Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Ravioli mit Salbeibutter

Hach, was wäre die Welt nur ohne Kürbisse. Als ich vor ein paar Wochen den ersten Kürbis der Saison verarbeitete – nämlich im Ofen gebacken – fühlte ich mich direkt wie in den Kürbishimmel versetzt. Ich hätte ihn einfach so, pur und ungewürzt, direkt aus dem Ofen kommend aufessen können.

Ich habe das dann aber doch lieber gelassen – immerhin hatte ich ja noch etwas mit ihm vor. Mit so einem handelsüblichen Hokkaido-Kürbis kann man nämlich viel anstellen. Und obwohl ich ihn wahnsinnig gerne pur oder als Ofengemüse esse, habe ich mittlerweile eine kleine Sammlung an Rezepten, in denen der Kürbis zwar eine große, aber keine Hauptrolle spielt.

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Beispielsweise gibt es Rezepte für köstlichen Kürbis-Feta-Dip, Pumpkin Chocolate Chip Cookies oder Pumpkin Spice Latte. Alle unglaublich lecker, der Kürbis gibt eine zarte süßliche Note dazu und macht selbst in Cookies eine unglaublich gute Figur (eine sehr saftige vor allem).

Heute gibt es allerdings Nudeln! Ravioli, um genau zu sein.

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Mit einer Füllung aus Kürbis, Magerquark und Parmesan. Das ist vielleicht lecker sage ich euch… der absoluter Knaller!

Allerdings mag ich eigentlich keinen Magerquark. Ich halte mich gerne an den Grundsatz, dass Fett Geschmacksträger ist und deshalb wird es bei mir niemals Light-Frischkäse oder derlei Gruseligkeiten geben.

Aber Magerquark hat ein sehr entscheidendes Merkmal: Er kann in Bezug auf gefüllte Nudeln ganz ausgezeichnet Ricotta ersetzen. Falls man mal keinen im Haus hat oder im Supermarkt keinen gefunden hat… Und warum kein normaler Quark? Der ist zu „nass“. Magerquark ist trockener als der normale und hat somit eine ähnliche Konsistenz wie Ricotta.

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Herr Wunderbrunnen und ich haben übrigens vor einer ganzen Weile schonmal probiert, Kürbisravioli zu machen. Die Füllung war ganz gut, zumindest habe ich das so im Kopf – aber unsere Idee, dazu eine Kürbis-Soße zu machen, war dann doch eher… sagen wir mal vorsichtig, dass sie uns nicht besonders begeistert hat. Es war einfach zu viel Kürbis.

(Ja, es gibt so etwas wie „zu viel Kürbis“. Auch wenn es vielleicht schwierig vorstellbar erscheint ;))

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Aus diesem Grund serviere ich euch heute zu den Kürbis-Ravioli keine Soße, sondern Salbei-Butter. Denn erstens ist man mit dem Basteln der Nudeln auch schon genug beschäftigt, als dass man noch Hände frei hätte für das Zubereiten einer Soße.

Und zweitens unterstreicht die Butter den feinen Geschmack der Nudeln perfekt. Eine aufwendige Soße würde diesen nur erschlagen. (Außerdem – Butter! Butter ist Liebe. Argument genug ;))

Kürbis-Ravioli

(für 2 Personen)

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Zutaten für die Nudeln

  • 2 Eier
  • 70 g Mehl
  • 130 g Hartweizengrieß
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz

Zutaten für die Füllung

  • 1 Ei
  • 100 g Magerquark (oder eben Ricotta)
  • 30 g frisch geriebener Parmesan
  • 250 g Kürbispüree
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zutaten für die Butter

  • 70 g Butter
  • Blätter Salbei

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Zubereitung

1. Zuerst muss der Kürbis vorbereitet werden – ich nehme immer einen ganzen Hokkaido-Kürbis, wasche, viertele und entkerne ihn (die Schale kann dran bleiben). Dann mit der Schale nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad 45 Minuten backen (oder bis er weich ist). Rausnehmen und abkühlen lassen.

2. Für den Nudelteig das Mehl und den Hartweizengrieß vermengen und in der Mitte eine Mulde formen. In diese Mulde hinein die Eier und das Öl geben und salzen. Die Eier mit einer Gabel „kaputtstechen“ und mit der Mehl-Grieß-Mischung vermengen. Wenn der Teig fest wird, mit den Händen verkneten und zu einer glatten Kugel formen. Bei zu klebrigem Teig einfach noch etwas Mehl dazugeben (das hängt von der Größe der Eier ab). Für ca. eine Stunde in den Kühlschrank legen.

2. In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Dafür eines der Kürbisviertel nehmen bzw. etwa 250 Gramm und auf einem Teller mit einer Gabel musen. Die Schale kann dran bleiben und das Mus darf auch ruhig noch ein bisschen stückig sein. Den Rest vom Kürbis könnt ihr mit einem Pürierstab pürieren und einfrieren.

3. Nun das Kürbismus mit dem Quark, dem Ei und dem Parmesan zu einer cremigen Masse verrühren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen.

4. Den Nudelteig ausrollen und mit einer Ravioliform (ich habe eine, die etwa SO aussieht) ausstechen. Ihr könnt aber auch einfach runde Formen ausstechen und nach dem Zusammenklappen die Ränder mit einer Gabel zusammendrücken. Dann mit zwei Teelöffeln die Füllung portionieren und mittig auf die Teig-Kreise setzen, zusammenfalten und den Rand zusammendrücken.

5. Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen. Wenn es kocht, salzen und die Nudeln hineingeben. Nun garen lassen, bis sie oben schwimmen. In der Zwischenzeit die Butter in einer Pfanne schmelzen lassen. Die Salbeiblätter grob hacken, zu der Butter geben und knusprig braten. Über die Ravioli geben und servieren.

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Hach, ich liebe Kürbis einfach! Und ich liebe gefüllte Nudeln. Habt ihr ein Lieblingsrezept mit Kürbis?

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachkochen und ein zauberhaftes Wochenende!

Habt es wundervoll,

Alena

8 thoughts on “Kürbis-Ravioli mit Salbeibutter

  1. Liebe Alena,
    oh wie lecker! Ich liebe Kürbis-Ravioli – und dann auch noch mit Salbeibutter – toll! Und sie sehen auch fantastisch aus. Ich habe auch mal versucht, Kürbis-Ravioli selbst zu machen – aber die waren nun wirklich alles andere als hübsch. Vielleicht brauche ich doch mal eine Form.
    Liebste Grüße von Martina

    • Liebe Martina,
      vielen Dank für das Kompliment! Die Form kann ich wirklich nur empfehlen, wenn man klappt den Nudelkreis damit zu und drückt ihn fest – ist super einfach und sie sehen damit wirklich auch sehr schön aus 🙂 Probier es unbedingt mal aus! Es lohnt sich 🙂
      Liebe Grüße
      Alena

    • Liebe Nina,
      ooh das freut mich, dass es dir gefällt! Kürbis und Pasta ist auch einfach eine Hammer-Kombination. Kompliment übrigens auch an deinen tollen Blog 🙂
      Liebe Grüße
      Alena

  2. Liebe Alena,

    das Rezept klingt ganz wundervoll – auch, wenn ich mich vermutlich beim duftenden, gerade aus dem Ofen gekommenen Kürbis auch stark zusammenreißen müsste, damit ich ihn nicht sofort wegschnabuliere. 😉
    Das Rezept habe ich gleich einmal gepinnt – ich müsste es zwar etwas anpassen, aber da fällt mir sicherlich etwas Feines ein. 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Liebe Jenni,

      vielen Dank für deine lieben Worte! Ich freue mich riesig, dass dir das Rezept so gut gefällt. Wenn du es nachkochst, kannst du ja mal berichten, was du noch angepasst hast – ich bin immer ein großer Fan von Optimierungen 😉 Und ja, pass bloß mit dem Kürbis auf, der ist schneller weggenascht als man gucken kann 🙂

      Liebe Grüße und viel Spaß,
      Alena

  3. Kürbis geht noch ( eine ganze Weile) bei mir :-)-
    von daher bin ich immer dankbar für neue Rezepte!
    Deins sieht seeehhhr lecker aus – ein wenig Arbeit, aber die wird sicherlich belohnt !

    love
    sophia

    • Liebe Sophia,

      das freut mich sehr! 🙂 Ich finde ja eigentlich auch, dass Kürbis immer geht 😉 Danke für die lieben Worte und vielleicht hast du ja bald Zeit, dir die Arbeit zu machen. Ich wünsche dir noch viel Spaß beim Weiterstöbern nach Kürbis-Rezepten!

      Liebe Grüße,
      Alena

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