gar nicht. Da ich aber ein absoluter Schweden-Fan bin, war ich Feuer und Flamme und suchte mich ein bisschen durch schwedische Rezeptesammlungen. Die kleinen Plättar hatten es mir absolut angetan! Nach meiner Recherche entwickelte ich meine Version des Rezepts und war so begeistert davon. Ich finde sie mittlerweile sogar besser als die amerikanischen Pancakes… Sie sind schnell gemacht, sehr einfach und wirklich lecker. Das Rezept findet ihr exklusiv in „Pinipas Pfannkuchenbäckerei“.

Warum sich das Buch lohnt

Hervorzuheben sei der Umstand, dass alle Rezepte in Hinblick auf die Maßeinheiten einheitlich und damit absolut kindgerecht sind. Die Mengenangaben sind mit Einheiten wie Tasse oder Esslöffel angegeben. Ganz hinten im Buch findet sich noch eine kleine Erläuterung zu diesen Einheiten. Zusätzlich gibt es eine kleine Auflistung mit den Erklärungen aller kochspezifischen Begrifflichkeiten. Die Rezepte sind neben den durchweg wunderschönen Fotos aller Blogger mit süßen Illustrationen versehen. Außerdem gibt es einen Verweis auf einen kleinen Text zu jedem Blogger im Anhang des Buches.

Pfannkuchen für Pinipa - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pfannkuchen für Pinipa - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich bin schlicht begeistert von „Pinipas Pfannkuchenbäckerei“  – nicht nur, weil ich daran mitgewirkt habe und die Arbeit mit Annika und Martin absolut professionell und unkompliziert war, sondern weil so viel Herzblut darin steckt. So etwas ist für mich immer sehr wichtig. Das Konzept von „Pinipas Pfannkuchenbäckerei“ ist durchdacht und stimmig, von der ersten bis zur letzten Seite liebevoll gestaltet und somit perfekt – man kann ja gar nicht früh genug mit dem Kochen anfangen 😉

Vielleicht ist das Buch ja für den einen oder anderen von euch eine Idee für Weihnachten. Es wird vom Gruhnling Verlag herausgegeben (ISBN: 978-3-00-054742-3) und umfasst 96 Seiten. Erhältlich ist es seit dem 1. Dezember und kostet 12,90. Weitere Informationen findet ihr übrigens auch auf dieser Seite: Pinipa – Das Buch.

 Viel Spaß beim Schmökern!

Habt es wundervoll,

Alena