Vorspeise aus gebratenem grünem Spargel mit Mozzarella - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Knackige Vorspeise: Gebratener grüner Spargel mit Mozzarella

Zum Abschluss der Spargelsaison habe ich euch noch ein schnelles Rezept mitgebracht, das ihr wunderbar als Vorspeise oder auch als leichtes Mittagessen verwenden könnt. Der Hauptdarsteller? Grüner Spargel!

Vorspeise aus gebratenem grünem Spargel mit Mozzarella - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich gebe zu, ich habe dieses Jahr ziemlich viele Spargel-Rezepte gebloggt. Vier Stück, um genau zu sein! Das heutige Gericht wollte ich auch eigentlich schon im letzten Jahr online stellen, aber wie das immer so ist mit dem saisonalen Essen… plötzlich ist die Saison vorbei.

Ging mir letztes Jahr übrigens genauso mit Bärlauch. Dieses Jahr habe ich das gleiche Problem mit Rhabarber. Ich hatte noch einige Rezepte im Hinterkopf und plötzlich ist die Zeit vorbei und die Kirschen machen es sich neben den ersten deutschen Him-, Blau- und Brombeeren im Regal gemütlich.

Vorspeise aus gebratenem grünem Spargel mit Mozzarella - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich werde dann immer leicht hektisch und krame in meinem gedanklichen und meinem tatsächlichen Rezepte-Ideen-Buch herum, bis ich aufgebe. Die Zeit vergeht so oder so zu schnell, dann muss man sich ja nicht auch noch mit saisonalen Rezepten künstlich stressen.

Stattdessen zeige ich euch am 23. Juni, einen Tag vor dem offiziell bzw. traditionell letzten Tag der Spargel-Saison, ein Rezept für eine Vorspeise – bzw. wurde sie bei uns bisher immer als solche serviert. Die Zubereitung ist denkbar einfach und ein bisschen lässig-rustikal – so, wie man es im Sommer gerne mag!

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Auf den gebratenen Spargel kommt einfach ganz locker auseinandergezupfter Mozzarella, der dann ein bisschen schmilzt. Auch den Schinken pflückt man mit der Hand in Stückchen und verteilt sie auf dem Spargel. Als Vorspeise kam diese Kombination bisher bei allen gut an, aber auch als leichter Lunch funktioniert dieses Gericht sehr gut.

Wenn ihr also noch grünen Spargel bekommt, lege ich es euch fürs Wochenende oder nächste Woche noch ans Herz. Und wenn ihr es nicht mehr schafft – dann gibt es ja zum Glück auch nächstes Jahr wieder grünen Spargel (hoffentlich). Bis dahin gibt es hier nun das Rezept:

Gebratener grüner Spargel mit Mozzarella

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Zutaten

  • ein Bund grüner Spargel
  • ein Mozzarella am Stück
  • eine Handvoll Pinienkerne
  • Serrano-Schinken (ich habe eine ganze Packung genommen)
  • eine Handvoll Cherrytomaten
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Den Spargel waschen und eventuell das untere Drittel schälen. Von den Enden befreien. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten. Dann das Öl in einer Pfanne warm werden lassen und den Spargel und die Tomaten darin ein paar Minuten braten lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

2. Das Gemüse auf einen Teller geben und den Mozzarella in grobe Stücke zupfen und darüber verteilen. Mit dem Schinken ebenso verfahren. Am Ende die Pininekerne darüber geben und sofort servieren.

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Das war nun das letzte Rezept für diese Saison. Ich habe euch hier noch einmal alle meine bisherigen Spargel-Rezepte aufgelistet:

Im nächsten Jahr gibt es dann auch mal öfter weißen Spargel. Ups ;))

Habt es wundervoll,

Alena

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Buddha Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen

Ja, noch eine Buddha Bowl – aber ich schwöre, ich bin den Dingern so verfallen! Sie sind einfach unglaublich lecker und die Kombinationsmöglichlichkeiten sind schier endlos.

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und da ich ja einen Hang dazu habe, Trends erst manchmal erst etwas spät zu entdecken, habe ich nun Nachholbedarf. Vor allem, weil die Buddha Bowl mittlerweile durch einen neuen Trend (man könnte es schon fast Mikrotrend nennen) abgelöst wurde. Ihr habt sicher schon von den Poke-Bowls gehört… aber dazu später mehr.

Die heutige Bowl passt übrigens noch sehr gut in die Spargelsaison, die sich leider allmählich dem Ende zuneigt. Also nutzt es aus!

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gleichzeitig manifestiert sich in dieser Buddha Bowl meine Liebe zu Lebensmitteln im Miniaturformat. Cherry-Tomaten sind so viel putziger als normale Tomaten. Rosenkohl sieht aus wie ein Kohl in winzig. Und wie süß sind bitte Mini-Gugls?!

Genauso verhält es sich auch mit Spargel. Großer Spargel – ja, lecker. Mini-Spargel?! Kreisch! Verständlicherweise geriet ich also in große Verzückung, als ich den kleinen Salatspargel an der Bude sah – ich musste ihn einfach haben!

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das mache ich übrigens manchmal ganz gerne. Beim Einkaufen inspirieren lassen und einfach auch mal etwas kaufen, das man noch nie in der Küche hatte. Das hält die Kreativität am Laufen und eröffnet ganz neue Horizonte. Schließlich ist es herrlich, neue Sachen auszuprobieren! Manchmal entstehen dabei sogar ganz tolle neue Kreationen, auf die man sonst nie gekommen wäre. Ich kann es euch also nur empfehlen!

Der Salatspargel ist jetzt keine wirklich exotische Entdeckung. Ich war trotzdem sehr angetan davon, denn man kann ihn roh essen (schmeckt ein kleines bisschen wie Zuckerschoten in etwas herber), aber natürlich auch braten. Das habe ich gemacht, dann ich liebe liebe LIEBE gebratenen Spargel. Da die Stangen so klein sind, muss man sie eigentlich nur einmal kurz durch die Pfanne rollen lassen.

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Etwas Crunch bekommt die Bowl durch geröstete Kichererbsen. Zu lecker! Man kann sie auch gut so snacken, als Chips-Ersatz oder so… aber ich fand sie als Topping für die Bowl total genial. Sie brauchen im Ofen etwa 20-25 Minuten, aber ihr könnt sie auch gut vorbereiten. Ich hatte irgendwo gelesen, dass sie frisch am besten sind, aber ich konnte am nächsten Tag keinen wirklichen Nachlass im Geschmack feststellen ;))

Die Anleitung für die heutige Buddha Bowl liest sich etwas lang, aber es sind einfach unterschiedliche Komponenten, die zubereitet werden. Es geht aber alles schnell: Das Gemüse zu schnippeln und der Couscous ist auch ruckzuck gemacht. Einzig die Kichererbsen dauern etwas länger, aber ihr könnt sie auch weglassen, wenn ihr es eilig habt. Die Mengen der Gemüse-Komponenten könnt ihr übrigens je nach Geschmack und Hunger anpassen.

Nun rede ich aber nicht länger weiter und gebe euch das Rezept. Viel Spaß beim Nachkochen!

Buddha Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen

(für 2 Bowls)

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • ein Bund Salatspargel
  • 50 g Couscous
  • 70-100 ml Wasser
  • 1 TL Tomatenmark
  • 50-100 g Blattspinat (oder nach Hunger)
  • eine Handvoll Cherry-Tomaten
  • 1-2 Frühlingszwiebeln
  • eine Handvoll Radieschen
  • eine Packung Feta

für das Dressing außerdem:

  • 2 1/2 EL Tahini
  • 75 ml Olivenöl
  • 1 EL Ahornsirup oder Honig
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

für die gerösteten Kichererbsen:

  • ein Glas Kichererbsen
  • 1 TL Olivenöl
  • Pfeffer, Salz, Paprika, Kreuzkümmel

Zubereitung

1. Zuerst die Kichererbsen – wer die weglassen mag, geht gleich zu Schritt 2 über ;)) Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Kichererbsen abgießen und gut trockenreiben – dann lösen sich auch überschüssige „Hautstücke“ ab, die ihr nicht mitbacken wollt. Die Kichererbsen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, mit Olivenöl beträufeln, vermengen und ca. 20 Minuten backen, bis alles schön knusprig ist. Im Anschluss noch warm in eine Schüssel geben und mit den Gewürzen vermischen.

2. Für das Dressing einfach alle Zutaten miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Spargel waschen und die Enden entfernen. Den Couscous mit dem Tomatenmark und einer Prise Salz in eine Schüssel geben und mit ca. 50-70 ml kochendem Wasser übergießen. Gut verrühren – wenn die Masse zu fest ist, einfach noch etwas Wasser hinzugeben. Beiseite stellen.

3. Den Blattspinat putzen und waschen und in eure Bowl legen – ich zupfe ihn meist noch etwas klein. Die Frühlingszwiebeln, Tomaten und Radieschen ebenfalls waschen und dann jeweils in Ringe bzw. Würfel schneiden. Die Radieschen habe ich in feine Scheiben geschnitten, das mag ich am liebsten! Den Spargel in etwas Olivenöl kurz in einer Pfanne anbraten.

4. Nun kommt der einfachste Teil: Die jeweiligen Komponenten in einer Schüssel schön anrichten. Am Ende den Feta drüber bröseln, dann das Dressing darüber geben und ganz zum Schluss die Kichererbsen darauf verteilen. Fertig!

Buddha-Bowl mit Mini-Spargel und gerösteten Kichererbsen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende und hoffe, ihr nutzt die Spargelsaison noch ordentlich aus :))

Habt es wundervoll,

Alena

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Tasting mit Lindt + schokoladigste Cupcakes! [Werbung]

Huch, einen Monat ist es schon her, dass ich euch mein Rezept für ein leckeres Schokoladen-Törtchen mit Lindt-Schokolade gezeigt habe! Dabei habe ich doch noch ein bisschen mehr im Gepäck für euch. Das gibt es nun heute!

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich hatte euch ja bereits von meinem Probierpaket von Lindt berichtet. Darauf möchte ich nun genauer eingehen – denn von den Schokoladensorten, die da im Paket auf mich warteten, kannte ich gar nicht alle. Und die meisten hatte ich noch nie probiert! Das musste sich ändern.

Ein Tasting schien mir die perfekte Gelegenheit, einmal alle Sorten zu probieren. Schließlich weiß man ja im Normalfall nicht, worin sich Sorten wie 85% mild, 85% kräftig und 90% mild unterscheiden. Auch den Unterschied zwischen 70% mild, 70% intensiv und 78% wollte ich schmecken.

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Da es sich in Gesellschaft bekanntlich besser isst, beschloss ich, das Tasting mit meinen Eltern und Herrn Wunderbrunnen durchzuführen. Zwei Frauen, zwei Männer – alle Liebhaber von dunkler Schokolade und in Papa Wunderbrunnens Fall auch vertraut mit der extremen 99%igen Schokolade.

Aber wir haben nicht nur getastet, sondern auch gebacken –  wer es also eilig hat, kann gerne schon runterscrollen. Dort gibt es ein absolut knallermäßiges Rezept für super schokoladige Cupcakes! Erstmal jetzt aber das:

Schokoladen-Tasting

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Bild entspricht nicht ganz der Wahrheit, denn wir haben spontan noch eine Sorte mehr probiert. Die getesteten Sorten umfassen:

70% mild | 70% intensiv | 78% vollmundig | 85% mild | 85% kräftig | 90% mild | 99% kräftig

70% mild

Das Urteil über diese Schokolade fiel recht eindeutig aus: süß! Vor allem die Männer fanden sie ein bisschen zu süß. Weiterhin zeichnet sie sich durch einen starken Schmelz aus. Eine nennenswert starke Kakaonote konnten wir alle nicht feststellen – sie schmeckt ein bisschen stärker als eine Vollmilchschokolade. Das Frauen-Urteil: Eine gute Einsteigerschokolade für all diejenigen, die bislang nur Vollmilch kennen und mögen!

70% intensiv

Der Unterschied zur milden 70%igen Schokolade liegt vor allem in der sofort schmeckbaren leichten Säure. Durch den etwas herberen Geschmack bleibt diese Schokolade etwas länger im Mund als die Vorgängerin. Auch sie ist sehr cremig, gleichzeitig etwas weniger süß – ebenfalls als gute Einsteigerschokolade geeignet!

78% vollmundig

Die neue Sorte in der Lindt Excellence-Reihe und mein Favorit! Immer noch sehr cremig, aber im Gegensatz zu den 70%igen Sorten sehr viel weniger süß, wodurch die Kakaonote deutlicher zutage tritt. Obwohl sie nun also bitterer ist, ist wenig bis kaum Säure rauszuschmecken – für mich ein wesentlicher Pluspunkt! Die Männer bewerteten das Gefühl der Schokolade als angenehm, da sie nicht mehr allzu schmelzig ist und einen längeren „Abgang“ hat. O-Ton Papa Wunderbrunnen: „Kann man schon gelten lassen ;))“

Die Damen-Fraktion war sehr angetan von dieser Schokolade und beschrieb sie als „elegant“ und perfekt zu Kaffee oder Rotwein passend. Ich vermute sehr stark, dass wir uns auch in der Zielgruppe für diese Schokolade befinden ;))

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

85% mild

Mama Wunderbrunnens Lieblingsschokolade! Und meine Nummer 2 (nach der 78%igen). Einstimmige Meinung: auch diese Schokolade ist sehr cremig und recht mild. Kräftiger zwar als die Vorgängerin, aber auch nicht sehr. Auch sie passt ganz hervorragend zu Kaffee und Rotwein!

85% kräftig

Überraschenderweise schmeckte diese Schokolade sehr viel intensiver, trocken und nicht länger cremig. Wir bewegen uns in die Lieblingsschokoladen-Gefilde der Männer ;)) Im Vergleich zur milden Variante haben wir es hier mit deutlich mehr Säure zu tun. Außerdem tritt der Kakaogeschmack sehr viel stärker hervor, was ein wenig überrascht – ist der Kakaoanteil doch gleich.

90% mild

Hier stellten wir weniger Säure fest als bei der Vorgängerschokolade – einhergehend mit einer sehr intensiven, angenehmen Kakaonote. Sie wirkte dennoch etwas weniger kräftig als die 85%ige Schokolade. Der Abgang wurde von allen als „sehr kurz“ beschrieben.

99% kräftig

Diese Schokolade wird nur in Tafeln mit 50 g Inhalt verkauft (bei gleichbleibender Fläche, wodurch die Stücke dünner sind). Die Stückchen sind zudem deutlich kleiner als die der übrigen Excellence-Reihe. Absolut berechtigt und sehr klug, denn ein normal großes Stück wäre wohl auch nur etwas für Profis.

Weiterhin kommt die Verpackung mit einer Degustations-Empfehlung daher, die auf die verschiedenen Geschmackskomponenten hinweisen, die sich während des Verzehrs unterschiedlich entfalten:

  • Cacao-Note
  • BItter-Note
  • Adstringenz (aka „Pelzigkeit auf der Zunge“)
  • Säuregrad
  • Fruchtnote

Da wir Laien sind, drösel ich jetzt nicht alle Komponenten für euch auf. Fakt ist: Die Schokolade ist im Vergleich (wobei ein solcher an dieser Stelle sinnfrei ist) zu den anderen Schokoladen kein bisschen süß, vielmehr herb und angenehm trocken im Mund. Ein leichtes rauchiges Aroma konnten wir alle wahrnehmen, dafür war im Gegenzug die Säure der vorigen „kräftigen“ Sorten verschwunden (was ich persönlich sehr begrüßt habe). Der Abgang ist angenehm und der Kakaogeschmack klingt lange intensiv nach.

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Fazit

Abschließend etwas zu sagen, ist gar nicht so einfach. Meine persönlichen Lieblinge sind die Schokoladen mit 78% und 85% mild. Generell mochte ich tatsächlich die milden Sorten lieber, da diese sehr viel weniger Säure hatten (und Säure in Schokolade ist nicht mein Fall). Bei den Männern war es umgekehrt – die kräftigen Sorten, die ein bisschen mehr Wumms haben, wurden deutlich bevorzugt!

So überrascht auch unsere Theorie nicht: Die 78%ige Schokolade, die Lindt neu im Sortiment hat, richtet sich sicherlich eher an Frauen. Der Geschmack ist sehr mild und cremig und vielleicht sogar auch für Leute geeignet, die sich gerade erst neu mit Bitter-Schokoladen beschäftigen. In der Degustationsempfehlung auf der 99%igen Schokolade heißt es beispielsweise auch, dass es sinnvoll ist, sich Schritt für Schritt an die höheren Kakaoanteile zu gewöhnen. Das geht nicht von heute auf morgen ;))

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mir hat es auf jeden Fall sehr viel Freude gemacht, die Schokoladen zu probieren und die Unterschiede herauszuschmecken. Vielleicht konnte ich auch dem einen oder anderen von meinen Lesern helfen ;))

Nun wollen wir uns aber dem Gebäck widmen, das ich euch noch mitgebracht habe.  Man kann die Lindt Excellence Schokoladen nämlich auch ganz ausgezeichnet in der Küche verwenden! Mitgebracht habe ich euch schokoladigste Cupcakes mit einem Erdbeer-Frosting. Die leicht herbe Schokolade passt nämlich ganz ausgezeichnet zu der fruchtigen Süße des Frostings. Auch ohne Frosting schmecken die Cupcakes sehr gut… probiert es aus!

Schokoladen-Cupcakes

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 120 g Butter
  • 100 g Zartbitter-Schokolade (z.B. Lindt Excellence 78%)
  • 30 g Kakao
  • 90 g Mehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Vanille-Aroma
  • 120 ml Buttermilch

Für das Frosting:

  • eine Handvoll Erdbeeren (püriert)
  • 100 g Sahne
  • 120 g Mascarpone
  • etwas Quark
  • 1 EL Puderzucker

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen und ein Muffinblech mit Förmchen auskleiden. Die Butter und Schokolade in einem Wasserbad bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Leicht abkühlen lassen (bis die Mischung etwa handwarm ist). In der Zwischenzeit Mehl, Kakao, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermengen.

2. Die Eier mit dem Zucker und dem Aroma schaumig schlagen. Wenn sie handwarm ist, die Schokoladen-Butter-Mischung hinzugeben. Nun abwechseln die Mehlmischung und die Buttermilch unterrühren, dabei immer nur solange rühren, bis sich das Mehl mit dem Teig verbunden hat.

3. Den Teig in die Muffinförmchen füllen – es sollte genau aufgehen. Im Ofen 16-18 Minuten backen, aber lieber schon früher eine Stäbchenprobe machen. Jeder Ofen ist unterschiedlich! Abkühlen lassen.

4. Für das Frosting die pürierten Erdbeeren mit der Mascarpone, dem Quark und dem Puderzucker verrühren, bis sich eine homegene Creme gebildet hat. Die Sahne steifschlagen und darunterheben. Idealerweise stellt ihr das Frosting nun solange in den Kühlschrank, bis es ein bisschen fest geworden ist. Wenn ihr nicht so viel Zeit habt, geht es auch so – dann habt ihr allerdings ein konturloses Frostig wie auf meinen Fotos. Schmeckt aber trotzdem ;))

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Cupcakes - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Viel Spaß beim Nachbacken und Ausprobieren! Und wenn ihr mögt, könnt ihr mir erzählen, welche Schokolade eure Liebste ist :))

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an Lindt für das zur Verfügung gestellte Probierpaket! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sommerliche Pasta mit Lachs und grünem Spargel

Ja, wieder ein Spargel-Rezept und ja, wieder Pasta – aber wir müssen ausnutzen, dass dieses wunderbare Gemüse noch Saison hat! Deshalb gibt es heute ein Rezept (und ein weiteres habe ich auch noch in petto ;)).

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Pasta mit Lachs und grünem Spargel sind relativ spontan und eigentlich aus Resten entstanden. Ich hatte mich nämlich bei dieser Quiche etwas mit den Mengen verschätzt. Kennt ihr das? Mir passiert das häufig.

Im Falle der Quiche war es ein ziemlich großer Hunger auf grünes Gemüse. Brokkoli, Erbsen, grüner Spargel, Frühlingszwiebeln. Als ich alles auf der Arbeitsfläche in der Küche vor mir liegen hatte, war es doch ziemlich viel. Wobei ziemlich noch untertrieben ist – es hätte niemals im Leben in die Quiche gepasst!

Also halbierte ich die Menge an Brokkoli, Spargeln und Frühlingszwiebeln. Letztere Zutaten fügten sich dann aber schon bald in meinem Kopf zu einem neuen Gericht zusammen. Angebraten! Mit Lachs! Zu NUDELN!! Mit etwas Olivenöl vermischt, jaja. Das kann nur gut sein!

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Diese Kombi wurde direkt am nächsten Tag getestet – und spontan für gut befunden. Ich hatte keine Lust auf Soße kochen, aber ich finde, sie ist gar nicht notwendig. Es schmeckt auch so ganz wunderbar herzhaft und sommerlich leicht! Für die momentanen Temperaturen ja auch ganz gut geeignet.

Gleichzeitig ist dieses Gericht das Gegenteil der momentan so hippen One-Pot-Pasta. Ich brauchte nämlich sage und schreibe drei Herdplatten mit zwei Pfannen und einem Topf. Weil der Lachs schneller den gewünschten Garpunkt erreicht hat als der Spargel, habe ich sie getrennt zubereitet. Wer keinen gebratenen Spargel mag, könnte ihn möglicherweise auch für zwei Minuten ins Nudelwasser werfen…

Da ich aber nichts so lecker finde wie gebratenen Spargel, rate ich euch unbedingt zu dieser Variante! Und manchmal ist es auch gar nicht so schlimm, viele Pfannen und Töpfe zu benutzen. Immerhin ist das doch früher immer eine Aussage über die Kochkünste gewesen, oder? Je mehr Töpfe desto versierter.

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Übrigens: Besonders gut schmeckt diese Pasta natürlich draußen. Auf dem Balkon oder im Garten, auf ein paar gemütlichen Sitzkissen und einem Glas mit kühlem Weißwein… habe ich zumindest gehört. Das lange Wochenende steht vor der Tür, da könnte man das sicher nochmal in aller Ruhe testen und überprüfen.

Insofern – ran an die Pfannen und rauf auf den Balkon (oder Garten…). Hier ist das Rezept:

Sommerliche Pasta mit Lachs und grünem Spargel

(für 2-3 Portionen)

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 250 g grünen Spargel
  • ein halbes Bund Frühlingszwiebeln (oder nach Belieben)
  • 300 g Lachsfilet
  • die Schale einer halben unbehandelten Zitrone
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Pasta nach Hunger!

Zubereitung

1. Den Spargel von holzigen Enden befreien und eventuell das untere Drittel schälen. Waschen und schräg in etwa 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Köpfe dürfen ganz bleiben. Den Lachs waschen und eventuell von der Haut lösen. In Würfel schneiden.

2. Wasser im Topf zum Kochen bringen. Die Nudeln hineingeben und al dente kochen. In der Zwischenzeit Öl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel dazu geben. Je nach Geschmack könnt ihr den Spargel von 5-10 Minuten bei mittlerer Hitze braten lassen. Ich mag ihn mit etwas Biss, das dauert dann etwa 7 Minuten. Am Ende die Zitronenschale dazugeben – eventuell nicht alles. Ruhig erst einmal abschmecken! Der Lachs braucht ca. 5 Minuten.

3. Die Nudeln abgießen und zu den Spargelscheiben in die Pfanne geben. Verrühren und eventuell noch etwas Olivenöl hinzugeben. Den Lachs drüber verteilen und servieren.

Lachs-Spargel-Pasta - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Könnt ihr Spargel noch sehen? Oder seid ihr froh, wenn die Saison und der Hype endlich vorbei sind? ;))

Habt es wundervoll,

Alena

Hallo Juni - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juni! + Balkonliebe im Sommer

Nun ist er hier, der Juni – der Sommermonat! Da ich gebürtig aus Norddeutschland komme, weiß ich allerdings auch, dass man sich auf den Sommer im Juni nicht immer verlassen kann. Aus diesem Grund muss man es sich einfach zu jeder Zeit so sommerlich wie möglich machen. Und womit ginge das besser als mit schönen Balkonblumen und leckerem Essen?

Hallo Juni - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ich war gemeinsam mit Mama Wunderbrunnen bereits im Mai fleißig und habe meinen Balkon von Frühling (HIER) auf Sommer umgestaltet. Wenn man genau hinschaut, kann man sehen, wie groß meine Kräuter mittlerweile geworden sind. Wahnsinn!

Zum Rosmarin, Oregano und Thymian sind nun auch Strauch-Basilikum und Minze hinzugekommen. Meine Zitronenmelisse lebt zwar noch, hat aber mittlerweile irgendwelchen komischen Viecher eine Unterkunft geboten. Momentan bekämpfe ich sie noch mit Seifenwasser. Ob das Früchte trägt, muss sich zeigen…

Hallo Juni - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ansonsten gibt es nun auch einen Lavendel auf dem Wunderbrunnschen Balkonien, nachdem mein anderer zu verholzt war. Außerdem steht hier eine Vielzahl an anderen schönen Blühern, die schon fleißig von Bienen und Hummeln angeflogen wurden. Fehlt nur noch eine Bienentränke – ich habe nämlich kürzlich gelesen, dass auch Bienen Wasser brauchen (welch Überraschung…). Man kann ihnen helfen, indem man eine Tränke aufstellt. Wenn ich schon ein Nahrungsparadies für die schwarz-gelben Flieger erschaffe, muss ich auch für Wasser sorgen. Logisch.

Ganz besonders schön finde ich die gefüllte Glockenblume! Die kleinen knubbeligen Blüten sind wirklich bezaubernd. Neben ihr steht übrigens eine sogenannte „Fette Henne“. Dieses Gewächs hatte ich letztes Jahr im Winter gekauft. So richtig geblüht hatte sie nicht und irgendwann war sie sehr holzig und sah irgendwie traurig aus… als ich sie im April entsorgen wollte, entdeckte ich zwischen den holzigen Stengeln etwas Grünes. Als ich das Holz entfernt hatte und das Grün gegossen hatte, begann sie zu wachsen. Nun ist sie schon richtig groß! Stauden sind anscheinend unverwüstlich ;))

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Jedenfalls liebe ich den mit Sommerblumen bestückten Balkon. Alles ist bunt und fröhlich und einige der Blumen duften herrlich! Ich freue mich darauf, dass im Laufe des Junis alles weiter wächst und gedeiht. Es ist eine so schöne Zeit und ich finde, man muss sie genießen.

Da uns der Mai schon herrliche Sommertage beschert hat, würde ich mich gerne auf mehr Sommer im Juni freuen. Ich weiß jedoch aus Erfahrung, dass das eine riskante Angelegenheit ist, also freue ich mich auf tatsächlich feststehende Termine. Ein großes Ereignis in jedem Juni ist Papa Wunderbrunnens Geburtstag! Letztes Jahr feierten wir unter dem Motto „California meets Balconia“ (die Beiträge dazu findet ihr HIER und HIER) und genossen das sommerliche Wetter auf dem Balkon.

Hallo Juni - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juni - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juni - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Motto für dieses Jahr steht noch nicht fest, aber es wird sicher großartig! Großartig wird auch das Wochenende, das ich mit der lieben Rebecca alias Kochküken verbringen werde – an dem wir uns in der Küche richtig kreativ austoben wollen.

Für meine kulinarischen Beiträge habe ich schon etwas vorgearbeitet. Es gibt noch eine Ladung Spargel, bevor die Saison vorbei ist, und im Rahmen meiner Kooperation mit Lindt wird es auch noch etwas Feines geben. Ihr könnt euch darauf freuen!

Hallo Juni - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Juni - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ansonsten werde ich jeden einzelnen sommerlichen Tag genießen, mich an meinem blühenden Balkon erfreuen und dankbar für jeden Moment mit meinen Liebsten sein. Das ist nämlich das Wichtigste – auch wenn der Sommer noch so unsommerlich ist, es ist nämlich egal ;))

Nun wünsche ich euch eine schöne Zeit und freue mich auf euren Besuch im Juni. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr mir in den Kommentaren erzählen, worauf ihr euch im Juni freut!

Habt es wundervoll,

Alena

Erdbeer-Mango-Lassi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Mango-Lassi – so schmeckt der Sommer!

Eigentlich ist ja noch gar nicht Sommer, aber das Wetter in der letzten Zeit war so herrlich – da kam doch direkt schon ein bisschen Sommerfeeling auf. Deshalb gibt es heute einen herrlich erfrischenden Lassi mit Erdbeeren, Mango und Kokos.

Erdbeer-Mango-Lassi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Mango-Lassi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Moment. Kokos?! Wer mich kennt, wird jetzt kurz stutzig geworden sein. Denn: Ich bin zwar wirklich neugierig und offen für alles, was mir so auf den Tisch kommt, aber ein paar Grenzen gibt es dann doch. In keiner wirklich messbaren Reihenfolge und frei von jeder Rationalität stehen diese Lebensmittel auf meiner „Geh mir weg damit“-Liste: Koriander, Kümmel, Kokos. Ok, das mit der Reihenfolge war gelogen. Die Reihenfolge stimmt so, wie sie da steht.

(Gut, Ziegenkäse, Erdnussbutter und alles, was vom Tintenfisch kommt, käme noch dazu. Aber die drei K’s machen so eine hübsche Alliteration ;))

Dass Kokos in der Dreierreihe am Schluss steht, liegt daran, dass ich neulich freiwillig einen Kokos-Joghurt zu mir genommen habe. Und das wiederum lässt sich folgendermaßen begründen: Ich war vor ein paar Wochen bei der lieben Sandra eingeladen. Ihr erinnert euch vielleicht von dem Barbecue français an sie. Jedenfalls gab es ein paar köstlichste Leckereien anlässlich unseres letzte Treffens zu dritt, denn unsere Freundin Jenny ist nun für einige Monate in den USA.

(An dieser Stelle ein leises Schluchzen und Küsschen in deine Richtung, Liebes! <3 )

Erdbeer-Mango-Lassi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Mango-Lassi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

An diesem Nachmittag probierte ich mehrere Sachen zum ersten Mal in meinem Leben: Chia-Pudding, Matcha Latte (jaaa, wirklich jetzt) und – Mango-Lassi. Das war zugegebenermaßen nicht mein erster, aber zumindest in der Form, in der Sandra in zubereitete. Diese ist ganz einfach: Mango, Mandelmilch, etwas Kardamom und – Trommelwirbel! – Soja-Kokos-Joghurt.

Eigentlich stehe ich weder auf Soja-Joghurt noch auf Kokos, aber als ich den Lassi trank, schmeckte er so unfassbar frisch, sommerlich leicht und sanft, dass ich völlig begeistert war. Und das Beste an dem Lassi war überraschenderweise die zarte Kokosnote. Auch als ich den Joghurt hinterher pur probierte, war ich absolut hin und weg. Er schmeckt weder zu stark nach Soja noch nach Kokos… es ist quasi die perfekte Mischung. Wer hätte das gedacht?!

Erdbeer-Mango-Lassi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Erdbeer-Mango-Lassi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ein paar Tage später kaufte ich mir den Joghurt selber und aß ihn in meinem morgendlichen Müsli mit den ersten Erdbeeren und Mango. Eine himmlische Kombination! So himmlisch, dass ich den Lassi nachmachen wollte. Mit genau diesen beiden Früchten. So entstand, inspiriert durch Sandra, das „Rezept“, das ich euch heute mitgebracht habe. Rezept in Anführungszeichen, weil es so unglaublich einfach ist!

Ich habe frisches Obst verwendet, aber ihr könnt auch tiefgefrorene Mango nehmen, wenn die frischen nicht so toll aussehen oder ein Vermögen kosten. Das Obst könnt ihr selbstverständlich  auch durch anderes ersetzen!

Als Joghurt habe ich Alpro Natur mit Kokos genommen (und nein, das ist keine Werbung, sondern nur meine Empfehlung ;)). Sandra hatte als Flüssigkeit Mandelmilch verwendet, ich habe nur ein paar Eiswürfel mit in den Häcksler gegeben. Das könnt ihr aber alles nach Gusto anpassen :))

Erdbeer-Mango-Lassi

(für ein Glas)

Erdbeer-Mango-Lassi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • eine halbe Mango
  • eine Handvoll Erdbeeren
  • 250 g Kokos-Joghurt (Soja oder normal)
  • eine Handvoll Eiswürfel oder einen Schluck Mandelmilch
  • wer mag: eine Prise Kardamom (ich habe es in der Kombination mit Erdbeeren aber weggelassen)

Zubereitung

1. Denkbar einfach: Alle Zutaten in einen Blender geben und pürieren, bis eine cremige Flüssigkeit entstanden ist.

2. In ein Glas füllen und am besten frisch genießen!

Erdbeer-Mango-Lassi - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das war es auch schon. Ich hoffe, dieses wirklich simple Rezept macht euch Freude und dient vielleicht als Inspiration für weitere Kreationen – auch mit Ananas stelle ich mir diesen Lassi sehr lecker vor!

Genießt das herrliche Wetter :))

Habt es wundervoll,

Alena

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Frühlingshafte Gemüse-Quiche mit Spargel

Heute gibt es Quiche! Denn neulich fiel mir auf, dass es hier auf dem Blog manchmal recht Nudel-lastig ist und machte mir kurz Gedanken. Schließlich will man seine Leser ja nicht langweilen! Aber dann fand ich, dass es durchaus auch Abwechslung gibt. Außerdem habe ich bislang noch keine Beschwerde über zu viele Pasta-Rezepte bekommen. Läuft also ;))

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Hinzu kommt, dass wir tatsächlich oft Nudeln essen. Nicht jeden Tag, aber mehrmals die Woche kommt schon hin. Nudeln sind einfach abwechslungsreich, machen glücklich und laden zu immer neuen Kombinationen ein. Was will man mehr?

Ebenfalls neu kombinieren lässt sich aber auch ein anderes Lieblingsessen im Hause Wunderbrunnen: Quiche. Herr Wunderbrunnen ging kürzlich sogar so weit und sagte, er könne Quiche immer komplett aufessen. Alles auf einmal. In seiner Begeisterung ließ er sich sogar dazu hinreißen, zu reimen: sie lässt sich immer neu bestücken und kann dadurch immer wieder beglücken!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Treffender könnte ich es gar nicht ausdrücken. Denn so ist es: Ein Boden, unendlich viele Möglichkeiten zum Füllen. Eigentlich fast wie mit Nudeln.

Aber eben nur fast. Denn wir essen so eine Quiche nicht komplett auf. Lecker genug wäre es zwar, aber doch auch viel. Stattdessen frieren wir die Hälfte ein und freuen uns an langen Arbeitstagen, wenn ein Abendessen im TK-Fach wartet und die Diskussion entfällt, wer einkaufen geht.

Zusätzlich lässt sich Quiche ganz wunderbar zum Picknick, als Pausensnack, Mittag im Büro oder zu sonstigen außerhäuslichen Aktivitäten mitnehmen. Sie schmeckt nämlich auch kalt sehr gut!

Gemüse-Quiche - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Und die Füllung? Da ist erlaubt, was gefällt. Ich hatte unglaublich Lust auf grünen Spargel, Brokkoli und Erbsen. Die hätten sich vermutlich auch alle gut in einer Soße zu Nudeln gemacht, aber dann kam mir die Idee mit der Quiche.

Ich benutze ein ganz klassisches Standard-Rezept für den Boden und die Flüssigkeit. Herausgekommen ist eine Quiche mit herrlich frühlingshaftem Gemüse. Der Käse in der Füllung macht es würzig – wem das zu viel ist, kann die Käse-Menge auch reduzieren. Wobei es im Hause Wunderbrunnen niemals zu viel Käse gibt ;))

Habt ihr Hunger bekommen? Dann ist hier das Rezept:

Gemüse-Quiche mit Spargel

(für eine 28 cm Quiche- oder Springform)

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Zutaten

Für den Teig:

  • 100 g Butter
  • 200g Mehl
  • 1 Eigelb
  • 25 ml Wasser
  • Prise Salz

Für die Füllung:

  • 250 g grüner Spargel
  • 250 g Brokkoli
  • 100 g Erbsen
  • ein halbes Bund Frühlingszwiebeln
  • 150 g geriebenen Käse (ich habe Emmentaler und Parmesan genommen)
  • 4 Eier
  • 200 ml Sahne
  • 100 ml Milch
  • 1 EL Stärke
  • Pfeffer, Muskatnuss
  • geröstete Pinienkerne als Topping

Für das Backen:

  • getrocknete Hülsenfrüchte (ich habe immer Erbsen)
  • Backpapier
  • eine Quiche- oder Springform (28 cm Durchmesser)

Zubereitung

1. Für den Teig die Zutaten miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. In Frischhaltefolie einwickeln und 30-60 Minuten im Kühlschrank kaltstellen.

2. Der Teig wird blindgebacken – wie das geht, erkläre ich euch jetzt (siehe Bild unten): Den Ofen auf 175 Grad vorheizen und den Teig ausrollen (Pro-Tipp: geht einfacher, wenn ihr ihn schon etwas eher aus dem Kühlschrank nehmt). In die Quiche-Form (eine Springform geht auch) legt ihr nun Backpapier. Noch ein Pro-Tipp: Knüllt das Backpapier erst zusammen, als würdet ihr es in den Müll werfen wollen. Wenn ihr es jetzt auseinanderzieht, ist es etwas „beweglicher“ und passt auch in eine runde Form hinein.

3. Darauf legt ihr dann den Teig und passt eventuell noch die Höhe des Randes an. Dann stecht ihr den Teig mit einer Gabel ein. Darüber kommt nun noch ein Stück Backpapier. Darauf verteilt ihr die Trockenerbsen (die ihr dafür übrigens immer wieder verwenden könnt). Den Teig in den Ofen schieben und 15 Minuten backen. Die obere Schicht Backpapier entfernen und den Ofen anlassen!

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4. Während der Teig im Ofen backt, könnt ihr schon das Gemüse waschen, putzen und in Stücke bzw. Scheiben schneiden. Den Spargel in einem Topf mit kochendem Wasser 5 Minuten köcheln. Eine Handvoll Pinienkerne entweder schon goldbraun rösten oder beiseite stellen – wenn sie nur auf der Quiche backen, werden sie nicht so „röstig“ ;))

5. Das Gemüse auf dem vorgebackenen Teig verteilen. Käse, Milch, Sahne, Stärke und Eier verquirlen und mit Pfeffer, Muskat und eventuell Salz abschmecken. Über das Gemüse gießen und die Form anschließend auf die Arbeitsplatte klopfen, damit sich die Flüssigkeit gut verteilt. Die Pinienkerne darauf verteilen und im Ofen 30-35 Minuten backen – die Backzeit kann nach Ofen variieren.

Die Quiche ist fertig, wenn sie goldbraun ist und die Füllung komplett gestockt (also fest) ist!

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Wie ich eingangs bereits schrieb, könnt ihr die Füllung natürlich beliebig variieren und den Jahreszeiten anpassen! Ich finde solche Gerichte besonders schön – je nach Saison haben sie einen ganz eigenen Charakter.

Habt es wundervoll,

Alena

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladenliebe mit Lindt + ein Schoko-Törtchen [Werbung]

Seid ihr auch solche Chocoholics wie ich? Falls ja, habe ich heute das perfekte Törtchen, um eure Gelüste zu stillen!

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Als die Kooperationsanfrage von Lindt in mein Postfach flatterte, hüpfte mein Herz vor Freude. Ich liebe nämlich nicht bloß Schokolade, sondern vor allem und ganz besonders Lindt. Ob Goldhasen zu Ostern, Lindor-Kugeln oder einfach ganz simpel die Excellence-Reihe – ich liebe alle Sorten. (Ok, mit Ausnahme von Nuss- und Nougat-Schokolade. Die mag ich aber einfach generell nicht ;))

Umso mehr freute ich mich, als ich erfuhr, dass ich ein Probierpaket erhalten sollte – und dann auch noch die Zartbitter-Reihe! Ein wahrgewordener Traum. Denn tatsächlich gönne ich mir eher selten die „dunklen“ Excellence-Tafeln. Dabei mag ich dunkle Schokolade wahnsinnig gerne!

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Im ersten Moment war ich mir dann aber gar nicht so sicher, was ich mit den vielen Schätzchen anstellen will. So probieren ging klar. Aber dann? Diese Schokolade ist so lecker, dass es eigentlich eine Sünde wäre, sie zu verbacken. Dachte ich. Aber euch nur zu erzählen, wie toll und wie die einzelnen Abstufungen der Edelbitter-Schokolade schmecken, fand ich auch unspannend.

Und direkt an diesen Gedanken anknüpfend fand ich dann auch, dass man eigentlich gerade mit so guter Schokolade backen sollte. Nicht umsonst ist meine liebste Zutat in Schokoladen-Rezepten „beste Schokolade“! So schnell also waren meine Zweifel beseitigt und ich machte mich an die Rezeptentwicklung.

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der Plan war schnell klar – ich wollte kleine Törtchen machen. Ein Kakako-Mürbeteigboden unten, oben drauf eine Füllung aus Mascarpone und geschmolzener Schokolade. Da eine der Sorten „Granatapfel“ heißt, sollte das Ganze dann noch mit Granatapfelkernen getoppt werden. Backen wollte ich die Törtchen in den hübschen runden Créme Brûlée-Förmchen, die ich seit einer Weile besitze. Blöd, dass sich so ein Mürbeteig nicht einmal ein bisschen aus diesen Form lösen lässt ;)) Ich empfehle euch also das Backen in Tartelette-Formen mit herausnehmbarem Boden (die ich im Anschluss an den nicht herauslösbaren Mürbeteig bestellte – leider etwas spät).

Nachdem ich also die Mürbeteigböden leicht wutschnaubend aus den Formen gekratzt hatte, wusste ich eine Weile nicht weiter. Dann kam mir die Idee: Es gibt Kuchen, die haben einen Boden aus Kekskrümeln. Mache ich doch einfach aus den vielen kleinen Böden einen großen! Mit etwas geschmolzener Schokolade, damit es gut zusammenhält. Gesagt, getan – das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie ich finde. Auch wenn es nicht aus einem Tartelette-Förmchen kommt, sondern aus einer Springform mit 20 cm Durchmesser. Und es schmeckt so so schokoladig gut! Immerhin kann ich euch so zwei Zubereitungsarten aufschreiben ;)) (Und Erfahrungswerte weitergeben…)

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Creme ist übrigens ganz köstlich! Sie mag nicht besonders leicht sein, aber der Genuss steht hier an erster Stelle. Und: sie schmeckt super fluffig und leicht – im Gegensatz zu einer Buttercreme. Insofern passt sie auch perfekt in die wärmere Jahreszeit :))

Die Lindt-Schokolade eignet sich auf jeden Fall hervorragend zum Backen. Sie schmeckt wunderbar sanft, trotz der herben Noten, die mit Edelbitter-Schokolade einhergehen. Noch habe ich nicht alle Sorten probiert, aber das wird nicht mehr lange dauern ;)) Besonders angetan hat es mir die Granatapfel-Schokolade – feinherb, mit getrockneten Granatapfelstückchen durchsetzt. Das Herbe der Schokolade harmoniert  ausgezeichnet mit der säuerlichen Süße der Fruchtstücke und macht die Schokolade zu einem wirklichen Genuss.

Und im Törtchen macht sie sich auch ganz herrlich, deshalb gibt es nun das Rezept:

Granatapfel-Schokolade-Törtchen

(für eine Backform mit 20 cm Durchmesser)

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten (für den Mürbeteig)

  • 125 g Mehl
  • 25 g Backkakao
  • 50 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 1 Eigelb
    außerdem optional:
  • 50 g Lindt Excellence 50 %
  • 15 g Butter

Zutaten (für die Füllung)

  • 100 g Lindt Excellence Granatapfel
  • 50 g Lindt Excellence 50%
  • 250 g Mascarpone
  • Granatapfelkerne nach Belieben
  • Schokolade zum Raspeln
  • Puderzucker

Zubereitung

1. Für den Mürbeteig gebt ihr die ersten Zutaten in eine Schüssel und verknetet sie miteinander, bis ein glatter Teig entsteht. Für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Dann so ausrollen, dass der Teig in die Form passt. Im Ofen bei 175 Grad etwa 10-12 Minuten backen (je nach Ofen).

2. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Ihr könnt den Boden in der Form lassen. Oder, für die extra große Schokoladenliebe: Die 50%ige-Schokolade mit der Butter im Wasserbad schmelzen lassen. Den Teig zerkrümeln und mit der Schoko-Butter-Masse vermengen. In die Springform drücken und nochmal kalt stellen.

3. In der Zwischenzeit die Granatapfel-Schokolade und die restliche 50%-Schokolade im Wasserbad schmelzen und eventuell ganz leicht abkühlen lassen. Währenddessen die Mascarpone aufschlagen. Die Schokolade dazu geben und verrühren, bis sich alles verbunden hat. Die Creme auf den Boden geben. Kalt stellen.

4. Vor dem Servieren etwas Schokolade raspeln und den Granatapfel entkernen. Das Törtchen nach Belieben damit dekorieren und zum Schluss noch einen Hauch Puderzucker darüber sieben. Guten Appetit!

Schokoladen-Törtchen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Während ich das Rezept aufschreibe, bekomme ich Hunger. Also schnell noch ein Stück Schokolade naschen…

ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken!

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an Lindt für das zur Verfügung gestellte Probierpaket! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Mai! – und die große Rapsfeld-Liebe

Hallo, du wunderschöner Wonnemonat Mai! Ich liebe den Mai, denn die Zeichen stehen noch mehr auf Frühling als im APril, vielleicht schon eine Idee weit auf Frühsommer. Die Spargelzeit ist in vollem Gange und mit etwas Glück gibt es schon die ersten Beeren.

Mein heutiger Begrüßungspost soll aber gar nicht so sehr vorausschauend auf den Mai sein. Vielmehr möchte ich euch ein paar Eindrücke vom vergangenen Wochenende zeigen, das ich gemeinsam mit Herrn Wunderbrunnen in seiner Heimat verbracht habe. Unsere Eltern waren auch mit von der Partie und so war das Wochenende bestimmt durch viel Spaß, Liebe, gutes Essen und so schöner Landschaft, dass wir vor lauter Motive gar nicht wussten, was wir zuerst fotografieren sollten.

Also schnappt euch einen Tee, lehnt euch zurück und genießt die Bilderflut!

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Herr Wunderbrunnen kommt zwar ganz ursprünglich aus Berlin, ist aber im schönen Landkreis Schaumburg in Niedersachsen aufgewachsen. Seine Mutter wohnt in einem gemütlichen alten Bauernhaus mit einem zauberhaften Garten. Es ist der klassische Traum eines Bauerngartens, der sich im Frühling noch zurückhaltend präsentiert, aber im Sommer in Blütenpracht explodiert.

An jeder Ecke findet sich ein Detail, das zum Betrachten einlädt. Kleine Gnome oder Herzen – es gibt so viel zu Schauen und alles ist unglaublich liebevoll gestaltet. Der große Apfelbaum steht in Blüte und meine Mama und ich kommen aus dem begeisterten Quietschen gar nicht mehr raus.

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Das Highlight befindet sich aber direkt an der Grenze zum Garten: Ein riesiges Rapsfeld liegt dort. Genau dort, wo jedes Jahr ein anderes Getreide wächst, erfreut uns jetzt die knallig gelbe Blütenpracht. Dahinter weitere Wiesen, eine Reihe kleiner Dörfer, Höfe, Bäume… plattes Land, soweit das Auge reicht und wie ich es sonst nur aus meiner Heimat Schleswig-Holstein kenne.

Der Blick erreicht tatsächlich irgendwann eine Grenze: die Porta Westfalica, die an diesem klaren Wochenende besonders gut auszumachen ist. Unser Blick bleibt aber meistens doch eher beim Rapsfeld. Bei dem Ausblick kein Wunder…

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Auch der Kater leistet uns viel Gesellschaft. Ich habe immer das Gefühl, dass er weiß, wie hübsch und fotogen er ist und extra doll posiert, sobald die Kamera in der Nähe ist.

(Manchmal würde man doch auch gerne Katze sein, oder? ;))

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Einen kleinen Ausflug in die Umgebung machen wir trotz der schönen Aussicht, die wir auch vom Küchenfenster und den Schlafzimmern haben. Von der Schaumburg aus machen wir eine kleine, aber sehr schöne Wanderung zur Paschenburg. Auf dem Weg kommen wir plötzlich an ein paar Bärlauch-Pflanzen vorbei. Die Begeisterung ist groß, aber kaum zwanzig Meter weiter sind die Hänge auf einmal übervoll! Es sieht so aus, als würde der Bärlauch sich wie ein Fluss die Hänge hinunter ergießen. Definitiv eine lohnenswerte Stelle, wenn man denn etwas zum Transportieren dabei hätte…

Auch an Waldmeister-Pflanzen kommen wir vorbei. Als die Sonne sie bescheint, ist plötzlich der gesamte Wald vom Duft erfüllt (wir denken natürlich alle sofort an Götterspeise ;)).

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Von der Paschenburg aus bietet sich ein traumhaft schöner Ausblick auf das Wesertal. Immer wieder findet sich ein gelber Fleck in dem Flickenteppich der grünen Wiesen und Felder. Wer also jemals in dieser Gegend unterwegs ist – dieser Ausblick ist wirklich sehenswert!

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Auf dem Rückweg nach Hause gibt es einen Abstecher zum Schloss Bückeburg, wo wir eine Runde durch den Park drehen. Die Kirschbäume blühen prächtig und dank der Sonne und dem eingeschlafenen Wind ist es zum ersten Mal an diesem Tag wirklich warm.

Dabei treffen wir auf ein hübsches Albino-Pferd, mehrere Enten und ein Brautpaar, das unter dem Kirschbaum fotografiert wird. Inklusive Äste schütteln, für einen schönen Blätter-Konfettig-Regen!

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Am Abend genießen wir den Sonnenuntergang über dem Rapsfeld am Haus und sind der Meinung, dass der Raps ewig blühen müsste!

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Am nächsten Tag machen wir noch einen weiteren Spaziergang, diesmal auf einem Hügelchen direkt hinter dem Dörfchen Soldorf. Schon auf dem Weg dorthin sehen wir so viele Rapsfelder, dass man das Gefühl hat, es gäbe dieses Jahr nichts anderes. Knallgelbe Pracht wohin das Auge reicht! Wir können uns kaum sattsehen.

Vom Hügel aus bietet sich uns eine traumhafte Aussicht über sanft geschwungene Felder. Raps ohne Ende, einige Felder knallig, auf einigen blüht er noch nicht ganz so stark. Das ergibt ein wunderschönes Spiel aus gelben Schattierungen, vereinzelt versetzt mit zartem Grün.

Hallo Mai - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Oben auf dem Hügel befindet sich eine Windmühle und nach unserem kleinen „Abstieg“ gönnen wir uns ein Eis in der Eisdiele in Rodenberg. Große Empfehlung – wir sind einhellig der Meinung, dass es dort bis Rom (und dort bei Giolitti) das beste Eis gibt ;))

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Nach alter Walpurgisnacht-Tradition machten wir am Abend des 30. Aprils ein Feuer. Tatsächlich finde ich, dass einige der Funken-Formationen ein bisschen an Hexen erinnern… mit wehenden Haaren! Es lebe die lange Verschlusszeit der Kamera ;))

Vielleicht ist das eine neue Form des Bleigießens – statt des Bleiklumpens interpretiert man nun die Formen der Flammen…

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Mit diesen Impressionen wünsche ich euch nun einen herrlichen Mai! Genießt den heutigen Feiertag <3

Habt es wundervoll,

Alena

Pasta mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tortiglioni mit grünem Spargel und Cherrytomaten

Zu meinen saisonalen Lieblingen gehört neben Bärlauch und Rhabarber natürlich auch Spargel. So ein tolles und vielseitiges Gemüse! Heute habe ich es euch in Kombination mit schnellen Tortiglioni mitgebracht.

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Im letzten Jahr habe ich euch schon ein leckeres Rezept gezeigt, das den Spargel mal abseits der klassischen Kartoffeln-Schinken-Kombi zeigt: Spargelpesto!

Die Geschichte, wie ich meine Liebe zu Spargel nur durch die Liebe fand… die könnt ihr dort nachlesen. Mittlerweile bin ich wirklich zu einem großen Spargelfan geworden und freue mich riesig, wenn die Saison beginnt. Gut, vielleicht freue ich mich noch ein bisschen mehr auf die Beeren-Saison – aber Spargel ist einfach so lecker und die Zeit viel zu kurz!

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Noch dazu muss ich an dieser Stelle mal hervorheben, wie fotogen dieses Gemüse doch ist. Wunderschön, oder? Dabei finde ich grünen Spargel fast noch ein bisschen hübscher. Die kleinen zarten Triebe am Kopf, die manchmal aussehen wie ein Mini-Spargel… die Natur ist ein wahrer Künstler!

Grünen Spargel esse ich übrigens am liebsten gebraten. Für dieses Rezept hatte ich ihn ursprünglich auch erst angebraten. Dann kam er jedoch in die Soße und köchelte recht lange noch vor sich hin. Da hatte sich das schöne Braten gar nicht gelohnt… also lieber entweder kurz mit den Nudeln kochen, oder anbraten und erst ganz zum Schluss in die Soße geben.

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Man beachte übrigens das Farbkonzept meiner Fotos! Bin ich ja fast ein bisschen stolz drauf, obwohl ich es so gar nicht geplant hatte. Oder vielleicht nicht bewusst – nach sechs Jahren Kunstgeschichtsstudium ist es vielleicht auch mittlerweile einfach so selbstverständlich, dass ich darüber gar nicht groß nachdenken musste. Mir fiel es erst auf, als ich die Fotos bearbeitete und dachte: „Huch, grüner Spargel, rote Tomaten – grüne und rote Blumen! Wie gut das passt!“

Über solche kleinen Dinge freue ich mich. Ist doch schön, oder? Darauf schenke ich euch jetzt ein Glas Wein ein und erzähle euch, wie ihr diese wunderbaren Tortiglioni nachkochen könnt:

Tortiglioni mit grünem Spargel und Cherrytomaten

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • Tortiglioni (Menge nach Geschmack und Hunger)
  • 500 g grüner Spargel
  • 200 g Cherrytomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Zehe Knoblauch (nach Geschmack)
  • 75 ml Weißwein
  • ein Becher Crème fraîche
  • eine Handvoll Blätter frischen Basilikum
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Die Schalotte und den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Cherrytomaten waschen und vierteln. Vom Spargel die Enden abschneiden und bei Bedarf das untere Drittel schälen. Schräg in etwa 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Köpfe ganz lassen.

2. Das Nudelwasser aufsetzen. Die fein geschnittene Schalotte und Knoblauch in etwas Öl anschwitzen. Mit dem Weißwein aufgießen und etwas reduzieren. Dann die Crème fraîche einrühren und köcheln lassen. Die Nudeln in gesalzenem Wasser kochen – dabei 3 Minuten, bevor sie fertig sind, den Spargel dazugeben. Blanchieren lassen, bis die Nudeln fertig sind. Abgießen.

3. Wenn der Spargel zu den Nudeln ins Wasser hüpft, dürfen die Tomaten in die Soße und dort noch kurz köcheln. Den Basilikum hacken und kurz vor Ende in die Soße geben. Die Nudeln und den Spargel dazu geben und gut vermengen. Fertig!

Tortiglioni mit grünem Spargel - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Cheers, ihr Lieben – genießt die Spargelzeit, die jetzt zum Glück erst richtig losgeht :)) Und wenn ihr mögt, verratet mir euer liebstes Spargelgericht in den Kommentaren!

Habt es wundervoll,

Alena