Bücher für den Sommerurlaub mit Kathalog - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bücher für den Sommerurlaub mit Kathalog {Gastbeitrag}

Wenn ihr diesen Artikel lest, befinde ich mich bereits im Sommerurlaub! Für mich und Herrn Wunderbrunnen geht es auf einen Roadtrip durchs Baltikum. Von dort bringe ich hoffentlich viele schöne Eindrücke mit 🙂

Damit es hier in der Zwischenzeit nicht allzu ruhig ist und ich mir im Urlaub keine Gedanken über Blogbeiträge machen muss, habe ich mir ein paar Gäste eingeladen. Gastblogger hatte ich hier bereits zu meinem Blog-Geburtstag (hier nachzulesen). Für den Sommerurlaub wollte ich die ganze Sache aber etwas auflockern und habe Blogger aus unterschiedlichen „Genres“ eingeladen. So ein Blick über den Tellerrand (höhö, was ein Foodblogger-Wortwitz) ist ja auch mal schön, oder?

Den Anfang macht die wunderbare Katha von Kathalog. Ebenfalls ein hervorragendes Wortspiel, wie ich finde 🙂 Kennengelernt haben wir uns über Instagram – ich liebe ihre Account und finde ihren Blog so inspirierend! Übrigens ist Katha Teil des #booksandhotdrinkstuesday, einer sehr coolen Aktion. Schaut mal vorbei und wenn ihr Lust habt, könnt ihr dort auch mitmachen!

Nun aber zurück zum Sommerurlaub. Ich finde ja, dass man nirgendwo besser lesen kann als im Sommerurlaub und deshalb hatte ich Katha um einen Beitrag zu dem „Thema“ gebeten. Ich freue mich schon, was sie uns zu erzählen hat – und überlasse ihr nun hiermit die Bühne. Willkommen, liebe Katha! <3


Moin Moin!

Dank einer wunderbaren Aktion der tollen Alena habe ich heute die Ehre, hier zu schreiben. Aber erstmal sei kurz geklärt, wer ich bin. Ich bin Katha, vom Blog Kathalog und eine Bücher- und Kultur-affine junge Berlinerin, die querbeet von Buch-Rezensionen über Reiseberichte bis hin zu Café-Empfehlungen in der Hauptstadt alles auf ihrem Blog loswird. Ich habe ein Herz für Blumenmuster, Torten, Teetrinken und alte Geschichten, aber lese prinzipiell jedes Genre, wenn die Geschichte stimmt.

Sommer, Sonne, Verreisen – und was braucht man als bibliophile Person? Eine Sommerlektüre, egal ob auf dem Weg oder gemütlich zu Hause bei frischer Limonade. Deshalb wurde ich von Alena gebeten, ein paar Empfehlungen loszuwerden (was eine große Ehre ist, bei all den Bücherblogs, die in den Unweiten des Internets existieren!). Ich habe versucht bei diesem Beitrag eine bunte Mischung aufzustellen, sodass für jeden etwas dabei ist!

Davor sei noch kurz gesagt, dass für mich ein klassisches Sommer-Urlaubsbuch sich vor allem durch eine allgegenwärtige Leichtigkeit auszeichnet, wie ein frisches Sorbet-Eis, an dem man sich erfreut, es einem aber nicht schwer im Magen liegt. Lustigerweise habe ich bei der Auswahl auch gemerkt, dass ich diese Bücher tatsächlich alle in den Sommermonaten der letzten Jahre gelesen habe und bis auf den Krimi auch alle im Sommer spielen.

1. Roman: Lebensnah, nachdenklich und chaotisch lustig – Benedict Wells: Becks letzter Sommer

Robert Beck wollte nicht wirklich Lehrer werden, doch nun unterrichtet er seit Jahren vom Leben ernüchtert an einem Münchener Gymnasium. Als er sich jedoch in die blutjunge Kellnerin Lara verliebt und im Musikunterricht endlich ein Talent entdeckt wird, sein Leben komplett rumgewirbelt – und seine Mid-Life-Crisis auch. Beck versucht, das neue Talent, den mysteriösen Jungen Rauli Kantas, zu fördern und erlebt dabei eine Fahrt aus Liebeschaos mit Lara und Neid auf das Ausnahmetalent, das er selbst gern wäre. Alles steuert unweigerlich auf einen verrückten Roadtrip zu, bei dem man lachen, ungläubig den Kopf schütteln und nachdenklich mitphilosophieren kann. Wells schafft es in diesem Roman facettenreich die Mid-Life-Crisis Becks einfach loszuerzählen und mit Tempo und Spaß für eine besondere Geschichte zu sorgen und greift dabei ernste und alltägliche Lebensthemen und –fragen auf.

2. Krimi: Das Berlin der 20er Jahre erkunden mit einem Stil und etwas Schnauze – Susanne Goga: Leo Berlin

Berlin in den frühen 1920ern: Der Kriminalkommissar Leo Wechsler bekommt einen merkwürdigen Fall zugewiesen. Ein Wunderheiler, der erschlagen wurde – nur gibt es keine Zeugen. Einziger Anhaltspunkt ist scheinbar, dass er Kunden der noblen Gesellschaft hatte. Kurz darauf geschieht ein weiterer Mord, diesmal ist es eine Prostituierte – können diese zusammenhängen? Leo Berlin ist ein interessanter historischer Krimi, der sehr gut recherchiert ist und durch Authentizität glänzt und perfekt, um auf Reisen etwas zwischendurch zu lesen, da der Krimi-Teil eher deduktiv als fesselnd und leider auch ein bisschen voraussehbar ist. Das vergisst man aber gerne bei den sehr lebendig und vielfältigen Charakteren, die wundervoll in die Zeit eingewoben sind. Dies ist definitiv die Stärke des Buches ist, man verliert sich wahrlich in der Zeit der 20er!

3. Humor: Einfach lachen über schrullige Figuren – Marina Lewycka: Caravan

Mit großer Hoffnung kommen Arbeitssuchende als Erdbeerpflücker aus Polen, der Ukraine, Afrika und China nach Großbritannien, um dort zu arbeiten und vielleicht sogar das große Glück zu finden. Doch erstmal da angekommen trifft die irrwitzige Kombination aus den verschiedensten Menschen auf eine ausbeuterische Farm – und ein irres Abenteuer. Etwas abgedreht, definitiv verrückt, urkomisch, extrem albern und mit einer Portion Zynismus hat mich dieser Roman vor einigen Jahren dazu gebracht, gut zu lachen und Marina Lewycka in mein Herz zu schließen (und ihre ganzen anderen Bücher zu lesen, von denen ich auch „Das Leben kleben“ herzlich empfehlen kann).

4. Klassiker: Eine zeitlose, emanzipierte und herrlich zynische Liebesgeschichte – E.M. Forster: Zimmer mit Aussicht

Florenz um 1900: Die Engländerinnen Lucy Honeychurch und Miss Barlett gehen gemeinsam auf eine Bildungsreise in Florenz und stellen in der Pension verärgert fest, dass sie entgegen der Planung kein Zimmer mit Aussicht erhalten – bald kommt heraus, das die Pension voller Briten ist und das Vater-Sohn Duo Emerson bietet den Damen freundlich an ihr Zimmer zu tauschen – ein gesellschaftlicher Fauxpas! – was sie nach langer Diskussion annehmen. Über die Zeit zeigt sich, dass die Emersons scheinbar überall sind und dass sich der Sohn George in Lucy verliebt ist, was sie in einen Konflikt mit ihren eigentlichen Hochzeitssplänen bringt. Gesellschaftlicher und persönlicher, freier Willen stehen einander gegenüber. Ein geistreicher Klassiker mit modernem Ton, der viel mehr als eine Gesellschaftskomödie oder eine Liebesgeschichte ist, sondern zu Autonomie des Geistes aufruft und dabei herrlich über die feine britische Gesellschaft des frühen 20. Jahrhunderts spottet.

5. Historische Familien Saga: Eine sizilianische Insel und eine liebenswürdige, besondere Familiengeschichte mit Höhen und Tiefen – Catherine Banner: Die langen Tage von Castellamare

Das ehemalige Findlingskind Amedeo Esposito erhält Anfang des 20. Jahrhunderts eine Stelle als Arzt auf einer kleinen Insel vor Sizilien namens Castellamare. Der Roman erzählt die Geschichte der Familie über ganze vier Generationen, von 1914 bis 2009, von Amedeo bis zu seiner Urenkelin Lena. Dabei erlebt die Insel viele Skandale, geht durch Zeiten von Faschismus und Kommunismus, Modernisierungen und Krisen. Mittelpunkt bleibt die Bar der Familie „Das Haus am Rande der Nacht“, die mal mehr, mal weniger von den Familienmitgliedern geliebt wird. Bewegend, wunderschön geschrieben und ruhig berichtet der Roman über eine Familie eingebettet in ein ganzes Jahrhundert, welches mit seinen Beschreibungen auch Lust auf Italienurlaub macht.

Kennt ihr ein paar der oben genannten Büchern? Und was macht für euch das perfekte Sommerbuch aus? Schreibt es gern in die Kommentare.

Zu guter Letzt möchte ich mich nochmals bei Alena für diese wunderbare Aktion bedanken. Für mich war es eine ganz neue Erfahrung, auf einem anderen Blog zu schreiben.

Liebe Grüße

Katha

 

Hallo Juni - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juni! + Balkonliebe im Sommer

Nun ist er hier, der Juni – der Sommermonat! Da ich gebürtig aus Norddeutschland komme, weiß ich allerdings auch, dass man sich auf den Sommer im Juni nicht immer verlassen kann. Aus diesem Grund muss man es sich einfach zu jeder Zeit so sommerlich wie möglich machen. Und womit ginge das besser als mit schönen Balkonblumen und leckerem Essen?

Hallo Juni - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich war gemeinsam mit Mama Wunderbrunnen bereits im Mai fleißig und habe meinen Balkon von Frühling (HIER) auf Sommer umgestaltet. Wenn man genau hinschaut, kann man sehen, wie groß meine Kräuter mittlerweile geworden sind. Wahnsinn!

Zum Rosmarin, Oregano und Thymian sind nun auch Strauch-Basilikum und Minze hinzugekommen. Meine Zitronenmelisse lebt zwar noch, hat aber mittlerweile irgendwelchen komischen Viecher eine Unterkunft geboten. Momentan bekämpfe ich sie noch mit Seifenwasser. Ob das Früchte trägt, muss sich zeigen…

Hallo Juni - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ansonsten gibt es nun auch einen Lavendel auf dem Wunderbrunnschen Balkonien, nachdem mein anderer zu verholzt war. Außerdem steht hier eine Vielzahl an anderen schönen Blühern, die schon fleißig von Bienen und Hummeln angeflogen wurden. Fehlt nur noch eine Bienentränke – ich habe nämlich kürzlich gelesen, dass auch Bienen Wasser brauchen (welch Überraschung…). Man kann ihnen helfen, indem man eine Tränke aufstellt. Wenn ich schon ein Nahrungsparadies für die schwarz-gelben Flieger erschaffe, muss ich auch für Wasser sorgen. Logisch.

Ganz besonders schön finde ich die gefüllte Glockenblume! Die kleinen knubbeligen Blüten sind wirklich bezaubernd. Neben ihr steht übrigens eine sogenannte „Fette Henne“. Dieses Gewächs hatte ich letztes Jahr im Winter gekauft. So richtig geblüht hatte sie nicht und irgendwann war sie sehr holzig und sah irgendwie traurig aus… als ich sie im April entsorgen wollte, entdeckte ich zwischen den holzigen Stengeln etwas Grünes. Als ich das Holz entfernt hatte und das Grün gegossen hatte, begann sie zu wachsen. Nun ist sie schon richtig groß! Stauden sind anscheinend unverwüstlich ;))

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Jedenfalls liebe ich den mit Sommerblumen bestückten Balkon. Alles ist bunt und fröhlich und einige der Blumen duften herrlich! Ich freue mich darauf, dass im Laufe des Junis alles weiter wächst und gedeiht. Es ist eine so schöne Zeit und ich finde, man muss sie genießen.

Da uns der Mai schon herrliche Sommertage beschert hat, würde ich mich gerne auf mehr Sommer im Juni freuen. Ich weiß jedoch aus Erfahrung, dass das eine riskante Angelegenheit ist, also freue ich mich auf tatsächlich feststehende Termine. Ein großes Ereignis in jedem Juni ist Papa Wunderbrunnens Geburtstag! Letztes Jahr feierten wir unter dem Motto „California meets Balconia“ (die Beiträge dazu findet ihr HIER und HIER) und genossen das sommerliche Wetter auf dem Balkon.

Hallo Juni - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juni - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Das Motto für dieses Jahr steht noch nicht fest, aber es wird sicher großartig! Großartig wird auch das Wochenende, das ich mit der lieben Rebecca alias Kochküken verbringen werde – an dem wir uns in der Küche richtig kreativ austoben wollen.

Für meine kulinarischen Beiträge habe ich schon etwas vorgearbeitet. Es gibt noch eine Ladung Spargel, bevor die Saison vorbei ist, und im Rahmen meiner Kooperation mit Lindt wird es auch noch etwas Feines geben. Ihr könnt euch darauf freuen!

Hallo Juni - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ansonsten werde ich jeden einzelnen sommerlichen Tag genießen, mich an meinem blühenden Balkon erfreuen und dankbar für jeden Moment mit meinen Liebsten sein. Das ist nämlich das Wichtigste – auch wenn der Sommer noch so unsommerlich ist, es ist nämlich egal ;))

Nun wünsche ich euch eine schöne Zeit und freue mich auf euren Besuch im Juni. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr mir in den Kommentaren erzählen, worauf ihr euch im Juni freut!

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Happy New Year 2017 – Hallo Januar!

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr! Ich hoffe, ihr seid alle ganz entspannt rübergerutscht und könnt euch nun nach dem Trubel der Feiertage an der Ruhe im Januar erfreuen.

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Für mich ist das letzte Jahr unglaublich schnell vorbeigegangen. Eigentlich geht mir das aber rückblickend gesehen mit jedem Jahr so. Besonders war das letzte Jahr für mich vor allem, weil ich diesen Blog gestartet habe und darin so viel Freude gefunden habe. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle bei euch bedanken, denn dass mein Blog gelesen wird und so viel Zuspruch findet – das hätte ich so nicht erwartet und ist ein unheimlich schönes Gefühl für mich! Vielen Dank dafür!

Nun freue ich mich auf ein neues Jahr voller spannender Geschichten, leckerer Rezepte und schönen Momenten mit euch zusammen.

Als ich mich hingesetzt habe, um zu überlegen, worauf ich mich im Januar freue, fiel mir zuerst nicht so wirklich viel ein. Da ich den Dezember mit der schönen Vorweihnachtszeit so liebe, kam mir der Januar dagegen grau und trüb vor. Aber als ich mich mit meinen Lieben darüber unterhielt, fielen uns so viele schöne Sachen ein, dass ich meine Meinung schnell änderte 🙂

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der Umstand, dass Weihnachten vorbei ist, mag vielleicht einerseits traurig erscheinen – gleichzeitig macht er den Januar zu einer weit weniger stressigen Zeit. Zum Beispiel müssen keine Weihnachtsgeschenke mehr gekauft werden. Im Idealfall lagen ein paar Bücher unter dem Weihnachtsbaum und nun ist endlich Zeit, sie zu lesen.

Und was gibt es gemütlicheres, als an einem grauen Tag viele Kerzen anzuzünden, eine große Kanne Tee zu kochen und in die Welt der Bücher einzutauchen und alles andere zu vergessen?

Auch Plätzchen backen ist plötzlich kein Thema mehr. Vielleicht sind sogar noch welche übrig von den Feiertagen, die nun gemütlich und in aller Ruhe verputzt werden können.

Terminstress und die Unmöglichkeit, sich im Dezember zu verabreden, weil jeder ständig auf irgendwelchen Weihnachtsfeiern sein muss – fällt jetzt auch weg! Und man hat vielleicht auch wieder mehr Muße, Freunde zum gemütlichen Beisammensein einzuladen, weil man nicht mehr tausend Dinge mehr im Hinterkopf hat (wie Geschenke kaufen, Plätzchen backen oder auf alle Weihnachtsmärkte der näheren Umgebung gehen).

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die vielen Dinge, die vor Weihnachten erledigt werden wollen, sind nun abgehakt, und wir können  es uns guten Gewissens auf dem heimischen Sofa gemütlich machen. Das finde ich wunderbar!

Mag einem der Januar manchmal etwas trüb vorkommen, so gibt es doch auch oft herrliche sonnige Tage. Mit etwas Glück auch ein wenig Schnee! Wenn schon nicht zu Weihnachten…

Außerdem, und darüber freue ich mich immer besonders: werden die Tage nun wieder länger! Es wird wieder heller – und diese Aussicht lässt manchen grauen Tag doch sehr gut aushalten.

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mit dem neuen Jahr kommen auch wieder neue Farben in die Wohnung. Nach all dem weihnachtlichen Rot und Gold freue ich mich darauf, wieder mit Tulpen oder anderen Frühblühern zu dekorieren. Frisches Weiß und Grün heben die Stimmung und machen Lust auf den Frühling.

Für die Neu-Bepflanzung auf dem Balkon ist es noch etwas zu früh, aber in der Wohnung darf es gerne schon ein bisschen grünen. Denn nichts kündigt den Frühling schöner an als Tulpen…

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie   Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf einen Spaziergang im Winterwald freue ich mich auch – auch wenn der Schnee sich nicht planen lässt. Aber auch mit Reif überzogene Bäume finde ich traumhaft! Und wenn es ein knackig kalter Wintertag mit blauem Himmel und Sonne ist, brauche ich gar keinen Schnee mehr.

Und an mancher Ecke lässt sich auch schon erahnen, dass der Winter vielleicht nicht mehr allzu lange dauert…

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Nach einem Winterspaziergang draußen schmeckt ein wärmender Eintopf auch gleich doppelt so gut. Mein erstes Rezept auf diesem Blog war das für Rübenmus, das ich mit „Soulfood aus dem Norden“ untertitelt habe. Ich esse es natürlich auch in Hessen gerne 😉

So steht der Januar für mich als Wintermonat für Gemütlichkeit, Tee, dicke Socken und Bücher. Und eben deftiges Essen, das von innen wärmt. Natürlich auch für Leckereien wie Waffeln oder heiße Schokolade. Soulfood eben!

Hallo Januar - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Wie ist es bei euch – habt ihr etwas, worauf ihr euch im Januar besonders freut?

Ich wünsche euch die beste Zeit und freue mich auf das neue Jahr mit euch!

Habt es wundervoll,

Alena

Oktober - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober!

 Hallo Oktober, du goldener Monat!

Oktober - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich liebe den Herbst. Natürlich liebe ich alle anderen Jahreszeiten auch und weiß, dass ich niemals irgendwo leben könnte, wo es keine gibt. Aber der Sommer hierzulande ist oft unbeständig und unverlässlich. Der Winter könnte für mich ruhig etwas kälter sein und mehr Schnee bringen, der auch liegenbleibt. So sind der Frühling und der Herbst meine liebsten Jahreszeiten. Nach dem schmuddeligen Winter freut man sich auf das zarte Grün und die Tulpen im Frühling… und nach vielleicht gar zu heißen Sommertagen freue ich mich auf den Herbst mit kühlerer Luft, goldenen Sonnenstrahlen, buntem Laub und Schietwetter-Tagen, die man ganz ungeniert auf dem Sofa verbringen kann. Im Sommer hat man ja manchmal im Angesicht von gutem Wetter so etwas wie „ich muss rausgehen und tolle Sachen erleben“-Druck 😉

Im Herbst kann man sich sowohl draußen vom Sturm durchpusten lassen, das Laub aufwirbelnd durch den Wald toben oder nach Kastanien suchen – oder einfach gemütlich zuhause sämtliche Kerzen anzünden, kuschelige Pullis anziehen und alles mit Pumpkin Spice würzen. (Manch einer würde in diese Liste auch noch Tee trinken schreiben, aber ich trinke Tee auch im Hochsommer – völlig unsaisonal ;))

Oktober - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Außerdem kann keine Jahreszeit mit einer so beeindruckenden Farbpalette auftrumpfen wie der Herbst! Und all diese herbstlichen Boten gibt es im vor uns liegenden Monat Oktober. Alles steht im Zeichen der goldenen Stunden, bunter Blätter und Kürbisse. Ich liebe es! Deshalb erzähle ich euch heute, worauf ich mich im Oktober freue.

Schönes im Oktober

1. Herbstmärkte

Vom 1.-3.10. findet im Freilichtmuseum Hessenpark der alljährliche Herbstmarkt statt. Da ich jahrelang immer mit meinen Eltern im Freilichtmuseum Molfsee (bei Kiel) auf den Herbstmarkt gegangen bin, habe ich mich riesig gefreut, als ich etwas Ähnliches hier im Taunus entdeckt habe.

Oktober - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Dringende Empfehlung: Es ist zwar am Wochenende häufig sehr voll dort, aber sowohl der Hessenpark als Freilichtmuseum ist (übrigens zu jeder Jahreszeit) einen Besuch wert, als auch der Herbstmarkt. Letztes Jahr haben wir uns dort mit Zierkürbissen eingedeckt, köstliche Waffeln gegessen und die Ernte- und Handwerksanführungen angeschaut. Es lohnt sich! Weitere Infos findet ihr HIER.

Weitere Herbstmärkte in ganz Hessen gibt es HIER, und ich vermute stark, dass es derlei Veranstaltungen in ganz Deutschland gibt 🙂 Und allen Nordlichtern sei Molfsee ans Herz gelegt, Infos dazu: Herbstmarkt Molfsee.

2. Saisonales Essen

Ja, eines meiner liebsten Themen – ich liebe saisonales Essen! Während ich im Sommer all das herrliche Obst liebe (und vor allem die Beeren, wir erinnern uns), gibt es im Herbst endlich wieder meinen Liebling Apfel. Außerdem freue ich mich auf die Massen an Gemüse, die auf dem Markt zu finden sind: grüne Bohnen, Pastinaken, Schwarzwurzeln, Steckrüben und natürlich diverse Kohlsorten – allen voran mein heißgeliebter Rosenkohl, den ich Anfang der Woche bereits im Supermarkt entdeckt habe. Es wird also langsam wieder Zeit für Gerichte wie Rosenkohl-Lachs-Nudeln – oder Rübenmus.

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3. Kürbisse

Nein, ich habe den Kürbis in meiner Auflistung eben nicht vergessen – ich mag ihn nur viel viel zu gerne, deshalb sollte er mit einem eigenen Punkt bedacht werden!

Kürbisse sind wunderbar vielfältig – die kleinen Zierkürbisse gibt es in vielen Farben und Formen und die großen Halloweenkürbisse lassen sich auf kreativste Art und Weise in Form schnitzen. Und dann wäre da noch die kulinarische Seite… Kürbis-Brotaufstrich, Kürbis-Suppe, Kürbis-Brot und Kuchen und natürlich der allgegenwärtige Pumpkin Spice Latte, an dem sich zugegebenermaßen die Geister scheiden. Ich liebe ihn 🙂 Herbstzeit ist Kürbiszeit!

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4. Foodbloggercamp

Verbunden mit leckerem Essen ist ein Event, auf das ich mich im Oktober sehr freue: Das Foodbloggercamp, das im Oktober in Berlin stattfindet. Was dort alles so getrieben wird, habe ich euch bereits aus Reutlingen berichtet – in Berlin wird es auf jeden Fall sicherlich wieder eine Session zum Thema Kekse mit Royal Icing dekorieren geben, in deren Rahmen wir letztes Jahr unsere Halloween-Kekse verziert haben 🙂

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5. Waldspaziergänge und schönstes Licht

Im Oktober gehe ich besonders gerne raus, denn sowohl bei Regenwetter als auch an sonnigen Tagen ist es eine Freude, die Farbenpracht der Natur zu bewundern. Die tiefstehende Sonne taucht alles in goldenes Licht und lässt die Farben noch mehr strahlen. Herrlich – ein besonders guter Grund, bei jedem Sonnenstrahl rauszugehen und zu genießen.

Oktober - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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6. Herbstkleidung und Gemütlichkeit

Der Herbst verlangt auch nach einer Anpassung der Garderobe – ich freue mich immer besonders auf meine Lieblingsschals und -tücher, ohne die man mich eigentlich so gut wie nie antrifft. Darin eingekuschelt kann einem auch der eine oder andere Herbststurm nichts anhaben!

Auch die Zeit der Flipflops ist (leider) vorbei, dafür können jetzt die Stiefel rausgekramt werden. Ich genieße aber im frühen Herbst vor allem den Umstand, dass ich noch nicht die dicken Winterstiefel mobilisieren muss. Stattdessen freue ich mich auf meine knallroten Stiefel, die zwar nicht besonders warm, dafür aber ein echter Hingucker sind. Das Leder ist ganz weich und wenn ich damit durch Berge von buntem Laub raschele, dann ist das für mich Herbstfeeling pur.

Oktober - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Und worauf freut ihr euch im Oktober? Ich hoffe, ihr könnt die Zeit genießen – macht es euch so schön wie möglich, denn jede Jahreszeit hat ihren ganz eigenen Zauber. Ich freue mich, mit euch im goldenen Oktober zu kochen, backen und herbstlich zu dekorieren!

Habt es wundervoll,

Alena

Komplimente machen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Montags-Inspiration: Komplimente machen <3

Ich bin nicht immer Bloggerin. Zumindest nicht hauptberuflich – mental bin ich allerdings große Teile vom Tag dabei, denn mein Gedankenkarussell steht selten still. Ich habe jeden Tag viele Ideen und manchmal habe ich das Gefühl, dass ich vor lauter Kreativität überschäumen müsste. So bin ich dankbar, dass ich in diesem Blog ein ganz wunderbares Ventil gefunden habe, um die Kreativität ausleben zu können.

In meinem analogen Leben ist nicht so viel Platz für Kreativität, zumindest nicht bei meiner derzeitigen Arbeits-Beschäftigung. Als fertige Studentin überbrücke ich die Zeit zwischen Studium und Berufsleben mit einer eher unglamourösen Tätigkeit: im Supermarkt. Entweder an der Kasse oder auch im Laden beim Einräumen – oder Aufwischen von heruntergefallenen Sachen. (Pro-Tipp: Lasst nie nie niemals irgendwo eine Flasche Spüli runterfallen. Die gehen nämlich kaputt und es macht keinen Spaß, das Zeug aufzuwischen ;))

In diesem Umfeld habe ich nun also täglich mit einer großen Zahl an Menschen zu tun, die ich mir nicht aussuchen kann. Zu jedem einzelnen bin ich freundlich, obwohl das nicht immer leicht fällt. Es gibt nämlich sowohl nette Kunden als auch solche, die entweder arrogant, grundlos unfreundlich oder aber im schlimmsten Fall sogar richtig fies sind.

Dennoch gibt es sehr viele Kunden, die absolut herzig sind und die man spontan knuddeln möchte (einzig die bohrenden Blicke aller Wartenden in der Schlange halten einen davon ab ;)). Jedes freundliche Wort oder auch jedes Wort, dass über „Hallo“ und „Tschüss“ hinausgeht, wiegt jedes böse Wort oder Augenverdrehen im Angesicht von „Ich geh mal kurz den Preis nachgucken“ zehnfach auf (noch ein Pro-Tipp: Probiert es mal aus, die KassiererIn in eurem Stamm-Supermarkt freut sich bestimmt ;)). Denn ein freundliches Wort kann einen großen Unterschied machen!

Dazu gehören auch Komplimente. Ich habe in der kurzen Zeit, die ich nun schon dort bin, viele Komplimente erhalten – für meine Haare, meinen Lippenstift und einem sehr kuriosen Fall sogar für meine Haut. Früher hätte ich darauf sicherlich mit Rotwerden und nervösem Rumstottern reagiert. Heute freue ich mich ehrlich, strahle die Person an, die das Kompliment ausgesprochen hat, und bedanke mich. Einfach so!

In vielen Fällen habe ich als Reaktion darauf Sätze gehört „Sowas kann man ja auch ruhig mal sagen!“ oder auch „Heutzutage sagt man sich zu selten Schönes“. Und genau darin liegt das erste Problem des Kompliments.

1. Wir machen einander wenig Komplimente.

Ich kann nicht sagen, dass Komplimente für mich alltäglich sind. Unter Freunden und Familienmitgliedern ist es vielleicht „normaler“, sich etwas Schönes zu sagen, aber von völlig fremden Personen bekommt man doch eher selten mal ein Kompliment gemacht. Das soll nicht heißen, dass Komplimente nichts Besonderes mehr sein sollten, aber sie sollten dann doch auch nicht so besonders sein, dass man völlig aus dem Konzept gerät und nicht damit umgehen kann.

Unbestreitbar ist aber, dass heutzutage sehr häufig Negativität zu finden ist, wohin man auch blickt. Wer auf der Suche nach einem Restaurant oder einem neuen Zahnarzt ist, schaut oft Bewertungen im Internet an. Dort überwiegen die schlechten Erlebnisberichte – die aber gleichzeitig eher die Ausnahmen bilden.

Auch in anderen Bereichen im Alltag schleichen sich Neid, Missgunst und schlechte Gedanken zu schnell in die Herzen der Menschen. Arbeitskollege X, der einen tollen Auftrag an Land gezogen oder zugeteilt bekommen hat. Blogger Y, der viel mehr Follower bei Facebook hat als Blogger Q, obwohl Blogger Q doch viel aktiver ist. Schnell denkt man sich „Ich hätte das doch aber viel mehr verdient!“. Lasst solche Gedanken nicht in euren Kopf – ein Urteil darüber, wer was verdient hat, steht niemandem von uns zu.

Freut euch stattdessen, und würdigt vielleicht sogar offen, dass die betreffende Person vielleicht viel Arbeit in das Erreichte gesteckt hat – oder einfach Glück hatte. Auch das ist es wert, zu würdigen! Wenn ihr die Freude zulasst, könnt ihr sie vielleicht auch der Person gegenüber äußern. Was meint ihr, wie sich euer Gegenüber dann freut! Und vielleicht wartet um die Ecke ein Auftrag, ein Event oder ein Kleidungsstück auf euch, das viel besser zu euch passt.

Außerdem werdet ihr sehen, dass ihr mit einer solchen positiven Energie noch mehr positive Energie freisetzen könnt und das ist langfristig gesehen ein viel schönerer Effekt, als negativ zu denken und zu reden. (Das zieht einen nämlich nur runter und wer will das schon!)

2. Wir können mit Komplimenten nur schwierig umgehen.

Mich haben die freundlichen Worte meiner Kunden sehr inspiriert. Als es Anfang September herrlich sommerlich draußen war, kam eine Frau in den Laden. Sie lief mir auf einem Gang über den Weg und ich konnte nicht anders, als sie anzustrahlen und zu sagen: „Sie haben das SCHÖNSTE Kleid an, das man sich vorstellen kann! Einfach perfekt, um den Sommer zu genießen.“ (Ihr Kleid war dunkelblau mit weißen Punkten und wer mich kennt weiß, wie verrückt ich diese Kombi liebe.)

Sie strahlte zurück und sagte: „Vielen Dank! Man muss das traumhafte Wetter ja nutzen!“ Wir strahlten uns an und sie ging ihres Weges.

Ich fand ihre Reaktion deshalb so bemerkenswert, weil viele Menschen auf ein Kompliment, das ein Kleidungsstück betrifft, eher defensiv reagieren – nach dem Motto „Ach das, das ist doch gar nichts Besonderes, das hab ich im Sommerschlussverkauf gekauft.“ oder „Ach, darin sehe ich doch gar nicht so besonders aus.“ Und sich vielleicht sogar denken „Was ist denn mit der los, dass die mir das sagt?“

Natürlich kann man über den angesprochenen Gegenstand denken, wie man will. Aber auf ein ernstgemeintes Kompliment sollte man trotzdem nicht abwertend reagieren – immerhin hat der Gegenüber daran Gefallen gefunden und das Kompliment auch nicht abwertend gemeint!

Wer jetzt einwirft, dass Komplimente auch gruselig sein können oder vielleicht mit einer Anmache gleichzusetzen sein können: Nein. Natürlich gibt es gruselige oder unangebrachte Anmachsprüche, die zu einem Minderwertigkeitsgefühl führen können. Das sind aber keine Komplimente! Ein Kompliment ist immer ehrlich und kommt von Herzen – und dann ist es auch niemals mit irgendeiner Form von Hintergedanken aufgeladen. Es vermittelt ein gutes Gefühl, und das ist immer etwas Schönes.

Wir müssen einfach lernen, damit umzugehen.

Lasst also beim Annehmen eines Kompliments schlechte Gedanken und Äußerungen weg, die das Kompliment irgendwie abwerten. Freut euch darüber – und wenn es nur mit einem Lächeln ist. Wenn ihr das drauf habt, könnt ihr euch mit einem Strahlen bedanken! 😉

Die Quintessenz?

Komplimente sollten keineswegs alltäglich werden und ich will auch nicht, dass alle plötzlich durch die Gegend laufen und auf Krampf versuchen, Komplimente zu verteilen. Dennoch sollten wir viel öfter aussprechen, wenn uns etwas gefällt – sei es allgemein oder etwas ganz Konkretes an einem Mitmenschen. Das, was aus eurem Herzen kommt und ehrlich gemeint ist. Spread the love sozusagen 😉 Und im Gegenzug die uns entgegengebrachte Freundlichkeit auch annehmen.

Ich weiß, dass das Leben nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen ist – wir können es uns aber trotzdem gegenseitig schön machen.

In diesem Sinne: Habt es wundervoll!

Alena