Cocktail-Ideen - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Your town, your drink – einfache Cocktail-Ideen mit New Amsterdam [Werbung]

Erinnert ihr euch an die Geburtstagsparty von Papa Wunderbrunnen, die unter dem Zeichen von Gallo-Weinen stand? Nachdem sie ein voller Erfolg war, musste ich schmunzeln, als pünktlich vor Mama Wunderbrunnens eine Anfrage für eine weitere Kooperation zum Thema Drinks bzw. Cocktail-Ideen kam. Diesmal gab es allerdings keine Weine, sondern New Amsterdam Vodka. Da ich Vodka sehr gerne mag, sagte ich direkt zu.

Der Vodka hat seinen Namen  in Anlehnung an New York bekommen. Die Stadt hieß im 17. Jh. nämlich noch New Amsterdam! Eingeführt wurde die Spirituose 2010 in den USA und ist bislang sehr erfolgreich und mehrfach ausgezeichnet worden.

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Im Rahmen der Bloggeraktion „Your town, your drink“ sollte der Vodka nun als Bestandteil von Drinks verwendet werden und im Rahmen eines gemeinsamen Abends mit Freunden getestet werden. Da sich mit Mama Wunderbrunnens Geburtstag eine fantastische Möglichkeit bot, ein paar Drinks zu kreieren und leckere Kleinigkeiten dazuzureichen, haben wir genau das getan.

Ich muss dazu sagen, dass wir die Party schon etwas vorher geplant hatten. Das Motto für das Essen sollte kurz gefasst „Venedig“ sein (in Anlehnung an dieses fantastische Buch) und wir wollten einfache, aber leckere Kleinigkeiten zaubern, die man einfach so, ohne Teller und Besteck, essen konnte: sogenannte cicchetti.

Cicchetti sind so etwas Ähnliches wie venezianisches Fingerfood, vergleichbar mit spanischen Tapas. Es gibt viele Brotaufstriche, die dann auf Crostini serviert werden. Wir haben das leicht abgewandelt und die Brotaufstriche zum geschnittenen Brot gestellt – so  konnte sich jeder nehmen, wie er mochte. Dazu gab es allerhand kleine Spießchen und ein paar davon möchte ich euch im Anschluss an die Drinks zeigen.

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Bei den Drinks wurden wir inspiriert von dem Umstand, dass die meisten Cocktail-Rezepte zwar nicht aufwendig sind, aber trotzdem immer eine große Menge an Zutaten erfordern. Beispielsweise Sirupe, die man dann ein einziges Mal benutzt – danach aber nie wieder. Da mich so etwas immer stört, wurden unsere Cocktail-Kreationen recht simpel: einige Säfte, etwas Obst, fertig. Super lecker und wirklich einfach nachzumachen!

Für die Party haben wir übrigens die Drinks noch etwas abgewandelt. Als Aperitif haben wir den Vodka in den Drinks etwas reduziert (damit man nicht direkt betrunken ist ;)) und das ganze dann mit Prosecco aufgefüllt. Es war ein herrlich frisches Geschmackserlebnis und ich finde es immer schön, wenn man Drinks auf mehrere Arten variieren kann.

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Jetzt spanne ich euch aber nicht lange auf die Folter und präsentiere euch passend zu den vier Longdrink-Gläsern vier Drinks mit New Amsterdam Vodka. Die Zubereitungsart ist übrigens immer dieselbe: Alle Zutaten vermischen, ob im Shaker oder so, und nach Belieben mit Prosecco aufgießen!

Lagunenliebe

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Zutaten

  • 5 cl Cranberrysaft
  • 2 cl Ananassaft
  • 2 cl Vodka
  • für den Aperitif zusätzlich: 7 cl Prosecco
  • Eiswürfel nach Belieben

Brunettis Traum

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Zutaten

  • 5 cl Maracujasaft (wir hatten einen Maracuja-Mango-Orangensaft-Mix)
  • 2 cl Ananassaft
  • 2 cl Vodka
  • optional zusätzlich 7 cl Prosecco
  • Eiswürfel nach Belieben

La Gondola

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Zutaten

  • 5 cl frisch gepressten Orangensaft
  • 5 cl Bitter Lemon
  • Spritzer Limettensaft
  • 2 cl Vodka
  • optional zusätzlich 7 cl Prosecco
  • Eiswürfel nach Belieben

Der Tizian

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Zutaten

  • 1 EL pürierte Himbeeren (am besten püriert und passiert)
  • 5 cl Bitter Lemon
  • 2 cl Vodla
  • optional zusätzlich 7 cl Prosecco
  • Eiswürfel nach Belieben

Der Name für den letzten Drink schoss mir übrigens direkt in den Kopf, als ich das Glas sah – als Kunsthistorikerin/Nerd musste ich sofort an den venezianischen Künstler denken, der (unter anderem) für sein Rot berühmt war. Hach…

Da man bei so vielen Drinks schnell Hunger bekommt, habe ich euch noch ein paar Ideen für cicchetti mitgebracht. Im Prinzip könnt ihr euch einfach frei austoben und alles machen, was man auf einen Zahnstocher spießen kann oder in kleine Würfel schneiden kann. Hauptsache, es kleckert nicht und ist mit einem Happen im Mund 😉

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Ideen für cicchetti

  • Schinken-Melone-Spieße: Einfach etwas Schinken in Stücke zupfen (je nach Größe der Scheiben), Melone in Würfel schneiden und aufspießen.
  • Tomate-Mozzarella-Spieße: Mozzarella-Kügelchen in etwas Olivenöl und Zitronenabrieb marinieren. Eine Cocktailtomate halbieren, das Käse-Kügelchen mit einem Stück Basilikum dazwischen setzen und aufspießen.
  • Oliven-Mortadella-Spieße: Eine Scheibe Mortadella vierteln, zusammenfalten und mit einer Olive und einem Stück würzigen Käse aufspießen.
  • Gratinierte Artischocken-Spieße: Artischockenherzen (aus der Dose) in Stücke schneiden und im Ofen mit etwas Käse überbacken. Dann mit einer aufgerollten oder gefalteten Scheibe Salami aufspießen.
  • Gebeizten Lachs (das Rezept habe ich hier bereits gepostet) – einfach die Scheiben aufrolle, Zahnstocher hinein und mit etwas Dill bestreuen.
  • verschiedene Brotaufstriche zu knusprig gebackenem Brot stellen

Und zu guter Letzt noch ein Rezept für eine köstliche Spinat-Frittata, die ihr einfach in Stücke schneiden und auf den Tisch stellen könnt:

Spinat-Frittata

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Zutaten

  • 500-700 g TK-Spinat
  • 1 Schalotte
  • 5 Eier
  • 100 g geriebenen Parmesan
  • 1 EL Stärke
  • Olivenöl
  • Muskatnuss,Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Den Spinat auftauen und gut ausdrücken. Grob hacken. Die Schalotte schälen und fein würfeln. Mit etwas Olivenöl in einer Pfanne anschwitzen. Den Spinat dazugeben und mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen.

2. Eier in einer Schüssel verschlagen und den Parmesan dazugeben. Alles gut vermengen. Die Stärke dazugeben. Mit dem Spinat vermengen und in eine Form geben – entweder eine ofenfeste Pfanne oder eine Springform / Tarteform. Nach Belieben noch geröstete Pinienkerne drauf verstreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 145 / 150 Grad stocken lassen. Das dauert etwa 20 Minuten – die Frittata ist fertig, wenn sie auf Druck in der Mitte nicht nachgibt.

Vielleicht habt ihr ein paar Ideen gewinnen können – natürlich ist eine venezianische Themenparty im Sommer auf dem Balkon auch ein Traum. Wir werden es bestimmt wiederholen!

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an New Amsterdam für den zur Verfügung gestellten Vodka und die schönen Longdrink-Gläser! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo Dezember! (und etwas weihnachtliche Deko)

So schnell wie der November gekommen ist, ist er auch wieder gegangen und hat Platz gemacht für einen meiner liebsten Monate: den Dezember.

Eigentlich habe ich gar keinen ausgesprochenen Lieblingsmonat. Meistens ist es immer der, der gerade vor mir liegt 😉 Jeder Monat hat schließlich etwas ganz Besonderes an sich, auf das ich mich freue. Der Dezember ist aber in dieser Hinsicht ein bisschen ein Streber. Gut, zugegebenermaßen kann man sich nicht auf lauschige Sommerabende freuen oder darauf hoffen, das Wochenende am Strand (oder im Freibad) verbringen zu können. Aber dafür gibt es einen entscheidenden Vorteil: Niemand erwartet im Dezember schönes Wetter. Niemand. Niemals.

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Deshalb kann man im Dezember auch nicht enttäuscht werden – das Wetter lädt immer dazu ein, es sich zuhause gemütlich zu machen. Wartet der Dezember dann doch mal mit einem frostigen Tag mit blauem Himmel und Sonne auf, ist die Freude umso größer. Und wenn es tagelang grau, nieselig und ungemütlich ist, freut sich das Sofa und die Kuscheldecke.

Dank der kürzer werdenden Tage haben Kerzen Hochsaison. Tee, heiße Schokolade, Glühwein oder Punsch ebenso wie Plätzchen und deftiges Essen wie Rotkohl, Gulasch, Eintöpfe und Suppen. Es ist einfach eine absolute Wohlfühl- und Soulfood-Zeit!

Und als wenn das noch nicht genug wäre, gibt es diesen Monat so herrliche Dinge wie weihnachtliche Dekoration, Adventskränze und Adventskalender, Lichterketten und glitzernde Kugeln, Tannengrün und leuchtend rote Amaryllis. Ich finde, damit lässt sich die dunkle Jahreszeit sehr gut überstehen!

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und am Ende des Monats steht natürlich Weihnachten, das meiner Meinung schönster aller Feste im Jahr! Die Vorfreude ist bei mir jedes Jahr riesig und mir machen Dinge wie die Wohnung schmücken, Plätzchen backen, Weihnachtsfilme gucken, Geschenke kaufen und einpacken unheimlich viel Spaß! Es ist wie ein großes Vorfreude-Fest vor dem eigentlichen Fest. Hach!

Falls ihr noch nicht so ganz in Stimmung seid, habe ich heute (als Ergänzung zu meinem Beitrag zur vor-vorweihnachtlichen Deko) noch ein paar Ideen für euch:

1. Kugeln

Ich liebe Weihnachtsbaumkugeln. Ich habe zwar keinen Weihnachtsbaum, aber meine roten Kugeln verteile ich einfach immer so in der Wohnung. Manche hänge ich an Bändern auf, staple sie in großen Glasvasen oder hänge sie an Zweigen auf. Oder ich lege sie zum Tannengrün in eine Schale. Mama Wunderbrunnen hängt in der Adventszeit immer einen großen Kranz von der Decke herunter und hängt ihre Lieblingskugeln daran. Die Idee finde ich so schön!

Kugeln lassen sich einfach auf jede Art und Weise einsetzen und müssen nicht warten, bis sie an den Baum gehängt werden. So kann man sie auch etwas länger genießen…

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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2. Tannengrün

Obwohl es schnell austrocknet und nadelt, mag ich Tannengrün sehr gerne. Auch Konifere oder andere grüne Zweige lassen sich ganz einfach und locker in einer Schale dekorieren. Bei meiner Kranz-Binde-Aktion blieb einiges übrig, sodass ich noch ein paar schmale Vasen damit befüllen konnte. Ich mag das Grün gerade zur dunklen Jahreszeit sehr gerne und finde es eine schöne Abwechslung neben all den roten Kugeln.

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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3. Zweige

Besonders gerne habe ich in der Vorweihnachtszeit immer Zweige in einem hohen Glaszylinder – dieses Jahr hatte ich Weidenkätzchen-Zweige im Blumenladen entdeckt und musste sie mitnehmen. (Und seitdem immer wieder streicheln.) Sie sind sehr schlicht und erinnern mit ihren weißen Bällchen auch ein bisschen an Schnee. Wenn schon draußen keiner liegt… An die Zweige habe ich auch ein paar Kugeln gehängt, aber da ein Stückchen weiter mein großes Glas mit den roten Kugeln steht, darf es gerne etwas zarter sein.

Wenn die Kätzchen nicht mehr schön sind, dürfen Hartriegel-Zweige in das Glas – das sind diese schönen roten Zweige, die es in jedem Blumenladen gibt.

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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5. Schleifenband

Habt ihr auch so eine große Sammlung an Schleifenband wie ich? Ich mag es soo gerne – vor allem breites Band aus Stoff. Ich verwende es aber nicht nur zum Geschenke einpacken (denn da hat man meistens nicht so lange etwas von), sondern integriere es auch gerne in meine Dekoration. Um ein Windlicht oder eine Vase herumgewickelt und mit hübschen Nadeln festgesteckt – fertig. Einfach und schön 🙂

Hallo Dezember - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Worauf freut ihr euch im Dezember? Und welche Dekoration ist eure liebste zu dieser Jahreszeit?

Ich wünsche euch eine herrliche und besinnliche Advents- und Vorweihnachtszeit!

Habt es wundervoll,

Alena

 

Kranz selber binden - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

DIY – Einen Kranz selber binden

Es ist bald soweit – am Wochenende ist der 1. Advent. Wenn ihr also noch keinen Kranz haben solltet, nicht verzagen! Ich zeige euch heute, wie ihr jegliche Art von Kränzen ganz einfach selber machen könnt.

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Dass es einfach ist, kann ich euch versprechen, denn ich hatte es bis vor Kurzem auch noch nie alleine gemacht. Früher gab es bei meiner Mama immer ein großes Adventskranzbinden vor der Adventszeit. Es wurde eine Runde an bastelbegeisterten Freundinnen eingeladen, Weihnachtsmusik angemacht und dann wurden in fröhlicher Runde geklönt, Kekse gegessen und Kränze gebunden.

Irgendwann ersetzten andere Dekorations-Konstrukte den klassischen Adventskranz mit Tanne und Kerzen, weil das Grünzeug immer furchtbar schnell trocken wurde (und damit ja auch nicht ganz ungefährlich). Auch ich habe in diesem Jahr keinen klassischen Adventskranz, sondern ein kleines Tablett mit vier Teelichtern. Dazu gibt es ein paar Tannenzweige und rote Kugeln – ganz einfach, aber schön 🙂

Kranz selber binden - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Dennoch liebe ich Kränze sehr und vor allem bin ich ein großer Fan von Blumenkränzen. Der Kreativität freien Lauf lassen, alles in den Kranz mit einbringen, worauf man Lust hat und was einem gefällt – das hat etwas ganz Wunderbares an sich. Und da man das nicht nur mit Sommerblumen machen kann, sondern mit jeder Art von Blumen zu jeder Jahreszeit, überkam mich Ende Oktober spontan die Lust.

Ich lasse mich ja gerne im Internet inspirieren und hatte dort schon öfter Kränze aus Heide (auch Erika genannt) gesehen. Da ich dieses immergrüne Gewächs sehr mag und es im Herbst bzw. Winter auch immer auf dem Balkon habe, stand mein Plan schnell fest. Jetzt oder nie. Ich binde meinen eigenen Heidekranz!

Kranz selber binden - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Da ich jedoch auch neben Heide auch immer Stacheldraht (auch Geisterkraut oder Bonanazgras genannt) auf  meinen Balkon stelle, hatte ich Lust, auch diesen zu verarbeiten. Ich liebe nämlich die silbergraue Farbe und als ich sie mir in Kombination mit ein paar Hagebuttenzweigen vorstellte, war auch der zweite Kranz so gut wie gebunden.

Aber nun genug der Vorrede – schnappt euch eure liebsten Blumen oder Grüngewächse, vielleicht noch ein bisschen liebe Gesellschaft und einen leckeren Kakao dazu, und los gehts! Ich verrate euch jetzt, wie:

Einen Kranz selber binden

Kranz selber binden - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Das braucht ihr:

  • Blumendraht (gibts in jedem Blumenladen)
  • genügend Material eurer Wahl (plant lieber etwas mehr ein, überschüssiges Material lässt sich immer noch verwenden ;))
  • eine Schere

Und entweder:

  • einen Kranz-Rohling (Größe nach Wunsch)

Oder (zum Rohling-Selbermachen):

  • Papier (Zeitungspapier oder auch das Papier, in welchem eure Blumen im Blumenladen eingewickelt wurden)
  • noch mehr Blumendraht

Und so gehts:

Kranz selber binden - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

1. Wenn ihr einen fertigen Rohling verwendet, könnt ihr diesen Schritt überspringen. Ihr könnt ihn aber auch ganz einfach selbermachen. Dazu nehmt ihr einfach Pack- oder Zeitungspapier, rollt es an der langen Seite auf und verzwirbelt es dann ein bisschen. Dann biegt ihr die Enden so zusammen, dass ein Kreis entsteht – den Radius könnt ihr dabei ganz nach Belieben anpassen. Nun wickelt ihr einfach solange Draht herum, bis es stabil ist (gut zu sehen auf dem Bild oben links). Ihr könnt das Papier auch doppelt legen, dann ist der Rohling etwas dicker und hält noch ein bisschen besser (je nachdem, was ihr mit dem Kranz später vorhabt).

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2. Ich habe von meiner Heide die Zweige etwa 15-20 cm lang abgeschnitten. Ihr macht es bei eurem Material einfach genauso – je länger die Zweige sind, desto „lockerer“ wird der Kranz in seiner Silhouette. Wenn ihr kürzere Zweige abschneidet oder verwendet, wird er etwas kompakter.

3. Die Zweige fasst ihr nun als Bündel zusammen, wie ein kleines Sträußchen. Den unteren Teil legt ihr um den Kranzrohling, zupft ihn in Form und drückt ihn dann mit einer Hand fest, während ihr ihn mit der anderen Hand mehrmals mit dem Blumendraht umwickelt. Der Draht wird nicht abgeschnitten, sondern fortlaufend um die einzelnen Bündel gewickelt. Das nächste Bündel legt ihr dachziegelartig an – der obere Teil sollte also den unteren Teil des vorigen Bündels verdecken (und natürlich den Kranzrohling).

4. Auf diese Art und Weise umwickelt ihr den gesamten Kranz mit kleinen Bündeln aus eurem Material. Wie dicht ihr die Bündel aneinander legt kommt auf die Länge eures Materials an – und darauf, wie dick ihr den Kranz am Ende haben wollt. Probiert einfach aus, was euch am besten gefällt.

Kranz selber binden - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Herkunft

Abschließend dachte ich mir, ich erzähle euch noch, woher der klassische Adventskranz mit den vier Kerzen stammt. 1839 wurde er von dem evangelisch-lutherischen Theologen und Erzieher Johann Hinrich Wichern in Norddeutschland eingeführt (erst nach 100 Jahren war er auch in katholischen Gegenden zu finden).

Der Überlieferung nach betreute Wichern in einem alten Bauernhaus, dem sogenannten Rauhen Haus, einige Kinder, die in großer Armut lebten. Damit die Kinder in der Adventszeit die Tage bis Weihnachten abzählen konnten, baute Wichern aus einem alten Wagenrad einen Kranz mit 20 kleinen roten und vier großen weißen Kerzen. An diesem Kalender wurde nun jeden Tag eine weitere Kerze angezündet, an den Adventssonntagen immer eine große. Eine solche „große“ Version des Adventskranzes hängt jedes Jahr im Rauhen Haus und im Innenraum der Sankt-Michaelis-Kirche in Hamburg.

Kranz selber binden - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eine schöne Tradition, wie ich finde, aus der sich dann der Adventskranz mit den vier Kerzen entwickelt hat.  Das Tannengrün im Winter steht für die Hoffnung und die Kreisform repräsentiert natürlich ganz klassisch die Ewigkeit.

Und weil ich auch sehr gerne den Duft von Tanne mag, habe ich mir letzte Woche relativ spontan dann doch einen grünen Kranz zusammengebunden. Dabei habe ich verschiedene Tannensorten genommen und sie entweder abwechselnd um den Kranz gewickelt oder auch gleich mehrere Sorten in ein Bündel genommen. Am Ende habe ich das Ganze noch mit einer Lichterkette umwickelt. Das ist ein schöner Hingucker und wenn die Tannenzweige austrocknen, muss ich mir keine Gedanken um tropfende Kerzen machen 😉

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und einen herrlichen 1. Advent!

Habt es wundervoll,

Alena

Buch-Tipp - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Süßkartoffel-Lauch-Auflauf und ein Buch-Tipp

In meinem letzten Blog-Beitrag haben wir es uns schön gemütlich gemacht –  und vielleicht ist auch schon ein Hauch Weihnachtsstimmung zu euch geschwebt? Falls ihr jetzt noch nach der ultimativen Schmöker-Lektüre für die Abende in der Vorweihnachtszeit sucht, habe ich heute den perfekten Buch-Tipp für euch: „New York Christmas – Rezepte und Geschichten“ von Lisa Nieschlag und Lars Wentrup.

Buch-Tipp - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Das Buch ist zwar schon im letzten Jahr erschienen, also keine absolute Neuheit –  trotzdem finde ich es einfach nur inspirierend und SCHÖN. Und was ich schön finde, das möchte ich gerne mit euch teilen und weiterempfehlen!

Ich bin schon eine ganze Weile um dieses Buch herumgeschlichen und habe mich deshalb wie eine Schneekönigin gefreut, als es dann endlich bei mir einziehen durfte. Es hat 176 Seiten, die von Anfang bis Ende vollgepackt sind mit den schönsten Fotos – für mich immer ein sehr wichtiges Argument bei Kochbüchern.

Buch-Tipp und Süßkartoffelauflauf - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Die Rezepte sind wunderschön und ansprechend dargestellt. Daneben gibt es auch noch ein paar weihnachtliche Kurzgeschichten. Zum Träumen laden herrliche Fotos von New York in der Vorweihnachtszeit ein, die direkt das Fernweh wecken! (Zumindest meines…)

Obwohl die Rezepte teilweise weihnachtlich angehaucht sind, passt das Buch nicht nur in die Vorweihnachtszeit, sondern in den Winter allgemein. Einige der Gebäck-Leckereien und Brunch-Ideen lassen sich nämlich auch wunderbar im nicht-weihnachtlichen Teil des Winters umsetzen!

Buch-Tipp und Süßkartoffelauflauf - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Buch-Tipp und Süßkartoffelauflauf - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich habe für euch ein paar Rezepte aus dem Buch ausprobiert und heute eins davon mitgebracht: den Süßkartoffel-Lauch-Auflauf (mit Pilzen). Das Rezept ist herrlich unkompliziert, genau wie ich es mag! Einfache, gute Zutaten ohne Schnickschnack und eine simple Zubereitungsweise. Vielleicht auch genau das Richtige für die Vorweihnachtszeit, wenn man mit den Gedanken bei noch zu kaufenden Geschenken ist oder bei der Planung des Weihnachtsmenüs.

(Ob es jetzt das fotogenste aller Rezepte war, lasse ich mal dahingestellt – Aufläufe und Eintöpfe sind ja immer so eine Sache für sich, wenn es ums Foodstyling geht ;))

Ich habe das Rezept gegenüber dem Original leicht abgeändert – das war dem Umstand geschuldet, dass wir keinen Parmesan mehr im Haus hatten. Stattdessen habe ich also Feta verwendet. Auch die gemischten Pilze waren nicht aufzutreiben, also habe ich ganz normale Champignons genommen.

Wie ihr es nachkochen könnt, erzähle ich euch jetzt:

Süßkartoffel-Lauch-Auflauf

(abgewandelt nach dem Original im Buch „New York Christmas“)

Buch-Tipp und Süßkartoffelauflauf - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • 300 g Süßkartoffeln
  • 200 g Creme fraîche
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 250 g Champignons
  • 1 Stange Lauch
  • 100 g Feta (oder nach Belieben, alternativ Parmesan)
  • Olivenöl und Butter
  • einige Zweige Thymian
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Den Backofen auf 190 Grad vorheizen. Die Süßkartoffel schälen, halbieren und nach Bedarf vierteln und in feine Scheiben schneiden. In einem weiten Topf oder einer Pfanne die Creme fraîche mit der Gemüsebrühe verrühren und kurz aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch 2-3 Thymianzweige hinzufügen. Die Süßkartoffelscheiben hineingeben und gut mit der Flüssigkeit vermengen. Den Deckel auf den Topf legen und vom Herd nehmen, die Süßkartoffelscheiben darin ziehen lassen.

2. Die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Den Lauch ebenfalls putzen, halbieren und in Ringe schneiden. Olivenöl und Butter in eine große Pfanne geben und die Pilze darin anbraten. Möglicherweise müsst ihr noch etwas Öl / Butter hinzugeben, denn Pilze schlucken sehr schnell sehr viel davon 😉 Mit Salz, Pfeffer und Thymian (nach Geschmack) würzen. Den Lauch hinzugeben und vermengen.

3. Nun abwechselnd die Süßkartoffelscheiben und die Pilz-Lauch-Mischung in eine Auflaufform schichten. Nach Bedarf noch mit Salz und Pfeffer nachwürzen, wenn die Mischungen noch nicht genug Geschmack haben. Die übrige Flüssigkeit aus der Süßkartoffelpfanne darüber gießen. Den Feta zerkrümeln und darüber streuen.  Anschließend 30-40 Minuten backen (je nachdem, wie dick die Süßkartoffelscheiben sind).

Buch-Tipp und Süßkartoffelauflauf - - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Sind das nicht wunderschöne Farben? Herrlich leuchtend in dieser dunklen Jahreszeit!

Falls ihr also noch ein paar Rezept-Ideen sucht, ein bisschen im Fernweh schwelgen möchtet oder einfach nur ein liebevoll gemachtes Buch durchblättern wollt – habt ihr nun den besten Tipp bekommen 🙂

Ich wünsche euch viel Freude und werde euch im Dezember noch ein anderes tolles Rezept aus dem Buch zeigen!

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Habt es wundervoll,

Alena

Winter-Deko - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Winterliche Vorweihnachts-Deko

Ich oute mich jetzt mal als absoluter Weihnachts-Fan. Die Weihnachtszeit ist meine liebste Zeit im Jahr – die vielen Lichter, Goldglanz und rotes Funkeln, Keksduft, die unbändige Vorfreude und natürlich besinnliche Stunden mit den Liebsten. Ja, die Weihnachtszeit und auch die Zeit davor ist magisch und wundervoll und vertreibt das sonst so allgegenwärtige Grau und Dunkel des Winters. Ich liebe es! Und ich könnte eigentlich auch nie früh genug mit der Deko anfangen. Wenn ich eines Tages auch einen eigenen Weihnachtsbaum ins Haus hole, dann darf der auch schon Anfang Dezember stehen. Spätestens zum Nikolaustag!

Da ich aber auch die Herbst-Deko-Zeit sehr gerne mag, bleibt mein Umfeld dann doch verschont, schon Anfang November rote und goldene Kugeln anschauen zu müssen. Dieses Jahr war die Zeit der Deko-Kürbisse allerdings gefühlt recht kurz. Normalerweise kann man damit ja schon im September anfangen, aber da jener dieses Jahr noch so sommerlich anmutete, kam ich nicht so recht in Stimmung. Deshalb bestand die diesjährige Herbst-Deko eher aus den letzten Spätsommer-/Frühherbst-Blumen und nur für ein paar kurze Wochen aus Kürbis-Overkill.

Winter-Deko - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Doch als sich der Oktober sich dem Ende zuneigte und ich aufgrund einiger Sales sogar schon Weihnachtsgeschenke eingekauft hatte, fühlte ich sie aufsteigen, die Weihnachtsstimmung. Und da ich letztes Jahr aus ungeklärten Gründen erst Anfang Dezember begonnen hatte, meine Wohnung in die Werkstatt des Weihnachtsmanns zu verwandeln, war mir schnell klar: Dieses Jahr darf es gerne etwas früher losgehen. Nicht speziell mit Weihnachtsdeko, aber es kann gerne schon ein bisschen winterlich-gemütlich sein. Wenn sich dann Ende November die Weihnachtskugeln dazu gesellen, dann ist das auch in Ordnung.

Ich weiß nicht, wie es bei euch dekotechnisch aussieht. Aus diesem Grund habe ich euch heute ein paar Anregungen mitgebracht, wie ihr es jetzt schon ein klein wenig winterlich/weihnachtlich haben könnt. Ohne schon vor Weihnachten von Weihnachten genug zu haben (wenn das überhaupt geht ;)).

1. Tannenzapfen

Zapfen sind ja eigentlich auch noch herbstlich, aber ich finde, sie passen auch schon ganz hervorragend zur Winterdeko. Kombiniert habe ich sie in diesem Jahr mit den beiden Hirschen. Die sind auch nicht wirklich weihnachtlich, aber durch den Glanz erinnern sie an einen Winterwald, den frisch gefallener Schnee zum Glitzern bringt.

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2. Getrocknete Hortensienblüten

Die Hortensienblüte hat mich (als sie sich noch am Blütenstengel befand) durch den Spätsommer begleitet – mir war vorher nie bewusst, wie lange Hortensien als Schnittblumen halten. Als die Blätter langsam nicht mehr so schön aussahen, habe ich die Blüte abgeschnitten und sie einfach trocknen lassen. Nun leistet sie den Hirschen Gesellschaft.

Ursprünglich hatte die Blüte übrigens eher eine dunkelpinke bzw. Brombeer-ähnliche Farbe. Dass sie so schön „ausbleicht“ bzw. dunkel wird, hatte ich nicht erwartet. Es gefällt mir dafür umso mehr 🙂

Winter-Deko - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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3. Amaryllis-Zwiebeln

Ein Deko-Element, das ich von Mama Wunderbrunnen abgeschaut habe, sind Amaryllis-Zwiebeln. Ich liebe Amaryllis zwar auch als Schnittblumen, aber die gehören für mich wirklich erst in den Dezember. Für die Zeit davor finde ich das Grün der Knospen schöner. Dafür kauft ihr euch einfach eine Amaryllis-Zwiebel – die gibt es in jedem Blumenladen, in allen Farben – aber im Topf. Das ist nicht schlimm, denn ihr könnt die Knollen einfach aus der Erde nehmen. Dann die Wurzeln gut von der Erde befreien und auf etwas Moos setzen. Fertig! Ich habe diese Konstruktion dann in hohe Gläser gesetzt, weil die Triebe sehr schnell wachsen.

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4. Lilien

Sehr schlicht und schön finde ich weiße Lilien in einer hohen Vase. Meine ist sehr groß und recht schnell aufgegangen. Weiße Lilien sind übrigens die perfekte Blumen für die Vorweihnachtszeit und sehr stark aufgeladen von der Symbolkraft her: In der christlichen Formensprache und Ikonographie der Kunstgeschichte steht sie für die Reinheit Mariens. So findet sie sich als Bildmotiv in zahlreichen Gemälden mit der Verkündigung an Maria wieder.

Und das Weiß und Grün dieser Pflanze ist meiner Meinung nach in der manchmal sehr bunten Vorweihnachtszeit eine herrliche Abwechslung und Erholung für die Augen.

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5. Kränze

Ein weiteres bedeutendes Symbol in der Vorweihnachtszeit ist der Kranz (oder vielmehr der Adventskranz). Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal ganz alleine welche gebastelt – eine DIY-Anleitung dafür bekommt ihr nächste Woche von mir. Es macht sehr viel Spaß und ist zudem ganz einfach!

Ich habe noch keine klassischen Adventskränze gebunden, sondern Heidekraut und Stacheldraht mit Hagebutten als Material verwendet. So passen sie ganz wunderbar in die jetzige Zeit. Ich finde, sie sind ein echter Hingucker!

Winter-Deko - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Fast am wichtigsten finde ich im Moment allerdings vor allem eins: Teelichter und/oder Kerzen. Ich liebe das Geflacker von Kerzenschein und kann gar nicht genug davon aufstellen. Auch ein paar Lichterketten habe ich schon auf dem Balkon drapiert. Wenn es abends so früh dunkel wird, dann kann ein bisschen extra Licht nicht schaden – für extra Gemütlichkeit 🙂

Habt ihr auch schon etwas dekoriert, und wenn ja, wie? Vielleicht konnte ich euch noch ein paar Anregungen geben. Und wer Lust hat: Nächste Woche gehts ans Kränze binden!

Übrigens: Wer Lust hat, sich dem Thema Weihnachten auf kunsthistorische Weise zu nähern – im Liebieghaus in Frankfurt gibt es derzeit eine sehr interessante Ausstellung zu dem Thema. Dort wird die Weihnachtsgeschichte und die damit verbundenen Ereignisse anhand von Gemälden, Grafiken, Reliefs, Buchmalereien u.a. präsentiert. Eine in meinen Augen sehr lohnende  und interessante Sonderausstellung mit begleitendem Digitorial. Alle Informationen dazu gibt es HIER.

Habt es wundervoll,

Alena

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

It’s Tea Time! Tee, Freundinnen und ein roter Teekessel [Werbung]

Ich habe mich hier schon mehrfach als Fan von diversen Lebensmitteln geoutet – ich bin mir auch ziemlich sicher, dass ich schonmal angedeutet habe, dass ich eine große Tee-Liebhaberin bin. Da das eigentlich noch eine Untertreibung ist, hebe ich es jetzt einfach nochmal hervor: Ich. Liebe. Tee. Tee ist mein Lebenselixier, ich kann nicht ohne. Mein Wasserkocher ist das erste Gerät, das ich morgens anschalte – das Geräusch ist für mich der ultimative Sound of Home. Auch wenn ich morgens keine Zeit für Frühstück habe (oder es schlicht zu früh ist) – ich koche mir eine Kanne Tee. Einen Becher trinke ich, während ich mich im Bad fertig mache, den Rest nehme ich in einer Thermoskanne mit. Ich trinke Tee im Sommer und im Winter, bei 28 Grad und bei -15. Tee ist mein Seelentröster und absolut hundertprozentig verlässlich.

Verständlich, dass ich sofort zusagte, als ich gefragt wurde, ob ich den neuen Teekessel von KitchenAid testen will, oder? Dass er auch noch im Retro-Design daherkommt, auf allen Herdarten funktioniert und ganze 1,9 Liter Wasser fasst, begeisterte mich ebensosehr wie die knallrote Farbe. Ist die nicht einfach der beste Eyecatcher? Zufällig passt dieser Neuling auch noch farblich perfekt zu meiner knallroten Teekanne, die ich schon fast als Familienmitglied ansehe. Neues Traumpaar, hach.

Farblich ebenfalls perfekt dazu passend sind die Schälchen bzw. Backförmchen aus Keramik, die es jetzt auch bei KitchenAid im Sortiment gibt. Ich muss zugeben, dass ich ein bisschen ein Schälchen-Sammler bin – ich finde, man kann nie genug Schälchen haben (Herr Wunderbrunnen wird mir an dieser Stelle möglicherweise nicht zustimmen ;)). Die Schälchen von KitchenAid können aber noch etwas anderes als gut auszusehen: Sie sind ofenfest. Heißt, man kann in ihnen backen! Und dann das Gebackene quasi direkt darin servieren! Unfassbar praktisch. Um das Ganze noch zu toppen, können sie auch den Geschirrspüler sowie eisige Temperaturen im Gefrierfach überleben. Das gefällt!

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Da ich nun das Teekessel-Testing gerne mit einer Tea Time verbinden wollte, war mein nächster Schritt klar: Ich fragte die zwei meiner Freundinnen, die 1. in der „Nähe“ wohnen und 2. genauso Tee-verrückt sind wie ich. (Beide waren übrigens auch bei dem „barbecue français“ dabei – es uns schön machen, das können wir ;))

Beide waren sofort Feuer und Flamme und so konnte ich mich ans Planen für das Essen machen. Aber auch da war mir die Richtung schnell klar: Bei so einer geballten Ladung Rot muss man auch rote Leckereien basteln, oder? Farb-Konzept und so. Hättet ihr doch auch so gemacht 😉 Mir fielen sofort die Red Velvet Cupcakes ein, die ich schon lange ausprobieren wollte.

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Dafür gibt es im Internet einen ganzen Haufen Anleitungen und die Auswahl fiel schwer. Letzten Endes habe ich ein englisches Rezept genommen, etwas angepasst (ich finde Kuchen-Rezepte häufig zu süß) und herausgekommen sind die fluffigsten Cupcakes, die ich je gegessen habe. Sie zergehen förmlich im Mund und man kann fast das Platzen der vielen Luftblasen hören, die man durch den Eischnee in den Teig bringt. Ein Gedicht!

So werden sie zubereitet:

Red Velvet Cupcakes

(ich habe aus der Menge etwa 16 Mini-Cupcakes bekommen, also passt die doppelte Menge für ein reguläres Muffinblech)

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Zutaten

  • 80 g Mehl
  • 15 g Speisestärke
  • 1/4 TL Backpulver
  • 3 g Kakaopulver
  • Prise Salz
  • 30 g weiche Butter
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei
  • 60 g Sonnenblumenöl (oder ein anderes neutrales)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 kleiner Schluck Weißweinessig (keine Angst, den schmeckt man nicht)
  • 60 ml Buttermilch
  • Lebensmittelfarbe

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Das Ei trennen und das Eiweiß steif schlagen. Beiseite stellen. Das Mehl, die Stärke, das Backpulver und das Kakaopulver gut vermischen.

2. Die Butter in einer Schüssel schaumig schlagen (etwa eine Minute). Den Zucker hinzufügen und nochmal so lange schaumig schlagen, dasselbe mit dem Öl wiederholen. Wenn sich die Butter mit dem Öl nicht ganz verbindet, dann ist das in Ordnung.

3. Das Eigelb und den Vanilleextrakt hinzufügen. Mit dem Mixer rühren, bis es sich verbunden hat. Den Essig hinzufügen und verrühren. Nun die Lebensmittelfarbe und dazugeben mixen, bis der Teig die gewünschte Farbe hat. Abwechselnd die Mehlmischung und die Buttermilch hinzufügen, dabei mit der Mehlmischung beginnen und auch aufhören. Jedes Mal nur solange rühren, bis die Zutaten sich gerade eben miteinander verbunden haben.

4. Nun mit einem Teigschaber oder Spatel das Eiweiß unter den Teig heben. Der Teig sollte einen seidigen Glanz haben und dickflüssig sein. In die Muffinförmchen füllen. Die Minimuffins habe ich etwa 11-12 Minuten gebacken, bei normalen Muffins sind es sicher 20 Minuten. Macht den Test mit dem Zahnstocher und lasst sie nicht zu lange backen (dann werden sie trocken).

Frosting

Wenn ihr ein Frosting machen wollt: ich habe 200g Butter (oder Margarine) genommen, 50 g Puderzucker (nach Geschmack!) und schaumig geschlagen und dann mit einer Spritztülle aufgetragen. Fertig!

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Nummer 2 auf der Liste waren Cookies, die ich einfach mit einem roten Guss versehen wollte. Als ich ein Rezept für Schoko-Minz-Cookies fand (mit After Eight! British-tea-timiger geht es kaum, oder?), stand auch dieser Punkt fest.

Wer kein After Eight mag, kann es auch einfach weglassen – diese Cookies sind in jedem Fall lecker! Ich habe sie übrigens nicht wie im Original-Rezept ausgerollt und ausgestochen, sondern Rollen gemacht und Scheiben abgeschnitten. Das geht schneller und ich mag gerne den Look von nicht ganz perfekt runden Keksen. Wundert euch aber nicht, denn der Teig wird im Kühlschrank nicht wirklich fest. Ihr könntet alternativ also auch Kugeln formen und plattdrücken, wenn es mit dem Scheiben schneiden zu mühselig ist. So werden sie gemacht:

Schoko-Minz-Cookies

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Zutaten

  • 110 g Mehl
  • 60 g weiche Butter
  • 25 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 10 g Kakao
  • Prise Salz
  • 30 g Schoko-Minz-Täfelchen
  • Puderzucker und Lebensmittelfarbe zum Verzieren (optional)

Zubereitung

1. Den Ofen auf 160 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Schokoladen-Täfelchen mittelgrob hacken. Die Butter mit dem Puderzucker, dem Salz, dem Ei und der Schokolade verrühren. Das Mehl und den Kakao hinzugeben und mit dem Knethaken verkneten.

2. Den Teig zu Rollen formen und kaltstellen. Dann von den Rollen Scheiben abschneiden (oder Kügelchen formen). Runde Kekse formen und auf ein Backblech geben. Für etwa 12-14 Minuten backen – es kommt sehr auf die Dicke eurer Kekse an, also guckt lieber etwas früher schonmal danach.

3. Nach Bedarf: Wenn die Kekse abgekühlt sind, mit Puderzucker und Wasser einen Zuckerguss anrühren. Diesen könnt ihr noch nach Belieben färben und dann auf die Kekse auftragen.

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Und dann war da noch die Sachen mit den Macarons. Seit einiger Zeit wollte ich unbedingt einmal ausprobieren, wie man diese kleinen und angeblich sehr divenhaften Leckereien herstellt. Der Umstand, dass man sie rot einfärben könnte, gab dann den Ausschlag – sie mussten dabei sein, bei der Tea Time! Die Anleitung fand ich auf der Seite der zauberhaften Aurélie Bastian, mit deren Hilfe mir sogar wirklich absolut perfekte Macarons gelungen sind. Gut, für die Füllung brauche ich wohl noch etwas Übung, aber die ist auch einfacher nochmal neu gerührt als die Macarons. Insofern kann ich nur sagen: Traut euch! Sie sind zwar etwas anstrengend herzustellen, aber wie sagt Mme Bastian so schön: Macarons muss man sich verdienen. Aber es lohnt sich!

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hier ist die Anleitung und HIER findet ihr noch viele weitere Tipps:

Macarons à la Aurélie Bastian

Ich hätte euch jetzt eigentlich die Anleitung aufgeschrieben, aber auf Aurélies Seite ist es so perfekt erklärt, dass ich es nicht abschreiben möchte. Klickt euch also einfach rüber, schaut das Rezept und die Tipps an und dann sollte euch nichts mehr abhalten vom Backen. Bei mir hat es perfekt geklappt!

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Bei all dem Süßkram braucht es natürlich auch etwas Herzhaftes, so als Ausgleich. Dafür habe ich es mir einfach gemacht und die klassischen dreieckigen Gurkensandwiches gebastelt. Rinde ab vom Brot, Aufstriche nach Wahl drauf, Gurke oder Blattspinat (oder beides) dazu, zusammenklappen – und diagonal halbieren. Ganz einfach und so lecker!

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Vom Essen abgesehen habe ich dann auch nicht mehr viel machen müssen – Tee kochen geht mit dem Teekessel ja quasi wie von selbst bzw. nebenbei. Praktischerweise erinnert er einen durch lautes Pfeifen daran, dass man noch Wasser auf dem Herd stehen hat, wenn man vielleicht gerade völlig vertieft in den Klönschnack mit seinen Mädels ist oder vor lauter Gekreische und Gekicher nicht mehr hört, was in der Küche passiert.

Ich hatte das Essen ein bisschen im Wohnzimmer verteilt, damit sich jede von uns nach Lust und Laune bedienen konnte. So verbrachten wir viele gemütliche Stunden auf dem Sofa und dem Sessel, tranken immer wieder noch eine Tasse Tee, verdrückten Unmengen an Sandwiches und Cupcakes – letzteres natürlich dadurch begünstigt, dass ich sie in einer Mini-Muffin-Form gebacken hatte.

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Tee trinken mit Kitchenaid - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Und während wir so quatschten, zwischendurch immer wieder Fotos machten und die gemeinsame Zeit genossen, dachte ich mir immer wieder, wie schön so ein Nachmittag doch ist und dass ich dankbar bin, dass ein Mensch mal irgendwann auf die Idee gekommen ist, die Blätter einer Pflanze zu trocknen, zu fermentieren und dann mit heißem Wasser zu übergießen. Herausgekommen ist das wohl gemütlichste Getränk der Welt 🙂

Danke an meine Mädels, dass ihr da wart und wir so einen schönen Nachmittag zusammen hatten – ich habe es sehr genossen und freue mich jetzt schon auf den nächsten!

Habt es wundervoll,

Alena

Vielen Dank an KitchenAid für den zur Verfügung gestellten Teekessel und das Ramekin Set! Mein Beitrag bleibt davon unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.

Gala-Dinner Henkell - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Henkell Gala-Dinner mit Kolja Kleeberg

Es heißt ja oft, dass spontane Aktivitäten die besten sind. Eine Aussage, die sicher nicht mein Lebens-Motto ist! Ich würde mich nämlich absolut nicht als spontanen Menschen bezeichnen. Dennoch habe ich schon einige großartige Sachen erlebt, die sich sehr spontan ergeben haben – und das Gala-Dinner von Henkell darf sich da mit einreihen. Also macht euch auf eine kleine Bilderflut gefasst 😉

Gala-Dinner Henkell - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Eigentlich hatte ich den Samstag anders geplant. Eigentlich sollte Graziella mit ihrem Herzensmann zu Besuch kommen. Eigentlich wollten wir Zwiebelkuchen essen, Federweißer dazu trinken und anschließend bei einem Spiel „Die Siedler von Catan“ herausfinden, ob ich tatsächlich die schlechteste Verliererin auf diesem Planeten bin.

Doch es kam alles anders, als Graziella mich am Dienstag vorher anrief und mir von der tollen spontanen Einladung erzählte, die sie gerade erhalten hatte: zum Gala-Dinner bei Henkell in Wiesbaden. Im Marmorsaal der Kellerei! Veranstaltet von Henkell und Kolja Kleeberg! Das klang so gut, dass ich dachte „Dafür würde ich auch ein Zwiebelkuchen-Essen sausen lassen!“ – damit rechnend, dass Herr Wunderbrunnen und ich dann eben alleine Zwiebelkuchen essen und Federweißer trinken würden.

Weit gefehlt! Wir durften nämlich mitkommen zu diesem Mega-Event, und als Graziella mir diese tolle Neuigkeit verkündete, bekam ich mich einige Momente lang vor lauter „Kreisch!“ gar nicht mehr ein. Die Modalitäten waren schnell geklärt und so konnten wir Mädels uns auf die ungemein wichtige Kleiderfrage konzentrieren (die unsere Männer vermutlich genau eine Sekunde umgetrieben hat: „Anzug? Anzug!“) und uns allgemein jeden Tag mehr auf das Event freuen.

Am Tag des Events war bestes Wetter, sodass der Stehempfang draußen mit Blick auf den großen Ehrenhof des Gebäudes stattfinden konnte. Ich hatte mich natürlich vorher ein bisschen informiert und wusste, dass man die Teilnahme an dem Event nur gewinnen konnte – oder zu den auserwählten Bloggern gehören musste, die exklusiv eingeladen wurden. Umso größer die Ehre für mich, dank Graziella auch dabei sein zu dürfen!

Gala-Dinner Henkell - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gala-Dinner Henkell - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Als wir in den Marmorsaal geführt wurden, war ich erstmal völlig von den Socken. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein absoluter Architektur-Nerd bin. Ich liebe schöne Bauten – sowohl von außen als auch von innen. Und jedesmal, wenn ich ein Schloss mit großem Saal betrete, frage ich mich sofort, wie es wohl aussähe, wenn darin eine große, geschmückte Tafel stünde, an der man ein elegantes Essen serviert bekäme. Nun, einen kleinen Eindruck, wie das sein könnte, bekamen wir im Marmorsaal der Kellerei.

Gala-Dinner Henkell - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Ein paar historische Daten am Rande: Das Unternehmen Henkell wurde 1832 gegründet, doch erst zum Ende des 19. Jhs. gelang der nationale und internationale Durchbruch. Dementsprechend wurde ein repräsentativer Firmensitz notwendig, der bis heute auch als solcher genutzt wird. Erbaut wurde das Gebäude zwischen 1907 und 1909 im klassizistischen Stil. Die prunkvollen Verzierungen aus Stuck im Marmorsaal wurden erst 1928 hinzugefügt und sollen an den Stil des Rokoko erinnern.

Der Architektur-Nerd in mir war auf jeden Fall völlig hin und weg von diesem prachtvollen Raum mit seiner Kuppel und dem riesigen Kronleuchter darunter! Und dann die vielen ganz in weiß eingedeckten Tische darunter… ein Traum.

Gala-Dinner Henkell - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gala-Dinner Henkell - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Gala-Dinner Henkell - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Nach einer kleinen Meet&Greet-Runde mit Kolja Kleeberg, in der ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert wurde und die ersten köstlichen Häppchen gereicht wurden, gab es eine Führung durch die Kellerei und die Abfüllhalle, deren Name für sehr viel Erheiterung sorgte.

Gala-Dinner Henkell - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Und dann ging es auch schon los mit dem Menü! Natürlich kochte Kolja Kleeberg nicht jeden einzelnen Teller persönlich, aber vor jedem Gang gab es eine kleine „Sektkunde“, in der etwas über den Sekt erzählt wurde, der zu dem jeweiligen Gang gereicht wurde. Und Kolja kochte tatsächlich jedes Gericht einmal auf einer kleinen Bühne am Ende des Saals, sodass wir alle sehen konnten, was wir da nun serviert bekommen würden. Sehr unterhaltsam!

Gala-Dinner Henkell - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

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Die Menü-Karte beim Gala-Dinner

Lachs mi-cuit mit Karotte, Koriander und Cashewkernen
(dazu: Henkell Blanc de Blancs))

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Krustentierbisque mit Henkell Rosé, Fagioli Risina und Melone
(dazu: Henkell Rosé)

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Schwarzfederhuhn mit Kalamansi-Apfel-Brioche
(dazu: Henkell Brut)

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Rosa Kalbsfilet mit breiten Bohnen, Fondant-Kartoffeln und Pilzen
(dazu: Adam Henkell)

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Gebrannte weiße Schokolade mit Mango und Passionsfrucht
(dazu: Henkell halbtrocken)

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Dass das Menü der Wahnsinn war, brauche ich vielleicht gar nicht zu sagen… aber meine persönlichen Highlights waren die Krustentierbisque und das Kalbsfilet 🙂 Definitiv etwas ganz Besonderes!

Und was tut man nach einem Dinner mit einer solchen Menge an fantastischem Essen? Darauf wäre auch ich niemals gekommen: Man geht in einen Nebenbraum, in dem Kolja Kleeberg dann unter Beweis stellt, dass man nicht nur in einer Sache gut sein kann (in seinem Fall kochen), sondern auch einfach ganz locker noch mit der eigenen Band zusammen die 50er Jahre wieder aufleben lassen kann. Ja, ihr habt richtig gelesen: Kolja Kleeberg kann singen und dabei so richtig abgehen. Dass die anwesenden Gäste direkt angesteckt wurden von so viel Begeisterung und anfingen zu tanzen, versteht sich von selbst 😉

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Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Eindruck von dem zauberhaften Abend geben, den wir hatten. Abschließend bleibt mir noch zu danken – einerseits Henkell für die Organisation dieses tollen Events und andererseits der wunderbare Graziella, die mir dieses Erlebnis ermöglicht hat. Es bleibt unvergesslich!

Habt es wundervoll,

Alena

November - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hallo November!

Da ist er auch schon, der November. Ist der Oktober bei euch auch so schnell vorbeigegangen? Bei mir schon. Ich hatte mir einiges vorgenommen, aber bei Weitem nicht alles umsetzen können. Beispielsweise wollte ich den coolsten aller Halloweenkürbisse schnitzen, lief auch gefühlt wochenlang an den schönsten Kürbissen vorbei und dachte mir jedesmal „Jaja, kaufe ich nächste Woche“ – und zack ist Halloween vorbei. Und der November da.

November - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der November ist jetzt nicht unbedingt mein Lieblingsmonat. Der Oktober ist herrlich, die Blätter golden, das Licht sanft und die Tage gelegentlich noch recht mild – der November hingegen ist in meinem Kopf immer mit den Wörter grau, Regen und Matsch verbunden. Vielleicht auch ein bisschen mit der Vorfreude auf die Vorweihnachtszeit.

November - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

November - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Dieses Jahr habe ich beschlossen, es schon im November ein bisschen weihnachtlich zu machen. Noch nicht die volle Dröhnung, aber ein paar Lichterketten in den Blumenkübeln auf der Terrasse dürfen schon sein. Und auch drinnen werde ich mit Amaryllis, Heide-Kränzen und ein paar weihnachtlichen Vorboten dem Grau des November trotzen!

Natürlich dürfen auch ein paar Plätzchen nicht fehlen – immerhin müssen die ja für das optimale  Aroma noch etwas ziehen. Also kann man ruhig jetzt schon anfangen!

November - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ansonsten habe ich auch im November eine gut gefüllte ToDo-Liste. Besuch von den Lieblingsfreundinnen aus der Heimat, Weihnachtsgeschenke basteln und kaufen und den Geburtstag von Mama Wunderbrunnen feiern. Der fällt manchmal mit dem 1. Advent zusammen und traditionell gibt es jedes Jahr an dem Geburtstags-Wochenende Grünkohl bei meinen Großeltern – ein Highlight, auf das ich mich jedes Jahr freue.

November - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

November - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Abseits der ToDo-Liste werde ich das Schmuddelwetter mit viel Tee, Kerzen  und einem Stapel Bücher genießen, die ich unbedingt lesen will. Und sollte der November doch mal einen Sonnentag spendieren, werde ich auch diesen maximal genießen 🙂

Da der September dieses Jahr so warm war, gibt es hoffentlich noch den einen oder anderen schönen Tag, denn die Bäume sehen im Moment einfach herrlich aus – die schönsten Herbstfarben erstrahlen, wohin man auch sieht. Eigentlich das perfekte Kontrastprogramm für den gelegentlichen grauen Novemberhimmel!

November - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

November - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zusätzlich habe ich meinen Balkon schon winterfest gemacht, die verblühten Sommerblumen beseitigt und winterharte Überlebenskünstler gepflanzt – neben Stacheldraht und Gaultherie gehört die Heide zu meinen absoluten Lieblingen! Sie kommt in so vielen schönen Farben und Schattierungen daher, dass ich mich im Laden kaum entscheiden kann. Das Foto ist aus dem letzten Jahr, aber ich zeige euch bald, wie mein Balkon dieses Jahr aussieht.

November - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Wie sieht es bei euch aus? Fangt ihr schon mit weihnachtlicher Deko an? Und wie macht ihr euch die dunklen Abende schön?

Ich freue mich auf den November mit euch!

Habt es wundervoll,

Alena

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Ravioli mit Salbeibutter

Hach, was wäre die Welt nur ohne Kürbisse. Als ich vor ein paar Wochen den ersten Kürbis der Saison verarbeitete – nämlich im Ofen gebacken – fühlte ich mich direkt wie in den Kürbishimmel versetzt. Ich hätte ihn einfach so, pur und ungewürzt, direkt aus dem Ofen kommend aufessen können.

Ich habe das dann aber doch lieber gelassen – immerhin hatte ich ja noch etwas mit ihm vor. Mit so einem handelsüblichen Hokkaido-Kürbis kann man nämlich viel anstellen. Und obwohl ich ihn wahnsinnig gerne pur oder als Ofengemüse esse, habe ich mittlerweile eine kleine Sammlung an Rezepten, in denen der Kürbis zwar eine große, aber keine Hauptrolle spielt.

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Beispielsweise gibt es Rezepte für köstlichen Kürbis-Feta-Dip, Pumpkin Chocolate Chip Cookies oder Pumpkin Spice Latte. Alle unglaublich lecker, der Kürbis gibt eine zarte süßliche Note dazu und macht selbst in Cookies eine unglaublich gute Figur (eine sehr saftige vor allem).

Heute gibt es allerdings Nudeln! Ravioli, um genau zu sein.

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Mit einer Füllung aus Kürbis, Magerquark und Parmesan. Das ist vielleicht lecker sage ich euch… der absoluter Knaller!

Allerdings mag ich eigentlich keinen Magerquark. Ich halte mich gerne an den Grundsatz, dass Fett Geschmacksträger ist und deshalb wird es bei mir niemals Light-Frischkäse oder derlei Gruseligkeiten geben.

Aber Magerquark hat ein sehr entscheidendes Merkmal: Er kann in Bezug auf gefüllte Nudeln ganz ausgezeichnet Ricotta ersetzen. Falls man mal keinen im Haus hat oder im Supermarkt keinen gefunden hat… Und warum kein normaler Quark? Der ist zu „nass“. Magerquark ist trockener als der normale und hat somit eine ähnliche Konsistenz wie Ricotta.

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Herr Wunderbrunnen und ich haben übrigens vor einer ganzen Weile schonmal probiert, Kürbisravioli zu machen. Die Füllung war ganz gut, zumindest habe ich das so im Kopf – aber unsere Idee, dazu eine Kürbis-Soße zu machen, war dann doch eher… sagen wir mal vorsichtig, dass sie uns nicht besonders begeistert hat. Es war einfach zu viel Kürbis.

(Ja, es gibt so etwas wie „zu viel Kürbis“. Auch wenn es vielleicht schwierig vorstellbar erscheint ;))

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Aus diesem Grund serviere ich euch heute zu den Kürbis-Ravioli keine Soße, sondern Salbei-Butter. Denn erstens ist man mit dem Basteln der Nudeln auch schon genug beschäftigt, als dass man noch Hände frei hätte für das Zubereiten einer Soße.

Und zweitens unterstreicht die Butter den feinen Geschmack der Nudeln perfekt. Eine aufwendige Soße würde diesen nur erschlagen. (Außerdem – Butter! Butter ist Liebe. Argument genug ;))

Kürbis-Ravioli

(für 2 Personen)

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten für die Nudeln

  • 2 Eier
  • 70 g Mehl
  • 130 g Hartweizengrieß
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz

Zutaten für die Füllung

  • 1 Ei
  • 100 g Magerquark (oder eben Ricotta)
  • 30 g frisch geriebener Parmesan
  • 250 g Kürbispüree
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zutaten für die Butter

  • 70 g Butter
  • Blätter Salbei

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zubereitung

1. Zuerst muss der Kürbis vorbereitet werden – ich nehme immer einen ganzen Hokkaido-Kürbis, wasche, viertele und entkerne ihn (die Schale kann dran bleiben). Dann mit der Schale nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad 45 Minuten backen (oder bis er weich ist). Rausnehmen und abkühlen lassen.

2. Für den Nudelteig das Mehl und den Hartweizengrieß vermengen und in der Mitte eine Mulde formen. In diese Mulde hinein die Eier und das Öl geben und salzen. Die Eier mit einer Gabel „kaputtstechen“ und mit der Mehl-Grieß-Mischung vermengen. Wenn der Teig fest wird, mit den Händen verkneten und zu einer glatten Kugel formen. Bei zu klebrigem Teig einfach noch etwas Mehl dazugeben (das hängt von der Größe der Eier ab). Für ca. eine Stunde in den Kühlschrank legen.

2. In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Dafür eines der Kürbisviertel nehmen bzw. etwa 250 Gramm und auf einem Teller mit einer Gabel musen. Die Schale kann dran bleiben und das Mus darf auch ruhig noch ein bisschen stückig sein. Den Rest vom Kürbis könnt ihr mit einem Pürierstab pürieren und einfrieren.

3. Nun das Kürbismus mit dem Quark, dem Ei und dem Parmesan zu einer cremigen Masse verrühren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen.

4. Den Nudelteig ausrollen und mit einer Ravioliform (ich habe eine, die etwa SO aussieht) ausstechen. Ihr könnt aber auch einfach runde Formen ausstechen und nach dem Zusammenklappen die Ränder mit einer Gabel zusammendrücken. Dann mit zwei Teelöffeln die Füllung portionieren und mittig auf die Teig-Kreise setzen, zusammenfalten und den Rand zusammendrücken.

5. Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen. Wenn es kocht, salzen und die Nudeln hineingeben. Nun garen lassen, bis sie oben schwimmen. In der Zwischenzeit die Butter in einer Pfanne schmelzen lassen. Die Salbeiblätter grob hacken, zu der Butter geben und knusprig braten. Über die Ravioli geben und servieren.

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Kürbis-Ravioli - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Hach, ich liebe Kürbis einfach! Und ich liebe gefüllte Nudeln. Habt ihr ein Lieblingsrezept mit Kürbis?

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachkochen und ein zauberhaftes Wochenende!

Habt es wundervoll,

Alena

Apfelmus - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Oh du schöne Apfelzeit – Zeit für Apfelmus

Dass ich ein großer Apfel-Fan bin, habe ich ja schon in den letzten beiden Beiträgen erwähnt. Heute geht es aber nicht ums Backen oder den Apfel als Müsli-Topping, sondern um Apfelmus. Das hatte ich auch als Zutat für die Apfel-Cranberry-Muffins aufgeführt – heute zeige ich euch, wie man es macht. Spoiler vorweg: Es ist kinderleicht!

Ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist, aber ich stehe absolut ausnahmslos auf alles, was selbstgemacht ist. Ob das nun Hühnersuppe ist, für die ein richtiges, echtes Huhn ausgekocht wurde, oder eine heiße Schokolade aus echter Schokolade und nicht aus Pulverkakao – es schmeckt einfach immer besser.

Apfelmus - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Äpfel für Apfelmus - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Klar ist es manchmal bequemer und schneller, nicht alles from scratch herzustellen, wie der Amerikaner so schön sagt. Aber für manche Sachen lohnt es sich einfach, ein bisschen Zeit zu investieren.

Das Gute an Apfelmus ist: es dauert überhaupt nicht lange. Zumindest nicht das Kochen. Das Schälen und Entkernen der Äpfel ist (ganz nach Menge) etwas zeitintensiver, aber das Kochen geht ruckzuck. Wer mag, kann das Apfelmus einfrieren oder einkochen, dann habt ihr immer etwas da, wenn euch der spontane Hunger überkommt.

Apfelmus - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Apfelmus und Vanilleeis - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Der Vorteil am Einkochen ist, dass ihr euch so ein Gläschen ganz wunderbar mitnehmen könnt. Als Snack für zwischendurch oder als Nachtisch in der Mittagspause – kommt immer gut!

Ich selber habe übrigens nicht eingekocht. Ich dachte, es würde reichen, das heiße Apfelmus einfach in Twist-Off-Gläser zu füllen – beim Abkühlen sollte sich ein Vakuum bilden und das Mus im Glas haltbar machen.

Ähm… ja… Also mein Profi-Tipp: Kocht lieber richtig ein! Ich habe das Apfelmus nämlich entweder nicht heiß genug umgefüllt (ich wollte es ja schließlich noch fotografieren ;)) oder sonst irgendeinen Fehler gemacht – das Apfelmus hat leider nicht überlebt. Insofern gebe ich diesen Tipp an euch weiter!

(Und wer zu faul zum Einkochen ist oder keine Gläser und stattdessen einen riesigen Gefrierschrank hat: Das Apfelmus hält sich darin auch sehr gut ;))

Apfelmus und Mandelcrunch - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Ich habe mein Apfelmus übrigens in einem ganz tollen Topf gekocht, den ich euch bald noch etwas näher vorstellen werde – nämlich einer sogenannten Cocotte, einem Schmortopf, der sich ganz hervorragend zum Kochen und Backen verwenden lässt.

Nicht nur für herzhafte Schmorgerichte ist das Ding ein Traum, sondern eben auch für Apfelmus. Aber wie gesagt, mehr dazu im Winter 😉

Apfelmus, Vanilleeis und Mandelcrunch - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Was ich am Apfelmus so mag, sind die vielen Kombinationsmöglichkeiten.

Ich esse es gerne:

  • pur (am liebsten noch lauwarm)
  • auf Pfannkuchen
  • mit etwas Naturjoghurt oder Quark, getoppt mit gehackten Mandeln
  • auf Milchreis
  • mit Vanilleeis und karamellisierten Mandeln

Der letzte Punkt ist natürlich die ein kleines bisschen dekadentere Dessert-Variante – so so lecker! Ich verrate euch heute, wie das geht:

Apfelmus

Apfelmus - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Zutaten

  • ca. 2 kg Äpfel
  • 1-2 EL Zucker
  • 1/4 TL Zimt
  • Spritzer Zitronensaft
  • Schluck Wasser

Zubereitung

1. Die Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. In einen Topf geben und einen Spritzer Zitronensaft sowie den Zucker und den Zimt hinzufügen. Alles verrühren.

2. Mit einem Schluck Wasser aufsetzen. Wenn das Wasser kocht, runterschalten und köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren. Die Äpfel fallen irgendwann zusammen und es kann sein, dass die Masse dann dicker wird, dann gebt ihr einfach noch einen Schluck Wasser hinzu – bis das Mus die von euch gewünschte Konsistenz hat.

2. Abschmecken und gegebenenfalls noch Zucker und/oder Zimt hinzufügen. Wenn ihr stückiges Apfelmus bevorzugt, lasst ihr es so, ansonsten könnt ihr es noch pürieren.

Apfelmus und Mandelcrunch - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Für die karamellisierten Mandeln braucht ihr 3 EL gehackte Mandeln und 2 EL Zucker. Zuerst gebt ihr die Mandeln in einer kleine Pfanne und lasst sie leicht anrösten. Dann gebt ihr den Zucker dazu, dabei ständig rühren! Wenn der Zucker sich aufgelöst hat und alles ein bisschen gebräunt ist (aufpassen, dass es nicht anbrennt!), gebt ihr die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lasst sie abkühlen. Danach könnt ihr den Mandelcrunch zerbröseln und als Topping verwenden 🙂

Vanilleeis mit Apfelmus - Wunderbrunnen - Foodblog - Fotografie

Natürlich könnt ihr mit diesem Mandelcrunch auch alles andere toppen, nicht nur Apfelmus. Zum Beispiel schmeckt es auch auf griechischem Joghurt mit Feigen sehr lecker!

Genießt dieses herbstliche Wochenende! Und vielleicht verratet ihr mir, wozu ihr Apfelmus am liebsten esst?

Habt es wundervoll,

Alena