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Von Wein, Lauch und Bratwurst – Blogger-Aktion Rheinhessen-Roulette [Werbung]

Was sich erstmal liest wie eine merkwürdige Zusammenstellung, ist in Wirklichkeit nur eins: lecker! Die Geschichte hinter der Kombi Bratwurst und Wein möchte ich euch heute erzählen.

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Vor ein paar Wochen flatterte eine E-Mail in mein Postfach. Darin fragte mich Miriam von Gourmet Connection, ob ich Lust auf einen Weinvorrat für ein Jahr hätte. Was für eine Frage! 😀

Dafür sollte ich nur eins tun: Bei der Aktion „Rheinhessen-Roulette“ mitmachen – initiiert von Rheinhessenwein e.V.!  Ablaufen sollte das Ganze nach dem Prinzip eines Roulette-Spiels dann wie folgt:

1. Ich nenne drei Zahlen zwischen 1 und 10 und bekomme daraufhin drei Weine zugeteilt (hinter jeder Zahl steht ein anderer Wein).
2. Ich nenne drei weitere Zahlen zwischen 1 und 10 und bekomme daraufhin drei regionale Produkte (Lebensmittel) zugeteilt (gleiches Prinzip wie beim Wein).
3. Nun entscheide ich mich für mindestens zwei der Lebensmittel sowie einen der Weine und kreiere (mit weiteren Zutaten) ein rheinhessisches Rezept neu oder stelle auf irgendeine Art und Weise Bezug zu der Region her. Dazu dann das perfekte Wein-Pairing – fertig ist der Beitrag, der von einer Experten-Jury bewertet wird!

Puh. Im ersten Moment war ich mir unsicher – ich kenne mich mit Rheinhessen eher weniger gut aus und so ein Roulette birgt ja nun auch einiges an Risiken. Mir unbekannte Zutaten oder Zutaten, die ich sonst nie verwendet hätte… kann ja alles vorkommen.

Letzten Endes überwog aber dann doch meine Neugier und die Aufregung auf eine Herausforderung. Manchmal muss man halt auch seine kulinarische Komfortzone verlassen und etwas Neues wagen! Also antwortete ich Miriam todesmutig mit den Zahlen 5, 7 und 10 (für die Weine) und 3, 8 und 10 (für die Produkte).

Voller Ungeduld wartete ich auf das Paket – was für eine Spannung! Da kann klassisches Roulette ja wohl mal kein Stück mithalten 😉 Was mich dann in dem Paket erwartete, waren die folgenden Weine und Produkte:

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Von links nach rechts: Ein Spätburgunder (Blanc de Noirs, 2016) aus dem Cisterzienser Weingut Michel, ein Weißburgunder aus dem Weingut Becker (2016) sowie ein Blauer Frühburgunder (Ingelheimer Schlossberg, 2015) aus dem Weingut Bettenheimer.

Beim Lebensmittel-Roulette gab es zwei Stangen Lauch, eine Flasche Riesling-Weinessig sowie eine Dose Bratwurst.

Wein, Lauch und Bratwurst - Blogger-Roulette - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich gebe zu, dass ich die Weine tatsächlich allesamt nicht kannte, aber viel kurioser als „Blauen“ Burgunder fand ich die Dosenbratwurst! Das war definitiv mal eine Herausforderung. So etwas hatte ich nämlich noch nie in der Hand…

Für eine Weile war ich etwas ratlos. Lauch und Weißweinessig kam mir nicht besonders rheinhessisch vor – und was ist eigentlich typisch rheinhessisch? Als gebürtiges Nordlicht musste ich erstmal ein bisschen Recherche betreiben. Mein Fazit: Rheinhessisch kann man natürlich mit so Klassikern wie Spundekäs oder Backesgrumbeere gleichsetzen, man kann es aber auch etwas allgemeiner halten. In diesem Fall bin ich zu einem weiteren Fazit gekommen: Rheinhessische Küche ist deftig (passt zum Wein), dabei aber schlicht. Kein großes Tamtam, bodenständig und gut.

Damit konnte ich arbeiten. In Richtung Herbst mit saisonalen Produkten gebrainstormt stand irgendwann die Idee von einem Klassiker im Raum: Himmel und Erde. Die Kombination aus Kartoffelpüree, Apfelmus und (Blut-)Wurst fand ich in Hinblick auf meine Roulette-Produkte sehr reizvoll und so wandelte ich das Gericht etwas ab. Statt Kartoffel-Püree machte ich einen Kartoffel-Lauchstampf, briet noch etwas Lauch für Aromen und Deko an, karamellisierte Apfelscheiben und löschte sie mit dem Weißburgunder von Becker ab – und dann die Bratwurst. Die Bratwurst!

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Für alle die, die noch nie eine Dosenbratwurst gesehen haben: Es handelt sich dabei um das Brät, das etwa die Form und Konsistenz einer Frikadelle hat und in der Dose liegt. Ich habe diese „Frikadelle“ einfach in Würfel geschnitten und mit ein paar Apfelwürfeln angebraten.

Alle Komponenten zusammen auf dem Teller harmonieren so wunderbar, dass ich selber ein bisschen stolz bin. Der Weißburgunder passt ideal dazu – er ist sehr spritzig mit fruchtigen Aromen, was ihn quasi zum perfekten Begleiter für den lockeren Kartoffel-Lauch-Stampf und die herzhaft-deftige Bratwurst macht.

Und weil ich nach dem Kochen und zwischendurch immer wieder mal probieren noch Wein übrig hatte, machte ich kurzerhand noch eine Zabaione. Das ist zwar wirklich kein rheinhessisches Dessert, aber Dessert geht immer und wenn man als Hauptzutat rheinhessischen Weißburgunder nimmt, dann ist es schon ein bisschen ein rheinhessisches Dessert. Was meint ihr? 😉

Nun habe ich aber genug geschwafelt und möchte euch erzählen, wie ihr meine Kreationen nachkochen könnt:

Rheinhessischer „Himmel und Erde“

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Zutaten

  • 5 Kartoffeln (überwiegend festkochend)
  • 2 Stangen Lauch
  • 2 EL fein gehackten Sellerie
  • 60 g Butter
  • Salz und Muskat
  • 1 Dosenbratwurst
  • 1 Apfel (am besten Boskop)
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Zucker
  • Weißburgunder Becker

Zubereitung

1. Für den Kartoffel-Lauch-Stampf die Kartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser kochen. Gleichzeitig den Lauch waschen, halbieren und in ca. 1 cm breite Ringe schneiden. Ein paar beiseite stellen (zum Braten, optional). Den Apfel waschen und ein Viertel in kleine Würfel schneiden, den Rest in Scheiben schneiden. Die Dosenbratwurst einmal quer durchschneiden und dann würfeln.

2. Kurz bevor die Kartoffeln gar sind, den Lauch kurz blanchieren. Für den Kartoffelstampf die Kartoffeln abgießen und mit 60 g Butter stampfen. Den Lauch darunter rühren, beiseite stellen. In der Zwischenzeit erst die einzelnen Lauch-Würfel in einer Pfanne rösten. Dann die Bratwurst-Würfel mit den Apfel-Würfeln anbraten, bis das Fleisch eine schöne Farbe hat.

3. In einer anderen Pfanne die Apfel-Scheiben kurz in etwas Butter anbraten, dann den Zucker dazugeben. Karamellisieren lassen, dabei die Apfelscheiben gelegentlich wenden. Wenn der Zucker noch relativ hell ist, einen guten Schluck Wein hinzugeben – je nachdem, wieviel Soße ihr haben möchtet 😉 Die Apfelscheiben weiter wenden und ein bisschen einreduzieren lassen. Dabei aufpassen, die Äpfel rechtzeitig rauszunehmen (Boskop zerfällt recht schnell).

4. Nun alle Komponenten auf einem Teller anrichten, etwas von der Wein-Butter-Soße dazugeben und mit einem Glas Weißburgunder genießen. Fertig!

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Und wer danach noch Lust auf ein Dessert hat:

Rheinhessische Zabaione

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Zutaten

  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 50 g Zucker
  • 60-80 ml Weißburgunder

Zubereitung

1. Das Ei und Eigelb mit dem Zucker in eine Schüssel geben und über dem Wasserbad aufschlagen. Dabei aufpassen, dass kein Wasser aus dem Wasserbad in die Schüssel gelangen kann! Die Eier-Zucker-Masse schlagen, bis eine dicke, helle Creme entsteht. Nun langsam den Wein hinzugießen und weiterschlagen. (Ihr könnt die Weinmenge je nach Geschmack anpassen, ich mag es gerne, wenn man den Wein herauschmeckt…)

2. Bevor ihr mit dem Rezept beginnt, bereitet ihr am besten eine Schüssel mit kaltem Wasser vor. Wenn sich eine schöne Creme gebildet hat, nehmt ihr die Schüssel aus dem Wasserbad und setzt sie in die andere Schüssel mit kaltem Wasser. Nun noch einen Moment weiterschlagen, dann fällt die Creme nicht sofort zusammen. Noch warm servieren und sofort aufessen 😉

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So – Rheinhessen dürfen sich nun gerne zu Wort melden und zu dem Hauptgericht äußern – aber auch nur die, die schonmal eine Dosenbratwurst von innen gesehen habe 😉

Ich bin gespannt, was die Expertenjury sagt… drückt mir die Daumen!

Habt es wundervoll,

Alena

 

Hier übrigens eine Linkliste, die euch zu den Blog-Startseiten meiner Mit-Blogger führt – bei einemKlick auf den Rezept-Namen gehts direkt zu den Rezept-Postings.

 

Vielen Dank an Gourmet Connection und Rheinhessenwein e.V. für die zur Verfügung gestellten Produkte! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober! Eine Liebeserklärung an den Herbst

Nachdem es urlaubsbedingt im September keinen „Hallo neuer Monat“-Beitrag gab, geht es nun wie gewohnt mit dem Oktober weiter. Für diesen Anlass habe ich mir eine kleine Liebeserklärung an den Herbst ausgedacht – denn es scheint mir, als gäbe es über keine andere Jahreszeit so stark auseinandergehende Meinungen.

(Achtung, es folgen viele Fotos! ;))

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich liebe den Herbst! Klare Sache. Zugegeben, ich liebe den Frühling noch mehr. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass ich von dem hellen Grün nicht genug bekomme – und ich viel besser aus dem Bett komme, wenn es morgens früher hell wird. Doch gleichzeitig freue ich mich jedes Jahr im Herbst wie ein kleines Kind! Vielleicht bin ich auch einfach ein Übergangsjahreszeit-Liebhaber.

Aber was ist so schön am Herbst?

1. Das Licht

Kein Monat kann mit einem derart goldenen Licht aufwarten, wie der Oktober – oder auch der September. Es gilt, die letzten warmen Tage auszunutzen und so viel Zeit wie möglich draußen zu verbringen.

Normalerweise führt uns unsere Laufstrecke hauptsächlich durch den Wald, aber in der dunklen Jahreszeit sind die Wege dort etwas halsbrecherisch. Also hat Herr Wunderbrunnen getüftelt und eine Laufstrecke gefunden, die beleuchtet ist. Im Rahmen unserer Testläufe fanden wir einen Weg, der zwar ungeeignet ist (weil dunkel), aber bei Tageslicht sehr malerisch ist. Er führt an Apfelbaumwiesen vorbei, die im goldenen Licht der letzten warmen Tage einfach zauberhaft aussehen!

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Auch ein bisschen wildlife gibt es dort zu sehen – Pferde, flauschige Kühe mit riesigen Hörnern und sogar ein kleines Kalb bekam ich bei einem Spaziergang zu Gesicht. Im Oktober hoffe ich nun auf die Möglichkeit, dort morgens ein paar stimmungsvolle Fotos vom Sonnenaufgang zu machen!

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2. Äpfel und Kürbisse

Die Herbst-Küche wartet mit allerhand feinen Sachen auf uns! Sowohl Äpfel und Kürbisse haben nun Saison. Ich habe für den Oktober eine ganze Reihe an Rezepten rund um den Kürbis geplant – einfach weil ich Kürbisse liebe und sie so vielseitig sind.

Außerdem ist nun auch wieder die Zeit der deftigen Küche. Suppen, Eintöpfe… Kaum sind die ersten kühlen Tage da, bekomme ich Lust auf Kartoffelsuppe und Klassiker wie Königsberger Klopse und Rübenmus.

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Wer auch spontan Lust bekommen hat, dem verlinke ich hier nun ein paar Rezepte von mir aus dem letzten Herbst/Winter:

Apfelmus
Apfel-Cranberry-Muffins
Kartoffelsuppe
Kürbis-Ravioli
Linsensuppe

Pizza-Zungen mit Birnen und Speck
Rübenmus

3. Kerzenschein (und Lichterketten)

Manch einer fragt sich jetzt sicherlich „Lichterketten?! Hat die wohl den Schuss nicht gehört?“ – und darauf antworte ich mit einem entschiedenen „Ja!“. Also, ja zur Lichterkette! Denn ich finde, dass Lichterketten eigentlich das ganze Jahr über gehen. Es gibt ja auch so zarte, die nicht nach Weihnachtsbaumbeleuchtung aussehen.

Eine Lichterkette habe ich schon angebracht. Allerdings an einem kleinen Töpfchen Heide, das ich ins Wohnzimmer gestellt habe und nicht an einem Tannenbaum. Damit war auch Herr Wunderbrunnen einverstanden 😉 So eine Lichterkette macht nämlich sehr gemütliches Licht und wenn der Rest der Deko zum Thema Herbst passt, finde ich es auch gar nicht so weihnachtlich.

Wobei unter uns gesagt: Ich könnte auch bald schon mit der Weihnachts-Deko anfangen. Aber psst….

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4. Buntes Laub und Waldspaziergänge

Wenn es eine farbenfrohe Jahreszeit gibt, dann ist es wohl der Herbst! Der Sommer kann zwar auch was auf dem Gebiet, aber die Farben im Herbst sind einfach so… schön. Und anders. Alles wirkt irgendwie golden, jedes Blatt hat eine andere Farbe und der Stand der Sonne macht, dass alles schön aussieht.

Auch an grauen Tagen gehe ich gerne raus, denn durch das bunte Laub leuchtet trotzdem alles. Im Wald ist es um diese Zeit besonders schön und es gibt so viel zu gucken!

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie
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5. Gemütlichkeit und Sofa-Zeit

Und was gibt es nach einem Waldspaziergang schöneres, als sich mit einem Tee und einem Buch auf dem Sofa einzumuckeln? Eben. Das ist zwar eigentlich das ganze Jahr über schön, aber wenn es draußen kälter und abends früher dunkel wird, dann ist das Sofa eindeutig der gemütlichste Platz der Welt.

Auf dem Sofa kann man dann nicht nur wunderbar lesen, Serien gucken, sondern auch Tee trinken und Schokolade verputzen… dazu gibt es im Oktober auch noch etwas Schönes hier auf dem Blog 😉

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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6. Halloween

Ok, ich gebe es zu – ich mag Halloween! Ich halte mich zwar mit der Deko immer etwas zurück (ich setze den Fokus zum Ausrasten da eher auf Weihnachten), aber trotzdem gefällt es mir. Kürbisse habe ich schon eine Weile nicht mehr geschnitzt, aber vielleicht gibt es dieses Jahr eine kleine Version der Jack O’Lantern.

Pflichtprogramm an Halloween ist bei uns übrigens „Nightmare before Christmas“. Diesen Film gucke ich schon seit meiner Schulzeit jedes Jahr und finde ihn jedes Mal wieder grandios. Ob es die Musik ist, die liebevolle Machart des Films oder die verschiedenen Settings sind – ich weiß es nicht. Vielleicht auch alles zusammen. Wenn ihr den Film nicht kennt und nicht ganz abgeneigt gegenüber Filmen von Tim Burton seid, kann ich ihn euch auf jeden Fall ans Herz legen!

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober! Liebeserklärung an den Herbst - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich könnte meine Aufzählung noch ewig fortführen. Auf Herbstkleidung (auch bekannt unter „sweater weather“) mit Schals und Stiefeln, Strumpfhosen und Strickkleidern freue ich mich nämlich ebenfalls! (Ich berichtete hier bereits davon.) Aber möglicherweise würde das den Rahmen sprengen. Ich finde den Herbst einfach zu schön!

Wie ist es mit euch? Wenn ihr mögt, verratet mir doch, worauf ihr euch im Oktober besonders freut. Liebt ihr den Herbst auch so sehr wie ich?

Habt es wundervoll,

Alena

Herbst-Deko - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Herbst-Deko mit Heide, Zieräpfeln und Kürbissen

Meine diesjährige Herbst-Deko schreit nicht ganz so sehr nach Herbst wie in bisherigen Jahren. Das liegt an unserer späten Rückkehr aus dem Urlaub – denn normalerweise fange ich mit herbstlicher Deko schon Anfang September an und nicht erst in der Mitte bzw. zum Ende hin.

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Aber egal, ein bisschen Inspiration möchte ich euch trotzdem geben. Der Herbst hat schließlich gerade erst angefangen! Und wenn ihr nicht so verrückt seid wie ich, habt ihr sicher auch noch ein bisschen was von der Herbst-Deko. Ich bereite mich nämlich mental schon auf Weihnachten vor – als Blogger muss man den Jahreszeiten ja immer ein bisschen voraus sein 😉

Also. Was habe ich nun deko-technisch angestellt?

1. Heide

Mein all-time-favorite für Herbst und Winter ist Heide. (Oh, und übrigens auch Stacheldraht!) Letztes Jahr habe ich im Winter Kränze aus beiden gebunden. Das Ergebnis könnt ihr hier nochmal anschauen: DIY – Einen Kranz selber binden

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Dieses Jahr steht schon ein Heidestrauch draußen, mittlerweile habe ich aber auch noch drei kleinere in die Wohnung gestellt. Sie sind einfach so knuddelig und entgegen meiner Befürchtungen überleben sie nun schon sogar eine Weile 😉

Hübsch sind auch immer einzelne Zweige der Heide zusammengebunden als kleine Auflockerung. Ich habe dazu eine eher rustikal wirkende Kordel genommen und zu der Kerze drapiert.

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2. Kürbisse

Gut, eigentlich ein absoluter Klassiker im Herbst, gebe ich zu! Aber: Ich habe dieses Jahr mal die Finger von den orangenen gelassen. Die mag ich zwar eigentlich auch, sie kommen ja auch in den großartigsten Formen daher, aber dieses Jahr hatte ich mehr Lust auf die weißen und grünen Kürbisse. Sind die nicht einfach so schön?

Damit habe ich tatsächlich auch nicht viel gemacht. Ich habe sie auf einem Holz-Tablett angeordnet, ein paar Kerzen und Zieräpfelchen dazu – fertig! Die Kürbisse wirken aber auch einzeln für sich sehr schön.

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3. Kerzen

Was macht die bevorstehende dunkle Jahreszeit besonders gemütlich? Für mich sind es Kerzen! Und verbunden damit auch Lichterketten. Ich weiß, dass die vielleicht schon etwas weihnachtlich anmuten, aber so um die Heide gewickelt finde ich sie auch jetzt im Herbst schon wundervoll! Gemütlich einfach. Herr Wunderbrunnen war auch einverstanden 😉

Ich muss trotz aller Kerze-Gemütlichkeit zugeben, dass ich mich jedes Jahr wieder auf den Frühling freue, wenn die Tage wieder länger werden. Mit den kurzen Tagen, an denen es um 16 Uhr schon dämmert, bin ich nicht so einverstanden… ich genieße die Zeit trotzdem! Man muss es sich eben immer so schön und gemütlich machen.

Herbst-Deko - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen inspirieren! Habt ihr besondere Herbst-Deko-Lieblinge?

Wer übrigens noch nicht genug hat, dem sei dieser Link empfohlen: Den Herbst ins Haus holen – 9 Ideen für deine Herbstdeko 
Flo vom Blog Tasteboykott hat dort auch ein paar ganz zauberhafte Tipps aufgeschrieben, die mich sofort angesprochen haben. Besonders das flauschige Fell und die Hagebutte… die fehlt bei mir wirklich eindeutig noch und wird auch noch ins Haus kommen 😉

Viel Spaß beim Dekorieren!

Habt es wundervoll,

Alena

November - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo November!

Da ist er auch schon, der November. Ist der Oktober bei euch auch so schnell vorbeigegangen? Bei mir schon. Ich hatte mir einiges vorgenommen, aber bei Weitem nicht alles umsetzen können. Beispielsweise wollte ich den coolsten aller Halloweenkürbisse schnitzen, lief auch gefühlt wochenlang an den schönsten Kürbissen vorbei und dachte mir jedesmal „Jaja, kaufe ich nächste Woche“ – und zack ist Halloween vorbei. Und der November da.

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Der November ist jetzt nicht unbedingt mein Lieblingsmonat. Der Oktober ist herrlich, die Blätter golden, das Licht sanft und die Tage gelegentlich noch recht mild – der November hingegen ist in meinem Kopf immer mit den Wörter grau, Regen und Matsch verbunden. Vielleicht auch ein bisschen mit der Vorfreude auf die Vorweihnachtszeit.

November - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Dieses Jahr habe ich beschlossen, es schon im November ein bisschen weihnachtlich zu machen. Noch nicht die volle Dröhnung, aber ein paar Lichterketten in den Blumenkübeln auf der Terrasse dürfen schon sein. Und auch drinnen werde ich mit Amaryllis, Heide-Kränzen und ein paar weihnachtlichen Vorboten dem Grau des November trotzen!

Natürlich dürfen auch ein paar Plätzchen nicht fehlen – immerhin müssen die ja für das optimale  Aroma noch etwas ziehen. Also kann man ruhig jetzt schon anfangen!

November - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ansonsten habe ich auch im November eine gut gefüllte ToDo-Liste. Besuch von den Lieblingsfreundinnen aus der Heimat, Weihnachtsgeschenke basteln und kaufen und den Geburtstag von Mama Wunderbrunnen feiern. Der fällt manchmal mit dem 1. Advent zusammen und traditionell gibt es jedes Jahr an dem Geburtstags-Wochenende Grünkohl bei meinen Großeltern – ein Highlight, auf das ich mich jedes Jahr freue.

November - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Abseits der ToDo-Liste werde ich das Schmuddelwetter mit viel Tee, Kerzen  und einem Stapel Bücher genießen, die ich unbedingt lesen will. Und sollte der November doch mal einen Sonnentag spendieren, werde ich auch diesen maximal genießen 🙂

Da der September dieses Jahr so warm war, gibt es hoffentlich noch den einen oder anderen schönen Tag, denn die Bäume sehen im Moment einfach herrlich aus – die schönsten Herbstfarben erstrahlen, wohin man auch sieht. Eigentlich das perfekte Kontrastprogramm für den gelegentlichen grauen Novemberhimmel!

November - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Zusätzlich habe ich meinen Balkon schon winterfest gemacht, die verblühten Sommerblumen beseitigt und winterharte Überlebenskünstler gepflanzt – neben Stacheldraht und Gaultherie gehört die Heide zu meinen absoluten Lieblingen! Sie kommt in so vielen schönen Farben und Schattierungen daher, dass ich mich im Laden kaum entscheiden kann. Das Foto ist aus dem letzten Jahr, aber ich zeige euch bald, wie mein Balkon dieses Jahr aussieht.

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Wie sieht es bei euch aus? Fangt ihr schon mit weihnachtlicher Deko an? Und wie macht ihr euch die dunklen Abende schön?

Ich freue mich auf den November mit euch!

Habt es wundervoll,

Alena

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Ravioli mit Salbeibutter

Hach, was wäre die Welt nur ohne Kürbisse. Als ich vor ein paar Wochen den ersten Kürbis der Saison verarbeitete – nämlich im Ofen gebacken – fühlte ich mich direkt wie in den Kürbishimmel versetzt. Ich hätte ihn einfach so, pur und ungewürzt, direkt aus dem Ofen kommend aufessen können.

Ich habe das dann aber doch lieber gelassen – immerhin hatte ich ja noch etwas mit ihm vor. Mit so einem handelsüblichen Hokkaido-Kürbis kann man nämlich viel anstellen. Und obwohl ich ihn wahnsinnig gerne pur oder als Ofengemüse esse, habe ich mittlerweile eine kleine Sammlung an Rezepten, in denen der Kürbis zwar eine große, aber keine Hauptrolle spielt.

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Beispielsweise gibt es Rezepte für köstlichen Kürbis-Feta-Dip, Pumpkin Chocolate Chip Cookies oder Pumpkin Spice Latte. Alle unglaublich lecker, der Kürbis gibt eine zarte süßliche Note dazu und macht selbst in Cookies eine unglaublich gute Figur (eine sehr saftige vor allem).

Heute gibt es allerdings Nudeln! Ravioli, um genau zu sein.

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mit einer Füllung aus Kürbis, Magerquark und Parmesan. Das ist vielleicht lecker sage ich euch… der absoluter Knaller!

Allerdings mag ich eigentlich keinen Magerquark. Ich halte mich gerne an den Grundsatz, dass Fett Geschmacksträger ist und deshalb wird es bei mir niemals Light-Frischkäse oder derlei Gruseligkeiten geben.

Aber Magerquark hat ein sehr entscheidendes Merkmal: Er kann in Bezug auf gefüllte Nudeln ganz ausgezeichnet Ricotta ersetzen. Falls man mal keinen im Haus hat oder im Supermarkt keinen gefunden hat… Und warum kein normaler Quark? Der ist zu „nass“. Magerquark ist trockener als der normale und hat somit eine ähnliche Konsistenz wie Ricotta.

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Herr Wunderbrunnen und ich haben übrigens vor einer ganzen Weile schonmal probiert, Kürbisravioli zu machen. Die Füllung war ganz gut, zumindest habe ich das so im Kopf – aber unsere Idee, dazu eine Kürbis-Soße zu machen, war dann doch eher… sagen wir mal vorsichtig, dass sie uns nicht besonders begeistert hat. Es war einfach zu viel Kürbis.

(Ja, es gibt so etwas wie „zu viel Kürbis“. Auch wenn es vielleicht schwierig vorstellbar erscheint ;))

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aus diesem Grund serviere ich euch heute zu den Kürbis-Ravioli keine Soße, sondern Salbei-Butter. Denn erstens ist man mit dem Basteln der Nudeln auch schon genug beschäftigt, als dass man noch Hände frei hätte für das Zubereiten einer Soße.

Und zweitens unterstreicht die Butter den feinen Geschmack der Nudeln perfekt. Eine aufwendige Soße würde diesen nur erschlagen. (Außerdem – Butter! Butter ist Liebe. Argument genug ;))

Kürbis-Ravioli

(für 2 Personen)

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Zutaten für die Nudeln

  • 2 Eier
  • 70 g Mehl
  • 130 g Hartweizengrieß
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz

Zutaten für die Füllung

  • 1 Ei
  • 100 g Magerquark (oder eben Ricotta)
  • 30 g frisch geriebener Parmesan
  • 250 g Kürbispüree
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zutaten für die Butter

  • 70 g Butter
  • Blätter Salbei

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zubereitung

1. Zuerst muss der Kürbis vorbereitet werden – ich nehme immer einen ganzen Hokkaido-Kürbis, wasche, viertele und entkerne ihn (die Schale kann dran bleiben). Dann mit der Schale nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad 45 Minuten backen (oder bis er weich ist). Rausnehmen und abkühlen lassen.

2. Für den Nudelteig das Mehl und den Hartweizengrieß vermengen und in der Mitte eine Mulde formen. In diese Mulde hinein die Eier und das Öl geben und salzen. Die Eier mit einer Gabel „kaputtstechen“ und mit der Mehl-Grieß-Mischung vermengen. Wenn der Teig fest wird, mit den Händen verkneten und zu einer glatten Kugel formen. Bei zu klebrigem Teig einfach noch etwas Mehl dazugeben (das hängt von der Größe der Eier ab). Für ca. eine Stunde in den Kühlschrank legen.

2. In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Dafür eines der Kürbisviertel nehmen bzw. etwa 250 Gramm und auf einem Teller mit einer Gabel musen. Die Schale kann dran bleiben und das Mus darf auch ruhig noch ein bisschen stückig sein. Den Rest vom Kürbis könnt ihr mit einem Pürierstab pürieren und einfrieren.

3. Nun das Kürbismus mit dem Quark, dem Ei und dem Parmesan zu einer cremigen Masse verrühren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen.

4. Den Nudelteig ausrollen und mit einer Ravioliform (ich habe eine, die etwa SO aussieht) ausstechen. Ihr könnt aber auch einfach runde Formen ausstechen und nach dem Zusammenklappen die Ränder mit einer Gabel zusammendrücken. Dann mit zwei Teelöffeln die Füllung portionieren und mittig auf die Teig-Kreise setzen, zusammenfalten und den Rand zusammendrücken.

5. Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen. Wenn es kocht, salzen und die Nudeln hineingeben. Nun garen lassen, bis sie oben schwimmen. In der Zwischenzeit die Butter in einer Pfanne schmelzen lassen. Die Salbeiblätter grob hacken, zu der Butter geben und knusprig braten. Über die Ravioli geben und servieren.

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hach, ich liebe Kürbis einfach! Und ich liebe gefüllte Nudeln. Habt ihr ein Lieblingsrezept mit Kürbis?

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachkochen und ein zauberhaftes Wochenende!

Habt es wundervoll,

Alena

Birnen-Pizza - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Backen mit Birnen – herzhaft auf Pizza-Zungen mit Gorgonzola und Speck

Heute wollen wir mal was Herzhaftes backen! Und zwar mit Birnen. Ich mag Birnen, aber wenn ich die Wahl zwischen Äpfeln und Birnen habe (die man ja auf gar keinen Fall miteinander vergleichen sollte ;)), dann geht das meistens zugunsten des Apfels aus… Das liegt hauptsächlich daran, dass ich Birnen im rohen Zustand tatsächlich nur mag, wenn sie wirklich wirklich hart sind. Steinhart quasi.

Birnen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Birnen-Pizza - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wenn ich ehrlich bin, geht es mir mit vielen Obstsorten so. Obst, dass so richtig reif und weich ist, ist mir meistens schon zu weich. Mit Ausnahme von Feigen, die dürfen ruhig so sein. Aber ansonsten? Darf es gerne knackig sein.

Es sei denn, das Obst wird gebacken. Im Kuchen oder einfach so – das ist egal. Obst, das noch warm aus dem Ofen oder auch vom Grill kommt, das liebe ich! Woher ich diese kleine Geschmacks-Macke habe, weiß ich nicht. Aber ich mache es mir einfach zunutze 😉

Birnen-Pizza - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

So dachte ich auch, als das Blogevent zum Thema „Die Äpfel  müssen weg!“ noch unter dem Motto „Backen mit Birnen“ stand. Denn Birnen gehen meiner Meinung nach in klassischen Rührkuchen oder dergleichen etwas unter – so richtig intensiv ist ihr Geschmack ja nicht. Also ging ich auf Inspirationssuche im Internet und fand gleich mehrere Rezepte, in denen Birnen als süße Komponente in einem herzhaften Gericht mitspielten.

Dass das funktioniert, weiß jedes Nordlicht (wie ich) – und jeder, der schon einmal das berühmte Gericht „Beer’n, Bohn‘ un Speck“ (Birnen, Bohnen und Speck) gegessen hat. Die dafür verwendeten Kochbirnen sind übrigens im ungegarten Zustand steinhart und werden erst durch den Kochvorgang genießbar. Köstlich! (Und sympathisch. Harte Birnen. Mmmmhh…)

Birnen-Pizza - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Birnen-Pizza - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Jetzt habe ich Hunger. Aber hier gibt es heute kein Rezept für Birnen, Bohnen und Speck, sondern eins für Pizza-Zungen mit der unschlagbar guten Kombi aus Birnen, Gorgonzola – und auch Speck. (Fehlen also eigentlich nur noch die Bohnen ;))

Der Pizzateig ist ganz einfach und schnell gemacht, auch wenn vielleicht einige Angst vor Hefeteig haben. Kein Grund! Der Teig ist etwas weich und klebrig, aber das gehört so. Gebt auf keinen Fall zu viel Mehl hinzu, dann wird er zu trocken. Gerade soviel, dass ihr ihn formen könnt! Die aufgegangenen Fladen seht ihr auf dem Bild:

Birnen-Pizza Hefefladen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Also traut euch ran, und ihr werdet mit köstlichster Pizza belohnt!

So, nun haben wir genug geschmachtet, hier kommt das Rezept:

Pizza-Zungen mit Birnen und Gorgonzola

(für vier Fladen)

Birnen-Pizza - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten für den Teig

  • 250 g Mehl
  • 10 g Hefe
  • 1 El Olivenöl
  • Prise Zucker
  • Prise Salz

Zutaten Belag

  • 100 g Crème Fraîche
  • etwas getrockneten, gerebelten Majoran
  • Pfeffer
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Birne
  • 100 g Gorgonzola
  • 100 g Tiroler Speck

Zubereitung

1. Das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Darin die Hefe und den Zucker mit 50 ml handwarmem Wasser verrühren und mit etwas Mehl vom Rand zu einem Vorteig vermengen. Zudecken und an einer warmen Stelle etwa 30 Minuten gehen lassen.

2. Eine Prise Salz, das Öl und 75 ml handwarmes Wasser zu dem Vorteig geben und einige Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten (am besten mit den Knethaken eines Mixers, denn mit den Händen ist das eine etwas klebrige Angelegenheit). Zu 4 Kugeln formen und zugedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen.

3. Den Majoran mit der Crème fraîche vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Die Birne waschen und das Kerngehäuse entfernen. In dünne Scheiben schneiden. Den Gorgonzola in kleine Würfel schneiden.

4. Die Teigfladen auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen bzw. mit den Händen in die gewünschte Form ziehen. Je 2 Fladen auf ein Backblech legen. Die Creme darauf verteilen und anschließend mit den Birnen, dem Gorgonzola und den Zwiebeln belegen. Im vorgeheizten Ofen (220 Grad) 10-12 Minuten backen. Vor dem Servieren mit dem Speck belegen.

Birnen-Pizza - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Birnen-Pizza - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wenn euch jetzt auch das Wasser im Munde zusammenläuft, dann müsst ihr nur noch einkaufen und den Ofen anschmeißen – und fertig ist das köstliche Abendessen fürs Wochenende.

Guten Appetit und viel Spaß!

Habt es wundervoll,

Alena

Apfel-Cranberry-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apfel-Cranberry-Muffins {Blogerrunde „Die Äpfel müssen weg!“}

Herbstzeit ist Apfelzeit! Okay, und Kürbiszeit. Und Birnenzeit. Und… bitte einsetzen, was ihr im Herbst am liebsten esst 😉 Vom Obst her wäre es bei mir tatsächlich der Apfel – und Äpfel gibt es jetzt im Überfluss!

Apfel-Liebe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

(Und die kleinen Zieräpfel machen sich als Deko einfach auch soooooo gut! :))

Passend dazu hat Tatjana von dem wunderschönen Blog Wiesenknopfschreibselei zu einer Bloggerrunde aufgerufen, die da heißt: Die Äpfel müssen weg! Den Anfang dieser Runde hat sie gemacht und zwar mit diesem herrlichen Rezept: Warme Zimtschnecken mit Apfelstückchen.

Inzwischen sind viele Blogger gefolgt – ich bin eine der letzten in der Runde. Gut für euch, denn ich habe euch am Ende des Beitrages eine Auflistung aller Blogger aufgeschrieben, sodass ihr ganz wunderbar schmökern könnt.

Apfel-Cranberry-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber zurück zum Thema! So dringend ist das bei mir eigentlich gar nicht mit den Äpfeln – aber ich habe auch (noch) keinen Garten mit Apfelbäumen, die sich gerade biegen unter der Last der roten Früchte. Ich esse trotzdem gerne Äpfel – ob pur, in meinem morgendlichen Müsli oder gebacken im Kuchen, Crumble oder als Bratapfel. Äpfel sind super!

Die heutigen Exemplare habe ich aus dem Garten der Mama von Herrn Wunderbrunnen, die wir Anfang September besucht haben. Sie hat einen wunderschönen Bauerngarten und neben einer Vielzahl an traumhaften Blumen auch zwei Apfelbäume. Da man ja manchmal mehr Äpfel hat, als man verarbeiten kann, habe ich ein paar abgestaubt – und mal ehrlich, die Äpfel aus dem eigenen Garten schmecken doch am allerbesten.

Apfel am Baum - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apfel-Cranberry-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die erste Ladung habe ich zuhause zu Apfelmus verarbeitet (Rezept folgt bald!). Mit den restlichen Äpfeln wollte ich backen. Habe ich auch. Und es liegen immer noch welche in meinem Kühlschrank – da habe ich also noch die Möglichkeit, mich auszutoben.

Tatsächlich sind gar nicht so wahnsinnig viele Äpfel im Teig gelandet – einige in Form von dem selbstgekochten Apfelmus und einige dann noch kleingeschnitten oben drauf. So gut!

Apfel-Cranberry-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apfel-Cranberry-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gebacken habe ich Muffins, denn die finde ich einfach perfekt zu portionieren und zum Mitnehmen – ob ins Büro oder zum Picknick, so einem handlichen Muffin kann doch niemand widerstehen. Und wenn welche übrig bleiben, könnt ihr sie hervorragend einfrieren!

Das Rezept habe ich auf dieser amerikanischen Seite gefunden und etwas abgewandelt – statt dem dort angegebenen Müsli habe ich einfach Haferflocken genommen. Haferflocken in Muffins finde ich sowieso immer eine gute Idee. Wer keine Cranberries mag oder spontan keine zuhause hat, kann sie auch weglassen oder vielleicht durch gehackte Walnüsse oder dergleichen ersetzen.

Na, läuft euch schon das Wasser im Munde zusammen? Die Muffins sind super-saftig, fruchtig, ein bisschen zimtig und durch die Cranberries und die Haferflocken sind sie auch ein kleines bisschen knackig. Einfach perfekt!

Damit ihr sie schnellstmöglich nachbacken könnt, ist hier nun das Rezept:

Apfel-Cranberry-Muffins

Apfel-Cranberry-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 200 g Mehl
  • 50 g Cranberries
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron (wer keins hat, nimmt einfach 2 TL Backpulver)
  • 1/2 TL Zimt
  • Prise Salz
  • 75 g Haferflocken
  • 170 g Apfelmus (ungesüßt)
  • 100 g Rohrohr-Zucker
  • 90 g Butter, geschmolzen
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanille-Extrakt (optional)
  • 1-2 Boskoop-Äpfel

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175° vorheizen. Die Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur schmelzen lassen. Die Cranberries grob hacken. Die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden.

2. In einer Schüssel das Mehl, Backpulver (und Natron), Zimt, Salz, die Cranberries und etwa 3/4 der Haferflocken vermengen. (Die übrigen braucht ihr als Topping.)

3. In einer zweiten Schüssel die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, anschließend das Apfelmus, die Butter und Vanille unterrühren. Etwa einen Esslöffel Butter übrig lassen! Die Eier-Mischung anschließend zur Mehlmischung geben und verrühren, bis sich alles gerade so verbunden hat. Auf keinen Fall zu lange rühren, sonst werden die Muffins zäh!

4. Papierförmchen in eine Muffinform geben (oder einfach auf ein Backblech, wenn ihr keine habt) und den Teig darauf verteilen. Die gewürfelten Äpfel mit einer Prise Zimt, dem Rest der geschmolzenen Butter und den restlichen Haferflocken vermengen. Diese Mischung nun auf den Muffins verteilen, bei Bedarf ein bisschen festdrücken.

5. Im Ofen auf der mittleren Schiene etwa 22-25 Minuten backen. Die Muffins sind fertig, wenn ihr einen Zahnstocher hineinstecht und kein Teig mehr daran kleben bleibt.

Apfel-Cranberry-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apfel-Cranberry-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das sieht doch super aus, oder? Wenn ihr noch mehr Lust auf Apfel-Rezepte habt, dann schaut doch einmal auf die anderen Blogs – es ist eine ganze Menge an tollen Rezepten zusammengekommen. Ihr findet bestimmt noch ein bisschen Inspiration 🙂

Bei der Bloggerrunde „Die Äpfel müssen weg!“ machen mit:

Apfel-Cranberry-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Habt es wundervoll,

Alena

Oktober - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Oktober!

 Hallo Oktober, du goldener Monat!

Oktober - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich liebe den Herbst. Natürlich liebe ich alle anderen Jahreszeiten auch und weiß, dass ich niemals irgendwo leben könnte, wo es keine gibt. Aber der Sommer hierzulande ist oft unbeständig und unverlässlich. Der Winter könnte für mich ruhig etwas kälter sein und mehr Schnee bringen, der auch liegenbleibt. So sind der Frühling und der Herbst meine liebsten Jahreszeiten. Nach dem schmuddeligen Winter freut man sich auf das zarte Grün und die Tulpen im Frühling… und nach vielleicht gar zu heißen Sommertagen freue ich mich auf den Herbst mit kühlerer Luft, goldenen Sonnenstrahlen, buntem Laub und Schietwetter-Tagen, die man ganz ungeniert auf dem Sofa verbringen kann. Im Sommer hat man ja manchmal im Angesicht von gutem Wetter so etwas wie „ich muss rausgehen und tolle Sachen erleben“-Druck 😉

Im Herbst kann man sich sowohl draußen vom Sturm durchpusten lassen, das Laub aufwirbelnd durch den Wald toben oder nach Kastanien suchen – oder einfach gemütlich zuhause sämtliche Kerzen anzünden, kuschelige Pullis anziehen und alles mit Pumpkin Spice würzen. (Manch einer würde in diese Liste auch noch Tee trinken schreiben, aber ich trinke Tee auch im Hochsommer – völlig unsaisonal ;))

Oktober - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Außerdem kann keine Jahreszeit mit einer so beeindruckenden Farbpalette auftrumpfen wie der Herbst! Und all diese herbstlichen Boten gibt es im vor uns liegenden Monat Oktober. Alles steht im Zeichen der goldenen Stunden, bunter Blätter und Kürbisse. Ich liebe es! Deshalb erzähle ich euch heute, worauf ich mich im Oktober freue.

Schönes im Oktober

1. Herbstmärkte

Vom 1.-3.10. findet im Freilichtmuseum Hessenpark der alljährliche Herbstmarkt statt. Da ich jahrelang immer mit meinen Eltern im Freilichtmuseum Molfsee (bei Kiel) auf den Herbstmarkt gegangen bin, habe ich mich riesig gefreut, als ich etwas Ähnliches hier im Taunus entdeckt habe.

Oktober - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Dringende Empfehlung: Es ist zwar am Wochenende häufig sehr voll dort, aber sowohl der Hessenpark als Freilichtmuseum ist (übrigens zu jeder Jahreszeit) einen Besuch wert, als auch der Herbstmarkt. Letztes Jahr haben wir uns dort mit Zierkürbissen eingedeckt, köstliche Waffeln gegessen und die Ernte- und Handwerksanführungen angeschaut. Es lohnt sich! Weitere Infos findet ihr HIER.

Weitere Herbstmärkte in ganz Hessen gibt es HIER, und ich vermute stark, dass es derlei Veranstaltungen in ganz Deutschland gibt 🙂 Und allen Nordlichtern sei Molfsee ans Herz gelegt, Infos dazu: Herbstmarkt Molfsee.

2. Saisonales Essen

Ja, eines meiner liebsten Themen – ich liebe saisonales Essen! Während ich im Sommer all das herrliche Obst liebe (und vor allem die Beeren, wir erinnern uns), gibt es im Herbst endlich wieder meinen Liebling Apfel. Außerdem freue ich mich auf die Massen an Gemüse, die auf dem Markt zu finden sind: grüne Bohnen, Pastinaken, Schwarzwurzeln, Steckrüben und natürlich diverse Kohlsorten – allen voran mein heißgeliebter Rosenkohl, den ich Anfang der Woche bereits im Supermarkt entdeckt habe. Es wird also langsam wieder Zeit für Gerichte wie Rosenkohl-Lachs-Nudeln – oder Rübenmus.

Oktober - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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3. Kürbisse

Nein, ich habe den Kürbis in meiner Auflistung eben nicht vergessen – ich mag ihn nur viel viel zu gerne, deshalb sollte er mit einem eigenen Punkt bedacht werden!

Kürbisse sind wunderbar vielfältig – die kleinen Zierkürbisse gibt es in vielen Farben und Formen und die großen Halloweenkürbisse lassen sich auf kreativste Art und Weise in Form schnitzen. Und dann wäre da noch die kulinarische Seite… Kürbis-Brotaufstrich, Kürbis-Suppe, Kürbis-Brot und Kuchen und natürlich der allgegenwärtige Pumpkin Spice Latte, an dem sich zugegebenermaßen die Geister scheiden. Ich liebe ihn 🙂 Herbstzeit ist Kürbiszeit!

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4. Foodbloggercamp

Verbunden mit leckerem Essen ist ein Event, auf das ich mich im Oktober sehr freue: Das Foodbloggercamp, das im Oktober in Berlin stattfindet. Was dort alles so getrieben wird, habe ich euch bereits aus Reutlingen berichtet – in Berlin wird es auf jeden Fall sicherlich wieder eine Session zum Thema Kekse mit Royal Icing dekorieren geben, in deren Rahmen wir letztes Jahr unsere Halloween-Kekse verziert haben 🙂

Oktober - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

5. Waldspaziergänge und schönstes Licht

Im Oktober gehe ich besonders gerne raus, denn sowohl bei Regenwetter als auch an sonnigen Tagen ist es eine Freude, die Farbenpracht der Natur zu bewundern. Die tiefstehende Sonne taucht alles in goldenes Licht und lässt die Farben noch mehr strahlen. Herrlich – ein besonders guter Grund, bei jedem Sonnenstrahl rauszugehen und zu genießen.

Oktober - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Oktober - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Oktober - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

6. Herbstkleidung und Gemütlichkeit

Der Herbst verlangt auch nach einer Anpassung der Garderobe – ich freue mich immer besonders auf meine Lieblingsschals und -tücher, ohne die man mich eigentlich so gut wie nie antrifft. Darin eingekuschelt kann einem auch der eine oder andere Herbststurm nichts anhaben!

Auch die Zeit der Flipflops ist (leider) vorbei, dafür können jetzt die Stiefel rausgekramt werden. Ich genieße aber im frühen Herbst vor allem den Umstand, dass ich noch nicht die dicken Winterstiefel mobilisieren muss. Stattdessen freue ich mich auf meine knallroten Stiefel, die zwar nicht besonders warm, dafür aber ein echter Hingucker sind. Das Leder ist ganz weich und wenn ich damit durch Berge von buntem Laub raschele, dann ist das für mich Herbstfeeling pur.

Oktober - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Oktober - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und worauf freut ihr euch im Oktober? Ich hoffe, ihr könnt die Zeit genießen – macht es euch so schön wie möglich, denn jede Jahreszeit hat ihren ganz eigenen Zauber. Ich freue mich, mit euch im goldenen Oktober zu kochen, backen und herbstlich zu dekorieren!

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo September! Pflaumen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo September!

Begrüßt mit mir den September! Nachdem der August uns anfangs noch glauben lassen wollte, dass der Herbst da wäre, konnten wir in den letzten Wochen doch noch einen Hauch von richtigem Sommerwetter genießen. Und wer traurig ist, dass der Sommer sich langsam dem Ende zuneigt, dem erzähle ich heute, worauf ich mich im September freue!

Hallo September! Quitten - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Obwohl ich den Sommer liebe, genieße ich auch jedes Jahr wieder den Herbst und die „gemütliche“ Jahreszeit. Dadurch ist der September eigentlich der perfekte Monat – am Übergang zwischen Sommer und Herbst sind die Tage häufig noch angenehm warm. Gleichzeitig ist es morgens bereits leicht kühl. Herrlich, um alle Fenster weit aufzureißen und die frische Luft hereinzulassen und einen Spaziergang zu machen, wenn alles noch ganz ruhig ist.

Hallo September! Zauberhafter Morgen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Überhaupt ist der September morgens besonders schön. Gerade während des Altweibersommers ist alles in leichten Nebel gehüllt und das Grün am Wegesrand kunstvoll mit Tautropfen verziert. Diese zauberhafte Stimmung gibt es nur zu dieser Zeit und ist deshalb etwas ganz Besonderes. Wenn sich also ein morgendlicher Spaziergang lohnt, dann ist es im September!

Hallo September! Zauberhafter Morgen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Neben diesem besonderen Anblick freue ich mich im September auf die Fülle an Früchten. Schon im August gab es Zwetschgen und Pflaumen – mittlerweile haben sich auch noch Mirabellen und Reineclauden hinzugesellt. Sind das nicht traumhafte Farben? Was für mich im Früh- und Hochsommer Beeren aller Art sind, sind im Spätsommer diese Früchte. Auch Weintrauben, Birnen und Quitten haben jetzt Saison und die Gemüsestände biegen sich unter den vielen leckeren Sorten, die es im September gibt.

Hallo September! Pflaumen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Während es im Sommer manchmal zu warm zum Backen ist, bricht jetzt die Zeit an, in der es wieder etwas gemütlicher wird – und wenn man Glück hat, kann man den Kuchen mit den Spätsommerfrüchten sogar noch draußen essen. Vielleicht mit einer Kugel Vanilleeis?

Vor allem aus Zwetschgen kann man meiner Meinung nach ganz wunderbare Sachen backen – ein Rezept für den beste Zwetschgen-Crumble aller Zeiten bekommt ihr in einem der nächsten Beiträge!

Hallo September! Pflaumen-Crumble - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo September! Pflaumenkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf dem zweiten Foto seht ihr übrigens einen ganz köstlichen Pflaumenkuchen, den meine Mama gebacken hatte. Das Rezept kommt von diesem wundervollen Blog: Herzelieb. Man kann ihn übrigens ganz ausgezeichnet auch zum ausgiebigen Sonntags-Frühstück servieren! Ich spreche aus Erfahrung 😉

Auch auf frische Feigen freue ich mich im September – und natürlich die Apfelzeit! Es gibt zwar das ganze Jahr über Äpfel – meinen Lieblingsapfel, den Topaz, allerdings nicht. Deshalb ist die Vorfreude im Herbst immer ganz besonders groß.

Hallo September! Feigen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo September! Äpfel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich freue mich auf das langsam einsetzende Verfärben der Blätter an den Bäumen und Sträucher. Im Oktober geht es zwar meistens erst so richtig los mit der Farbpracht, aber an einigen Pflanzen kann man schon jetzt bunte Farben ausmachen. Besonders schön im Spätsommer und beginnenden Herbst ist auch das Licht. Die Tage werden langsam, aber merklich kürzer und so ist es in den Abendstunden besonders schön. Es ist noch angenehm warm, aber das goldene Licht gibt bereits einen Vorgeschmack auf den goldenen Oktober.

Doch bis dahin lasst uns den September genießen, mit all seinen Farben und Früchten und den letzten sonnig-sommerlichen Tagen!

Hallo September! Pflaumen und Septembermorgen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Habt es wundervoll,

Alena