Blaubeer-Cantuccini-Dessert - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blaubeer-Cantuccini-Dessert – BeerenStark!

Sommerzeit ist Beerenzeit! Seid ihr auch so süchtig nach den fruchtigen kleinen Dingern wie ich? Ich liebe Beeren. Dabei bin ich kaum wählerisch – ob Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren oder Stachelbeeren, ich könnte mich zur Hauptsaison daran satt essen (ok, ich könnte nicht nur, ich tue es gelegentlich auch). So manches Schälchen überlebt den Weg vom Markt zu mir nach Hause nicht, weshalb ich häufig gleich mehrere kaufe. Damit wäre also auch geklärt, welches Lebensmittel im Hause Wunderbrunnen im Sommer am höchsten im Kurs steht…

Blaubeer-Cantuccini-Dessert - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blaubeer-Cantuccini-Dessert - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dabei ist die Saison ja nicht allzu lang und auch stark vom Segen des Wetters abhängig. Denn eins brauchen Beeren ganz viel, um ihr volles Aroma entfalten zu können: Sonne. Besonders viel hatten wir dieses Jahr nun noch nicht davon, aber ich habe trotzdem schon das eine oder andere Schälchen Beeren verdrückt. Auf eine Sorte freue ich mich allerdings (neben Erdbeeren und Himbeeren) jedes Jahr ganz besonders: Blaubeeren. Zwischen diesen drei genannten Sorten ist es jedes Jahr ganz eng, was den ersten Platz auf meiner Favoritenliste angeht, denn am liebsten esse ich sie alle zusammen. Auf meinem morgendlichen Müsli mit Joghurt, auf Kuchen, oder einfach so auf einem hübschen Teller, zum Naschen.

Passend zu meiner Leidenschaft für Beeren hat die liebe Ina von Ina Is(s)t ein ganz wundervolles Blog-Event gestartet, in dessen Rahmen Rezepte gesammelt werden, die mindestens eine Beerensorte enthalten sollen:

Zur Auswahl stehen hierbei Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, Sanddornbeeren, Johannisbeeren und natürlich Blaubeeren. Letztere sind nun natürlich die Hauptdarsteller in meinem Rezept für ein Dessert, das ich zu diesem Event beisteuere.

Das Rezept entstand eher spontan – eigentlich hatte ich etwas backen wollen, aber die Idee zu dem Dessert kam mir an einem tatsächlich sommerlich-warmen Tag. Die Lust zum Backen war also nicht mehr so übermäßig groß… Allerdings waren in meiner Vorstellung Cantuccini Bestandteil des Desserts und da ich diese italienischen Kekse schon länger einmal selber backen wollte, musste der Backofen doch ran. Das Rezept für die Cantuccini bekommt ihr bald von mir, aber bis dahin könnt ihr natürlich auch gekaufte verwenden 😉

Cantuccini und Feldblumen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Da mich die Lust auf dieses Rezept spontan überkam, hatte ich natürlich keine Blümchen im Haus, die ich doch so gerne für meine Fotos habe. Es wäre vielleicht auch ohne gegangen, aber ich habe da vielleicht so etwas wie einen Tick. Außerdem sieht es gleich nochmal so sommerlich aus, wenn das Food-Model ein paar Blümchen gestellt bekommt und ich will euch ja schließlich den Sommer nach Hause bringen!

Ich beschloss also kurzerhand, mir einfach draußen zu suchen, was die Natur so zur Verfügung stellt. Da habe ich schon das eine oder andere Mal hübsche Schätze entdeckt – und eine solche Auswahl wie draußen gibt es auch in keinem Blumenladen der Welt. Zumindest im Sommer 😉 

Feldblumen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die in den Keksen enthaltenen Mandeln passen hervorragend zu den Blaubeeren und der fluffigen Creme aus Joghurt und etwas aufgeschlagener Sahne, die mit einem Hauch Zitrone verfeinert ist. Das Dessert ist damit sommerlich-leicht, herrlich fruchtig und frisch und durch die Kekse irgendwie auch heimelig – Mandelaroma hat für mich immer etwas Gemütliches an sich. Jedenfalls finde ich die Kombination ganz wunderbar und ich verspreche euch, dass es nach einem ausgiebigen Essen sehr gut noch reinpasst bzw. rutscht.

Die Gläser sind übrigens Weckgläser (140 ml), die sich ausgezeichnet für das Portionieren von Desserts eignen. Meine Mama hat diese Gläser schon sehr lange und nun war es an der Zeit, dass sie auch in meinem Haushalt Einzug hielten 😉 Nun will ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen, hier ist das Rezept für das

Blaubeer-Cantuccini-Dessert

Balubeer-Cantuccini-Dessert - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

(für 2 Weckgläser á 140 ml, je nach Größe eurer Dessertschälchen müsst ihr die Menge eventuell anpassen)

  • 100g Naturjoghurt (3,5%)
  • 50g Schlagsahne
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1-2 TL Zucker (nach Geschmack)
  • etwas Vanilleextrakt (optional)
  • zwei Handvoll Blaubeeren
  • 3-4 Cantuccini

Zubereitung

1. Die Schlagsahne mit dem Zucker in ein hohes Gefäß geben und steif schlagen. Den Zitronensaft  und Vanilleextrakt mit dem Joghurt verrühren. Die Schlagsahne unterheben.

2. Die Blaubeeren verlesen, waschen und trocken tupfen. Die Cantuccini mittelgrob zerbröseln (ich habe es mit der Nudelholz-Draufhau-Methode gemacht ;)). Anschließend etwa 2 Finger breit ins Glas bzw. Schälchen geben. Die Joghurt-Sahne-Masse darauf verteilen und darauf die Blaubeeren geben. Wer mag, kann noch klein gekrümelten Baiser als Topping servieren. Oder karamellisierte Mandel-Splitter. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, aber auch ohne Topping-Chichi schmeckt das Dessert herrlich.

Guten Appetit!

Blaubeer-Cantuccini-Dessert - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Nun schnappt euch ein Glas, denn mit diesem Dessert holt ihr euch den Sommer direkt ins Haus, da kann es draußen noch so windig und ungemütlich sein. Und wenn ihr das Glück habt und  bei euch gerade Sommer ist, dann könnt ihr es an einem lauen Sommerabend draußen genießen. Das ist perfekt!

So muss der Sommer schmecken.

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Feldblumen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und denkt dran, ab und zu stehenzubleiben und die Blumen zu bewundern. Die Schönheit der Natur ist kostbar.

Habt es wundervoll,

Alena

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

California meets Balconia Part I – Eine Sommer-Party [Werbung]

Eine Party, lasst uns eine Party feiern! Mit leckerem Essen, tollen Weinen und ganz viel Spaß – wie klingt das? Für Spaß gibt es kein Rezept, aber alles andere bekommt ihr hier bei mir. Also legen wir los!

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Motto für unsere heutige Party lautet “California meets Balconia”. Das kommt natürlich nicht von ungefähr, sondern von Gallo Family Vineyards, die sich diese Aktion ausgedacht haben. Der Hintergrund: Kalifornien steht für Sommer, Sonne und Strand – also absolutes Urlaubsfeeling! Dieses Lebensgefühl soll mit dieser Aktion auf den heimischen Balkon oder den Garten geholt werden. Eine Sommerparty mit Freunden und/oder Familie, dazu gutes Essen und natürlich wunderbare Weine, die von Gallo Family zur Verfügung gestellt werden.

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Zu so einem Angebot konnte ich natürlich nicht nein sagen! Die Weine von Gallo kannte ich bereits durch meine Eltern und die “Aufgabe”, passend zu den Weinen und zum Motto Kalifornien zu kochen, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Kalifornien – das ist für mich Sommer pur. Auch kulinarisch hat der Golden State einiges zu bieten, denn neben Seafood und typische amerikanischem BBQ finden sich auch asiatische und mexikanische Einflüsse in der Küche Kaliforniens wieder. Für entscheidungsschwache Menschen wie mich eigentlich unmöglich, da etwas zusammenzustellen 😉

Aber Rettung nahte in Form des Party-Anlasses. Eigentlich kann und sollte man ja viel mehr ohne Anlass feiern, einfach so… das Leben feiern! Wenn aber Papa im sommerlichen Juni Geburtstag hat und man somit die Möglichkeit hat, Essen für eine ganze Horde an Freunden zuzubereiten – wer würde das dann nicht zum Anlass nehmen, eine kalifornische Motto-Party zu schmeißen? Eben. Und genau das haben wir gemacht!

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Da es viel Essen gab, habe ich beschlossen, die Leckereien auf zwei Beiträge aufzuteilen, damit ihr nicht gänzlich überflutet werdet. Heute stehen Seafood und vegetarische Speisen auf dem Programm. Sie passen perfekt zu den beiden Weißweinen, die ich mir von Gallo ausgesucht habe: Ein Sauvignon Blanc und ein Pinot Grigio. Letzterer gehört ohnehin zu meinen absoluten Lieblingsweinen, aber vom Sauvignon Blanc habe ich an diesem Abend am meisten getrunken. Der Wein ist aromatisch und fruchtig, gleichzeitig leicht und frisch – sozusagen perfekt für einen warmen Sommerabend auf dem Balkon!

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Aber genug geredet, lasst uns den Grill anschmeißen – wie wäre es mit Thunfisch zu einer Avocado-Ananas-Salsa? Einem würzigen Pulled Salmon? Dazu gibt es eine Shrimp-Bowl, knusprige Quesadillas und natürlich den kalifornischen Klassiker: Caesar Salad. Also schnappt euch einen Teller und ein Glas Wein und greift zu!

Thunfisch mit Avocado-Ananas-Salsa

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 Thunfisch-Steak in Sushi-Qualität (4 cm dick)
  • 500g Ananas
  • 1 reife Avocado
  • 1 rote Zwiebel
  • Petersilie
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Sojasoße
  • 1 EL Limettensaft
  • Salz, Pfeffer und Chilipulver

Zubereitung

1. Den Thunfisch mit neutralem Öl einreiben und mit Meersalz würzen. Auf dem Grill auf jeder Seite jeweils 2 Minuten grillen (bei einer Dicke von 4cm, ansonsten gegebenenfalls anpassen). In Scheiben schneiden und auf einer Platte so anrichten, dass sich jeder davon nehmen kann.

2. Für die Salsa die Ananas schälen und in kleine Würfel schneiden (max. 1 cm). Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und schälen. Ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Die rote Zwiebel schälen und fein würfeln. Alles mit dem Öl, der Sojasoße und dem Limettensaft vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es gerne ein kleines bisschen scharf mag, gibt noch etwas Chilipulver hinzu. Mit dem Thunfisch servieren!

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Als Alternative zum Salat habe ich noch eine Shrimp-Bowl gemacht – Bowls sind im Moment in aller Munde, hauptsächllich in Bezug auf Frühstück (beispielsweise als Smoothie-Bowls). Die Shrimp-Bowl ist im Prinzip ein Salat, denn sie ist mit kaltem Wildreis und Gurken herrlich erfrischend und somit die perfekte Beilage.

Shrimp-Bowl

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Zutaten

  • 3 Gurken
  • 12 Shrimps
  • 160g Natur- und Wildreis (Mischung)
  • 3 EL Sesam
  • 6 EL Mayonnaise
  • 3 EL Joghurt
  • Zitronensaft
  • Salz und Chili

Zubereitung

1. Den Reis mit Wasser und Salz bissfest kochen. Den Sesam in eine Pfanne geben und vorsichtig rösten, bis er goldbraun ist (und duftet, mmmh!). Die Gurken schälen, mit einem Löffel das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Die Shrimps halbieren oder dritteln. Alles in eine große Schüssel geben.

2. Für das Dressing die Mayonnaise und den Joghurt verrühren. Mit etwas Zitronensaft und Salz sowie etwas Chili abschmecken. Über den Salat geben und alles gut verrühren. Da Gurken naturgemäß nach nicht so viel schmecken, muss der Salat eventuell noch etwas nachgewürzt werden.

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Weiter geht es mit einem absoluten Klassiker der kalifornischen Küche – dem Caesar Salad. Entstanden in Kalifornien zu Zeiten der Prohibition hat er sich bis heute als Liebling der gesamten amerikanischen Küche gehalten und ist herrlich variabel: mit Fleisch, Fisch oder Seafood – oder einfach ganz klassisch mit Parmesan und Croutons, wie in meinem Rezept:

Caesar Salad

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Zutaten

  • 1 Römersalat
  • 3-4 Scheiben Toastbrot
  • Olivenöl
  • Parmesan (zum Hobeln)
  • 3 Sardellenfilets
  • 1 kleine Zehe Knoblauch
  • 100g  Creme fraiche
  • 100 g Parmesan (gerieben)
  • Spritzer Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • Wasser

Zubereitung

1. Den Römersalat putzen und in Streifen schneiden. In eine Schüssel geben. Gewünschte Menge an Parmesan zum Darüberstreuen hobeln und ebenfalls in ein Schälchen geben.

2. Für die Croutons: Die Rinde vom Toastbrot abschneiden und den weichen Teil in Würfel schneiden (ca. 1 cm dick). Etwas Olivenöl in eine Pfanne geben und die Würfel darin unter regelmäßigem Wenden knusprig werden lassen (das kann einige Minuten dauern!). Eventuell müsst ihr etwas Öl angießen – die Würfel sollte nur leicht in Öl gehüllt sein. Achtet beim Wenden darauf, dass ihr die Hitze etwas reduziert. Dann werden die Würfel schön goldgelb.

3. Für das Dressing: Die Sardellenfilets, Knoblauch, Creme fraiche, Olivenöl und geriebenen Parmesan mit einem Pürierstab pürieren. Da die dadurch entstandene Creme sehr dickflüssig ist, einfach noch etwas Wasser hinzugeben, bis die Konsistenz etwas weniger dick ist. Mit einem Spritzer Zitronensaft und gegebenenfalls etwas Pfeffer abschmecken – salzig genug wird es durch die Sardellenfilets.

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Als einfache Beilage, auch ganz ohne Fleisch, gab es auf unserer Party noch Quesadillas. Das sind mit Käse gefüllte Tortillafladen, die auf dem Grill oder in der Pfanne zubereitet werden, sodass der Käse schmilzt. Und was gibt es besseres als geschmolzenen Käse? Noch dazu sind diese Fladen herrlich schnell fertig, sodass man das “Rezept” eigentlich gar nicht als solches bezeichnen kann 😉

Quesadillas

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 Packung Tortilla-Fladen
  • 300g Stilfser (geht aber auch mit anderem Käse)
  • etwas Öl

Zubereitung

1. Die Rinde vom Käse entfernen und den Käse auf der groben Seite einer Käsereibe reiben oder in kleine Stücke schneiden. Einen Fladen mit dem Käse belegen, dabei etwa 1-2 cm Rand lassen. Einen zweiten Fladen obendrauf legen. So lassen sich die Fladen gut vorbereiten.

2. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Fladen-“Sandwiches” einzeln darin zubereiten. Dazu einfach kurz warten, bis der obere Fladen sich nicht mehr vom unteren löst. Dann noch kurz wenden, damit beide Seiten knusprig werden. Das funktioniert auch auf dem Grill, da geht es aber wirklich schnell (innerhalb von Sekunden), also daneben stehen und wachsam bleiben 😉

3. Wenn die Fladen fertig sind, auf ein Brett legen und in Stücke schneiden. So kann sich jeder etwas nehmen und die Dinger werden schneller alle sein, als ihr gucken könnt!

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Falls ihr jetzt schon sehnsüchtig auf den Pulled Salmon gewartet habt (oder schon vergessen hattet, dass ich ihn überhaupt erwähnt hatte) – das Rezept habe ich aus dem Knusperstübchen und kann euch sowohl das Rezept als auch den Blog wärmstens empfehlen. Der Lachs ist perfekt saftig und würzig und war bei unserer Party schneller weg als man “Pulled Salmon” sagen konnte (oder den auseinandergezupften Fisch fotografieren konnte). Das spricht für sich 😉

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen inspirieren für die nächste Sommerparty – im zweiten Teil meiner California-Party wird es etwas Fleischiges vom Grill geben und dazu die besten Salsas aller Zeiten. Also bleibt dran und genießt bis dahin das sommerliche Wochenende. Prost!

Sommer-Party - Gallo - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Habt es wundervoll,

Alena

 

Vielen Dank an Gallo Family Vineyards für die zur Verfügung gestellten Weine! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Grüner Eistee - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Grüner Eistee (Refreshing Summer)

Puh, es ist ganz schön unsommerlich im Moment oder? Dabei hat Sonja von Amor und Kartoffelsack so ein tolles Event gestartet und die Bloggerwelt aufgerufen, leckere und erfrischende Getränke für den Sommer zu kreieren!

http://www.amor-und-kartoffelsack.de/2016/06/refreshing-summer-blogevent.html

 

Bisher sind viele tolle und vor allem kreative Erfrischungen entstanden und natürlich konnte auch ich es mir nicht nehmen lassen, meine Küche in ein Schlachtfeld zu verwandeln und mir etwas Leckeres auszudenken. Einzige Voraussetzungen waren, dass das Getränk möglichst wenig Zucker enthalten und keinen Alkohol enthalten sollte – damit man bei heißen Temperaturen möglichst viel davon trinken kann.

 

Grüner Eistee - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

Da ich sowieso kein Fan von hochgradigen Zuckerbomben in meinem Trinkglas bin, war dieser Auftrag für mich eigentlich recht einfach. Dann gab es aber doch so viele Möglichkeiten und mein Kopf sprudelte förmlich über vor Ideen – es wird also neben dem heutigen Rezept noch ein paar weitere Ideen geben, wie ihr den Sommer nicht nur wassertrinkend übersteht.

 

Mein Beitrag für den Refreshing Summer ist eigentlich recht simpel: Grüner Eistee. Klingt erstmal ein bisschen unspannend, ist aber wirklich lecker. Wie kam es zu diesem Getränk? Ich trinke sehr, sehr viel grünen Tee. Also wirklich sehr, sehr, SEHR viel. Ich liebe alle Varianten grünen Tees, die es so gibt und wenn ich mal einen Morgen nicht mit einem großen Becher grünem Tee beginne, dann ist was im Busch – wobei ich auch nicht weiß was, denn bisher trat dieser Fall nicht ein. Und wird es sicherlich auch nicht 😉

 

Grüner Eistee - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

Jedenfalls liebe ich grünen Tee. Nicht so gerne mag ich ihn allerdings, wenn er kalt ist. Kalt im Sinne von abgekühlt, vergessen und abrumgestanden. Ich trinke ihn selbst dann noch, aber wer mag schon gerne Tee, der am Rand des Bechers einen Belag bildet und bitter wird? Huh, ich nicht. Keine guten Voraussetzungen also für Eistee. Denn Eistee ist, wie der Name schon sagt, kalt. Also überlegte ich: Wie bekommt man den Tee kalt, ohne ihn abkühlen lassen zu müssen?

 

Die Antwort war eigentlich ganz einfach. Natürlich gibt es lauter schicke Gefäße und Karaffen, in denen man Tee abkühlen lassen kann, oder die Möglichkeit, den Tee kalt aufzubrühen – aber noch einfacher ist es, den Tee mit Eiswürfeln aufzufüllen. Eigentlich ist das für mich als Grüntee-Verehrerin ja sowas wie ein Sakrileg, fast so, als würde man Rotwein kalt servieren oder … mir fällt gerade nichts Vergleichbares ein. Sagen wir so: Grünen Tee mit Eiswürfeln verwässern steht bei mir normalerweise ziemlich weit oben auf der Geht-gar-nicht-Liste!

 

Grüner Eistee - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

Aber, ich wollte ja Eistee selber machen. Und was tut man nicht alles für den Blog! Also ab mit den Eiswürfeln in die Teekaraffe und zack, Tee ist kalt und nicht bitter. Jackpot! Eine Sache muss dabei beachtet werden: Der Tee muss etwas länger ziehen, denn Eiswürfel verwässern das Ergebnis ja immer ein bisschen. Und wenn man dann einfach auf die normale Menge Tee nur die Hälfte Wasser aufgießt und die andere Hälfte Wasser durch Eiswürfel ersetzt, hat man den perfekten Eistee. Ganz einfach, oder?

 

Und um die ganze Angelegenheit noch etwas aufzupimpen, habe ich mir etwas von dem Infused Water-Trend abgeschaut und dem Eistee noch filetierte und gefrorene Limetten, Zitronen und Grapefruit beigegeben. Das schmeckt lecker und zumindest die Grapefruit kann man nach dem Trinken einfach aufessen. Durch die Grapefruit wird der Eistee leicht herb – wer das nicht mag, kann den Tee auch etwas süßen, die Grapefruit weglassen oder einfach eine andere Lieblingsfrucht hineingeben. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

 

Grüner Eistee - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

 

Ich habe übrigens Jasmintee verwendet, da mein absoluter Lieblingstee nicht aromatisiert ist. Durch die Jasminblüten wird der Eistee also etwas feiner und schmeckt nicht so extrem herb nach Grüntee (ist ja auch nicht jedermanns Geschmack). Ihr könnt den Eistee aber natürlich auch mit jedem anderen Tee zubereiten, falls ihr einen absoluten Liebling habt.

 

Hier nun als das Rezept, das so einfach ist, dass man es gar nicht als solches bezeichnen mag 😉

 

Grüner Eistee mit Limette, Zitrone und Grapefruit

Grüner Eistee - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 500 ml Wasser
  • 1,5 EL grünen Jasmintee
  • ein etwa 1,5 cm dickes Stück Ingwer
  • 350 g Eiswürfel
  • 2 EL Limettensaft
  • 1 Grapefruit
  • 1 Limette
  • 1 Zitrone

Zubereitung

1. Die Früchte entweder filetieren oder in Scheiben schneiden und einfrieren. Ich habe dafür einen Gefrierbeutel genommen, das Innere nach außen gestülpt und über einen Teller gezogen. Darauf kann man gut die Filets platzieren, damit sie ihre Form behalten. Wenn sie angefroren sind, kann man die Tüte wieder wenden und weiter einfrieren.

2. Das Wasser auf 85°C erhitzen oder alternativ kochen und dann etwa 5-10 Minuten abkühlen lassen. Grüner Tee sollte nicht mit kochendem Wasser übergossen werden! Den Ingwer schälen und in kleine Stückchen schneiden. Gemeinsam mit dem Tee in einen Teebeutel geben, mit dem Wasser aufbrühen und 5-7 Minuten ziehen lassen.

3. Eine Limette auspressen und 2 EL von dem Saft zu dem Tee geben. Dann die Eiswürfel in das Tee-Gefäß geben, sodass der Tee abkühlt. Im Anschluss die Fruchtscheiben hinzugeben und bei Bedarf noch mit Eiswürfeln auffüllen. Nach Belieben kann der Eistee noch gesüßt werden oder mit weiteren Früchten verfeinert werden.

Grüner Eistee - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Grüner Eistee - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Prost! 🙂 Vielleicht hat euch mein Eistee ein bisschen anregen können, selber kreativ zu werden. Oder ihr gehört auch zu der “Keine Eiswürfel im grünen Tee”-Fraktion – dann hoffe ich, dass ihr diese Variante mal ausprobiert, denn es ist wirklich lecker, fruchtig und erfrischend. Eigentlich perfekt für den Sommer und heiße Tage! Gibt es momentan irgendwie beides nicht, aber vielleicht werden wir ja bald mit Temperaturen beglückt, die nach einem frischen Eistee schreien. In der Zwischenzeit kann man grünen Tee auch wunderbar warm genießen 😉

Habt es wundervoll,

Alena

P.S.: Die Gläser habe ich übrigens bei Geliebtes Zuhause gefunden. Aber falls ihr nicht dem Online-Shopping-Wahn anheimfallen wollte, schaut euch dort auf keinen Fall um. Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt 😉

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Knuspriges Glück – Hähnchen Kung Pao

Heute gibt es nichts mit Nudeln oder süß, sondern Hähnchen Kung Pao. Vielleicht guckt ihr jetzt auch mit gerunzelter Stirn auf den Bildschirm, weil ihr diesen Namen noch nie gehört habt – tröstet euch 😉 Ich kannte es auch nicht, bis Herr Wunderbrunnen mir dieses Gericht kochte, als wir uns gerade kennengelernt hatten. Was soll ich sagen – große Liebe an allen Fronten!

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Natürlich musste ich meiner Neugier nachgehen und für diesen Blogbeitrag recherchieren, was es mit dem Namen Kung Pao eigentlich auf sich hat. So ganz gesichert ist das nicht, aber angeblich kommt der Name aus dem Chinesischen und hat wohl etwas mit dem Spitznamen (Gongbao) eines chinesischen Minister der Provinz Sichuan (kennt man auch unter Szechuan) zu tun. Er soll dieses Gericht erfunden haben und nach seinem Tod wurde es nach ihm benannt. Ob das nun so stimmt sei dahingestellt 😉 Ist aber auch egal – denn wir wollen uns heute auf die inneren Werte konzentrieren. Und die sind lecker!

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ursprüngliche Bestandteile vom Kung Pao sind neben Hähnchen und Gemüse noch Erdnüsse oder Cashews und eine scharfe Komponente wie Szechuan-Pfeffer oder Chilis – in “unserer” Version gibt Sambal Olek eine leichte Schärfe. Auch Shaoxing-Reiswein gesellt sich dazu, den kann man allerdings auch durch Sherry ersetzen. Die Zutaten bekommt ihr übrigens in jedem Asia-Shop!

Die Besonderheit am Hähnchen Kung Pao à la Wunderbrunnen: Das Fleisch wird dank langjähriger Tüftelei und Optimierung im Hause Wunderbrunnen so zubereitet, dass es richtig knusprig ist. Ihr könnt es natürlich auch ganz normal anbraten, aber mit einer Panade aus einer Mischung von geröstetem Sesam, Stärke und Ei wird es wirklich der Kracher. Da muss man sich schon zusammenreißen, nicht während des Kochens alle Knusperhähnchenstücke zu naschen. Mmmmhhh…

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Rezept ist recht einfach, wenn man alle Zutaten beisammen hat, und lässt sich sehr gut vorbereiten. Also ran ans Messer und losgeschnibbelt – hier kommt das Rezept für

Hähnchen Kung Pao

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 grüne Paprika
  • daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 Hähnchenbrustfilet

Für die Panade (optional)

  • 1 Ei
  • 75 g Sesam
  • 2 EL Wasser
  • eine Tasse Stärke

Für die Soße:

  • 1/2 TL Sambal Olek
  • 1/2 EL Zucker
  • 100 ml Sherry (medium sweet)
  • 125 ml Orangensaft

Außerdem:

  • 125 g Basmati-Reis
  • 75 g Cashewnüsse (ich nehme die gerösteten und gesalzenen)
  • Pflanzenöl (wenn vorhanden zusätzlich Erdnussöl)
  • Salz

Zubereitung

1. Den Sesam in einer kleinen Pfanne unter Rühren gleichmäßig goldbraun rösten, anschließend abkühlen lassen. Die Paprika waschen und in Stücke schneiden, den Ingwer schälen und fein würfeln.

2. Das Hähnchenbrustfilet säubern und in Würfel schneiden. Für die optionale Panade: Mit dem Sesam, dem Ei, der Stärke und dem Wasser in eine Schüssel geben und salzen. Dann verrühren, bis die Konsistenz der Panade etwa der eines Pfannkuchenteigs entspricht. Es kann also sein, dass ihr noch etwas Stärke oder Wasser hinzugeben müsst.

3. Reichlich Pflanzenöl- und Erdnussöl in eine Pfanne oder Wok geben und heiß werden lassen. Das Huhn-Panade-Gemisch bei hoher Hitze knusprig braten – das kann so circa 10 Minuten dauern. Dabei mit einem Pfannenwender die einzelnen Stücke voneinander trennen, sonst habt ihr nur einen großen Klumpen 😉 Das Fleisch in eine Schüssel geben und beiseite stellen.

4. Den Reis mit Salzwasser aufsetzen. Währenddessen den Ingwer in Öl mit dem Zucker anbraten und verrühren. Die Paprikastücke hinzugeben und kurz durchschwenken. Sambal Olek hinzugeben, verrühren und mit dem Sherry ablöschen (das riecht kurz etwas streng, ist aber normal).

5. Nun lasst ihr das Ganze kurz aufkochen. Anschließend den Orangensaft und einen Schuss Sojasoße hinzugeben. Erneut aufkochen lassen und mit ca. 1 EL Stärke abbinden. Ganz zum Schluss, wenn der Reis fertig ist, die Cashewnüsse und die knusprigen Hähnchenstücke hinzugeben. Mit dem Reis servieren und genießen!

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Beim Schreiben dieses Artikels habe ich direkt wieder Hunger bekommen. Lasst euch nicht durch den Gang zum Asialaden abschrecken – die meisten sind wirklich gut sortiert. Außerdem ist dieses Gericht so lecker, dass es sich wirklich lohnt, es nachzukochen. Versprochen 🙂

Die Schälchen auf den Fotos habe ich übrigens bei Kontrast: gekauft. Das ist ein toller Laden, den es leider nur in Frankfurt und Köln gibt. Aber allen, die dort wohnen, kann ich nur empfehlen, dort mal zu bummeln 🙂

Hühnchen Kung Pao - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wünsche euch allen einen schönen Start in die Woche!

Habt es wundervoll,

Alena

Frozen Yogurt - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Blueberry Frozen Yogurt – und Blumen

Der Sommer ist da! Zumindest kurz, denn angeblich soll sein Gastspiel nicht von Dauer sein und am Wochenende schon wieder von Gewittern abgelöst werden. Daran wollen wir jetzt aber noch nicht denken, sondern die herrliche Sonne genießen – und als Abkühlung gibt es heute ein Rezept für Frozen Yogurt mit Blaubeeren von mir. Mit Garantie: garantiert einfach und garantiert lecker!

Frozen Blueberries - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pfingstrosen - Deko - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und Blumenbilder gibt es heute auch. Ich hatte das Rezept für den Frozen Yogurt relativ spontan zusammengerührt und musste im Anschluss einfach noch diese wunderschönen Pfingstrosen fotografieren, die ich im Moment gerne in meinen Blumenvasen habe. Die Farbe ist hammermäßig und passte so gut zu dem Frozen Yogurt und den Blaubeeren, dass ich es direkt für diesen Beitrag kombiniert habe.

Pfingstrosen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich bin ein großer Sommerfan, aber Temperaturen über 30 Grad sind mir dann schon fast wieder zu heiß. Da der Juni aber bisher eher zu wünschen übrig ließ, trotze ich der Hitze und genieße den blauen Himmel und die Möglichkeit, luftige Sommerkleider und Flipflops zu tragen. Man muss das ja ausnutzen…

Außerdem gibt es meiner Meinung nach im Sommer nichts Schöneres, als erfrischende Leckereien zu essen. Meine Favoriten sind gekühlte Wassermelone oder Beeren jeglicher Art, die jetzt nach und nach Saison haben – und natürlich EIS. Ich entdecke fast täglich Rezepte zum Selbermachen, aber meistens scheitert es bei mir einfach an dem Umstand, dass ich keine Eismaschine besitze. Falls das bei euch auch so sein sollte – dann ist dieser Frozen Yogurt eure Rettung!

Frozen Blueberries - Pfingstrose - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eigentlich ist Frozen Yogurt ja kein richtiges Eis wie das Sahneeis aus der Eisdiele. Ich finde aber, dass er absolut erfrischend ist! Und eben unschlagbar einfach gemacht. Perfekt für Menschen wie mich, die nicht viel anfangen können mit komplizierten Rezepten – und wer hat bei großer Hitze schon Lust, komplizierte Sachen zuzubereiten?

Eben.

Pfingstrosen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Für mein Rezept braucht ihr nur 3 Zutaten und je nach Geduldslevel und Eishunger mehr oder weniger Zeit. Das heißt, wenn ihr heute noch schnell zum Supermarkt hüpft und alles einkauft, könnt ihr heute Abend leckeren, selbstgemachten Frozen Yogurt löffeln. In der heutigen Version stecken Blaubeeren, aber ihr könnt auch jede andere Beerensorte verwenden – ganz nach Geschmack. Natürlich könnt ihr den Joghurt auch einfach so einfrieren und mit verschiedenen Toppings pimpen: Mini-Marshmallows, Schokolinsen, Kekskrümel, geraspelte Schokolade, Karamellsoße, Fruchtpüree, usw… erlaubt ist, was gefällt 🙂

Frozen Blueberries - Pfingstrose - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr könnt auch je nach Vorhandensein in der Obstabteilung frische oder tiefgekühlte Beeren nehmen. Wie gesagt – das Rezept ist ganz einfach und ihr könnt gar nichts verkehrt machen. Lasst eurer Kreativität freien Lauf und genießt die Sonne!

Pfingstrosen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und wenn ihr schon unterwegs seid, nehmt euch einen Strauß Pfingstrosen (Päonien) mit. Sie sind wunderschön, gehen toll auf und halten ziemlich lange. Die Farben sind frisch, fast noch frühlingshaft, und machen sich überall gut!

Nun aber zu den wirklich wichtigen Dingen, nämlich dem Rezept:

Frozen Yogurt mit Blaubeeren

Frozen Yogurt - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

(für eine Portion)

  • 150g Joghurt (ich habe 3,8% verwendet, aber je höher der Fettgehalt, desto cremiger wird die Angelegenheit und umso besser schmeckt es ;))
  • 70g Blaubeeren (frisch oder tiefgekühlt) – die Menge könnt ihr je nach Geschmack auch anpassen
  • 1-2 EL Honig (oder nach Geschmack)

Zubereitung

1. Den Joghurt, die Beeren und Honig in ein hohes Gefäß geben und mit einem Pürierstab pürieren. Probiert, ob es euch süß oder beerig genug ist und fügt bei Bedarf noch etwas Honig oder Beeren hinzu. Für ganz Ungeduldige: Wenn ihr TK-Früchte verwendet, könnt ihr den Joghurt direkt essen 🙂

2. Für etwas Geduldigere: Füllt die Masse in ein Gefäß, das in den Tiefkühler darf. Dort lasst ihr es jetzt stehen, ich würde euch etwa 2 Stunden empfehlen. Alle halbe Stunde solltet ihr die Masse einmal umrühren. Wenn euch die Konsistenz nach 2 Stunden gefällt, könnt ihr den Frozen Yogurt noch mit Toppings aufpeppen und direkt genießen 🙂

Frozen Yogurt - Pfingstrosen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Pfingstrose - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich hatte übrigens als Topping Mini-Baiser genommen. Die sind sehr lecker, aber auch etwas fies in Kombination mit so einem Frozen Yogurt frisch aus dem Tiefkühler, denn sie sind hart und man muss sie beißen. Wer also schon bei dem Gedanken an einem Biss in ein Eis am Stiel Gänsehaut (oder den berüchtigten brain freeze, also Kältekopfschmerz) bekommt (so wie ich), der sollte sich ein weicheres Topping aussuchen. Alles für euch getestet 😉

Noch ein weiterer Tipp: Ich habe zum Einfrieren eine Schüssel von Mynte (Ib Laursen) verwendet. Das Geschirr ist besonders toll, weil es sowohl für den Gefrierschrank als auch für den Ofen geeignet ist. Und die Farben- und Formenvielfalt ist ebenfalls ein Traum – einiges könnt ihr HIER entdecken.

Let’s have a great summer!

Pfingstrose - Deko - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Genießt den herrlichen Sommertag und habt es wundervoll,

Alena

Spargel mal anders: Grünes Spargelpesto

Achtung, Achtung, die Spargel- und Rhabarberzeit nähert sich langsam ihrem Ende – Zeit also, nochmal alles zu geben! Für den Fall, dass ihr diese wunderbare Saison noch nicht ausgiebig genutzt habt: dem Rhabarber habe ich an dieser Stelle bereits ein Rezept gewidmet. Für das heutige Rezept allerdings spielt das andere Stangengemüse die Hauptrolle.

Spargelspitze - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich weiß ja nicht, wie es bei euch so ist, aber ich mochte sehr lange Zeit keinen Spargel. Als Kind ist das ja auch irgendwie noch normal, aber ich habe Spargel selbst in Jugendjahren nicht viel abgewinnen können. Als Suppe vielleicht, die Spitzen fand ich auch noch ok, vielleicht auch ab und zu mal grünen Spargel, aber die richtig große Liebe war es nie. Irgendwann habe ich mich damit abgefunden, jedes Jahr mal einen Bissen zu probieren und dann doch wieder nicht überzeugt zu sein.

Bis… ja, bis die Liebe kam und durch Herrn Wunderbrunnen der Teil meines Geschmackssinns, der Spargel immer verschmäht hatte, in Endorphinen ertrank und ich plötzlich Spargelfan war (anders kann ich es mir zumindest nicht erklären ;)). Seitdem habe ich auch ein bisschen herumexperimentiert, denn Spargel kann mehr als klassisch mit Kartoffeln und Schinken – ob gebraten, gratiniert, zu Nudeln, in einer Tarte oder im Salat… erlaubt ist, was gefällt!

Collage mit Pestos - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Richtig lecker ist das, was ich euch heute kreiert habe: Ein Pesto aus grünem Spargel. Der Clou ist, dass dieses Pesto weder nach dem typischen grünen Pesto schmeckt (falls man kein Pesto mag), noch zu extrem nach Spargel (falls man  noch keinen Spargel mag). Und weil nur Nudeln mit püriertem Spargel auch nicht so besonders spannend sind, habe ich einfach die Spargelspitzen aufgehoben, in grobe Scheiben geschnitten und gebraten zu den Nudeln serviert. Diese Version hat es nicht auf die Bilder geschafft, ist aber fantastisch gut!

Spaghetti mit Spargelpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Es gibt übrigens zwei Wege, das Pesto zuzubereiten: Einmal mit Mandeln und einmal mit Pinienkernen. Bestimmt funktionieren auch noch weitere Nuss-/Kernsorten, aber diese beiden hatte ich gerade so zuhause. Einen Favoriten kann ich leider nicht präsentieren, dazu waren beide Versionen zu lecker. Also probiert es einfach selbst aus 🙂

Hier nun also das Rezept für

Pesto aus grünem Spargel

Spargelpesto von oben - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • ein Bund grünen Spargel
  • 40g Parmesan
  • 60g gehackte Mandeln oder Pinienkerne
  • ca. 10 Blätter Basilikum
  • Olivenöl
  • ein Spritzer Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Vom Spargel die Enden abschneiden und das untere Drittel schälen, anschließend abspülen. Dann die Spitzen abschneiden und beiseite stellen (wenn ihr sie nicht gebraten mitessen mögt, könnt ihr sie natürlich auch mit im Pesto verarbeiten).

2. Den Spargel in Stücke schneiden und in Salzwasser etwa 5 Minuten kochen. Ihr könnt ihn auch im Ganzen kochen, aber in Stücke geschnitten lässt er sich leichter pürieren. Die gehackten Mandeln rösten, bis sie goldbraun sind. Alles abkühlen lassen.

3. Von den Mandeln etwa 20g beiseite stellen. Die restlichen Zutaten alle in ein Gefäß geben und mit einem Pürierstab pürieren, bis das Pesto die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Die restlichen gehackten Mandeln unterrühren – für etwas Crunch 😉

Für die Zubereitung mit den Spargelspitzen kocht ihr einfach Spaghetti in Salzwasser, bis sie gar sind. In der Zeit, in der die Nudeln kochen, werden die Spargelspitzen in etwas Olivenöl in einer Pfanne gebraten. Würzen mit Salz und Pfeffer und anschließend zu den Nudeln geben. Dazu das Pesto – ein Gedicht!

Spargel und Pesto von nah dran - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Collage Spargelpesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Pesto schmeckt übrigens auch auf Brot und ich denke, dass es auch zu Antipasti oder anderen Leckereien passt, die einen Dip als Begleitung vertragen. Da aus den angegebenen Zutaten recht viel Pesto bei herauskommt und eventuell etwas übrig bleibt, noch ein Tipp: Ihr könnt das Pesto in eine Schälchen oder einem Schraubglas 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren – dafür einfach mit etwas Olivenöl bedecken.

Spargelspitze und Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Genießt noch den Rest der Saison und habt es wundervoll,

Alena

…ein norddeutscher Geheimtipp

Es gibt Orte auf dieser Welt, deren Namen kann man sich nicht merken. Und obwohl er eigentlich gar nicht so furchtbar kompliziert ist, können sich die wenigsten Menschen, die ich bisher so kennengelernt habe, den Namen meines Heimatortes merken: Henstedt-Ulzburg. Eigentlich nicht so schlimm, denn so richtig viel Spannendes gibt es dort nicht zu sehen oder erleben – mit einer Ausnahme: “Liebstes Zuhause”. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein ganz zauberhafter Laden, den ich euch gerne heute vorstellen möchte.

Wahrscheinlich kennt ihr alle diese kleinen Lädchen, in denen man hübsche Dinge kaufen kann. “Liebstes Zuhause” ist weit mehr als das, denn in diesem besonderen Laden steckt das gesamte Herzblut der Inhaberin Virginia Rohlfing. Sichtbar wird das schon von weitem, denn “Liebstes Zuhause” versteckt sich nicht in einer Ladenzeile zwischen Schlüsselmacher und Supermarkt – nein, diese Oase der Gemütlichkeit und Ruhe befindet sich auf dem Gelände eines Bauernhofs, der von Virginias Familie geführt wird.

Liebstes Zuhause von außen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Überall im Laden sind Lampe

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hier habe ich Virginia besucht, mich mit ihr über ihr Geschäft unterhalten und die gemütliche Atmosphäre genossen. Bei einem Becher Kaffee erzählt Virginia mir, dass der Entschluss zu einem eigenen Laden während einiger Auslandsaufenthalte kam. An der Stelle ihres Ladens befand sich früher ein alter Schuppen, der auch zu dem Bauernhof ihrer Eltern gehörte. Virginia erkannte das Potential des Standorts und entwickelte das Konzept für “Liebstes Zuhause”, um ihre Leidenschaft für schöne Dinge und Kreativität auszuleben.

Die Pläne für den Aus- und Umbau des Schuppens stammen alle von Virginia selber, sodass sie ihre ganz eigenen Ideen für das Aussehen ihres Ladens verwirklichen konnte. Die Umsetzung dauerte anderthalb Jahre, was vielleicht lang erscheinen mag – doch wenn man bedenkt, dass Virginia viel selber Hand angelegt hat, erscheint diese Zeitinvestition lohnenswert. Und auch das Endergebnis spricht dafür! Ein echter Hingucker sind die Front und die innere Unterteilung des Gebäudes. Da der Schuppen durch die umgebenden Bäume sehr dunkel war, bot sich die Fachwerkoptik an, die das Haus offen und leicht wirken lässt. Durch die großzügige Verglasung ist alles hell, lichtdurchflutet – und gleichzeitig so gemütlich und mit so viel Liebe eingerichtet, dass man sofort einziehen möchte.

Liebstes Zuhause von innen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eröffnet wurde “Liebstes Zuhause” im Juli 2012 und feiert so nun schon bald sein 4-jähriges Bestehen. Der Name entstand eher spontan vor der Eröffnung – er sollte ansprechend sein, für die Besucher einen Bezug darstellen und eine positive Verbindung schaffen. So kam es zu “Liebstes Zuhause”! Der Name ist meiner Meinung nach Programm, denn Virginias Laden ist wundervoll gemütlich und liebevoll gestaltet. Während unseres Gesprächs kommen immer wieder Kunden in den Laden, die herzlich begrüßt werden und einen Kaffee angeboten bekommen. Die Reaktionen beim Betreten des Ladens sind oft ähnlich: “Ach, ist das wieder schön hier bei dir!”

Die verschiedenen Produkte von Marken wie Ib Laursen oder Greengate sind mit viel Liebe fürs Detail dekoriert. Dabei steht nicht alles einfach im Regal, stattdessen ist alles so zurechtgemacht, dass der Besucher einen Eindruck bekommt, wie es auch im eigenen Zuhause aussehen könnte. Auch Inspiration für Tischdekorationen findet man hier und die Küchenecke im hinteren Teil des Ladens ist so schön, dass ich sie gerne bei jedem Besuch ausbauen und in meiner Handtasche mit nach Hause schmuggeln würde 😉

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause Küche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Überall im Laden sind Lampen von Lieblingslampen verteilt und tauchen alles in ein heimeliges Licht. Neben Geschirr und Wohntextilien gibt es bei Virginia alles für einen schönen Garten. Auch für Kinder gibt es was zu gucken (wobei ich auch als nicht-mehr-Kind ganz verliebt in die Schweinchen bin…). Ein besonderer Hingucker ist die Wand mit den vielen Blechschildern. Kulinarisch ergänzt wird das Sortiment noch durch Produkte von Tafelgut und köstlichste handgemachte Bonbons aus dem Hamburger Bonscheladen.

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause Schweine und Bonbons - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Liebstes Zuhause - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Virginia führt ihren Laden mit viel Leidenschaft, ist immer für einen Klönschnack zu haben und hat dank ihrer Kreativität immer eine Idee für Kunden, die noch auf der Suche nach einem Geschenk oder Mitbringsel sind. Ihre Inspiration findet sie dabei weniger in Zeitschriften, sondern vielmehr im Internet. Besonders begeistert ist sie von Pinterest (was ich nur zu gut verstehen kann ;)) und Blogs. Gleichzeitig lässt sie sich auch viel im Alltag inspirieren – von den Dingen, die ihr über den Weg laufen oder die sie bei anderen Leuten entdeckt.

Für mich ist das auch die schönste Art der Inspiration! Natürlich gibt es im Internet viel zu entdecken, aber manchmal muss man der digitalen Welt auch mal den Rücken zukehren und sich draußen umschauen 🙂 Oder eben in schönen Läden, wie “Liebstes Zuhause”. Vielleicht habe ich euch mit diesem Beitrag ja inspiriert, das einmal zu tun…

Überall im Laden sind Lampe

Alle Nordlichter sollten natürlich unbedingt einmal bei “Liebstes Zuhause” auf Entdeckungsreise gehen – wer allerdings von weiter herkommt, kann auch auf Virginias Facebookseite (KLICK) vorbeischauen, dort gibt es immer wunderschönste aktuelle Fotos aus ihrem Laden und Neuheiten in ihrem Sortiment. Letzteres könnt ihr euch auch auf ihrer Website anschauen, die ihr HIER findet. Also, schaut einmal bei ihr vorbei, ob virtuell oder in real life und lasst euch inspirieren.

Habt es wundervoll,

Alena

Rhabarber-Mascarpone-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Rhabarber-Mascarpone-Muffins

Mmmmmhh, Rhabarber! Über saisonales Kochen hatte ich mich ja hier schon ausgelassen, nun habe ich euch heute wieder etwas zu dem Thema mitgebracht: Rhabarber. Ich liebe die roten Stangen, deren Saison immer gefühlt viel zu kurz ist. Aber so ist das mit den saisonalen Köstlichkeiten, sie werden erst dadurch zu etwas Besonderem – und wer weiß, ob man sie sonst überhaupt richtig genießen würde.

Umso mehr freue ich mich also, wenn ich die ersten Stangen auf dem Markt sehe. Dann kaufe ich einen Schwung und koche köstlichstes Rhabarberkompott, das ich am liebsten noch lauwarm mit etwas Vanilleeis oder Joghurt esse. Und sobald es die ersten deutschen Erdbeeren gibt, dürfen sie sich dazu gesellen. Hach – so schmeckt der Frühling! Und auch ein bisschen der Sommer…

Rhabarber in der Schüssel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lange Zeit wusste ich gar nicht, ob Rhabarber nun Obst oder Gemüse ist. Okay, zugegebenermaßen wusste ich es bis eben nicht, als ich darüber schreiben wollte. Google sei Dank weiß ich jetzt: es ist ein Gemüse! Und gehört zur Familie der Knöterichgewächse. Das teile ich euch deshalb mit, weil ich über diesen Namen eben sehr lachen musste. Knöterich. Hihi.

Aber das ist gar nicht das Thema heute, sondern Rhabarber. Und Muffins. Mit etwas Mascarpone-Topping. Mmmmmhh!

Rhabarber-Mascarpone-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das heutige Rezept ist nicht ganz “freiwillig” entstanden. Die Damen von den ganz zauberhaften Foodblogs OfenkiekerKnusperstübchenMaLu’s KöstlichkeitenSandras TortenträumereienSugarprincess und Sweet Pie haben die Aktion “Calendar of Ingredients” ins Leben gerufen: Jeden Monat gibt eine der Bloggerinnen drei Zutaten vor und jeder, der Lust hat, kann ein Rezept einreichen – mit einer einzelnen der drei Zutaten oder allen auf einmal, egal ob süß oder herzhaft, ob mit oder ohne Blog. Am Ende gibt es eine Zusammenfassung des Events mit allen Beiträgen. Auf der Facebookseite werden die Einreichungen auch gesammelt, falls ihr einmal vorbeischauen wollt: Calendar of Ingredients bei Facebook.

Banner Calendar of Ingredients

Die Zutaten im Mai sind Spargel, Rhabarber und Mascarpone – wie gemacht für mich! Ich musste also mitmachen. Ich hätte gerne alle Zutaten verwendet, aber da mir bei Rhabarber und Mascarpone spontan Muffins einfielen, musste der Spargel außen vor bleiben (oder hat jemand schonmal etwas Süßes mit Spargel gebacken? Bitte melden, falls ja ;)).

Ich gebe zu, dass ich mir noch nicht viele Kuchenrezepte selber ausgedacht habe. Das liegt daran, dass die meisten langjährig erprobt sind und ich deshalb nach dem Motto “never touch a running system” nicht daran herumbastle. Außerdem kann das ja bei Backrezepten auch ein riskantes Geschäft sein…

Ein Rezept für Rhabarber-Muffins hatte ich allerdings noch nicht und da ich mir in den Kopf gesetzt hatte, auch Mascarpone in den Teig zu geben, musste ich tatsächlich kreativ werden. Also recherchierte ich erstmal die Beschaffenheit von Teigen und ob man wohl Butter oder generell das Fett im Teig durch Mascarpone ersetzen kann (was ich nicht abschließend klären konnte).

Rhabarber-Mascarpone-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber irgendwann hatte ich einen Teig ausgetüftelt und machte mich ans Werk. Muffin-Teige sind ja nicht so kompliziert. Eine Regel ist aber wichtig: Die trockenen und nassen Zutaten müssen getrennt voneinander vermischt werden und anschließend nur so kurz miteinander vermengt werden, dass die trockenen Zutaten gerade eben auch “nass” sind.

Für meinen Teig mit Mascarpone kann ich noch eine Regel hinzufügen: Die Mascarpone sollte vielleicht 10 Minuten vor Verarbeitung aus dem Kühlschrank genommen werden oder alternativ mit einem Handmixer mit den Eiern vermengt werden. Ich hatte es mit einem Schneebesen gemacht und das war etwas mühselig, da Mascarpone sehr fest ist. Davon abgesehen sind die Muffins im Ofen so perfekt und schön aufgegangen, wie man es sich nur wünschen kann (und wie ich es bisher nur von Cupcakes kenne). Ich schiebe das mal auf die Mischung von Backpulver und Natron, denn letzteres reagiert gut mit Säure – prädestiniert für Rhabarber!

Rhabarber-Mascarpone-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Da den Muffins nach ihrem Aufenthalt im Ofen noch der letzte Schliff fehlte und es nun zu spät für Streusel war (die ich mir übrigens sehr gut dazu vorstellen könnte), machte ich aus der übrig gebliebenen Mascarpone, etwas Sahne und Zitronenabrieb ein Topping und voilá – fertig waren sie, die wunderbaren Rhabarber-Mascarpone-Muffins.

Rhabarber-Mascarpone-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich habe nun keinen Vergleich, wie diese Muffins mit Butter oder Öl statt Mascarpone schmecken, aber das Experiment mit Mascarpone möchte ich an dieser Stelle als geglückt bezeichnen – der Teig ist locker und genau so, wie ich ihn haben wollte. Und da dieses selbstgebastelte Rezept beim ersten Anlauf so gut funktioniert hat, möchte ich es gerne mit euch teilen:

Rhabarber-Mascarpone-Muffins

(mit Mascarpone-Topping)

Rhabarber-Mascarpone-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten (Teig)

  • 300g Rhabarber
  • 200g Mehl
  • 50g Stärke
  • 1/2 Pk. Natron
  • 1/2 Pk. Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100g Zucker (wer das Topping weglassen möchte, sollte evtl. lieber 110 oder 120g Zucker nehmen)
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 3 Eier
  • 150g Mascarpone
  • 5 EL Buttermilch

Zutaten (Topping)

  • 100g Mascarpone
  • 100 ml Sahne
  • Abrieb von einer halben Bio-Zitrone
  • 2-3 EL Puderzucker (nach Geschmack)

Zubereitung Muffins

1. Zuerst den Backofen auf 175° C vorheizen. Den Rhabarber schälen und in kleine Würfel schneiden. Mit etwas Mehl bestäuben (dann sinken sie später im Teig nicht nach unten).

2. Mehl, Stärke, Natron und Backpulver vermischen. In einer anderen Schüssel Salz, Zucker, Vanille-Extrakt und die Eier miteinander verschlagen (geht mit einer Gabel). Mascarpone und Buttermilch zugeben und verrühren, sodass die Mascarpone sich auflöst.

3. Die trockenen Zutaten nun zu den nassen geben und mit einer Gabel oder eine Teigschaber verrühren, bis man das Mehl nicht mehr sieht. Den Rhabarber ebenfalls nur kurz unterheben. Zu starkes Rühren kann Muffins zäh machen und das wollen wir nicht.

4. Nun die Teigmasse in Papierförmchen in einem Muffinblech füllen. Ich hatte sie recht voll gemacht. Dann im Ofen 18-19 Minuten backen – gerne aber auch schonmal bei 16 Minuten eine Stäbchenprobe machen, denn jeder Backofen ist anders. Rausnehmen und abkühlen lassen.

Zubereitung Topping

1. Die Mascarpone mit der Sahne mit einer Gabel verrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Den Zitronenabrieb und Puderzucker nach Geschmack dazugeben und vermengen.

2. Das Topping mit einem Messer oder einer Spritzbeutel auf die Muffins geben. Im Kühlschrank wird das Topping fest – wer nicht warten mag, kann es auch vorher schon essen 😉

Rhabarber-Mascarpone-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sieht lecker aus, oder? Ich werde den Teig nochmal mit Butter ausprobieren und euch dann berichten, welchen Unterschied das gemacht hat (sofern vorhanden). Übrigens: Sollte jemand von euch keinen Rhabarber mögen, könnt ihr auch jedes andere Obst für dieses Rezept nehmen. Behaupte ich jetzt mal, denn auch das habe ich noch nicht getestet. Aber das gilt ja prinzipiell für die meisten Obstgebäcke 🙂

Rhabarber-Mascarpone-Muffins - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und Stöbern im Calendar of Ingredients – vielleicht habt ihr ja Lust, mitzumachen. Es gibt bestimmt noch viele tolle Zutaten in den nächsten Monaten!

Habt es wundervoll,

Alena

Kaffeetafel mit Käsekuchen und Blumen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Käsekuchen zum Bloggeburtstag von Graziellas Foodblog

Heute ist ein besonderer Tag, denn heute feiert Graziellas Foodblog Blog-Geburtstag! Und weil Graziella eine liebe Freundin von mir ist und nicht unwesentlich dazu beigetragen hat, dass es diesen Blog gibt, möchte ich den heutigen Beitrag ihr widmen – und habe euch obendrauf auch noch luftig-lockeren Käsekuchen ohne Boden mitgebracht. In diesem Sinne: Happy Blog-Birthday, liebe Graziella! <3

Käsekuchen - Happy Birthday - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Käsekuchen - Kuchenstueck und Blumen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich kenne Graziellas Blog nun fast seit Beginn an, da sie eine ehemalige Arbeitskollegin von meinem Freund ist und ich so schnell von ihrem tollen Hobby erfuhr und ganz begeistert war. Den Wunsch nach einem eigenen Blog hatte ich nämlich schon ein Weilchen und dass nun jemand in meinem (fast direkten) Umkreis einen Foodblog hatte, machte die Unternehmung für mich plötzlich gar nicht mehr so schwierig und kompliziert, wie ich es mir immer vorgestellt hatte.

Nachdem ich Graziella auf die Aktion Post aus meiner Küche aufmerksam gemacht hatte, blieben wir ein bisschen in Kontakt. Kurz darauf nahm sie mich auf ein Foodblogger-Treffen in unserer Region mit und noch auf einige weitere Events – und motivierte mich dazu, einen eigenen Blog zu starten. (Wer will auch schon an Foodblogger-Events teilnehmen und selber keinen haben ;))

Stück Käsekuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nun bin ich mit meinem Blog noch nicht so lange dabei, freue mich aber, dass ich es gewagt habe und mittlerweile so viele liebe Menschen kennengelernt habe. Das Bloggen hat sich in dieser kurzen Zeit zu meinem liebsten Hobby entwickelt und ich bin froh, dass ich Graziella kennengelernt habe und ihr erstes Jahr mit eigenem Blog begleiten durfte. Wenn ihr euch ihren Blog einmal anschaut, gibt es wahnsinnig viel zu entdecken. Graziella ist nämlich nicht nur kulinarisch unterwegs, sondern hat auch schon diverse (Fernseh-)Köche getroffen und bei vielen Events mitgemacht – wobei das größte wohl die “Küchenschlacht” sein dürfte. Dort hat sie Graziella es schon bis in die Final-Week geschafft und wird am Ende dieses Jahres bestimmt noch richtig absahnen 😉 Sie freut sich ganz sicher über eure gedrückten Daumen!

Käsekuchen - Bluemchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Da ich weiß, dass Graziella Käsekuchen über alles liebt, gibt es als Geburtstagskuchen natürlich eben diesen – und passend zur Jahreszeit habe ich noch ein paar Blümchen für die Kaffeetafel mitgebracht. Also setzt euch und genießt ein köstliches Stück von meinem

Käsekuchen ohne Boden

Kaffeetafel mit Käsekuchen und Blumen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Stueck Käsekuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 3 Eier (Größe M)
  • 125g weiche Butter
  • 250g Zucker
  • 1 kg Magerquark
  • 75g Weichweizengrieß
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 20g Speisestärke
  • 1 Prise Salz
  • Springform (26 cm)
  • Fett für die Backform
  • Puderzucker nach Belieben

Zubereitung

1. Ofen auf 175 Grad vorheizen (ich habe bei Ober- und Unterhitze gebacken). Die Eier trennen und die Eigelbe mit der Butter und 200g Zucker schaumig schlagen.

2. Den Quark mit dem Grieß, der Stärke, dem Vanillezucker und dem Salz vermengen und unter die Buttermasse rühren. Die Eiweiße mit dem restlichen Zucker steif schlagen und unter den Teig heben.

3. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Teig hineinfüllen und im Ofen bei 60-70 Minuten backen (Stäbchenprobe). Wenn der Kuchen vorher schon etwas zu dunkel ist, einfach mit etwas Backpapier abdecken.

4. Abkühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Käsekuchen Anschnitt - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Käsekuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Meine liebe Graziella, ich wünsche dir für das nächste Jahr mit deinem Blog ganz viel Freude und Spaß und bin gespannt, woran du uns teilhaben lässt. Mach weiter so! Ich freue mich auf viele weitere tolle gemeinsame Events mit dir, auf denen wir bestimmt eine Menge Spaß haben werden und bin froh, dass es dich gibt. Alles Liebe! <3

Habt es wundervoll,

Alena

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Penne mit Bacon-Erbsen-Soße

Der Frühling naht, könnt ihr es auch spüren? Nach dem letzten Wochenende und auch dem Wochenanfang, den man hier im Taunus schon fast im T-Shirt zelebrieren konnte, bin ich eindeutig bereit. Bereit für Sonne, blauen Himmel und das frische Frühlingsgrün, das jetzt überall hervorkriecht. Von mir aus kann es jeden Tag ein bisschen wärmer werden und dann bei meiner Wohlfühltemperatur aufhören, sodass man nicht so furchtbar schnell ins Schwitzen gerät, aber beim Draußensitzen auf dem Balkon auch nicht frieren muss. Das ist ja wohl machbar, oder?

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Scheinbar nicht, denn der Rest der Woche war hier dann doch eher durchwachsen. Zum Glück liegt das mit dem Wetter nicht in unserer Hand – man muss eben einfach das Beste daraus machen. Und wenn es dann doch zu viele graue Tage hintereinander gibt, dann hilft eigentlich nur noch der letzte von Ostern übrig gebliebene Schokoladenhase ein Teller voll Frühling! Zum Beispiel meine Eierlikör-Torte, die machte sonnentechnisch wirklich was her. Und wem es nach so viel Süßem nach etwas Herzhaftem gelüstet, dem habe ich heute auch etwas mitgebracht.

Die meisten Rezepte, die ich in letzter Zeit so entdeckt habe, waren wirklich herrlich grün. Zum Beispiel ist Bärlauch überall präsent, und auch grüner Spargel hat schon langsam die Bühne betreten. Mein heutiges Rezept hat allerdings einen anderen grünen Hauptdarsteller: Erbsen!

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erbsen sind super, oder? Ich liebe die kleinen, grünen Kugeln über alles und das Wort ist auch köstlich. Erbsen. Und sie kommen in allerhand lustigen Geschichten vor – “Die Prinzessin auf der Erbse”, “Als Lisabeth sich eine Erbse in die Nase steckte”… aber ich schweife ab. Vielmehr möchte ich euch vorstellen, wer in diesem Gericht an der Seite der Erbse mitspielt und es so richtig herzhaft macht: Bacon. Denn was könnte herzhafter sein als Bacon? (Gut, nach dem Anbraten riecht man zwar selber genauso herzhaft, aber bei gutem Wetter kann man ja einfach alle Fenster aufmachen ;)) Falls Vegetarier mitlesen: Ihr könnt den Bacon selbstverständlich weglassen. Nudeln schmecken auch mit einer reinen Erbsensoße sehr lecker!

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Durch etwas Basilikum in der Soße wird das Ganze auch ein bisschen frühlingshaft. Gleichzeitig sind die Zutaten nicht zwingend saisonal (dank TK-Erbsen) und so könnt ihr dieses Rezept das ganze Jahr über genießen und müsst euch nicht ärgern, wenn ihr schon wieder die Bärlauchzeit verpasst habt. Oder so. Soll vorkommen, habe ich gehört…

Und ihr müsst unbedingt Röhrennudeln wie Penne oder Tortiglioni verwenden! Denn nur diese Nudeln ermöglich den Spaß, die Erbsen darin verschwinden zu lassen – und das fand ich schon als kleines Kind super. Nun gehts aber los und ich präsentiere euch heute das schnelle und ganz einfache Rezept für

Penne mit Bacon-Erbsen-Soße

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

(für 2 Personen)

  • 200g Nudeln (am besten Röhrennudeln)
  • 300g Erbsen
  • 1 Packung Bacon
  • 50 geriebenen Parmesan
  • 1/2 Becher Schmand
  • 1/2 Becher Sahne
  • eine Hand voll frischen Basilikum
  • nach Geschmack etwas getrockneten Thymian
  • Salz und Pfeffer

1. Nudelwasser aufsetzen. Den Bacon in ca. 0,5cm dünne Streifen schneiden und in einer Pfanne ohne Öl knusprig anbraten.

2. Die Nudeln in das Wasser geben und nach Packungsanweisung garen. Wenn der Bacon knusprig ist, die Erbsen hinzugeben und verrühren. Mit Salz und Pfeffer und etwas getrocknetem Thymian würzen (nach Geschmack).

3. Schmand und Sahne hinzugeben. Wenn sich der Schmand mit der Sahne zu einer Soße verbunden hat, den Parmesan unterrühren. Wenn es anfängt zu köcheln, die Hitze reduzieren.

4. Wenn die Nudeln gar sind, den Basilikum in die Soße geben, mit den abgegossenenNudeln vermengen und genießen!

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr seht, die Zubereitung geht ganz schnell und ist somit perfekt für die Feierabendküche geeignet, wenn es einfach und lecker sein soll. Und was könnte nach einem anstrengenden Arbeitstag besser sein als ein Teller mit köstlichen Nudeln?

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bacon-Nudeln - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wünsche euch einen schönen Feierabend und vor allem einen guten Start in ein hoffentlich frühlingshaftes und sonniges Wochenende!

Habt es wundervoll,

Alena