Bärlauch-Dip - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Saisonaler Aufstrich: Bärlauch-Feta-Dip

Nachdem ich euch letzte Woche mein Rezept für Bärlauch-Pesto verraten habe, geht es heute bärlauchig weiter. Es gibt nämlich einen Bärlauch-Feta-Dip, der bestimmt auch zum Osterbrunch eine gute Figur macht!

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Dass Bärlauch unglaublich vielseitig ist, lässt sich im Moment auf allen Blogs beobachten. Die Ideen für Rezepte mit Gnocchi, Risotto, Brote, Brotaufstriche und dergleichen sprudeln nur so. Ich liebe es! So viele tolle Ideen, geballte Kreativität wohin man schaut – mehr Aufmerksamkeit könnte sich ein saisonales Lebensmittel wohl kaum wünschen ;))

Ich wollte den Bärlauch so kurz vor Ostern gerne möglichst frühstücks- bzw. brunch-tauglich verarbeiten. Ostern ist für mich nämlich immer mit einem großen, ausladenden Frühstück verbunden. Und dazu gehören auch leckere Dips und Brotaufstriche.

Bärlauch-Dip - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Mein heutiges Rezept ist recht simpel, lässt sich aber auch super variieren. Die Grundlage ist eine Mischung aus Feta, Frischkäse und etwas Olivenöl. Das wird dann mit dem Zauber- bzw. Pürierstab bearbeitet, wobei ich dieses Mal nicht ganz so fein püriert habe. Ihr könnt es aber auch ganz fein machen, dann habt ihr eine richtige Creme!

Natürlich könnt ihr auch etwas anderes hineingeben als Bärlauch. Paprika, Frühlingszwiebeln, Radieschen… eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt ;))

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Die Brötchen habe ich übrigens nach dem Rezept für das weltbeste Brot gemacht. Wenn ihr das noch nicht kennen solltet, dann lege ich euch diesen Link ans Herz: Das weltbeste Brot. Das Rezept stammt von Jasmin von elbmadame – einer meiner Lieblingsblogs!

Das Brot ist ungelogen das beste, das ich je gegessen habe. Ich backe es sehr oft, denn es ist einfach gemacht, absolut köstlich! Und es lässt sich auch super einfrieren. Probiert es unbedingt mal aus ;))

Normalerweise mache ich ganz simple Brotlaibe daraus, aber kürzlich hatte ich Lust zu experimentieren. Ich wollte Knoten machen. Mit Bärlauch-Pesto! Also machte ich aus der einen Hälfte des Teigs ein Faltenbrot mit Bärlauch. Den Rest teilte ich in gleich große Stücke, rollte sie aus, bestrich sie mit dem Pesto, rollte sie zusammen (wie bei Zimtschnecken) und formte dann Knoten.

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Es war ein bisschen pfriemelig, aber ich finde das Ergebnis ganz gelungen. Ihr könnt natürlich auch einfach normale Brötchen aus dem Teig formen und dazu dann das Pesto servieren. Schmeckt genauso gut ;))

Und falls ihr noch weitere Last-Minute-Anregungen für euer Osterwochenende braucht – hier ist noch eine kleine Auswahl an Rezepten, die ich bisher zu dem Thema verbloggt habe:

Schweizer Osterkuchen („Osterchüechli“)

Selbst gebeizter Lachs

Eierlikörtorte

Rhabarber-Clafoutis

Bärlauch-Feta-Dip

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Zutaten

  • 20g Bärlauch
  • 100g Hirtenkäse
  • 80 Frischkäse
  • 1 El Olivenöl
  • Pfeffer, evtl. Salz

Zubereitung

1. Den Bärlauch grob zerzupfen und in ein hohes Gefäß geben. Die restlichen Zutaten dazu geben und mit dem Zauberstab bearbeiten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

2. Mit Pfeffer würzen – mit dem Salz erstmal sparsam sein, da der Feta oft schon sehr salzig ist! Abschmecken und in einem Schälchen anrichten.

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Ich wünsche euch ein wunderschönes Osterwochenende! Genießt die Zeit, leckeres Essen, das eine oder andere Schoko-Ei und macht es euch trotz des Aprilwetters schön!

Habt es wundervoll,
Alena

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Fluffiges Dessert-Glück: Rhabarber-Clafoutis

Die meisten meiner Beiträge entstehen selten spontan und mit recht viel Vorlauf. Der Clafoutis, den ich euch heute mitgebracht habe, ist allerdings erst am letzten Wochenende in meinen Magen gewandert. Warum ich ihn dann doch in Rekordzeit verbloggt habe, erzähle ich euch heute.

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Im Moment ist die Zeit der nur saisonal verfügbaren Leckereien. Bärlauch, Spargel – und natürlich Rhabarber! Ich liebe die roten Stängel, die sich beim Kochen leider immer in eine Masse mit äußerst unfotogener Farbe verwandeln. Über den Geschmack sagt das allerdings wenig aus. Never judge a book und so ;)) Und spätestens zur Erdbeerzeit kann man die roten Früchtchen dazugeben! Das schmeckt dann nicht nur lecker, sondern sieht auch unfassbar gut und sommerlich aus.

Aber zurück zu meiner Geschichte. Ich hatte schon eine ganze Weile Rhabarber-Hunger. Gleichzeitig hatte ich Lust auf irgendwas mit Quark. Der steht nämlich immer in meinem Kühlschrank und ich wollte ihn mal anders essen als immer nur auf Brot oder im Obstsalat.

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Dann kam Mama Wunderbrunnens Idee: ein Clafoutis! Das wollte ich. Unbedingt. Wer es nicht kennt: Ein Clafoutis ist ein Dessert aus dem Ofen und besteht aus einer Sorte Obst, die mit einer Art Pfannkuchenteig übergossen und dann gebacken wird. Eigentlich gehört da auch kein Quark rein. Aber ich habe mein Rezept damit aufgemotzt und es funktioniert super!

Just an dem Tag, an dem ich die Back-Orgie eingeplant hatte, rief mich eine liebe Blogger-Freundin an: Käthe von Käthes Kekse. Manch einer wird sie kennen, denn einerseits war sie an meinem Blog-Geburtstag mit den schnieken Cookie Pops zu Besuch bei mir und andererseits macht sie die wunderschönsten und kunstvollsten Kekse aller Zeiten!

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf ihrem Blog zeigt sie diese Kunstwerke neben Tutorials, wie ihr das genauso schön nachmachen könnt. Eben jener Blog feiert nun seinen dritten Geburtstag – und ich durfte schon mit meinem Rhabarber-Clafoutis Gast auf der Geburtstagssause sein! Deshalb auch an dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch, liebe Käthe! :))

(Übrigens könnt ihr noch bis Sonntag an ihrer Verlosung teilnehmen – schaut einfach HIER vorbei!)

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Die Einladung war spontan, aber es war für mich dennoch Ehrensache, etwas zu backen und geburtstagstauglich abzulichten. Also gab es den Clafoutis in Gesellschaft von Wimpelkette und bunten Strohhalmen – und nebenbei verzierte ich alles noch etwas österlich. Immerhin ist bald Ostern und dieser Clafoutis macht auch zum Osterbrunch eine sehr gute Figur!

Hier ist das Rezept:

Rhabarber-Clafoutis

(reicht für zwei Auflaufförmchen mit 12 cm Durchmesser)

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 Ei
  • 25 g Zucker + 1 EL Zucker
  • 50 g Mehl
  • 100 ml Milch
  • 100 g Quark
  • 2 Stangen Rhabarber (oder nach Geschmack)

Zubereitung

1. Ofen auf 160-170 Grad vorheizen. Den Rhabarber schälen und in Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben und mit 1 EL Zucker (oder nach Geschmack) bestreuen. Gut vermischen.

2. Das Ei mit dem Zucker schaumig schlagen. Das Mehl und die Milch hinzugeben, vermischen. Am Ende den Quark unterrühren.

3. Die Rhabarber-Stücke in die Förmchen geben und mit der Teigmasse übergießen. Da der Teig nicht doll aufgeht, können die Förmchen ruhig voll sein.

4. Je nach Temperatur etwa 25-30 Minuten backen. Der Teig wird nicht fest sein, aber der Clafoutis bekommt dann eine schöne Farbe.

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr könnt den Clafoutis übrigens auch gut nochmal aufwärmen, denn warm schmeckt er am besten. Einfach bei 180 Grad etwa 7-10 Minuten in den Ofen stellen. Habe ich alles getestet – und meiner Erfahrung nach schmeckt er am besten mit Vanilleeis oder Vanillesoße. Mmmhh…

Am Freitag gibt es übrigens noch ein Rezept, falls ihr noch etwas Inspiration für euren Osterbrunch braucht! Schaut also gerne vorbei :))

Habt es wundervoll,

Alena

Gebeizter Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gebeizter Lachs – einfach selbstgemacht

Ich hoffe, ihr habt die Osterfeiertage gut überstanden und eine herrliche Zeit mit euren Lieben genossen, inklusive gutem Essen und vielen leckeren Eiern (egal ob echten oder aus Schokolade ;)). Ich finde Ostern immer herrlich, denn alles ist schon so auf Frühling eingestellt, frische Blumen, Eiern und Federn bestimmen die Deko – und es geht doch nichts über einen ausgiebigen, gemütlichen Osterbrunch!

Letzterer hat bei uns Tradition, ob er nun zuhause oder bei Freunden stattfindet, aber einen Osterbrunch gibt es immer. Dieses Jahr stand neben vielen Leckereien, darunter dem klassischen Hefezopf und (unklassischem) Pulled Pork, auch gebeizter Lachs auf dem Buffet. Ich war überrascht, wie einfach man den selbermachen kann und möchte euch heute erzählen, wie ihr das nachmachen könnt.

Gebeizter Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gebeizter Lachs ist auch unter der Bezeichnung „Graved Lachs“ bekannt, was sich aus der dänischen/schwedischen/norwegischen/finnischen Bezeichnung herleitet und eigentlich „eingegrabener Lachs“ bedeutet. Eingegraben deshalb, weil die Skandinavier bereits vor mehreren hundert Jahren eine besondere Methode der Haltbarmachung entwickelten: Der Fisch wurde nach dem Ausnehmen mit einer Mischung aus Salz, Zucker und Gewürzen eingerieben und anschließend für einige Tage in Löchern im Erdboden vergraben und mit Steinen beschwert.

Gebeizter Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich würde euch jetzt gerne erzählen, dass der Fisch dann ganz einfach durch Magie und geheimnisvolle Aktivitäten seitens norwegischer Waldkobolde und schwedischer Heinzelmännchen haltbar und lecker wird – tatsächlich spielen da aber so unromantische Sachen wie physischer und osmotischer Druck und Fermentation mit, die das bewirken. Aber eigentlich auch gut, denn wer hat schon immer Heinzelmännnchen griffbereit?

Und das beste: ihr müsst den Lachs auch nicht im Erdboden einbuddeln, sondern könnt ihn einfach fest in Frischhaltefolie einwickeln (was dann ein bisschen an Dexter aus der gleichnamigen TV-Serie erinnert, bei euch in der Küche aber hoffentlich um einiges weniger blutrünstig abläuft). So eingepackt kommt der Fisch dann in den Kühlschrank und wird dort noch ordentlich beschwert – Gurkengläser oder Milchkartons eignen sich hervorragend!

Aber noch ein Tipp vorweg: Achtet unbedingt darauf, dass der Lachs noch Haut hat! Ohne Haut geht nämlich die gesamte Beize in das Fleisch hinein und das…will niemand. Habe ich gehört 😉 Das war aber auch schon das ganze Geheimnis und deshalb folgt nun das ausführliche Rezept.

Gebeizter Lachs

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Zutaten

  • 5 EL brauner Zucker
  • 5 EL Meersalz
  • 1 TL Wacholderbeeren (gemörsert)
  • 1 TL schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 1 Bund Dill
  • 2 EL Whiskey oder Gin – ich habe Laphroaig genommen, aber ihr könnt auch jeden anderen Whiskey nehmen oder den Alkohol ganz weglassen, wenn ihr keinen zur Hand habt
  • 1 Schalotte
  • 600g sehr frischen Lachs mit Haut (am besten in Bio-Qualität)

1. Alle Gewürze vermengen und eine Hälfte davon auf die Fleischseite geben. Die andere Hälfte auf einem großen Stück Frischhaltefolie verteilen. Den Dill grob hacken und eine Hälfte des Bundes auf die Gewürze auf der Frischhaltefolie geben.

2. Den Fisch mit der Hautseite nach unten auf die Gewürze in der Frischhaltefolie legen. Die Schalotte und die Zitrone in dünne Scheiben schneiden und gemeinsam mit dem restlichen Dill auf der Fleischseite verteilen.

3. Nun wird der Fisch in der Frischhaltefolie eingewickelt, und zwar ganz stramm – vielleicht braucht ihr auch noch ein zweites Stück Folie, damit er richtig gut eingepackt ist. Denkt an die Erdlöcher! Die Frischhaltefolie ist quasi die moderne Alternative dazu 😉 Das Paket legt ihr auf einen Teller und beschwert es mit einem Brett, auf das ihr noch ein Gurkenglas, eine Konservendose und/oder eine Milchpackung stellt, damit es schön beschwert ist.

4. In dieser Verpackung kommt der Fisch in den Kühlschrank. Alle 12 Stunden wird er gedreht. 2-5 Tage kann er so im Kühlschrank liegen, bis er gut ist.

Gebeizter Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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5. Nach den 2-5 Tagen nehmt ihr den Fisch aus der Folie, entfernt die Haut und schabt mit einem Messer die Gewürze ab. Wenn das schwierig geht, einfach den Fisch unter Wasser abspülen.

Anschließend kann der Fisch mit einem sehr scharfen Messer in dünne Scheiben geschnitten werden, das geht am besten von schräg oben, da die einzelnen Scheiben sonst sehr klein sind.

Gebeizter Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Wie ihr seht, waren weder Erdlöcher noch Magie noch Heinzelmännchen im Einsatz (dabei hätte ich wirklich wirklich gerne ein Heinzelmännchen!), sodass ihr diesen köstlichen Lachs ganz einfach zuhause nachmachen könnt. Und ich verspreche euch, dass er mit dem gekauften Graved Lachs kein Stück zu vergleichen ist.

Habt es wundervoll,

Alena