Pasta mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Penne mit grünem Spargel und Cherrytomaten

Zu meinen saisonalen Lieblingen gehört neben Bärlauch und Rhabarber natürlich auch Spargel. So ein tolles und vielseitiges Gemüse! Heute habe ich es euch in Kombination mit schnellen Penne mitgebracht.

Penne mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Im letzten Jahr habe ich euch schon ein leckeres Rezept gezeigt, das den Spargel mal abseits der klassischen Kartoffeln-Schinken-Kombi zeigt: Spargelpesto!

Die Geschichte, wie ich meine Liebe zu Spargel nur durch die Liebe fand… die könnt ihr dort nachlesen. Mittlerweile bin ich wirklich zu einem großen Spargelfan geworden und freue mich riesig, wenn die Saison beginnt. Gut, vielleicht freue ich mich noch ein bisschen mehr auf die Beeren-Saison – aber Spargel ist einfach so lecker und die Zeit viel zu kurz!

Penne mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Noch dazu muss ich an dieser Stelle mal hervorheben, wie fotogen dieses Gemüse doch ist. Wunderschön, oder? Dabei finde ich grünen Spargel fast noch ein bisschen hübscher. Die kleinen zarten Triebe am Kopf, die manchmal aussehen wie ein Mini-Spargel… die Natur ist ein wahrer Künstler!

Grünen Spargel esse ich übrigens am liebsten gebraten. Für dieses Rezept hatte ich ihn ursprünglich auch erst angebraten. Dann kam er jedoch in die Soße und köchelte recht lange noch vor sich hin. Da hatte sich das schöne Braten gar nicht gelohnt… also lieber entweder kurz mit den Nudeln kochen, oder anbraten und erst ganz zum Schluss in die Soße geben.

Penne mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Man beachte übrigens das Farbkonzept meiner Fotos! Bin ich ja fast ein bisschen stolz drauf, obwohl ich es so gar nicht geplant hatte. Oder vielleicht nicht bewusst – nach sechs Jahren Kunstgeschichtsstudium ist es vielleicht auch mittlerweile einfach so selbstverständlich, dass ich darüber gar nicht groß nachdenken musste. Mir fiel es erst auf, als ich die Fotos bearbeitete und dachte: „Huch, grüner Spargel, rote Tomaten – grüne und rote Blumen! Wie gut das passt!“

Über solche kleinen Dinge freue ich mich. Ist doch schön, oder? Darauf schenke ich euch jetzt ein Glas Wein ein und erzähle euch, wie ihr diese wunderbaren Penne nachkochen könnt:

Penne mit grünem Spargel und Cherrytomaten

Penne mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • Penne (Menge nach Geschmack und Hunger)
  • 500 g grüner Spargel
  • 200 g Cherrytomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Zehe Knoblauch (nach Geschmack)
  • 75 ml Weißwein
  • ein Becher Crème fraîche
  • eine Handvoll Blätter frischen Basilikum
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Die Schalotte und den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Cherrytomaten waschen und vierteln. Vom Spargel die Enden abschneiden und bei Bedarf das untere Drittel schälen. Schräg in etwa 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Köpfe ganz lassen.

2. Das Nudelwasser aufsetzen. Die fein geschnittene Schalotte und Knoblauch in etwas Öl anschwitzen. Mit dem Weißwein aufgießen und etwas reduzieren. Dann die Crème fraîche einrühren und köcheln lassen. Die Nudeln in gesalzenem Wasser kochen – dabei 3 Minuten, bevor sie fertig sind, den Spargel dazugeben. Blanchieren lassen, bis die Nudeln fertig sind. Abgießen.

3. Wenn der Spargel zu den Nudeln ins Wasser hüpft, dürfen die Tomaten in die Soße und dort noch kurz köcheln. Den Basilikum hacken und kurz vor Ende in die Soße geben. Die Nudeln und den Spargel dazu geben und gut vermengen. Fertig!

Penne mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Cheers, ihr Lieben – genießt die Spargelzeit, die jetzt zum Glück erst richtig losgeht :)) Und wenn ihr mögt, verratet mir euer liebstes Spargelgericht in den Kommentaren!

Habt es wundervoll,

Alena

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Omas Zitronenkuchen zur (Geburtstags-)Feier des Tages!

Heute ist in vielerlei Hinsicht ein besonderer Tag: Zum einen habe ich Geburtstag. Ich werde den Tag mit einer lieben Freundin verbringen, Kuchen für meinen Besuch morgen backen und mit Herrn Wunderbrunnen Spargel essen. Rundum perfekt also! Perfekt ist auch der Zitronenkuchen, den ich euch heute mitgebracht habe. Am Geburtstag gibt man schließlich einen Kuchen aus :))

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zum anderen ist der Zitronenkuchen mein Beitrag zu Madame Desserts Blogparade zum Thema „Geburtstag im Schlaraffenland“. Hinter Madame Dessert steht die zauberhafte Eva, die ihren Blog mit viel Liebe und Herzblut betreibt. Ihr findet dort überwiegend süße Leckereien, bei denen euch garantiert das Wasser im Mund zusammenlaufen wird!

Nun feiert die liebe Eva am 24. April ihren 30. Geburtstag und hat sich zu diesem Anlass viele Blogger eingeladen – ob Food oder DIY, es wird in jedem Fall schön! Und in meinem Fall auch lecker, denn ich wurde zu dieser wundervollen Runde eingeladen und fühle mich sehr geehrt.

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eva gehört zu den Menschen, die man sofort und auf  Anhieb gern hat. Sie hat eine ganz außergewöhnlich fröhliche und offene Art – wenn man von so einer Erscheinung angestrahlt wird und umarmt wird, dann kann man nicht anders, als direkt ihre Freundin sein zu wollen! Und genau solche Leute brauchen wir viel mehr auf der Welt.

Also liebe Eva: auch wenn es noch drei Tage hin ist, wünsche ich dir zu deinem Geburtstag alles nur vorstellbar Liebe und Gute! Mögen alle deine Wünsche in Erfüllung gehen und dein neues Lebensjahr randvoll mit lieben Menschen, gutem Essen und ganz viel Gesundheit sein! Und natürlich wünsche ich dir auch weiterhin so viel Erfolg und kreative Ideen für deinen Blog :))

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dass ich einen Zitronenkuchen zur Blogparade beisteuere, hatte ich zwar ursprünglich geplant, nicht aber die Umstände. Die Geschichte dazu erzähle ich euch aber nicht heute, sondern mache ein bisschen einen auf #teaser #staytuned. Alles nur, damit ihr ganz unglaublich neugierig bleibt, was ich denn da wohl Geheimnisvolles zu erzählen habe, gnihihi.

Also. Zurück zum Zitronenkuchen! Ich muss dazu gestehen, dass das einer meiner liebsten Kuchen aller Zeiten ist. Natürlich würde ich vermutlich etwas Ähnliches sagen, wenn ich jetzt mein Lieblings-Schokoladenkuchen vor mir stünde… aber nein, dieser Zitronenkuchen ist wirklich einer meiner Lieblinge.

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und es muss dieses eine bestimmte Rezept sein, denn es ist das von meiner Oma und es ist Gesetz, dass Omas Rezepte immer die besten sind! So hat vermutlich jede Familie ihr ganz eigenes und weltbestes Zitronenkuchen-Rezept.

Meine Oma backt diesen Kuchen eigentlich immer als Blechkuchen. So habe ich ihn kennengelernt und so backt meine Mama ihn auch immer. Der Grund ist ganz einfach: Ein Blechkuchen hat die größtmögliche Fläche für ganz viel zitronigen Zuckerguss. Und da der Zuckerguss beim Zitronenkuchen quasi essentiell wichtig ist, versteht sich diese Logik von selbst.

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nun bin ich aber auch ein großer Fan von Gugelhupfen (wie ist eigentlich die Mehrzahl – Gugelhupfs? Hüpfe?) und beschloss, den Zitronenkuchen einmal in dieser Form auszuprobieren. Was soll ich sagen – ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden! Optisch macht er richtig was her und wenn man den Zuckerguss etwas dickflüssiger anrührt, läuft auch nicht direkt alles runter, sondern bleibt hübsch auf dem Kuchen kleben.

Eine Variante wäre eventuell noch, den Kuchen mit Löchern zu versehen, in die der Guss dann reinläuft… das probiere ich beim nächsten Mal aus. Nun bekommt ihr aber erstmal das Rezept. Das Rezept meiner Oma. Haltet es in Ehren! :))

Zitronenkuchen

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 200 g zimmerwarme Butter
  • 200 g Zucker
  • 3 Eier
  • 100 g Speisestärke
  • 300 g Mehl
  • 3 gestrichene TL Backpulver
  • 125 ml Milch
  • geriebene Schale und Saft einer Bio-Zitrone
  • Puderzucker
  • Saft einer weiteren Zitrone

Zubereitung

1. Den Ofen auf 160 Grad vorheizen. Eine Gugelhupf-Form gut einfetten. Das Mehl, die Stärke und das Backpulver in einer Schüssel vermengen. Die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen. Alles bereitstellen.

2. Die Butter schaumig schlagen. Diesen Punkt habe ich früher oft unterschätzt – dabei ist es wirklich wichtig! Ihr dürft die Butter ruhig 10 Minuten lang schlagen ;)) Dann unter ständigem Weiterschlagen nach und nach die Eier, den Zucker und die Zitronenschale hinzugeben. Zum Schluss den Zitronensaft einfließen lassen.

3. Nun abwechselnd Mehl und Milch hinzugeben – ich nehme immer jeweils ein Drittel. Dabei immer nur so lange mixen, bis sich alles gerade so vermengt hat. Den Teig anschließend in die Gugelhupf-Form geben und glatt streichen. Auf der zweituntersten Schiene backen – bei mir hat es 45-47 Minuten gedauert, bis der Kuchen durch war und eine schöne, goldene Farbe hatte. Es kann aber von Ofen zu Ofen variieren, macht also lieber schon früher eine Stäbchenprobe und schiebt ihn notfalls nochmal rein ;))

4. Wenn der Kuchen etwas abgekühlt ist, könnt ihr ihn aus der Form stürzen. Lasst ihn ganz abkühlen und rührt dann aus dem Puderzucker und der Zitrone einen Guss – je dickflüssiger er ist, desto besser hält er auf dem Gugelhupf! Auf flacheren Kuchen könnt ihr ihn auch etwas dünnflüssiger machen.

Zitronenkuchen zum Geburtstag - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ist das nicht eine tolle Farbe? Ich liebe diesen Kuchen! Und ich liebe Geburtstag feiern. In diesem Sinne wünsche ich euch noch viel Spaß bei Madame Desserts Party, die noch den ganzen April dauern wird. Schaut mal bei ihr vorbei, denn es lohnt sich.

Danke, liebe Eva, dass ich dabei sein darf – ich stoße heute auf dich an. Cheers!

Und wenn ihr meinen Kuchen nachbackt, freue ich mich über euer Feedback – meine Oma sicher auch ;))

Habt es wundervoll,

Alena

Bärlauch-Dip - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Saisonaler Aufstrich: Bärlauch-Feta-Dip

Nachdem ich euch letzte Woche mein Rezept für Bärlauch-Pesto verraten habe, geht es heute bärlauchig weiter. Es gibt nämlich einen Bärlauch-Feta-Dip, der bestimmt auch zum Osterbrunch eine gute Figur macht!

Bärlauch-Dip - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dass Bärlauch unglaublich vielseitig ist, lässt sich im Moment auf allen Blogs beobachten. Die Ideen für Rezepte mit Gnocchi, Risotto, Brote, Brotaufstriche und dergleichen sprudeln nur so. Ich liebe es! So viele tolle Ideen, geballte Kreativität wohin man schaut – mehr Aufmerksamkeit könnte sich ein saisonales Lebensmittel wohl kaum wünschen ;))

Ich wollte den Bärlauch so kurz vor Ostern gerne möglichst frühstücks- bzw. brunch-tauglich verarbeiten. Ostern ist für mich nämlich immer mit einem großen, ausladenden Frühstück verbunden. Und dazu gehören auch leckere Dips und Brotaufstriche.

Bärlauch-Dip - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bärlauch-Dip - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mein heutiges Rezept ist recht simpel, lässt sich aber auch super variieren. Die Grundlage ist eine Mischung aus Feta, Frischkäse und etwas Olivenöl. Das wird dann mit dem Zauber- bzw. Pürierstab bearbeitet, wobei ich dieses Mal nicht ganz so fein püriert habe. Ihr könnt es aber auch ganz fein machen, dann habt ihr eine richtige Creme!

Natürlich könnt ihr auch etwas anderes hineingeben als Bärlauch. Paprika, Frühlingszwiebeln, Radieschen… eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt ;))

Bärlauch-Dip - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bärlauch-Dip - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Brötchen habe ich übrigens nach dem Rezept für das weltbeste Brot gemacht. Wenn ihr das noch nicht kennen solltet, dann lege ich euch diesen Link ans Herz: Das weltbeste Brot. Das Rezept stammt von Jasmin von elbmadame – einer meiner Lieblingsblogs!

Das Brot ist ungelogen das beste, das ich je gegessen habe. Ich backe es sehr oft, denn es ist einfach gemacht, absolut köstlich! Und es lässt sich auch super einfrieren. Probiert es unbedingt mal aus ;))

Normalerweise mache ich ganz simple Brotlaibe daraus, aber kürzlich hatte ich Lust zu experimentieren. Ich wollte Knoten machen. Mit Bärlauch-Pesto! Also machte ich aus der einen Hälfte des Teigs ein Faltenbrot mit Bärlauch. Den Rest teilte ich in gleich große Stücke, rollte sie aus, bestrich sie mit dem Pesto, rollte sie zusammen (wie bei Zimtschnecken) und formte dann Knoten.

Bärlauch-Dip - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Es war ein bisschen pfriemelig, aber ich finde das Ergebnis ganz gelungen. Ihr könnt natürlich auch einfach normale Brötchen aus dem Teig formen und dazu dann das Pesto servieren. Schmeckt genauso gut ;))

Und falls ihr noch weitere Last-Minute-Anregungen für euer Osterwochenende braucht – hier ist noch eine kleine Auswahl an Rezepten, die ich bisher zu dem Thema verbloggt habe:

Schweizer Osterkuchen („Osterchüechli“)

Selbst gebeizter Lachs

Eierlikörtorte

Rhabarber-Clafoutis

Bärlauch-Feta-Dip

Bärlauch-Dip - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 20g Bärlauch
  • 100g Hirtenkäse
  • 80 Frischkäse
  • 1 El Olivenöl
  • Pfeffer, evtl. Salz

Zubereitung

1. Den Bärlauch grob zerzupfen und in ein hohes Gefäß geben. Die restlichen Zutaten dazu geben und mit dem Zauberstab bearbeiten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

2. Mit Pfeffer würzen – mit dem Salz erstmal sparsam sein, da der Feta oft schon sehr salzig ist! Abschmecken und in einem Schälchen anrichten.

Bärlauch-Dip - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wünsche euch ein wunderschönes Osterwochenende! Genießt die Zeit, leckeres Essen, das eine oder andere Schoko-Ei und macht es euch trotz des Aprilwetters schön!

Habt es wundervoll,
Alena

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Fluffiges Dessert-Glück: Rhabarber-Clafoutis

Die meisten meiner Beiträge entstehen selten spontan und mit recht viel Vorlauf. Der Clafoutis, den ich euch heute mitgebracht habe, ist allerdings erst am letzten Wochenende in meinen Magen gewandert. Warum ich ihn dann doch in Rekordzeit verbloggt habe, erzähle ich euch heute.

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Im Moment ist die Zeit der nur saisonal verfügbaren Leckereien. Bärlauch, Spargel – und natürlich Rhabarber! Ich liebe die roten Stängel, die sich beim Kochen leider immer in eine Masse mit äußerst unfotogener Farbe verwandeln. Über den Geschmack sagt das allerdings wenig aus. Never judge a book und so ;)) Und spätestens zur Erdbeerzeit kann man die roten Früchtchen dazugeben! Das schmeckt dann nicht nur lecker, sondern sieht auch unfassbar gut und sommerlich aus.

Aber zurück zu meiner Geschichte. Ich hatte schon eine ganze Weile Rhabarber-Hunger. Gleichzeitig hatte ich Lust auf irgendwas mit Quark. Der steht nämlich immer in meinem Kühlschrank und ich wollte ihn mal anders essen als immer nur auf Brot oder im Obstsalat.

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dann kam Mama Wunderbrunnens Idee: ein Clafoutis! Das wollte ich. Unbedingt. Wer es nicht kennt: Ein Clafoutis ist ein Dessert aus dem Ofen und besteht aus einer Sorte Obst, die mit einer Art Pfannkuchenteig übergossen und dann gebacken wird. Eigentlich gehört da auch kein Quark rein. Aber ich habe mein Rezept damit aufgemotzt und es funktioniert super!

Just an dem Tag, an dem ich die Back-Orgie eingeplant hatte, rief mich eine liebe Blogger-Freundin an: Käthe von Käthes Kekse. Manch einer wird sie kennen, denn einerseits war sie an meinem Blog-Geburtstag mit den schnieken Cookie Pops zu Besuch bei mir und andererseits macht sie die wunderschönsten und kunstvollsten Kekse aller Zeiten!

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auf ihrem Blog zeigt sie diese Kunstwerke neben Tutorials, wie ihr das genauso schön nachmachen könnt. Eben jener Blog feiert nun seinen dritten Geburtstag – und ich durfte schon mit meinem Rhabarber-Clafoutis Gast auf der Geburtstagssause sein! Deshalb auch an dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch, liebe Käthe! :))

(Übrigens könnt ihr noch bis Sonntag an ihrer Verlosung teilnehmen – schaut einfach HIER vorbei!)

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Einladung war spontan, aber es war für mich dennoch Ehrensache, etwas zu backen und geburtstagstauglich abzulichten. Also gab es den Clafoutis in Gesellschaft von Wimpelkette und bunten Strohhalmen – und nebenbei verzierte ich alles noch etwas österlich. Immerhin ist bald Ostern und dieser Clafoutis macht auch zum Osterbrunch eine sehr gute Figur!

Hier ist das Rezept:

Rhabarber-Clafoutis

(reicht für zwei Auflaufförmchen mit 12 cm Durchmesser)

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 1 Ei
  • 25 g Zucker + 1 EL Zucker
  • 50 g Mehl
  • 100 ml Milch
  • 100 g Quark
  • 2 Stangen Rhabarber (oder nach Geschmack)

Zubereitung

1. Ofen auf 160-170 Grad vorheizen. Den Rhabarber schälen und in Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben und mit 1 EL Zucker (oder nach Geschmack) bestreuen. Gut vermischen.

2. Das Ei mit dem Zucker schaumig schlagen. Das Mehl und die Milch hinzugeben, vermischen. Am Ende den Quark unterrühren.

3. Die Rhabarber-Stücke in die Förmchen geben und mit der Teigmasse übergießen. Da der Teig nicht doll aufgeht, können die Förmchen ruhig voll sein.

4. Je nach Temperatur etwa 25-30 Minuten backen. Der Teig wird nicht fest sein, aber der Clafoutis bekommt dann eine schöne Farbe.

Rhabarber-Clafoutis - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ihr könnt den Clafoutis übrigens auch gut nochmal aufwärmen, denn warm schmeckt er am besten. Einfach bei 180 Grad etwa 7-10 Minuten in den Ofen stellen. Habe ich alles getestet – und meiner Erfahrung nach schmeckt er am besten mit Vanilleeis oder Vanillesoße. Mmmhh…

Am Freitag gibt es übrigens noch ein Rezept, falls ihr noch etwas Inspiration für euren Osterbrunch braucht! Schaut also gerne vorbei :))

Habt es wundervoll,

Alena

Bärlauch-Pesto – saisonaler Klassiker

Endlich ist sie wieder da, die schöne und leider immer viel zu kurze Bärlauch-Zeit. Ich liebe Bärlauch und deshalb habe ich euch heute als erstes Rezept für die Saison Bärlauch-Pesto mitgebracht!

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Bärlauch-Pesto habe ich ehrlich gesagt schon im letzten Jahr gemacht und in Blog-Form gebracht. Leider war ich etwas spät dran und die Bärlauch-Saison mittlerweile vorbei. Also musste das Rezept in eine Art Saison-Schlaf gehen und ich ungeduldig darauf warten, dass die grünen Blätter endlich wieder wuchsen.

Den Beginn der Saison kann man in der Blogger-Szene immer ziemlich gut daran ablesen, dass plötzlich Bärlauch-Rezepte sprießen wie die Pflanze! Hach. So eine schöne Zeit!

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Während ich diese Zeilen tippe, esse ich übrigens ein Brötchen mit Bärlauch-Pesto. Und einem Bärlauch-Feta-Dip. Real life und so. Ich stinke sicher drei Meilen gegen den Wind, aber das ist mir egal – ich liebe Bärlauch und wahre Liebe schert sich nicht um knoblauchige Fahnen!

Das Rezept für den Dip bekommt ihr übrigens nächste Woche. Versprochen. Das vom letzten Jahr passiert mir nicht noch einmal! Ich will euch ja schließlich nicht vorenthalten, mit Bärlauch befahnt durch die Osterzeit zu spazieren. Und Dips zum Osterbrunch kann man nie genug haben.

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Auch Pesto geht meiner Meinung nach immer. In allen Formen – in Grün mit Basilikum, Oregano oder auch Spargel (ein Rezept dazu habe ich euch HIER gepostet). Auch rotes Pesto mag ich sehr gerne.

Und obwohl man Pesto natürlich auch ganz wunderbar auf Brot schmieren kann, esse ich es am liebsten mit Nudeln. Bandnudeln, um genau zu sein – und wenn ich ganz ganz genau bin: selbst gemachte Bandnudeln!

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das ist zugegebenermaßen ein bisschen zeitaufwendiger als gekaufte Nudeln in den Topf zu werfen, aber auch nicht sehr. Es schmeckt in jedem Fall am besten! Ich werde euch nochmal eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung für mein perfektes Nudelrezept posten :))

Aber hier gibt es nun erstmal mein Rezept für:

Bärlauch-Pesto

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 50 g Bärlauch
  • 50 g Parmesan
  • 40 g Pinienkerne
  • 30 g Olivenöl
  • Pfeffer und eventuell ein kleines bisschen Salz

Zubereitung

1. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten. Den Bärlauch grob hacken. Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab bearbeiten, bis das Pesto eure gewünschte Konsistenz hat. Eventuell müsst ihr noch Öl hinzugeben und mit Pfeffer und Salz würzen.

2. Das Pesto zu Nudeln, Brot oder Fleisch servieren und genießen!

Bärlauch-Pesto - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachmachen! Vielleicht wohnt ihr ja sogar in einer Gegend, wo Bärlauch wild im Wald wächst? Ansonsten ist der Bärlauch übrigens meistens auf dem Wochenmarkt günstiger als im Supermarkt… kleiner Tipp ;))

Habt es wundervoll,

Alena

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Deko-Inspiration für Ostern und den Balkon im Frühling

Wie bereits in meinem „Hallo April!“-Beitrag angekündigt, gibt es heute nun etwas Deko-Inspiration für Ostern. Da das für sich genommen nicht so viel Raum einnimmt, habe ich euch einfach auch noch ein paar Impressionen von meinem Balkon mitgebracht. Falls ihr denn noch nicht bepflanzt habt, wird es nämlich langsam Zeit!

Ich gerate in der Vor-Vorweihnachtszeit ja immer etwas in eine Art Ekstase, weil ich die Zeit einfach so sehr liebe. Im tristen November- und Dezembergrau finde ich es umso schöner, es sich in der Wohnung extra gemütlich zu machen. Viele Kerzen, Amaryllis, Tannenzapfen, ab und zu mal ein kleiner Weihnachtsmann und vor allem Kugeln – in allen Farben und Größen!

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

An Ostern verhält es sich ähnlich, aber auf andere Art und Weise. Da kriege ich von pastellfarbenen Tulpen oder anderen Blumen nicht genug, ebenso wie von Kerzen in Eierform. Außerdem liebe ich Osterhasen!

Österliche Deko wirkt immer irgendwie frisch und leicht – deshalb muss man auch gar nicht so riesigen Aufwand betreiben. Hier sind meine Favoriten, die ihr euch ganz einfach auch ins Haus holen könnt:

1. Zweige in der Vase

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Ich glaube, ich hatte diesen Punkt auch schon in meiner Vorweihnachts-Deko-Liste aufgeführt. Was der Hartriegel im Winter, ist für mich die Kirsche im Frühling. Kirschzweige schräg angeschnitten in eine große Vase oder ein anderes Gefäß – fertig! Mit etwas Glück gehen die Blüten an den Zweigen auf und ihr habt (leider nur für kurze Zeit) ein Blütenmeer im eigenen Wohnzimmer.

Kirschzweige habe ich schon mehrmals gehabt in diesem Frühling und für die Osterzeit hänge ich einfach immer noch ein paar Eier hinein. Ausgeblasene Eier in jeder Form findet ihr übrigens entweder im Blumenladen eures Vertrauens oder natürlich bei Amazon.

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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2. Nester aus Moos

Eine weitere einfache Idee ist wohl Moos – ihr findet es draußen im Wald in Hülle und Fülle. Wer keinen Wald um die Ecke hat, der fragt bei seinem Blumenladen nach. Dort gibt es ebenfalls Moos und meistens bekommt man es für ganz kleines Geld.

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Ich habe dieses Jahr meine Moos-Ausbeute in eine alte Quiche-Backform gelegt und einen kleinen Kranz aus dünnen Ästchen als Nest darauf platziert. Ein paar Eier hinein, Federn, eine Eier-Kerze und das Spatzen-Pärchen von Kay Bojesen dazu – fertig ist das kuschelige Osternest.

Natürlich könnt ihr auch überall sonst kleine Moos-Nester machen. In einem schönen Schälchen oder in einer Tasse – eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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3. Hasen, Blumen und Federn

Meine beiden Lieblings-Hasen habe ich ganz einfach mit etwas Moos und Wachteleiern auf einem Teller platziert. Dazu gesellten sich noch zwei kleine Vasen mit einer Tulpe und etwas Grünzeug.

In meinem Lieblingsblumenladen entdeckte ich ein Tablett mit mehreren kleinen Vasen, in denen jeweils ein Blümchen steckte. Die Idee fand ich so schön, dass ich sie für den Esstisch übernahm. Dadurch hat man an einem Bund Tulpen gefühlt gleich doppelt so viel Freude ;))

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Schöne an den Deko-Ideen ist, dass sie nicht nur an Ostern schön aussehen. Gut, Motive wie Hasen und Eier verbindet man zwar schon mit dem Fest, aber es gibt ja schließlich auch nach Ostern noch Hasen. Also dürfen sie bei mir immer ein bisschen länger stehen.

Auf meinem Balkon

Als ich das Innere der Wohnung auf Frühling getrimmt hatte, musste selbiges natürlich auch auf dem Balkon geschehen. Die alten Tannenzweige und Töpfe mit Heidekraut wurde entsorgt und Frühlingsblumen zogen ein.

Es gibt ja nun Leute, die sich vorher Gedanken um ein Farbkonzept machen. Entweder gehöre ich nicht in diese Kategorie oder ich mache es unbewusst – ich habe gewisse Lieblingsfarben und die kaufe ich dann. Fertig!

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Zu meinen Favoriten im Frühling gehören Hornveilchen. Diese kleinen, unglaublich liebenswert aussehenden Blümchen zaubern mir bei ihrem Anblick immer ein Lächeln aufs Gesicht. Sie kommen in einer Vielzahl an Farben daher, sind recht robust und breiten sich im Topf immer sehr schnell aus. Perfekt!

Ein weiterer Vorteil der Hornveilchen: Sie blühen sehr lange. An einigen Hornveilchen habe ich schon den gesamten Sommer hindurch Freude gehabt. Viele Frühlingsblumen sind irgendwann verblüht und mache dann Platz für die Sommerblumen. Und auch zu diesen passen Hornveilchen ganz hervorragend! Ich kann euch diese kleinen Schätzchen also wirklich ans Herz legen.

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der Rest meines Balkons ist bestückt mit einer Mischung aus Blumen wie Bellis, Narzissen, Vergissmeinnicht, Ranunkeln und Kräutern.. Auch eine große Campanula (Glockenblume) habe ich mit nach Hause genommen und hoffe, dass sie den Sommer übersteht.

Meine Kräutersammlung beschränkt sich im Moment noch auf Rosmarin, Zitronenmelisse, Thymian und Oregano. Dazukommen sollen aber auch noch Basilikum und Schnittlauch. Ich liebe meinen Kräutergarten-Balkon! ;))

Inspiration für Ostern und Balkon - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich hoffe, ich habe euch ein paar Eindrücke geben können und etwas Inspiration – nun wünsche ich euch viel Freude beim Dekorieren und Bepflanzen von Balkon oder Garten!

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April! Und hallo Frühling!

Hach, da ist er, der April! Der Monat, der mir von allen fast der Liebste ist. Warum das so ist und worauf ich mich besonders freue, erzähle ich euch heute.

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Also – warum liebe ich den April so sehr?

Es könnte daran liegen, dass ich mit ihm den Frühling verbinde. Alles grünt, alles wächst, die Tage werden länger. Die Sonne scheint und es gibt die ersten warmen Tage, die man draußen verbringen mag. Gleichzeitig ist es noch nicht so heiß, dass man vor lauter Hitze nicht weiß, wohin mit sich.

Das gefällt mir am Hochsommer nicht immer. Im April hingegen liegt an manchen Tagen noch ein Hauch Kühle in der Luft. Die letzten Grüße vom Winter haben ihren Auftritt in den frühen Morgenstunden. Doch im Laufe des Tages erwärmt sich die Luft und wir bekommen eine Idee davon, welch herrliche Zeit uns bevorsteht.

Und abends scheint die Sonne lange genug, um nach Feierabend schon einen Aperol draußen trinken zu können… ;))

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die langen Tage und die Helligkeit wecken die Unternehmungslust. So packten wir letztes Wochenende unsere Fahrräder aus und nach einer kurzen Inspektion ging es los.

Ich oute mich an dieser Stelle als absoluter Schönwetter-Radfahrer. Während ich auch zur grauen und kalten Jahreszeit laufen gehen mag, kann ich das Radfahren nicht ausstehen.  Sobald die Sonne sich zeigt finde ich es hingegen wirklich schön!

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Unsere Tour führte uns nach Bad Homburg, wo wir den Schlosspark erkundeten und den traumhaft schönen und riesigen Magnolienbaum entdeckten. In Blüte ist er sicher noch viel prächtiger, aber auch mit den Knospen sehr eindrucksvoll.

An einigen Stellen gab es auch mehr als Knospen – die Krokusse stehen in voller Blüte. Ein wahrlich frühlingshafter Anblick! Auch die Buschwindröschen bedecken den gesamten Boden, wie ein Teppich aus Blumen. Der Ausflug lohnt sich!

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Vielleicht liebe ich den April auch deshalb so sehr, weil ich in diesem Monat Geburtstag habe. Und an meinem Geburtstag einfach immer gutes Wetter ist! Ich erinnere mich noch gut an den vor zwei Jahren. Eine Freundin kam zu Besuch und wir spazierten durch den Wald – in kurzen Ärmeln und Flipflops! Da ist Vorfreude doch garantiert, oder?

Außerdem habe ich bereits im März meinen Balkon mit Frühlingsblumen bestückt. Sie werden sich im Laufe des Aprils noch ausbreiten und weiter blühen – und das ist so schön! Nach dem vielen Grau und den eher gedeckten Farben des Winterbalkons freue ich mich auf bunte Frühlingsblumen. Mein Favorit, wie in jedem Jahr: Hornveilchen! Auch dabei sind Bellis, Narzissen und Glockenblumen – und Vergissmeinicht.

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber ich liebe den April dieses Jahr besonders, weil dieses Jahr Ostern in diesen Monat fällt. Und Ostern ist für mich eines der schönsten Feste!

Gut, Weihnachten kann schwer getoppt werden. Aber die österliche Dekoration ist so schön frühlingshaft. Außerdem finde ich Hasen und Ostereier einfach herzerwärmend – ihr nicht auch?

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein paar österliche Impressionen gibt es heute schon, ich habe aber auch noch ein paar mehr vorbereitet. Die gibt es dann in den nächsten Tagen nochmal gesondert. Sonst hätte die Bilderflut etwas den Rahmen gesprengt ;))

Außerdem liebe ich die kulinarischen Traditionen, die mit Ostern verbunden sind. Zu welchem Fest kann man schließlich schon so richtig ausgiebig frühstücken bzw. brunchen? Mit vielen herzhaften und süßen Leckereien? Und schon morgens Schokolade in Form von Eiern oder Hasen essen? Dicke Scheiben Hefezopf mit Butter verdrücken und Eierlikörtorte backen? Eben. Das macht man nur zu Ostern. Und darauf freue ich mich sehr!

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Osterkuchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gebeizter Lachs - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eierlikoer-Torte - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Falls jemand noch ein paar Ideen braucht – hier sind meine österlichen Rezepte aus dem letzten Jahr:

Schweizer Osterkuchen („Osterchüechli“)

Selbst gebeizter Lachs

Eierlikörtorte

Hallo April - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen Vorfreude machen – ich jedenfalls freue mich riesig! Genießt diesen wunderschönen Monat :))

Habt es wundervoll,

Alena

Buddha Bowl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Glück in der Schüssel – Buddha Bowl Taco Style

Ich hab es nicht so mit Trends. Das sollte man als Foodblogger eigentlich nicht laut aussprechen, aber es ist so. Deshalb ist der Buddha Bowl, die ich euch heute mitgebracht habe, ganz besondere Bedeutung zuzumessen ;))

Buddha Bowl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aber was hat es mit Trends und mir auf sich?

Eigentlich verfolge ich gerne Neuheiten, bin aufgeschlossen und probiere auch gerne Neues aus. Aber jeden Trend mitmachen? Muss ich nicht haben. Zu schnell gerät man unter Druck oder Stress, dem next best thing hinterherzuhetzen. Außerdem bin ich eher klassisch veranlagt.

Gerade im Bereich Food erlebe ich es öfter. Ich sehe Dinge wie „Clean Eating“, Superfoods, grüne Smoothies. Schaue mir alles an. Und denke mir dann – schön und gut, aber so richtig umhauen tut es mich nicht.

Manches ist mir zu kompliziert. Für clean eating meinen gesamten Speiseplan umstellen? Nö. Manches ist mir zu teuer. Für Superfoods viel Geld ausgeben? Ist es mir nicht wert. Es gibt preiswerte Alternativen, die genauso sinnvoll sind! Und für manches habe ich das Equipment nicht. Beispielsweise um Grünzeug so zu zerkleinern, dass ich nicht dauernd Fasern im Smoothie habe.

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Aber dann gibt es sie doch, die Trends, die ich gut finde. Die mich aber leider meistens erst überzeugen, wenn sie schon fast wieder out sind. Deswegen hoffe ich, dass ich mit meiner Buddha Bowl noch nicht völlig last season bin ;)) Ich muss allerdings gestehen, dass selbst wenn – es wäre mir egal! Denn diesen Trend finde ich wirklich super. Was hat es damit auf sich?

Buddha Bowls werden häufig auch Rainbow Bowl genannt. Das Prinzip: Jede Farbe des Regenbogens soll mit einem Lebensmittel vertreten sein. Der ganz normale Name „Buddha Bowl“ geht angeblich auf eine ritualisierte Form des Essen in japanischen Zen-Klöstern zurück. Die größte Schüssel dort wurde „Buddha Bowl“ genannt – sie symbolisiert den Kopf und die Weisheit Buddhas. (Allerdings habe ich auch schon Erklärungen gefunden, wo die große, übervolle Schüssel mit dem dicken Bauch eines Buddhas verglichen wurde ;))

Buddha Bowl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Die Zubereitung ist denkbar einfach, denn erlaubt ist, was gefällt oder schmeckt. Buddha Bowls eignen sich hervorragend zum Reste verwerten und sind recht schnell in der Zubereitung. Ihr könnt kalte und warme Lebensmittel kombinieren, Gemüse, Hülsenfrüchte, Salate, Nüsse oder andere Kerne und zum Abschluss ein Dressing. Ihr könnt die Bowl vegan halten, ihr könnt auch mit Fleisch arbeiten – ganz nach Geschmack und was der Vorratsschrank hergibt.

Eine kleine Mengen-Verhältnis-Hilfe habe ich euch trotzdem mal mitgebracht:

  • 30% Proteine (z.B. Hülsenfrüchte wie Kichererbsen, Bohnen oder Linsen – oder natürlich Fleisch, Käse oder Eier)
  • 20% Kohlenhydrate (z.B. Süßkartoffeln, Bulgur, Couscous oder Quinoa)
  • 20% Grünzeug ;)) (z.B. Spinat, Weißkohl, Feldsalat, Rucola oder ein anderer Salat)
  • 20% Gemüse (z.B. Gurke, Tomate, Paprika, Möhre, Radieschen oder was euch sonst so über den Weg läuft)
  • 10% gesunde Fette (z.b. Avocado oder Nüsse)
  • ein Dressing oder Pesto – auch hier ist alles möglich, was gefällt (z.B. ein Tahini-Dressing oder Joghurt-Zitronen-Dressing)

(Angaben von HIER.)

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Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – und schön aussehen tut das Ganze auch. Ihr braucht nur eine große Schüssel oder einen tiefen Teller. Zuerst wird das Blattgemüse angerichtet, darauf dann die weiteren Bestandteile. Besonders gut könnt ihr übrigens Reste verwerten und diese Bowls auch als Lunch mit zur Arbeit nehmen (dann aber das Dressing erst kurz vor dem Verzehr über die Bowl geben).

Das Internet ist übrigens voll mit Anregungen und Ideen für tolle Buddha Bowls. Schaut euch einfach mal um, denn es gibt tolle Kombinationsmöglichkeiten!

Buddha Bowl - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Mein Rezept heute ist auch dank der Inspiration einiger amerikanischer Blogs entstanden. Die Bowl stellt im Grunde eine Art dekonstruierten Taco dar, die in den USA auch auf vielfältige Art und Weise gefüllt werden können. Besonders ist das Gewürz, denn bisher habe ich immer nur fertiges Taco-Gewürz gekauft. Es lässt aber fast noch besser selber herstelle!

Ich verrate euch jetzt, wie – und wie ihr den Taco in einer Bowl auch selber machen könnt ;))

Buddha Bowl Taco Style

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Zutaten

Für das Gewürz:

  • 2 EL Chilipulver
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1 EL Cumin
  • 2 TL Salz
  • 1 EL getrockneter Oregano
  • 1 TL granulierter Knoblauch
  • 1 Messerspitze Cayennepfeffer

Für die Bowl:

  • 1 Süßkartoffel (oder eine halbe, je nach Größe)
  • 150 g Rinderhack (optional)
  • 1/3 einer Dose Kidneybohnen
  • eine Handvoll Kirschtomaten
  • 1 halbe Avocado
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Stück Gurke
  • neutrales Öl
  • rote Salsa
  • Sourcream
  • (wer mag: Mais passt thematisch auch sehr gut, ich mag ihn aber nicht und habe ihn deshalb weggelassen)

Zubereitung

1. Für die Gewürzmischung (Überraschung!) alle Gewürze miteinander vermischen. Ihr werdet nicht alles davon brauchen, ihr könnt natürlich auch alle Mengen vierteln.

2. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden (1-2 cm dick). In eine Auflaufform geben, einen EL neutrales Öl darüber geben und mit dem Taco-Gewürz würzen.

3. Die Bohnen in einem Sieb abspülen und abtropfen lassen. Das Hackfleisch in etwas Öl krümelig braten und mit dem Taco-Gewürz würzen. Die Bohnen dazugeben und verrühren.

4. Das restliche Gemüse putzen und in Stücke bzw. Scheiben schneiden – je nach Geschmack! Zum Schluss alles in einer Schüssel anrichten, nach Belieben Sour Cream und Salsa darübergeben und genießen :))

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Seid ihr auf den Geschmack gekommen? Habt ihr selber vielleicht schon Buddha Bowls gegessen und habt eine Knaller-Kombination?

Ich freue mich jedenfalls sehr, dass ich diesen Trend entdeckt habe und die Bowls so lecker sind. Hat also auch Potential, etwas langlebiger zu sein als andere Trends ;))

Ich wünsche euch ein herrliches Wochenende!

Habt es wundervoll,

Alena

 

Farfalle mit roten Linsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Farfalle mit roten Linsen und Feta

Ich gebe zu, zwei aufeinanderfolgende Rezepte mit Linsen passen nicht so richtig gut in das Konzept eines abwechslungsreichen Blogs. Ist aber egal, denn dieses Rezept ist unfassbar lecker. Außerdem ist es etwas leichter als die Linsensuppe und passt somit perfekt zum Frühling!

Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Deshalb bekommt ihr heute erneut etwas mit Linsen serviert. Es sind auch andere Linsen als letzte Woche, wo ich Tellerlinsen für die Linsensuppe verwendet hatte. (Wer spontan Hunger bekommt: HIER gibt es das Rezept ;))

Heute habe ich allerdings rote Linsen verwendet. Die Inspiration für das heutige Rezept stammt nämlich aus meinem meiner liebsten Nudel-Kochbücher: „Nudeln selbst gemacht“.

Dieses Buch bekam Herr Wunderbrunnen übrigens von Mama Wunderbrunnen zum Geburtstag geschenkt als wir gerade ziemlich frisch zusammen waren. Kurz darauf gesellte sich eine Nudelmaschine dazu – seitdem sind wir passionierte Nudel-Selbermacher!

Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Nudeln gegessen haben wir beide schon immer gerne. Dank des Buchs stellten wir aber schnell fest, dass es auch ganz einfach ist, sie selber zu machen. Zugegebenermaßen sind gefüllte Nudeln eher etwas für das Wochenende, wenn ausreichend Zeit zur Verfügung steht. Aber Bandnudeln sind auch unter der Woche schnell gemacht – und schmecken um Längen besser als gekaufte!

Die Farfalle heute habe ich allerdings nicht selbstgedreht ;)) Aber neben Rezepten und Anleitungen dafür, wie man Nudeln selber formt, gibt es in dem Buch auch noch Anregungen für Füllungen, Soßen und Ragouts. Eine dieser Soßen habe ich leicht abgewandelt und optimiert für euch mitgebracht.

Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Optimiert bedeutet in diesem Fall unter anderem: die Kochzeit für die Linsen anzupassen. Das Rezept empfiehlt, sie fast musig zu kochen. So haben wir es auch beim ersten Anlauf gemacht. Lecker war es auf jeden Fall – ich mag es allerdings, wenn sie noch etwas Biss haben.

Deswegen haben wir sie beim zweiten Versuch einfach kürzer gekocht. Den Feta könnt ihr auch von der Menge her nach Geschmack anpassen – ganz wie ihr mögt.

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Insgesamt ist die Zubereitungszeit recht kurz, wodurch sich das Gericht wunderbar für den Feierabend eignet. Die Linsen und die Farfalle kochen etwa gleich lang (8-10 Minuten) und viel Zeit zum Schnippeln braucht ihr auch nicht einzuplanen. So will man das doch haben zum Feierabend, oder?

Und so wirds gemacht:

Farfalle mit roten Linsen und Feta

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Zutaten

  • Nudelmenge nach Hunger
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL Thymian (gehackt)
  • 100 g rote Linsen
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1-2 EL Petersilie (gehackt, frisch oder TK)
  • 1-2 TL Tomatenmark
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Paprikapulver (edelsüß oder rosenscharf nach Geschmack)
  • 150-200 g Fetakäse

Zubereitung

 1. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Feta würfeln oder zerkrümeln – je nach Geschmack :))

2. Die Nudeln aufsetzen. Dann die Frühlingszwiebeln mit dem Knoblauch in einer Pfanne in etwas Öl anschwitzen. Die Linsen dazu geben und mit der Gemüsebrühe übergießen. Das Tomatenmark und die Kräuter hinzugeben und einrühren. Für etwa 8 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen.

3. Wenn die Nudeln fertig sind, abgießen. Den Feta entweder schon in die Soße einrühren oder über die servierten Nudeln streuen.

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Ich hoffe, ihr werdet ein ebenso großer Fan von diesem schnellen Feierabend-Gericht wie ich. Viel Freude beim Nachkochen!

Habt es wundervoll,

Alena

Linsensuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Herzhafte Linsensuppe – Soulfood für den März

Ich weiß, eigentlich ist Linsensuppe eher was für kalte, graue und vielleicht sogar verregnete Wintertage. Allerdings ist rein theoretisch gesehen noch Winter ;)) Und obwohl wir in den letzten Tagen schon sehr mit Sonne verwöhnt wurden, finde ich es momentan teilweise doch noch recht kalt. Aus diesem Grund habe ich euch heute Linsensuppe mitgebracht!

Linsensuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ganz besonders hervorheben muss ich an dieser Stelle die Mama von Herrn Wunderbrunnen. Er wünscht sich dieses Gericht nämlich sehr oft, wenn wir sie besuchen. Natürlich meistens in der ungemütlichen Jahreszeit.

Ich habe nun also schon sehr oft ihre Linsensuppe gegessen. Jedes Mal mit großer Begeisterung, denn es ist ein sehr wohliges Essen, herzhaft, wärmend – quasi alles perfekte Voraussetzungen zum Soulfood! Eins, das man auch gut nach einem schönen Spaziergang in der Sonne genießen kann :))

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Ein Mysterium rankte sich jedoch immer um diese Suppe. Herr Wunderbrunnen wollte sie öfter mal nachkochen, denn sie schmeckt bei jedem Besuch unglaublich gut. Gleichzeitig schmeckt sie jedes Mal anders! Der Grund: Es gibt kein Rezept. Kein „richtiges“.

*Dramatische Musik*

Linsensuppe - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Das kennt ihr sicher, oder? Man will ein Rezept von Mama oder Oma nachkochen und dann bekommt man die Auskunft: „Ach, ich nehme hiervon was und davon was und wenn ich das nicht da habe, nehme ich das und dann…“

Schön und gut, aber wenn man das Gericht möglichst originalgetreu nachkochen will (oder gar als Rezept verbloggen will!), ist dieses Information eindeutig zu wenig bzw. zu unpräzise! Wenn man allerdings eine eigene Interpretation anstrebt, ist das in Ordnung. So also auch in diesem Fall.

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Herr Wunderbrunnen bekam also eine grobe Anleitung und kochte danach zuhause eine eigene Linsensuppe. Sie schmeckte herrlich – nicht wie bei Mama, aber da deren Suppen auch nie identisch schmecken, kann das nicht als Kritikpunkt gelten.

Wir kochten die Suppe dann noch einmal zusammen, diesmal mit Zettel und Stift bewaffnet, um alle Mengen zu notieren. Deshalb kann ich sie euch heute aufschreiben – mit dem Hinweis, dass ihr selbstverständlich alles abwandeln könnt. Anderes Gemüse beispielsweise, andere Linsen – eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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Vermutlich wird auch unsere nächste Linsensuppe wieder anders schmecken als sonst, aber das finde ich nicht so schlimm. Es gibt Gerichte, die müssen nicht immer exakt gleich schmecken. Vielmehr geht es um das Gefühl, das man hat, wenn man sie isst: Ein Gefühl von Wärme, Gemütlichkeit, Wohligsein. (Gibt es dieses Wort?) Und das ist das Wichtigste.

Hier ist nun das Rezept. Die Suppe schmeckt übrigens durchgezogen am Besten – also ruhig schon früher vorbereiten! (Oder am nächsten Tag noch genießen :)) Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen:

Linsensuppe

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Zutaten

  • 4-5 mittelgroße Kartoffeln
  • 3 Möhren
  • 1 rote Paprika
  • 1 Stange Lauch
  • 300 g Linsen (ich habe Tellerlinsen genommen)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Cabanossi-Würste
  • 1 Dose Tomatenmark (dreifache Konzentration)
  • 1 EL Milch
  • 30 g Frischkäse oder Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • Zucker
  • Currypulver
  • Cayennepfeffer
  • etwas Zucker
  • etwas Sojasoße
  • 1 EL Essig

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Zubereitung

1. Die Linsen nach Packungsanweisung gar kochen. Ich mache das meistens im Schnellkochtopf: Dafür die Linsen mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Wenn der Topf zischt, den Herd ausschalten und den Top noch ca. 4 Minuten unter Druck lassen (kann je nach Modell variieren). Dann den Dampf ablassen und das Wasser abgießen. Fertig!

2. Das Gemüse grob würfeln. Die Wurst in Scheiben schneiden. Die Kartoffeln und Möhren in einem Topf anbraten, salzen und pfeffern. Die Paprika hinzugeben und mit Wasser aufgießen (ca. 1,5 Liter). Das Tomatenmark, die Milch und den Frischkäse dazugeben und einrühren.

3. Als nächstes den Lauch und die Linsen hinzufügen. Dann abschmecken mit Curry, Cayennepfeffer, Salz, etwas Zucker, etwas Essig und einem Schuss Sojasoße.

4. Währenddessen in einer Pfanne die Zwiebeln mit der Wurst scharf anbraten. Wenn alles schön angeröstet ist, in die Suppe geben. Köcheln lassen und abschmecken.

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Kennt ihr auch diese Gerichte, die man nachkochen möchte, obwohl es kein Rezept gibt? Und man erstmal das Essen „verstehen“ muss, bevor man es selbst auf den Teller bringen kann? Erzählt mir gerne davon :))

Habt es wundervoll,

Alena