Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Saftiger Mohn-Guglhupf auf schönstem Weihnachtsgeschirr von ediths [Werbung]

Im letzten Beitrag habe ich euch ein herrlich wärmendes Porridge serviert und gleichzeitig tolles Weihnachtsgeschirr von räder gezeigt. Heute gibt es noch mehr schönes Geschirr – vielleicht habt ihr ja den süßen Teller schon auf den Bildern im Porridge-Beitrag entdeckt 😉

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Die Geschichte mit der Anfrage von ediths habe ich ja bereits erzählt, deswegen kann ich nun in aller Ausführlichkeit über das Weihnachtsgeschirr schwärmen. Gut, zugegebenermaßen bin ich generell ein großer Fan der Marke räder. Die Produkte sind aber auch einfach sooo schön!

Das schlichte Weiß mit der zarten Musterung in Form von Schneeflocken passt meiner Meinung nach überall zu. Gleichzeitig stellt es eine wundervolle Art von Leinwand dar – sowohl Dekoration als auch Essen wirken darauf gleich doppelt so schön. Ich musste natürlich beides ausprobieren: Die kleinen Tannenbäumchen sind von Depot und der Hirsch von Greengate (aus dem letzten Jahr). Zusammen mit Tannenzapfen ergibt das alles eine winterliche und gleichzeitig schlichte, stimmungsvolle Winter-Szenerie.

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Auf den kleineren Tellern habe ich den Mohnkuchen serviert. Natürlich soll bei diesem Beitrag das Weihnachtsgeschirr im Vordergrund stehen – und ich finde, gerade mit einer kleinen Leckerei darauf gelingt das besonders gut. Was könnte schließlich auch besser zusammenpassen als schönes Geschirr mit kleinen Köstlichkeiten?

Dazu gibt es natürlich meinen geliebten Tee aus den zauberhaften Latte Cups von Greengate. Meine Eltern haben ganz ähnliche und ich bin ein großer Fan. Herr Wunderbrunnen nicht so ganz, denn sie haben keine Henkel… was ich herrlich gemütlich finde, denn so kann man sich die Hände schön an der Tasse wärmen! Passt aber auf, die Becher dürfen nicht in die Geschirrspülmschine – es sei denn, ihr wollt ein verblassendes Muster 😉

Auch die Sachen von räder sollten von Hand abgewaschen werden – aber bei so schönem Geschirr nehme ich das gerne in Kauf! Man will schließlich lange von diesen zeitlosen Dingen haben.

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Für das Shooting habe ich dann tatsächlich auch schonmal meine Kiste mit Weihnachtsdeko aus dem Keller geholt. Ich liebe diese Zeit und ich musste mich sehr zusammenreißen, nicht gleich alles in der Wohnung zu verteilen. Den Teller mit dem Winterwald habe ich allerdings gleich stehengelassen – und die Deko-Kiste gar nicht erst zurückgeräumt. Sie wird dieses Wochenende ihren großen Auftritt haben, dann zieht Weihnachten bei uns ein 🙂

Perfekt in die Kälte Herbst-/Winter-/fast schon Vorweihnachtszeit passt übrigens der Mohnkuchen, für den ich euch heute das Rezept mitgebracht habe! Ich hatte ja schonmal erwähnt, dass ich Guglhupfe (Guglhupfs? Guglhüpfe?) absolut anbetungswürdig schön finde. Zudem sind sie so einfach gemacht!

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Der Mohn-Guglhupf ist quasi ein Marmorkuchen und neben Mohn ist als Geheimzutat noch Marzipan mit im Teig. Er wird dadurch schön saftig und in Kombination mit dem Mohn ist es einfach ein absoluter Traum!

Ein paar Hinweise vorweg: Ja, die Zuckermenge stimmt so – er ist damit perfekt und nicht zu süß! Außerdem solltet ihr unbedingt gemahlenen Mohn nehmen und keinen Mohnback oder sowas. Und wer mag, kann noch etwas Bittermandelaroma hinzufügen 🙂

Damit ihr ihn schnell nachbacken könnt, gibt es nun das Rezept:

Mohn-Guglhupf

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mohn-Guglhupf und Weihnachtsgeschirr von ediths - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g weiche Butter
  • 6 Eier
  • 180 g Zucker
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 1 TL Vanillearoma
  • Prise Salz
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 200 ml Milch
  • 1 EL Rum
  • 200 g gemahlener Mohn
  • 3 EL Aprikosenmarmelade
  • gehackte Pistazien zum Garnieren

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Eine große Guglhupf-Form buttern. Die Butter schaumig schlagen. Den Zucker hinzugeben und weiterschlagen, bis sich alles gut vermengt hat. Dann die Eier, das Vanillearoma und eine Prise Salz unterrühren. Die Marzipanrohmasse mit einer Käsereibe grob raspeln und die geriebene Masse zur Buttermischung geben und verrühren. Das Mehl und das Backpulver über den Teig sieben. 80 ml Milch dazugeben und verrühren – aber nicht übermixen, das Mehl soll sich gerade eben mit dem Teig verbinden.

2. Nun die Hälfte des Teigs in die Guglhupf-Form geben. Die restliche Milch mit dem Rum vermischen und gemeinsam mit dem Mohn zum restlichen Teig geben. Auch hier wieder nur so lange rühren, bis sich alles verbunden hat. Nun auf den hellen Teig in der Guglhupfform geben. Mit einer Gabel könnt ihr nun den unteren Teig etwas „hochziehen“ und so eine schöne Marmorierung erhalten 😉

3. Im Ofen für ca. 60-70 Minute auf der zweiten Schiene von unten backen. Aufpassen: Wenn ihr die Stäbchenprobe macht, wird immer ein kleines bisschen kleben bleiben, das liegt am Marzipan! Der Kuchen ist aber nach einer Stunde, höchstens noch 70 Minuten durch. Ich war auch misstrauisch, aber es klappt 😉 Wenn der Kuchen abgekühlt ist, lasst ihr die Aprikosenmarmelade langsam warm werden, damit sie flüssig wird. Damit bestreicht ihr den Kuchen dann ganz dünn – und verteilt im Anschluss die Pistazien darauf. So bleiben sie schön haften. Guten Appetit!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und freue mich auf die Vorweihnachtszeit mit euch!

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an ediths für die wunderschönen zur Verfügung gestellten Produkte! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Coffee Cake – oder einfach Kürbis-Streuselkuchen!

Ihr fragt euch jetzt sicher, was denn wohl ein Pumpkin Coffee Cake ist – und das möchte ich euch nur zu gerne erzählen! Er ist, ganz offensichtlich, eine Variation des klassischen Coffee Cake. Und was ist Coffee Cake?

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das fragte ich mich auch, als ich in den USA das erste Mal über diesen Kuchen stolperte. Kaffee-Kuchen? Also Kaffee im Kuchen? Das ist nicht so meins. Ich mag zwar Kaffee gerne, aber Süßspeisen mit Kaffeegeschmack dann eher nicht. (Mit Ausnahme von Tiramisu vielleicht ;))

Schnell stellte ich allerdings fest, dass Coffee Cake gar nichts mit Kaffee zu tun hat. Wikipedia schafft Klarheit: Coffee Cake kann zwar mit Kaffee „gewürzt“ werden, der Name bezieht sich aber tatsächlich darauf, dass dieser Kuchen zum Kaffee gegessen wird. Damit kann ich gut leben!

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Während englischer Coffee Cake angeblich wirklich auch Kaffee enthält, zeichnet sich die amerikanische Variante durch einen fluffigen, hellen Teig, einen cinnamon-swirl in der Mitte und Streusel on top aus. Da ich alle Komponenten liebe, war ich schnell ein Fan von diesem Kuchen 😉

Allerdings habe ich ihn nie selbst gebacken. Bis ich im Sommer vermehrt auf Rezepte für Blueberry Coffee Cake stieß – und natürlich nicht dazu kam, einen ebensolchen zu backen. Die Zeit verging viel zu schnell und zack, gab es keine Blaubeeren mehr. Gut, merke ich mir den Kuchen also für den nächsten Sommer vor…

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein bisschen saisonal wollte ich dann aber trotzdem bleiben und so beschloss ich, keinen simplen Coffee Cake zu backen, sondern eine Pumpkin Coffee Cake. Herbstzeit ist schließlich Kürbiszeit! Neben dem Kürbis sollte mein perfekte Pumpkin Coffee Cake dann aber auch noch einen Zimt-Swirl enthalten – und natürlich Streusel. Quasi die beiden absolut essentiellen Zutaten!

Auf meiner Inspirations-Suche im Internet fand ich einige Rezepte für Pumpkin Coffee Cake, aber die meisten hatten keinen Zimt-Swirl in der Mitte. Diejenigen, die einen hatten, waren dann ohne Streusel…

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Also bastelte ich mir mein ganz eigenes Rezept zusammen. Mit Kürbis, mit Zimt und mit Streuseln! Die Dreifaltigkeit des Pumpkin Coffee Cake-Glücks sozusagen 😉 Der Kuchen, der herauskam, war wunderbar – nicht ganz so fluffig in der Konsistenz, wie ich es mir vorgestellt hatte, denn das Kürbispüree macht den Kuchen etwas fester. Allerdings wird er dadurch gleichzeitig auch saftig und so habe ich das Experiment Pumpkin Coffee Cake als erfolgreich durchgeführt verbucht.

Und für euch gibt es nun das Rezept – ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken!

Pumpkin Coffee Cake

(für eine ca. 36 cm x 24 cm große Backform)

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

Für den Teig:

  • 115 g weiche Butter
  • 120 g Zucker
  • Prise Salz
  • ein Teelöffel Vanillearoma
  • 1 Ei
  • 200 g Kürbispüree
  • 340 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL geriebene Muskatnuss
  • 1/4 TL gemahlene Nelken
  • 80 ml Milch

Für die Füllung (cinnamon swirl)

  • 65 g brauner Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kakaopulver

Für die Streusel (übernommen von meinem Crumble-Rezept, denn das sind die besten Streusel ;))

  • 110 g kalte Butter
  • 110 g Mehl
  • 90 g brauner Zucker
  • Prise Salz

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175° C vorheizen. Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und der Vanille in einer Rührschüssel schaumig schlagen. Das Ei hinzufügen und weiterschlagen. Dann das Kürbispüree dazu und gut verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und den Gewürzen vermischen. Den Mix abwechselnd mit der Milch zum Teig hinzufügen, dabei aber nicht übermixen – die Zutaten sollen sich gerade eben mit dem Teig verbinden.

2. Eine ca. 36×24 cm große Backform einfetten. Eine Hälfte des Teiges hineingeben. Für die Füllung den Zucker mit dem Zimt und Kakao vermischen und über den Teig streuen. Das schmilzt dann fein im Ofen 😉 Nun verteilt ihr den Rest des Teiges darüber. Das geht vielleicht ein bisschen schwer – ich habe ihn mit zwei Teigschaber darüber verteilt und ein bisschen auseinandergezupft, als er zu widerspenstig wurde.

3. Für die Streusel gebt ihr alle Zutaten in eine Schüssel und verknetet es zügig zu einem Streuselteig – die Butter darf sich dabei nicht auflösen, es sollen ja Klumpen entstehen 😉 Die Streusel verteilt ihr nun auf dem Teig. Ab in den Ofen damit! Bei mir hat es etwa 50 Minuten gedauert, das kann aber von Ofen zu Ofen variieren. Macht am besten die Stäbchenprobe.

Pumpkin Coffee Cake - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lasst euch den Kuchen schmecken – er passt auch sehr gut zu Kaffee und Tee 😉

Habt es wundervoll,

Alena

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Omas Zitronenkuchen zur (Geburtstags-)Feier des Tages!

Heute ist in vielerlei Hinsicht ein besonderer Tag: Zum einen habe ich Geburtstag. Ich werde den Tag mit einer lieben Freundin verbringen, Kuchen für meinen Besuch morgen backen und mit Herrn Wunderbrunnen Spargel essen. Rundum perfekt also! Perfekt ist auch der Zitronenkuchen, den ich euch heute mitgebracht habe. Am Geburtstag gibt man schließlich einen Kuchen aus :))

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zum anderen ist der Zitronenkuchen mein Beitrag zu Madame Desserts Blogparade zum Thema „Geburtstag im Schlaraffenland“. Hinter Madame Dessert steht die zauberhafte Eva, die ihren Blog mit viel Liebe und Herzblut betreibt. Ihr findet dort überwiegend süße Leckereien, bei denen euch garantiert das Wasser im Mund zusammenlaufen wird!

Nun feiert die liebe Eva am 24. April ihren 30. Geburtstag und hat sich zu diesem Anlass viele Blogger eingeladen – ob Food oder DIY, es wird in jedem Fall schön! Und in meinem Fall auch lecker, denn ich wurde zu dieser wundervollen Runde eingeladen und fühle mich sehr geehrt.

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eva gehört zu den Menschen, die man sofort und auf  Anhieb gern hat. Sie hat eine ganz außergewöhnlich fröhliche und offene Art – wenn man von so einer Erscheinung angestrahlt wird und umarmt wird, dann kann man nicht anders, als direkt ihre Freundin sein zu wollen! Und genau solche Leute brauchen wir viel mehr auf der Welt.

Also liebe Eva: auch wenn es noch drei Tage hin ist, wünsche ich dir zu deinem Geburtstag alles nur vorstellbar Liebe und Gute! Mögen alle deine Wünsche in Erfüllung gehen und dein neues Lebensjahr randvoll mit lieben Menschen, gutem Essen und ganz viel Gesundheit sein! Und natürlich wünsche ich dir auch weiterhin so viel Erfolg und kreative Ideen für deinen Blog :))

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dass ich einen Zitronenkuchen zur Blogparade beisteuere, hatte ich zwar ursprünglich geplant, nicht aber die Umstände. Die Geschichte dazu erzähle ich euch aber nicht heute, sondern mache ein bisschen einen auf #teaser #staytuned. Alles nur, damit ihr ganz unglaublich neugierig bleibt, was ich denn da wohl Geheimnisvolles zu erzählen habe, gnihihi.

Also. Zurück zum Zitronenkuchen! Ich muss dazu gestehen, dass das einer meiner liebsten Kuchen aller Zeiten ist. Natürlich würde ich vermutlich etwas Ähnliches sagen, wenn ich jetzt mein Lieblings-Schokoladenkuchen vor mir stünde… aber nein, dieser Zitronenkuchen ist wirklich einer meiner Lieblinge.

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und es muss dieses eine bestimmte Rezept sein, denn es ist das von meiner Oma und es ist Gesetz, dass Omas Rezepte immer die besten sind! So hat vermutlich jede Familie ihr ganz eigenes und weltbestes Zitronenkuchen-Rezept.

Meine Oma backt diesen Kuchen eigentlich immer als Blechkuchen. So habe ich ihn kennengelernt und so backt meine Mama ihn auch immer. Der Grund ist ganz einfach: Ein Blechkuchen hat die größtmögliche Fläche für ganz viel zitronigen Zuckerguss. Und da der Zuckerguss beim Zitronenkuchen quasi essentiell wichtig ist, versteht sich diese Logik von selbst.

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nun bin ich aber auch ein großer Fan von Gugelhupfen (wie ist eigentlich die Mehrzahl – Gugelhupfs? Hüpfe?) und beschloss, den Zitronenkuchen einmal in dieser Form auszuprobieren. Was soll ich sagen – ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden! Optisch macht er richtig was her und wenn man den Zuckerguss etwas dickflüssiger anrührt, läuft auch nicht direkt alles runter, sondern bleibt hübsch auf dem Kuchen kleben.

Eine Variante wäre eventuell noch, den Kuchen mit Löchern zu versehen, in die der Guss dann reinläuft… das probiere ich beim nächsten Mal aus. Nun bekommt ihr aber erstmal das Rezept. Das Rezept meiner Oma. Haltet es in Ehren! :))

Zitronenkuchen

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 200 g zimmerwarme Butter
  • 200 g Zucker
  • 3 Eier
  • 100 g Speisestärke
  • 300 g Mehl
  • 3 gestrichene TL Backpulver
  • 125 ml Milch
  • geriebene Schale und Saft einer Bio-Zitrone
  • Puderzucker
  • Saft einer weiteren Zitrone

Zubereitung

1. Den Ofen auf 160 Grad vorheizen. Eine Gugelhupf-Form gut einfetten. Das Mehl, die Stärke und das Backpulver in einer Schüssel vermengen. Die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen. Alles bereitstellen.

2. Die Butter schaumig schlagen. Diesen Punkt habe ich früher oft unterschätzt – dabei ist es wirklich wichtig! Ihr dürft die Butter ruhig 10 Minuten lang schlagen ;)) Dann unter ständigem Weiterschlagen nach und nach die Eier, den Zucker und die Zitronenschale hinzugeben. Zum Schluss den Zitronensaft einfließen lassen.

3. Nun abwechselnd Mehl und Milch hinzugeben – ich nehme immer jeweils ein Drittel. Dabei immer nur so lange mixen, bis sich alles gerade so vermengt hat. Den Teig anschließend in die Gugelhupf-Form geben und glatt streichen. Auf der zweituntersten Schiene backen – bei mir hat es 45-47 Minuten gedauert, bis der Kuchen durch war und eine schöne, goldene Farbe hatte. Es kann aber von Ofen zu Ofen variieren, macht also lieber schon früher eine Stäbchenprobe und schiebt ihn notfalls nochmal rein ;))

4. Wenn der Kuchen etwas abgekühlt ist, könnt ihr ihn aus der Form stürzen. Lasst ihn ganz abkühlen und rührt dann aus dem Puderzucker und der Zitrone einen Guss – je dickflüssiger er ist, desto besser hält er auf dem Gugelhupf! Auf flacheren Kuchen könnt ihr ihn auch etwas dünnflüssiger machen.

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ist das nicht eine tolle Farbe? Ich liebe diesen Kuchen! Und ich liebe Geburtstag feiern. In diesem Sinne wünsche ich euch noch viel Spaß bei Madame Desserts Party, die noch den ganzen April dauern wird. Schaut mal bei ihr vorbei, denn es lohnt sich.

Danke, liebe Eva, dass ich dabei sein darf – ich stoße heute auf dich an. Cheers!

Und wenn ihr meinen Kuchen nachbackt, freue ich mich über euer Feedback – meine Oma sicher auch ;))

Habt es wundervoll,

Alena

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hipp, hipp, hurra: Ein Jahr Wunderbrunnen! + Blutorangen-Mini-Gugls

Heute ist ein besonderer Tag – denn heute vor einem Jahr habe ich meinen ersten Beitrag auf diesem Blog veröffentlicht. Mein kleines Herzensprojekt wird nun also heute ein Jahr alt und das möchte ich gerne mit euch feiern!

Da eine Geburtstagsparty ohne Gäste irgendwie unlustig ist, habe ich mir ein paar liebe Menschen eingeladen. Ich habe sie alle schon kennengelernt, bevor ich überhaupt mit dem Bloggen angefangen hatte. Im letzten Jahr habe ich mit ihnen Blogger-Events und Messen besucht, für einige von ihnen selber Gastbeiträge geschrieben (eine große Ehre!), auf Blogger-Treffen weitere liebe Menschen kennengelernt und so nach und nach wirklich tolle neue Freunde gewonnen!

Wer diese lieben Menschen sind, erfahrt im Laufe der nächsten Tage. Im Rahmen meiner kleinen Blog-Geburtstags-Sause wird es jeden Tag einen Beitrag mit einer Köstlichkeit geben, die meine Gäste mir mitgebracht haben. (Leider nicht im real life ;))

Als gute Gastgeberin habe ich euch aber natürlich auch einen Kuchen gebacken – in Form von kleinen Mini-Gugls! Wer sofort zum Rezept will, scrollt einfach nach unten durch. Wer noch ein bisschen mehr darüber erfahren möchte, wie ich eigentlich zum Bloggen gekommen bin, der darf sich schonmal einen Gugl schnappen und lesen… (Achtung – kleiner Roman folgt!)

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Idee

Den Wunsch nach einem eigenen Blog hatte ich schon eine ganze Weile. Ich habe immer gerne auf Blogs gelesen und gestöbert – hauptsächlich Foodblogs, aber auch einige „gemischte“. BLOGROLL? Ich finde es so toll! Eigene Texte, eigene Fotos, Kreativität ausleben und das dann auch noch veröffentlichen – ein Traum!

Für mich selber konnte ich mir das allerdings nicht so ganz vorstellen. Ich habe es immer schon geliebt, zu schreiben und hätte auch gerne eine Möglichkeit gehabt, meine Fotos irgendwo zu „zeigen“. Themen fielen mir auch genügend ein – Herr Wunderbrunnen und ich kochen jeden Tag selber. Zu zeigen, dass das jeder kann und dass es gar nicht kompliziert ist – das klang so verlockend. Auch die schönen Dinge im Leben wollte ich zeigen. Es sich schön zu machen kann ich schließlich von Haus aus gut und das wollte ich irgendwie vermitteln!

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber ein Blog kam mir dann doch irgendwie wahnsinnig kompliziert vor. Ich kenne mich schließlich gar nicht aus! Gleichzeitig hatte ich auch etwas Scheu – wen würde es denn überhaupt interessieren, was ich zu schreiben und zeigen hätte?

Der Anstoß

Deshalb schlummerte dieser Wunsch eine ganze Weile in mir. Ziemlich genau bis zu dem Tag, an dem ich Graziella von Graziellas Foodblog kennenlernte, die zu diesem Zeitpunkt mit Herrn Wunderbrunnen zusammenarbeitete. Als ich ihr erzählte, dass ich eigentlich auch gerne bloggen würde, war sie sofort begeistert von der Idee! Sie nahm mir die Sorge, dass es zu kompliziert wäre und ermutigte mich immer wieder.

Meine Masterarbeit hatte zu dieser Zeit allerdings noch Vorrang, sodass ich mich nur nebenbei mit dem Aufbau eines Blogs beschäftigen konnte. Da WordPress auch nicht wirklich intuitiv ist, dachte ich an manchen Tagen, dass das mit eigenen Blog vielleicht doch keine so gute Idee war…

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Währenddessen nahm Graziella mich mit zu einem Treffen einiger Blogger aus dem Rhein-Main-Gebiet, in deren Runde ich mich sofort willkommen und gut aufgehoben fühlte. Sie überredete mich dazu, mit zum Foodblogger-Camp in Berlin zu fahren, wo ich weitere tolle Blogger kennenlernte. Ich war völlig baff im Angesicht dieser kreativen Energie – viele Blogs kannte ich noch gar nicht und fand es wahnsinnig inspirierend! Teil dieser Community zu sein motivierte mich weiter.

„Blog im Aufbau“

Als ich mit meiner Masterarbeit fertig war und das nächste Foodbloggercamp näher rückte, wusste ich: Noch so ein Event mit „Hallo, ich bin Alena und mein Blog befindet sich noch im Aufbau“ zu beginnen – das geht nicht!

Also setzte ich mich hin und bastelte. Das Layout des Blogs wollte nicht immer so wie ich und an manchen Tagen dachte ich, dass ich niemals durchsteigen würde. WordPress ist nämlich nicht nur nicht intuitiv – wenn man sich mit Sachen wie HTML, CSS und den Unterschieden nicht auskennt, dann muss man furchtbar viel googeln und lesen. Sachen, von denen man keine Ahnung hat!

Aber ein bisschen Autodidaktik hat noch niemandem geschadet – und so klappte es am Ende doch so, wie ich wollte. Google, WordPress-Tutorials und vor allem IT-versierter Menschen wie Papa und Herr Wunderbrunnen sei Dank!

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die ersten Beiträge

Als dann meine Blog-URL auf der Teilnehmerliste für das Foodblogger-Camp in Reutlingen auftauchte, hatte ich den nächsten Motivationsschub. Geht ja nicht, dass da Leute auf meinen Blog gucken! Und es sind noch keine Beiträge online! Also veröffentlichte ich den ersten Beitrag – eine Sammlung an Fotos von einem Schnee-Spaziergang am Feldberg. Zwei Tage später ging mein erstes Rezept online: Rübenmus – oder wie ich es auch gerne nenne: Soulfood aus dem Norden.

Ab da lief es – wie das immer so ist. Kommt der Stein ins Rollen… und ich kann sagen, dass ich froh bin, den Anfang gewagt zu haben! Das Bloggen ist zu einer Herzenssache geworden, ein Hobby, das mir unendlich viel Spaß macht. Meine Kreativität am Herd und hinter der Kamera auszuleben – ich kann mir nichts Schöneres vorstellen!

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

In der Zwischenzeit habe ich viel gelernt. Beispielsweise können Fotos auf dem Display der Kamera gut aussehen, sich auf dem Laptop dann als absolute Katastrophe herausstellen (ist halt nur blöd, wenn das Essen dann schon verputzt ist ;)). Dass die Größe der gebloggten Fotos im Verhältnis zur Ladezeit der Seite steht musste ich ebenso lernen wie all die versteckten Features in WordPress und dass Sachen wie SEO tatsächlich sinnvoll sein können. Und ich weiß, dass ich noch lange nicht fertig bin mit dem Lernen!

Gerade das Thema der Fotografie ist ein weites Feld und es gibt noch viel zu entdecken. Darauf freue ich mich unglaublich! Auch die Themen meines Blogs sollen weiter wachsen. Der Bereich, in dem ich von meinen Reisen berichten wollte, ist noch ausbaufähig. Das liegt vor allem daran, dass ich immer wahnsinnig viel fotografiere und dann mit dem Sortieren der Fotos nicht hinterherkomme. Das ist aber ein Vorhaben für das neue Jahr mit meinem Blog – ihr könnt gespannt sein!

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein riesiges Dankeschön!

Nachdem ich nun ein bisschen zurückgeblickt habe, möchte ich mich bedanken:

In erster Linie bei euch, meinen Lesern! Ich hätte nicht gedacht, dass überhaupt jemand außerhalb meines Verwandten- und Freundeskreises hier mitlesen würde – es ist ein schönes Gefühl und ich freue mich riesig über jedes Feedback, jeden Kommentar, jeden Klick. Danke für euch!

Und dann wären da noch all die lieben Menschen, ohne die ich diese Blog-Sache vermutlich nicht hinbekommen hätte:

Graziella, die mir (frei nach dieser Szene aus „Herr der Ringe“) nur einen kleinen Schubs gegeben hat – für den ich sehr dankbar bin! Danke für deine Unterstützung und Begeisterung und dass du mich überall hin mitgenommen hast. Ich freue mich auf viele weitere Events mit dir!

All die wunderbaren Blogger, die ich persönlich kennenlernen durfte und die mich inspiriert haben! Es würde den Rahmen sprengen, hier alle aufzuführen – deshalb habe ich eine Blogroll angelegt, wo ihr meine Lieblingsblogger findet. Und auch einige meiner Lieblinge, die ich leider (noch?) nicht persönlich kenne. Die geballte Ladung an Inspiration sozusagen!

Meinen Eltern gebührt Dank, weil sie mich immer ermutigt haben, zu schreiben – und Papa Wunderbrunnen mich hinsichtlich der wirklich technischen Aspekte dieses Blogs unterstützt bzw. schon oft gerettet hat.

Herr Wunderbrunnen, der sich nicht nur mein Gejammer angehört hat, wenn mal wieder irgendetwas nicht so aussah, wie ich wollte, sondern mich tatkräftig unterstützt hat – und mir zudem noch das Blog-Logo aus einer handgeschriebenen Vorlage gebastelt hat. Danke für deine Geduld und Unterstützung für dieses Hobby – auch wenn es bedeutet, dass du manchmal auf dein Essen warten musst, weil es noch abgelichtet werden soll…

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Als kleines Goodie habe ich nicht nur eine Blogroll angelegt, sondern auch mein Rezepte-Archiv etwas umstrukturiert. Da das noch nicht ganz so umfangreich ist wie bei vielen anderen Blogs, war das eine gute Maßnahme. Ihr findet dort jetzt die Rezepte immer noch alphabetisch sortiert, aber mit einem Bild von dem jeweiligen Rezept. Lädt doch gleich viel mehr zum Draufklicken ein!

So, und nun habe ich genug geredet – es geht los mit meiner kleinen Blog-Geburtstagssause. Heute gibt es von mir ein Rezept:

Blutorangen-Mini-Gugls

(für 6 Mini-Gugl-Formen – für einen großen Guglhupf die Menge einfach verdoppeln)

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 100 g Butter
  • 2 Eier
  • 80 g Zucker
  • 150 g Mehl
  • 50 g Stärke
  • 2 TL Backpulver
  • 50 ml Milch
  • Saft einer Blutorange
  • Abrieb einer halben Blutorange (unbehandelt)
  • Puderzucker

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen (bei mir war es Ober- und Unterhitze). Wenn ihr keine Silikon-Förmchen verwendet, fettet eure Form ein, damit sich der Kuchen später auch löst.

2. Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Beide Eier zugeben und gut miteinander verschlagen. Nun den Abrieb der Orange hinzufügen. Das Mehl mit der Stärke und dem Backpulver vermischen. Ebenso mit der Milch und 25 ml von dem Saft verfahren.

3. Nun jeweils ein Drittel von der Mehlmischung und der Milchmischung zum Teig geben. Immer nur kurz verrühren, bis sich alles gerade so verbunden hat. Wenn alle Zutaten aufgebraucht sind, den Teig in die Förmchen oder große Form geben. In Mini-Gugl-Formen 15-20 Minuten backen – die Backzeit hängt von eurem Ofen ab. Die Stäbchenprobe zeigt euch, ob die Gugls fertig sind!

4. Für den Guss verrührt ihr einfach Blutorangensaft mit Puderzucker. Damit der Guss so hübsch am Gugl herunterläuft, darf er nicht zu flüssig sein – etwas fester ist besser. Aber probiert es einfach aus.

Blog-Geburtstag und Blutorangen-Mini-Gugls - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

So ihr Lieben, ich gehe jetzt noch ein bisschen feiern! Morgen starten wir dann mit Geburtstags-Gastbeitrag Nummer 1 und ich hoffe, euch dann wieder bei mir begrüßen zu dürfen. Soviel sei verraten: Es wird lecker!

Habt es wundervoll,

Alena

Kaffeetafel mit Käsekuchen und Blumen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Käsekuchen zum Bloggeburtstag von Graziellas Foodblog

Heute ist ein besonderer Tag, denn heute feiert Graziellas Foodblog Blog-Geburtstag! Und weil Graziella eine liebe Freundin von mir ist und nicht unwesentlich dazu beigetragen hat, dass es diesen Blog gibt, möchte ich den heutigen Beitrag ihr widmen – und habe euch obendrauf auch noch luftig-lockeren Käsekuchen ohne Boden mitgebracht. In diesem Sinne: Happy Blog-Birthday, liebe Graziella! <3

Käsekuchen - Happy Birthday - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Käsekuchen - Kuchenstueck und Blumen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich kenne Graziellas Blog nun fast seit Beginn an, da sie eine ehemalige Arbeitskollegin von meinem Freund ist und ich so schnell von ihrem tollen Hobby erfuhr und ganz begeistert war. Den Wunsch nach einem eigenen Blog hatte ich nämlich schon ein Weilchen und dass nun jemand in meinem (fast direkten) Umkreis einen Foodblog hatte, machte die Unternehmung für mich plötzlich gar nicht mehr so schwierig und kompliziert, wie ich es mir immer vorgestellt hatte.

Nachdem ich Graziella auf die Aktion Post aus meiner Küche aufmerksam gemacht hatte, blieben wir ein bisschen in Kontakt. Kurz darauf nahm sie mich auf ein Foodblogger-Treffen in unserer Region mit und noch auf einige weitere Events – und motivierte mich dazu, einen eigenen Blog zu starten. (Wer will auch schon an Foodblogger-Events teilnehmen und selber keinen haben ;))

Stück Käsekuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nun bin ich mit meinem Blog noch nicht so lange dabei, freue mich aber, dass ich es gewagt habe und mittlerweile so viele liebe Menschen kennengelernt habe. Das Bloggen hat sich in dieser kurzen Zeit zu meinem liebsten Hobby entwickelt und ich bin froh, dass ich Graziella kennengelernt habe und ihr erstes Jahr mit eigenem Blog begleiten durfte. Wenn ihr euch ihren Blog einmal anschaut, gibt es wahnsinnig viel zu entdecken. Graziella ist nämlich nicht nur kulinarisch unterwegs, sondern hat auch schon diverse (Fernseh-)Köche getroffen und bei vielen Events mitgemacht – wobei das größte wohl die „Küchenschlacht“ sein dürfte. Dort hat sie Graziella es schon bis in die Final-Week geschafft und wird am Ende dieses Jahres bestimmt noch richtig absahnen 😉 Sie freut sich ganz sicher über eure gedrückten Daumen!

Käsekuchen - Bluemchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Da ich weiß, dass Graziella Käsekuchen über alles liebt, gibt es als Geburtstagskuchen natürlich eben diesen – und passend zur Jahreszeit habe ich noch ein paar Blümchen für die Kaffeetafel mitgebracht. Also setzt euch und genießt ein köstliches Stück von meinem

Käsekuchen ohne Boden

Kaffeetafel mit Käsekuchen und Blumen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Stueck Käsekuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 3 Eier (Größe M)
  • 125g weiche Butter
  • 250g Zucker
  • 1 kg Magerquark
  • 75g Weichweizengrieß
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 20g Speisestärke
  • 1 Prise Salz
  • Springform (26 cm)
  • Fett für die Backform
  • Puderzucker nach Belieben

Zubereitung

1. Ofen auf 175 Grad vorheizen (ich habe bei Ober- und Unterhitze gebacken). Die Eier trennen und die Eigelbe mit der Butter und 200g Zucker schaumig schlagen.

2. Den Quark mit dem Grieß, der Stärke, dem Vanillezucker und dem Salz vermengen und unter die Buttermasse rühren. Die Eiweiße mit dem restlichen Zucker steif schlagen und unter den Teig heben.

3. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Teig hineinfüllen und im Ofen bei 60-70 Minuten backen (Stäbchenprobe). Wenn der Kuchen vorher schon etwas zu dunkel ist, einfach mit etwas Backpapier abdecken.

4. Abkühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Käsekuchen Anschnitt - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Käsekuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Meine liebe Graziella, ich wünsche dir für das nächste Jahr mit deinem Blog ganz viel Freude und Spaß und bin gespannt, woran du uns teilhaben lässt. Mach weiter so! Ich freue mich auf viele weitere tolle gemeinsame Events mit dir, auf denen wir bestimmt eine Menge Spaß haben werden und bin froh, dass es dich gibt. Alles Liebe! <3

Habt es wundervoll,

Alena

Eierlikoer-Torte - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eierlikör-Torte – Sonne auf dem Teller

Als ich die Fotos für diesen Beitrag ausgesucht habe, musste ich bei einem Bild lachen – denn es erinnerte mich an die Bilder, die man früher als kleines Kind gemalt hat und die meistens ein obligatorisches Element enthielten: Die Sonne oben links oder rechts in der Ecke, die meistens die Form eines Viertel eines Kuchens hatte. Ihr erinnert euch doch bestimmt, oder? Jedenfalls hatte die Torte mit ihrem gelben Eierlikör-Belag auf diesem Foto irgendwie ziemlich viel Ähnlichkeit damit (wenn auch etwas überdimensioniert):

Eierlikoer-Torte - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und sie sieht nicht nur nach Sonne auf dem Teller aus, sondern sie schmeckt auch so! Fluffige Sahnetupfen, etwas Raspelschokolade und ein im Vergleich zu manch mächtiger Torte schmaler Teig aus Eischnee, gemahlenen Mandeln und noch etwas mehr Raspelschokolade. Mmmmhh… so sollte der Frühling in Tortenform schmecken!

Eierlikoer-Torte - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Hauptrolle aber spielt der Eierlikör. Ich mag Eierlikör sehr gerne, aber am liebsten mag ich selbstgemachten! Den gibt es bei mir zuhause immer an Ostern und zwar nach diesem Rezept: Eierlikör aus dem Kleinen Kuriositätenladen – übrigens ein sehr hübscher Blog mit vielen tollen Rezepten, den ich euch nur empfehlen kann.

Jedenfalls hat dieser Eierlikör bei uns an Ostern Saison, aber auch nur dann. Eigentlich traurig, denn er ist zum Reinlegen (oder vielmehr Drinbaden) lecker – aber dann wiederum auch gut, sonst würde man vermutlich irgendwann einen Eier- oder Zuckerschock bekommen. Und das will man ja nun auch nicht! (Wobei ich mir schlimmere Schocks vorstellen könnte…)

Eierlikoer-Torte - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eierlikör-Torte hingegen finde ich nicht unbedingt speziell österlich, sondern eher frühlingshaft, sodass man auch noch nach Ostern essen kann – Frühling ist ja schließlich nicht an Ostern gekoppelt. Und man muss den Eierlikör auch gar nicht selber machen. Die Torte auf meinen Fotos ist mit gekauftem und sie schmeckt sensationell gut. Und: Sie ist ganz einfach gemacht! Lasst euch also nicht von dem Begriff „Torte“ abschrecken, der ja manchmal etwas aufwendig und nach mehreren Teig-Schichten und pompöser Deko klingt. Alles ganz easy 😉

Damit ihr diese Torte auch bald genießen und euch an dem fröhlich-sonnigen Gelb erfreuen könnt, gibt es heute das Rezept für

Eierlikör-Torte

Eierlikoer-Torte - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten für den Teig

  • 80g Zucker
  • 80g Butter
  • Vanillezucker
  • 5 Eigelb
  • 5 Eiweiß
  • 200g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Raspelschokolade
  • 2 EL Rum
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 EL Eierlikör

Zutaten für den Belag

  • 400g Sahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif (wenn ihr die gute Konditorsahne nehmt, könnt ihr das Sahnesteif auch weglassen)
  • Vanillezucker
  • Preiselbeeren aus dem Glas (könnt ihr aber auch weglassen, wenn ihr keine zur Hand habt oder keine findet)
  • Eierlikör

Zubereitung Teig

1. Butter, Zucker und Vanillezucker cremig aufschlagen, die Eigelbe hinzugeben und verrühren. Die gemahlenen Haselnüsse sowie die Raspelschokolade, das Backpulver, den Rum und den Eierlikör hinzugeben und vermengen. Am Ende vorsichtig den steif geschlagenen Eischnee unterheben.

2. In einer Springform bei 180° etwa 40-45 Minuten backen (eventuell ist der Teig früher gut, das kommt auf euren Ofen an). Auf den fertig gebackenen Kuchen pinselt ihr eine schmale Schicht Eierlikör. Anschließend gut abkühlen lassen!

Zubereitung Belag

1. An dem Tag, an dem ihr die Torte servieren wollt (den Teig könnt ihr nämlich schon einen Tag vorher backen), schlagt ihr die Sahne mit dem Sahnesteif und dem Vanillezucker steif. Auf dem Teig verteilt ihr eine Schicht der Preiselbeeren und bestreicht dann alles mit der Sahne, oben und an der Seite, sodass der gesamte Kuchen in Sahne gehüllt ist. Dabei sollte noch Sahne übrig bleiben.

2. Die übrige Sahne füllt ihr in eine Spritztülle und setzt damit einmal rund um den Tortenrand schöne Tupfen. Diese dienen nicht nur dazu, hübsch auszusehen, sondern sollen nachher auch verhindern, dass der Eierlikör hinunterläuft. Den gießt ihr dann vorsichtig in die Mitte der Torte, sodass die Oberfläche bedeckt ist.

3. Abschließend verziert ihr den Rand mit Raspelschokolade und stellt die Torte bis zum Verzehr kalt.

Eierlikoer-Torte - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eierlikoer-Torte - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf den Bildern könnt ihr ganz gut die Dicke der einzelnen Schichten erkennen! Wenn ich mir das nochmal so anschaue, bekomme ich direkt wieder Lust auf ein Stück von dieser Torte. Und besonders fotogen finde ich den Eierlikör, der mir bei diesem einen Stück netterweise den Gefallen getan hat, ein bisschen dekorativ an der Seite herunterzulaufen. Sieht doch traumhaft aus, oder? Vielleicht habt ihr ja auch Lust bekommen, die Torte nachzubacken. Viel Spaß!

Eierlikoer-Torte - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Habt es wundervoll,

Alena

Osterkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schweizer Osterkuchen (Osterchüechli)

Ostern steht vor der Tür und überall im Internet tummeln sich Rezepte für Hefezöpfe, Hefekränze, Kekse in Hasen- oder Eierform oder Osterlämmer. Da muss man sich als Blogger schon etwas einfallen lassen, wenn es um leckeres Ostergebäck gehen soll! Auf die zündende Idee brachte mich mein Papa, der sich seit langer Zeit beruflich viel in der Schweiz aufhält und von dort schon mehrmals die traditionellen Schweizer Osterkuchen mitgebracht hat.

Osterkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Diese sogenannten Osterchüechli schmecken unglaublich lecker und sind deshalb besonders, weil es sie in der Schweiz nur vor und an Ostern zu kaufen gibt – außerhalb der Schweiz scheinen sie, soweit ich weiß, unbekannt zu sein. Sie bestehen traditionell aus einem Mürbeteig und sind mit einer Masse gefüllt, in der Milchreis eine ziemlich prominente Rolle spielt – oder zumindest war es die einzige Zutat, an die ich mich tatsächlich noch erinnern konnte. Auch leicht zitronig hatte ich die Osterkuchen im Kopf, aber auswendig rekonstruieren konnte ich sie beim besten Willen nicht. Also war Recherche gefragt….

Osterkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Als ich mich jedoch auf die Suche nach einem Rezept begab, stieß ich auf ein Problem: Es gibt eine ziemlich große Menge an verschiedenen Zubereitungsmöglichkeiten. Den Teig als Grundlage habe ich schon genannt, aber selbst da scheint Mürbeteig nicht unbedingt das Nonplusultra zu sein, denn ich fand auch Rezepte mit Blätterteig. Für die Füllung schien es dann allerdings eine nicht endenwollende Menge an Kombinationsmöglichkeiten zu geben. Mit Milchreis, mit Grieß, mit Sahne, ohne Sahne, mit Quark, mit Sahne und Quark, Vanille oder keine Vanille, Zitrone oder oder oder… sich da für ein Rezept zu entscheiden, ist gar nicht so einfach.

Osterkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Den Ausschlag gaben dann aber die Rosinen. Ich bin kein großer Fan der verschrumpelten Weintrauben und da diese scheinbar Pflichtprogramm für die Füllung sind, beschloss ich, mir mein eigenes Osterkuchen-Rezept zu bauen (an dieser Stelle sorry an alle mitlesenden Eidgenossen…). Das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach durchaus sehen (und schmecken) lassen, deshalb gibt es heute für euch das Rezept.

Osterkuchen

Osterkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Zutaten für den Teig

(reicht für eine Spring- oder Tarteform mit 28 oder 30cm Durchmesser)

  • 250g Mehl
  • 125g weiche Butter (in Stücken)
  • 1 Eigelb
  • 2 TL kaltes Wasser
  • Prise Salz

Zutaten für die Füllung

  • 400ml Milch
  • 1/2 TL Salz
  • 100g Milchreis
  • Mark einer Vanilleschote
  • 3 Eigelb
  • 150g Zucker
  • Abrieb von 1-2 Bio-Zitronen
  • 150g Sahnequark
  • 50ml Sahne
  • 70g gemahlene Mandeln
  • 30g gehackte Mandeln
  • 30g gehackte Cranberries (oder Rosinen)
  • 3 Eiweiße
  • 1 Prise Salz

zusätzlich: etwas Aprikosenkonfitüre

Zubereitung  Teig

1. Mehl und Salz miteinander vermengen. Butter, Ei und Wasser hinzugeben und schnell zu einem glatten Teig verarbeiten, dabei nicht zu lange kneten. In Frischhaltefolie einwickeln und etwa zwei Stunden kaltstellen.

2. Bevor ihr die Füllung zubereitet, den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und rund ausrollen, sodass er in die Spring- oder Tarteform passt, dabei den Rand hochziehen. Anschließend mit einer Gabel den Boden ein paarmal  einpieksen und dünn mit Aprikosenkonfitüre bestreichen (wer keine da hat, kann sie auch ersetzen oder ganz weglassen).

Zubereitung Füllung

1. Die 400ml Milch gemeinsam mit dem Salz, Milchreis und dem Mark der Vanilleschote in einen Topf geben. Aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und unter Rühren quellen lassen, bis eine weiche Milchreismasse entstanden ist (dauert ca. 20 Minuten). Abkühlen lassen.

2. Die Eigelbe mit dem Zucker und dem Zitronenabrieb schaumig schlagen. Anschließend den Quark und die Sahne hinzugeben und alles verrühren.

3. Anschließend die Eiermasse mit dem Milchreis vermengen und mit einem Holzlöffel oder Teigschaber die Mandeln und die Cranberries unterrühren.

4. Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen und unter die Füllungsmasse ziehen und gut vermengen.

5. Die Füllung auf den vorbereiteten Teig geben und im Ofen bei 175° 25-30 Minuten backen lassen. Der Osterkuchen ist fertig, wenn ihr in der Mitte einen Zahnstocher hineinstecht und beim Herausziehen keine Füllung daran klebt. Osterkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Am besten schmeckt der Kuchen nach einem Tag im Kühlschrank. Traditionell wird er mit Puderzucker bestäubt serviert, dabei wird er in der Mitte mithilfe einer Schablone mit einem Osterhasen dekoriert.

Osterkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Osterkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich finde diesen Osterkuchen traumhaft lecker. Der Mürbeteig ist knusprig, die Füllung ist fluffig und gleichzeitig saftig, bekommt durch die Mandeln ein klein wenig Biss – und das Geräusch beim Schneiden erinnert an einen Käsekuchen. Das finde ich herrlich!

Man kann diese Kuchen eigentlich zu vielen Anlässen essen, aber durch die zitronige Frische passt er tatsächlich sehr gut in die Frühlings- und Osterzeit. Und vielleicht ist das ja noch eine Idee für euren Osterbrunch. Oder das österliche Kaffeetrinken? 😉

Habt es wundervoll,

Alena